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THE BEREAN CALL

P.O. Box 7019 Bend, Oregon 97708 www.thebereancall.org

August, 2003

Mormonen Dichtung

T. A. McMahon

Und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden. 2 Tim 4,4

Nicht lange nach Aufgabe meiner Karriere als Drehbuchautor in Hollywood wurde ich von einer christlichen Filmgesellschaft angestellt, um bei einem Dokumentarfilm mitzuwirken. Es ging um die Religion der Mormonen. Die ersten Versuche, sie im Film darzustellen, waren aber nicht sehr erfolgreich. Sie hofften, daß mein Input und meine Filmerfahrung bei der Verbesserung des Projektes helfen würden. Ich war durch meine frühere Arbeit an einem Dokumentarfilm, der eine Vielzahl von Sekten behandelte, mit der Theologie der Mormonen vertraut. Nachdem wir das Dokumentarspiel mehrere Male überarbeitet hatten, bestand meine Lösung darin, den Film neu so herauszugeben, daß er sich in erster Linie auf die Lehren der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage konzentrierte – also schlicht auf das, was Mormonen glauben. Das scheint kaum eine brillante Idee zu sein, oder gar eine besonders interessante. Vielleicht – aber dann sind Sie vielleicht nicht vertraut mit den Lehren von Joseph Smith und den sogenannten Aposteln und Propheten der Heiligen der Letzten Tage (HLT).

Historiker haben sich gewundert, wie schnell so viele Leute Josef Smith’s neuer Theologie zuströmten. Innerhalb eines Jahrzehnts hatte er Tausende Anhänger. Ein Hauptgrund für diesen schnellen Anstieg seiner Popularität war der verblüffende und ausgeprägte Gegensatz zu dem, was Baptisten, Methodisten, Presbyterianer und verschiedene andere christliche Bekenntnisse glauben. Zunächst lehrte Smith, daß der Großteil dessen, was die Christenheit glaubt, hoffnungslos verfälscht worden war, einschließlich der Bibel, und daß das, was ihm übernatürlich enthüllt wurde, Gottes Wahrheit wiederherstellen würde. Die hauptsächliche Anziehungskraft jedoch war die theologische Neuheit.

Heute hat die HLT Kirche eine andere Taktik eingeschlagen. Sie bevorzugt neuen Bezeichnungen (spiele "Mormonentum" herunter und betone "Kirche Jesu Christi") und andere Strategien (z.B. schaffe durch Anzeigenkampagnen das Image, Teil der Hauptströmung der Christenheit zu sein). Es funktioniert. Nach dem Islam ist das Mormonentum nun die am schnellsten wachsende Religion der Welt, obgleich sich wenig in der Lehre seit den ungewöhnlichen Anfängen der Kirche geändert hat.

Die Mormonen lehren, daß Gott einen physischen Körper hat und auf einem Planeten des Sternes Kolob lebt. Er ist nur einer aus einer unendlichen Anzahl Götter. Jeder von ihnen regiert seine eigene Welt, die sich irgendwo im Universum befindet. Angeblich hat jeder Gott eine ungenannte Anzahl von göttlichen Gemahlinnen, die Millionen von Geistkindern produzieren. Diese geistlichen Nachkommen Gottes und seiner Göttinnen müssen erstaunlicherweise durch physische Wesen (Nichtgötter) auf Erden geboren werden. Dies verschafft ihnen die physischen Körper, die notwendig sind, Götter und Göttinnen zu werden, die ihre eigenen Welten erschaffen und über sie herrschen. Polygamie ist ein wesentlicher Teil des Mormonentums. Sie erfüllt den Bedarf, Körper für die Geistbabys zu schaffen, die von einer Vielzahl Muttergottheiten geboren wurden. Polygamie wird unter Mormonensekten heute immer noch praktiziert. Der Fokus auf die Familie durch die Heiligen der letzten Tage hat mehr mit der biblisch unorthodoxen Theologie der Kirche als mit häuslichem Wohlergehen zu tun.

Nach der HLT Lehre war Jesus eines der Geistkinder (wie auch sein Geistbruder Luzifer, der zu Satan wurde). Die Empfängnis Jesu war einzigartig aber nicht jungfräulich. Gott, der physisch ist, hatte Geschlechtsverkehr mit Maria. Weil die Zeugung von Kindern der kritische Faktor auf dem Weg eines männlichen Mormonen zum göttlichen Zustand ist, hatte Jesus außerdem Kinder mit den Frauen (den Schwestern Maria und Martha, Maria Magdalena usw.), die ihn begleiteten. Angeblich heiratete er sie bei der Hochzeit zu Kana.

Die Erlösung der Mormonen bringt beinahe jeden in den einen oder anderen "Himmel". Der Tod Jesu am Kreuz war nur insofern erlösend, daß er physische Auferstehungsleiber für alle bereitstellte. Es ist erforderlich, den Geboten zu gehorchen und Kirchenpflichten und –rituale zu verrichten, um in das himmlische Königreich zu kommen. Diejenigen, welche diesen Anforderungen nicht entsprechen, können immer noch als himmlische Diener hineinkommen und wenn nicht, können sie im irdischen Königreich bleiben. Moralisch gute Nichtmormonen können die Ewigkeit im irdischen Königreich verbringen. Die Hölle ist ein dem Fegefeuer ähnlicher Platz und ewig nur für die wenigen, welche die "nicht vergebbare Sünde" begehen, wie zum Beispiel Abfall vom Glauben. Beinahe jeder hat die Gelegenheit, seinen ewigen Status nach dem Tod zu verbessern.

Obgleich es das Sprichwort gibt, "Wahrheit ist seltsamer als freie Erfindung," fordert das Mormonentum diese Idee jedoch sehr heraus. Die allerheiligste Schrift der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist das Buch Mormon, das sich wie ein reichlich bizarrer, jedoch schlechter Roman liest, der sein Bestes versucht, als offenbarte Wahrheit angenommen zu werden. Wenn sich diese Meinung etwas "intolerant" anhört, haben Sie Geduld mit mir.

