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THE BEREAN CALL

P.O. Box 7019 Bend, Oregon 97708 www.thebereancall.org

April 09

Der Kampf um Wahrheit für unsere Jugend

T. A. McMahon

Wie wird ein junger Mann seinen Weg unsträflich gehen? Indem er ihn bewahrt nach deinem Wort! Psalm 119,9

Gläubige jeder Generation sind bei ihren Versuchen, für Christus zu leben, auf vielfältige Probleme gestoßen. Obgleich sich Umstände und Situationen über die Jahrtausende sehr unterscheiden mögen, hat Gott dennoch Sein Heilmittel zur Verfügung gestellt, welches sowohl zeitlos wie auch vollkommen hinreichend ist: „Indem er ihn bewahrt nach deinem Wort!

Wo Gott die Lösung geliefert hat, bedarf es keiner besonderen Einsicht für die Erkenntnis, dass Satan, Gottes Widersacher, das Wort Gottes zum Hauptbrennpunkt seiner Subversionsstrategie machen wird. Es begann im Garten Eden, als die Schlange, im Dialog mit Eva, sie listig verführte, noch mal zu überdenken, was Gott ihr geboten hatte: „Sollte Gott wirklich gesagt haben…?“ Dialoge sind darauf ausgelegt, die absoluten Dinge Gottes zu untergraben, indem sie entweder falschen Inhalt hinzufügen, oder entscheidende Wahrheit wegnehmen. Das war Satans verblüffend wirksamer Schlachtplan durch die Zeitalter gewesen, wobei er „bei den Ungläubigen… die Sinne verblendet hat“ und den Glauben mancher vernichtete, welche glaubten (2 Korinther 4,4; 1 Timotheus 1,18-19).

Der „Sollte Gott wirklich gesagt haben…?“ Taktik folgt beinahe immer eine direkte Zurückweisung der Schrift, wie sie auch am Anfang stattfand („Keineswegs werdet ihr sterben“ – 1 Mose 3,4) und öffnet den Weg dafür, Gottes Wort zu verunglimpfen, zu verschmähen, verspotten, darüber zu lügen und so weiter. Obgleich die Bibel seit Tausenden von Jahren angegriffen worden ist, sagt uns die Schrift, und die Beobachtung bestätigt es, dass der Angriff in den letzten Tagen beispiellos sein wird (2 Timotheus 3,1; 4,3-4; 1 Timotheus 4,1-2).

Meine persönliche Beobachtung der Strategie des Widersachers fing als biblischer Christ vor etwa drei Jahrzehnten an, beginnend mit meiner Arbeit mit Dave Hunt, als wir die Kulte entlarvten (Dokumentarfilme mit den Titeln Cult Explosion – Explosion der Kulte und The God Makers – die Gottmacher), und kurz danach, als wir die Gemeinde vor kultischem Glauben und Praktiken warnten, die sich in christliche Gemeinschaften eingeschlichen hatten (Die Verführung der Christenheit). Für was es wirklich ist, ich verbrachte mehr als ein Viertel Jahrhundert mit Beobachten von und Schreiben über Trends innerhalb des evangelikalen Christentums. Lasst mich die Taktiken identifizieren, die meiner Ansicht nach am besten die Angriffe Satans auf das Wort in diesen letzten Tagen vor der Wiederkunft Christi veranschaulichen.

Vor meiner Wiedergeburt war ich römischer Katholik. Jesus sagte zu Nikodemus, „Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen“, auch „kann er nicht in das Reich Gottes eingehen“ (Johannes 3,3.5). Bis zu meiner geistlichen Wiedergeburt, welche nach Aussage von Jesus unumgänglich ist, „Ihr müsst von neuem geboren werden“ (V. 7), war ich sowohl blind wie auch getrennt vom Reich Gottes. Obgleich Jesus es zu einem „Muss“ machte, schenken heute viele, wenn nicht die meisten Evangelikalen dem, was Er gebot, wenig Beachtung, und folglich haben sie die mehr als eine Milliarde römischer Katholiken als „Brüder und Schwestern in Christus“ angenommen. Unter ihren zahlreichen Entstellungen der Lehren der Schrift, bekennen viele Katholiken, „wiedergeboren“ zu sein, weil sie als Baby getauft worden waren. Die Kirche von Rom akzeptiert gleichermaßen alle getauften nichtkatholischen Christen als „getrennte Geschwister“.

Vor dreißig Jahren konfrontierten mich einige junge erwachsene Evangelikale mit der Tatsache, dass ich nicht ihr „Bruder in Christus“ war und erklärten mir das, was nach Lehre der Schrift diese Beziehung zu Jesus alleine zu einer Realität machen konnte. Heute haben der Einfluss von Organisationen wie zum Beispiel Evangelikale und Katholiken Gemeinsam, Promise Keepers, die Billy Graham Evangelistische Vereinigung, die meisten College-basierten nebenkirchlichen Dienste, der von Evangelikalen unterstützte katholische Film Die Passion Christi, und das rasche Wachstum der Ökumene eine Atmosphäre der Akzeptanz von Katholiken als Gläubige geschaffen. Folglich wurde ich (und viele andere, die ich kenne) von Evangelikalen scharf getadelt, weil wir darauf aufmerksam gemacht haben, dass die römisch-katholische Kirche ein Evangelium hat, das im Gegensatz zur Schrift steht – und deshalb keinen retten kann. Überdies wurde uns gesagt, dass wir „katholische Mitchristen“ beleidigt hätten, weil wir ihnen gegenüber Zeugnis ablegt haben. Das ist eine beispiellose Entwicklung der letzten Tage unter Evangelikalen, besonders jenen an christlichen Universitäten und Colleges.

Die heutige Altersgruppe der Mittzwanziger, plus minus einige Jahre, wurde eine vom Widersacher auf eine Weise angepeilte Generation, die in der modernen Kirchengeschichte ohne Parallele ist. Dieses Ziel passt zu der Unterminierung des Wortes Gottes durch Verdünnen, und sogar Abstreiten seiner Autorität. Was die Strategie besonders heimtückisch macht, ist die Tatsache, dass es von innen geschieht, das heißt es wird von jenen verübt, die behaupten, Evangelikale zu sein, oder zumindest evangelikale Wurzeln zu haben. Als Emerging Church Bewegung bezeichnet, ist es eine Entwicklung, die versucht, die heutige postmoderne Kultur für Christus zu erreichen, indem sie das „Christentum wieder erfindet“, und es gefälliger für die Haltung der jungen Erwachsenen macht. Da die postmoderne Generation zum Beispiel durch ihre Geringschätzung für Autorität charakterisiert ist, wird alles, was auf Autorität hinzudeuten scheint, wie zum Beispiel Predigen oder Lehren, heruntergespielt oder als „Konversation“ aufpoliert. (Siehe TBC 1/08; 3/08; 8/08; 12/08).

Gesunde Lehre, welche man in den letzten Tagen nach 2 Timotheus 4,3 nicht ertragen wird, steht zu dieser Bewegung im Widerspruch. Ihr produktivster Autor, Brian McLaren, beweist das überall in seinen Werken: „Die Kirche hing an jener alten Lehre der Erbsünde wie der Hund am Stöckchen, und bevor man es wusste, wurde das ganze Evangelium darum herum verdreht. Statt Gottes große Botschaft einer Retterliebe für die ganze Welt zu sein, wurde das Evangelium etwas von einer Geheiminformation, wie man das verflixte gesetzliche Problem der Erbsünde lösen könnte.“ [1] Anderswo sagt er, „ich denke nicht, dass wir das Evangelium bereits klar gelegt haben. Was bedeutet es, gerettet zu sein?... Keiner von uns ist bei orthodoxen Denken angekommen“. [2] Im Gegenteil, ich kenne eine Anzahl von Fünf und Sechsjährigen, die bei „orthodoxem Denken“ angekommen sind, indem sie das einfache Evangelium verstanden und geglaubt haben.

