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THE BEREAN CALL

P.O. Box 7019 Bend, Oregon 97708 www.thebereancall.org

April, 2002

Komm Herr Jesus

Dave Hunt

[Der HERR,] der Kriege beschwichtigt bis ans Ende der Erde.... Ps 46:10

In 2 Samuel, kommen wir mit dem Kapitel 13 zu einer Serie tragischer Ereignisse in König Davids Leben. Gottes vierfaches Gericht für seinen Ehebruch mit Batseba und dem Mord an ihrem Gatten Uriah kommt jetzt über ihn (2 Sam 12:1-4). Davids Sohn, Amnon begeht Inzest mit einer seiner Schwestern, der Tamar, Davids Lieblingssohn Absalom rächt seine Schwester und tötet Amnon, anschließend flieht er vor Davids Zorn.

Joab fädelt Absaloms Rückkehr nach Jerusalem schlau ein. Letzterer schickt sich an, die Herzen der Israeliten von David abzuwenden. Nachdem das Ziel erreicht ist, sandte Absalom "15,10...Geheimboten in alle Stämme Israels und ließ sagen: Sobald ihr den Schall des Horns hört, sollt ihr rufen: Absalom ist König in Hebron!" 2 Sam 15:10. Das war die Stadt, in der David zum ersten Mal zum König gekrönt wurde (2 Sam 5:1-5).

Nachdem er erfuhr, daß Israel ihn zugunsten Absaloms abgelehnt hat, übergibt David seinen Thron dem unrechtmäßigen Machthaber und flieht von Jerusalem mit 600 Kriegern und vielen Knechten (2 Sam 15:13-22). Aus Treue zu David trugen die Priester Zadok und Abiathar zusammen mit den Leviten die Bundeslade hinaus und versuchten, sich der Prozession, die Jerusalem fliehend verließ, anzuschließen.

David jedoch stellte wieder einmal den Ausspruch Gottes unter Beweis "13,22 ... `Ich habe David gefunden, den Sohn Isais, einen Mann nach meinem Herzen, der meinen ganzen Willen tun wird." Apg 13:22. Er sagte den Priestern "15,25 ... Bring die Lade Gottes in die Stadt zurück! Wenn ich Gunst finde in den Augen des HERRN, dann wird er mich zurückbringen ... 15,26 Wenn [nicht] ...er mag mit mir tun, wie es gut ist in seinen Augen!" 2 Sam 15:15, 26. David vereinbart, daß Ahimaaz, der Sohn Zadoks und Jonathan, der Sohn Abiathars, als Kundschafter dienen und ihm wichtige, geheime Botschaften bringen sollten (15:27-29).

Man berichtet David, Ahitofel nehme an Absaloms Verschwörung teil. Dieser geniale Mensch war Chefberater Davids und wahrscheinlich der brillanteste Stratege, den die Welt je gesehen hat: "16,23 Der Rat Ahitofels aber, den er in jenen Tagen gab, war, als wenn man das Wort Gottes befragte; so [viel galt] jeder Rat Ahitofels sowohl bei David als auch bei Absalom." 2 Sam 16:23. David spricht sofort ein Gebet, das den Kern der Sache trifft. Für uns heute ist es ein Beispiel für Einsicht, Kürze und Wirksamkeit: "Da sagte David: Mach doch, HERR, den Rat Ahitofels zur Torheit!" (2 Sam 15:31).

Beinahe sofort kommt Huschai, der Arkiter, ein treuer Freund und langjähriger Ratgeber "15,32 ...mit zerrissenem Leibrock und Erde auf seinem Kopf." David erkennt in ihm die Antwort auf sein Gebet: das ist kein Wunder, aber ein er kann als Werkzeug dienen. Oft bitten wir Gott darum, etwas für uns zu tun, wo wir selbst etwas tun könnten, wenn wir nutzen würden, was Er uns zur Verfügung stellt! "Und David sagte zu ihm: ... Wenn du aber in die Stadt zurückkehrst und zu Absalom sagst: Dein Knecht, o König, will ich sein; ...dann kannst du mir den Rat Ahitofels zunichte machen." (15:33-34). Und so geschah es.

17,1 Und Ahitofel sagte zu Absalom: Laß mich doch zwölftausend Mann auswählen und mich aufmachen und [noch] diese Nacht David nachjagen! 17,2 Und ich werde über ihn kommen, so lange er [noch] müde ist und schlaffe Hände hat, ... und ich werde den König allein erschlagen. (17:1-2). Ahitofels Rat war die einzige Möglichkeit. Aber mit Hinweis auf den Ruf Davids und seiner Leute als unbezwingbare Krieger rät Huschai zur Vorsicht: "17,7 ...Nicht gut ist der Rat, den Ahitofel diesmal gegeben hat. 17,8 ...Du kennst ja selbst deinen Vater und seine Männer: Helden sind sie und [voll] erbitterten Mutes wie eine Bärin auf dem Feld, der man die Jungen geraubt hat. Und dein Vater ist ein Kriegsmann; er wird das Volk nicht übernachten lassen. 17,9 Siehe, er hat sich jetzt in irgendeinem Loch oder sonst an einem Ort versteckt. Und es wird geschehen, wenn zu Anfang [einige] von ihnen fallen, so wird jeder, der es hört, sagen: Das Volk, das Absalom nachfolgt, hat eine Niederlage erlitten! 17,10 Dann würde jeder - mag er auch ein tapferer Mann sein, dessen Herz wie ein Löwenherz ist - ganz sicher verzagen. Denn ganz Israel hat erkannt, daß dein Vater ein Held ist und die, die bei ihm sind, tapfere Männer. 17,11 Vielmehr rate ich: Ganz Israel soll sich zu dir versammeln, von Dan bis Beerscheba, so zahlreich wie der Sand, der am Meer ist, und du selber mußt mit in den Kampf ziehen. 17,12 Kommen wir dann zu ihm an einen der Orte, wo immer er sich auch befinden mag, so werden wir uns auf ihn niederlassen, wie der Tau auf den Erdboden fällt. Dann wird von ihm und von all den Männern, die bei ihm sind, auch nicht einer übrigbleiben." (17:7-12).