Das Buch Mormon beansprucht, eine Aufzeichnung zweier Wanderungen antiker Völkergruppen nach Amerika zu sein: Die der Familie von Jared, ungefähr 2000 v. Chr. und 1500 Jahre später die der Familie von Lehi. Die erste Wanderung fand angeblich zur Zeit des Baus des Turms von Babel statt. Eine zentrale Figur, merkwürdigerweise nur als der "Bruder von Jared" bezeichnet, wird von Gott angewiesen, acht wasserdichte, ruderlose "Barkassen" zu bauen, um Menschen und Tiere (einschließlich von Bienen und Fischen) ins versprochene Land zu bringen. Der Bruder von Jared erkannte, daß Atmen und Sehen ein Problem an Bord der ganz aus Holz gebauten, vollkommen dichten Schiffen werden könnte und bat Gott um einige Änderung im Design. Gott sagte ihm, er solle ein Luftloch in die Schiffe bohren, das von oben und von unten zugestöpselt werden könne, und einen leuchtenden Stein am Ende jedes Schiffs anzubringen, damit sie sehen könnten. Kapitel 2 von Ether stellt fest, daß die Schiffe hin und her geschleudert wurden und viele Male "in der Tiefe des Meeres versunken" waren. Diese ziemlich unplausible Seereise (sogar wenn sie übernatürlich geführt ist), dauerte beinahe ein Jahr und brachte die Leute zu dem unbewohnten Amerika. Dort wuchsen die Jarediter von ca. 30 auf mehrere Tausend und gingen dann aufgrund ihrer Schlechtigkeit zugrunde.

Bei der zweiten Wanderung ins versprochene Land verließen Israelis ungefähr 600 v. Chr. Jerusalem auf einem einzigen Schiff. Sie wurden durch einen übernatürlich zur Verfügung gestellten "Messingball" geleitet. Bald nach ihrer Ankunft rebellierten Lehis Söhne, Laman und Lemuel, gegen Gott. Sie und ihre Anhänger wurden von Gott verflucht, was dazu führte, "daß sie schwarze Haut bekamen." Sie wurden Lamaniter genannt. Das Mormonentum behauptet, daß diese dunkelhäutigen Hebräer die ursprünglichen Vorfahren der Eingeborenen der westlichen Hemisphäre sind. Die Anhänger von Nephi blieben "weiß, außerordentlich schön und entzückend". In ihrer ganzen Geschichte lebten diese Gruppen in Feindschaft.

Das Buch Mormon behauptet, daß Jesus kurz nach seiner Auferstehung nach Amerika kam, wo er den Nephitern das Evangelium (von der Erlösung durch Werke) lehrte, Jünger bestimmte und Anweisungen gab hinsichtlich der Sakramente der Kommunion und Taufe.

Ungefähr im fünften Jahrhundert nach Christi brachten die Lamaniten schlußendlich alle Nephiten um, so daß nur die dunkelhäutigen Menschen in Amerika übrigblieben. Nach der letzten Schlacht, beendete Moroni, der letzte überlebende Nephite, auf Tafeln die Aufzeichnungen über die Ereignisse seines Volkes und versteckte sie nahe bei einem Felsen auf dem Berg Cumorah (im Staate New York). Ungefähr 1400 Jahre später erschien Moroni dem Joseph Smith, Jr., wobei er ihm den Fundort der "goldenen Tafeln" mitteilte und in anwies, sie ins Englische zu übersetzen.

Der Übersetzungsprozeß beinhaltete, daß Smith einen "Seherstein" in einen Hut legte und die Öffnung mit seinem Gesicht bedeckte. Dieser Stein sollte dann glühen, reformierte ägyptische Schriftzeichen würden auftauchen, und die englische Bedeutung würde darunter erscheinen. Smith diktierte die Übersetzung und das Bild blieb, bis alles korrekt übertragen war. In der Einführung zum Buch Mormon finden wir folgende Worte von Joseph Smith: "Ich sagte den Brüdern, daß das Buch Mormon das korrekteste Buch auf Erden sei und das Fundament unserer Religion. Ein Mensch könnte, indem er seine Unterweisungen befolgt, Gott viel näher kommen als durch irgend ein anderes Buch."

Ist dies das "das korrekteste Buch" auf Erden? Die Richtigkeit dieser Feststellung ist wesentlich für den Glauben von 11 Millionen Mitgliedern der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Der zehnte Präsident der Mormonenkirche, Joseph Fielding Smith, machte deutlich, was auf dem Spiel steht: "Das Mormonentum muß stehen oder fallen mit der Geschichte von Joseph Smith. Er war entweder ein Prophet Gottes, von Gott berufen, richtig bevollmächtigt, oder er war einer der größten Betrüger, den diese Welt je gesehen hat. Es gibt keinen Mittelweg..." Wenn jedoch die "Untergrund" der Behauptung, daß er "ein Prophet Gottes" war, vernünftig untersucht wird, sieht diese mehr und mehr wie Sumpfgebiet aus.

Die Irrtümer, die man im Buch Mormon findet, füllen Bände. Sogar die HLT Kirche hat Tausende Verbesserungen seit seiner Erstausgabe 1830 vorgenommen. Einige Probleme jedoch können jedoch nicht gelöst werden, ohne große Teile des Buches wegfallen zu lassen. Erstes und zweites Buch Nephi wurden zum Beispiel angeblich im fünften Jahrhundert vor Christus geschrieben. Dennoch zitieren diese Bücher erstaunlicherweise Passagen aus dem Neuen Testament, das im ersten Jahrhundert nach Christus geschrieben wurde! Das Buch Alma datiert zwischen 92 und 53 v. Chr., verwendet jedoch das Wort "Christen". Die Apostelgeschichte (die die Zeitspanne zwischen 33 und 62 nach Christus abdeckt), sagt uns, daß der Name zuerst in Antiochia benutzt wurde, um auf die Jünger Christi hinzuweisen. Außerdem verwandte Nephi, angeblich ein hebräischer Prophet, der in Amerika schrieb, griechische Begriffe wie "Christus" anstelle von "Messias". Es ist mehr als seltsam, daß diese verpflanzten Hebräer weit mehr über Jesus vor seinem Kommen (und seinem angeblichen späteren Besuch in Amerika) wußten als ihre Brüder in Israel, während gleichzeitig Details im Buch Mormon, hinsichtlich der mosaischen und levitischen Gesetze, fast nicht vorhanden sind. Ein krasses Beispiel: Die Notwendigkeit, das Passah zu halten, wird weder beschrieben oder auch nur am Rande erwähnt. All dies trägt zu einer offensichtlichen Schieflage hinsichtlich des Neuen Testamentes seitens des Verfassers dieser heiligen Mormonen Schrift bei.

