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THE BEREAN CALL

P.O. Box 7019 Bend, Oregon 97708 www.thebereancall.org

Juni 07

„Liebe, Gerechtigkeit und Gericht“

Dave Hunt

Der größte Teil der Welt hat wenige Interesse an dem Nazi Holocaust mit seinen 6 Millionen Opfern, oder an dem früheren Moslem Holocaust, der von Frankreich bis China weit mehr Millionen Opfer forderte, oder die jüngeren islamischen Gräueltaten vom 11. September und das fortdauernde Gemetzel im südlichen Sudan, wo beinahe täglich zu den bereits 2 Millionen durch Moslems Abgeschlachteten weitere hinzufügt werden; sie praktizieren die durch Khartum auferlegte Scharia. Einige jedoch können das Opfer unschuldiger Leben nicht vergessen und werden durch die Frage gepeinigt, „Wie könnte ein guter Gott solch unermessliches Leid zulassen?“ Bei einer „Kerzenlicht Nachtwache… für eine friedliche Welt“ in der Harvard Divinity School,

wurden die Worte von Dr. Martin Luther King rezitiert [und] jene von Mohandas Gandhi. Ein Lied über das Massaker in Ruanda wurde vorgetragen, mit dem herzzerreißenden Appell an einen schweigenden Gott – „Wo warst Du?“[1]

Gott befand sich genau da, wo Er seit Tausenden von Jahren war: erpicht darauf die Menschheit zu segnen, aber zurückgehalten durch Seine Weisheit und Integrität, unbußfertige Rebellion zu belohnen. Der Schöpfer liebt die Menschheit zu sehr, um die Welt stolzen Narren auszuliefern. Wenn er nicht Seine Warnungen vor Gericht erfüllt, wer könnte an Seine Verheißungen zum Segen glauben?

Aber ist Gott wirklich schweigsam? Oder ist die Welt Seiner Stimme gegenüber taub? Wie ist es möglich, die liebende, dringende Bitte von Christus am Kreuz zu überhören, „Vater, vergib ihnen…“ (Lk 23,34)? Doch wie können wir jenes Gebet mit der ernsten Erklärung Christi in Übereinklang bringen, dass „der Vater… alles Gericht dem Sohn übergeben [hat]“ (Joh 5,22)? Können Liebe, Gerechtigkeit und Gericht zusammen existieren?

Wie können wir die Idee, dass Christus willentlich für die Sünden der Welt litt, mit „Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden… die Gesetzlosigkeit verüben aus seinem Reich sammeln und werden sie in den Feuerofen werfen; dort wird das Heulen und das Zähneknirschen sein“ (Mt 13,41.42) in Einklang bringen? Warum würde Christus, den „der Vater… gesandt hat als Retter der Welt“ (1Jo 4,14), Leute in die Hölle schicken, für die Er, aus unendlicher und aufopfernder Liebe, zur Bezahlung der Strafe ihrer Sünden starb?

Wie können wir „Gott ist Liebe“ (1 Jh 4,8.16) mit der Tatsache in Einklang bringen, dass Gott „einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis in Gerechtigkeit richten wird [durch Jesus Christus]…“ (Apg 17,31)? Gericht, das vielleicht Milliarden zur ewigen Pein verurteilen wird, scheint nicht zu Davids dankbarem Lob: „Der HERR ist gütig gegen alle, und seine Barmherzigkeit waltet über allen seinen Werken“ (Ps 145,9) zu passen. Wie könnte die „Barmherzigkeit“ eines Gottes, welcher gütig gegen alle ist, irgendjemanden der ewigen Verdammnis übergeben?

Können wir wirklich folgendes in eine Packung packen, „Denn so hat Gott die Welt geliebt“ (Joh 3,16) mit „Und wenn jemand nicht im Buch des Lebens eingeschrieben gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen“ (Offb 20,15). Wie steht es mit „weil er nicht will, dass jemand verloren gehe“ (2Petr 3,9) und dem „großen weißen Thron“ Gericht (Off 20,11.12)? Gewiss wird eine Vielzahl zugrunde gehen, da sie direkt von diesem letzten Urteil in den Feuersee gebracht wird. Widerspricht Gott sich selbst?

Wenn Gott wirklich „gütig gegen alle“ ist und ernsthaft „nicht will, dass jemand verloren geht“, warum heißt Er dann nicht jeden im Himmel willkommen? Warum müssen so viele die Ewigkeit im Feuersee verbringen? Könnte es nicht einen anderen Weg geben? Hat die die getroffene Wahl einen gerechten Urteilsspruch über ihn gebracht? Sollen wir Gott beschuldigen – oder Seine Geschöpfe – für die ewige Bestrafung? Wo ist Gottes Liebe?

Unfraglich lehrt die Bibel Liebe, Gerechtigkeit und Gericht. Aber muss Gottes Gerechtigkeit und Gericht auf Seiner Liebe herumtrampeln? Wie kann „die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben“ (Röm 6,23) übereinstimmen mit „wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm“ (Joh 3,36)?

Dies sind lebenswichtige Fragen, über welche wir im Gebet nachdenken müssen, wenn wir Gott verstehen und kennen wollen, wie Er es begehrt: „Der Weise rühme sich nicht seiner Weisheit und der Starke rühme sich nicht seiner Stärke, der Reiche rühme sich nicht seines Reichtums, sondern wer sich rühmen will, der rühme sich dessen, dass er Einsicht hat und mich erkennt, dass ich der HERR bin, der Barmherzigkeit, Recht und Gerechtigkeit übt auf Erden! Denn daran habe ich Wohlgefallen, spricht der HERR“ (Jer 9,22.23). Was hat Barmherzigkeit, Recht und ewige Verdammnis miteinander zu tun?

Das Kreuz Christi ist die einzige Antwort auf solche Fragen. Liebt Gott uns wirklich? „Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren“ (Röm 5,8); „Darin ist die Liebe Gottes zu uns geoffenbart worden, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben sollen“ (1Jo 4,9). Christus sagte, „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab…“ (Joh 3,16). Wie groß muss Gottes Liebe für die ganze Menschheit sein, dass Sein Sohn „in die Hände der Sünder ausgeliefert“ (Mt 26,45) wird, um zurückgewiesen, falsch angeschuldigt, verspottet, verachtet, angespieen und ans Kreuz genagelt zu werden – um doch jenes Kreuz zum Mittel der Erlösung des Menschen zu machen!

Bedenkt die Furchterregende und unverständliche Feststellung, „Aber dem HERRN gefiel es, ihn zu zerschlagen…. Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat…“ (Jes 53,10). Gott dem Vater gefiel es, Christus für die Sünden der Welt zu bestrafen, sogar für die Sünden derer, die Gott verfluchen würden und Seinen Sohn verspotten und ablehnen würden? Ja! Wir müssen über solche Fragen nachdenken, wenn wir Gott verstehen wollen.

Von dem Bösen, das in jedem menschlichen Herzen lauert, konnte kein größerer Beweis gegeben werden als das, was der Mensch dem Christus antat. Kein Wunder, dass sich Paulus freute, „Von mir aber sei es ferne, mich zu rühmen, als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt“ (Gal 6,14). In den Prüfungen, Niederlagen und Verlusten des Lebens können jene, in denen Christus wahrhaftig Herr ist, Zuflucht zur Logik von Paulus nehmen: „Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?“ (Röm 8,32).

