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THE BEREAN CALL

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August 06

Gott Jakobs, Gott Israels (Teil 1)

Dave Hunt

Ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR, und mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr erkennt und mir glaubt und einseht, daß {ich} es bin… - Jesaja 43,10

Nach der jüngsten Fox News Umfrage vom 26. Juni 2006 (andere Umfragen besagen im Grunde dasselbe), „sagen ganze 92 Prozent der Amerikaner, dass sie an Gott glauben“; nur fünf Prozent sagen, dass sie nicht glauben, während die restlichen drei Prozent sich nicht sicher sind. In How We Believe – wie wir glauben, behauptet Michael Shermer, Leiter der Gesellschaft der Skeptiker und Herausgeber des Skeptic Magazins, dass „noch nie in der Geschichte so viele Leute und ein so hoher Prozentsatz der [amerikanischen] Bevölkerung an Gott glaubten. Nicht nur ist Gott nicht tot, wie Nietzsche verkündete, sondern er ist lebendiger denn je.“

Diese Statistik ist jedoch nicht so ermutigend, wie sie klingen mag. Wenn wir fragen, was die Befragten mit „Gott“ meinten, glauben sehr wenige an – und noch weniger kennen – den Gott der Bibel. Doch der Glaube an einen falschen Gott ist nicht besser, und mag sogar schlechter sein, als an keinen Gott zu glauben. Für viele ist „Gott“ lediglich „a higher power – eine höhere Macht.“ Höher als was? Macht? Welcher Art? Und wie könnte irgendeine „Macht“ die unendliche Intelligenz (oder überhaupt eine Intelligenz) haben, um das Atom und das Universum zu entwerfen, um geschriebene Anweisungen in einer kodierten Sprache auf der DNS einzuprägen, die jede Zelle zu ihrem Aufbau und Betrieb braucht, und um intelligente Personen mit einem moralischen Gewissen und einer Leidenschaft für Zielbewusstsein zu erschaffen?

Schon der Gedanke, dass eine „Macht“ irgendetwas erschaffen kann, ist lächerlich. Warum dann ist der Glaube an eine „Macht“ so ansprechend? Hatte der Slogan von Star Wars, „May the Force be with you – möge die Kraft mit dir sein“ einen so großen Einfluss? Es dauerte lange um das Denken der Filmfans zu ändern, besonders unter der amerikanischen Jugend. Natürlich war das immer eine populäre Idee, weil eine Macht / Kraft keine moralischen Gesetze auferlegen, Gehorsam verlangen oder jeden richten und bestrafen kann – stattdessen kann sie für die eigenen Zwecke gebraucht werden. Es ist klar, dass der wahre Gott, der uns mit einer Absicht erschaffen hat, die Menschheit haftbar macht, weil Er für Seine Existenz das Zeugnisses der Schöpfung gegeben hat und weil er Gehorsams für die moralischen Gesetze fordert, die er in jedes Gewissen eingepflanzt hat (Röm 1,18-25; 2,14-16). Er ist nicht für unseren Gebrauch da.

Überdies, genau wie die menschlichen Wesen eifrig auf ihre individuellen Identitäten bedacht sind, wird auch der wahre Gott offensichtlich darauf bestehen, richtig identifiziert zu werden. Er wird Sich weder irgendjemandem offenbaren, noch mit jemand in eine Beziehung treten, der Ihn nicht anerkennen wird, wie Er wirklich ist. Auch wird Er nicht mit großzügiger Gunst auf jene schauen, die Ihn eine „höhere Macht“ nennen. Das zu tun ist für den wahren Gott eine Beleidigung! Der Gott der Bibel (dessen Existenz wir in früheren Artikeln unfehlbar bewiesen haben) erklärt dem widerspenstigen Israel, „ja, ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir verlangen werdet“ (Jer 29,13). Jene, die einen Gott finden möchten, der nach ihrer eigenen Vorstellung ist, werden den wahren Gott nicht finden.

Es entspricht gesundem Menschenverstand, dass der wahre Gott Sich nur den aufrichtigen und ernsthaften Suchenden offenbaren wird, die Ihn in Wahrheit kennen lernen wollen, um Ihm zu gehorchen. Die erste Grundvoraussetzung, Gott kennen zu lernen, ist die Bereitschaft – in der Tat die Leidenschaft – Ihn kennen zu lernen, wie er wirklich ist, nicht wie man Ihn sich vorstellt oder Ihn gerne haben würde. Es ist nicht weniger Götzendienst, sich in seiner Vorstellung einen eingebildeten Gott zu schaffen, als einen aus Ton, Holz oder Stein zu machen. Wer ist nun der wahre Gott, der Seine Existenz beweist, indem er in der Bibel unfehlbar die Zukunft vorhersagt? Wie wir in früheren Artikeln gesehen haben, identifiziert Ihn die Bibel 203-mal als „den Gott Israels“, 28-mal als „den Gott Jakobs“, 17-mal als „den Gott Abrahams“ und 13-mal als „den Gott Isaaks“. Nie wird Er der „Gott irgendeiner anderen ethnischen Gruppe“ genannt. Diese Bezeichnungen sind grundlegend für alles, was die Bibel lehrt, einschließlich des eigentlichen Charakters Gottes. Zu bekennen, an Gott zu glauben und zur gleichen Zeit ein Vorurteil gegen Gottes auserwähltes Volk zu hegen, die Juden oder gegen Israel, welche diese eindeutigen biblischen Identifikationen in bedeutungslose Titel verändert, wirft Zweifel darauf, ob man wirklich den wahren Gott kennt.

Als Christus die Leugnung der Auferstehung seitens der Sadduzäer widerlegte, beruhte Sein Hauptargument auf Gottes Erklärung an Moses: „Ich bin… der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs… das ist mein Name ewiglich, ja, das ist der Name, mit dem ihr an mich gedenken sollt von Geschlecht zu Geschlecht“ (2Mo 3,14-15). Zweifellos war das die Identität des wahren Gottes damals; sie ist es heute und wird es auf ewig sein. Gott ändert sich nicht.

Beachten sie Christi Beweisführung: „Ihr irrt, weil ihr weder die Schriften noch die Kraft Gottes kennt…. [H]abt ihr nicht gelesen, was euch von Gott gesagt ist, der spricht: »Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs«? Gott ist aber nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebendigen“ (Mt 22,29-32).

Christus sagt hier, wenn Abraham, Isaak und Jakob durch die Auferstehung von den Toten nicht ewig leben würden, dann wäre es eine Verspottung Gottes, wenn er sich auf ewig mit ihnen identifiziert hat. Er wäre der Gott von, und hätte Sich identifiziert mit Lebewesen von begrenzter Existenz – kaum ein Klicken in der Ewigkeit. Es würde Gott erniedrigen, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs genannt zu werden, wenn sie nicht länger existierten.

Wenn die Nation Israel tot ist, oder durch die Kirche ersetzt ist und keine ewige Zukunft hat, dann wäre gerade die Bezeichnung „Gott Israels“ nicht zu Gottes Ehre, sondern ein Schandfleck auf Seinem Charakter hinsichtlich Seiner vielen Versprechen, dass Israel nie aufhören würde zu existieren. Doch das ist die Haltung, die von denen eingenommen wird, die sagen, dass Israel durch die Gemeinde ersetzt wurde. In The Last Disciple – Der letzte Jünger (S. 88), lässt Hank Hanegraaf einen Schlüsselcharakter sagen, „Der Bund zwischen Gott und Israel war mit der Zurückweisung Seines Sohnes gebrochen.“

Hank gibt keine Erklärung, wie ein „ewiger Bund“ jemals gebrochen werden könnte, noch wie Israels Ablehnung Christi einen Bund brechen könnte, der nicht auf der Bedingung beruhte, dass sie Ihn akzeptierten, für den es niemals irgendeine Bedingung gab, die Israel erfüllen musste, und von dem Gott sagte, dass Er ihn in den letzten Tagen zur Vollendung bringen würde.