Die Emerging Church Bewegung kommt näher an die Erfüllung der prophetischen Warnung des Paulus an die Ältesten von Ephesus (Apostelgeschichte 10,28-31) heran als jeder andere neuere Trend, dessen ich mir bewusst bin. In der Tat, die Führer der Emergent Bewegung „reden verkehrte Dinge“, und „ziehen die Jünger ab in ihre Gefolgschaft“. TBC hat zahllose Briefe von Eltern und evangelikalen Pastoren erhalten, die bemerken, wie ihre jungen Leute die Emergent Churches aufgrund der „neuen“ Erfahrungen aufspüren, welche sie im Überfluss anbieten: religiöse Kunst (in erster Linie impressionistische Bilder von „Jesus“), „biblische“ Filme, aus katholischer / orthodoxer Liturgie stammende Rituale, „Gemeinschaft“, persönliche Beziehungen, kontemplative Spiritualität und Mystizismus (manche beinhalten Yoga), Bibel „Dialoge“, ökumenische Interaktion mit „Leuten des Glaubens“, ein soziales Evangelium, Pläne, den Planeten zu retten, das Reich herzustellen und so weiter.

Die „Sollte Gott wirklich gesagt haben…?“ Strategie war sehr erfolgreich beim Untergraben des entscheidenden Glaubens an die Hinlänglichkeit von Gottes Wort. Obgleich die Bibel den Anspruch erhebt, hinreichend zu sein für das, „was zum Leben und zum [Wandel in] Gottesfurcht dient“ (2 Petrus 1,3), betrachten viele Christen, welche beteuern, der Bibel zu glauben, sie nicht länger als hinreichend. Das ist besonders augenfällig bei der Gesprächstherapie. Viele evangelikale Gemeinden sind zu einer Hauptüberweisungsquelle für weltliche Psychotherapeuten geworden; Hirten vertrauen immer häufiger ihre Schafe solchen Gott verleugnenden Mietlingen an, Probleme des Lebens zu lösen.

Dies mag Satans listigster Plan in seinem Angriff gegen das Wort und den Leib Christi sein. Es ist ein Prozess von Verführung und Einschüchterung. Psychologische Gesprächstherapie wurde als ein wissenschaftliches Unterfangen bekannt gemacht, das helfen soll, die mentalen, emotionalen und Verhaltensprobleme zu lösen, denen Christen in ihrem Alltag begegnen. Nichts könnte ferner der Wahrheit sein! Sie ist weder wissenschaftlich noch hilfreich (siehe Psychology and the Church: Critical Questions, Crucial Answers – Psychologie und die Gemeinde, Entscheidende Fragen, Kritische Antworten). Überdies stehen ihre mehr als 500 psychotherapeutischen Konzepte und Methoden im Widerspruch zur biblischen Wahrheit. Doch Gläubige, besonders Pastoren, wurden durch den Mythos eingeschüchtert, Gesprächstherapie sei nur etwas für Profis und nur jene mit akademischem Training seien qualifiziert, die mentalen und emotionalen Probleme einer Person anzugehen. Das ist nicht nur eine Zurückweisung dessen, was die Kirche seit zweitausend Jahren praktiziert hat, es passt auch nicht zur aktuellen Forschung, die zeigt, dass Profis, verglichen mit Amateuren, keine beweisbar überlegenen therapeutischen Fähigkeiten besitzen. Überdies zeigen Studien, dass professionelle Ausbildung, Training und Erfahrung in geistiger Gesundheit nicht notwendige Voraussetzungen sind, um ein erfolgreicher und von Gott bestimmter Helfer zu sein.

Was die Grundlagen betrifft, so stehen Psychotherapie und die Lehren der Bibel im diametralen Gegensatz zueinander. Die Psychologie lehrt, dass der Mensch in sich selbst, das heißt in seinem Selbst, all das hat, was er für sein mentales und emotionales Wohlbefinden benötigt. Seine Probleme stammen deshalb von Sachverhalten, die außerhalb von ihm liegen. Die Bibel verkündet, dass der Mensch eine sündige Natur hat, dass er sich nicht ändern kann. Das Problem ist sein Herz, denn von dort kommt alles Böse (Markus 7,21-23). Wenn Christen Versuche unternehmen, Psychologie mit den Lehren der Schrift zu verbinden, ist es, wissentlich oder unwissentlich, das Hinzufügen von „mancher Weg erscheint dem Menschen richtig, aber zuletzt führt er ihn doch zum Tod“ (Sprüche 14,12) und eine Variation des „Sollte Gott wirklich gesagt haben…?“ Dialogs, was in der Verfälschung von Gottes Wort mündet.

Der Einfluss der Psychologie hat sich in der Gemeinde heute wie eine Seuche verbreitet. Der Apostel Paulus prophezeite, dass die zugrunde liegende Lüge der Psychotherapie in den Tagen vor der Rückkehr unseres Herrn die Oberhand gewinnen würde: „Das aber sollst du wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden. Denn die Menschen werden selbstsüchtig sein“ (2 Timotheus 3,1-2). Dieser humanistische Eckstein der Selbstliebe wurde innerhalb der evangelikalen Christenheit zu einer neuen Lehre, gelehrt von vielen der populärsten Kanzeln. In Predigten werden der Glaubwürdigkeit wegen immer häufiger Psychologen zitiert und ihre unbiblischen psychologischen Konzepte gelehrt. Nationale, evangelikale Konferenzen, welche keinen prominenten Psychologen als einen „Experten“ für Probleme des Lebens einbeziehen, sind sehr dünn gesät.

So genannte christliche Psychologen sind oft bekannter und werden von Evangelikalen mehr respektiert als Prediger und Lehrer. In der Tat ist der prominenteste und einflussreichste Evangelikale in Amerika kein Evangelist, kein Prediger, kein Bibellehrer – sondern ein Psychologe: Dr. James Dobson. Er steht an der Spitze einer Liste von „Ratgebern“, welche Psychologie mit der Bibel integrieren, und unter Christen zum festen Begriff geworden sind, einschließlich Gary Smalley, John Trent, Henry Cloud, David Stoop, Larry Crabb, John Townsend, Les und Leslie Parrot, H. Norman Wright, und so weiter. Unter den Organisationen, welche die Schriften untergraben, indem sie sie mit Psychotherapie vermischen, steht an erster Stelle die auf evangelikaler Grundlage stehende American Association of Christian Counselors (AACC – Amerikanische Vereinigung Christlicher Therapeuten). Sie produzierten kürzlich The Bible For Hope, eine „neue, revidierte Bibel für Therapeuten“, welche 116 Aufsätze zu bestimmten Themen groß herausbringt – die meisten davon sind Beiträge derjenigen, die als psychologische Therapeuten ausgebildet sind, von Psychiatern über klinische Psychologen und bis hin zu Ehe- und Familientherapeuten.

Obgleich die AACC damit prahlt, sie bestände aus „50.000 Mitgliedern und würde jeden Tag stärker!“, verblasst sie im Vergleich zu einer anderen Einheit mit großem Einfluss, welche Hunderttausende junger Leute hervorbringt, die gelehrt werden, Psychologie in die Schrift zu integrieren: Christliche Colleges und Universitäten. Die zweitpopulärste Berufswahl an evangelikalen höheren Lehranstalten ist die Pseudowissenschaft der Psychologie. Die „Sollte Gott wirklich gesagt haben…?“ Zerrüttung der Schrift wütet heute weiter, mit akzeptierten „Wahrheiten“ von Freud, Jung, Maslow, Rogers und einer Unmenge anderer Atheisten, Humanisten und Antichristen.

