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THE BEREAN CALL

P.O. Box 7019 Bend, Oregon 97708 www.thebereancall.org

November 08

„Bis zu dem Tag…“

Dave Hunt

1983 schrieb ich ein Buch mit dem Titel Peace, Prosperity, and the Coming Holocaust („Globaler Friede und Aufstieg des Antichristen“). Das erste Kapitel hieß , „Ein anders lautendes Szenario“, und es beruhte auf meinem Schriftverständnis. Soweit ich mich erinnere, waren die Umstände folgendermaßen: die Zinssätze in den USA lagen über 20 Prozent; der Dow-Jones Index für den Aktienmarkt stand bei etwa 700 und die Experten sagten einen Crash voraus, der 1929 wie eine Hochkonjunktur aussehen lassen würde; der Immobilienmarkt war tot, Zehntausende Häuser konnten nicht verkauft werden und viele Appartements standen leer; die populärsten Bücher in christlichen Buchhandlungen befassten sich mit dem „Tod des Dollars, dem unmittelbar bevorstehenden internationalen finanziellen Zusammenbruch, dem bevorstehenden sowjetischen Angriff auf Israel, usw.“ Die Weltuntergangsstimmung hatte die Oberhand gewonnen.

In diesem ersten Kapitel äußerte ich meine auf die Schrift gegründete Meinung, dass die Vorhersagen der Weltuntergangspropheten falsch waren: die Reaganomics würde funktionieren, Wohlstand würde wieder kommen, und eine Invasion Israels stünde nicht unmittelbar bevor. Zu dieser Zeit war mir nicht bekannt, dass die Sowjets geheime Waffenlager im Libanon für eine Millionen Mann starke Invasionsarmee angelegt hatten. Israel marschierte im Juni 1982 in den Libanon, um den ständigen Beschuss zu stoppen und den Terrorismus zu bekämpfen. Danach transportierten die Israeliten alles weg, Tausende von Lastwagenladungen,

Dieses „anders lautende Szenario“ war für 25 Jahre richtig. Dann kam der gegenwärtige weltweite finanzielle Beinahzusammenbruch, nachdem Jahrelang der „Wohlstand“ auf unglaubliche Schulden aufgebaut wurde. Sehr ernste Probleme haben zum Bankrott von Banken und Firmen geführt, Zehntausende haben dadurch ihre Arbeit verloren, und sie haben sich nachteilig auf Millionen hart arbeitende Bürger ausgewirkt. Natürlich sind Regierungen dabei, die Probleme zu „lösen“, indem Geld gedruckt wird und weitere Schulden aufgenommen werden. Wohin wird uns das jetzt führen?

Einige befürchten jetzt einen möglichen weiteren Aktiencrash wie 1929 und eine nachfolgende Depression. Die meisten Wirtschaftsfachleute jedoch zweifeln, dass dies geschehen könnte, mit all den neuen Verordnungen, die gerade in Kraft treten. Jenseits der weltweiten finanziellen Probleme interessiere ich mich vor allem für die Entrückung, die, soweit ich immer noch glaube, jeden Moment eintreten könnte.

Christus sagte, dass die Tage genau vor der Entrückung wie die Tage Noahs und Lots sein würden. Beachten sie jedoch, obgleich das Zeiten großer Unmoral waren, hat Er diese Tatsache nicht einmal erwähnt. Hier sind Seine Worte:

Und wie es in den Tagen Noahs zuging, so wird es auch sein in den Tagen des Menschensohnes: Sie aßen, sie tranken, sie heirateten  und ließen sich heiraten bis zu dem Tag, als Noah in die Arche ging; und die Sintflut kam und vernichtete alle.

Ebenso ging es auch in den Tagen Lots zu: Sie aßen, sie tranken, sie kauften und verkauften, sie pflanzten und bauten; an dem Tag aber, als Lot aus Sodom wegging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und vertilgte alle. Gerade so wird es sein an dem Tag, da der Sohn des Menschen geoffenbart wird…. Darum seid auch ihr bereit! Denn der Sohn des Menschen kommt zu einer Stunde, da ihr es nicht meint. (Lukas 17,26-30; Matthäus 24,37-39; 24,44)

Im Falle von Noah und Lot brachen Gericht und Zerstörung unverzüglich herein, nachdem die Gläubigen herausgenommen waren. Aber dieses Szenario passt nicht zu dem, was die Bibel uns über die Zeit nach der Entrückung sagt: weiterer Wohlstand und sogar größere Judenverfolgung weltweit.

Kein alttestamentliches Bild übermittelt perfekt die volle Prophetie im neuen Testament. Zur Zeit Noahs und Lots bedeutete der Ausdruck „bis zu dem Tag“ oder „an dem Tag“, dass es innerhalb dieser 24-Stunden Periode eintreten würde. Das Neue Testament hat den „Tag des Herrn“ im Sinn, der mit der Entrückung beginnt, die große Trübsal und das Tausendjährige Reich einschließt und in den neuen Himmeln und der neuen Erde endet.

Die Warnung Christi konzentriert sich auf die Tatsache, dass die Entrückung („Noah ging in die Arche… Lot ging aus Sodom weg…“) zu einer Zeit kommen wird, wenn sogar Namenschristen von ihr überrascht sein werden! Es wird zu einer Zeit geschehen, wenn die Rückkehr Christi, um die Seinen in seines Vaters Haus mit „vielen Wohnungen“ zu versammeln (Johannes 14,1-3), das Letzte sein wird, was die meisten Christen erwarten oder auch nur erhoffen werden. Falscher Wohlstand wird viele Christen widerstrebend machen, die Erde in Richtung Himmel zu verlassen („Lass die Entrückung kommen, bevor ich sterbe, aber nicht jetzt!“). Es wird eine Weiterführung des Geistes von Laodizea sein, der eine Hauptrolle beim Abfall gespielt hat, in den die Kirche seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges immer tiefer versinkt.

Wir könnten beinahe sagen, dass dieser Geist vom Anbeginn der Gemeinde gegenwärtig war, als Christus in den Himmel aufgefahren ist, nachdem er in Seinem Auferstehungsleib 40 Tage zusammen mit Seinen Jüngern verbracht hatte. Das war eine herrliche Zeit für Seine bestürzten Jünger, ihren Herrn in einer neuen Weise kennen zu lernen, jeden schleichenden Zweifel aus ihrem Denken zu entfernen, und die Erfüllung des „großen Missionsbefehls“ in Angriff zu nehmen, den Er ihnen gegeben hat.

Seltsamerweise waren die Tausende neuer Jünger trotz scharfer Opposition und Verfolgung nicht erpicht darauf, ihre Häuser und Arbeitsstätten zu verlassen, um dem Befehl ihres Herrn bei Seinem Abschied zu gehorchen „Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium…“ (Markus 16,15). Es war für sie in Jerusalem immer noch zu behaglich. Es bedurfte der „Großen Verfolgung“, die der Steinigung des Stephanus folgte, um die Jünger zu verstreuen „in die Gebiete von Judäa und Samaria“ (Apostelgeschichte 8,1). Weit davon entfernt, sich zu verbergen, wie es die Elf am Auferstehungstag getan hatten, geschah dies: „Diejenigen nun, die zerstreut worden waren, zogen umher und [nicht „dass sie Zeugnis gaben“, sondern] verkündigten das Wort des Evangeliums“ (Apostelgeschichte 8,4). Die Gemeinde gedieh unter Verfolgung. Das war eine Zeit echten Wachstums, was die „Gemeindewachstumsbewegung“ schließlich verunstaltete (Schuller begründete sie– wie er in einem Buch 1974 behauptete – wobei sein erfolgreichster Schüler Bill Hybels war).