Salomon erklärte, „Der Anfang der Weisheit ist: Erwirb Weisheit, und um allen deinen Erwerb erwirb Verstand“ (Spr 4,7). Wir haben das Versprechen, „Wenn es aber jemand unter euch an Weisheit mangelt, so erbitte er sie von Gott… so wird sie ihm gegeben werden (Jak 1,5). Gott möchte, dass wir Seinen Charakter und Willen verstehen, tief nachsinnen über den Weg und den Preis unserer Erlösung – und in dem Kreuz „die Lieblichkeit des HERRN zu schauen“ (Ps 27,4), was wir sonst nicht könnten.

Gibt es in der Geschichte des Universums etwas Wunderbareres als Gottes Geschenk Seines eingeborenen Sohnes an die Welt? Wie können wir mit nur einem seichten Verständnis des Kreuzes zufrieden sein? Kein Wunder dass wir die Tiefe der Dankbarkeit nicht haben, welche Christi Opfer verdient. Und wie tragisch ist es, dass wir je erlauben könnten, dass ein ganzer Tag oder sogar mehr vorübergeht, ohne dass wir unseren von tiefem Herzen gefühlten Dank an unseren Gott dafür zum Ausdruck bringen, dass er unsere Seelen barmherzig und gnädig rettet!

Ich denke oft an die Worte, „wo warst du, als sie kreuzigten meinen Herrn? Manchmal muss ich zittern, zittern, zittern, zittern…!“ Ja wir waren dort – es waren unsere Sünden, die er „selbst an seinem Leib getragen auf dem Holz“ (1Petr 2,24). Die Erde bebte, Felsen wurden durch Gottes Hand entzwei gerissen, und die Engel mussten vor Zorn gebebt haben, solch verachtenswerte Kreaturen wie wir ihren Herrn mit Hass und Verachtung behandeln zu sehen! Die Zeit und Ewigkeit wurden gespalten. Himmel und Erde würden nie dasselbe sein. Das Universum und der Verlauf der Geschichte wurden für immer getränkt in dem vergossenen Blut Christi!

Und heute könnte die Welt sich nicht weniger um dieses alles definierende Ereignis kümmern. Wie schmerzlich ist es, dass die Menschheit im Allgemeinen nie an den Gott, der allem Leben schenkt, denkt, Ihn ehrt und Ihn anerkennt. Regierungen meinen, sie könnten alles tun, was immer ihnen gefällt. Politische und religiöse Führer, welche denken, dass sie den Befehl über diese Welt führen, treffen sich in ihren internationalen Konklaven, um Frieden auf Erden zu machen – und Gott wird aus dem ganzen Prozess ausgeschlossen. Alles, was der Mensch will, ist religiöser „Segen“ für seine Pläne, und gott wird es machen.

Es ist unglaublich, viele derer, die behaupten, an Christus zu glauben, sind die Vordersten, Ihn zu verspotten. Er versprach, „den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann“ (Joh 14,17) zu senden, und er wird uns „in die ganze Wahrheit leiten“ (Joh 16,13). Die evangelikale Kirche verkündet in ungeheuerlicher Geringschätzung und Unglauben, dass die Welt außerhalb von Gottes Wort eine andere Quelle der „Wahrheit, [die] euch frei machen [wird]“ (Joh 8,32) hat, und sie hat sich zur Psychologie, der „Weisheit dieser Welt“, welche Gott „…zur Torheit gemacht [hat]“ (1Kor 1,20) abgewandt. Und zu jenen, welche diese Torheit predigen, blicken Evangelikale weltweit auf und sehen sie als kenntnisreichste Autoren und Konferenzredner an.

Christus sagte, „weil ich lebe, sollt auch ihr leben“ (Joh 14,19). Was meinte Er damit? Dies war die hinreißende Versicherung Christi, dass Er Sein Auferstehungsleben in jenen leben würde, die ihr Vertrauen auf Ihn setzten. Paulus frohlockte, „und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir“ (Gal 2,20). Er bezog sich auf „Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit“ (Kol 1,27), und erklärte, dass „Wenn der Christus, unser Leben, offenbar werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit“ (Kol 3,4).

Stellt euch dann die verachtungsvolle Beleidigung Christi und die unverschämte Ohrfeige für Ihn vor, wenn jene, in denen Er als ihr eigentliches Leben wohnt, sich beschweren, dass das Leben, welches er in ihnen zu leben begehrt, ihnen nicht passt. Sie fügen der Beleidigung noch Unglauben hinzu und behaupten, dass Sein Wort nicht stimmt und Seine Verheißungen bei ihnen nicht funktionieren! Wer kann die undenkbare Tragödie ergründen, dass sich jene, welche er durch Sein Blut erworben hatte, denen Christus „Leben… im Überfluss“ (Joh 10,10) zukommen lassen will, zu Freud, Jung, Rogers, Maslow, Adler und anderen (bis zum letzten Mann atheistische Antichristen) um Hilfe wenden, um das christliche Leben zu führen! Könnte es eine schmerzhaftere Ablehnung unseres Herrn durch Seine Eigenen geben, die Er mit Seinem Blut erlöst hat?

Jener Erzhäretiker Norman Vincent Peale (der im nationalen Fernsehen sagte, dass es neben Jesus Christus viele andere Wege zu Gott gebe), wurde von Billy Graham und anderen Kirchenführern gepriesen. Es war Peale, der vor 70 Jahren Psychologie / Psychiatrie in die Gemeinde brachte. Jahrzehntelang hat die gesamte evangelikale Gemeinschaft dieses Eindringen des Feindes als Häresie, die für den Glauben zerstörerisch ist, zurückgewiesen, bevor sie ihren Sirenengesängen unterlag. Heute sind säkulare Psychologie und Psychiatrie, die atheistischsten aller Berufe, die Lieblinge der evangelikalen Kirche.

Wie konnte das geschehen? Es geschah durch Taufe der Psychologie, indem man das Wort „christlich“ mit ihr verknüpfte. Diese Täuschung überzeugte Christen von der frevelhaften Fiktion, dass Gottes Wort keine hinreichende Führung für das Leben heute verschaffen würde, sondern dass wir zusätzliche Hilfe von krassen Ungläubigen und Christushassern bräuchten, um für Christus zu leben. Wie Newsweek vor langem berichtete:

Christen beginnen zu erkennen, dass die Wiedergeburt kein Impfstoff gegen mentale und emotionelle Krankheit ist. Ein Ergebnis: christliche Psychotherapie, eine auf Gewinn ausgerichtete Bewegung, welche das Ziel hat, neue Märkte zu erschließen, indem man Evangelikalen einen auf die Bibel gegründeten Lösungsansatz für Probleme anbietet, die von Ängsten und Depressionen bis zu sexuellem Missbrauch und Schizophrenie reichen.

