THE BEREAN CALL

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Februar 2011

Der Abfall und sein Gegenmittel

T. A. McMahon

Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz nachsinnt Tag und Nacht. Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht, und alles, was er tut, gerät wohl. – Psalm 1,1-3

Der Abfall ist das Im Stich Lassen des eigenen Glaubens oder Religion. Er ist das Aufgeben des Glaubens, an dem man vorher festhielt. In Apostelgeschichte 21,21 wird der Apostel Paulus zu Unrecht beschuldigt, er würde die Juden den „Abfall“ von Moses lehren. Der griechische Ausdruck, der als „Abfall“ oder „Verlassen übersetzt wird, ist apostasia. Der Abfall geschieht jedoch selten abrupt. Öfters ist es ein Prozess, und manche mögen dazu beisteuern, ohne vollkommen abtrünnig zu werden.

Es begann im Garten Eden. Adam und Eva waren in einer perfekten Umgebung und in perfekter Gemeinschaft mit Gott. Sie gehorchten Gott in allen Dingen – bis Eva in einen Dialog mit Gottes Widersacher Satan, dem ersten Abgefallenen, trat (siehe auch Jesaja 14,12-14). Er veranlasste sie, Gottes Wort nochmals zu überdenken, indem er in Zweifel zog, was Er geboten hat: „Sollte Gott wirklich gesagt haben…?“ Die Absicht der Schlange war, dass Eva das Gebot „aufgab“, das Gott Adam gegeben hatte: sie durften nicht von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen essen (1 Mose 2,17; 3,1). Eva erlag der Verführung, Adam schloss sich seiner Gemahlin in der Rebellion gegen Gott an, und die Saat des Abfalls schlug Wurzel.

Die Saat des Abfalls entwickelte sich schnell in Kain, der Gottes Belehrung, ein annehmbares Opfer darzubringen, missachtete, und seine eigene Opferweise einführte. Der Abfall wuchs mit dem Bau der Stadt und des Turms von Babel. Er vereinigte die Leute in dem Maße, dass „der HERR dort die Sprache der ganzen Erde verwirrte und sie von dort über die ganze Erde zerstreute“ (1 Mose 11,9). Später nahm Aaron unter den Israeliten am Abfall teil, als er ihnen bei ihrer götzendienerischen Anbetung des goldenen Kalbes beistand (2 Mose 32).

In der ganzen Geschichte des nördlichen und südlichen Königreiches von Israel fielen viele der Könige ab. König Ahas von Juda war ein erstes Beispiel. William MacDonald deutete in seinem Kommentar an, dass die Vorsilbe „Jeho“ in Ahas Namen, der für den Namen von Jehova Gott in „Jehoahas“ steht, durch den Heiligen Geist weggelassen worden sein mag, „weil Ahas ein Abgefallener war“ (Believer's Bible Commentary, S. 409-10). Er billigte den Götzendienst in Juda und ließ seinen Sohn in einem Ritual für den Gott Moloch durch das Feuer gehen. Uria, der Priester, der den Anweisungen von Ahas gehorchte (und dennoch im Buch Jesaja gelobt wird), nahm am Abfall teil, indem er das Gebot des Königs ausführte, eine Kopie eines heidnischen Altars zu machen und ihn zum Zweck der Wahrsagerei aufzustellen. Durch Ahas wurde der Altar dann Bestandteil der Tempelanbetung in Jerusalem.

Abfall fand in jeder Generation seit dem Fall der Menschheit statt. Die Schrift sagt uns, dass er seinen Höhepunkt in den letzten Tagen erreichen wird, wenn der Antichrist offenbar gemacht wird. Seine Religion wird ein abgefallenes Christentum sein – die vollkommene Antithese zum biblischen Christentum. Sie wird für alle Religionen Platz haben. Obgleich der Abfall erst nach der Entrückung der Gemeinde voll verwirklicht sein wird, schritt seine Entwicklung von der Zeit, als die Sünde in die menschliche Rasse hereinkam, voran. Überdies haben im Laufe der biblischen und Gemeindegeschichte viele wahre Gläubige, entweder in Unkenntnis oder aufgrund von Schwächen ihres Fleisches, zum Abfall beigetragen. Salomon scheint als Beispiel dafür zu dienen. Als ein Gläubiger wurde er vom Heiligen Geist dazu verwendet, den Tempel zu errichten und viel vom Buch der Sprüche, dem Hohen Lied und Prediger zu schreiben, doch er heiratete auch viele heidnische Frauen, was entgegen der Schrift war. Diese Frauen brachten ihn zum Götzendienst, und er baute Tempel für sie, damit sie ihre falschen Götter anbeten konnten.

In der Kirchengeschichte werden Männer wie Augustinus und Martin Luther als wahre Gläubige angesehen, besonders von denen, die sich an die Reformationstheologie halten. Doch Augustinus fasste viele der Dogmen in Begriffe, die für die falsche Theologie und das falsche Evangelium der größten, abgefallenen Institution der Christenheit – der römisch-katholischen Kirche – grundlegend sind. Luther muss für seine heroische Haltung gegen die Kirche von Rom gelobt werden, aber gewiss nicht für seine Ersatztheologie und seinen antibiblischen Hass auf die Juden. Spätere Kirchengeschichte ist reichlich versehen mit Namens- und richtigen Christen, die (wissentlich oder unwissentlich) an der Entwicklung des Abfalls teilnahmen.

Wenn man das Obige zusammenfasst, begann der Abfall mit der Sünde der Menschheit, wird in den Letzten Tagen außerordentlich zunehmen, und vollkommen sein, wenn der Antichrist diese Erde während der siebenjährigen Großen Trübsal beherrschen wird. Deshalb werden alle Christen, in dem Maße, wie sich die Welt auf die vollkommene Erfüllung des Abfalls zu bewegt, für seine zerstörerische Verführung anfällig sein.

Was ist das Gegenmittel? Wie können wir uns davor bewahren, jenen Dingen zu erliegen, die uns in den Abfall ziehen würden? Lasst uns mit dem Vorsorgeprogramm beginnen, das in Psalm 1 vorgestellt wird: Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen.

Der Psalmist gibt Anweisungen für ein geistlich fruchtbares Leben im Herrn. Diese Anweisungen drehen sich darum, dass wir durch Gottes Wort gestärkt werden und beginnen mit der Ermahnung, dass wir nicht dem Rat der Gottlosen folgen sollen. Das bedeutet nicht, nur den Rat von denjenigen zu meiden, die offensichtlich böse sind, sondern eher jeden Rat abzulehnen, der sich nicht nach der Lehre im Wort Gottes richtet. Zweimal finden wir im Buch der Sprüche (14,12; 16,25), dass es einen Weg gibt, der den Leuten richtig erscheint, aber nicht Gottes Weg ist. Wenn er nicht Gottes Weg ist, führt er zu den Wegen des Todes, was zu einer Trennung von Gottes Wahrheit und letztendlich zur Zerstörung im eigenen Leben führt.

Ein Hauptfaktor, der sich auf die Zerrüttung des Abfalls in der evangelikalen Kirche bezieht, ist, dass immer weniger bekennende Christen wirklich an die Hinlänglichkeit von Gottes Wort für „alles… was zum Leben und [zum Wandel in] Gottesfurcht dient“ (1 Petrus 1,3) glauben. Stattdessen wenden sich Evangelikale mehr und mehr der gottlosen Weisheit der Welt zu. Die evangelikale Kirche ist führend bei der Überweisung an psychologische Beratungsdienste. Die Hirten übergeben ihre Herden an professionelle Psychotherapeuten, die in einem Sinn biblische Äquivalente für Mietlinge sind. Zusätzlich versuchen sie, die Zahl ihrer Schafe zu vergrößern, indem sie sich den Marketingtechniken zuwenden, welche die Gemeindewachstumsbewegung der Welt entnommen hat. Diese haben sich als tödlich für den biblischen Glauben erwiesen.

Die Warnung der Schrift vor dem Wandel im Rat der Gottlosen, dem Treten auf den Weg der Sünder oder dem Sitzen am Ort der Spötter enthüllt eine Weiterentwicklung, die tatsächlich eine Rückentwicklung ist – vom Eigensinn zur Bosheit. Wenn man zuhört und auf das Acht gibt, was die Verlorenen – und sogar die Feinde des Glaubens – zu sagen haben, gewöhnt man sich gemütlich an ihre Perspektive und schließlich an die Praktiken, die sie predigen. Das tragische Ergebnis wird sein, dass sich das Herz für Gottes Wahrheit verhärtet, und die eigene Haltung sich zum Spott wendet, wenn man mit ihr konfrontiert wird.

Der Psalmist wechselt von dem, was Gläubige vermeiden sollen, zur primären, vorbeugenden Maßnahme, die sie in ihr Leben integrieren müssen: „sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN [was das Gesetz, die Propheten und die Zeugnisse bedeutet] und über sein Gesetz [die Schriften] nachsinnt Tag und Nacht“ (Psalm 1,2).

Der Hauptgrund für die rasche Verbreitung des Abfalls unter Evangelikalen heute ist der, dass viele funktionell biblisch unkundig sind. Dies bedeutet, obgleich beinahe alle „Christen“ Bibeln haben und zum Lesen in der Lage sind, lesen zu wenige sie tatsächlich, und jene, die es tun, machen daraus keine Praxis, die ihr Leben anleitet. Dies ist einer der Gründe für eine schockierende Antwort, die durch das Pew Forum on Religion & Public Life enthüllt wurde. Es veröffentlichte eine Umfrage unter mehr als 35.000 amerikanischen Erwachsenen und fand heraus, 57 Prozent von denen, die sich für Evangelikale ausgeben, glauben, dass „viele Religionen zum ewigen Leben führen können“.

Offensichtlich waren sie sich der Verse nicht bewusst oder nahmen sie nicht ernst, in denen Jesus verkündete, „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich“ (Johannes 14,6) und Petrus ausrief, „Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen“ (Apostelgeschichte 4,12). Die Schrift sagt uns, dass solch ein Zustand in den letzten Tagen überall vorhanden sein wird: „Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden“ (2 Timotheus 4,3-4).