Die Schlacht für diese Generation der Jugendlichen wird ständig beständig stärker. Dave Hunt wendet sich in seinem demnächst herauskommenden Buch, Cosmos, Creator, and Human Destiny einem anderen Ansturm zu, dem neuen militanten Atheismus, und bemerkt einen besonderen Angriff, der beispiellos ist: „Die Blasphemie Aufforderung“:

Die Rational Response Squad (Gruppe für Rationale Antworten) verschenkt 1001 DVDs mit dem Titel The God Who Wasn't There (Der Gott, der nicht da war), dem sehr erfolgreichen Dokumentarfilm, welchen die Los Angeles Times als „mild gesagt – provokativ“ bezeichnet. Es ist nur ein Haken dabei: Wir wollen ihre Seele. Es ist einfach. Sie nehmen eine kurze Botschaft auf, in der sie sich selbst zur Hölle verdammen, sie laden diese auf YouTube hoch, und dann wird die Rational Response Squad ihnen kostenlos ein Exemplar der The God Who Wasn't There DVD zusenden. Es ist so einfach. (http://www.blasphemychallenge.com/)

Was können wir tun, damit wir die Verführung unserer jungen Leute durch das Voranschreiten des Abfalls verhindern? Lehrt sie das Wort. Macht sie zu Jüngern. Unterrichtet sie, in der Lehre gesund zu sein.

Neulich verbrachte ich einige Zeit mit jungen erwachsenen Führungspersonen hier und in England. Viele fühlen sich durch das, was stattfindet, überwältigt, sind aber nicht ohne Hoffnung. Sie sehen den Abfall als eine Flut an, die man nicht umkehren kann (es sei denn durch eine souveräne Handlung Gottes), doch sie sind optimistisch, dass viele gerettet werden können. Sie sind sich dessen bewusst, dass die meisten ihrer Altersgenossen, die Namenschristen sind, nicht im Glauben gegründet sind, viele werden durch die Welt abgelenkt und von ihr angezogen, und manche denken sogar, sie seien aufgrund ihrer Familienbande Christen. Diese engagierten Führer hoffen dennoch, dass die ältere Generation – welche reif im Herrn ist und Sein Wort liebt – sich nach der jüngeren Generation ausstreckt, ob in Bibelstudien oder in Vieraugengesprächen, als Macher von Jüngern, Mentor, Lehrer und Ermutiger in Christus. Sie glauben, dass der Herr ihnen helfen wird, jene zu erreichen, die nach Seinem Wissen willens sind, ihr Kreuz auf sich zu nehmen und Ihm nachzufolgen. Sie beten beständig um mehr abgehärtete Arbeiter aus der älteren Generation, die ihren Altersgenossen zur Seite stehen würden.

Die Bibel ist das aufregendste Buch, das es gibt, doch jahrelang wurden unsere Kinder hier in den Vereinigten Staaten mit einer „lass mich dich unterhalten“ Diät mit nur einer Anspielung auf schriftgemäße Nahrung gefüttert. Das ist ein Teil von Satans „Sollte Gott wirklich gesagt haben…?“ Strategie. Die Folge ist eine heranwachsende Generation, welche zum größten Teil geistlich blutarm und reif für die zahlreichen Methoden des Abfalls ist. Weil sie Mangel an der objektiven Wahrheit der Schrift hatten, sind sie leichte Beute für jene, die sie durch das Subjektive und auf Erfahrung beruhende, das heißt ihren „Gefühlen“, verleiten möchten. Dennoch beinhalten unsere Marschbefehle eine Rettungsoperation, welche in 2 Timotheus 2,24-25 zu finden ist: „Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, sondern milde sein gegen jedermann, fähig zu lehren, standhaft im Ertragen von Bosheiten; er soll mit Sanftmut die Widerspenstigen zurechtweisen, ob ihnen Gott nicht noch Buße geben möchte zur Erkenntnis der Wahrheit.“

Beten sie für unsere jungen Leute, auf dass sie ein Herz für die Wahrheit haben, aber dann spüren sie jene dieser Generation auf, denen sie, nach Willen des Herrn, Seine Liebe und Wahrheit darreichen sollen. TBC

Fußnoten

1. http://www.christianitytoday.com/ct/2004/november/12/36.html?start=4

2. Brian MacLaren, The Last Word After That (San Francisco: Jossey-Bass, 2005), 134.

Zitate

…als er geschmäht wurde, schmähte er nicht wieder, als er litt, drohte er nicht, sondern übergab es dem, der gerecht richtet. – 1 Petrus 2,23

Jede Person, die leidet, kann nach der Tiefe des eigenen Leidens die Erhabenheit und das göttliche Wesen unseres Herrn ermessen – der als er litt, „nicht drohte“. Jesus rächte sich nicht oder stieß Drohungen gegen die Person oder die Gruppe aus, die Sein Leiden verursachte.

Jesus litt nicht, weil Er ein Übeltäter war. Auf sie und mich traf das oft zu. Wer als Übeltäter leidet, antwortet oft in giftiger Gehässigkeit und mit Drohungen. Leiden, wenn das Herz weder Vertrauen in Gott noch Liebe für Ihn kennt, ist verdammend, nicht rettend; es wird in gehässigen Drohungen und bösen Taten antworten.

Sarkasmus, Zynismus, Verleumdung, Mord, Krieg und Gerichtsverfahren entspringen aus Leiden – welches aus Vergehen und einem schlechtem Naturell entspringt.

Leiden ist das Erbe des Schlechten, des Bußfertigen und der Söhne Gottes. Alle enden am Kreuz. Der schlechte Dieb wurde gekreuzigt, der bußfertige Dieb wurde gekreuzigt, und der Sohn Gottes wurde gekreuzigt. Alle drei repräsentieren die weit verbreitete Geschichte des Leidens in unserer Welt.

Oswald Chambers

F & A

Die folgenden F&A wurden aus unseren Archiven ausgewählt.

Frage: Benutzt die Bibel nicht visuelle Sprache? Sprach Jesus nicht in Gleichnissen und erwartet von uns, dass wir sie uns bildlich vorstellen?

Antwort: Nein, gerade das Gegenteil ist der Fall. Die Bibel ist in der Tat einzigartig für ihre nichtvisuelle Sprache. Wenn sie zurückgehen über die Bibel und sie mit einem Roman vergleichen, werden sie herausfinden, dass die Bibel weniger Beschreibungen enthält, sogar in den Gleichnissen. Gottes Wort ist im einfachsten literarischen Stil geschrieben, mit dem man objektive Wahrheit ausdrücken kann.

Wenn sie etwas von einem Romanschriftsteller lesen, sehen sie in ihrem Geist ein Bild, welches der Verfasser malt. Das ist ein legitimer Gebrauch der Vorstellungskraft. Ein Architekt benutzt seine bildliche Vorstellungskraft zu Recht, wie auch ein Modedesigner. Wenn sie jedoch denken, sie könnten mit ihrem Verstand Wirklichkeit schaffen oder Gott dazu bringen, etwas für sie zu tun, Ihn zu manipulieren, dann sind ins Okkulte hineingeraten. Gott erschafft aus dem Nichts, während der Mensch auf den Gebrauch dessen beschränkt ist, was Gott erschaffen hat. Um diese Tatsache zu beweisen, versuchen sie doch, sich eine neue Primärfarbe im Regenbogen vorzustellen. Es ist unmöglich.

Frage: Aber denken nicht die meisten Leute ohnehin in Bildern?

Antwort: Wir denken nicht in Bildern, sondern in Worten. Haben sie sich je Gerechtigkeit oder Wahrheit bildlich vorgestellt? Welches Bild würden sie für Gott verwenden, von dem man sich überhaupt kein Bildnis machen darf?

