THE BEREAN CALL

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Januar 2011

Die Zeitliche Täuschung, Teil 3

T. A. McMahon

Darum sollten wir desto mehr auf das achten, was wir gehört haben, damit wir nicht etwa abgleiten – Hebräer 2,1

Die Bedeutung, zu wissen, was die Bibel lehrt, und sicherzustellen, dass unsere Gedanken und Handlungen sich nach Gottes Wort richten, wird durch Warnungen betont, die im ganzen Neuen Testament gegeben werden. Bedenken sie 2 Timotheus 4,3-5

Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden. Du aber bleibe nüchtern in allen Dingen, erdulde die Widrigkeiten, tue das Werk eines Evangelisten, richte deinen Dienst völlig aus!

Die prophetische Ermahnung des Apostels Paulus spricht von einer Zeit, in der Leute, die bekunden Christen zu sein, keine „gesunde Lehre ertragen“ werden. Sie werden sich Unglaublicherweise tatsächlich weigern, die Lehren der Schrift als ihre Autorität anzusehen. Sie werden „ihre Ohren von der Wahrheit abwenden“, die in der Bibel steht und auf die Sichtweise, Meinungen und Spekulationen von Menschen schauen. Nicht nur hat die Bibel aufgehört, ihre Autorität zu sein, sondern sie leugnen auch ihre Hinlänglichkeit. Ist diese Zeit jetzt da?

Obgleich manche lehren, wir seien im Millennium, und Satan sei gebunden, Christus regiere die Menschheit vom Himmel und die Dinge würden täglich besser und besser laufen, bestätigen weder die Schrift noch die Erfahrung diese amillenniale, zeitliche Täuschung. Es gibt jedoch viele Hinweise, welche die Annahme unterstützen, wir seien in der „Zeit“ von Paulus Warnung an die Gemeinde. Dies sind die Tage wachsenden Abfalls, ein niederschmetterndes Abwenden von „dem Glauben“ (Judas).

In den letzten beiden Jahrzehnten hat „die Gemeindewachstumsbewegung“ einen enormen Einfluss darauf gehabt, die evangelikale Kirche in den Abfall zu führen. Jahrhunderte lang beschrieb die Bezeichnung „evangelikal“ den konservativen Teil des Christentums, der die Bibel für unfehlbar und die alleinige Autorität in Sachen des Glaubens und der Praxis hielt. „Evangelikale“ Christen sahen die Bibel als hinreichend an für alles, was zum Leben und zum Wandel in Gottesfurcht dient. Obgleich viele Evangelikale immer noch behaupten, dieser Ansicht zu sein, nimmt ihre Zahl infolge der jüngeren Trends in der Christenheit drastisch ab.

Besonders die Gemeindewachstumsbewegung (Church Growth Movement – CGM) war ein bedeutender Katalysator beim Niedergang des biblischen Glaubens unter Evangelikalen heute. In ihrem Versuch, Nichtchristen und Namenschristen anzuziehen, hat die CGM weltliche Konzepte und Methoden eingeführt, um ihr Ziel zu erreichen – in erster Linie durch Anwendung von Marketingtechniken. Ein Hauptpunkt bei diesem Ansatz war die Entwicklung von „Sucherfreundlichen“, „Suchersensitiven“ oder „purpose-driven“ Gemeinden. Wir haben extensiv über diese Bewegung geschrieben. (Siehe TBC 2/05, 3/05, 9/08, 4/09, usw.), deshalb werden wir hier nur die verheerende Wirkung ansprechen, die sie auf „gesunde Lehre“ hatte.

Marketing hat seinen Platz in der Geschäftswelt. Wenn es jedoch auf die Gemeinde angewandt wird, ist es für die biblische Lehre schrecklich zerstörerisch. Das offensichtliche Problem liegt darin, dass das Hauptaugenmerk beim Marketing auf dem Kunden oder Verbraucher liegt: er oder sie müssen immer mit dem, was ihnen angeboten wird, zufrieden gestellt werden. Das hat Tausende von „evangelikalen“ Gemeinden, die sich dem Sucherfreundlichen Ansatz verschrieben haben, veranlasst, jene Dinge aus der Bibel auszufiltrieren, die für die Nichtgeretteten Leute, die zu ihren Gemeinden angezogen wurden, anstößig sind. Aus Gesichtspunkten des Marketings mögen gewisse Lehren, die in der Bibel zu finden sind (obgleich sie gesunde Lehre ausmachen und Überführung von Sünde einschließen – nicht zu erwähnen das Evangelium selbst), beim Verbraucher Anstoß erregen. Somit müssen sie außer Acht gelassen werden, um sicherzustellen, dass „der Verbraucher“ immer wieder zurückkommt.

Die CGM hat Tausende von Gemeinden auf der ganzen Welt infiziert und in großem Maße zur Erfüllung von 2 Timotheus 4,3-5 beigetragen. Das Ergebnis ist eine „evangelikale“ Kirche, die vom Wort Gottes abgebracht worden ist. Diese geistlich kraftlose Bedingung hat Hunderttausende von schwachen und biblisch seichten Christen hervorgebracht, die wie stumme Schafe dazu verbannt wurden, von Marketingorientierten Hirten etwas vorgekaut zu bekommen. Nicht nur werden sie keine „gesunde Lehre ertragen“, sondern sie werden auch nicht länger in der Lage sein, biblische Wahrheit von Irrtum zu unterscheiden. Für eine Vielzahl von Evangelikalen funktionell zum Schweigen gebracht wurde überdies der Ruf, wie die Beröer zu sein und in den Schriften nachzuforschen, um zu sehen, ob das, was von den christlichen Führern gelehrt wird, biblisch wahr ist (Apostelgeschichte 17,10-11).

Die CGM ist bloß einer der religiösen Trends in unseren Tagen, welche die Gemeinde veranlasst haben, sich von den Schriften „davon zu stehlen“. Der Entfernungsprozess selbst ist Satans Hauptstrategie, um die Menschheit vom Wort Gottes abzubringen, was er schon von Anfang an in seiner Verführung von Eva im Garten Eden wirksam erreichte: „Sollte Gott wirklich gesagt haben…?“ Zweifel zu sähen und Täuschung zu verwenden sind offensichtlich seine Mittel, aber was ist sein Ziel und worauf steuert all das zu?

Nach den Schriften bewegt sich die Welt auf eine Welteinheitsreligion zu, die von Satans Mann der Gesetzlosigkeit geleitet wird, dem Antichristen (2 Thessalonicher 2,3-4). Seine Religion wird ein abgefallenes Christentum sein, eine große Verdrehung dessen, was die Bibel lehrt, doch sie wird einen „positiven“ äußeren, christlichen Anstrich beibehalten. Bevor die wahren Gläubigen durch die Entrückung von der Erde entfernt sein werden (1 Thessalonicher 4,16-18), wird der Antichrist zwar nicht offenbart und auch seine abgefallene Kirche nicht offiziell anerkannt werden, doch seine Religion und Kirche haben sich bereits Jahrtausendelang entwickelt. Es bedarf keiner großen Kenntnis, um zu sehen, wie sie vor unseren Augen Gestalt annimmt.

Die Ökumene, die ursprünglich ein Prozess sein sollte, christliche Denominationen, abirrende Gruppierungen und „christliche“ Kulte zu vereinigen, wurde heute erweitert, um „Leute des Glauben“ einzuschließen (d.h. aller möglichen Glaubensrichtungen). Das ist das Hauptmittel, um eine Welteinheitsreligion und Kirche zu entwickeln. Da die meisten biblischen Lehren ein Stolperstein für ökumenische Übereinstimmung sind, wurden sie im Interesse der Harmonie fallengelassen. Wie oben angegeben hat die vorhergesagte Ablehnung gesunder Lehre den Weg für ökumenische Einheit geebnet. Wo die Lehre Christi und Gottes entstellt oder geleugnet wird, ist Gott selbst wirksam verlassen worden: „Jeder, der abweicht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, der hat Gott nicht; wer in der Lehre des Christus bleibt, der hat den Vater und den Sohn“ (2 Johannes 9).

