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THE BEREAN CALL

P.O. Box 7019 Bend, Oregon 97708 www.thebereancall.org

September 09

Die Pfade der Vorzeit

T. A. McMahon

So spricht der HERR: Tretet hin an die Wege und schaut und fragt nach den Pfaden der Vorzeit, welches der gute Weg ist, und wandelt darauf, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! Sie aber sprechen: »Wir wollen nicht [darauf] wandeln!« Und ich habe Wächter über euch bestellt: Achtet doch auf den Schall der Posaune! Sie aber sprechen: »Wir wollen nicht darauf achten!« - Jeremia 6,16-17

Warum wollten die Israeliten nicht den „guten Weg“ und „Ruhe für ihre Seelen“? Warum wollten sie nicht „auf den Schall der Posaune achten“, das heißt auf das hören, was Gott zu sagen hat? Ich meine, folgender Grund könnte bestimmt zutreffen. Sie waren so weit davon entfernt, die Dinge auf Gottes Weise zu tun, dass sie keinen Bezug zu den „Wegen der Vorzeit“ haben konnten. Überdies entsprach ihre Vorstellung von „gut“ nicht der von Gott, und die „Ruhe“, die sie suchten, war nicht die Ruhe Gottes. Da sie aus Eigennutz so lange taten, was sie wollten, mag dies Gottes Weg weit jenseits ihrer Interessen und ihres Begriffsvermögens gedrängt haben. Diese Verfassung war nicht auf das alte Israel beschränkt; wir sehen sie auch in der Gemeinde heute.

Seit Jahrzehnten haben Dave Hunt und ich den schädlichen Einfluss psychologischer Therapie unter evangelikalen Christen angesprochen. Der Versuch, Gläubige davon zu überzeugen, Psychotherapie sei sowohl pseudowissenschaftlich wie auch antibiblisch, war ziemlich oft wie das Bestreben, mit einem Kanu gegen den Strom zu paddeln, zumeist angesichts von Stromschnellen und gelegentlich auch so herausfordernd wie ein Niagarafall. Ein Grund dafür ähnelt wahrscheinlich dem Beitrag zu der von Jeremia dokumentierten Rebellion: die Gemeinde ist durch psychologische Therapie so lange verführt worden, dass alles, was nicht im Einklang mit der aktuellen Therapiepraxis steht, üblicherweise als eine Folge von Ignoranz angesehen wird.

Ich erhielt neulich ein Buch, verfasst von Dr. Martin und Deidre Bobgan mit dem Titel Person to Person Ministry: Soul Care in the Body of Christ („Dienst von Person zu Person, Seelsorge im Leib Christi“). In Teilen ist es eine Anklage des unbiblischen Weges, den die evangelikale Kirche bei der Gesprächstherapie gegangen ist. Es ruft auch zu einer Rückkehr zu den „Wegen der Vorzeit“ auf, das heißt Gottes Anweisungen, wie Er möchte, dass Gläubige einander behilflich sind. Dies ist keine kritische Abhandlung, die sich auf die Probleme richtet, welche der professionellen Psychotherapie anhaften; auf diesen finsteren Schauplatz haben die Bobgans das Licht der Schrift in ihren vielen anderen Bücher gerichtet (siehe Septemberangebote bei TBC). Stattdessen rügt Person to Person Ministry jene Ansätze, die sich biblische Therapie nennen, doch viel von der weltlichen Art und Weise, Rat zu geben, entnommen haben.

Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass Fragen durch die Köpfe vieler rauschen, die an unserer Kritik der Gesprächstherapie Anstoß nehmen (obgleich sie es schätzen, wenn wir andere Sachen ansprechen): „Was meint ihr eigentlich? Erzählt ihr uns jetzt, dass sogar biblische Gesprächstherapie falsch ist?“ Kurz gesagt: ja – in den meisten Fällen. Das Buch der Bobgans bringt ausreichend Beispiele, damit jeder, der den Herrn und Sein Wort liebt, äußerst vorsichtig dabei wird, jemanden zu empfehlen, der sich biblischer Gesprächstherapeut nennt, sogar wenn er behauptet, er sei gegen die Psychologie. Auf der anderen Seite besteht der größere Wert dessen, was die Bobgans geschrieben haben, in ihrer Warnung, das heißt, Gläubige zu ermahnen und zu ermutigen, indem sie sie daran erinnern, dass Gott alles bereitgestellt hat, was sie benötigen, um mit den beunruhigenden Problemen des Lebens „durch das Wort Gottes, das Wirken des Heiligen Geistes… [und] der Gemeinschaft der Heiligen….“ (S. 172) fertig zu werden und daraus Nutzen zu ziehen.

Nicht notwendigerweise der einfache und eindeutig biblische Inhalt ist es, der Person to Person Ministry für manche verwirrend macht, sondern die Tatsache, dass unbiblische Wege und Mittel der Gesprächstherapie die Gemeinde so durchdrungen haben, dass alles, was sie herausfordert, wahrscheinlich als extrem angesehen wird. Hier sind einige „Therapie“ Probleme, die jenen Sorgen machen sollten, die auf Gottes Weise dienlich sein, und ihrerseits Hilfe erhalten wollen. Bitte schauen sie, wenn ich einige der Irrtümer aufführe, die sie aufdecken, ob entweder eine Praxis oder Lehre im Neuen Testament gefunden wird, welche diese heutigen Praktiken unterstützen. Mit anderen Worten, lautet die Frage wie im alten Kirchenlied, war es „gut für Paulus und Silas“? Viele „biblische“ Gesprächstherapeuten machen die Art und Weise nach, wie professionelle Gesprächstherapeuten praktizieren. Sie haben einen Therapieraum, einen Kalender mit Terminen, treffen sich auf Stundenbasis mit den Leuten, oft einmal pro Woche und öfter, und das geht manchmal Monate oder Jahre so weiter. Sie fordern Honorar ein oder nehmen Spenden für ihre Gemeinde an (die ihr Gehalt bezahlt). Manche sehen darin kein Problem, so lange wie der Therapeut „das Wort Gottes verwendet“. Abgesehen von der Tatsache, dass die Methoden mit der Lehre der Schrift im Streit liegen, bin ich nicht sicher, was es bedeutet, „das Wort Gottes zu verwenden“, weil sich die „biblischen“ Konzepte und Methoden von einem biblischen Therapeuten zum anderen unterschiedlich gestalten. Die meisten biblischen Therapeuten zum Beispiel integrieren psychologische Konzepte in mancher Weise, und integrieren humanistische oder Verhaltenspsychologie, die vergeistigt wurde, und so klingen sie, als ob sie im Einklang mit der Bibel stünden.

