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THE BEREAN CALL

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September 06

Gott Jakobs, Gott Israels (Teil 2)

Dave Hunt

Letzten Monat erwähnten wir, dass der einzig wahre Gott, der Schöpfer des Universums, und aller Dinge darin – der Gott der Bibel – Seinen Namen mit Israel verknüpft und seine Integrität an Israel gebunden hat. Doch viele Evangelikale einschließlich wohl bekannter Führer bestehen darauf, dass Israel nicht länger von Bedeutung ist, weil es abgehauen wurde, da es Christus abgelehnt hatte und nun durch die Kirche ersetzt ist. Es gibt sogar Gruppen (nicht nur unter denen, die die Überlegenheit der weißen Rasse vertreten oder Sekten wie zum Beispiel Herbert W. Armstrongs zählebige Jünger) die auf der lächerlichen Theorie bestehen, dass die „Zehn Verlorenen Stämme“ Israels auf die britischen Inseln auswanderten und dass daher alle Leute britischer Abstammung die wahren Juden heute sind. Einige gehen so weit zu sagen, dass die ganze „weiße Rasse“ die wahren Juden sind – als ob nicht nur England, sondern ganz Europa und Russland unbewohnte Einöde war, bis dieser Überrest der „Zehn Verlorenen Stämme“ sich dort niederließ.

Wir haben bewiesen, dass die zehn Stämme, die nach Assyrien verschleppt wurden (2 Kön 17,6-23) nicht „verloren“ waren, sondern den Großteil der heutigen Juden ausmachen (siehe 2 Chr 34.35; F&A Nov 92, Mai 96). Weit davon entfernt, dass Israel abgeschnitten ist, sagen Hunderte Prophezeiungen Israels Bedeutung im Weltgeschehen der letzten Tage voraus, der Angriff der ganzen Welt gegen Israel bei Armageddon, die Rettung durch den Messias, und die herrliche schlussendliche Wiederherstellung im Tausendjährigen Königreich. Auch gab es nirgendwo in der Schrift einen Hinweis auf Israel, der möglicherweise so interpretiert werden könnte, als ob damit die Britischen Inseln oder das Britische Volk gemeint sein könnte, noch viel weniger die „weißen Rassen“!

Die meisten der mehr als 2.000 Verweise auf Israel oder Israeliten in der Bibel und die Tausende von Prophetien (bereits erfüllt oder noch vor der Erfüllung), beziehen sich auf das historische Land Israel im Nahen Osten, dessen Grenzen eindeutig beschrieben sind (1 Mo 15,18-21), und auf das Volk, das dort beinahe 2.300 Jahre lebte, das unter Gottes Gericht vertrieben worden war, und durch Gott wieder zurückgebracht werden wird, so dass kein ethnischer Jude außerhalb Israels übrig gelassen wird (Hes 39,27-29).

Wir wissen durch die DNA Testmethode, wer heute die Juden sind. Das Israelische Einwanderungsbüro verlangt DNA Tests, wenn es Fragen hinsichtlich der Glaubwürdigkeit von beanspruchter jüdischer Abstammung gibt. Wenn eine durchschnittliche Person britischer Abstammung sich testen ließe, würde sie eine vollkommene Niete ziehen, was beweisen würde, dass der britische Israelismus äußerste Narrheit ist. Keine andere ethnische Gruppe als die Juden hatte oder konnte ohne ihr eigenes Land und seit mehr als 2.000 Jahren über die ganze Welt zerstreut, ihre DNA Identität beibehalten.

Es ist nicht wichtig zu wissen, wer ein Amerikaner, Araber, Grieche usw. ist. Im Gegensatz dazu ist es lebenswichtig zu wissen, wer ein Jude ist. Warum? Ungefähr 70 Prozent der Seiten der Schrift befassen sich damit, Israels Geschichte zu erzählen  und seine Zukunft vorherzusagen: seine fortwährende und unbußfertige Rebellion gegen Gott, seine widerstrebende und lange hinausgeschobene, aber schlussendlich schlimme Bestrafung (deren schlimmster Teil noch kommen wird), die weltweite Zerstreuung der Juden, ihre Sammlung aus der ganzen Welt zurück in ihr eigenes Land in den Letzten Tagen, Hunderte von Prophezeiungen hinsichtlich Israels gegenwärtiger Schlüsselrolle in der Weltgeschichte, oder seine größte Heimsuchung, die gerade bevorsteht (Jer 30,7), wo Zweidrittel aller Juden auf der Erde getötet werden (Sach 13,8-9), und von seiner schlussendlichen Wiederherstellung unter dem Messias (Sach 12-14). Israel ist unfraglich das Hauptthema in Gottes Heiligem Wort. Bei Israel falsch zu liegen bedeutet deshalb, bei beinahe allem in der Bibel falsch zu liegen.

Der Eine, den die Bibel beinahe 203 mal den „Gott Israels“ nennt, hat durch einen ewigen Bund geschworen, dass Israel (dreimal genannt Sein „Augapfel“ – 5 MO 32,10; Kla 2,18; Sach 2,12) nie aufhören wird, als eine Nation zu existieren: „Darum fürchte dich nicht… Israel… denn ich will allen Heidenvölkern, unter die ich dich zerstreut habe, ein Ende machen; nur dir will ich nicht ein Ende machen… doch ganz ungestraft kann ich dich nicht lassen“ (Jer 30,10.11). „Siehe, es kommen Tage, spricht der HERR, da diese Stadt dem HERRN gebaut werden soll… es soll ewiglich nicht mehr zerstört noch niedergerissen werden (Jer 31,38-40). Die Sprache könnte hier und im ganzen Heiligen Wort Gottes nicht eindeutiger sein.

Diese und Hunderte andere Versprechen Gottes an Israel, aufgezeichnet in der Schrift, sind ein scharfer Tadel für Leute wie zum Beispiel Hank Hanegraaff, D. James Kennedy, R.C. Sproul und andere, die lehren, dass die Kirche Israel ersetzt hat. „So spricht der HERR, der die Sonne als Licht bei Tag gegeben hat, die Ordnungen des Mondes und der Sterne zur Leuchte bei Nacht…. Wenn diese Ordnungen vor meinem Angesicht beseitigt werden können… dann soll auch der Same Israels aufhören, allezeit ein Volk vor meinem Angesicht zu sein“ (Jer 31,35.36); „Siehe, ich will sie sammeln aus allen Ländern, wohin ich sie in meinem Zorn… verstoßen habe, und ich werde sie wieder an diesen Ort [Israel] zurückführen und sie sicher wohnen lassen; und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein… so will ich auch alles Gute über sie bringen, das ich über sie rede (Jer 32,37-42).

Israel hatte versagt, seine Berufung, für die Welt, ein Vorbild für Heiligkeit in Hingabe an Gott zu sein (3 Mo 20,20-24.26; 5 Mo 6,4.5; 7,6 usw.), zu erfüllen. Während es viele gläubige Israelis gibt, einige sogar innerhalb des Militärs, bleibt Israel heute als Ganzes so böse und gottlos wie Amerika und der Rest der Nationen. Gottes „auserwähltes Volk“, das in Erfüllung von vielen spezifischen biblischen Prophezeiungen erneut im Gelobten Land wohnt, weigert sich in seinem täglichen Leben, den Gott ihrer Väter zu ehren, der sie dorthin gebracht hat. Sogar in der gegenwärtigen Notlage hinsichtlich Gaza und Libanon vertraut die große Mehrheit der Israelis den eigenen Waffen und ihrer Entschlossenheit, anstatt dem einzigen Einen zu vertrauen, der sie beschützen kann und versprochen hat, dies zu tun.

