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THE BEREAN CALL

P.O. Box 7019 Bend, Oregon 97708 www.thebereancall.org

Juli, 2004

Warum?

Dave Hunt

Und gedenke an deinen Schöpfer in den Tagen deiner Jugend, ehe die bösen Tage kommen… Prediger 12,1

Die meisten Eltern waren schon einmal frustriert (oder amüsiert) über die beständige Frage eines kleinen Kindes: „Warum?", die beinahe endlos wiederholt wurde. Jeder Antwortversuch führt beinahe unausweichlich zu einem weiteren „Aber warum?" Sogar kleine Kinder erkennen, dass es einen Grund für alles geben muss. Das unbarmherzige „Warum?" spiegelt die instinktive Suche nach einer endgültigen Antwort wieder, hinter der es keine weiteren Fragen mehr gibt. Mit dieser natürlichen Neugier beginnt für einige eine Suche nach Gott, dem Einen, der versprach, „ja, ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir verlangen werdet" (Jer 29,13). Zu oft jedoch findet die Suche nie mit dem ganzen Herzen statt. Und was als aufrichtige Suche begonnen hat, geht bald aus dem einen oder anderen, nicht stichhaltigen Grund verschütt.

Wenn Kinder älter werden und die Enttäuschung in Zynismus umschlägt, verlieren viele ihr Interesse an lebenswichtigen Fragen und ihr Leben dreht sich um weltliche Bagatellen. Der von Gott eingepflanzte geistliche Durst der Seele für den Einen, der „Liebe ist" (1 Jh 4,8) und der den Menschen für Sich geschaffen hat und für das geistliche „Wasser des Lebens", das nur Christus geben kann (Jh 4,14; 7,37-39, Off 22,17) wird missverstanden als ein Durst des Leibes nach etwas Physischem. Was ein Echo sein sollte von „Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott (Ps 42,3; 84,3) wird zu „Ich dürste nach Geld, Sex, Vergnügen, Erfolg, teure Kleidung und Feinschmecker-Gerichten" und die Leere wird schlimmer.

Im Gymnasium und an der Universität „lernen" gutgläubige Studenten, daß es keine Wahrheit gibt, nichts Absolutes, keine letzten Antworten, alles sei relativ – worum geht es denn bei all dem überhaupt? Die Pforte zum ewigen Leben ist zu schmal für ihren Geschmack („Schmeckt und seht, wie freundlich der HERR ist" [Ps 34,9] scheint mystisch und töricht) so gesellen sie sich zu der Vielzahl auf dem breiten Weg, „der ins Verderben führt" (Mt 7,13-14). Das Leben wird ein nichtiges Streben nach fleischlichem Vergnügen für den Augenblick – und viele Gemeinden heute leisten dieser tödlichen Besessenheit von Vergnügen und Spaß Vorschub. Sie bieten seichte, nicht herausfordernde Lehren an, um die Jungen „zu Christus" zu ziehen.

Es gibt wenige (sogar unter Christen), die viel über die Ewigkeit nachdenken oder sich ernsthaft vorbereiten – ja auf die Ewigkeit. Welches Werk des Heiligen Geistes (der überzeugt und überführt „von Sünde, von Gerechtigkeit und von Gericht" – Jh 16,8) auch in den Herzen Wurzel gefaßt haben mag, es wird erstickt durch „die Sorge dieser Weltzeit und den Betrug des Reichtums" (Mt 13,22). Und je älter man wird (mit wenigen Ausnahmen), desto schlüpfriger wird der Abhang, der zum Tode führt.

Es gibt jedoch viele nicht errettete Menschen, die der nüchternen Erkenntnis nicht entkommen können, daß dieses kurze Leben allzu bald endet und die das fürchten, was dahinter liegt. Sie sehnen sich heftig nach zuverlässigen Antworten auf ernsthafte Fragen, die ihnen in Momenten des Nachdenkens nicht aus dem Kopf gehen. Sie suchen nicht mehr nach Bagatellen, die das tägliche Leben füllen, sondern nach letzten Antworten auf die wichtigsten Fragen des Lebens. Diesen Personen sollen wir laut Petrus allezeit „Rechenschaft" für die Hoffnung geben, die in uns ist (1 Pt 3,15). Der Herr führte mich zu vielen solchen Menschen, die oft neben mir in einem Flugzeug saßen, oder einen Taxifahrer oder... wer weiß?

Die meisten Menschen, die ernsthaft über Leben und Tod nachdachten, wissen, daß Gott existiert. Für diejenigen, die zweifeln, können wir Gottes Existenz rasch beweisen (siehe TBC Aug/02). Die meisten Menschen haben keine wirkliche Hoffnung auf den Himmel und wollen gerne glauben, daß der Tod das Ende ist. Diese Täuschung kann leicht entkräftet werden. Wir können beweisen, daß wir nichtphysische Wesen sind, die in Ewigkeit weiter existieren, auch wenn der physische Körper, in dem wir lebten, ins Grab gelegt wird (siehe TBC Aug/02). Diese Tatsache zieht ernsthafte Folgen nach sich, denen wir uns in diesem Leben stellen müssen. Bis nach dem Tod zu warten ist offensichtlich zu spät, „und so gewiß es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht" (Hebr 9,27).

Für jene, die erkennen, daß das Grab nicht die Existenz beendet, hält Satan andere Lügen bereit, wie zum Beispiel Überleben des Geistes und Reinkarnation – ebenfalls leicht widerlegt (siehe TBC Sep/98). Es ist der Gedanke an Gericht und ewige Bestrafung, den die meisten Nichtchristen (und sogar viele, die behaupten, Christen zu sein) am schwersten akzeptieren können. Und eng verwandt damit ist die beunruhigende Frage, warum ein guter Gott Sünde und Leiden erlauben könnte.

Genau hier sind wir gezwungen, der Behauptung des Kalvinismus zu widersprechen, daß all das, was geschieht – jede Tragödie und Bosheit – genau das ist, was Gott seit der Ewigkeit her gewollt hat. Dieser Glaube würde die Beschwerde des Atheisten rechtfertigen: „Wenn euer ‚Gott‘ all das Leiden und Böse nicht verhindern kann, ist er zu schwach, um Gott zu sein und wenn er es kann und nicht tut, ist er ein Monster, das unser Vertrauen nicht wert ist."

