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THE BEREAN CALL

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Mai 05

Tod eines Papstes

Dave Hunt

Das jüngste weltweite Trauern über den Tod von Papst Johannes Paul II war noch nie da gewesen. Zu den Trauernden zählten seine ärmlichsten Anhänger wie auch die mächtigsten Politikern und Religionsführern unserer Tage, einschließlich Frankreichs Präsident Jacques Chirac und der britische Premier Minister Tony Blair. Kaliforniens Gouverneur Schwarzenegger nannte den Papst „einen Leitstern von Moral, Stärke und Frömmigkeit.“ Der frühere Präsident Clinton nannte ihn „einen Mann Gottes“, während der frühere Präsident Bush sagte, dass sein „Festhalten an Freiheit und Unabhängigkeit… allen Menschen als echter Anker diente.“

Russlands Präsident Putin ehrte Johannes Pauls „geistliches und politisches Erbe.“ Präsident Bush nannte ihn „einen großen moralische Führer der Geschichte.“ Billy Graham nannte ihn „die vielleicht einflussreichste Stimme der Welt für Moral und Frieden der letzten Hundert Jahre.“ Doch der Papst nannte Arafat, einer der schlimmsten Terroristen und Massenmörder der modernen Zeiten, „Eure Exzellenz“, und tadelte ihn nie für sein Gemetzel an Hunderttausenden unschuldigen Menschen auf der ganzen Welt. Auch spiegelte sich die „moralische Leiterschaft“ des Papstes nicht im Leben der meisten seiner Bewunderer wider. The Houston Chronicle schrieb, dass „Italiener, die stundelang Schlange standen, um ihrem Heiligen Vater Lebewohl zu sagen, ihr Land durch Empfängnisverhütung zu der niedrigsten Geburtenrate der Welt gebracht haben.“ Als er im September 1987 Kalifornien besuchte, war das berühmte Hollywood Schriftzeichen auf den Hügeln so geändert, dass es „Holywood – Heilige Waldung“ lautete – doch Hollywood ließ nichts aus und bleibt alles andere als heilig.

Im Juni 2004 besuchte George W. Bush den Vatikan, um Johannes Paul II daran zu erinnern, dass ihre moralischen Werte dieselben seien, und um Unterstützung der 65 Millionen Katholiken Amerikas für die bevorstehenden Wahlen zu erlangen. Der Südkoreanische Präsident Roh Moo-Hyun nannte den Papst „einen Apostel des Friedens.“ Die neuseeländische Ministerpräsidentin Helen Clark ordnete an, dass die Fahnen auf Halbmast gesetzt werden für „eine der wirklich einflussreichen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts.

Solch universelles Lob führte zu ernsthaften Fragen über den Anspruch des Papstes, der „Vicarius Christi - Stellvertreter Christi“ zu sein. Schließlich war Christus und ist immer noch „verachtet und verlassen“ (Jes 53,3). Er sagte Seinen Jüngern, wenn sie Ihm getreu seien, würden sie dieselbe Behandlung von der Welt erfahren: „Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat…. Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen…“ (Joh 15, 18-20)

Johannes Paul II übertraf die meisten Politiker beim Spiel mit allen Seiten. Während seines Besuchs 1987 in Los Angeles sagte er Rabbi Emeritus Harvey Fields vom Wilshire Boulevard Tempel und dem verstorbenen Rabbi Alfred Wolf, dass jedermann dem „gleichen Gott diene… egal was seine Religion sein mag.“ Doch in Lateinamerika warnte er im Februar 1996 Katholiken vor den Protestanten und drängte jene, die die Kirche verlassen hatten, zurückzukommen. Im Namen der „Ökumene“ erklärte er, dass volle Einheit nicht erzielt werden könne, bis alle Religionen Rom unterworfen seien!

Im Jahr 2000 traf der Papst den israelischen Präsidenten, besuchte die Klagemauer, wo er einen Gebetszettel hineinsteckte, und versicherte den Israelis, dass „die katholische Kirche… sehr traurig ist über den Hass, Verfolgung und Zurschaustellung von Antisemitismus… durch Christen….“ Doch er entschuldigte sich nur dafür, was „Christen“ getan haben und gestand nie die Wahrheit: dass es die Kirche selbst war und ihre Päpste, die Katholiken genötigt hatten, die Juden zu verfolgen.

Der Holocaust Überlebende Elie Wiesel sagte CNN, dass Johannes Paul II „einen sehr bedeutenden Platz in der jüdischen Geschichte haben wird….“ Israels Premierminister Ariel Scharon (und jüdische Führer weltweit) nannten den Papst „einen Mann des Friedens und Freund Israels….“ Sogar der Chefredakteur von U.S. News & World Report Mortimer Zuckerman, üblicherweise sehr scharfsinnig, lobte den Papst dafür, „den Staat Israel anerkannt zu haben“, wobei er die Tatsache übersah, dass er zu dem Zeitpunkt bereits 16 Jahre Papst war, bevor er das im Jahr 1994 tat, 46 Jahre nach Israels Wiedergeburt als Nation – und gerade nachdem er der PLO ein ständiges Büro im Vatikan gegeben hatte.

Moslemische Führer priesen den Papst ebenso – Imam Yahya Hendi, Moslemkaplan in der Georgetown Universität, sagte, dass der Islam (der zur Vernichtung Israels aufruft), einen großen Freund verloren hat. Beständig (wie in seiner päpstliche Bulle zum Jahr 2000 Jubiläum, usw.) wies Johannes Paul II Israels Souveränität über Jerusalem zurück. Mehr als zehnmal (im Vatikan und im päpstlichen Palast in Castel Gandolfo) empfing er Arafat, Israels heftigsten Feind, aufs herzlichste, besuchte ihn in seinem Palast in Ramallah und stellte sich auf die Seite Arafats und der PLO gegen Israel.

Natürlich ist es ein Brauch, den Verstorbenen bei seiner Beerdigung zu rühmen und seine Fehler zu übersehen – aber sogar evangelikale Führer reihten sich in den Chor des „alle rühmen den Papst“ ein. Die wenigen, die die Wahrheit sagten, wurden von den übrigen verdammt. Weil er auf die Frage eines Hörers, ob denn der Papst im Himmel sei, antwortete, wurde der christliche Talkshow Moderator Marty Minto durch Pittsburghs WORD Radiostation, einer Tochtergesellschaft von Salem Broadcasting, gefeuert (siehe Alarmierende Nachrichten). Doch die Wahrheit ist, dass der Papst selbst nicht wusste, ob er in den Himmel kommen würde, und er auch anderen keine Gewissheit schenken konnte – eine ziemlich schockierende Tatsache über das Haupt der größten Kirche der Welt, der beanspruchte, der Stellvertreter Christi auf Erden zu sein!