Von Anfang an war „Wohlstand“ ein gefährlicher Zustand, mit dem die meisten Christen nicht umgehen konnten. Für das „Gesundheit und Wohlstands… nenne und beanspruche es“ Evangelium, welches Copeland von Kenneth Hagin Sr. gelernt hatte, und das zu predigen ihn seiner Angabe nach der Herr beauftragt hatte, haben die Crouches und die Häretiker und Schwindler verschiedenen Schlages, die sie auf ihrem weltweiten Fernsehnetzwerk finanzierten, Werbung gemacht. Dieses angebliche „Evangelium“ war immer falsch gewesen, aber mit „christlichem“ Fernsehen und Veröffentlichungen, die es einer abgefallene Kirche unterjubelten, ist die tödliche laodizeische Mentalität, die sich seit Jahrhunderten entwickelte, nun in voller Blüte. Die Devise ist, „Ich bin reich und habe Überfluss, und mir mangelt es an nichts“. Die „kleine Herde“, die Christus zurückgelassen hat, und der er das Reich verhieß (Lukas 12,32), kannte sie nicht, aber sie ist in der heutigen „Churchianity Wachstumsindustrie“ zu einem Zeichen für Gottes Segen geworden.

Die Entrückung ist eine beinahe vergessene Hoffnung. Die meisten Christen fühlen sich zu wohl auf dieser Erde, um willens zu sein, sie für den Himmel zu verlassen. Matthäus 24 ist ein Schlüsselkapitel zum Verständnis des Zeitpunktes der Entrückung. Vers 34 hat erhitzten Streit hervorgerufen: „Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist.“ Das steht auch in Lukas 21,32. Die Meinungsverschiedenheit richtet sich auf die Bedeutung des Ausdruckes „dieses Geschlecht“ [wörtlich aus dem Englischen: „diese Generation“]. Es gibt drei mögliche Interpretationen für diesen Satz:

1. Präteristen meinen, dass Jesus, indem er „diese Generation“ sagte, sich auf jene bezog, die in jener Zeit auf dieser Erde lebten, und dass sich die Prophetie in Matthäus 24 innerhalb jener Generation in der Belagerung und Zerstörung Jerusalems im Jahre 70 erfüllte. Das ist eindeutig falsch, weil in jenen Tagen nicht alles Fleisch in Gefahr war, durch Pfeil und Bogen, Schwerter und Speere ausgelöscht zu werden (Vers 22). Die heutigen Waffen könnten diese Erde in eine glühende Aschekugel verwandeln, frei von jedem Leben, welche still durch das All driftet. Viel mehr ist in Christi Warnung eingeschlossen, was in jener Zeit nicht eintraf: die größte Trübsal aller Zeiten für Juden (Vers 21, seither übertroffen vom Holocaust, und noch Schlimmerem, was noch kommen wird, was letztendlich vollständige Buße und Errettung für Israel bringen wird – Sacharja 12,8-13,9). Auch trat keines der Ereignisse im Jahre 70 ein, die in den Versen 27-31 vorhergesagt wurden.

2. Andere sind der Ansicht, Jesus meinte die Generation, die auf Erden lebte, als Israel 1948 ihn sein Land zurückkehrte. Wie könnte „Generation“ in diesem Sinn definiert sein? Gewiss konnte es jene nicht einschließen, die noch nicht geboren waren. Es musste eine Generation sein, die bereits bestand und immer noch lebt – und diese besondere ist jetzt beinahe komplett heimgegangen.

Meiner Meinung nach sprach Jesus über keine der beiden oben angeführten Möglichkeiten. Es gibt eine dritte mögliche Bedeutung, die ich respektvoll vorschlagen möchte. Der Schlüssel ist die Weise, wie Jesus, Johannes der Täufer und Petrus das Wort „Generation“ verwendeten. Die Bibel legt sich selbst aus: „Schlangenbrut“ [generation of vipers] (Matthäus 3,7; 12,34; 23,33; Lukas 3,7); „böses Geschlecht [evil generation] (Lukas 11,29); „böses und ehebrecherisches Geschlecht“ [evil and adulterous generation] (Matthäus 12,39); „böses Geschlecht“ [wicked generation] (Matthäus 12,45); „böses und ehebrecherisches Geschlecht“ [wicked and adulterous generation] (Matthäus 16,4); „ungläubiges Geschlecht“ [faithless generation] (Markus 9,19); „ungläubiges und verkehrtes Geschlecht“ [faithless and perverse generation] (Matthäus 17,17, Lukas 9,41); „ehebrecherisches und sündiges Geschlecht“ [adulterous and sinful generation] (Markus 8,38); „verkehrtes Geschlecht“ [untoward generation] (Apostelgeschichte 2,40).

Obwohl viele einzelne Juden gerettet werden, zeigt die Schrift auf, dass Israel als Ganzes in seinem Unglauben und seiner Rebellion gegen den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs fortfahren wird. Wann wird Israel zuletzt Buße tun und zum Glauben an den einen, wahren Gott, den Gott Israels zurückfinden? Nicht bevor die Armeen der Welt, angeführt durch den Antichristen bei Armageddon, Israel an den Rande der Niederlage gedrängt haben. Zu dieser Zeit wird Christus selbst bei Seinem „Zweiten Kommen“ sichtbar auf die Erde zurückkehren und die Feinde Israels zerstören („jedes Auge wird ihn sehen, auch die, welche ihn durchstochen haben; und es werden sich seinetwegen an die Brust schlagen alle Geschlechter der Erde“ – Offenbarung 1,7).

Ganz Israel wird Buße tun über sein Abweichen vom Herrn der Heerscharen und Ablehnung und Kreuzigung seines Messias, und „so wird ganz Israel gerettet werden…“ (Römer 11,26). Es wird eine noch nie da gewesene Zeit des Trauerns in Israel anbrechen (Sacharja 12,10-13,1), denn jeder zu der Zeit lebende Jude wird erkennen, dass Jesus Christus, den sie kreuzigten und seither verschmäht hatten, der ist, der für ihre Sünden starb und der Heiland ist, den ihre Propheten verhießen hatten.