In der Tat zur gleichen Zeit, als Gott ewige Segnungen für Israel in einer vollen Wiederherstellung in den letzten Tagen verspricht, führt er auch ihre Treulosigkeit Ihm gegenüber an, ohne einen Hinweis, dass die vielen Sünden Israels und des jüdischen Volkes Ihn davon abschrecken würden, alle Seine Versprechen an Abraham, Isaak und Jakob zu erfüllen:

…das Land… von dem der HERR euren Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat, dass er es ihnen und ihrem Samen nach ihnen geben will… [das] Land, das ich euren Vätern gegeben habe, von Ewigkeit zu Ewigkeit… Nicht um euretwillen tue ich dies, Haus Israel, sondern wegen meines heiligen Namens, den ihr entweiht habt unter den Heidenvölkern… Schämt euch und errötet über eure Wege, ihr vom Haus Israel…. Zu jener Zeit, wenn ich euch reinigen werde von allen euren Missetaten…. Denn ich will euch… aus allen Ländern sammeln und euch wieder in euer Land bringen… ich will… euch mehr Gutes erweisen als je zuvor; und ihr sollt erkennen, dass ich der HERR bin…. Ich, der HERR, habe es gesagt und werde es auch tun (5Mo 1,8; Jer 7,7; Hes 36,11, 22-26. 32-36).

Auch hier wie anderswo (wie wir gesagt haben) ist es ziemlich eindeutig, dass Israel keine Bedingungen erfüllen muss, aber Gott wird, wegen der Unversehrtheit Seines Namens, jedes Versprechen erfüllen, trotz Israels Rebellion gegen Ihn. Überdies sagten die Propheten vorher, dass der Messias von Israel zurückgewiesen und gekreuzigt werden würde, doch in all diesen Prophezeiungen gab es nie einen Hinweis, dass Gott aufgrund dieser Zurückweisung Seinen ewigen Bund mit Israel brechen würde. Der Bund wurde mit Abraham, Isaak und Jakob geschlossen – nicht mit ihren Nachkommen (1 Mo 12,1-3; 15,7.18-21; 17,7-8.19.21; 26,3-5.24 [im englischen TBC Original liegt bei Kap 26 ein Druckfehler vor]; 1 Chr 16,14-18, usw.). Nie war er von dem Gehorsam ihrer Nachkommen abhängig, daher kann er auch unter keinen Umständen durch irgendetwas gebrochen werden, was deren Nachkommen taten oder unterließen. Es ist eine Ohrfeige für Gott, zu sagen, dass Israel durch jemand anderes ersetzt wurde!

Die Schrift enthält buchstäblich Hunderte von Versprechen Gottes, dass Israel als eine Nation nie zu existieren aufhören würde (Jer 31,35-37, usw.). Das kann nicht einmal von Gott selbst annulliert werden. Wenn er das täte, wäre Er ein Lügner. Auch kann es nicht im übertragenen Sinn weggedeutet werden, als ob das Land Kanaan, das zum Land Israel wurde, einfach das himmlische Erbe der Kirche bedeuten würde.

Es ist unwiderlegbar, dass Israel einst ein physisches, historisches Land besaß, das ihnen durch Gottes ewigen Ratschluss gegeben worden war. Es ist gleichermaßen eine historische Tatsache, dass Israel aufgrund seiner Rebellion aus diesem Land durch Gott selbst vertrieben worden war. Und nicht weniger ist es eine historische Tatsache, dass Israel noch einmal eine Nation wurde, am 14. Mai 1948, und dass Millionen von Juden seither aus mehr als 100 Ländern in dieses Gelobte Land zurückgekehrt sind, genau so wie es die Schrift vorhersagte. Das kann nichts weniger als der Anfang von Gottes versprochener Wiederherstellung Israels sein, so dass sein Ende besser sein würde als sein Anfang. Einige wenige von Gottes vielen Versprechen folgen:

Deinem Samen will ich dieses Land geben… auf ewig… vom Strom Ägyptens bis an den großen Strom, den Euphrat…. Und ich will meinen Bund aufrichten zwischen mir und dir und deinem Samen nach dir… als einen ewigen Bund…. Und ich will dir und deinem Samen nach dir das Land zum ewigen Besitz geben… das ganze Land Kanaan... denn dir [Isaak] und deinem Samen will ich alle diese Länder geben und will den Eid bestätigen, den ich deinem Vater Abraham geschworen habe… das Land, auf dem du liegst, will ich dir [Jakob] und deinem Samen geben.

Gedenkt auf ewig an seinen Bund… den er mit Abraham geschlossen, an seinen Eid, den er Isaak geschworen hat. Er stellte ihn auf für Jakob als Satzung, für Israel als ewigen Bund… »Dir gebe ich das Land Kanaan als das Los eures Erbteils« (1 Mo 12,7; 13,15; 15,18; 17,7.8; 26,3; 28,13; 1 Chr 16,14-16)

Psalm 83,4.5 zitiert den Hass von Israels Nachbarn zu jener Zeit und sagt den offen und oft verkündeten Plan der Moslems vorher, Israel von der Landkarte zu vertilgen: „Sie machen listige Anschläge gegen dein Volk…. Kommt, wir wollen sie vertilgen, dass sie kein Volk mehr seien….“ In dem gleichen Versuch, Israel zu zerstören, haben christliche Denominationen einen Boykott gegen Firmen angezettelt, die Geschäftsbeziehungen mit Israel unterhalten. Ersatztheologie Vertreter wie zum Beispiel D. James Kennedy, R.C. Sproul und viele andere, die mit ihnen verbunden sind, haben das moderne Israel zurückgewiesen; es habe keine Bedeutung bei der Erfüllung von Gottes Versprechen an Abraham, Isaak und Jakob. In „Ein offener Brief an Evangelikale und andere Interessierte: Das Volk Gottes, Das Land Israel und die Unvoreingenommenheit des Evangeliums“, erklären sie:

Die Erbversprechen, die Gott Abraham gab… finden keine Anwendung auf irgendeine besondere ethnische Gruppe, sondern auf die Kirche Jesu Christi, das wahre Israel…. Der berechtigte Anspruch irgendeiner ethnischen oder religiösen Gruppe auf das Gebiet des Nahen Osten, das das „Heilige Land“ genannt wird, findet keine Unterstützung in der Schrift. In der Tat wurden die Gebietsversprechen, spezifisch für Israel im Alten Testament, unter Joshua erfüllt. [Siehe Judgement Day, S. 276-277]

Ein ewiger Bund, der unter Joshua erfüllt wurde, der nur 110 Jahre alt wurde?! Hunderte von „Versprechen die im Alten Testament spezifisch an Israel gerichtet waren“, sind erst Jahrhunderte nach dem Tod Josuas von Israels Propheten prophezeit worden! Sogar die Prophezeiungen, die Moses während der Lebenszeit Josuas machte, dass Israel sündigen und aus dem Land vertrieben würde, wurden nicht „unter Josua“ erfüllt. Diese Erklärung Kennedys, Sprouls und anderer, ist eine solch offene Verachtung des Gottes Israel, dass man es für unglaublich hält, wenn es von biblischen „Gelehrten“ kommt! Hier ist das Wort des Herrn:

Darum siehe, es kommen Tage, spricht der HERR, da wird man nicht mehr sagen: »So wahr der HERR lebt, der die Kinder Israels aus dem Land Ägypten heraufgeführt hat!« [in Joshuas Tagen], sondern: »So wahr der HERR lebt, der den Samen des Hauses Israel aus dem Land des Nordens [Russland und andere] heraufgeführt und wiedergebracht hat, und aus allen Ländern, wohin ich sie versprengt habe!«… (Jer 23,7).