John Kardinal O’Connor sagte: „Lehre der Kirche ist, dass ich nicht weiß… was meine Zukunft in der Ewigkeit sein wird. Ich kann hoffen, beten, mein Bestes geben – aber immer noch weiß ich es nicht. Papst Johannes Paul II weiß nicht mit absoluter Sicherheit, dass er in den Himmel kommen wird, auch nicht Mutter Teresa von Kalkutta….“ Kardinal John Krol, geistlicher Führer der mehr als einer Million Katholiken Philadelphias, gestand, dass seine größte persönliche Sorge war, ob er „in den Himmel kommt.“ Kardinal Ratzinger (nun Papst Benedikt XVI), der die Glaubenskongregation leitete, Hüter der katholischen Orthodoxie (Heiliges Amt der Inquisition) und Nachfolger Johannes Pauls II, drückt die gleiche Ungewissheit hinsichtlich seiner Errettung aus – er ist auch verpflichtet dazu.

Wie der Papst, weist die Kirche, die er fest leitet, Christi Versprechen zurück hinsichtlich des „ewigen Lebens“ (Joh 3,16) für alle, die an Ihn glauben, dass sie „vom Tod zum Leben hindurchgedrungen [sind]“ (Joh 5,24) und „sie werden in Ewigkeit nicht verloren gehen“ (Joh 10,28). Ihre Priesterschaft bringt endlose Messen dar und Gebete an Maria und Lieblingsheilige (Tausende werden für den toten Papst gesprochen werden), unterstützt Pilgerfahrten zu verschiedenen Schreinen und gewährt andere Mittel, die gleichen Ablässe zu erwerben, um das Leiden im Fegefeuer zu verkürzen, eine Tatsache, die Martin Luther aus der Fassung brachte und die Reformation auslöste.

In einem durch 250 evangelikale Leiter hoch bewerteten Buch schrieb der Papst, „Taufe und Eucharistie… erschaffen im Menschen die Saat des ewigen Lebens.“ Indem sie die Hinlänglichkeit von Christi Opfer und Seinen triumphierenden Ruf „Es ist vollbracht!“ (Joh 19,30) ablehnen, beginnen die Dokumente des zweiten Vatikanischen Konzils so: „Durch die Liturgie, besonders durch das göttliche Eucharistieopfer, ‚wird das Werk unserer Erlösung [immer noch] ausgeführt.’“ Rom verdammt jeden, der die wahre Gewissheit einer beendeten Erlösung zu bekennen wagt, welche die Bibel wiederholt verspricht (1. Joh 5,13).

Erzbischof Fulton J. Sheen, der erste katholische „Televangelist“ (den Johannes Paul II „einen loyalen Sohn der Kirche“ nannte und den Billy Graham als „den größten Kommunikator“ des letzten Jahrhunderts bezeichnete), hoffte, dass „die Jungfrau“ ihn im Himmel willkommen heißen würde, weil er mehr als 40 Pilgerfahrten zu ihren Schreinen in Lourdes und Fatima gemacht hatte. Papst Johannes Paul II war in gleicher Weise Maria total ergeben, speziell „Unserer Heiligen Jungfrau von Fatima“, deren Erscheinung erklärte, dass „alle Religionen dieselben seien… viele Seelen zugrunde gehen, weil sie niemand hätten, der Opfer für sie darbrächte.“ Dies ist eine klare Verleugnung der Hinlänglichkeit des Opfers Christi für unsere Sünden. Sein Apostolischer Brief vom 16. Oktober 2002 endet mit diesen Worten:

Ich vertraue diesen Apostolischen Brief den liebenden Händen der Jungfrau Maria an, und werfe mich im Geist vor ihrem Bildnis in dem prächtigen Schrein in den Staub, den der gesegnete Bartolo Longo baute, der Apostel des Rosenkranzes. Ich mache willentlich die ergreifenden Worte mir zu Eigen, mit denen er sein wohlbekanntes Bittgebet zur Königin des Heiligen Rosenkranzes beendete: „Oh gesegneter Rosenkranz Marias, süße Kette, die uns mit Gott verbindet… Turm der Erlösung gegen die Angriffe der Hölle, sicherer Hafen in unserem universellen Scheitern, wir werden dich nie verlassen, Du wirst unser Trost in der Todesstunde sein: Dir gilt unser letzter Kuss, wenn das Leben dahinschwindet. Und das letzte Wort von unseren Lippen wird dein süßer Name sein, Oh Königin des Rosenkranzes von Pompeji, Oh liebste Mutter, Oh Zuflucht der Sünder, Oh souveräne Trösterin der Geplagten….

Nachdem er, getroffen von zwei Kugeln bei dem Mordversuch am 13. Mai 1981, eilends zum Krankenhaus geschafft wurde, stöhnte der Papst in Polnisch, „Madonna, Madonna…! Er wiederholte oft die Worte, „Triumph… kommt… durch Maria.“ Er schrieb es „Unserer Heiligen Jungfrau von Fatima“ zu, dass sie sein Leben bei dieser Gelegenheit in Rom gerettet hätte sowie vor einem ein Bajonett schwingenden spanischen Priester 1982, als er Fatima, Portugal, besuchte, um ihr für seine Errettung vom Tod zu danken. Aber seine Lieblings „Maria“ war die „Schwarze Madonna“ von Jasna Gora in Polen – wo Billy Graham selbst Pilger willkommen hieß, nachdem er in Woytilas Kathedrale gepredigt hatte, während Wojtila in Rom zum Papst gewählt wurde. In einem Nachtrag von 1982 zu seinem Letzten Willen und Testament vom 6. März 1979 vertraute Johannes Paul II „diesen entscheidenden Moment [des Todes] der Mutter Christi und der Kirche [und] meiner Hoffnung an…. Im Leben und im Tod, Totus Tuus – Ganz Dein durch die Unbefleckte.“ In allen seinen Gewändern war der Satz Totus tuus sum Maria „Maria, Dein ich bin ganz“ eingestickt.

Der Rosenkranz, den beständig zu beten er alle Katholiken drängte, weil es ein Mittel zum Weltfrieden sei, bietet ein falsches Evangelium der Erlösung durch Maria an. Eine „Erscheinung“ in Fatima, die behauptet, „Unsere Heilige Jungfrau des Rosenkranzes“ zu sein, erklärt, „Betet den Rosenkranz jeden Tag… betet oft und bringt Opfer für Sünder dar [Christi Opfer war nicht genug]…. Nur ich werde in der Lage sein, Euch zu helfen…. Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren.“ Der Rosenkranz schließt mit den Worten:

SEI GEGRÜSST, HEILIGE KÖNIGIN, Mutter der Barmherzigkeit, unser Leben, unsere Süße und unsere Hoffnung! Zu dir rufen wir, arme vertriebene Kinder Evas. Hoch zu dir senden wir unsere Seufzer, Trauern und Weinen in diesem Tränental. Wende daher, gnädigste Fürsprecherin, deine Augen der Barmherzigkeit uns zu, und nach dieser unserer Verbannung, zeige uns die gesegnete Frucht deines Leibes, Jesus. Oh nachsichtige, oh liebende, o süße Jungfrau Maria!