In der Kirche hat jeder, der Gottes Wort kennt, die Tatsache betrauert, dass wir Jahrzehntelang fortwährend immer tiefer in den Abfall versunken sind. Vor nur fünfzig Jahren haben sich nur wenige Männer und Frauen Gottes das vorstellen können. Es gibt eine Vielzahl von Ursachen, aber eine hauptsächliche ist die Art und Weise, wie Gottes Wort heute verachtet wird, auch von einigen, die sich Christen nennen, und sogar von vielen Kirchenführern. Was Gott durch Inspiration „heiligen Männer Gottes“ eingegeben hat, schriftlich aufzuzeichnen und was der Schriftenkanon beinhaltet, wird als langweilig angesehen und muss auf eine Art und Weise präsentiert werden, die den modernen Geist ansprecht. Wir haben Dutzende Filme und DVDs, die „so spricht der HERR“ für den Film bearbeiten. Die eigenen Lehren aus dem Wort Gottes auf eine DVD aufzuzeichnen, ist eine Sache. Die Bibel nicht in den reinen Worten der Schrift vorzustellen, sondern mittels ihrer Filmbearbeitung auf einer DVD, ist ein Gräuel. Stellt euch den Hochmut eines jeden vor, der versucht, das Heilige Wort Gottes zu „verbessern“! Anstatt es zu verbessern, bagatellisieren, verstümmeln und zerstören diese Revisionisten in der Tat das, was Gott gesagt hat.

Viele Christen, besonders ihre Kinder, sind so vom Fernsehen angetan, dass sie nicht still sitzen können, um die Bibel zu lesen. Christus wird das „Wort Gottes“ genannt. Er ist das „Lebendige Wort“ …das „Wort der Wahrheit (Psalm 119,43), „Wort des Lebens“ (Philipper 2,16). Nie wird Er das „Bild“ der Wahrheit genannt. Wir sind „wiedergeboren… durch das lebendige Wort Gottes… das Wort, welches [uns] als Evangelium verkündigt worden ist...“ (1 Petrus 1,23-25). Es gibt Dutzende solcher Verse.

Lasst uns versuchen, etwas Moderneres für diese neue Generation zu bringen: „wiedergeboren durch die DVD Gottes… die lebendige DVD… die DVD der Wahrheit… die DVD, welche uns als Evangelium verkündigt worden ist, etc.“ Paulus befahl Timotheus, „Verkündige das Wort“ (2 Timotheus 4,2). Er sagte nicht, „korrigiere das Wort oder bearbeite es für die Darstellung im Film“! Das ist keine Sache der Bedeutungslehre. Es ist der Unterschied zwischen dem Weg Gottes und dem des Menschen, zwischen Leben und Tod!

Wir wagen es nicht, unter dem Abfall zusammenzubrechen, der in die Gemeinde eingedrungen ist. Wie Amos sagte, gibt es einen Mangel am Wort Gottes – nicht weil es für hungrige Leser nicht verfügbar ist, sondern weil es in vielen Gemeinden nicht mehr gepredigt wird, die noch vor wenigen Jahren eine gesunde Lehre hatten und das Wort wahrheitsgemäß in der Kraft des Heiligen Geistes predigten. Die Herde wurde mit gefälschten „Übersetzungen“ gefüttert. Sicherlich sehen wir „einen Hunger… das Wort des HERRN zu hören“ (Amos 8,11). Nicht nur wird Gottes Wort nicht gepredigt, sondern die meisten derer, die denken, sie würden das tun, verwenden falsche „Bibeln“ zum Schaden ihrer Seelen und der ihrer Zuhörer.

Eugene Peterson ist ein typisches Beispiel. Er wagt es, The Message „eine weitere Version der Bibel“ zu nennen, obgleich sie tatsächlich die Bibel entstellt! T.A. McMahon hat uns in TBC 09/08 die neusten Informationen über Rick Warren gegeben. Die Kompromisse, die Rick bezüglich des Evangeliums eingegangen ist, brechen mir das Herz. Nur sehr ungern haben ich ihn in die gleiche Kategorie solcher Feinde der Wahrheit, wie Peterson es ist, eingeordnet, doch The Message bleibt weiterhin Ricks bevorzugte „Bibel“ (siehe TBC 4/04 mit seinen Zitaten aus The Message). Er hat Millionen beeinflusst, seinem Beispiel und damit Peterson zu folgen. Er scheint jetzt zu glauben, es sei wichtiger, durch sein P.E.A.C.E Plan verlorenen Seelen Nahrung und Medizin für dieses Leben anstatt das Evangelium für die Ewigkeit zu geben, und es sei gesegneter, ihnen physische und zeitliche Segnungen zu geben, als sie in den Himmel zu führen.

Wir müssen uns wiederholt fragen, ob wir wirklich glauben, dass Unser Herr Jesus Christus der einzige Weg in den Himmel ist und ob wir Seinen Worten gemäß leben. Können wir mit Paulus sagen, „Ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht“? Glauben wir wirklich, dass dieses Evangelium „Gottes Kraft zur Errettung für jeden [ist], der glaubt“ und dass die Welt ohne Christus verloren ist? Hat die volle und Furcht einflößende Bedeutung dieser Tatsache wirklich unser Herz und unseren Verstand gepackt? Ich spreche zuerst zu meinem eigenen Herzen.

TBC hat gründlich und oft das falsche Evangelium des römischen Katholizismus bloß gestellt, das immer noch zahllose Millionen in die Hölle sendet. Doch trotz der exzellenten Enthüllungen auch von anderen gewinnt das katholische „Evangelium“ eine immer breitere Akzeptanz unter Evangelikalen. Es gab einst viele tüchtige Autoren und Führer, die sich wirksam dem römischen Katholizismus entgegenstellten. Nun erhebt kaum einer einen Einwand gegen dieses religiöse System, das wahrscheinlich so viele in die Hölle gesandt hat wie der Islam. Man wird überaus müde, Evangelikale von Billy Graham bis Rick Warren ständig zu ermahnen, dass der römische Katholizismus Milliarden verdammt – besonders wenn diese beiden Männer die evangelikale Kirche dabei anführen, den Katholizismus einfach als einen anderen Weg in den Himmel in die Arme zu schließen.

Befahl nicht der Herr seinen Jüngern im „großen Missionsbefehl“, in alle Welt zu gehen und das Evangelium der ganzen Schöpfung zu verkündigen? Wurde der Befehl je widerrufen? Absolut nicht. Er gilt immer noch heute für jeden Christen. Aber welches Evangelium sollte man predigen? Das Evangelium ist so entstellt, aufs Spiel gesetzt und katholisch gemacht worden, dass die Kraft Gottes zur Errettung herausgenommen wurde, aus Furcht, man könnte Anstoß erregen. Würden jene in der Hölle uns dafür danken, dass wir ihnen den Anstoß erspart haben, der sie stattdessen in den Himmel gebracht hätte?

Enthalten wir das Evangelium den Ungeretteten aus selbstsüchtigen Gründen vor? Sind einige von uns beschämt über die enge Pforte, welches uns das Evangelium zwingt, denen zu präsentieren, die auf dem breiten Weg zur Zerstörung sind? Das Wort Gottes ist eindeutig: „Menschenfurcht ist ein Fallstrick; „wer aber auf den HERRN vertraut, der ist geborgen“ (Sprüche 29,25).

Die Zeit ist kurz und die Ewigkeit dauert ewig. Wir müssen unsere Herzen wieder auf den Prüfstand stellen und zu leben beginnen, als ob wir dies wirklich glaubten. TBC

Zitate

Unsere Ehrfurcht vor dem großen Autor der Schrift sollte uns verbieten, seine Worte übel zuzurichten. Keine Abänderung von Schrift kann… eine Verbesserung sein. Die Herren, die Irrtümer in der Schrift sehen, mögen sich selbst für kompetent halten, die Sprache unseres Herrn der Heerscharen abzuändern; aber wir, die wir Gott glauben, und genau die Worte annehmen, die er verwendet, machen keinen solchen dreisten Versuch…. Kennen wir das heilige Buch auch nur halb so gut wie wir sollten…? Ist es nicht möglich, dass wir immer noch auf Schriftstellen treffen, die neu für uns sind? Sollte das so sein? Gibt es irgendeinen Teil dessen, was der Herr geschrieben hat, den sie nie gelesen haben?