„Wir verwenden dieselben Lehren und Prinzipien wie andere Psychiater“, sagt Psychiater Steven Schultz, medizinischer Direktor im LifeCare's Ft. Worth Zentrum. „Aber wir machen das im Kontext unseres Christseins.“[2]

Was für eine verdammendes Bekenntnis; und was für eine Selbsttäuschung! Es gibt keinen „christlichen Kontext“ für Psychotherapie, welche es, nachdem Christus die Schuld für unsere Sünden bezahlt hatte und das Evangelium anfing, gepredigt zu werden (Mk 1,1; Phil 4,15), ungefähr 1.800 Jahre nicht gab. Schultz hätte es nicht deutlicher sagen können, dass für christliche Psychotherapeuten die Worte Paulus „Christus in dir, die Hoffnung der Herrlichkeit“ ein leerer Slogan ohne Bedeutung für heutige Christen ist! Außerdem, wenn jedermann an Christus glaubte, „Frieden… durch das Blut seines Kreuzes“ (Kol 1,20) fand, und Seinem Wort gehorchte, würde ihn die Wahrheit freimachen (Jh 8,31.21) – und Psychiater und Psychologen, „christlich“ oder nicht, wären aus Mangel an Patienten nicht in der Lage, ihr Brot zu verdienen. Diese gewinnbringende Wachstumsindustrie wird durch ihre Anhänger auf Kosten von ewigen Seelen eifersüchtig beschützt und gefördert!

Unter der Führerschaft etlicher, die sich „unbemerkt eingeschlichen“ (Jud 1,4) haben, ist der stetige Niedergang hinsichtlich und in Verteidigung des „Glaubens… der den Heiligen ein für allemal überliefert worden ist“, obgleich vorhergesagt, äußerst Schwindel erregend! Hunderte von Beispielen könnten gegeben werden. Der YMCA und YWCA begannen als christliche Organisationen, und sind heute Bollwerke von Yoga und Gottlosigkeit und so weit vom Evangelium von Jesus Christus entfernt, wie es auf dieser Seite der Hölle möglich ist. Das Evangelium der Reformation, der Erlösung durch Gnade durch Glauben an Christus alleine, wurde verraten und vermählt mit römisch-katholischen Werken und Ritualen, und zwar durch Lutheraner, Kalvinisten und andere, welche die Kindertaufe zur Erlösung praktizieren und sich grosstun mit der „wahrhaftigen Gegenwart“ Christi in dem Brot und Wein des Gedächtnisses. „Protestantische, evangelikale Bibelgelehrte“, welche in der Renovaré Spiritual Formation Bible zitiert wurden, lehnen offen die Inspiration, Autorschaft und Prophezeiungen der Schrift ab – und doch werden sie von evangelikalen Führern hoch gepriesen (Siehe TBC August 2005).

Alle der ersten Universitäten Amerikas (Harvard, Yale, Princeton, Brown, Dartmouth, et al.) wurden von Christen als Zentren für die Verbreitung des Evangeliums Christi zur Herrlichkeit Gottes gegründet. Stattdessen verkündigen diese Hochschulen heute den Atheismus und falsche Religionen. Um nur ein Beispiel zu nennen, Harvard wurde 1636 gegründet, um evangelikale Geistliche auszubilden. Heute brüstet sich seine Divinity School damit, für jede Religion offen zu sein. Jüngst geleitet von einem römisch-katholischen Priester, ist sein gegenwärtiger Dekan ein Gelehrter der islamischen Geschichte, der unter Moslems hoch geachtet ist. Der Direktor seines Zentrums für die Studien der Weltreligionen, eine Gelehrter des Buddhismus, hat die Sonntagsschullieder umgeschrieben, um auszudrücken, „Buddha liebt mich! Das weiß ich, denn das Dharma sagt es mir.“ Mit ihrem Multimilliarden Einkommen und Stiftungen und Unterstützung durch Christen, sind Harvard und seine Divinity School Bollwerke des Liberalismus, Ökumenismus, Pro Abtreibung, radikalem Feminismus, Relativismus und antichristlicher Rhetorik. Und das ist der Fortschritt hin zu einer größeren Wahrheit?

Der Mensch denkt, er führt die Aufsicht über das Universum. Er glaubt, dass der Gott, der es erschuf, das Versprechen der Schlange an Adam und Eva auf Gottheit erfüllen sollte, zurücktreten sollte, und den Menschen den Laden schmeißen lassen soll. Gott ließ den Menschen genau das für 6.000 Jahre tun, mit der Ausnahme der Antwort auf gerechte Gebete, angemessen für die Seinen zu intervenieren, und Gericht zu üben, wenn es absolut notwendig war, wie im Fall von Israel, um Seine Integrität zu bewahren.

Wie können wir Liebe, Gerechtigkeit und Gericht in dasselbe Paket einpacken? Jesus sagte, „Alle, die ich liebhabe, die überführe und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Buße“ (Offb 3,19). Wenn Gott beim Erfüllen Seiner Warnungen vor Gericht nicht absolut treu wäre, wer würde Seinen Verheißungen für Vergebung und Segen glauben? Liebe, Gerechtigkeit und Gericht passen zusammen. Es gibt keine Gerechtigkeit ohne Gericht, und keine Liebe ohne Gerechtigkeit.

Würde Gott das Böse nicht bestrafen, wäre es genauso wenig Liebe, wie wenn er jene nicht retten würde, die in Satans Netz gefangen sind. Aber Errettung kann nur kommen auf der gerechten Grundlage, dass die Strafe voll bezahlt ist, und dann nur für jene, die diese Bezahlung durch Christus für sie akzeptieren. Und dieser rettende Glaube an Christus kann nur mit dem Bekenntnis kommen, dass er an unserer Stelle gerecht gerichtet wurde.

Möge die Liebe Christi uns dazu drängen, für die Verlorenen zu weinen und das Evangelium allen vorzustellen, die es hören wollen. Und indem wir das Leben annehmen, welches Er gibt, lasst uns nicht länger für uns selbst leben, sondern „für den, der für sie gestorben und auferstanden ist“ (2Kor 5,15).

TBC

Zitate

Wir haben das Evangelium zu sehr vereinfacht. Der erste tödliche Schwachpunkt ist die fehlende Betonung der Buße. Es kann keine wahre Bekehrung geben, ohne die Überführung von Sünde….Wir versüßen das Evangelium, wenn wir den verlorenen Zustand des Menschen bagatellisieren…. Es ist nutzlos, nicht-überführten Sündern zu sagen, sie sollen an Jesus glauben – diese Botschaft ist nur für diejenigen, die wissen, dass sie verloren sind. Wir haben vergessen, dass die Botschaft Buße zu Gott wie auch Glauben an unseren Herrn Jesus Christus lautet.

Eine zweite ernsthafte Unterlassung ist die fehlende Betonung der Herrschaft von Christus….

Ein dritter Mangel in unserer Botschaft ist unsere Neigung, die Bedingungen der Jüngerschaft verborgen zu halten, bis eine Entscheidung für Jesus getroffen wurde. Unser Herr tat das nie. Die Botschaft, die Er predigte, schloss das Kreuz ein wie auch die Krone…. Wir machen die Botschaft populär und versprechen Spaß.

Das Ergebnis all dessen ist, dass wir Leute haben, die glauben, ohne zu wissen was sie glauben, mit keiner lehrmäßigen Grundlage für ihre Entscheidung. Sie kennen die Konsequenzen ihrer Verpflichtung für Christus nicht. Sie haben nie das geheimnisvolle, wunderbare Werk des Heiligen Geistes bei der Wiedergeburt erfahren. (Hervorhebung durch den Autor)

William MacDonald, "Evangelical Dilemma," Milk & Honey, 4/07, p.4

Das Fleisch, lächelnd und zuversichtlich, predigt und singt über das Kreuz, vor dem Kreuz beugt es sich und zum Kreuz weist es mit sorgfältig inszeniertem theatralischen Getue – aber an dem Kreuz will es nicht sterben, und es weigert sich hartnäckig, die Schande dieses Kreuzes zu tragen..

