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THE BEREAN CALL

P.O. Box 7019 Bend, Oregon 97708 www.thebereancall.org

September 08

Das Anstößige Soziale Evangelium

T.A. McMahon

Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt“ (Römer 1,16)

Aus zahlreichen Gründen haben Christen verschiedener Herkunft an dem „Evangelium von Christus“ herumgepfuscht, als ob es berichtigt werden müsste. Keine großen Änderungen werden die meisten dir sagen, sondern nur etwas geringfügiges Zwicken hier und dort. Man fängt oft mit den Änderungen an und sagt dabei, dass man keinen wirklichen Änderungen vornimmt, sondern einfach den Schwerpunkt verschiebt. Doch egal was die vernunftgemäße Erklärung sein mag, zuletzt „schämen sie sich des Evangeliums von Christus“.

„Sich des Evangeliums von Christus zu schämen“ berücksichtigt eine Bandbreite von Einstellungen. Dazu gehört einerseits, durch das Evangelium vollkommen peinlich berührt zu sein, andererseits kommt man zu der Auffassung, man könne es ein bisschen verbessern, um es akzeptabler zu machen. Ein Beispiel für die erste Einstellung ist die unlängst von einem Emerging Church Autor vorgebrachte Behauptung, die Lehre hinsichtlich der Tatsache, dass Christus die volle Strafe für die Sünden der Menschheit durch Seinen stellvertretenden Tod am Kreuz bezahlt hatte, sei irrelevant und werde als „eine Form von kosmischem Kindermissbrauch“ angesehen. Subtilere Beispiele umfassen die Versuche, das Evangelium weniger exklusiv erscheinen zu lassen und seine Folgen „abzumildern“, vor denen das Evangelium die Menschheit rettet, wie zum Beispiel dem Zorn Gottes und dem Feuersee.

Es ist bei vielen Religionsführern, die sich als evangelikale Christen bezeichnen (d.h. an die Bibel gläubige Christen), weit verbreitet, ein Evangelium zu befürworten, das für Leute auf der ganzen Welt akzeptabel ist und sogar von ihnen bewundert wird. Die populärste Form dessen ist das Soziale Evangelium.

Obgleich das soziale Evangelium vielen neuen Bewegungen unter Evangelikalen gemeinsam ist, ist es für die Christenheit nichts Neues. Es hatte seine modernen Anfänge in den späten Jahren des Achtzehnten Jahrhunderts, als es sich zu einem Weg entwickelte, die verschiedenartigen Bedingungen in der Gesellschaft anzusprechen, die Leiden unter dem gemeinen Volk verursachten. Man nahm und nimmt an, dass das Christentum Jünger anziehen wird, wenn es seine Liebe für die Menschheit unter Beweis stellt. Das könnte am besten erreicht werden, indem die Leiden der Menschheit gelindert würden, die durch Armut, Krankheit, bedrückende Arbeitsbedingungen, Ungerechtigkeiten der Gesellschaft, Missbrauch beim Bürgerrecht usw. verursacht werden. Jene, die diese Bewegung unterstützten, glaubten auch, Erleichterung ihrer Elendsumstände würde die moralische Natur derer, die solche Entbehrungen erduldeten, verbessern.

Eine weitere treibende Kraft hinter der Einführung des Sozialen Evangeliums waren die eschatologischen oder Endzeit Ansichten der Beteiligten. Beinahe alle waren Amillennialisten oder Postmillennialisten. Erstere glaubten, sie lebten in einer (symbolischen Tausendjährigen) Zeitepoche, in der Christus vom Himmel regiert, Satan gebunden ist und sie Gottes Arbeiter seien, dazu bestimmt, ein Königreich auf Erden zu errichten, das Christus würdig ist. Postmillennialisten glaubten auch, sie wären im Millennium, und ihr Ziel war es, die Erde in ihrem Eden ähnlichen Zustand wiederherzustellen, damit Christus aus dem Himmel herabkommt, um über Sein irdisches Königreich zu herrschen.

Das soziale Evangelium in all seinen verschiedenartigen Anwendungen führte zu einigen Errungenschaften (Gesetze gegen Kinderarbeit und Stimmrecht für Frauen), die zum Wohlergehen der Gesellschaft beigetragen haben. Es wurde zum Hauptevangelium liberaler Theologen und protestantischer Volkskirchen im ganzen 20. Jahrhundert. Obgleich seine Popularität im Laufe der Zeit abwechselnd stieg und fiel, wurde es oft durch die Kombination von Religion und liberaler Politik gekräftigt, z.B. Martin Luther King Jr. und die Bürgerrechtsbewegung. Seit der Mitte des letzten Jahrhunderts beeinflusste das soziale Evangelium Entwicklungen wie die Befreiungstheologie des römischen Katholizismus und den Sozialismus von linkslastigen, evangelikalen Christen. Im gegenwärtigen Jahrhundert jedoch hat das Soziale Evangelium seine größte Förderung erfahren. Zwei Männer, die beide bekunden, Evangelikale zu sein, sind vorangegangen.

George W Bush richtete zu Beginn seiner Präsidentschaft das White House Office of Faith-Based and Community Initiatives (Amt für Gemeinschaftsinitiativen, die auf Glauben gegründete sind) ein. Sein Ziel war, Regierungsgelder für Ortskirchen, Synagogen, Moscheen und andere religiöse Dienste zur Verfügung zu stellen, die soziale Dienste für ihr Gemeinwesen erbrachten. Bush glaubte, dass Sozialprogramme für die Bedürftigen, die von „Leuten des Glaubens“ durchgeführt werden, zumindest so wirksam sein würden wie die von weltlichen Organisationen, und vielleicht aufgrund ihrer moralischen Verpflichtung zur „Liebe und Dienst am Nächsten“ noch wirksamer. Nachdem seine Amtszeit jetzt langsam zu Ende geht, hat er erklärt, dass er sein auf den Glauben gegründetes Programm als eine seiner größten Errungenschaften in seiner Amtszeit als Präsident erachtet. Der Präsidentschaftskandidat Barack Obama sagte, sollte er die Wahlen gewinnen, würde er diese Initiative fortführen.

Rick Warren, der Autor der Bücher The Purpose-Driven Church und The Purpose-Driven Life mit ihren Millionenauflagen, hat das Soziale Evangelium dahin gebracht, wo es nie zuvor war: nicht alleine weltweit, sondern in das Denken und Planen der Weltführer. Warren hält Peter Drucker, dem Genius des Business Management zugute, das grundlegende Konzept geliefert zu haben, das er ausführt. Drucker glaubte, dass Regierungen oder multinationale Konzerne die sozialen Probleme der Armut, Krankheit, Hunger und Unwissenheit nicht lösen könnten. Für Drucker lag die beste Lösung im gemeinnützigen Sektor der Gesellschaft, besonders in den Kirchen, mit ihrer Heerschar von Freiwilligen, die sich der Linderung von sozialen Problemen in ihrem Gemeinwesen widmen.