Es ist jedoch klar, dass Maria nach der Geburt Jesu, „ihrem erstgeborenen Sohn“, keine Jungfrau blieb, sondern Söhne und Töchter von ihrem Ehemann Josef hatte (Mt 12,46.47; 13,55.56; Mk 3,31; Lk 8,19.20; Joh 2,12; Apg 1,14) – und dass sie kein spezieller Segenskanal von Ihm zu anderen war (Mt 12,40-50; Mk 3,33-35; Lk 8,19-21; 11,27-28). Es gibt überhaupt keine biblische Aufzeichnung, dass irgendjemand jemals zu Maria betete oder dass sie bei Christus für irgendjemandes Errettung Fürsprache eingelegt hätte.

Unter den römisch-katholischen populären „15 Verheißungen Marias“ sind folgende: „Die Seele, die sich mir anvertraut, indem sie den Rosenkranz betet, wird nicht verloren gehen…. Ich werde jene aus dem Fegefeuer holen, die den Rosenkranz hingebungsvoll gebetet haben. Wer den Rosenkranz treu betet, wird… im Moment des Todes… Anteil haben an dem Lohn der Heiligen im Paradies.“ Tragischerweise haben sich Hunderte von Millionen römischer Katholiken vom Glauben an Christi allein zur Erlösung abgewendet und vertrauen auf Maria und den Rosenkranz, wie auch Papst Johannes Paul II! Sie werden keine Erlösung von Christus erlangen, so lange sie Maria oder irgendeinem anderen „Heiligen“ in dieser Hinsicht vertrauen.

Im „Gebet des Heiligen Vaters im Jahr der Maria“ bat Johannes Paul II Maria, das zu tun, was nur Gott tun kann: zu trösten, leiten, stärken und „die ganze Menschheit…“ zu schützen. Sein Gebet endete, „Stütze uns, Oh Jungfrau Maria, auf unserer Glaubensreise und erlange für uns die Gnade der ewigen Erlösung.“ Glaube an den einzigen Retter, den Herrn Jesus Christus fehlt auffallend und wird durch ein solches Gebet auch abgeleugnet!

Johannes Paul II bezog sich oft auf „die Erlösung der Seelen durch die Unbefleckte Maria.“ Der Papst nötigt alle Christen, Maria als ihre Mutter anzunehmen und erklärte, dass Christi Worte am Kreuz, gerichtet an Johannes, „Siehe deine Mutter!“ (Joh 19,27), die „authentische Bedeutung der Marienverehrung…“ enthüllten. Der Papst behauptet, dass „Maria der Weg ist, der zu Christus führt“, und drängt alle Christen, „in ihrem Alltag Raum [für Maria] zu machen, und ihre gnädige Rolle auf dem Weg der Erlösung anzuerkennen. Er trug immer das Skapular (eine Praxis, die ihren Ursprung in „Unserer Heiligen Jungfrau vom Berg Karmel“ im Jahr 1251 hatte, die dem Heiligen Simon Stock erschien und bestätigt wurde durch weitere Päpste wie Johannes XII 1322) und vertraute dem Versprechen, das darauf geschrieben ist, dass „wer immer stirbt und dieses Skapular trägt, soll nicht im ewigen Feuer leiden.“ Es ist unwiderlegbar logisch, dass jeder, der in einfachem Glauben Christus hinsichtlich der Errettung vertraut hat, die Er gewährt, es nicht nur als unnötig ansehen würde, sondern als einen Gräuel, solch ein Kleidungsstück zu tragen!

Im Blick auf diese wohlbekannten Tatsachen, ist das Lob unbegreiflich, das durch evangelikale Leiter auf den Papst bei seinem Tod gehäuft wurde. Unglaublich, Billy Graham pries Johannes Paul II für „seinen starken katholischen Glauben.“ Eine wachsende Anzahl Evangelikaler schließen sich Colson, Packer, Billy Graham und anderen an und akzeptieren römische Katholiken, die ein falsches Evangelium annehmen, als Mitchristen. Mark Oestreicher, Präsident von Youth Specialties, nannte den Tod des Papstes „einen wichtigen Moment in der Geschichte, wo wir die Gelegenheit haben, [Katholiken] als Mitkinder Gottes zu umarmen.“ Das ist vergleichbar damit, kein Licht und Warnsignale für Autofahrer aufzustellen, die auf einer Autobahn auf eine Stelle zufahren, wo eine Brücke eingestürzt ist. Stattdessen winkt man sie weiter in ihren sicheren Tod!

Richard N. Ostling, langjähriger Chefkorrespondent der Time für Religion nannte Johannes Paul II „den unter Amerikas evangelikalen Protestanten wahrscheinlich populärsten Papst aller Zeiten….“ Dan Betzer, Pastor der First Assembly of God in Fort Myers, schwärmte: „Ich bin schon lange Bewunderer des Papstes. Sein Gebetsleben ist ein Vorbild für uns alle. Er hat ein gottgefälliges Leben geführt…. Sein Tod wird im Königreich Gottes eine große Leere hinterlassen.“ Pat Robertson sagte, dass „der beliebteste religiöse Führer unseres Zeitalter [übergegangen ist] von dieser Welt in seine sehr verdiente ewige Belohnung.“

Wie Billy Graham, unterstrich Richard Land, Präsident der Kommission für Ethik und religiöse Freiheit der Southern Baptists, dass jede Meinungsverschiedenheit, die Protestanten vielleicht gehabt hatten „mit Johannes Paul II [irrelevant] für die Grundlagen des Glaubens sind.“ Land pries „die eiserne Verteidigung des traditionellen christlichen Glaubens…“, die der Papst an den Tag legte. Doch Johannes Paul II traf sich bei mehr als einer Gelegenheit zum Gebet mit Medizinmännern, Spiritisten, Animisten, Hindus, Buddhisten, Moslems und anderen Leitern von Weltreligionen, und erklärte, dass sie alle „zum selben Gott beten würden“. Und schrieb ihren Gebeten zu, dass sie „starke geistliche Energien“ erzeugen würden, die ein „neues Klima für Frieden“ schaffen würden.

Wir wagen es nicht, ein leichtes Spiel mit der ewigen Bestimmung von Seelen zu treiben. Petrus, den Rom zu Unrecht als ersten Papst ansieht, erklärte, „es ist kein anderer Name [als Jesus Christus] unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen!“ (Apg 4,12). Nicht Maria, nicht Buddha, kein anderer als Christus! Aber Johannes Paul verließ sich zur Errettung und Schutz auf Maria, und lehrte seiner Herde, dasselbe zu tun. Wir bedauern ihn und sie für diesen Irrtum.