Der Triumph des winzigen Israel in jedem Krieg und gegen unmögliche Chancen, wird von vielen innerhalb der IDF (Israel Defense Forces) als nicht normal erklärbar angesehen. Offiziere des Militärs, die anfeuernde Reden halten, erzählen oft von verblüffenden Ereignissen, die sie in vergangenen Kriegen erlebt hatten, aber selten wird auf Gottes Eingreifen hingewiesen, sogar wenn keine andere Erklärung möglich ist. Israel als Ganzes wurde noch nicht bis zu dem Punkt gedemütigt, um das anzuerkennen, was der Psalmist prophezeite: „Wenn der HERR nicht für uns gewesen wäre – so sage Israel als die Menschen gegen uns auftraten, so hätten sie uns lebendig verschlungen…. Gepriesen sei der HERR, der uns ihren Zähnen nicht zur Beute gab…. Unsere Hilfe steht im Namen des HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat (Ps 124,1.2.3.6.8). Bei Armageddon jedoch wird diese Prophezeiung für alle Realität werden, die überleben.

Im Gegensatz dazu wird Großbritannien gemeinsam mit Amerika unter „allen Nationen“ sein, die Gott bei Armageddon für ihr Malträtieren Israels und speziell für das Teilen Seines Landes sammeln und zerstören wird (Jer 30,11; Joe 3,2; Sach 12,9; 14,2). In der Tat spielte Großbritannien eine Schlüsselrolle dabei, Israel seines Landes zu berauben und den größten Teil wegen des Öls an die Araber zu geben. Sowohl Großbritannien als auch Amerika haben Israel viele Male verraten und das US wie auch das britische Außenministerium haben sich Israel von Anfang an entgegen gestellt, wie wir in Judgement Day dokumentieren. Jene Tatsachen alleine beweisen die Lüge des britischen Israelismus.

Warum nun würde Gott treu dem treulosen Israel helfen? Er macht es Israel von Anfang an deutlich, „…weil der HERR euch liebte und weil er den Eid halten wollte, den er euren Vätern geschworen hatte, darum hat der HERR euch mit starker Hand herausgeführt… aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten (5Mo 7,8). Wie wir letzten Monat bezüglich der letztendlichen Wiederherstellung und des Segens (den Er durch den Messias versprochen hat) bemerkten, erklärte der Gott Israels: „So spricht GOTT, der Herr: Nicht um euretwillen tue ich dies, Haus Israel, sondern wegen meines heiligen Namens, den ihr entweiht habt unter den Heidenvölkern…. Schämt euch und errötet über eure Wege, ihr vom Haus Israel… Ich, der HERR, habe es gesagt und werde es auch tun (Hes 36,22.32.36 usw.). Obwohl Israel Ihn gegenwärtig missachtet, erfüllt „der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs“ (2Mo 3,15.16 und zehn andere Stellen in der Bibel) Seine Versprechen an diese Patriarchen mittels ihrer Nachkommen – und der Tag wird kommen, an dem ganz Israel, das Armageddon überlebt, glauben wird.

Die meisten Juden weltweit erwarten das erste Kommen des Messias. Sie sind sich dessen nicht bewusst, dass er bereits kam, abgewiesen und gekreuzigt wurde. Jesus warnte die Juden, „Ich bin im Namen meines Vaters gekommen, und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer in seinem eigenen Namen kommt, den werdet ihr annehmen“ (Joh 5,43). Tragischerweise wird es Armageddon brauchen, damit die überlebenden Juden Buße tun, sich zu dem Gott Israels wenden und den Einen annehmen, der in Seines Vaters Name kommt. Gott erklärt, in dieser größten Notlage, der Israel sich je gegenüber sah, wird er das eine Drittel, das überleben wird „ins Feuer bringen und es läutern, wie man Silber läutert, und ich will es prüfen, wie man Gold prüft. Es wird meinen Namen anrufen, und ich will ihm antworten“ (Sach 13,8.9).

Wenn sie mit ihren eigenen Augen den Messias kommen sehen, um sie zu retten, und zu ihrer Schande entdecken, wer Er ist, heißt es, „sie werden um ihn klagen, wie man klagt um den eingeborenen [Sohn], und sie werden bitterlich über ihn Leid tragen… eine große Klage geben in Jerusalem“ (Sach 12,10-14). Warum solch extreme Klage, wenn sie durch den Messias gerettet werden? Der Gott Israels erklärt: „sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben“ (Sach 12,10)!

Bei Armageddon, wenn Jahwe zur Rettung kommt, offenbart Er sich als der Eine, den Israel durchstochen hat! Durchstochen?! Wann und wie konnte Israel den Einen durchstechen, der zu Moses sagte, „denn kein Mensch wird leben, der mich sieht“ (2Mo 33,20)? Gott, „ein Geist“ (Joh 4,24), kann nicht durchstochen werden – aber der Messias, der als Mensch kam, konnte es. Jesus, der jede messianische Prophezeiung erfüllte, wurde am Kreuz durchstochen. Warum wurde Er gekreuzigt? Weil er behauptete, Gott zu sein (Joh 10,30-33)!

Jahwe spricht in der ersten Person, doch es scheint sich um zwei Personen zu handeln: „sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben und sie werden um ihn klagen….“ Dieses ihn scheint eine andere Person zu sein – und doch musste er durchstochen sein, weil sie um Ihn trauern – so muss er Jahwe sein! Ist Jahwe zwei Personen? In der Tat erklärt Er über sich, dass er drei in einem sei! Bedenke dies: „Ich habe von Anfang an nicht im Verborgenen geredet. Seitdem es geschehen ist, bin ich da…” (Jes 48,16). Gewiss muss der Eine, der spricht, Gott sein, weil Er von Anfang an gesprochen hat. Doch er fügt hinzu, „und nun hat mich GOTT, der Herr, und sein Geist gesandt“ (Jes 48,16). Hier begegnen wir Gott, GOTT dem Herrn, und dem Geist Gottes.

Konnte es das sein, was der Heilige Geist den Apostel Johannes zu schreiben inspirierte, „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott“? Gewiss muss dieser Eine, der das „Wort“ genannt wird, das bereits am Anfang existierte und Gott ist, der gleiche Gott sein, auf den sich Jesaja bezieht, der vom Anfang an spricht.

Aber die Ähnlichkeiten in diesen zwei Versen enden hier nicht. Beide führen zu beinahe identischen Fragen. In Jesaja, wie konnte Gott von Gott gesandt sein, und in Johannes, wie kann Gott mit Gott sein? Hier ist nur eine Lösung: Der Messias muss Gott sein. Als Jesus sagte, „Ich und der Vater sind eins“ (Joh 10,30), beschuldigten die Juden Ihn der Blasphemie. Als sie Steine aufnahmen, fragte Jesus sie, warum sie Ihn töten wollten. Ihre sofortige Antwort war, „wegen Gotteslästerung… weil du, der du ein Mensch bist, dich selbst zu Gott machst“ (Verse 31-33). Dass der Messias erklärte, er sei Gott, war die letztendliche Häresie, die des Todes wert war? Nein!