Natürlich ist die einfache Antwort, daß Gott nicht die Ursache des Bösen ist. Der Mensch ist es. Ja, aber Gott läßt Böses zu. Ist das etwa besser, als es zu verursachen. Offensichtlich gibt es hier einen großen Unterschied. Nur eine Erklärung des schrecklichen Zustandes dieser Welt hört sich für das Gewissen wahr an und wird in der Bibel verkündet (auch hier finden wir uns wieder in Konflikt mit unseren kalvinistischen Freunden). Gott gab dem Menschen einen freien Willen, so daß wir willentlich und mit Verständnis Ihn und einander lieben können, und nicht Untiere sein müssen, die von Instinkten umgetrieben werden, oder noch schlimmer, echte Marionetten, bei denen Gott die Strippen zieht.

Somit wäre der einzige Weg, das Böse aus der Welt zu entfernen, die menschliche Rasse zu vernichten, weil wie Jesus sagte, „aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht..." (Mt 15,19). Der verdammenden Wahrheit „Überaus trügerisch ist das Herz und bösartig" (Jer 17,9) kann man nicht leicht ins Gesicht sehen. Wir bevorzugen es, jeden anderen verantwortlich zu machen – eine Charaktereigenschaft, welche die Psychologie durch Lehren verstärkt, es sei nie mein Fehler, sondern der Fehler der Eltern, Gesellschaft, Umstände, „schwierigem Schicksal" usw. Der erste Schritt für eine Heilung ist, den Vorwurf auf uns zu nehmen und freiwillig den Konsequenzen ins Auge zu sehen.

Somit ist der Mensch ein Sünder und Sünde muß bestraft werden. Was die Bibel sagt macht Sinn und jedes Gewissen weiß es: Was immer die Strafe ist, die vom Gesetz vorgeschrieben ist, sie muß bezahlt werden. Wenn Gott Sünde nicht bestrafen würde, würde Er sie übersehen. Ein Hauptproblem unserer heutigen Gesellschaft ist, daß Mangel an Bestrafung dazu führt, daß die Türen sich bei Gefängnissen rasch drehen, daß Heiratsversprechen, die sinnlos geworden sind und mit kaum einem Schuldgefühl oder Bedauern, keiner Furcht vor den Folgen und wenig Mitgefühl für andere gebrochen werden, weil die Gewissen „gebrandmarkt sind" (1 Tim 4,2). Das ist die Welt, die der Mensch geschaffen hat, nicht die, die Gott erschuf.

Der Mensch wurde im Bilde Gottes erschaffen, um den wahren Charakter Gottes in allen Gedanken, Worten und Taten zu reflektieren. Aber er sollte es wissend und willentlich tun, nicht als Roboter oder Spielzeug zum Aufziehen. Er mußte einen freien Willen habe, so daß er gerne und aus Liebe Gottes Ziel für seine Existenz erfüllte.

Adam und Eva entschieden sich willentlich, Gott nicht zu gehorchen. Dabei zerstörten sie sich, wie Gott sie erschaffen hatte. Sünde heißt für sie, „zu verfehlen die Herrlichkeit, die sie bei Gott haben sollten" (Röm 3,23). Keine Menge guter Taten in der Zukunft könnte für Sünden in der Vergangenheit bezahlen. Gerade durch die Definition dessen, wer Er ist, konnte Gott die Rebellion in Seinem Universum nicht dulden. Er vertrieb Adam und Eva sofort aus dem idyllischen Paradies, das er für sie erschaffen hatte – aber nicht ohne ihnen voll Gnade und Liebe eine Alternative angeboten zu haben. Sie und ihre Nachkommen konnten mit Ihm, natürlich zu Seinen Bedingungen, versöhnt werden, oder sie mußten unter der ewigen Trennung von Ihm leiden, nicht nur vom Garten, sondern von Seiner Heiligen Gegenwart.

Da sie geschaffen waren für Gemeinschaft mit Gott, der ihnen Leben geschenkt hatte und der alleine es in Gange halten konnte, war die Trennung von Ihm natürlich die Todesstrafe. Gott hatte das von Anfang an deutlich gemacht. Er hatte Adam und Eva das leichtest mögliche Gebot gegeben – von den Hunderten (und vielleicht Tausenden) von Bäumen in dem Garten, sollten sie sich nur von den Früchten eines einzigen fernhalten. Das ist alles, nur von einem! Und Gott sprach die klare Warnung aus, „denn an dem Tag, da du davon ißt, mußt du gewißlich sterben" (1 Mo 2,17). Der Tod lag nicht in der Frucht, sondern im Ungehorsam.

Man kann nicht einmal ein Spiel spielen ohne Regeln. Es ist gewiß nur vernünftig, daß Gott Regeln in Seinem Universum haben soll. Das Universum wäre ohne physikalische Gesetze (wenn es überhaupt existieren könnte) ein unvorstellbares Chaos. Daß der Mensch ein moralisches Wesen ist, erfordert moralische Regeln, und zu erlauben, sie ohne Bestrafung zu brechen, würde zu einem moralischen Chaos führen. Wir sehen das in kleinem Rahmen in Familien, wo wohlmeinende, aber dummerweise nachsichtige Eltern ihre Kinder zu Rebellen erziehen, indem sie diese nicht beständig jedesmal bestrafen, wenn sie Regeln brechen. Das Kind lernt schnell, daß es seine eigenen Wege haben kann und ruiniert bald das Leben für jeden.

Das Leben selbst lehrt uns, wie töricht es ist zu fragen, warum es eine Strafe für Sünde geben sollte. Jede Person versteht, warum das sein muß, ob sie es zugibt oder nicht. Und genau hier treffen wir auf ein schwerwiegendes Hindernis zum Glauben für viele Leute. Ohne Zweifel lehrt die Bibel, daß die Strafe für Sünde ewig ist. Jesus warnte deutlich vor der Hölle und gab den Hinweis auf die „Hölle... das unauslöschliche Feuer" (Mk 9,45).