Es gibt eine Menge von Indizienbeweisen, daß Joseph Smith mehr als übernatürliche Unterstützung beim Zusammentragen des Buches Mormon hatte. Spekulative Veröffentlichungen hinsichtlich des Ursprungs der Indianer wurden in seinen Tagen populär durch Werke wie das von Ethan Smith "Die Sicht der Hebräer" und die Werke des Rev. Solomon Spaulding. Diese und andere relevante Werke waren gewiß für den Mormonen Propheten verfügbar. Jedoch ist seine Nachahmung der Bibel der überzeugendste Hinweis, daß Joseph Smith die Schriften der Heiligen der Letzten Tage in betrügerischer Absicht herstellte. Jerald und Sandra Tanners Buch, "Joseph Smith‘s Plagiat der Bibel" (siehe Bücherliste) gibt genaue Zitate und Parallelen an, die sowohl im Neuen Testament wie auch im Buch Mormon gefunden werden. Sie schreiben, "... im Buch Mormon haben wir Lehi, den Vater Nephis, wie er aus dem Buch der Offenbarung des Neuen Testamentes zitiert, und zwar sieben Jahrhunderte bevor es geschrieben wurde!" Tausende andere Beispiele folgen. Außerdem schließen einige King James Bibel Zitate kursiv geschriebene Worte ein, die nicht in den hebräischen, griechischen oder lateinischen Manuskripten gefunden werden, aus denen sie übersetzt wurde. Sie wurden erst durch die Übersetzer 1611 eingefügt, damit der Text einfach deutlicher wird. Schloß der Inspirationsprozeß das Übersetzen von reformiertem Ägyptisch, geschrieben von hebräisch sprechenden Schreibern, in das Jahrhunderte später zu datierende King James Englisch (einschließlich einiger griechischer und lateinischer Begriffe), auch kursiv geschriebene Worte ein oder dachte sich Joseph Smith schlicht das Buch Mormon aus – zusammen mit reichlicher Hilfe von der King James Bibel und anderen Quellen?

Die Bibel wurde seit Tausenden von Jahren genau untersucht, analysiert und kritisiert. Es wurde dennoch nichts aufgedeckt, was dieses Buch, das erklärt, es sei das Wort Gottes, unterminiert. Außerdem unterstützen Berge von Beweisen aus unterschiedlichen Studienfeldern seinen Anspruch auf übernatürlichen Ursprung.

Nichts derartiges kann vom Buch Mormon gesagt werden. Archäologen haben keinen Hinweis auf Land, Städte, Monumente oder Völker gefunden, die dieses Buch vorstellt. Geschichte, Anthropologie und Linguistik sind gleichermaßen ruhig. Aber ein Gebiet, nämlich die Molekularbiologie, hat seit neuestem viel zu sagen, und es sind keine guten Nachrichten für Verteidiger des mormonischen Glaubens.

Die Einleitung des Buches Mormon unterstreicht einen wichtigen Anspruch, der durch diesen angeblichen heiligen Text gemacht wird: "Nach Tausenden von Jahren wurde alle [d.h. die weißen, hebräischen Nachkommen von Lehi] vernichtet, außer den [dunkelhäutigen] Lamaniten. Sie sind die Hauptvorfahren der Indianer." Als Joseph Smith jung war, war eines der populärsten Geheimnisse der Ursprung der eingeborenen Amerikaner. Das war Basis für interessante Spekulationen, schien aber weit jenseits jeder Nachweismöglichkeit. Aber nicht heute. Das Wissen über DNS liefert den Beweis, der auch vor Gericht standhalten würde. Es ist nun möglich, die DNS eines Menschen über Jahrhunderte zurückzuverfolgen, um seine Abstammung genau zu bestimmen.

Es gibt darüber ein tolles Video mit dem Titel "DNS gegen das Buch Mormon" (s. Bücherliste), das Neuland erschließt und in seiner Einfachheit gewaltig ist. Einer der auftretenden Wissenschaftler ist Dr. David Glenn Smith, ein Molekularanthropologe und Forscher der Universität von Kalifornien in Davis, der die Eingeborenen Amerikas seit 30 Jahren studiert hat. Sein Labor ist das führende Testzentrum des Landes für die Genetik von Indianern. Hier ist seine Sichtweise, die auch die allseitige Zustimmung der Wissenschaftler dieses Fachgebietes hat: "Wenn man die Gene der eingeborenen Amerikaner anschaut... kommen sie von den Populationen ihrer Vorfahren... Man kann nach diesen Genen bei jüdischen Populationen schauen, findet sie aber nicht... sie stimmen in keiner Weise überein. Der Ursprung der eingeborenen Indianer ist Ostasien."

Das Video zeigt auch den Anthropologen und Mormonen Gelehrten, Thomas Murphy, der das Dilemma für die HLT Kirche zusammenfaßt: "... wir haben außerhalb des Buches Mormon keine einzige Quelle aus dem antiken Amerika, das auch nur einen Platz, eine Person, ein Ereignis bestätigt... wir haben gar nichts, so daß das Problem, das die DNS für das Buch Mormon darstellt, in gewissem Sinn beispielhaft für die Schwierigkeiten steht, die wir bereits haben... Es gab überhaupt keinen Beweis, der uns zeigte, daß es eine israelische Migration zur Neuen Welt gegeben hat. Nicht von der Genetik und auch aus keiner anderen Quelle, historisch, archäologisch oder linguistisch."

