THE BEREAN CALL

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Juni 2011

Dies ist eine Lagebesprechung im Krieg

T. A. McMahon

Es ist unumgänglich für jeden Nachfolger Jesu Christi zu verstehen, dass wir uns in einem Krieg befinden. Es ist ein Krieg, der geistlich ist, aber er mag physische Konsequenzen haben. Wenn sie sich nicht bewusst sind, dass sie sich in einer Art von Krieg befinden, sind sie wahrscheinlich bereits gefangengenommen worden. Wenn sie in diesem Krieg ein Pazifist sind, sind sie zumindest wirksam neutralisiert worden. Neutralität ist Kapitulation. Es gibt kein abwartendes Verhalten, wenn die Schlacht tobt. Jesus sagte, wer nicht mit Ihm sei, sei gegen Ihn. (Matthäus 12,30)

Wenn wir uns also tatsächlich in einem Krieg befinden, worum geht es überhaupt? Es ist ein Krieg um die Herzen der Menschheit – und die Gegner sind Gott und Satan.

„Tom, meinen sie das ernst? Wollen sie mir sagen, Gott könne den Satan nicht in einem Augenblick besiegen – dass eines Seiner erschaffenen Wesen Ihm ebenbürtig ist?“ Nein. Ich weiß, Gott könnte den Satan in einem Augenblick auslöschen und, was das betrifft, kollektiv all den Rest von Gottes erschaffenen, rebellischen Wesen, sollte Er das wünschen. Er tat es schon einmal, mit Ausnahme von acht.

Der Krieg besteht auf Seite Gottes nicht darin, Seinen Gegner zu besiegen. In der Schlacht geht es um den Preis. Es geht darum, die Herzen der Menschheit zu gewinnen. „Gib mir, mein Sohn, dein Herz“ (Sprüche 23,26).

Dies ist ein Thema, das sich durch die gesamte Bibel hindurchdurchzieht. Es fängt mit dem „ersten und größten Gebot“ (Matthäus 22,37-38) an. Wir sollen Gott mit unserem ganzen Herzen lieben. Nur darum geht es beim Himmel und dem ewigen Leben. Jene, die dem Evangelium geglaubt haben und ihre Herzen Jesus übergeben haben, werden die Ewigkeit mit Ihm verbringen. Dies ist es, was Gott wünscht, und es ist der springende Punkt der Schlacht.

Manche sagen, es gebe keinen freien Willen – wir könnten keine Wahl treffen – und Gott habe alles vorherbestimmt. Gewiss weiß Gott alles, aber sollte Er alles, was geschehen würde, vor der Zeit vorherbestimmt haben, dann könnten wir Ihm nicht wirklich unsere Herzen geben – wir wären dazu programmiert worden, das zu tun oder zu lassen. Wenn das der Fall ist, so ist Er der Einzige, der es wirklich tut. Das Gebot, Ihn mit unserem ganzen Herzen zu lieben, hinge davon ab, dass Er das Gebot hält.

Das Gebot wird dann zu einer Art Farce. Und die Schlacht – nun es könnte keine wirkliche Schlacht geben, weil Er das Ganze macht. Sollte Gott alles vorherbestimmt haben, was wäre dann die Absicht von Schriftversen, die uns ermahnen „Kämpfe den guten Kampf des Glaubens“, oder „Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an“; oder Verse, die Begriffe verwenden wie die „Waffen unseres Kampfes“, oder uns sagen, wir sollen „gute Streiter Jesu Christi“ sein und dass wir „den guten Kampf kämpfen“ sollen? Wenn alles vorherbestimmt war, und wir diese Verse ernst nehmen würden, wäre unser Kampf im besten Fall wie ein Schattenboxen oder Schauspielerei. Nein! Wir sind in einem wirklichen Krieg – der Schlacht der Ewigkeit. Es ist ein Krieg zwischen Gott und Satan, und der Preis ist die Menschheit.

Bevor Soldaten in eine Schlacht ziehen, nehmen sie oft an einer Lagebesprechung teil, bei der Strategien, entscheidende Informationen und bestimmte Ziele vorgestellt werden, Manchmal werden sie an den Gesamtschlachtplan des Krieges erinnert. Das ist der Ansatz, den ich in dieser „Lagebesprechung im Krieg“ wähle, wo ich mit einer Übersicht über Gottes Schlachtplan anfange.

Gottes Ziel nach der Schrift ist es, die Herzen von Männern und Frauen zu gewinnen, mit denen Er die Ewigkeit verbringen möchte: „denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen“ (1 Timotheus 2,3-4). „Der Herr zögert nicht die Verheißung hinaus, wie etliche es für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, dass jemand verlorengehe, sondern dass jedermann Raum zur Buße habe“ (2 Petrus 3,9). „Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben…“ (Johannes 3,36). Diese und viele, viele andere Verse verkünden Gottes wunderbare Absicht.

Gottes Hauptmittel, um Sein Ziel zu erreichen, besteht darin, durch Sein Wort Seinen Wunsch mitzuteilen, die Ewigkeit mit denen zu verbringen, die Er erschuf, wie auch zu offenbaren, was Er ihnen zuliebe vollbracht hat, das sie in die Lage versetzen würde, die Ewigkeit mit Ihm zu verbringen. Wir könnten ohne Gottes Offenbarung an uns nicht wissen, welche unergründliche Liebeshandlung Er zu unseren Gunsten vollbracht hatte. Aber in Seinem Wort hat Er all das kommuniziert, was Er für uns getan hat und was Er von uns verlangt, um mit Ihm versöhnt zu werden und die Gabe des ewigen Lebens zu empfangen: „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das [die Errettung ist] nicht aus euch – Gottes Gabe ist es…“ (Epheser 2,8).