In unseren Tagen werden biblische, absolute Dinge und ein ausschließlicher Weg der Erlösung durch die Welt als Verkörperung der Intoleranz angesehen, eine Beschuldigung, mit der viele Evangelikale nicht umgehen können – besonders jene, die die Bibel nicht gut genug kennen, um eine biblische Antwort zu geben. Über das Wort beständig nachzudenken ist die offensichtliche Lösung, um solch eine Lage zu berichtigen. Überdies gibt es sowohl Ermutigung wie auch Hilfe von unserem Herrn. Denkt an Sein Gebet zum Vater für Gläubige: „Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit“ (Johannes 17,17). Jesus will, dass wir geheiligt oder abgesondert werden, als jene, die, egal was die Welt denkt und sagt, darauf vertrauen, dass Sein Wort die Wahrheit ist. Er sagte, „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen“ (Johannes 8,31-32). Teil dieser Freiheit ist ein Vertrauen, „dass ihr für den Glauben kämpft, der den Heiligen ein für allemal überliefert worden ist“ (Judas 1,3). Man kann nicht für etwas „kämpfen“, das man zum größten Teil nicht kennt. In der Lage zu sein, den eigenen Glauben zu verteidigen, kann nur durch diszipliniertes Studium der Schriften zustande kommen.

Im Buch der Sprüche wird uns gesagt, „Der Anfang der Weisheit ist: Erwirb Weisheit, und um allen deinen Erwerb erwirb Verstand“ (Sprüche 4,7). Gott hat uns Seine Weisheit in Seinem Wort verfügbar gemacht. Überdies hat Er allen, die ihren Glauben auf Jesus gesetzt haben, den Heiligen Geist, den Geist der Wahrheit gegeben, um uns zu helfen, „Verstand zu erwerben“. Die heiligen Schriften zu kennen ist Gottes Vorsorgeprogramm gegen Abfall, und es ist für alle verfügbar, die nach Ihm suchen. Dies ist das biblische Kriterium, um Weisheit und Verständnis zu bekommen. Der Apostel Paulus schrieb an Timotheus. „und weil du von Kindheit an die heiligen Schriften kennst, welche die Kraft haben, dich weise zu machen zur Errettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist“ (2 Timotheus 3,15). Es ist eindeutig keine Sache der eigenen intellektuellen Fähigkeit oder Ausbildung, sondern eher des eigenen Wunsches, Gottes Wahrheit zu kennen und sorgfältig nach ihr zu streben. Dass der Herr ungebildete Fischer als Apostel gewählt hat, um die Hauptbotschafter Seines Wortes zu sein – anstatt jene hoch Gebildeten innerhalb des religiösen Establishments – sollte für jeden, der denkt, sich nicht zu qualifizieren, Bände sprechen.

Der Gläubige, der beständig über Gottes Wort nachdenkt, wird herausfinden, dass seine Anstrengungen sowohl gegen den Abfall vorbeugen wie auch seinen Glauben stärken. Überdies ist es die Grundlage, geistlich Frucht zu bringen: „Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht, und alles, was er tut, gerät wohl“ (Psalm 1,3). Das ist auch das Mittel, um den Gläubigen für den geistlichen Kampf auszurüsten, der jetzt tobt.

Beim geistlichen Kampf geht es um das Wort Gottes. Die Strategie des Widersachers besteht darin, die Schrift in jeder Weise und mit allem möglichen Mitteln zu diskreditieren. Wie wir vermerkt haben, begann es im Garten anfänglich durch die Infragestellung von Gottes Wort, sofort gefolgt durch die Leugnung seiner Wahrheit (1 Mose 3,4-5). Jene, die nicht erkennen, dass sie sich in solch einem Kampf befinden, mögen bereits durch die Lügen des Widersachers gefangen genommen worden sein. Der Apostel Paulus schrieb, seine Absichten seien uns nicht unbekannt (2 Korinther 2,11) und verwendete militärische Metaphern aus mehr als literarischen Absichten; er betonte die Wirklichkeit des stattfindenden geistlichen Kampfes und baut die Verteidigung des Gläubigen auf:

Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tag widerstehen und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, euch behaupten könnt. So steht nun fest, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, und angetan mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit, und die Füße gestiefelt mit der Bereitschaft [zum Zeugnis] für das Evangelium des Friedens. Vor allem aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt, und nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist. (Epheser 6,13-17)

Unser Kampf ist der gute Kampf des Glaubens, und wir erinnern uns, dass unsere Waffen nicht fleischlich, sondern geistlich sind (2 Korinther 10,4). Es ist ein „Krieg“ über die Wahrheit, mit dem Ziel, in der Lage zu sein, „am bösen Tag [zu] widerstehen“. Unser Sieg ist schlicht, für Gottes Wort fest zu stehen.

In dem Maße, wie die Schlacht heftiger wird, was nach der Schrift vor dem Kommen des Herrn für Seine Heiligen der Fall sein wird, gilt für uns, „indem ihr zu jeder Zeit betet mit allem Gebet und Flehen im Geist, und wacht zu diesem Zweck in aller Ausdauer und Fürbitte für alle Heiligen“ (Epheser 6,18). Wir müssen mit anderen Gläubigen eine Wagenburg bilden, zur Gemeinschaft und geistlichem Schutz, für Ratschlag, Ermutigung, Korrektur, Trost und Dienst aneinander. Wenn solch Dinge unsere Praxis werden, während wir auf den Herrn warten, werden wir, auch wenn der Abfall die geistliche Umgebung um uns herum austrocknet, wie ein Baum sein, der gepflanzt ist an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht, und alles, was er tut, gerät wohl im Herrn. TBC

Zitate

Wenn wir nur ein Mittel finden könnten, jeden von Krankheit zu heilen, zu speisen und auf eine gute soziale Grundlage zu stellen, was für eine phantastische Sache würde das sein. Das ist der Weg, so wird uns gesagt, wie das Reich Gottes auf Erden aufgerichtet werden soll. „Wir brauchen nicht mehr von diesem Gerede über Sühnung und das Vergießen von Blut; was man heute benötigt ist, uns für andere zu verausgaben.“ Das ist die Verlockung des falschen Weges zum Reich und wir können uns dem nicht entziehen, wenn wir vergessen zu wachen und zu beten. „Wacht mit Mir“, sagte Jesus; „Mein ist die einzige Straße zum Reich.“

Oswald Chambers

F & A

Frage: Ich bin seit über 33 Jahren Christ (oder dachte es zumindest). Mit „Christ“ meine ich jemanden, der auf dem Blut Christi ruht, der zur Errettung auf das Opfer Christi alleine vertraut. Das Problem ist, dass ich in den letzten Wochen, während ich auf zahlreichen apologetischen Webseiten – seien sie arminianisch oder kalvinistisch angehaucht (einschließlich TBC) – Nachforschungen über die ECM [Emerging Church Movement] und Purpose Driven Bewegungen anstellte – mir manchmal die Frage stellen musste, ob es Christen erlaubt ist, irgendetwas zur Erholung zu tun, ohne dass es Sünde ist – ein Mangel an Anbetung. Ich meine nicht Dinge, die offensichtlich sündig sind, wie betrunken werden oder Unzucht treiben. Ich meine Dinge, wie ein Hobby haben, Sport zu treiben, Kunst zu schätzen, usw. Was ich aus den Artikeln auf den Seiten, die ich geprüft habe und aus vielen Kommentaren und Predigten schließe, kann ein Christ nicht viel mehr tun außer predigen, die Bibel studieren und „Zeugnis geben“. In der Tat würde ein wirklich frommer Christ angeblich nichts anderes tun wollen, oder so scheinen diese Leute zu sagen. (Schlafen und essen scheinen gerade noch in Ordnung zu sein). Solch Anforderungen erscheinen mir wie gesetzliche Sklaverei. Ist das nicht das, worum es beim Asketentum geht?

Antwort: Nach der Schrift sind sie ein wahrer Christ, wenn sie in der Tat „alleine auf das Opfer Christi zur Errettung“ vertraut haben. Überdies wissen wir nicht, auf welchen Webseiten sie nachgeforscht haben, somit können wir nicht wissen, was diese sagen. Wir können nur vermuten, was sie auf uns gleichermaßen anwenden wollen. TBC ist weder arminianisch noch kalvinistisch. Unsere „Neigung“ ist schlicht, biblisch zu sein, und wir hoffen, dass wir unsere Leser auf die Schrift verweisen.

Die Bibel verkündet, dass für die Gläubigen gilt „Denn ihr seid zur Freiheit berufen, Brüder; nur macht die Freiheit nicht zu einem Vorwand für das Fleisch“ (Galater 5,13). Sie sagt auch, alles aber, was nicht aus Glauben geschieht, ist Sünde (Römer 14,23). Unser Verständnis dieser und anderer Verse ist, dass wir frei sind, ein Hobby zu haben, Sport zu treiben, Kunst zu schätzen, usw., so lange unsere Beteiligung in Übereinstimmung mit Gottes Wort und somit mit Seiner Freude und Herrlichkeit ist. „Der Gerechte wird durch den Glauben leben“ (Römer 1,17; Galater 3,11; Hebräer 10,38).

Für den wahren Gläubigen gibt es keine Zwiespalt zwischen dem Weltlichen und dem Heiligen. Ob alleine oder mit anderen werden er oder sie Gott sowohl in Meditationen des Herzen verherrlichen und immer noch bereit sein für „vernünftigen Dienst“ wie der Geist führt und Gelegenheit verschafft, „allezeit bereit zur Verantwortung gegenüber jedermann, der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist“ (1 Petrus 3,15). Der Schlüssel besteht darin, dass wir zuerst „Gott den Herrn in unserem Herzen heiligen“ und „allzeit bereit sein“ müssen.

Es scheint, ihre Frage müht sich mit den Urteilen, die oft gegen die Emerging Church und die Sucherfreundlichen Bewegungen erhoben werden, die sich oft auf Lebensstilentscheidungen, Persönlichkeiten und Vorlieben konzentrieren, anstatt auf „nicht verhandelbare“ Lehren des Evangeliums. Unglücklicherweise zeigen manche, die sich zurecht auf eine Auseinandersetzung einlassen und vor dem Auftreten der abgefallenen Kirche warnen, nicht immer Wohlwollen noch folgen sie der biblischen Ermahnung, „Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, sondern milde sein gegen jedermann, fähig zu lehren, standhaft im Ertragen von Bosheiten; er soll mit Sanftmut die Widerspenstigen zurechtweisen, ob ihnen Gott nicht noch Buße geben möchte zur Erkenntnis der Wahrheit“ (2 Timotheus 2,24-25). Paulus ermahnte Titus ähnlich, „Die törichten Streitfragen… sowie Zwistigkeiten und Auseinandersetzungen über das Gesetz meide; denn sie sind unnütz und nichtig“(Titus 3,9).

Es gibt klare, von Gott gegebene Richtlinien, welche das Verhalten von Christen bestimmen – besonders von Lehrern, die ein strengeres Urteil erfahren werden (Jakobus 3,1). Was viele „unterscheiden könnende“ Individuen nicht erkennen ist, dass Gläubigen große Gnade und Freiheit hinsichtlich persönlicher Vorlieben in der Praxis ihres Glaubens gegeben ist. Der Apostel Paulus stellt dies klar: „Es ist mir alles erlaubt – aber es ist nicht alles nützlich! Es ist mir alles erlaubt – aber es erbaut nicht alles“ (1 Korinther 10,23).