Es ist zu spät, für die Seele des toten Papstes zu beten – aber wir schulden es unserem Herrn und der ganzen Menschheit, die noch lebt, ihr die gute Nachricht zu geben: „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. (Joh 3,16-17). TBC

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Zitate

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Ich betrachte es als meine Pflicht, mein Volk und alle Freunde Israels zu warnen, dass… der allerschrecklichste Krieg auf das Volk Israel als ein direktes Ergebnis der Tatsache [kommen wird]… dass es unseren Heiligen Tempelberg und die biblischen Gebiete Israels an die Feinde Gottes weggegeben hat…. Wir lesen in den prophetischen Schriften Hesekiels und Sacharjas über den schrecklichen Gog und Magog Krieg, der auf das Volk Israel kommen wird… in der Zeit der Wiederherstellung… wenn der Messias … erscheinen wird, als ewiger König Israels. Dieser Krieg wird auch eine neue moralische und geistliche Seite in der Geschichte Israels öffnen. Nach diesem Krieg wird das Volk Israels nicht mehr das gleiche Volk sein….

Gershon Salomon, Führer von Israels Tempelberg Getreuen, The Voice of the Temple Mount, Herbst 1995, pp. 2,7

Nun sind wir in Jerusalem, um nie wieder geteilt… nie wieder ausgerissen zu werden aus dem ältesten und heiligsten Platz der jüdischen Geschichte. Jerusalem ist eine Verpflichtung an unsre Geschichte [und] Zukunft. Jerusalem ist das Symbol der jüdischen Wiederauferstehung. Und als solches wird es für ewig in den Herzen… und im alltäglichen Leben des jüdischen Volkes sein.

Ehud Olmert, Bürgermeister von Jerusalem, in einem Interview mit Randall Prize, zitiert in Randall Price, Jerusalem in Prophecy, pp. 63-64

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F & A

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Frage: Dave, einige der [in The Berean Call] geäußerten Ideen bedrücken mich. Der Herr Jesus und seine Jünger waren und blieben achtsame Juden…. Eine weitere Verdrehung [im TBC] ist, dass Paulus die Tora fallen ließ. [Nein, er] sagt den Juden nicht, der Tora nicht zu gehorchen, sondern er versuchte, es leichter für die Heiden zu machen, in die messianische Bewegung zu kommen. Die Warnung Paulus vor Auftrumpfen seitens der Heiden wurde von den meisten in der Kirche missachtet, die die Söhne Jakobs wegstoßen und die Söhne Ismaels an ihre Stelle bringen… so sind Araber Israel und Juden sind es nicht….“

Antwort: Wie kommen Sie darauf, dass The Berean Call solche Vorstellungen hat? Oft bringen wir das Gegenteil zum Ausdruck. Ja „Jesus und seine Jünger waren achtsame Juden“ vor dem Kreuz, aber sie „blieben nicht achtsam“ nach dem Kreuz hinsichtlich allem, das ein Schatten / Bild der Erlösung war. Natürlich hielten sie das Passah und weitere Feste, die sie mit ihrer jüdischen Geschichte identifizierten – aber nicht den Sabbat (Röm 14,1-17; Kol 2,16: etc.) und auch nicht die priesterlichen Opfer. Sogar vor dem Kreuz hielten Jesus (der Herr des Sabbats) und Seine Jünger nicht den Sabbat nach dem Verständnis der Rabbis, weswegen Er heftige Kritik auf sich zog (Mt 12,1-13; Mk 2,23-28; Joh 5,8-11; usw.).

Das Rechtssystem, unter dem die Juden gehalten wurden („das Gesetz der Gebote in Satzungen“) wurde am Kreuz „abgeschafft“ (Eph 2,14-22). Die levitischen Opfer für Sünde wurden alle erfüllt und weggetan in Christi Tod, Begräbnis und Auferstehung. Diese Tatsache steht außer Frage: „der Vorhang im Tempel riss von oben bis unten entzwei“ (Mt 27,51; Mk 15,38; Lk 23,45). Christus opferte das „eine Opfer“, das Sünde wegtun konnte und daher schaffte er alle levitischen Opfer ab, die nur bloße Abbilder waren (Heb 9,23-26; 10,1-22; usw.).

Sie sagen, Paulus „versuchte, es leichter für die Heiden zu machen, in die messianische Bewegung zu kommen.“ Ihre Begriffe „messianischer Jude“ und „messianische Bewegung“ findet man nicht einmal in der Bibel. Juden und Heiden, die behaupten, Teil einer solchen „Bewegung“ zu sein, sind von der Schrift abgewichen! Leider scheinen diese populären Begriffe zu implizieren, dass Heiden keine Christen im vollen Sinne sind, bis sie jüdische Bräuche annehmen. Sie mögen den Begriff „Christen“ nicht, aber er ist biblisch (Apg 11,26; 26,25; 1 Pt 4,16). Obgleich es im Anfang eine abfällige Bezeichnung war, schienen es die Jünger Christi anzunehmen.

Frage: Ich beklagte mich bei Jack van Impe, dass er im Fernsehen anscheinend den Katholizismus [mit] seinem falschen Evangelium der Sakramente und Werke in die Arme schließt, usw. Er antwortete, während protestantische Denominationen falsche Doktrin lehrten, kommt die katholische Kirche zurück zu ihren Wurzeln hinsichtlich des Tausendjährigen Reiches Christi auf Erden. Nun, ich bin aufgebracht! Die größte Lüge der Geschichte der Christenheit ist diejenige, dass das Opfer Christi nicht hinlänglich war, um alle Sünden zu vergeben und dass man katholische Buße, Fegefeuer, Maria, Ablässe, Taufe, Messe in Raten benötigt, um das wettzumachen, was der Tod Jesu nicht abdeckte. Als er den Hass von den Lippen der Kritiker des Katholizismus tropfen hörte, so sagte er, entschied er sich, nur die Wahrheit zu predigen. Was kann ich tun?

Antwort: Es ist falsch, jemanden zu hassen. Wir müssen die Wahrheit in Liebe und Gnade aussprechen, gewürzt mit Salz. Aber Jack spricht nicht die Wahrheit, wenn er den römischen Katholizismus unterstützt. Er nutzt die Fehler einiger, die sich seinen falschen Lehren im unrichtigen Geist gegenüberstellen, um selbst keine Richtigstellung auf eine gute Weise bringen zu müssen. Unglücklicherweise sagt er den Katholiken, sie seien in Ordnung, anstatt sie zu korrigieren, um sie vom Weg in die Hölle abzubringen.

Er behauptet, dass der Katechismus der Katholischen Kirche weitgehend biblisch ist. In der Tat ist er mit unbiblischen Lehren Roms gefüllt. Jack nannte den Papst einen wiedergeborenen Christen. Er weiß es besser. Wie er dann mit gutem Gewissen die Katholiken und andere so schlecht anleiten kann, ist ein Geheimnis. Gott kennt sein Herz, aber wir müssen beurteilen, was er sagt.