Wenn es keine israelische Migration gab, dann gab es keine Leute der Nephiter oder Lamaniter. Daher ist Joseph Smith ein Betrüger und das Buch Mormon – "ein anderes Testament Jesu Christi" – ist offenkundig falsch. Noch schlimmer, es ist eine seelenverdammende Dichtung. Das ist die schlimme Notlage von Millionen Heiligen der Letzten Tage, die Josephs Smith’s Lehren glauben.

Wenn es Gelegenheit gibt, auf Mormonen einzuwirken, weichen Sie dem bitte nicht aus. Christus starb für sie. Obgleich die meisten Mormonen sich an ihren falschen Glauben aus dem Buch Mormon klammern, auf Gefühlen beruhend (eine Erfahrung wie ein "Brennen in der Brust"), stehen ihrer Irrationalität mehr und mehr unwiderlegliche Beweise der Wissenschaft gegenüber. Eine wachsende Zahl wendet sich der Tatsache zu, daß sie von Joseph Smith, Brigham Young und anderen angeschmiert wurden. Zeigen Sie ihnen die Liebe des biblischen Jesus, indem Sie über ihren Glauben informiert sind. Am wichtigsten ist, daß Sie mit ihnen die Wahrheit teilen, die sie freimacht (Joh 8,31.32). Beten Sie für einen Massenexodus aus der Bindung des Mormonentums. TBC

Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit. Joh 17,17

Zitate

In einigen Kreisen ist die Furcht vor Kontroversen so groß, daß Prediger und ihre Versammlungen sie des Friedens wegen um jeden Preis – sogar um den Preis der Wahrheit, Gottes Wahrheit – schlichten. Die Idee dahinter ist, Frieden sei äußerst wichtig. Frieden ist ein biblisches Ideal (Röm 12,18 stellt es klar: "Ist es möglich, soviel an euch liegt, so haltet mit allen Menschen Frieden"), aber auch Reinheit ist eines. Der Frieden der Gemeinde darf niemals auf Kosten der Reinheit der Gemeinde erkauft werden. Dieser Preis ist zu hoch.

Aber warum denken wir, daß wir in dieser Hinsicht in dieser Welt, sogar in der Gemeinde, ohne Konflikt oder Kontroverse auskommen können? Jesus dachte es nicht, Paulus auch nicht. Keinem der Prediger der apostolischen Zeit, die treu ihrem Herrn dienten, blieb diese Kontroverse erspart. Wer sind wir, daß wir Kontroversen entkommen könnten, wenn sie es nicht taten? Die Geschichte vom Vorrücken der Kirche in der Welt des Mittelmeeres, von Jerusalem nach Rom, ist eine Geschichte von Kontroversen. Wenn das Evangelium kühn verkündet wird, wird es Kontroverse geben. Das Leben des Paulus ist ein Leben voll von Kontroversen. Die Überlieferung sagt uns, daß jeder Apostel, mit Ausnahme von Johannes, der wegen seines Glaubens im Exil war, eines gewaltsamen Todes starb.

Jay Adams, Preaching to the Heart, p. 17.

F & A

Frage [Zusammenstellung aus mehreren]: Ich stimme leider mit Ihrem sehr exzellenten Artikel "Eine Sache" Mai 02 nicht überein, wo Sie in Bezug auf den reichen jungen Mann sagten, "Die Streitfrage war nicht die Erlösung des jungen Mannes, sonder eher der Dienst für Christus." Tatsächlich ist jedoch die Erlösung im Fokus und nicht der Dienst, denn dieser Mann sagte, "Was muß ich tun, um ewiges Leben zu erlangen?"

Antwort: Danke für Ihren Brief. Ja, der junge Mann fragte, was er tun solle, um ewiges Leben zu erlangen. Aber er konnte nichts dafür tun. Wenn er bereits das Gesetz gebrochen hatte, würde es nichts nutzen, es in Zukunft perfekt zu halten (sogar wenn man das tun könnte), da dies nicht für Sünden der Vergangenheit bezahlen würde oder irgend einen rechtfertigen würde.

Obgleich er behauptete, er würde das Gesetz perfekt befolgen, stimmte das nicht, denn "alle haben gesündigt." Auch nannte Christus ihm keine Bedingungen für die Erlösung, "weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden kann" (Röm 3,19-23).

Wenn "alles Verkaufen und es den Armen geben" wesentlich für die Erlösung ist, dann ist keiner von uns gerettet. Es war die Methode Christi, dem jungen Mann seine Liebe zu Reichtümern zu enthüllen und daß er nicht seinen Nächsten wie sich selbst liebte. Sicherlich sagte Christus nicht, wenn er alles verkauft und den Armen gegeben hätte, wäre er dann erlöst. Es würde lediglich das Mittel sein, mit der Nachfolge Christi zu beginnen.

Ich schätze ihre Überlegungen. Sie weisen auf einen guten Punkt hin. Vielen Dank. Am meisten schätzen wir Ihre Gebete, daß der Herr uns zu Seinem Ruhm und zur Erlösung und Erbauung vieler verwenden möge.

Frage: Wie verhält es sich mit der Beachtung des Ramadans durch Moslems heute? Präsident Bush lobte sie, wie auch Clinton und andere vor ihm. Im letzten Monat sagten Sie, daß der Hadsch lediglich heidnische Praktiken weiterführt. Aber ist der Heilige Monat Ramadan mit seinem Fasten zwischen Sonnenaufgang und –untergang nicht rein islamisch?

Antwort: Nein. Der Ramadan wurde von heidnischen Arabern Jahrhunderte vor der Geburt Mohammeds begangen. Sowohl die Geschichte wie der Koran bestätigen das. Während des Ramadans erhielt Mohammed seine erste Inspiration für den Koran: "der Monat Ramadan, in welchem der Koran offenbart wurde..." (Sure 2,185). Gleichermaßen interessant ist Sure 2,217: "Sie fragen dich (Oh Mohammed) [über] Kriegführung im heiligen Monat. Sprich: Kriegführung zu der Zeit ist ein großes Vergehen, aber Menschen vom Weg Allahs abzubringen und Ihm und dem unverletzlichen Platz der Anbetung nicht zu glauben, ist schlimmer als Töten..."