Das erfüllt sich in unseren Tagen. Als Gott Moses sagte, dass Er Israel zerstören würde und aus ihm [Moses] eine große Nation machen würde, suchte Moses Gott zu überzeugen, dass Er Sein Wort nicht halten würde, wenn Er das täte und dass Seine Kritiker sagen würden, er wäre nicht in der Lage, Seine Versprechen zu halten. Wenn auch nur eines nicht einträfe, würde das auf alle Seine anderen Versprechen abfärben. (2 Mo 32,9-14). Doch heute erklärt eine wachsende Anzahl derer, die behaupten, Christen zu sein, dass Gottes ewiger Bund mit Israel annulliert worden sei!

Wenn der ewige Bund, den Gott Abraham, Isaak und Jakob, den Patriarchen Israels geschworen hat, nicht gehalten wird, dann hat Gott Sich Selbst verleugnet. Das gleiche trifft zu für die buchstäblich Hunderten von Versprechen Gottes, dass Er Israel wieder voll in seinem Land wiederherstellen würde. Wenn auch nur eines nicht eintrifft, dann hat Gott Sich Selbst verleugnet und verdient nicht unser Vertrauen. Hier sind einige wenige der Vielen, die angeführt werden können:

Wie ein Hirte seine Herde zusammensucht… so will ich mich meiner Schafe annehmen und sie aus allen Orten erretten, wohin sie zerstreut wurden... und ich werde sie… aus den Ländern zusammenbringen und werde sie in ihr Land führen; und ich werde sie weiden auf den Bergen Israels… auf einer guten Weide…. Das Verlorene will ich suchen und das Verscheuchte zurückholen… so will ich meinen Schafen zu Hilfe kommen, dass sie künftig nicht mehr zur Beute werden sollen… Ich will ihnen einen einzigen Hirten erwecken… nämlich meinen Knecht David [d.h. den Messias]…. Und ich, der HERR, will ihr Gott sein… das sollen Regengüsse des Segens sein… sie sollen sicher in ihrem Land wohnen… Sie sollen künftig nicht mehr eine Beute der Heiden werden… und niemand wird sie erschrecken…. Ich will… euch mehr Gutes erweisen als je zuvor; und ihr sollt erkennen, dass ich der HERR bin… den Hohn der Völker sollst du nicht mehr tragen…. Denn ich will euch… aus allen Ländern sammeln und euch wieder in euer Land bringen… das ich meinem Knecht Jakob gegeben habe… ja, ich will meinen Geist in euer Inneres legen und werde bewirken, dass ihr in meinen Satzungen wandelt… ich will mein Heiligtum auf ewig in ihre Mitte stellen. (Hes 34,12-16; 22-28; 36,11.15.24.27; 37,25-28)

Wenn „ewig“ Israel betreffend nicht ewig bedeutet, wie kann man dann dem Versprechen in Johannes 3,16 auf ein ewiges Leben für die, die an Christus glauben, vertrauen? Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Gott Israels, ist der eine, wahre Gott. Der Messias, Israel durch jüdische Propheten Gottes in Aussicht gestellt, kam vor 2.000 Jahren. Er ist der Retter all derer, die an Ihn glauben, als der eine, der in Erfüllung dessen, was die hebräischen Propheten vorhersagten, für die Sünden der Welt starb, aus den Toten auferstand und zur Rechten des Vaters in den Himmel auffuhr. Er wird kommen in Macht und Herrlichkeit, um die Welt für ihre grausame Behandlung Seines Volkes Israel zu bestrafen und um die Welt vom Thron Davids in Jerusalem zu regieren. Lasst uns fest auf der Wahrheit der Schrift stehen und das wahre Evangelium Gottes predigen, zuerst den Juden, dann den Heiden.

TBC

 

und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: »Aus Zion wird der Erlöser kommen und die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden – Römer 11,26

Zitate

Gott, der ist wie Er ist, muss immer wegen Seiner Selbst gesucht werden, niemals als eine Mittel für irgendetwas anderes…. Wer immer Gott sucht als eine Mittel für einen erwünschten Zweck, wird Gott nicht finden….

Der allmächtige Gott, der Erschaffer von Himmel und Erde… wird den Menschen nicht helfen bei ihrem selbstsüchtigen Streben nach persönlichem Gewinn…. Doch das populäre Christentum hat als einen ihren wirksamsten Gesprächspunkt die Idee, dass Gott da ist, um den Leuten zu helfen, in dieser Welt voranzukommen.

A.W. Tozer, Man: The Dwelling Place of God – Der Mensch, der Wohnsitz Gottes, S. 56-57

Ironischerweise ist es so, dass jene, die ihre höchsten Werte in der nächsten Welt suchen, als einzige fähig sind, viel Gutes in dieser zu tun.

Herbert Schlossberg, Götzen zur Vernichtung S. 333

Wenn man das Recht der Leute auf Abtreibung nach Wunsch unterstützt oder akzeptiert, akzeptiert man eine Sichtweise des menschlichen Lebens unter Aspekten von Nützlichkeit – wenn der Fötus nicht nützlich oder passend ist… dann können wir ihn entsorgen. Wenn man erst mal diese utilitaristische Sichtweise angenommen hat… dass der Mensch kein unverletzliches Recht auf Leben hat – dann ist keiner von uns vor Vernichtung geschützt.

Dr. Paul Adreini, der Mayo Clinic angeschlossen, zitiert in David Hocking, Die Moralische Katastrophe S. 30

F & A

Frage: Ich fragte einen Pastor in Rick Warrens Kirche über die Endzeit und die Nation Israel. Hier ist die Antwort, die ich von ihm bekam: „Wie sie wahrscheinlich wissen, glauben jene mit einer stark dispensationalistischen Sichtweise der Endzeit, dass Jesus zu dem buchstäblichen Tempel in Israel zurückkehren muss. Das beeinflusst sehr stark die eigene Politik, weil noch immer ein Israel da sein muss, damit Jesus zum buchstäblichen Tempel zurückkehren kann, und Israel muss das Tempelgebiet beherrschen, was nicht der Felsendom Moschee entspricht.

„Wir lehren, dass es eine Anzahl von Sichtweisen der Endzeit gibt, die gleichermaßen biblisch sind. Aufgrund dessen ist unsere Annahme, dass die Nation Israel ein Existenzrecht hat, nicht auf der Endzeittheologie gegründet. Es basiert stattdessen auf unserem Respekt für die Juden als Gottes Volk, und die klaren Rechte, die Gott den Nationen in der Bibel gibt. Wir glauben auch sehr fest an die Lehre in Römer 11, dass sehr Viele des jüdischen Volkes in den Glauben an Christus geführt werden. Welchen Plan auch immer Gott verwenden mag, um so viele wie möglich der jüdischen Leute zum Glauben an Sich zu bringen, das ist der Plan, über den wir uns freuen werden!