Da wir verstehen, dass Gottes Kommunikation der Schlüssel für Sein Ziel ist, die Herzen der Menschheit zu gewinnen, ist es nicht überraschend, dass Sein Wort das Hauptziel für Seine Feinde sein würde. Die Ausschaltung oder zumindest die Störung der Kommunikation ist die effektivste Taktik, einen Feind zu schlagen. Wenn die Truppen keine Anweisungen von ihren Führern erhalten können, sind sie schrecklich verletzlich. Was uns zu Gottes Hauptgegner, dem Satan, und seinen Strategien bringt. Die Schrift sagt uns in 2 Korinther 2,11: „damit wir nicht von dem Satan übervorteilt werden; seine Absichten sind uns nämlich nicht unbekannt.“ Obgleich wir die Täuschungen des Teufels nicht zum Hauptfach machen dürfen, müssen wir sie dennoch kennen.

Auf der anderen Seite schauen wir auf Gott und Seine Strategie für uns: „Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Teufels; denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Welt Beherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen [Mächte] der Bosheit in den himmlischen [Regionen]. Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tag widerstehen und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, euch behaupten könnt“ (Epheser 6,11-13).

Klingt für mich wie eine Lagebesprechung im Krieg! Satan (was „Gegner“ bedeutet) und seine Truppen scheinen hier die Gegenspieler zu sein. Und wir sollen seine Absichten oder seine „Kunstgriffe“ kennen. „Kunstgriffe“ ist die Übersetzung des griechischen Wortes metho daa a, was seine Methoden meint, zum Beispiel listige Kunstgriffe, bewusste Täuschung, Verschlagenheit, Betrügerei. All diese sind Teil seiner Methoden – die Strategien, die der „Vater der Lügen“ im Krieg gegen Gott um unsere Herzen angefertigt hat.

Satans Hauptstrategie ist dieselbe, die er von Anfang an auf die Menschheit angewendet hat, und die er gewiss durch die Jahrtausende erweitert hat: „Aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der HERR gemacht hatte; und sie sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben, dass ihr von keinem Baum im Garten essen dürft?“ (1 Mose 3,1).

Zuallererst haben manche Leute ein Problem mit einer sprechenden Schlange. Sie können dies nicht als eine wörtliche Aussage auffassen, wahrscheinlich weil sie nie gesehen haben, wie eine Schlange mit einer Person geredet oder kommuniziert hat. Da jedoch keiner von uns dort war, wissen wir nicht mit Sicherheit, ob eine Kommunikation mit Tieren vor dem Fall der Menschheit in die Sünde ein normaler Zustand war oder nicht. Die Bibel sagt es uns nicht.

Dennoch frage ich mich, warum jene, die weiterhin protestieren, eine solche Sache sei absurd, nicht gegen unsere Regierung protestieren und versuchen, etwas von ihren Steuergeldern von den Multimillionen Dollars zurück zu erhalten, welche die USA für die Forschung ausgegeben hat, um mit Tieren wie Gorillas, Schimpansen und Delfinen zu kommunizieren, oder zumindest ihre „Konversationen“ mit ihren eigenen Haustieren einschränken.

Wenn eine Person behauptet, ein Gläubiger zu sein, aber Schwierigkeiten hat zu glauben, dass der Satan buchstäblich durch eine Schlange sprach und weitere Gewissheit benötigt, hier ein paar Verse: „Ich fürchte aber, es könnte womöglich, so wie die Schlange Eva verführte mit ihrer List, auch eure Gesinnung verdorben [und abgewandt] werden von der Einfalt gegenüber Christus“ (2 Korinther 11,3). Überdies bestätigte Petrus unter Inspiration durch den Heiligen Geist (2 Petrus 2,16) ein weiteres Ereignis in der Schrift, bei dem ein Tier, diesmal ein Esel, buchstäblich sprach, „das stumme Lasttier redete mit Menschenstimme und wehrte der Torheit des Propheten“ Bileam.

Für jene, die den Genesisbericht über die Schlange als ein Märchen des Judentums und des Christentums ansehen, wird sogar eine flüchtige Suche bei den heidnischen Religionen der Welt eine verblüffende Betonung der Schlangenverehrung ergeben. Indien hat die Kobra des Hinduismus, Skandinavien hat die Midgard Schlange; die Griechen haben den Gott Python; die Ägypter haben Uraeus; die Azteken haben ihren Erlösergott Quetzalcoatl, die gefiederte Schlange; Haitianer verehren die Große Schlange; die amerikanischen Hopi Indianer führen die Zeremonie des Schlangentanzes durch, und es gibt eine Vielzahl anderer. Sogar der medizinische Berufsstand hat dem griechischen Gott Äskulap Anerkennung gezollt, der angeblich eine Heilpflanze aus dem Mund einer Schlange erhalten haben soll. Der ursprünglich hippokratische Eid, der abgelegt wird, wenn Ärzte ihren akademischen Grad erwerben, fing so an, „Ich schwöre bei Apollo dem Arzt, und Äskulap und Gesundheit und Allheilung, und all den Göttern und Göttinnen….“

In all den oben erwähnten heidnischen Religionen und vielen anderen wird gerade die Lüge der Schlange, die Eva mitgeteilt wurde, als Wahrheit akzeptiert. Die Schlange ist für sie das Symbol immerwährender Weisheit und ewigen Lebens – der gute Kerl. Dieser Fokus vieler Kulturen auf die Schlange, die durch Zeit und Entfernung getrennt sind – Kulturen, die nie miteinander Kontakt hatten und doch die Schlange verehren – ist eine verblüffende, weltweite Entwicklung, die von etwas herrührt, was angeblich nie geschah! Aber für diejenigen, welche der Bibel glauben, ist es gewiss übereinstimmend mit dem, der „der Gott dieser Weltzeit“, „die alte Schlange, genannt der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt“ genannt wird (2 Korinther 4,4 und Offenbarung 12,9).