Hinsichtlich Essen und Trinken preist Paulus Gott, „der uns alles reichlich zum Genuss darreicht“ (1 Timotheus 6,17b) und woanders bekräftigt, „dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt“ (1 Korinther 10,26). Zur selben Zeit werden „gefestigtere“ Gläubige (jene, die in der Lage sind, Freiheit mit Beherrschtheit auszuüben) ermahnt, nicht die „schwächeren“ zum Straucheln zu bringen: „Wenn aber dein Bruder um einer Speise willen betrübt wird, so wandelst du nicht mehr gemäß der Liebe…. Es ist gut, wenn du kein Fleisch isst und keinen Wein trinkst, noch sonst etwas tust, woran dein Bruder Anstoß oder Ärgernis nehmen oder schwach werden könnte“ (Römer 14,15.21). Mit anderen Worten, ein Gläubiger sollte sich selbst nach seinem Gewissen und Überzeugungen leiten, die bestimmte Freiheit erlauben mögen, die keinen Grund für Schande oder Schuld darstellen sollten: „Du hast Glauben? Habe ihn für dich selbst vor Gott! Glückselig, wer sich selbst nicht verurteilt in dem, was er gutheißt“ (Römer 14,22); „Und wenn ich es dankbar genieße, warum sollte ich gelästert werden über dem, wofür ich danke?“ (1 Korinther 10,30).

Da gibt es eindeutig Grenzen: „Habt aber acht auf euch selbst, dass eure Herzen nicht beschwert werden durch Rausch und Trunkenheit und Sorgen des Lebens, und jener Tag unversehens über euch kommt“ (Lukas 21,34). Zudem gibt es strengere Anforderungen an diejenigen, die in der Gemeinde Autoritätspositionen einnehmen (1 Timotheus 3; Titus 1) Paulus fasst das Fazit gut zusammen, und ergänzt eine wichtige Ermahnung vor Selbstsucht: „Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut – tut alles zur Ehre Gottes… so wie auch ich… nicht meinen Nutzen suche, sondern den der vielen, damit sie gerettet werden“ (1 Korinther 10,31-33).

Wie viele wohlmeinende Kritiker aufzeigen, stehen viele Führer der Emerging Church Bewegung [ECM] oft Model für oder ermutigen den Missbrauch von Gottes Gnade, wenn es zur christlichen Freiheit kommt. Viele Anhänger – und Führer – der ECM scheinen stolz darauf zu sein, „christliche Rebellen“ zu sein, und dadurch Gottgegebene Prinzipien in Worten und Taten zu übertreten.

Wir möchten gerne darauf aufmerksam machen, dass ihre Reaktion auf christliche Aktivitäten, begrenzt auf Gebet, Bibelstudie und Zeugnis geben, so klingt, als ob sie diese für freudlose Unterfangen halten. In Wirklichkeit kann kein Hobby oder andere Aktivität auch nur im Entferntesten die Freude hervorbringen, die aus Gebet, Bibelstudie und Teilen der Liebe Christi mit anderen resultiert. Natürlich sind dies keine Freuden für das Fleisch, das sich beständig für Dinge entscheidet, die der eigenen fleischlichen Natur gefallen. Sie mögen vielleicht ihr eigenes Herz in dieser Sache überprüfen.

Schließlich gibt es tatsächlich ein biblisches Gleichgewicht, das im Gebet und schriftgemäß durch den Gläubigen gesucht werden muss. Weder Gesetzlichkeit noch Missbrauch der Freiheit gefallen Gott. Überdies sind, entgegen den gegensätzlichen Extremen, denen sie in ihrer Forschung begegnet sind, Schlafen und Essen mehr als gerade noch in Ordnung für unseren Schöpfer, der genau weiß, was wir benötigen: „Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und spät aufbleibt und sauer erworbenes Brot esst; solches gibt er seinem Geliebten im Schlaf“ (Psalm 127,2).

Frage: Ich benötige eine Antwort auf folgende Frage: Am 26. September predigte mein Pastor eine Botschaft mit dem Titel „Die Macht zu Vergeben“. Ich entdeckte einen starken Verweis, dass ich als Christ die Macht hätte, denen zu vergeben, die direkt gegen Gott gesündigt haben (d.h. Blasphemie). Ich erhielt die CD der Botschaft und hörte zweimal zu, was meine Sorge verstärkte.

Seine Botschaft gründete auf mehreren Schriftstellen: Matthäus 9,2-8, Markus 2,1-22 und Lukas 5,17-26…. Mein Hauptproblem war jedoch Johannes 20,21-23: „Da sprach Jesus wiederum zu ihnen: Friede sei mit euch! Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Und nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt Heiligen Geist! Welchen ihr die Sünden vergebt, denen sind sie vergeben; welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten...“

Hier sind einige Aussagen, die mein Pastor machte: „Der Zweck, dass wir den Heiligen Geist haben, besteht darin, Sünde zu vergeben. Uns ist die Autorität gegeben zu sagen: ‚Ich lösche das aus deiner Liste aus.’ [Und] Jesus sagte. Ihr seid meine Vertretung. Ihr habt meinen Geist, um Sünden zu vergeben.“ Obwohl ich völlig überzeugt bin, dass wir die Macht und die christliche Verpflichtung haben, die Sünden des anderen einander zu vergeben (Kolosser 3,12-15), ist mein Problem, ob diese Macht die Fähigkeit einschließt, Sünden gegen den Heiligen Geist zu vergeben? Dies ist eines der Probleme, die ich hinsichtlich des Priesters in der Katholischen Kirche gehabt hatte.

Antwort: Wir teilen ihre Bedenken. In Markus 2,1-22 und den Parallelberichten in Lukas und Matthäus sagt uns die Schrift: „Was redet dieser solche Lästerung? Wer kann Sünden vergeben als nur Gott allein?“ (Markus 2,7).

Dies ist eine rhetorische Frage mit einer offensichtlichen Antwort: Nur Gott hat die Macht, Sünden zu vergeben. Sünden werden gegen den Herrn begangen. Obgleich wir gegen andere sündigen können, geht unsere ursprüngliche Sünde zuerst gegen Gott, der offenbart hat, wie wir miteinander umgehen sollen.

Obgleich seine Sünde gegen eine andere Person gerichtet war, schrieb David in Psalm 51,6, dass sie letztendlich gegen Gott gerichtet war: „An dir allein habe ich gesündigt und getan, was böse ist in deinen Augen“. Da Sünde gegen Gott ist – weil wir Seine Gesetze gebrochen haben – kann sie somit nur durch Ihn vergeben werden. Wenn wir jemandem vergeben, weil er gegen uns gesündigt hat, was Gott gebietet, tut nichts dazu, diese Sünde zu entfernen. Die einzige volle Bezahlung für Sünde ist das, was Christus am Kreuz vollbrachte, mit dem Ergebnis, dass „so fern der Osten ist vom Westen, hat er unsere Übertretungen von uns entfernt“ (Psalm 103,12).

In Markus 2,8-10 lesen wir, „Und sogleich erkannte Jesus in seinem Geist, dass sie so bei sich dachten, und sprach zu ihnen: Warum denkt ihr dies in euren Herzen? Was ist leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Dir sind die Sünden vergeben! oder zu sagen: Steh auf und nimm deine Liegematte und geh umher? Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat, auf Erden Sünden zu vergeben - sprach er zu dem Gelähmten“.

Die Gottheit von Jesus wurde oft durch Israels Religionsführer in Frage gestellt. Jesus sagte ihnen frei heraus, dass Seine Heilungshandlung so war, „damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat, auf Erden Sünden zu vergeben“ (V.10). Jesus stritt nicht ab, dass nur Gott die Macht hatte, Sünden zu vergeben. Der Punkt war, dass Er, als der „Sohn des Menschen“ auch diese Macht hatte. Einfach gesagt, Jesus ist Gott. Diese Gespräche findet man in den ganzen Evangelien (Johannes 10,30-39 zum Beispiel).

Johannes 20,21-23 wird als Unterstützung für die Vorstellung gegeben, wir könnten Sünden vergeben. Es wird auch von Katholiken als Nachweistext verwendet, um ihre Lehre zu unterstützen, Christus habe für Priester die Macht eingesetzt, „sakramental“ Sünden an Seiner Statt zu „vergeben“.

Man muss seine eigenen Voraussetzungen in diese Verse lesen, um diese Vorstellung zu unterstützen oder die Vorstellung, dass Gläubige Sünden vergeben. Überdies sagt der Herr Jesus nichts darüber, einer ausgewählten Gruppe von Individuen, wie katholischen Priestern, solch eine angebliche Autorität zu verleihen. In der Tat bezeugen die Schriften beständig, dass nur Gott Sünden vergeben kann (Lukas 5,21). Schließlich besteht unsere Mission darin, das Evangelium zu predigen. Die Botschaft des Evangeliums ist es, die es für jemanden möglich macht, dass seine Sünden vergeben werden. Unsere Verkündigung ist der einzige Weg, dass wir eine Rolle in der Vergebung der Sünden spielen.

Der Herr Jesus versicherte ihnen, „Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zu meinem Vater gehe“ (Johannes 14,12).

Schließlich ist es eine große Anmaßung, zu sagen, dass uns die Macht von Gott gegeben ist, Sünden zu vergeben. Wir verkündigen das Evangelium an die Nichtgeretteten und sie nehmen es an. Das ist es, was sie zur Buße führt, was Vergebung von dem Gott des Universums bringt, gegen den sie vorsätzlich gesündigt haben.

Frage: Wenn ich 1 Petrus 4,17 lese („Denn die Zeit ist da, dass das Gericht beginnt beim Haus Gottes; wenn aber zuerst bei uns, wie wird das Ende derer sein, die sich weigern, dem Evangelium Gottes zu glauben?“), kommt es mir vor, dass dies auf die Verfolgung der Gemeinde zutrifft. Ich bin mir über die Massenverfolgung von Gläubigen an Orten wie China, Pakistan, Sudan und anderen fremden Ländern bewusst, aber ich denke nicht, das ist je in den USA geschehen. Sind wir aus einem bestimmten Grund ausgenommen, oder denken sie, dass sie auch hier geschehen wird?

Antwort: Wir glauben, dass das Gericht, auf das 1 Petrus 4,17 hinweist, ein Gericht der Verfolgung ist, wo Gott es zulässt, dass seine Gemeinde hindurchgeht, damit sie gereinigt und gestärkt wird. Dabei werden Gläubige durch Seine Gnade und Barmherzigkeit unterstützt. Es ist wertvoll für sie und verherrlicht Ihn – sogar wenn es mit dem Tod der Heiligen endet. Der Gegensatz ist Gericht ohne Gnade und Barmherzigkeit, das gegen jene stattfindet, die Gottes Errettung ablehnen und ewige Bestrafung erleiden werden.