A.W. Tozer, The Divine Conquest, p.60

F & A

FRAGE: Ich habe ihre Artikel über Ersatztheologie und Israel gelesen. Sie stellten fest, dass die Heiden, welche die Feste und andere Toragesetze beachteten, Betrüger waren. Könnten sie das bitte erklären?

ANTWORT: Das ist nicht das, was ich wirklich gesagt hatte, auch würde ich die nicht anklagen, „Betrüger“ zu sein, die ernsthaft denken, sie erfüllen Gottes Willen. Ich würde diesen Begriff für die vorbehalten, auf die er zu Recht passt. Ich sagte im Oktober 2005, „wenn ein Heide heute jene [jüdischen] Feste einhält, würde das ein Betrug sein“ – und dazu stehe ich.

Das Passahfest zum Beispiel sollte eindeutig von Juden begangen werden, als eine „Gedenkfeier“ für die Befreiung ihrer Vorfahren aus der Knechtschaft in Ägypten und als Beweis, dass sie das auserwählte Volk „des Gottes Israel“ sind, denen dieses Land heute gehört. Es wäre deshalb für Heiden unpassend, das Passah zu feiern – und dasselbe gilt für die anderen jüdischen Feste. Obgleich sich alle symbolisch mit dem Evangelium verbinden, sind sie spezifisch für Juden, um sie als Teil ihres Erbes in Bezug zu ihrem Land zu bewahren, welches Gott ihnen alleine gab.

Und ja, ich habe es deutlich gemacht, dass ich kategorisch gerade das Wort „messianisch“ ablehne. Es ist verwirrend und man findet es nicht in der Bibel. Von einer „messianischen Bewegung“, oder „messianischen Christen“ oder „messianischen Juden“ usw. zu sprechen, ist nicht biblisch. Solche Ausdrücke verwandten Christus, die Apostel oder die frühe Gemeinde nie. Doch man erhält den Eindruck von „messianischen“ Gläubigen, dass sie mehr biblisch sind, indem sie diesen Begriff verwenden.

Das hebräische Wort Messiah (mashiah) erscheint nur zweimal im Alten Testament, und beides Mal an der gleichen Stelle (Dan 9,25.26). Die griechische Form davon, Messias, erscheint nur zweimal im Neuen Testament (Jh 1,41; 4,25). In Israel mussten Propheten, Priester und Könige mit einem speziellen Öl gesalbt werden, was symbolisch für den Heiligen Geist war. Die Worte „Messias“ und „Christus“ bedeuten der Gesalbte Eine, in dem sich alle drei Ämter erfüllen würden.

Im Gegensatz zum nur viermaligen Auftreten von „Messiah/Messias“ in der gesamten Bibel, tritt das Wort „Christus“ (griech. Christos) Hunderte Male im Neuen Testament auf. So würde es biblischer erscheinen, sich auf die „christliche Bewegung“ oder „christliche Christen“ oder „christliche Juden“ zu beziehen als auf „messianisch“. Dieses Wort gibt vor, uns zu den jüdischen Wurzeln unseres Glaubens zurückzurufen. Unglücklicherweise impliziert „messianisch was-immer“, die Einhaltung jüdischer Praktiken stelle sicher, dass man näher bei Gott ist, und es wird oft zum Vorwand, Heidenchristen das Gesetz und jüdische Regeln aufzuerlegen. Das ist unbiblisch und etwas, was Paulus in seinem Brief an die Galater bekämpfte.

Das Evangelium handelt nur von Christus, der für die Sünden der Welt starb. Jeder, ob Jude oder Heide, muss an Christus glauben, um gerettet zu werden. Alle die an unseren Herrn Jesus Christus als Reaktion auf das Evangelium glauben, haben den Messias angenommen – aber nicht in dem ausschließlich jüdischen Sinn des gesalbten Einen, der Israel bei Armageddon retten wird und auf dem Thron Davids für immer regieren wird.

Der Begriff „messianische Christen“ macht eine unbiblische Unterscheidung zwischen zwei Klassen von Christen: „Messianisch“ und „nichtmessianisch“. Doch Juden und Heiden, die an das Evangelium glauben, sind eins gemacht worden in Christus. Wenn man ein Christ ist, ob Jude oder Heide, hat er an Christus den Messias als unseren Herrn und Erlöser geglaubt. Es gibt keine andere Grundlage der Errettung. Was mehr könnte die „messianische Bewegung“ anbieten? Offensichtlich nichts.

Das Evangelium, das die Apostel predigten und das wir predigen sollen, enthält nicht einmal das Wort Messias. Das Evangelium lautet so, dass „Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften, und dass er begraben worden ist und dass er auferstanden ist am dritten Tag, nach den Schriften“ (1Kor 15,1-8). Es wäre nicht biblischer zu predigen, „Glaube an den Messias, der für unsere Sünden starb.“ Die frühe Gemeinde bestand nur aus Juden, aber sie wurde nie „messianisch“ genannt.

Die Schrift bezieht sich auf „Juden… Griechen [steht für Heiden]… Gemeinde Gottes“ (1Kor 10,32). „Messianisch“ beschreibt keinen dieser drei. Sowohl Juden wie Heiden, welche an Jesus glauben, bevor er sichtbar bei Armageddon kommt, sind in der Gemeinde; Juden und Heiden, die Christus nicht als Erretter und Herrn annehmen, bevor Er bei dem Zweiten Kommen erscheint, werden die Erde für die Ewigkeit bewohnen – Juden in ihrer speziellen Beziehung zu ihrem Messias, der Israel versprochen wurde, Heiden als Teil der Nationen, die auf der Erde bleiben (Offb 21,24; 22,2), zusammen mit Israel, aber verschieden davon.

Noch mal, es ist gegenwärtig niemandem möglich, „messianisch“ zu sein, weil alle, die an Christus glauben (Jude oder Heide), in der Gemeinde sind, wo Christus als Herr in ihren Herzen regiert. Sie sind Teil der Braut, welche mit Ihm ewiglich regieren und herrschen wird. Sie werden nicht unter den jüdischen Untertanen im Königreich sein, über das der Messias auf dem Thron Davids regieren wird. Einige Christen „messianisch“ zu nennen, ist nicht biblisch, sondern verwirrend.

FRAGE: Ich bin ein regelmäßiger Zuhörer ihres „Barian Call“ Radio Programms. Neulich… sagte Dave, dass für jemanden das Sprechen in Zungen so töricht sei wie die Praxis, die Toten aufzuerwecken. Dieses Argument ist so kindisch…. Ich bin etwas enttäuscht von Ihnen.

Gewiss, so wie wir verschiedene Arten von Gaben für einander haben mögen, so sind auf geistlichem Gebiet Gaben nicht dieselben. Wir erhalten die Gabe der Sprachenrede durch Glauben, und wenn wir nicht an unserem Glauben und dem Praktizieren festhalten… ist diese Gabe in kürzester Zeit verschwunden…. Ihr Kommentar an jenem Tag war tatsächlich darauf aus, die Wurzeln meines Glaubens anzugreifen. Ich danke Gott, dass mein Glauben an Ihn nie erschüttert werden kann…. Sie sollten immer sehr sorgfältig bedenken, was sie ihren Hörern auftischen. Einige von ihnen mögen Babys im Königreich sein, und Kommentare wie dieser können sie und ihren Glauben zerstören.