Nach den hebräischen Propheten musste der Messias Gott sein und zur gleichen Zeit der Sohn Gottes. Wenn Gott einen Sohn hat, der Selbst Gott ist und der eins mit Seinem Vater ist, das würde die Einwände der Rabbis in nichts auflösen. Wir begegnen Gottes Sohn zu wiederholten Malen in den hebräischen Schriften. Indem er prophetisch spricht präsentiert der Psalmist Gott, der von einem verkündet, der kommen wird, „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt“ (Ps 2,7). Die Zeugen Jehovas und andere, die Christi Gottheit verleugnen, nehmen dies als einen Bezug auf Christi Geburt auf Erden als den Beginn Seiner Existenz. Das kann jedoch nicht der Fall sein, weil Gott von Seinem Sohn spricht, als ob er bereits existiert und eine Gott missachtende Welt warnt, „Küsst den Sohn, damit er nicht zornig wird…. Wohl allen, die sich bergen bei ihm“ (Ps 2,12)

Dass der Sohn Gottes bereits vor seiner Fleischwerdung existierte, wird aus einer Zahl anderer Statements der hebräischen Propheten klar. Salomon zitiert den Propheten Agur, der folgende Frage stellt: „Wer stieg zum Himmel empor und fuhr herab? Wer fasste den Wind in seine Fäuste? Wer band die Wasser in ein Kleid?“ Die offensichtliche Antwort ist „Gott.“ Dann fragt er „was ist der Name seines Sohnes…“ (Spr 30,4), womit er beweist, dass der Sohn Gottes bereits zu der Zeit existierte. Schadrach, Meschach und Abednego wurden in den großen Feuerofen geworfen, so heiß, dass die Flammen jene töteten, die sie hineinwarfen. Nebukadnezar war erstaunt, diese drei Hebräer lebendig in den Flammen umhergehen zu sehen, und er beobachtet einen anderen bei ihnen, und ruft in Erstaunen aus, „die Gestalt des vierten gleicht einem Sohn der Götter“ (Dan 3,25)!

Während Jahwe Erlösung durch den kommenden Messias versprach, erklärte Er wiederholt, dass Er Selbst der einzige Retter war: „Ich, ich bin der HERR, und außer mir gibt es keinen Retter“ (Jes 43,11); „Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, all ihr Enden der Erde; denn ich bin Gott und keiner sonst“ (Jes 45,22). Und doch geht diese Rettung zu „allen Enden der Erde“ durch einen anderen, der Selbst Gott und der Messias sein muss: „ich habe dich auch zum Licht für die Heiden gesetzt, damit du mein Heil seist bis an das Ende der Erde“ (Jes 49,6). Von wem spricht Gott?

Ohne Zweifel stimmen alle hebräischen Propheten darin überein, dass Gott als eine Dreieinheit existiert: drei Personen (Vater, Sohn und Heiliger Geist) aber ein Gott – und dass Er in dem Messias Mensch wird, ohne aufzuhören Gott zu sein. Christi Anspruch, dass Er Gott und Mensch ist, und eins mit Seinem Vater, stimmt mit den Propheten überein. Jesaja verkündete: „Denn ein Kind ist uns geboren“ (Jes 9,5). Das bezieht sich auf Sein Menschsein, das er, wie vorhergesagt, Seiner jungfräulichen Mutter, Maria verdankt: der „Same“ der Frau (1 Mo 3,15). Aber Jesaja fügt hinzu, „ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter…. Die Mehrung der Herrschaft und der Friede werden kein Ende haben auf dem Thron Davids…“ (Jes 9,5.6). Gewiss muss der gegebene Sohn der bereits existierende Sohn Gottes sein – und Er muss der Messias sein, weil Er auf Davids Thron regieren wird.

Aber Jesaja erklärte, dass der Messias Gott ist! Sein Name ist Wunderbarer, Ratgeber, Starker Gott.“ Und Er ist auch „der Ewig-Vater.“ Hier ist das gleiche Geheimnis: Gott ist sowohl Vater wie Sohn, und Er alleine ist der Messias! Die meisten Juden weigern sich noch, diese Identität des Gottes Abrahams, Isaaks und Jakobs“ anzuerkennen. Das ist die einzige Stelle, wo sie mit ihren bittersten Feinden, den Moslems übereinstimmen. Der Koran verdammt jeden zur Hölle, der an die Dreieinigkeit glaubt (Sur 5,72-74)!

So ist die Tatsache, dass Jahwe als Mensch gekommen ist, der zu Tode durchstochen wurde, wiederauferstanden ist und zur Rettung Israels bei Armageddon kommen wird, in perfekter Übereinstimmung mit den hebräischen Propheten. Wenn Israel seinen Gott in dieser Gestalt zu seiner Rettung kommen sehen wird, wird es ihnen schmerzlich klar werden, dass er zuvor auf Erden war, wo Er zurückgewiesen wurde und zu Tode durchstochen wurde. So gab Jesus nur die Propheten als Echo wieder, als Er den Einwohnern von Jerusalem sagte, dass Er auf dem Weg zum Kreuz war „wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird“ (Jes 53,7): „Ihr werdet mich von jetzt an nicht mehr sehen, bis ihr sprechen werdet: Gepriesen sei der, welcher kommt im Namen des Herrn“ (Mt 23,39). Zuletzt werden sie „den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs“ verstehen – und „so wird ganz Israel gerettet werden“ (Röm 11,26)!

- TBC

Zitate

[Es ist gesagt worden,] je mehr ein Mensch in seinem eignen Herzen hat, desto weniger wird er von außen verlangen; Übertriebenes Bedürfnis nach Unterstützung von außen ist Beweis für den Bankrott des inneren Menschen. [Somit] ist das gegenwärtige, übertriebene Trachten nach… Unterhaltung Beweis, dass das innere Leben des modernen Menschen in ernsthaftem Niedergang ist. Der durchschnittliche Mensch hat… keine innere Stärke, um ihn über das Bedürfnis für wiederholte psychologische Schüsse zu stellen, um ihm den Mut zum Weiterleben zu geben….

Das [phantastische] Wachstum der Amüsierphase des menschlichen Lebens [ist] eine Bedrohung der Seele des modernen Menschen. Sie hat größere Macht über den menschlichen Geist und menschlichen Charakter als jeder andere Erziehungseinfluss auf der Erde, [eine] Macht, die beinahe ausschließlich böse ist, und den inneren Leib verfaulen lässt, die… die ewigen Gedanken verdrängt, die die Seele der Menschen gerne füllen würden…. [Sie] ist zu einer wirkliche Religion geworden… gegen die zu sprechen nun gefährlich ist….

Jahrhunderte lang stand die Kirche solide gegen jede Form von weltlicher Unterhaltung, und erkannte sie als ein Mittel zur Zeitverschwendung, als Zufluchtsort vor der störenden Stimme des Gewissens… welches die Aufmerksamkeit von der moralischen Verantwortlichkeit ablenkt…. Aber seit neustem… scheint sich die Kirche … mit dem großen Gott der Unterhaltung verbunden zu haben…. Da haben wir heute die erstaunlichen Spektakel, wo Millionen von Dollar in den unheiligen Job der irdischen Unterhaltung für die so genannten Söhne des Himmels geschmissen werden. Religiöse Unterhaltung verdrängt an vielen Stellen so schnell die ernsten Dinge Gottes… und kaum ein Mensch wagt es, seine Stimme dagegen zu erheben.