Bei denen, die beteuern, Christus zu folgen, wird erst gesunde biblische Lehre, die man braucht, um Gottes Anweisungen wahrzunehmen, entfernt und die entstandene Leere dann verführerisch gefüllt mit einem Weg, der „dem Menschen richtig [erscheint], aber zuletzt führt er ihn doch zum Tod“ (Sprüche 14,12). Der Tod beinhaltet Trennung. Beim physischen Tod bedeutet das die Trennung von Seele und Geist vom Körper. Doch sie bezieht sich auch auf die eigene Trennung von der Wahrheit, indem man sich den Menschenwegen zuwendet. Diese Bedingung nimmt in der Christenheit überhand und hat Tagesordnungen begünstigt, die in der Tat richtig erscheinen, aber dadurch, dass sie den Abfall voranbringen, entsetzliche Folgen haben werden.

In den ersten beiden Teilen dieser Serie, stellten wir Beispiele aus der Kirchengeschichte für die zahlreichen Versuche vor, das Reich Gottes oder christliche Idealstaaten zu errichten, oder der Erde eine christliche Herrschaft aufzuerlegen. Die Tatsache, dass alle versagt haben, ihre unbiblische Tagesordnung zu erfüllen, hat nicht von weiteren Anstrengungen abgeschreckt, die um so eifriger in unseren Tagen zu sein scheinen. Wie wir in Teil 2 erwähnt haben (siehe TBC 11/10), ist bei diesen Anstrengungen anscheinend noch auffallender, wie getrennte Bewegungen, die den Anspruch erheben, christlich zu sein, zusammengekommen sind, um zu helfen, die Welt vor der Rückkehr Jesus „zu reparieren“, „instand zu setzen“, „zu erlösen“, „die Herrschaft zu ergreifen“ oder „ihre Probleme zu lösen“. Manche verkünden, Christus könne nicht zurückkehren, bevor Seine Diener (d.h. die Christen) den „großen Auftrag“ erfüllt haben, Gottes Reich auf Erden instand zu setzen und zu etablieren.

Wie wir gesehen haben, wird viel von dem, was wir oben vorgeschlagen haben, von sehr verschiedenen christlichen Gruppen und Bewegungen gelehrt, die dennoch behaupten, sich an die Bibel zu halten: die Spätregenbewegung / Manifesten Söhne Gottes und der Kingdom Dominionism der Pfingstler und Charismatiker, der Amillennialismus der römischen Katholiken und der Lutheraner, die Rekonstruktionisten und Präteristen des Kalvinismus und der Reformierten Theologie, die globale P.E.A.C.E Agenda und die Grünen und Umweltbewegungen der Neoevangelikalen, und die Erdgebundenen Werbungen der Emerging Church Bewegung. Nicht zufällig haben Mormonentum und die Zeugen Jehovas verwandte eschatologische Sichtweisen. Was ist dann mit den liberalen und linkslastigen, am „sozialen Evangelium“ orientierten Christen, die wenig Interesse an biblischer Wahrheit zeigen, aber ein sehr großer und laut vernehmbarer Teil der Christenheit sind? Erstaunlicherweise passen auch sie bequem in diese unbiblische religiöse, „repariere die Erde“ Einheit.

Ein neulich erschienenes Buch, das diese deutliche Verbindung nachweist, trägt den Titel The Hole in Our Gospel (Thomas Nelson, pub., 2010), das von Richard Stearns, Präsident von World Vision US verfasst wurde (Rezension, siehe TBC Extra). Die Willow Creek Church von Bill Hybels erwarb 10.000 Exemplare, und Gemeinden, die zur Willow Creek Association gehören, haben gleichermaßen Tausende der Bücher bestellt. Leute, die das Buch (auf fünf Seiten) unterstützen, umfassen neben vielen anderen Chuck Colson, Kay Warren, Bono, Jim Wallis, Tony Campolo, Max Lucado, Ron Sider, Eugene Peterson, Alec Hill, und Leighton Ford. Dieser Band (über den wir eine eingehende kritische Besprechung planen), ist durchsetzt mit Zitaten von katholischen Heiligen und Mystikern zusammen mit der Nobelpreisträgerin Mutter Teresa (dem „Poster Child“ für Stearns Botschaft). Ein angebliches Zitat des Heiligen Franz von Assisi bestimmt das Motto des Buches: „Predige immer das Evangelium, wenn notwendig, verwende Worte“ (S. 23).

Stearns These lautet, Christen hätten ein Loch in ihrem Evangelium, wenn ihr Leben keine guten Werke zeigt. Die „guten Werke“, die Stearns im Sinn hat, konzentrieren sich hauptsächlich auf das Stillen der physischen Bedürfnisse der Armen und Korrektur der sozialen Ungerechtigkeiten auf der ganzen Welt. Ob dies durchführbar ist oder nicht, wenige können Einwände gegen seine Aufrichtigkeit machen – oder seine hehren Ziele anzweifeln. Aber ist es biblisch? Von Anfang bis Ende verwendet er die Schrift falsch und missbraucht sie in seinem Versuch, seine Sache zu beweisen. Beim biblischen Evangelium ist er beispielsweise zumindest verwirrt. Er spricht von Matthäus 25,31-46 unrichtig als dem Endgericht über die Geretteten und Verlorenen: „Jene, deren Leben durch Liebeshandlungen an ‚einem der Geringsten von diesen’ gekennzeichnet war, wurden von Christus gesegnet und in Seines Vaters Reich willkommen geheißen. Jene, die versagt haben, zu reagieren, deren Glauben keinen Ausdruck in Barmherzigkeit den Notleidenden gegenüber gefunden hat, wurden in das ewige Feuer verbannt“ (S. 53). Obgleich er versucht, sein Evangelium der Werke abzuschwächen, indem er sagt, „Das bedeutet nicht, wir seien durch Aufhäufen von ausreichend guten Werken, womit wir Gott zufrieden stellen, gerettet“ (S. 59), sagt er uns woanders, dass in dem Beispiel von Lazarus und dem reichen Mannes „die klare Schlussfolgerung lautet, dass der reiche Mann zur Hölle ging, weil er entsetzlich apathisch war und angesichts der enormen Verschiedenheit seines Reichtums und Lazarus Armut nicht handelte“ (S. 187).

Der gesamte Tenor des Buches bekräftigt ein Soziales Evangelium, das die Leser ermahnt, an der Wiederherstellung unseres Planeten zur Rechtschaffenheit zu arbeiten: „Jesus sucht eine neue Weltordnung, bei der dieses ganze Evangelium, gekennzeichnet durch Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Verkündung der guten Nachrichten, eine Wirklichkeit wird, zuerst in unserem Herz und Verstand, und dann durch unseren Einfluss in der weiteren Welt. Das darf kein abgelegenes und fernes Reich sein, das erst im Leben nach dem Tode erfahren werden kann. Die Vision Christi bestand in einer erlösten Weltordnung, bevölkert von erlösten Leuten – jetzt“ (S 243-44). Er tadelt Christen, „sie seien so himmlisch gesinnt, dass sie irdisch zu nichts gut sind“. (S. 2) und fügt hinzu, „Wenn Jesus willens war, für diesen geplagten Planeten zu sterben, vielleicht sollte ich mir auch Sorgen um ihn machen“ (S. 2). Die Schrift lehrt in der Tat, dass Gläubige diesen Planeten nicht missbrauchen sollen, aber das ist weit entfernt von der Täuschung, ihn moralisch und physisch durch die eigenen „guten Werke“ erneuern zu wollen. Der Brief an die Hebräer, der die Heiligen des Alten Testaments als Modell für den Glauben ehrt, dem wir nacheifern sollten, sagt uns, dass sie sich als „Gäste ohne Bürgerrecht und Fremdlinge auf Erden“ ansahen und dass ihr Verlangen auf „ein Vaterland“, d.h. den Himmel, gerichtet war (Hebräer 11,13-16).