Lehren wie Freudscher psychischer Determinismus und das Unbewusste, oder die Jungsche Traumanalyse und das kollektive Unterbewusstsein oder der Behaviorismus oder die innere Heilung, usw. (ohne diese konkreten Begriffe zu gebrachen), nehmen bei denen überhand, die dennoch den Anspruch erheben, Sola Scriptura zu therapieren. Es ist auch üblich, die Vergangenheit zu erkunden und nach Ursachen für sündige Entscheidungen zu schauen, welche auf den eigenen Eltern oder der Umwelt oder einem Lebenstrauma beruhen. Manche spezialisieren sich auf Befreiung von Dämonen, wohingegen andere ihren Schwerpunkt in den unbiblischen vier Temperamenten haben. Die meisten derer, welche das Heilen von Erinnerungen praktizieren, würden argumentieren, sie hielten sich eher an die Schrift als an die Psychologie. Die Bobgans zeigen jedoch auf, „Jeder Therapeut verwendet die Bibel entsprechend einer Kombination aus persönlicher Erfahrung, säkularen Theorien, biblischen Lehren und gesundem Menschenverstand…. Obgleich manche versucht haben, das Gebiet durch Zertifikate, Diplome, Universitätsabschlüsse und Organisationen zu kontrollieren, gibt es kein allein stehendes Modell oder Methode biblischer Gesprächstherapie“ (S. 49). Doch bei all den Unterschieden zwischen biblischen Therapeuten, einschließlich derer, die versuchen, sich genau an Gottes Wort zu halten, haben alle dies gemeinsam: sie haben sich selbst (manche unabsichtlich) als Experten für die Lösung von Problemen des Lebens, welche sich nachteilig auf Christen auswirken, auf den Thron gesetzt. Dieser Problemlösungsansatz wird von hausgemachten Problemen heimgesucht, wie die Bobgans beweisen.

Zuallererst, weder der Gott der Bibel, noch Seine Anweisungen in der Schrift, noch das Werk des Heiligen Geistes im Leben eines Gläubigen sind dazu da, unsere täglichen mentalen, emotionalen und Verhaltensprobleme zu beheben. Jeder Gläubige ist ein neues Geschöpf in Christus, und sein Ziel im Leben ist es, dass Christus in ihm Gestalt gewinnt. Das ist der Prozess der Heiligung – von den Wegen, Mitteln und Lüsten der Welt zu einem Leben abgesondert zu werden, das in Ergebenheit zum Herrn geführt wird und in dem Entscheidungen getroffen werden, die Ihm gefallen, dem Einen, mit dem jeder wahre Gläubige die Ewigkeit verbringen wird. Es ist ein Wachstumsprozess, welcher zu Zeiten Leiden und Prüfungen einbezieht, die der Herr in unserem Leben zulässt, um uns zu helfen, von Ihm abhängig zu sein und in unserer Beziehung zu Ihm zu reifen. Doch das meiste biblische Therapieren ist in einer „löse einfach das Problem“ oder „werde die Symptome los“ Mentalität und Methode gefangen, zusammen mit anderen Konzepten, die dem biblischen Weg entgegenstehen. Die Bobgans schreiben:

Auf das Problem zentrierte Therapie spricht das Fleisch sowohl des Therapeuten wie seines Patienten an…. Der Therapeut erscheint als der Experte, der alles beieinander hat und in der Lage ist, denjenigen zu heilen, der nicht es nicht hat…. Den Appell an das Fleisch des Patienten gibt es, weil die Patienten ihren Fall üblicherweise vortragen können, ohne dass ihnen widersprochen wird, sie verdammt oder verurteilt werden, aber stattdessen große Sympathie und Unterstützung erlangen. Je direkter man sich am Problem orientiert, desto egozentrischer wird die Therapie. Die Konzentrierung auf das Problem und der Egoismus sind verknüpft.

Gerade so wie Psychotherapeuten in der Welt als Experten angesehen werden, so wurden auch ihre problemzentrierten biblischen Ebenbilder in der Gemeinde als Experten angesehen. Der Therapeut genießt oft größeres Ansehen als der Pastor, und Therapie genießt oft größeres Ansehen als Lehren, Predigen und Evangelisieren. (S. 24-25)

Predigen, Lehren und Evangelisieren sind Gaben des Heiligen Geistes. Therapieren findet sich jedoch augenfällig nicht unter den Gaben. Warum steht da nicht Therapieren, besonders weil in der Öffentlichkeit stehende Therapeuten und andere in dieser Position, wie man mit Recht behaupten kann, die einflussreichsten Leute in der evangelikalen Gemeinschaft heute sind, entweder auf nationaler Ebene oder in der örtlichen Gemeinde? Die Antwort lautet, die Therapie ist kein biblischer Dienst. Jene, die als Therapeuten fungieren (biblisch oder anders), sind irrtümlich in eine Aktivität einbezogen, welch in erster Linie eine Funktion des Geistes Christus ist. Er ist unser Ratgeber [im Englischen dasselbe Wort wie Therapeut]. Meistens verdrängen Therapeuten den Geist Christi, indem sie im Leben eines Gläubigen zu tun versuchen, was nur Gott tun kann. Sie versuchen in das Herz des Patienten zu spähen, und fassen nach Motivationen, Verbindungen, Anreizen zur Sünde und anderen Einsichten, um die beunruhigenden Zustände zu beheben. Sie greifen nach Strohhalmen, denn eine solche Aktivität kann zumindest nur in menschlichen Spekulationen resultieren, und sogar noch wichtiger, sie verdrängt den überführenden, korrigierenden und tröstenden Dienst des Heiligen Geistes und des Wortes Gottes als die einzig wahren „Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens“ (Hebräer 4,12).

Wenn nun psychologische Gesprächstherapie am Ende und biblische Therapie selten – wenn überhaupt – biblisch ist, was bleibt den Gläubigen dann? Die „Wege der Vorzeit“! Die Wege der Vorzeit, wie ich sie in diesem Artikel gebrauche, sind einfach die Wege, auf denen wir einander nach dem Willen Gottes dienlich sein sollen. Ein Drittel des Buches der Bobgans trägt den Titel „Was getan werden kann: Christus zentrierter Dienst“. Was sie uns aus dem Wort Gottes bereitstellen, ist so einfach und wahr, dass es ohne Zweifel für eine Vielzahl von Gläubigen, die durch den beherrschenden Einfluss der Psychologie auf die Kirche konditioniert worden sind, als fern liegend oder sogar als unglaublich erscheint. Das ist traurigerweise keine wilde Vermutung. Ich habe eine solche Reaktion seit Jahren erfahren, wenn ich meine Bedenken über die unbiblische Natur der Gesprächstherapie zum Ausdruck brachte.