Bedenken sie die Liste der verfolgten Gläubigen in Hebräer 11. Ihr Zeugnis war ein ermutigender Beweis für jene, die ihnen später folgten. Verfolgung verursachte Wachstum in der Gemeinde, gerade so wie ein zurechtgestutzter Obstbaum seine Fruchtbarkeit erhöht. Die Geschichte bestätigt, dass das Blut der Märtyrer der Same für die Gemeinde war, und wie Tertullian vermerkte, „Je mehr wir niedergeschlagen werden, desto mehr fahren wir unbeirrt fort.“

Gewiss haben Gläubige in den USA nie unter Verfolgung gelitten – als ein Leib – so wie wir es in anderen Teilen der Welt in der ganzen Geschichte gesehen haben. Doch Amerika war etwas unterworfen, was geistlich von zerstörerischer Natur war, das nur wenige Länder erfahren haben: Verführung. In Satans Schlachtplan beim Versuch, die Gemeinde zu zerstören, war Verführung seine bei weitem erfolgreichste Taktik.

Es mag sein, dass die Folgen der Verführung, die zu einer Kirche führten, die vom Wort Gottes „in späteren Zeiten“ abgedriftet ist und „sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden“ und „die gesunde Lehre nicht ertragen“, einen Zustand der Verfolgung in diesem Land begünstigen (1 Timotheus 4,1; 2 Timotheus 4,3-4). Manche waren dem bereits unterworfen, als sie aus ihren „Sucherfreundlichen, Visionsgetriebenen, Marketing und / oder Psychologie orientierten“ Kirchen hinausgeworfen wurden, einfach weil sie die biblische Grundlage für solche Programme hinterfragten.

Als Gläubige halten wir schlicht und mit Demut an Gottes Wort fest und reflektieren seine Wahrheit in unserem Leben. Seien sie sich jedoch bewusst, dass wir die Verfolgung sowohl von der Welt wie von einer namenschristlichen Kirche einladen, die uns als intolerant, rassistisch, bigott, selbstgerecht, des Erbarmens mangelnd, arrogant und so weiter ansieht. In dem Maße, wie der Abfall in den USA wächst, ist jedes Anzeichen gegeben, dass Verfolgung auch zunehmen wird.

TBC News Watch

Visions-getriebener Abfall

WorldNetDaily 15.01.2011: Rick Warren ist Gastgeber für berühmte „Kult“ Doktoren [Auszüge] – Als Megagemeindepastor Rick Waren sich entschied, er müsse seine Gesundheit ernst nehmen, reagierte er in typisch ehrgeiziger Weise und startete ein Jahresprogramm für seine Kirche, den „Daniel Plan“, verfasst mit Hilfe von drei berühmten Ärzten, die bei seinem Startseminar heute auftreten werden.

Aber Kritiker machen darauf aufmerksam, die Ärzte, welche das Programm zusammenstellten, würden nicht die evangelikalen Glaubensansichten der Kirche vertreten, und stattdessen sich zahlreichen Formen von östlichem Mystizismus und den Grundsätzen eines christlichen Kultes, dem Swedenborgismus, verschreiben.

Waren gelobte 90 Pfund abzunehmen und sagte, er habe sich letzen Herbst der Obhut der Doktoren Mehment Oz, Daniel Amen und Mark Hyman unterstellt und arbeitete mit jedem von ihnen, um den „Daniel Plan“ zu entwickeln.

Oz, Gastgeber der „Dr. Oz Show“, die den Emmy Preis erhielt und Professor für Chirurgie an der Columbia Universität, sagt, er sei von Emanuel Swedenborg inspiriert worden, einem Kultgründer im 18. Jahrhundert, der lehrte, alle Religionen führten zu Gott, und der den orthodoxen christlichen Glauben wie das Sühnopfer Christi für Sünde, die Dreieinigkeit und die Gottheit des Heiligen Geistes leugnete.

Der Bestsellerautor Amen, ein Professor der Psychiatrie an der Universität von Kalifornien in Irvine, lehrt östliche religiöse Meditation und die Energiebasierte New Age Praxis des Reiki.

Hyman, ein viermaliger New York Times Bestsellerautor wirbt für mystische Meditation, die sich auf buddhistische Prinzipien gründet.

Steve McConkey, der eine Webseite namens Christian Investigator leitet, nannte es „beunruhigend für einen Toppastor in den Vereinigten Staaten, für falsche Lehrer zu werben…. Wir leben in den Vereinigten Staaten geistlich in einem allzeit Tief mit schwachen Führern“, sagte er.

Saddlebacks Belegschaft antwortete nicht auf Anfragen von WND wegen eines Kommentars.

McConkey wies darauf hin, die Anhänger des Swedenborgianismus glaubten, alle Religionen führten zu Gott und das Christentum müsse durch eine Wiedergeburt gehen. Die Gruppe leugnet auch die Existenz eines Teufels als Person und glaubt, die Bibel sei nicht inspiriert. Wenn Leute sterben, so glauben die Anhänger, würden sie zu einem Engel oder einem bösen Geist. Emmanuel Swedenborg sagte, er habe 1745 eine Vision gehabt, in der er Geschöpfe an Wänden krabbeln sah. Er behauptete, Gott sei ihm dann als Mensch erschienen und habe ihm gesagt, für die neuen Lehren in der Welt zu werben.

Die Kirche sagt, alle ihrer mehr als 5.000 Kleingruppen würden durch den „Daniel Plan“ gehen, welcher Teil von Saddlebacks „Jahrzehnt der Vorsehung“ ist, einem Zehnjahresplan, der diesen Monat eingeleitet wird, „um Individuen zu helfen, Erfolg zu haben und das zu sein, wozu Gott sie für jeden Aspekt ihres Leben entworfen hat.“ Warren, Verfasser des Bestsellers „Leben mit Vision“, sagte, er sei „geehrt, Partner dieser international berühmten Gesundheitsexperten zu sein.“

„Gott sagt, Gesundheit sei wichtig, und das ist es, was wir erkunden wollen“, sagte Warren. Er sagte, dass die vielen Amerikaner, die sich jedes Jahr entschließen, Gewicht zu verlieren und fit zu werden, die richtige Motivation haben müssen, wenn sie erfolgreich sein wollen. „Wir hoffen, auf biblischen Prinzipien beruhend Ermutigung zu geben, um den Leuten zu helfen, wirkliche Änderungen des Lebensstils hin zu besserer Gesundheit zu machen“, sagte Warren. Der 52-Wochen „Daniel Plan“ beruht laut Saddleback auf dem biblischen Bericht über Daniel und seine drei Freunde, Sadrach, Mesach und Abednego, die sich weigerten, von der reichlichen königlichen Speise und dem Wein zu nehmen und den Aufseher des Königs zu einem Test der Speisepläne herausforderten.

[TBC: Obgleich Warren behauptet, der „Daniel Plan“ beruhe auf „biblischen Prinzipien“, warum hat er dann drei Ärzte, die heidnische Glaubensansichten vertreten, um den Plan zu verwalten. Das ist sehr ähnlich der dringenden Bitte Nehemias um Hilfe von den israelitischen Feinden, Sanballat, dem Horoniter, Tobija, dem ammonitischen Knecht und Geschem, dem Araber, um beim Wiederaufbau der Stadtmauern von Jerusalem zu helfen. Warren hat sich gleichermaßen an die falschen Weltreligionen gewandt, um seinen globalen P.E.A.C.E. Plan zu implementieren.]

Neue Weltreligion

CNSNews.com, 14.1.2011: Katholischer Arzt erklärt Gebet Amerikanischer Eingeborener [Auszüge] – [Der offizielle] Gedenkgottesdienst für die Schussopfer in Tucson begann nicht mit einem Gebet eines jüdischen Rabbi, eines protestantischen Geistlichen oder eines katholischen Priesters – er begann mit einem amerikanischen Eingeborenen „Segen“, der viele vor das Rätsel stellte, was er bedeutete und warum er durchgeführt wurde. Das Gebet, wo das Wort „Gott“ nicht vorkam, und keine traditionelle Bitte um Gottes Trost für die Hinterbliebenen gemacht wurde, was viele erwartet haben mochten, erwähnte den Schöpfer und rief auf, die Sieben Richtungen „zu ehren“, einschließlich „Vater Himmel“ und „Mutter Erde“ – und an unsere „Mitgeschöpfe“ zu denken, die „auf der Erde krabbeln und gleiten“.

Der Segen wurde von Dr. Carlos Gonzales gesprochen, einem außerordentlichen Professor am Medizincollege der Universität von Arizona.

„Ich wurde vom Universitätspräsident gebeten, einen traditionellen Eingeborenensegen zu sprechen“, sagte Gonzales CNSNews.com am späten Donnerstag…. Es ist im Grunde eine Anerkennung der Mächte der sieben Richtungen und wie sie Menschen beeinflussen – und wie jede Richtung bestimmte Kennzeichen hat; wenn man in jene Richtung betet, bittet man um Inspiration, die aus jener Richtung kommt.“

Der Arzt und Professor fing damit an, sich ausführlich vorzustellen, wobei er eine Adlerfeder hielt.

„Mütterlicherseits bin ich Mexikaner…. Väterlicherseits bin ich Yaqui, Flüchtling aus Mexiko, der dem Genozid der Pascua Yaqui in den Achtzehnhundertern entkam. Ich selbst lebe in fünfter Generation im Tucsontal.“

Gonzales bat um Stärke vom „Vater Himmel“, den er die „männliche Energie“ nannte, und „Mutter Erde“, der „weiblichen Energie“.

„Oh Schöpfer, mögen die beiden Energien, die maskuline und die feminine Energie, in unserem Zentrum zusammenkommen, wo der Schöpfer existiert…“ betete er.

