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THE BEREAN CALL

P.O. Box 7019 Bend, Oregon 97708 www.thebereancall.org

Februar, 2004

 

Das verschwindende Evangelium

Dave Hunt

 

Denn wer seine Seele retten will, der wird sie verlieren; wer aber seine Seele verliert um meinetwillen, der wird sie finden. Mt 16,26

Die Menschen, die Gott lieben, machen sich am meisten Sorgen über die Tatsache, dass die große Mehrheit der Menschheit selbstsüchtig und undankbar in den Tag lebt, ohne an den Schöpfer auch nur zu denken. Ihm verdanken sie ihre Existenz und Er hält ihr ewiges Schicksal in Seinen Händen. Sogar viele, die Ihn zu kennen behaupten, verhalten sich so. Wie oft sagen Sie persönlich Gott, dass Sie Ihn lieben und danken Ihm für Seine Liebe und Gnade und die Erlösung, die Er Ihnen in Christus gegeben hat?

Das Wunder unseres Körpers mit seinen Billionen unergründlichen Zellen und Organen wie Auge und Gehirn spottet dem Zufall, das kunstvolle Design, das in der Natur zu sehen ist und das Geheimnis von Seele und Geist erklären deutlich: „Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde“ (1Mo 1,1) und Er schuf den Menschen „in seinem Bild“ (1,26-28). Doch die meisten Leute verfallen dem ungeheuerlichen Betrug der Evolution.

Es bringt mich zum Weinen um Seinetwillen, dass diese Welt den Schöpfer voll Geringschätzung missachtet. Und – wie das alte Lied ausdrückt – es „bringt mich zum Zittern, Zittern, Zittern“ wegen des Gerichts, das über die Menschheit kommt! „Die Gottlosen müssen ins Totenreich hinabfahren, alle Heidenvölker, die Gott vergessen“ (Ps 9,18). Und ganz gewiss haben sie Gott vergessen.

Paulus sagte: „Und gleichwie sie Gott nicht der Anerkennung würdigten, hat Gott auch sie dahingegeben in unwürdige Gesinnung, zu verüben, was sich nicht geziemt, als solche, die voll sind von aller Ungerechtigkeit, Unzucht, Schlechtigkeit, Habsucht… Gottesverächter… erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam… lieblos… Obwohl sie das gerechte Urteil Gottes erkennen, dass die des Todes würdig sind, welche so etwas verüben, tun sie diese nicht nur selbst, sondern haben auch Gefallen an denen, die sie verüben“ (Röm 1,28-32). Der Zusammenhang zwischen der für die „letzten Tage“ (2 Tim 3,1-7) vorhergesagten Verderbtheit und den gottlosen „Lebensstilen“, die in modischen TV Shows populär gemacht werden, ist unbestreitbar.

Hollywood hat lange jede Art und Weise von Gottlosigkeit verherrlicht und verbreitet. Die Vermarktung des Bösen durch Förderung der Jugendrevolte, sexueller „Freiheit“ und ausschweifender Perversionen, Körperverstümmelung, obszöner, selbstmörderischer und blutdürstiger Liedtexte, Unterwelt und satanischer Kleidung bringt Milliarden Dollar an Profit. Konnten Sodom und Gomorra viel schlimmer gewesen sein?

Unmoralische und verderbende Medien dringen in unsere Häuser ein, zerstören Familien, und lassen Gewissen „gebrandmarkt“ (1 Tim 4,2) sein. Viele Christen finden daran Gefallen, was sie vor einigen Jahren beschämt und in Verlegenheit versetzt hätte. Ungefähr 50 Prozent der bekennenden Christen wurden durch Internet Pornographie angezogen.

Um die so Verdorbenen anzuziehen, ahmen viele der größten und am schnellsten wachsenden Kirchen die Welt in „sucherfreundlichen“ und „jugendorientierten“ Diensten nach, die Kapital aus Sinnlichkeit schlagen und die Wahrheit aufs Spiel setzen. Der Christian Science Monitor (30.12.03) berichtete, dass „Megakirchen gut darin sind, junge Leute anzusprechen, die in einer von Unterhaltung gesättigten Kultur aufgewachsen sind... Viele schaffen… für sie ein ähnliches Feeling wie bei einem Rock Konzert… [Bei der] größten Versammlung der USA mit mehr als 25.000 Besuchern an jedem Wochenende… tritt Victoria Osteeen auf das Podium vor 16.000 Beifall rufenden und jubelnden Sonntags Kirchgängern hin und verkündigt ‚heute werden wir richtig rocken!’“ Die Zeitschrift Worship Leader (Nov-Dez 02) berichtet, „… die Jesus People richteten ein Anbetungsritual ein… was aus der hervorstechenden Gemeindezeremonie ihrer Generation besteht – dem Rockkonzert.“

Durch „zeitgenössische christliche Musik“ und „zeitgenössische Andacht“ wurde die Kirche in die „Religion“ der Welt verwandelt! Einige der größten, vermutlich evangelikalen Kirchen haben ihre Sonntagmorgen Gottesdienste auf das abgestellt, was die Gottlosen wünschen. Es fehlt die Furcht vor dem Zorn eines heiligen Gottes gegenüber Sünde, zitternde Buße und dankbaren Glauben an Christus, den ewigen Gott, der Mensch wurde durch Jungfrauengeburt und die volle Strafe von Gottes Gericht an unserer Stelle erlitten hat. Sucherfreundliche Kirchen dürfen nicht mit Wahrheit „beleidigen“, sondern verhätscheln mit dem schmeichelnden „Evangelium“ der Selbstachtung, Selbstliebe und des positiven Denkens – einem Evangelium, das nicht erretten kann. Wie Paulus vorhersagte, „es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen…“ (2 Tm 4,3).

Die Gründung großer, reicher Kirchen ist nicht neu. In „Die Frau und das Tier“ zeigen wir, dass die römisch katholische Kirche – die größte und wohlhabendste der Welt – aus der Verbindung der römischen Welt und der Kirche entstand, wo das „Christentum“ zur Staatsreligion gemacht wurde. Der Historiker Will Durant erklärt, „…die Welt verwandelte das Christentum… [Heidentum] floss wie mütterliches Blut in die neue Religion, und das gefangene Rom nahm seinen Eroberer gefangen.“ (Caesar und Christus, 657, 672). Der römische Katholizismus wuchs, indem er sich mit den dominierenden heidnischen Religionen in Italien, Spanien, Lateinamerika, Afrika, den Philippinen usw. vermählte. Haiti wird nachgesagt, es sei 85 Prozent katholisch und 110 Prozent Voodoo. New Orleans, „die katholischste Stadt Amerikas“ (Our Sunday Visitor, 15.10.1995) ist seine Voodoo Hauptstadt.

