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THE BEREAN CALL

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Februar 08

Evangelikaler Mystizismus?

T.A. McMahon

Zu sehen, was bei denen passiert, die nach eigenen Angaben Evangelikale sind, betrübt mich heutzutage immer mehr. Ich weiß, der Begriff „Evangelikal“ hat sich hinsichtlich seiner Bedeutung und Praxis radikal verändert. Doch wenn ich den Begriff gebrauche, folge ich einer sehr einfachen Definition: Ich beziehe mich auf jene, die den Anspruch stellen, die Bibel alleine als ihre Autorität anzunehmen, wenn es um das Kennen und Annehmen von Gottes Weg der Errettung geht und wie sie ihr Leben in einer Weise leben, wie es Ihm gefällt.

Vor dreißig Jahren waren es junge, erwachsene Evangelikale, die durch den Herrn in wunderbarer Weise gebraucht wurden, meine Augen für die Tatsache zu öffnen, dass ich ewig von Gott getrennt war, und dass das religiöse System, von dem ich abhing, um in den Himmel zu kommen, eine falsche Hoffnung war. Zu der Zeit war das für mich nicht leicht zu akzeptieren. Obgleich sich meine Bindung zur römisch katholischen Kirche in meinen späten Zwanzigern abgeschwächt hatte, war die Haltung, „ich bin als Katholik geboren und ich sterbe als Katholik“ in das Gefüge meines Geistes fest verwoben.

Wenn ich an jene Tage zurückdenke, erkenne ich, dass ich ein gebundener junger Mensch war. Gewiss war ich der Sünde verfallen, wie es bei jedem nicht Wiedergeborenen der Fall ist. Aber es gab eine weitere Hörigkeit, die mich ebenso ergriffen hatte: die Hörigkeit der römisch-katholischen Tradition mit ihren Sakramenten, Liturgien, Ritualen und sakramentalen Gegenständen. Nicht nur waren solche Dinge unbiblisch – sie waren Werke des Fleisches und Erfindungen von Dämonen. In meinem eigenen Leben, wie auch in der ganzen Geschichte der Kirche von Rom, fesselten sie Seelen im Aberglauben, und wurden unter dem Deckmantel der Spiritualität geltend gemacht.

Ich vertraute auf Reliquien von gestorbenen, so genannten Heiligen; Weihwasser; das Kreuzzeichen machen; geweihte Kerzen; Taufe zur Errettung (von Kindern oder anderen); ein „stofflich verwandeltes“ Stück Brot, das angeblich Christus sein soll; Marienerscheinungen; ein Skapular; eine „Wundermedaille; Statuen und Bilder von Jesus, Maria und den Heiligen; endlose Rosenkranzgebete; Novenen, die Stationen des Kreuzes; am Freitag kein Fleisch essen; Enthaltung in der Fastenzeit; die letzte Ölung, um mich ins Fegefeuer zu bringen und Ablässe, um mich daraus herauszuholen; Messkarten; durch Maria gespendete Gnadengaben; die Beichte, mit Absolution meiner Sünden durch einen Priester; [katholische] Buße und persönliche Leiden, um mich von meiner Sünde zu reinigen; Anbetung eines Stück Brotes bei der Eucharistischen Heiligen Stunde; der Heilige Vater als Stellvertreter Christi auf Erden, usw., usw. Darin liegt eine Hörigkeit, die wenige Evangelikale verstehen können.

Viele tun diese Dinge als nichtwesentlich für den christlichen Glauben oder als geringfügige theologische Abweichungen ab, die allein der Katholizismus hat. Das ist nicht wahr. Sie sind für das von Rom verkündete Evangelium wesentlich – ein Evangelium der verdienstvollen Werke, welches die Bibel (siehe Galater, Römer, Epheser und weitere) als Ablehnung der vollendeten, stellvertretenden Sühnung durch Christus, unseren Retter, verdammt. Die Überlieferung des Katholizismus, die nach dessen Behauptung in ihrer Autorität der Schrift gleichgestellt sein soll, setzt sich aus jenen Dingen zusammen (wie sie oben aufgeführt wurden), die für einen katholischen Zugang in den Himmel notwendig oder hilfreich sein sollen.

Nach dem Wort Gottes ist alles, was zu Christi vollendetem Werk am Kreuz hinzugefügt wird, eine Leugnung des Evangeliums: dass Christus die volle Strafe für die Sünden der Menschheit bezahlte.

Die römisch-katholische Kirche, welche Unfehlbarkeit in ihren Konzilien und theologischen Lehren beansprucht, leugnet klar und nachdrücklich das biblische Evangelium. Das Konzil von Trient erklärt:

6. Sitzung, Grundsatz 9: Wenn jemand sagt, dass der Sünder durch Glauben alleine gerechtfertigt wird, was bedeutet, dass keine andere Mitwirkung benötigt wird, um die Gnade der Rechtfertigung zu erhalten… so sei er verflucht (Anathema).

6. Sitzung, Grundsatz 12: Wenn jemand sagt, dass rechtfertigender Glaube nichts weiter ist als Vertrauen in die göttliche Barmherzigkeit, die Sünden vergibt um Christi willen, oder dass es dieses Vertrauen alleine ist, durch das wir gerechtfertigt sind, so sei er verflucht.

6. Sitzung, Grundsatz 30: Wenn jemand sagt, dass nach Annahme der Gnade der Rechtfertigung die Schuld so vergeben ist und die Schuld der ewigen Bestrafung für jeden bußfertigen Sünder so ausgelöscht ist, dass keine Schuld zeitlicher Bestrafung bleibt, die in dieser Welt oder im Fegefeuer abgetragen werden muss, bevor die Tore des Himmels geöffnet werden können, er sei verflucht.

7. Sitzung, Grundsatz 4: Wenn jemand sagt, dass die Sakramente des Neuen Gesetzes [Grundsätze und Beschlüsse der Kirche] nicht notwendig für die Errettung sind, aber… ohne sie… erhalten Menschen von Gott durch Glauben alleine die Gnade der Rechtfertigung… er sei verflucht.

Anathema – Kirchenbann“, in diesen Verordnungen (die noch in Kraft sind), verdammen jeden zur Hölle, der das falsche Evangelium der Werke der römisch-katholischen Kirche ablehnt.