Schlangenverehrung ist jedoch weder Satans endgültiges Ziel noch seine Hauptstrategie, um die Welt zu täuschen. Er beabsichtigt, die Kommunikation zwischen Gott und Seinen erschaffenen Geschöpfen zu zerstören. Diese Strategie fing an, als er Zweifel in Evas Denken säte: „und sie sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben…?“ Gott gab dem Adam ein Gebot. Es war ein absolutes. Er sagte, er könne von jedem Baum im Garten essen, außer von einem – und wenn er von diesem essen würde, würde er sterben. Es war ein Gehorsamstest, um zu sehen, ob er und Eva Gott liebten. Jesus sagte im Johannesevangelium, Kapitel 14, wenn ein Mensch Ihn (Jesus) lieben würde, würde er tun, was Er sagt. Gottes absolutem Gebot nicht zu gehorchen hatte den Tod zur Folge – physischen Tod und ewige Trennung von Gott.

Die ewige Trennung von Gott ist Satans Untergang, und er ist entschlossen, die Menschheit mit sich nieder zu reißen. Seine Strategie, um dieses zu bewerkstelligen, wird in 1 Mose 3,1 deutlich. Er tritt in Dialog mit Eva, mit der Absicht, ihre Bindung an das, was Gott gebot, zu zerbrechen: „Sollte Gott wirklich gesagt haben?“ Zunächst war es eine raffinierte Befragung, wahrscheinlich ähnlich wie die vernunftgemäßen Deutungen, die von Zeit zu Zeit durch unser Denken huschen, besonders wenn unser Fleisch nicht von dem begeistert ist, was Gottes Wort sagt. Eva erhielt etwas, worüber sie nachdenken konnte, natürlich in eine sehr verführerische Verkaufsverpackung gepackt und von Satan in einem gewandten Verkaufsgespräch überbracht: sie auf den Gedanken zu bringen, Gott würde ihr diese besondere Frucht vorenthalten, was sie veranlasste, neugierig zu werden, ob sie etwas Spezielles an oder in sich haben würde – etwas, das ihre Lage verbesserte, oder ihr sogar Gottähnliche Macht geben würde.

Dies ist die Strategie des Dialogs des Widersachers. Aber man führt über absolute Dinge keinen Dialog. Wenn das geschieht, wird dem Absoluten entweder etwas hinzugefügt oder weggenommen. Und diese Addition oder Subtraktion, ob durch Satan oder den Menschen, ist ein „Weg“ (eine Lösung, ein Pfad), der ansprechend zu sein scheint, sogar richtig, aber der am Ende zur Zerstörung führen wird (Sprüche 14,12). Die Strategie ist dazu ausgelegt, Gottes Kommunikation zu stören – die Autorität von Gottes Word zu untergraben. In den Versen 2 und 3 von 1 Mose 3 sehen wir anhand von Evas Antwort, dass sie anscheinend etwas zu Gottes Wort hinzugefügt hat: „und rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbt!“ Das war nicht Teil des Gebotes, das Gott dem Adam gab. Obgleich ihre Ergänzung zu verstärken scheint, was Gott sagte, entstellt es dennoch das, was Gott tatsächlich gebot. Sie sehen, wenn wir in einen Dialog über etwas eintreten, was wir für absolute Wahrheit halten, besteht das Ziel eines Feindes schlicht darin, dass wir uns von unserer Position wegbewegen – egal in welche Richtung. Das hebt wirksam seine absolute Eigenschaft oder Qualität auf. Sobald wir uns von unserer unerschütterlichen Position wegbewegt haben, beginnt das Gleiten, das letztendlich in Zerstörung endet.

Diese Taktik, die im Garten Eden begann, ist im Laufe der ganzen Geschichte verwendet worden, damit Leute ihre Sichtweise ändern – besonders die festen Sichtweisen. Sie wurde von den Marxisten wirksam verwendet, Millionen zum Kommunismus zu konvertieren, und sie wird heute in den Sozialisierungsprozessen unserer Regierung, Behörden, und im Erziehungssystem extensiv genutzt. Das Ziel ist es, Absolute, Dogmen, feste Vorstellungen, traditionelle Sichtweisen, Individualismus und so weiter nieder zu reißen, zugunsten von einer sozialeren Sicht, die auf Konsens beruht, oder dem, was die Mehrheit der Leute denkt. Es ist eine Technik, um die Leute dem anzupassen, was die Mehrheit für das Beste hält und richtet sich gegen „Nonkonformisten“ wie zum Beispiel… nun, biblische Christen würden in diese Definition passen.

Sie können die Lügen der Schlange aus 1 Mose 3 durch die gesamte Geschichte der Menschheit verfolgen und sie in beinahe allen Religionen, in der Psychologie, in der Erziehung, in der Unterhaltung überall finden – und mit einer Intensität wachsend, die exponentiell in unseren Tagen ansteigt. In Satans großer Strategie, Gottes Kommunikation an die Menschheit „zunichte zu machen“, beinhaltet sein Prozess drei D: Zweifel, Verleugnung, Täuschung [Doubt, Denial, and Deceit]. Mit Zweifel säen beginnt der Prozess: „und sie [als Sprachrohr Satans] sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben…?“ Dem folgt die Verleugnung: „Da sprach die Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben!“ Dem folgte dann die Täuschung: „Sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was gut und böse ist!“ Natürlich könnten wir drei weitere „D“ hinzufügen, um die Konsequenzen für jeden zu beschreiben, der durch die Taktiken des Widersachers verführt wird: Irrglauben, Zerstörung und letztendlich Tod [Delusion, Destruction, Death], was ewige Trennung von Gott bedeutet.