Indem er dieser "Offenbarung" gehorchte, führte Mohammed seine Anhänger beim Angriff auf eine Karawane während dieses "Heiligen Monats" und überraschte die heidnischen Araber, die es seit Jahrhunderten unterlassen hatten, während dieser Zeit zu kämpfen. Dies war Mohammeds erster Erfolg nach drei vorangehenden gescheiterten Angriffen auf Karawanen – der Beginn seines Anstiegs zur Macht, wonach andere zu ihm und dem Islam stießen, um Anteil an der Kriegsbeute zu haben.

Präsident Bush war Gastgeber eines Iftaar Dinners für Moslemführer im Weißen Haus im letzten November, womit er das ehrte, was er "den heiligen Monat Ramadan" nannte. In seiner Rede sagte er, "nach den Lehren der Moslems enthüllte Gott zuerst sein Wort im heiligen Koran, während des Monats Ramadan, dem Propheten Mohammed." Allah "Gott", den Koran "heilig" und Gottes "Wort" zu nennen und Mohammed zu ehren als "Propheten" ist unentschuldbar. Bush pries den Islam weiter: "Die Welt fährt fort, von seinem Glauben und seinen Errungenschaften zu profitieren." In der Tat ist dieser "Glaube" die blutigste Religion, welche die Welt je gesehen hat. Sie war in der Vergangenheit verantwortlich für das Abschlachten von Millionen Menschen und ist es heute für den meisten Terrorismus weltweit. Bitte schreiben Sie unserem Präsidenten, und beschweren Sie sich über sein fortgesetztes Lob des Islam.

Frage: Der offensichtlichste Trugschluß in Ihrem Buch "What Love is this?" ist die Verneinung, daß Gott die Freiheit hat zu wählen, wen und in welcher Weise Er lieben will. John MacArthur, J.I. Packer und andere haben darauf hingewiesen, daß wir in verschiedener Weise und Intensität lieben können (Liebe für den Ehemann / die Ehefrau ist verschieden von der für den Nächsten oder für Eiscreme), aber Sie beharren in ihrem Buch darauf, daß Gottes Liebe die gleiche für alle Leute ist.

Antwort: Die Analogie paßt nicht. Liebe zu Freund oder Feind muß immer noch Liebe sein. Aber der Kalvinismus besteht darauf, daß Gott jene "liebt", die Er vorherbestimmt hat für ewige Pein, sogar bevor sie geboren wurden. Das ist keine Liebe! John MacArthur, Jr. schreibt: "Er [Gott] liebt die Erwählten in spezieller Weise, die nur für sie vorbehalten ist. Aber das macht Seine Liebe für den Rest der Menschheit nicht weniger echt" (Die Liebe Gottes, S. 16). Meint er das ernst?! Diejenigen, für die Christus nicht starb, denen er die Erlösung vorenthält und die Er für ewige Pein vorherbestimmt hat, liebt Gott dennoch, weil Er ihnen irdische Vorteile gibt? Ist es vernünftig zu sagen, daß Gott die in irgendeiner Weise liebt, die er für das ewige Verderben vorherbestimmt hat? Welchen Wert hat es, die ganze Welt für wenige Jahre sein Eigen zu nennen, wenn man die Ewigkeit im Feuersee verbringen muß?!

Der Kalvinismus streitet ab, daß Johannes 3,16 besagt, Gott würde alle Menschen lieben, denn das würde bedeuten, er wäre für alle gestorben – eine Häresie für Kalvinisten. Aber Kalvinisten sind peinlich berührt, wenn sie sagen, daß Gott jeden liebt, obgleich die Grundsätze des Kalvinismus es abstreiten. Somit haben wir Widersprüche, wie den folgenden von John Piper: "Jedes mal, wenn das Evangelium Ungläubigen gepredigt wird, ist es eine Gnade Gottes, die diese Gelegenheit zur Erlösung schenkt." (Was wir über die fünf Punkte des Kalvinismus glauben, S. 14). Das Evangelium zu predigen gibt jenen "Gelegenheit zur Erlösung", für die Christus nicht starb und die Gott für ewige Pein vorherbestimmte, bevor sie geboren wurden? Aber solcher Wahnsinn ist die einzige Verteidigung des Kalvinismus.

Frage: In ihrem Juni Artikel haben sie einen eher düsteren Ausblick auf die "Road map to Peace" gegeben, den die USA, EU, UN und Rußland im Nahen Osten unterstützen. Dennoch gibt es echten Fortschritt zwischen Israel und den Palästinensern. Gibt es nicht etwas Hoffnung für echten Frieden dort oder muß dieser schreckliche Konflikt unbegrenzt andauern?

Antwort: Wie lange es auch dauern mag, die Welt muß einen Punkt erreichen, wo "sie sagt, Friede und Sicherheit..." (1 Thes 5,3). Und "dann wird sie das Verderben plötzlich überfallen... und sie werden nicht entfliehen." Daß sowohl dieser "Friede" und die Zerstörung kommen werden, wenn sich Israel kurz vor Armageddon sicher fühlt, ist klar: "... das offene Land... die ruhig und sicher wohnen; sie wohnen ja alle ohne Mauern; sie haben weder Riegel noch Tore... und an das Volk, das aus den Heidenvölkern gesammelt worden ist... daß mein Volk Israel in Sicherheit wohnt" (Hes 38,11-14).