Ja, die Bibel gibt uns visuelle Beschreibungen von Gott und Christus. Lasst uns einige Beispiele betrachten. Nehmen wir die Beschreibung von Jesus in Offenbarung 1. Er hat ein zweischneidiges Schwert, welches aus Seinem Mund kommt. Wird von uns erwartet, dass wir uns ein buchstäbliches Schwert bildlich vorstellen? Nein die Beschreibung sagt uns etwas, was wir uns nicht einmal bildlich vorstellen können. Das Bild, das gegeben wird, ist dafür gedacht, uns etwas Tieferes zu lehren, Oder was ist mit Psalm 91,4, wo steht, Er (Gott) wird uns mit Seinen Fittichen decken, und unter seinen Flügeln werden wir uns bergen? Sollen wir ein Bild von einem großen Vogel heraufbeschwören und sagen, dass Gott so ist?

In jedem Fall, wo die Bibel uns etwas gibt, was wir visuelle Sprache nennen würden, erfolgt das, um uns etwas zu lehren, was hinter der buchstäblichen Wirklichkeit liegt. Tatsächlich würde uns die bildliche Vorstellung nur in die Irre führen.

Frage: Ist es nicht wahr, dass die Lehre im Evangelium für Israel und für das Millennium ist, und dass man die Lehre für die Gemeinde in den Lehrbriefen findet, wie die beigefügte Broschüre lehrt?

Antwort: Stand nicht in den Evangelien, dass Jesus sagte, Er würde Seine Gemeinde bauen? Er trainierte und beauftragte Seine Jünger während seines irdischen Dienstes, genau das zu tun, wie es in den Evangelien berichtet wird. In Matthäus 28 sagt Christus den Zwölfen, Jünger zu machen. Sollten wir das nicht? In Markus 16 wird ihnen mitgeteilt, „predigt das Evangelium“. Predigen wir das Evangelium nicht? Ist es anders?

Nein! Woher kommt unsere Autorität, das Evangelium zu predigen und Jünger zu machen, wenn nicht von Christi Gebot an die Zwölf? Sie sollten die Jünger lehren, die sie machten, alles zu befolgen, was Christus ihnen geboten hatte, was auch das Machen von Jüngern einschloss… bis zu uns heute.

Wenn Paulus der eine war, der Lehre für die Gemeinde brachte, und die Evangelien nur für Israel sind, wie gehen wir dann mit der Tatsache um, dass die Gemeinde gebildet wurde, bevor Paulus auftauchte! Es war nicht Israel, was am Pfingsttag gebildet oder wieder hergestellt wurde!

Petrus und die anderen Jünger predigten das Evangelium vor der Bekehrung des Paulus. Es war eindeutig dasselbe Evangelium, durch welches Paulus bekehrt wurde und was er später predigte. Wie kann man sagen, die Episteln von Paulus seien für die Gemeinde, aber die Apostelgeschichte wäre eine „Übergangsperiode“ zwischen Israel und der Gemeinde, obgleich Paulus seine Epistel während der Periode der Apostelgeschichte schrieb?!

Somit dürfen wir die Evangelien und Lehren unseres Herrn nicht ignorieren, als ob sie nur für ein bestimmtes vergangenes und zukünftiges Zeitalter wären, aber nicht für die Gemeinde oder Christen jetzt.

Frage: Eine Lehre scheint sich zunehmend zu verbreiten, nur jene Christen, welche ein heiliges, siegreiches Leben zur Zeit der Entrückung lebten, würden bei der Entrückung von Christus in den Himmel geholt werden. Der Rest müsste dem Antichristen ins Auge sehen und durch Martyrium gereinigt werden. Ist das biblisch?

Antwort: Ich stimme denen zu, die Christen dazu drängen, ein heiliges Leben der Unterwerfung unter Christus, Sein Wort und der Führung durch den Heiligen Geist zu leben. Wir müssen Heiligkeit und Absonderung von der Welt mehr betonen.

Die Bibel lehrt jedoch nicht, dass echte Christen, die zur Zeit der Entrückung nicht ganz für Christus lebten, zurückgelassen würden. Wenn dem so wäre, was ist dann mit Christen, die zur Zeit ihres Todes nicht voll für Christus lebten? Sie können nicht „zurückgelassen“ werden. Ihre Seelen und Geister, welche nicht länger einen Körper haben, in dem sie wohnen können, müssen irgendwohin gehen. Wenn diese Seelen nicht in den Himmel kommen, wohin gehen sie dann? Wir müssten eine Art von evangelikalem Fegefeuer vorschlagen! Und wenn alle Christen auf Grundlage ihres rettenden Glaubens an Christus, ungeachtet ihres Lebens, nach dem Tod in den Himmel kommen, warum sollten nicht alle Christen entrückt werden?

Überdies, wenn die bei der Entrückung Zurückgelassenen durch Begegnung mit dem Antichristen gereinigt werden, wie werden die, welche zuvor gestorben waren, gereinigt? Tatsächlich werden wir alle im Himmel auf dieselbe Weise gereinigt: „Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden“ (2 Korinther 5,10). Wenn man wirklich ein Christ ist, auch wenn man nicht für Christus lebt, werden die Seele und der Geist beim Tod bei Christus sein: „aus dem Leib auszuwandern und daheim zu sein bei dem Herrn“ (2 Korinther 5,8). Im Himmel sind die Erlösten in bewusster Glückseligkeit in Gottes Gegenwart, und warten auf die Auferstehung ihrer im Sarg befindlichen Körper, „die Entschlafenen durch Jesus“ (1 Thessalonicher 4,14).

Der Wunsch des Paulus war, „aufzubrechen und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre“ (Philipper 1,23), obgleich er willens war, wegen denen, die seinen Dienst brauchten, im „Fleisch“ ihnen und Christus hier auf Erden weiterhin zu dienen (V. 24). Paulus hätte dieses Leben im Dienst für Christus und die Gemeinde nicht verlassen wollen – und hätte gewiss nicht das bei Christus Sein als „viel besser“ bezeichnet – hätte es bedeutet, in einen unbewussten Zustand des „Seelenschlafs“ zu gleiten, wie manche lehren.

Es sind die Seelen und Geister derer, die in Vertrauen auf Ihn starben, welche Christus mit Sich bringen wird (1 Thessalonicher 4,14), um sich mit ihren Körpern bei der Auferstehung wieder zu vereinigen. Beachten sie, „die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden… zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft…“ (V. 16-17). Gewiss muss „die Toten in Christus“ alle umfassen, die im Glauben an Christus starben. Deshalb muss „wir, die wir leben und übrig bleiben“ auch alle die Lebenden umfassen, die auf Christus vertrauen.

Es macht keinen Sinn und die Bibel lehrt es auch nicht, dass Christen, die zur Zeit der Entrückung leben, ein besseres Leben führen müssen als viele, die gestorben sind, um sich mit ihnen ihm Himmel zu vereinigen.

Frage: Meine Gemeinde scheint zu glauben, man müsse ein „Gelehrter“ oder ein „Theologe“ sein, um ein Pastor zu sein, oder ein glaubwürdiger christlicher Schriftsteller oder Bibellehrer. Das scheint sogar stillschweigend zu beinhalten, dass jene ohne solche Abschlüsse nicht kompetent sind, in Frage zu stellen, was solche mit theologischen (und nun sogar psychologischen) Abschlüssen aus der Bibel lehren. Das klingt für mich wie elitäres Denken. Was ist ihre Meinung?

Antwort: Ich muss ihnen zustimmen. Kein Abschluss für sich alleine qualifiziert denjenigen, auf dessen Namen er lautet, auf geistliche Weise. Doch das ist heute in einem solchen Ausmaß die Mentalität, dass manche Pastoren, Verfasser und Konferenzredner zu Diplomfabriken gehen, um (mit wenig Studium) einen „Dr.“ käuflich zu erwerben, um ihn dann vor ihren Namen zu setzen. Gerade diese beiden Buchstaben (beinahe niemand fragt je danach, wie oder wo sie erworben wurden) scheinen das Individuum zu einem neuen Niveau des biblischen Verständnisses und geistlicher Autorität zu erheben.