Petrus gibt denen unter uns, die „den guten Kampf des Glauben kämpfen“ sollen, in seinem ersten Brief den Marschbefehl: „Seid nüchtern und wacht! Denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann; dem widersteht, fest im Glauben, in dem Wissen, dass sich die gleichen Leiden erfüllen an eurer Bruderschaft, die in der Welt ist“ (1 Petrus 5,8-9).

Wir sollen „nüchtern sein und wachen“ und auf der Hut, dem Teufel „fest im Glauben zu widerstehen“. Epheser 6 sagt uns, wir sollten das „Schwert des Geistes“ (Gottes Wort) ergreifen. Es ist eine Verteidigungshaltung, damit wir „am bösen Tag widerstehen und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, euch behaupten könnt“.

Wie wir gesehen haben, ist es Satans Hauptziel, Gottes objektive Kommunikation an die Menschheit durch zahlreiche Mittel unwirksam zu machen: seine Kunstgriffe sind, sie anzugreifen, zu untergraben, sie aufzugeben, übel zu beschimpfen, zu verdrehen, ihr zu widersprechen, sie auszurotten, sie zu unterstützen, zu verfälschen, abzuschaffen, zu verunglimpfen und so weiter und so fort. Sollte er das wirksam bei einem von uns geschafft haben, hat uns der Vater der Lügen in gewissem Maße von Gottes Wahrheit abgeschnitten. Wenn wir das Wort Gottes nicht kennen, werden wir nicht in der Lage sein zu sagen, was von Ihm ist und was nicht. Wenn wir zum Beispiel Geldkonzepte nicht verstehen, werden wir nicht in der Lage sein, zu sagen, wenn wir übers Ohr gehauen wurden. Gleichermaßen müssen wir eine gute Vorstellung davon haben, was Gottes Marschbefehle sind. In einem Krieg müssen wir in der Lage sein zu unterscheiden, ob sich jemand an den Befehlen zu schaffen gemacht hat oder ob sie vom Feind gefälscht worden sind oder nicht. Tragischerweise hat der Mangel an Vorbereitung auf diesen geistlichen Krieg einen Großteil der Gemeinde heute schrecklich verwundbar gemacht. Der Krieg wird sich nur intensivieren. TBC

Zitate

Einmal kommt für jeden Menschen und Nation der Moment der Entscheidung,
Im Kampf der Wahrheit mit der Falschheit, für die gute oder böse Seite;
Eine große Sache, Gottes neuer Messias, der jedem Blüte oder Vernichtung anbietet,
Trennt die Böcke zu seiner Linken und die Schafe zu seiner Rechten,
Und die Wahl richtet sich für immer zwischen dieser Dunkelheit und diesem Licht.

Hast du dich entschieden, Oh mein Volk, auf welcher Seite du stehen wirst,
Ehe das Verderben den Staub gegen unser Land von seinen abgetragenen Sandalen schüttelt?
Obgleich die Sache des Bösen gedeiht, ist doch alleine die Wahrheit stark,
Und wenn sie auch jetzt als Ausgestoßene wandert, sehe ich um sie scharen,
Truppen von schönen, großen Engeln, um sie vor allem Falschen zu beschirmen.

Schau zurück über die Zeitalter und sieh die Leuchtfeuer Momente,
Die wie Gipfel eines versunkenen Kontinents herausragen aus dem Meer des Vergessens;
Kein Ohr im Gericht oder Markt für den schwachen, ahnen lassenden Ruf
Jener Krisen, Gottes unnachgiebige Drescher, von deren Füßen das Spreu der Erde fliegen muss;
Zeigt nie die folgenschwere Wahl, bis das Gericht vorbeigegangen ist.

Gleichgültig scheint der große Rächer; aber die Seiten der Geschichte zeichnen auf
Ein Todeskampf in der Dunkelheit zwischen alten Systemen und dem Wort;
Wahrheit für immer auf dem Schafott, das Falsche für immer auf dem Thron –
Doch jenes Schafott beherrscht die Zukunft, und hinter dem düsteren Unbekannten,
Steht Gott im Schatten, Wache haltend über die Seinen.

Wir sehen blass in der Gegenwart, was klein ist und was groß,
Langsam im Glauben wie mag ein schwacher Arm wenden das eiserne Ruder des Schicksals,
Aber die Seele ist noch orakelhaft; inmitten des Marktgetöses,
Hört auf das drohende, strenge Flüstern aus der delphischen Höhle im Innern –
„Sie versklaven ihre Kindeskinder, die einen Kompromiss mit Sünde eingehen.“

James Russell Lowell, Auszug aus The Present Crisis

F & A

Frage: Sind sie mit Rob Bells Buch Love Wins vertraut? Es trägt den Untertitel, „ein Buch über Himmel, Hölle und das Schicksal jeder Person, die je lebte“. Es scheint Universalismus zu lehren, obgleich ich gesehen habe, wie Bell abstritt, Universalist zu sein.