Absalom und seine Männer sind von dem Gedanken, Hunderttausende zu vereinigen um Davids 600 Männer anzugreifen, begeistert, und sie akzeptieren den Rat Huschais, "17,14 ... Der HERR aber hatte es [so] angeordnet, um den guten Rat Ahitofels zunichte zu machen," (17:14). Huschai wußte, wenn David und seine Männer Zeit finden würden, sich zu stärken und auszuruhen, würden alle Männer Israels nicht ausreichen, sie zu schlagen.

Ahitofel ist eine tragische Figur – ein Meisterstratege, dessen bewundernswerte Karriere nicht durch die Liebe zum Gott Israels und Treue zu David getrieben wurde, den Er sich zum König auserwählte, sondern weil er gerne die Feinde Israels austricksen und als der Kopf hinter dem phänomenalen Erfolg bewundert werden wollte, den Gott David geschenkt hatte. Die Tatsache, daß der verachtete Hirtenjunge David den Goliath und die Philister alleine durch seinen Glauben an den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs schlug, faßte nie in der Seele Ahitofels Fuß. Für ihn gab es im Dienst für David keine Herausforderungen mehr, nachdem alle Feinde Israels geschlagen waren. Die Führung von Absaloms Revolte würde ihn aus dem Ruhestand zurück in Aktion bringen.

Ahitofel sieht in der Rebellion Absaloms anscheinend die Gelegenheit für neue Herausforderungen für seine Begabung. Hier eröffnet sich eine aufregende Aufgabe für seine bemerkenswerten Talente. Aber jetzt wurden seine weisen Ratschläge zurückgewiesen. Da er genau wußte wie sich die Lage entwickeln würde, zögerte er keinen Moment: "17,23 Als aber Ahitofel sah, daß sein Rat nicht ausgeführt worden war, sattelte er den Esel und machte sich auf und ging in sein Haus, in seine Stadt; und er bestellte sein Haus und erhängte sich..." 17:23.

Auch David wußte, daß ganz Israel nicht mit seinen 600 unglaublichen Kriegern fertig werden würde, von denen einer "...schwang seinen Speer über achthundert [Mann], die er auf einmal erschlagen hatte." (2 Sam 23:8), ein anderer "...schlug auf die Philister ein, bis seine Hand ... am Schwert kleben blieb. ...Das [Kriegs]volk aber kehrte um, [wieder] hinter ihm her, nur um zu plündern." (23:10). Ein weiterer erschlug 300 auf einmal (23:18). David bat seine unbesiegbare Armee dringend, "Geht mir schonend um ...mit Absalom! (18.5). Und es geschah genau so, wie Ahitofel, Huschai und David es vorausgesehen hatten: Unter der Führung Absaloms erlitt Israel eine niederschmetternde Niederlage.

Trotz Davids leidenschaftlicher Bitte, tötete Joab Absalom, um weitere Kampfansagen an David zu verhindern. Israel ist wegen seiner Untreue gegenüber seinem rechtmäßigen König beschämt, weiß aber nicht, was es tun soll. Vielleicht da er jetzt Gottes Gericht für seine eigenen Sünden erkennt, weint David in Abgeschiedenheit untröstlich um Absalom. "19,1 ...Mein Sohn Absalom! Mein Sohn, mein Sohn Absalom! Wäre ich doch an deiner Stelle gestorben! Absalom, mein Sohn, mein Sohn!" (2 Sam 19:1)

Joab, der trotz aller Halsstarrigkeit ein Mann mit klarem Durchblick ist, tadelt David: "Joab ...sagte: Du hast heute das Gesicht all deiner Knechte schamrot gemacht...Ja, heute erkenne ich: Wenn Absalom am Leben wäre, wir heute aber tot, das wäre dann recht gewesen in deinen Augen! ... Wenn du nicht hinausgehst, dann wird diese Nacht nicht ein Mann bei dir bleiben! ... Da erhob sich der König und setzte sich ins Tor. ... Da kam das ganze [Kriegs]volk vor den König. Israel aber war geflohen, jeder zu seinen Zelten." 2 Sam 19:6-9.

Das Volk erinnerte sich, daß David sie, trotz allem, von den Philistern und anderen Feinden befreit hat, und eine gute Herrschaft über sie ausübte. Nachdem Absalom tot war, verbreitete sich die Botschaft "Und nun, warum schweigt ihr, [anstatt] den König wieder zurückzuholen?" (2 Sam 19:11)

Obgleich Absalom geschlagen wurde, kehrte David nicht auf seinen Thron in Jerusalem zurück, bis die Herzen der Menschen sich ihm gegenüber geändert hatten und sie seine Rückkehr willkommen hießen. Aber David ist nicht untätig. Er sendet die Priester Zadok und Abjatar zu den Ältesten Judas um ihnen zu sagen: "19,13 Meine Brüder seid ihr, ihr seid mein Gebein und mein Fleisch! Und warum wollt ihr die letzten sein, den König zurückzuholen?" 2 Sam 19:13.

Dieser Appell "19,15 ...neigte das Herz aller Männer von Juda wie das eines Mannes. Und sie sandten zum König: Kehre zurück, du und alle deine Knechte!" Erst dann kehrte der König 19,16 ...zurück und kam bis an den Jordan. Und Juda kam nach Gilgal, dem König entgegen, um den König über den Jordan zu führen. 2 Sam 19:15-16.

