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THE BEREAN CALL

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Dezember 06

Der Tag, als Christus geboren wurde

Dave Hunt

Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch – Joh 20,21

Wir beziehen uns nicht auf den 25. Dezember. Das ist möglicherweise der Tag, an dem Christus geboren wurde, oder auch nicht. Da gibt es gegensätzliche Theorien: 1) dass der 25. Dezember durch Christen eingesetzt wurde, um den römischen Saturnalienfesten jedes Jahr zwischen 17. und 23. Dezember entgegenzuwirken, welche zu „weit verbreiteten Trinkgelagen und Ausschweifungen führten, so dass unter Christen… die Begriffe ‚Saturnalien’ und ‚Orgie’ gleichbedeutend wurden“; 2) dass frühe Christen das Datum 25. Dezember einsetzten, indem sie annahmen, dass Maria die Elisabeth unmittelbar nach ihrer (Marias) Empfängnis besuchte und dann die Zeit von Elisabeths Empfängnis mit sechs Monaten früher berechneten (Lk 1,23-25), was seine Grundlage in den jüdischen Aufzeichnungen und Überlieferungen hinsichtlich des Zeitablaufs der priesterlichen Tempelpflichten hatte und Zacharias „Abteilung Abijas“ (Lk 1,5) [1]; und 3) dass es die Saturnalienfeste ersetzte, wie Will Durant behauptet [2], welches wahrscheinliche die populärste Kritik des Datums ist.

Ungeachtet des Tages war die Jungfrauengeburt Christi in diese Welt ein Ereignis von solch gewaltigen Ausmaßen, dass Paulus erklärte: „Und anerkannt groß ist das Geheimnis…“ (1Tim 3,16)! Der Schöpfer von allem (Joh 1,3) kam in Seine Schöpfung als eines der Geschöpfe, und wusste alles, was Er von den Händen jener Rebellen erleiden würde, die er durch Adam und Eva erschaffen hatte. Hass, Missverständnis, falsche Anschuldigungen, Misshandlungen, Zurückweisung, Spott und schlussendlich Geißeln und Kreuzigung, die Er würde von denen erdulden müssen, die Ihm ihre eigentliche Existenz verdankten, all das war vor langer Zeit durch hebräische Propheten unter Seiner Inspiration vorhergesagt worden.

Maria, Seine Mutter, war nicht „die Gemahlin des Heiligen Geistes“, wie der römische Katholizismus sagt. Sie war die Gemahlin Josefs und keine Polygamistin. Der „Herr der Herrlichkeit“ (1Kor 2,8) erniedrigte Sich, um als ein Baby, Kind, Mann und schließlich bis „zum Tod am Kreuz“ (Phil 2,5-8) zu leben. Als Kind war er abhängig von seinen „Eltern“. Wenn Maria oder Josef den Knaben Jesus aufforderten, einige niedrige Aufgaben zu tun, antwortete Er nicht, „Wen denkt ihr, dass ihr hier herumschubst? Ich bin Gott!“ Er folgte schnell und demütig ihrem Geheiß.

Josef war nicht Sein Vater, doch das Kind Jesus lebte ein solch normales Leben, dass sogar Maria, die am Anfang viel in ihrem Herzen bewegt hatte (Lk 2,51), wenn sie zu Jesus sprach in die Gewohnheit verfiel, sich auf Josef als „Dein Vater“ (Lk 2,48) zu beziehen. Gewiss war Josef das Haupt des Haushalts und das Kind Jesus gehorchte ihm.

Der Eine, der das Universum aus Nichts gemacht hatte und der jedes Teilchen kannte – von den innersten Tiefen jedes Atoms bis zu den äußersten Grenzen des Kosmos – beschränkte sich auf ein unbedeutendes Leben in einem kleinen Heim und einer Zimmermannswerkstatt in Nazareth. Dort, als Josefs gescheiter, junger Lehrling, „lernte“ Er, Holz mit primitiven Werkzeugen zu formen und wurde bekannt als „der Sohn des Zimmermanns“ (Mt 13,55). Seine Kunstfertigkeit und Kreativität muss phantastisch gewesen sein. Uns wird nichts über jene frühen Tage gesagt, mit Ausnahme Seines Besuchs im Tempel im Alter von Zwölf (Lk 2,41-52), bei dem Er die Rabbis im Tempel in Erstaunen versetzte und Maria und Josef daran erinnerte, dass Sein wirklicher Vater Ihn mit einer speziellen Absicht in diese Welt gesandt hatte.

Es war unendliche Liebe jenseits unseres Verständnisses, die unseren Herrn veranlasste, die Herrlichkeit und Macht aufzugeben, die er zu Recht für die Ewigkeit als Gottes Sohn gekannt hatte, um ein Mensch zu werden, um eine Braut mit Seinem eigenen Blut zu erwerben. Er kam „um zu suchen und zu retten, was verloren ist“ (Lk 19,10). Als Er mit dieser Mission Seines Vater einverstanden war („mein Vater hat mich gesandt“ – Joh 3,17; 10,36; 20,21; Heb 1,6), wusste unser Herr genau, dass die Fleischwerdung nicht zeitlich, sondern ewig sein würde. Er wurde für immer einer von uns, aber ohne Sünde.

Auf Davids Thron in Jerusalem, als Israels versprochener Messias, wird Er „regieren über das Haus Jakobs in Ewigkeit“ (Lk 1,33). Er bleibt „der Mensch Jesus Christus“ (1 Tim 2,5). Der einzige Mittler zwischen Gott und Mensch, „Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit“ (Hebr 13,8). Für alle Ewigkeit wird er die Wundmale von Golgatha tragen und der Thron im Himmel wird in Ewigkeit sein „der Thron Gottes und des Lammes“ (Off 22,1).

Wie konnte irgendwer gewusst haben, wer Er wirklich war, denn Seine Herrlichkeit war in menschlichem Fleisch verschleiert? Jeder wahre Gläubige jener Tage, der mit Gott in Kontakt war, das Wort kannte und nach dem Messias Ausschau hielt, hätte Ihn gekannt. Daniel 9 und Nehemiah 2 sagen jedem deutlich, der willens war zu lesen und zu verstehen, dass es die vorhergesagte Zeit war, dass der Messias kommt. Sowohl Anna die Prophetin wie auch Simeon, ein frommer Jude, die beide nach dem Messias Ausschau hielten, erkannten Ihn sofort, sogar als Baby (Lk 2,25-38).