Lasst mich euch eine aktuelle Situation schildern, die meiner Ansicht nach dem analog ist, was die Bobgans im Leib Christi ermutigen. Ich hoffe, es wird bei einigen zum besseren Verständnis beitragen. Die Amerikanische Krebsgesellschaft und die Amerikanische Herzvereinigung haben Milliarden Dollar ausgegeben, um Jahrzehntelang nach Heilmitteln jeweils für Krebs- und Herz-Kreislauferkrankungen zu forschen. An einem gewissen Punkt erkannten beide Organisationen, die Förderung eines Vorbeugeprogramms sei eine bessere Strategie als all ihre Zeit, Energie und Finanzen in die Heilung der Krankheiten selbst zu stecken. Heute sind sie sehr darin engagiert, Änderungen im Lebensstil einer Person zu empfehlen, die dazu beitragen, Krebs und Herzkrankheiten vorzubeugen, besonders durch gesunde Ernährung und Bewegung. Es ist ein säkularer „Wege der Vorzeit“ Plan, und es hat bei jenen „gute“ Ergebnisse ergeben, die ihrem Rat gefolgt sind. Wie Benjamin Franklin bemerkte, „Eine Unze Vorbeugung ist ein Pfund Heilung wert“. Doch viele haben sich entschieden, „Wir wollen nicht darauf gehen [laufen, Fahrrad fahren]“. Die notwendige Disziplin für eine Lebensführung, die eine gesunde Ernährung und vernünftige Bewegung umfasst, hat keine hohe Priorität bei ihnen, und sie bevorzugen (begierig) eine rasche Lösung oder Heilung der Krankheit, sollte sie in ihrem Körper auftreten.

Gute „Wege der Vorzeit“ sind hauptsächlich präventiv. Die Betonung liegt auf dem Wachstum und der Reife des Gläubigen. Noch mal, die Bobgans weisen den Leser zur Schrift: „‚der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben’ (Habakuk 2,4; Römer 1,17; Galater 3,11: Hebräer 10,38). Deshalb macht der Glaube an all das, was Christus getan hat (Sünde besiegen, Errettung garantieren, neues Leben und Kraft durch den Heiligungsprozess gewähren und Gläubigen die feste Hoffnung auf die Ewigkeit mit Ihm geben), den Hauptschwerpunkt im ganzen neutestamentlichen Dienst aus“ (S. 171). Das Leben eines Gläubigen in Christus muss durch den Heiligen Geist geleitet werden, der in jedem Gläubigen wohnt, ihn dazu in die Lage versetzt, gerechte Entscheidungen zu treffen, ihm hilft, Frucht zu bringen, das Wort und das Fleisch gewordene Wort besser zu verstehen und zu kennen, Jesus mehr zu lieben, und somit zu tun, was Ihm gefällt. Solch ein Ansatz ist keine Methode oder Technik oder Programm oder irgendetwas anderes, was durch den Menschen hervorgezaubert wurde, sondern eher das übernatürliche Leben, was von Gott geleitet wird. Es ist ein Leben des Glaubens, ohne den es unmöglich ist, Gott zu gefallen (Hebräer 11,6). Im Vergleich dazu ist Problemzentrierte Therapie tragisch. Die Bobgans schreiben,

Im Glauben reif zu werden übertrifft bei weitem jede Veränderung in den Umständen oder Sofortlösungen für zeitliche Probleme, obgleich Veränderung in den irdischen Dingen das geistliche Wachstum begleitet. Worüber wir hier sprechen hat ewige Konsequenzen, nicht einfach Lösungen, welche Leuten vorläufig ein besseres Gefühl gibt (S. 171-172).

Wer die Folgerung gezogen hat, das, worauf die Bobgans drängen, sei unpraktisch für den Umgang mit den Problemen des Lebens, muss dies bedenken: welches beunruhigende Problem, das sie sich vorstellen können, umfasst nicht „die Lust des Fleisches“, d.h. Sünde? Sie müssen es mit dem Apostel Paulus aufnehmen, der unter Inspiration des Heiligen Geistes schrieb: „Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lust des Fleisches nicht vollbringen. Denn das Fleisch gelüstet gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; und diese widerstreben einander, so dass ihr nicht das tut, was ihr wollt…. Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln“ (Galater 5,16-17.25). Das sind Gottes Anweisungen, Seine „Wege der Vorzeit“, welchen die Kirche zweitausend Jahre lang erfolgreich gefolgt ist. Nichts könnte praktischer sein. Überdies sind Seine Worte an jeden Gläubigen gerichtet, einen jeden, den Er ausgerüstet hat, seinen Mitgläubigen dienlich zu sein. Das ist der Aufruf für Person to Person Ministry:

Durch Gottes Gnade und Befähigung sind Gläubige im Herrn Jesus Christus, die mit Ihm täglich wandeln und im Glauben durch die Prüfungen des Lebens reifen, bereits dafür ausgerüstet, Mitgläubigen dienlich zu sein, welche unter der gleichen Art von Problemen leiden, die üblicherweise von ausgebildeten Therapeuten behandelt werden. Für diese Aufgabe sind diese Gläubigen durch das ausgerüstet, was Christus bereits in ihnen durch das Wort Gottes, das Wirken des Heiligen Geistes, die Prüfungen des Lebens, die Gemeinschaft der Heiligen und die Gelegenheiten zu dienen getan hat

Paulus schrieb das Folgende für jeden von uns, der dem Herrn folgen und in Seiner Wahrheit dienen will: „Brüder, wenn auch ein Mensch von einem Fehltritt übereilt würde, so helft ihr, die ihr geistlich seid, einem solchen im Geist der Sanftmut wieder zurecht; und gib dabei acht auf dich selbst, dass du nicht auch versucht wirst! Einer trage des anderen Lasten, und so sollt ihr das Gesetz des Christus erfüllen“ (Galater 6,1-2).

Der Herzensschrei eines jeden von uns sollte lauten: Herr, hinsichtlich der „Wege der Vorzeit“ – Deinen Wegen – hilf Deinem Leib der Gläubigen „darin zu wandeln“. TBC

Zitate

In einer Welt, die sich ständig ändert, ist es beruhigend, etwas zu finden, das sich nicht verändert, nämlich die Liebe Christi. Unsere Liebe bewegt sich auf und ab. Sie ist wie eine emotionale Achterbahn. Nicht so mit unsrem Herrn. Seine Liebe ermüdet und verändert sich nie.

Und es ist eine reine Liebe, äußerst frei von Selbstsucht, ungerechtem Kompromiss, oder unwürdigem Motiv. Sie ist fleckenlos und ohne den Hauch von Besudelung.

Wie Seine Gnade ist Seine Liebe umsonst. Dafür können wir immerwährend dankbar sein, weil wir Arme, Bettler und bankrotte Sünder sind. Und sogar wenn wird all die Reichtümer der Welt besäßen, könnten wir nie auch nur eine Anzahlung auf eine solch unbezahlbare Liebe leisten.

William MacDonald The Disciples Manual

F & A

Aus den TBC Archiven:

Frage: Wo nehmen sie den Mut her, die ihrer Ansicht nach falschen Lehren einiger der meistbekannten und populärsten christlichen Führer bloßzustellen? Haben sie zuerst unter vier Augen mit ihnen gesprochen, wie die Schrift uns sagt? Kann Korrektur nicht erzielt werden, indem man sich einfach auf die falschen Lehren bezieht, ohne die Persönlichkeiten hinein zu bringen? Ist es wirklich produktiv, namentlich die zu identifizieren, welche diese Dinge lehren? Würde es nicht stattdessen das Gegenteil bewirken, wenn man sie und ihre Verehrer beleidigt? Und ist es nicht finanziell sehr teuer, wenn sie die Unterstützung vieler Leute verlieren?