Von The Best of A.W. Tozer, 126-128

F & A

Frage: Ich möchte sagen, dass meine eschatologischen Ansichten dem gleichen, was ich Im Berean Call lese. Ich bin ein eindeutiger prämillenialer Prätribulationist, und ein Futurist hinsichtlich Prophetie. Doch ich dachte, dass sie den eschatologischen Kreis verließen und seine Spielregeln brachen, als sie einen „Tiefschlag“ gegen jene versetzten, die sie im TBC August 2006 in F&A erwähnten, welche „ein Vorurteil gegen Israel… hegen“, und meinen damit, dass deren Ansichten „einen Zweifel darauf werfen, ob sie wirklich den wahren Gott kennen.“ Wollen sie damit sagen, dass der Glaube an die Ersatztheologie ernsthaft in Frage stellt, ob man wirklich gerettet ist oder nicht? Ich kann nicht glauben, dass sie die eigene Sicht der Ereignisse der Letzten Tag als kritisch für die eigene Erlösung ansehen. Oder ist das ihre Ansicht?

Antwort: Danke dass sie danach fragen. Vielleicht war meine Sprache nicht so präzise, wie sie hätte sein müssen und daher mögen andere dieselbe Frage haben. Nein, ich sagte nicht, dass „die eigene Sicht der Ereignisse der Letzten Tage als kritisch für die eigene Erlösung anzusehen ist.“ Nie habe ich Eschatologie in das Evangelium eingeschlossen. Meine Sorge war Gottes Identität und Ruhm. Ich schrieb: „… die Bibel identifiziert Ihn 203 mal als den Gott Israels, 28 mal als den Gott Jakobs, 17 mal als den Gott Abrahams, und 13 mal als den Gott Isaaks.’ Zu bekennen, an Gott zu glauben und zur selben Zeit Vorurteile gegen das jüdische Volk oder gegen Israel zu hegen, welche diese klaren biblischen Identifikationen in bedeutungslose Titel verdrehen, wirft Zweifel darauf, ob man wirklich den wahren Gott kennt.“

Ich machte auf die Tatsache aufmerksam, „in Seiner Widerlegung der Leugnung der Auferstehung seitens der Sadduzäer, gründete Christi Hauptargument auf Gottes Erklärung gegenüber Moses: „Gott sprach zu Mose: Ich bin, der ich bin… der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs… das ist mein Name ewiglich, ja, das ist der Name, mit dem ihr an mich gedenken sollt von Geschlecht zu Geschlecht“ (2Mo 3,15). Das war eindeutig die Identität des wahren Gottes damals, ist es heute und wird es für immer sein. Gott ändert sich nie.“

Christus sagte damit, wenn Abraham, Isaak und Jakob nicht wieder auferweckt werden, um ewig zu existieren, dann könnten ihre Namen nicht Teil des ewigen Namens des ewigen Gottes sein. Das war die Logik Christi und ich habe sie einfach in Hinsicht auf Israel als Nation übernommen, die von Abraham, Isaak und Jakob abstammt.

Indem ich logisch folgerte, wie es Christus tat, argumentierte ich: „Wenn die Nation Israel tot ist, oder durch die Kirche ersetzt ist und keine ewige Zukunft hat, dann diente genau der Begriff „Gott Israels“ nicht Gottes Herrlichkeit. Stattdessen wäre er ein Schandfleck für seinen Charakter hinsichtlich Seiner vielen Versprechen, dass Israel nie zu existieren aufhören würde. Doch das ist die Position, die von denen eingenommen wird, die sagen, dass Israel durch die Kirche ersetzt ist.“

Ich sagte nicht, bevor irgendeiner das Evangelium glauben könnte, müssen wir erklären, dass Gott „der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs“ ist oder dass sie nicht gerettet sein können. Ich sagte, wenn man Glauben an Christus bekennt, und an den Einen, der Ihn gesandt hat, aber später durch Vorurteil gegen Juden oder Israel sich weigert, Gott so anzunehmen, wie Er Sich Selbst in Bezug zu Abraham, Isaak und Jakob und der Nation, die aus ihnen hervorging, enthüllt, entstehen zurecht Zweifel, ob diese Person wirklich den wahren Gott kennt. Mein Punkt ist, dass wir uns beim Widersprechen der Ersatztheologie auf die Identität und den Charakter Gottes konzentrieren müssen, Seinen Namen und Seine Versprechen an die, die Er zuerst „erwählt… damit du ein Volk des Eigentums für ihn seist“ (5Mo 7,6) genannt hat.

Frage: Meine Frau und ich freuen uns jeden Monat auf den Berean Call. Wir… preisen den Herrn, dass jemand immer noch „für den Glauben kämpft, der den Heiligen ein für allemal überliefert worden ist“ (Jud 1,3). Ihr Artikel vom Dezember 2005, „Wunderbare Liebe“ war besonders erbauend, aber ich bezweifle, was sie sagen, „Er [Gott]… veranlasste Ihn [Christus] den ewigen Feuersee zu erleiden….“ Das würde gewiss den „kleinen Gott Kenneth Copeland“ sehr glücklich machen, wenn man seine Lehren berücksichtigt… dass Jesus mit dem Teufel in der Hölle für drei Tage und Nächte kämpfen musste und „wiedergeboren werden“ musste, um unsere Erlösung zu erlangen. Ich frage mich, aus WELCHEM Buch der Bibel sie das entnommen haben?

Antwort: Es ist grundlegend für das Evangelium, dass Christus das Leiden des Feuersees für jede Person erlitt, die je geboren wurde. Christi Erklärung, „Es ist vollbracht [tetelestai, was bedeutet ‚voll bezahlt’]“ gibt mit Gewissheit an, dass Er erlitt, was die ganze Menschheit als Strafe für Sünde zu erleiden verurteilt ist. Das muss den ewigen Feuersee einschließen.

Unser Herr wurde Mensch, „er sollte ja durch Gottes Gnade für alle den Tod schmecken“ (Hebr 2,9). Insoweit der Feuersee „der zweite Tod“ (Off 20,14) ist, den all die Verdammten ewig erleiden werden, muss Christus jene ewige Strafe für die ganze Menschheit erlitten haben. Wenn nicht, würde es immer noch etwas für den Erlösten zu bezahlen geben. Aber das kann nicht der Fall sein für jenen, der „kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen…“ (Joh 5,24).

Dass Christus die Strafe des Feuersees ertrug, bedeutet nicht, dass Er in dem Feuersee litt. Das Lehren von Copeland (und anderer), dass Christus in der Hölle litt, ist eine falsche Lehre! Er trug unsere Sünden am Kreuz; vom Kreuz aus rief Er in Triumph aus, „Tetelestai!“; und wir werden durch Sein Blut erlöst, das bei Seinem Tod am Kreuz vergossen wurde.

Frage: Ihre Mai Artikel gefiel mir. Sie betonten das Thema des Lammes, das in der ganzen Schrift zu finden ist. Spielt The Message das Lamm in Hebräer 11,4 nicht herunter, oder wird es dadurch nicht gänzlich eliminiert? Wie können so viele evangelikale Führer Eugene Petersons The Message, veröffentlicht von NavPress, empfehlen, wenn es Gottes Wort so viel Gewalt antut!