…Gonzales erklärte die Bedeutung hinter dem, was er beim Segen tat: „Die sieben Richtungen sind im Grunde die vier Himmelsrichtungen, Vater Himmel, der über uns ist, und Mutter Erde, die unter uns ist, und die siebte Richtung, die das Zentrum ist, wo der Schöpfer wohnt“, sagte er CNSNews.com. „Der Osten ist, wo die Sonne aufgeht und den Pfad der Welt erleuchtet, deshalb soll der Osten die Macht zu haben, uns zu leiten und uns Vision zu geben und uns bei unserem Wandel auf dieser Erde zu helfen.“

„Es ist nicht wirklich eine Religion, es ist mehr ein Weg, die Spiritualität zu schätzen“, sagte Gonzales CNSNews.com. „Ich bin Yaqui und die Yaquis waren römische Katholiken seit 1650. Wir waren einer der ersten Stämme in Mexiko, der den Katholizismus tatsächlich friedlich absorbierte; wir haben den Katholizismus jedoch immer in unserer eigenen, einzigartigen Weise praktiziert, wobei wir traditionelle Glaubensansichten eingliederten, und so wuchs ich als römischer Katholik mit einer Yaqui Variante auf.“

Gonzales sagte unterdessen, der „Schöpfer“, den er im Gebet erwähnte, sei „wen immer sie in ihrer eigenen Denomination als die wichtige Einheit ansehen würden.“

[TBC: Gonzales’ „Einheit“ unterscheidet sich nicht von der im säkularen „Daniel Plan“ der Ärzte, die von Rick Warren unterstützt wurden, deren okkulte „Erleuchtung“ auch von Osten kommt. Die politische Tagesordnung, eine globale, die Natur verehrende Religion einzurichten, ist völlig klar. Römer Kapitel eins sagt die Folgen vorher.]

Speaking Schedule

Feb 6 Berean Bible Fellowship (TA) Greencastle, PA (717) 597-8127

Feb 7-8 Fellowship of Bible Churches Men’s Retreat (TA) Mercersburg, PA (717) 597-8127

Apr 8-9 Discerning the Times Bible Conf (TA) Saskatoon, SK (306) 384-9611

Briefe

Hi Dave,

Ich habe gerade ihr Buch Wie Weit Sind Wir? fertig gelesen. Leider profitieren sie nicht davon, weil ich es in einem Goodwill Geschäft gefunden hatte. Ich unterstrich beinahe alles darin. Ich bin 76 Jahre alt und beziehe nur ein kleines Einkommen von der Fürsorge. Obgleich ich oberflächlich nur wenig zu haben scheine, bin ich schuldenfrei und weil ich den Herrn habe, weiß ich auch: ich bin sehr reich. Was für eine Lebensweise – totale Freiheit! In der Zukunft überlege ich mir, ob ich ein oder zwei weitere Bücher von ihnen kaufen werde. LJ (OR)

Lieber Dave & Tom,

Dave, ihr Buch, Cosmos, Creator, and Human Destiny ist das Torpedo, das die Evolution und den Atheismus in einer Breitseite treffen und allen ihren Argumenten ernsten Schaden zufügen wird. Es mag ihr Schiff nicht versenken, aber es wird sie gewiss verlangsamen. Es sollte von jedem Pastor und Gemeindeführer gelesen werden, wie auch von den Leuten in den Kirchenbänken. Meine Frau und ich beten beständig für sie beide, für ihre Gesundheit und für ihre Familien. Gott segne sie. DP (IL)

Lieber Dave und TBC,

Ich bin gerade mit Lesen des Buches Debating Calvinism fertig geworden und möchte Sie einfach dafür loben. Ich fand, sie hielten die Debatte sachlich und brachten sie mit zahlreichen Schriftstellen und Zitaten auf den Punkt. So oft entsprechen menschliche Theologien aufgrund von Missinterpretationen irgendwo nicht der ganzen Bibel. Es beunruhigt mich, dass der Mensch an seinen Theologien bis zu einem Punkt festhalten kann, dass er Gottes Liebe aufs Spiel setzt. Nebenbei, ich hätte nichts dagegen, traditionell genannt zu werden, wenn die Tradition darin besteht, die Schrift täglich zu durchforschen. BG (LA)

Lieber Dave Hunt,

Ich war schockiert, die schroffen und gefühllosen Worte, die in der… Oktoberausgabe des Berean Call an Sie gerichtet waren, zu lesen. Jemand muss Irrtum aufdecken, und es sieht aus, als ob es eine sehr unpopuläre Aufgabe ist. Wenn der Ton oder die Wortwahl nicht ernst genug sind, wenn man es tut, bleibt der Eindruck, dass die Sache insgesamt nicht so schlecht ist. Irrtum ist gefährlich und schädigend…. Möge Gott Sie weiter gegen die beißenden Kommentare von Christen stärken. RB (Kanada)

An alle beim Berean Call,

Wir haben die Tour [letztes Jahr] an Ihre Einrichtung genossen. Ich lese das Buch Peace, Prosperity, and the Coming Holocaust, das ich dort bei meinem Aufenthalt erworben habe. Es ist eine Fundgrube für Wahrheit – und geschrieben 1983! Als Exmormone kann ich erkennen, wo die Mormonenkirche in dieses ganze Szenario passt. Danke für die Wahrheiten von Gott, die Sie der Welt bringen. Wir wünschen Ihnen alles Gute und beten besonders für Daves Gesundheit. MK (MD)

Dave,

ich hätte das vor langer Zeit tun sollen, denn ich wollte ihnen so sehr für ihre Bücher und Kassetten danken, aus denen ich in den letzten mehr als 20 Jahren in so großem Maße Nutzen für meinen Dienst gezogen habe. Ihr kompromissloses Eintreten für die Wahrheit hat mich ermutigt und herausgefordert, dasselbe zu tun! Ich habe große Einsicht aus ihren Büchern gewonnen, und sehe sie als Maßstab für das jeweilige Thema an (z.B. A Woman Rides the Beast über den Katholizismus, What Love Is This? über den Kalvinismus, und Cosmos, Creator, and Human Destiny über den Atheismus und die Evolution). Ich weiß, Sie haben Ihr Leben in die Bücher strömen lassen, die Sie geschrieben und die Vorträge und Debatten, die Sie geführt haben. Als Prediger des Evangeliums, der weiß, was es braucht, um die Speisung der Leute von der Kanzel vorzubereiten, lobe ich Ihre harte Arbeit und Sorgfalt zu einer Zeit, wo Seichtheit und Unterhaltung die Norm unter den Gemeindeführern ist! Ich habe ihre Materialien gekauft und vielen Predigern und Laien gleichermaßen empfohlen, wobei ich den Standpunkten, die sie einnehmen, vertraute, weil sie meine eigenen widerspiegeln. Ich wollte unbedingt „Ehre geben, wem Ehre gebührt“ und wünsche nur, ich hätte das schon vor vielen Jahren getan. Sollte ich nie die Gelegenheit haben, Sie in diesem Leben persönlich zu treffen, freue ich mich darauf, Sie um den Thron unseres Kostbaren Herrn zu treffen! Möge Gott mit Ihnen und Ihrer Familie sein, und weiterhin die Weisheit verwenden, die Er alleine Ihnen gegeben hat, um viele andere in dem Glauben zu segnen, wie ich wirklich gesegnet wurde! JH (TX)

Lieber Mr. Hunt,

Vielen Dank für Ihre zuverlässigen Anstrengungen, die Wahrheit zu verkünden und falsche Lehren / Lehrer zu enthüllen. Ich habe in großem Maße persönlich Nutzen aus Ihren Berean Call Rundbriefen gezogen, die ich in den vergangenen acht Jahren erhielt, in denen ich im Gefängnis war. Ich habe ihren Rundbrief mit vielen anderen Insassen geteilt, und nicht alle stimmten dem zu, was Sie schreiben, aber doch die meisten. Es gab eine Überfülle an falschen Dingen, die in der Einrichtung gelehrt wurden, wo ich bin, wie auch erst neulich, dass Jesus die „Fähigkeit“ hatte, zu sündigen. Es gab viele lebhafte Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten über diese Frage. Ich persönlich glaube, die Bibel lehrt eindeutig, dass Jesus der wahre Gott war und ist, und Er deshalb nicht einmal ans Sündigen gedacht haben konnte. Könnten Sie bitte diese Streitfrage in einer künftigen Ausgabe Ihres Rundbriefs ansprechen? Ich bete oft für Ihren Dienst…. Gott segne Sie reichlich, jetzt wo wir dieses Neue Jahr anfangen. JR (WI, Gefangener)

Liebes TBC,

Vor einem Jahr wurde ich von einem Christen, der dachte es sei… bedeutend… aufgefordert, The Hole in Our Gospel zu lesen. Ich wurde davon herausgefordert, aber gleichzeitig beunruhigt. Anschließend schrieb ich dem Autor, was meine Schlussfolgerung über „ein Loch“ in The Hole in Our Gospel war. [Im Folgenden kommen Auszüge aus diesem Brief an die Führung von World Vision]:

Vor vielen Jahren… unterstützten wir World Vision. Dann gewann ich den Eindruck, dass es größtenteils eine liberale Weltverbesserer Organisation mit äußerst geringer christlicher Grundlage war…. World Vision’s Missionserklärung heute [siehe TBC Extra Januar 2011] bringt mich von dieser Schlussfolgerung nicht ab. Obwohl ich glaube, World Vision erledigt eine außergewöhnliche Arbeit, denke ich, da ist ein Loch in seiner Vision….

Viele Leuchten, die sie erwähnten, sind eindeutig keine Christen. Während ich verstehe, dass Ghandi uns wertvolle Einsicht darüber verschaffen kann, wie Christen wahrgenommen werden, und Bono vielleicht Leiden besser erkennen kann als ich… stelle ich dennoch die weltlichen Verbindungen wie auch die Partnerschaften, die World Vision unterstützt, in Frage…. Wir werden ermahnt, „Zieht nicht in einem fremden Joch mit Ungläubigen!“ Gewiss ist Brot nicht baptistisch oder episkopal. Wasser ist nicht adventistisch oder mormonisch, und Empfänger sehen liebevolle, nicht katholische oder jüdische Augen. Ja, wir müssen Mitleid und Mittel in die Welt bringen und eine Tasse kaltes Wasser reichen… und es in Gottes Namen tun. Aber wie wir das angehen ist gleichermaßen wichtig. Gott wird geehrt, wenn wir unsere Nächsten lieben, aber [Er wird] nicht verherrlicht, es sei denn, dass die Arbeit auch mit Mitgläubigen getan wird. Wir können nicht einer Seiner Bedingungen ausweichen, um eine andere zu erfüllen….