„… wir unterstützen Israels Existenzrecht, aber mehr aus Respekt für die Juden, als Volk Gottes, denn aufgrund irgendeiner dispensationalistischen Theologie.“

Ich würde mich freuen zu erfahren, wie sie zu dieser Haltung hinsichtlich der Nation Israel stehen.

Antwort: Sie haben Recht, dass der Streitpunkt die Nation Israel ist, nicht jüdische Leute im Allgemeinen. Aus der Antwort, die sie erhielten, sehe ich, dass die Saddleback Kirche nicht an die vielen, eindeutigen Versprechen glaubt, die die Schrift macht – nicht für einige Juden, die über die Welt verstreut sind, sondern für Israel selbst – dass es als eine Nation weiter bestehen muss und wird.

(Nebenbei bemerkt, ich bin beinahe sicher, dass Rick die Pre-Trib Position – Entrückung vor der Trübsalszeit vertritt, aber diese Frage handelt von Israel und hat nichts mit der Entrückung zu tun)

Was heißt, Israels Existenzrecht zu unterstützen „aus Respekt für Juden als Volk Gottes“? Es liegt gerade an der Auserwählung der Juden als Gottes Volk, wie wir in Judgement Day unstreitig beweisen, dass der Gott der Bibel Hunderte von Versprechen machte, Israel zu bewahren, zu beschützen, zu segnen und es voll wieder herzustellen, so dass sein Ende besser als sein Anfang sein würde. Diese Versprechen sind unzweideutig und sie stellen die einzige biblische Grundlage für den Nahostfrieden heute und immer dar.

Dass Saddleback (oder irgendwelche anderen Christen) Gottes Versprechen an Israel in der Schrift ignorieren, bedeutet, Gott eine lange Nase zu machen. Sich auf „dispensationalistische Theologie“ zu beziehen, geht an der Sache vorbei. Es ist unwiderlegbar, dass Gott Israel ein ewiges Erbe im Land versprochen hat, das Er Abraham, Isaak und Jakob gegeben hat. Diese Versprechen sind so deutlich, dass sie nicht fehl interpretiert werden können, egal, was die eigene eschatologische oder dispensationalistische Position ist.

Was bedeutet es, Israels Existenzrecht zu unterstützen, gegründet auf „die klaren Rechte, die Gott den Nationen in der Bibel gibt“? Welches Existenzrecht gibt die Bibel Deutschland, Frankreich oder den USA und anderen? Keines! Ist das alles Existenzrecht, das Israel zusteht? In welchen Grenzen? Haben somit auch die „Palästinenser“ biblische Rechte auf das Land, das Gott Israel gab?! Und gibt es eine Anzahl „in gleicher Weise biblische“ Sichtweisen?! Man trotzt Gott!

Israel wurde erst im Jahr 1948 durch die UNO in die gegenwärtige Existenz gewählt. Die Araber lehnten den UNO Beschluss ab und griffen Israel an und schworen, es zu vernichten. Sie haben seither beständig darauf bestanden, dass Israel ihr historisches Land besetzt hält. In der Tat besetzen Araber Israels historisches Land! Der einzig mögliche Weg, diese Frage zu klären, ist, dass die Welt (einschließlich Araber und Juden) annehmen, was die Bibel sagt. Aber das Papier, welches sie von Saddleback erhielten, betrachtet Gottes Versprechen als fragwürdige „dispensationalistische Theologie.“

Im Gegensatz zur Aussage Saddlebacks, die Israel die „die klaren Rechte, die Gott den Nationen in der Bibel gibt“ garantiert, verkündet die Bibel selbst, dass Israel sich in einer anderen Kategorie als all die anderen Nationen befindet. Dreimal wird Israel der „Apfel“ von Gottes Auge genannt (5 Mo 32,10; Kl 2,18; Sach 2,12). Gott verspricht der Nation Israel, dass Er jene segnen wird, die sie segnet und verfluchen wird, die sie verfluchen (1 Mo 12,3). Niemals wurden solche Versprechen irgendeiner anderen Nation gegeben. Anzudeuten, dass Israel nur die Rechte habe, die Gott allen Nationen gegeben hat, ist eine schockierende Zurückweisung klarer biblischer Lehre! Gott sagt Israel deutlich, dass Er Israel „von den Völkern abgesondert“ hat (3 Mo 20,24.26) und dass es nicht „unter die Heiden gerechnet wird“ (4Mo 23,9), weil Er sie auserwählt hat, „aus allen Völkern… die auf Erden sind, damit du ein Volk des Eigentums für ihn seist“ (5Mo 7,6).

Gott versprach wiederholt, „Israel… ich bin mit dir… um dich zu erretten; denn ich will allen Heidenvölkern, unter die ich dich zerstreut habe, ein Ende machen; nur dir will ich nicht ein Ende machen“ (Jer 30,10.11). Wie kann irgendein Christ, der die Bibel ernst nimmt, sagen, dass Israel Rechte hat, die sich in nichts von denen anderer Nationen unterscheiden, und dass abweichende Sichtweisen über Israels Status heute und in der Zukunft alle biblisch sind?!

Gott verspricht Sein auserwähltes Volk aus allen Ländern zurück zu bringen, in die Er es zerstreut hat und eine spezielle „Wiedergeburt“ Israels als Nation zustande zu bringen. Wir waren gewiss Zeuge der Erfüllung dieses Versprechens anlässlich von Israels Wiedergeburt im Jahr 1948 und der darauf folgenden Immigration von Millionen Juden nach Israel aus mehr als 100 Ländern – etwas was in der ganzen Weltgeschichte noch nie da gewesen war!

Zu glauben, dass „sehr Viele des jüdischen Volkes in den Glauben an Christus geführt werden“, und zwar in der Endzeit, hat nichts mit Israel zu tun, sondern mit der Gemeinde, und das sind getrennte Einheiten. Überdies ist es erst durch Gottes Einsetzung Israels im Gelobten Land, dass Israel in Glauben an Ihn wiederhergestellt wird.

Die Schlacht findet gerade jetzt zwischen dem Islam (der sagt, dass Israel zerstört werden muss) und dem Gott der Bibel statt (der versprach die Nation Israel auf ewig zu schützen). Der Gott, an den Christen glauben, wird 203-mal in der Schrift „Gott Israels“ genannt. Israel ist das Hauptthema in Gottes Wort. Falsch zu liegen über Israel bedeutet, dass man das Meiste der biblischen Aussagen verpasst! Wenn die Bestimmtheit der Moslems, Israel zu zerstören, erfolgreich wäre, dann müssten wir dem Christentum abschwören, da es auf einer Lüge gegründet wäre und alle Moslems werden! Das ist die Streitfrage und ich denke, sie ist größer als alles, was Rick Warren angesprochen hat und ich bete darum, dass er die Führerschaft übernimmt und zugunsten Israels aus einer biblischen Sichtweise spricht!