Sicherlich hat diese Geschichte prophetische Bedeutung für die letzten Tage, in denen wir uns befinden. Trotz denjenigen, die behaupten, Gott sei mit Israel fertig und die Kirche wäre das "neue Israel" sagen Dutzende Prophezeiungen die volle und endgültige Wiederherstellung Israels in seinem Land voraus. Der Messias wird dort ewig auf Davids Thron regieren. Diese Wiederherstellung muß noch in der Zukunft liegen, da es nichts gibt, was diesen prophetischen Versprechungen nahe kommt und jemals in der Geschichte Israels passierte. "...Der Israel zerstreut hat, wird es [wieder] sammeln... Und sie werden kommen und jubeln auf der Höhe Zions ... und sie werden nicht mehr länger verschmachten." (Jer 31:10-12). "... da diese Stadt [Jerusalem]für den HERRN [wieder] gebaut werden wird .... [Die Stadt] soll nicht mehr niedergerissen noch zerstört werden in Ewigkeit." (Jer 31:38, 40) "... 34,12 Wie ein Hirte sich seiner Herde annimmt ... so werde ich mich meiner Schafe annehmen und werde sie retten aus allen Orten, wohin sie zerstreut worden sind ... 34,13 Und ich werde sie ...aus den Ländern sammeln und sie in ihr Land kommen lassen... 34,23 Und ich werde einen Hirten über sie einsetzen ... meinen Knecht David ... und der wird ihr Hirte sein. 34,28 ... sondern sie werden in Sicherheit wohnen, und niemand wird sie aufschrecken." (Hes 34:12, 13, 23, 28). "36,11 Und ich ... werde euch Gutes tun mehr als in euren Anfängen. Und ihr werdet erkennen, daß ich der HERR bin. 36,15 ...und das Höhnen der Völker sollst du nicht mehr ertragen [müssen]; ..." (Hes 36:11, 15). 36,26 "Und ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres geben... 36,35 ...Dieses Land da, das verwüstete, ist wie der Garten Eden geworden ..." (Hes 36:26, 35). "36,36 ...daß ich, der HERR, das Niedergerissene aufbaue, das Verwüstete bepflanze. Ich, der HERR, habe geredet, ich werde es auch tun." (Hes 36:36). "37,25 Und sie werden in dem Land wohnen, das ich meinem Knecht Jakob gegeben habe, in dem eure Väter gewohnt haben; und sie werden darin wohnen, sie und ihre Kinder und ihre Kindeskinder, bis in Ewigkeit; und mein Knecht David wird ihr Fürst sein für ewig. 37,26 ...und setze mein Heiligtum in ihre Mitte für ewig." (Hes 37:25, 26). "39,7 Und ich werde meinen heiligen Namen kundtun mitten in meinem Volk Israel und werde meinen heiligen Namen nicht mehr entweihen lassen.... 39,22 Und das Haus Israel wird erkennen, daß ich der HERR, ihr Gott bin, von jenem Tag an und in alle Zukunft. 39,29 Und ich werde mein Angesicht nicht mehr vor ihnen verbergen, wenn ich meinen Geist über das Haus Israel ausgegossen habe, spricht der Herr, HERR." (Hes 39:7, 22, 29)

David ist einer der deutlichsten Typen des Alten Testaments für Christus. Daher können wir prophetische Auswirkungen für das Zweite Kommen Christi in dem Geschehen erkennen, das wir aus 2 Samuel oben zitiert haben. Diese Tatsache wird in den Passagen aus Hesekiel 37 noch deutlicher. Daß der versprochene Messias als David bezeichnet wird, spiegelt die Tatsache wider, daß er der höchste "Sohn Davids" ist, der auf dem Thron Davids in Jerusalem über ein wiederhergestelltes Israel und die Welt auf ewig regieren wird.

Sacharja erweitert diese Prophezeiungen mit noch mehr Details: "14,2 Und ich versammle alle Nationen nach Jerusalem zum Krieg; ...14,3 Dann wird der HERR ausziehen und gegen jene Nationen kämpfen, ...14,4 Und seine Füße werden an jenem Tag auf dem Ölberg stehen, der vor Jerusalem im Osten [liegt]; ...14,5 ... Dann wird der HERR, mein Gott, kommen [und] alle Heiligen mit ihm. 12,10a Aber über das Haus David und über die Bewohnerschaft von Jerusalem gieße ich den Geist der Gnade und des Flehens aus, und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über ihn wehklagen ..." Sach 14:2-5, 12:10a

Zweifellos spricht Gott hier – aber was könnte Er damit meinen, daß er von Israel durchbohrt wurde? Und warum bezieht er sich anscheinend auf einen anderen, wenn Er fortfährt: "12,10b ...und werden über ihn wehklagen, wie man über den einzigen Sohn wehklagt, und werden bitter über ihn weinen, wie man bitter über den Erstgeborenen weint." Sie durchbohrten "mich" sagt Gott, aber sie werden über "Ihn" wehklagen. Erklären dies nicht die Worte Christi, wenn Er sagt, "10,30 Ich und der Vater sind eins." (Joh 10:30)?

Israels Wehklagen kann nur aus Reue geschehen, weil es Seinen Gott "durchbohrt" hat. Aber wie ist das möglich? Nur wenn Gott durch Jungfrauengeburt Mensch wurde und zurückgewiesen und gekreuzigt wurde, wie Jesaja vorhersagte: "7,14 ... Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und wird seinen Namen Immanuel nennen." "9,5 Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter [d.h. der Messias, der regieren wird]; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens." "53,3 Er war verachtet und von den Menschen verlassen, .... 53,4 Jedoch unsere Leiden - er hat [sie] getragen, und unsere Schmerzen - er hat sie auf sich geladen. Wir aber, wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. 53,5 ...und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden." Jes 53:3.5. Nur auf der Grundlage des Messias, der Gott selbst ist, der die Strafe der Sünden für uns bezahlte, konnte Sacharja sagen, daß als Folge von Israels Erkenntnis und Wehklage "13,1 An jenem Tag wird für das Haus David und die Bewohner von Jerusalem eine Quelle geöffnet sein gegen Sünde und gegen Befleckung." Sach 13.1.

Sicherlich steht Israel heute in Beziehung zu dem kommenden "David" dort, wo es zu dem ursprünglichen König "David" nach dessen Zurückweisung stand. Nachdem er zurückgewiesen wurde, sagte Jesus 23,39 ...Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: "Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!" Mt 23:39. Das wird tatsächlich inmitten von Armageddon geschehen, wo Israel, das durch die Armeen der ganzen Welt unter dem Antichrist angegriffen wird, sich der Vernichtung gegenüber sieht und in Verzweiflung nach dem Messias ruft. Er kommt, um Israel zu retten. Und sie erkennen, daß Er ein Mensch ist, den sie ermordet haben, der wieder auferstanden ist, genau der Jesus, den sie verachtet und zurückgewiesen haben, wie ihr eigener Prophet Jesaja ihnen so klar vorhersagte (Jes 53).