Ich stolperte über ihre Zitate von Leitsternen wie Jimmy Carter, dessen tolle, ehrliche Absichten als Advokat für die Benachteiligten durch sein äußerstes Versagen als ehemaliger Weltführer und fragliche Äußerungen gegen Israel und bestimmte fundamentale, christliche Grundsätze in den Schatten gestellt werden; wie Papst Johannes Paul II, der ohne fremde Hilfe Millionen zum rettenden Glauben an Christus hätte bringen können, doch den Missbrauch von Wohlstand, Verfolgung und Falschheit, [die] seine Kirche den Armen zufügt, fortbestehen ließ; wie Mutter Teresa, die heiligste der Seelen, die trotz ihrer lebenslangen Hingabe an die Geringsten von Gottes Geschöpfen Angst um ihre eigene Seele hatte; wie Katherine Kuhlman, die das Evangelium gemindert hatte, usw. Ich stolperte über Zitate aus The Message: egal wie verlockend, Gottes inspiriertes Wort frei wiederzugeben ist schlicht ein anderes Evangelium… es ist nicht Gottes Wort. Und wie können Sie eine „christliche, humanitäre Organisation sein“? Organisationen können keine Christen sein. Quasi-christliche Elemente, die sich auf die „christliche“ Druckerlaubnis berufen, wo Christen in den Organisationen sind, die christliche Prinzipien teilen, machen sie nicht christlich…. Worte bedeuten etwas… und ein Großteil von World Vision und seinem Werk muss im Licht derer gesehen werden, die zu zitieren sie sich entscheiden und wie sie es tun.

So mag das Loch in The Hole in Our Gospel durch ihre Missionserklärung nachgewiesen werden, sich daraus ergeben oder unterlassen werden. Gott muss als erster und letzter kommen – und überall dazwischen – oder es ist ein falsches Evangelium. World Vision sollte anderen helfen, ihr volles Potential in Christus zusammen mit materieller Hilfe zu entfalten…. Das Ziel sollte sein, Leben für Christus umzuformen, und nicht Gemeinschaften. Sie sollten sich zuallererst mit Gott zusammentun; und während es unmöglich sein mag, in der Welt zu sein und keine weltlichen Elemente zu verwenden, 1 Korinther 9,22 beiseite, [sollten sie] sich eindeutig nicht mit nichtchristlichen Einheiten zusammentun, egal wie edel oder wertvoll ihre Anstrengung sein mag. Weniger zu tun ist das Loch in The Hole....

Es gibt jene unter uns, die ihren Zielen Beifall zollen, doch einige ihrer Mittel in Frage stellen…. Ihr persönliches Zeugnis ist für mich eine schreckliche Herausforderung. Ich zweifle nicht an ihrer persönlichen Treue zu Gottes Ruf und muss deshalb meine eigenen möglichen Fehlwahrnehmungen von World Vision entsprechend in Frage stellen. Aber „eine bessere Welt für Kinder zu bauen“ scheint seltsam leer zu sein, trotz all seinem stillschweigend enthaltenen Wert und Mandat aus der Schrift. DB (Email)

Lieber Dave,

Ich habe Ihren Rundbrief eine Reihe von Jahren erhalten, habe aber Ihre Webseite das erste Mal gerade heute besucht. Ich sehe, dass Sie nicht mehr öffentlich vortragen. Ich war traurig, das zu lesen, aber verstehe gleichzeitig, dass es im Leben bestimmte Zeiten gibt. Ich hatte die Gelegenheit Sie bei mehreren Gelegenheiten in der Vergangenheit zu hören und war immer in großem Maße gesegnet. Ich halte mich für privilegiert, diese Erfahrung gehabt zu haben. Danke für Ihren Dienst. Möge Gott Sie für Sein Werk weiterhin stärken. MB (Email)

TBC Notizen

Unser leicht geändertes Format

In letzter Zeit machten wir uns Sorgen über den Umfang unseres Rundbriefes. Auf der einen Seite war er für die meisten Leute, die nicht viel Zeit dafür haben, sehr handlich zu lesen. Auf der anderen Seite wachsen Streitfragen, die nach unserer Ansicht schädlich für biblischen Glauben sind und zum Abfall beitragen, exponentiell. Deshalb entschlossen wir uns, den Rundbrief etwas zu erweitern, um mehr über die Trends, Bewegungen, falschen Lehren usw. zu berichten, die den Leib Christi beeinflussen und nachteilig in Mitleidenschaft ziehen.

Unser Verwalteramt

Wir führen von Zeit zu Zeit und im Interesse eines guten Verwalteramtes eine „Feinabstimmung“ unserer Verteilerliste durch, indem wir sie bereinigen. Manche, die unseren Rundbrief per Post erhalten, wurden durch wohlgemeinte Absichten von Freunden oder Familienmitgliedern beigefügt und sind vielleicht nicht interessiert. Ganz wenige davon bitten uns, den Rundbrief nicht mehr zuzustellen, eine Anfrage, der wir rasch Folge leisten. Andere, die nicht interessiert sind, kleiden vielleicht ihre Vogelkäfige damit aus oder werfen ihn bei Erhalt weg – eine teure Lösung. Leider kann der Bereinigungsprozess auch Abonnements unserer leidenschaftlicheren Leser betreffen.

Wie vermeiden Sie es, von der Liste gestrichen zu werden?

·         Schauen Sie bitte jeden Monat ihren Adressaufkleber an. Bevor wir eine Adresse aus unserem System entfernen, werden wir immer eine Notiz beifügen mit der Information, „Das könnte ihr letztes Exemplar sein“.

·         Wenn sie eine Notiz entdecken, schreiben sie einfach per Email an den customerservice@thebereancall.org, oder rufen sie bei 1-800-937-6638 an, um uns wissen zu lassen, dass Sie den Rundbrief immer noch per Post erhalten wollen.

Was tun, wenn Sie den Berean Call nicht länger erhalten wollen?

·         Wenn wir nichts von Ihnen hören, wenn eine Bereinigungsnotiz versandt wurde, werden wir annehmen, dass sie Ihr Abonnement nicht länger beibehalten wollen.

·         Wenn sie bereits wissen, dass sie unseren Rundbrief nicht länger erhalten wollen, lassen Sie es uns so bald wie möglich wissen.

Was ist, wenn Sie den Rundbrief als Email anstatt per Post erhalten wollen?

·         Abonnieren sie die Onlineausgabe bei www.thebereancall.org/subscribe. Senden sie dann ein Email an customerservice@thebereancall.org und bitten uns, die Zustellung des gedruckten Rundbriefes einzustellen.

Als Erinnerung, der Berean Call ist in den Vereinigten Staaten kostenlos. Wir haben die Leser außerhalb der Vereinigten Staaten gebeten, uns bei den Versandkosten zu helfen.

T.A. McMahon Executive Director

TBC Extra

Die Künftige Weltreligion

Okkulte Invasion – Auszug

Dieser Artikel enthält Auszüge aus Kapitel 26 von Dave Hunts 1998 geschriebenem Bestseller, Die okkulte Invasion: Die unterschwellige Verführung von Welt und Christenheit. Geschrieben vor 13 Jahren, ist das Buch eine faszinierende Enthüllung, wie die Straßenbauer die Wege zur Neuen Weltreligion pflastern, die nun zusammenlaufen. [Der Auszug wurde der deutschen Übersetzung entnommen, ©1999 CLV – Christliche Literatur Verbreitung e.V. Übersetzung: Hans-Werner Deppe, Martin Plohmann. Mit freundlicher Genehmigung des CLV Verlags vom 14.02.2011]

Die Hohenpriester, Gebete und Tempel des universalen Kultes sind bereits mit uns. Lehrpläne werden entworfen, um unseren Kindern das zu indoktrinieren, was John Rockefeller Jr. „Die Kirche aller Völker“ nennt … Der erste Schritt ist, die Loyalität gegenüber einem einzigen religiösen Glauben umzustürzen … Edith Kermit Roosevelt – First Lady der USA von 1901 – 1909

Die globale Bildung muss unsere Kinder vorbereiten auf das Kommen des interdependenten, sicheren, wohlständigen, freundlichen, liebenden, glücklichen planetarischen Zeitalters, wie es von allen großen Propheten angekündigt wurde. Die wirkliche, die großartige Epoche menschlicher Erfüllung auf dem Planeten Erde steht nur jetzt im Begriff zu beginnen. UNO – Generalsekretär U Thant

Höchstes Ziel sollte sein, dass Judentum, Christentum und alle anderen Religionen abtreten und einer einzigen großen ethischen Weltreligion Platz machen sollten, der Bruderschaft der Menschheit. Victor Gollancz, Millionaire Publisher

Er [Jesus] wollte eine Weltreligion gründen, die jede Seele umfassen und alle Konfessionen zusammenfassen sollte und sein Werk wird nicht vollendet sein, bis er genau das erreicht hat. Rodney R. Romney, Pastor, Seattle’s First Baptist Church

Wir haben gesehen, dass es eine massive, aber unterschwellige okkulte Invasion gibt: sowohl in der heutigen Welt wie auch in der Christenheit von heute. Der Materialismus ist tot. Die Wissenschaft hält nicht länger an der Auffassung fest, dass es nichts anderes als Materie gäbe, sondern gesteht nun die Realität einer immateriellen Dimension ein, die von geheimnisvollen Kräften gesteuert und von immateriellen Intelligenzen bewohnt ist, die sie weder identifizieren noch erklären kann. Jede Facette des Okkultismus wird nun erforscht als die neue Hoffnung in Medizin, Bildung, Psychologie, Wirtschaft, Militär und Astronomie; man sucht den Kontakt zu Geistern und befolgt deren Rat, obwohl ihre Vertrauenswürdigkeit nicht durch wissenschaftliche Mittel nachgeprüft werden kann. Psychische Kräfte, die man irrtümlicherweise einem angeblichen inneren menschlichen Potenzial zuschreibt, werden auf vielen Gebieten eifrig gefördert, doch werden sie nur tiefer in das Okkulte hineinführen.

Das Okkulte war schon immer die Grundlage der nichtchristlichen Religionen, und es drang ins Christentum ein, als Konstantin angeblich Christ wurde und die Kirche mit dem Heidentum liierte. Der Katholizismus, der unter Konstantin geboren wurde, war seit eh und je mit dem Okkultismus verwoben, und das nicht allein mit der Übernahme heidnischer Praktiken, wo immer er sich verbreitete, sondern heute besonders mit dem noch offeneren Ökumenismus unter Papst Johannes Paul II. Durch ihre neue Partnerschaft mit Rom haben sich die Evangelikalen der okkulten Invasion noch weiter geöffnet.

Die Psychosekten wie „Christliche Wissenschaft“, „Universelles Leben“ u.a. lassen sich zutiefst mit dem Okkulten ein. Die für sie typische Form des Okkultismus ist durch die „Positives Bekenntnis“-Bewegung von Hagin, Copeland, Cho, Wimber, Hinn und anderen falschen Propheten und Heilern in die charismatischen und pfingstlerischen Gemeinden eingefallen. Derselbe „positive“ Okkultismus ist durch Norman Vincent Peale, Robert Schuller und ihre Anhänger in die evangelikale Gemeinde eingedrungen. „Christliche“ Psychologie und die verwandten Praktiken der inneren Heilung, der Heilung durch Erinnerung und das Zwölf-Schritte-Programm haben diese Invasion ebenfalls beschleunigt.