Frage: Basierend auf Gal 2,20 („I live by the faith of the son of god – das lebe ich im Glauben des Sohnes Gottes“ – wörtlich übersetzt), lehren manche, dass Christus wie jeder von uns Glaube an Gott haben musste – Seine Wundertaten wären durch Glauben an Gott geschehen und seien das perfekte Beispiel der Wirkung der Gaben des Heiligen Geistes gewesen – und somit können wir das Gleiche tun – und dass es durch „Glauben des Sohnes Gottes“ ist, dass wir ein christliches Leben leben. Aber welchen Glauben hatte der Herr, oder musste er haben? Als Gott im Fleisch, war Er ganz Gott und auch ganz Mensch. Musste Er als Mensch Glauben an Sich als Gott haben? Als er tat „…die Werke, die kein anderer Mensch tat…“, war dies durch Glauben an Gott, oder durch Seine Macht als Gott? Bitte teilen Sie mir Ihre Gedanken zu diesem Thema mit.

Antwort: Wie sie schrieben, leiten jene, die dieses lehren, es von der King James Bibel „by the faith of the son of god – durch den Glauben des Sohnes Gottes“ [wörtlich übersetzt] ab. Das ist [im Englischen] keine falsche Übersetzung. Es ist schlicht altes Englisch und der King James Bibel eigene Weise zu sagen „durch Glauben an.“ Somit gibt die Neue King James es wieder mit „Glauben an“, wie es jede andere Übersetzung machte, die ich finden konnte. Englische Worte unterliegen einer beständigen Veränderung, so ist es nicht überraschend, dass die King James Bibel an manchen Stellen missverstanden werden kann.

Das alte Englisch der King James Bibel will manchmal das Gegenteil der heutigen Wortbedeutung sagen. Zum Beispiel, „only he who now letteth [will let] - nur muss der, welcher jetzt zurückhält“ (2 Th 2,7), bedeutet heute „zulassen.“ Aber es kommt von dem griechischen Wort katecho, welches wörtlich bedeutet „niederhalten.“ In heutigem Englisch würde es lauten „he who now restrains.“ So wird es in der New King James und anderen Bibeln wiedergegeben.

Somit ist diese Doktrin, dass wir „den Glauben Christi“ leben, gegründet auf ein falsches Verständnis des alten Englisch, was sehr rasch aufgeklärt wäre, wenn man andere Übersetzungen konsultieren würde. „The Comparative Concordance“ von Strong’s Exhaustive Concordance zeigt auf S 145, dass diese Klarstellung in der revidierten Ausgabe der King James gemacht wurde – nicht nur in Gal 2,20, sondern auch in 3,22 und sonst wo. Und ich unterstütze nicht die Revision der Autorisierten Version, welche weithin durch Modernisten wie Westcott und Hort kontrolliert wurde, deren Absicht es war, die Wahrheit zu zerstören. In Bezug auf Gal 2,20, jedoch, ist kein solches Motiv erkennbar, wo „faith of Christ“ in „faith in Christ“ geändert wurde. In der Tat kann ich mir nicht vorstellen, was „ein Leben im Glauben des Christus“ etwa bedeuten kann.

Wie sie aufzeigen, ist die logische Folge dieser Lehre der gleichermaßen irrige Glaube, dass Christus, während er auf dieser Erde war, als ein Beispiel für uns im Glauben lebte. Im Gegenteil sagte Er uns, „habt Glauben an Gott“ (Mk 11,22) – aber Er ist Gott und lebt nicht im Glauben an Sich selbst. Nirgendwo finde ich, dass Christus durch Glauben lebte. Ja, Er sagte, „Der Sohn kann nichts von sich selbst aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht… Ich kann nichts von mir selbst aus tun…. sondern den Willen des Vaters, der mich gesandt hat… Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht aus mir selbst; und der Vater, der in mir wohnt, der tut die Werke“ (Jh 5,19.30; 14.10). Aber dies ist nicht etwas, was für den Sohn alleine in Seiner Fleischwerdung zum Menschen anwendbar ist. Es ist die Folge dessen, dass Er ewig eins ist mit dem Vater und der Einheit in der Gottheit. Gleichermaßen tut der Heilige Geist nichts aus Sich selbst (Jh 16,13).

Christus wirkte durch Seine innewohnende Macht als Gott Wunder. Als Er Nathanael sagte, dass Er ihn unter dem Feigenbaum gesehen hatte, wo er saß, als Philip ihn rief, sagte Nathanael, „Rabbi, du bist der Sohn Gottes“ (Joh 1,49)! Jesus sagte nicht, „diese Schlussfolgerung kannst Du nicht aus der Macht ziehen, die ich an den Tag lege; ich wirke einfach Wunder durch Glauben an Gott, wie es jeder Gläubige tun kann.“ So erniedrigt diese Lehre Jesus und lehnt es ab, Seine vielen Erklärungen Seiner Gottheit zu erkennen, welche die Rabbis verstanden und für die sie Ihn kreuzigten.

Lebt Christus heute im Himmel aus Glauben und wird uns irgendwie Sein Glauben heute verliehen? Natürlich nicht. Ist es Sein fortdauernder Glaube, seit er in den Himmel zurückgekehrt ist, der uns trägt? Wenn ja, wie können wir dann die vielen Sünden und das Versagen von Christen erklären? Er ist Gott, teilt den Thron des Universums mit dem Vater, von dem Er sagte, „Ich und der Vater sind eins“ (Jh 10,30). Wie würde dieser vorgebliche „Glaube von Christus“ sich in unseren Leben ausdrücken? Er wäre sicherlich nicht selbsttätig. Müssen wir Glauben in den „Glauben des Christus“ haben anstatt in Ihn, wie die Schrift uns ermahnt? Petrus bezieht sich auf „die Bewährung eures Glaubens“ (1Petr 1,7). Jesus sagt uns „Habt Glauben an Gott“ (Mk 11,22). Uns wird wiederholt gesagt, dass unser Glauben an Christus und an Gott sein muss. Wir müssen dem Evangelium glauben.

Überdies verwandte Christus oft den Ausdruck „dein Glaube“, wenn Er zu jenen sprach, die ihr Vertrauen auf Ihn setzten. Sündern wird gesagt, „Glaube an den Herrn Jesus Christus“ (Jh 3,16; Apg 16,31). Paulus predigte überall „den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus“ (Apg 20,21). Nirgendwo in der Schrift finde ich, dass uns gesagt wird, Glauben an den Glauben des Christus zu haben. Das ist einfach ein Missverständnis des alten Englisch und ist eine bedauerliche Verlegenheit für die, welche es predigen.

Alarmierende Nachrichten

Telegraph [UK] 14/01/2006: ‘Göttliche Mission’ treibt Irans neuen Führer [Auszüge] – Indem Iran mit seinem Nuklearprogramm auf die Konfrontation mit der Welt zustürmt, ist die an erster Stelle stehende Frage im Geist der westlichen Führer „Was bewegt seinen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad zu solcher Verwegenheit?“

Politische Analysten deuten auf die Tatsache hin, dass sich der Iran wegen der hohen Ölpreise stark fühlt, während Amerika durch den Aufstand im Irak geschwächt wurde.

Aber hört sorgfältig auf die Äußerungen von Mr. Ahmadinejad – jüngst beschrieben von Präsident George W. Bush als ein „merkwürdiger Mann“ – und da ist eine weitere Dimension, ein religiöser Messianismus, die, wie manche vermuten, dem iranischen Führer einen gefährlichen Sinn einer göttlichen Mission gibt.

Im November wurde das Land durch ein Video erschreckt, das Mr. Ahmadinejad zeigte, wie er einem Kleriker sagte, dass er die Hand Gottes gefühlt hatte, als er die Weltführer bei seiner Rede an die UN Generalversammlung im letzten September hingerissen hatte.