Obgleich es da einige Ausreden gab, Ihn nicht als Kind zu kennen, gab es keine Rechtfertigung, Ihn nach Beginn Seines Dienstes nicht zu erkennen. Die Wunder alleine, die er ausübte, waren als Beweis völlig ausreichend, dass Er der Messias war. Und Er muss eine sehr spezielle Person gewesen sein. Sogar die Offiziere, die die Pharisäer sandten, um Ihn festzunehmen, erkannten an, „Nie hat ein Mensch so geredet wie dieser Mensch“ (Joh 7,46).

Wer hätte denn nicht realisieren können, dass hier „Gott ist geoffenbart worden im Fleisch“ (1Tim 3,16)? Beinahe alle! Sehr wenige erkannten und bewunderten die Gottgleichheit Jesu von Nazareth. Stattdessen verachtete ihre angeborene Sündhaftigkeit Seine Reinheit. Von der großen Mehrheit, in Erfüllung von Prophezeiungen (Ps 35,19; 69,4; 119,161) sagte Christus traurig, „Sie hassen mich ohne Ursache“ (Joh 15,25)! Es scheint unglaublich!

Johannes der Täufer erkannte an, dass Jesus sündlos war: „Ich habe es nötig, von dir getauft zu werden, und du kommst zu mir?“ (Mt 3,14). Doch später zweifelte sogar er (Lk 7,19), trotz all der Beweise, die Gott ihm gegeben hatte (Joh 1,33-34). Der Apostel Johannes war einer der Wenigen, die Ihn erkannten: „wir sahen seine Herrlichkeit… als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit…. Was von Anfang war, was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen haben, was wir angeschaut und was unsere Hände betastet haben vom Wort des Lebens und das Leben ist erschienen…“ (Joh 1,14; 1Jo 1,1-2)

Leider trifft zu, „obwohl er aber so viele Zeichen vor ihnen getan hatte, glaubten sie nicht an ihn“ (Joh 12,37). Die Pharisäer wussten, dass Seine Wunder echt waren, dass Er Lazarus nach vier Tagen im Grab von den Toten auferweckt hatte; aber sie rechtfertigten sich noch immer, dass sie entschlossen waren, Ihn und Lazarus zu töten, um ihre Führungspositionen zu erhalten. Kein Wunder dass Gott erklärte, „Überaus trügerisch ist das Herz und bösartig“ (Jer 17,9).

Die Teufel erkannten Ihn während Seines Dienstes; obgleich sie vielleicht nicht gewusst haben mögen, wer Er als Baby war: „Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes“ (Mt 8,29; Mk 1,24). Jesus trieb Dämonen nicht aus im Namen des Vaters, sondern durch Seine eigene Autorität, und sie gehorchten Ihm (Mt 8,28-32; Mk 1,25; Lk 4,35).

Das Universum, welches Er als das ewige Wort in das Sein gesprochen hatte, kannte und gehorchte Seiner Stimme. Er beruhigte Stürme mit einem Wort (Mk 4,39). Doch sogar dann wussten Seine Jünger nicht, wer Er war. Sie fürchteten sich und „sprachen zueinander: Wer ist denn dieser, dass auch der Wind und der See ihm gehorsam sind“ (Mk 4,41)?

Jesus sagte, „Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen“ (Joh 17,3). Das bedeutet nicht, dass irgendein Nachbar, der Ihn als Kind kannte, als Er in Nazareth aufwuchs, ewiges Leben hatte. Es bedeutet, Ihn in Geist und Wahrheit zu kennen – der Weg, auf dem wir Gott anbeten müssen (Joh 4,24). Es reicht nicht, alleine die Worte mit seinen Lippen auszusprechen („Ich liebe dich Herr… ich verehre dich“). Sondern Ihn im eigenen Herzen zu kennen und zu lieben, wie er wirklich ist.

Obgleich Jesus Gott ist, und Maria die Mutter Jesu, macht das aus ihr nicht die „Mutter Gottes“, wie der Katholizismus lehrt. Auch blieb sie keine Jungfrau. Die Geburt ihres „erstgeborenen Sohnes“ (Mt 1,25) in Bethlehem war nicht die Geburt Christi als Gott, sondern Seines menschlichen Leibes, Seele und Geistes – „einen Leib aber hast du mir bereitet“ (Hebr 10,5). Sie war die geehrte Mutter des Menschen Christus Jesus. Aber sie war nicht die Mutter des ewigen Sohnes Gottes, der dieses Universum erschaffen hat, der eins ist mit dem Vater, und der „wurde Fleisch und wohnte unter uns“ (Joh 1,14).

Christus existierte als Gottes Sohn lange vor seiner Fleischwerdung (Ps 2,12; Spr 30,4, Jes 9,6; Dn 3,25). Er hatte, in der Ewigkeit mit dem Vater auf Seinem Thron als der Sohn Gottes regiert: „aber von dem Sohn: »Dein Thron, o Gott, währt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das Zepter deines Reiches ist ein Zepter des Rechts“ (Hebr 1,8).

Maria hatte die einzigartige Ehre, das Mittel zu sein, durch welches der Sohn Gottes Mensch wurde – aber sie war nicht die Mutter des Einen Ewigen, der das Universum erschaffen hatte. Sie war nicht die Mutter des Sohnes Gottes, „dessen Hervorgehen von Anfang, von den Tagen der Ewigkeit her gewesen ist“ (Mi 5,1). Maria die „Mutter Gottes“ zu nennen, wie es die offizielle katholische Kirchendoktrin lehrt, ist die schlimmstmögliche Blasphemie.

Paulus macht eine spezielle Bemerkung als er sagt, „Er wurde… von Engeln gesehen.“ Sie bezeugten das Entfalten dieses Geheimnisses. Uns werden die Gedanken der Engel nicht mitgeteilt, oder ob sie irgendeine Vorabinformation von der Inkarnation hatten, sondern die Geburt Christi in die Welt als Mensch muss ein Geheimnis gewesen sein, sogar für die „Menge der himmlischen Heerscharen“, die Gott lobten bei der Geburt Christi (Lk 2,13).

Konnte das wirklich der Eine sein, den sie als das ewige Wort verehrt hatten, der Schöpfer von allem – und hier war Er als ein hilfloses Baby in Marias Armen, das sich an ihrer Brust nährte?! War das möglich? Ja, es gab das Gebot: „Und wenn er den Erstgeborenen wiederum in die Welt einführt… und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten“ (Hebr 1,6). Was für ein geheimnisvolles Ereignis an jenem Tag, als Jesus geboren worden war!