ANTWORT: Nur damit sie es wissen, wir sind nicht „der Barian Call“ sondern der Berean Call. Wir rufen uns und andere dazu auf, wie „die Beröer“ zu sein, die in der Stadt Beröa (heute bekannt als Verria) in Mazedonien lebten, und „sie forschten täglich in der Schrift“ um sicherzustellen, dass die Lehre von Paulus biblisch war (Apg 17,10-12). Wir ermutigen unsere Leser, Zuhörer und Zuschauer Search the Scriptures Daily – Forscht Täglich in der Schrift (der Name unseres Radioprogramms), um nachzuprüfen, ob unsere Lehren und die anderer nach Gottes Wort sind. In den Bemerkungen im Radio, gegen die sie Einwendungen machten, folgte ich der Bibel, nicht irgendeiner ihrer Interpretationen. Erster Korinther 12,4-31 stellt klar:

1.        Während es „Unterschiede in den Gnadengaben“ gibt, ist es „derselbe Geist… derselbe Herr und… derselbe Gott, der alles in allen wirkt“ (V 4-5). Irgendeine Gnadengabe „zu praktizieren“, die Gott zukommen lässt, wird weder gelehrt noch ist es vernünftig. Von Genesis bis zur Offenbarung hat kein Mann Gottes je das „praktiziert“, zu was ihn Gott bevollmächtigt hat noch wurde er je gelehrt, das zu tun.

2.        Die Worte „Practice – Praxis“, „Practices – Praktiken“ und „practiced – praktiziert“ kommen nur siebenmal in der Bibel vor, immer verknüpft mit Bösem. Sie wurden von Menschen gelehrt, die Sprachenrede „zu praktizieren“, nicht von Gott in Seinem Wort. Nun wo sie wissen, dass die Idee, eine Gabe Gottes (einschließlich der Sprachenrede) „zu praktizieren“, unbiblisch ist, werden sie Menschen folgen, oder Gott?

3.        „Sprachenrede“ ist eine von neun „Gnadengaben“, die von Paulus als das „offensichtliche Wirken des Geistes“ beschrieben wurden (V 7). Ziemlich klar ist es, dass keine dieser Gaben für jeden Gläubigen ist: „Sind etwa alle Apostel? Sind etwa alle Propheten? Sind etwa alle Lehrer? Haben etwa alle Wunderkräfte? Haben alle Gnadengaben der Heilungen? Reden alle in Sprachen? Können alle auslegen (V 29.30)?“ Jede dieser Fragen verlangt eine abschlägige Antwort. Von Sprachenrede oder Sprachen ist genauso wenig zu erwarten, dass diese Gabe bei allen vorhanden ist, wie bei den Gaben der Prophetie, Heilung oder Wunderkraft. Doch lehren viele, dass die Sprachenrede die eine Gabe sei, die für alle ist. Einige sagen, dass man ohne die Sprachenrede nicht mit dem Heiligen Geist gefüllt ist; andere glauben, dass nur jene, die die Sprachenrede ausüben, gerettet sind. Die Bibel sagt das nie. Noch mal, sie müssen entscheiden, Gott oder Menschen zu glauben.

4.        Es ist gleichermaßen klar, dass jede dieser Gnadengaben, da sie „das offensichtliche Wirken des Geistes… der jedem persönlich zuteilt, wie er will“ (V 7.11) sind, nicht unter irgendeines Menschen Kontrolle steht, sondern unter der Kontrolle des Heiligen Geistes. Diese klar gelehrte biblische Tatsache bedeutet, dass das Individuum zu keiner Zeit nach seinem Begehren mehr in Sprachenreden sprechen kann, als es die Kranken heilen oder die Toten zu jeder Zeit auferwecken kann, wie es ihm einfällt. Diese Tatsache verhindert das „Praktizieren“.

FRAGE: [Repräsentativ für mehrere]: Kürzlich haben sie eine Frage über die Gnadengaben des Heiligen Geistes beantwortet und sagten, dass das Sprachenreden viele, einschließlich charismatische Pastoren und Evangelisten, in die Unmoral geführt hat. Ich protestiere gegen diese schroffe Feststellung. Warum sagten sie es?

ANTWORT: Sie zitieren mich falsch. Das ist aus dem F&A vom März 2007:

Man kann genauso das Gehen auf dem Wasser oder das Auferwecken von Toten wie das „Sprechen in Zungen praktizieren“. Wir erhalten keine Gabe von Gott durch Üben. Jene falsche Lehre hat eine Vielzahl in die Irre geführt und ist zum großen Teil der Grund, warum „Zungenredner“ so oft in Unmoral fallen, ob sie Televangelisten, Pastoren, Heiler oder einfache Christen sind.

Ich sagte nicht, dass „Sprachenrede“ das Problem ist (was nicht möglich ist, wenn sie wirklich von Gott ist), sondern die falsche Lehre, dass man sie zu jeder Zeit, wenn es einem gefällt, ausüben kann, und dass sie durch Üben erhalten wird, führt viele in die Irre und in die Unmoral. Das muss wahr sein, weil die Weigerung, der klaren Lehre der Schrift zu gehorchen, Rebellion gegen Gott und Sein Wort ist. In dieser Haltung hat man die fast sichere Garantie, dass man der Versuchung nachgibt.

Biblisch gesehen sind jene, die sich vorstellen, dass sie zu jeder Zeit, wie es ihnen gefällt, „in Sprachen reden“ könnten, in einem Zustand der Selbsttäuschung. Sie bilden sich entweder ein, sie redeten in Sprachen oder täuschen es zur ihrer eigenen Selbsttäuschung vor oder sind dämonisch inspiriert. Solch ein Zustand der Selbsttäuschung ist die perfekte Situation für Satan, weitere Ränke zu schmieden.

Wenn das, was ich hier sage, nicht biblisch ist, dann zeigen sie es mir von der Bibel selbst.

FRAGE: Während des Jahrs und der Monate vor „Y2K“ schrieben viele christliche Führer Bücher, um Gläubige zu warnen, sich auf die Desaster vorzubereiten, die am 1. Januar 2000 eintreten würden. Mit ihrem Buch, Y2K, eine Antwort auf Massenhysterie, lagen sie als einer der sehr wenigen richtig. Warum irrten sich so viele?

ANTWORT: Die Tatsachen waren klar, dass die Prophetien der Weltuntergangsstimmung falsch waren. Auch passte dieses Szenario nicht zur Bibelprophetie. Einige mögen der Versuchung erlegen sein, „topaktuell“ zu sein, und diese Hoffnung machte sie für die Tatsachen blind. Andere mögen durch die Alarmrufe getäuscht worden sein, die seitens der Geschäfts- und Computerexperten weltweit ergingen. Einige waren durch das Geld versucht, das sie aus diesem Desaster machen könnten – und sie verdienten eine Menge!