Antwort: Gott sagt, „Durch Glauben brachte Abel [„ein Schafhirte“ (1 Mo 4,2)] Gott ein besseres Opfer dar als Kain; durch ihn erhielt er das Zeugnis, dass er gerecht sei, indem Gott über seine Gaben Zeugnis ablegte, und durch ihn [manche deutsche Bibel-Versionen sagen hier als Alternative „dieses“, so wie die KJV Bibel] redet er noch, obwohl er gestorben ist“ (Hebr 11,4). The Message sagt, „Durch einen Glaubensakt brachte Abel Gott ein besseres Opfer dar als Kain. [So weit so gut.] Es war, was er glaubte, nicht was er brachte, das den Unterschied machte. Das ist es, was Gott bemerkte und als gerecht billigte.“

Im Gegenteil, die Bibel betont das Opfer, das Abel aus seiner Herde brachte! Peterson ersetzt mit seinen eigenen Worten Gottes Wort, und er wagt, was er zusammengeschrieben hat, „eine andere Bibelversion“ zu nennen! Hebräer betont eindeutig das, was Abel brachte („Opfer…Gaben…dieses] und sagt, dass es „durch Glauben“ geopfert wurde. Moses betont gleichermaßen das Opfer: „Und auch Abel brachte [ein Opfer] dar von den Erstlingen seiner Schafe…. Und der HERR sah Abel und sein Opfer an; aber Kain und sein Opfer sah er nicht an“ (1Mo 4,4.5). Die ganze Betonung liegt auf dem Opfer: das von Abel, wurde von Gott angenommen, das von Kain nicht!

Petersons Perversion der Bibel bedeutet, dass das Opfer unwichtig ist und dass es nur auf das ankam, was Abel glaubte. Woher wissen wir, was er glaubte? Durch sein Opfer! Christus „nachdem er sich einmal zum Opfer dargebracht hat“ (Hebr 9,28). Unser Glaube ist in Christus, der „sich selbst durch den ewigen Geist als ein makelloses Opfer Gott dargebracht hat“ (Hebr 9,14) für unsere Sünden. Das Opfer ist zentral für unseren Glauben. Hier, wie woanders, ändert Peterson komplett die Bedeutung, und raubt den Lesern die Wahrheit!

Wenn man bedenkt, in welchem großen Detail Gott die Opfer des Alten Testaments beschreibt, ist Petersons Sicht eine Häresie! Er verfälscht ein Hauptthema der Schrift und die Bedeutung, die dahinter steht – das Lamm, geschlachtet zu unserer Erlösung. Peterson gibt uns seine Worte, nicht „all [die Worte], was aus dem Mund des HERRN hervorgeht“ (5Mo 8,3) und „das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit“ (1Petr 1,24). Doch hinterlistig gibt er es als „Bibel“ aus. Der Psalmist freute sich, „Auf ewig, o HERR, steht dein Wort fest in den Himmeln“ (Ps 119,89). Wir freuen uns, dass Peterson Gottes Wort dort oben nicht „verbessern“ kann!

Wie können so viele Kirchenführer Petersons Verstümmelung der Bibel preisen! Unterstützer umfassen: Richard Foster, Jack W. Hayford, J.I. Packer, Rick Warren, und Warren Wiersbe. Fragen sie sie, warum sie diese Perversion unterstützen, was öffentlich angeprangert werden sollte. Wie können wahre Christen diese Verstümmelung von Gottes Wort auf die leichte Schulter nehmen?! Christen müssen wegen dieser Korrumpierung aufwachen, die Wurzel in der Kirche fasst, in Protest aufstehen und jene in die Pflicht nehmen, die verantwortlich sind. Gewiss ist ein entschlossenes Eintreten für die Wahrheit seit langem überfällig! Wir hoffen und beten, dass die Leser des TBC entschieden reagieren werden! (Eine Teilliste von pervertierten Zitaten aus The Message erhalten sie unter www.thebereancall.org).

Frage: Als Langzeitfan des TBC war ich schrecklich von ihren negativen Bemerkungen über den Film, End of the Spear – Ende des Speers, in den F&A vom Mai enttäuscht. Sie sagten, „der Film tut sowohl den Missionaren… wie auch dem Herrn einen schlechten Dienst… ist eine Beleidigung für die fünf Märtyrer, entehrt ihren Herrn und führt Betrachter in die Irre!“ In der Tat konnte nichts weiter von der Wahrheit weg sein!

Dave, wenn du das nächste Mal einen Film kritisierst, schau ihn bitte vorher an. Der Sohn des Missionars Nate Saint trat für diesen Film ein…. Die Waodani selbst billigten ihn und arbeiteten mit diesen Filmemachern zusammen….

Antwort: Bitte schauen sie sich meine Antwort noch einmal an, und sie werden sehen, dass ich nicht behaupte, den Film End of the Spear – Ende des Speers zu verurteilen, ohne ihn gesehen zu haben. Meine Antwort gründete sich alleine darauf, was der Fragesteller sagte, der ihn gesehen hatte. In meiner Antwort an ihn verwendete ich solche Phrasen wie „was sie schildern“ und „der Film, wie sie ihn beschreiben.“

Seine Meinung über den Film (nachdem er ihn gesehen hatte) unterscheidet sich deutlich von der ihren – und in ihrem Brief gehen sie nicht auf seine Einwände ein, die ich zitierte. Sie beziehen sich auf „Produktionswert…dichtes Skript, prachtvolle Kinematographie, schönes Ergebnis, eine unwiderstehliche Geschichte und feine Schauspielkunst.“ Ähnliche Komplimente könnte man vielen gottlosen Filmen geben. Auch haben ihre Einwände gegen das, was ich schrieb, keine Beziehung zur Frage, die mir gestellt war und auf die ich antwortete.

Der Kritiker stellte fest: „Aber die größte Enttäuschung war, dass das Evangelium – dass alle gesündigt haben und dass Christus Gott ist, der Mensch wurde und die durch Gottes Gerechtigkeit geforderte Strafe für unsere Sünden bezahlte – fehlte! Die verwandelnde Kraft des Evangeliums und der Glauben an Christus wurde nie als der Grund für den Wandel im Leben der Aucas angeführt!“ Sie widerlegten das nicht. In der Tat machten sie überhaupt keinen Bezug auf den Evangeliumsinhalt des Films oder seinen Mangel daran.

Er sagte, „Auch schildert der Film nicht das fromme Leben dieser Menschen. Jim Elliott wurde unfair und unehrenhaft als ein sorgloser Hanswurst dargestellt, es wurde nie gezeigt, wie die Missionare beteten, in ihrer Bibel lasen, Jesus erwähnten oder über Gott sprachen. Kein Gottesdienst wurde gezeigt oder auch nur angedeutet. Diese fünf jungen Menschen hätten eher Friedenskorps Mitarbeiter oder Anthropologen sein können als Missionare. Der Film hätte auch Pazifismus unterstützen können oder nicht gewalttätige Antwort auf Verfolgung.“ Sie widerlegten keine dieser ernsten Einwände.