Als ein Flugzeug letzten Monat in Teheran abstürzte und 108 Leute umkamen, versprach Mr. Ahmadinejad eine Untersuchung. Aber er dankte den Toten, indem er sagte: Was wichtig ist, dass sie den Weg zum Märtyrertum gezeigt haben, welchem wir folgen müssen.“

Der bemerkenswerteste Aspekt von Mr. Ahmadinejads Frömmigkeit ist seine Hingabe an den Verborgenen Imam, der Messias-ähnlichen Figur des Shia Islam, und des Präsidenten Glauben, dass seine Regierung das Land vorbereiten muss für seine Rückkehr.

Eine der ersten Handlungen der Regierung von Mr. Ahmadinejad war, der Jamkaran Moschee £10 Millionen zu spenden, eine populäre Pilgerstätte, wo die Frommen hingehen, um Botschaften an den Verborgenen Imam in einen heiligen Brunnen zu werfen.

Alle Strömungen des Islam glauben an einen göttlichen Retter, der als Mahdi bekannt ist, der am Ende der Tage erscheinen wird. Ein übliches Gerücht – bestritten durch die Regierung, aber weithin geglaubt – ist, dass Mr. Ahmadinejad und sein Kabinett einen „Vertrag“ unterzeichnet haben, wo sie sich verpflichtet haben, für die Rückkehr des Mahdi zu arbeiten und ihn nach Jamkaran sandten.

Irans dominante „Zwölfer“ Sekte glaubt, dass das Mohammed Ibn Hasan sein wird, der als der 12. Imam oder der rechtschaffene Nachkomme des Propheten Mohammed angesehen wird.

Im 9. Jahrhundert soll er im Alter von fünf Jahren ins „Verborgene“ gegangen sein. Seine Rückkehr wird eingeleitet durch kosmisches Chaos, Krieg und Blutvergießen. Nach einer katastrophalen Konfrontation mit dem Bösen und der Dunkelheit, wird der Mahdi die Welt in ein Zeitalter von universellem Frieden führen.

Das ist ähnlich der christlichen Vision der Apokalypse. In der Tat, der Verborgene Imam wird in der Gesellschaft von Jesus zurückerwartet.

Mr. Ahmadinejad scheint zu glauben, dass diese Ereignisse nahe bevor stehen, und dass gewöhnliche Sterbliche die göttliche Zeittafel beeinflussen können.

Die Aussicht auf einen solchen Mann, der im Begriff ist Kernwaffen zu erhalten, ist beunruhigend. Die unausgesprochene Frage ist: Fordert Mr. Ahmadinejad nun einen Zusammenprall mit dem Westen, weil er sich sicher fühlt in dem Glauben an die unmittelbar bevorstehende Rückkehr des Verborgenen Imam? Schlimmer, mag er vielleicht versuchen, ein Chaos zu provozieren, in der Hoffnung, sein Wiedererscheinen zu beschleunigen?

Offizielle Stellen des Westens [fürchten], dass Irans Präsident sogar Geschmack an einem Zusammenprall mit dem Westen findet, in der Überzeugung, dass es wieder den Geist der islamischen Revolution entfacht und – wer weiß – das Kommen des Verborgenen Imam beschleunigt.

Dave's Reiseweg

Sept 8-10 Great Lakes Prophecy Conference (Dave & TA) Appleton WI (920) 735-1242 www.ccappleton.org

Sept 12 Calvary Chapel Costa Mesa (Dave) Santa Ana CA (714) 979-4422

Sept 16 Midwest Hebrew Ministry (Dave) Arden Hills MN (612) 866-8014

Sept 29-30 Calvary Bible Chapel (Dave) Macomb MI (586) 977-1849

Oct 1-2 Christliche Versammlung Thurstrasse (TA) Frauenfeld Switzerland 41 (0)52 720 48 57

Oct 7 Centre Biblique Européen (TA) Lausanne Switzerland 41 (0)21 887 75 63

Oct 4-6 Winnipeg Prophecy Conference (Dave) Winnipeg MB (204) 853-7786 www.wpgpc.org

Oct 18-22 Midnight Call (Dave) Brazil 51 3241-5050 www.chamada.com.br

Nov 3-5 TBC Conference (Dave & TA) Bend OR (800) 937-6638 www.thebereancall.org

Nov 10-11 Calvary Chapel Men’s Retreat (TA) Lynnwood WA (425) 672-4377

Nov 12 Calvary Chapel (TA) Lynnwood WA (425) 672-4377

Nov 23-26 Calvary Chapel Vladimir (Dave) Vladimir Russia

Briefe

Lieber Dave, wie ich dem Herrn danke für die Gabe der Unterscheidung, die Er ihnen gegeben hat. Es bricht mein Herz so viele zu sehen, die zu einer Zeit fest auf dem unwandelbaren Wort Gottes standen, aber sich nun willenlos in die listigen, täuschenden Tricks des Feindes treiben lassen, und es nicht einmal erkennen – und denken, dass sie das Werk des Herrn unterstützen, obgleich sie stattdessen auf dem Weg des Abfalls voranschreiten. EI (PA)

Liebe Mitstreiter in Christus, Sie waren mir eine große Hilfe, da sie mich vor vielen nicht schriftgemäßen Annahmen warnten. Es ist so leicht für Christen, den Geist der Zeit zu erhaschen, anstatt zu versuchen, den Zeitgeist zu korrigieren

TBC: Ich bin heute „durch Zufall“ auf ihre Webseite gestoßen. Ich freue mich wirklich an ihrer ausgewogenen Sichtweise und Anwendung der Schrift. Wenn man den Kalvinismus mit dem Arminianismus vergleicht, King James Bibel mit modernen Übersetzungen, usw. findet man üblicherweise Parteien in Randbezirken, die teilweise recht haben. Ich habe immer gedacht, dass biblisches Verständnis und Lehre… ein Gleichgewicht von Randideen ist, und das Lesen ihrer Werke hat diese Gedanken bestärkt. RB (AZ)

Liebe Brüder in Christus, vielen Dank, dass sie dieses Buch schrieben (Yoga und der Leib Christi) über die dämonischen Bollwerke, die involviert sind in Yoga. Christen werden ständig auf allen Fronten hineingezogen, dass sie politisch korrekt werden. Ich bin Jesus Christus sehr dankbar für Ihren Dienst. LS (Email)

Lieber Berean Call, ich schätze die Tatsache, dass sie Ihre Kritik von Rick Warren mit der Anerkennung ins Gleichgewicht brachten, dass er gerettet ist…. Es beantwortet jene Kritiker, die sie als so barsch oder nicht liebend beschreiben. ET (PA)

Lieber Berean Call, eine der „Nachspeisen“ ihres Newsletters ist… „TBC Extra.“ In ihrer Bewertung von „neuen“ Filmen und Romanen, bin ich froh, meine eigenen Gedanken in Worte gefasst zu sehen: „Die Kirche mustert ihre Truppen in Kampflinien gegen Phantomfeinde, während der Feind sie von innen her aufweicht…. Marketing und Unterhaltung sind an die Spitze der Liste der Evangelikalen gestiegen von ‚Wie macht man das Christentum passend und populär…’“ (6/06). Danke für das Mitteilen der Wahrheit, welche das Wort ist. JS (OR)

TBC: zu schlecht, dass die „Beröer“ so heftig antikatholisch sind, dass sie zu Lügen, Halbwahrheit und Verunglimpfungen in ihrer Propaganda greifen. Sparen sie ihre Zeit, Postgebühren und Arbeiten dafür, sich selbst zu bekehren. Nirgendwo in der Bibel steht, dass man nur das glauben muss, was in der Bibel steht. (Anonym)

[TBC: Es tut uns leid, aber wir können sie nicht von unserer Mailingliste nehmen, da sie uns ihren Namen nicht genannt haben.]