„Warum?" kommt die unausweichliche Beschwerde. „Warum sollte die Strafe für Sünde ewig sein? Das erscheint zu streng! Warum kann Gott uns nicht für unterschiedliche Zeitdauer bestrafen, abhängig von den eigenen Sünden, und uns dann vergeben? Warum würde Gott jeden, sogar einen Hitler, zu ewiger Bestrafung verurteilen? Warum muß der Feuersee ewig sein?" Man findet die Antwort darin, wer Gott ist und in der Tatsache, „Gott schuf den Menschen in seinem Bild" (1 Mo 1,27). Laßt uns sorgfältig überlegen, was das bedeutet. Die Strafe für Sünde ist Tod. Offensichtlich trennt Tod vom Leben – aber Leben kommt von Gott, somit trennt Tod von Ihm, dem Spender des Lebens. Somit gibt es kein Heilmittel für den Tod, es sei denn, der Sünder wird rein und heilig in Gottes Sicht, um mit Ihm versöhnt zu werden. Im Gegensatz zur römisch-katholischen Position, die von einer Reinigung von Sünde in den Flammen eines frei erfundenen „Fegefeuers" ausgeht, könnte keine Bestrafung eines Sünders ihn jemals von Sünde reinigen.

Gott ist perfekt in Seiner Heiligkeit und kann keine Gemeinschaft mit Sündern haben. Es ist keine Frage von Politik – ob oder ob nicht eine weiche Haltung zur Sünde ermutigen würde. Es handelt sich darum, wer Gott ist, gerade die Art Seines Wesens. Er kann keine Kompromisse mit Bösem schließen, kann nicht hinter Sein Wort zurück gehen. Kann nicht? Ja, kann nicht: „er kann sich selbst nicht verleugnen" („ Tm 2,13). Und deshalb besteht die Strafe für Sünde aus ewigem Tod, nicht Auslöschung, sondern Trennung von Gott für immer!

Halsstarriger Widerstand gegen Gott kann nicht toleriert werden. Das ist keine Härte von Gottes Seite. Es ist die unausweichliche Folge von Sünde. Ein Bruch von Gottes moralischen Gesetzen kann nicht mehr erlaubt sein als ein Bruch der physikalischen Gesetze. Das Ergebnis ist zwingend, gerade durch die Art der Handlung selbst und durch den Gott, über den man sich hinweggesetzt hat. Das Gesetz der Schwerkraft kann nicht plötzlich für eine Person umgekehrt werden (aber bitte nur in diesem Fall), die vom obersten Geschoß eines 50 Stock hohen Gebäudes herunterfällt, egal ob sie unglücklich fiel, sprang oder gestoßen wurde.

Gott hat die Strafe für Sünde verkündet. Wenn er hinter Sein Wort zurückginge, wie könnten wir sonst etwas glauben, was Er sagte? Genau durch die Definition dessen, wer Gott ist und durch das Wesen von Sünde, muß die Strafe für Sünde bestehen bleiben. Aber der Mensch kann sie unmöglich bezahlen. Nur Christus konnte es, und Er tat es. Der Beweis, daß er die Strafe voll bezahlte, besteht darin, daß Er den Tod überwand und aus dem Grab auferstand. Das einzige Heilmittel für Tod ist Auferstehung. Jesus sagte, „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben" (Jh 11,25-26).

Keiner hat bisher den Tod in seiner schrecklichen Fülle und Endgültigkeit erfahren – die äußerste Trennung von Gott, den „Feuersee... Das ist der zweite Tod" (Off 20,14). – kein einziger, das heißt außer Christus, „er sollte ja durch Gottes Gnade für alle den Tod schmecken" (Heb 2,9). Kein Wunder, als Er unseren Platz unter Gottes gerechtem Gericht einnahm, schrie Er im Todeskampf vom Kreuz, „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" (Mt 27,46).

Der reiche Mann im Hades ist ein klägliches Beispiel geistlicher Blindheit bis zum Tode. Er hatte ein Leben lang versucht, seinen innewohnenden geistlichen Durst nach Gott mit Reichtümern und Erfolg zu stillen. Und nun im Hades, konnte er dieser tragischen Täuschung nicht entkommen. Seine physische Zunge ist in dem Grab mit seinem toten Körper, aber er stellt sich vor, sie sei vor physischem Durst ausgetrocknet – und er bittet Abraham, ihm Lazarus zu senden, mit nur der „Spitze seines Fingers", an dem ein Tropfen physischen Wassers hängt um seine „Zunge" zu kühlen (Lk 16,24). Er verschmähte das „Wasser des Lebens", als Gott es ihm anbot. Nun im Hades, erkennt er nicht einmal das Wesen oder die Ursache seines Durstes. Sein ganzes Leben versuchter er, seinen geistlichen Durst auf physische Weise zu stillen und nun wird dieser Durst nach dem Wasser des Lebens ewig brennen, das er verschmähte, als es umsonst verfügbar war für den, „wer da will" (Off 22,17).

Jesus sagte, „wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke" (Jh 7,37). Und von den Rabbis sagte Er, „Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, um das Leben zu empfangen." Ein physisches Glas Wasser schmeckt so gut, aus dem gleichen Grund, warum der Durst uns so heftig trifft: Wasser ist wesentlich für unsere physischen Leiber. So ist es mit dem Wasser des Lebens. Es ist absolut wesentlich für das Leben von Seele und Geist. Somit wird der Feuersee die Folter eines unbeschreiblichen, brennenden geistlichen Durstes sein, aus dem selben Grund wie der Himmel eine Befriedigung jenseits unserer gegenwärtigen Vorstellung sein wird. Der brennende Durst, der im Feuersee nicht gestillt werden kann, wird aus demselben Grund niemals enden, wie die unaussprechliche Verzückung im Himmel niemals enden wird in alle Ewigkeit. „Vor deinem Angesicht sind Freuden in Fülle, liebliches Wesen zu deiner Rechten ewiglich" (Ps 16,11). Gott schuf uns für Sich, für Seine Liebe, Seine Freude, Seine Gegenwart. Von Ihm getrennt zu sein im Tod heißt in ewigen Höllenqualen gemartert zu werden, im Gegenteil zu dem, was die Erlösten im Himmel erfahren.

Mögen wir ganz aufwachen für die Wahrheit unseres ewigen Erbes in diesem Leben, so daß wir bereits hier unseren Herrn lieben und preisen, wie es uns ansteht, ohne auf den Himmel zu warten. Und mögen wir von Gott gebraucht werden, um viele nicht Errettete aufzuwecken, um zu Christus zu kommen und vom Wasser des Lebens zu trinken, während sie noch die Gelegenheit haben.

TBC

Wie wird ein junger Mann seinen Weg unsträflich gehen? Indem er ihn bewahrt nach deinem Wort! Psalm 119,9

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Zitate

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Stellen Sie sich vor, daß der Eine, der so unendlich groß ist, so intim nahe jedem von uns ist, obwohl wir so klein in diesem Universum sind.

Autor unbekannt.