Antwort: Das erste Mal haben wir Rob Bells Häresien in der TBC Buchbesprechung von Velvet Elvis im Dezember 2005 angesprochen. Obgleich er Treue zur Schrift bekundet, streitet der Inhalt sowohl von Velvet Elvis wie von Love Wins die Hinlänglichkeit der Schrift eindeutig ab. „Dies ist Teil des Problems, wo beständig darauf beharrt wird, eines der Absolute des christlichen Glaubens müsse ein Glauben sein, die ‚Schrift alleine‘ sei unsere Richtschnur. Es klingt nett, aber ist nicht wahr“ (Bell, Velvet Elvis S. 67). Seine Leugnung der Autorität der Heiligen Schrift hat ihn von Gottes spezifischer Offenbarung abgebracht, und er muss daher woanders nach Einsichten schauen, die nur Gott liefern kann und es auch getan hat.

Sein Leugnen der biblischen Lehre der Hölle beginnt mit einer Verdrehung, „Einer schwindelerregenden Zahl von Leuten ist beigebracht worden, einige wenige ausgewählte Christen würden die Ewigkeit an einem friedlichen, erfreulichen Ort namens Himmel verbringen, während der Rest der Menschheit sie in Qual und Bestrafung in der Hölle verbringt“; was er dann charakterisiert als „…fehlgeleitet, giftig und letztendlich würde es dann die ansteckende Ausbreitung von Jesu Botschaft von Liebe, Frieden, Vergebung und Freude, welche die Welt unbedingt hören muss, untergraben“ (Bell, Love Wins: A Book About Heaven, Hell, and the Fate of Every Person Who Ever Lived, Harper One, 2011, viii)

Bell scheint gegenüber den zahllosen Bibelversen blind zu sein, die seine These kategorisch widerlegen, wie zum Beispiel, „euch aber, die ihr bedrängt werdet, mit Ruhe gemeinsam mit uns, bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her mit den Engeln seiner Macht, in flammendem Feuer, wenn er Vergeltung üben wird an denen, die Gott nicht anerkennen, und an denen, die dem Evangelium unseres Herrn Jesus Christus nicht gehorsam sind. Diese werden Strafe erleiden, ewiges Verderben, vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Kraft“ (2 Thessalonicher 1,7-9). Überdies wiederholt Jesus fünfmal im Kapitel 9 des Markusevangeliums (Verse 43-48), dass die Feuer der Hölle nicht erlöschen.

Bell versucht eine Botschaft ohne Anstoß anzubieten, aber nicht das biblische Evangelium. Der Apostel Paulus schrieb jedoch eindeutig von dem Anstoß des Kreuzes: „Ich aber, ihr Brüder, wenn ich noch die Beschneidung verkündigte, warum würde ich dann noch verfolgt? Dann hätte das Ärgernis des Kreuzes aufgehört“ (Galater 5,11).

Bell gibt zu, dass Jesus „unglaublich ausschließend“ war [unsere Hervorhebung] bei seiner Aussage, „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich“ (ibid.). Doch er argumentiert, „Er ist auch phantastisch einschließend“, wobei er auf andere Aussagen hinwies, die Jesus machte, wie „und ich, wenn ich… erhöht bin, werde alle zu mir ziehen“ und dass es eine „Erneuerung aller Dinge“ [Hervorhebung des Autors] geben würde (Lillian Kwon, "Rob Bell Denies Being a Universalist," Christian Post, 3/15/11). Obgleich Christus in der Tat alle Leute zu sich zieht, deutet Bell an, das Ziehen sein ohne Bedingung. Nein! Hier kommt die Bedingung: „wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden“ (Markus 16,16).

Bells niedrige Sicht der Schrift war klar ersichtlich, als er von dem in Pakistan geborenen christlichen Journalisten Martin Bashir interviewt wurde. „Ich frage sie, ist es irrelevant, wie sie auf Christus in ihrem Leben jetzt reagieren, um ihr ewiges Schicksal zu bestimmen, ist das irrelevant? Ist es unerheblich? (Bashir, MSNBC Interview, March 15, 2011 transcript). Bells Antwort ist im besten Fall doppeldeutiges Gerede. „Es ist schrecklich relevant und schrecklich wichtig. Wie genau es geschieht und wie es in der Zukunft zum Vorschein kommt, wenn sie sterben, da sind wir im Bereich der Spekulation. Und meine Erfahrung war, eine Menge von Christen konstruierten ganze Dogmen über das, was geschieht, wenn sie sterben und wir müssen aufpassen, dass wir nicht ganze Doktrinen und Dogmen auf Spekulation bauen“ (Ibid.).

Spekulation? Das bleibt einer Person, wenn sie sich vom Wort Gottes abwendet, was sich bei vielen, die bekennen, evangelikale Christen zu sein, seuchenartig ausbreitet. Ohne Zweifel sehen wir die prophetische Erfüllung der Warnung Paulus über die letzten Tage: „Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen“ (2 Timotheus 4,3).

Frage: Sind sie mit dem Buch The Girl Who Could Fly vertraut? Es wird in der Klasse meiner Tochter an ihrer christlichen Schule verwendet. Die Handlung umfasst ein Mädchen namens Piper McCloud, das mit der Gabe der Telekinese geboren wurde, was ihr die Fähigkeit zum Fliegen gibt. Als wir dieses Buch diskutierten, sagte mir meine Tochter ganz aufgeregt, dies sei gerade so wie das, was Jesus den Jüngern sagte, „Wenn jemand zu diesem Berg spricht: Hebe dich und wirf dich ins Meer! und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass das, was er sagt, geschieht, so wird ihm zuteilwerden, was immer er sagt“ (Markus 11,23).

Antwort: Unserer Meinung nach gibt es eine Reihe von Problemen, wenn man einen Roman, der Figuren mit Superkräften groß herausstellt, in einem christlichen Schulsystem verwendet. Der Inhalt mag die Schüler zum Lesen zu motivieren, normalerweise eine Qual für die meist visuell orientierten jungen Leute heute, aber es hat einen ernsten Nachteil.