An den Berean Call, ihr Buch Die Frau und das Tier ist sehr informativ und öffnet mir wirklich die Augen. Ich verstehe nun, dass die Kirche des ersten, zweiten und dritten Jahrhunderts wirklich sehr verschieden war, verglichen mit der römisch-katholischen Kirche im Lauf der Zeitalter. Ich überlegte… zur katholischen Kirche zurückzukehren, als ich aus dem Gefängnis kam… bis ich herausfand, sie glaube nicht, dass die Bibel wörtlich zu nehmen sei, und dass sie nicht an die Endzeit glauben, was der Antichrist, das Mal des Tieres, die Entrückung usw. betrifft…. Mein Plan ist jetzt, eine bibelgläubige Gemeinde zu finden und mich aktiv als Diener Jesu Christi einzusetzen. MB (Gefangener, Kanada)

Lieber T.A. McMahon, ich las mit Interesse ihren Artikel, der die Psychologie behandelte…. Das Wort sensual –natürliche Menschen kommt vom Griechischen „Psuchichos“, woher wir unser Wort „Psychologie“ haben. Es bezieht sich auf ein Leben, das auf sich selbst konzentriert ist. Man sollte in diesem Fall Sprüche 18,2 beachten. Das Thema… muss von Gefühlen handeln. Im Grunde muss es einem dazu bringen, sich gut zu fühlen…. Es setzt nicht die Ewigkeit in unsere Herzen. Es behandelt nur den Augenblick…. Es hat nur die gegenwärtige Befriedigung zum Ziel…. Die Botschaft ist beinahe immer eine relationale Botschaft. Sie belässt unseren Fokus horizontal, und nicht vertikal – auf Christus hin. Ich finde es interessant, dass Judas 18 diese Haltung der Endzeit zuordnet, verbunden mit 2 Timotheus 4,2-8. Ich denke, wir sehen die Erfüllung dieser Prophetie in dem, was wir am Radio, Fernsehen und in den Buchläden vorfinden. Es gab eine Zeit, das konnte man in einen Buchladen gehen und die meisten Regale voll von Bibeln, Kommentaren oder Doktrinbüchern finden. Da gab es vielleicht ein Regalbrett, auf dem Bücher über Psychologie zu finden waren, oft zentriert um die Familie. Nun ist alles umgekehrt… Preis Gott, unsere Erlösung ist nahe! AB (Email)

TBC Notizen

Gelegenheit zum Dienst

Als die DVD Psychologie und die Gemeinde herauskam, bat ein Gemeindedienst seine lokale, öffentliche Fernsehstation, sie vorzuführen. Sie füllten ein einfaches Formblatt aus, unterzeichneten, dass sie sich für den Inhalt verantwortlich fühlten und bezahlten eine $15 Gebühr für Synchronisation und verliehen die DVD an die Station. Psychologie und die Gemeinde wurde seither siebenmal ausgestrahlt und wird auch in der Zukunft verwendet werden.

Hier ist eine Gelegenheit für einen Dienst für jene, die in Gegenden mit öffentlich zugänglichem Fernsehen wohnen. Rufen sie die Fernsehstation an, füllen sie die Formalien aus und senden sie diese zurück zusammen mit der DVD.

Wenn sie Psychologie und die Gemeinde nicht haben, werden wir ihnen eine Gratiskopie für öffentliche Verwendung zusenden. Wenn die Fernsehstation eine kleine Synchronisationsgebühr verlangt, können wir ihnen den Betrag erstatten.

Der Berean Call gibt die Erlaubnis, die DVD von diesen öffentlichen Fernsehstationen zu senden. Fragen? Rufen sie uns unter 1-800-937-6638 (nur USA) an.

T.A. McMahon Executive Director

TBC Extra

Zu heiß für wahre Überlegungen

In dieser Welt, wo das Selbst verherrlicht wird und Image alles ist, sollte es keine Überraschung sein, von einem neuen Online Magazin zu hören, das Mamis im Alter zwischen 18-35 Jahren als Zielgruppe hat und sich mit Schönheit, Gesundheit, Sexappeal, Beziehungen, Astrologie usw. beschäftigt. Die vorgestellten Frauen sind schön, stark und sehr auf sich selbst bezogen. Sie haben ein Buch produziert, um ihre Philosophie des „Ich Zuerst“ voranzutreiben und sprechen oft davon, „sich wahnsinnig, unerschrocken in sich selbst zu verlieben.“

Die Webseite wird „The Hot Mom’s Club – Der Klub der heißen Mamis“ genannt. Die Homepage verkündet, „Willkommen bei HMC! Eine Quelle für Mamis, die sich weigern, ihren Sinn für Stil oder ihre Sexualität am weißen Lattenzaun abzugeben!“

Das Buch, das sie anbieten, wird das Handbuch der heißen Mamis genannt und trägt ihr Logo – eine Silhouette einer Frau, die sich in einer „Charlies Engel“ Positur setzt, komplett mit Pfennigabsatz, üppigem Haar – und zwei Kinder, die sich an sie anschmiegten. (Auch können sie das T-Shirt mit diesem Logo aus ihrem Online Angebot kaufen und eine „Heiße Mami“ werden!) Beigetragen zu diesem Buch haben (unter vielen) solche Angesehenen wie Kathie Lee Gifford; Daniella Clark, “weit bekannt dafür, dass sie den Rausch für die heutigen am Rücken sehr kurzen Standardjeans gestartet hat”; Schauspielerin Kelly Preston (Scientologin); Elizabeth Blanchard, Yoga Lehrerin und Frau von Yoga Guru Mark Blanchard; Diana Lang, spiritueller Berater und Yoga Lehrer (von der man für $200 einen 1,5 stündigen Vortrag über Astrologie bekommen kann); und Sheila Kelly, die exotische Tänze in Konditionstraining verwandelt hat, um „Frauen überall zu befähigen.“

Eine Neudefinition von üblicher Terminologie scheint heute vorherrschend zu sein, und diese Webseite ist keine Ausnahme. „Heiß“ bedeutet zu unserem Erstaunen „befähigt“! Wer hätte das gedacht? Ich schlug im Merriam Webster Online nach. Interessanterweise war diese Definition nicht aufgeführt – oder auch nur angedeutet.

Die Webseite wirbt für weitere eigene Bücher. Eines wird genannt Burnt Toast – Verbrannter Toast, geschrieben von Terri Hatcher (eine Desperate Housewives Berühmtheit). Die Prämisse dieses Buchs scheint zu sein, dass Mamis am schlechtesten von allen wegkommen: nichts bekommen, die verbrannten Toasts essen zu müssen, während die Kinder die guten Scheiben essen, sich selbst aufzuopfern, so dass ihre Familien das Beste abbekommen. Anscheinend ist dies (in dieser Welt der neuen Definitionen), eine schlechte Sache. Hatcher glaubt, dass es da ein Gleichgewicht geben muss, und die Mamis sollten in der Tat die guten Sachen bekommen.