Antwort: Das ist die am häufigsten gestellte Frage aller Fragen und ich begegne ihr überall. Zunächst ist es keine Sache des Mutes, sondern des Gehorsams unserem Herrn und Seinem Wort gegenüber. Wir haben keine Wahl, sondern müssen „ernstlich für den Glauben kämpfen“ (Judas 3) und indem wir das Wort verkündigen, zu „überführen, tadeln, ermahnen mit aller Langmut und Belehrung“ (2 Timotheus 4,2; 3,16). Es gibt keine Alternative. Wir wagen es nicht, diese Gebote zu ignorieren – für die Ehre unseres Herrn und denen zuliebe, die getäuscht worden sind und für deren Rettung wir alles tun müssen, was wir können.

Wir glauben, dass Zurechtweisung so öffentlich und weit verbreitet sein muss, wie es die falsche Lehre war. Das ist sowohl dem Lehrer zuliebe wie auch für seine Nachfolger notwendig. Irrtum, der öffentlich gelehrt wurde, muss öffentlich korrigiert werden. Vertrauliche Diskussionen darüber nützen der Vielzahl nicht, die dadurch getäuscht wurde. Wir haben herausgefunden, dass vertrauliche Diskussion weitgehend unproduktiv ist. Jene, die wir vertraulich konfrontiert haben, schienen zu der Zeit mit uns überein zu stimmen, und lehrten dann weiterhin denselben Irrtum.

Ja, wir glauben, dass es in den meisten Fällen notwendig und produktiv ist, die falschen Lehrer mit Namen zu nennen. Wie sonst kann der Tadel ausgeführt werden? Falsche Lehre auf allgemeine Weise festzustellen, nützt wenig. Wir müssen nicht nur den gelehrten Irrtum spezifisch identifizieren, sondern auch jene, die ihn lehren, weil sie oft hoch angesehen sind, so dass, was immer sie sagen, ohne Fragen angenommen wird, sogar ohne zu merken, was daran falsch ist – und dadurch werden viele in die Irre geführt.

Die Biblische Anforderung, zu jemanden alleine zu gehen, besteht nur, wenn die „Übertretung“ persönlich gegen uns gerichtet ist: „Wenn aber dein Bruder an dir gesündigt hat, so geh hin und weise ihn zurecht unter vier Augen“ (Matthäus 18,15). Alle christlichen Führer, die wir mit Namen nennen, haben uns nicht individuell beleidigt, sondern haben öffentlich das gelehrt, was wir aufrichtig für eine falsche Lehre halten, schädlich für Tausende (in manchen Fällen sogar Millionen) der Hörer und Leser.

Hält uns das von Radio und Fernsehshows fern und verringert die Spenden, die wir ansonsten erhalten würden, indem wir für die Wahrheit eintreten und die populäreren Leute, als wir es sind, welche Irrtum lehren, mit Namen benennen? Ja, aber das ist etwas, was wir dem Herrn überlassen. Gott behüte, dass wir je solch Bedenken zulassen könnten, unsere Treue zu unserem Herrn und zu Seinem Wort in irgendeiner Weise zu beeinflussen! Das wäre so töricht wie das Lob Gottes gegen das Lob von Menschen einzutauschen und eine ewige, himmlische Belohnung für eine zeitliche, irdische.

Frage: Ich weiß, Gottes Wort ist unfehlbar und irrt nicht, aber ich kann Jeremias Feststellung, Jerusalem würde 70 Jahre lang verwüstet bleiben, weder mit der Geschichte noch mit der Bibel in Einklang bringen. Wann begann die Periode von 70 Jahren und wann endete sie? Auch komme ich nicht klar mit Darius, Kyrus, dem Wiederaufbau des Tempels in Ezras Zeit und dem Wiederaufbau von Jerusalem unter Nehemia.

Antwort: Das ganze Thema der 70 Jahre dauernden Verwüstung Jerusalems scheint mehrere anscheinend hoffnungslose Widersprüche zu enthalten. Ich habe gelernt, dass Gott scheinbare Widersprüche zulässt, um uns zu zwingen, tiefer zu graben. Dadurch stärkt er am Ende unseren Glauben.

Zunächst mal begegnen wir dem scheinbaren Widerspruch über die Dauer von Daniels Zeit in Babylon. Daniel 1,21 sagt, „Und Daniel blieb bis zum ersten Jahr des Königs Kyrus….“ Aber 10,1 sagt, „Im dritten Jahr des Kyrus, des Königs von Persien, wurde dem Daniel… ein Wort geoffenbart….“ Wenn Daniel nur bis zum ersten Jahr von Kyrus blieb, wie konnte er noch im dritten Jahr von Kyrus leben und Offenbarungen erhalten?

Offensichtlich kann 1,21 nicht bedeuten, dass Daniel im ersten Jahr von Kyrus starb. Die Feststellung wird gemacht, weil Kyrus in seinem ersten Jahr den Juden die Rückkehr erlaubte. Somit wird uns gesagt, dass Daniel lebte, um die Rückkehr der Gefangenen unter Kyrus zu erleben. Dass die erste Welle von Gefangenen im ersten Jahr des Kyrus zurückkehrte, wird eindeutig in 2 Chronik 36,22-23 sowie Esra 1,1-4; 5,13 und 6,3 ausgesagt.

Dies bringt uns zu dem anscheinend hoffnungslosen Widerspruch aufgrund der Tatsache, dass Kyrus II, bekannt als Kyrus der Große, von 550-529 vor Christus regierte. Das erste Jahr seiner Herrschaft, 550 vor Christus, würde viel zu früh für eine Rückkehr der Gefangenen nach Jerusalem sein, wenn das in der Tat das Ende seiner 70-jährigen Verwüstung markierte. Sogar wenn wir von der ersten Wegführung der Gefangenen nach Babylon im Jahr 605 vor Christus zählten, gibt das erst 55 anstatt 70 Jahre Verwüstung von Jerusalem, welche von Jeremia (Jeremia 25,3-11; Daniel 9,2) prophezeit wurde. Wir könnten Legitimerweise die Periode bis zu den ersten Jahren seiner Herrschaft in Babylon ausdehnen, das er 539 vor Christus eroberte. In diesem Jahr wurde das Dekret ohne Zweifel erlassen, und damit ist auch das erste Jahr seiner Regierung gemeint (er war bis dahin nicht für die jüdischen Gefangenen zuständig), aber dann würden uns noch immer 4 Jahre an den notwendigen 70 Jahren Verwüstung fehlen.