Wir haben bereits geschrieben, daß es keinen permanenten Frieden zwischen Israel und den Arabern / Moslems aufgrund islamischer Gesetze geben kann. Somit handelt es sich bei dem sogenannten Übereinkommen, das gerade verhandelt wird, nur um einen zeitweiligen "Waffenstillstand". Kein Moslem besitzt die Autorität, zu mehr als dem seine Zustimmung zu geben. Bush versucht, Druck für die Anerkennung des Existenzrechtes Israels auszuüben (die Anerkennung haben die Araber / Moslems bis heute verweigert). Dieses Abkommen stände im Widerspruch zu islamischen Gesetzen. Arafat oder irgendein anderer Moslem hat somit nicht die Vollmacht, der Anerkennung zuzustimmen und noch weniger, sie durchzusetzen

Es ist jedoch annehmbar für einen Moslem, zu lügen, um den Islam und seine Eroberung der Welt voran zu bringen. Das wäre die einzige Weise, in der ein Moslemführer ein solches Abkommen unterzeichnen könnte. Sowohl Bush als auch Israel müssen diese Tatsache zweifellos begreifen. Dennoch scheinen beide willens, in einer Scheinwelt zu leben, wenn es zum "Frieden" im Nahen Osten kommt.

Der kommende falsche Frieden wird garantiert und durchgesetzt durch den Antichristen. Ob die Entrückung so nahe bevorsteht, daß dieser "Frieden" aus den gegenwärtigen Verhandlungen heraus entsteht, ist Spekulation. Aber die Schriften stellen es klar, daß ein "Friede" endlich kommt, in Verbindung mit der Wiedererrichtung des jüdischen Tempels und der Wiederherstellung des jüdischen Opfersystems (Dn 8,25; 9,27). Das wird schlußendlich zu Armageddon führen, wenn der Antichrist die Tempelopfer beendet, sein Bild in den Tempel stellt und verlangt, daß die Welt ihn als Gott verehrt (2. Thes 2,4; Off 13,14.15).

Frage: Öffnet Kalvins Versicherung, daß die Kinder der Erwählten automatisch erwählt sind nicht eine große "Büchse Würmer"? In Tausenden, wenn nicht in Millionen von Familienstammbäumen muß zumindest ein Gläubiger sein – das ist eine Person, die nach Kalvins Definition, vielleicht vor Jahrhunderten, einer der Erwählten war und befähigt war, zu glauben. Nach Kalvins Beweisführung würde jeder Sohn oder Tochter dieser Eltern, soweit sie "nicht das Gegenteil beweisen" würden (was immer das bedeutet), auch unter den Erwählten sein und somit alle ihre Nachkommen nach ihnen. Sicherlich könnte man einen Gläubigen irgendwo in der Abstammung der meisten Menschen in der westlichen Welt finden. Wenn man dieser Linie für alle Söhne, Töchter, Enkel Urenkel usw. folgt, käme heraus, daß praktisch jeder, zumindest in der westlichen Welt, einer der Erwählten war oder ist! Das veranlaßt mich zu fragen, warum wir von so viel Unmoral umgeben sind, angesichts der großen Zahl von Erwählten in der Welt in der Geschichte bis heute. Ist etwas in diesem Bild nicht falsch?

Antwort: Ich bin sicher, daß die meisten Kalvinisten, wenn sie die logischen Folgen sehen, Ihrem Szenario widersprechen würden. Der Teil von Kalvins Institutes (IV, xvi, 21-32), aus der Ihre Idee kommt, ist ziemlich komplex und widersprüchlich. Auf der einen Seite beschreibt Kalvin die Kindertaufe als sicheres Mittel ihrer Errettung, vorausgesetzt sie haben Glauben an ihre Taufe, wenn sie erwachsen sind (xv, 3).

Auf der anderen Seite sagt er: "Gott erklärt, er nimmt unsere Kinder, bevor sie geboren sind, [ohne Taufe] an... In diesem Versprechen ist ihre Erlösung eingeschlossen... Wie viel Böses wurde durch diese Lehre verursacht... daß Taufe nötig sei für die Erlösung..." (xv, 20). "Kinder von Gläubigen werden nicht getauft, damit sie zum ersten Mal, Kinder Gottes werden, sondern werden statt dessen in der Kirche durch ein äußeres Zeichen aufgenommen, weil sie aufgrund des Versprechens vorher [d.h. von Geburt an] zum Leib Christi gehörten" (xv, 22). "Gott ist so gut und großzügig, daß es ihm beliebt... ihre Privilegien auf die ihnen geborenen Kinder auszudehnen" (xvi, 15). "Während doch Kinder, die von Christen abstammen, weil sie unmittelbar bei ihrer Geburt von Gott als Erben des Bundes angenommen werden, auch zur Taufe zugelassen werden müssen" (xvi, 24). "Es ist kein geringer Anreiz, sie in Gottesfurcht und zur Beachtung dieses Gesetzes zu erziehen, wenn wir überlegen, daß sie von ihrer Geburt an von ihm als seine Kinder angesehen und anerkannt wurden" (xvi, 32).

Der daraus folgende Glaube der Kinder an ihre Taufe würde keine Erlösung bringen, insoweit Wiedergeburt / Erlösung dem Glauben vorhergehen muß und die Wiedergeburt automatisch von erwählten Eltern ihren Kindern weitergereicht würde, die selbst Erwählte sind. Zudem kann der Erwählte nicht verloren gehen. Diese Lehre wird jedoch "Beharrlichkeit der Heiligen" genannt und nicht Beharrlichkeit Gottes und kann nur für die gewiß sein, die immer gute Werke tun. Sie haben gewiß auf ein Problem hingewiesen, über das Kalvinisten nachdenken müssen. Vielleicht werden wir etwas von einigen kalvinistischen Lesern hören, die uns vielleicht eine Antwort geben.

Alarmierende Nachrichten

Chicago Tribune 7/6/03 [Auszüge aus Mehr literarischer Kummer für mormonische Älteste]: Es war ein schwieriger literarischer Sommer für die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage. Nicht nur der gefeierte Schriftsteller Jon Krakauer hat die gewalttätige Geschichte der Kirche in dem Buch "Under the Banner of Heaven – Unter dem Banner des Himmel" zergliedert, sondern auch zwei weniger bekannte Autoren – Sally Denton in "American Massacre: The Tragedy at Mountain Meadows – Amerikanisches Massaker: Die Tragödie am Berg Meadows" und Dorothy Allred Solomon in "Predators, Prey and Other Kinfolk: Growing up in Polygamy – Raubtiere, Beute und Familienmitglieder: Aufwachsen in Polygamie."

