Home       Bibelkreis.ch       Zurück zu Berean Call   Bibelkreis Forum

THE BEREAN CALL

P.O. Box 7019 Bend, Oregon 97708 www.thebereancall.org

August, 2004

 

Schmeckt und Seht (1)

Dave Hunt

So kommen wir nun zu dem Schluß, dass der Mensch durch den Glauben gerechtfertigt wird, ohne Werke des Gesetzes. Römer 3,28

Wir haben in der Vergangenheit den tödlichen religiösen Materialismus diskutiert, der bekannt ist als Sakramentalismus: Der Glaube, materielle Dinge und Rituale würden Gottes Gnade und geistliche Kraft zum Menschen lenken. Da ist zum Beispiel der ernsthafte Irrtum der „Transsubstantiation“, die Idee, dass die römisch katholische Geistlichkeit Hostien in den Leib und das Blut Christi verwandeln kann und sogar muss, um das „Messopfer“ wirksam zu machen. Diese Kirche verdammt alle zur Hölle, die dieses Dogma ablehnen: „Wenn jemand behauptet, dass durch die Sakramente aus dem Neuen Gesetz Gnade nicht ex opere operato [durch die Handlung selbst] zugeteilt wird, sondern dass allein der Glaube in das göttliche Versprechen ausreicht, um Gnade zu erhalten, sei anathema [ewig verdammt].“ Dieses „Neue Gesetz“ umfasst 1.739 Regeln auf mehr als 1.000 Seiten des Vatikan Codex des Kanonischen Rechtes.

Die Bibel jedoch lehrt, dass Gottes Gnade, ob in der Erlösung, Heiligung oder der Bestimmung, für Seinen Ruhm zu leben, zu dem Menschen durch Glauben kommt: „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben“ (Eph 2,8). „der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben“ (Hab 2,4; Heb 10,38). „Denn wir wandeln im Glauben“ (2Kor 5,7) usw. Physische Dinge dieser Welt können geistliche Wirklichkeiten Gottes und Seiner Gnade zwar veranschaulichen, aber sie können nicht an ihre Stelle treten oder darin eine Rolle spielen, man kann sie nur im Glauben erhalten.

Solcherart ist auch der Irrtum der „Wiedergeburt durch Taufe“: die Überzeugung, dass Taufe eine wirksame Kraft hat und wesentlich für die Erlösung ist. Nicht nur Katholiken, sondern im allgemeinen Lutheraner, Kalvinisten und andere teilen diese Häresie durch die Praktizierung der Kindertaufe in unterschiedlichem Ausmaß. Wir zitierten Luthers kleinen Katechismus (dem jede Lutherahnische Gruppe heute folgt, einschließlich der Missouri Synode): „Heilige Taufe ist das einzige Mittel, durch den Babys gewöhnlich wiedergeboren werden… sie bewirkt Vergebung von Sünden… erlöst vom Tod und dem Teufel [und] verschafft ewige Erlösung….“ Kalvin sagte, „Gott verspricht in der Taufe Vergebung der Sünden… schenkt uns Wiedergeburt… macht uns durch Adoption zu den Seinen … lasst sie uns daher im Glauben annehmen.“

Im Gegenteil, im Wasser (oder etwas beliebigem Physischen) oder seiner „sakramentalen“ Verwendung liegt keine geistliche Kraft. Der Mensch besteht nicht nur aus einem Körper, sondern auch aus ewiger Seele und Geist – doch diese Welt schenkt alle Aufmerksamkeit dem sterbenden Körper. Leider trifft das auch in großem Maße innerhalb der bekennenden Christenheit zu. Derartiger religiöser Materialismus beraubt seine Nachfolger der Wahrheit und des Lebens.

Wir benötigen geistliches Leben – aber physische Dinge und die sie einbeziehenden Zeremonien, dienen nicht diesem Ziel! Man könnte genauso gut auf das „Glück“ eines Kaninchenfußes vertrauen, wie auf den geistlichen Gewinn aus einem katholischen Skapular, einer Medaille, einem Kruzifix oder der Reliquie eines römischen “Heiligen” zu hoffen. Und wie viel Anbetung wird geschaffen durch prächtige pastorale Roben und andere religiöse Ausrüstungen, die sogar in evangelikalen Kirchen zu finden sind? Wie Christus sagte, wahre Anbetung Gottes kann nur in „Geist und Wahrheit“ (Jh 4,24) erfolgen.

Ja, es gab ein physisches Heiligtum (das später Salomons Tempel wurde), das spezielle Objekte enthielt, die von den Priestern während des Ritus und Dienstes vor Gott benutzt wurden. Aber diese wurden von Gott speziell für die Juden entworfen, als „Abbilder der im Himmel befindlichen Dinge... eine Nachbildung des wahrhaftigen“ (Heb 9,23-24). Weit davon entfernt, dass in diesen Objekten und Symbolen selbst ein geistlicher Wert steckte, waren sie „ein Gleichnis für die gegenwärtige Zeit, in welcher Gaben und Opfer dargebracht werden, die, was das Gewissen anbelangt, den nicht vollkommen machen können, der den Gottesdienst verrichtet... [besteht] aus Verordnungen für das Fleisch, die bis zu der Zeit auferlegt sind, da eine bessere Ordnung eingeführt wird“ (Heb 9,9.10). Diese Zeit kam vor beinahe 2.000 Jahren mit der Erfüllung dieser Sinnbilder in dem Tod, dem Begräbnis, der Auferstehung und der Himmelfahrt Christi.

All diese schilderten anschaulich verschiedene Aspekte des kommenden Opfers Christi, durch das alleine Vergebung von Sünden, Erlösung und Versöhnung mit Gott kommen konnte. Diese „Verordnungen für das Fleisch“ wurden hinweg getan, nachdem Christus sie erfüllt hatte: „Aber Christus ist... nicht mit dem Blut von Böcken und Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blut... nicht in ein mit Händen gemachtes Heiligtum, in eine Nachbildung des wahrhaftigen, ist Christus eingegangen, sondern in den Himmel selbst... auch nicht, um sich selbst oftmals [als Opfer] darzubringen... denn sonst hätte er ja oftmals leiden müssen... Nun aber ist er einmal erschienen in der Vollendung der Weltzeiten zur Aufhebung der Sünde durch das Opfer seiner selbst“ (Heb 9,11-28). Der innere „Vorhang im Tempel riss von oben bis unten entzwei“ (Mt 27,51) in dem Moment, als das Opfer Christi am Kreuz vollständig war.

Hebräer Kapitel 10 erklärt, die tagtägliche Wiederholung der Opfer des Alten Testamentes bewies, dass sie niemals die Strafe für die Sünde des Menschen bezahlen konnten. Der Schreiber argumentiert, „Hätte man sonst nicht aufgehört, Opfer darzubringen“ (Heb 10,1.2) Auch kann das römisch katholische „Messopfer“ nicht für Sünden bezahlen, wie seine endlose Wiederholung beweist.