Es scheint jedoch klar, dass die erste Welle der durch Kyrus Dekret nach Jerusalem Zurückkehrenden, die im Anfang des Wiederaufbaus des Tempels resultierte, nicht die 70-jährige Verwüstung beendete. Acht Jahre nach dem Tod von Kyrus, im ersten Jahr des Darius betete Daniel immer noch für die Wiederherstellung Jerusalems (Daniel 9,1-19). Kyrus starb 529 vor Christus und sein Sohn Kambyses folgte ihm, dem 521 vor Christus wiederum Darius folgte (nach einer achtmonatigen Zwischenzeit mit einem unrechtmäßigen Machthaber 522 vor Christus). Somit betete Daniel, mindestens 18 Jahre nachdem die erste Welle der Gefangenen nach Jerusalem zurückkehrte und den Tempel wiederaufzubauen begann, immer noch inbrünstig für ein Ende der Verwüstung von Jerusalem (Daniel 9).

Offensichtlich wird die 70-jährige Verwüstung von Jerusalem von der Schrift nicht mit dem Dekret des Kyrus, das die Rückkehr der Gefangenen erlaubte, als beendet angesehen. Die grundlose Annahme; dass die Verwüstung zu dieser Zeit endete, schafft diese Verwirrung. Während uns zumindest viermal gesagt wird, dass dieses Dekret im ersten Jahr des Kyrus erlassen wurde (dem ersten Jahr seiner Herrschaft in Babylon) steht nirgendwo, dass dieses Dekret das Ende der prophezeiten Verwüstung Jerusalems darstellte.

Dass die Verwüstung nicht zu jener Zeit endete, wird durch sorgfältiges Lesen des Buches Esra deutlich. Sobald die Fundamente des Tempels gelegt waren, kam Opposition auf. Der Widersacher „suchte… die Hände des Volkes Juda schlaff zu machen und sie vom Bauen abzuschrecken. Und sie warben Ratgeber gegen sie an, um ihr Vorhaben zu verhindern, solange Kyrus… lebte, bis Darius… zur Regierung kam“ (Esra 4,4-5). Obgleich Kyrus ohne Zweifel gute Absichten hatte, war er anscheinend nach dem Erlass des Dekrets zu sehr in Anspruch genommen, um sicherzustellen, dass es in Jerusalem umgesetzt würde. Den Gefangenen war es erlaubt worden, zurückzukehren, und die Tatsache, dass sie daran gehindert wurden, den Tempel zu bauen, wurde übersehen, wenn es ihm überhaupt je berichtet wurde. Vers 6 spricht von der Opposition während der Regierung von Ahasveros (in der säkularen Geschichte als Kambyses bekannt). Verse 7-23 beziehen sich in größerer Ausführlichkeit auf das Dekret von Artaxerxes, durch welches das Werk am Tempel mit Macht und Gewalt gestoppt wurde. Dieser Artaxerxes war auch als Smerdis bekannt, ein unrechtmäßiger Machthaber, der den Thron 522 vor Christus an sich riss und acht Monate später ermordet wurde, welchem dann Darius nachfolgte. Der Aufschub des Wiederaufbaus des Tempels ging bis ins zweite Jahr der Regierung von König Darius von Persien (Esra 4,23-24). Nun sehen wir die Antwort auf das Gebet Daniels mit der Wiederaufnahme des Tempelbaus 521 vor Christus! Der Tempel wurde dann im sechsten Jahr der Herrschaft des Darius (Ezra 6,15) 516 vor Christus vollendet.

Somit wird die 70-jährige Verwüstung tatsächlich von der Zerstörung des Tempels 586 vor Christus bis zu seiner Fertigstellung 516 gezählt. Das macht genau 70 Jahre. All die scheinbaren Widersprüche verschwinden und der biblische Bericht passt perfekt in ein sehr komplexes Szenario, ein weiterer Grund für absolutes Vertrauen in alles andere, was die Bibel zu sagen hat.

Frage: Die Bibel scheint einige Male zu sagen, dass die Juden (das Volk Israel) Gottes auserwähltes Volk sind. Sie bedeuten für Ihn etwas Besonderes. Ich verstehe jedoch nicht, warum es überhaupt ein auserwähltes Volk geben musste. Können sie dies bitte erklären?

Antwort: Den Messias in die Welt zu bringen ist einer der Gründe für ein auserwähltes Volk. Der Messias musste durch eine spezielle Abstammungslinie kommen; Er konnte nicht Mitglied aller Rassen sein. Eine einzelne Volksgruppe musste erwählt werden, und Gott musste sie isoliert und erkennbar halten, um seine Prophezeiungen hinsichtlich des Kommens des Messias zuallererst für sie und Seine Ablehnung durch sie zu erfüllen. Zahlreiche Prophezeiungen wurden gegeben, auf dass es keinen Zweifel hinsichtlich der Identität des Messias und Seiner Mission geben konnte. Seine Abstammung war ein wichtiger Faktor Seiner Identität.

Ein weiterer Grund für ein auserwähltes Volk besteht darin, dass Gott ein besonderes Volk benötigte, durch das Er Sich offenbaren konnte. Auch wollte Er durch sie die Beziehung zeigen, die Er zu allen Völkern haben wollte. Ja, Er wollte alle Völker segnen, aber um das zu tun, musste Er mit einem besonderen Volk anfangen.

Die Juden wurden auch auserwählt, Gottes Gesetze zu empfangen und zu bewahren. Sie wurden erwählt, ein heiliges Volk zu sein. Sie wurden erwählt, ein Beispiel sowohl von Gottes Züchtigung wie auch von Seiner Gnade zu sein. Durch ihre Geschichte der fortgesetzten Rebellion und Gottes Geduld mit ihnen, haben die Juden die Gewissheit verschafft, dass Gott seine Verheißungen hält und unendlich an Gnade und Barmherzigkeit ist.

Ein weiterer wichtiger Grund dafür, dass Gott ein besonderes Volk erwählte, bestand darin, der Welt Seine Existenz zu beweisen, indem Seine Propheten Hunderte und sogar Tausende Jahre im voraus genau vorhersagten, was ihnen geschehen würde. Wir haben dies im Detail in mehren Büchern biblisch wie historisch dargelegt, darunter Die Frau und das Tier und Judgment Day!

Kurz zusammengefasst versprach Gott dem Volk Israel das Land Kanaan; als Er sie ins Land hineinbrachte, warnte Er sie, sollten sie Ihm ungehorsam sein, würden sie vertrieben und überall verstreut werden. Sie würden wie kein anderes Volk gehasst, verfolgt und getötet werden (Antisemitismus ist ein Phänomen ohne Parallele in der Geschichte), aber Gott würde ihre vollkommene Zerstörung nicht zulassen. Nachdem Israel dem Messias zujubelte, als Er auf einem Eselsfohlen nach Jerusalem hineinritt, um Israel das Heil zu bringen, würde es Ihn ablehnen; Er würde gekreuzigt werden, und Jerusalem und der Tempel würden noch mal zerstört werden und die Juden in der endgültigen Diaspora in jede Nation verstreut werden. Dennoch würden sie wunderbarerweise als eine identifizierbare Volksgruppe von Leuten bewahrt und in den letzten Tagen zurück in ihr Land gebracht werden. Zu jener Zeit würde Gott, wie Er es 2.500 Jahre zuvor vorhersagte, Jerusalem zu einem Taumelbecher machen und zu einem Laststein um den Hals der Völker der Welt. Jesus sagte vorher, dass Jerusalem durch die Heiden zertreten werde würde, bis die Zeit der Heiden erfüllt wäre.