Dennoch verkündet Stearns: „Das Evangelium selbst ist aus Gottes Vision von einem veränderten Volk entstanden, um die vorherrschenden Werte und Praktiken unserer Welt herauszufordern und zu verwandeln. Jesus nannte die sich ergebende neue Weltordnung das ‚Reich Gottes’… und sagte, es würde durch das Leben und die Taten seiner Nachfolger Wirklichkeit werden“ (S 2-3). Im Gegensatz zum Buchtitel gibt es mehr als ein „Loch“ im Evangelium von Stearns. Es ist eindeutig „ein anderes Evangelium“ (Galater 1,6-7), eine „soziale Revolution“ (Stearns Begriff), das viele verführen und keinen einzigen retten wird, obgleich es viele zusammenbringen wird. Stearns zitiert Rick Warren: „Bei der erste Reformation… ging es um Glaubensbekenntnisse, bei diesem hier geht es um unsere Taten. Die erste teilte die Kirche; diesmal wird sie die Kirche vereinigen“ (S.51).

Dieses Buch, noch mehr als Warrens immens populäres Buch Leben mit Vision (das eine Plattform für die Lösung der Weltprobleme durch seinen Globalen P.E.A.C.E Plan war), wird Namenschristen und die Anhänger der Weltreligionen zusammentrommeln, wie auch Atheisten, die geneigt sind, ihre Moral ohne Gott zu demonstrieren – durch Tun von guten Werken. Erlösung durch Werke ist das Glaubenssystem aller Religionen, mit Ausnahme des biblischen Christentums. Überdies erlangen die zahlreichen Programme, die solch einen Glauben und Praxis fördern, den Respekt und die finanzielle Unterstützung der Welt – so lange es der sozialen Wohlfahrt der Massen ohne Bekehrungsversuche gefällig ist.

Nach der Schrift ist etwas schrecklich falsch, wenn die Welt für die Kirche und ihre Programme eintritt. Wir haben durch die Jahrhunderte davon Beispiele bei Diensten gesehen, die wunderbare Anfänge hatten, aber nun vom Glauben abgedriftet sind. Wann sind sie das letzte Mal etwas entfernt Christlichem beim YMCA [Christlicher Verein Junger Männer] ausgesetzt gewesen? Wann erhielten sie zuletzt ein Evangeliumstraktat von dem „bell-ringer“ der Heilsarmee im Einkaufszentrum? Überdies, versuchen sie das Evangelium oder eine Ermahnung, direkt das Evangelium mitzuteilen, in einer Missionserklärung von World Vision U.S. zu finden. Es ist schlicht nicht da – mit Absicht. Diese Organisationen sind alle zeitlichen Täuschungen erlegen.

Diese Täuschungen treten auf, wenn die Wege des Menschen eingeführt werden, um die physischen Bedürfnisse auf Kosten von dem, was Gott für uns für die Ewigkeit begehrt, zu stillen. Nichts darf in seiner Rangordnung höher stehen als die Verkündigung des biblischen Evangeliums, denn es ist nicht nur die einzige Hoffnung für die Menschheit, sondern ihre ewige Hoffnung. Jeder Ansatz, das Evangelium vorzustellen, der nicht deutlich und direkt den wahren Inhalt der Bibel reflektiert, wird sie entstellen, egal wie richtig oder praktisch er zu sein scheint. Jede Person, die an Programmen, Praktiken oder Glaubensansichten Anteil hat, welche über die prophetischen Warnungen des Wortes Gottes hinsichtlich der Ereignisse der Letzten Tages hinweggehen, mag wohl ein unabsichtlicher Mitarbeiter für die abgefallene Religion des Antichristen werden.

Jesus gibt das Gegenmittel und die Vorbeugemaßnahme, die einen Gläubigen davor schützen werden, durch eine wachsende Anzahl von zeitlich orientierten Trends und Bewegungen heute beeinflusst und „lebendig gefangen“ (2 Timotheus) zu werden: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen“ (Johannes 8,31-32). TBC

Zitate

Gewaltsame Revolution ist nicht der Weg der Bibel, soziale Übel zu korrigieren. Die Ursache der Unmenschlichkeit des Menschen liegt in seiner eigenen, gefallenen Natur. Das Evangelium greift die eigentliche Ursache an, und bietet eine neue Schöpfung in Christus Jesus an.

William MacDonald (From Believer's Bible Commentary , the Epistle to Philemon)

F & A

Frage: Ich habe neulich den Begriff „progressiver Christ“ in Verbindung mit einigen, kontroversen Rednern bei einem Lifest Music Festival gehört, nämlich Jim Wallis und Shane Claiborne. Ich bin nicht mit dem Begriff vertraut oder der Kontroverse, welche die Redner umgibt. Was können sie mir sagen?

Antwort: Jim Wallis und Shane Claibornes Glaubensansichten platzieren sie bei den sozialistischen oder „progressiven“ Christen, die Taten und Aktionen befürworten, die nach ihrer Ansicht zu Gerechtigkeit und Frieden auf Erden führen werden. Wallis ist Begründer und Herausgeber des Sojourners Magazins. Er überwacht eine christliche Gemeinschaft in Washington, D.C. mit demselben Namen und ist einer von Präsident Obamas geistlichen Ratgebern. Claiborne studierte unter Tony Campolo an der Eastern University, machte ein zehnwöchiges Praktikum bei Mutter Teresa in Indien, und initiierte später eine „neue klösterliche“ Gemeinschaft in Philadelphia, die für die Armen sorgt.

Claiborns Christentum hat als Hauptfach „gute Werke“, doch es kommt aus dem Erfahrungsbezogenen, oft ausgedrückt als Erlebnismystizik. Seine häufigen ökumenischen Statements reden von einer „mystischen“ Bindung zwischen „Leuten des Glaubens“.

Selten werden Leute durch die Kraft von Worten bekehrt, sondern durch persönliche Begegnungen. Vielleicht ist es das Beste, was wir tun können, aufzuhören, mit unserem Mund zu reden und den Abgrund zwischen uns mit unserem Leben zu überbrücken. Vielleicht werden wir sogar eine mystische Einheit des Geistes finden, wie es der [Heilige] Franze [von Assisi] tat. [1]

Da Mystizismus vollkommen subjektiv und erfahrungsbezogen ist, eignet er sich für Claibornes Offenheit jenen gegenüber, deren Glaubensansichten der Schrift entgegenstehen (z.B. Mutter Teresa und Franz von Assisi, die ihren Glauben auf das falsche Evangelium des römischen Katholizismus setzten): „Eine der Barrieren [zwischen Religionen] scheint die Annahme zu sein, wir hätten die Wahrheit und Leute, welche die Dinge anders erfahren, werden alle zur Hölle fahren. Wie bewahren wir, ohne uns zu schämen, ein gesundes Verlangen, andere mögen die Liebe Gottes erfahren, wie wir sie erfahren haben, ohne [wiederum] andere zu verdammen, die Gott anders erfahren?“ [2]