Und nun schafft der „Protestantismus“ Megakirchen, indem er sich mit dem „neuen Heidentum“ der heutigen Kultur verbindet – einer Kultur, die immer mehr anti-christlich und anti-Israel wird.

In eklatanter Verachtung von Gott und Seinem Wort haben die Nationen Israel des meisten Landes beraubt, das Gott Seinem auserwählten Volk als „ewigen Besitz“ (1 Mo 17,8) gab. Mit weiterer Frechheit und traurigerweise unter der Führerschaft von Amerikas christlichem Präsidenten, ist die Welt entschlossen, mehr von Israels Land den Arabern / Moslems zu geben, als Belohnung für ihren Hass gegen Christus und religiösen Gelübden, die Juden auszurotten. Und der Islam beabsichtigt, alles zu nehmen.

Die heutige Welt braucht nicht mehr Unterhaltung und „positive“ Botschaften, die den „Verletzten“ versichert, dass Gott liebt, vergibt, „sie annimmt wie sie sind“, ihr „inneres Kind“ heilt und einen aufregenden Plan für ihr Leben hat. Die Menschheit braucht die unveränderliche, überzeugende Wahrheit, die Sünder zur Buße und Erlösung führt. Gottes heiliger Charakter hat sich nicht verändert. Weder hat sich die Trennung zwischen Mensch und Gott, verursacht durch Sünde – und das zu erwartende Gericht – verändert, noch ist das Heilmittel Gottes in Christus veraltet und geändert. Hinsichtlich dieser grundlegenden Tatsachen ist die Bibel eindeutig und unbeugsam.

Wie der Vater bei dem „verlorenen Sohn“ (Lk 15,11-32), ist ein gnädiger Gott unaufhörlich erpicht darauf, reuige Sünder in die Arme zu schließen. Aber Seine Heiligkeit und Gerechtigkeit erlaubt eine Vergebung nur für diejenigen, die das Blut Christi annehmen, dass ihretwegen am Kreuz vergossen wurde.

Wir müssen das Evangelium überall und jedem predigen (Mk 16,15). Es muss geglaubt werden, damit jemand vor der ewigen Trennung von Gott gerettet wird: „Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt“ (Röm 1,16). „Denn es ist kein anderer Name… in dem wir gerettet werden sollen“ (Apg 4,12). „…was muss ich tun, dass ich gerettet werde… Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden…“ (Apg 16,30.31). Die Warnung ist ernst und eindeutig: „wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm“ (Jh 3,36).

Doch Robert Schuller (der mit seiner Hour of Power wöchentlich 20 Millionen Zuschauer erreicht) verkündet, „Wir müssen Gott auf unsere eigene Weise finden…“ (Larry King Live, 19.12.98). Indem er die Bibel umschreibt, verdreht er die ernste Warnung Gottes „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“ in ‚Glaube an den Gott, der an Dich glaubt’ (Thomas Nelson Publishers). Paulus sagte, dass wir „nicht auf Fleisch vertrauen“ (Phil 3,3) sollen – aber Gott soll an uns glauben?

„Glaubwürdig ist das Wort… dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu retten...“ (1 Tim 1,15). Doch Schuller, selbsternannter „Begründer der Kirche der Wachstumsbewegung“ (sein jährlich stattfindendes Seminar für erfolgreiche Kirchenführerschaft hat Zehntausende Pastoren aus der ganzen Welt angezogen), behauptet, dass „der Versuch, die Leute ihres verlorenen und sündigen Zustandes bewusst zu machen“ eine „unchristliche Strategie“ sei, die „zerstörerisch und kontraproduktiv für ein evangelikales Unternehmen ist…“ (Christianity Today. 05.10.84)!

David F. Wells schreibt, „in einer anderen Zeit hätte man Robert Schullers Dienst… als Komödie ansehen können… auf Sünde, sagt er mit dem Lächeln eines Cherubs, kommt es bei der Beziehung zu Gott nicht an, [sondern] dass wir uns selbst nicht genug schätzen. In der Kristallkathedrale ist daher das Wort Sünde verbannt… Christus zeichnete nicht einen grundlegenden moralischen Kompass bei der Bergpredigt auf, sondern er gab uns nur eine Reihe von ‚sei glücklich Verhaltensregeln’…“ (No Place for Truth, p. 175).

Gott gebietet uns „verkündige das Wort, tritt dafür ein, es sei gelegen oder ungelegen; überführe, tadle, ermahne mit aller Langmut und Belehrung“ (2 Tim 4,2). Gottes Wort ist die Grundlage unseres Glaubens – doch diese Grundlage wird unterminiert. „Christliche Psychologie“ nimmt die Theorien von Atheisten wie Freud, Jung, Rogers, Maslow und anderen und packt ihre Lügen als Wahrheit um, um Gottes heiliges und perfektes Wort zu verbessern.

Bruce Narramore, der in die Fußstapfen seines Onkels Clyde tritt, gibt zu, „Unter dem Einfluss humanistischer Psychologen wie Carl Rogers und Abraham Maslow begannen viele von uns Christen unseren Bedarf für Selbstliebe und Selbstachtung zu erkennen. Dies ist ein guter und notwendiger Fokus“ (You're Someone Special, Zondervan, p. 22). Doch Paulus warnte davor, zu hoch von sich zu denken (Röm 12,3) und drängte „in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst.“ (Phil 2,3). Aber das war, bevor sich die heutige Kirche der sie umgebenden Kultur ergab.

Beim Versuch, große und erfolgreiche Gemeinden aufzubauen, nutzen viele der heutigen Pastoren den Rat weltlicher Motivationsredner, die maßgeschneiderten weltlichen Erfolg fördern können. Tragischerweise ist das die Grundlage von vielem, was Rick Warren (ein Absolvent von Schullers Institut), der populärste und einflussreichste „Gemeindewachstum“ Guru heute, anbietet, dessen Methoden und Vorbild von buchstäblich Zehntausenden Pastoren weltweit befolgt wird – und von Millionen Laien, die seine Bücher lesen. Warren bietet viel gesunden Rat an in seinen Büchern „The Purpose Driven Church – die Ziel getriebene Kirche“ und „The Purpose Driven Life – das Ziel getriebene Leben.“ Es ist lobenswert, dass er versucht, die meisten Punkte zu unterstützen mit „beinahe Tausend Zitaten aus der Schrift“ (Life, p. 325). Aber die „Schriftstellen“, die er zitiert, sind spekulative freie Wiedergaben, wie zum Beispiel „The Message – Die Botschaft“ (s. TBC F&A Okt 95) von Eugene Peterson (Navpress).