Besonders das Buch von Krakauer hat die mormonischen Ältesten so aufgeschreckt, daß sie letzte Woche den ungewöhnlichen Schritt vornahmen, eine frühe Breitseite abzufeuern. Sie hoffen damit, das Buch sogar vor seiner Veröffentlichung zu diskreditieren. Krakauer antwortete den Mormonen Ältesten: ...die Kirche hat "lange versucht, die Eigentumskontrolle über die Art und Weise, wie ihre Geschichte der Welt präsentiert wird, zu behalten..." Zum Beweis zitiert Krakauer Apostel Boyd Packer, den zweithöchsten Führer der Kirche, der 1981 erklärte, daß "einige Dinge, die wahr sind, nicht sehr nützlich sind... In der Kirche sind wir nicht neutral... Ein Krieg findet statt und wir sind daran beteiligt."

Ein andauernder, heftiger Streit findet über das statt, was vor dem 11. September 2001 die schlimmste religiöse Greueltat genannt wurde, die je in Amerika begangen wurde: Das Blutbad an 140 Arkansas Emigranten in einem Planwagenzug an einem Paß in Utah – dem Berg Meadows – im Jahre 1857. [Zusätzlich zu dem Buch von Krakauer über das Thema]... Sally Denton (sie stammt von Mormonen ab) ist die neueste Schriftstellerin, die behauptet – in ihrem Fall überzeugend – daß die Verantwortlichkeit nicht nur bei einem geächteten Mormonen namens John Doyle Lee lag und den Indianern, die er anführte. Die letzte Verantwortung, schreibt sie, ist Brigham Young zuzuschreiben, dem absoluten Monarchen von Utah, der durch finanzielle Krisen unter Druck geriet und immer mehr unter die prüfende Blicke der Bundesregierung kam. Er selbst habe diesen Angriff angestachelt.

"Wir handelten auf Befehl der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage," sagte Lee in einem Bekenntnis, kurz vor seiner Hinrichtung durch ein Schießkommando. "Die abscheulichen Taten, die dort begangen wurden, wurden als unsere Pflicht angesehen. Wir glaubten, daß wir das Gott und unserer Kirche schuldeten." Dieses sorgfältig dokumentierte Buch erkundet auch, wie die heutige Mormonen Kirche sich geweigert hat, Youngs Schuld anzuerkennen...

Die Geschichte sucht die Mormonen auch in anderer Hinsicht heim, besonders die Ableger der Kirche, die immer noch Polygamie praktizieren. "Ich bin die Tochter der vierten Frau in der Mehrehe meines Vaters, das 28. von 48 Kindern – ein Mittelkind mögen Sie sagen, mit der Neigung des mittleren Kindes zu Identitätskrisen," beginnt Dorothy Allred Solomons Buch "Raubtiere, Beute und Familienmitglieder."

Nach einer Serie von FBI Razzien in den 50er Jahren, wurde Solomons Vater Rulon Allred, ein Arzt und Lehrer, zu Gefängnis verurteilt. Seine Familie wurde bis Mexiko, Las Vegas und Montana zerstreut. 1977 wurde er von Mitgliedern einer rivalisierenden Polygamisten Sekte erschossen.

Die Leute, von denen Salomon uns erzählt, sind nicht haarige Monster mit wildem Blick, sondern ganz fleischliche, manchmal eigensinnige, oft bewundernswerte Menschen, die im Griff von religiösem Absolutismus gefangen sind. Sie zeigt brillant, wie wir das, was sie glauben, verabscheuen können, aber auch wie wir auf ihre letztendliche Erleuchtung hoffen können.

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Dave's Reiseweg

Sept. 5-7, Calvary Chapel Appleton, Prophecy Conference, Appleton WI, (920) 735-1242, TA & Dave

Sept. 15-16, Midnight Call, Myrtle Beach SC, 1-800-937-6638

Sept. 19-20, Calvary Chapel Old Bridge, Old Bridge NJ, (732) 679-9222, Dave & Jacob Prasch

Sept. 21, Calvary Chapel Coastlands, Red Bank NJ, (732) 530-9595

Oct. 1-3, Winnipeg Prophecy Conference, (204) 254-7843

Oct. 5, Cornerstone Baptist Church, Fargo ND, (701) 232-5869,

Oct. 16-18, Reaching Catholics for Christ, Schroon Lake NY, (800) 937-6638, TA & Dave

Oct. 22-25, Prophecy Conference, Chamada da Meia-Noite, Serra Negra Brazil, 0300-789-5152, www.chamada.com.br

Oct. 27-30, Prophecy Conference, Chamada da Meia-Noite, Campina Grande Brazil, 0300-789-5152, www.chamada.com.br

Briefe

Lieber TBC, danke für all den Unterricht im Laufe der Jahre... Ein Freund gab mir den Berean Call – eines der besten Geschenke, die ich je erhielt! Dave, ich hörte Sie sprechen und war tief berührt, ihre Art von "großväterlicher" Liebe zu sehen und zu hören. Ich bete für Ihren fortwährenden Schutz und Wohlergehen. Wie wir wissen, nimmt die Welt und ihre Herrscher echte Weisheit und Wahrheit nicht freundlich an. MC (IA)

Lieber Berean Call, ich möchte mein Abonnement ihres Berean Call gerne weiterführen. Seit ein Mitglied meiner Bibelprophetie Klasse mich letztes Jahr anmeldete, habe ich erkannt, daß ich ohne ihn nicht leben kann. Sie sollen wissen, daß es eine Menge Leute gibt, die für Ihr Werk beten. SC (FL)

Lieber Mr. Hunt, vielen Dank für Ihr Buch, "An Urgent Call to a Serious Faith – Ein dringender Aufruf zum Glauben." Danke für Ihre sorgfältige Recherche und dafür, daß Sie dem Wort treu bleiben. JC (England)