Jim Wallis sagt, seine Mission „…bestehe darin, den biblischen Ruf nach sozialer Gerechtigkeit deutlich auszusprechen, Hoffnung zu erwecken und eine Bewegung aufzubauen, um Individuen, Gemeinschaften, die Kirche und die Welt zu verwandeln.“ Wallis, der von seinen Kritikern als Marxist angesehen wird, scheut sich nicht vor dieser Bezeichnung. Er behauptete, „private Wohltätigkeit, den Armen zu helfen, wäre unzureichend gewesen, und… echte soziale Gerechtigkeit könne nur durch eine allmächtige Zentralregierung erreicht werden, die die Macht hat, den Wohlstand umzuverteilen.“ [3]

Bei dem Lifest Music Festival verkündete Claiborne einer Menge von Tausenden von jungen Leuten, „Wie mein Freund Jim Wallis sagt, ‚Wir schauen auf die Welt und wir glauben nicht den Anzeichen für Armut und Krieg. Wir glauben trotz der Anzeichen, und wir sehen, wie sich die Anzeichen ändern’…. Ich bin heute so aufgeregt, weil ich eine ganze Generation wie euch Leute sehe, die den Mustern dieser Welt total unangepasst ist.“ Sein Einfluss auf junge Evangelikale wächst rasch, besonders bei denen, die mehr von ihrem Christentum wollen, als ihre Verbraucherorientierten und geistliche Ausbildung durch Unterhaltung austeilenden Gemeinden ihnen gaben. Das Problem liegt darin, dass zu wenige unserer jungen Leute gelehrt wurden, „den Mustern“ von Gottes Wort „angepasst“ zu sein, anstatt „dieser Welt“.

Ein Teil von Claibornes Agenda hinsichtlich der Armen ist lobenswert und mag für soziale Wohlfahrtsprogramme wie dem Friedenskorps oder der UNESCO gut geeignet sein, aber sie erweist dem biblischen Evangelium einen vollkommen schlechten Dienst. „Biblisch“ muss hier unterstrichen werden, weil das Evangelium spezifische Inhalte hat, die nur aus der Bibel abgeleitet werden können. In der Bibel geht es um das Evangelium. Es ist Gottes Weg der Rettung, den man verstehen und annehmen muss – durch Glauben alleine an Christus alleine – damit eine Person die Gabe des ewigen Lebens empfängt. Da das Evangelium ein ewiges Ziel hat (d.h. es ist der einzige Weg, damit eine Person die Ewigkeit mit Gott verbringen kann), gibt es nichts von zeitlicher Bedeutung, dem eine höhere Priorität eingeräumt werden darf.

Die Geschichte des Evangeliums, das an sozialen Werken orientiert ist, von dem die so genannten progressiven Christen Wallis und Claiborne nur zwei der neusten Repräsentanten sind, ist ein Zeugnis für das, was mit aufrichtigen Absichten oder sogar „im Geist“ (Galater 3,1-3) angefangen haben mag, dann aber in zahlreiche Formen der Erlösung durch Werke degeneriert ist, welche „ein anderes Evangelium“ (Galater 1,6-9) sind – ein Evangelium natürlich, das niemanden rettet. Wenn „gute Werke“ den Vorrang über die deutliche Verkündigung des Evangeliums durch Predigen und Lehren erhalten, werden sie zu seinem Sauerteig, der das Evangelium letztendlich zerrüttet. Gute Werke können nur aus der Errettung stammen – sie sind der Karren, der dem Pferd folgt. Wenn der Karren führt, ist das Pferd in ernsten Schwierigkeiten.

Der Apostel Paulus war unerbittlich wegen der Notwendigkeit, Kraft und Priorität des Evangeliums im Gegensatz zu menschliche Methoden von „guten“ Werken: „Denn ich hatte mir vorgenommen, unter euch nichts anderes zu wissen als nur Jesus Christus, und zwar als Gekreuzigten. Und ich war in Schwachheit und mit viel Furcht und Zittern bei euch. Und meine Rede und meine Verkündigung bestand nicht in überredenden Worten menschlicher Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft, damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit beruhe, sondern auf Gottes Kraft“ (1 Korinther 2,2-5).

Claiborne und Wallis werden in manchen Kreisen als Vorkämpfer, die Notlage der Armen zu lindern und als Unentwegte gegen soziale Ungerechtigkeit angesehen. Wir haben kein Problem mit solchen Werken, so lange diese Versuche im Einklang mit dem Wort Gottes stehen. Jesus sagte, „Denn die Armen habt ihr allezeit bei euch, und ihr könnt ihnen Gutes tun, wann immer ihr wollt“ (Markus 14,7). Und in Galater 6,9-10 sagt Paulus uns: „Lasst uns aber im Gutes Tun nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht ermatten. So lasst uns nun, wo wir Gelegenheit haben, an allen Gutes tun, besonders aber an den Hausgenossen des Glaubens.“

Frage: Ich bin besorgt, dass meine Freunde, die engagierte, bibelgläubige Christen sind, anscheinend von Glenn Beck hingerissen sind. Außer der problematischen Tatsache, dass er ein Konvertit zum Mormonentum ist (was bereits seine Weisheit in Frage stellen sollte), scheinen viele ihn als jemanden anzusehen, der dieses Land zurück zu seinen christlichen Wurzeln führen wird. Haben die Mormonen nicht eine Reichseschatologie, und sehen Sie Becks Einfluss nicht als Teil der „zeitlichen Täuschung“, über die Sie schreiben?

Antwort: Es besteht kein Zweifel, dass Glenn Becks Charisma, Objektivität, schneidender Humor und „Glaubensbekenntnis“ dazu beigetragen haben, dass er eine Ikone unter den Konservativen und eine bedeutende elektrisierende Kraft für Christen und Patrioten jeglicher Art geworden ist, die über die Richtung und Zukunft unserer Nation besorgt sind. Er scheint gut über viele Probleme von kritischer Bedeutung für politische Konservative wie auch für Christen informiert zu sein, und sein ehrlicher Lehrstil durch „Kamingespräche“ ist unterhaltsam, bildend und überzeugend.

Beck warnt zum Beispiel vor Bedingungen, die zum wirtschaftlichen Zusammenbruch der Vereinigten Staaten führen können und entlarvt die globalistische, sozialistische Agenda der „Progressiven“ wie Milliardär George Soros, dem „philanthropischen“ Gründer von Open Society Foundations. Beck hat zusammen mit ein paar evangelikalen Skandalaufdeckern Obamas Langzeit Freund und spirituellen Ratgeber und Sojourners Gründer Jim Wallis als linksgerichteten „Christen“ entlarvt, der Geldmittel von antiamerikanischen Quellen einschließlich George Soros erhält. Deshalb ist es sehr gut verständlich, warum Patrioten und Konservative, einschließlich vieler Christen, sehr angetan von jemandem sind, der nach ihrer Ansicht Vorkämpfer für ihre Sache sein könnte.