Keine bibelgläubige Person kann jemals den Katechismus der Katholischen Kirche auch nur 20 Prozent biblisch nennen! Statt Katholiken mit der Wahrheit zu retten, ermutigt Jack sie mit Schmeichelei auf ihrem Weg in den Feuersee, und beraubt eine Vielzahl der Erlösung in Christus!

Frage: Ich stimme zu, dass unser einziges Glaubensbekenntnis die Bibel ist, aber wir dürfen uns nicht von den Brüdern trennen, damit wir die Gemeinschaft des Geistes im Bande des Friedens aufrechterhalten…. Ich glaube nicht, dass irgendjemand sagen kann, „ich verlasse mich schlicht auf Gottes Wort“ und ignoriert anschließend die seit langen Generationen bestehende Gemeinschaft der Heiligen. Wenn man das macht, gerät man in Gefahr hinsichtlich der grundlegenden Lehren der Bibel. Sie sollten suchen… und annehmen die den Heiligen vergangener Zeiten vom Heiligen Geist gegebenen Einsichten…. Wir sollten Zuflucht suchen in den „historischen christlichen Glauben“, wie er durch viele gottgefällige Menschen in der ganzen Kirchengeschichte bestätigt wurde.

Antwort: Wie suche ich die „Ansichten der Heiligen im Laufe der Jahrhunderte“? Wo schrieben sie sie auf? Und wer sind diese gottgefälligen Menschen der Vergangenheit? Muss ich ihre Schriften durchsuchen? Und da sie einander widersprechen, wie komme ich zu einer Mehrheitsmeinung und warum sollte das die Regel darstellen? Wo könnte ich besser „den Glauben, der ein für allemal den Heiligen überliefert worden ist“ finden, außer in der Bibel, wo er von Männern Gottes aufgezeichnet wurde, die vom Heiligen Geist inspiriert waren? Oder wo könnten wir besser die „grundlegenden Lehren der Bibel“ finden als in der Bibel selbst?!

Ich achte Ihre Bedenken, aber Ihr Rat, obwohl ernsthaft, ist nicht weise. Warum muss ich, um herauszufinden, was die Mehrheit glaubte, Bücher durchforschen, die vor langen Zeiten durch schlichte Menschen geschrieben wurden, wenn ich zum Wort Gottes selbst gehen kann, wo die Wahrheit in klarer Sprache geschrieben ist, die „schärfer als ein zweischneidiges Schwert“ ist! Und somit werde ich wie die Beröer zur Bibel gehen und werde fest darauf stehen, egal was andere sagen mögen.

Frage: Sie haben so viel Zeit verschwendet, in der Sie über den Kalvinismus recherchierten und schrieben, dass sie sich dessen schämen müssten. Sind Kalvinisten keine Christen? Ist es nicht schändlich, Spaltung im Leib Christi zu verursachen, indem Sie über strittige Punkte wie Prädestination und vollkommene Schlechtigkeit argumentieren? Bitte antworten Sie.

Antwort: Unmöglich kann ich zugeben, Zeit für dieses Thema verschwendet zu haben, noch dass es „strittige Punkte“ umfasst. In der Tat glaube ich, dass es von höchster Bedeutung ist und ich bin erstaunt über den Widerwillen der großen Mehrheit der Christenheit, sich die Zeit zu nehmen, es zu studieren oder den zugrunde liegenden Streitpunkt zu erkennen. Was ist der zugrunde liegende Streitpunkt? Es ist die Frage, ob Gott wirklich begehrt, dass alle Menschen gerettet werden und Seinen Sohn hingab, um die Strafe für Sünde zu bezahlen und damit die Errettung für jeden verfügbar gemacht hat, der sie annehmen möchte – oder ob Gott Milliarden Menschen erschuf und sie für die ewige Strafe vorherbestimmte, obwohl er sie auch hätte alle in den Himmel bringen können. Ich denke nicht dass irgendetwas wichtiger ist!

Der Kalvinismus gibt Atheisten guten Grund, einen Gott abzulehnen, der einer auserwählten Schar dazu verhilft, das Evangelium zu glauben, aber Milliarden außerhalb seiner „unwiderstehlichen Gnade“ platziert, weil Er will, dass sie ewig leiden. Das ist weder der Gott der Bibel noch des Gewissens, das der wahre Gott der ganzen Menschheit gegeben hat! Das ist die Streitfrage und ist der Grund, warum wir das Buch „Welche Liebe ist das?“ nannten!

Frage: Wie passt der Aufstieg des Islam zur Wiederbelebung von Rom? Die Frau auf dem Tier repräsentiert eine Weltreligion, die vom Vatikan angeführt wird. Können Sie jemals eine Verbindung des Islam mit Rom erkennen?

Antwort: Ja. Der Vatikan hat schon länger mit den Moslems „Dialoge“ geführt, um diese Einheit zu realisieren. Moslemführer haben sich bereits mit Rom verbündet, um gegen die Abtreibung vorzugehen. Viele Moslemführer sind Anhänger der Ökumene. Am 14. Mai 1999 besuchte eine Delegation von „christlichen“ und „moslemischen“ Führern aus dem Irak den Papst in Rom. Sie gaben dem Papst eine besondere Ausgabe des Korans. Er küsste sie und drückte seine Hochachtung davor aus.

Offizielle katholische Erklärungen behaupten, dass die Moslems den einen wahren Gott anbeten. Zum Beispiel: „Der Erlösungsplan umfasst auch jene, die den Schöpfer anerkennen, unter denen an erster Stelle Moslems stehen… und zusammen mit uns beten sie den einen, barmherzigen Gott an…“

(Vat. II, Lumen Gentium, II, 16). Auffallend fehlt jeder Hinweis auf Juden als Verehrer Jahwes, wohingegen Moslems an die „erste Stelle“ gestellt werden. Rom akzeptiert jeden von jeder Religion, solange sie dem Papst treu verbunden sind.

Ihre Frage jedoch bezieht sich auf wahre Moslems, für die es keinen Kompromiss mit irgendeiner nicht-moslemischen Religion geben kann, egal ob religiös oder nicht. Wie können diese in eine Weltreligion und Weltregierung unter dem Vatikan und Antichrist vereinigt werden?

Nur ein Ereignis kann das bewerkstelligen: das plötzliche Verschwinden von vielleicht Hundert Millionen Menschen von diesem Planeten durch die Entrückung echter Christen. Ein Schrecken wird die ganze Welt erfassen, und die gewalttätigsten Feinde gegen den gemeinsamen extraterrestrischen Feind vereinigen, der anscheinend Sklaven von der Erde hinweg gerissen hat und wahrscheinlich wiederkommt, um noch mehr zu holen.