Warren, der den verstorbenen Drucker als seinen Mentor anerkennt, der ihm 20 Jahre zur Seite stand, hat bestimmt seine Lektionen gelernt. Seine beiden Purpose-Driven Bücher, die in 57 Sprachen übersetzt sind und eine Gesamtauflage von 30 Millionen Exemplaren erreicht haben, enthüllen den Schlachtplan für das, was Drucker sich vorgestellt hatte. Warren ließ diese Visionen aus seinen Büchern von Ortsgemeinden durch seine populären Programme 40 Tage mit Vision und 40 Tage des Gemeinwesens implementieren. Bis heute sind 500.000 Gemeinden in 162 Nationen Teil seines Netzwerkes geworden. Sie bilden die Grundlage seines Globalen P.E.A.C.E. Plans.

Was ist sein P.E.A.C.E. Plan? Warren stellt den Plan der Gemeinde unter www.thepeaceplan.com vor. Auf Video identifiziert er die „Riesen“ der Nöte der Menschheit als spirituelle Leere, selbstzentrierte Führerschaft, Armut, Krankheit und Analphabetentum, die er auszumerzen hofft durch (P)lanting churches, (E)quipping leaders, (A)ssisting the poor, (C)aring for the sick, and (E)ducating the next generation (Gemeindegründung, Ausrüstung von Leitern, den Armen helfen, für Kranke sorgen, und die nächste Generation erziehen).

Warren verwendet die Analogie eines dreibeinigen Hockers, um darzustellen, wie diese Riesen am besten getötet werden können. Zwei der Beine sind Regierungen und die Geschäftswelt, die bis heute kein Ergebnis erzielt haben und, genau wie ein zweibeiniger Hocker, nicht alleine stehen bleiben können. Das dritte, äußerst notwendige Bein ist die Kirche. „Es gibt Tausende von Dörfern in der Welt, die keine Schule, keine Klinik, keine Geschäfte, keine Regierung haben – aber sie haben eine Kirche. Was würde geschehen, wenn wir Kirchen mobilisieren könnten, um diese fünf weltweiten Riesen anzugehen?“ Da es weltweit 2,3 Milliarden Christen gibt, kommt Warren zu dem Schluss, könnten sie möglicherweise das bilden, was Präsident Bush als eine riesengroße „Armee des Mitleids“ von „Leuten des Glaubens“ bezeichnet hat, wie es die Welt noch nicht gesehen hat.

Zusätzlich zur Christlichen Version hat Warren eine erweiterte einschließende Version des P.E.A.C.E. Plans entwickelt, der Unterstützung und Lob von politischen und religiösen Führern und Berühmtheiten weltweit bekommen hat. Beim Weltwirtschaftsforum 2008 sagte er, „Die Zukunft der Welt ist nicht Säkularismus, sondern religiöser Pluralismus….“ Hinsichtlich der Nöte, welche die Welt bedrängen, sagte er, „Wir können diese Probleme, ohne Leute des Glaubens und ihre religiösen Institutionen einzubeziehen, nicht lösen. Es ist auf keine andere Weise möglich. Auf diesem Planeten gibt es ungefähr 20 Millionen Juden, ungefähr 600 Millionen Buddhisten, es gibt ungefähr 800 Millionen Hindus, es gibt über eine Milliarde Moslems, und 2,3 Milliarden Christen. Wenn sie die Leute des Glaubens aus der Gleichung herausnehmen, haben sie fünf Sechstel der Welt ausgeschlossen. Und wenn wir es nur den säkularen Leuten überlassen, diese Hauptprobleme zu lösen, wird es nicht möglich sein“ (http://www.youtube.com).

Um sich darauf einzustellen, mit Leuten von allen Glaubensrichtungen zu arbeiten, hat Warren das „P“ in seinem P.E.A.C.E. revidiert, indem er "planting evangelical churches" („Gründung von evangelikalen Gemeinden“) durch "(P)romoting reconciliation" („Versöhnung fördern“) ersetzte und das „E“ von "equipping [church] leaders" („Ausrüstung von [Gemeinde] Leitern“) durch "(E)quipping ethical leaders" („Ausrüstung ethischer Leiter“). Warren hat woanders seine praktische Hinwendung zum Pluralismus anerkannt: „Wer ist der Mann des Friedens in irgendeinem Dorf – oder es mag eine Frau des Friedens sein – der die meiste Achtung genießt…? Sie müssen keine Christen sein. In der Tat könnten sie Moslem sein, aber sie sind offen und haben Einfluss, und man arbeitet mit ihnen zusammen, um die fünf Riesen anzugreifen [zu denen er jetzt die globale Erwärmung hinzugefügt hat].“ Er zitiert einen säkularen Leiter, der bestätigt, was er tut. „Ich habe es verstanden, Rick. Kultstätten sind die die Verteilungszentren für alles, was wir tun müssen.“

Warren ist jetzt Mitglied des Beirats der Faith Foundation, die vom früheren britischen Premierminister Tony Blair, der vor kurzem römischer Katholik wurde, gegründet wurde. Das Ziel dieser Einrichtung ist es, das Verständnis und die Zusammenarbeit unter den sechs führenden Glaubensrichtungen zu fördern: Christen, Moslems, Hindus, Buddhisten, Sikhs und Juden. Wie passt das Kreuz in diese ökumenische Zusammenkunft? Gar nicht. Entscheidend, um dieses ökumenische Ziel zu erreichen, ist die Elimination des Problems von ausschließenden Religionen, eine Sorge, die von einem der Diskussionsteilnehmer am Weltwirtschaftsforum deutlich ausgesprochen wurde: „Es gibt manche Religionsführer in verschiedenen religiösen Glaubensrichtungen, welche, um ihren eigenen Glauben und seine Authentizität und Legitimität zu bekräftigen… anderen Leuten ihren Glauben mit seiner Legitimität und Authentizität abstreiten. Ich denke nicht, dass wir so weitermachen können, ohne… die Art des Hasses hervorzubringen, für den eine Lösung zu finden wir alle hier sind. Ich denke, es liegt an uns, die Füße der Geistlichkeit bei dem Feuer von welchem Glauben auch immer zu halten. Wir bestehen darauf zu bekräftigen, was in unseren Traditionen schön ist, während wir zur selben Zeit uns weigern, andere Glaubenstraditionen zu verunglimpfen, indem wir andeuten, sie seien falsch oder für etwas wie ein böses Ende bestimmt.“

Die Bibel erklärte, dass alle Religionen der Welt „falsch“ sind und nicht für „etwas wie ein böses Ende bestimmt“, sind, sondern für ihr gerechtes Ende. Nur der Glaube an das biblische Evangelium rettet die Menschheit: „Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name [Jesus Christus] unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen…. Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm“ (Apostelgeschichte 4,12; Johannes 3,36).