Beginnend mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil in den Sechzigern, wo nur äußerliche Änderungen durchgeführt wurden (weil unfehlbare Dogmen nicht verändert werden können!), brachte Rom ein ökumenisches Programm auf den Weg, das Protestanten weltweit, und besonders Evangelikale in den Vereinigten Staaten verführen sollte. Das Ziel war und ist, die ganze Christenheit unter die Herrschaft der römisch-katholischen Kirche mit dem Papst als ihren geistlichen Führer zu bringen. Voraussagbarer Fortschritt konnte unter liberalen Denominationen in Europa und den USA erzielt werden, die schon lange die Schrift preisgegeben haben. Erstaunlich jedoch ist der Erfolg, den das Schema unter amerikanischen Evangelikalen gehabt hatte.

Billy Graham war der erste und angesehenste Evangelikale, der die ökumenischen Bemühungen des Katholizismus unterstützte. Andere folgten, einschließlich Bill Bright, Pat Robertson, J.I. Packer, Timothy George, Robert Schuller, Hank Hanegraaff, Benny Hinn und Jack van Impe. Die Bewegung Evangelikale und Katholiken Gemeinsam erklärte, unter der Führung von Chuck Colson und dem katholischen Priester Richard John Neuhaus, dass Katholiken und Evangelikale „Brüder und Schwestern in Christus“ seien und ermahnten sie, beim Verbreiten des Evangeliums zusammenzuarbeiten. Offensichtlich und passend wurde jenes Evangelium nie definiert.

Obgleich unter Evangelikalen die Akzeptanz von Dingen aus dem Römisch-Katholischen über die Jahre nach Vatikan II beständig wuchs, nahm sie durch die Popularität des ultrakonservativen katholischen Films von Mel Gibson, Die Passion Christi, exponentiell zu. Seine Bühnenbearbeitung eines der heiligsten Rituale des Katholizismus, den Stationen des Kreuzes, nahm die Herzen der Evangelikalen so gefangen, dass ihr Eifer, Eintrittskarten in großer Menge zu kaufen, für den großen finanziellen Erfolg des Films verantwortlich war. Nachdem sie das erreicht hatten, machte Inside the Vatican diese einsichtsvolle Beobachtung: „Der Film hat Evangelikalen einen flüchtigen Blick in die katholische Seele, ja sogar die traditionelle katholische Seele, gegeben. Viele Evangelikale sagten beim Nachdenken über das, was sie in dem Film gesehen hatten, sie begännen nun, die ganze katholische Sache zu ‚kapieren’: Fastenzeit, die Asche auf der Stirn… kein Fleisch am Freitag… die traurigen Mysterien… der Stationen des Kreuzes… die Betonung der Eucharistie… die Marienverehrung… das enorme Kruzifix, das über jedem katholischen Altar hängt. Sie mögen nicht notwendigerweise herausstürzen, um Rosenkränze zu kaufen, aber manche der Dinge erscheinen nicht länger so fremd, so andersartig.“ [1]

Was Evangelikale auch „bekamen“, und was ihre Führer enthusiastisch als „biblisch“ genau“ unterstützten, waren zahlreiche Szenen, die auf der Phantasie einer katholischen Mystikerin aus dem achtzehnten Jahrhundert beruhten, die Schilderung von Maria als Miterlöserin bei der Errettung der Menschheit, und ein sehr katholisches Evangelium, das Christus für Sünde sühnen lässt, indem er unter der unerbittlichen physischen Folter der römischen Soldaten leidet. [2]

Die Passion Christi hatte eine phänomenale Wirkung auf evangelikale Jugendliche und Jugendpastoren. Nicht nur erschienen „[katholische] Dinge nicht mehr so fremd, so andersartig“, sondern sie tauchten in den Jugenddiensten von evangelikalen Gemeinden auf. Das Ritual der Stationen des Kreuzes wurde populär, obgleich es von 14 Stationen auf 11 verringert wurde, wobei einige Stationen eliminiert wurden, die der Schrift zu fremd waren (wie zum Beispiel Sankt Veronika, die ein Bild von Christi blutigem Gesicht auf ihrem Schleier festhielt). Gebetsaltäre wurden aufgebaut, auf denen Heiligenbilder ausgestellt waren, beleuchtet mit Kerzen und durch Verbrennen von Weihrauch in Duft eingehüllt, und Gebetslabyrinthe wurden auf große Planen gemalt, die in Kirchenkellern untergebracht waren, oder sie wurden in Rasenflächen vor den Kirchen geschnitten. Für junge Evangelikale, zu oft mit leeren, sich wiederholenden Anbetungsliedern großgezogen, die sich oft nur wenig von säkularer Musik unterschieden, und religiöser Unterweisung, die sich sehr auf Unterhaltung stützte, um ihr Interesse wach zu halten, schienen die katholischen und orthodoxen Liturgien weit spiritueller zu sein.

Das alles wurde zu „spirituellem“ Futter für die Emerging Church Bewegung (ECM), wobei viel davon eine Reaktion auf die Verbraucherorientierten Marketingansätze für das Gemeindewachstum waren, die durch Robert Schuller, Bill Hybels und Rick Warren populär gemacht wurden. Viele ECM Führer, die meisten mit evangelikalen Hintergrund, sahen das katholische Ritual und den Mystizismus als einen notwendigen, spirituellen Bestandteil, der den Evangelikalen bei der Reformation verloren gegangen war. Sola Scriptura war ein Hauptschlagwort der Reformatoren gegen die Missbräuche, die aus der römisch-katholischen Überlieferung stammten; die Bibel als unsere einzige Autorität beendete den Einfluss der katholischen Mystiker, bekannt als Wüstenväter.

Doch der katholische Mystizismus ist mit Macht zurückgekehrt. Seine okkulten Techniken findet man beinahe überall, von Youth Specialties über Richard Fosters Renovaré Organisation bis zu Rick Warrens Leben mit Vision. „Viele christliche Führer begannen nach einem neuen Ansatz unter dem Banner von ‚spiritueller Formung’ zu suchen. Diese neue Suche hat viele von ihnen zurück zu katholischen, kontemplativen Praktiken und mittelalterlichen, klösterlichen Disziplinen geführt“, schreibt Brian McLaren zustimmend.

Tony Jones, Mitherausgeber von Ein Emergent Manifest der Hoffnung, hat ein Manifest des Mystizismus für Emerging Churches geschrieben mit dem Titel The Sacred Way: Spiritual Practices for Everyday Life – Der heilige Weg: Spirituelle Praktiken für den Alltag. Jones Danksagung an die, die seine Anstrengungen unterstützten, liest sich wie ein Who’s Who der Emergent Führer, nicht zu erwähnen die katholischen Priester, denen er dankt und die alten orthodoxen und katholischen Mystiker, die er zitiert. Was ist denn dieser Mystizismus, dem sie hier Vorschub leisten?