Die Vereinigung der Dienste in unserer kleinen Stadt Bend, Oregon, wurde durch die „Experten“ überzeugt, dass ihre aufgehäuften Vorräte und Generatoren, welche sie mit ihren nichtgeretteten Nachbarn teilten, helfen würden, diese zu Christus zu führen. Ich kann nicht erklären, warum so viele Führer in der Gemeinde getäuscht wurden und wiederum andere täuschten. Diese Erfahrung sollte eine Warnung für uns alle sein.

Es bedurfte nur wenig Nachforschung um zu wissen, dass nichts passieren würde. Viele IT Manager machten bei dieser Propaganda mit, um ihren Vorstand zu veranlassen, die Ausstattung mit Computern zu erneuern.

Auch bedurfte es keiner Expertise, um zu erkennen, dass Y2K nicht in biblische Prophetie passte. Lehrer der Prophetie, welche für Y2K warben, wiesen darauf hin, dass ein Computercrash den Antichristen hereinführen würde und eine bargeldlose Gesellschaft. Aber der Antichrist würde Computer brauchen, um die Wellt zu kontrollieren, und eine bargeldlose Gesellschaft würde gewiss Computer benötigen. Warum so viele christliche Führer diese Täuschung unterstützten, ist eine Frage, welche vielleicht nicht einmal sie beantworten können. Gott alleine weiß es.

Alarmierende Nachrichten

Christian Post, 24.04.07: BIBELVERTEILER REICHTEN KLAGE EIN NACH VERHAFTUNGEN UND SCHICKANEN DURCH POLIZEI [AUSZÜGE]- Gideons International, eine evangelikale, christliche Organisation, darauf ausgerichtet, Bibelkopien zu verteilen, reichte am Freitag Klage ein, nachdem Mitglieder der Organisation für ihre Aktivitäten in Florida verhaftet worden waren.

Der Alliance Defense Fund (ADF) – eine rechtliche Interessengemeinschaft, die das Recht die „Wahrheit“ zu sprechen verteidigt – verteidigt die Gruppe, und argumentiert gegen die ungesetzlichen Verhaftungen. Die Gideonmitglieder wurden in Gewahrsam genommen, weil sie 150 Meter entfernt von einer öffentlichen Schule waren.

„Freie Rede in Amerika existiert sogar innerhalb des 150 Meter Abstands von öffentlichem Schulgelände“, erklärte ADF Seniorrechtsanwalt David Cortman in einer Erklärung. „Unter dem ersten Zusatzartikel zur Verfassung haben die Gideons jedes Recht, Bibeln auf einem öffentlichen Gehsteig an die zu verteilen, die sie annehmen möchten. Es gibt keine legale Rechtfertigung für das fortgesetzte Schikanieren von friedlichen Mitgliedern der Gemeinschaft, die christliche Literatur verteilen wollen.“

Der Vorfall fand statt… [als] Mitglieder der Gideons vom Key Largo Camp Bibeln außerhalb der Key Largo Schule, welche an der Südspitze Floridas liegt, austeilten. Die Gruppe befand sich auf einem öffentlichen Gehweg, als zwei der Gideons, Mirto und Ernest Simpson von Beamten des Monroe County Sheriffs angesprochen und in Gewahrsam genommen wurden.

[Ein festnehmender Beamter] fügte hinzu, dass die Gideons „kein Recht“ hatten, innerhalb von 150 Meter vom Schulgelände zu sein und sagte seinen beiden Häftlingen, dass sie „auf dem ganzen Weg ins Gefängnis zu Jesus beten könnten“, nach ADF.

Nach den Gideons vom Key Largo Camp betraten sie kein Schulgelände, und sie hatten zuvor das Büro des Monroe County Sheriffs kontaktiert. Sie informierten auch Schulbeamte am Tag der Verteilung.

Laut den Gideons hätten beide Parteien gesagt, dass die Aktivität zulässig sei.

[TBC: Wie bei den Alarmierenden Nachrichten des vergangenen Monats besteht auch hier die Ironie, dass „Friedens“ Beamte Menschen behinderten, die die einzige wahre Hoffnung auf Frieden verkündeten, welche die Menschheit hat, Jesus Christus, den Friedensfürst.]

Dave's Reiseweg

Jun 2-3 A Church of Jesus (Dave) Port Neches TX (409) 722-6959

Jul 6-7 Berean Calvary Chapel (Dave) Kirkville NY (315) 656-7021

Jul 8-14 Word of Life (Dave) Schroon Lake NY (518) 532-7114

Aug 3-4 Hope for Today Conference (Dave) Chino Hills CA (800) 752-4253

Aug 10-12 TBC Conference (Dave/TA) Bend OR (800) 937-6638

Aug 22-26 Hong Kong (Dave/TA) (852) 2336-7602

Sep 7-9 Great Lakes Prophecy Conf (Dave/TA) Appleton WI (920) 735-1242

Sep 12-15 Winnipeg Prophecy Conf (Dave) Winnipeg MB (204) 853-7786

Sep 16 Schoenfelder Mennonite Church (Dave) Pigeon Lake MB (204) 864-2740

Oct 17-25 Brazil (Dave) www.chamada.com.br

Nov 11-13 Midnight Call Prophecy Conf (Dave) Myrtle Beach SC (800) 845-2420

Briefe

An Dave Hunt,

Ihr Berean Call vom Dezember 2006 war so beeindruckend und großartig, dass ich ihn in einem Zeitraum von zwei Wochen dreimal las. Es ist so wundervoll, die Wahrheit von Gottes Wort zu erfassen und zu absorbieren, dass es einem zum Erstaunen bringt und dich mit der Freude des Herrn erfüllt. Wir leben in einer Zeit der Verwirrung und Rebellion, und dennoch bricht durch all dies das Wunder der Wahrheit von Gottes Wort mit Klarheit und großer Macht hindurch. Was für ein großer Segen ist das für Gottes Volk. Danke ihnen, dass sie so klar sind, wenn sie schreiben…. Möge Gott sie in diesem Zeitalter des Abfalls vom wahren Wort Gottes segnen. HP (Kanada)

Lieber Mr. Hunt und T.A. McMahon,

Ich liebe ihren Rundbrief absolut. Ich borge ihn von einem Freund, um ihn zu lesen. Bald werde ich freigelassen und würde ihren Rundbrief gerne zu Hause erhalten…. Ich war jetzt 16 Jahre im Gefängnis und freue mich, dass ich Gott in einer bibeltreuen Gemeinde dienen kann…. Ich hatte die Gelegenheit, das Evangelium im Gefängnis zu predigen, aber diese Türen sind für mich jetzt verschlossen…. Danke, dass sie mich dazu inspirierten, auf dem rechten Weg zu bleiben. Ich schätze ihn wirklich, und viele andere tun es auch. KN (Gefangener, MA)

Lieber Dave und T.A.