Becks enthusiastische Bekehrung zum Mormonentum vor über einem Jahrzehnt hat ihn zu einem äußerst sichtbaren „Evangelisten“ für den Kult gemacht, der von Joseph Smith in den frühen 1800 gegründet wurde. [4] Wie ein Schreiber bemerkte, „hat Beck, der als Katholik im Staate Washington aufgewachsen war, mit Hilfe der zur mormonischen Kirche gehörenden Deseret Book Company, die DVD An Unlikely Mormon: The Conversion Story of Glenn Beck (2008) produziert; mormonische Fansites laden Besucher ein, mehr über Becks Glauben zu erfahren, indem sie sich auf die offizielle Webseite der Church of Jesus Christ of Latter-Day Saints weiterleiten lassen…. Es ist wahrscheinlich, dass Beck seine Art der Verehrung der Gründungsväter dem Mormonentum verdankt, wo die Verehrung der Gründer sowie der Verfassung der Vereinigten Staaten als göttlich inspiriert ein oft verkündetes Element des orthodoxen Glaubens ist. Wilford Woodruff (1807-1898), Präsident der mormonischen Kirche, verkündete, dass George Washington und die Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung ihm im Mormonentempel in St. George, Utah, im Jahr 1877 erschienen und verlangten, er solle Riten des Mormonentempels für sie durchführen.“ [5]

Mormonen haben sich einer Sichtweise der „Letzten Tage verschrieben, in der das „Reich Gottes“ auf dieser Erde etabliert ist, wobei sich das Hauptquartier in Independence, Missouri befindet. Latter-Day Saints Propheten verkündeten, die U.S. Verfassung würde angegriffen und schwer geschwächt werden, doch sie werde durch wahre Anhänger des Mormonenglaubens wieder hergestellt werden. Ihr zehnter Glaubensgrundsatz besagt: „Wir glauben an die buchstäbliche Versammlung Israels und die Wiederherstellung der Zehn Stämme; dass Zion (das Neue Jerusalem) auf dem amerikanischen Kontinent gebaut werden wird….“

Brigham Young erklärte: „Wenn die Verfassung der Vereinigten Staaten sozusagen an einem einzigen Faden hängt, werden sie die ‚mormonischen’ Ältesten rufen müssen, um sie vor völliger Zerstörung zu retten, und sie werden voranschreiten und es tun.“ [6]

Der Mormonen „Apostel“ Bruce R. McConkie schrieb, „Mit der Wiederherstellung des Evangeliums und dem Errichten des kirchlichen Reiches Gottes, hat die Wiederherstellung der wahren Regierung Gottes angefangen. Durch diese Kirche und dieses Königreich ist ein Gefüge errichtet worden, durch das schließlich die vollständige Regierung Gottes funktionieren wird…. Das gegenwärtige kirchliche Reich wird auch in ein politisches Reich erweitert, und dann wird es sowohl weltliche wie kirchliche Angelegenheiten verwalten.“ [7]

Obgleich die mormonischen „Propheten“ vorhersahen, dass ihre Kirche durch das Reich Gottes regiert, gab es in jüngster Zeit eine Verschiebung zur Ökumene. Wir haben gesehen wie die LDS Kirche schlicht zu einer anderen „Denomination“ des Christentums neu verpackt wurde – und viele kaufen es ab. Prominente evangelikale Gelehrte und Theologen von der Biola Universität und vom Fuller Seminary haben seit beinahe einem Jahrzehnt mit Top LDS Apologeten „Dialoge geführt“. Diese Tatsache ist alarmierend genug, aber manche Führer, wie Richard Land (Präsident von "The Ethics & Religious Liberty Commission" der Southern Baptist Convention), sind sogar soweit gegangen, das Mormonentum als „die vierte Abrahamsche Religion“ zu bezeichnen.

Vor mehr als einem Vierteljahrhundert sahen Ed Decker und Dave Hunt in ihrem Buch The God Makers diese politische / soziale / religiöse Ökumene kommen: „Es gibt zunehmende Anzeichen für eine neue und wachsende säkulare / religiöse Ökumene, die überzeugend genug ist, diese noch nie da gewesene und unermesslich mächtige Koalition [verschiedener Gruppen mit ähnlichen Zielen] zusammenzubringen“ (S. 258). Obgleich Glenn Beck als eine Stimme gegen den Donner des Sozialismus angesehen wird, der aus unserer Hauptstadt schmettert (und unglaubliche Einbrüche in unsere linkslastigen evangelikalen Kirchen macht), hat seine Church of Jesus Christ of Latter-Day Saints auf der anderen Seite eine grundlegende Lehre des Sozialismus. Ihre „United Order“, die als „das Programm des Herrn definiert ist, um die Ungleichheiten zwischen Menschen zu eliminieren“, ist eine theokratische Form des Sozialismus, in der die Kirche alles besitzt und ihre Güter zur Wohlfahrt aller verteilt, etwas das Soros und Wallis sicher gefallen würde. [8]

1. "On Evangelicals and Interfaith Cooperation," an Interview with Tony Campolo by Shane Claiborne, Cross Currents, Spring 2005, No. 1.

2. Ibid.

3. Joan Harris, The Sojoruners File, Accuracy in the Media, New Century Foundation, 1983.

4. See "Mormon Fiction," TBC, www.thebereancall.org/node/2594, and The God Makers, offered in the resource pages.

5. http://www.religiondispatches.org/archive/politics/1885/.

6. Brigham Young, Journal of Discourses, Vol. 2, 317.

7. Bruce R. McConkie, Mormon Doctrine, 338.

8. Documentary History of the Church. Vol 7, 412-13.

 

Alarmierende Nachrichten

The Washington Post, 29.11.2010: Cancun Gespräche beginnen mit einem Ruf zu den Göttern [Auszüge] – Während Klima Verhandlungsführer der Vereinten Nationen einen schweren Kampf vor sich sehen, um ihr Ziel, Emissionen zu reduzieren, die mit der globalen Erwärmung verknüpft sind, voranzubringen, ist es keine Überraschung, dass die Frau, welche die Gespräche leitet, sich am Montag an eine Mayagöttin wendet.

Christiana Figueres, Executive Secretary der UN Framework Convention on Climate Change, flehte in ihrer Eröffnungsrede an die Delegierten, die in Cancun, Mexiko, versammelt waren, die alte Jaguargöttin Ixchel an und erwähnte besonders, dass Ixchel nicht nur die Mondgöttin war, sondern auch „die Göttin der Vernunft, Kreativität und der Weberei. Möge sie euch inspirieren – denn heute, sind sie in Cancun versammelt, um die Elemente einer geschlossenen Reaktion auf den Klimawandel zusammen zu weben, indem sie sowohl Vernunft wie auch Kreativität als ihre Werkzeuge verwenden.“

Sie forderte ein „ausgewogenes Ergebnis“, das Finanz und Emissionszusagen von den Industrieländern, die darauf abzielen, den Klimawandel zu bekämpfen, mit „dem Verständnis von Fairness“ verknüpfen sollte, „das die langfristigen Anstrengungen zur Schadensminderung geleiten wird….“

„Exzellenzen, die Göttin Ixchel würde ihnen wahrscheinlich sagen, dass ein Wandteppich das Ergebnis von kunstgerechtem Ineinanderverflechten von vielen Fäden ist“, sagte Figueres, die aus Costa Rica stammt und ihre Begrüßung in Spanisch begann, bevor sie ins Englische wechselte. „Ich bin überzeugt, dass wir in zwanzig Jahren den politischen Wandteppich, den sie zusammen gewoben haben, bewundern und liebevoll an Cancun und die Inspiration von Ixchel zurückdenken.“

Delegierte aus 193 Ländern sind in Cancun für das zweiwöchige Treffen versammelt. Der mexikanische Präsident Felipe Calderon, ein Hauptbefürworter der Aktion gegen den Klimawandel, nahm an der Eröffnung teil. In zwei Wochen, werden wir eine Ahnung haben, ob Ixchel – und die Delegierten – dem Appell von Figueres zuhörten.

[TBC: Wir sind auch neugierig zu erfahren, wie die evangelikalen Grünen und Umweltbewegungen den Appell von Figueres an ihre heidnische Göttin handhaben werden.]

The Quarterly Journal, Januar – März 2011 [Auszüge] – Mehrere Jahrzehnte lang war die Church of Jesus Christ of Latter-day Saints auf einer Mission gewesen. Ihr Ziel war es, ihr Etikett als Kult loszuwerden und einfach als eine weitere christliche Kirche drunten in der Straße zu erscheinen.