Katholischer Mystizismus ist durch und durch subjektiv und beruht nur auf Erfahrungen. Wie sein Vorfahr, der östliche Mystizismus, behauptet er, man könne Gott durch menschliche Vernunft weder kennen noch verstehen, sondern könne Ihn nur subjektiv durch verschiedene Techniken erfahren. Es ist die Antithese dessen, was die Bibel lehrt: „Kommt doch, wir wollen miteinander rechten! spricht der HERR“ (Jes 1,18); „Der Anfang der Weisheit ist: Erwirb Weisheit, und um allen deinen Erwerb erwirb Verstand“ (Spr 4,7); „Da seine göttliche Kraft uns alles geschenkt hat, was zum Leben und zum [Wandel in] Gottesfurcht dient, durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat“ (2 Petr 1,3). Überdies ist das Ziel des Mystizismus Vereinigung mit Gott, d.h. das Aufgehen lassen der eigenen Seele in Gott. Das ist eine Unmöglichkeit, die die pantheistischen und panentheistischen [http://de.wikipedia.org/wiki/Panentheismus] Wurzeln des Mystizismus enthüllen, Gott sei alles und in allem. Nein. Gott ist unendlich und transzendent, vollkommen getrennt von Seiner endlichen Schöpfung.

The Sacred Way unterstützt zahlreiche, mystische Techniken, die heute unter Evangelikalen Akzeptanz gewinnen. Sie zu kennen und zu verstehen ist deshalb für die Unterscheidung entscheidend. Zentrierendes Gebet verwendet ein einzelnes Wort (z.B. „Liebe“ oder „Gott“), auf das man sich fokussiert, um den Verstand von allen anderen Gedanken zu reinigen. Man nimmt an, der so genannte Beter werde in der Stille vor Gott direkt von Ihm hören. Tony Campolo erklärt, „in meinem Fall hat sich nach und nach über die Jahre Vertrautheit mit Christus entwickelt, vor allem durch das, was katholische Mystiker ‚zentrierendes Gebet’ nennen. Jeden Morgen, sobald ich aufwache, nehme ich mir Zeit, manchmal sogar eine halbe Stunde – um mich auf Jesus zu zentrieren. Ich wiederhole seinen Namen immer wieder, um die 101 Dinge zurückzudrängen, die meinen Verstand ab dem Moment, wo ich meine Augen aufmache, zu überhäufen beginnen. Jesus ist mein Mantra, wie mancher sagen würde.“ [3]

Das Jesus Gebet lässt den Beter beständig Sätze wiederholen wie zum Beispiel „Herr Jesus, hab Erbarmen mit mir“, ja Hunderte, sogar Tausende Male. Die Wiederholung fixiert angeblich den eigenen Geist auf Jesus. Doch sie weist Sein Gebot, keine leeren Wiederholungen (Plappern) im Gebet zu verwenden wie die Heiden, eklatant zurück (Mt 6,7). Überdies machen die konstanten Wiederholungen das Gebet als eine Form der Kommunikation mit Jesus zu einer unsinnigen Handlung.

Lectio Divina bedeutet „heiliges Lesen“ und ist eine Technik, die weit entfernt von normalem Lesen und Studieren der Bibel ist. Ihre Methodik zielt darauf, hinter die objektive Bedeutung der Worte und der einfachen Belehrung zu dem zu gehen, was das normale Bewusstsein übersteigt. Jones schreibt, „indem du auf jene tieferen Bedeutungen acht gibst, beginne über die Eindrücke und Gemütsbewegungen zu meditieren, die in deinem inneren Selbst heraufbeschworen wurden.“ [4] Er fasst dann diese mystische, kontemplative Technik kurz zusammen: „Wahre Kontemplation bewegt sich jenseits von Worten und Intellekt und in jenen ‚dünnen Raum’, wo Zeit und Ewigkeit sich beinahe berühren. Es ist in Momenten wie diesen, dass einige der größten [katholischen] Heiligen in der Geschichte der [katholischen] Kirche eine ‚mystische Vereinigung’ mit Christus hatten.“ [5] Aus Gottes Wort ist klar dass der Geist, mit dem sie in ihrem kontemplativen, veränderten Bewusstseinszustand eine „mystische Vereinigung“ hatten, nicht Jesus war.

Examen des Ignatius ist eine okkulte Visualisierungstechnik, die von Ignatius Loyola gelehrt wurde, der die Jesuiten im 16. Jahrhundert gründete. Seine Übung lehrt einen, sich in Jesu Gegenwart zu visualisieren und dann mit Ihm bei Ereignissen während Seines Wandels auf Erden in Wechselwirkung zu treten, zum Beispiel „beim Letzten Abendmahl und dem Garten Gethsemane, zu Füßen des Kreuzes, und beim Legen von Jesu Leib ins Grab.“ [6] Das bewirkt, dass man der Schrift Inhalt aus seiner Vorstellung hinzufügt und es öffnet eine Person für dämonische Manipulation (2 Kor 11,4; Gal 1,8).

Gebets Labyrinthe sind konzentrische Wege, geschaffen von der katholischen Kirche im 13. Jahrhundert, um in der eigenen Vorstellung den Via Dolorosa Christi, oder „schmerzensreichen Weg“, als Er Sein Kreuz nach Golgatha trug, zu erfahren. Anstatt sich den Gefahren einer Pilgerreise nach Jerusalem während der Heiligen Woche auszusetzen, konnten römische Katholiken in Europa denselben Ablass erwerben (um ihre Zeit im Fegefeuer zu verringern), indem sie in bestimmten Kathedralen durch Labyrinthe gingen, wobei sie im Gebet über die Kreuzigung Christi meditierten. Gleichermaßen wurde das Befolgen des „heiligen“ Rituals der Stationen des Kreuzes zu einem Ersatz für eine Pilgerreise ins Heilige Land.

Als ehemaliger Katholik ist es für mich schwer zu ergründen, wie sich die evangelikale Kirche in den religiösen Okkultismus des römischen Katholizismus einkauft. Es macht keinen Sinn. Besucht irgendein Land, wo diese Religion ernst genommen wird. Was offensichtlich wird ist ein Volk, das in Aberglauben gebunden ist. Auf der anderen Seite sollte ich nicht überrascht sein. Der Abfall nimmt schnell zu, die Religion des Antichristen nimmt Form an, und Mystizismus, ob es die katholische Spielart ist, der Sufismus des Islam, Yoga und die Gurus des östlichen Mystizismus, das Schamanentum der Eingeborenenreligionen, oder sonst wie, ist ein üblicher, doch kräftiger Magnet, der alle Religionen zusammenzieht.