Diese Bilder des Alten Testamentes werden dann mit dem wahren Opfer Christi verglichen: „Er aber hat sich, nachdem er ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht hat, das für immer gilt, zur Rechten Gottes gesetzt... mit einem einzigen Opfer hat er die für immer vollendet, welche geheiligt werden... da gibt es kein Opfer mehr für Sünde“ (10,12-18). Unser Herr rief vom Kreuz, „Es ist vollbracht.“ Dies war Seine triumphierende Erklärung, dass er die volle Strafe für die Sünden der Welt bezahlt hatte!

Man nimmt entweder Christi Bezahlung und Vergebung und das Heim im Himmel, das Er mit Seinem Blut erkauft hat, an und bietet es allen an, die Ihn annehmen werden, oder weist Ihn ab und verbringt die Ewigkeit im Feuersee und trägt persönlich Gottes unendliches Gericht.

Um Christi Bezahlung anzunehmen, muss man an Christus glauben: „Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden“ (Apg 16,31). „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben“ (Eph 2,8). Was glauben? Das Evangelium: „nämlich dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften, und dass er begraben worden ist und dass er auferstanden ist am dritten Tag, nach den Schriften“ (1 Kor 15,1-4). Das Evangelium alleine „ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt“ (Röm 1,16).

Diese einfachen und vertrauten Wahrheiten sind vergessen, gefährdet, entstellt und verunstaltet bei vielen, die behaupten, „wiedergeborene Evangelikale“ zu sein – Sie werden heute sogar verachtet und als zu langweilig angesehen, um Jugendliche anzuziehen. Aber diese „gesunde Lehre“ (1 Tim 1,10; 2 Tim 3,16; 4,2-5; Ti 2,1) ist wesentlich für ein „Leben und zum [Wandel in] Gottesfurcht“.

Damit Christus Hunderte alttestamentlicher Prophetien erfüllte, als Beweis, dass Er der versprochene Messias war und die unendliche Strafe für die ganze Menschheit bezahlte, musste er sich in sehr spezieller und wesentlicher Weise qualifizieren. Er musste der ewige Gott sein, ohne Anfang und Ende. Der Eine, der durch die Jungfrauengeburt ein echter Mensch aus Fleisch und Blut wurde und für immer ist – Gott „geoffenbart im Fleisch“ (1 Tim 3,16).

Jesus machte die Notwendigkeit sehr deutlich zu glauben, dass er Gott ist: „wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin [der ICH BIN von 2. Mo 3,14], so werdet ihr in euren Sünden sterben. Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht kommen“ (Jh 8,24.21). Doch es gibt Tausende, die behaupten, „wiedergeborene“ Christen zu sein, die leugnen, Christus ist Gott. Sie sind keine Christen. Durch Christi eigene Worte bestätigt, werden sie nicht mit Ihm im Himmel sein. Wir müssen sie warnen!

Christus machte die Notwendigkeit deutlich, zu glauben. dass er sowohl Gott und ein wahrer Mensch aus Fleisch und Blut ist: „Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch“ (Jh 6,53). Sein Fleisch essen und Sein Blut trinken? Könnte er das wörtlich gemeint haben? Tatsächlich sind „Essen“ und „Trinken“ Metaphern dafür, zu Christus zu kommen und an Ihn zu glauben: (Jh 6,35.40.47-51). Nur das kann gemeint sei, indem Er sagte, „so wird auch der, welcher mich isst, um meinetwillen leben“ (6,57).

Katholiken, Lutheraner und viele Kalvinisten weisen dieser Aussage die Bedeutung zu, dass der physische Leib und das physische Blut Christi in den Magen aufgenommen werden muss. Das ist angeblich für Katholiken möglich durch die Magie der „Transsubstantiation – Wandlung,“ für Lutheraner durch „Konsubstantiation – Mitgegenwart“ (.d.h. das Brot und der Wein sind schlicht Christi physischer Leib und Blut), während die Kalvinisten lehren, dass das aufgenommene Brot und der Wein Christi physischen Leib und Blut dem Gläubigen zukommen lassen.

Der Irrtum, obgleich tödlich, ist einfach: Das Versäumnis zu erkennen, dass Christus, wie immer wenn er zu der Menge sprach (Mt 13,34), geistliche Wahrheit durch physische Illustration lehrte. Wenn er sagte, „Ich bin das Licht der Welt“ (Jh 8,12), „ich bin die Tür“ (Jh 10,7), „ich bin der gute Hirte“ (Jh 10,14) oder „ich bin der wahre Weinstock“ (Jh 15,1), stellte sich irgendeiner, der Ihn damals hörte, vor oder sollte irgendeiner heute sich vorstellen, dass er wörtlich sprach? Natürlich nicht – und aus gutem Grund! Denn wenn Christus ein wörtliches, physisches Licht, Tür, Hirte, Weinstock, Brot usw. wäre, würde das nicht nur absurd sein, sondern für niemanden von irgendeinem geistlichen und ewigen Nutzen!

Somit geben, wenn Christus sagt, „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, den wird niemals dürsten“ (Jh 6,35), alle Katholiken, Lutheraner und Kalvinisten zu, dass Er nicht meinte, Er sein ein physischer Leib Brot. Noch konnte er von physischem Hunger und Durst gesprochen haben. Offensichtlich meinte Er dann, als Er fortfuhr, „dies ist das Brot, das aus dem Himmel herabkommt, damit, wer davon isst, nicht stirbt“ (Jh 6,50) weder physisches Brot noch physischen Tod noch physisches Essen, Er sprach über eine ewige, geistliche Wahrheit.

So musste es auch sein, als Er sagte, „Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist. Wenn jemand von diesem Brot isst, so wird er leben in Ewigkeit. Das Brot aber, das ich geben werde, ist mein Fleisch, das ich geben werde für das Leben der Welt“ (6,51). „Lebendiges Brot“ ist eindeutig eine Metapher, wie es auch Seine Aussage ist, dass dieses „lebendige Brot“ Sein „Fleisch“ ist. Eindeutig ist das „Essen“ symbolisch für den Glauben, dass „Jesus Christus im Fleisch [ein für alle mal] gekommen ist“ (1Jh 4,2.3). Er ist sowohl Gott als auch Mensch in echtem menschlichem Fleisch. So viel sollte klar sein.