Die Geschichte des sozialen Evangeliums ist in beinahe jedem Fall ein aufrichtiger Versuch von Christen, Dinge zu tun, die nach ihrer Ansicht Gott ehren und der Menschheit zu Gute kommen werden. In jedem einzelnen Fall jedoch hat die praktische Umsetzung der „Wohltaten für die Menschheit“ den biblischen Glauben kompromittiert und Gott entehrt. Warum ist das so? Gottes Wort gibt der Kirche keinen Auftrag, die Probleme der Welt zu lösen. Diejenigen, die das zu tun versuchen, fangen unter einer falschen Prämisse an: „Mancher Weg erscheint dem Menschen richtig“, aber es ist nicht Gottes Weg. Wohin führt er dann? „Aber zuletzt führt er ihn doch zum Tod“, d.h. Zerstörung (Sprüche 14,12). Überdies sind die Probleme der Welt nur Symptome. Die eigentliche Ursache ist Sünde.

Welcher Prozentsatz von „Leuten des Glaubens“, die alle Religionen umfassen und fünf Sechstel der Weltbevölkerung ausmachen, verstehen und akzeptieren das Evangelium – dem einzigen Heilmittel für Sünde? Oder wie viele der 2,3 Milliarden „Christen“ auf der Welt glauben dem biblischen Evangelium? Die Zahlen purzeln exponentiell herunter. „Ja aber… es gibt eine gewaltige Streitmacht von Freiwilligen und Verteilungsstellen für Hilfsmittel, um die Riesen des Weltleidens zu töten!“ Was nützt es den Milliarden „Leuten des Glaubens“, die vielleicht einige der Symptome der Welt lindern können, doch gerade ihre Seele verlieren?

Das soziale Evangelium ist eine tödliche Krankheit für „Leute des Glaubens“. Es verstärkt die Annahme, Erlösung könnte mittels guter Werke erlangt werden, und wenn man Unterschiede für das gemeinsame Gute beiseite stellt, andere so behandelt, wie wir auch behandelt werden wollen, moralisch ethisch und aufopfernd handelt – und wenn man das tut, werden Menschen sich bei Gott beliebt machen. Nein. All dies ist ein Trachten, das sich selbst täuscht, das Gottes Erlösung verschmäht, Seinen perfekten Standard leugnet und Seine perfekte Gerechtigkeit ablehnt. Erlösung geschieht „nicht aus Werken, damit niemand sich rühme“. In der Tat geschieht es so: „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch – Gottes Gabe ist es“ (Epheser 2,8.9). Jesus verkündete, Er selbst sei die einzige Hoffnung der verdammten Menschheit hinsichtlich der Versöhnung mit Gott: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich“ (Johannes 14,6). Es gibt keinen anderen Weg, weil Gottes perfekte Gerechtigkeit verlangte, dass die Strafe für Sünde für jeden Menschen („denn alle haben gesündigt“ – Römer 3,23) bezahlt wird. Nur der perfekte, sündlose Gott-Mensch war in die Lage, diese unendliche Strafe zu bezahlen, und er tat es gänzlich durch Seinen Tod am Kreuz. Nur Glaube an Ihn versöhnt eine Person mit Gott.

Das anstößige soziale Evangelium heute fördert nicht nur „ein anderes Evangelium“, es hilft bei der Vorbereitung eines Königreiches, das den Lehren der Schrift entgegensteht. „Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter“ (Philipper 3,20). Er wird vom Himmel zurückkehren (Johannes 14,3), um jene, die an Ihn glauben (Seine Braut), „zu entrücken“ oder hoch zu holen in die Wolken und sie in den Himmel mitzunehmen (1 Thessalonicher 4,17). Das Königreich, das auf Erden bleibt, wird das Königreich des Antichristen sein.

Übereinstimmend mit seinen amillennialen / postmillennialen Anfängen sind die Anstrengungen des sozialen Evangeliums erdgebunden, wenn es versucht, das Reich Gottes wieder herzustellen. Eugene Peterson hat diese Häresie in seine Message Bibel eingeschmuggelt: „Gott hat sich nicht all die Mühe gemacht, Seinen Sohn zu senden, um nur mit einem anklagenden Finger zu drohen, und der Welt zu sagen, wie schlecht sie ist. Er kam zu helfen, die Welt wieder in Ordnung zu bringen (Eine Perversion von Johannes 3,17).

Rob Bell reflektiert in seinem Buch Velvet Elvis die „repariert die Erde“ Eschatologie von beinahe allen Emerging Church Leitern: „Erlösung ist, wenn das gesamte Universum zurück in Harmonie mit seinem Schöpfer gebracht wird. Das hat enorme Auswirkungen darauf, wie Leute die Botschaft von Jesus präsentieren. Ja, Jesus kann in unsere Herzen kommen. Aber wir können uns einer Bewegung anschließen, die so breit und groß ist wie das Universum selbst. Felsen und Bäume und Vögel und Sümpfe und Ökosysteme. Gottes Wunsch ist, all das wieder herzustellen…. Das Ziel besteht nicht darin, dieser Welt zu entkommen, sondern aus dieser Welt die Art von Stätte zu machen, wo Gott hinkommen kann. Und Gott wandelt uns in die Art von Leute um, welche dieses Werk vollbringen können“.

Für den Emerging Church Leiter Brian McLaren ist dies die zukünftige Daseinsform für den Christen. In einem Interview auf ChristianPost.com sagte er am 28. Juli 2008: „Ich meine zukünftig werden wir uns demütig und nachsichtig Leuten anderer Glaubensansichten anschließen müssen – Moslems, Hindus, Buddhisten, Juden, Säkularisten und anderen – um den Frieden, Bewahrung der Umwelt, Gerechtigkeit für alle zu verfolgen, alles Dinge, die Gott sehr am Herzen liegen“. Nein, was „Gott am Herzen“ liegt ist, „dass alle zur Buße kommen“ und dem Evangelium glauben.