In unserer Generation haben wir, genau wie vorhergesagt, Israels Wiederherstellung als eine Nation in seinem eigenen Land gesehen (bis jetzt tatsächlich nur ein kleiner Teil), die Entschlossenheit der Welt, Israel keine Souveränität über Jerusalem zu gestatten, die wiederholten Angriffe gegen es durch seine moslemischen Nachbarn, und wie Israel jedes Mal durch Gottes Rettung triumphierte. Heute ist Jerusalem (und besonders der Tempelberg) ein Laststein um den Hals der Völker der Welt, wie die Nachrichten beständig berichten. Die Bibel teilt uns mit, wie alles enden wird, aber die Welt ist nicht gewillt zu glauben und sich Gottes Plan zu unterwerfen.

Keiner dieser Beweise wäre möglich gewesen, ohne ein auserwähltes Volk zu haben. In der Schrift findet man noch viel mehr, aber hier haben wir nur begrenzt Platz.

Alarmierende Nachrichten

The Denver Post, 09.08.2009: BUDDHISMUS STÄRKT VERBINDUNGEN ZUR KIRCHE [Auszüge] – Was in jüngerer Vergangenheit exotisch und fremd erschien, wird nun beinahe routinemäßig in „die Herde“ eingeschlossen. Der Buddhismus wird nicht nur als eine Hauptströmung in der amerikanischen Religion akzeptiert, fromme Christen und Juden, die östliche spirituelle Einsichten und Praktiken wie zum Beispiel Meditation in ihre eigene Religion einfließen lassen, folgen ihm in zunehmendem Maße.

Als John Weber im Alter von 19 Jahren Buddhist wurde, waren seine frommen methodistischen Eltern überhaupt nicht erfreut. In den letzten Jahren jedoch, luden sie ihren Sohn, ein Experte für religiöse Studien, ein, in ihrer Gemeinde über den Buddhismus zu sprechen. „Das wäre früher nicht möglich gewesen“, sagte Weber. „Sie wären peinlich berührt gewesen“.

Die Umfrage zum Religiösen Umfeld durch das Pew Forum 2007 ergab, dass sieben von zehn Amerikanern, die eine Religion haben, glauben, es gebe mehr als einen Weg zur Errettung. Eine wachsende Anzahl von Leuten fasst mehr als einen Weg ins Auge. Und sie sinnen über Meditation selbst nach.

Es gibt Jubus – Juden, welche den Buddhismus in ihre Praxis des Judentums hineinbringen – und Bujus, die Buddhisten mit jüdischen Eltern sind. Dann gibt es UUBus, oder Unitarische Universalistische Buddhisten, und Ebus, oder Episkopalische Buddhisten. Es gibt auch Zen Katholiken.

„Es gibt einen eindeutigen Trend und eine Bewegung, die nicht umgekehrt werden kann“, sagt Ruben Habito, ein laizistischer Jesuitenpriester, Zenmeister und Professor der Weltreligionen an der Southern Methodist University in Dallas. „Wir befinden uns in einem neuen, spirituellen Zeitalter, einem interreligiösem Zeitalter“.

Die Leute sind hungrig nach einer tieferen, spirituellen Erfahrung – Meditation, Aufmerksamkeit, persönliche Umgestaltung, tiefe Einsicht, Einheit mit Gott oder dem Universum…. Für viele Christen, die von ihrer Vergangenheit abgeschnitten oder vom Glauben ihrer Erziehung entfremdet sind, diente der Buddhismus als Brücke zur alten Weisheit.

„Das Problem besteht darin, die kontemplative Tradition in der Christlichen Kirche hatte im Laufe der Jahrhunderte ihre Höhen und Tiefen“, sagte Pater Thomas Keating, ein Trappistenmönch und Leiter der Bewegung für zentrierendes Gebet, ein modernes Wiederaufleben der christlichen, kontemplativen Praxis. „Wir spürten, dass die östlichen Religionen, mit ihrer hoch entwickelten Spiritualität, etwas hatten, was wir nicht haben…. Es ist wichtig die mystischen Aspekte des Evangeliums wieder zu erlangen.“

[TBC: Nein. „Es ist wichtig“ das einfache Evangelium, welches der einzige Weg für die Menschheit ist, mit Gott versöhnt zu werden, zu verstehen und zu glauben. Buddhismus ist „eine Brücke zu altem“ Heidentum, und als ein „Weg, der in zunehmendem Maß von treu[losen] Christen beschritten wird“, ist es eine Hauptstraße, die zur ewigen Trennung von Gott führt.]

Speaking Schedule

Sep 11-13 Great Lakes Prophecy Conference (TA) Appleton, WI (920) 735-1242

Sep 16-18 Winnipeg Prophecy Conference (Dave) Winnipeg, MB (204) 853-7786

Oct 4-6 Midnight Call Prophecy Conference (Dave) Myrtle Beach, SC (800) 845-2420

Briefe

Lieber Tom,

Vielen Dank für die Kommentare über The Shack in der Augustausgabe. Wir kennen viele „Christen“, die Gefallen an diesem Buch haben. Ich weiß, euer Material wird uns bei der Verteidigung der Wahrheit helfen. F&MM (TX)

TBC,

Danke für eure treue Arbeit jeden Monat. Meine einzige Hoffung, wenn ich meine Berean Call Email öffne, besteht darin, dass ihr es zweimal so lang gemacht habt, wie es im vorigen Monat war! Gott hat mich gewiss gesegnet, als ich anfing, euren Rundbrief zu erhalten. Möge Gott eure Arbeit beständig segnen. SK (Email)

Liebes TBC,

[Danke euch für] siebzehn Jahre des Segens und der Information, die ich nirgendwo sonst erhalten konnte. Ich wünschte, ihr könntet zwei Rundbriefe pro Monat herausbringen, da ich ihn an dem Tag, wo er ankommt, verschlinge. Ihr seid durch den Herrn gesegnet und ich danke euch auch sehr, mit anderen das zu teilen, was euch von Ihm gegeben wurde. JW (OK)