„Alle Reden Gottes sind geläutert“ (Spr 30,5), der Mensch „lebt… von einem jeglichen Wort Gottes“ (Lk 4,4) und „ihr seid wiedergeboren… durch das lebendige Wort Gottes… welches euch als Evangelium verkündigt worden ist“ (1 Pt 1,23-25). Doch „The Message“ setzt, wie andere freie Wiedergaben, des Menschen Wort an die Stelle von Gottes Wort! Peterson sagt „The Message“ ist „keine… Wort für Wort Umsetzung“ von Gottes Heiligem Wort in die moderne Sprache, sondern das was Er denkt, dass Gottes Wort meint – keine Übersetzung sondern eine Interpretation (Einführung). Welche Kühnheit, die Bibel umzuschreiben! Doch solche schamlose Perversionen von Gottes Wort sind Warrens Hauptunterstützung für seine Thesen.

Freie Übertragungen, basierend auf „dynamischer Äquivalenz“, haben zwei zerstörerische Irrtümer an sich: 1) anstatt die Worte der Schrift zu übersetzen, interpretieren sie in moderner Sprache, was sie für die vorgestellten Ideen halten und 2) sie machen die Sprache sehr einfach, um sie „verständlich“ zu machen.

Interpretation ist richtig in Predigten und Kommentaren, die die Hörer / Leser mit dem Wort Gottes vergleichen können. „The Message“ wird jedoch angeboten als „Die Version des Neuen Testamentes…“ (S. 7) und führt die Leser in die Irre anzunehmen, sie hätten die Schrift in ihren Händen. Sogar J.I Packer und Warren W. Wiersbe loben das Werk als Schrift (Einband) – was es nicht ist.

Johannes 3,17 zum Beispiel, „sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde“ lautet darin, „er kam um zu helfen, um die Welt wieder in Ordnung zu bringen.“ „Gerettet“ bedeutet, freigekauft vom Gericht, das wir für unsere Sünden verdienen und passend gemacht für den Himmel – aber „helfen“ meint schlicht, dass er unsere Anstrengungen unterstützt. Und „die Welt wieder in Ordnung zu bringen“ klingt wie eine soziale oder politische Reform! Solch schamlose Perversion von Gottes Wort zieht sich durch „The Message“ hindurch – und Warren schickt sich an, es zu befürworten.

Solche Übertragungen schreiben die Schrift in einfache Sprache um, damit die Ideen darin verständlich werden. Aber es liegt viel mehr Tiefe in Gottes Wort, das selbst der reifste Christ für schwierig erachtet. Die „Tiefen Gottes“ werden durch den Heiligen Geist offenbart (1 Kor 2,10), aber nicht durch Vereinfachen von Gottes Wort. Petrus sagte, dass in den Briefen des Paulus „…ist manches schwer zu verstehen…“ (2 Pt 3,16). Offensichtlich geht die Tiefe der Schrift verloren, wenn man sie vereinfacht.

Das Purpose Driven Life stellt niemals das biblische Evangelium vor, welches alleine rettet. Den Lesern wird gesagt, „sie sollten lernen, Gottes Sohn Jesus zu lieben und Ihm zu vertrauen“ (S. 37). Wenn sie „eine Beziehung zu Gott durch Jesus haben“, bräuchten sie nicht den Tod zu fürchten (S. 40). „Ihre Identität ist in der Ewigkeit und ihre Heimat der Himmel“ (S. 48). „Das echte Leben beginnt, indem sie sich vollkommen Jesus Christus anvertrauen. Wenn man sich nicht sicher ist, das getan zu haben, ist alles, was man tun muss, anzunehmen und zu glauben“ (S. 58).

Keine der wesentlichen Elemente des Evangeliums – dass der Mensch ein Sünder unter Gottes Gericht ist, dass Christus Gott und durch Jungfrauengeburt Mensch ist, dass Er die Strafe für unsere Sünden bezahlte, dass Er am dritten Tage auferstand – wird mitgeteilt (1 Kor 15,1-4). Den Lesern wird „Freundschaft“ mit Gott durch Glauben an einen „Christus“ angeboten, der ans Kreuz ging, weil Er „lieber sterben wollte, als ohne uns zu leben“ (S. 79)! Das ist nicht das Evangelium!

Dem Leser wird mitgeteilt, dass seine genetische Ausstattung, physische Eigenschaften, Talente, Persönlichkeit, die Details seines täglichen Lebens, genau das sind, was Gott vorherbestimmt hat: „Gott schrieb jedes geringste Detail eures Körpers vor… Er plante alles für sein Ziel…“ (S. 22, 23). „Ihr seid das, was er erschaffen wollte“ (S. 25). Das ist falsch. Die kumulierte Wirkung der Rebellion des Menschen gegen Gott hat eine Ansammlung von genetischen Entstellungen innerhalb der Menschheit geschaffen, der zu einer deformierten Welt mit entstellten Wesen führte, was Gott so nie beabsichtigt hat.

Warren rechtfertigt diese fatalistische Sichtweise aus The Living Bible – Der lebendigen Bibel: „Du [Gott]… formtest jeden Tag meines Lebens, bevor ich zu atmen begann“ (Ps 139,16) das kommt dem nicht einmal nahe, was der Vers tatsächlich besagt! Sind jeder sündige Gedanke und Tat genau das, was Gott geplant hat? Menschen sind keine Sünder, sondern Marionetten, wenn Gott alles genau verfügt hat.

Lasst uns darauf bedacht sein, das „Wort zu predigen“ und „dem Wort zu gehorchen“ und Christus, dem „lebendigen Wort“ zu erlauben, durch uns zu leben, indem wir Sündern das biblische „Evangelium Gottes“ (Röm 1,1) predigen, das wahrhaftig rettet. Und last uns „kämpfen“ für diesen ein für allemal überlieferten Glauben (Judas 3). TBC

Selbstverwirklichung ist anti-christlich. All dieses tatkräftige Heidentum ist kein Christentum. Jesus Christus ist immer gegen diese Selbstverwirklichung eingestellt. Sein Ziel ist niemals die Entwicklung des Menschen. Sein Ziel ist, den Menschen Ihm genau gleich zu machen. Das charakteristische des Sohnes Gottes ist nicht Selbstverwirklichung, sondern Selbst Hingabe. Oswald Chambers

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Zitate

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Wir leben in einer Zeit, wo das Aufstehen für die Wahrheit als Akt der Intoleranz angesehen wird. Bereit zu sein für Kompromisse wird als Akt der Freundlichkeit angesehen. Sich von der Wahrheit zu lösen wird als besser angesehen, als für sie geradezustehen.