Können wir auch eine Beziehung zur Gemeinde finden? Christus versprach, zu kommen und uns in seines Vaters Haus mit vielen Wohnungen mitzunehmen (Joh 14:2,3). Ist folgendes möglich: So wie David darauf wartete, von Israel wieder eingeladen zu werden, kehrt Christus nur zurück, wenn seine Braut Ihn ernsthaft darum bittet, das zu tun? Die Absaloms dieser Welt haben das Herz der Christen überall in Beschlag genommen. Wir sind inmitten des Abfalls [vom Glauben]. Das letzte, was viele Christen wünschen, ist die Entrückung, weil sie ihre irdischen Pläne stören würde.

Christus sagte vorher, daß "25,5 als aber der Bräutigam auf sich warten ließ, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein. 25,6 Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam! Geht aus, ihm entgegen!" Mt 25:5-6. Ist es nicht höchste Zeit, daß dieser Ruf durch die Gemeinde widerhallt? Könnte das der Grund sein, warum die Offenbarung endet: "22,17 Und der Geist und die Braut sagen: Komm! ... 22,20 ... Amen, komm, Herr Jesus!" Off 22:17, 20. Wann wird die Gemeinde "ein Wort sprechen, um den König zurückzubringen"? Laßt uns, die "seine Erscheinung lieben" (2 Tim 4:8) das mitternächtliche Geschrei anstimmen: "Seht, der Bräutigam kommt! Amen, komm Herr Jesus!" Und laßt uns viele andere anspornen, sich uns in dieser dringenden Bitte an den Erlöser anzuschließen. TBC

Wenn ich Gunst finde in den Augen des HERRN, dann wird er mich zurückbringen und mich ihn und seine Stätte [wieder]sehen lassen. 2 Sam 15:25

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Zitate

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Es ist schwierig genug, ohne persönliche Unterschiede in unserem eigenen Lager den Teufel, die Welt und das Fleisch zu bekämpfen, Aber es gibt eine Sache, die noch schlimmer ist als dieser Streit, nämlich wenn man falsche Lehren toleriert und sie erlaubt. ...Es gibt Zeiten, wo die Auseinandersetzung nicht nur eine Pflicht ist, sondern auch ein Nutzen. Es entspricht der einfachen Pflicht aus der Schrift: "für den ein für allemal den Heiligen überlieferten Glauben zu kämpfen." (Judas 1:3).

Der Apostel Paulus wurde ... mit Ruten geschlagen, gesteinigt und leblos zurückgelassen, in Ketten gelegt und im Kerker zurückgelassen, vor Gericht gestellt, entkam kaum Attentaten. So entschieden war er in seinen Überzeugungen, daß es zu dem Punkt kam, wo die ungläubigen thessalonischen Juden sagten: "...Diese, die den Erdkreis aufgewiegelt haben, sind auch hierher gekommen." Apg 17:6.

Gott habe Mitleid mit den Pastoren und christlichen Führern, deren Hauptziel das Wachstum ihrer Organisationen ist und deren Hauptsorge ist, daß ihre Sache nicht gefährdet wird. Sie werden sich vielleicht nicht auseinandersetzen müssen, aber sie werden dem Gericht Christi nicht entkommen.

J.C. Ryle (1817-1900), Anglikanischer Bischof, der Rom Widerstand leistete.

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Fragen und Antworten

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Frage:

Eines meiner bevorzugten Kirchenlieder besagt: "Wunderbare Liebe, wie kann es sein, daß Du mein Gott für mich sterben mußtest." Es fährt fort "der Unsterbliche stirbt!" Wie kann Gott sterben? Und wenn er starb, wer hielt das Universum zusammen?

Antwort:

Christus ist Gott und Mensch in einer Person. Sicherlich hörte er nicht auf, Gott zu sein, als Er für unsere Sünden starb. Starb also Gott? Einige weisen darauf hin, daß Christus als Mensch starb, aber nicht als Gott. Aber es gibt keine biblische Grundlage für die Trennung Seiner Göttlichkeit von Seinem Menschsein, indem Jesus dies als Mensch und jenes als Gott tat. Wir wagen nicht, die Schrift insofern neu zu formulieren, um das Geheimnis der Menschwerdung zur vermindern.

Paulus schreibt: 3,16 Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottseligkeit: Der geoffenbart worden ist im Fleisch..." (1 Tim 3:16). Alles was Jesus tat, war eine Offenbarung von Gott als Mensch. Als Gott offenbar im Fleisch, wies Er den Sturm zurecht, als Gott offenbar im Fleisch, starb Er am Kreuz.

Wenn Jesus nicht Gott wäre, der große "Ich bin", könnte er nicht unser Erlöser sein. Der Gott Israels verkündet, "43,11 Ich, ich bin der HERR, und außer mir gibt es keinen Retter." Jes 43.11. Das Baby, das die Jungfrau Maria in Bethlehem gebar, war der "Allmächtige Gott, der Ewige Vater" (Jes 9:6). Wäre Er weniger, könnte Er nicht die unendliche Strafe für unsere Sünden bezahlen, durch Seinen Tod für die Sünden der Welt

Kann der Unsterbliche sterben? Tatsächlich kann nur der Unsterbliche sein Leben niederlegen. Aber wenn Gott starb, wer hält das Universum zusammen? Die Bibel sagt nicht, "Gott starb." Gott ist ein dreieiniges Wesen. Christus, der Gott ist und Mensch in einer Person, starb, aber der Vater und der Heilige Geist "starben" nicht. Ja, Jesus sagt, "Ich und der Vater sind eins" (Joh 10:30). Aber "der Vater sandte den Sohn als Heiland der Welt." (1 Joh 4:14); nicht der Vater wurde Mensch und litt am Kreuz. Der ewige Sohn, eins mit dem Vater, wurde Mensch, "2,9 ...damit er durch Gottes Gnade für jeden den Tod schmeckte." Heb 2:9.

Tod ist ein Zustand der Trennung, nicht der Bewußtlosigkeit. "16,23 Und als er [der Reiche] im Hades seine Augen aufschlug und in Qualen war, sieht er Abraham von fern und Lazarus in seinem Schoß." (Luk 16:23). "Abrahams Schoß" war sicherlich das Paradies, das Christus dem gläubig gewordenen Dieb am Kreuz versprach, wo sie am gleichen Tag zusammen sein würden (Lk 23:43). Bei vollem Bewußtsein, wie der reiche Mann, Lazarus und Abraham, war Jesus sicherlich vom Paradies aus in der Lage, das Universum zusammen zu halten!