Diese weltweite Hysterie wird Satans Gelegenheit sein, seinen Mann an die Macht zu bringen, „dessen Kommen aufgrund der Wirkung des Satans erfolgt, unter Entfaltung aller betrügerischen Kräfte, Zeichen und Wunder und aller Verführung der Ungerechtigkeit bei denen, die verloren gehen....“ (2Thes 2,8-10) Der Antichrist wird den Anschein erwecken, die Antwort auf die Krise zu haben, und die Welt wird folgen, wo immer er sie hinführt.

Am Anfang braucht er die falsche Kirche (die Frau auf dem Tier)l zusammen mit dem weltweiten Netzwerk des Vatikans. Er wird behaupten, Gott zu sein und „alle, die auf der Erde wohnen, werden es anbeten, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes, das geschlachtet worden ist, von Grundlegung der Welt an“ (Offb 13,8). Aber wenn er Fuß gefasst hat, wird er die Frau nicht länger benötigen und sie zerstören.

Frage: Mehrere Schriftstellen zwingen mich dazu, zu glauben, wenn wir im Neuen Jerusalem mit unserem Herrn sind, dass es das Böse immer noch woanders gibt. Die Aussage in Offenbarung 21,27, dass das Böse in das neue Jerusalem überhaupt nicht eindringen wird, gibt mir Anlass zu glauben, dass es immer noch existiert… außerhalb sind „Hunde….“ Bitte erklären Sie mir das.

Antwort: Petrus bezieht sich auf „neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt“ (2Pt 3,13). Nichts Böses kann in die Schöpfung Gottes Eintritt finden. Es kann nicht eben gerade vor den Toren des Neuen Jerusalems existieren. Die Tatsache „draußen aber sind die Hunde und die Zauberer…“ (Off 22,15) bedeutet nicht, gerade außerhalb der Tore, sondern außerhalb von Gottes neuer Schöpfung und in äußerster Finsternis (Mt 8,12, 22,13; 25,30).

Berichtigung: In der Märzausgabe der F&A Sektion des Berean Call bezog sich Dave auf Herodes den Großen als den Mörder von Johannes dem Täufer. Ein wachsamer Leser machte darauf aufmerksam, dass es Herodes Antipas war, sein Sohn, der Johannes tötete. Dave entschuldigt sich für diesen Irrtum, der dem ganzen TBC Personal entging.

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Alarmierende Nachrichten

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Pittsburgh Tribune Review 14.04.05: Pittsburgh Radiomoderator Marty Minto sagte, dass er die meiste Zeit auf Sendung letzte Woche mit dem verbrachte, was er immer tut – er diskutierte aktuelle Ereignisse aus der Perspektive eines evangelikalen Christen. Nachdem er eine Woche lang in seiner WORD-101.5 FM Sendung über die Frage gesprochen hatte, ob der römisch-katholische Glaube von Papst Johannes Paul II ein Hindernis sein könnte, in den Himmel zu kommen, zog das Sendermanagement den Stecker.

Minto wurde am Freitag gefeuert, was seine dreijährige Arbeit als Moderator der einzigen lokal produzierten Sendung der Radiostation beendete.

„Ich wurde nach meiner Sendung am Freitag ins Büro einbestellt und man sagte mir, dass ich entlassen würde, weil ich die Hörer abspenstig mache“, sagte Minto, 39, aus New Castle, Lawrence County, der vorher Talkshows in Albany New York, Phoenix und Denver im Radio moderierte. Minto ist auch Senior Pastor der 100 Mitglieder zählenden Turning Point Community Church in New Castle.

“Soweit es mich betrifft, machte ich das, was ich im Radio immer mache – ich schaue auf die Ereignisse in der Welt aus einer biblischen Perspektive, “ sagte Minto. „ Immer war ich willens, über kontroverse Themen zu reden.“

Chuck Gratner, Geschäftsführer des WORD FM seit 14 Jahren, sagte, der Sender zweifelt nicht Mintos Bericht der Ereignisse an. „Wir beendeten unsere Verbindung mit ihm aufgrund von Meinungsverschiedenheiten, wie er die Sendung gestaltete“, sagte Gardner. „WORD-FM muss in dieser Stadt als Unterstützung der gesamten Kirche– das bedeutet jedermann – funktionieren und darf sich nicht auf ein Streitpunkt von Denominationen fokussieren“, sagte er.

Während der Woche, in der die Nachrichten dominiert wurden von dem Tod und Begräbnis des Papstes, diskutierte Minto mit Anrufern die tiefe Verehrung Johannes Pauls II für Maria, der Mutter Jesu und katholischen Glaubensbestandteilen wie dem Fegefeuer.

„Ich stellte klar, dass die Diskussion kein Angriff auf den Charakter des Papstes war, sondern eher ein Blick auf die Lehren – nicht nur von Johannes Paul, sondern der katholischen Kirche im Allgemeinen, “ sagte Minto.

Minto sagte, er antwortete auf eine Frage, ob denn der Papst in den Himmel kommen würde, mit der Ansicht, die von vielen evangelikalen Christen geteilt wird, dass eine Person ein „wiedergeborener Glaubender“ sein müsse.

„Ich sagte, die Frage ob eine Person wiedergeboren ist, sei etwas persönliches, etwas zwischen einem Individuum und dem Schöpfer“, sagte Minto. „Ich glaube, dass es berechtigt war, dieses Anliegen zu diskutieren.“

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Dave's Reiseweg

May 15, Calvary Chapel Pasadena, Pasadena, CA (626) 584-9992

May 18, Horizon Christian Fellowship, San Diego CA (858) 277-4991

June 4, Calvary Port Orchard, Port Orchard WA (360) 876-7288

June 5, Calvary Chapel South, Kent WA (253)852-7030

June 9-11, Berean Calvary Chapel, Kirkville NY Conference with Jacob Prasch Of Moriel Ministries

June 12, Berean Calvary Chapel, Kirkville  NY (315) 656-7107

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Briefe

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Lieber Bruder T.A. McMahon, ich erhielt gerade Ihr Buch Showtime for the Sheep? und denke, es ist eine der besten Offenbarungen dessen, was der Katholizismus ist, die ich je gelesen habe. Meine Familie und ich waren Missionare für Spanischsprechende in Peru, Mexiko und Honduras. Sie liegen absolut richtig hinsichtlich Ihrer früheren Religion. RJ (TX)