In der zweiten Hälfte des Jahres 1968 gab ein junger Christ in Prag, Tschechoslowakei, einem anderen jungen Tschechen namens Jan Palach Zeugnis. Es schien echtes Interesse auf der Seite Jans zu bestehen, und so versprach der Christ, ihm ein Neues Testament zu besorgen. Er war mit guten Absichten erfüllt, aber er ließ Wochen vorbeigehen, bevor er nur ein Neues Testament bekam. Dann verzögerte er die tatsächliche Weitergabe. Am 16. Januar 1969 stand Jan Palach auf dem St. Wenzelsplatz, schüttete Benzin über sich und zündete sich an. Er erlebte es nie, das Neue Testament zu sehen, das ihm versprochen wurde. Gute Absichten sind nicht genug... schrieb Amy Carmichael, „Die Gelübde Gottes sind auf mir. Ich darf nicht mit Schatten spielen oder Blumen pflücken, bis ich meine Arbeit getan habe..."

William MacDonald, One Day at a Time, p. 149

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F & A

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Frage: Wie berate ich meine ungläubige Schwester über Yoga?

Antwort: Sie ist getäuscht worden und muß willens sein, der Wahrheit ins Auge zu sehen, sonst gibt es keine Befreiung. Mit seinen Atemübungen und Lockerungsübungen wird Yoga im Westen gefördert als ein Weg, die Gesundheit zu steigern und besseres Leben zu bringen – aber im Osten wird es verstanden als ein Weg zu Sterben, in der Tat der Weg, dieser zeitlichen und sinnlichen Welt zu entkommen und sich mit dem Unendlichen zu vereinigen. Sie denken, sie würden Gesundheit erwerben, dabei umarmen sie unwissentlich den Hinduismus und öffnen sich für das Okkulte.

Hatha Yoga ist angeblich sicher, weil es physisches Yoga ist. Aber alles Yoga ist Hinduismus. All die Positionen und Atemübungen sind spezifisch geschaffen, um sich mit Brahman zu verbinden, dem universellen Alles des Hinduismus. Wenn das Ziel physikalische Fitness ist, sollte man Übungen machen, die diesem Ziel dienen, und nicht solche, die dafür ausgelegt sind, die Gottheit zu erreichen. Ein maßgeblicher Hatha Yoga Text, der Svatmarama's Hathayoga-Pradipika aus dem 15. Jh., führt Lord Shiva als den ersten Hatha Yoga Lehrer auf.

Der durchschnittliche Yogalehrer erwähnt niemals (und mag es vielleicht nicht wissen) die vielen Warnungen in alten Texten, daß „Hatha Yoga ein gefährliches Werkzeug sein mag." Man kann von einer Hindugottheit (Dämon) durch den veränderten Bewußtseinszustand besessen sein, der durch diese Praxis veranlaßt wird.

Eine der ältesten religiösen Praktiken wird als Wissenschaft ausgegeben. Yoga wurde durch Lord Krishna in der Baghavad Gita als der sichere Weg in den Hindu Himmel eingeführt. Und Shiva (eine der meist gefürchteten Hindu Gottheiten, bekannt als „der Zerstörer") wird als Yogeshwara angesprochen, Herr des Yoga. Kein Wunder, daß Yoga sich so zerstörerisch auswirken kann. In dem Yoga Journal, warnt Ken Wilbur, ein Yoga Experte, bekannt als „Einstein des Bewußtseins," daß östliche Meditation, gleich wie sorgfältig praktiziert, „eine ganze Reihe von Toden und Wiedergeburten umfaßt... stürmische und furchterregende Zeiten."

David Pursglove, transpersonaler Therapeut seit Jahrzehnten, warnt, daß östliche Meditation „erschreckende außersinnliche Wahrnehmungen und andere parapsychologische Begebenheiten produzieren kann... außerkörperliche Erfahrungen... [Begegnungen] mit Tod und darauffolgender Wiedergeburt, Aufwecken der Schlangenkraft (Kundalini)... heftiges Schütteln und Verdrehen..." Brain / Mind Bulletin warnt, daß „solche Erfahrungen verbreitet sind unter Leuten, die sich mit Yoga und [östlicher] Meditation abgegeben haben..."

Bedenken Sie einen typischen Brief eines unserer Leser: „Meine Tochter, 43, war die letzten 10 Jahre mit Hatha Yoga befaßt. Gegenwärtig erlebt sie genau das, was Sie in Okkulter Invasion, S. 225 beschreiben [„heftiges Schütteln, Halluzinationen, mörderische Impulse... unkontrollierbarer Zorn, Selbstmordversuche..."]. Sie möchte Yoga gerne aufgeben und von dem Geist ihres letzten Lehrers befreit werden, der ihr zur Zeit quälende Schmerzen verursacht. Wir haben sie zu mehreren Ärzten gebracht, aber sie waren ihr keine Hilfe. Ihre Mutter und ich sind mit unserer Weisheit am Ende... Bitte helfen Sie."

Frage: Sie behaupten, daß Christus Mensch wurde, um die Strafe für Sünde zu bezahlen, die Seine Gerechtigkeit verlangte. Warum mußte er Mensch werden? Warum würde Gott all diese Unannehmlichkeiten auf sich nehmen, wenn Er als Gott uns einfach vergeben könnte?

Antwort: Ich behandle das ein wenig in dem Artikel dieses Monats. Gottes Liebe, Gnade und Barmherzigkeit kann Seine Gerechtigkeit nicht aufheben. Die Strafe, die er für Sünde ausgesprochen hatte, mußte bezahlt werden. Gott kann nicht auf die Strafe verzichten, die er ausgesprochen hat. Das würde Ihn als Lügner hinstellen und bedeuten, daß er gerade zur Sünde, die Er verdammte, seine Zustimmung gibt. Es würde genau dem Wesen und der Natur Gottes widersprechen.

Warum mußte Christus ein Mensch werden, um die Strafe für Sünde zu bezahlen? Der Mensch sündigte, die Strafe wurde über die ganze Menschheit ausgesprochen und mußte daher vom Menschen bezahlt werden. Aber kein endlicher Mensch, der ein Sünder unter der Strafe selbst ist, konnte die unendliche Strafe für die ganze Menschheit bezahlen. Somit mußte Gott Mensch werden. Wenn Jesus nicht Gott und Mensch in einer Person wäre, hätte Er nicht die Strafe für die Sünden der Welt bezahlen können.