Jeder, der seine Hoffnung auf dieses soziale Evangelium setzt, welches „Leute des Glaubens“ gebraucht, um „aus dieser Welt die Art von Stätte zu machen, wo Gott hinkommen kann“, muss die Worte Jesu in Lukas 18,1 beachten: „Doch wenn der Sohn des Menschen kommt, wird er auch den Glauben finden auf Erden?“ Sicher findet Er Menschen aller Glaubensrichtungen, aber gewiss nicht „des Glaubens“, für den ernstlich zu kämpfen uns Judas ermahnt. Herr hilf uns, dass wir uns Deines Evangeliums nicht schämen! TBC

Zitate

„Betet ohne Unterlass“ (1 Thessalonicher 5,17). Es besteht ein großer Unterschied zwischen Gebet und dem Gebetsleben. Beinahe jeder betet, aber sehr wenige beten ohne Unterlass. Das ist die Gewohnheit der Frömmigkeit (Hingabe). Das ist der Weihrauchalter, der immer am Heiligen Ort brennt. Das ist der Wohlgeruch eines Herzen, das in der Gegenwart des Einen Heiligen lebt, und das eigentliche Leben Gottes ausströmt. Das ist der tiefe Unterton eines geheiligten Lebens. Daraus erwachsen die Freundlichkeit, die Freude, die Heiligkeit und die Hilfsbereitschaft. Herr, lehre uns die Angewohnheit zu beten, ein Beten, das spontan aus dem Herzen entspringt, und das weder säkulare Pflicht, satanische Versuchung noch Sorgenwogen unterbrechen können, aber welches nur durch die Dinge stimuliert wird, die uns prüfen, bis jede Erfahrung in eine Gelegenheit für Kommunion und Gemeinschaft mit Gott verwandelt wird.

A. B. Simpson

F & A

Frage: Könnten sie mir bitte helfen, Philipper Kapitel 1, Verse 15-18 zu verstehen: „Einige verkündigen zwar Christus auch aus Neid und Streitsucht, andere aber aus guter Gesinnung; diese verkündigen Christus aus Selbstsucht, nicht lauter, indem sie beabsichtigen, meinen Fesseln noch Bedrängnis hinzuzufügen; jene aber aus Liebe, weil sie wissen, dass ich zur Verteidigung des Evangeliums bestimmt bin. Was tut es? Jedenfalls wird auf alle Weise, sei es zum Vorwand oder in Wahrheit, Christus verkündigt, und darüber freue ich mich, ja, ich werde mich auch weiterhin freuen.“ Es scheint, als ob dies die Tür für jeden öffnet, der „den Namen Jesus in den Mund nimmt“.

Antwort: Paulus, der treffend die Korinther davor warnte, „einen anderen Jesus“ (2 Korinther 11,4) zu empfangen, den er nicht predigte, konnte daher nicht jedem die Genehmigung erteilen, der einen falschen Christus predigt. Nein, Paulus sorgte sich hier um die innere Motivation derer, die den biblischen Jesus predigten. Manche waren neidisch auf andere Christen oder ihre Dienste. Obgleich sie aufgebracht waren, war ihre Botschaft über Jesus Christus dem Wort Gottes treu. In ihren Methoden, ihren Dienst zu verrichten, behandelten sie Paulus oder andere falsch, die mehr Achtung auf sich zogen, die höher geachtet waren oder die mehr Jünger hatten, usw.

Die Haltung derer, die „Christus aus Selbstsucht, nicht lauter“ verkündigten, beinhaltete eigennützigen Ehrgeiz. Sie gingen über ihre innere Schadenfreude über Paulus Gefangenschaft in Rom hinaus und deuteten irgendwie an, seine Gefangenschaft wäre sein eigener Fehler, um dadurch zu versuchen, ihn unter ihren eigene Anhängern und denen von Paulus in Verruf zu bringen.

Obgleich Paulus oft Individuen und Dienste korrigierte, die von der Wahrheit von Gottes Wort abwichen, hielt er das Predigen von Christus in Wahrheit für ausschlaggebend. Seine Liebe für Christus und das Evangelium überstieg seine eigenen Leiden – insbesondere die Betrübnis, die durch neidische Christen entstand – doch durch Gottes Gnade konnte er verkünden, „Jedenfalls wird… Christus verkündigt, und darüber freue ich mich, ja, ich werde mich auch weiterhin freuen“.

Frage: Ich las neulich einen Artikel in onenewsnow.com, in dem T.A: McMahon zitiert wurde. Darin stand, er sei nicht mit dem einverstanden, was Rick Warren macht, um Christen zu ermutigen, bei der Lösung vieler der Probleme zu helfen, welche die Welt geplagt haben. Ich bin überrascht, dass jemand, der sich Christ nennt, etwas gegen seine humanitären Anstrengungen einzuwenden hätte. Ermahnt Pastor Warren uns nicht einfach, die zahlreichen Verse in der Bibel zu erfüllen, die uns dazu auffordern, unser Christentum durch unsere guten Werke zu demonstrieren?

Antwort: Eines der Hauptziele vom Berean Call ist es, Gläubige zu ermutigen, dass sie das, was ihnen gesagt oder gelehrt wird, anhand der Schrift überprüfen. Ich sage das nicht nur anderen, sondern versuche es in meinem eigenen Leben umzusetzen. Die Artikel zitierten mich zutreffend, als ich die biblische Grundlage dessen anzweifelte, was Rick Warren befürwortete. Egal wie aufrichtig die „humanitären Anstrengungen“ von jemandem sein mögen, wenn sie nicht durch das Wort Gottes unterstützt würden, gilt, „[m]ancher Weg erscheint dem Menschen richtig, aber zuletzt führt er ihn doch zum Tod“ (Sprüche 14,12)

Warren will versuchen, eine Lösung für die schlimmsten Nöte der Welt zu finden (Armut, Krankheit, Unwissen, Umweltprobleme, usw.), indem er „Leute des Glaubens“ einbezieht, d.h. die Anhänger der zahlreichen Weltreligionen. Ursprünglich (so schien es), war seine Agenda nur für Christen gedacht und vermutlich evangelikale Gemeinden, welche das Evangelium, zusätzlich zum Verrichten guter Werke, mit Priorität verbreiten würden. Das änderte sich später, um die potentielle Einbeziehung von den 2,3 Milliarden Menschen jeder so genannten christlichen Religionsgruppe zu ermöglichen (Katholiken, Baptisten, Orthodoxe, Mormone, Lutheraner, Zeugen Jehovas, Unitarier, usw.). Nun schließt es Gruppen aller religiösen Leute ein (womit man auf fünf Sechstel der Weltbevölkerung kommt) und ihre Anbetungsstätten als Verteilungszentren für die Güter und Dienstleistungen, die man braucht, um die Nöte der leidenden Welt zu stillen. Das ist Warrens globaler 50 Jahres P.E.A.C.E Plan. [1]

Die praktische Anwendung dessen, was Warren zu tun hofft, ist sehr problematisch, wobei ich bezweifle, dass viele von Warrens Unterstützern sie bedacht haben. Zum Beispiel, welche religiöse Gruppe ist verantwortlich für diese globale, religiöse Operation, und welche wird sie auf regionalem und örtlichem Niveau leiten? Lehrmäßige Unterschiede sind nicht vernachlässigbar. Katholiken verfolgen heute Evangelikale und Pfingstler in ganz Südamerika. Sunnis bringen Schiiten um, und umgekehrt. Hindus greifen christliche Missionare an. Moslems bringen Juden um und zünden christliche Kirchen an. Sollte man darüber hinaus einen gewissen Erfolg erzielen, wem wird dann die Ehre gegeben, wem soll gedankt werden? Allah? Buddha? Jehova? Dem Jesus Christus der Heiligen der Letzten Tage? Ganesch, dem Elefantengott oder Schiva, dem Zerstörer?