Eine schwierigere Frage ist die, "Wie ermöglichte es Jesus, als Fötus in Marias Leib oder als Baby an ihrer Brust, das Universum am Laufen zu halten?" Wir müssen die Menschwerdung als Geheimnis annehmen, das jenseits des menschlichen Verständnisses liegt. Jesus sagte zu Nicodemus, "3,13 Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel als nur, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, der Sohn des Menschen." Joh 3:13. Ob im Grab oder im Leib, der Mensch gewordene Menschensohn war auch im Himmel, weil er der allgegenwärtige, ewige Gott ist.

Jesus Christus ist "...derselbe gestern und heute und in Ewigkeit." (Heb 13:8). Es gab keine Zeit, wo Jesus nicht voll Gott war. Der gleiche Jesus, der Wunder wirkte, starb auch am Kreuz und ist jetzt im Himmel. Unser Herr Jesus Christus, der Gott und Mensch in einer Person ist, starb für unsere Sünden, wurde begraben und stand am dritten Tage gemäß den Schriften wieder auf und dies ist das Evangelium, durch das wir errettet werden, wenn wir es ernsthaft in unseren Herzen glauben (1 Kor 15.1-4; Röm 10:9).

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Frage:

Ich glaube, daß der Islam eine Religion der Toleranz und des Friedens ist. Ihre Kritik des Islams steht im Widerspruch zu Aussagen unseres Präsidenten und anderen hochrangigen Regierungsmitgliedern, hier und im Ausland, und auch zu christlichen und moslemischen Führern. Ist es nicht an der Zeit zuzugeben, daß Sie falsch liegen?

Antwort:

Wahrscheinlich sind nicht-Moslems, die den Islam mit Frieden und Toleranz gleichsetzen, schlicht unwissend. Moslemische Führer jedoch, die dies behaupten, sagen wissentlich alles, was für die Förderung des islamischen Ziels der Weltherrschaft nützlich ist. Sie kennen viele Verse aus dem Koran wie folgenden: "Wenn du den Ungläubigen triffst, dann sollst du ihn enthaupten..." (Sure 47:4). Moslems haben, wie es überliefert ist, den Islam durch Eroberung verbreitet, wann und wo immer sie konnten. Man hat die Wahl zu sagen "Es gibt keinen Gott außer Allah und Mohammed ist sein Prophet" oder man verliert seinen Kopf. Wie die islamische Autorität Ahmad Hassan az Zayat in Al-Azhar, Kairo, Ägypten bestätigt, "ist der Heilige Krieg (Dschihad) ... eine göttliche Verpflichtung. Der Moslem weiß, seine Religion ist ein Koran und ein Schwert..."

Alle 19 Terroristen, die Amerika am 11. September 2001 angriffen, waren fromme Moslems, die "im Namen Allahs" handelten. Logischerweise dachte ich, würde dieser Angriff die gewalttätige Natur des Islams enthüllen. Statt dessen entwickelten sich moslemische Führer zu populären Rednern mit großer Nachfrage und der Islam wird begeistert als Religion des Friedens und der Toleranz begrüßt. Mehr als 30.000 Amerikaner traten seit dem 11.09.2001 zum Islam über1).

Ein solcher Redner ist Imam Fawaz Damra. Eine örtliche Fernsehstation sendete eine Aufzeichnung von Damra mit der Werbung für "einen Heiligen Krieg in Palästina" mit "Gewehren, die auf die Söhne der Affen und Schweine gerichtet sind, die Juden." Der Koran erklärt, das einige Juden in Affen und Schweine verwandelt werden (Sure 5:60). Damra nannte die Sendung einen schändlichen Versuch, ihn in Verruf zu bringen, aber die Enthüllung schadete seiner Popularität nicht2).

Wie in allen moslemischen Ländern, wird auch in den Hunderten islamischer Schulen in ganz Amerika (viele unterstützt von Saudi-Arabien) die Existenz Israels auf keiner Landkarte zugegeben. Die Islamische Akademie in Washington, die am Rande Washingtons, D.C liegt, hat 1300 Studenten. Die Elftklässler müssen Bücher lesen, die besagen, daß "am Tage des Gerichts ... die Moslems mit den Juden kämpfen und sie umbringen werden, welche sich hinter Bäumen verstecken, die sagen ‚O Moslem, O Diener Allahs, hier befindet sich ein Jude, der sich hinter mir versteckt. Komm her und töte ihn.‘"3) Dies sind die Worte Mohammeds!

Königin Rania von Jordanien sagte in der Oprah Winfrey Show vom 5. Oktober 2001, "Das wichtigste ist der Geist des Islam. Es dreht sich alles um Toleranz ... und Menschenwürde... der Islam ... zwingt niemandem etwas auf..." Sie muß es wissen, daß Mohammed sagte, "Wer seinen Glauben aufgibt, muß getötet werden," und daß, dem gehorchend, Saudi-Arabien und andere moslemischen Länder, wo die Sharia (das islamische Gesetz) angewendet wird, gezwungen sind, die Moslems hinzurichten, die sich einem anderen Glauben zuwenden. Mohammed sagte, es kann nur eine Religion in der Welt geben. Er rottete die Juden in Arabien aus und kein Jude wird heute dort geduldet. Nur ein Moslem kann saudiarabischer Staatsbürger sein, Gotteshäuser für Nicht-Moslems dürfen nicht gebaut werden und nicht-islamischer Gottesdienst ist verboten, sogar wenn man in der Unverletzlichkeit seines eigenen Heimes ist. Ist das "Toleranz"?

Ich fordere jeden heraus, mir auch nur ein Beispiel zu nennen, wo der Islam irgendwann Frieden und Toleranz gebracht hat. Es gibt keines. Es gibt mehr Revolutionen, Morde und Terrorismus in Moslemländern als in dem ganzen Rest der Welt. Moslem gegen Moslem. Von 1948 bis 1973 gab es 80 Revolutionen in der islamischen Welt, davon 30 erfolgreich, einschließlich des Mordes an 22 Staatsoberhäuptern. Ägyptens Anwar Sadat, ein Moslem, wurde durch die moslemische Bruderschaft getötet. Ost-Pakistan rebellierte 1971 gegen West-Pakistan und wurde zu Bangladesh. Im acht Jahre lang dauernden Krieg zwischen Iran und Irak wurden 1000 t Giftgas eingesetzt, es gab mehr Tote als im Ersten Weltkrieg. Ist das Frieden?