G. Christopher Willis, zitiert in Milk & Honey, October 2003

„[Morgen, als mein Gast in der Hour of Power] in der Crystal Cathedral, werden Sie das erste Mal öffentlich beten.“

Robert Schuller zu dem agnostischen Larry King, in Larry King Live, Dec. 19, 1998

Ich fand viele Bände über Business Management und Pop Psychologie auf den Bücherregalen von [Hybels’ Willow Creek] Mitarbeitern, aber nie entdeckte ich einen Band über klassische Theologie… Mehr als 500 Personen trafen sich jede Woche in der Kirche in verschiedenen [12 Schritte] Selbsthilfegruppen (z.B. Anonyme Alkoholiker, Anonyme Gefühle, Anonyme Sexuelle)… Die Schritte empfehlen Glauben an eine Macht, die größer ist als wir, „Gott wie wir Ihn verstehen“… was immer wir auswählen… menschliche Liebe, eine Kraft zum Guten, die Gruppe selbst, die Natur, das Universum oder den traditionellen Gott… die Teilnehmer konnten andere in der Gruppe nicht evangelisieren oder sonst wie über Gott unterrichten. [Hybels] Wochenendbotschaften machten intensiven Gebrauch von psychologischen Prinzipien…

G.A. Pritchard, Willow Creek Seeker Services [eine gründliche, einjährige Studie], pp. 273-74

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F & A

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Frage: Sind Sie der Meinung, dass Richter Moore richtig handelte, als er sich dem Gerichtsentscheid widersetzte, die Zehn Gebote aus seinem Gerichtssaal zu entfernen? Wenn ja, warum?

Antwort: Ja. Die Zehn Gebote gehören als Grundlage des gesamten Gerichtssystems der Menschheit in jeden Gerichtssaal jedes Landes. Natürlich müssen die Gerichte den unzähligen erlassenen Vorschriften, die man als „Landesgesetze“ in jedem Land kennt, Geltung verschaffen. Aber jene, die diese Gesetze erlassen und vollstrecken, sind „von Gott eingesetzt“ um aufrecht zu erhalten die „Ordnung Gottes… Gottes Dienerin ist sie, eine Rächerin zum Zorngericht an dem, der das Böse tut“ (Röm 1-4). Es gibt für das Gesetz keine andere Grundlage.

Wenn es keinen wahren Gott gäbe, der das Universum schuf und den Menschen in Seinem Bilde schuf, dann wäre „richtig und falsch“ so bedeutungslos für den Menschen, wie es das für Tiere ist. Aber „richtig“ und „falsch“ sind ewige Absolute, unabhängig von Mehrheitsmeinungen, durch Gesetzgebung erlassene Vorschriften oder Gerichtsentscheidungen. Sie spiegeln den wahren Charakter Gottes wider und sind von Ihm in jedes Herz und jeden Verstand geschrieben. Jedes Gewissen bestätigt diese Tatsache – eine Tatsache, die fraglos die Gültigkeit der Zehn Gebote beweist, und dass sie in jeden Gerichtssaal gehören. Das ist der Standard, durch den jede Person, ungeachtet ihrer Religion und Kultur (außer wenn das Gewissen pervertiert ist), ihr eigenes Verhalten und das der Mitmenschen beurteilt, sowie auch alle menschlichen Gesetze und Gerichtsentscheidungen.

In Gehorsam für dieses von Gott in sein Gewissen geschriebene Gesetz geschah es, dass Richter Moore zu Recht der Entscheidung eines menschlichen Gerichtshofes ungehorsam war. Er folgte dem Beispiel der Apostel: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“ (Apg 5,29) und Gott wird ihn dafür belohnen.

Die einzig mögliche Beschwerde könnte sein, dass Moore das vierte Gebot mit einschloss: „Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn“ (2 Mo 20,8). Dies ist eine Ausnahme der Tatsache, dass jedes menschliche Gewissen von dem „Werk des Gesetzes in ihre Herzen geschrieben“ (Röm 2,14.15) kündet. Kein Gewissen sagt uns, den Sabbath einzuhalten. Das galt nur für Israel, seine Einbeziehung ist die einzige Basis für irgendeine Klage hinsichtlich „religiöser Befangenheit.“ Auf der anderen Seite ist es Teil der Zehn Gebote als einem historischen Dokument.

Tragischerweise ist die Entfernung der Zehn Gebote sowie des Richters Moore aus seinem Amt nur ein weiterer Schritt, den Schöpfer zu verleugnen und zu versuchen, Sein Universum zu übernehmen, was Sein gerechtes Gericht über die zunehmend böse Welt bringen wird. Der Koran jedoch wird in der Lobby des New Yorker Polizeipräsidiums ausgestellt.

Frage: Ein Kalvinist gab mir sechs Verse, die in „Welche Liebe ist das?“ nicht abgehandelt werden. Wie lautet Ihre Antwort? Ich bin kein Kalvinist und möchte das besser verstehen. Die Verse sind Apg 3,16; 11,18; 18,27; 1 Kor 12,9.13; 2 Pt 1,1.

Antwort: In 1 Kor 12,13 [Im Englischen steht „made to drink”] „ und sind alle zu einem Geist getränkt worden“ gibt es keine Unterstützung für den Kalvinismus. Paulus bezieht sich auf Christen: die „in einen Leib hinein getauft worden“ sind. Das Thema ist das Wirken und die Gaben des Heiligen Geistes in der Gemeinde, nicht die Erlösung, noch weniger Vorbestimmung oder Erwählung. Der Ausdruck „sind [getränkt] worden“ heißt auch nicht, dass wir dazu gezwungen wurden. Wenn wir alle zu einem Geist getränkt worden sind in dem Sinne, dass wir gezwungen wurden, dann würden alle Christen ein perfektes, Geist erfülltes Leben führen und der Richterstuhl Christi hätte keinen Sinn, „Und welcher Art das Werk eines jeden ist, wird das Feuer erproben“ (1 Kor 3,13) oder ggf. Belohnungen zu vergeben. Dieser Vers lehrt keinen Kalvinismus.

Das Verb „trinken“ bestimmt das [im Englischen verwendete] „machen“. Trinken erfordert Glauben, Anstrengung und Mitwirkung von Seiten dessen, durch den der Heilige Geist wirkt. Wenn Gnade „unwiderstehlich“ ist, den Willen der „total verkommenen“ Sünder sich unterwirft und sie veranlasst, das Evangelium zu glauben, warum bringt sie die Menschen nach ihrer Bekehrung nicht dazu, ein perfektes Leben zu führen? Wenn alles von Gott kommt und nichts vom Menschen, dann ist die menschliche Erfahrung nur ein gigantisches Marionettentheater – jedes Gewissen weiß, dass das nicht der Fall ist.