Die Beröer hatten gewiss keine theologischen Abschlüsse. Doch sie überprüften die Predigten des großen Apostel Paulus anhand der Schrift und wurden für dieses Tun gelobt (Apostelgeschichte 17,11). Jeder Christ ist sowohl qualifiziert wie auch verpflichtet, dasselbe mit jedem Bibellehrer und Prediger zu tun, egal wie hoch angesehen oder akademisch beglaubigt dieser ist.

Niemand ist immun gegenüber Irrtum oder Zurechtweisung, und das schließt diesen Verfasser mit ein. Auch war keiner der Jünger „Theologe“ oder „Gelehrter“. Unter ihnen waren Fischer, Steuereintreiber, usw. Die Vorstellung, dass jene, die einen akademischen Abschluss von theologischen Hochschulen haben, dadurch ein Monopol auf Interpretation der Bibel haben, ist sowohl unlogisch wie auch nicht schriftgemäß. Solch elitäres Denken ist einfach die protestantische Version der Behauptung des römischen Katholizismus, dass seine Hierarchie von Bischöfen, Kardinälen und Päpsten alleine die Schrift interpretieren kann.

Christliche Führer sollten geachtet und geehrt werden. Diese Achtung sollte sich jedoch nicht auf Abschlüsse gründen, die sie gemacht haben mögen, sondern inwieweit sie frommes Leben, biblisch qualifizierte und beständige Leiterschaft, und das Unterrichten von gesunder Lehre, gegründet auf ihrem Studium des Wortes, unter Beweis stellen.

Frage: Die Bibel versucht, eine Moral auf der Basis von absoluten Werten zu errichten, die angeblich von Gott geboten wurden. Doch die meisten Leute in der Welt lesen nie die Bibel, so dass sie diese Regeln nicht kennen. Was könnte törichter sein als ein Buch, welches den Anspruch erhebt, das Wort Gottes zu sein, und das Regeln aufstellt, wovon die meisten Leute nie gehört haben und sie dann zu verdammen, weil sie diesen Regeln nicht gehorchen?

Antwort: Es kann einfach gezeigt werden, dass die Zehn Gebote (abzüglich dem Sabbatgebot) in das Herz und Gewissen jeder Person eingeschrieben sind. Diese Tatsache erklärt die Ähnlichkeit bei der Moral in zahlreichen Religionen. Somit ist es überhaupt nicht töricht, wenn die Bibel die Menschheit an diesen Standards misst.

Der Atheist versucht das Christentum zu diskreditieren, indem er zeigt, dass die Anwendungen des mosaischen Gesetzes, wie sie von Christus bei Seiner Bergpredigt ausgedrückt wurden, ihren Widerhall in den Sprüchen Buddhas oder Konfuzius finden. In der Tat können solche Ähnlichkeiten in keiner anderen Weise erklärt werden als dadurch, dass Gott existiert und Er Sein Gesetz in jedes menschliche Gewissen geschrieben hat. Und dass der Bericht über das Geben dieses Gesetzes in der Bibel gefunden wird, ist ein weiterer Beweis, dass sie Gottes Wort ist.

Das erste Kapitel des Römerbriefes berichtet uns die Tatsache, dass Gottes Existenz für jede denkende Person verkündet und mit überzeugendem Beweis voll gezeigt wird. Das zweite Kapitel argumentiert genau so deutlich, jeder Mensch wisse, er sei sowohl Gott gegenüber moralisch rechenschaftspflichtig wie auch, er habe die Standards verletzt, welche Gott gesetzt hat: „Wenn nämlich Heiden, die das Gesetz nicht haben [welches dem Mose am Berg Sinai gegeben wurde], doch von Natur aus tun, was das Gesetz verlangt, so sind sie, die das Gesetz nicht haben, sich selbst ein Gesetz, da sie ja beweisen, dass das Werk des Gesetzes in ihre Herzen geschrieben ist, was auch ihr Gewissen bezeugt, dazu ihre Überlegungen, die sich untereinander verklagen oder auch entschuldigen…“ (Röm 2,14-15)

Jene, welche in verschiedenen Kulturen aufwachsen, nehmen Gewohnheiten und Bräuche an und beachten Tabus, die ihrer Gesellschaft eigen sind. Dennoch liegt unter der Oberfläche scheinbarer Unterschiede ein gemeinsames Gefüge moralischer Überzeugung, welches für die gesamte Menschheit identisch ist. Wenn Moral einfach eine Sache von Bräuchen oder Gesetzgebung wäre, würde es keine Grundlage für die Diskussion geben, ob solche Praktiken gut oder schlecht, richtig oder falsch sind. Dass es ein gemeinsames Gewissen gibt, welches, obgleich durch Generationen von besonderen oder sogar widersprüchlichen Gebräuchen gedämpft oder entstellt, dennoch in der ganzen Menschheit lebendig ist, wird sofort bei jeder Diskussion mit Vertretern aus nichtchristlichen und sogar primitiven heidnischen Kulturen deutlich.

Alarmierende Nachrichten

CNN – Mittwoch, 4. März, 2009: Die ehemaligen Beatles Paul McCartney und Ringo Starr werden sich nächsten Monat auf der Bühne zusammenfinden, um Geld für die Unterrichtung von Schulkindern in Transzendentaler Meditation auf der ganzen Welt zu sammeln, „um ihnen zu helfen, einen ruhigen Zufluchtsort in einer nicht so ruhigen Welt zu finden“, sagte McCartney. Die mit Stars gespickte Liste der Künstler, die sich ihnen anschließen wollen, umfasst zwei Musiker, die zusammen mit den Beatles spielten, als sie 1968 zu den Vorbergen des Himalaja in Indien reisten, um transzendentale Meditation von Maharishi Mahesh Yogi zu lernen.

„Wenn es wie im Tollhaus zuging, hat sie mir geholfen, gelassene Momente zu finden“, sagte McCartney in der Konzertankündigung. Der Profit aus der Show am 4. April in der New Yorker Radio City Music Hall wird im Programm der David Lynch Stiftung angelegt werden, welche bereits 60.000 Kinder auf der Welt gelehrt hat, wie man meditiert, sagte der Stiftungssprecher Steve Yellin.

Das Ziel des Projekts – welches „Wandel beginnt im Innern“ genannt wird – ist, einer Million von Risikokindern diese Meditationstechnik zu lehren, damit sie „lebenslang Werkzeuge haben, um Herr über Stress und Gewalt zu werden und Frieden und Erfolg in ihrem Leben voranzubringen“, sagte Yellin.

„Überall in den Vereinigten Staaten haben Schulen die Gruppe gebeten, diesen Unterricht zu ihren Schülern zu bringen, sagte er. „Mein Wunsch ist, er möge ihnen helfen, einen ruhigen Zufluchtsort in einer nicht so ruhigen Welt zu finden“, sagte McCartney.

Sänger und Liederschreiber Donovan und Musiker Paul Horn, die zusammen mit den vier Beatles im Ashram des Maharishi lernten, werden auch in der Show auftreten. „Es ist großartig, mit Paul, Ringo und Paul Horn wieder zusammen zu spielen – wie wir es 1968 in Indien taten“, sagte Donovan.

„Es ist nach vierzig Jahren eine echte Wiedervereinigung von Donovan, Paul Horn, Ringo und Paul McCartney“, sagte Yellin. „Es ist eine äußerst interessante Sache, dass sie immer noch über transzendentale Meditation sprechen“. Die Liste der Künstler umfasst auch Sheryl Crow, Eddie Vedder, Ben Harper, Moby, Bettye LaVette und Jim James.