Doch wenn Christus im gleichen Atemzug fortfährt zu sagen „Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch“ (Jh 6,53), besteht Rom darauf, Er meinte wörtliches Essen und Trinken Seines physischen Leibes und Blutes! Aber sein Blut wurde am Kreuz für die Sünde vergossen und Sein Auferstehungsleib hat kein Blut in sich, das irgendeiner trinken könnte. Noch könnte irgendjemand Seinen auferstandenen, verherrlichten Leib „essen“, den Er zur Rechten des Vaters innehat. Und sich vorzustellen, Ihn in Seinen Leib vor der Auferstehung zurückzuversetzen, damit Er physisch „gegessen“ werden kann, bedeutet sich auf Phantasie und Blasphemie einzulassen! Überdies, Christi physischen Körper und Blut in den eigenen Magen aufzunehmen, würde nicht mehr geistliches Leben bringen, als irgendeine andere physische Speise.

Obgleich Christus zur Rechten des Vaters sitzt, sagt Rom, dass seine Priester Ihn auf katholische Altären in Seinen Leib vor der Kreuzigung zurückbringen könnten, wo er „zum Opfer gebracht würde“ (also nochmals den Kreuzestod erleidet) immer und immer wieder für die Sünde. Dieser bedauerliche Irrtum beraubt diejenigen, die es glauben, der geistlichen Wahrheit und ewigen Erlösung, die Christus anbietet – und gibt ihnen stattdessen Brot und Wein für ihre Mägen!

Dasselbe Missverständnis führte die Juden zu ihrer Klage, „Wie kann dieser uns [sein] Fleisch zu essen geben?“ (Jh 6,52). Rom denkt, es löse dieses Dilemma durch die Transsubstantiation, so dass der Leib und das Blut Christe aufgenommen werden „in der Gestalt von Brot und Wein.“ Aber Christus machte klar, dass Er von einer geistlichen Wahrheit sprach: „Der Geist ist es, der lebendig macht, das Fleisch nützt gar nichts. Die Worte, die ich zu euch rede, sind Geist und sind Leben“ (6,63). Worte und Ideen die sie ausdrücken, sind nicht physisch, sondern geistlich.

Satan lenkt den Menschen zum Physischen hin und macht ihn für das Geistliche blind. Gott erklärte den Juden, dass er sie hungern lies in der Wüste, um sie zu lehren, dass „der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern dass er von all dem lebt, was aus dem Mund des HERRN hervorgeht...“ (5 Mo 8,3). Israel versagte in diesem Test und wurde so vollständig in physische Lust absorbiert, dass es die geistliche Wirklichkeit vollständig verpasste, die Gott Seinem Volk zugedacht hatte: „Denn mein Volk hat eine zweifache Sünde begangen: Mich, die Quelle des lebendigen Wassers, haben sie verlassen, um sich Zisternen zu graben, löchrige Zisternen, die kein Wasser halten“ (Jer 2,13).

Im Gegensatz zu Israels Versagen, gab Christus, als Er in der Wüste versucht wurde, nicht Satans Versprechungen nach irdischen Königreichen mit ihren Besitztümern und Macht nach. Er zitierte die befreiende Wahrheit, „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort Gottes“ (Lk 4,4). Das ist das Wort, über dem wir „Tag und Nacht nachsinnen“ (Ps 1,2) sollen, denn „ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, durch das lebendige Wort Gottes, das in Ewigkeit bleibt... Das ist aber das Wort, welches euch als Evangelium verkündigt worden ist“ (1 Pt, 23.25).

Christus erklärte, dass Er das lebendige Wort sei und dass das ganze Wort Gottes von Ihm spricht. Kein Wunder, dass Jeremia sagte: „Als ich deine Worte fand, da verschlang ich sie; deine Worte sind mir zur Freude und Wonne meines Herzens geworden“ (Jer 15,16). Wir müssen, Moment für Moment, den Psalmisten beachten: „Schmeckt und seht, wie freundlich der HERR ist“ (Ps 34,9)! Auch wir würden dann ausrufen, „Meine Seele dürstet nach Gott...“ (Ps 42,2). Für etwas „Heiliges Wasser,“ das er anbietet? Nein, sondern für eine tiefere Kenntnis von Ihm selbst! Möge die Leidenschaft des Paulus zu der unseren werden: „um Ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden, indem ich seinem Tod gleichförmig werde“ (Phil 3,10)!

Wir werden zu diesem Thema im nächsten Monat wieder zurückkommen. Lasst uns in der Zwischenzeit Tag und Nacht über Christus, den Vater und Sein Wort nachsinnen. Dabei werden wir entdecken, dass wir „uns gütlich tun an dem lebendigen Brot und trinken von der Quelle,“ wie die alte Hymne besagt.

TBC

Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Römer 5,1

----------------------------------------------------------------------------------

Zitate

----------------------------------------------------------------------------------

Ziemlich viele werden vom Dienst für Christus ferngehalten, des Luxus beraubt, für Gott zu arbeiten, weil sie versuchen, große Dinge zu tun. Laßt uns willens sein, kleine Dinge zu tun. Und laßt uns daran denken, dass nichts klein ist, bei dem Gott die Quelle ist.

D.L. Moody

Mache alles Gute, was du tun kannst, mit allen Mitteln die du hast, auf jede Weise und an allen Orten, wie und wo es dir möglich ist, zu allen Zeiten, für alle Leute und so lange es dir immer möglich ist.

John Wesley

Licht nach Dunkelheit, Gewinn nach Verlust
Stärke nach Leiden, Krone nach dem Kreuz
Süß nach Bitter, Lied nach Seufzen
Heim nach dem Umherwandern, Lob nach Klagen.

Garben nach dem Säen, Sonne nach dem Regen
Sehvermögen nach Geheimnis, Friede nach Schmerz.
Freude nach Sorgen, Ruhe nach dem Windstoß,
Ruhe nach Müdigkeit, süße Ruhe zuletzt.

Nähe nach Entfernung, Schimmer nach Dunkelheit,
Liebe nach Einsamkeit, Leben nach dem Grab.
Nach langem Todeskampf, Entrückung der Glückseligkeit!
Richtig war der Weg, der dahin geführt!

Francis Ridley Havergal

----------------------------------------------------------------------------------

F & A

----------------------------------------------------------------------------------

Frage: Ich hörte, es wird gesagt, dass 2 Petrus 3,10-12 den Beweis liefert, dass die Bibel wissenschaftlich unfehlbar ist, im Gegensatz zu dem, was die römisch katholische Kirche lehrt. Alles was ich wissen will ist, wie diese Verse diesen Beweis liefern.