Ich bin ein evangelikaler Pastor… und… habe seit mehreren Jahren ihren Rundbriefe erhalten. Jedoch, als ich sie weiter gelesen habe, wird es immer offensichtlicher, dass sie vielfach reaktionärer und in ihren Worten weitschweifiger werden. Gibt es nur vier oder fünf Themen, über die zu schreiben lohnt?... Man bekommt beinahe den Eindruck, dass ihre einzige Botschaft lautet „die Welt ist schlecht, die Kirche verdorben, ihr Pastor ist wahrscheinlich ein Warrenit, oder doch schlimmer ein Kalvinist, so lauft zu den Bergen mit eurer Bibel und eurem Berean Call und wartet auf das Ende.“ Der Mangel an der Frucht des Geistes in ihren Rundbriefen ist aufschlussreich. Ich war froh zu sehen, dass McMahon die Frucht des Geistes in seinem Februar Artikel als das wirkliche Maß geistlicher Reife auflistete. Meine Frage lautet: haben sie diesen Standard angelegt, um ihren eigenen Rundbrief zu messen?... Ich denke, mein Hauptpunkt ist, dass es harte Arbeit ist, heute ein Pastor zu sein…. In der Mitte dieses Schlachtfeldes hat man keine Zeit, herumzugehen und unsere Mitsoldaten zu erschießen. SF (NJ)

Lieber Dave und Tom,

Ich komme nicht immer dazu, euch auf KWVE am Sonntagabend zu hören, aber ich bin froh, dass ich euch heute empfing. Eure Kommentare über Carl Jung waren sehr informativ. Und ich denke, ich hielt ihn beinahe für einen Gläubigen! Nun weiß ich es besser. Als ein Absolvent der Sozialwissenschaften, der damit geschlagen ist, dieses Geschwätz wieder lernen zu müssen, schätze ich ihre Kenntnis und ihre rechtzeitigen Ermahnungen, wirklich zu unterscheiden und im Wort zu sein wie nie zuvor! Danke ihnen! GG (CA)

Dave, T.A. und Mannschaft

Keine weitere Minute darf vergehen, ohne dass ich meine äußerste Dankbarkeit für das Werk, das sie tun, ausdrücke. Viele mögen sagen, dass sie schroff und boshaft gesinnt sind. Ich danke dem allmächtigen Gott, dass sie das Licht der Wahrheit in sich haben. Bitte sendet weitere eure Rundbriefe per Post an mich und möge unser Herr und Erlöser Jesus Christus euch weiterhin segnen! PJ (CO)

Lieber Dave und Belegschaft

Als ein Pastor seit vielen Jahren, sind meine Frau und ich sehr traurig über die Richtung, die die Gemeinde in Amerika nimmt. Und das größte Problem ist, dass so wenige Leute die wahre Notwendigkeit sehen, dass Menschen, so wie sie sind, zu der Bibel zurückkehren, so wie sie ist. Erst dann wird der Herr Jesus wieder in der Gemeinde des 21. Jahrhunderts willkommen geheißen. Oh wie dringend brauchen wir Ihn wieder an Seinem rechtmäßigen Platz! JO (TX)

Lieber Mr. Hunt und Freunde

Ich erhielt ihren Februar Rundbrief und ich muss sagen, dass es die am besten zutreffende Erklärung der Gemeinde ist, die ich je gesehen habe…. Alle Christen sollten diese Botschaft lesen! Ich gab mein Exemplar meinem Pastor. Ich warte auf seine Reaktion. Er ist ein sehr guter Pastor und ich weiß, dass er vollständig zustimmen wird. Die Gemeinde im Allgemeinen kennt ihre eigene Lehre nicht und in den meisten Gemeinden würden es ihnen sehr schwer fallen, gute Lehre zu finden…. Ich sagte 30 Jahre lang, dass die Leute nicht ihre Bibeln lesen und keine gesunde Lehre erkennen würden, wenn sie darüber stolpern würden. Sie wissen nicht, ob ein Pastor gut oder schlecht ist, weil sie das Wort nicht kennen. Ich habe das Heilige Wort Gottes 65-mal gelesen. Es ist unser einziger Weg, Wahrheit und Leben. Wir brauchen es täglich, um zu überleben. Fahrt fort, das unfehlbare Wort Gottes zu predigen. HS (PA)

TBC Notizen

Sorge um unsere nächste Generation

Sollte der Herr zögern zu kommen, haben wir einige ernsthafte Sorgen darüber, was unsere nächste Generation der Gläubigen gewiss beeinflussen wird. Eines der Hauptprobleme ist, dass viele auf einem Gebiet ausgebildet sein werden und einen Beruf praktizieren werden, der ohne Parallelen darin ist, das Wort Gottes zu unterminieren: Psychologische Beratung.

Warum sind wir so sicher? Aus zwei Gründen: 1) Kaum irgendjemand instruiert unsere Jugend darüber, wie antibiblisch die Konzepte und Techniken der Psychotherapie sind und wie psychologische Beratung den Glauben an die Hinlänglichkeit der Schrift unter den meisten Evangelikalen zerstört hat. 2) Die Nummer Zwei der Berufsentscheidungen für College Studenten heute (christlich oder nicht) ist Psychologie.

Diese beiden Gründe alleine führen dazu, dass sich eine nicht gekannte Anzahl von Leuten der neuen Priesterschaft von „christlichen“ Psychotherapeuten anschließen. Was kann nun getan werden?

Vielleicht nicht zuviel hinsichtlich der Kirche im Allgemeinen, doch es mag einige von euch geben, die mit Gymnasiasten oder College Studenten arbeiten und sicherstellen möchten, dass sie informiert sind. Wenn das der Fall ist, möchten wir euch helfen. Unsere DVD Psychology and the Church: Critical Questions... Crucial Answers behandelt all die grundlegenden Streitfragen hinsichtlich psychologischer Beratung und der Bibel, von Problemen mit der Psychotherapie bis zum biblischen Weg, einander zu dienen.

Jedem, der mit jungen Leuten arbeitet, und der ihnen gerne die DVD zeigen will, werden wir ein Exemplar für den halben Preis senden. Wenn ihr eine Gruppe von 20 oder mehr habt, biete ich zusätzlich an, für ein Telefoninterview zur Verfügung zu stehen, wenn ihr die DVD gezeigt habt, um jede Frage zu beantworten, die eure Studenten haben mögen.

Wenn ihr unsere Sorgen teilt und teilnehmen möchtet, ruft unter 1-800-937-6638 an und fragt nach dem Jugend & Psychologie Ereignis.

T.A. McMahon Executive Director

TBC Extra

Das Alte Kreuz und das Neue

GANZ UNANGEKÜNDIGT UND ZUMEIST UNBEMERKT ist in modernen Zeiten ein neues Kreuz in populäre, evangelikale Kreise gekommen.

Es ist wie das alte Kreuz, aber anders: Die Ähnlichkeit ist äußerlich, die Unterschiede sind fundamental.

Von diesem neuen Kreuz ist eine neue Philosophie des christlichen Lebens entsprungen, und aus dieser neuen Philosophie kam eine neue evangelikale Technik – eine neue Art der Begegnung und eine neue Art des Predigens. Diese neue Verkündigung des Evangeliums verwendet dieselbe Sprache wie die Alte, aber ihr Inhalt ist nicht derselbe und ihr Schwerpunkt ist nicht wie zuvor.

Das alte Kreuz wollte nichts mit der Welt zu tun haben. Für Adams stolzes Fleisch bedeutete es das Ende der Reise. Es führte das Urteil aus, das durch das Gesetz von Sinai ausgesprochen wurde. Das neue Kreuz ist der menschlichen Rasse nicht entgegengesetzt; es ist eher ein freundlicher Kumpel, der, wenn er richtig verstanden wird, eine Quelle von Ozeanen reiner Freude und unschuldigen Vergnügens ist. Es lässt Adam ohne Einmischung leben. Seine Lebensmotivation bleibt unverändert; er lebt immer noch für sein eigenes Vergnügen, nur jetzt hat er Freude am Singen von Chorliedern und Betrachten religiöser Filme, anstelle des Singens unflätiger Lieder und des Trinkens starker Getränke. Die Betonung liegt immer noch auf Vergnügen, obgleich der Spaß jetzt auf einer moralisch, wenn nicht sogar intellektuell höheren Ebene liegt.