Sudans Moslem Regierung im Norden hat ungefähr 2 Millionen schwarze nicht-Moslems im Süden. Sie versklavte Tausende, die in andere Moslemländer verkauft wurden (Ghadaffi kauft sie für $15 pro Person), unterdrückt brutal und foltert die Menschen bei dem Versuch, jeden in den "friedlichen und toleranten" Islam zu zwingen. In Nigeria, wo 16 der 19 nördlichen Bundesstaaten die Sharia eingeführt haben, werden Tausende nicht-Moslems umgebracht und Hunderte Kirchen niedergebrannt. In Indonesien werden täglich Christen umgebracht, Kirchen und Dörfer von Moslems zerstört, die entschlossen sind, jeden in den Islam zu zwingen. Ist das Toleranz?

In Algerien wurden ungefähr 100.000 Menschen im letzten Jahrzehnt umgebracht, wobei sich Moslem gegen Moslem wandte. Unsere Aufgabe in Afghanistan wird es sein, Frieden in die sich bekriegenden Splittergruppen zu bringen. Die rivalisierenden Kriegsherren sind alle Moslems, die sich gegenseitig im Namen Allahs umbringen. Kuwait und Saudi-Arabien mußten nicht-Moslems rufen, um Frieden zu bringen. Wenn der Islam Frieden ist, warum müssen Ungläubige ihn für die Moslems erlangen.

Wiederholt werden Aufrufe für Toleranz an Moslems in diesen Ländern gerichtet. Aber diejenigen, die solche Aufrufe machen, erwähnen nie die Unterdrückung und den Mord an nicht-Moslems in moslemischen Ländern. Genug von dieser Einbahnstraße! Sollte nicht jede Moschee im Westen geschlossen und nur dann wieder eröffnet werden, wenn die moslemischen Länder eine vergleichbare Freiheit gewähren? Sagen Sie es Ihrem Senator und Kongressabgeordneten!

Mohammed behauptete, daß Allah ihm befohlen hätte, "gegen alle Menschen zu kämpfen, bis alle bekennen, es gibt keinen Gott außer Allah und Mohammed ist sein Prophet." Der Islam muß die Welt erobern, was auch Amerika mit einschließt. Abdulrahman Alamoudi, Direktor des Amerikanischen Moslem Rates, sagte auf einer Konferenz der Islamischen Gesellschaft für Palästina, "Die Vereinigten Staaten werden ein moslemischen Land, auch wenn es 100 Jahre dauert." Alamoudi sagt, "ich wurde von den Medien in New York als Hamasanhänger bezeichnet [ein Teil von Arafats Fatah und verantwortlich für einen Großteil des Terrorismus in Israel]. Ich wünsche, sie würden ergänzen, daß ich auch ein Anhänger der Hizbollah [Partei Allahs] bin."4) Die Hisbollah ist verantwortlich für zahllose Angriffe mit Katjuscharaketen auf Israel, die Entführung und Ermordung vieler Amerikaner sowie auch für die Bombenattentate auf die Baracken der amerikanischen Marines am 23.10.1983, was zum Tod von 241 Amerikanern führte.

Die Freiheit, die wir den Moslems in Amerika gewähren, führt dazu, gerade diese Freiheiten zu zerstören. Der Rat der Amerikanisch-Islamischen Beziehungen (CAIR), der Verbindungen zu Terroristen unterhält, organisiert moslemischen Wähler: "Unser Ziel ist es ... mehr als 100.000 neue moslemische Wähler in den nächsten acht Monaten registrieren zu lassen." Ibrahim Hooper, CAIR Sprecher, erklärte, daß er "wünsche, er können sehen, daß aus den Vereinigten Staaten ein moslemisches Land wird."5)

Laßt Euch nicht durch das friedliche Gesicht des Islams täuschen, das er gegenwärtig in Amerika zeigt. Professor James A. Beverley aus Toronto schreibt, "1999 hatte ich ein Mittagessen mit einem Amerikaner, dessen Identität ich verbergen muß, damit sein Leben nicht wieder in Gefahr kommt. ... [weil] er nicht mehr an den Islam glaubte ... gab er seinen Glauben auf. Daraufhin erhielt er Todesdrohungen – nicht im Sudan, Libyen oder Irak, sondern in den Vereinigten Staaten."6)

Islam ist "Frieden und Toleranz"? Niemals wurde eine solch offenkundige und zerstörerische Lüge durch so viele geglaubt. Jeder Christ muß darauf hinwirken, daß diese Lüge widerlegt wird und die Wahrheit über den Islam soweit wie möglich bekannt gemacht wird. Ansonsten werden die Konsequenzen jenseits unserer Vorstellungen schrecklich sein. TBC

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Fußnoten

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1. The Washington Times, Jan. 16, 2002.

2. Rachel Zoll, "Pre-attack rhetoric coming back to haunt Muslim clerics" (Daily News, Oct. 27, 2001), p 20.

3. http://www.foxnews.com/story/0,2933,4666100,00.html.

4. http://www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=26545.

5. Ibid.

6. James A. Beverley, "Is Islam a Religion of Peace?" (Christianity Today, Jan. 7, 2002), pp 41-42.

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Alarmierende Nachrichten

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Telegraph Group Limited (10.03.02): Ein Minister hat stillschweigend Kirchenführer in einer neuen Gebetssammlung angegriffen, die für Homosexuelle geschrieben sind.

Ben Bradshaw, Minister des Britischen Außenministeriums, beschuldigt christliche Leiter der "Feindschaft" gegenüber Homosexuellen, in einem Vorwort zur umstrittenen Gedichtsammlung, die auch Beiträge der Geistlichkeit der Kirche von England enthält.

Ein Gebet in dem Buch ist gerichtet an "die Frau meines Liebhabers," ein anderes bittet darum, daß der nächste Papst "jung, farbig und schwul" sein möge. Ein Autor behauptet, Jesus wäre homosexuell gewesen. Es gibt Gebete in dem Buch für "Heirat" unter Gleichgeschlechtlichen, für Änderungen des Geschlechts sowie "Phantasie und Fetisch."