Antwort: Diese Verse beziehen sich auf die Zerstörung dieses gegenwärtigen Universums, um die „neuen Himmel und neue Erde“ zu schaffen. Die Mittel der Zerstörung werden spezifisch beschrieben, wo sich das Universum „vor Hitze auflöst“, das genau die Elemente verbrennt. Das deutsche Wort auflösen wird aus dem griechischen luo übersetzt, das 46 Mal in 40 Versen des Neuen Testamentes verwendet wird. Zusammengenommen, gibt diese Verwendung an 46 Stellen durchweg an, dass die Bedeutung des Wortes ein Lockern, Loslassen oder ein Rückgängig machen von etwas ist, das bisher zusammengehalten oder an der Stelle gehalten wurde – eine wissenschaftlich exakte Beschreibung des Loslassens der Kraft, die den Kern des Atoms zusammenhält.

Alle Materie besteht aus Atomen, die aus negativ geladenen Elektronen bestehen, die einen Kern umkreisen, welcher aus positiv geladenen Protonen und neutralen Neutronen zusammengesetzt ist. Natürlich werden die negativ geladenen Elektronen durch die positiv geladenen Protonen aufgrund der elektromagnetischen Anziehung zwischen positiven und negativen Ladungen in ihrer Umlaufbahn gehalten. Aber da sich gleiche Ladungen abstoßen, was hält den Kern zusammen, da er aus positiv geladenen Protonen zusammengesetzt ist?

Physiker haben die Hypothese von der „Starken Anziehungskraft“ aufgestellt, wie sie es nennen, die die elektromagnetische Abstoßung überwindet, die sonst die Protonen auseinanderreißen und den Atomkern zerstören würde. Ohne diese geheimnisvolle Anziehungskraft, würde sich das gesamte Universum wie ein gigantischer Feuerball auflösen – genau das, was Petrus beschreibt. Kolosser 1,17 besagt, dass Christus vor allem ist und alles seinen Bestand in Ihm hat [im Englischen steht hier – zusammengehalten durch seine Kraft] (d.h. die „Starke Anziehungskraft“). Wenn Er das Atom losläßt, wird das gegenwärtige Universum aufhören zu existieren.

Das griechische Wort, das Petrus benutzt, beschreibt die Weise, wie die Wissenschaft sagt, dass das Universum zerstört werden könnte – indem die Anziehungskraft, die sie zusammenhält, den Protonen genommen wird und das Atom sich somit selbst auflöst. Es mag zu weit gehen zu sagen, dass diese Verse selbst den Beweis der wissenschaftlichen Richtigkeit der Bibel liefern, aber wenn man sie mit vielen weiteren Versen zusammennimmt, haben wir gewiß den Beweis.

Der größte Beweis ist natürlich erfüllte Prophezeiung. Das ist das, was Gott selbst als Beweis Seiner Existenz und dafür, dass die Bibel Sein Wort ist (Jes 46,9-10), herausgestellt hat – und dass Jesus Christus, das Lebendige Wort Gottes, der wahre Messias und einzige Retter der Welt ist. Die Theorien und Erklärungen der Wissenschaft ändern sich, aber Gottes Wort ändert sich nie – und erfüllte Prophetie ist eine objektive Tatsache, die nicht geleugnet werden kann.

Frage: Die meisten Ihrer Argumente gegen den Kalvinismus hängen an der falschen Idee, dass der Mensch einen freien Willen haben muß, um Gott zu lieben, um Seine Liebe zu empfangen und andere zu lieben. Der Mensch kann wählen, Christus anzunehmen oder zurückzuweisen und somit sein eigenes ewiges Schicksal zu entscheiden. Wenn das wahr ist, dann haben wir ein ernstes Problem: Wird der Mensch seinen freien Willen im Himmel verlieren? Wenn nicht, was könnte einige davon abhalten, sich für eine Rebellion im Himmel zu entscheiden? Nach allem war Satan das schönste, mächtigste und intelligenteste Wesen, was jemals erschaffen wurde. Alles was er kannte, war Gottes Gegenwart – doch er rebellierte!

Antwort: Sie stellen eine wichtige Frage. Jedoch wurde Satan niemals durch das Blut Christi erlöst und so hatte er keine Grundlage dafür, Gott zu lieben oder Christus gegenüber dankbar zu sein dafür, dass er an seiner Stelle starb.

Im Gegenteil, die Liebe Gottes und das Opfer Christi wird immer vor den Erlösten sein. Unser Erlöser wird in der ganzen Ewigkeit die Merkmale von Golgatha tragen, mit denen er uns an den unendlichen Preis erinnert, den Er aus Liebe für unsere Erlösung bezahlte. Genau der Thron im Himmel ist für immer der „Thron Gottes und des Lammes“ (Off 22,1). Somit können wir nie unsere Liebe und Dankbarkeit Ihm gegenüber verlieren, die auf Seine liebende Bezahlung unserer Sünden gegründet ist.

Auch war Satan nicht wiedergeboren und vom Heiligen Geist erfüllt. Er ist ein spezieller Fall, ohne möglichen Vergleich zu den Erlösten. Christus ist in uns („Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit“ – Kol 1,27) und wir sind in Ihm (erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken – Eph 2,10). Der Christ ist „in Christus... eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen... es ist alles neu geworden! Das alles aber [kommt] von Gott“ (2 Kor 5,17.18). Manchmal leben wir nicht wie neue Geschöpfe in Christus oder so, als ob Christus in uns wäre und wir in Ihm – aber alles hier auf Erden, das uns abhält, voll die Perfektion zu realisieren, in die wir in Christus hinein erschaffen worden sind, wird im Himmel nicht mehr gegenwärtig sein.

Es wird keine Versuchungen geben, zu sündigen, keinen Grund gegen unseren liebenden Gott und Erlöser zu rebellieren. Es würde keinen Sinn machen. Überdies ist Satan selbst der große Versucher der Menschen – und er wird keinen Zugang zum Himmel oder zu unseren Gedanken haben.

Sie mögen antworten, „aber niemand versuchte Satan! Die Bibel sagt nirgendwo, das wir versucht werden mußten, sondern dass ‚sondern jeder einzelne wird versucht, wenn er von seiner eigenen Begierde gereizt und gelockt wird‘ (Jk 1,14). Was könnte verhindern, dass unsere eigene Begierde uns im Himmel verleitet?“

Die Schrift erklärt, dass das Fleisch gegen den Geist gelüstet „so dass ihr nicht das tut, was ihr wollt“ (Gal 5,17). Das ist das, was Paulus meinte, als er sagte, „Denn ich tue nicht das Gute, das ich will, sondern das Böse, das ich nicht will, das verübe ich... [infolge dem] Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist“ (Röm 7,19-23).

Indem er diesen inneren Konflikt beschreibt als den Grund, warum Christen manchmal sündigen, drückt Paulus seine Frustration eines Menschen aus, der seinen Herrn liebt und Ihm nur gefallen will, aber im Fleisch versagt: „Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem Todesleib? Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! So diene ich selbst nun mit der Gesinnung dem Gesetz Gottes, mit dem Fleisch aber dem Gesetz der Sünde“ (Röm 7,24.25).