Keine Religion der Welt bietet solche Erlösung an oder könnte sie anbieten. Aber viele, die sich Christen nennen, weisen zurück, was die Bibel lehrt und was unser Gewissen über Sünde und ihre Strafe weiß. Kirchen und Sekten, wie die römisch-katholische und die orthodoxe Kirchen, bieten „Erlösung" durch Mittel an, die kein Gericht der Welt akzeptieren würde: Rituale, Sakramente und Gebete als Bezahlung für Sünde. Katholiken stellen sich vor, daß Maria sie in den Himmel bringen wird und suchen deshalb ihre Gunst. Ich decke solche Torheit auf diese Weise auf: Angenommen, ich bin im Gefängnis und warte auf die Verhandlung. Sie warnen mich, daß der Richter streng ist. Ich antworte, „Keine Angst. Ich komme davon – ich kenne die Mutter des Richters!" Wir nennen das Korruption, die zurecht in allen irdischen Gerichtshöfen mißbilligt wird. Gewiß wird Gott sie nicht in Seinem himmlischen Gerichtshof zulassen!

Frage: Warum beten Christen am Sonntag an? Ich sehe keine biblische Basis, ein Gebot wegzulassen. Ich möchte das geklärt wissen, weil ich dem Herrn gehorchen möchte.

Antwort: Wir haben das im TBC Mai 1999 angesprochen. Kritiker behaupten, daß Konstantin (oder die römisch-katholische Kirche) den Sabbat vom Samstag auf den Sonntag schoben. Und wenn schon? Keiner hat die Macht, den Sabbat zu verändern. Das war und wird immer der Samstag sein. Aber Christen haben ihre Andacht nicht am Sabbat, dem Tag, als Gott von Seinem Werk in der ersten Schöpfung ruhte. Wir sind nicht Teil dieser alten Schöpfung, sondern jeder Christ ist „in Christus... eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen... es ist alles neu geworden" (2 Kor 5,17). Christ erstand am Sonntag aus den Toten, dem ersten Tag einer neuen Woche, der „Erstgeborene aus den Toten" (Kol 1,18), der Vorläufer einer neuen Rasse wiedergeborener Männer und Frauen. Darum treffen wir uns am Sonntag, um den Herrn anzubeten, „am ersten Tag der Woche" (Apg 20,7).

Frage: Unterscheiden sich Leute in verschiedenen Kulturen nicht darin, was sie für richtig oder falsch halten? Wie kann die Menschheit an einem Standard gemessen werden, wenn es eine breite Meinungsvielfalt gibt, was Moral betrifft?

Antwort: Ich weiß nicht, woher sie die Idee haben, daß in verschiedenen Kulturen eine „breite Meinungsvielfalt gibt, was Moral betrifft." Das ist in der Tat nicht der Fall. Die Bibel erklärt, daß Gott Seine moralischen Gesetze (die 10 Gebote minus des Vierten hinsichtlich Halten des Sabbats) in jedes menschliche Gewissen geschrieben hat (Röm 2,14-15). Dieses allgemeine Moralverständnis, trotz der Unterschiede bei der Kultur, ist einer der vielen Beweise, daß der Mensch nicht durch Evolution entstand, sondern erschaffen wurde im moralischen und geistlichen Bilde Gottes.

Natürlich entwickeln verschiedene Kulturen Gebräuche, wovon einige Gottes Gesetz verletzen. Doch selbst Kannibalen können nicht der Erkenntnis in ihrem Gewissen entkommen, daß sie sich falsch verhalten. Sie rechtfertigen sich bloß, weil das die übliche Verhaltensweise in ihrer Gesellschaft ist, aber dennoch wissen sie, es ist nicht richtig. Denken Sie nicht, daß die Nazis in ihrem Gewissen wußten, daß es falsch war, Juden und andere zu ermorden? Sie schafften es sich zu rechtfertigen, weil sie verstockt wurden gegenüber der Wahrheit. Aber tief drinnen wußten sie dennoch, was richtig und falsch war. So ist es mit der ganzen Menschheit, ungeachtet ihrer Rasse, Religion oder Kultur.

Frage: Befindet sich die Frau, die „Geheimnis Babylon" in Offenbarung 17 genannt wird, in der Stadt Babylon, die im Irak wieder aufgebaut wird?

Antwort: So weit ich weiß, wird das alte Babylon, das von Saddam Hussein teilweise wieder aufgebaut wurde, nicht weiter gebaut. Natürlich nutzen die Streitkräfte der Besatzungsmächte im Irak einige Einrichtungen zur Unterbringung des Militärkommandos. Im letzten September leitete der US Kommandant, Generalleutnant Richard Sanchez, eine Zeremonie in Babylon, in der US Marines die Kontrolle über Zentralirak den polnischen Streitkräften übergaben – aber es ist weit davon entfernt, daß Babylon das wird, was als „Geheimnis Babylon" in Offenbarung 17-18 dargestellt wird. Einige evangelikale Führer haben sich auf solche kürzlichen Ereignisse als welche mit großer prophetischer Bedeutung bezogen, aber ich sehe keine darin.

Das alte Babylon, obgleich wieder etwas instandgesetzt durch die Anstrengungen Saddams vor der von Amerika angeführten Invasion, lag seit ungefähr 2.300 Jahren in Ruinen. In dieser Zeit erfüllte es nicht annähernd eines der Kriterien, die das „Geheimnis Babylon" in Offenbarung 17-18 identifizieren: eine Stadt auf sieben Hügeln, die über die Könige der Erde herrscht. Eine geistliche Einheit, die Unzucht (geistliche Hurerei) mit den Herrschern der Erde begangen hat.. Sie ist trunken vom Blut der Heiligen, die für Christus zu Tode gemartert wurden. Sie ist mit Purpur und Scharlach gekleidet. Der Rauch ihrer Zerstörung wird von den Schiffsbesatzungen auf dem Meer gesehen. Eine Stadt, deren Handel die Kaufleute reich gemacht hat, usw. Auf der anderen Seite erfüllen während der 2.300 Jahre, in der Babylon in Ruinen lag, die Vatikanstadt und Rom als Hauptquartier der römisch-katholischen Kirche (und für einige Jahre das weltliche Rom die Hauptstadt des römischen Imperiums) alle diese identifizierenden Kriterien. Es würde viele Jahre dauern für ein wieder erbautes Babylon in der irakischen Wüste, mit Rom in dieser Hinsicht gleich zu ziehen – sehr unwahrscheinlich meiner Meinung nach.