Zuallererst billigt es die Möglichkeit eines Zustandes, der nicht im Einklang mit Gottes Schöpfung und einer biblischen Weltsicht ist. Zweitens verbindet ein Großteil der Literatur, die paranormale Kräfte einschließt, diese Fähigkeiten mit dem Okkulten oder Zaubertechniken. Es mag für manche „einfach Phantasie“ sein, aber es ist sehr verführerisch, besonders für junge Leute, die davon träumen mögen, solche Kräfte an den Tag zu legen. Überdies ist hier der Köder eine „sozial versöhnende“ Lehre von Toleranz. Wie man in Filmen wie X-Men und der Harry Potter Reihe findet, sind die Helden und Heldinnen Opfer einer intoleranten und mit Vorurteilen erfüllten Gesellschaft, die ihre „Gaben“ nur als abnormal oder sogar dämonisch ansieht. Dieses „Lehren“ mag einen Jugendlichen wohl beeinflussen, den Baum der Intoleranz zu sehen, aber blind gegenüber dem Wald des Okkultismus zu sein.

Noch ernster jedoch ist der Versuch, biblische Wunder mit angeblichen Superkräften in Verbindung zu bringen. Das ist so wie die Gleichsetzung von Wundern mit der Magie; als Ergebnis werden Wunder zu Techniken reduziert, die eine Person anwenden kann, wenn sie sich an okkulte Anweisungen hält. Das Beispiel, das sie geben, entspricht dem, wie die so genannten Glaubenslehrer den biblischen Glauben in eine Technik oder Methode verdrehen, die eine Person angeblich in die Lage versetzt, Zeichen und Wunder zu tun. Dies ist eine schreckliche Verdrehung der Schrift und hat viele zu dem Versuch geführt, Gott wie einen dienstbaren Flaschengeist zu nutzen, um Heilung, Wohlstand oder andere falsche Zeichen und Wunder zustande zu bringen. Das ist sowohl eine Verdrehung des biblischen Glaubens wie auch eine blasphemische Fehldarstellung von Gott

Wenn jemand protestiert, die Superkräfte von The Girl Who Could Fly hätten mit Ausnahme dieser einen christlichen Schule keine Verbindung zu den „Glaubens“ Lehrern, sollte er Benny Hinn berücksichtigen, der die Aussage machte, vor dem Fall konnte Adam fliegen wie ein Vogel und unter Wasser schwimmen und atmen wie ein Fisch. Laut Hinn kam Adam auf den Mond und wandelte lange vor Christus auf dem Wasser. Sein Schluss war, dass Adam das bedeutendste übermenschliche Wesen gewesen war, das je lebte. Entweder erfand Hinn all dies, oder der Heilige Geist erwählte ihn als Gefäß, das zu enthüllen, was in der Schrift nicht offenbart wurde. Es muss das Erstere sein, zumindest weil Hinns angebliche Einsichten und Lehren, obgleich er extrem populär ist (wenn er auch eine lange Geschichte falscher Prophezeiungen hat, siehe TBC 3/97), dem Wort Gottes widersprechen.

Frage: Wie können sie sowohl an Gottes Vorherwissen und die Entscheidungsmacht des Menschen glauben? Wenn Gott vorherweiß, dass Mr. A etwas tun wird, wie kann Mr. A das selbst entscheiden? Ist Vorherwissen nicht dasselbe wie Vorherbestimmung?

Antwort: Die biblische Lehre des Vorherwissens sagt schlicht aus, dass Gott alles weiß, was geschehen wird, bevor es geschieht – was Er als Gott wissen muss. Prophetie, in der Gott Sein Vorherwissen enthüllt, ist der Hauptteil der Schrift, der große Beweis, dass Gott existiert und dass die Bibel Sein Wort ist (Jesaja 42,9; 43,10; 46,9-10; 48,5, usw.). Prophetie ist auch die Grundlage des Evangeliums (Römer 1,1-3; 1 Korinther 15,1-4, usw.). Die Schrift sagt nie oder deutet auch nur an, dass Gott alles im Voraus wusste, weil Er es verursachte – noch weniger, dass Er es verursachen muss, um davon zu wissen. Die Zukunft ist Ihm so offenbar wie die Vergangenheit.

Die Zukunft ist Teil der Zeit, die wiederum Teil des physikalischen Universums ist. Gott ist kein Teil des Universums (das Er aus Nichts erschuf), sondern Er ist getrennt von ihm. Vielleicht beobachtet Er das Universum von außen, einschließlich der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Zeit, und sieht alles auf einmal. Es ist für uns nicht notwendig zu wissen, wie Gott die Zukunft kennt, aber wir wissen, Er muss es.

Die Schrift macht es deutlich, dass Gott kein passiver Beobachter ist, vollkommen uninteressiert an Ereignissen, die ihren eigenen Verlauf in dem Universum nehmen, das Er erschaffen hat. Er bleibt wachsam und ist aktiv beteiligt, weil Er ein ewiges Ziel für die ganze Schöpfung hat. Er übt Seinen Einfluss auf Menschen und Ereignisse aus, um die Zukunft zu schaffen, die Er wünscht. Er macht keine Notfallanpassungen in letzter Minute, sondern hat seit ewigen Zeiten vorhergewusst, was immer er tun würde, um Seine Pläne umzusetzen: „Gott sind alle seine Werke von Ewigkeit her bekannt“ (Apostelgeschichte 15,18). Vorherbestimmung und Vorherwissen können nicht dasselbe sein. Gottes Vorherwissen bewirkt nicht das Geschehen von Dingen. Etwas vorher zu wissen ist nicht dasselbe wie vorherzubestimmen, dass es geschehen wird. Auch muss Gott nicht etwas vorherbestimmen, um zu wissen, es werde geschehen. Wäre das der Fall, würde Gottes Wissen nicht unendlich sein. Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen der Aussage, Gott würde alle Dinge, die geschehen werden, völlig vorhersehen und viel zulassen, das nicht Seinem perfekten Willen entspricht – und zu sagen, Gott bestimme alles vorher, was geschieht und alles sei deshalb so, gerade wie Er es haben wollte. Letzteres macht den Menschen zu einer bloßen Marionette und Gott zur Ursache hinter aller Schlechtigkeit und Sünde.