Wir müssen Wächter auf der Mauer sein, wenn wir dieses Böse in die Kirche eindringen sehen, und besonders – sollte unser Herr Seine Rückkehr verzögern – unsere nächste Generation von Gläubigen warnen. Sie sind das eindeutige Ziel dieser mystischen Verführung. TBC

Fußnoten

1. Inside the Vatican, March/April 2004, 24.

2. Siehe T. A. McMahon, Showtime für die Schafe? (The Berean Call, Mai 2004).

3. Tony Campolo, Letters to a  Young Evangelical (New York, NY: Perseus Books Group, 2006), 20.

4. Tony Jones, The Sacred Way (Grand Rapids, MI: Zondervan, 2005), 53.

5. Ibid.

6. Ibid., 92

Zitate

Korrektur der „Zitate“ Januar 2008: Hugh Latimer, fruchtbarster Evangelist seiner Zeit in England, der zu mehr als 1.000 Leuten predigte, die auf dem Gras in Whitehall saßen, der Residenz von König Edward VI, der „Britische Josiah“. Latimer, Ridley und Cranmer waren unter den mehreren Hundert Protestanten, die auf dem Scheiterhaufen durch Edwards Halbschwester „Bloody Mary“ verbrannt wurden, welcher der Thron an der Stelle von Lady Jane Grey, der vorherigen Königin, zugesprochen wurde. Mary ließ Lady Jane Grey enthaupten. Sie versuchte dann, England zurück zum Katholizismus zu bringen.

Anschlusszitat

Die letzten Worte der 16 jährigen Lady Jane Grey bei ihrer Enthauptung am 12. Februar 1554, nachdem sie die Freilassung, die sie bei Annahme des Katholizismus erhalten hätte, abgelehnt hatte. Vom Schafott sprach sie ernst zu den Zuschauern: „Gute Leute, betreffend des Erwerbs der Krone meinerseits, wegen dieser Sache wasche ich meine Hände vor Gott. Ich begehrte sie nicht…. Bestätigt mir das… ich suche durch nichts anderes gerettet zu werden als durch die Barmherzigkeit Gottes in dem Blut Seines einzigen Sohnes Jesus Christus… und ich bekenne, als ich das Wort Gottes kannte, vernachlässigte ich dasselbe, liebte mich selbst und die Welt, und deshalb geschieht diese… Bestrafung mir zu Recht, und doch danke ich Gott in Seiner Güte, dass er mir somit Zeit geschenkt hat, Buße zu tun.“

Als sie niederkniete, bat sie um Erlaubnis und zitierte den ganzen Psalm 57. Er fängt an, „Sei mir gnädig, o Gott…. Denn bei dir birgt sich meine Seele, und ich nehme Zuflucht unter dem Schatten deiner Flügel….“

Als sie ihr Haupt auf den Richtblock legte, sagte sie, „Herr, deinen Hände vertraue ich meinen Geist an“.
The British Josiah, N. A. Woychuk, Gen. Ed., 120-22

F & A

Frage: Ich glaube, wir werden in Sünde geboren und mit einer sündigen Nature, sind aber nicht Sünder von Geburt an. Obgleich David sagte, er sei in Sünde empfange, sagte er nicht, er sei als Sünder geboren. Ich kann einer Gruppe von Erwachsenen und Teenagern sagen, dass wir alle Sünder sind, aber nicht einer Gruppe von kleinen Kindern.

Antwort: Das hängt davon ab, was sie unter „kleinen Kindern“ verstehen. Stellen sie eine Schale mit Plätzchen auf einen Tisch vor eine Gruppe von Kindern, egal wie klein, und beobachten sie, was jedes von ihnen schnappen wird, das kleine Hände halten können und andere wegstoßen wird, um sie zu bekommen! Aber diese angeborene Selbstsucht (was ein Hauptzeichen einer sündigen Natur ist) sendet sie nicht zur Hölle, während sie noch Kleinkinder sind.

Als sein Baby, das der Bathseba geboren wurde, starb, wusste David, dass es beim Herrn war, nicht in der Hölle: „Ich werde wohl zu ihm gehen, es wird aber nicht wieder zu mir zurückkehren“ (2 Sam 12,22.23). Obgleich die Sündennatur eines Babys beinahe von Geburt an offenkundig wird, mangelt es dem Baby an Verständnis, um es moralisch verantwortlich zu machen, und es wird nicht für das bestraft, was es in Unschuld begeht.

Frage: Ich bewundere, was sie getan haben, um die schrecklichen Lehren von Kalvin zum Schweigen zu bringen. Aber in ihrem jüngsten Berean Call zitieren sie wieder nur 1 Korinther 15,1-3 als das Evangelium, als ob ein Vers genügen würde. Paulus sagte, dass diese Punkte „unter den wichtigsten“ wären. Aber was geschah mit dem Evangelium, wie es von Jesus definiert und gepredigt wurde? Warum beginnen sie nicht, das Evangelium zu definieren, wie es Jesus in Markus 1,14-15 tat? Lukas 4,43 sollte unsere Missionserklärung sein, da sie von Jesus kam. Für Paulus ist dasselbe „Königreich Gottes“ Evangelium immer noch das Herz von allem (Apg 28, 23.31). Hebräer 2,3 macht Jesus zum Modellprediger des Evangeliums, aber Evangelikale haben dies vergessen.

Antwort: Wir haben darüber bereits früher einen Briefwechsel gehabt, und wir beide bleiben fest in unseren Überzeugungen. Dennoch versuche ich es noch einmal. Ich zitiere 1 Korinther 15,1-5, weil dort Paulus klarer und umfangreicher das Evangelium im Detail darlegt, als sonst wo in der Bibel: „…das ich euch verkündigt habe, das ihr… angenommen habt, in dem ihr auch fest steht, durch das ihr auch gerettet werdet… dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften… begraben worden ist… auferstanden ist am dritten Tag, nach den Schriften… erschienen ist….“

In Markus 1,14-15 bietet sich Christus selbst als König von Israel an, und „verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes. Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!“ Er definiert oder erklärt jedoch gewiss nicht das „Evangelium vom Reich Gottes“. Auch in Lukas 4,43 macht Er das nicht.

So müssen wir das „Evangelium vom Reich Gottes“ definieren, und hier unterscheiden wir uns. Paulus sagt, das Evangelium, das er so klar in 1 Korinther 15 predigte und verkündete, sei das, welches er „empfing“. Von denen, die vor ihm Apostel waren? Nein, sondern vom Herrn selbst. Die Tatsache, dass Paulus das, was er vom Evangelium und von der Nachfolge Christi wusste, durch extensiven, direkten Kontakt mit dem auferstandenen Herrn erfahren hatte, wird in Galater 1,7-9.11-19; 1Korinther 11,23-25 äußert deutlich.