Lieber Dave und Belegschaft,

Zusammen mit zweifellos Tausenden anderen von uns bin ich sehr erleichtert zu hören, dass sie auf dem Wege der Besserung sind. Sie und ihre Belegschaft sind in meinen täglichen Gebeten eingeschlossen, und ich bin begeistert zu hören, wie Gott antwortet. Ich bin für ihre Liebe und Hingabe für Israel so dankbar. Es wäre schwierig, nicht Gottes speziellen Einfluss auf diese Leute zu erkennen, wenn wir von ihrer Überlegenheit auf militärischem und intellektuellem Gebiet lesen. Danke für ihre biblische Perspektive und Liebe für die Wahrheit. Möge es dem Herrn gefallen, sie noch für weitere fruchtbare Jahre unter uns zu behalten. PB (NM)

Liebe Brüder Dave und TA

Vor allem anderen möchte ich ihnen beiden für ihren Dienst und ihre Treue, Gott und Seinen Leuten zu dienen, danken. Ich bin Christ seit der Zeit kurz nach meiner ersten Verhaftung vor etwa sechzehn Jahren, und wurde durch die kostenlose, souveräne Gnade Gottes wiedergeboren. Im Laufe dieser Jahre hatte ich die Gelegenheit, eine Anzahl ihrer Bücher zu lesen und wurde dabei gesegnet, ermutigt, und herausgefordert. Ich bin auch regelmäßiger Leser des Berean Call, welcher auch ein Segen war. Ich danke ihnen und möge unser großer Gott und Erlöser sie beide stärken und ermutigen, während Sie weiterhin in Seiner Liebe wandeln. MF (Gefangener, Arizona)

Dave Hunt,

Ich erhielt gerade ein Email von einer Kundin, und sie sandte mir Informationen über ihre kritische Webseite. Ich stellte ihr eine Frage. Wie erfinden diese Leute all dieses Zeugs? Dann erwähnte ich, vielleicht stünden Mr. Dave Hunt und seine Freunde vor meinem Fenster, wenn ich Jahwe anbetete, während ich unser Salbungsöl der Vision vom Dritten Himmel zusammenmischte. Danke für den Artikel, Dave Hunt [siehe TBC Extra Mai 2006, „Propheten der ‚Neuen Reformation’ bringen Produkte mit dem Versprechen von Macht heraus.“]. Vor Jahren machte ich mir eine Kopie davon. Gerne würde ich ihnen eine Flasche vom Salbungsöl der Vision vom Dritten Himmel schicken, vielleicht würden sie Gefallen daran finden. Sie haben uns verflucht, dafür vergebe ich ihnen in Jesu Namen. Bitte denken sie daran, jene Balken aus ihren Augen zu nehmen. TP (Email)

Hallo Dave,

Ich schätzte die vielen Einsichten in ihrem Buch, What Love Is This? [siehe Produkte auf der TBC Webseite] hinsichtlich der falschen Lehre des Kalvinismus. Mit der Romanfigur Al in ihrem Buch konnte ich mich voll identifizieren. Das spiegelte wirklich wieder, was ich durchmachen musste und zu Zeiten noch durchmache. Ich wurde herrlich errettet und glaubte, dass Christus für meine Sünden starb, und damit kamen all die neuen Wünsche und Vorlieben und geänderten Handlungen. Ungefähr vier Jahre, nachdem ich gerettet wurde, fing ich an, die Erwählung und Vorbestimmung zu sehen und darin zu forschen. Nun, ich wurde „Kalvinist“. Das einzige Problem damit war, dass Zweifel und Angst aufkamen, [ob] ich einer der Erwählten sei…. Scheinbar sprechen Kalvinisten, oder zumindest eine Menge, die ich gelesen habe (Puritaner, Pink, MacArthur, Shelton, Piper) immer die Heilsgewissheit an und dass die Überprüfung unbedingt erforderlich ist, und doch sagen sie nie wirklich (anders als MacArthur), man könne seiner Errettung absolut gewiss sein. Sie betonen diese Vorstellung, jene mit falschem Glauben könnten sich sehr ähnlich wie jene verhalten, die einen echten Glauben haben (das ist eine große Kapitalspritze!) und unser Herz sei so trügerisch, dass wir uns wirklich selbst täuschen können, und es scheine Gott zu gefallen, Leute nahe zur Errettung zu bringen, mit scheinbaren Beweisen für eine neues Leben, die aber tatsächlich noch nicht gerettet sind. Mit dem fertig zu werden fiel mir am schwersten. Aus der Schrift scheint deutlich zu sein, dass jene, welche Christus vertraut haben und wiedergeboren wurden, sich nachweislich eindeutig von jenen unterscheiden, die es nicht taten (1 Johannes 3,10). Trotzdem, danke ihnen für das Buch. Es war ein Segen. Ich bin gewiss, ich werde noch öfter darauf hinweisen. Von einem sich erholenden Exkalvinisten. JL (Email)

Lieber Dave

Ihr TBC im Juli, "Stars and Stripes Forever?" war mit Vollmacht geschrieben, zur rechten Zeit und gesalbt! Ich las es (jedes Wort) dreimal [und] werde es zweifellos nochmals lesen. Wenn nur jeder „Christ“ in Amerika aufrichtig genug wäre, es zu Herzen zu nehmen und zu beten, Gottes Wille für Israel und Amerika möge in den vor uns liegenden Tagen geschehen. Ich bin so froh (und weiß, es ist kein Zufall), dass Benjamin Netanjahu jetzt Israel führt. Clinton behandelte ihn schändlich! Gott segne, bewahre und versorge euch alle mit dem Nötigen, um Seinen Willen in der nächsten Zeit zu erfüllen. JH (WV)

Hallo Dave,

Nur eine kurze Note, um sie wissen zu lassen, wie ich unserem Herrn und Erlöser Jesus Christus für den Dienst danke, den er ihnen und Tom anvertraut hat. Ich wurde durch all die Lehrmaterialen gesegnet, die ich, durch die Gnade Gottes, mir zu erwerben leisten konnte, während eine solchen Hungersnot für das Wort Gottes in der Nation herrscht, wo ich zur Zeit wohne. Ich habe mir die Diskussionen und Darlegungen über das Evangelium des Johannes auf MP3 angehört, und ich habe viele ihrer Bücher von Jenseits der Verführung bis zu Verteidigt den Glauben gelesen. Danke ihnen, dass sie dem Wort Gottes treu sind und das mitteilen, was Gott sie gelehrt hat. AD (Australien)

TBC Notizen

Anweisungen für die „Wege der Vorzeit“

Höre Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein! Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft. Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du auf dem Herzen tragen, und du sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt oder auf dem Weg gehst, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst; und du sollst sie zum Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen dir zum Erinnerungszeichen über den Augen sein; und du sollst sie auf die Pfosten deines Hauses und an deine Tore schreiben.