Martin Luther behauptet, dass „Gott alles vorherweiß und verfügt“. Er argumentiert, sollte das nicht wahr sein, „wie kannst du dann Seinen Versprechen glauben, vertrauen und dich darauf verlassen“? [1] Die Antwort lautet: „Ziemlich leicht. Wir verlassen uns auf Gottes Versprechen, weil Er Gott ist und nicht lügen kann.“

Überdies ist es weder logisch notwendig noch biblisch, zu sagen, Gott könne keine Versprechen machen und halten, wenn Er nicht alle Dinge verfügt. Es ist eindeutig, was Gott verspricht und zu tun beschließt, wird Er tun, ungeachtet des Willens oder der Handlungen des Menschen oder der Natur. Dass Er in der Lage ist, uns zu beschützen und in den Himmel zu bringen, erfordert nicht, dass Er jedes Ereignis verfügen muss, das um uns herumwirbelt – nur dass Er beim Vollzug Seines ewigen Ziels von ihnen gewusst und sie berücksichtigt haben muss.

Sie fragen, wie sowohl Gottes Vorherwissen wie auch der freie Wille des Menschen gleichzeitig wahr sein könnten. Sicher, was immer Gott vorherweiß, wird geschehen, muss geschehen, oder Sein Vorherwissen wäre falsch. Nichts kann das Eintreten dessen, was nach Gottes Vorherwissen geschehen wird, verhindern, somit könnte jemand fragen, wie kann der Mensch ein freier, moralischer Mensch sein? Selbst wenn Gott von außen auf die Zeit schauen mag, eliminiert die Tatsache, dass er die Zukunft kennt, nicht die Wahlfreiheit des Menschen? Wenn die Zukunft geschehen muss, wie Gott weiß, dass sie es wird, ist dann nicht alles vorherbestimmt? Mit der Behauptung, dass die Streitfrage des freien Willens der eigentliche Kern der Reformation und des Evangeliums selbst sei, verkündete Luther dogmatisch, dass es für Gott unmöglich sei, die Zukunft vorher zu wissen, wenn der Mensch gleichzeitig ein selbständig Handelnder sei, der macht was er will. Da Luther fest an Gottes Vorherwissen glaubte, schrieb er Über den geknechteten Willen, um zu beweisen, schon die Vorstellung eines freien Willens des Menschen sei ein Trugschluss und eine Illusion. Tatsächlich ist sein Werk voll von Trugschlüssen, sowohl logisch wie biblisch, was ich in What Love Is This?, meinem Buch zur Verteidigung von Gottes Charakter erkläre.

Kalvin konstatiert nicht weniger dogmatisch als Luther, Vorherwissen ließe überhaupt keinen Raum für freien Willen. Punkt. Wir sind erstaunt, dass Kalvin wiederholt irrige, unbiblische Aussagen macht, und doppelt erstaunt, dass so viele führende Evangelikale ihn weiterhin dafür preisen, dass er so logisch und ein so großer Exeget war.

Wenn Gott durch Sein Vorherwissen nicht weiß, was jede Person durch ihren freien Willen denken und tun wird, dann ist Er nicht Gott. Überdies verherrlicht die Tatsache, dass Gott in der Lage ist, dem Menschen Wahlfreiheit einzuräumen, und gleichzeitig immer noch Seine ewigen Ziele ungehindert bewerkstelligen zu können, umso mehr Seine souveräne Weisheit, Macht und Vorherwissen.

Was für uns Zukunft ist, mag für Gott nicht Zukunft sein: Er sieht nicht nur unsere Vergangenheit, sondern auch unserer Gegenwart und Zukunft als bereits geschehen an. Von diesem Verständnis her würde Gottes Kenntnis von dem, was nach unserer Erfahrung noch nicht passiert ist, keine Auswirkung auf sein Eintreten haben und uns daher Entscheidungsfreiheit geben.

Sogar Augustinus (bekannt als Vater des modernen Katholizismus), den sowohl Kalvin wie Luther bewunderten, bekräftigte eindeutig, es gebe keine Unvereinbarkeit zwischen Gottes absoluter Souveränität sowie Vorherwissen und dem freien Willen des Menschen:

Deshalb sind wir keineswegs gezwungen, entweder, das Vorherwissen Gottes beizubehalten, um die Willensfreiheit wegzunehmen oder die Willensfreiheit beizubehalten und abzustreiten, dass Er die künftigen Dinge vorherweiß, was ruchlos ist. Sondern wir bekennen… aufrichtig und ehrlich beides. [2]

Wir akzeptieren etwas nicht, bloß weil jemand es sagt, egal wie groß die Reputation ist. Die Bibel ist unsere Autorität. Wir glauben, was wir hier gesagt haben, ist schriftgemäß, aber jeder Leser muss ein Beröer sein und zu eigenen Schlussfolgerungen auf Grundlage der Schrift alleine kommen.