Im Himmel werden wir nicht länger diese Leiber mit sündigem Fleisch haben, das in Konflikt steht mit dem innewohnenden Geist. Wir werden einen Auferstehungsleib haben, der dem Christi ähnlich ist. Denn die neuen Geschöpfe in Christus werden keine Versuchung zur Sünde mehr haben. Dann zuletzt, werden wir in Fülle erfahren, was Johannes schrieb: „Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde... er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist“ (1 Jh 3,9).

Frage: Bei unserer Bibelstudie gestern Abend hier im Gefängnis sprachen wir darüber, wie alle Gläubigen vor dem Richterstuhl Christi erscheinen, um ihre Werke gerichtet zu sehen. Das Studienbuch, das wir verwenden, sagte, dass dieses Gericht nach der Entrückung der Gemeinde stattfinden wird und verwendet 1 Thes 4,14-17, um dies zu unterstützen. Ich selbst habe dies immer geglaubt, aber nun frage ich mich, warum kann der Gläubige nicht direkt nach seinem Tod vor dem Richterstuhl Christi erscheinen, anstatt bis zur Entrückung zu warten?

Antwort: Vielleicht liegt hier ein einfaches Mißverständnis vor. Ich kenne Ihr Studienbuch nicht, bezweifle aber, dass es sagt, dass die, die sterben, im Himmel auf den Eintritt der Entrückung warten, damit ihre Werke gerichtet werden können. Wird das dort spezifisch erwähnt? Wenn ja, hätte eine andere Verweisstelle angegeben werden müssen.

Es ist offensichtlich, dass diejenigen, die bei der Entrückung leben, erst dann vor dem Richterstuhl Christi erscheinen können, nachdem sie in den Himmel aufgenommen wurden. Daher erscheint es seltsam, Wert auf ein Gericht nach der Entrückung zu legen, wenn das Studienbuch es denn tut. Es gibt jedoch keinen Grund, warum jene, die gestorben sind, nicht durch unseren Herrn sofort gerichtet wurden, nachdem sie in Seine Gegenwart gebracht wurden. Gewiß kann man die Idee, dass sie warten müssen, bis jeder im Himmel angekommen ist, nicht aus dem von Ihnen angegebenen Text entnehmen.

Eine Schriftstelle, die man interpretieren könnte als Lehre eines Gerichts nach der Entrückung der Erlösten, könnte sein, wo Paulus erklärt, dass das Werk eines jeden durch Feuer geprüft wird, um seine individuellen Belohnungen festzulegen: „so wird das Werk eines jeden offenbar werden; der Tag wird es zeigen“ (1 Kor 3,13). Wenn sich „der Tag“ auf einen spezifischen Tag für alle Gläubige bezieht, dann würde das ein Gericht nach der Entrückung für alle bedeuten. Aber wenn sich „der Tag“ auf eine persönliche Zeit des Gerichts für jede Person bezieht, dann würde das Gericht direkt nach dem Tod stattfinden.

Frage: Jesaja 65 vom Vers 17 an scheint vom Tausendjährigen Reich zu handeln. Sie sagten, „Israel ist das irdische Volk und Königreich, die Gemeinde das himmlische.“ Heißt das, dass es keine Gemeinde während des Tausendjährigen Reiches gibt? Ich hatte immer angenommen, dass sie da wäre. Liege ich falsch?

Antwort: Die Entrückung der Gemeinde markiert den Beginn der sieben Jahre der Großen Trübsal, nach der das Tausendjährige Reich beginnt. Ich glaube, dass alle, ob Juden oder Heiden, die entweder vor oder während der Großen Trübsalszeit an Christus glaubten, aber vor Seiner sichtbaren Rückkehr beim Zweiten Kommen, die Gemeinde ausmachen – das himmlische Volk. Diejenigen, die an Christus erst glaubten, als sie Seine Rückkehr in Macht und Herrlichkeit sehen, um den Antichristen und sein Reich zu zerstören, werden auf der Erde bleiben ins Tausendjährige Reich – und werden in Ewigkeit das irdische Volk sein.

Eingeschlossen in die Entrückung und erste Auferstehung würden dann die Heiligen des Alten Testaments, ob Juden oder Heiden. Die „Entschlafenen in Christus“ [d.h. die in Glauben an Christus starben und deren Seele und Geist im Himmel bei Ihm waren] wird Christus „mitbringen“ (1 Thes 4,1), damit sie mit ihren Auferstehungsleibern vereinigt werden. Sie und jene, die zu dieser Zeit leben, werden „entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft“, und Christus wird sie dann in „die vielen Wohnungen“ in Seines Vaters Haus bringen, wie er in Johannes 14,2-3 versprochen hat.

Wenn beim Zweiten Kommen die Füße Christi den Ölberg berühren (Sach 14,4), bringt Er „alle Heiligen“ vom Himmel mit sich. Es ist unvorstellbar, dass Abraham, David, Daniel, Jesaja und andere nicht unter den „Heiligen“ im Himmel sind, die mit Christus als Teil der himmlischen Heerscharen kommen, um den Antichristen und sein Reich zu zerstören und die mit Ihm während des Tausendjährigen Reiches regieren. Wann wurden ihre Seelen und Geister mit neuen Körpern ausgestattet, um Christus bei Seinem Zweiten Kommen zu begleiten? Das konnte nur stattfinden bei der Auferstehung derer, die „in Jesus schlafen“ und der Entrückung von 1 Thes 4.

Die Feststellung, „Dies ist die erste Auferstehung“ (Off 20,5) bezieht sich nur auf jene „die enthauptet worden waren um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen [d.h. gefoltert wurden unter dem Antichristen].“ Was ist mit dem Rest der Erlösten, die vor der Großen Trübsal starben? Sie konnten nicht am Ende der Großen Trübsal auferstehen, weil sie sich nicht als Märtyrer qualifizieren, die durch den Antichristen getötet wurden. Das ist ein weiterer Grund für eine Entrückung vor der Trübsal.

Somit kann der Begriff „die erste Auferstehung“ nur bedeuten, die Vervollständigung der Auferstehung, die bei der Entrückung stattfand – was nur vor der Großen Trübsalszeit gewesen sein konnte: Ansonsten gibt es keine Auferstehung von irgendeinem, mit Ausnahme der durch den Antichristen getöteten. Dass diese Märtyrer in „die erste Auferstehung“ einbezogen sind, würde bedeuten, dass sie Teil der Gemeinde sind, des himmlischen Volkes.