Das „Evangelium des Königreiches“, das Jesus und die Jünger zu der Zeit predigten und die Wunder, die Er vollbrachte, um es zu bestätigen, waren spezifisch für Israel. Während Seiner Zeit auf der Erde sagte Christus: „Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel“ (Mt 15,24); „Ich muss auch den anderen Städten [offensichtlich in Israel] die frohe Botschaft vom Reich Gottes verkündigen; denn dazu bin ich gesandt“ (Lk 4,43). Johannes Kapitel 4 zeigt, dass Samariter offenbar eingeschlossen waren.

Etwas veränderte sich am Kreuz: nicht das Evangelium, sondern jene, denen es gepredigt werden sollte. Christus sandte seine Jünger dahin, wohin zu gehen er vermied: „Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung“ (Mk 16,15). Das ist heute unser Auftrag. Mit Paulus und den anderen Aposteln „verkündigen wir Christus den Gekreuzigten“ (1 Kor 1,23) den Juden und Heiden.

Christus ist nicht nur der König von Israel, sondern auch der des Universums. Wir benennen die Verlorenen „aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen“ (Off 5,9), die in das Königreich Gottes unter der Herrschaft von Christus eintreten sollen – ein Königreich, wo das Hauptquartier nicht in Jerusalem ist und es sich nur auf Israel bezieht, sondern wo sein Hauptquartier im Himmel ist und weltweit gepredigt wird. Wir predigen, was Paulus predigte: „Buße zu Gott und den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus“ (Apg 20,21) für jeden, der den Ruf beachten wird.

Frage: Hat Gott eine unterschiedliche Rolle für Gläubige aus den Heiden und den Juden während des Tausendjährigen Reiches?

Antwort: Jüdische Gläubige, die nicht Teil der Gemeinde sind (d.h. nicht an Christus glaubten, bis sie Ihn in der Herrlichkeit Seines Zweiten Kommens sahen) werden das ganze Land Israel bewohnen (1 Mo 15,18-21; 17,7.8; 1 Chr 16,15-18, etc.), wo Christus über sie und die Welt vom wiederhergestellten Thron Davids in Jerusalem herrschen wird. Heiden, die gläubig geworden sind, werden auf dem Rest der Erde leben, als Teil dessen, was sogar im ewigen „neuen Himmel und… neue Erde“ (Off 21,1) als „die Heidenvölker, die gerettet werden“ (21,24) bekannt sein wird.

Frage: Sie haben die Förderung des Terrorismus seitens des Islam kritisiert und die Frage gestellt, „welche Art von Gott gewährt für das Umbringen unschuldiger Frauen und Kinder Eingang ins Paradies und Belohnungen“?

Ungläubige könnten auch sagen, dass der Gott der Bibel zum Mord aufruft: 5Mose 2,34, 13,12-16; Joshua 8,25; 1Samuel 27,8, 4Mose 31. Gott gebietet die Zerstörung ganzer Bevölkerungen, Kulturen und Leuten. Wie können sie Allah und nicht Jahwe verdammen?

Antwort: Israel wurde nicht geboten, die ganze Welt zu erobern und alle umzubringen, die Widerstand leisteten (wie Allah Mohammed gebot), sondern erhielt ein spezifisches Land aufgrund des extremen Bösen und der Dämonisierung seiner Bevölkerung zugesprochen. Israel wurde nicht geboten, sie zu „bekehren“, schon gar nicht mit dem Schwert, sondern sie alle zu töten, weil Gott das als notwendig und gerecht erachtete.

Alle außer einer der Schriftstellen, die sie zitieren, betrifft das Land Kanaan, das Gott Israel versprach, aber ihnen erst später gab, weil die Leute dort noch nicht böse genug waren, um ihre Vernichtung zu rechtfertigen: „denn das Maß der Sünden der Amoriter [d.h. der Kanaaniter] ist noch nicht voll. 5Mose 2,34 bezieht sich auf die Zerstörung der Amoriter. Gott löschte die Kanaaniter nicht willkürlich aus. Die Nationen, die Kanaan bewohnten, folgten Göttern, Göttinnen, Schlangenanbetung, unanständigen Fruchtbarkeitskulten mit Prostituierten als Priesterinnen, und Naturreligionen. Das Böse all dieser Religionen ist unaussprechlich. Gott hielt das Gericht über sie viele Jahrhunderte lang zurück und setzte Israel ausdrücklich erst dann aus der Sklaverei frei, um sie auszurotten, als Er nicht länger ihre Bestrafung hinauszögern konnte.

5Mose 13,15 verordnet die Hinrichtung derer, die Israel in die Anbetung falscher Götter geführt hatten, welches alle Dämonen sind. Israel konnte es nicht erlaubt sein, in genau die Sache verführt zu werden, weswegen die Kanaaniter zu vernichten waren. Joshua 8,25 berichtet von der Vernichtung Ais, einer kanaanäischen Stadt, wie es geboten war. In 1Samuel 27,8 schlachtet David weitere Kanaaniter ab, die alle von Israel getötet werden sollten, und führte somit Gottes Gericht über sie wegen ihrer Bosheit aus.

Die Vernichtung der Midianiter in 4 Mose 31 ist ein anderer Fall. Sie waren Nachfahren Abrahams durch Ketura, die er nach Saras Tod geheiratet hatte. Sie waren keine Kanaaniter, auch erhielten die Kinder Israels ihr Land nicht. Sie hatten ihre jungen Frauen gesandt, um Israels junge Männer zur Unsittlichkeit und zur Verehrung ihrer Götter zu verführen. Gott führte diese schwere Bestrafung durch, um Seinem Volk die Ernsthaftigkeit dessen zu lehren, was es bedeutet, sich von Ihm zu dämonischen Gottheiten abzuwenden.

Frage: Ich habe gehört, dass Awana bei der Weise, wie sie den geistlichen Dienst an Kindern ausüben, in den Mystizismus abdriftet. Was wissen sie darüber?

Antwort: Perspectives on Children's Spiritual FormationPerspektiven der Geistlichen Formung bei Kindern wird vom Rorheim Institut, Awanas Führer und Eltern Entwicklungsnetzwerk angeboten. Das Buch stellt vier verschiedene Modelle vor, „wie Glauben bei Kindern entwickelt werden kann“, wobei jeder Autor die drei anderen Modelle kritisiert. Awanas Teilnahme an dieser „Debatte“ geschieht durch Greg Carlson und John Crupper, Manager im Rorheim Institut. Sie stellen das „Unterrichtsanalytische Modell“ vor, das Grundlage der Vorgehensweise von Awana bei der Belehrung von Kindern ist: sie zu ermutigen, die Schrift zu lesen, studieren und auswendig zu lernen.