Durch die ökumenische Bewegung fließen diese Ströme nun alle zusammen und bilden so ein nie zuvor dagewesenes Ausmaß an Okkultismus. Was wir sehen, kann nur der große Abfall sein, von dem Paulus sagte, dass er kommen muss, damit der Tag Christi hereinbrechen und der Antichrist offenbart werden kann. Was am endgültigen Triumph der okkulten Invasion noch fehlt, ist die Einführung einer Neuen Weltreligion in Partnerschaft mit einer Weltregierung. Man müsste blind sein, wenn man nicht sieht, wie diese von George Bush und dem Papst angekündigte Neue Weltordnung mit hohem Tempo auf uns zukommt.

Nur wenige Stimmen melden Alarm, und nur wenige beachten Warnungen wie die folgende des früheren Vineyard-Pastors John Goodwin. Goodwin fand aus dem Okkultismus zu Jesus Christus und erkannte schließlich, dass die Vineyard-Bewegung genau in dieselben okkulten Praktiken verfallen war, von denen er sich getrennt hatte:

Ich war Pastor in einer Vineyard-Gemeinde, und wie John Wimber sagte, konnte ich „diese Aufgabe erfüllen … überall und zu jeder Zeit.…“ Ich war auf gleicher Wellenlänge mit Johns Lehren … und folgte ihnen auf Schritt und Tritt … Ich war buchstäblich auf Hunderten von Vineyard-Konferenzen…

Ich bin hier, [um darzulegen] dass es sich hier um einen Teil der Irrlehre der letzten Tage handelt, die die Gemeinde in das Neue Zeitalter und in die Neue Weltordnung bringt … Es ist alles ein Teil des antichristlichen Systems einer Kirche der vereinten Welt, der Regierung einer vereinten Welt und der Wirtschaft einer vereinten Welt.

Anti ist eine griechische Vorsilbe, die allgemein mit der Bedeutung „gegen „ verstanden wird. Sie hat jedoch noch eine weitere Bedeutung: „an Stelle von oder als Ersatz für.“ Der Bibel zufolge wird der Antichrist beide Bedeutungen verkörpern. Er wird sich tatsächlich gegen Jesus Christus richten, doch in der diabolisch cleversten Art und Weise überhaupt (irgendetwas Geringeres würde nicht dem Höhepunkt von Satans Erfindungsreichtum entsprechen), indem er als Christus auftritt und so die Christenheit von innen her zersetzt.

Somit werden die Anhänger des Antichristen tatsächlich „Christen“ sein. Von daher ist es kein Wunder, dass diesem Aufstieg zur Macht der Abfall vorausgehen muss. Ein falsches ökumenisches und antichristliches „Christentum“ muss zur Vorbereitung der Machtübernahme des Antichristen die Welt überspülen. Die wahren Christen werden dann bereits in den Himmel entrückt worden sein, und der Antichrist wird von denen angebetet, die zurückgeblieben sind – abgesehen von denen, die während dieser schrecklichen Zeit zum Glauben an Jesus Christus kommen und für ihren Glauben als Märtyrer sterben.

Eine Weihnachtskarte von 1997 stimmte bereits mit dieser künftigen Weltreligion überein: „Möge der Geist der Feiertage uns Glauben an uns selbst verleihen und uns helfen, an die Träume des anderen zu glauben, sodass wir diese Welt zu einem besseren Ort machen können.“

Die Bezeichnung „christlich“ hat bereits ihre wahre Bedeutung verloren und kann schon jetzt an jeden antichristlichen Glauben angeheftet werden. Eine aktuelle Umfrage wies 26% der Mormonen als „wiedergeborene Christen“ aus, und doch ist ihr „Gott“ ein erhöhter Mensch und ihr „Christus“ der Halbbruder Satans! Nicht allein im Katholizismus, sondern auch in allen anderen Denominationen gibt es Gemeindeleiter, Lehrer und andere Führungspersonen, die ein falsches Evangelium verbreiten. Sie stellen Jesus Christus und seine Lehren falsch dar und führen ganze Gemeinden in die Irre. Sie geben vor, Christus zu repräsentieren, akzeptieren aber nicht alles, was Er lehrte. Der Christus, den sie vorstellen, ist eher wie der Antichrist. Das ist die Art von „Christentum“, für das das Weiße Haus nun anscheinend Partei ergreift.

Sogar der ehemalige Präsident der Sowjetunion Michail Gorbatschow, ein ehemaliger Atheist und jetziger Pantheist, wagt von den Sozialisten zu sagen: „Wir treten für die Sache Christi ein!“ Eine Fülle von Artikeln, die zu zahlreich ist, um hier zitiert zu werden, berichten von Gorbatschows Treffen mit religiösen Führungspersonen… und davon, wie er anpreist, wie wichtig „Religion“ in der Neuen Weltordnung sein wird. Wofür er eintritt, hört sich an wie die aufkommende Weltreligion des Antichristen.

Gorbatschow ist wahrscheinlich nicht der Antichrist, aber er gibt einen sehr guten Prototyp für ihn ab. In Israel landete eine Friedenstaube auf Gorbatschows Kopf, bei der Verleihung von „drei Ehrentitel für die Beschleunigung der jüdischen Immigration … [und er] lobte Jesus als den ‚ersten Sozialisten’“. Gorbatschow „formuliert eine ‚Erd-Charta’, die Sozialismus und Mystizismus zu einer von der UNO gebilligten neuen Weltreligion fusionieren soll. Die Erd-Charta soll der Uno-Generalversammlung irgendwann vor dem Jahr 2000 vorgestellt werden, und Gorbatschow besteht darauf, dass es unbedingt notwendig ist, diese Charta anzunehmen… um die Erde vor ihren habgierigen Bewohnern zu retten.“

Gorbatschow und verstorbene Papst Johannes Paul II. waren dicke Freunde und gegenseitige Bewunderer. Gorbatschow bekennt sein Interesse an Spiritualität (jedoch ohne Wahrheit), und der Papst ermutigt ihn auf seinem Irrweg. Gorbatschow schreibt:

Seit unserem Treffen im Vatikan im Dezember 1989 habe ich mit Papst Johannes Paul II. eine ausgiebige Korrespondenz gepflegt… wir teilen den starken Wunsch, vorwärts zu kommen und zu vollenden, was wir zusammen begonnen haben… Was ich an dem Denken und den Ideen der Päpste stets hoch geschätzt habe, ist ihr spiritueller Gehalt, ihr Streben danach, die Entwicklung eine neuen Weltzivilisation zu fördern.

Dem „spirituellen Gehalt“ der Ideen des Papstes und seiner einflussreichen „politischen Rolle“ kann Gorbatschow zustimmen. Sie sind Partner in der Planung einer neuen Welt. Es ist undenkbar, dass Christus, der von der Welt gehasst wurde und gehasst wird, eine politische Rolle in Partnerschaft mit den Cäsaren dieser Welt spielt – doch Seine angeblichen Stellvertreter nehmen diese Rolle seit Jahrhunderten ein.

Die Bereitschaft, sich auf jede Art von Spiritualität einzulassen (ein notwendiger Bestandteil der künftigen Weltreligion), ist eine immer mehr Verbreitung findende Haltung selbst unter solchen, die sich selbst als Evangelikale bezeichnen. Pat Robertson bezeichnet die Mitglieder seiner „Christlichen Koalition“ (Katholiken, Mormonen, Moon-Jünger und Anhänger anderer Religionen) als Menschen des Glaubens, die, wie er sagt, „Angriffen wie nie zuvor ausgesetzt sind … von Seiten von Kräften, die alle religiösen Werte, jede Form der Anbetung und jede Freiheit zerstören wollen.… Deshalb müssen wir bestimmte protestantische Unterschiede beiseite legen und uns die Hände reichen, um die Dinge zu fördern, bei denen wir uns einig sind.…“

Die Mitglieder der Koalition halten in Wirklichkeit an vielen verschiedenen Überzeugungen fest, deren „religiöse Werte“ und „Form der Anbetung“ miteinander völlig unvereinbar sind. Von zusammenhaltenden „Menschen des Glaubens“ zu sprechen, ist irreführend, wenn der Glaube des Einzelnen dabei außer Acht gelassen werden muss. Ebenso ist es nicht ehrlich, eine Organisation „Christliche Koalition“ zu nennen, wenn ihr auch andere Religionen angehören. Und für einen Christen ist der kleinste gemeinsame Nenner, bei dem sich alle einig sein können, die Ablehnung Jesu Christi selbst, den die Welt hasst und den ihre Religion verwirft oder umdefiniert. Christen müssen weit mehr als „protestantische Unterschiede“ ignorieren, wenn sie sich mit Nichtchristen vereinen wollen! Robertsons Koalition hört sich eher an wie das, was der okkulte Führer und Priester Matthew Fox vertritt:

Eine tiefe Ökumene ist die Bewegung, die die Weisheit aller Weltreligionen freisetzen wird – von Hinduismus und Buddhismus, Islam und Judentum, Taoismus und Shintoismus, Christentum in all seinen Formen und Stammesreligionen und Göttinnen-Religionen in der ganzen Welt. Dieses Freisetzen von Weisheit ist die letzte Hoffnung auf das Überleben des Planeten, den wir unsere Heimat nennen.

Diese leichtfertige Vermischung des christlichen Glaubens mit jeder x-beliebigen Art von Spiritualität ist es, die die künftige Weltreligion charakterisieren – und das Christentum zerstören – wird.

Ein evangelikaler Gemeindeleiter verbrachte zehn Tage auf einer ökumenischen Konferenz des Weltkirchenrates (ÖRK bzw. WCC) und des amerikanischen nationalen Kirchenrates (NCC), die unter der Schirmherrschaft des Auburn Theological Seminary (New York) durchgeführt wurde. Es schockierte ihn, dass der christliche Glauben unverhohlen abgelehnt und von Heidentum ersetzt wurde. Das Okkulte wurde verehrt, als sei es Gott. Hier ein Auszug aus seinem Bericht:

Ich wusste, dass wir Probleme bekämen, als unser erster Anbetungs-„Gottesdienst“ draußen an einem Gartenteich stattfand und den „Sieben Geistern der sieben Richtungen des Universums“ Gebete und Wasseropfer dargebracht wurden („O Geist des Nordens, wehe auf uns … O Geist des Ostens … des Westens … des Südens …“). Was für jeden objektiven Beobachter pures Heidentum gewesen wäre, wurde uns dargestellt als einfach eine Übung im Entdecken der ökumenischen Vielfalt spiritueller Ausdrucksweisen und Erfahrungen, die wir einüben müssten, wenn wir wahrhaft eins sein wollten….