Sie sagen, „die Missionare… waren vollkommene Männer und Frauen, die ihre Ehegatten liebten, schwanger wurden, Familien aufzogen, Geburtstage feierten, tanzten, lachten und das Leben voll genossen.“ Dass solche Dinge schön dargestellt wurden, könnte man von vielen säkularen Filmen sagen und hat keine Beziehung zu dem, was im Kern eines christlichen Films stehen sollte. Er beklagte sich, dass der Film nicht das Evangelium zeigte und nicht das Christentum darstellte, welches diese Missionare lebten. Nicht nur weisen sie diese Kritik nicht zurück, sondern sie sprechen sie nicht einmal an. Ich hoffe andere Beurteilungen dieses enttäuschenden Film werden mehr Unterscheidung zeigen.

Alarmierende Nachrichten

http://www.JewishWorldReview.com, 22.06.06: PHOTOS LÜGEN WIRKLICH, Jonathan Tobin [Auszüge] – wie kommt es, dass Bilder und Tatsachen so gelöst voneinander sind, wenn es um Israel geht? Als eine Explosion an einem Strand in Gaza mehrere Palästinenser am Anfang dieses Monats tötete, hielten die internationalen Medien nicht inne, um nachzudenken, Nachforschungen anzustellen, oder Fragen über das Ereignis zu stellen. Sie sprangen einfach darauf. Auf Israel.

Als ein Bild eines palästinensischen Mädchens, das bei dem Leichnam eines toten Verwandten trauerte, um die Welt verbreitet wurde und auf die Titelseiten von Zeitungen wie The New York Times gelangten, bestand wenig Zweifel darin, wer für ihr Leiden zu tadeln war, und in der Erweiterung für das aller Palästinenser: die israelischen „Besatzer“, deren Brutalität wieder einmal das Leben von arabischen Unschuldigen gekostet hatte.

Das einzige Problem bei dieser Geschichte ist… dass die grundlegende Prämisse nicht wahr war. Bruchstücke der Granate… zusammen mit anderen Faktoren, zeigten, dass die israelischen Streitkräfte nicht verantwortlich waren.

Klingt das etwa vertraut? Das sollte es…. Es war dasselbe, als ein palästinensischer Junge… angeblich durch israelische Scharfschützen umgebracht wurde… zu Beginn der zweiten Intifada im Herbst 2.000, als er in der Tat durch palästinensisches Gewehrfeuer getötet wurde. Dasselbe Szenario spielt sich im Frühling 2.002 ab, als viele Medien die Lüge eines Massakers an arabischen Zivilisten in Dschenin während einer Gegenoffensive der israelischen Armee abkauften, die einer Welle von palästinensischen Selbstmordattentaten folgte. Sogar die UN musste schlussendlich zugeben, dass das auch falsch war.

Warum passiert das immer wieder?... Um eine glaubwürdige Antwort auf diese Fragen zu finden, gibt es nichts besseres als ein Buch zu Rate zu ziehen, das von Encounter im letzten Jahr mit wenig Tamtam veröffentlicht wurde: Der andere Krieg: Israelis, Palästinenser und der Kampf der Medien um Vorherrschaft, von der Journalistin Stephanie Gutmann.

Wie Gutmann berichtet, waren die Einsätze in dem Zeitalter von Nachrichten rund um die Uhr im Internet und der Nachrichtenkanäle des Kabelfernsehens… nie höher…. Gutmann erklärt, „Ich schrieb dieses Buch, weil… Leute daran erinnert werden müssen, dass Bilder lügen – die zweite Intifada wurde der Öffentlichkeit durch eine Reihe von Bildern erklärt – Bilder, die uns nicht die Wahrheit brachten.“

Das klassische Beispiel war ein gefeierter New York Times Irrtum, wobei die Zeitung ein AP Photo abdruckte, das nach der Beschreibung einen israelischen Soldaten zeigte, der einen blutüberströmten palästinensischen Jugendlichen auf dem Tempelberg brutal behandelte. Wie die Times entdeckte, war der Jugendliche in Not in der Tat ein amerikanischer Jude, der von Arabern angegriffen worden war. Der Soldat, der laut Times ihn angeblich zusammengeschlagen hatte, war in der Tat ein israelischer Polizeioffizier, der ihn aus dem Mob gerettet hatte, er ihn lynchen wollte.

Gutmann schließt mit eine hoffnungsvollen Notiz, als sie vorhersagte, das Weblogs und alternative Medienquellen das Monopoly der „imperialen Medien“ unterminieren würden und Verantwortlichkeit in einen Berufsstand bringen würden, der das dringend braucht.

Dave's und T.A.’s Reiseweg

Sep 8-10 Great Lakes Prophecy Conference (Dave & TA) Appleton WI (920) 735-1242 www.ccappleton.org

Sep 12 Calvary Chapel Costa Mesa (Dave) Santa Ana CA (714) 979-4422

Sept 16 Midwest Hebrew Ministry (Dave) Arden Hills MN (612) 866-8014

Sept 29-30 Calvary Bible Chapel (Dave) Macomb MI (586) 977-1849

Oct 1-2 Christliche Versammlung Thurstrasse (TA) Frauenfeld Schweiz 41 (0)52 720 48 57 (siehe auch Flyer)

Oct 7 Centre Biblique Européen (TA) Lausanne Switzerland 41 (0)21 887 75 63

Oct 4-6 Winnipeg Prophecy Conference (Dave) Winnipeg MB (204) 853-7786 www.wpgpc.org

Oct 18-22 Midnight Call (Dave) Brazil 51 3241-5050 www.chamada.com.br

Nov 3-5 TBC Conference (Dave & TA) Bend OR (800) 937-6638 www.thebereancall.org

Nov 10-11 Calvary Chapel Men’s Retreat (TA) Lynnwood WA (425) 672-4377

Nov 12 Calvary Chapel (TA) Lynnwood WA (425) 672-4377

Nov 23-26 Calvary Chapel Vladimir (Dave) Vladimir Russia

Dec 29-31 Calvary Chapel Ft. Worth (Dave) Ft. Worth TX (817) 838-8381

Briefe

Lieber Berean Call, ich kaufte mir das Buch Showtime for the Sheep? Es war besinnlich, um das mindeste zu sagen…. Das Buch ist gut gemacht und überhaupt nicht bösartig… es ist ein faires und ausgewogenes Buch. Ich… war nicht so schnell, um einfach dem Masseneintritt in die weiche Denkweise zu folgen, der so verbreitet unter den heutigen Christen zu sein scheint. Danke für ihren Dienst. Er hat mir bereits geholfen (Email)

Dave Hunt, es ist ein Trost in einer hektischen Welt zu wissen, wo Wahrheit oft mit einer Menge an Lügen verwechselt wird, „Am Anfang war das Wort.“ Dies ist das Wort, das bleibt. Es ist auch ein Trost die Stimme der Wahrheit und Klarheit zu hören, die sich gegen eine korrupte und relative Weltsicht, speziell in der Kirche, ausspricht. Für das muss ich ihnen von ganzem Herzen danken, Mr. Hunt. CP (Kanada)