Paulus nennt dieses äußerst unglaubliche wie auch bedeutende Ereignis in der Geschichte des Universums nicht nur ein großes Geheimnis – sondern das Geheimnis: „Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottesfurcht: Gott ist geoffenbart worden im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, gesehen von den Engeln, verkündigt unter den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit“ (1Tim 3,16). Das Geheimnis der Gottesfurcht wurde in der Fleischwerdung Jesu Christi sichtbar.

Indem er vom Himmel selbst in diesen rebellischen Planeten eindrang, kam der einzige perfekt gottesfürchtige Mensch, der je leben würde. Der ganze Rest der Menschheit besteht aus Sündern. Auf ewig werden jene im Himmel Sünder sein – gerettet aus Gnade.

Denn „alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten“ (Röm 3,23) – mit Ausnahme eines Menschen. Es ist ein großes Geheimnis, wie jemand, der ganz Mensch ist, wie es Christus ist, leben konnte, ohne zu sündigen. Doch die Schrift versichert uns: Er „hat keine Sünde getan“ (1 Pt 2,22): „der von keiner Sünde wusste“ (2 Kor 5,21); und „in ihm ist keine Sünde“ (1 Joh 3,5).

In der Tat war es nicht möglich, dass Christus sündigen konnte. Er sah sich jeder Versuchung gegenüber, aber Er hatte nie damit zu kämpfen, dass er ihr nachgeben würde. Sünde hatte keine Anziehungskraft für Ihn: „denn es kommt der Fürst dieser Welt, und in mir hat er nichts“ (Joh 14,30). Es gab nichts in dem„Heiligen Gottes“ (Lk 4,34), das sich auch nur im Geringsten zu Sünde hingezogen fühlte.

Er hinterließ „uns ein Vorbild… damit ihr seinen Fußstapfen nachfolgt“ (1Petr 2,21). Aber wie können wir seinen Fußstapfen nachfolgen, die zum Kreuz führen? Wenn wir gottesfürchtig sein wollen, muss der einzige gottesfürchtige Eine in uns wohnen: „Meine Kinder, um die ich noch einmal Geburtswehen leide, bis Christus in euch Gestalt gewinnt“ (Gal 4,19). Es muss gelten, „nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir“ (Gal 2,20). Aber wie kann Er in Sündern innewohnen? Das ist ein weiterer Teil des „Geheimnisses der Gottesfurcht.“

Es gab nur einen Weg, wie die Menschheit von der Strafe des ewigen Todes erlöst werden konnte. Damit ein Heiliger, gerechter Gott Sündern auf gerechte Weise vergeben kann, muss die volle Strafe für Sünde bezahlt sein (Röm 3,9-28). Ein sündloser Mensch, der nicht den Tod verdiente, musste für den Rest der Menschheit sterben; „Denn gleichwie durch den Ungehorsam des {einen} Menschen die Vielen zu Sündern gemacht worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten gemacht“ (Röm 5,19).

Obgleich der ewige Sohn Gottes durch die Jungfrauengeburt zum ganzen Menschen wurde, blieb Er ganz Gott. Als sündloser Mensch konnte Er gerechterweise für Sünder sterben. Und nur als unendlicher Gott konnte Er die volle Strafe für die Sünden der ganzen Menschheit bezahlen. Sogar als Fötus in Marias Gebärmutter hörte Er nicht auf, der Eine zu sein, der sagte, „Denn ich, der HERR, verändere mich nicht“ (Mal 3,6). Das ist der schwierigste Teil des Geheimnisses. Wir können es nicht verstehen, aber wir glauben es, weil Gott es sagte – und wir erkennen, dass es keinen anderen Weg gab.

Als Gott und Mensch in einer Person nahm Christus die volle Wucht von Gottes Zorn über Sünde für die ganze Menschheit auf sich. „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod“ (Röm 6,23). Er schmeckte „für alle den Tod“ (Hebr 2,9). Das musste „den zweiten Tod“ einschließen, welchen alle, die sich weigern an Ihn zu glauben, der für sie starb, für die Ewigkeit in Feuersee erdulden müssen (Off 20,11-15).

Der Kalvinismus jedoch lehrt, dass Christus nur für eine erwählte Zahl starb, die Gott für den Himmel vorherbestimmt hatte. Er behauptet, dass Gott die ganze Welt liebt – aber nicht mir mit derselben Art von „erlösender Liebe“ für alle: jene, die vorherbestimmt sind für die ewige Pein werden mit einer geringeren Liebe geliebt, aber dennoch geliebt, weil Gott sie in diesem Leben mit Sonnenschein und Regen usw. segnet. Deshalb gaben wir dem Buch den Titel What Love Is This? Es ist überhaupt keine Art von Liebe, nicht jeden zu retten, der gerettet werden könnte. Der Kalvinismus behauptet, dass Gott jeden retten könnte, wenn Er das wünschte, aber Er tut es nicht. Das ist keine Liebe.

Die Parallelstelle im Alten Testament zu „denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten“ (Röm 3,23) ist „Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg…“ (Jes 53,6). Jesaja fügt hinzu, „aber der HERR warf unser aller Schuld auf ihn.“ Unser aller Schuld, jener die „in die Irre gingen“ [d.h. die gesündigt hatten], wurde am Kreuz auf Christus gelegt.

Christus sagte, „Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat (Joh 3,14.15). Giftige Schlangen sandte Gott als Bestrafung für Israels Sünde. Jene die gebissen wurden, starben. Die Schlange ist ein Bild sowohl für Satan wie auch für Sünde, welche der ganzen Menschheit einen tödlichen Biss versetzt hatte. Gottes Heilmittel war: „Mache dir eine feurige Schlange und tue sie auf eine Stange; und [nicht die Erwählten unter denen, die am Sterben waren starben] jeder, der gebissen ist und sie ansieht, der wird am Leben bleiben. Und Mose machte eine Schlange von Erz und tat sie auf die Stange; und es geschah, wenn eine Schlange jemand gebissen hatte, und er schaute auf zu der ehernen Schlange, so blieb er am Leben (4Mo 21,8 Unrev. Elberfelder 1905)

Christus sagte, dass gerade so wie alle, die gebissen wurden, im Glauben auf die eherne Schlange blicken konnten und leben, so könnten alle, die gesündigt haben, im Glauben schauen auf das „Lamm Gottes [am Kreuz], das die Sünde der Welt hinwegnimmt“ (Joh 1,29) und umsonst ewiges Leben empfangen durch Gottes Gnade. Das ist die gute Nachricht des Evangeliums. Wir müssen sie überall verkünden.