Tatsächlich sollten Kalvinisten diesen Vers wegen des Wortes „alle“ und seiner eindeutigen Verbindung wie auch Gegensatz zu dem, was Paulus über Israel sagte, vermeiden: „Sie wurden auch alle auf Mose getauft in der Wolke und im Meer, und sie haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen und alle denselben geistlichen Trank getrunken; denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte. Der Fels aber war Christus“ (1 Kor 10,2-4). Doch viele von ihnen „wurden nämlich in der Wüste niedergestreckt“ (V. 5).

Was kann der Kalvinist sagen? Wurden manche an dem ersten Platz nie gerettet? Wie ist es dann, dass alle getauft wurden und an Christi Anteil hatten? Keines der Szenarien passt zu dem Kalvinismus. Gewiss waren einige treue Gläubige, die meisten aber nicht. Doch alle wurden aus Ägypten gerettet, alle aßen am Passahlamm mit, alle hatten die gleiche geistliche Speise und Trank zu sich genommen, usw.

James White vermeidet 1 Kor 10,2-4, wie auch Böttner. Keiner der 13 Personen, die zu „Still Sovereign – Noch Souverän“ beitrugen, kommt damit in Berührung. Sowohl MacArthurs Studienbibel wie auch Sprouls Genfer Studienbibel beachten nicht das offensichtliche Problem für den Kalvinismus. Dillow gibt zu, dass es „eine Verlegenheit für jene mit reformierter Überzeugung ist“ und versucht das Problem anzugehen in „The Reign of the Servant King – Die Herrschaft des dienenden Königs“ (S. 54-59), ist aber ambivalent. R.T: Kendall sagt, dass alle, die aus Ägypten herauskamen, gerettet wurden und im Himmel sind – was eindeutig nicht richtig ist. Gott wollte sie auslöschen für ihre Sünde (2 Mo 32,10). Viele wurden hingerichtet wegen ihrer Rebellion und viele wurden von der Erde verschlungen, damit „sie lebendig hinunterfahren ins Totenreich“ (4 Mo 16,30) – gewiss in die Hölle.

Sicher gab es keine „Erwählten“ in Israel, die alleine für die Erlösung auserwählt waren. Erlösung wurde ohne Ausnahme jedem Israeliten angeboten. Darum vermeiden Kalvinisten die Bilder des Alten Testamentes über Christi kommendes Opfer (wie James White es in unserer gemeinsamen Debatte macht, in dem Buch „Erörterung des Kalvinismus: Fünf Punkte, Zwei Ansichten“ – siehe Angebotsliste auf der Webseite). Keines der Alttestamentlichen Beispiele passt zu irgendeinem der fünf Punkte des Kalvinismus. Überdies wurden viele von denen, die beim Passahfest aus Ägypten gerettet wurden, von Gott umgebracht. Und viele, die im Glauben geheilt wurden, als sie auf die erhöhte Schlange schauten, gingen ewig verloren.

Bücher von Kalvinisten vermeiden das Alte Testament, wenn es um Gottes Handeln mit Israel geht, dem Passah, der erhöhten Schlange in der Wüste und dem levitischen Opfersystem. Warum? Weil sie ganz Israel galten und somit das „begrenzte Sühnopfer“ widerlegen, welches besagt, dass Christus nur für die Auserwählten starb. Es gibt keinen Hinweis auf einen Auserwählten in Israel, der alleine der Empfänger von Gottes Gnade war. Für den Kalvinisten passt der Ausdruck „sind geworden“ zur unwiderstehlichen Gnade. Aber ganz Israel musste von dem Felsen trinken. Doch waren gewiss nicht alle Gläubige, die meisten gingen in der Wüste zugrunde und viele wurden auf der Stelle für ihre Sünden gerichtet.

Was die anderen Verse betrifft, Apostelgeschichte 3,16 sagt „der durch Ihn [gewirkte] Glaube“ und 11,18 sagt „So hat denn Gott auch den Heiden die Buße zum Leben gegeben.“ Natürlich kommen Glaube und Buße von Gott, wie alles, dessen wir uns erfreuen. Das heißt jedoch nicht, dass Buße oder Glaube nur einer ausgewählten Gruppe gegeben wird, noch weniger dass eines von beiden unwiderstehlich jemandem aufgedrängt wird. Jeder Atemzug, den jemand macht, ist eine Gabe von dem Einen, der „allen Leben und Odem und alles gibt“ (Apg 17,25) – aber der Mensch muss selbst atmen.

Dasselbe ist auf die anderen drei Verse anzuwenden, „an die, welche den gleichen kostbaren Glauben wie wir empfangen haben“ (2 Pt 1,1), „welche durch die Gnade gläubig geworden waren“ (Apg 18,27), und „Glauben in demselben Geist“ (1 Kor 12,9). Der Kalvinist versucht aus dem Glauben eine spezielle Gabe Gottes zu machen, die nur dem Auserwählten gegeben wird, und nur nachdem er souverän durch Gott regeneriert wurde. Im Gegenteil, nirgendwo sagt die Bibel, dass Glaube souverän von Gott gegeben wird. Immer wird der Glaube dem Individuum zugerechnet (Mt 9,22; 15,28; Mk 10,52; Lk 7,50; 17,19, usw.). Elfmal bezieht sich die Schrift auf „deinen Glauben“, 24-mal auf „euren Glauben“ wie auch auf „unseren Glauben… meinen Glauben… ihren Glauben, seinen Glauben“ usw. – aber Kalvinisten vermeiden diese Schriftstellen in ihren Büchern.

Frage: Gab es neben dem Kreuz irgendeinen anderen Weg für Gott, unsere Sünde zu vergeben? Wenn ja, warum nutzte er ihn nicht, oder tat er es?

Antwort: Nein, es gab keinen. Sie kennen die Schriftstellen: „Ich [Jesus] bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich“ (Jh 14,6). „Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen“ (Apg 4,12). „Wie wollen wir entfliehen, wenn wir eine so große Errettung missachten“ (Heb 2,3). „des Evangeliums von Christus… denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt“ (Röm 1,16) usw. Im Garten bat Christus Seinen Vater dringend: „Ist es möglich [für den Menschen gerettet zu werden auf anderem Wege], so gehe dieser Kelch an mir vorüber“ (Mt 26,39). Die Antwort war „Nein, es gibt keinen anderen Weg.“

Wir haben das Gesetz unseres unendlich heiligen Schöpfers gebrochen. Die Strafe für Sünde ist die Trennung von Ihm in ewiger Pein. Er müsste Seine Gerechtigkeit aufs Spiel setzen, wenn er unsere Sünde einfach so verzeiht, wobei Er Sein eigenes Gesetz brechen würde und genauso schuldig würde, wie wir es sind.