Der größte Kampf in der Welt, C.H Spurgeons Final Manifesto, S 22-23

„Wer war ich, eine neue Version der Bibel zu schreiben?“

Eugene Peterson [Autor von The Message Bible], der sich an seinen ersten Gedanken erinnert, als NavPress an ihn herantrat, eine heutige Übersetzung der Bibel zu schreiben

F & A

Frage: Professor Richard Dawkins aus Oxford hat in letzter Zeit so viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, dass ich sein Buch Der Gotteswahn in die Hand genommen habe. In einem Kapitel stellt er die historische Genauigkeit der vier Evangelien in Frage, zeigt viele angebliche Widersprüche auf, sagt sogar, die Verfasser des Evangeliums seien unbekannt und „trafen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Jesus nie persönlich“, und erklärt schließlich die Evangelien für freie Erfindung! Ich bin ein einfacher Mensch (Dawkins würde mich „naiv“ nennen) und habe kein Problem, mich auf Bibelverse zu stützen, wie zum Beispiel „Der Narr spricht in seinem Herzen: Es gibt keinen Gott“, und „Ja, lasst Gott recht haben, auf dass jeder Mensch ein Lügner sei“ [frei aus dem Englischen übersetzt – der Übersetzer], aber ich bin besorgt, dass es eine Menge Leute gibt, deren Glauben durch Dawkins Lügen Schiffbruch erleidet. Sie benötigen Beweise, damit sie mit der Wahrheit gerettet werden können. Ist es eine lohnenswerte Aufgabe für einen einfachen Christen mit der Bibel und einem mittleren Schulabschluss, auch nur zu versuchen, gegen diesen gut gebildeten Atheisten aufzutreten?

Antwort: Natürlich ist es lohnenswert! Christus verkündete, „Wenn ihr in meinem Wort bleibt… werdet [ihr] die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen“ (Johannes 8,31-32). Sie sollten nicht auf ihre Bildung oder Intelligenz vertrauen. Beherzigen sie, wie David die Armeen Israels tadelte, die vor Goliath zitterten und Angst hatten, ihm im Zweikampf gegenüber zu treten: „Denn wer ist dieser Philister, dieser Unbeschnittene, dass er die Schlachtreihen des lebendigen Gottes verhöhnt?“ Er näherte sich dem Riesen nicht vorsichtig in Scheu oder Furcht, sondern rannte ihm in kühnem Zutrauen entgegen. Als der Philister ihn verlachte, rief David, „Du kommst zu mir mit Schwert und mit Speer und mit Wurfspieß; ich aber komme zu dir im Namen des HERRN der Heerscharen, des Gottes der Schlachtreihen Israels, die du verhöhnt hast! An diesem heutigen Tag wird dich der HERR in meine Hand ausliefern“. Wir brauchen heute dasselbe unerschütterliche Vertrauen in den Herrn!

Wenn sie wirklich den Herrn kennen, Sein Wort kennen, und mit Ihm wandeln, haben sie alles, was sie benötigen, um Dawkins zu beschämen. Lassen sie sich von diesem Mann nicht einschüchtern. Er blufft. Er ist kein Experte der „historischen Genauigkeit“ der vier Evangelien. Er hat einige Kritiker gelesen, die mit der Annahme beginnen, dass die Bibel nicht das ist, was sie zu sein behauptet und die dann versuchen, das zu beweisen.

Jede Menge Bücher wurden geschrieben, welche die Geschichtlichkeit der Bibel beweisen, was die Lüge in Dawkins Verleumdung von Gottes Wort eindeutig enthüllt. Ich habe viel geschrieben über den überwältigenden Beweis der Authentizität der Bibel. Aber lasst uns einen noch einfacheren Ansatz wählen. Folgen sie für einen Moment meinen Gedanken.

Die Behauptungen der Kritiker, welche die Autorschaft der Bibel angreifen, sind absurd. Sie erheben glattweg die Beschuldigung, die Bibel sei vom Anfang bis zum Ende ein vorsätzlicher Betrug! Sie sagen zum Beispiel, dass Daniel nicht das Buch schrieb, das seinen Namen trägt. Es wäre Jahrhunderte später durch einen Betrüger geschrieben worden. Wo ist der Beweis?

Sie sind sich sicher, dass Wunder nicht geschehen können, damit sei die Geschichte der drei Hebräer, die im glutheißen Feuerofen herumlaufen, ohne dass ihnen auch nur das Haar angesengt wurde, schlichtweg nicht wahr. Auch konnte Daniel nicht in einer Grube mit hungrigen Löwen überlebt haben, somit muss auch diese Geschichte eine Erfindung sein. Solcherart ist der „Beweis“, den die Kritiker vorlegen. Natürlich sucht Dawkins nach genau so etwas, und er gibt es weiter, als ob er alle unerwiesenen Behauptungen der Kritiker verifiziert hat, die er zitiert.

Das Buch Daniel enthält akkurate Prophezeiungen über Ereignisse, die in der Tat vier Jahrhunderte nach Daniels Zeit eintraten und die in den Geschichtsbüchern aufgezeichnet sind. Die Kritiker glauben nicht an eine von Gott inspirierte Prophezeiung; deshalb konnte das, was das Buch Daniel zum Beispiel über Antiochus Epiphanes sagt, nicht von jemandem mit Namen Daniel geschrieben worden sein, der in den Tagen von Nebukadnezar lebte, der ein Augenzeuge und Beteiligter bei den Ereignissen war, die in dem Buch aufgezeichnet sind, das seinen Name trägt, und der die Prophezeiungen von Gott empfing. „Daniel“ musste ein unbekannter Betrüger sein, der 400 Jahre später lebte. Das Buch Daniel muss diskreditiert werden, oder die Leser würden anfangen, an Bibelprophetie und Wunder und somit an Gott zu glauben. Dawkins ist daran interessiert, die Bibel zu diskreditieren. Ihn interessiert die Wahrheit nicht, die seinen Atheismus als die Narrheit entblößen würde, die er offensichtlich ist.

So muss es mit der ganzen Bibel sein, sagen Atheisten,. Das Niveau der Absurdität ist unglaublich. Das würde zum Beispiel bedeuten, es gäbe keinen redlichen Autor unter den biblischen Verfassern; sie alle sind Lügner! Es muss ein langer Schwindel sein von 1. Mose bis zur Offenbarung. Die Jünger müssen frei erfundene Personen gewesen sein; Jesus hat wahrscheinlich nie existiert; Paulus erfand ein Evangelium, was sich von dem von Jesus gepredigten unterschied… und immer weiter geht der Unsinn.

Damit Jahrhunderte lang ein so riesiger Betrug so gut koordiniert wurde, musste jemand dafür verantwortlich gewesen sein, die bewusste Täuschung zu überwachen! Dieses Wesen muss zeitlos sein und muss zumindest periodisch Zugang zum Geist von Menschen gehabt haben. Wer könnte das gewesen sein?