Liebe Heilige, „Habt acht, dass euch niemand beraubt durch die Philosophie und leeren Betrug, gemäß der Überlieferung der Menschen, gemäß den Grundsätzen der Welt und nicht Christus gemäß.“ (Kol 2,8). Viele sind „beraubt“ durch schlechtes Unterrichten und haben ein sehr schwaches Fundament in Christus…. Es ist überraschend zu sehen, wie leicht Leute „beraubt“ werden können durch jeden Wind der Lehre, der heranweht…. Eine junge Mutter einer anderen „evangelikalen“ Gemeinde kam zu unserer Versammlung und sprach danach mit mir über den Alphakurs. Wie sie sagte, wären wir die [einzige Gemeinde] „die sich dagegen behauptet“. Ich fragte sie, was ist in diesem Kurs, das ihn so wirkungsvoll macht und so überlegen, gegenüber dem einfachen Gebrauch des Johannesevangeliums, oder… irgendeiner Zahl von anderen qualitativ und lehrmäßig gesunden Bibelstudien über das Evangelium, das sich im Laufe der Zeit als wirksam erwiesen hat, die kostenlos sind und keine speziellen… Seminare erfordern, wie man sie anwenden soll?“ Es war erschütternd. Sie konnte keine Antwort geben. Sie war in diese erfolg versprechende Sache eingestiegen, ohne sich auch nur die Zeit zu nehmen, sich diesen Kurs genau anzuschauen…. GS (Albanien)

Liebe Brüder in Christus, ich hatte am Anfang keine Vorstellung von der Kontroverse um Rick Warrens Buch – [aber] die Manie der Gemeinde war überwältigend (1. rote Fahne). Dann las ich auf Seite 23 [von Leben mit Vision] über Gott, der uns „maßgeschneidert“ erschuf (2. rote Fahne). Gott „erschafft“ nicht jemand aus einer sündigen Vereinigung wie Vergewaltigung oder Fremdgehen. Wie konnte RW sagen, dass das Gottes Plan war? Ich konnte das Buch nicht einmal fertig lesen, weil ich empfand, dass ich etwas verzeihen würde, bei dem mir nicht wohl wäre…. Ich bin so froh, dass Sie die Artikel über „Verbraucher Christentum“ schrieben, Ich liebte jahrelang meine Gemeinde, aber als die beiden Geistlichen einen komischen Tanz im Sonntagsgottesdienst vor 2.000 Leuten vorführten, war mein Herz wieder einmal gebrochen. Ich frage mich – wie viele der Anwesenden an jenem Morgen ein ähnliches Herz wie ich hatten, und einen wirklichen Besuch des Herrn in der Form von gesundem Bibellehren erhofften? SW (CA)

Lieber Herr, hier in Afrika, wurden Millionen im Namen des Islam getötet, und Moslems haben andere Moslems und Christen auch getötet, wie zum Beispiel im Sudan, in Nachbarschaft unserer Nation Kenia. Ich glaube fest, dass das Böse in Afrika der Islam ist und Millionen kennen diese Wahrheit nicht. Ich bin froh, ein Christ zu sein und bin gesegnet durch… die Berean Call Nachrichten Briefe und Radioprogramme. RN (Kenya)

Lieber Berean Call, bitte entfernen Sie mich von Ihrer Mailing Liste. Sie hören nicht auf, die falsche Lehre des Zionismus zu unterstützen, was unzählige Ihrer Leser in die Irre führt. Es ist die gefährlichste Art der Theologie heute in der Welt und verursacht ungesagtes Leiden im Nahen Osten. Die Unterstützung für Israel und der Krieg im Irak (Zionismus ist die Hauptursache) kostet uns Unmengen unseres Nationalen Budgets. Auch ist Ihr beständiges Verleumden des Islam unverantwortlich und ungenau. Es ist hauptsächlich Propaganda für Unterstützung der Neokonservativen und der „Kriegspartei.“ Bitte bilden Sie sich weiter und finden etwas moralischen Mut, bevor Sie irgendwelches weiteres, uninformiertes Geschwätz niederschreiben. MH (NC)

Heißgeliebter Berean Call, wir preisen den Herrn für einige der unglaublichsten Dinge, die Gottes Treue für Sein Volk zeigt, trotz der Schrecken der Tsunamikatastrophe. Alle unsere Gläubigen in dieser Gegend kamen aus Götzenanbetung und dämonischer Kontrolle. Unsere Kirchen und unsere Pastoren lebten in den Ebenen an der Küste dort. Sie wurden verfolgt, beraubt und geschlagen durch kriminelle Hindubanden, die von Hinduführern finanziert wurden. [Die Leute] wurden gezwungen, auf die nicht bevölkerten nächsten Hügel zu ziehen, wo die Hinduführer sie in Ruhe gelassen haben. Am 26. Dezember, während unsere Leute den Herrn in unseren kleinen Versammlungshallen anbeteten, sahen sie, wie die schrecklichen Tsunamiwellen von mehr als 6 Metern Höhe alle Leute in den Ebenen zusammen mit ihren Häusern auslöschte. Unsere Leute standen auf ihrem Hügel und weinten ohne Hemmungen, riefen zum Herrn laut wegen ihrer Verfolger. Der Herr beschützte jeden unsere Leute und der Herr wusste, warum er die Gewalt gegen unsere Leute zugelassen hatte. Unsere Leute dienen mit gebrochenem Herzen den Überlebenden…. Ohne das Evangelium und die verwandelnde Kraft der Gnade Gottes hätten unsere Leute nie Hoffnung gehabt. Das macht unsere Hingabe an den Herrn noch stärker…. Es ist schwierig für mich, diese Dinge ohne Tränen und Verzweiflung aufzuschreiben. Aber das Wort Gottes lautet, „Lasst uns aber im Gutestun nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht ermatten.“ (Gal 6,9). PP (Indien)

Lieber Mr. McMahon, gerade habe ich Ihr brillantes Buch über The Passion [Showtime fort he Sheep?] fertig gelesen, was wunderbarerweise alles bestätigt hat, was ich [über den Film] dachte…. Ja, Gruppeneintrittskarten wurden gekauft, „Betreuer“ angestellt und sogar heute noch bringt unser örtlicher Buchladen, der behauptet, protestantisch / evangelikal zu sein, Anzeigen heraus und verkauft Videos und DVDs von dem Film! Das macht mich sehr traurig…. JE (Großbritannien)

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TBC Notizen

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Genug Liebe um Anstoß zu erregen

Einer meiner Freunde fragte neulich die Angestellte eines Christlichen Buchladens, wo er ein Buch finden könne, das beim Zeugnisgeben für Katholiken hilfreich wäre. Sie schaute ihn ziemlich verwirrt an, dann nahm sie anscheinend Anstoß an seiner Andeutung, dass ein Katholik nicht gerettet sein könnte.

In derselben Zeitspanne ging ein anderer meiner Freunde in einen evangelikal christlichen Buchladen (eine landesweite Ladenkette) und schaute nach The Gospel According to Rome von Jim McCarthy. Da er es in der apologetische Abteilung nicht finden konnte, fragte er den Manager, wo die Bücher über den Katholizismus wären. Der Bereich, wo er hin verwiesen wurde, hatte nur Bücher von Katholiken für Katholiken – zusammen mit Rosenkränzen, Statuen und Materialien zur Kindertaufe und Erstkommunion. Mein Freund, ein ehemaliger Katholik, ging wieder zum Manager und fragte ihn treffend, warum der Laden zum verlorenen Zustand der Katholiken beitrage und ihnen Trost spende. Der Manager antwortete, es sei Firmenpolitik, dass Angestellte keine Dinge diskutieren dürften, die Anstoß beim Kunden erregten.