[TBC: Transzendentale Meditation hieß ursprünglich Die Spirituelle Regenerationsbewegung von Maharishi Mahesh Yogi, der sie in TM änderte, als sie wegen des Hinduismus, was sie eigentlich ist, aus den Schulen verbannt wurde. Überdies muss man hier die Worte von Jesus beachten: „Wer aber einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Anstoß [zur Sünde] gibt, für den wäre es besser, dass ein großer Mühlstein an seinen Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde. Wehe der Welt wegen der Anstöße [zur Sünde]! Denn es ist zwar notwendig, dass die Anstöße [zur Sünde] kommen, aber wehe jenem Menschen, durch den der Anstoß [zur Sünde] kommt!“ (Matthäus 18,6-7)]

Speaking Schedule

Apr 1-3 Tulsa International Prophecy Conf (Dave) Tulsa, OK (918) 835-6978

May 1-2 Saskatoon Bible Conference (TA) Saskatoon, SK (306) 531-4733

Briefe

Lieber T.A. McMahon,

Vielen Dank für den Artikel [„Göttliche Gelegenheiten“]. Gott stimmte es zeitlich so ab, dass er für mich gerade richtig kam. Er kam am 13.2.09 an, und ich muss mich am 17.2.09 einer Operation unterziehen…. Da ich mich so lange so verderbt fühlte, und meine Gedanken sich immer nach innen wendeten und ich wusste, ich müsste Gott vertrauen, dass Er ein Ziel in dem hat, was Er in meinem Leben zulässt. Ihre Erfahrung beweist das vollständig. Gott verwendet ihre Erfahrung noch einmal. (Email)

Liebes TBC,

Vielen Dank für den Artikel „Göttliche Gelegenheiten“. Ich bin behindert und sehe mich unüberwindbaren (nun so sieht es heute aus) Schwierigkeiten gegenüber. Dieser Artikel und Spurgeons Gebete brachten mich zurück auf den Hauptfokus und ich kann meine Augen wieder auf Jesus richten und Ihn tun lassen, was Er will. VP (Email)

Lieber Dave,

Der Herr hat sie vor beinahe zwei Jahren in meinen Weg gestellt… als ich die Schriften studierte… um Antworten auf mein leeres Leben zu finden. Erst wenige Monate zuvor hatte ich Jesus als meinen Herrn und Heiland angenommen, als ich eines Tages in einem christlichen Buchgeschäft mit zwei verschiedenen DVDs in meiner Hand dastand. Ich erinnere mich, dass ich zu Gott um Führung betete, was ich erwerben sollte, und als ich mit dem Gebet fertig war, kaufte ich Israel, Islam und Armageddon. Seither wurden meine Familie und Ich durch die Weise gesegnet, wie der HERR durch sie gewirkt hat…. Nun suche ich täglich in der Schrift, um zu sehen, ob diese Dinge so sind. RI (Email)

TA,

Vielen Dank dass sie in ihren Kämpfen so transparent waren. Das half mir so sehr…. Danke ihnen, dass sie diese Kämpfe mitteilten; wir müssen diese Dinge und doch auch von ihren Siegen hören! BM (GA)

Hi Tom,

Ihr Artikel erinnerte mich wieder an meine vergangenen Leiden….  Ich bin jetzt 72 Jahre alt und lernte den Herrn lieben. Vor 15 Jahren bezeichnete ich mich als ein „Christ im Schwebezustand“, als man bei mir Darmkrebs diagnostizierte. Nur ein Jahr davor war es Gallenkrebs, und ich fing an, gelinde gesagt, mir Sorgen um ewige Dinge zu machen. Ich war mehrere Monate weg von der Arbeit, und Gott gab mir die Gelegenheit, wirklich langsam zu machen und Ihn durch Sein Wort zu suchen. Wie David in Psalm 25,4-5, bat ich Ihn, mir Seine Wege zu zeigen und mich sie zu lehren, und Er tat es. Ich danke dem Herrn jeden Tag, denn ohne diese Heimsuchung hätte ich weiter in einer finsteren Welt gelebt. Wenn ich irgendetwas über diese Lektion sagen könnte, dann das: Ich habe das Licht durch die Wahrheit von Jesus Christus gefunden. (Email)

Lieber Mr.  McMahon,

Ich las gerade ihren Artikel im Berean Call. Nun bin ich dran mit Darmkrebs – eben diesen Monat wurde er diagnostiziert. Die Ärzte sind in großer Eile, mein Leben zu retten, aber ich bin 66 und war lange Jahre krank. Der Wunsch meines Herzen ist es, bei meinem HERRN und Erlöser zu sein. Dennoch war ihr Artikel ermutigend für mich, auf dass ich diesmal ein Zeuge bin wie nie zuvor. Ich bin erstaunt, wie viele Christen sich nicht auf die Entrückung freuen oder zu sterben und dann entrückt zu werden. Ich kann es nicht verstehen, warum sie sich so sehr an dieses irdische Leben klammern. Es ist weit besser, zuhause beim Herrn zu sein. Egal, wie oft wir geheilt werden, wir werden dennoch sterben (es sei denn, die gesegnete Hoffnung, die Entrückung sollte bald geschehen). Bruder T.A, sie haben mich ermutigt. Ich bin voll Freude für den HERRN bei der Wendung der Ereignisse…. Viele sagen, „Oh Gott möchte dich gebrauchen, er möchte, dass du lebst“, usw., aber für mich ist ein Tag bestimmt; alle meine Tage wurden vom HERRN angeordnet, bevor ich auch nur einen von ihnen sah. Zur bestimmten Zeit, werde ich Ihm gegenübertreten, den ich liebe.

Dave Hunt war ein großer und nie endender Segen für mich. Jedes Jahr nahm ich an der Winnipeg Prophecy Konferenz teil, mit Ausnahme einmal in den frühen Neunziger Jahren. Was für einen Unterschied hat sein Unterrichten in meinem Leben gemacht! Wahrheit mit Liebe…. Mögen sie und Dave wieder vollständig gesund werden. Danke an sie beide, dass sie ihre Erfahrung und Ermutigung mit mir geteilt haben, wo ich jetzt durch das Tal gehe. JD (Kanada)

TBC,

Ihre „Göttlichen Gelegenheiten“ in der Februarausgabe war eine der feinsten und wirksamsten „Predigten“, die ich je las oder hörte. Danke ihnen. Sie bedeutete mir viel. (Email)

Lieber Tom,

Ich möchte ihnen einfach Dank sagen für den Februarartikel im Rundbrief, den sie über ihre Operation und die Segnungen schrieben, die daraus resultierten. Unser Pastor wird heute untersucht, und ich weiß, ihr Artikel wird ihm helfen…. Ihre Annahme von Gottes Wegen, durch sie anderen hilfreich zu sein, und ihre persönliche Geschichte werden ihm helfen. Danke ihnen so sehr, und Gottes Segnungen für ihre Gesundheitsprobleme und ihren Dienst. BR (Email)

Lieber Berean Call,

Ich habe ihr Material in den Jahren meiner Einsperrung sehr geschätzt und es hat einen sehr großen Einfluss auf meinen Wandel mit dem Herrn gehabt! In der Tat, gerade neulich ließ ich durch meine Mutter eine große Menge DVDs / CDs nach Hause bestellen, damit ich sie hören kann, wenn ich [demnächst] aus dem Gefängnis entlassen werde…. Danke ihnen nochmals für ihre Sorge und Zeit. Der Berean Call wird weiterhin meine Hauptquelle für Material sein, um „den Glauben zu verteidigen“. DR (Gefangener, WI)

TBC Notizen

Festhalten

Lasst uns festhalten am Bekenntnis der Hoffnung, ohne zu wanken – denn er ist treu, der die Verheißung gegeben hat – und lasst uns aufeinander Acht geben, damit wir uns gegenseitig anspornen zur Liebe und zu guten Werken, indem wir unsere eigene Versammlung nicht verlassen, wie es einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht! Hebräer 10,23-25

Der Autor des Hebräerbriefes ermahnt jüdische Gläubige, sich nicht aus der Versammlung zurückzuziehen, weil die Verfolgung gegen sie anwächst. Die Anweisung hier lautet, dass sie füreinander da sein müssen, weil die Zeiten schwieriger werden. Da ich gerade zwei Wochen in England war, hatte ich einen kurzen Einblick in manche Aspekte dessen, was der Autor des Hebräerbriefes ansprach. Was einst ein Imperium war, wo die Sonne nie unterging, ist nun ein Land, das in geistliche Dunkelheit gehüllt ist.