Sorgen, dass Awana zum Mystizismus „abdriftet“, stammen nicht von dem, was Carlson und Crupper über den Ansatz ihrer Organisation vorstellen; dieser Ansatz ist solide und biblisch. Ihre Kritik des „Kontemplativen, Reflektiven Modells“ jedoch ist bei weitem zu versöhnlich, besonders in einem Buch, das katholischen Mystizismus zur Schau stellt.

In der Erklärung des Kontemplativ-Reflektiven Modells (C-RM) wird uns gesagt, „Diese Gedankenschule wurde vom kontemplativen Gebet dominiert. Zentrierende Gebete sind typisch. Ihr Ziel ist es, vom Geist Besitz zu ergreifen und ihn zu befreien, so dass man in Gegenwart Gottes verweilen kann“ (S. 37) Wheaton Professorin Dr. Scottie May, die Autorin des C-RM, wird durch den Herausgeber empfohlen für „ihr exzellentes Buch [das sie zusammen mit anderen schrieb, was] den Gebrauch der Kontemplation… und geführter Bildersprache beim Aufstellung von Programmen für geistlichen Dienst an Kindern lehrte“ (S. 38). In Perspektiven schreibt sie, „Das Modell versucht ihnen beim Finden des ruhigen Ortes in sich selbst zu helfen – ein Ort, den alle Kinder haben – wo sie die Gegenwart Gottes fühlen und seine Stimme hören können“ (S. 46). May empfiehlt „zielbewusste Veränderung von traditioneller, religiöser Erziehung durch Einführung angeborenen Wissens [d.h. durch Gefühle und Intuition] für kleine Kinder, so dass sie auf Gott treffen [Hervorhebung im Original] mögen, anstatt zuerst über ihn belehrt zu werden“ (S. 59).

Obgleich Carlson und Crupper zurecht Einwendungen gegen manche Kernpunkte in Mays mystischem Modell machen, geben sie auf naive Weise den Eindruck, das Kontemplativ-Reflektive Modell habe etwas anzubieten, und zitieren sogar Richard Foster vorteilhaft, von dem man zu Recht behaupten kann, er sei der vorderste Fürsprecher für den katholischen Mystizismus in der Kirche. Sie steigern die Verwirrung und empfehlen „das Komtemplativ-Reflektive Modell [als ein] wichtiges Werkzeug, um eine ausgeglichene Entwicklung des christlichen, geistlichen Lebens zu gewährleisten“ (S. 87). Hier zeigen sie ihre Unkenntnis des im Mystizismus verwurzelten Okkultismus.

Da das Rorheim Institut das Buch künftigen Awana Führungspersönlichkeiten und Eltern anbietet, besteht auch eine große Sorge, dass diese Führer und Eltern einiges aus dem unbiblischen Inhalt des Modells als hilfreich für ihr örtliches Programm auswählen werden (einschließlich des Psychogeschwätzes über Kindesentwicklung).

Doch trotz all der Fehler von Awanas Verwicklung in Perspektiven der Geistlichen Formung bei Kindern, sind wir aufgrund unseres Briefwechsels mit der Organisation ermutigt, dass der Dienst keinen Anteil am Mystizismus haben will, außer besser informiert zu sein, so dass er sich besser dagegen verteidigen kann. Hoffentlich wird er treu zur Schrift stehen, was er in bewundernswerter Weise seit sechs Jahrzehnten zu Gunsten unserer Kinder getan hat.

Alarmierende Nachrichten

The Capital Times 08.11.2007: Kontemplatives für Kinder [Auszüge] – Wenn Gymnastikunterricht Kindern hilft, den Körper zu stärken, was hilft ihnen bei der Übung des Geistes? Forscher meinen, die Fähigkeit, still und kontemplativ zu sein ist das, was einen positiven Unterschied machen kann.

Im Jahr 2008, werden örtliche Schüler der Mittelstufe mit anderen an einem nationalen Pilotprojekt teilnehmen, das die Wirkung von Kontemplation im Klassenzimmer untersucht, sagt Richard Davidson, ein Forscher / Neurowissenschaftler von der Universität von Wisconsin (Time Magazin wählte ihn zu einem der 100 einflussreichsten Menschen der Welt im Jahr 2006 aus).

Wir versuchen immer noch zu verstehen, wie diese Praktiken“ wissenschaftlich in einer Stufe K-12 Situation wirken, sagt John Dunne von der Emory Universität in Atlanta. „Es erscheint wahrscheinlich, dass es Dinge gibt, die man tun kann, um die Gefühle wirksam zu regulieren.

Zentrierendes Gebet, Meditation, Atemarbeit, Sprechgesang, Sitzen in Stille, ausgedehnte Konzentration auf ein Objekt und Fokussierung auf positive Gedanken und Bilder sind Beispiel von kontemplativen Übungen, die gelehrt werden können. Das Niveau der mit der Einführung des Konzepts in die Klassenzimmer verbundenen Kontroverse hängt zum Teil von der Gegenwart religiöser Zwischentöne ab.

„Aus meiner Sicht ist es keine religiöse Streitfrage“, sagt [der katholische Priester und praktizierende Mystiker Thomas] Keating, aufgrund er vielen Formen, die Kontemplation annehmen kann. „Stille ist konfessionslos, und sie kann auf methodische Weise praktiziert werden“.

20 Minuten, zweimal am Tag, still zu sitzen, „… führt uns zu unserem tieferen Selbst“, aber die akademische Welt „lässt keine Zeit oder Ort zu, diesem“ in einer organisierten Weise nachzugehen. Das schließt theologische Hochschulen mit ein, sagt er.

Wie buddhistische Meditation ist zentrierendes Gebet für Christen eine uralte religiöse Praxis, die nun wiederbelebt wird…. Keating sagt, beide Praktiken „überschreiten den rationellen Verstand“.

Obwohl manche dieser Übungen in östlichen und anderen Religionen tief verwurzelt sind, können sie in einer säkularen Umgebung wirksam und harmlos sein, sagt Dunne. Die Anstrengung ist dabei, „mentale Technologien“ zu verwenden, die religiösen Ursprung haben, aber keine Reklame für Theologie zu machen.