Letzten Sommer wurde eine neue Anzeigenkampagne im Fernsehen in neun Testmarktstädten gestartet, die Mormonen als normale Leute darstellt. Reklametafeln entlang der Interstate Highways und Plakate an Bushaltestellen in den städtischen Testmärkten sind auch Teil des massiven Blitzkriegs.

Scott Swofford, Direktor von mormon.org sagt, „Wir hoffen, die Werbespots porträtieren die Mormonen als mannigfaltige Leute, die in ihrem Glauben an Jesus Christus vereint sind…. Wir hoffen [die Amerikaner] erkennen, dass Mormonen freundliche Leute sind, die wohltätig und freigebig andern gegenüber sind.“ Swofford sagte nach Beginn der Ausstrahlung der Anzeigen, ihre Webseite hätte „riesigen Zuwachs an Zugriffen“ registriert.

[TBC: Wahrheit wird durch „Gute Werke“ übertrumpft – die zu ökumenischen Bausteinen für die Erlösung durch Werke, Eine-Welt Religion des Antichristen geworden sind.]

Speaking Schedule

Feb 6 (TA) Berean Bible Fellowship Greencastle, PA (717) 597-8127

Feb 7-8 (TA) Fellowship of Bible Churches, Men’s Retreat Mercersburg, PA (717) 597-8127

Apr 8-9 (TA) Discerning the Times Bible Conf. Saskatoon, SK (306) 384-9611

Briefe

TBC,

Ich bin regulärer Abonnent von TBC und habe eine Reihe von Daves Büchern gelesen. Ich habe Cosmos, Creator, and Human Destiny beinahe fertig gelesen. Was für ein bemerkenswertes Buch! Was für eine genaue Untersuchung“ Als publizierender Autor habe ich überlegt, ein Buch zu schreiben, welches die Sinnlosigkeit und Beschränktheit der Argumente über Evolution und „Urknall“ zeigen sollte. Nachdem ich jedoch Daves großartige Abhandlung über diese Themen gesehen habe, werde ich meine Anstrengungen auf etwas anderes richten. Ich würde gerne wissen, ob ihr Buch zur Kenntnis der heutigen Atheisten gelangt ist. Wenn ja, so waren sie bestimmt nicht in der Lage, seine Vorwürfe zu beantworten. Es macht mich traurig, dass Dave aufgrund seiner Gesundheitsprobleme nicht in der Lage ist, seine Radiosendungen fortzusetzen. Ich hörte sie regelmäßig. Möge der Herr Dave trösten und ihn in seinen Unternehmungen stützen. AB (Email)

Lieber Dave Hunt und Belegschaft,

Ich schätze die Weise, wie sie Beiträge behandeln, so sehr – [es ist] nicht die Weise, wie es viele christliche Dienste heute tun. Sie bieten nie ein Buch oder CD als Motivation für eine Spende. Sie bieten Bücher und CDs an, wenn jemand bestellen will, aber nie in Verbindung mit einer Spende. Ich möchte sie dafür loben. Als Beröer sehe ich kein Beispiel von Paulus, Petrus oder irgendeinem der Apostel, durch Anbieten eines Geschenkes zum Spenden zu motivieren.

Weltliche Marketingfähigkeiten sind in der Kirche heute so sehr akzeptiert…. Dank ihnen, dass sie ein integrer Dienst sind und ernstlich für den Glauben streiten. Gott wird TBC weiterhin bewahren…. NR (VA)

Lieber Dave,

Ich kann die Freude kaum bändigen, sogar im Gefängnis. Nicht, dass ich keine Perioden der Einsamkeit und Verzweiflung hätte, aber diese sind viel kürzer. Ich erinnere mich an meine Teen Jahre und meine Zwanziger, wo ich teilweise Wochen der Verzweiflung und des Elends hatte. Drogenmissbrauch und Alkoholsucht raubten mir den Frieden. Meine Mom predigte zwar Jesus, [aber] mein Bruder und ich waren ihr gegenüber respektlos. Sie ging 1996 in die Herrlichkeit. Ich vermisse sie, aber ihre Gebete für mich, gerettet zu werden, sind beantwortet…. MN (ID, Gefangener)

Hallo Dave,

Ich hoffe, es geht Ihnen gut. Wir haben für Sie gebetet, seit wir von Ihren jüngsten Gesundheitsproblemen hörten. Mit diesem Email wollen wir Ihnen danken, dass sie uns vor fünf Jahren ein Exemplar Ihres Buches What Love Is This? gegeben haben. Wir hätten es früher lesen sollen. Es stellt sich heraus, dass wir eine Gemeinde besucht haben, wo der Pastor Kalvinist ist. Wir wussten, etwas war über die Jahre nicht ganz richtig, aber als unser Pastor mir neulich sagte, ich solle nicht lehren… der Mensch habe eine freien Willen, oder hätte eine Wahl bei der Errettung (was ich in unserem Missionarswerk mehr als ein Vierteljahrhundert gelehrt habe), wusste ich, ich musste herausfinden, was los war. Ihr Buch hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich verstand den Kalvinismus nicht, und nun weiß ich, ihm fern zu bleiben. Ich trat vom Vorstand zurück und habe die Gemeinde verlassen. Da wir Missionare sind, die von der Gemeinde unterstützt wurden, ist es eine ziemlich missliche Lage, so dass wir deswegen um ihre Gebete bitten. Wir haben uns bemüht, still und leise zu gehen, aber ich bin aufgebracht, dass diese Lehre fortgesetzt wird. Wir waren vor dem Pastor in der Gemeinde. Ich wünsche, ich hätte ihn gefragt, ob er Kalvinist sei, als er sich um die Stelle bewarb. Aber ich wusste nicht, was das war! Dank Ihnen, dass sie die Wahrheit in Liebe aussprechen. Wir schätzen weiterhin ihren Dienst der Wahrheit in diesen letzten Tagen. Der Herr ist gut, egal was geschieht, und segnet weiterhin das kostbare Werk…. JC (OR)

Lieber Dave,

Einer meiner Freunde auf Facebook veröffentlichte einen Link zu Ihrem A Woman Rides the Beast Video. Heute hatte ich etwas Zeit, es anzusehen und zuzuhören, und ich wollte Sie einfach mit dieser Notiz ermutigen. Danke, dass sie die römisch-katholische Kirche bloßstellen, wie sie ist, und helfen, das Evangelium aus einer Endzeitperspektive zu verbreiten. JC (Email)

Lieber Mr. Dave Hunt,

Ich bin aus Rumänien und habe auf YouTube einige Ihrer Konferenzen gefunden und hatte große Freude an ihnen…. Ich habe viele interessante Dinge von ihnen gelernt und würde gerne ihre Bücher lesen, aber ich fand keine rumänische Übersetzung. Egal, ich schrieb Ihnen, um Ihnen zu danken und auch für Ihr Werk zu gratulieren und Ihnen zu sagen, dass ich mich jedes Mal, wenn ich etwas von ihren Nachforschungen hörte oder las, glücklich im Herzen fühlte.

Ich denke, wir alle sprechen oder schreiben aus tiefstem Herzen. Was Sie betrifft, ich denke Ihr Herz ist sehr warm, wie Gott es liebt! Ich hoffe, mein schlechtes Englisch wird meine Botschaft nicht schwer verständlich machen! Gott segne Sie! PD (Rumänien)

Lieber Dave,

Danke für all die Dinge, die Sie über die Jahre geteilt haben. Sie waren für uns ein Segen. Meine Frau und ich haben das Alter erreicht, wo unsere Kraft nachzulassen beginnt. Dennoch preisen wir den Herrn für Seine Treue und freuen uns, mit Ihm zu sein. Ich wollte immer in der Gruppe sein, die Ihn in der Luft trifft. Möge er bald kommen, Offenbarung 22,20-21! KL (MS)

TBC,

Danke für Ihre Präsentation des „Unwahrscheinlichen Helden“ von Paul Wilkinson. Als ich diesen Artikel mehrere Male las, hat mich Schuldbewusstsein gepackt: Ein Pastor, der sein ganzes Leben gab, ein Pastor, der an die Bibel glaubte, ein Pastor, der ein gutes Leben hatte – eine Tochter, [eine Gelegenheit] nach Übersee zum Dienst zurückzukehren. Aber er hatte einen höheren Ruf von Gott, die Botschaft über das Kreuz zu verbreiten.