T.A. McMahon Executive Director

TBC Extra

Die „Gehilfin, die ihm entspricht“

Ruth Hunt

Es ist eine Furcht einflößende Verantwortung für einen Mann, die Rolle des Ehemannes zu übernehmen. Lasst uns einige Wege bedenken, wie eine Frau ihrem Mann helfen kann, ein guter zu sein. In 1 Mose 2,18 lesen wir, dass Gott Adam mit einer Gehilfin ausstattete, die ihm entsprach. Die heutige „Gehilfin, die ihm entspricht“, wird den Wunsch hegen, „Sie erweist ihm [ihrem Mann] Gutes und nichts Böses alle Tage ihres Lebens“. Das steht in Sprüche 31,12.

³      Eins: Die ihm entsprechende Gehilfin wird das Heim zu einem Ort des Schutzes und der Zuflucht machen. Wenn die Tür geschlossen ist, wird der Aufruhr der Welt draußen gelassen. Ich denke gerne vom christlichen Heim als einem zeitlichen Wohnort, wo der Mann und die Kinder auf ihrem Weg in ihr himmlisches Heim beherbergt und versorgt werden.

³      Zwei: Sie wird weise ihre Gedanken mitteilen. Ich denke, eine Frau sollte die Hauptratgeberin ihres Mannes sein, aber im Austeilen von Weisheit sei „Euer Wort… allezeit in Gnade“, wird uns in Kolosser 4,6 gesagt. Eine Alternative für die mündliche Diskussion einer Streitfrage ist, das Problem aufzuschreiben. Sie haben dann keine Unterbrechungen. Sie werden nicht abgelenkt. Ihre Gefühle werden sich nicht ergießen, und sie können nachdenken, wenn sie schreiben und korrigieren. Ihr Mann kann es dann lesen, nochmals lesen, darüber nachdenken und auf eine Weise, die er auswählt, antworten.

³      Drei: Sie hat aufrichtiges Interesse an den Problemen und Sorgen ihres Mannes. Sechs Uhr abends ist die Gefahrstunde des Tages in vielen Häusern. Unser Mann kommt durch die Tür und wir können so besessen sein von unserem schrecklichen Tag, dass wir es kaum erwarten können, abzuladen. Die Lösung hat etwas zu tun mit Philipper 2,3: „sondern in Demut achte einer den anderen höher [oder wichtiger] als sich selbst“. Dann ist da Galater 6,2, wo uns gesagt wird, „Einer trage des anderen Lasten“. Am allerbesten wäre es, dem Beispiel Christi zu folgen. Er gab sogar Sein Leben für uns, und Er schenkt uns Seine volle Aufmerksamkeit, wenn wir Ihm unsere Herzen im Gebet ausschütten.

³      Vier: Sie ist vertrauenswürdig, wenn er Vertrauliches mitteilt. Es ist nur für ihre Ohren bestimmt. Er möchte nicht, dass seine schwächeren Momente den Freundinnen beim Kaffeeklatsch ausposaunt oder seine Geständnisse verraten werden, auch nicht ihrer besten Freundin oder ihrer Mutter.

³      Fünf: Sie ist liebenswürdig. Die süßen, gütigen Weisen, wie sie sein Herz beim Werben gewann, werden manchmal am Altar aufgegeben. Beständige Liebenswürdigkeit ebnet den Weg in jeder Lage.

³      Sechs: Sie gehorcht ihrem Mann. In Gottes Weisheit, es ist ein Gebot: „Gleicherweise sollen auch die Frauen sich ihren eigenen Männern unterordnen“, wird uns in 1 Petrus 3,1 gesagt. Damals wollte der Satan sich „dem Allerhöchsten… gleich machen“ (Jesaja 14,14). Aber wie viele „Allerhöchste“ kann es in irgendeiner Beziehung geben? Satan wurde aus dem Himmel vertrieben, weil er gleiche Rechte wie Gott haben wollte. Gott gebietet den Ehefrauen, ihren Ehemännern (im Herrn) zu gehorchen. Er gebietet den Männern, ihre Frauen zu lieben „gleichwie auch Christus die Gemeinde [seine Braut] geliebt hat“. Das steht in Epheser 5,25. Es sollte nicht schwierig sein, zu entscheiden, was die größere Herausforderung ist.

³      Sieben: Sie ist eine gute Managerin, eine gute Geschäftsführerin über ihr kleines Reich. „Sie behält die Vorgänge in ihrem Haus im Auge“ sagt Sprüche 31,27. Das ganze Kapitel ist eine Schilderung von all dem, was diese tolle Frau bewirkt. Sie musste organisiert sein. Und das Ergebnis? Ihr Mann konnte sich erholen und seinen Beruf tüchtiger ausüben, weil sie ihren machte.

³      Acht: Sie ist mit ihrem Los zufrieden. „Es ist allerdings die Gottesfurcht eine große Bereicherung, wenn sie mit Genügsamkeit verbunden wird“, sagt 1 Timotheus 6,6. Wie können wir gottesfürchtig sein und nicht zufrieden, denn unser Herr, „Tag für Tag trägt er unsere Last“ [im Englischen kann hier auch „spendet er uns Segen“ verstanden werden], wie uns Psalm 68,20 erinnert. Versuchen sie Gott für Dinge zu danken, für die Gott dankbar sein zu können sie nie zuvor im Traum gedacht haben: die Feldblumen, die unter dem Unkraut in ihrem Hof blühen, die Sonne, die ihre Wäsche trocknet, weil sie keinen elektrischen Wäschetrockner haben, die Zinsen, die genau rechtzeitig eingingen, damit sie die Lebensmittel, die sie benötigen, kaufen können. Üben sie es ein, für all diese kleinen Dinge dankbar zu sein, die nicht wirklich klein sind, weil auch sie Gottes Gaben sind.

³      Neun: Eine liebenswürdige Ehefrau akzeptiert seine Liebe, wie auch immer sie angeboten wird. Ehemänner sind nicht alle Poeten und Romantiker. Sie mögen hart arbeiten, loyal, treu, hilfreich sein, aber ein Problem damit haben, es in den Worten auszudrücken, die sie zu hören wünscht. Liebe kann unausgesprochen sein und genauso wirklich. Akzeptieren sie diese.

³      Zehn: Am wichtigsten von all dem ist, die weise Frau widmet sich ihrer inneren Schönheit, denn „Anmut ist trügerisch und Schönheit vergeht, aber eine Frau, die den HERRN fürchtet, die wird gelobt werden“, wie uns Sprüche 31,30 sagt. Diese vielen Tugenden, die in Kapitel 31 aufgelistet werden, ergeben Null, wenn ihre Beziehung zum Herrn nicht Vorrang genießt. Somit – Nummer Zehn ist in Wirklichkeit Nummer Eins.

Ein abschließender Gedanke von einem unbekannten Autoren: „Wer ist besser für den Ehestand geeignet als Männer und Frauen, die dem Selbst bereits gestorben sind? Sie haben bereits gelernt, einem Anderen [unserem Herrn Jesus Christus] zu dienen und zu gefallen.“

Zum Glück kann auf diese Weise unsere Beziehung mit unserem Himmlischen Bräutigam das Muster für unsere irdischen Ehen sein.

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.