Was für ein Tag es war, als Christo durch Jungfrauengeburt in Bethlehem auf die Welt kam! Und was für ein Tag es sein wird, wenn Er kommt, um ewig in den Herzen derer zu leben, die an Ihn glauben! Das ist der Sieg der Gottesfurcht, den jeder Christ erfahren sollte – doch viele kennen nicht alles, das ihnen in Christus gegeben ist. Lasst uns gottesfürchtige Leben führen und die gute Nachricht allen verkünden. TBC

Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung – Markus 16,15

Fußnoten

1. Richard Ostling, Associated Press, http://www.nctimes.com/articles/2004/12/23/special_reports/religion/21_50_14 12_22_04.txt.

2. Will Durant, The Story of Civilization (New York: Simon & Schuster, 1950), VI 75, III 657.

Zitate

Versuchung kommt nicht von Gott, sondern aus unserem Inneren…. Es ist nicht Gott… sondern Satan, seine Dämonen oder das böse Weltsystem verleiten uns zur Sünde…. Es ist unsere eigene lüsterne Natur…. Unser Fleisch, unser gefallenes Wesen, hat ein Verlangen nach Bösem… sogar, obgleich wir erlöst sind und eine neue Natur empfangen haben, haben wir immer noch den Feind in uns. Die innewohnende Leidenschaft des Fleisches, nicht Gott, ist verantwortlich dafür, dass wir versucht werden, zu sündigen.

John MacArthur, Wahrheit für Heute, 323

Es muss die entschlossene Absicht Ihres Herzens sein, nichts zu wollen, nichts zu ersinnen, nichts zu tun, es sei denn es gibt einen Grund, zu glauben, dass es der Wille Gottes ist. Es ist eine vergleichbar große Rebellion gegen Gott, zu denken, dass euer Wille je zurecht von dem Seinen abweicht, wie es sein würde, in Seinem Universum zu prahlen, dass ihr nicht von Ihm die Macht des Wollens empfangen habt…. Zu denken, dass ihr auf euch gestellt seid, oder über euch selbst verfügen könnt, ist so absurd wie zu denken, dass ihr euch selbst erschaffen habt.

William Law, Die Kraft des Geistes, 20

F & A

Frage: Salomon sagte: „Die Weisheit ruft draußen laut… Kehrt um zu meiner Zurechtweisung… Darum… weil ihr vielmehr allen meinen Rat verwerft… so werde auch ich… über euch spotten, wenn das kommt, was ihr fürchtet… und euer Unheil euch überraschen wird wie ein Sturm…. Dann werden sie mich anrufen, aber ich werde nicht antworten…“ (Spr 1,20-30). Wie kann Weisheit in jedermanns Ohr „laut rufen“ und schließlich jene verspotten, die nicht gehorchen wollen? Wie kann die ganze Menschheit ihre Stimme hören und zur Rechenschaft dafür gezogen werden, dass sie ihren Rat nicht beachtete?

Antwort: Weisheit muss die Stimme Gottes in jedem Gewissen sein (Röm 2,14.15). Die erschreckende Erklärung, dass jene, die ihren Willen abweisen, schließlich Höllenqualen leiden über ihre Torheit, ist eine ernste Warnung vor der ewigen Pein gemarterter Gewissen im Feuersee.

Erst als der reiche Mann im Todesreich war, sah er klar den Schrecken und die selbstsüchtige Torheit seines sündigen Leben der Zügellosigkeit – aber es war zu spät- Die Weisheit, die eindringlich versuchte, ihn in seinem Gewissen zu tadeln und die er sein ganzes Leben lang verschmäht hatte, war das, was er zu beachten begehrte im Todesreich – aber es war zu spät. Weisheit, die er verschmäht hatte, verhöhnte und verspottete ihn, wie es auch in Ewigkeit sein wird! So klar war sein Verständnis an jenem Ort der Folter, dass er andere warnen wollte vor dem schrecklichen Schicksal, das sie auf sich bringen würden durch ihre Ablehnung Gottes und Seiner Gesetze, die er in jedes Gewissen eingeschrieben hatte.

Obgleich ihm bewusst war, dass es für ihn keine Medizin gab, bettelte er Abraham, Lazarus zu senden und seine Brüder zu warnen, „damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen“ (Lk 16,27.28). In Übereinstimmung mit der Stimme der Weisheit in den Sprüchen lehnte Abraham das Argument des reichen Mannes ab, dass seine Brüder Acht geben würden, wenn Lazarus von den Toten auferstände: „Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, so würden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer aus den Toten auferstände“ (Lk 16,31).

Was für eine Anklage der Torheit! Was für eine Darlegung der Halsstarrigkeit des menschlichen Herzens! Und was für ein scharfer Tadel für jene in der charismatischen Bewegung, die behaupten, sie wären in den Himmel und / oder die Hölle genommen worden und wären von Gott beauftragt, zurückzukommen und über ihre Erfahrung zu berichten! Und was für eine Anprangerung ihrer leichtgläubigen Bewunderer auf TBN, von Paul und Jan Crouch abwärts, welche ihre unbiblischen Märchen ehren!

Frage: Warum ist die Weltmeinung (UN, EU, Russland, Medien, usw.) im Allgemeinen gegen Israel gerichtet – und warum wird sie oft so boshaft durch falsche Anschuldigungen unterstützt? Ist das von irgendeiner Bedeutung für heute, oder handelt es sich nur um das, was Gott vorherbestimmte?

Antwort: Gott hat den Antisemitismus und den Hass gegen Israel, der heute in der Welt so überhand nimmt, nicht vorherbestimmt – und Er wird jene Personen und Nationen schwer bestrafen, die sich dessen schuldig machen. Er sagte diesen Hass vorher, aber Er verursachte ihn nicht. Wie John MacArthur oben sagte und wie Jesus erklärte, kommt das Böse aus dem menschlichen Herzen: „Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen. Das ist's, was den Menschen verunreinigt…“ (Mt 15,19.20).

Natürlich tut Satan alles was er kann, um den Antisemitismus und Hass gegen Israel aufzustacheln. Wie wir in Judgment Day erklären, besteht Satans einzige Hoffnung, seinem endgültigen Untergang zu entkommen, darin, Israel zu zerstören. Er hat die Zerstörung Israels und die Ausrottung aller Juden zu einer der Grundlagen des Islams gemacht; er hat Europa und den Großteil des Restes der Welt überzeugt, die Lügen der Araber zu glauben, die behaupten, von den ursprünglichen „Palästinensern“ (ein Volk, das nie existierte) abzustammen; und er überzeugt nicht nur die D. James Kennedys, Hank Hanegraaffs, und R.C. Sprouls, sondern eine wachsende Anzahl Christen davon, dass die Gemeinde Israel ersetzt hat.