Das wieder erbaute Babylon wird uns aufgeschwatzt als das eventuelle Hauptquartier des Antichristen. Das liegt eher fern. Überdies, das Tier, auf dem die Frau reitet (Geheimnis Babylon), wird „die Hure hassen und sie verwüsten und entblößen, und sie werden ihr Fleisch verzehren und sie mit Feuer verbrennen" (Off 17,16). Wie kann Babylon das Welthauptquartier des Antichristen sein, er zerstört es aber? Das macht kaum Sinn – aber es macht Sinn, daß der Antichrist, der zunächst eine Partnerschaft mit dem Papst und seiner Kirche aufgrund ihrer weltweiten Strukturen, Popularität und Macht benötigt, sich schließlich gegen sie wenden und die Hure zerstören wird, wenn er sie nicht länger benötigt und sich selbst zum „Gott" erhöht, um von der ganzen Menschheit angebetet zu werden.

Frage: Wie können wir wissen, was Gott sagt, ohne es durch eine menschliche Quelle zu hören und es daher zur menschlichen Meinung zu machen? Wie können wir sicher sein, daß wir hören, was Gott sagt, und nicht nur, was mancher religiöser Leiter erzählt, daß Gott sagt?

Antwort: Sie haben eine der grundlegendsten und wichtigsten Fragen, die möglich ist, gestellt! Traurigerweise, sind die meisten Leute vollkommen willens, dem zu folgen, was der Mensch sagt, daß Gott sagt. Ich sage Leuten, denen es mit dieser Frage ernst ist, zuerst die Bibel zu konsultieren. Sie behauptet, das einzige, wahre Wort Gottes zu sein, und daß alle anderen „Schriften" falsch sind, ebenso wie die Religionen, die dafür eintreten. Wenn wir beweisen können, daß die Bibel wahr ist, dann haben wir eine Menge Zeit gespart. Tatsächlich können wir auf vielfältige Weise beweisen, daß die Bibel wahr ist. Der Hauptbeweis wird in der Prophetie gefunden, die nur in der Bibel vorkommt. Man kann zum Beispiel keine fundierten Prophetien im Koran finden, oder in den Hinduschriften, den Sprüchen Buddhas oder Konfuzius, usw. Und biblische Prophetien handeln nicht von undurchsichtigen Ereignissen, sondern sagen Jahrhunderte, in manchen Fällen Jahrtausende zuvor die wichtigsten Begebenheiten der Weltgeschichte vorher. Wir haben hier nicht die Zeit, ins Detail zu gehen, aber sie werden diese Prophetien im Detail diskutiert finden in vergangenen TBC Ausgaben (Juli 1992, Februar 1998, August und November 2001, Dezember 2003), wie auch in einigen meiner Bücher wie Die Frau und das Tier, Verteidigt den Glauben, Ein dringender Aufruf zu ernsthaftem Glauben, Countdown zum Zweiten Kommen und Wann wird Jesus Kommen?

Unser ganzer Dienst beruht darauf, jeden aufzurufen, die Bibel zu studieren und nicht, die Interpretation eines jeden anderen zu akzeptieren, einschließlich der unseren. Wir haben volles Vertrauen, daß jeder, der ernsthaft die Wahrheit sucht und die Bibel sorgfältig studiert, den wahren Gott kennenlernen wird. Der Gott unserer Bibel gibt das Versprechen: „ja, ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir verlangen werdet" (Jer 29,13). Wir sind gewiß, daß „er die belohnen wird, welche ihn suchen" (Heb 11,6).

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Alarmierende Nachrichten

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Auszüge aus „Labyrinthe – ein neuer und alter Weg zu beten" (Der Mennonit, 1.6.2004): Marlene Kropf, die christliche Spiritualität lehrt und als geistliche Direktor dem Associated Mennonite Biblical Seminary in Elkhart, Indiana vorsteht, ist wahrscheinlich verantwortlich dafür, mehr Mennoniten in [katholische, mythische Gebets] Labyrinthe einzuführen, als jede andere Person. 1998, als sie Stabsmitglied im Kirchenvorstand der Mennoniten Gemeindedienste war, führte Marlene das Labyrinth als Gebetsdisziplin im Fastenzeit Material jenes Jahres für die Gemeinden ein. Gwen Groff, Pastorin der Bethany Mennonite Church in Bridgewater Corners, Vermont, verwendet das „Rasenlabyrinth" ihrer Kirche auch als persönliche Gebetsdisziplin... Sie verwandte es auch als Teil der Abendmahlsliturgie.

Michele Hershberger, Vorsitzende des Bibeldepartments am Hesston College in Kansas, wie auch Leiterin der Jugenddienste dort, entdeckte Labyrinthe bei dem Youth Specialities Treffen in Nashville, Tennessee. Dort nannte man es „Gebetsstrecke", und es wurde in einer der Versammlungshallen aufgebaut, damit die Leute es ausprobieren konnten. „Es war schlicht herrlich," sagte Michele. Als Ergebnis ihrer Erfahrung bestellte sie einen Bausatz von Group Publishing, der es ermöglichte, ein Labyrinth aus einem großen Stück Tuch oder Zeltplane zu machen.

Joetta Schlabach... arbeitete mit täglichem Zugang zu einem Labyrinth in Wisdom Ways, einem Zentrum für Spiritualität, einer Zusammenarbeit zwischen Schwestern von St Joseph von Carondelet und dem St. Catherine College. [Im Mittelalter wurde das Ritual eingeführt, so daß Katholiken, die keine Pilgerreise ins Heilige Land machen konnten, die gleichen Ablässe (früheres Verlassens des Leidens im Fegefeuer) erhalten konnten.]

Die Einträge zu lesen, welche die Leute in das Tagebuch schreiben, das am Eingang des Labyrinthes ausliegt, ist für sie genauso bedeutungsvoll, wie darin zu gehen. „Eine neun Jahre altes Mädchen schreibt, ‚ich hatte Angst, ich würde verloren gehen und nochmals anfangen müssen. Aber als ich in der Mitte ankam, wußte ich, daß ich mir selbst vertrauen konnte.‘ Ich denke, das ist Musterbeispiel christlichen Lebens."