Die vorsätzlichen Lügen und Falschheit, die Atheisten den Autoren zur Last legen, die behaupteten, von Gott inspiriert gewesen zu sein, die Schriften niederzuschreiben, sind überhaupt nicht glaubwürdig. Die biblischen Autoren klingen jedoch authentisch. Petrus schwört feierlich, „Denn wir sind nicht klug ersonnenen Legenden gefolgt… sondern wir sind Augenzeugen… gewesen“ (2 Petrus 1,16). Johannes sagt, „Was von Anfang war, was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen haben… was unsere Hände betastet haben vom Wort des Lebens… das verkündigen wir euch“ (1 Johannes 1,1.3). Er schwört feierlich, „Das ist der Jünger, der von diesen Dingen Zeugnis ablegt und dies geschrieben hat; und wir wissen, dass sein Zeugnis wahr ist“ (Johannes 21,24). Atheisten bestehen darauf, dass dies Jahrhunderte später geschrieben wurde durch einen Lügner, der vorgab, Johannes gewesen zu sein! Was könnte sein Motiv gewesen sein und wer bezahlte ihn?

Lukas bezeugt ebenfalls, „Nachdem viele es unternommen haben, einen Bericht über die Tatsachen abzufassen, die unter uns völlig erwiesen sind, wie sie uns diejenigen überliefert haben, die von Anfang an Augenzeugen… gewesen sind, so schien es auch mir gut, der ich allem von Anfang an genau nachgegangen bin, es dir der Reihe nach zu beschreiben, vortrefflichster Theophilus, damit du die Gewissheit der Dinge erkennst, in denen du unterrichtet worden bist“ (Lukas 1,1-4). Lügt auch Lukas? Man bräuchte mehr Glauben, diese lächerliche Verschwörungsgeschichte als die Wahrheit zu glauben.

Überdies, wenn diese alle Lügner waren und die Prophetien nach dem Ereignis geschrieben worden sind, warum machten sie die vorgetäuschten Prophetien nicht deutlicher, wie es Schwindler gewiss getan haben würden?

 Frage: Matthäus 11,11 hat mich jahrelang beunruhigt: „Unter denen, die von Frauen geboren sind, ist kein Größerer aufgetreten als Johannes der Täufer; doch der Kleinste im Reich der Himmel ist größer als er“. Ich verstehe das nicht.

Antwort: Wenn Satan und seine Dämonen in den Feuersee geworfen worden sind, um nie mehr freigelassen zu werden, dann ist das Königreich Gottes und des Himmels (sie sind dasselbe), das sich von der Erde zum Himmel erstrecken wird, in Ewigkeit errichtet, dann wird der Geringste in diesem künftigen, ewigen Zustand größer sein als der größte Heilige oder Prophet es war, solange er auf Erden lebte. Christus gibt uns einen kleinen, flüchtigen Einblick darin, wie viel besser der Himmel ist als das Beste, was die Erde bieten kann.

Wir erhalten Hinweise darüber in der ganzen Schrift: „wenn er offenbar werden wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist“ (1 Johannes 3,2); „Der Gott aller Gnade aber, der uns berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit…“ (1 Petrus 5,10). Nichts dergleichen wurde je von dem größten Heiligen gesagt, solange er auf Erden lebte.

Nun lasst uns ein wenig weiter schauen auf das, was die Jünger fragten und auf das Gebet, das Christus sie zu beten lehrte, welches die Kirche Jahrhunderte lang irrtümlich das „Gebet des Herrn“ nannte [Vaterunser im Deutschen]. In Wirklichkeit ist es das Gebet der Jünger.

Sie baten: „Herr, lehre uns beten“ (Lukas 11,1). Seine Antwort war: „Deshalb sollt ihr auf diese Weise beten… Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden“ (Matthäus 6,9.10). Unser Herz und die tägliche Erfahrung geben uns Gewissheit, dass Gottes Reich noch nicht gekommen ist, weil Sein Wille ganz gewiss noch nicht im Himmel wie auf Erden geschieht. Wir sind noch nicht „in dem Reich“, auf das sich Christus bezog, oder dieses Gebet wäre bedeutungslos.

Wir sollten dieses Muster oft in unseren Gebeten verwenden. Die Antwort auf dieses Gebet wird nicht kommen, bevor das künftige Reich errichtet ist.

Frage: Daniel C. Dennet (einer der vier „Apokalyptischen Reiter“ der Neuen Atheisten), erklärt, Charles Darwins Buch Die Entstehung der Arten zeige eindeutig, wie natürliche Selektion ein Schlüsselfaktur in der Schaffung (Dennets Begriff) neuer Spezies ist. Er gibt zu, dass Darwins Vorstellungen über natürliche Auslese wenig mehr als „Träumereien“ oder „Spekulationen“ waren, aber er behauptet auch, in letzter Zeit hätten Naturwissenschaftler die Richtigkeit dieses Konzeptes „eindeutig gezeigt“. Es fällt mir sehr schwer, irgendetwas irgendwo zu finden, was diesen Anspruch untermauert. Dennet mach große Verallgemeinerungen, wie zum Beispiel „Jeder… der zweifelt, dass die Vielfalt des Lebens auf diesem Planeten durch Evolution… hervorgebracht wurde… ist unwissend…“ und „Was sonst könnte für die Evolution verantwortlich sein, wenn nicht der Mechanismus [natürlicher Auslese], den Darwin beschrieben hat?“ Dies scheint der Ansatz zu sein, den viele atheistische Wissenschaftler wählen. Statt tatsächlich Beweise anzubieten, stellen sie ihre Vorstellungen als Tatsachen vor. Millionen von Jahren und kleine, aufeinander folgende Abänderungen werden herangezogen, um „die Schöpfung“ neuer Spezies zu „erklären“. Meine Frage lautet: Wie kommt dies als Naturwissenschaft in Frage, da es zugegebenermaßen auf Spekulation beruht; und hat jemals jemand einen Beweis vorgelegt, dass dies überhaupt geschehen kann? Warum sind wir und unsere Kinder in den staatlichen Schulen gezwungen, etwas als Tatsache anzunehmen, das so subjektiv ist? Diese „Experten“ stellen einfach irgendeine „Behauptung“ auf, die ihnen einfällt, und wir müssen es ihnen abkaufen, weil „sie es so sagen“?

Antwort: Bis zu einem gewissen Punkt machen wir zweifellos „natürliche Auslese“, aber das hat überhaupt nichts zu tun mit der „Erschaffung neuer Spezies“. Das ist unmöglich. Auch müssen wir keine Genetikexperten sein, um dies zu wissen. Alles was wir benötigen, ist gesunder Menschenverstand und einige Kenntnisse der elementaren Fakten. Die heutigen Hunde kommen zum Beispiel vom Wolf, und es gibt eine große Mannigfaltigkeit, von der großen dänischen Dogge bis zum kleinen Chihuahua. Manche Atheisten nennen dies, um etwas zu schwindeln, unterschiedliche Spezies. Nein, sie alle sind Hunde, die absichtlich durch selektive Züchtung erschaffen wurden. Die Fähigkeit, dies zu tun, ist keine wissenschaftliche Erfindung. Es liegt in ihren Genen (DNA) und war immer in ihren Genen. Es wurde keine neue Information hinzugefügt.