Warum würde Satan immun gegenüber Gottes Gericht werden, wenn Israel zerstört würde? Die Antwort ist einfach. Gott hat Hunderte von Versprechen gemacht, die Juden zu bewahren und sie zurück in ihr eigenes Land zu bringen, wobei Er nie erlauben wird, dass Israel als Nation zerstört werden wird (Jer 31,31-40; Hes 36,22-28, etc.). Zu Israel, das in den letzten Tagen wiederhergestellt wurde, wird Christus zurückkehren, um Sein Volk bei Harmageddon zu retten und vom Thron Davids in Jerusalem über sie und die Welt zu regieren.

Ohne Israel kann es kein Zweites Kommen geben. Gott wäre klar als Lügner erwiesen, weil Er nicht in der Lage war, die Hunderte von Versprechen an Israel zu erfüllen, welche er gemacht hatte und hätte die moralische Grundlage verloren, Satan zu richten und zu bestrafen und ihn und seinen Mann, den Antichristen von der Erde zu entfernen. Dann würde Satan fest und auf ewig die Welt und ihre Bewohner kontrollieren. Die Entrückung hätte stattgefunden und die Gemeinde wäre sicher im Himmel.

Ohne ein Volk Israel, für das Christus zurückkehrt und über das er regiert, ohne den Thron Davids in Jerusalem, auf dem Er regieren könnte, würde die Welt auf ewig sein unter Satans Kontrolle. Keine neuen Himmel und keine neue Erde wären möglich.

Frage: Warum sollten sich Christen um den Nahen Osten im Allgemeinen sorgen, und im Besonderen um Israel?

Antwort: Wie ich oben bereits sagte, ist das eine Schlüsselfrage, von der die Zukunft der Erde und des Himmels – in der Tat des ganzen Universums – abhängt. Gott hat Seinen Namen und Seine Integrität mit Israel verknüpft. Er wird 203-mal der Gott Israels genannt und 12-mal der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Abhängig davon, was im Nahen Osten geschieht, wird Gott entweder bestätigt oder diskreditiert. Sein Name und Seine Integrität werden entweder in vollkommener Reinheit und Macht hochgehalten, oder über Ihn wird als ein Lügner Schande gebracht, der nicht Seine Versprechen gegenüber Seinem Volk Israel halten kann. Das zeigt, wie wichtig die Wiederversammlung und der letztendliche Segen Israels sind!

Wenn es Moslems, UN, EU und anderen gelingt, Israel zu zerstören, würde die Integrität von allem in Frage gestellt werden, was Gott in Seinem ganzen Wort gesagt hat. Wenn „ewig“ und „immerwährend“ nicht wirklich ewig in Beziehung zu Israel bedeuten („Denn das ganze Land… will ich dir und deinem Samen geben auf ewig“ – 1Mo 13,15; „Und ich will dir und deinem Samen nach dir das Land zum ewigen Besitz geben… nämlich das ganze Land Kanaan [nicht ‚Palästina’ – nie gab es eine solche Stätte]“ – 1Mo 17,8; „[an den Bund,] den er mit Abraham geschlossen… Isaak… Jakob… Israel als ewigen Bund, als er sprach: Dir gebe ich das Land Kanaan – 1Chr 16,16-18, wie könnten wir dann sicher sein, dass das Versprechen des „ewigen Lebens“ (Joh 3,16, usw.) wirklich ewig bedeutet?

Wenn Satan stärker als Gott und in der Lage wäre, Gott als Lügner dastehen zu lassen, indem er verhinderte, dass Seine Versprechen Israel gegenüber in Erfüllung gehen, wie könnten wir dann je – sogar im Himmel selbst – vor Satans Plänen und Macht sicher sein? Solcher Art sind die Bedeutung Israels und das, was im Nahen Osten geschieht. Es ist eine wirkliche Schlacht zwischen Gott und Satan um die ewige Bestimmung des Planeten Erde und der ganzen Menschheit im Gange. Wacht auf, betet, dass Gott den islamischen Vorhang niederreißt (der bösartiger und undurchdringlicher ist, als der Eiserne Vorhang je war), so dass Moslems das Evangelium hören und annehmen können, ohne Furcht, für ihren Glauben getötet zu werden. Stellt euch dem Islam und der Ersatztheologie fest entgegen, betet für die Erlösung von Juden und Moslems gleichermaßen, und tut alles in eurer Macht stehende, das Evangelium zu ihnen und der ganzen Welt zu bringen.

Frage: Ein Freund gehört der Vereinigten Pfingstkirche an und glaubt an „Jesus alleine“, und weist die Dreieinigkeit zurück. Jesus sagt, dass Blasphemie gegen den Heiligen Geist nie vergeben wird. Diese Leute glauben überhaupt nicht an den Heiligen Geist. Ist das keine Blasphemie? Könnten Vereinigte Pfingstler Christen sein? Wie können sie überhaupt an den wahren Gott glauben?

Antwort: Wir haben unser Traktat über die Dreieinigkeit gerade überarbeitet, so schlage ich vor, dass sie einige Kopien erhalten (siehe Angebotsseiten). In jenem Traktat, denke ich, finden sie all die Information, die sie über die Dreieinigkeit benötigen, um zu beweisen, dass der Gott der Bibel ein dreieines Wesen ist, bestehend aus Vater, Sohn und Heiligem Geist – drei Personen, aber Ein Gott. Das wird in der Schrift gelehrt von 1 Mose bis Offenbarung.

Könnte jemand gerettet sein, der glaubt, dass die Taufe „alleine im Namen Jesu“ sein sollte, dass Jesus alleine Gott ist, und dass „Vater“ und „Heiliger Geist“ sich auf Arten der Manifestation beziehen, oder Funktionen, nicht auf Personen? Das ist eine gute Frage. Lasst uns nachschauen, was die Bibel sagt.