Liebe Freunde, danke für das Email Update, das Rick Warrens Fehlanwendung der Schrift offenbart: „Ich sage immer, manche Leute müssen sterben oder gehen. Moses musste in der Wüste 40 Jahre herumwandern, während Gott Millionen von Leuten umbrachte, bevor er sie ins Gelobte Land gehen ließ. Das mag brutal offen sein, aber es ist wahr. Es mag Leute in ihrer Gemeinde geben, die Gott ernsthaft lieben, aber die sich niemals ändern“ (Rick Warrens Ministry Toolbox, Nr. 263, 14.06.06). Das erklärt etwas, das mich verwirrt hat. Ich konnte nicht den Weg des Pastors der Gemeinde, die wir besuchen, glauben… er schien willkürlich streitsüchtig und offen abweisend zu werden, wenn wir deren Vertrauen auf Dinge wie Psychologie, The Message, Vierzig Tage mit Vision usw. anstelle der Schrift in Frage stellten… als ob sie aktiv versuchen würden, uns wegzutreiben, anstatt Zeit zu „verschwenden“, ihre Position von der Schrift her zu verteidigen…. Gott sei Dank gibt es immer noch einige Leute wie euch, die kerzengerade lehren! DE (WY)

Lieber Dave und TA, eure Rundbriefe erhalte ich monatlich und kann es nicht erwarten, sie zu lesen. Die heutigen Kirchen scheinen immer mehr in den Abfall zu geraten. Aber ihr vom The Berean Call seid konzentriert und gegründet auf Gottes Wort, dem Heiligen Geist und natürlich Jesus, als unserer Quelle der ganzen Wahrheit. Wir als Christen sollten nicht auf weltliche Methoden bauen, das Evangelium zu verbreiten. Unsere Kirchen sehen das anders…. Leider sind wir mitten im „Abfallen“, wie es der Apostel Paulus für die letzten Tage vorhersagte. Kämpfen sie den guten Kampf, bis Christus kommt. DN (TX)

Liebe Heilige, ich habe wirklich ihre Rundbriefe [März / April 06] über Psychologie in der Christenheit genossen. Es ist hart, das Evangelium von Jesus Christus und dem kommenden Reich innerhalb dieser [Gefängnis]Mauern zu verbreiten, weil die meisten „bekennenden Christen“ hier drin glauben, dass sie alles tun und lassen können, was sie wollen, so lange sie an Jesus „glauben“…. Alles was ich tun kann, ist für sie beten und sie wissen lassen, dass Jesus bald kommen wird. AM (Gefangener, TX)

Lieber Mr. Hunt und Mr. McMahon, danke für ihre biblische Perspektive, die sie uns über so viele unserer kulturellen, politischen und Medien-Streitpunkte verschaffen. Ich fühle mich so viel mehr über die Wahrheit der drunter und drüber verdrehten und offensichtlich sündigen Aktivitäten, Haltungen und Meinungen unserer gegenwärtigen kulturellen Norm informiert. DG (CA)

The Berean Call, ich habe den Berean Call nun mehrere Monate erhalten. Obwohl ich ihre Aktivitäten für verdienstvoll halte, würde ich gerne mein Abonnement beenden. Die Artikel, obwohl informativ und genau, wiederholen sich irgendwie und der Inhalt ist negativ. Ihre Publikation ist hilfreich, einige der Irrtümer der falschen Lehren, die heute vorherrschen, aufzuzeigen, während ich gerne mehr darüber lernen würde, was die Bibel tatsächlich sagt. Es ist unnötig zu sagen, dass ich mit ihrem Standpunkt übereinstimme, dass Leute sorgfältiger sein sollen, wenn es darum geht, was sie glauben und wem sie zuhören. Mit so vielen falschen Lehren, die es heute in der Gesellschaft gibt, sollte jeder sich von ganzem Herzen dem Studium der Schrift widmen, um sicherzustellen, dass das, was sie hören, mit Gottes Wort übereinstimmt. PD (Kanada)

TBC Notizen

Wir trachten nach ihren Gebeten.

Hier beim TBC ist Gebet unsere erste Priorität. Selten wird etwas unternommen, ohne es „zum Thron der Gnade [zu bringen], damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe“ (Heb 4,16). Wir machen keinen Unterschied zwischen den niedrigen Routinesachen und den Hauptaufgaben oder Projekten, wenn es darum geht, Gottes Hilfe zu suchen. Wir sind zuversichtlich, dass Gott keine solchen Unterscheidungen macht, uns Seine Gnade zu gewähren.

Bei der großen Menge an Post, die wir erhalten, sind wir jedes Mal begeistert, wenn jemand eine Zeile oder so hinzufügt und etwas sagt wie, „ich bete beständig für ihren Dienst.“

Die letzte Hälfte dieses Jahres ist gefüllt mit Dingen, für die wir nach ihren Gebeten trachten: unsere allererste Konferenz hier in Bend; meine erste Vortragsreise in Europa; Daves Reisen nach Kanada, Brasilien und Russland; Weisheit, da wir überlegen, in Räume hier umzuziehen, die uns gehören, anstatt sie zu mieten; und gewiss, täglicher Schutz, Vorkehrung und Frucht, indem wir danach trachten, den Herrn zu verherrlichen und Seine Leute zu segnen.

T.A. McMahon Executive Director

TBC Extra

WAS IST THEOPHOSITSCHE BERATUNG? von Jan Fletcher

THEOPHOSTISCHER GEBETSDIENST (TPM) NIMMT TAUSENDE Gemeinden auf der ganzen Welt im Sturm ein. Diese schnell wachsende Technik der inneren Heilung ist ein Ableger von Agnes Sanfords Lehren. Sanford, vor mehr als zwei Jahrzehnten verstorben, trat für Heilung des Erinnerungsvermögens durch mystische Gebete ein. Sie lehrte, dass man vergangene Situationen visualisieren soll, und dann sich Jesus vorstellen sollte, der in das Erinnerungsvermögen kommen würde, um das Problem zu lösen.

In TPM fragt ein theophostisch trainierter Facilitator den Empfänger des Dienstes, dass er sich zurücktreiben lassen sollte und die ersten Erinnerungen identifizieren sollte, an die er oder sie sich erinnern kann, bei dem das gleiche negative Gefühl empfunden wurde, das in der gegenwärtigen Zeit „ausgelöst“ wurde und die gegenwärtige Ursache der Sorgen ist. Der Facilitator hilft, eine Lüge zu identifizieren, die in jener Erinnerung eingebettet ist, wie zum Beispiel, „ich werden nie sicher sein.“ Der Empfänger betet dann zu Jesus, um die Wahrheit zu enthüllen, wobei er erwartet, dass sowohl die Lüge wie auch der emotionale Schmerz besiegt werden.

Ed Smith, der den Theophostischen Gebetsdienst 1996 in Campbellsville, Ky. gründete, sagt, Theophostische Facilitatoren „bitten den Herrn, Seine Wahrheit zu offenbaren“, indem Patienten eine spezielle Offenbarung von Jesus „beobachten, zuhören und fühlen“, der „die Fähigkeit hat, in unsere historische Gegenwart einzutreten und Wahrheit in der Erfahrung zu offenbaren.“ (1) Der TPM Facilitator erklärt dann, dass die Quelle der Offenbarung tatsächlich Jesus ist.