Auf dem Weltwirtschaftsforum neulich richtete Warren seine Worte an eine Zuhörerschaft unterschiedlicher Religionen und stellte seinen P.E.A.C.E. Plan vor. Er brachte die Motivation, Gutes zu tun, d.h. die Leiden der Menschheit zu lindern, zur Sprache, und vermerkte, dass seine Motivation Jesus Christus war. Er erkannte an, dass dies nicht ihre Motivation war und fügte dann hinzu, dass es ihm egal sei, was ihre Motivation sei, so lange sie „Gutes taten“. [2]. „Gute Werke“ ist der gemeinsame Nenner, der nach Hoffnung Ricks die kooperativen Anstrengungen zustande bringt, die für den Erfolg seines P.E.A.C.E. Programms notwendig sind. Erfolgreich nach welchen Kriterien? Denen der Welt oder denen Gottes?

Die wesentliche Frage lautet hier: Sind Warrens humanitäre Bemühungen getreu den Lehren von Gottes Wort oder nicht? Stellen wir die guten Werke für einen Moment beiseite, dann lautet die grundlegende Frage, lehrt die Bibel einen alleinigen Gott und den einen Weg der Erlösung oder nicht? Ganz sicher ist das ihr Anspruch von 1 Mose bis zur Offenbarung. Berücksichtigt die folgenden Verse, ausgewählt aus Hunderten: „Ich bin der HERR und sonst ist keiner; denn außer mir gibt es keinen Gott“ (Jes 45,5); „Ich, ich bin der HERR, und außer mir gibt es keinen Retter“ (Jes 43,11); „indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus“ (Tit 2,13); „Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name [Jesus Christus] unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen“ (Apg 4,12); „Ich [Jesus Christus] bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich“ (Joh 14,6).

Wenn es keinen anderen, wahren Gott gibt als den Gott, der in der Bibel offenbart wird, und wenn die Erlösung nur durch Jesus Christus kommt, wie die Schriften verkünden – dann sind alle anderen Götter und anderen Wege der Erlösung falsch, ohne Hoffnung für ihre Anhänger. Das ist nicht die Botschaft, die den Weg für eine Zusammenarbeit zwischen den Weltreligionen ebnet. Einer der Diskussionsteilnehmer, der neben Warren beim Weltwirtschaftsforum in Davos saß, beschwerte sich, jene, die behaupten, ihr Glaube sei der eine, wahre Glauben, und die Legitimität anderer Religionen abstreiten, würden Hass hervorrufen und die Zusammenarbeit behindern, die unbedingt unter Leuten des Glaubens erforderlich ist, die für das gemeinsame Gute arbeiten. Warren gab dazu keinen Kommentar.

Epheser 2,8.9 sagt uns, Gottes Erlösung werde nur durch Gnade aus Glauben empfangen, und es sei „nicht aus [guten] Werken, damit niemand sich rühme“. Dieser Glaube steht im Widerspruch zu dem aller Weltreligionen; Erlösung für ihre Nachfolger wird durch gute Werke verdient, erhalten, verwirklicht, erreicht usw. Diese Täuschung heute zu bestärken ist ähnelt dem Vorgehen, den Verlorenen auf den Rücken zu klopfen, weil sie für das „gemeinsame Gute“ gearbeitet haben, und sie gleichzeitig in eine Ewigkeit hineinzugeleiten, getrennt von Gott und Seinem Zorn und der ewigen Pein im Feuersee ausgesetzt.

Die Bibel macht eine deutliche und beständige Unterscheidung zwischen den Geretteten und den Verlorenen, dem Leben der Wiedergeborenen und der Nichtwiedergeborenen, und denen, die geistlich wiedergeboren sind und den geistlich Toten. Es gibt nichts „Gutes“, was die Verlorenen tun könnten, um Gott zu gefallen (Römer 3,10-18). „[D]enn wenn durch das Gesetz Gerechtigkeit [kommt], so ist Christus vergeblich gestorben“ (Gal 2,21). Sie können das, „was vom Geist Gottes ist“ (1Kor 2,14), weder annehmen noch kennen. Sie wandeln „in der Nichtigkeit ihres Sinnes, deren Verstand verfinstert ist und die entfremdet sind dem Leben Gottes, wegen der Unwissenheit, die in ihnen ist, wegen der Verhärtung ihres Herzens; die, nachdem sie alles Empfinden verloren haben, sich der Zügellosigkeit ergeben haben, um jede Art von Unreinheit zu verüben mit unersättlicher Gier“ (Eph 4,17-19). Sie sind „tot… durch Übertretungen und Sünden“ ausgesetzt „dem Fürsten, der in der Luft herrscht, dem Geist, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt“ (Eph 2,1.2). Sie sind Feinde Gottes (Römer 5,10).

Aus diesen Gründen sagt uns der Apostel Paulus, „Zieht nicht in einem fremden Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Und was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige gemeinsam mit dem Ungläubigen“ (2Kor 6,14.15). Der Gläubige wird ermahnt, den Ungläubigen dienlich zu sein – aber nicht gemeinsam mit ihnen.

Christen sind diesbezüglich nicht stolz, denn jeder Gläubige weiß, dass er oder sie sich einst im oben beschriebenen Zustand befand. Überdies wissen Gläubige ganz gut, dass man nur durch Gottes Gnade und Barmherzigkeit gerettet werden kann und dass Erlösung für jeden frei verfügbar ist, der Gottes Geschenk des ewigen Lebens mit Ihm annehmen will.