Mr. Bradshaw, der selbst schwul ist, sagte, das neue Buch würde "denen Stärke und Inspiration verschaffen, die ihre Gott gegebene Sexualität angesichts der wiederholten Zurückweisung und Feindseligkeit durch Kirchenführer feiern wollten."

Die Sammlung, Mut zur Liebe, die morgen durch Darton, Longman & Todd publiziert wird, ermutigt Christen, offen zu sprechen, "ob wir nun schwul, normal, lesbisch, bisexuell sind oder unser Geschlecht umgewandelt haben." Under den Autoren sind Domherr Jeffrey John, der Kanzler und Theologe der Southwark Kathedrale und der Reverend Jean Mayland, ein Priester der Kirche von England und ein offizieller Vertreter in der ökumenschen Organisation, Kirchen Gemeinsam, in Britannien und Irland. Das Buch enthält auch eine Anzahl von Gebeten für die Heilige Kommunion und andere Kirchendienste.

Domherr John verteidigt die Gebete und sagt, die Kirche solle dazu gezwungen werden, den schwulen christlichen Paaren den Segen zu erteilen. "Die Liturgie muß schwule Beziehungen segnen, die auf der gleichen Verpflichtung beruhen wie die Hochzeit. Die Kirche sollte nichts anderes akzeptieren."

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Regina Leader Post, 16.11.01: In einer beispiellosen Maßnahme weist das kanadische Militär seine Geistlichen an, alle spezifische Hinweise auf das Christentum während der Gottesdienste zu vermeiden. Die Änderung in der Politik, die vom Generalkaplan aus Ottawa am 24.Juli kamt, hat die Geistlichen der kanadischen Streitkräfte in die ungewöhnliche Lage versetzt, keinen Hinweis auf gewisse grundlegenden Aspekte ihres Glaubens zu geben. Einige der Hinweise schließen das Vaterunser wie auch einige traditionelle christliche Ausdrücke wie "Vater, Sohn und Heiliger Geist" mit ein – ein integraler Bestandteil der römisch-katholischen Messe.

Die neue Politik verlangt von den Geistlichen, empfindsam für andere Religionen zu sein und rät ihnen vorsichtshalber eine Sprache zu vermeiden, die Gruppen wie Moslems und Juden beleidigen könnte.

Oberst Ron Bourque, der oberste katholische Geistliche der kanadischen Streitkräfte sagte, daß es jetzt und in nächster Zukunft keine moslemischen Geistlichen geben werde, obgleich das Militär per Annonce in religiösen Zeitschriften nach Geistlichen sucht.

Gegenwärtig sind alle Militärgeistliche Christen. Hauptmann Swavek Gorniak, ein katholischer Geistlicher am Royal Military College sagte, es sei wichtig, gewisse Gruppen während einer öffentlichen Zeremonie nicht auszuschließen, aber erkennt an, daß es schwierig sei, es jedermann recht zu machen.

"Ich diene der Gemeinschaft (des Militär College) ungeachtet ihres Glaubens, somit muß ich über ihren Glauben Bescheid wissen, um es allen recht zu machen."

Und während der Gottesdienste, in denen Menschen anderer Glaubensrichtungen anwesend sind, sagt er, "er versuche eine Sprache zu verwenden, die unsere gemeinsame Basis widerspiegelt."

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Dave's Reiseweg

Apr. 12-14

First New Testament Church

Baton Rouge LA

(225) 293-2222

Apr. 18-20

St. Louis Conference on Biblical Discernment

Personal Freedom Outreach

Parker Road Baptist Church

Florissant MO

(314) 921-9800

Apr. 21 am

Parker Road Baptist Church

Florissant MO

(314) 831-6671

(314) 921-9800

May 11-12

Calvary Chapel

Prescott AZ

(928) 778-7642

May 19

Calvary Chapel

Redmond OR

(541) 923-8614

May 27-28

Midnight Call Prophecy Conf.

Niagara Falls, Ontario Canada

(800) 845-2420

(803) 755-0733

May 31-June 2

National Prayer Network

Nottingham, England

011 44 179 386 1763

Jun. 6-16

Word of Life

Rumänien

 

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Briefe

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TBC:

Der Brief des Lutheraners in Ihrer Frage & Antworten Sektion vom Februar 02 interessierte mich sehr. Auch ich wurde von der Synode der Lutheraner Kirche in Missouri (LCMS) exkommuniziert, weil ich im biblischen Sinn "wiedergeboren" wurde. Man sagte mit, daß ich durch meine Taufe als Kind gerettet sei .. die Ältesten sagten, "Wer liest die Bibel? Der Pfarrer wird uns sagen, was wir wissen müssen." Ich entdeckte, daß diese Blindheit nicht auf die offensichtlichen Sekten beschränkt ist. Ich bete für meine früheren Brüder in der LCMS. LB (Kanada)

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TBC:

Der beste Tag im Monat kommt, wenn der Berean Call ausgeliefert wird... Ich denke an Paulus und frage mich verblüfft, ob er das Feld so schnell wie Bruder Dave während seiner Vortragsreisen bestellt hätte! Möge Gottes Segen, Liebe und Schutz weiterhin mit Euch sein. HH (OR)

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Liebe Brüder in Christus:

Ich habe eine Freundin (geboren in Mexiko) die nach Einwanderung in die USA sich vom katholischen zum christlichen Glauben bekehrte. Seither strengte sie sich an, auch ihre Familie aus dem Katholizismus heraus zu führen. Ich fragte sie, ob sie denn den Berean Call schon erhalten hätte, den ich von Ihnen für sie vor Monaten bestellte. Ich war bestürzt, als sie nein sagte. Ihre Mutter und Bruder wollten zu Besuch kommen, und ich wollte ihr unbedingt ein geeignetes Hilfsmittel für ihr Zeugnis zu Verfügung stellen, aber war mir nicht sicher, was ich in der knappen Zeit erreichen könnte. Nun der Herr wirkt sicherlich auf geheimnisvollen Wegen! Gerade zwei oder drei Tage, bevor die Familie meiner Freundin ankam, kam der Berean Call per Post. Und nicht nur das, es handelte sich um gerade die Ausgabe, in der stand, wie man seiner katholischen Familie und Freunden gegenüber Zeugnis ablegen könne. Meine Freundin war entzückt und (obgleich sie bei ihrem Bruder nichts erreichte) ihre Mutter war gegenüber all dem, was sie sagte, sehr empfänglich. DR (OH)