Okay, so blablabla. Was gibt es sonst Neues? Warum die Aufregung? Warum sollte man das überhaupt erwähnen?

Einfach deshalb, weil der Verleger und Förderer dieses Buches niemand anderes ist als Thomas Nelson – diese Firma stellt sich auf ihrer eigenen Webseite als „der weltgrößte Verleger von englischsprachigen Bibeln“ vor: die gleiche Thomas Nelson Inc., deren Gründers Ziel vor 200 Jahren war, wie sie sagen „Ehre Gott und diene den Leuten.“

Das Handbuch der heißen Mamis wird veröffentlicht unter Nelsons „Impressum“ Naked Ink – Nackte Tinte. Nackt? Wie bei „[Adam]…: Ich… fürchtete mich, denn ich bin nackt; darum habe ich mich verborgen“ (1Mo 3,10)? Nein, nein! „Nackt“ beeilen sie sich zu erklären (mit wieder einer neuen Definition), bedeutet „Authentizität und Transparenz und Verletzlichkeit.“ Aha, ich verstehe.

In einem Artikel über das Buch, der auf der Philly.com Webseite veröffentlicht ist, schreibt Kolumnist Karen Heller, „…produziert von Naked Ink, eine Sparte des christlichen Buchverlags Thomas Nelson….“ Obgleich nun das Buch sehr entschieden nichtchristlich ist – und auch nicht als christlich vermarktet wird – wird es immerhin durch einen Verlag verlegt, vermarktet und verteilt, der bekannt ist, „christlich“ zu sein und dessen Begründer, so prahlen sie, „mit dem Ziel… durch den Glauben und die Integrität gezeigt hat, die ihn durch sein ganzes Leben geleitet hat. Als ihm gesagt wurde, dass der Tod nahe sei, entgegnete er ruhig, ‚Ich denke, meine Tage sind ganz in Gottes Händen. Er macht alles richtig. Sein Wille geschehe!’ Dann nahm er seine Bibel wieder auf, die auf seinem Nachttisch lag und sagte, nun muss ich mein Kapitel zu Ende lesen.’“

In der Rubrik „Thomas Nelson Geschichte“ auf der Webseite, schreiben sie, „Er (Nelson) konnte sich kaum den Weg vorgestellt haben, der vor ihm lag – und vor der Firma, die für immer seinen Namen tragen würde.“ Was würde er sagen, wenn er den Weg sehen würde, den seine Firma genommen hat?

Ausgehend von dem Erbe, Bibeln und solche Werke wie John Bunyans Pilgerreise zur seligen Ewigkeit, Robinson Crusoe, und der Vikar von Wakefield zu veröffentlichen, bringt Nelson gegenwärtig Bücher über erfolgreiches Marketing, Lobpreis in der Emerging Church, über Landschaftsbau, und einen Jagd- und Fischführer heraus.

Und nun, als ob sie nicht weit genug von den Pfaden der Rechtschaffenheit abgewichen wären und kopfüber in den „Ratschluss der Gottlosen“ (Psalm 1) gefallen wären, stehen sie zufrieden auf dem „Pfad der Sünder“ und sitzen „wo der Spötter sitzt“ mit der Veröffentlichung eines Buches, das Gottes Gebot missachtet, dass niemand „höher von sich denke, als sich zu denken gebührt“ (Röm 12,3). Dieses Buch (und die Webseite) werben für den Sex außerhalb der Ehe (viele der Frauen, die einen Beitrag geschrieben haben, nennen sich „Single Mutter nach freier Wahl“ – das bedeutet bei diesen Frauen nicht immer Adoptivmutter), Astrologie, Yoga und Meditation, zusammen mit einem vollständig hedonistischen Lebensstil, der die genaue Antithese des Beispiels ist, durch gottesfürchtige Frauen das gesetzt wurde, wie es in Sprüche 31; Titus 2; 1 Petrus 3,5.6; Apostelgeschichte 9,36.42 und in der ganzen Schrift definiert ist. Welches Geschäft veranlasst einen „christlichen“ Verlag, sich mit solchen Dingen in irgendeiner Weise zu verbinden?

(Eine interessante Nebenbemerkung hinsichtlich eines Kommentars auf Nelsons Webseite: „Anfang des 20, Jahrhunderts war Thomas Nelsons and Sons einer der größten Verlage der Welt. Doch in der Mitte des Jahrhunderts war ein deutlicher Niedergang zu sehen. Seine Ausrichtung hatte sich von der Herstellung überwiegend christlichen Materials hin zum Anbieten populärer ‚Kaffeetisch’ Bücher über alles Mögliche verschoben… Es begann eine finanzieller Existenzkampf.“)

Die Firma verkündet noch immer, „durch die Gnade Gottes sind wir ausgezeichnet worden… das Wort Gottes um den Globus zu verbreiten.“ Man wundert sich, was sie für „Gottes Wort“ halten. Wie wird die Wirkung dieser Mischung von Werken, die den Herrn verherrlichen und den Leib Christi auferbauen mit denen, die Schande und Unehre auf Seinen Namen bringen, auf das Christentum und die nächste Generation sein? Übernimmt Thomas Nelson Inc. die Verantwortung für diese gemischte Botschaft, die von ihrer Firma im „Namen des Herrn“ ausgeht? Bedeuten Wahrheit und Liebe und Ehre und Hingabe und Opfer irgendwas, oder sind sie alle umdefiniert worden, um dem momentanen Zweck zu dienen?

Ich war immer sehr erstaunt über die Lieblichkeit des Herrn und Seine Treue, Seinen Kindern gute Dinge zu geben – seine Bereitwilligkeit, alles für uns zu opfern und ein perfektes Beispiel der perfekten Eltern zu geben. („Denn dazu seid ihr berufen, weil auch Christus für uns gelitten und uns ein Vorbild hinterlassen hat, damit ihr seinen Fußstapfen nachfolgt“ – 1Petr 2,21). Als eine Mutter, die fünf Kinder großgezogen hat, finde ich es bemerkenswert, dass der Herr mich auf so viele unvorhersehbaren Wegen gesegnet hat, als ich durch meine Mutterschaft stolperte, wo beinahe alles außer, dass der Herr durch alles mit mir war, ungewiss war – indem er mir unbeschreibbare Liebe für meine Kinder gab, indem ich beobachtete, wie sie aufwuchsen und reiften, wobei ich nichts mehr wünschte, als zu sehen, dass sie ihren Platz im Leib Christi einnehmen würden – und dass ich mich dabei ertappte, einen Geschmack für verbrannten Toast entlang dieses Wegs zu entwickeln!

Wie traurig, dass so viele junge Frauen die Segnungen vermissen werden, die das Nicht-Konzentrieren auf das Ich geben kann und die, in dem leeren Streben, sich selbst zufrieden zu stellen, niemals die Freude kennen lernen werden, sich selbst für andere aufzuopfern.

Wie tragisch, dass eine Firma wie Thomas Nelson, der die Gelegenheit gegeben worden war, so viel Gutes zu tun, sich stattdessen dafür entschieden hat, sich im Schlamm zu suhlen – und gleichzeitig kühn auf ihrer Webseite zu verkünden (aus der New Century Version der Bibel): „Wenn der HERR nicht das Haus baut, dann arbeiten umsonst, die daran bauen“ (Ps 127,1). – Barbara Romine

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.