Es gab nur einen Weg, damit Gott „selbst gerecht sei“ und dennoch Sünder rechtfertige (Röm 3,26): Die Strafe musste voll bezahlt werden. Nur Christus, der sowohl unendlicher Gott wie auch Mensch ist, konnte diese Strafe für die Menschheit bezahlen. Und er tat es. Erlösung ist ein Geschenk von Gottes Gnade für alle, die an den Herrn Jesus Christus glauben und ihn im Glauben als persönlichen Erlöser annehmen. Es gibt keinen anderen Weg, noch könnte es einen geben.

Frage: Während Jesus in der Gebärmutter Seiner Mutter war, wer hielt da die ganze Schöpfung in Gang?

Antwort: Jesus natürlich. Er ist Gott, Eins mit dem Vater, unveränderlich, ewig. Er konnte nie aufhören, Gott zu sein, der Schöpfer, durch den alles Bestand hat (Jh 1,3; Kol 1,17; Heb 1,2; usw.). Er ist „derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit“ (Heb 13,8). Das ist ein großes Geheimnis, das jenseits des menschlichen Verstehens liegt.

Doch als Fötus in Marias Leib war Jesus immer noch der unendliche Gott. Kein Wunder, dass Paulus schrieb, „Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottseligkeit: Gott ist geoffenbart worden im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, gesehen von den Engeln, verkündigt unter den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit“ (1 Tm 3,16). Wir verstehen es nicht, aber wir wissen, es ist wahr. Es gibt keinen anderen Weg die Schöpfung und Erlösung zu erklären.

Frage: Wir wissen, dass der biblische Eigenname Gottes Jahwe ist, ein hebräisches Wort: Wie kann einer, der nur arabisch spricht, den biblischen Eigennamen Gottes kennen? Wie lautet Gottes Eigenname auf Arabisch, oder Chinesisch, usw.?

Antwort: Ebenso wie die englische Bibel [oder auch die deutsche] die Bedeutung des hebräischen Jahwe wiedergibt, als „Ich bin, der ich bin“ (2 Mo 3,14), kann der Ausdruck in der Sprache jeder Bibelübersetzung gefunden werden. Der Leser könnte den hebräischen Namen Jahwe kennen lernen, indem er diesen Vers in einer Konkordanz nachschlägt. Es gibt kein Wort für Wort Äquivalent für Jahwe in anderen Sprachen. Daher beziehen sich die Englisch Sprechenden auf Gottes Name als Jahwe, genau wie auch die in anderen Sprachen sprechenden. Wenn natürlich die Übersetzung der Bibel in eine Sprache ungenau ist, entsteht ein Problem. Das ist der Fall in den arabischen Bibeln, die den Begriff „Allah“ unter dem Vorwand verwenden, dass dies das einzige Wort für Gott auf Arabisch sei, obgleich Ilah der eigentliche Begriff für Gott ist.

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Alarmierende Nachrichten

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Der Christian Science Monitor vom 30.12.03 [Auszüge aus „Der Aufstieg der amerikanischen Megakirche“ von Kris Axtman]: Nach einer mitreißenden live Darstellung von „Jesus ist besser als das Leben“, das mittels dreier Jumbotrons in das Compaq Zentrum ausgestrahlt wurde, geht Victoria Osteen zum Podium vor 16.000 jauchzende Gottesdienstbesucher und verkündet: „Wir werden heute rocken. An diesem Platz wurde schon oft gerockt, aber nie für Jesus.“

Zwei Houston Rockets Meisterschaftsspiele fanden dort statt und eine Vielzahl von denkwürdigen Spielen und Ereignissen. Aber etwas früher in diesem Monat übernahm das Compaq Zentrum eine neue Rolle, als der Magistrat die Schlüssel offiziell der Lakewood Church übergab – der größten Versammlung in den USA, mit mehr als 25.000 Besuchern an jedem Wochenende, so Church Growth Today – Kirchenwachstum Heute.

In einer Zeit, wo kleine und mittlere Gemeinden beinahe jeder Glaubensrichtung Mitglieder verlieren, fahren die Megakirchen fort zu wachsen – letztes Jahr um vier Prozent. Ihren Erfolg verdanken sie zum Teil dem Hereinkommen eines neuen Ansatzes von „Businessdurchblick“ für Religion. Aber noch wichtiger, so sagen Experten, diese Kirchen gedeihen aufgrund dessen, was hinaus getan wird.

Weg sind traditionelle religiöse Lehren, Rituale und Symbole. Sie werden ersetzt durch erbauende Lieder und Predigten. Gottesdienstbesuchern wird gelehrt, dass sie – durch Gott – Sieger sind und nicht Opfer. Die Botschaften sind ermutigend und leicht zu schlucken, keiner wird Sünder genannt. Es dreht sich um „Jesus, der mit der Kraft des positiven Denkens zusammentrifft.“

„Es gibt nichts von der früheren Frömmigkeit, keine der Predigten mit Hölle und Verdammnis, Feuer und Schwefel“ sagt Alan Wolfe, Leiter des Boisi Zentrums für Religion und amerikanisches Öffentliches Leben am Boston College. „Die Botschaft neigt dazu, beschwingter zu sein, mehr zu bevollmächtigen. Und es funktioniert anscheinend. Diese Kirchen sind voll.“

„Wir probierten andere Kirchen aus, die näher bei uns sind“, sagte Angela DeSelle, die ansteht um Lakewood T-Shirts an einem früheren Compaq Konzessionsstand zu kaufen, „aber wir kommen immer wieder zurück. Unseren Teenagern gefällt es hier sehr.“ Zurück an seinem Platz inmitten einer Vielzahl von Leuten, murmelt Joshua, ihr 14-jähriger Sohn in typischer Teenart: „Es ist anders. Man fühlt sich hier sehr viel wohler.“

1970 gab es 10 Megakirchen im Lande (definiert als nicht-katholische Kirchen mit zumindest 2.000 wöchentlichen Besuchern). Heute gibt es 740, nach Church Growth Today, einer Organisation aus Bolivar, Mo.