Dennoch brennt die Flamme (von Gottes Wahrheit), welche nach Hoffnung der englischen Märtyrer Ridley und Latimer nie ausgehen sollte, weiterhin. Die wunderbare Gemeinschaft mit hingegebenen Gläubigen im ganzen Land hat mich sehr ermutigt. Obgleich ihre Zahl nicht groß ist, war ihre Begeisterung für das Wort Gottes toll. Das erinnerte mich nochmals an ähnliche Erfahrungen in Europa einige Jahre zuvor – egal wie dunkel und stürmisch die geistlichen Meere werden, Gott hat Seine mit einem Überrest bemannten Leuchttürme und sicheren Häfen. „Indem wir den Tag herannahen sehen“ in diesem Land, so bete ich, dass wir fortfahren, einander in unserer Hingabe für Jesus durch die Gemeinschaft, die wir in Seinem Namen haben, zu ermutigen.

T.A. McMahon Executive Director

TBC Extra

WÜRDE PAULUS DEM AUFRUF ZU CHRISTLICHEM PATRIOTISMUS FOLGE LEISTEN?

Mark Dinsmore

Eine Anzahl geachteter christlicher Leitartikelschreiber und Pastoren quer durch unsere Nation schlägt zu Recht Alarm über die dichter werdenden Nebel der weltweiten Kontrolle, die sich auf unsere Nation herabsenken. Mit dem vom Präsidenten versprochenen „Wandel“, der nun gerade geliefert wird, verdunkelt das Gespenst einer militarisierten, Ein-Welt-Spiritualität den Horizont der Erde unter dem Deckmantel von „Hoffnung“ und „Frieden“.

Ich verstehe – und teile – den gerechten Zorn über den erbärmlichen Zustand der Kirche und ihre lasche Reaktion auf die schlimmen Dinge unserer Zeit. Ernsthafte Studenten von Gottes Wort wurden schon vor langem vor diesen Zeichen gewarnt: „Das aber sollst du wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden... (2 Timotheus 3,1; siehe auch 2 Timotheus 4,3-4). Obgleich wir manchen Trost darin finden, dass unser Herr jederzeit für Seine Braut zurückkehren könnte, sieht es so aus, dass sogar jene, deren gesegnete Hoffnung auf einer Entrückung vor der Trübsal liegt, Acht geben und sich auf vor uns liegende, überstürzte Zeiten vorbereiten sollten (1 Petrus 4,12-16).

Im Licht von wachsender Sorge über die wirtschaftlich Entwirrung unserer Nation und des „Bailouts“ (Heraushelfens) für die großen Unternehmen, führt eine Anzahl von Staaten Gesetze ein, um ihre Souveränität zu erklären und sich aus diesem Durcheinander zurückzuziehen, und manche Patrioten haben sogar zu einem Kontinentalen Kongress 2009 aufgerufen, um „praktikable Strategien einzuführen, welche das Volk als Ganzes ergreifen kann, um friedlich die Freiheit zurückzufordern und verfassungsmäßige Ordnung wieder herzustellen“. In der Tat, dass dies „schlimme Zeiten“ sind, bestätigt nur die prophetische Bedeutung der zunehmenden globalen „Wehen“.

Viele gut geschriebene Bücher und DVDs dokumentieren, wie unsere Nation und die evangelikale Bewegung zu diesem Punkt kamen, aber diese Klage ist nicht meine Hauptsorge, auch besteht sie nicht darin, eine Straßenkarte für politische Aktionen vorzuschlagen. Es geht eher darum, eine biblische Erwiderung auf die vorhergesagte, künftige Tyrannei zu artikulieren und anzuwenden, welche nach der Prophezeiung die Welt in einer Babel ähnlichen Rebellion unter dem Antichrist vereinigt (und welche voranschreitet). Überraschenderweise sind Ursache und Behandlung des Niedergangs unserer Nation sogar unter konservativen Christen umstritten. Wie ein Leitartikelschreiber, den ich achte, neulich schrieb, „Ein echter christlicher Patriot würde es nie zulassen, dass sein Land durch eine Gänseherde von elitären Schlägern übernommen wird, die erpicht sind, seine Freiheiten zu stehlen….“

„Christlicher Patriot.“ Diese beiden Worte sind im Verständnis der meisten Amerikaner, die mit irgendeiner ernsthaften Erziehung hinsichtlich des Wesens unserer konstitutionellen Republik und des Glaubens unserer Gründungsväter aufwuchsen, unauflösbar verbunden. Die Ideale eines „Christlichen Patrioten“ sind in der Tat wunderbar – in einer Nation zu leben, welche unseren Schöpfer verherrlicht und deren Regierungen fest in Gottes Wort verwurzelt sind.

Aber ist dies unsere irdische Hoffnung und Verheißung vor Christi Rückkehr? Und ist dies die Mission, zu der die Gemeinde berufen ist – „eine Nation unter Gott, unteilbar…“ zu etablieren? Ist dies das Beispiel unserer geistlichen Vorväter?

Denken sie an Daniel, denken sie an Josef. Diese mutigen Männer (beides Muster für Christus, unter vielen), wurden allen Arten von Prüfungen und Versuchungen unterworfen, und doch widerstanden sie dem Feind nicht mit Gewalt. Dennoch, Gott verschonte sie. Sie stiegen beide zu Bedeutung in heidnischen Zivilisationen auf, die buchstäblich dämonische Götter – Satan selbst – in zahlreichen Manifestationen verehrten, aber versuchte Daniel oder Josef, diese Reiche durch politische Überredungsgabe umzustürzen? Hetzten sie die treuen Anhänger auf, einen Protest zu veranstalten oder eine Revolution anzuzetteln?

Manche mögen protestieren, „Das ist das Alte Testament!“ Aber was ist mit Paulus, mit Petrus? Widerstanden diese gleichermaßen mutigen neutestamentlichen Heiligen ihren Häschern mit Gewalt? Gründeten diese wirksamen Apostel Christi eine politische Partei, um ihre Unabhängigkeit von der heidnischen Welt zu verkünden, in welcher sie predigten? Bis auf den letzten Mann, nein. Alle Jünger Christi, mit Ausnahme von Johannes, starben im Martyrium – und nicht für ihre „unveräußerlichen Rechte“, in einem Land zu leben, welches Gott verehrt und auch nicht für ihr Recht „Waffen zu besitzen und zu tragen“.

Wir haben die Freiheiten genossen (und sie oft als selbstverständlich betrachtet), die uns auf Kosten derer geboten wurden, die zu unseren Nutzen verbluteten und starben. Das ist ein Beweis für ihren Mut, Glauben und Gottes Gnade – aber bedeutet das, die amerikanische Revolution sei ein biblisches Beispiel und ein Muster, dem wir folgen sollen? Zu meiner eigenen Verwirrung und Bestürzung (da es Jahren der Belehrung als Konservativer mit christlichem Erbe widerspricht), gibt es kein einziges Beispiel in der Schrift von „bewaffneter Revolution“ irgendeiner Art als Modell für die Gemeinde.

Denken sie daran, der Herr erhebt Könige (sowohl gerechte wie ungerechte) und gibt ihnen das Recht, die Gesetze des Landes zu diktieren, um Seinen Willen für Sein Volk zustande zu bringen (Psalm 75,8; Daniel 2,21; Sprüche 21,1); und wie wir am Beispiel Israels gesehen haben, „dass das Gericht beginnt beim Haus Gottes“ (1 Petrus 4,17).