Das neue Kreuz ermutigt zu einem neuen und vollkommenen verschiedenen evangelistischen Ansatz. Der Evangelist drängt nicht auf Absage vom alten Leben, bevor das neue Leben empfangen werden kann. Er predigt keine Gegensätze, sondern Ähnlichkeiten. Er sucht ins öffentliche Interesse zu gelangen, indem er zeigt, dass die Christenheit keine unerfreulichen Forderungen stellt; sie bietet eher dieselbe Sache wie die Welt an, nur auf einer höheren Ebene. Was immer die Sündenverrückte Welt zufällig zurzeit heftig verlangt, wird als das eigentliche Ding, was das Evangelium anbietet, geschickt dargestellt, nur das religiöse Produkt ist besser.

Das neue Kreuz schlachtet nicht den Sünder, es lenkt ihn um. Es bringt ihn auf einen reineren und lustigeren Weg des Lebens und rettet seine Selbstachtung. Dem Überheblichen sagt es, „Komm und setze dich für Christus durch“. Dem Egoist sagt es, „Komm und mache deine Prahlerei in dem Herrn“. Dem, der Nervenkitzel sucht, sagt es, „Komm und genieße den Nervenkitzel der christlichen Gemeinschaft“. Die christliche Botschaft tendiert in die Richtung der gegenwärtigen Mode, um sie für die Öffentlichkeit annehmbar zu machen.

Der philosophische Hintergrund dieser Sache mag ernsthaft sein, aber Ernsthaftigkeit rettet nicht davor, falsch zu liegen. Er ist falsch, weil er blind ist. Er lässt komplett die ganze Bedeutung des Kreuzes vermissen. Das alte Kreuz ist ein Symbol des Todes. Es steht für das abrupte, gewalttätige Ende eines menschlichen Wesens. Der Mensch zu Zeiten der Römer, der sein Kreuz auf sich nahm und begann, die Straße hinunterzugehen, hatte bereits seinen Freunden Lebewohl gesagt. Er würde nicht zurückkommen. Er ging hinaus, damit sein Leben ein Ende habe. Das Kreuz machte keine Kompromisse, modifizierte nichts, ersparte nichts; es tötete alles im Menschen, vollständig und zum Guten. Es versuchte nicht, mit seinem Opfer in guten Beziehungen zu stehen. Es schlug grausam und hart, und wenn es sein Werk beendet hatte, war der Mensch nicht mehr.

Die Rasse Adams steht unter Todesstrafe. Es gibt keine Strafmilderung und kein Entkommen. Gott kann keine Frucht der Sünde gutheißen. Egal wie unschuldig sie erscheinen mag, oder wie schön in den Augen der Menschen. Gott rettet das Individuum, indem er es liquidiert und ihn dann wieder in die Neuheit des Lebens auferweckt.

Jene Evangelisation, die freundliche Parallelen zwischen den Wegen Gottes und den Wegen der Menschen zieht, ist nach der Bibel für die Seele ihrer Zuhörer falsch und grausam. Der Glaube an Christus zieht keine Parallelen mit der Welt, er durchkreuzt sie. Wenn wir zu Christus kommen, bringen wir nicht unser altes Leben auf eine höhere Ebene, wir lassen es am Kreuz. Das Weizenkorn muss in die Erde fallen und sterben.

Wir, die wir das Evangelium predigen, dürfen für uns nicht als PR Agenten verstehen, die gesandt sind, um guten Willen zwischen Christus und der Welt zu etablieren. Wir dürfen uns nicht vorstellen, dass wir beauftragt sind, Christus der Großindustrie, der Presse, der Welt des Sportes oder der modernen Erziehung akzeptabel zu machen. Wir sind nicht Diplomaten, sondern Propheten, und unsere Botschaft ist kein Kompromiss, sondern ein Ultimatum.

Das Herz, das lernt mit Christus zu sterben, kennt bald die gesegnete Erfahrung, mit Ihm aufzuerstehen, und alle Verfolgungen der Welt kann nicht den hohen Ton der heiligen Freude zum Schweigen bringen, der in der Seele hervorspringt, die der Wohnort des Heiligen Geistes geworden ist. – A.W: Tozer

Gott bietet Leben an, aber kein verbessertes altes Leben. Das Leben, das Er anbietet, ist Leben aus dem Tod. Es steht immer auf der anderen Seite des Kreuzes. Wer immer es besitzen will, muss unter dem Stab hindurchgehen. Er muss sich selbst verwerfen und mit Gottes gerechtem Urteil gegen ihn übereinstimmen.

Was bedeutet das für das Individuum, den verdammten Menschen, der Leben in Christus Jesus finden würde? Wie kann diese Theologie ins Leben übersetzt werden? Einfach, er muss Buße tun und glauben. Er muss seine Sünden aufgeben und dann weitergehen, und sich selbst aufgeben. Er darf nichts zudecken, nichts verteidigen, nichts entschuldigen. Lasst ihn nicht versuchen, Bedingungen mit Gott auszuhandeln, sondern lasst ihn sein Haupt beugen vor dem Hieb von Gottes unnachgiebigen Missfallen und ihn anerkennen, dass er sterben muss.

Wenn man das getan hat, lasst ihn mit einfachem Vertrauen auf den auferstandenen Heiland starren, und von Ihm wird Leben und Wiedergeburt und Reinigung und Kraft kommen. Das Kreuz, welches das irdische Leben von Jesus beendete, macht dem Sünder ein Ende; und die Macht, die Christus aus den Toten auferweckte, erweckt ihn zu einem neuen Leben zusammen mit Christus.

Jedem, der diesem widersprechen möchte, oder es nur als eine enge und private Sicht der Wahrheit ansehen möchte, lasst mich sagen, dass Gott Seinen Gütestempel der Zustimmung auf diese Botschaft von den Tagen des Paulus bis heute gesetzt hat. Ob dargelegt mit genau diesen Worten oder nicht, das war der Inhalt all des Predigens, welches der Welt Leben und Kraft durch die Jahrhunderte gebracht hat. Die Reformatoren, die Leute der Erweckung haben hier ihren Schwerpunkt gesetzt, und Zeichen und Wunder und machtvolles Wirken des Heiligen Geistes gaben Zeugnis von Gottes Zustimmung.

Wagen wir, die Erben eines solchen Vermächtnisses der Macht, an der Wahrheit herumpfuschen? Wagen wir es mit unseren stummelartigen Bleistiften, die Linien der Blaupause auszulöschen oder das Muster zu verändern, was uns am Berg gezeigt wurde. Möge Gott verbieten. Lasst uns das alte Kreuz predigen, und wir werden die alte Kraft kennen.

A.W. Tozer

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.



[1] Alec Solomita, Harvard University Gazette, November 7, 2002, from its archives.

[2] Kenneth L. Woodward with Susan Miller, "These Souls Were Made for Shrinking: ‘Christian therapy' is winning more converts," Newsweek, September 14, 1992, 60.