 

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TBC Extra

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Jesus fragte, „für wen halten die Leute mich, den Sohn des Menschen?“ (Mt 16,13)

Mary Baker Eddy (Gründerin von Christian Science): „[Sie müssen] erkennen, dass Jesus Christus nicht Gott ist…“[1]

Yassir Arafat (PLO Führer): [Jesus war] der erste palästinensische Fedajin, der sein Schwert trug.“[2]

Paul Yonggi Cho (Pastor der größten Gemeinde der Welt): „Sie schaffen die Gegenwart Jesu mit Ihrem Mund… Er ist durch Ihre Lippen und Worte gebunden… Denkt daran, dass Christus von Euch und Eurem gesprochenen Wort abhängt, um Seine Gegenwart freizusetzen.“[3]

Benny Hinn (Televangelist): „Erzählen Sie mir nicht, Sie haben Jesus. Sie SIND alles, was Er war und alles, was Er ist und jemals sein wird…“[4]

Joyce Meyer (Televangelist): „Sie können nicht in den Himmel kommen, wenn Sie nicht von ganzem Herzen glauben, dass Jesus Ihren Platz in der Hölle einnahm.“[5]

Mahatma Gandhi: „ Ich kann nicht sagen, dass Jesus einzigartig göttlich war. Er war so viel Gott wie Krishna, Rama, Mohammed oder Zoroaster.“[6]

Michael Gorbatschow (früherer sowjetischer Generalsekretär): „Jesus war der erste Sozialist, der erste, der nach einem besseren Leben für die Menschheit suchte.“[7]

Robert Schuller (Televangelist): „Mit anderen Worten, Jesus hatte ein Selbstwertgefühl. Er sagte, ‚Wenn ich hochgehoben werde, werde ich alle Menschen zu mir ziehen.’ Wow, was für ein Egotrip, auf dem war er.“[8]

Fred Price (Televangelist): „Die Bibel sagt, dass Er uns ein Beispiel gegeben hat, damit wir Seinen Schritten folgen. Das ist der Grund, warum ich einen Rolls Royce fahre. Ich folge den Schritten Jesu.“[9]

Louis Farrakhan (Führer der Nation Islam): „Sie müssen nirgendwohin nach Ihrem Jesus schauen. Ich bin Sein Vertreter… Wer ist Jesus, wer ist Elias? Jesus und Elias waren ein und derselbe… Ich bin der Elias, der kommen sollte und nun da ist.“[10]

Joseph Smith (Gründer des Mormonentums): „Ich bin der einzige Mensch, der jemals seit den Tagen Adams in der Lage war, eine ganze Kirche zusammen zu halten… Weder Paulus, Johannes, Petrus noch Jesus gelang es jemals. Ich bin sehr stolz darauf, dass kein Mensch je ein solches Werk vollbrachte wie ich…“[11]

John Lennon (von den Beatles): Wir sind heute populärer als Jesus.“[12]

Crefl o Dollar (Televangelist): „Ich sage Euch, Jesus war nicht arm und er trug keine Lumpen… Jesus hatte keine Lumpen an. Er trug Designerklamotten, Süße!“[13]

Was sagte Jesus?

·         Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich! (Jh 14,6)

·         Ich bin der gute Hirte (Jh 10,14)

·         Ich und der Vater sind eins (Jh 10,30)

·         Ich bin die Auferstehung und das Leben… (Jh 11,25)

·         Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. (Jh 5,23)

·         Ehe Abraham war, bin ich (Jh 8,58)

·         Ich habe die Welt überwunden (Jh 16,33)

·         Ich bin als ein Licht in die Welt gekommen… (Jh 12,46)

·         … denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig… (Mt 11,29)

·         Der Sohn des Menschen wird in die Hände der Menschen ausgeliefert werden, und sie werden ihn töten, und am dritten Tag wird er auferweckt werden. (Mt 17,22-23)

·         Und siehe, ich komme bald… (Off 22,12)

Für wen halten Sie Jesus?

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Dave's Reiseweg

Mar 12-14, Fairhaven Bible Chapel San Leandro CA (510) 568-2488

Mar 15 Calvary Chapel San Jose CA (408) 269-8331

Mar 26-28 Apex Baptist Church Apex NC (919) 362-6176

Apr 3-4 Bear Lake Conference Apopka FL (407) 869-0198

Apr 16-18 Calvary Church of Port Orchard Port Orchard WA (360) 876-7288

Apr 23-25 Prophecy Conference Dave & TA Heritage Bible Church Gretna LA (504) 392-4900

Apr 29- May 9 Albania 355-68-223-1763

 

 

 

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Briefe

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Lieber Bruder Dave, ich las gerade Ihr Buch „Wann wird Jesus kommen?“ fertig und ich wollte Ihnen schreiben und sagen, welch großen Gefallen ich an Ihrem Meisterwerk über das Zweite Kommen Jesu gefunden habe. Es sollte im Unterricht über die Lehre der letzten Dinge verwendet werden – sicherlich würde damit eine Menge der falschen Lehren berichtigt werden, die heutzutage herumschwirren. RC (OH)

Hi Freunde! Es gibt ein „Mangel an Brot“ hier, wie in weiten Bereichen des Christentums. Ich schaue gerade in meinen alten TBC Briefen nach – es ist verblüffend, wie ein solch konzentrierter Fokus erleuchten und segnen kann. Die Artikel von Dave und T.A. sind sehr prägnant und kommen auf den Punkt. Die F&A sind am hilfreichsten…. Ihre Bücher sind so gründlich recherchiert und die Behandlung des Themas umfassend. Zum Beispiel „Welche Liebe ist das? Es ist wirklich ein Lehrbuch / Nachschlagewerk – ein Klassiker. Was am meisten beeindruckt ist die ungefährdete und echte christliche Haltung, die gegenüber den Kritikern dargeboten wird… Das ist ein tolles Zeugnis – leider sehr selten heutzutage. TT (Australien)

Lieber Dave, ich glaubte schon immer, dass Psychologie gefährlich werden kann… Leute verbinden eine geringe Kenntnis von Verhaltenspsychologie mit Gottes Wort… Sie sind überzeugt, dass sie wissen, worüber sie reden (oder geben vor, überzeugt zu sein). Sie enden damit, dass sie sich und andere verletzen. KR (FL)