[TBC: Nein, das ist ein „Musterbeispiel" von Mystizismus und Okkultismus. Es ist ein Schritt, der nach innen ins Selbst führt. Letztendlich führt es zur Erkenntnis, daß das Selbst Gott ist oder ein Teil von Gott. Der Artikel versucht, biblische Unterstützung zu sammeln: „Jeremia 6,16 sagt, ‚Tretet hin an die Wege und schaut und fragt nach den Pfaden der Vorzeit, welches der gute Weg ist, und wandelt darauf, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen‘ Ich denke das steht sinnbildlich für das Labyrinth." Nein das Labyrinth steht „sinnbildlich" für okkulten Ritualismus.]

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TBC Extra

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Kommt er bald in Ihre örtliche Gemeinde?

Eines der Hauptbedenken in dem Buch ShowTime for the Sheep: The Church and The Passion of Christ? ist, daß die Schafe Christi durch ihre Hirten dazu angeleitet wurden, aus einem biblisch fraglichen Futtertrog zu essen. Einige haben jedoch argumentiert, daß biblisch belesene Christen die Passion Christi als Diskussionspunkt und Gelegenheit, Nichtchristen Zeugnis zu geben, nützen würden. Sie würden den Film als außerbiblischen Inhalt identifizieren und ihn korrigieren, während sie das Evangelium teilten. Wir sind dankbar, daß das tatsächlich stattgefunden hat, aber es liegt weit außerhalb der Norm. Was sich manifestiert hat ist etwas ziemlich ominöses.

Als Ergebnis des Enthusiasmus vieler wohlbekannter evangelikaler Führer, welche die Gläubigen ermahnten, den Film so oft wie möglich zu sehen, wurde Die Passion der Gegenstand einer Bibelstudie in sehr vielen evangelikalen Gemeinden, und folglich „biblische Wahrheit" für Hunderttausende nicht so biblisch belesener Evangelikaler.

Da Die Passion bereits aus den Kinos verschwunden ist, glauben manche, daß der Einfluß des Filmes schnell abnehmen wird. Im Gegenteil, er wird wahrscheinlich ein geschätztes und gut eingeführtes Symbol, das die Kirche negativ beeinflußt, bis der Herr zurückkehrt. Warum? Am 31.8.2004 wird The Passion of Christ DVD dort weitermachen, wo der Kinofilm aufhörte. Das Filmmarketing für die evangelikalen Gemeinden von Mel Gibsons Vertrieb ist finanziell ausnehmend erfolgreich. Nun da sich die Schafe selbst zum Markt für die DVD machen, getrieben durch die Hirten (örtliche Gemeindeleiter) werden diese Zahlen steigen und schlimmer! Zondervan und Fox Home Entertainment werden die Passion DVD und VHS Videos (durch Großhandel) den Gemeinden in Kopien a 50 Stück anbieten, damit sie es ihren Mitgliedern zu Sonderangebotspreisen anbieten können. Spezielle Bedingungen werden es Gemeinden erlauben, ihre Namen und Botschaften auf die Filmhüllen zu drucken.

Was werden die Konsequenzen für eine evangelikale Gemeinde sein, die bekennt, an die Irrtumslosigkeit, Autorität und Hinlänglichkeit von Gottes Wort zu glauben, aber ihren Mitgliedern Mel Gibson visuelle Interpretationen der Schrift verkauft, vollgestopft mit außerbiblischem Inhalt, entnommen aus den Schriften religiöser Mystiker (welches nur ein Teil der Probleme des Films darstellt)? Indem die Gemeinden den Film zum Bestandteil ihrer visuellen Bibliotheken machen, könnte das nicht dazu führen, ihn als biblisch verläßlich für alle, die ihn sehen, zu erklären? Was ist mit den Kirchen, deren Mitglieder in überwältigender Zahl die DVD kauft? Welcher Leiter einer solchen Kirche würde dann wagen, die kritischen Probleme der Passion aufzuzeigen? Unterscheidungsfähigkeit in der evangelikalen Kirche in diesen Letzten Tagen erhält gerade einen vernichtenden Schlag.

Wenn sie diesbezüglich Bedenken haben für ihre eigene Gemeinde, treten Sie mit uns in Kontakt, damit wir herausfinden können, wie sie eine Gratisausgabe von Showtime for the Sheep sowie eine persönliche Anmerkung von T.A. McMahon erhalten können, die direkt an Ihren Pastor gesandt wird: www.thebereancall.org oder rufen Sie 800-937-6638 an.

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Dave's Reiseweg

Aug-Sept, New Zealand, Australia

New Zealand Coordinator Sam Cope - +64 (0) 9528 4061

National Coordinator John Odell - +61 (0) 2 9869 7164

For the full Australia/New Zealand itinerary, visit our website: www.thebereancall.org

Sept. 24-25 Olive Tree Ministries & Jan Markell Arden Hills MN (763) 493-3010 www.olivetreeviews.org

Sept. 29- Oct. 1 Winnipeg Prophecy Conference Winnipeg MB Canada (204) 832-4627

Oct. 3 Berean Baptist Church Winnipeg MB Canada (204) 837-3699

Oct. 9-14 Calvary Gospel Chapel Southampton, Bermuda (441) 234-3250

Oct. 20-23, 25-28 Congresso Chamada Brazil Pocos de Caldas Campina Grande 011 51 3241-5050 from the USA 0300 789-5051 only in Brazil www.Chamada.com.br

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Briefe

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An alle vom Berean Call, wir erhielten das Buch, The Purpose Driven Life kürzlich als Geschenk und als meine Frau und ich es durchlasen, erkannten wir, daß darin keine Evangeliumsbotschaft war. Als Ihr letzter Rundbrief kam, war ich froh zu lesen, daß es immer noch einige gibt, die nicht alles annehmen, was diese „berühmten" Lehrer zu sagen haben, sondern die Schriften durchsuchen, um zu sehen, ob das, was sie sagen, wahr ist. Unsere Herzen sind betrübt für dieses Geschlecht von Leuten, die anscheinend nicht denken oder mit der Schrift vergleichen, was ihnen vorgesetzt wird! LO (Philippinen)

Liebe Brüder Hunt, McMahon und Belegschaft, Welche Liebe ist das? wird sehr geschätzt und ist ein wertvolles Hilfsmittel für die, welche verwirrt sind. Möge der Herr Sie reichlich segnen, weil wir den Preis kennen, den Sie alle bezahlt haben, um die Wahrheit zu drucken. Wir kennen Leute, deren Glaube Schiffbruch erlitten hat durch die Missrepräsentation Gottes durch den Kalvinismus. Indem wir predigen und Traktate aushändigen, ist es eine wunderbare Sache, mit sauberem Gewissen sagen zu können, „Wer immer will, der komme." HH (Australien)