Ich forschte in meinem Herzen und nur eine Antwort kam hervor. Mein Leben war Gott und Seinen Wegen nicht 100 Prozent gewidmet. Christus zahlte den höchsten Preis für meine Sünden. Ja, ich habe Gott vernachlässigt. Ich bat um Vergebung für mein altes Leben, und durch Gnade alleine hat Er meine Wege vergeben. John Harper mag nicht wissen, wie seine Geschichte von Gott in meinem Leben gebraucht wurde…. RD (TX)

TBC Notizen

Sind Sie ein Mann Gottes?

Ich kenne ziemlich viele christliche Männer, die nicht lange zögern würden, einen Baseballschläger in die Hand zu nehmen, um ihre Familien vor einem gefährlichen Eindringling zu beschützen, der in ihr Haus eingebrochen ist. Leider sind nicht so viele willens, das Schwert des Geistes zu ergreifen, um ihre Frauen und Kinder zu schützen.

Meine Herren, wie steht es damit, geistlicher Führer in ihrem Haushalt zu werden, wenn sie hinsichtlich dieser Verantwortung nachlässig waren? Sie werden nichts Segensreicheres für ihre Frauen und Kinder tun können, als wenn sie wahre Männer Gottes werden. Familiengebet und das Studium von Gottes Wort miteinander sind wesentlich. Mit Gottes Hilfe, machen sie diese zu ihrer Disziplin in diesem Jahr und den Jahren, die vor uns liegen, bis Jesus kommt!

T.A. McMahon Executive Director

TBC Extra

Eine Rezension von The Hole in Our Gospel

[Das Loch in Unserem Evangelium]

Von Richard Stearns, Präsident von World Vision U.S. – rezensiert von Ron Merryman

Richard Stearns schreibt, „[Gott] hat es satt, einen strahlenden äußeren Anstrich des Glaubens zu sehen, aber keine Tiefe der Hingabe. Das ist das Loch in unserem Evangelium und bevor wir es füllen, haben wir eine leere Religion, eine, die Gott verachtet“ (S. 184-85). Um das Loch zu füllen, empfiehlt Stearns der Kirche (d.h. Christen und der örtlichen Gemeinde), der Linderung der sozialen Nöte (Armut, Hunger, Verwahrlosung, Krankheit, Umweltproblemen und Ungerechtigkeit) eine Hauptpriorität zu geben. In der Tat sei ohne eine solche Hauptpriorität eine Lücke, ein Loch, eine Unzulänglichkeit in dem Evangelium, das Christen verbreiten. Stearns „Gute Nachricht“ an die Armen konzentriert sich auf milde Gaben – nicht auf das Evangelium von Gottes rettender Gnade in Christus.

Kurz gesagt, Stearns befürwortet, dass amerikanische Christen („Christen“ in weitem Sinne) aggressiv ein internationales Wohlfahrtsystem unterstützen sollen, das irgendwie ein Rivale oder Ergänzung der UNESCO sein würde. Offensichtlich hat World Vision ein solches System mit 40.000 Mitarbeitern weltweit bereits etabliert, aber keine Geldmittel, um das Loch zu füllen.

Irgendeine Organisation zu kritisieren, die barmherzig versucht, die Armut zu eliminieren, die Armen zu speisen, und die Ungerechtigkeiten der Welt zu korrigieren, ruft nach Zensur für den Kritiker – und doppelte Zensur, wenn die Organisation eine christliche Motivation an den Tag legt.

Dieses Buch ist meine einzige Informationsquelle über seinen Verfasser Richard Stearns, obgleich ich mit dem Anfang, Wachstums und der Mission von World Vision ziemlich vertraut bin. Richard Stearns, unzweifelhaft ein Bruder in Christus, ist ohne Zweifel eine mitleidsvolle Person, die hoch motiviert, ist, alle Arten von Leiden in dieser Welt zu mildern. Aber bei seinem Versuch, Christen zu ermutigen, sich mehr in seine Sache einzubringen, ist das Buch, das er niedergeschrieben hat, auf falsche Prinzipien gegründet, die er weitgehend durch irreführende Anwendungen der Schrift unterstützt. Ich habe sehr große Bedenken mit den Prämissen von Stearns und seinen Schlussfolgerungen. Zwei davon folgen:

1.     Zuallererst wird hier das pervertierte, nicht schriftgemäße Evangelium befürwortet. Für Stearns und World Vision ist das Evangelium (wie bei Mutter Teresa) so breit, dass es keine Kernbotschaft hat. Die Botschaft des Evangeliums wird wie bei einem schwarzen Loch im Weltraum verschlungen und ist daher verloren und wird nicht berücksichtigt. Der Titel führt die meisten evangelikalen Christen dazu, nach einem Loch in ihrem persönlichen Verständnis des Evangeliums zu suchen; Stearns taucht stattdessen diese Botschaft in den Tiefen von sozialer Ungerechtigkeit, Armut, Krankheit usw. unter, bis seine wesentliche Substanz vollkommen verloren ist.

Im Gegensatz dazu machen die Schriften die Kernbotschaft zur ersten Priorität des Evangeliums! In 1 Korinther 15,1-4 erklärt Paulus prägnant das Evangelium, das er und die Apostel predigten. (Beachte: Es war eine Botschaft von oberster Priorität, die gepredigt, d.h. mündlich weitergegeben werden musste.)

1 Korinther 15,1-2a: Ich erinnere euch aber, ihr Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch fest steht, durch das ihr auch gerettet werdet….

Beachten sie die Reihenfolge hier. Paulus sagt:

A: „Ich erinnere euch aber, ihr Brüder, an das Evangelium“ (d.h. „Ich erinnere euch mündlich, woraus das Evangelium besteht“).

B: „das ich euch verkündigt habe: („Ich erinnere euch, dass ich bei meinem Antrittsbesuch in Korinth diese Botschaft verkündet habe“).

C: „das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch fest steht, durch das ihr auch gerettet werdet

Mein Punkt ist einfach der: das Evangelium nach Gottes Wort ist eine objektive Botschaft, die an die Menschen überliefert werden muss, denn nur dadurch können sie von ihren Sünden gerettet werden. Jede Organisation, welche die Kernbotschaft des Evangeliums weglässt, untergräbt, oder ihr etwas hinzufügt, sollte sich nicht als „christlich“ ausgeben. Stearns (World Vision) möchte, dass wir die objektive Botschaft durch humanitäre Anstrengungen ersetzen.

2.     Ein weiteres Problem ist der Missbrauch und die falsche Anwendung von Schrift überall. Gut unterrichtete Gläubige sollten dies sofort erkennen, aber neue und nicht unterrichtete Christen werden sehr wahrscheinlich das Programm von World Vision glauben (besonders angesichts der vielfältigen Unterstützung, die solche berühmten Namen wie Madeline Albright, Luci Swindoll, Kay Warren, Bill Hybels, Charles Colson, Tony Campolo, Leighton Ford, usw. umfasst).