Christen können gewiss an humanitären Anstrengungen als Zeuge der Liebe Christi in wunderbarer Weise beteiligt sein – und waren es auch. Titus 2,14 gibt zu verstehen, dass jene, die gerettet sind, „eifrig sind, gute Werke zu tun“. Epheser 2,10 sagt uns, dass Christen gerettet wurden, „zu guten Werken“. Dieses Zeugnis kann jedoch schnell aufs Spiel gesetzt werden, indem es sich auf die Wege des Menschen einstellt, um menschliche Ziele zu erreichen, anstatt den Schriften zu folgen. Überdies findet man im Leben Christi oder der Apostelgeschichte keinen Hinweis auf ein Modell oder ein organisiertes Programm für die Gemeinde, Armut, Krankheit, Umweltfrevel, Unwissen usw. auszumerzen – alles Symptome des sündigen Zustands der Welt und der Sündennatur der Menschheit. Das Evangelium ist die einzige Hoffnung der Menschheit. Deshalb ist alles, was sich nicht beim Versuch, der Menschheit zu helfen, nach dem biblischen Evangelium und der Wahrheit von Gottes Wort ausrichtet, egal wie aufrichtig, ein schlechter Dienst von ewiger Proportionen, der zu furchtbaren Folgen führt.

Jesus warnte jene, die in Seinem Namen glaubten, sie hätten „viele Wundertaten vollbracht“, doch nicht nach „dem Willen meines Vaters im Himmel“; „Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen“ (Mt 7,23).

1. http://www.youtube.com/watch?v=rGytW4yh0C8.

2. Ibid.

Alarmierende Nachrichten

Home School Legal Defense Association 11.08.08 Ein großer Sieg für die Heimschüler in Kalifornien [Auszüge]: In einer einstimmigen Entscheidung entschied der kalifornische Berufungsgerichtshof des zweiten Berufungsdistriktes, dass „kalifornische Gesetze Heimschule als ein Art von privater Schulerziehung erlauben“.

Die heutige Entscheidung steht in völligem Gegensatz zu der Meinung, die dieselbe Kammer aus drei Richtern im Februar verkündete, welche Kalifornien zu dem einzigen Staat in der Union gemacht hätte, der die Heimschule verboten hätte, wäre sie Kraft geblieben.

 „Es ist ungewöhnlich für ein Berufungsgericht, eine erneute Verhandlung zuzulassen, was dieser Gerichtshof im März getan hat“, sagt HSLDA Vorsitzender Mike Farris, „aber es ist wirklich bemerkenswert für eine Gericht, seine eigene früher geäußerte Meinung vollständig umzustoßen. Wir danken euch für eure Gebete und geben Gott die Ehre für diesen großen Sieg“.

Als das Gericht seine frühere Entscheidung am 25. März 2008 aufhob, lud es interessierte Organisationen ein, Darstellungen zum sachverständigen Beistand einzureichen. „Ich habe nie ein solch beeindruckendes Aufgebot von Leuten und Organisationen gesehen, die zur Verteidigung der Heimschule aufgetreten sind“, sagte Ferris, der einer der Anwälte war, die den Fall bei der erneuten Verhandlung zusammen mit dem Alliance Defense Fund Anwalt Jeff Shafer vertraten.

Kaliforniens drei größte Heimschulorganisationen, California Homeschool Network, Homeschool Association of California and Christian Home Education Association, taten sich zusammen für einen Schriftsatz, um das Recht aller Eltern zu verteidigen, die Heimschule auszuüben. HSLDA, Dienste zum Schutz der Familie und Focus on the Family schlossen sich in einem getrennten Schriftsatz an. Zahlreiche andere private Organisationen kamen zur Verteidigung der Schule im eigenen Heim, wie der Gouverneur von Kalifornien, der Generalstaatsanwalt und der Direktor der öffentlichen Erziehung.

 [TBC: Verblüffend, gute Nachrichten aus Kalifornien!]

Onenewsnow.com, 13.08.08 [Auszüge aus einem Leitartikel von Albert Mohler]: Der Vorschlag 8 zur gleichgeschlechtlichen Ehe wird im November in Kalifornien zur Wahl stehen. Der Vorschlag – der durch öffentliche Unterstützung zur Wahl steht – ist ein Versuch, das Ehegesetz des Staates dahin zurückzubringen, wo es zuvor in diesem Jahr stand, wobei Ehe definiert war als die eheliche Verbindung eines Mannes und einer Frau. Im Jahr 2000 entschieden die Leute in Kalifornien mit überwältigender Mehrheit, eine Initiative zu verabschieden, Vorschlag 22, der lautete: „Nur Ehe zwischen einem Mann und einer Frau sind gültig oder in Kalifornien anerkannt.“

Bis zum 15. Mai diesen Jahres standen die Dinge so, als der kalifornische Oberste Gerichtshof mit 4:3 entschied, dass „gleichgeschlechtliche Ehen“ legalisiert und im Staat anerkannt werden müssten. Somit wurden Vorschlag 22 und alle gleich lautenden Gesetze vom Gericht niedergeschlagen, und das Gericht verordnete, der Staat müsse gleichgeschlechtliche Ehen zulassen und anerkennen, was ungefähr einen Monat später gültig wurde.

Die kalifornische Verfassung erwähnt immer noch keine „gleichgeschlechtliche Ehe“. Vor dem 15. Mai existierte kein solches Recht. Das Recht besteht heute nur durch richterliche Handlung, nicht durch eine Abänderung der Verfassung. [Das Gericht entschied], das Recht von gleichgeschlechtlichen Paaren zu Heiraten sei ein „fundamentales Recht“ – ein Recht, das entweder in der Verfassung festgeschrieben ist, abgeleitet von der Vorstellung natürlicher Rechte, oder einer notwendigen Folgerung aus der Verfassung. Das Gericht definierte Homosexuelle auch als eine geschützte Gruppe, die somit spezielle Aufmerksamkeit in Rechtsfragen verdient.

Aber das kalifornische Oberste Gericht ist nicht die abschließende Autorität in solch einer Sache – die Bürger sind es. Das Gericht und seine Entscheidungen sind letztendlich dem Volk rechenschaftspflichtig, und wenn es motiviert ist durch große Sorge oder Freveltaten, kann es die Zusammensetzung des Gerichts ändern oder die Verfassung selbst ergänzen. Die Wähler Kaliforniens haben jetzt die Gelegenheit, die Ehe zu definieren und zu verteidigen und zu dem Zustand der Definition von Ehe zurückkehren, wie er vor drei Monaten war.

 [TBC: Ist es möglich, dass der „Goldene Staat“ zwei gerechte Nuggets in Serie ausgraben kann?]

Speaking Schedule

Auf Anraten seines Arztes und der Empfehlung des TBC Aufsichtsrates hat Dave alle seine Vortragsverpflichtungen bis Ende des Jahres abgesagt, die Reisen über die Stadtgrenzen von Bend hinaus erfordern. So der Herr will, wird das seine Genesung beschleunigen, die durch kürzliche Rückschläge geplagt wurde.