1 Mose Kapitel 1 wiederholt den Ausdruck „nach ihrer Art“ mehrere Male. Es gibt zwischen den „Arten“ der lebenden Geschöpfe eine Barriere, und die wird durch die DNS festgelegt. „Nach ihrer Art“ ist eine deutliche Erklärung Gottes, dass Evolution von einer „Art“ zu einer anderen nie geschehen kann! Auch können Atheisten keine Beispiele vorzeigen, bei denen neue Informationen in der DNS geschaffen wurden.

Das DNS Alphabet ist für jedes Lebewesen dasselbe, von den Pflanzen über Fische, Vögel, Tiere bis zu den Menschen. Es wird viel aus der Ähnlichkeit der DNS von Schimpansen und Menschen gemacht. Auf Grundlage ihrer DNS behauptet Francis Collins, ehemaliger Leiter des Menschlichen Genom Projektes, sogar, dass Menschen und Mäuse von einem gemeinsamen Vorfahren abstammen würden. Ähnlichkeit bei der DNS unterstützt jedoch nicht die Evolution durch natürliche Auslese. DNS verhindert, dass Evolution je geschieht. DNS definiert jede „Art“. Damit Evolution von einer Spezies zu einer anderen geschehen kann, müsste die DNS sich radikal verändern. DNS ist Information, die in Worten aufgeschrieben ist. Information kann seinen Ursprung nur in einem Verstand haben, der eine spezifische Absicht hat. Es gibt keinen anderen Weg, eine neue Spezies („Art“) zu erschaffen.

Richard Dawkins (das führende Licht der Neuen Atheisten) wurde vor laufender Kamera gefragt, wie neue Informationen zum Genom hinzugefügt werden könnten. Im Rückblick war er mit seiner Antwort nicht zufrieden, deshalb widmete er in zwei verschiedenen Büchern (Der Kaplan des Teufels und Entwirren des Regenbogens) dem Thema ein ganzes Kapitel, um zu zeigen, wie neue Informationen in das Genom gelangen könnten. Er gelang ihm überhaupt nicht. Wir behandeln das Thema DNS im Detail im Buch Kosmos, Schöpfer und Bestimmung des Menschen, das Anfang 2009 erscheinen wird.

Alarmierende Nachrichten

Associated Press, 17.09.08: Professor ist entsetzt, dass Christen die Evolution ablehnen [Auszüge] – Ein Professor einer vom Vatikan finanziell unterstützten Universität drückte am Dienstag sein Entsetzen aus, dass manche christliche Gruppen die Evolutionstheorie ablehnen – wobei er stillschweigend die wörtliche Interpretation der Bibel kritisierte. Indem er die offizielle katholische Haltung nachdrücklich betonte, formulierte ein Sprecher des Vatikan die Position der Kirche neu, die Evolution sei nicht unvereinbar mit dem Glauben.

Beide Männer sprachen bei einer Pressekonferenz im Vorfeld eines Ereignisses im März, das darauf gerichtet ist, den Dialog zwischen Religion und Naturwissenschaft zu fördern und die Evolution 150 Jahre nach Charles Darwins Meilenstein Die Entstehung der Arten zu würdigen. Das Forum wird organisiert von Roms renommierter Gregorianischen Päpstlichen Universität, die in vatikanischen Kreisen sehr einflussreich ist, und der Universität von Notre Dame im US Staat Indiana.

Päpste bis zurück in die Mitte des Zwanzigsten Jahrhunderts haben „den wissenschaftlichen Wert der biologischen Evolutionstheorie erkannt“, sagte Gennaro Auletta, der Wissenschaftsphilosophie an der Gregorianischen Universität lehrt, den Reportern. „Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass man das leider nicht über alle treuen Anhänger aller christlichen Konfessionen sagen kann, wie man in den Medien lesen kann“, sagte Auletta. Auletta schien sich auf Berichte über fundamentalistische Kirchen zu beziehen, die eine wörtliche Interpretation der Bibel verfechten, einschließlich des Glaubens, dass die Welt in sechs Tagen erschaffen wurde.

Monsignore Gianfranco Ravaso sagte den Reportern: „Eine Sache ist gewiss. Die Evolution steht nicht im Widerspruch zum Glauben. Der Kreationismus macht aus rein theologischer Sicht Sinn, aber wenn er auf wissenschaftliche Gebiete angewandt wird, wird er nutzlos“, sagte Ravasi. Ravasi zitierte den verstorbenen Papst Johannes Paul II, indem er sagte, dass „Evolution nicht länger als eine reine Hypothese betrachtet werden kann“.

Papst Benedikt XVI warnte letzte Woche vor den wörtlichen Interpretationen der Bibel seitens der Fundamentalisten. Der Pontifex sagte einer Versammlung von Intellektuellen und Akademikern in Paris, die Struktur der Bibel „schließe von ihrem Wesen her alles aus, das heute als Fundamentalismus bekannt ist. Eigentlich kann das Wort Gottes nie einfach gleichgesetzt werden mit dem Buchstaben des Textes“, sagte Benedikt.

[TBC: Es ist eher ironisch, dass die römisch-katholische Kirche die wörtliche Interpretation der Bibel, die sie den Fundamentalisten zuschreibt, schlecht macht, während sie zur selben Zeit ihr Hauptdogma der Eucharistie durch eine wörtliche Interpretation von Johannes 6,50-58 unterstützt. Sogar Augustinus erkannte, sollte man „Christi Fleisch essen“ wörtlich nehmen, würde man etwas Böses unterstützen, was durch die Schrift verdammt ist.]

Speaking Schedule

TBC Conference Speakers Bend, OR – Nov 14-16: Dave Hunt, T.A. McMahon, Donald Chittick, Roger Oakland

Briefe

Lieber Dave und T.A

Ich möchte ihnen einfach danken für ihren Eifer, das Wort zu studieren und die Leute vor Häresien zu warnen, die dort draußen sind. Mein Herz ist bekümmert, dass so viele Christen kein Unterscheidungsvermögen haben – ohne Zweifel, weil sie nicht viel Zeit damit verbringen, wirklich Gottes Wort zu studieren. Bitte hören sie niemals auf mit dem, was sie tun. Bitte warnen sie weiterhin den Leib. Es gibt einige, die ihnen zuhören. Ihr Rundbrief ist ein Balsam für meinen Geist. BH (SC)

Bruder Hunt,

Ihre Dienst ist in unserer Zeit des Abfalls und der geistlichen Täuschung von unschätzbarem Wert. Ich bin mit einem frommen Pastor gesegnet, der den ganzen Ratschluss Gottes verkündigt, und die Grundlage auf der Furcht Gottes, Heiligkeit, Buße und dergleichen belässt. Er alarmiert auch vor falscher Lehre. Sein Eintreten für Wahrheit (besonders beim Entlarven von Rick Warren), kostete ihm die Ordination…. Diese Beschneidung erwies sich als großer Segen. Unsere Gemeinde ist kleiner, aber reiner. Beständig wachsend in der Gnade, Liebe für Gott, und einer sehr greifbaren Liebe füreinander. Machen sie weiter mit dem, wozu Gott sie berufen hat. Sie sind ein Segen. TM (NY)

Lieber Bruder Dave,

Zunächst lassen sie mich sagen, dass ich gerne den Berean Call lese. Er ist sehr informativ und definiert die wahre Bedeutung von „in Liebe gewurzelt und gegründet“ (Eph 3,17). Gott ist Liebe und nicht an dem teilhaben zu lassen, was Gott uns gegeben hat, ist keine Liebe. Gott gebot uns, einander zu lieben…. JC (Gefangener, FL)

Lieber T.A.