„Während theophostischer Gebetsdienste treten manchmal Dämonen als Jesus verkleidet auf, erscheinen bildlich im Geist der Leute und schauen aus wie Jesus“, warnt Smith. Aber seien sie dadurch nicht beunruhigt, sagt er, da es leicht ist, dämonische Schwindler aufzudecken. (2) „Ich habe herausgefunden, wenn eine Person sorgfältig in das Gesicht eines Dämons ‚Jesus’ schaut, wird es üblicherweise dunkel oder verschwommen oder schaut ärgerlich, spöttisch oder böse.“ (3) Smith warnt auch vor allen Formen des Channeling oder Weissagung der Zukunft unter Verwendung von TPM, indem er zugibt, dass Facilitatoren TPM für Weissagung verwendet hatten. (4)

In TPM wird Wahrheit dadurch definiert, wie sie sich anfühlt, und Smith erhebt eine mystische Begegnung mit Jesus über Lehre und Jüngerschaft. Er warnt vor „Unordnung“ (5), welche TPM behindern kann, was logisches Denken einschließt, weil das sich mit dem Empfangen der Wahrheit kreuzt. (6) In Smiths Denken, muss die mystische Methode stattfinden, bevor Lehre, Einsicht und Ermutigung irgendeine Wirkung auf die emotionale Notlage der Person haben kann. Smith sagt: „Indem Christen von ihrem auf Lügen begründetem Denken befreit sind, werden sie besser in der Lage sein, sich die biblische Instruktion anzueignen, die sie durch andere kognitive Schauplätze empfangen…. Wir müssen die befreiende Gegenwart von Christus in unserem Leben erleben, so dass wir das Wort Gottes absorbieren und dadurch verwandelt werden können.“ (7)

Smith behauptet, dass ein Gefühl von Frieden die gesamte, mystische Erfahrung als von Gott bestätigt, und dieser „Friede kommt selten, wenn überhaupt über die kognitive Unterrichtung seitens des Facilitators / Ratgebers. Wen kognitive Wahrheit im Frieden das Ergebnis wäre, wären unsere Kirchen voll von mit Frieden erfüllten Leuten.“ (8)

In Smiths Augen befähigen Predigen, Lehren und Jüngerschaft – nichtmystische Mittel zum Erhalt von Gottes Wahrheit – Gläubige nicht, das Gebot aus Kolosser 3,15 zu erfüllen, „der Friede Gottes regiere in euren Herzen….“ Jedoch dieser Vers folgt dem Gebot des Paulus in den vorhergehenden Versen, „Trachtet nach dem [um den Geist zu betätigen], was droben ist“; „Tötet daher eure Glieder, die auf Erden sind“ und „So zieht nun an… herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Langmut; ertragt einander und vergebt einander….“ Smith behauptet, dass diese kognitiven Aktivitäten nutzlos sind, um den Frieden Christi zu erlangen.

Aufgrund von heftiger Kritik an seinem früheren Trainingsmaterial hat Smith in seinem letzten Handbuch häufige, deutlich herausgehobene Warnungen vor Erzeugung falscher Erinnerungen durch TPM eingefügt. Wenn man ein „Haftungsausschluss“ Vereinbarung (9) zu unterzeichnen hat, bevor man sich auf TPM einlässt, wie Smith empfiehlt, birgt TPM offensichtlich ein bedeutendes Haftungsrisiko.

In Smiths früheren Werken befürwortete er, TPM heimlich hinter dem Rücken der lokalen Gemeindeleitung einzuführen, und auch den Begriff „Theophostisch“ zu vermeiden, bis die Leute in der Gemeinde sie durch Wunderheilungen erfahren haben und somit ein empirisches Argument für die Methode haben. (10) Smith hat seinen Rat nun geändert. Obgleich er vor einem „Diakon George“ warnt, der behaupten mag, TPM „sei vom Teufel“, gegründet auf Webbasierte Berichte von Apologeten, (11) vergleicht er nun die Ablehnung von TPM in einer Gemeinde mit der Abstoßung eines Organtransplantats durch den Körper. (12) Sein Rat ist, das Immunsystem der Gemeinde von der Kanzel her bloßzustellen. Smith empfiehlt, dass der „predigende Pastor… nach und nach eine Versammlung in die Richtung bewegt, die Prinzipien anzunehmen, die in diesem Handbuch gelehrt werden…. Viele Leute wurden noch nie dieser Art zu denken ausgesetzt und brauchen deshalb einige Zeit, es zu verarbeiten.“ (13)

Gottes Lämmer hören Predigten direkt aus Smiths TPM Handbuch, ohne zu wissen, dass sie heimlich für eine theophostische Invasion ihrer Gemeinde vorbereitet werden.

Smith entwickelte neulich eine neue Theologie, die er „lügenbasierte Theologie“ nennt, welche im Gegensatz steht zur „Sündenbasierten Theologie, welche [glaubt], dass die Wurzel meines Problems meine Sünde ist.“ Smith sagte, er erkannte, dass sündenbasierte Theologie „eine falsche Auffassung und ein schwerer Irrtum ist“, weil, so vermerkt er, „sie nicht funktioniert.“ (14)

In seinem im Jahr 2005 revidiertem Trainingshandbuch, verschwand klammheimlich eines von Smiths ursprünglich neun theophostischen Prinzipien – „Gott heilt die Verlorenen und Geretteten gleichermaßen, ohne irgendeine Seite zu bevorzugen.“ (15) Smith sagt über TPM, „Leute sagen beständig, es kam von Gott. Das ist sogar der Fall bei denen, die nicht bekennen, eine Beziehung zu Gott zu haben.“ (16) Und später sagt er, „Gott scheint nicht Sündenbekenntnis von einem Nichtgläubigen zu erwarten.“ (17)

Aber wie kann eine verlorene Person den „Frieden in Christus“ haben – was nach Smith das Endergebnis der theophostischen Heilung sein soll? Wenn eine verlorene Person das haben kann, und behauptet, dass Gott sich ihr zeigte, dann ist es nicht der Frieden in Christus: es ist ein falsches Evangelium! Wenn eine verlorene Person ein Wort der Wahrheit von Jesus ohne Buße erhält, ist es ein falscher Jesus!

Smith hat beständig seine Terminologie verändert, wechselte von „echter Gesundung“ zu „echter Erneuerung“, und packte seine Konzepte um, um einen Vorsprung vor den Kritikern zu haben, und um auch sicherzustellen, dass TPM für konservative Gemeinden ansprechend bleibt. Lassen sie sich nicht durch kosmetische Änderungen in die Irre führen! Die Kernprämissen des Theophostischen Gebetsdienstes (18) leisten weiterhin einem falsche Jesus und einem falschen Evangelium Vorschub.

(Jan Fletcher ist eine christliche Journalistin, die seit Juni 2003 über TPM berichtet hat. Ihre Recherchen sind im Web unter http://www.lyingspirits.com zu finden)

Fußnoten

1. Ed M. Smith, Basic Seminar Manual (2005), New Creation Publishing, 137-138.

2. Ibid., 140.

3. Ibid., 233.

4. Ibid., 194.

5. Ibid., 142.

6. Ibid., 145.

7. Ibid., 288.

8. Ibid., 165.

9. Ibid., 202-4.

10. Ed M. Smith, Beyond Tolerable Recovery, 4th ed., Alathia Publishing, 252-53.

11. Smith, BSM, 332.

12. Ibid., 317.

13. Ibid., 309-10.

14. Smith, BTR, 224-25

15. Ibid., 116.

16. Ibid., 136.

17. Ibid., 147.

18. CRI’s Elliot Miller behauptet in seiner zweitteiligen Auswertung von TPM [veröffentlicht im CRJ Band 29, Nummer 2 und 3], dass „im Kern der Theophostischen Theorie und Methode” nichts unbiblisch wäre.

 

 

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.