Sep 5-7 Great Lakes Prophecy Conference (TA) Appleton WI (920) 735-1242

Oct 31 Bible in Culture Conference (TA) Birch Run MI (969) 743-6700

Nov 14-16 TBC Conference (Dave/TA) Bend OR (800) 937-6638

Briefe

Liebster Dave Hunt & TBC Belegschaft,

Ihr Artikel „Im Namen Jesu“ [Juli 2008] sprach mich echt an hinsichtlich unserer Verantwortung, das Evangelium öffentlich zu verkündigen…. Sie… deuten auf die Unwahrheiten hin, welche die Welt heute durchziehen, die sogar den stärksten Gläubigen in Mitleidenschaft ziehen. Es bleiben wenige übrig, die wirklich ihre Herzen und ihren Verstand auf Christus alleine richten wollen und die sich dafür entscheiden, in Seiner Wahrheit zu stehen…. Ich danke ihnen, dass ich eine gemeinsame Grundlage mit ihnen allen gefunden habe (es ist schockierend, diese Grundlage wird in diesen Tagen schneller untergraben). Diese gemeinsame Grundlage ist der Herr Jesus Christus, unser Anker, unser festes Fundament, ein massiver Fels, auf dem wir stehen…. Danke ihnen, dass sie für Ihn so mutig sprechen. Seine Herrlichkeit scheint hell durch die Getreuen von TBC, KD (FL

Hallo,

Es tut mir leid für sie, dass sie die Mythen und falsche Lehren über die Juden begünstigen. Lesen sie 1 Mose 3,15, Kinder des Lichts und Kinder der Finsternis. Ich weiß eine Sache, ich werde sie im Himmel nicht sehen! CG (UT)

Liebes TBC,

Ich habe gerade Dave Hunts Juliartikel „Im Namen Jesu“ gelesen. Ich bin jetzt Christ seit mehr als 50 Jahren und sein Artikel ist einer der großartigsten, die ich je las. Er traf in jeder Hinsicht den „Nagel auf den Kopf“. Bitte teilen sie ihm mit, wie dankbar ich bin. SL (OK)

Lieber Dave und T.A.,

Ich möchte ihnen schreiben und für die erschöpfende Arbeit danken, die sie verrichten, indem sie für echtes Christentum kämpfen. Ich lobe [TBC] für den ausgezeichneten Job, den es bei den Prophetiekonferenzen macht. Es war mir nicht möglich, eine Konferenz zu besuchen, aber ich mache von den Videos, die sie anbieten, vollen Gebrauch. Ich glaube fest, dass Christentum keine „Sport für Zuschauer“ ist, und seit meiner wahren Bekehrung habe ich versucht, für das Werk des Herrn so aktiv zu sein, wie mir möglich ist…. In diesen Unterfangen begegne ich beinahe täglich den hinterhältigen Lehren, die versuchen, sich in die Gemeinde einzuschleichen. Ihre Nachforschung und Kenntnisse waren eine wertvolle Hilfe für mich und meine Mitgläubigen. BR (PA)

Lieber Dave,

Ich schaute gerade auf einen Stapel von Berean Call Rundbriefen, die ich seit Oktober 2004 umsonst erhalten und aufgehoben habe. Ich weiß nicht, wie ich ihnen danken soll für das, was ihr Dienst mir bedeutet…. Ich wurde früher gewöhnlich ungehalten über sie, weil ich dachte, sie wären zu schroff, wenn sie auf die Irrtümer anderer Leute aufmerksam machten. Aber jetzt nehme ich mir jedes Wort zu Herzen…. Sie lehren mich, ein Beröer zu sein…. Ich ging mehrere Jahre in eine sucherfreundliche Gemeinde…. Dank ihnen wurden mir die Augen geöffnet und ich begann, wirklich aufzupassen. Ich bemerkte, der Pastor sprach in seiner Botschaft nie über bestimmte Dinge, wie zum Beispiel Israel, die Trübsal oder Hölle…. Er war wirklich nur ein Motivationsredner…. Seither ging ich in eine kleine Gemeinde…. Am allerersten Sonntag sprach der Pastor aus dem Römerbrief darüber, inwiefern Gott mit Israel noch nicht abgeschlossen hat. Ich war so erquickt, eine Botschaft auf Grundlage der Bibel zu hören, anstatt einer Botschaft, die sich „nur um mich dreht“. Ich liebe diese Gemeinde! RD (OH)

Lieber Dave Hunt und Geschwister,

Ihre Rundbriefe, die ich jeden Monat erhalte, sind so erquickend. Ich mochte ihre beiden letzten gerne (Juni und Juli), wo sie uns ermutigen, fest für den Glauben einzutreten…. Ich durfte die Einführungsrede meiner Abschlussklasse [beim Bibel College Programm] halten…. Aufgrund der Tatsache, dass wir eine gemischte Ansammlung von Leuten waren, hielt ich eine Rede, die für alle Zuhörerfreundlich war. Ihr Artikel „Im Namen Jesu“ führte mich zur Überzeugung, dass ich das falsch gemacht habe. Ich versuchte, jeden Anstoß zu vermeiden…. Ich hätte die [Gelegenheit] ergreifen sollen, für den Glauben einzutreten. Ich tat keinem einen Gefallen, auf keine Zehen zu treten. Kein wahrer Bote von Gottes Wort kann durchs Leben gehen, ohne beim anderen Anstoß zu erregen…. Dank ihnen für ihre Rundbriefe. Sie ermutigen mich sehr. JR (Gefangener, MS)

Lieber Mr. Hunt,

bitte führen sie ihr Werk fort, uns unmissverständlich und wahrheitsgemäß aus der Bibel, Gottes Botschaft, zu erzählen, wie auch Fragen, Irrtümer, Lügen usw. aufzuklären. Meiner Ansicht nach ist das ganze Papier sehr hilfreich. Sie setzen alles dem Wahren Licht aus und schwanken nicht. Mein Dank gilt ihnen und Tom McMahon. FB (Kanada).

TBC Notizen

Beten ohne Unterlass

Als Dienst erhalten wir zahlreiche Gebetsanliegen, viele davon herzzerreißend. Wir möchten unseren Leser versichern, dass wir sie ernst nehmen und unsere Gebetszeit am Donnerstag für Fürbitten verwenden, um ihre Notlage emporzuheben. „Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist“ (Jak 5,16) ist eine Herausforderung und ein Privileg für jeden von uns beim Berean Call.