Offensichtlich muss man, um jemand zu Christus zu führen, nicht erst die Dreieinigkeit erklären. Das Evangelium, wie es Paulus in 1 Korinther 15 definiert hat, erklärt, dass „Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften, und dass er begraben worden ist und dass er auferstanden ist am dritten Tag, nach den Schriften…“ (1Kor 15,3.4). Hier wird die Dreieinigkeit nicht erwähnt, und auch nicht, dass Christus Gott ist. Doch Christus erklärt, „denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin [d.h. Jahwe – Ich bin, der ICH BIN], so werdet ihr in euren Sünden sterben“ (Joh 8,24). Es ist deshalb offensichtlich, obgleich uns nur von einer kurzen Aussage durch Paulus und Silas gegenüber dem Kerkermeister in Philippi berichtet wird, „Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden“ (Apg 16,31), dass sie ihm gewiss bereits erklärt hatten, wer Jesus Christus ist, oder „Glaube an den Herrn Jesus Christus“ wäre bedeutungslos.

Natürlich glauben die Vereinigten Pfingstler, dass Jesus Jahwe ist, somit scheinen sie auch Johannes 8,24 zu glauben. Doch Johannes sagt uns, „Jeder, der abweicht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, der hat Gott nicht; wer in der Lehre des Christus bleibt, der hat den Vater und den Sohn“ (2Jo 1,9). Um in der Lehre Christi zu bleiben, muss man sowohl den Vater wie den Sohn haben – gewiss nicht als Manifestationen oder Funktionen, sondern als unterschiedliche Personen.

Johannes beginnt diesen Brief, indem er als Gruß entbietet, „Gnade, Barmherzigkeit und Friede sei mit euch von Gott, dem Vater, und von dem Herrn Jesus Christus, dem Sohn des Vaters, in Wahrheit und Liebe“ (V. 3). Es ist ziemliche einleuchtend, dass sowohl der Vater wie der Sohn individuelle Personen der Gottheit sind und dass beide an unserer Errettung beteiligt sind-

Im Garten betete Christus, „Mein Vater! Ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst“ (Mt 26,39). Hier vorzuschlagen, dass Christus zu einer „Funktion“ oder zu Sich Selbst betet, reduziert die Bibel zu Unsinn. Die Lehre Christi schließt Seine Beziehung zu Seinem Vater ein. Ich sehe nicht, wie jene, welche leugnen, dass der Vater eine wirkliche Person innerhalb der Dreieinigkeit ist, gerettet werden können, denn wenn sie nach Johannes nicht in der Lehre Christi bleiben, so haben sie Gott nicht. Das ist nicht irgendein unbedeutender Irrtum, den man übersehen kann. Es ist von wesentlicher Bedeutung, diese Leute von dieser schlimmen Häresie zu befreien.

Frage: War Israels Reaktion gegen die Hisbollah „unverhältnismäßig“, wie die Kritiker behaupten?

Antwort: Diese Streitfrage scheint eine alte Geschichte zu sein, welche zeigt, wie schnell die Zeit vergeht und wie schnell man vergisst. Lassen sie mich ihnen eine Frage stellen. Was sollten die Vereinigten Staaten tun, wenn Kanadier oder Mexikaner Raketen über die Grenze auf uns abfeuerten und unsere Bürger getötet werden? Welche Art von Reaktion sollte man in solchen Umständen zeigen. Unsere Führer müssen auf die gleiche Weise reagieren, wohl überlegt, um die Angriffe und Todesfälle unschuldiger Menschen zu stoppen. Das ist es, was Israel tat.

Israel reagierte mit großer Zurückhaltung unter sehr schwierigen Umständen. Die Hisbollah [das bedeutet „die Streitmacht Allahs“] versteckte die terroristischen Angreifer in der Zivilbevölkerung, und schoss sogar ihre Raketen aus zivilen Wohnungen ab. Israel hat die Waffen, um kurzen Prozess mit seinen es umgebenden Feinden zu machen (Gott sagte, er würde Israel wie Feuer machen, um seine Feinde ringsum zu verzehren, und dieses Versprechen wurde erfüllt – Sach 12,6). Um das Leben von Libanesen zu schonen und mit dem erhöhten Verlust ihrer eigenen Leben ging Israel stattdessen mit Bodentruppen voran, um die Terroristen zu bekämpfen, die sich unter Zivilisten versteckt hatten.

Wen verurteilt die Welt? Natürlich Israel. Alle Probleme des Nahen Ostens werden Israel in die Schuhe geschoben – angeblich verursacht durch seine schiere Existenz. Dieser Hass wird vom Satan geschürt.

Alarmierende Nachrichten

The People, UK, 11/12/06 [Auszüge]: Durch eine erstaunliche Lücke im Gesetz haben Moslems, die sich mit bis zu vier Ehefrauen hier niederlassen, das Anrecht auf eine Unmenge Beihilfen.

Wenn die Eheschließungen in einem Land stattfanden, wo Polygamie legal ist, können sie alle den UK Steuerzahler mit dem Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung, Wohngeld und Kommunalsteuer Erleichterung treffen. Und wenn diese Harems Kinder haben, können sie auch Kindergeld und Steuergutschriften für Familien erhalten. Der erschöpfte Ehemann bekommt auch Arbeitslosenhilfe von £90,10 die Woche jeweils für sich und seine erste Frau. Weitere Frauen erhalten jede £32,65.

Arbeits- und Pensionssekretär John Hutton war sich dieses bizarren Systems nicht bewusst, bis The People seine Recherchen begann. Man glaubt, dass es Hunderte von Harems in Britannien gibt. Polygamie ist im Nahen Osten und Afrika verbreitet. Sozialminister Philip Hunt gab zu: „Das britische Gesetz erkennt jene Ehen an. Einkommensbezogene Zuschüsse können für mehr als eine Frau bezahlt werden.“

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ChristianityToday.com, Nov 2006: In das Stille Land: Eine Einführung in die Christliche Praxis der Kontemplation, [Auszüge] – Der klare evangelikale Verstand – immer so aktiv und gut beschäftigt – muss große Hürden geistlicher und intellektueller Aktivität überspringen, um abzuschalten und stille zu werden. Der Theologe Martin Laird bietet einen Wegweiser zu dieser Praxis der Stille und dem Bewusstsein der Gegenwart Gottes mit Wärme und Vernunft an.

Wie viele, die trainiert sind in der christlichen, kontemplativen Praxis, ist Laird ein römischer Katholik, vom Augustinerorden – jene, die von Papst Johannes Paul II beauftragt wurden, „Lehrer des inneren Lebens“ zu sein. Laird, ein außerordentlicher Professor in Theologie und religiösen Studien an der Villanova Universität, gehorcht dem Auftrag mit Bereitwilligkeit und klaren Verhaltensmaßregeln.