Ich möchte ihnen einfach mitteilen, dass ich den Artikel, den sie über den Dalai Lama schrieben (TBC 8/08), sehr schätze. Es ist für viele von uns so einfach, in den Reklamerummel verstrickt zu werden, der Berühmtheiten umgibt. Danke ihnen, dass sie mich beständig an den einen und einzigen Weg zu Gott erinnern. SN (Email)

Lieber Dave und Tom,

Ich schreiben ihnen bezüglich ihrer Rezension von The Shack (Die Hütte). Romane sollten üblicherweise nicht wörtlich verstanden werden oder Grundlage zur Unterrichtung in einer Doktrin sein…. Romane diene vielen verschiedenen, wichtigen Zielen: als Hilfsmittel, um Diskussionen anzuzetteln, als Suchscheinwerfer auf den Charakter einer Person oder von getroffenen Entscheidungen, als Parabel, die Licht auf schwierig zu verstehende Streitfragen wirft, oder einfach als etwas, was man gut lesen kann!... Ich denke, sie schulden dem Verfasser eine aufrichtige christliche Entschuldigung. Ihr Wortschwall gegen sein [Literatur] Werk unterschiebt ihm Absichten, die sie nicht belegen können. The Shack ist ein Roman, ein Werk der Belletristik. Es war nie dazu gedacht, eine christliche Lehraussage zu sein. Es dient eher einem anderen und vertretbaren Zweck. HK (Email)

Lieber Mr. Hunt,

Irgendwie kam neulich ihr Büchlein, The Nonnegotiable Gospel (Das nichtverhandelbare Evangelium) in meinen Besitz. Ich habe es bis heute zweimal durchgelesen, und stimme ihnen von Herzen absolut zu, obgleich es hier in Großbritannien ein einsamer Ort ist, wenn man versucht, solche Wahrheit zu unterstützen, doch ich glaube, dass der Grund für den Zustand unserer kranken Nation beständig vor unserer Tür liegt, nämlich in der Weigerung, ein unverwässertes Evangelium zu predigen. Möge Gott mit uns allen Barmherzigkeit haben. In unserer kleinen Gemeinde hat Gott uns dazu angeleitet, uns an den alten Glaubensliedern und den alten Predigten frommer Männer wie zum Beispiel Charles Spurgeon zu erfreuen… ihr Schwerpunkt geht in die gleiche Richtung…. Möge Gott weiterhin mit ihnen sein. TT (GB)

TBC,

nachdem ich gerade Ruth Hunts Buch East Wind (Ostwind) fertig gelesen habe, möchte ich Frau Hunt mitteilen, wie ergreifend, unvergesslich und schön Marias Geschichte geschrieben war. Ich las das ganze Buch in weniger als einer Woche und bin tief davon berührt, wie sehr menschlich und zugänglich Maria war, und doch so unverwüstlich, was nur Jesus Christus zugeschrieben werden kann. Ihre Geschichte fordert mich dazu auf, gehorsam das Angesicht des Herrn zu suchen, solange ich mich in einer Friedenszeit befinde; Sein Wort auf die Tafel meines Herzen und die meiner Kinder zu schreiben, und mich Ihm hinzugeben, damit Er wachsen mag, während ich kleiner werde. Ich bewundere Mrs. Hunts Fähigkeit, eine so komplizierte Geschichte zu ersinnen. Keiner hätte das besser tun können. RJ (TX)

Dave,

Ich möchte sie wissen lassen, welch phantastischen Job sie und Tom beim Verteidigen des Glaubens tun. Ihre Aufgabe ist nicht leicht, aber möglich mit der Hilfe unseres Herrn. Ich verwende ihre Materialien ständig in einem Reisedienst. Ich habe den Rundbrief Dutzenden von Leuten weitergegeben…. Es ist ein Privileg, das was sie tun, zu unterstützen. Ich nenne sie beide die „Wachhunde der konservativen Christenheit“. Ich verdanke ihnen und den Verfassern des Mitternachtsrufs so sehr die ganze Einsicht, die ich über all die neuesten „Perversionen“ benötige, die es da so gibt. Bitte passen sie auf ihre Gesundheit auf, damit sie noch viele Jahre mehr produktiven Dienst haben werden. Wir alle benötigen sie und sind auf sie angewiesen. RR (NY)

Lieber Dave,

Es war für mich sehr interessant, als sie die Fragen über das Buch The Shack beantworteten. Der Autor dieses Buches hat in mehreren unserer Gemeinden hier gesprochen und wurde überall freundlich empfangen…. Es ist traurig, dass es da so viele Leute ohne Unterscheidungsvermögen gibt, die durch Satan getäuscht werden…. Fahren sie mit dem guten Werk fort, uns alle vor der großen Täuschung dieser letzten Tage zu warnen. AW (WA)

Lieber Bruder Hunt,

Ein Freund sandte mir per Email ein Exemplar ihres Rundbriefs. Der Artikel von T.A. McMahon, Warrens P.E.A.C.E Bewegung – war äußerst erhellend. Das soziale Evangelium setzt sich gerade in meiner Gemeinde fest. Mündliches Zeugnis geben für Jesus wird ersetzt durch eine „jeder kommt mit jedem aus“ Philosophie. Menschliche Beziehungen sind wichtiger als unsere Beziehung zu Jesus Christus. Es ist schwierig, seine Einwände zu artikulieren. Was ist falsch damit, den Nächsten zu lieben? Ich benötige all die Hilfe, die ich bekommen kann. JC (OR)

TBC Notizen

Schließen sie sich der Bibel Speisung an!

Da wir wissen, „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht“ (Matthäus 4,4), wollen wir jeden ermutigen, dabei zu helfen, ein solches Mahl für so viele wie möglich zu ermöglichen.

Ein Weg, wie sie dazu beitragen können, besteht darin, gebrauchte Bibeln zu sammeln, die sie oder ihre Gemeinde haben mögen, welche zuhause gerade Staub ansammeln, oder in großen Stapeln in der Fundbüro Ecke der Gemeinde oder sonst wo herumstehen. Wir ermutigen sie, diese zur Bible Foundation P.O. Box 908, Newberg, OR 97132 zu senden: Dieser gemeinnützige, nur mit Freiwilligen arbeitende Dienst wird sie an Gläubige auf der ganzen Welt verteilen, die nach dem Wort Gottes hungern.