Lieber Bruder in Christus, wir werden durch den Berean Call und die Artikel, die Sie schreiben, ermutigt. Sie sind aufschlußreich und bauen den Glauben auf. Wir sind bestürzt durch die zerstörerischen Briefe, die Sie erhalten und Sie für die Wahrheit verdammen, die Sie verkünden. Machen Sie weiter so. Es gibt mehr, die für Sie als gegen Sie sind. Vertrauen Sie weiterhin auf die Führung des Heiligen Geistes. LL (Canada)

Lieber Dave, danke für Ihren Dienst. Ich lerne so viel. Neulich versuchte meine Tochter (eine Katholikin) mich in hitzige Debatten hineinzuziehen. Mit meiner Fähigkeit, ruhig zu bleiben, schenke ich dem Buch "Die Frau und das Tier" Glauben und stelle die Tatsachen klar und mit Entschlossenheit dar. BA (OK)

Lieber Berean, bitte senden Sie mir ein Exemplar von Tetlows Buch "Messages from Heaven – Botschaften vom Himmel." In den letzten zwei Wochen begann die Jungfrau Maria an einem Fenster eines Gebäudes des örtlichen Krankenhauses in Milton MA zu erscheinen. Die lokale Presse und auch CNN berichteten davon. Das Krankenhaus wagt nicht, das Fenster zu entfernen. Um aber die Menge im Park zu bewältigen, hat man das Fenster mit einer Abdeckplane bedeckt und die Besichtigungszeiten auf 17:30 – 20:30 beschränkt.

Ich muß jede Woche zu einer Blutuntersuchung ins Krankenhaus... und mußte drei Blocks entfernt parken. Selbst eine Ambulanz könnte die Zufahrt nicht benutzen. Ich schilderte der medizinischen Assistentin das Problem mit dem Parken... und sie sagte mir, daß die Jungfrau Maria in dem Fenster erschien. Ich dachte, sie scherzt. Dann erinnerte ich mich an eine Zeitungsmeldung, und begann, diese Erscheinung zu untersuchen.

Dort am Fenster war eindeutig ein Fleck. Mit sehr viel Vorstellungskraft könnte man sagen, daß dies wie die Statue der Jungfrau aussieht, wie man sie in katholischen Kirchen sieht. Aber keine Medien berichteten über die Rückseite des Gebäudes, wo genau gegenüber dem Fleck auf der Vorderseite einer ist, der wie ein Schlagsahnekleks aussieht. Keiner nennt das ein UFO oder sagt etwas über den Fleck. Offensichtlich gibt es an der Stelle ein Loch im Dach.

Die Nachrichten sagen, daß ein Kreuz am Schornstein erschienen ist. Wenn ich diese Woche hingehe, werde ich auch danach schauen. Ich kann den Leuten auf dem Parkplatz, die Rosenkranz beten, Kerzen anzünden und die Wand berühren, nicht glauben. Ich berichtete mehreren Leuten über den Fleck am Fenster auf der Rückseite, aber keiner ging dorthin, um nachzuschauen. TD (MA)

TBC, Ihr Programm ist für diejenigen, die sich nach Wahrheit sehnen, immer wie frische Luft. Ihr Rundbrief wird jeden Monat erwartet. Zeugnis gegenüber Katholiken abzulegen... ist echte Arbeit. Ich wurde sehr streng durch den örtlichen Pastor getadelt, der sich sehr über mich ärgerte. Ich stellte ein Frühstück der Männergemeinschaft in Frage, wo ein [katholischer Priester] das Schlußgebet sprach. Der katholische Mann, dem ich drei Monate Zeugnis gab, ist nun weiter überzeugt, daß der römische Katholizismus ein und dasselbe in Einheit mit den Evangelikalen ist. Wir haben viel Arbeit, aber durch die Kraft des Heiligen Geistes werden wir die Oberhand gewinnen! LW (OR)

Lieber Bruder Hunt, Gottes Gnade und göttliche Führung brachten mich dazu, "Okkulte Invasion" zu lesen. Ich war schockiert, wenn nicht mehr, als ich über die verdorbene Lehre einiger Dienste las, die in Ihrem Buch erwähnt werden... Etwas in meinem Geist hat mich vor diesen Dingen gewarnt, die ich blindlings als Wahrheit akzeptierte. Ich nehme an, es war nur mein "Mangel an Glaube." Der Geist Gottes hielt mich an, Dinge zu bezweifeln, die ich las – besonders [von] Hagin. Dank dem Herrn für Ihren Dienst. DG (Gefangener, TX)

TBC Notizen

Liebesdienst

Die Bibel lehrt, daß es nichts gibt, was wir für unsere Erlösung tun können. Wir müssen einfach dem Evangelium glauben. Ewiges Leben kann nur erlangt werden, indem wir Christus durch Gnade im Glauben annehmen. Absatz! Es kann nicht durch Werke geschehen. Wenn wir einmal gerettet sind, dann gibt es aber viel für uns zu tun – und manches davon ist schlicht harte Arbeit. Zum Beispiel das Gebet.

Beten erfordert Disziplin. Christi Jünger hatten anscheinend wenig Disziplin, als sie mit Ihm am letzten Abend im Garten Gethsemane waren, kurz bevor Er gekreuzigt wurde. Sie konnten nicht mal eine Stunde mit Ihm beten. In Lukas 18,1 finden wir die Ermahnung, "daß man allezeit beten und nicht nachlässig werden solle." Dennoch haben viele Christen Schwierigkeiten, ein wirksames Gebetsleben aufrecht zu erhalten. Es wird ihnen zu beschwerlich.

In vielen Fällen geschieht das, weil wir zu Gott wegen einer bestimmten Sache kommen. Wir fokusieren uns eher auf "etwas" als auf das "Gehen zu Gott." Hebräer 11,6 sagt uns, "denn wer zu Gott kommt, muß glauben, daß er ist, und daß er die belohnen wird, welche ihn suchen." Wenn eine enge Verbundenheit mit Gott unsere primäre Motivation wird, entwickeln sich unser Gebetsleben und andere gute Werke zu einem Liebesdienst.

T.A. McMahon Executive Director --------------------------------------------------

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.