Vor beinahe dreißig Jahren liebten einige Evangelikalen diesen stolzen Katholiken genug, um bei mir „Anstoß zu erregen“ mit dem biblischen Evangelium, etwas was ich mein ganzes Leben nie von der Römischen Kirche gehört hatte. Ich kann ihnen nicht genug danken, dass sie sich wirklich um mich sorgten. Mein flehentliches Gebet ist, dass diese gleiche Liebe für Katholiken in den Herzen der heutigen Evangelikalen entbrennen möge.

T.A. McMahon Executive Director

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TBC Extra

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Friedliche Worte, provozierende Taten

Auszüge aus der neuen Taschenbuchausgabe von Countdown zum Zweiten Kommen von Dave Hunt.

Trotz Terrorismus und drohender Kriegsgefahr im Nahen Osten, scheint die Aussicht auf einen Frieden, wie ihn die Welt nie gekannt hat, eine realistische Hoffnung. Dass die Nationen der Welt in der Tat einen noch nie da gewesenen internationalen Frieden schaffen und vielleicht sehr bald, ist gewiss, weil die Bibel seit Tausenden von Jahren einen falschen Frieden in den letzten Tagen vorhergesehen hat.

Jene Friedenszeit wird jedoch nicht mit Freude sondern mit Sorge vorhergesagt, denn die Propheten verkündeten, dass er einem Holocaust vorhergehen würde, welcher das Überleben allen Lebens auf diesem Planeten bedrohen würde. Warum? Die Antwort auf diese Frage umfasst den ganzen Inhalt der Bibel, die in der Tat das Kommen zweier Perioden globalen Friedens vorhersagt. Die erste wird für eine gewisse Zeit unter dem Antichristen realisiert werden und die zweite wird errichtet werden durch die Rückkehr Jesu Christi in Macht und Herrlichkeit, um diesen Planeten zu regieren, wo er so grausam zurückgewiesen und gekreuzigt wurde.

Die kriegsmüden Erdbewohner werden die erste Friedensperiode begeistert begrüßen, überzeugt, dass das Tausendjährige Reich angebrochen ist. Und eine Zeit lang wird es den Anschein haben, dass die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Probleme der Welt gelöst sind. Das wird jedoch eine große Täuschung sein. Biblische Propheten haben gewarnt, dass dieser falsche Frieden uns in die Große Trübsal hineinführt (nachdem Christus Seine Gemeinde durch die „Entrückung“ in den Himmel aufnimmt) und wird sieben Jahre später im zerstörerischsten Krieg der Erdgeschichte gipfeln – Armageddon! In düsterer Offenbarung sagt der Apostel Paulus:

Wenn sie [die Welt, nicht wahre Christen] nämlich sagen werden: »Friede und Sicherheit«, dann wird sie das Verderben plötzlich überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen. (1Thes 5,3).

Auf der einen Seite erscheint es unbegreiflich, dass der internationale Friede, der endlich erreicht wurde, das Vorspiel zu einem Desaster werden soll. Doch was sonst könnte sich aus einem „Frieden“ ergeben, der durch den Antichristen geschlossen wurde? Wie immer, so auch heute, verfolgen die Führer der Welt ihre Verhandlungen untereinander unter äußerster Missachtung der wesentlichen Rolle, die durch den Friedensfürsten, Jesus Christus, gespielt werden muss. Wenn die Menschheit durch ihre Anstrengungen einen gerechten und dauerhaften Frieden schaffen könnte, würde das die Bibel widerlegen – die erklärt, wahrer Friede kann nur durch Jesus Christis kommen, wenn er auf der Erde regiert. In der Tat, sind alle solche humanistischen Versuche durch die innewohnende Sündhaftigkeit zum Scheitern verurteilt.

Wo sind die Stimmen des wahren Friedens?

Schlagen wir hierdurch vor, dass die Führer der Welt nicht einmal versuchen sollten, einen globalen Frieden zu erzielen. Natürlich müssen sie es versuchen. Aber jene, die keine Christen sind, und getrieben werden durch die Notwendigkeit, jedes mögliche Mittel zu ergreifen, den Frieden zu schaffen, erkennen nicht die Nutzlosigkeit ihrer Bemühungen. Christliche politische Führer sind natürlich auch gezwungen, sich ihren weltlichen Kollegen anzuschließen, den Weltfrieden zu erlangen. Zur gleichen Zeit müssen sie dem Rest der Welt ernst und klar erklären, dass die einzige wahre Hoffnung für weltweiten Frieden darin besteht, Buße zu tun dafür, dass sie die Gesetze Gottes gebrochen haben, Jesus Christus als Retter anzunehmen, der für die Sünden der Welt gestorben ist und Ihn dann zu bitten, auf diese Welt zurückzukommen, um zu regieren….

Die Täuschung der Ökumene

Wie kann man zu denken wagen, dass eine Welt, die für das Gericht reift, durch Christen gerettet werden kann, die in politischem / sozialen Aktivismus mit den Anhängern aller Religionen, und mit Humanisten und Atheisten zusammenarbeiten! Die Schrift sagt wiederholt, dass nichts außer der persönlichen und physischen Wiederkehr Christi auf diese Erde ihre Bosheit und Leiden beenden kann. Paulus sagte, dass „die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Wehen liegt bis jetzt“, weil sie sich nach Befreiung sehnt, die nur durch „Offenbarung der Söhne Gottes“ kommen kann“ (Röm 8,19). Paulus macht es sehr deutlich, was das bedeutet: Erst wenn Christen ihren Auferstehungsleib bekommen haben und mit Christus verherrlicht sind (Verse 23-25) und mit Ihm auf dieser Erde herrschen und regieren, wird die Erde befreit werden von ihrem Aufruhr und Schmerz….

Sicht gegenwärtiger Ereignisse durch die Schrift.

Aus der Perspektive biblischer Prophetie, ist extreme Vorsicht angezeigt, anstatt der populären Euphorie, wenn man die kürzlich erfolgte Einführung neuer Freiheiten in kommunistischen Nationen und verbesserte Beziehungen mit dem Westen beurteilt. Wir wagen es nicht, die Führung durch die Schrift zu vernachlässigen, wenn wir gegenwärtige Ereignisse beurteilen. Und wenn wir Gottes Wort beachten werden, werden wir sehen, dass das, was wir in zunehmendem Maße auf der ganzen Welt miterleben, wohl nicht zur Lösung der Probleme der Menschheit führen kann, sondern zur größten Katastrophe der Geschichte.

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.