T.A. McMahon Executive Director

TBC Extra

Der Diebstahl der Hoffnung – die Emerging Church und Missionen

Unter den vielen Verheißungen in Gottes Wort ragen zwei hervor: Er sagte, Er würde Seine Verheißungen für Israel halten, und es im Land wiederherstellen, das er ihm gegeben hat, und es retten, wenn Satan die Welt gegen es aufstachelt. Das Endergebnis ist die Versöhnung und Wiedereinsetzung eines frommen Überrestes. Die Ersatztheologie, oder die Lehre, dass „die Gemeinde Israel ist“, leugnet diese Verheißungen und zerstört die Hoffnung, dass Gottes Verheißungen wahr sind. Wenn die Juden in Israel nicht beschützt werden können, wird Satan bewiesen haben, dass Gott Seine Verheißungen nicht einhalten kann.

Überdies, wenn das Evangelium nicht bis zu den Enden der Erde gepredigt wird, ist Satans Absichten auch gedient. Jesus sagte, „Und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündigt werden, zum Zeugnis für alle Heidenvölker, und dann wird das Ende kommen“ (Matthäus 24,14). Es gibt fünf spezifische Schriftstellen zum „Großen Missionsauftrag“: Matthäus 28,19-20, Markus 16,15, Lukas 24,47, Johannes 20,21, Apostelgeschichte 1,8. Alle sprechen von senden, gehen und lehren (Jünger machen) aus „allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen“ (Offenbarung 5,9). Die unmittelbare Bedeutung ist, dass Gott Seinen Leuten eine Botschaft mit „guten Nachrichten“ gegeben hat, die in die Welt gebracht werden kann. Wenn das Evangelium beeinträchtigt wird, hört es auf, das wahre Bedürfnis des Menschen anzusprechen. Wenn nicht das Evangelium vorangeht, sondern eher gute Taten und eine verwässerte Version des Evangeliums, hebt das auch Gottes Verheißung auf und zerstört die Hoffnung auf Seine Rückkehr in Sieg.

Ich möchte mich auf den Großen Missionsauftrag konzentrieren. Römer 1,16 sagt uns, das Evangelium „ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen“. Eine der Prämissen der Emerging Church Bewegung ist, dass die „alten Wege“ nicht funktionieren. Wenn das wahr ist, dass müssen die „alten Wege“ irgendwie verunstaltet worden sein, denn die Bibel sagt: „Denn weil die Welt durch [ihre] Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott, durch die Torheit der Verkündigung diejenigen zu retten, die glauben“ (1 Korinther 1,21). Gottes Absicht war, dass Seine Leute das Wort predigen. Jesaja sagt uns sehr spezifisch, dass das Wort zu Ihm nicht „leer“ zurückkehren wird, sondern „es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe“ (Jesaja 55,11). Hebräer stellt fest: „Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens“ (Hebräer 4,12).

Jeder Ansatz, der das Wort Gottes als geringfügig darstellt, raubt Gottes Leuten die Hoffnung. Satan gräbt immer dieselbe schimmlige Frage aus und stellt sie der Menschheit, „Sollte Gott wirklich gesagt haben?“ (1 Mose 3,1). Die Folgen des Infragestellens von Gottes Wort sind immer schädlich für die ewige Hoffnung des Menschen, die Gott ihm gegeben hat. Brian McLaren, prominenter Führer der Emerging Church, hat festgestellt, „Ich denke es geht erstens zukünftig mehr um den christlichen Way of Life als um ein starres und polemisiertes Glaubenssystem [das Evangelium?]. Zweitens ist unsere Zukunft meiner Meinung nach Missionsorientiert – was bedeutet, dass wir uns darauf konzentrieren, Jünger zu formen, die Gottes Mission [welche Mission?] in ihrem täglichen Leben voranbringen [Hervorhebungen hinzugefügt].“ [1]

Obgleich McLaren oft von, „Jünger machen“ und „Mission“ spricht, kann er nicht über die biblische Methode reden, weil sein Ansatz die „Hoffnung des Evangeliums“ (Kolosser 1,23) entfernt hat. Indem er die Gewissheit der Schriften verlässt, sucht er, ohne dass es uns überrascht, andere Quellen der geistlichen Nahrung: „Ich denke, unsere Zukunft wird es auch erfordern, dass wir demütig und wohltätig uns mit Leuten anderer Glaubensrichtungen zusammentun – Moslems, Hindus, Buddhisten, Juden, Säkularisten und anderen – im Verfolg von Frieden, umweltgerechtem Handeln und Gerechtigkeit für alle Leute, Dinge, die dem Herzen Gottes sehr viel bedeuten.“ [2] Ist dies das Evangelium, welches wir predigen sollen? Wird es jemanden vor der Hölle retten?

Wie kann McLaren so leicht und bestimmt verkünden, das, was er sagt, „bedeute dem Herzen Gottes viel“, und doch Gottes inspiriertes Wort verleugnen? Der einzige Weg zu wissen, was Gott wichtig ist, liegt im Konsultieren der Schriften! McLaren hat sich mit Partnern zusammengetan, welche die Schriften leugnen. Um „die Dinge, die dem Herzen Gottes sehr viel bedeuten“, zu kennen, sollten wir dem Aufmerksamkeit schenken, was Jesus, der ewige Sohn Gottes, welcher das Lebendige Wort ist, zu sagen hat: „Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, den Armen frohe Botschaft zu verkünden; er hat mich gesandt, zu heilen, die zerbrochenen Herzens sind, Gefangenen Befreiung zu verkünden und den Blinden, dass sie wieder sehend werden, Zerschlagene in Freiheit zu setzen“ (Lukas 4,18). Jesus spricht hier nicht bloß davon, Trost zu bringen und materielle Bedürfnisse zu stillen, denn Er sagte, „der Sohn des Menschen ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist“ (Lukas 19,10). Zerbrochene Herzen können nur durch Versöhnung mit dem Vater geheilt werden; wir müssen von Sünde und Satan „befreit“ werden; dass „Blinde wieder sehend werden“ bedeutet, ihnen die Wahrheit und das Licht von Gottes Wort zu offenbaren; wahre Freiheit kann man nur erlangen, wenn man die Wahrheit des Evangeliums versteht.

McLarens „demütig und wohltätig… mit Leuten anderer Glaubensrichtungen zusammentun“ erfordert, dass wir das Evangelium aufs Spiel setzen und der „Harmonie“ zuliebe beiseite stellen. Es ist eine Sache, taktvoll und höflich anderen gegenüber zu sein. Es ist etwas anderes, die Wahrheit der Schrift und die Hoffnung für die Menschheit zu verbergen, die sie offenbart. Still zu bleiben und „unkritisch“ zuzuhören, übersieht die einfache Tatsache, dass nicht alles, was andere lehren und glauben, wünschenswert, hilfreich oder, und das ist am wichtigsten, wahr ist. Jesus sagte in Johannes 8,31-32: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!“

Einer der meistbekannten Bibelverse ist Johannes 3,16. „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ Das ist unsere Botschaft. Wer zu Jesus kommt, wird „nicht verloren geh[en], sondern [hat] ewiges Leben“. Diese Hoffnung schenkt unserem Leben jetzt und für die Ewigkeit Bedeutung, welche das best gemeinte soziale Programm nie gewähren kann. „Da wir nun eine solche Hoffnung haben, so treten wir mit großer Freimütigkeit auf“ (2 Korinther 3,12). Lasst uns Zutrauen in die Botschaft haben, die Gott uns gegeben hat.

-Ed Newby

1. Christianity Today Online, Interview, July 26, 2008.

2. Ibid.

 

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.