Wir begehren Gebet ohne Unterlass

Dave und ich sind auf dem Weg der Besserung, wenn auch nicht ohne scheinbare Rückschläge. Dave musste neulich eine Rückgratoperation über sich ergehen lassen, und hatte danach einen schweren Sturz, wobei er sich eine Rippe brach. Davor unterzog er sich einer Prostataoperation. Mir (Tom) steht eine weitere Operation diesen Monat bevor, wobei ich etwa eine Woche im Krankenhaus sein werde. Wir begehren ihre Gebete, da wir sie während unserer Prüfungen beständig beantwortet gesehen haben. Wir danken Gott täglich für seine liebende Güte und zarte Barmherzigkeit, und für ihre liebende Ermutigung und Gebetsunterstützung.

TBC Konferenz im November

Obgleich unsere Konferenz Monate weg ist, freuen wir, Dave und Ich, uns auf sie mit großer Erwartungshaltung. Zuallererst erwarten wir, durch Gottes Gnade, uns von unseren jüngsten und auch noch bevorstehenden Operationen voll erholt zu haben. Das wird eine wunderbare Erleichterung sein, uns voll der Gemeinschaft mit den Teilnehmern zu erfreuen, was unsere Freude auf den vergangenen Konferenzen war.

Zweitens ist Dave aufgeregt, die Botschaften seines kommenden Buches Cosmos, Creator and Human Destiny („Kosmos, Schöpfer und Schicksal der Menschheit“) zu übermitteln. Er meint, es sei doch sein wichtigstes Buch. Ich bin über unsere anderen Redner begeistert, unseren langjährigen Freund Roger Oakland und Don Chittick, der auch aus Oregon ist.

Drittens, wir haben gerade das erst kürzlich fertig gestellte Riverhouse Convention Center angeschaut, wo man Ausblick auf den wunderbaren Deschutes River nahe der Innenstadt von Bend hat. Ich hoffe, dass viele teilnehmen werden, indem wir den Herrn Jesus verherrlichen, Seine Wahrheit verkünden und einander in der Gemeinschaft ermutigen, die wir in Ihm haben.

T.A. McMahon Executive Director

TBC Extra

Gebet greift nach der Ewigkeit

Auszüge aus Warum Erweckung ausbleibt

Kein Mensch ist größer als sein Gebetsleben. Der Pastor, der nicht betet, spielt herum; die Leute, die nicht beten, gehen in die Irre. Die Kanzel kann ein Schaufenster sein, wo man seine Talente zeigen kann; die Gebetskammer erlaubt kein Protzen.

Verarmt wie die Gemeinde heute in vielen Dingen ist, sie ist hier am Ort des Gebets am meisten davon betroffen. Wir haben viele Organisatoren, aber wenige, die verzweifelt ringen; viele Spieler und Zahler, wenige Beter; viele Sänger, wenige die sich festklammern; viele Pastoren, wenige Ringer; viele Ängste, wenig Tränen; viel Mode, wenig Leidenschaft; viele, die sich einmischen, wenige Fürsprecher; viele Schreiber, aber wenig Kämpfer. Wenn wir hier versagen, versagen wir überall.

Die zwei Vorbedingungen für ein erfolgreiches christliches Leben sind Weitblick und Leidenschaft, beide werden durch Gebet hervorgebracht und gepflegt. Der Dienst des Predigens ist wenigen offen; der Dienst des Gebets – des höchsten Dienstes aller menschlichen Aufgaben – ist für alle offen. Geistlich Heranwachsende sagen, „ich werde heute Nacht nicht hingehen, es ist nur ein Gebetstreffen“. Es mag zutreffen, dass Satan nur geringen Anlass hat, die meisten Predigten zu fürchten. Doch Erfahrungen aus der Vergangenheit stacheln ihn an, seine ganze höllische Streitmacht zu vereinigen, um gegen Gottes Leute zu kämpfen, die beten…. Gott geht mit Seiner Macht nicht verschwenderisch um; aber, um viel für Gott zu sein, müssen wir viel mit Gott sein.

Diese Welt findet den Weg zur Hölle mit einer Geschwindigkeit, die unsere schnellsten Flugzeuge wie eine Schildkröte aussehen lässt; aber leider können sich wenige von uns an das letzte Mal erinnern, wo wir eine Nacht lang nicht ins Bett gingen, weil wir auf Gott für eine Erweckung, welche die Welt erschüttert, gewartet haben. Unser Erbarmen wird nicht bewegt. Wir halten das Gerüstbauen irrtümlicherweise für das eigentliche Bauen. Das heutige Predigen mit seinen blassen Interpretationen göttlicher Wahrheiten veranlasst uns, Aktionen mit Salbung, Erschütterung mit Gestaltung und Gerassel mit Erweckung zu verwechseln.

Das Geheimnis des Betens ist das heimliche Beten. Ein sündiger Mensch wird mit dem Beten aufhören, und ein betender Mensch wird aufhören zu sündigen. Wir sind an den Bettelstab gebracht und bankrott, aber nicht gebrochen, nicht einmal gebeugt.

Gebet ist unergründlich einfach und einfach unergründlich. „Gebet ist die einfachste Form der Sprache, die Kleinkinderlippen versuchen können“, und doch so großartig, dass es über alle Sprache hinausreicht und das Vokabular des Menschen aufbraucht. Ein Niagarafall von brennenden Worten bedeutet nicht, dass Gott entweder beeindruckt oder bewegt ist. Eine der tiefstschürfenden Fürsprecherinnen des Alten Testaments hatte keine Worte – „nur ihre Lippen bewegten sich, doch so, dass man ihre Stimme nicht hörte“. Kein Linguist hier! Das sind „Seufzer, die nicht ausgedrückt werden können“.

Sind wir so weit unterhalb der Norm des neutestamentlichen Christentums, dass wir den historischen Glauben unserer Väter nicht kennen (mit seinen Zusammenhängen und Wirken), sondern nur den hysterischen Glauben unserer Zeitgenossen? Gebet ist für den Gläubigen, was Kapital für den Geschäftsmann ist. Kann man abstreiten, dass im Aufbau der modernen Gemeinde der Hauptgrund für Ängste das Geld ist? Doch das, was die modernen Gemeinden am meisten plagt, ist das, was die neutestamentliche Gemeinde am wenigsten beunruhigte. Unsere Betonung liegt auf dem Bezahlen, ihre lag auf dem Beten. Wenn wir bezahlt haben, ist der Ort eingenommen; wenn sie gebetet hatten, wurde der Ort erschüttert!

Im Gebiet des neutestamentlichen, vom Geist inspirierten, die Hölle erschütternden, die Welt brechenden Gebets, wurde nie so viel von so vielen so wenigen überlassen. Für diese Art von Gebet gibt es keinen Ersatz. Wir machen es – oder sterben!

Leonard Ravenhill

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.