Lieber Dave, T.A und Belegschaft, Ihr Rundbrief dient als willkommener Kommentar hinsichtlich wichtiger und relevanter Streitpunkte... Unsere örtliche Gemeinde erscheint möglicherweise altmodisch... wenn sie mit sucherfreundlichen Megakirchen in den USA verglichen wird... Wenn wir zur Kirche gehen, kommen wir, um den Herrn zu preisen und ihm zu dienen, nicht um unterhalten zu werden. Wir verlangen nach seinem Tadel und Ermahnung und möchten nicht mit der Botschaft der Selbstliebe geschmeichelt werden. Wir singen die guten, alten Psalmen, wo Gott die Ehre erhält... Das Evangelium wird mit tiefer Verehrung und Furcht vor dem Heiligen und Lebendigen Gott gelehrt, dem wir alles verdanken... Mit dankbarem Glauben an Christus, empfangen wir die Erlösung, die Jesus Christus für die Menschheit am Kreuz ein für alle Mal verschaffte. VM (Dänemark)

Sehr geehrte Herren, nachdem ich das Buch Die Frau und das Tier gelesen hatte, möchte ich den Wunsch zum Ausdruck bringen, jeder Katholik der Welt würde ein Exemplar dieses Buches erhalten. Indem ich... die Geschichte der katholischen Kirche las, geschrieben von der Hand weltlicher Verfasser, begann ich den römischen Katholizismus als das zu sehen, was er war und ist. Schon als Schüler war ich von dem ziemlich offenkundigen Antisemitismus meiner Lehrer, von denen einige katholische Priester waren, angewidert. Dave Hunt hat einen ausgezeichneten Job getan – wie auch Harvest House für die Veröffentlichung seines Werkes. MH (UK)

Lieber Mr. Hunt, ich hatte mich darauf gefreut, Debating Calvinism zu lesen. Ich kannte den Anspruch des Kalvinismus, daß Nichtkalvinisten den echten Kalvinismus nicht verstehen würden. Ich hoffte, Mr. White würde mich aufklären, wurde aber enttäuscht. Seine seichten Argumente... stärken nur meine Meinung, daß der echte Kalvinismus in der Tat eine verdammenswürdige Häresie ist. White’s Behandlung dessen, was die freimütigste, einfachste und wahrscheinlich meistbekannte Passage der ganzen Bibel ist (Johannes 3,16), ist verdreht, damit sie etwas anderes bedeutet, als was sie sagt. Aber ich danke Gott, daß „jeder" bedeutet „jede Person, ganz egal wer." Und das schließt mich ein. RH (TN)

Mr. Hunt, bitte entfernen Sie meinen Namen von der Mailing Liste des Berean Call. Ich habe Notiz genommen von einem Buch, geschrieben gegen den Dienst von Bill Gothard mit dem Titel A Matter of Basic Principles.... Vielleicht sollten diese beiden Autoren die Bibel lesen, dann könnten sie verstehen, was die Prinzipien sind... Und wenn diese beiden Autoren wirklich gläubig sind – paßt auf! Sie kritisieren Gott, nicht den Menschen. DR (MN)

Lieber Dave und Tom, Ihre gedruckten Artikel und das Radioprogramm haben so viele Fragen beantwortet, die mich beunruhigten. Ich möchte besonders Tom danken für sein Buch Showtime for the Sheep? Es öffnet unsere Augen für das, worum es in dem Film geht. LW (Australien)

Lieber Dave Hunt, wir sehen die Verfinsterung der evangelikalen Welt, wegen der gemachten Kompromisse. Der letzte, Mel Gibsons Film, scheint viel mehr als ein Kompromiß. Es scheint, daß eine vollkommene Täuschung über die evangelikale Kirche gekommen ist. Er hat den Geist vieler verdunkelt, von denen man annahm, daß sie dem geraden Weg folgten – zumindest soweit ich es wußte... Es war so ein Schock für uns, daß unser Pastor diesen Film empfahl – zuerst ohne ihn gesehen zu haben (er schien immer so vorsichtig – nicht impulsiv). Zweitens, seine Verteidigung, nachdem wir ihn gesehen hatten. Seine Hauptbegründung waren jene Führer... die ihm sagten, daß er „das größte Mittel in den letzten 2.000 Jahren zum Zeugnis geben war." Wirklich??? Wir sind platt... Wir wurden beschuldigt, ihn mit einer zu zynischen Haltung zu sehen. Wirklich? Die Leute in der Gemeinde nicken zustimmend zu dem, was er vorstellte... So sehen Sie, Sie sind Ermutiger für diejenigen, die das Wort Gottes sehr ernst nehmen – und nicht etwas hinzufügen oder wegnehmen wollen, zu dem was Er uns gegeben hat. MW (NV)

Lieber Mr. Hunt, als ich die Aprilausgabe des TBC verschlang, war ich freudig überrascht, das TBC Extra „Gottes Worte verglichen mit Eugen Petersons Worten in The Message" zu finden. Ich habe darauf gewartet, daß etwas über die Schriftstellerei von Mr. Peterson geschrieben würde. SB (OR)

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TBC Notizen

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Jemand betroffen?

Evangelikale Gemeinden sind gegenwärtig das Ziel einer massiven Kampagne, ihnen das Video von Mel Gibsons The Passion of the Christ zu verkaufen. Dieser „eher marianische Film" (nach Mel) beruht auf dem katholischen Ritual des Kreuzweges, gesehen aus der Perspektive der „ewigen Jungfrau Maria." Es wird für die Gemeinden ausschließlich durch Zondervan Publishers und Home Entertainment vermarktet, die Eigentum des Medienmoguls Rupert Murdoch sind ( der auch 20th Century Fox Studios, Fox News, und Fox TV Network sein eigen nennt). Für seine bedeutenden Beiträge für die Katholische Kirche und den Heiligen Stuhl wurde Murdoch zum päpstlichen Ritter geschlagen. Sollten wir die Warnung der Schrift nicht berücksichtigen, daß „auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die heimlich verderbliche Sekten einführen, indem sie sogar den Herrn, der sie erkauft hat, verleugnen... und aus Habsucht werden sie euch mit betrügerischen Worten ausbeuten" (2 Pr 2,1.3)

T.A. McMahon Executive Director --------------------------------------------------

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.