Liebe Geschwister in Christi, ich möchte meine Gedanken mit Ihnen teilen, über den ersten F&A in der Dezemberausgabe 2003… betreffend der Frage, wie der Leib unseres Herrn geschaffen oder bereitet wurde. Das eine Wort, das ich… nicht in Ihrer Antwort fand, war das Wort „Blut.“ 3 Mo 17,11.14 besagt, „Denn das Leben des Fleisches ist im Blut...“ Da das Leben des Menschen in seinem Blut ist und der Mensch aufgrund der Sünde sterben muss, kann hier festgehalten werden, dass im Blut Tod ist. Gerade die Tatsache, dass Sünde das Blut des Menschen (sein Leben) in Mitleidenschaft zieht, erforderte dies die Jungfrauengeburt Christi, wenn er ein Sohn Adams sein sollte und doch ein sündloser Mensch. Aus diesem Grund konnte Christus am Fleisch Adams Teil haben, das nicht von sich aus sündig ist, aber nicht an Adams Blut, das vollständig sündig war. Da kein Tropfen von Adams Blut in Seinen Venen floss, teilte er Adams Sünde nicht. Es ist eine medizinische Tatsache, dass von der Empfängnis an bis zur Geburt kein einziger Tropfen Blut je von der Mutter zum Kind oder umgekehrt fließt. Das Blut kommt vom Vater zum Zeitpunkt der Empfängnis, und somit ist es der Vater, der dem Kind bei der Empfängnis Leben (das Blut) schenkt. Darum sagt die Bibel, der Vater zeugt Kinder (gibt Leben) und die Mutter gebiert (ist schwanger und gebärt). In Heb 2,14 lesen wir „Da nun die Kinder an Fleisch und Blut Anteil haben, ist er gleichermaßen dessen teilhaftig geworden…“ Das griechische Wort für Anteil haben ist „koynonho“ und bedeutet „voll teilhaben“, so dass alle Kinder Adams vollen Anteil an seinem Fleisch und Blut haben. Wenn wir lesen, dass Jesus „dessen teilhaftig geworden ist“ wird das Wort „metecho“ verwandt, was bedeutet „teil haben aber nicht an allem.“ Die Kinder erben sowohl Fleisch und Blut von Adam, aber Christus nahm nur einen Teil, den Teil des Fleisches, wohingegen das Blut das Ergebnis einer übernatürlichen Empfängnis ist. RJ (CA)

Meine Lieben beim Berean Call, wir sind so dankbar für Ihren Rundbrief und alle Ihre Bücher, Dave. Unsere geschätzte Schwiegertochter ist eine wiedergeborene Christin und war sehr besorgt über ihre katholischen Eltern. Sie wiesen immer ihre Anstrengungen zurück, mit ihnen über Gottes Wort zu reden. Ihre Mutter starb und ihr Vater war außer sich vor Trauer. Er sagte, dass er nichts mit Gewissheit wisse. Unser Sohn… klärte ihn über die Erlösung auf und sagte ihm, dass sie ein Geschenk von Gott sei – alles was er tun müsse wäre, sie anzunehmen. Er sagte, „Du meinst, es ist so einfach?“ Unser Sohn versicherte ihm, so sei es. Er betete mit ihm und es war, als ob in seiner Seele ein Licht aufging. Er sagte unserem Sohn, er wäre nun ein neuer Mensch, dass diese Bürde von ihm genommen sei. BD (TX)

Lieber Dave und Tom, ich wollte euch nur eine Notiz schicken, um euch für eure Radiosendung auf CSN zu ermutigen. Ich… finde immer, dass die darauf verwandte Zeit lohnend und informativ verbracht ist. Die Schriftstelle, die mir in den Sinn kommt, besagt „mein Volk geht zugrunde mangels Verständnis.“ Ihr Programm hilft dabei, diese Probleme zu korrigieren. BD (WA)

Lieber Mr. Hunt, ich bin beinahe mit dem Buch „Welche Liebe ist das?“ fertig. Ich bin kein Kalvinist und auch kein Arminianer… Ihr Buch ist das einzige Buch, das ich gelesen habe, das die Schrift untersucht, ohne eine der beiden Seiten dieser theologischen Streitfrage zu beweisen zu versuchen. Ich stieß auf ein interessantes Zitat in Kalvins Kommentar zu Psalm 1: „Von seiner Charakterisierung der Frommen, sich erfreuend am Gesetz des Herrn, können wir lernen, dass erzwungener oder kriecherischer Gehorsam auf keinen Fall für Gott akzeptabel ist und dass nur jene würdige Studenten des Gesetzes sind, die das mit einem heiteren Geist tun und an seiner Belehrung so hocherfreut sind, dass ihnen nichts anderes wünschenswert erscheint oder köstlicher ist, als darin Fortschritt zu machen“ (S 9). SM (KY)

Dank Gott! Ich freue mich wirklich daran, Ihr Buch „Die Frau und das Tier zu lesen.“ Ich bin im Gefängnis und wurde gebeten, Abfall und Wiederverwertbares zum Recycling Zentrum zu bringen. Dieses Buch sollte dort gerade zerstört werden. RW (Gefangener, IN)

TBC Notizen

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Bitte beten Sie für uns

Wir möchten nichts tun, was nicht im Gebet eingeschlossen (ja sogar völlig eingehüllt) ist. In der Apostelgeschichte 12,5 betete die Gemeinde „unablässig“ für die Umstände und den Dienst von Petrus. Paulus betete ohne Unterlass und ermahnte alle Gläubige, es gleichermaßen zu tun (1 Th 5,17).

Jeder Segen, der bei TBC eintritt, von den wunderbar ermutigenden Briefen und der notwendigen finanziellen Unterstützung bis zur Gnade, in Prüfungen Ausdauer zu haben, ist eine Antwort darauf, dass Sie Dave, mich, die Belegschaft und unsere Familien vor den Herrn bringen.

Indem wir vorwärts schauen, um die verschiedenen Projekte durchzuführen, die der Herr uns wohlwollend für dieses Jahr gegeben hat, betet, dass zuallererst unser Anliegen sei, Ihm zu gefallen, nicht nur in dem was wir tun, sondern besonders wie wir es anpacken

T.A. McMahon Executive Director  --------------------------------------------------

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.

 

 

 

 



[1] Science and Health with Key to the Scriptures, 1875 writings of Mary Baker Eddy (reprint, 1994), 361:11-13.

[2] United Nations press conference in 1983.

[3] The Fourth Dimension, (Bridge-Logos Publishers, 1979), Vol. I, 83.

[4] Hinn, teaching tape, Our Position in Christ #2, 1990.

[5] The Most Important Decision You Will Ever Make (Harrison House, 1998), 1991, 3.

[6] http://directionstoorthodoxy.org/t/share/docs/Quote.doc.

[7] Daily Telegraph (London, June 16, 1992).

[8] Donahue Transcript #08120, 12 Aug 1980, 10.

[9] Ever Increasing Faith, TBN Dec. 9, 1990.

[10] CBN’s Newswatch Today, March 6, 1996.

[11] History of the Church (Deseret Book Company, 1973), Vol. 6, 408-9.

[12] Evening Standard, March 4, 1966.

[13] Crusade, February 9, 1999.