Speaking Schedule

Feb 3 The Home Church (Dave) Lodi CA (209) 339-7333

Feb 22-23 Debate Series (Dave) Whitby ON (905) 922-2589

May 4 Bayside Community Church (Dave) Tampa FL (813) 837-6007

Jun 8 Coastline Christian Fellowship (Dave) Astoria OR (503) 325-1051

Jun 21-28 Word of Life (Dave) Schroon Lake NY (518) 532-7114

Sep 5-7 Great Lakes Prophecy Conf (Dave/TA) Appleton WI (920) 735-1242

Sep 17-19 Winnipeg Prophecy Conf (Dave) Winnipeg MB (204) 853-7786

Oct 11-12 Calvary Chapel Auburn (Dave) Auburn CA (530) 885-6332

Briefe

Dave,

Danke für ihre Rundbriefe. In diesen Tagen sind sie und ihre Belegschaft eine notwendige Stimme für das Evangelium. Ihre Berean Call Artikel sind besser, als aufs College zu gehen. Ich habe den Gegenwert von mehreren Jahren [College]und ich kann zu jedem über die darin enthaltenen Informationen reden. Wenn die Posaune erschallt, bevor sie diesen Brief erhalten, sag ich es ihnen persönlich. WS (FL)

Lieber Mr. Hunt,

Ich habe gerade ihr Buch Die Frau und das Tier fertig gelesen. Ich finde, es ist extrem gut recherchiert und geschrieben – das beste Buch, das ich über den Katholizismus gelesen habe. Das kommt von einem Ex-Katholiken, der sich immer noch in einem Schockzustand über die Enthüllungen über diese Kirche befindet, die ich einst für den einzigen Weg zu Gott hielt…. Wir haben nie die Bibel besessen oder in ihr gelesen…. Ich verstand nie wirklich, warum Christus für unsere Sünden starb. Der traurigste Teil… ist, dass es Millionen Leute gibt, die ihren „Glauben“ von ihren Eltern und Großeltern… usw. geerbt haben, die nie in Frage gestellt haben was sie glauben…. JD (E-Mail)

Hallo

Seit ungefähr 10 Jahren höre und lese ich ihre Materialien und könnte nicht hoch genug schätzen, was es für mich war und ist. Wir in Polen sind dem Katholizismus mehr als andere ausgesetzt, aber es ist nicht die größte Not, mit der wir es zu tun haben. Eine Flut von Humanismus und Psychologie kommt in die Gemeinde und die Evangelikalen schlucken das unglaublich leicht. Niemand warnt, niemand ruft, dass wir das Wesentliche des Evangeliums verlieren – das Christus zentrierte Leben des Kreuzes! Der jüngste Strom ist, das Konzept der Entrückung als nicht biblisch und als naive Idee zu eliminieren! RR (Polen)

Liebe geistliche Familie,

ich schreibe diesen kurzen Brief, um ihnen einfach meine Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen, wie sie „das Wort“ durch TBC mit andern teilen. Ich beziehe ihren monatlichen Rundbrief seit längerem und er war für mich ein Augenöffner. Ich danke ihnen immer wieder für das kostenlose Abonnement. DM (Gefangener, IL)

Lieber Dave und Tom,

Vielen Dank an euch für euren wunderbaren, von Gott angeordneten Dienst. [Er] erinnert mich so sehr an das Werk von Johannes, dem Täufer – eine einsame Stimme in der Wüste…. Mein Mann und ich haben uns beide vom römischen Katholizismus bekehrt und sind entsetzt über den Mangel an Unterscheidungsvermögen innerhalb der so genannten „fundamentalen christlichen“ Kreise, wenn es zur Analyse des früheren Papstes Johannes Paul oder von Mutter Teresa und ihren schriftlichen Werken kommt, und sogar bei Götzenbildern, die als Hilfsmittel verwendet werden, um anzubeten – was so im Widersprich zur Schrift ist. MA (GA)

Lieber Bruder Dave

Ihr Artikel mit dem Titel, „Nach der Schrift“ [12/07], war großartig und einer, der geschrieben und der Öffentlichkeit zur Kenntnis gebracht werden musste. Sie finden Dinge wie diese einfach nicht auf Fox News, CNN oder in der Tageszeitung. Ich weiß, indem sie so was schriftlich herausgeben, riskieren sie ihr Leben und ich respektiere sie sehr dafür. Ich habe Kopien von dem, was sie schrieben, weitergegeben…. Der Druck, den Bush und Rice beim Annapolis Gipfel auf Israel ausübten, damit sie ihr Land für ein Friedensversprechen aufgeben, und die Handhabung der Grenzsituation war einfach zu viel…. Danke ihnen, dass sie einen solch deutlichen und kompromisslosen Artikel gedruckt haben. Es ist nur zu schlecht, dass nicht mehr Prediger diese Wahrheiten ihren Versammlungen mitteilen. Machen sie weiter mit dem guten Werk. JL (OR)

TBC Notizen

Unsere Verfahrensweise

Viele Leute nehmen an, TBC stimme mit allem überein, was der Autor irgendeines Buches, das wir anbieten, glaubt oder lehrt, oder mit jeder Lehre eines Konferenzredners, den wir einladen, oder jedes Radiogastes, den wir interviewen, oder sogar mit jedem Sprecher, wo wir eingeladen wurden, um zu sprechen. Wenn es offensichtlich ist, dass das nicht zutrifft, haben uns manche für die Verwirrung, die wir ihrer Ansicht nach bewirken, getadelt. Einige wenige haben uns der Heuchelei beschuldigt.

Nun, unsere Verfahrensweise dabei ist geprägt von Achtsamkeit und Gebet, doch nicht ohne entsprechende Kämpfe. Auf folgende Weise gehen wir diese Dinge an:

1.        Wir stimmen notwendigerweise nicht mit allem überein, was der Autor eines Buches, das wir anbieten, glaubt; wir bieten es an, weil wir seinen Inhalt wertvoll für TBC Leser halten. Manche dieser Bücher mögen von Atheisten, Psychiatern, Psychologen, Katholiken, Kalvinisten und anderen geschrieben sein, mit denen wir Meinungsverschiedenheit haben, aber ihre spezifischen Materialien, die wir anbieten, enthalten selten Inhalte, mit denen wir nicht übereinstimmen. Wenn das der Fall ist, fügen wir eine Ausschlussklausel bei, worin wir unsere Nichtübereinstimmung notieren.