Die Lehre von der Dreieinigkeit wurde in Bausch und Bogen geleugnet… als archaisches Symbol für Gott, das so voller klassisch abendländischem Sexismus stecke sowie voller Bilder der Unterdrückung, sodass es verbannt werden müsse zugunsten etwas anderem, das solch erleuchteten feinsinnigen Wesen … [wie] Sophia … besser gefällt.

Manche von uns sprechen zwar von Jesus lieber als unserer persönlichen »Christus-Gestalt«, doch wagen wir es nicht, ihn exklusiv zu machen. Wir müssen inklusiv sein gegenüber allen potenziellen „Christus-Gestalten“, sodass wir lernen können, durch sie und hinter ihnen allen diesen einen „Retter-Geist der Befreiung“ zu sehen, der durch all die verschiedenen Formen von »Christus-Gestalten« der Weltreligionen wirkt…. Und am bestürzendsten ist, dass, von den Teilnehmern dieser Konferenz her beurteilt, viele ökumenische Führungspersonen des Protestantismus freudig diesem Rosenpfad in den Abfall folgen.

Das Anliegen für Moral und Ökologie wird zur Entschuldigung für die Kompromittierung des Glaubens. Kenneth S. Kantzer, ein früherer Herausgeber der Zeitschrift Christianity Today (CT) schrieb: „Aufgrund der Verbreitung der moralischen Verderbnis, die die Wurzeln einer freien und gerechten Gesellschaft zerstört, haben wir Evangelikalen es nötig, uns mit unseren katholischen Nachbarn zusammenzuschließen. Und mit den Mormonen, konservativen Juden und Säkularisten, die unsere Werte teilen.…“ Hätte Jesus sich in einer solchen Koalition zur moralischen Besserung mit den Rabbis zusammengetan, dann wäre er sicherlich ein großer ethischer Reformer geworden, der viel Gutes erreicht hätte – und alles, ohne ans Kreuz zu gehen!

Gleichzeitig wird der christliche Glaube mit dem Amerikanismus verwechselt. Millionen von „Christen“ aller Schattierungen, von den Evangelikalen bis hin zu Katholiken, Mormonen und Moon-Jüngern, haben sich zusammengeschlossen, um Amerika zu christianisieren, indem sie das Land zurück zu den „traditionellen moralischen Werten“ rufen, auf denen es gegründet wurde. Irgendwie hat diese „Mission“ die Phantasie und Loyalität von unzähligen Evangelikalen in Beschlag genommen und hat in ihrem Herzen und Denken den biblischen Missionsauftrag ersetzt.

Es liegt ein neuer Optimismus in der Luft, eine Hoffnung, dass „Amerika gerettet werden kann“, und zwar durch ein kompromittiertes ökumenisches Evangelium. Sogar J. I. Packer scheint sich dieser Verblendung gebeugt zu haben. In einem Artikel in CT verdreht er Jesu Befehl, das Evangelium zu verkünden, in einen Aufruf zur „Re-Christianisierung des nordamerikanischen Milieus … [und zum] Wiederaufbau der Ruinen… der nordamerikanischen Kultur…“! Wo legt die Bibel einen solchen Gedanken nahe? Llewellyn Rockwell schreibt:

Das Christentum wird nun regelrecht politisiert. Die [katholischen] Bischöfe und Ralph Reed haben keine Skrupel, von der Wichtigkeit einer familienfreundlichen Gesetzgebung oder den Errungenschaften des religiösen Pluralismus zu reden, doch schämen sie sich, solche grundlegenden Dinge wie die christliche Lehre der Errettung anzusprechen. Je länger der Prozess der Politisierung fortdauert, desto dünner wird der Glaube. Politische Motivation veranlasst Christen, zugunsten des persönlichen Ansehens ihren Glauben zu verwässern.… Die erste Stufe des Ausverkaufs kommt mit der Erhöhung des politischen Pluralismus über die lehrmäßige Wahrheit, die zweite Stufe mit der kompletten Verleugnung lehrmäßiger Wahrheit zugunsten von politischen Zielen.

Das Dokument „Evangelikale und Katholiken zusammen: die christliche Mission im dritten Jahrtausend“ war keine plötzliche Entwicklung, sondern das unvermeidbare Ergebnis von viel früheren Vorbereitungen. Charismatische Zeitschriften (von Voice bis Charisma) und Führungspersonen (von der verstorbenen Kathryn Kuhlman bis Rex Humbard) haben Papst Johannes Paul II. ungeachtet seines falschen Evangeliums mit Lob überschüttet. Jack Hayford sagt in Begeisterung über den Papst als christlichen Führer: „Man muss kein Katholik sein, um aufrecht stehen und sagen zu können: ‚Ich bin auch ein Christ.’“ Billy Graham hat Johannes Paul II. als „die größte religiöse Führerperson der modernen Welt und eine der größten moralischen und geistlichen Führerpersonen dieses Jahrhunderts“ bezeichnet. James Dobson, Amerikas führender Familienexperte und einer der anerkanntesten christlichen Psychologen der Welt, nennt den Papst „den herausragendsten religiösen Führer, der den Namen Jesu Christi nennt“.

Bei all seinen Erfindungen und modernen Errungenschaften hat der Mensch sich doch nicht geändert. Immer noch ist er der Nachkomme Adams, der in Sünde gefallen ist und der Versöhnung mit seinem Schöpfer bedarf. Immer noch braucht er Liebe, Sinn und Ziel nicht nur in diesem Leben, sondern auch darüber hinaus. Die Ewigkeit ist alles, worauf es ankommt, und diese hat sich nicht verändert. Gott hat weder den Himmel renoviert, um mit den aktuellen Vorstellungen auf der Erde mithalten zu können, noch hat er die Eintrittsbedingungen revidiert, um das Glaubensspektrum der künftigen Himmelsbürger zu erweitern.

Gott beauftragt kein innovatives Werbe- und Propagandateam, um uns zu überzeugen, dass der Himmel ein netter Ruheort sein wird. „Buße zu Gott und Glauben an unseren Herrn Jesus Christus“ (Apg 20,21), selbst unter Evangelikalen nicht mehr populär, ist immer noch die einzige Eintrittskarte in den Himmel. Wer Gott nicht von ganzem Herzen liebt und sich nach Gemeinschaft mit ihm sehnt, dem würde es dort schlecht ergehen.

Himmel und Hölle sind keine Bewusstseinszustände, wie es sich Templeton und seine Gefolgschaft vorstellen, sondern das wirkliche und ewige Schicksal jeder menschlichen Seele. Die Hölle ist der Ort, an dem diejenigen die Ewigkeit verbringen werden, die sich in Ablehnung Gottes okkulten Mächten zugewandt haben, die entschieden sind, ihren eigenen Weg zu gehen, ihre eigenen Leidenschaften zu genießen und sich ihr eigenes Universum mit ihren eigenen Vorstellungen zu schaffen. Die Bewohner dieser Hölle sind egoistische, völlig einsame Seelen. Das Selbst ist bei ihnen derart vereinnahmend geworden, dass es keinen Raum für irgendetwas anderes mehr gibt.

Der Herr Jesus wurde als Retter der Sünder geboren. Wie wunderbar ist es, dass Er, der Er Gott und im Heiligen Geist eins mit dem Vater ist, uns so sehr liebt, dass Er bereit war, von einer Jungfrau geboren in diese Welt zu kommen, in einer Welt aufzuwachsen, die ihn hasste, verachtete, verwarf, verspottet, geißelte und kreuzigte – und mehr noch als nur das körperliche Leiden: Er war sogar bereit, unsere Sünden zu tragen und den unendlichen Preis unserer Erlösung zu zahlen, den seine eigene unendliche Gerechtigkeit erforderte! Und immer noch ist er von der Welt verlästert und verworfen, und sein Evangelium wird selbst in der bekennenden Kirche verdreht.

Irrlehre und Kompromiss auf Seiten derer, die behaupten, seine Nachfolger zu sein, ist vielleicht die für ihn schmerzlichste Verlästerung. Dadurch wird Er verworfen als der, der Er wirklich ist und Sein eigentlicher Zweck, weshalb Er auf diese Erde gekommen ist, wird verschleiert. Jeder wahre Christ sollte zutiefst betroffen und besorgt darüber sein, dass nicht nur in der Welt, sondern auch in anscheinend lebendigen Gemeinden und unter angesehenen führenden Evangelikalen schwerwiegende Irrtümer verbreitet werden. Unsere Liebe zu Christus – unsere Antwort auf Seine Liebe zu uns – und unsere Liebe zu den Verlorenen, die auch Er liebt und für die Er auch litt und starb, veranlasst uns, Irrlehre zu verabscheuen, dem Angriff des Okkulten die Stirn zu bieten und ernstlich für den ein für allemal den Heiligen überlieferten Glauben einzutreten. Mögen wir Ihm treu bleiben, bis Er kommt und uns ins Vaterhaus führt!

Wenn der Herr noch zögert, kann es sein, dass eine Zeit der Prüfung auf uns zukommt. Kürzlich sah der Autor im Fernsehen eine Unterrichtsreihe mit John Bradshaw. Während Bradshaw über Glauben an Gott redete (für beides – Glaube und Gott – hat er seine eigenen unbiblischen Definitionen), denunzierte er solche, die behaupten gerettet zu sein und damit „das Selbstbild anderer zerstören, die nicht genau dasselbe glauben wie sie“. Die ganze Sendung war äußerst geschickt und überzeugend aufgemacht. Das Publikum stimmte offensichtlich allem zu, was Bradshaw sagte. Man kann sich leicht vorstellen, dass der Tag kommt, an dem solche Argumente verwendet werden, um Evangelikale als Bedrohung der Gesellschaft zu unterdrücken oder mundtot zu machen.

In der ganzen Kirchengeschichte hätten sich die christlichen Märtyrer (einschließlich der heutigen Märtyrer, insbesondere in muslimischen Ländern) für einen ökumenischen Weg des Kompromisses und der Zustimmung zum „gemeinsamen Glauben aller Religionen“ entscheiden können und wären so den Flammen oder dem Schwert entkommen. Doch stattdessen waren sie entschlossen, fest für die Wahrheit einzustehen, ernsthaft für die Wahrheit zu kämpfen. Wagen wir, es anders zu tun?

Für uns, die wir an diesem historischen Scheideweg stehen, sind noch mehr Streitfragen dazugekommen. Die todbringenden Tentakel des Okkulten in seinen vielen Spielarten haben die Welt umschlungen, doch ebenso die Kirche. Wie werden wir darauf reagieren? Eines Tages werden wir für unsere Entscheidung vor Gott Rechenschaft ablegen müssen. Welche Freude ist es jetzt und ewig, ihm treu zu sein!

 

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.