In seinem kompakten Leitfaden skizziert er den Weg, der zu stiller Kapitulation und „Wachsamkeit“ vor Gott führt. Damit mag des Buches großer Beitrag seine Ermahnung sein, dass in unserer lärmenden, chaotischen, denkenden Welt Gott nicht irgendwer ist, den wir anhalten oder erwerben müssen: „Gott ist die Grundlage unseres Seins.“

Lairds Buch definiert, wie man auf Gottes Grund zurücksinken kann – physisch durch Atmen, innerlich mit „Gebetsworten“ und geistlich mit innerer Kapitulation. Durch Anekdoten, die Schrift und klassischer Weisheit erläutert Laird einen christlichen Weg in das stille Land. Ein geeigneter Wegweiser, er macht das Reisen wertvoller als das Ankommen.

[TBC; Besser genannt Apostate {Abgefallene} Christianity Today, befördert dies einst evangelikale Magazin weiterhin den römischen Katholizismus, wie auch eine Myriade von anderen Häresien (und Häretikern!), welche die Christen weg von den Schriften führen.]

Dave's Reiseweg

Dec 29-31Calvary Chapel Ft. Worth (Dave) Ft. Worth TX (817) 838-8381

Jan 16 Berean Calvary Chapel (Dave) Kirkville NY (315) 656-7021

Jan 18-21 Calvary Chapel Finger Lakes (Dave) Farmington NY (585) 398-3550

Feb 23, 24 Bible Skeptics Conference (Dave) Whitby ON (905) 922-2589

Mar 9-11 Westside Bible Church (Dave) Meridian ID (208) 938-9424

April 13-14 S. Manitoba Prophecy Conf. (Dave) Winkler MB (204) 325-6714

April 20-21 Discern. the Times Bible Conf (T.A.) Saskatoon SK (306) 717-0374

Briefe

Mr. McMahon, warum zögern sie beide so sehr, einen Spaten als einen Spaten zu bezeichnen, wenn es zu Rick Warren kommt. Sein Missbrauch des Wortes beweist, dass er und seine Bewegung viele von der Wahrheit wegführen. RW (CA)

Lieber TBC, eine Freundin schaute kurz über meine Maiausgabe von TBC…. Ihre Veröffentlichung ist, wonach sie Ausschau hielt: das Fleisch des Wortes, Endzeitabfall. Usw. Preist den Herrn für euren Dienst. SS (OR)

Liebe Brüder und Schwestern beim B.C., vielen Dank für ihr Werk! Ein guter Freund… gab mit Dave Hunts Buch Judgment Day! Ich war erstaunt, von Dingen zu lesen, die ich nie gewusst hätte, wenn es nicht den Glauben eines Mannes unter Gottes Macht und Schutz gäbe. Gott segne sie Dave und gepriesen sei unser Großer Gott für alle… die nicht eingeschüchtert sind von der satanischen Tollheit [Islam], welcher versucht, über Verstand und wahrer Christenheit zu herrschen. JG (NH)

TBC, Dank an euch! Ich absolvierte das 40 Tage mit Vision Programm in einer spanischen evangelikalen Gemeinde…. Ich war so darin gefangen, dass ich viele Zeichen ignorierte, die eindeutig zeigten, dass dieses Buch dem wahren Wort Gottes entgegensteht…. Ich gab sogar dieses Buch einem Herausgeber einer prominenten spanischen Zeitung, die nichtchristlich ist. Ich muss das berichtigen und sicherstellen, dass er die Wahrheit herausfindet. Wie verwirrt er sein wird! Ich möchte spanische Gemeinden in meinem Gebiet vor dem warnen, was offensichtlich nicht von Gott ist. Viele Brüder und Schwestern… müssen gewarnt werden (Email).

Lieber Berean Call, ich begann, ihrem Radioprogramm [Search the Scriptures Daily] im April 2005 zuzuhören. Ich wurde richtig vernarrt in Daves und Toms Kommentare und Erbauung und Lehre jeden Montagabend. Es war ein Höhepunkt meiner Woche, über den jüngsten Abfall in der Kirche informiert zu werden. TH (Gefangener, VA)

[TBC: Warnungen zum Abfall sind nur ein Teil des Programms.]

Lieber Mr. Hunt, das ist keine Frage, das ist ein „Dankeschön“ vom Grunde dieses christlichen Herzens. Ich bin froh, dass sie als Rufer in diesen abgefallenen Tagen da sind. Die Wahrheit ist kostbar, und immer weniger sind da, die sie predigen oder über sie schreiben. Sogar diese neuen Bibelversionen stehlen uns schleichend die kostbaren Worte Gottes. Gott segne sie, ihre Familie und ihre Belegschaft. LD (Email)

Hallo, ich wollte ihnen schreiben, als Reaktion auf ihr Radioprogramm in „Kämpft für den Glauben“ mit dem Titel, „Sind sie verwirrt durch unsere Webseite?“… Nachdem ich dem zuhörte, was sie sagten, überprüfte ich die Webseite bereancall.com [Achtung: TBCs Webseite ist www.thebereancall.org – siehe TBC Notizen Okt 06]. Ich fand dieselbe Täuschung und falschen Lehren, auf die sie in ihrem Programm hingewiesen haben. Da ist ein Nachrichtenforum auf der bereancall.com Webseite, so hinterließ ich eine Korrekturnotiz…. Ich fragte, warum er Dave Hunt verleumdet, indem er „Hunt“ durch einem anderen Nachnamen ersetzt. Als ich „Hunt“ in das Forum eintippte, wurde es sofort in „Golly“ verändert. Ich schrieb, falls er wirklich ein Teil des Leibes Christi ist, sollte er von seinen Wegen umkehren. Ich schrieb das in Liebe und Aufrichtigkeit. Als ich jedoch später die bereancall.com Webseite überprüfte, waren meine Kommentare gelöscht. Ich bete, dass [diese Person] die Wahrheit mit einem offenen Herzen annehmen und durch den Heiligen Geist überführt wird. (Email)

Viele Grüße, ihr Artikel über Theophostische [Beratung – September 06 Extraseite von Jan Fletcher], war sehr gut gemacht und aktuell. Ihr Artikel über Psychologie im Oktober 06 Rundbrief ist ein unglaubliches und genaues Resümee…. Ich werde beide mit anderen teilen, speziell mit [jenen], die in der „christlichen Beratungsszene“ sind. Ich habe einen BS in Psychologie (total nutzlos) und habe beträchtliche Erfahrung in Beratung…. Vor einigen Jahren wurde ich durch ein paar thesophostische Sitzungen geführt. Sie waren zu freundlich. Ich wusste nicht, dass ich Jesus anflehen konnte, nach meinem Willen aufzutauchen – gerade wie ein Dämon! Beiläufig bemerkt, vier Jahre später ist der „Therapeut“ abtrünnig geworden, krank, und „fühlt sich nicht wohl.“ Überrascht? (Anonym auf eigene Bitten)