Diejenigen, die zum Glauben nur als Ergebnis dessen kommen, dass sie Ihn beim Zweiten Kommen sehen, werden offensichtlich nicht getötet (und somit auferweckt), sondern bleiben leben in das Tausendjährige Reich hinein und werden ewig auf Erden leben. Sie sind das irdische Volk auf Ewigkeit. Sie werden neue Leiber erhalten zu der Zeit, wo das gegenwärtige Universum zerstört wird und die neuen Himmel und die neue Erde geschaffen werden.

Die Gemeinde wird während des Tausendjährigen Reiches auch auf der Erde sein, aber nicht an irdischen Geschäften teilhaben. Sie werden mit Christus über das irdische Volk regieren.

------------------------------------------------------------------------------

Alarmierende Nachrichten

----------------------------------------------------------------------------------

Omaha World Herald, 24.06.2004: Washington

Mehr als ein Dutzend Gesetzgeber nahmen in diesem Jahr an einem Kongressempfang teil, bei dem der Rev. Sun Myung Moon geehrt wurde, wo er sich selbst zum Messias erklärte und sagte, seine Lehren hätten geholfen, dass Hitler und Stalin „als neue Personen wiedergeboren wurden.“

In der Zeremonie am 23. März in dem Dirksen Senat Office Gebäude, hatte Rep. Danny Davis, D-Ill weiße Handschuhe an und trug ein Kissen, auf dem eine geschmückte Krone war, die auf Moons Kopf gesetzt wurde. Der aus Korea stammende Geschäftsmann und Religionsführer hielt anschließend eine lange Rede, wo er sagte, er wurde „auf die Erde gesandt... um die sechs Milliarden Menschen der Erde zu retten.... Kaiser, Könige und Präsidenten... haben dem ganzen Himmel und der Erde erklärt, der Rev Sun Myung Moon sei kein anderer als der Erlöser der Menschheit, Messias, Zurückkehrender Herr und Wahrer Elternteil.“

Moon, 85, ist sehr kontrovers. Bekannt für seine Massenhochzeiten, erhielt er 1982 eine 18-monatige Gefängnisstrafe wegen Steuerhinterziehung und Verschwörung zur Behinderung der Rechtsprechung.

Unter den mehr als 300 Leuten, die die ganze oder Teile der Zeremonie besuchten, war Senator Mark Dayton, D-Minn., der nun sagte, er ehrte einen Wähler, der einen Friedenspreis erhalten sollte und wußte nicht, dass Moon dort war.

Die Organisatoren des Ereignisses flogen beinahe 100 Preisträger aus allen 50 Staaten ein, damit sie staatliche und nationale Friedenspreise erhielten. Die einzige „internationale Krone der Friedenspreise“ ging an Moon und seine Frau.

JESUS DARSTELLER VERWECHSELT MIT DEM ECHTEN (www.ananova.com 6.7.04):

James Caviezel wurde von mexikanischen Fans mit Anfragen überhäuft, Wunder zu vollbringen, weil sie glaubten, er wäre der echte Jesus Christus.

Der 35 Jahre alte Schauspieler, der in Mel Gibsons The Passion of Christ Jesus darstellte, war auf einer einwöchigen Rundreise im Ostmexikanischen Staat Veracruz. Die mexikanische Zeitung „Reforma“ berichtete, dass Dutzende Einwohner aus Dörfern im ganzen Staat, einem der ärmsten des Landes, Caviezel während seiner Durchreise darum baten, die Kranken zu heilen und andere Wunder zu vollbringen.

Der Schauspieler, selbst ein strenger Katholik, sagte; „Der Glaube dieser Leute bewegte mich. Es war ein Schock für mich, zu sehen, wie sie zu mir kamen und um meine Hilfe baten. Ich mußte ihnen erklären, dass ich nur ein Schauspieler war und nicht wirklich der Sohn Gottes.“

Mexiko hat nach Brasilien die größte Zahl an Katholiken in der Welt, und wurde vom Papst fünfmal besucht.

[„Hinsichtlich all des ‚missions-orientierten‘ Enthusiasmus, der von evangelikalen Führern für The Passion of the Christ erzeugt wurde, haben sie die Realität außer Acht gelassen, dass der Film nichts tut, um Katholiken von dem falschen Evangelium ihrer Kirche, das keinen retten kann, abzubringen.“ – T.A. McMahon]

----------------------------------------------------------------------------

TBC Extra

----------------------------------------------------------------------------

Die Bibel wegdiskutieren

Von William McDonald

Wenn wir vermeiden wollen, Anstoß zu erregen, dann müssen wir aufhören, das Kreuz zu predigen

Wenn wir als Gläubige zu Schriftstellen kommen, die für uns schwer zu akzeptieren sind, ist es sehr leicht, geschickt Wege zu erfinden, ihre Schärfe zu vermeiden. Das ist insbesondere wahr, wenn wir uns die strengen Anforderungen der christlichen Jüngerschaft vor Augen halten. Wir argumentieren, deuten vernunftgemäß, umgehen, wir kommen heran mit sechzig theologischen Gründen, warum die Bibel nicht meint, was sie sagt. Wenn wir dann durch sind, bleibt nicht genug übrig, um eine Suppe für kranke Grashüpfer zu machen, wie Spurgeon sagen würde. Nun, vielleicht nicht gerade sechzig theologische Gründe, sondern nur einige wenige. Laßt mich einige davon aufzählen.

Es kann das nicht wörtlich bedeuten.

Warum nicht? Eine der grundlegenden Regeln der Bibelauslegung besagt, „Wenn die naheliegende, erste Bedeutung Sinn macht, schau nicht nach anderer Bedeutung.“ Darby sagte, „Sahne schwimmt auf der Oberfläche. Ich kümmere mich nicht um neuartige Interpretationen der Schrift.“ Und er würde sich nichts aus einer machen, die nichts hinterläßt als Magermilch.

Wir haben es nie so gemacht.

Das ist das Argument der Überlieferung. Jesus warnte, dass es möglich ist, das Wort Gottes wirkungslos zu machen durch unsere Überlieferungen (Mk 7,13). Wenn wir es nie auf diese Weise in der Vergangenheit getan haben, dann laßt uns das ändern und genau jetzt anfangen.

Ich weiß, dass es das ist, was die Bibel sagt, aber in meinem Fall, möchte Gott eine Ausnahme machen.

Nein, Er macht es nicht. Er möchte, dass man Ihm gehorcht. Es gibt keinen Segen für irgendjemanden, der das Wort mit solch trügerischen Schlußfolgerungen behandelt. Man kann es fälschen, aber das Wort wird sich nicht im Geringsten von der Stelle bewegen.

Das galt nur in den Tagen Paulus‘ (oder den Tagen der frühen Kirche).