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Lieber Berean Call,

Bitte entfernen Sie meinen Namen und den meiner Gemeinde von Ihrer Mailing Liste. Ich war ein Freund Ihres Dienstes, aber Ihre fortgesetzte Verleumdung des Mannes Gottes, John Calvin, trotz meiner wiederholten Ermahnungen an Dave Hunt, mit denen ich ihm klar zu verstehen gab, wie sehr er Calvin verleumdet, haben mich in einen Gegner verwandelt. Ich möchte nichts von einem Mann lesen oder in irgendeiner Weise mit ihm in Beziehung stehen, der fortwährend verleumdet (das griechische Wort für Verleumder ist "Teufel", wie sie wissen). Ich werde, die warnen, die Ihre fortbestehenden Irrtümer beachten...

Obgleich ich mit Ihnen übereinstimme hinsichtlich der Irrtümer der Psychologie, bin ich nun gegen Ihren Dienst aufgrund ihrer fortbestehenden Weigerung, göttliche Korrektur anzunehmen. Sie beschädigen den Leib Christi durch ihre unwahren Bemerkungen über Calvin und den Calvinismus. Ich habe weit über 10.000 Seiten der Schriften Calvins sowie von Schriften über den Calvinismus gelesen, so daß ich weiß, wovon ich rede. Ich bin Hirte von Gottes Herde seit 25 Jahren. SC (AZ)

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Lieber TBC:

Ihr Dienst war ein Segen für mich persönlich wie auch für unsere Gemeinschaft. Der Herr benutzte Dave in meinem Leben 1986, als ich ihn hier in Long Island traf. Ich überlegte mir, auf das Seminar zurückzukehren, um einen Abschluß in christlicher Beratung zu erwerben... Dave wies mich auf einige Bücher hin, die mir eine Perspektive gaben, mit der ich mich vorher nicht auseinandergesetzt habe...Die erste Botschaft, die Dave während eines dreitägigen Meetings überbrachte, war die der Kleinheit der Menschen gegenüber der Größe Gottes. Ich vergaß nie die Botschaft dieses Tages...Ohne Abschluß habe ich damit weitergemacht, den Gebrochenen zu helfen. Ich seit fast siebzehn Jahren als Gefängnisgeistlicher tätig. Ich denke, das Wort ist ausreichend! KH (NY).

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Liebe TBC Mitarbeiter,

Ich lese, daß sie in der letzten Ausgabe Leute erwähnten, die euch feine Leute hinsichtlich der Bestellungen, unverschämt behandelten. Ich hoffe, daß meine Verwirrung (mein Fehler) bei meiner letzten online Bestellung im Januar nicht Teil des Problems war. Wenn ja, bitte akzeptieren Sie meine Entschuldigung. Es ist nicht unsere Absicht, fordernd, unverschämt oder unangenehm oder in irgend einer Weise dem Evangelium oder dem Herrn Jesus Christus einen Vorwurf zu machen. TBC ist unser bevorzugter christlicher Nachrichtenbrief und Ihr Werk, das Sie alle verrichten, wird ernsthaft zum Ruhme Gottes verrichtet. Seien sie ermutigt, Ihre Belohnung wird kommen. JH (ID)

Bruder Dave,

Gerade las ich den Berean Call vom Februar 2002 und Ihre Worte führten dazu, daß mein Herz brannte. Sie sind einer der wenigen zeitgenössischen Autoren, denen ich vertraue. Ich habe viele Ihrer Schriften gelesen...Sie drückten so klar aus, daß die schlußendliche Tragödie der Evangelikalen darin besteht, daß sie als Lieferant des Todes identifiziert werden, Priester des Baal. Sie riskieren, daß Befolger [dieser Irrlehren] gleich zweifach zu Söhnen der Hölle gemacht werden. Nicht nur gehen liebe Seelen verloren, sondern sie werden dazu verführt zu glauben, sie seinen gerettet, oder zumindest in einem akzeptablen Zustand vor Gott... Warum verstehen sie nicht, daß jeder, den die Welt einen Freund nennt, (d.h. dessen Botschaft nicht ihre Bindung an die Lüge bedroht) der Feind Gottes ist? WG (WI).

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TBC Notizen

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Ein Berean Appell

Zwei Dinge wollen wir anmerken, die die Beröer der Apostelgeschichte 17:10-11 betreffen: sie hörten dem Apostel Paulus zu und überprüften dann, was er ihnen mitgeteilt hat. Für ihre empfehlenswerte Reaktion nennt das Wort Gottes sie "edel" oder "aufrichtig"

Mit der Veröffentlichung von Daves neuem Buch "What Love is this?", gehen wir auf einen Meinungsstreit zu, der über die ursprünglich feindliche Reaktion bei dem Buch "Verführung der Christenheit" hinausgeht. Viele Pastoren empfahlen ihrer Gemeinde oder ihrem Einflußbereich, es nicht zu lesen. Folglich bildeten sich viele eine Meinung, die man kaum als gerecht denkend bezeichnen kann. Außerdem waren viele der ersten Kritiken persönliche Angriffe auf Dave Hunt und mich. Leider wurde der Inhalt im allgemeinen in den meisten der kritischen Antworten nicht angesprochen.

Auf Grundlage der jüngsten, gekürzten Antworten auf unsere Fragen zum Calvinismus, haben einige langjährige Unterstützer des TBC bereits darum gebeten, von der Mailing Liste gestrichen zu werden. Wir erhielten auch schon Briefe im Vorgriff auf dieses Buch, wovon viele schlecht gesinnt waren, d.h. kaum christlich. Auf der anderen Seite haben wir von einigen Calvinisten gehört, die Dave ein "Beröer" Gehör und Antwort gewähren wollen. Dave schrieb, "What Love is this?" zur Erbauung des Leibes Christi und wir beten darum, daß gleich ob die Leser mit seiner Sichtweise übereinstimmen oder nicht, das Buch in diesem Geist angenommen und entsprechend beantwortet wird.

T.A. McMahon

Executive Director

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Elberfelder Bibel entnommen.