Sehr geehrte Herren, jetzt schreibe ich ihnen, um sie wissen zu lassen, dass ich etwas aus Rick Warrens Buch 40 Tage mit Vision lernte…. Seit zehn oder zwölf Jahren habe ich jedes Jahr die NKJB (Neue King James Bibel) durchgelesen. Mr. Warrens Gebrauch von so vielen verschiedenen Bibeln bei seinen Bibelreferenzen ließ mich verwirrt zurück. Meine Lösung war, [sie] alle in meiner Bibel nachzuschauen. Ich las auch einige wenige Verse vor und nach seinen Angaben. Obgleich seine Zitate selbst Sinn machten, lernte ich bald, dass sie aus dem Zusammenhang dessen gerissen waren, was die Bibel sagte. Das ist etwas so, wenn die Leute einen Ausdruck in die Computer Konkordanz eingeben und die Version benutzen, die sagt, was sie aussagen wollen. Die wichtige Sache, die ich gelernt habe, als ich all die Schriftstellen nachschaute, ist wie sehr ich es vermisst habe, einfach gerade durch die Bibel zu lesen. Danke dir Rick Warren! Und das veranlasst mich zu noch mehr Wertschätzung ihres Programms [Search the Scriptures Daily], welches dem Wort unseres Herrn Bedeutung verleiht. DW (WA)

TBC Notizen

Hier oder in der Luft

Wir danken dem Herrn dafür, dass Er unsere erste TBC Konferenz hier in Bend, Oregon, gewaltig gesegnet hat. Wir mussten die Größe begrenzen, da das neue Versammlungszentrum, das wir ursprünglich gebucht hatten, noch nicht fertig war. Nichtsdestoweniger hatten die mehr als 450 Teilnehmer nichts dagegen, in einem anderen Konferenzsaal zusammengequetscht zu werden. Auch gab es keine Klagen, aber Hotelangestellt sagten uns, sie konnten sich nicht daran erinnern, eine nettere Gruppe von Leuten bedient zu haben. Ein großes Zeugnis! Auch eine großartige Konferenz, gemessen an der Flut von Dankesbriefen und Anrufen, die wir erhielten.

Viele hoffen, nach Bend nächstes Jahr zu unserer zweiten Konferenz zurückzukehren, sollte der Herr mit Seinem Kommen für Seine Gemeinde zögern. Momentan liegt der Zeitpunkt, an dem die nächstjährige Konferenz stattfinden soll, von Freitag bis Sonntag, 10.-12. August 2007. Das Thema wird „Israel und Prophetie“ sein. Wir halten sie wegen weiterer Details auf dem Laufenden.

T.A. McMahon Executive Director

TBC Extra

„Ich kenne“

Ich kenne deine… Drangsal und deine Armut – Offenbarung 2,9

Siebenmal in Seinem Brief an die Gemeinden in Kleinasien sagt der Herr Jesus, „ich kenne“ [wörtlich aus dem Englischen: „Ich weiß“] und gewöhnlich werden jene Worte in einem wohlgesinntem Sinne verwendet. „Ich kenne deine Werke… deine Bemühung… dein Ausharren… deine Drangsal… deine Armut… deine Liebe… und Glauben.“ In diesen Worten „ich kenne“ ist ein unglaublicher Trost und Sympathie und Ermutigung für Gottes Volk!

Lehman Strauss machte auf folgendes aufmerksam: wenn Jesus sagt „ich kenne“, verwandte er nicht das Wort ginōskō (γινώσκω), welches häufig „zu kennen“ im Sinne von erkennen durch Wissensfortschritt bedeutet. Er gebraucht das Wort oida (οίδα), welches vollständige Kenntnis suggeriert, man weiß etwas perfekt, nicht einfach durch Beobachtung, sondern aus Erfahrung.

Obgleich leidende Heilige der Welt unbekannt und verhasst sind, kennt sie der Herr und Er liebt sie. Christus kennt die Verfolgung und Armut der Seinigen; er weiß, wie die Welt auf sie herabschaut. Viele erschöpfte, erprobte und durch Mühsal geplagte Heilige wurden gestärkt und ermutigt durch diese beiden Worte „ich kenne“. Jene beiden Worte, von unserem Schöpfer gesagt, berühren unsere Plagen mit dem Lächeln Gottes und bewirken „dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll“ (Röm 8,18).

Sie sind Worte der Sympathie. Unser Großer Hoher Priester weiß, wo wir hindurch müssen, weil Er auch Selbst dadurch gegangen ist. Er ist der Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut. Er hat gelitten und wurde versucht.

Das sind Worte, die Gemeinsamkeit ausdrücken. Als das Haupt des Leibes, teilt Er die Prüfungen und Verfolgungen der Glieder. „In jedem Schmerz, der das Herz zerreißt, hat der Mann der Schmerzen einen Teil.“ Er kennt nicht nur intellektuell das, wo wir hindurchgehen; Er kennt es als ein Gegenstand gegenwärtiger Erfahrung. Er spürt sie.

Das sind Worte von versprochener Hilfe. Wie unser Paraklet, kommt er an unsere Seite, um unsere Lasten zu tragen und unsere fallenden Tränen abzuwischen. Er ist da, um unsere Wunden zu verbinden und unsere Feinde zurück zu treiben.

Schließlich, das sind Worte der gesicherten Belohnungen. Er kennt alles, was wir tun und erleiden, aufgrund unserer Identifikation mit Ihm. Er führt ein genaues Buch von jeder Liebeshandlung, Gehorsam und Geduld. Eines Tages bald wird Er uns reichlich belohnen.

Wenn sie gerade jetzt durch ein Tal der Schmerzen oder des Leidens gehen müssen, hören sie den Erlöser zu ihnen sagen, „ich kenne“. Sie sind nicht alleine. Er ist mit ihnen in dem Tal und wird sie sicher durchbringen und wird sie sicher zu ihrem Bestimmungsort bringen.

Aus One Day at a Time, von Willian MacDonald, Gospel Folio Press, 1998, S.337

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.