Bedauerlicherweise ist Amerika reif für das Gericht… und das trifft auch auf die Gemeinde zu. „Achtet es für lauter Freude“ (Jakobus 1,2-4). Obgleich dies schwierig für uns ist, die Verfolgung und Prüfungen, die auf uns zukommen werden, dienen der Reinigung von Gottes Überrest. Als solcher versucht ein getreuer Soldat Christi, „Einsicht… in die Zeiten“ (1 Chronik 12,33) zu haben und seinen Haushalt, seine Gemeinde, und seine Gemeinschaft vorzubereiten – nicht für eine Revolution der Gewalt, sondern der des Herzens und der Gesinnung.

Jesus sagte in der Tat, „Mein Reich ist nicht von dieser Welt… [ansonsten] hätten meine Diener gekämpft“ (Johannes 18,36). Verstehen sie mich nicht falsch – ich bin kein Pazifist im strengen Sinne. Ich unterstütze den zweiten Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten [garantiert das Recht auf den Besitz und das Tragen von Waffen], ich unterrichte alle meine drei Söhne darin, ein verantwortlicher Schütze zu sein, ob für unsere Nahrungsversorgung oder zur Selbstverteidigung oder die der Familie. Aber hierin liegt der Unterschied: Das Recht „Waffen zu besitzen und zu tragen“ wurde uns nicht von Gott gewährt. Sollte unsere Regierung (irgendwann) an meine Tür klopfen und meine Waffen unter Androhung von Gewalt oder Gefängnis herausfordern, wäre es eine biblische Reaktion, Widerstand zu leisten oder „das Feuer zu eröffnen“?

Tausende von Neopatrioten jubelten, mich eingeschlossen, als der ehemalige NRA Präsident (Nationale Waffenvereinigung) und „Moses“ Darsteller Charleton Heston erklärte, es gebe nur einen Weg, wie er seine Waffen aushändigen würde, wenn der Feind (unsere eigene Regierung) „sie aus [seinen] kalten, toten Händen herausholt“. Aber durch Studieren, Gebet und Nachdenken bin ich zur Überzeugung gekommen, dass es töricht wäre, mein Leben für dieses „Recht“, welches der Mensch mir gegeben hat, hinzugeben. Obwohl widerstrebend und im Fleisch, bete ich, dass ich tun werde, was Jesus gebot: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist“ (Markus 12,17; Römer 13,1-7). Wenn notwendig, würde ich meine Familie ohne ein Gewehr mit meinem Leben verteidigen, aber wir müssen in Gottes Fähigkeit vertrauen, uns aus der „Versuchung“ oder Prüfung zu befreien, wenn sie kommt (Psalm 22,5, Jakobus 1,2-4).

Heute habe ich die Furcht, sollten Christen auf einen „Ruf zu den Waffen“ reagieren, um ein beliebiges totalitäres Regime, das möglicherweise (in Vorbereitung auf den Antichrist) geplant wird, zu bekämpfen, dann würden fromme Männer ins Gefängnis gesteckt oder sterben, und Frauen und Kinder zurücklassen, die dann sowohl physisch wie geistlich verheert werden. Unterzugehen in einem „Feuer des Ruhmes“ wie die revolutionären „Helden“, klingt gut für unser Fleisch, aber wenn wir tot sind, wie können wir das Evangelium unter dem heidnischen Herrscher oder der kommunistischen Kultur weitergeben, die emporsteigt, um unsere Konstitutionelle Republik zu ersetzen?

Wir sind in einer geistlichen Schlacht, aber wir müssen auswählen, auf welchem Hügel wir sterben wollen. Für unseren Nationalstolz oder auch nur für unsere „Rechte“ zu sterben ist nicht dasselbe, wie für die Sache Christi zu sterben. Für fromme Männer ist es weit besser, in einer heidnischen Nation zu überleben und sich den Landesgesetzen zu unterwerfen (was Gott anordnet) und durch Sein Wort weiterzuleben – es sei denn (oder bis), man verlangt von uns, uns vor einem falschen Gott zu verbeugen und ihn anzubeten. Solch eine Beleidigung würde immer noch nicht den Grund liefern, zu den Waffen zu greifen. In der Prüfung auf Leben und Tod im Feuerofen gingen Hananja, Misael und Asarja nicht als „nationale Patrioten“ in die Flammen, willens für ihre „Verfassungsrechte“ zu sterben, auch leisteten sie den Häschern keinen physischen Widerstand. Wie Christus war ihnen ein friedvoller Gehorsam und Beweis für Unterwerfung unter Gott, der alleine in der Lage ist zu retten (Daniel 3,17-18, Jakobus 4,12, Hebräer 7,25), zueigen.

Bedeutet das, wie einige Brüder andeuten, dass ich schwach bin, treulos oder faul? Bedeutet es, dass ich zum „Untergang“ unserer Nation bestimmt bin? Nein! Im Gegenteil, ich werde daran erinnert, „unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut“, was mich veranlasst, Gottes kostbare Ressourcen der Zeit und Energie wieder auf ewige Dinge auszurichten – und weder den „amerikanischen Traum“ für mich und meine Nachwelt zu erfüllen, noch Gottes „Reich jetzt“ aufzurichten. Eher müssen wir dringend in Angriff nehmen, „kauft die Zeit aus“ (Epheser 5,16) und mit erneuerter Leidenschaft das Evangelium predigen und Jünger gewinnen – nicht für eine irdische Hoffnung des Himmels hier, sondern mit dem Blick auf Sein Reich, das kommen wird (Christi ewiges Reich). Die Schrift ist eindeutig, dass dieser gegenwärtige irdische Globus „aber vor Hitze sich auflösen und die Erde und die Werke darauf verbrennen“ (2 Petrus 3,10) werden. Das schließt jedes Kirchengebäude mit ein, jede Villa, jedes Denkmal, jeden falschen Gott und jede politische Machtstruktur, die von der Menschheit errichtet oder ausgedacht wurde – ob Demokrat, Republikaner, Kommunist oder „Christ“.

Die Schrift sagt uns, dass „Friede auf Erden, [und] unter den Menschen [Gottes] Wohlgefallen“ (Lukas 2,14) erst kommen können, wenn Christus auf Erden herrscht und regiert. Als Christen sollten wir menschliches Leben, wo immer wir sind, schützen und verteidigen. Wir sollten nie Christus verleugnen, um unser Leben zu retten, aber uns vor einen vorrückenden Panzer zu werfen, der unsere „verfassungsgemäßen“ Freiheiten bedroht, würde nur unsere Stimme für Gott vernichten und zum Schweigen bringen, und würde nichts für die Sache Christi erbringen.

Sogar John Adams erkannte an, es sei vergeblich, „unmoralischen Leuten“, die versessen darauf sind, sich gegen ihren Schöpfer zu verschwören, eine „biblische Regierung“ aufzuzwingen. Trotz der mutigen Reden und bewundernswerten Taten unserer Revolutionshelden wie Paul Revere, war das eine biblische Reaktion? Oder ist der Apostel Paulus unser Modell für Christus, als er sagte, „Darum ertrage ich alles standhaft um der Auserwählten willen, damit auch sie die Errettung erlangen, die in Christus Jesus ist, mit ewiger Herrlichkeit“ (2 Timotheus 2,10).

Das sind schwierige Streitfragen, welche man im Gebet durcharbeiten muss. Möge uns der Herr weiterhin für all Seine Herrlichkeit und Absicht schärfen, „damit ihr… nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, euch behaupten könnt“ (Epheser 6,13) und wie Er gebietet, „Handelt damit, bis ich wiederkomme“ (Lukas 19,13) – und das soll nicht passiv erfolgen, sondern aktiv für das Evangelium und die Sache von Christus. „Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald! Amen. – Ja, komm, Herr Jesus“ (Off 22,20).

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.