Das ist das Argument der Kulturstufe. Es ist der Versuch des Menschen, die Bibel umzubiegen, um sie der Kulturstufe anzupassen. Es wird nicht funktionieren. Besser ist es, die Kultur anzupassen, um es dem Wort passend zu machen. Wenn man einmal das Kulturargument angenommen hat, kann man alles weg erklären, was man nicht mag. Einige der Lehren des Paulus werden nun als kulturell irrelevant angesehen. Wirklich! Warum denn geht er zurück zur Schöpfung, um sie zu rechtfertigen? Warum sagt er, „aufgrund der Engel?“ Gerade die Engel aus spezifischen Kulturen? Unsinn. Bibellehrer sollten besser als das sein.

Gott weiß, dass ich zu leben habe, oder nicht?

Spurgeon beantwortete diese Entschuldigung geschickt. Er hatte die Bedingungen der Jüngerschaft nachdrücklich einem jungen Mann nahegebracht. Als der Bursche in weinerlichem Ton sagte, „Ich muß doch leben, oder?“ sagte C.H.S. „Ich gestehe das nicht zu. Wir müssen Gott gehorchen.“ Wer sagte, dass wir leben müßten. Wer sein Leben liebt, wird es verlieren. Wir sollten „unsere Seelen und Leiber niederwerfen für Gott, damit er sie unterpflügen kann.“

Man muß vernünftig sein (gesunden Menschenverstand gebrauchen).

Es gibt etwas Besseres als Vernunft und gesunden Menschenverstand, nämlich göttliche Weisheit. Gottes Wege sind höher als unsere Wege. Seine Gedanken sind höher als unsere Gedanken. Gehorche Seinem Wort, sogar wenn es nicht richtig erscheint, und man wird herausfinden, dass Seine Wege perfekt sind.

Diese Verse enthüllen die Vorurteile von Paulus. Nach allem, war er ein männlicher Chauvinist, ein Frauenhasser.

Ich frage mich, ob die Leute, die so reden, erkennen, dass sie einen Frontalangriff auf die Inspiration der Schriften machen. Die Dinge, die Paulus schrieb, sind Gebote des Herrn. Sie sind genauso inspiriert wie die Worte Jesu.

Man sollte es nicht tun, wenn es bei jemand Anstoß erregen würde.

Wie können Leute einen solchen Blödsinn erfinden? Wenn wir es vermeiden müssen, Anstoß zu erregen, dann müssen wir aufhören, das Kreuz zu predigen. Das ganze Evangelium beleidigt den Stolz des Menschen. Es sagt ihm, er ist ein Sünder, dass er verloren, hilflos und hoffnungslos ist und dass es nur einen Weg der Erlösung gibt. All das tut dem Ohr weh. Ein Chirurg muß schneiden, bevor er das Leiden entfernen kann. So macht es ein treuer Zeuge.

Das Wort „Jünger“ wird in den Briefen nicht gefunden.

Die Folgerung, die daraus gezogen wird, ist die, dass die Lehren der Jüngerschaft nicht für uns gelten. Äußerst falsch. Obgleich das Wort selbst nicht nach der Apostelgeschichte gefunden wird, sind die Lehren der Jüngerschaft alle da – genauso stark wie in den Evangelien.

Das Glaubensleben ist in Ordnung für einen Single, nicht aber für einen verheirateten Mann mit Kindern.

Meine Antwort darauf ist „Ihr Gott ist zu klein.“ Der meine ist in der Lage, sowohl für eine Familie mit neunzehn Kindern zu sorgen wie auch für einen Junggesellen.

Diese Lehren, wie die Bergpredigt, sind für das Königreich.

Natürlich sind sie es. Und wir sind im Königreich. Das Königreich existiert zurzeit im Geheimen oder in einer Übergangsform. Das sieht man an den Gleichnissen in Matthäus 13. Es ist wahr, dass der König nicht körperlich gegenwärtig ist, aber wir erkennen dennoch Seine Herrschaft an und sind seine loyalen Untertanen.

Wenn alle Leute so lebten (einfach und aufopfernd), wer würde die Werke des Herrn unterstützen?

Liebe Freunde, wenn alle Christen so leben würden, würde eine Vielzahl von Sündern gerettet werden, die Kirche würde wieder lebendig werden und die Welt würde in unserer Generation evangelisiert werden.

Genug! Genug vernünftige Überlegungen! Genug Entschuldigungen! Möge der Herr uns vergeben, dass wir so oft die klaren Lehren Seines Wortes weg erklären. Mögen wir ein einfaches, reines Begehren haben, so nahe wie möglich bei der Bibel zu stehen und nicht versuchen, ihre radikalen Forderungen abzuschwächen.

------------------------------------------------------------------------------

Dave's Reiseweg

Aug-Sept New Zealand, Australia. Koordinatoren – New Zealand: Sam Cope +64 (0) 9528 4061, Australia John Odell +61 (0) 2 9869 7164

For the full Australia/New Zealand itinerary, visit our website: www.thebereancall.org

Sept. 24-25 Olive Tree Ministries & Jan Markell Arden Hills MN (763) 493-3010 www.olivetreeviews.org

Sept. 29- Oct. 1 Winnipeg Prophecy Conference Winnipeg MB Canada (204) 888-7270 (204) 889-8099 (204) 853-7786 www.wpgpc.com 

Oct. 3 Berean Baptist Church Winnipeg MB Canada (204) 837-3699

Oct. 9-14 Calvary Gospel Chapel Southampton, Bermuda (441) 234-3250

Oct. 20-23, 25-28 Congresso Chamada Brazil Pocos de Caldas Campina Grande 011 55 51 3241-5050 from the USA 0300 789-5152 only in Brazil www.Chamada.com.br

----------------------------------------------------------------------

Briefe

----------------------------------------------------------------------------------

Lieber Bruder Dave, ich kann irgendwie mit Wonne sagen, dass Sie hier ziemlich verhasst sind.... Sie werden „jener große Unruhestifter“ genannt. Leider ist hier das Wachstum radikal weg vom irrtumslosen Wort und in steigendem Maße hin zur experimentellen „Christenheit“ mit angekündigten Heilungen, leiblichen Genüssen, Wohlstand usw. Fortwährende Ehre dafür, [Christi] wahres Banner der Liebe inmitten so vieler Endzeit Verwirrung und Täuschung hochzuhalten. JD (NY)

Liebe Beröer, Das Buch Welche Liebe ist das? war für mich eine große Hilfe. Ein Kalvinist lehrte mich TULIP von Anfang an. Ich las andere Bücher als die von Kalvinisten und wurde mehr und mehr verwirrt. Aber nach der Lektüre von Welche Liebe ist das? verschwanden meine großen Bedenken sofort.... Ich wurde frei, in der Lage Gott als ein Gott zu sehen, der „alle Menschen liebt“, der uns einen freien Willen gab, zu wählen zwischen Licht und Finsternis. Ich weiß, dass Er die Person nicht ansieht und jeder von uns persönlich Ihm Rechenschaft geben muß. AR (Deutschland)