2.        Das gleiche trifft auf Redner bei unseren Konferenzen oder Gäste in unseren Radioprogrammen oder in unseren Videoproduktionen zu. Zu Zeiten haben wir einen Nichtchristen aufgrund seiner Forschung oder wertvollen Einsichten als Hauptredner gezeigt. Wenn das der Fall ist, versuchen wir, dass der Gast sich auf das Feld seiner Expertise konzentriert. Wenn notwendig, werden wir unsere Zuhörerschaft auf die Unterschiede aufmerksam machen, die wir mit dem Redner haben.

3.        Wenn wir der Ansicht sind, dass Individuen so mit Sachverhalten, mit denen wir nicht übereinstimmen, identifiziert wurden, dass unser Beziehung zu ihnen (Bücher, Vorträge) solche Sachverhalte zu unterstützen scheint, mögen wir eine Ausschlussklausel beifügen oder das Material dieser Person nicht mehr anbieten. Noch mal, das ist ein Werturteil von uns, das wir sorgfältig und im Gebet erwägen.

4.        Dave und ich werden zu Vorträgen bei einer breiten Vielfalt von Konferenzen eingeladen, wo Redner mit einer Mannigfaltigkeit von Ansichten auftreten. Die Annahme, unsere Anwesenheit sei eine Unterstützung ihrer Sichtweise, ist unrichtig. Unsere Entscheidung für eine Teilnahme wird in jedem Einzelfall sorgfältig getroffen.

Vor allem wünschen wir, eine hilfreiche, glaubwürdige und Gott ehrende Quelle für jene zu sein, die die Wahrheit suchen.

T.A. McMahon Executive Director

Korrektur für den Artikel im Januar 2008:

Auf den mehr als 1.000 Seiten [der Bibel] wird der Ausdruck „religiöser Glaube“ nicht einmal gefunden, das Wort „Religion“ erscheint nur fünfmal, und das Wort „religiös“ zweimal.

Daves Korrespondenz

Obgleich Dave gerne auf die persönliche Post antwortet, die er erhält (wenn er kann) wird das in jüngster Zeit schlicht unmöglich. Seine kürzliche Operation an einer Hüfte, Genesung, und bevorstehenden Operation an der anderen Hüfte, hat, zusammen mit seinen Artikeln, Buchterminen, Reiseverpflichtungen, und bevorstehenden Debatten, dazu geführt, dass er stark in Verzug gekommen ist.

Bis auf weiteres bedauert Dave, dass er auf ihre Briefe nicht persönlich antworten kann.

TBC Extra

Aus William MacDonalds Andachtsbuch

Jeder einzelne Tag

Ja, Vater, denn so ist es wohlgefällig gewesen vor dir. – Matthäus 11,26

Im Leben von beinahe jedem gibt es Dinge, die man sich nie ausgesucht hätte, die man gerne loswerden möchte, aber die nie geändert werden können. Da gibt es zum Beispiel physische Beeinträchtigungen oder Abnormalitäten. Oder es mag eine chronische, unbedeutende Krankheit sein, die uns nicht allein lassen wird. Auch mag es eine nervöse oder emotionale Erkrankung sein, die sich als sehr unwillkommener Gast dahinschleppt.

So viele besiegte Leben, die davon träumen, was hätte sein können, wenn nur…. Wenn sie nur größer wären. Wenn sie nur besser aussehen würden. Wenn sie nur in eine andere Familie, Rasse oder Geschlecht hineingeboren worden wären. Wenn sie nur gebaut wären, um in Athletik hervorragend zu sein. Wenn sie nur perfekte Gesundheit kennen würden.

Die Lektion, die diese Leute lernen sollten, ist, dass Frieden darin liegt, zu akzeptieren, was nicht geändert werden kann. Was wir sind, sind wir durch die Gnade Gottes. Er hat unsere Leben mit unendlicher Liebe und unendlicher Weisheit geplant. Wenn wir so gut wie Er sehen könnten, hätten wir die Dinge genau so angeordnet, wie Er es getan hat. Deshalb sollten wir in der Lage sein, zu sagen. „Ja, Vater, denn so ist es wohlgefällig gewesen vor dir“.

Aber es gibt noch einen Schritt weiter. Wir müssen diese Dinge nicht in einem Geist von unterwürfiger Resignation akzeptieren. Im Bewusstsein, dass sie von einem Gott der Liebe zugelassen wurden, können wir sie zur Veranlassung von Lob und Freude machen. Paulus betete dreimal, dass der Dorn in seinem Fleisch entfernt werden möge. Als der Herr die Gnade versprach, den Dorn zu ertragen, rief der Apostel aus, „Darum will ich mich am liebsten vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus bei mir wohne“ (2 Korinther 12,9).

Es ist eines der Zeichen geistlicher Reife, wenn wir in den scheinbaren widrigen Umständen im Leben frohlocken und sie als Mittel zur Verherrlichung Gottes verwenden können. Fanny Crosby lernte die Lektion früh im Leben. Als sie erst acht Jahre alt war, schrieb die blinde Dichterin:

Was für ein glückliches Kind ich bin!
Obgleich ich nicht sehen kann,
bin ich fest entschlossen, dass in dieser Welt
zufrieden ich will sein.
Wie vieler Segnungen ich mich erfreu
die andere Leute nicht haben;
Weinen oder seufzen, weil ich blind bin
kann und werd ich nicht!

Wir beten, dass sie weiterhin durch die inspirierenden und überzeugenden Botschaften ermutigt und ermahnt werden, die von unserem geliebten Bruder, dem verstorbenen William MacDonald, verfasst  und aufgezeichnet wurden.

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William MacDonald, der verstorbene, geliebte  Diener der Bibel

Unser geliebter Bruder William MacDonald ging am 25 Dezember 2007 um 21:20 Uhr heim zum Herrn. Er war 90. Bill war Daves enger persönlicher Freund für mehr als 40 Jahre. Es war unser Vorrecht, dass er im Aufsichtsrat von TBC für viele Jahre diente. Der Herr gab Bill ein langes und fruchtbares Leben. Er war Autor von mehr als 85 Büchern, die in etwas 100 Sprachen übersetzt wurden. Sie waren für viele Jahre (und werden es weiterhin sein) für eine Vielzahl eine Quelle für Korrektur, Trost, Aufbau, Inspiration und Ermutigung. Bis zu seinem Ende, bis er ins Krankenhaus gebracht wurde, schrieb Bill immer noch. Dringend vermisst hier unten von denen, die ihn kannten und liebten, sind wir gewiss, dass er oben eine königliche Begrüßung durch unseren Herrn, die Heiligen und die Engel erhalten hat

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Bitte besuchen Sie den Online Shopping Bereich bei http://thebereancall.org/ um dort den vollständigen Katalog von TBC anzuschauen.

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.