Beachten sie die Verdrehungen und falschen Anwendungen von Gottes Wort in den folgenden Zitaten aus dem Buch:

(S. 15) „…das Wort Evangelium meint wörtlich frohe Kunde oder gute Nachrichten. Es ist stichwortartig und soll das Kommen des Reiches Gottes durch den Messias vermitteln…. Dieses neue Reich, dessen Kennzeichen in den Seligpreisungen erfasst sind, würde die bestehende Weltordnung auf den Kopf stellen“ (Hervorhebung durch den Rezensent).

(S. 20) „Das Evangelium… bedeutet viel mehr als die persönliche Rettung von Individuen. Es bedeutet soziale Revolution.“

(S. 22) „Dieses ganze Evangelium ist wirklich eine gute Nachricht für die Armen, und es ist die Grundlage für eine soziale Revolution, welche die Kraft hat, die Welt zu verändern. Und wenn dies Jesu Mission war, ist es auch die Mission aller, die behaupten, Ihm zu folgen.“

Somit sieht Stearns das Evangelium nur als ganz, oder vollständig an, wenn es soziale Mildtätigkeit einschließt. Christen, die dieser Logik folgen, könnten mehr sozial Gutes tun, als durch Predigen der Kernbotschaft des Evangeliums, indem sie nämlich Rechtsanwalt und Politiker werden.

Ich glaube, Stearns macht sich des Folgenden schuldig:

·       Er hat ein seichtes und oberflächliches Verständnis des Evangeliums des [König-]Reiches, das die ursprüngliche Botschaft von Johannes dem Täufer an Israel war, und dann von Jesus energisch weiterverfolgt wurde. Israel lehnte seinen König ab, und dadurch auch Sein Reich. Alle Verheißungen und Segnungen für das Reich sind schwebend unwirksam, bis der König bei Seinem zweiten Kommen zurückkehrt.

·       Stearns identifiziert Verantwortlichkeiten des Königreiches als auch für die Gemeinde gültig. Die Gemeinde ist nicht das Königreich und das Königreich nicht die Gemeinde (obgleich römische Katholiken wohl anderer Meinung sind, wie auch Richard Stearns).

·       Er appelliert an naiven Idealismus und utopische Spekulation: Auf den ersten 11 Seiten bezieht sich der Autor zumindest 12 Mal auf „Gläubige, die die Welt verändern oder umgestalten.“ Nach Stearns können sie dies nicht nur tun, „sie sind aufgerufen, es zu tun… wie es die 12 Apostel machten.“ Auf S. 311 fragt er, „Was hast du getan, um die Welt zu verändern?“

In diesem Fall macht sich Stearns falscher Reklame schuldig. Nicht nur änderten die Zwölf nicht die Welt, sondern jeder von ihnen starb unbarmherzig durch ihre Hände. Überdies lehrt die Schrift, dass sogar die Kernbotschaft des Evangeliums nicht die Welt ändern wird – nur Individuen in der Welt. Es ist das Gericht Gottes und die Rückkehr des Messias, sowohl im Alten wie im Neuen Testament vorhergesagt, die alleine diese Welt ändern werden.

Außerdem sind Christen nicht von Gott aufgerufen, die Welt zu verändern! Sie sind aufgerufen, Zeugnis (mündliches Zeugnis) für ein exaktes Evangelium zu geben.

Die tiefere Bedeutung von Ekklesia, von dem wir unser Wort Gemeinde ableiten, ist „die Herausgerufenen“. „Herausgerufen“ aus was? Herausgerufen aus der Welt der Menschen. Gott sieht Gläubige dieses Zeitalters als Personen, abgesondert und einzig für Seinen Sohn. Sie sind in der Tat die Erlösten. Sie können und werden nicht die Welt ändern.

·       Stearns verpasst den Ortsgemeinden ein Schuldgefühl, weil sie nicht dieselbe Leidenschaft für soziale Wohltaten haben wie World Vision.

Schlussfolgerungen

Auf Seite 336 benennt der Verfasser vier Ziele von World Vision. Bitte beachten sie, dass nicht ein Wort des Evangeliums, das Paulus und die Apostel gepredigt haben, eingeschlossen ist. Stattdessen beschreibt World Vision sich als „…eine christliche, humanitäre Organisation, die sich der Arbeit mit Kindern, Familien und ihren Gemeinschaften weltweit widmet, damit sie ihr volles Potential erreichen, indem die Ursachen von Armut und Ungerechtigkeit angepackt werden.

Stearns predigt, dass wir Leute bekehren werden (S. 18), indem wir voll Liebe, Freundlichkeit und Großzügigkeit leben. Der Apostel Paulus würde dies bestreiten, ihn vielleicht für diese Nettigkeiten loben, ihn aber gewiss tadeln, weil er nicht offen die objektive Botschaft verkündet.

Dass World Vision sich der sozialen Verbesserung widmet, ist lobenswert, aber zu behaupten, es sei christlich und sich doch vom einzig wahren Evangelium fernzuhalten, ist seltsam und sogar erbärmlich.

World Vision folgt den Schritten anderer wohlmeinender, sozial-humanitärer Organisationen wie dem Roten Kreuz, den YMCA, YWCA und der Heilsarmee. Sie alle begannen mit einer christlichen Botschaft, die über die Zeit verwässert und schließlich unter vielen Schichten sozialer Hilfe aufgegeben wurde.

Es scheint, niemand könne bei vollem Verstand sein und eine Organisation kritisieren, die versucht, verhungernde Kinder der Welt zu speisen und die Armut zu eliminieren, aber dies als einen integralen Teil des Evangeliums einzuschließen – und tatsächlich darauf zu beharren, ist schlicht nicht biblisch.

World Vision ist in Wirklichkeit ein internationales, soziales Wohlfahrtprogramm. Nach Stearns fehlt jedem, dem es daran mangelt, auch das Evangelium. Daher sieht er die Rolle der Kirche als die eines internationalen Verteilungszentrums, um Sicherheit (finanziell und physisch) gleichmäßig zu verteilen. Klingt bekannt. Der Atheistische Sozialismus wünscht dasselbe Ende.

Christen, die Gottes Wort verstehen, sollten es schwer haben, die Ziele dieses Buches zu unterstützen.

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Können sie das Evangelium in deren Vision finden?

Über World Vision (dem Buch entnommen)

WER WIR SIND:

World Vision ist eine christliche, humanitäre Organisation, die sich der Arbeit mit Kindern, Familien und ihren Gemeinschaften weltweit widmet, damit sie ihr volles Potential erreichen, indem die Ursachen von Armut und Ungerechtigkeit angepackt werden.

WEM WIR DIENEN:

Motiviert durch unseren Glauben an Jesus Christus dient World Vision an der Seite der Armen und Unterdrückten als Demonstration von Gottes bedingungsloser Liebe für alle Leute.

WARUM WIR DIENEN:

Unsere Leidenschaft gilt den ärmsten Kindern der Welt, deren Leiden das Herz Gottes bricht. Um eine bessere Zukunft für jedes Kind sichern zu helfen, konzentrieren wir uns auf andauernde, Gemeinschaftsbasierte Umgestaltung. Wir sind in Partnerschaft mit Individuen und Gemeinschaften, befähigen sie, nachhaltigen Zugang zu sauberem Wasser, Nahrungsquellen, Gesundheitsfürsorge, Ausbildung und wirtschaftliche Gelegenheiten zu entwickeln.

WIE WIR DIENEN:

Seit 1950 hat World Vision Millionen von Kindern und Familien geholfen. Wir gewähren im Notfall Beistand für diejenigen, die von Naturkatastrophen und Bürgerkriegen betroffen sind, entwickeln langfristige Lösungen innerhalb von Gemeinschaften, um die Armut zu lindern und treten für Gerechtigkeit auf Seiten der Armen ein.

[Kommentar: Link zur deutschen World Vision Visionswebseite – da klingt das christliche Zeugnis sogar noch „dünner“ als in den USA – der Übersetzer]

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.