Liebe Beröer, Ich verschwendete mein Geld, als ich The Passion sah. Ich hätte nur auf Dave’s Artikel warten müssen, „Christus starb für unsere Sünden“ (Juni 2004), der mich wieder einmal an das reine Wort der Schrift erinnerte – nichts hinzugefügt – nichts weggenommen. Oh, wenn wir nur dem Heiligen Geist erlauben würden, uns die Wahrheiten der Schriften beizubringen. Wenn wir durch Ihn gelehrt werden, könnten wir alle eines Sinnes, eines Geistes sein. LC (WA)

Lieber Mr. Hunt, ich habe Debating Calvinism gerne gelesen. Ich war viele Jahre Anhänger des Kalvinismus... Warum predigen die Kalvinisten ihre „Lehren der Gnade“ nicht den Ungeretteten? Warum verstecken sie diese Lehre, an die sie so leidenschaftlich glauben? Sie sollten deutlich sagen, „Wenn du nicht zu den Auserwählten gehörst, wirst du nicht errettet. Da kann man überhaupt nichts machen, du wirst die Ewigkeit im Feuersee verbringen.“ Sie leben und atmen diese Lehre. Sie verdammen alle Christen, die nicht daran glauben, doch wenn sie Zeugnis geben, sagen sie mit Paulus und Silas „glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden.“ Hört auf, die Leute zu belügen und sagt ihnen, dass sie nichts tun können. Doch das ist eine verborgene Lehre nur für die Intellektuellen... Es gab Zeiten, da wäre ich für die Kalvinistische Lehre gestorben. Irgendwann spaltete sie meine Familie, brach Freundschaften entzwei und stürzte mich in Verzweiflung... Mein Rat ist, Jesus zu folgen und nicht dem Kalvinismus. Er wird ihren christlichen Wandel zerstören. Laßt es sein. JLG (PA)

Sehr geehrte Herren, ich las gerade ihren Juni TBC. Nachdem ich den Beitrag von MC gelesen hatte, darüber wie sie auf die sucherfreundliche Kirche „einhauen“, mußte ich darauf antworten. Wir besuchten [Willow Creek] dreimal und hörten nie das Evangelium, kein einziges Mal. Wir hörten viel Musik und Drama, aber niemals das Evangelium. Wenn wir dorthin ungerettet gegangen wären, hätten wir nie erfahren, dass wir verloren wären... Mag sein, dass MC denkt, das sei der Weg, wie Gemeinde funktionieren soll, aber ich sehe das nirgendwo in den Schriften. GM (IL)

T.A. McMahon, entfernen sie uns von der Mailing Liste. Wir haben immer die unerschrockene Verpflichtung von TBC zu biblischer Genauigkeit respektiert, den guten, starken Geist, mit dem Gott sowohl sie, als auch Dave Hunt gesegnet hat und die Fähigkeit, klar zu sprechen und zu schreiben... Jedoch glaube ich nicht, dass die Art der Anbetung, die eine Gemeinde verwendet... oder die Lieder die sie singen, Teil dieser Berufung sind, Irrtum aufzudecken. Ich denke, ein Geist hat sie getäuscht von ihrer Berufung weg, indem sie beständig unnötige und unheilige Kritik gegen den Leib Christi vorbringen, die alleine auf ihren persönlichen Vorzügen basiert... Ihre Nonstop Liste von Symptomen, die eine Gemeinde dazu bringt, ihre mißbilligende Einschätzung zu verdienen, läßt einem nur schwer vorstellen, was einer „anerkannten Gemeinde“ erlaubt ist zu tun, anders als Hymnen zu singen, die um 1800 geschrieben wurden... [Sie haben] einen vollkommenen Mangel an Respekt für das Wort Gottes und ihre Mitbrüder in dem Herrn. Ein Beispiel ist ihre Meinung, dass James Dobson häretisch ist, weil er ein Psychologe ist... Ich sehe kein Gramm des wahren „Beröer Geistes“ in diesem Dienst. IL (NH)

------------------------------------------------------------------------------

TBC Notizen

----------------------------------------------------------------------------------

Dave's Dilemma

Wir trachten nach Ihren Gebeten für Dave, weil er jetzt zu einem sehr ausgedehnten internationalen Vortragsprogramm aufbricht. Er wird die meiste Zeit von August bis Dezember unterwegs sein.

Ein anderer Weg, wie sie Dave in dieser Zeit helfen können, ist davon Abstand zu nehmen, direkt an ihn zu schreiben. Wir versuchen die Briefstapel, die bei seiner Rückkehr üblicherweise auf ihn warten, klein zu halten (sie sind nicht die beste Begrüßung bei der Heimkehr). Wir werden unser Bestes tun, um Ihre Fragen zu beantworten.

Verstauben Ihre Bibeln?

Wir hoffen, dass das nicht bei ihrer Lieblingsbibel passiert. Aber wenn sie zufälligerweise überzählige Bibeln im Hause haben, die gerade nicht benutzt werden, so kennen wir einen Dienst, der sie an Leute verteilen wird, die sehr begeistert sind, wenn sie eine englische Bibel bekommen. Einige möchten so dringend das Wort lesen, dass schon der Erhalt einer oder zweier Seiten sie hoch erfreut.

Die Bibeln werden kostenlos an Krankenhäusern, Pflegeheime, Rettungsmissionen, Gefängnisse, Obdachlosenheime, Straßendienste, entfernte Dörfer, Flüchtlingslager, Bahnhofs und Busstationen, usw. verteilt. Das Bible Foundation Ministry berichtet anhand der vielen erhaltenen Briefe von der lebensverändernden Kraft von Gottes Wort.

Einer dieser Briefe aus Nigeria, nach einem Überfall, bei dem Moslems die Häuser und Besitztümer von denen zerstörten, die sich zum Glauben an Christus bekennen, lautet, „unser wichtigster Bedarf ist nun, diesen lieben Bekehrten, deren Bibeln verbrannt wurden und deren persönliche Habe konfisziert wurde, mit einigen Kisten voll mit Heiligen Bibeln zu versorgen.“

Sie können englische extra Bibeln direkt zur Bible Foundation, c/o G7 Plant Services, 1101 N Villa Rd, Newberg, OR 97132, senden, oder auf die Webseite gehen www.bf.org/bibledrive, um weitere Information zu erhalten. Der Dienst kann auch per Mail erreicht werden bf@bf.org.

T.A. McMahon Executive Director  --------------------------------------------------

----------------------------------------------------------------

Bitte besuchen Sie unseren Online Shopping Bereich bei http://thebereancall.org/ um dort unseren vollständigen Katalog anzuschauen.

----------------------------------------------------------------

Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.