1. Martin Luther, The Bondage of the Will (trans. J.D. Packer and O.R. Johnston, Fleming H. Revell, 1957), 83-84.

2. Augustine of Hippo, The City of God (n.p.n.d.), V. 10. 1977), 35.

Alarmierende Nachrichten

DIE SCHWARZE LISTE DES INTELLIGENTEN DESIGN

Evolutionnews.org, 28.3.2011: Jerry Coynes Schwarze Liste von ID [Intelligent Design] Wissenschaftlern [Auszüge] – Der prominente Evolutionsbiologe Jerry Coyne stellte neulich diese bemerkenswerte Behauptung auf: „Zugehörigkeit zu ID (was schließlich den Anspruch erhebt, eine nichtreligiöse Theorie zu sein), sollte ein absoluter Grund sein, einen Wissenschaftsprofessor nicht einzustellen.“

Ungeachtet Coynes absoluter Behauptung, dass Wissenschaftler, die an ID „festhalten“, unbrauchbar sind, behauptet er tatsächlich, dass sein beruflicher Ausschluss von Wissenschaftlern, die ID gutheißen, kein antireligiöser Fanatismus ist: „…ich verabscheue Diskriminierung bei der Einstellung, die bloß auf der Religion von jemandem beruht….“

Doch Coyne hat zum Rücktritt von Dr. Francis Collins aufgerufen, ein geschätzter Wissenschaftler, der Direktor des National Institutes of Health ist und ein Gegner von ID. Coyne verlangt Collins Rücktritt bloß, weil Collins öffentlich seine christlichen Ansichten zum Ausdruck gebracht hat.

Coyne: „Collins kommt mit dieser Art von Zeug davon [d.h. öffentlich über die Vereinbarkeit von Wissenschaft und seinem Glauben an Gott zu sprechen], bloß weil in Amerika das Christentum ein gesellschaftlich geduldeter Aberglaube ist. Er ist der Chefwissenschaftler der Regierung, aber er wird nicht aufhören, Wissenschaft und Glaube zu verschmelzen. Er hatte die Gelegenheit und hat sie vermasselt. Er sollte zurücktreten.“

Welche „Gelegenheit“ hat Collins „vermasselt“? Collins vermasselte seine Gelegenheit, den atheistischen Lackmustest zu bestehen, seinen Mund über seinen Glauben an Gott zu halten. Coynes religiöse Diskriminierung ist deutlich und nicht bestreitbar.

Und Coyne geht weiter. Er behauptet, die bloße Zugehörigkeit zu ID, ob von einem Wissenschaftler mit oder ohne religiöse Ansichten, schließe absolut eine Einstellung aus…. Coynes schwarze Liste erstreckt sich auf alle Bereiche der Naturwissenschaften, nicht bloß auf Evolutionsbiologie oder nur Biologie [und] würde auch auf Ozeanographen, Chemiker und Meteorologen gleichermaßen Anwendung finden.

MORMONE LOCKT GLÄUBIGE NACH ISRAEL

CBNNEWS.com, 17.05.2011: Der konservative Talkshowmoderator Glenn Beck kündigte Pläne für eine Kundgebung in Jerusalem im August an, welche er „Restore Courage“ (den Mut wiederherstellen) nannte. Die Kundgebung in Jerusalem wird ein Jahr nach einer Zusammenkunft stattfinden, die Beck in Washington D.C. organisierte, mit der Bezeichnung „Restoring Honor“ (Ehre wiederherstellen), die geschätzte 500‘000 Leute anzog.

„Letzten Sommer haben wir uns auf den Weg gemacht, in Washington D.C. die Ehre wieder herzustellen. Diesen Sommer ist es an der Zeit, den Mut wieder herzustellen“, sagte er. „Es ist an der Zeit, dass wir mutig an der Seite Israels stehen.“

Beck machte die Ankündigung in seiner Radiosendung am Montag, und warnte, Jerusalem, das „Zentrum unseres Glaubens“, sei in Gefahr. „Sie sind dabei, das Zentrum unseres Glaubens, unseres gemeinsamen Glaubens anzugreifen, und das ist Jerusalem. Und es geschieht nicht mit Kugeln oder Bomben. Es wird mit einer Zweistaatenlösung sein, die Jerusalem, die Alte Stadt, vom Rest der Welt abschneidet“, sagte er.

Beck rief dann die Christen auf der ganzen Welt auf, zu handeln: „Ich rufe sie auf, sich mir anzuschließen… dies in jede Ecke auf der Erde zu bringen…. Dies ist keine amerikanische Lösung. Dies ist eine Lösung der Leute des Glaubens.“

[TBC: Wir stimmen Becks Unterstützung von Israel zu, aber wir lehnen seinen mormonischen Glauben ab, dass Joseph Smith der prophezeite Sohn des israelischen Patriarchen Joseph war.]

OBAMA IN KONFRONTATION MIT ISRAEL ERWISCHT

USAToday, 20.05.2011: Obama bei Netanjahu mit Land für Frieden Abkommen abgeblitzt [Auszüge] – Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu ließ Präsident Obama heute abblitzen, der die israelisch-palästinensischen Grenzen von 1967 als Grundlage für einen Friedensvertrag verwenden wollte.

Netanjahu sagte nach einem Oval Office Treffen, das beinahe zwei Stunden länger dauerte, als geplant, kein Abkommen „könne auf die Linien von 1967 zurückgehen, weil diese Linien nicht zu verteidigen sind, weil sie gewisse Veränderungen, die in dem Gebiet stattgefunden haben, nicht berücksichtigen.“

Netanjahu sagte, zwischen 1948 und 1967, „waren diese keine Friedensgrenzen. Sie waren die Grenzen wiederholter Kriege.“

Seine Kommentare stellen einen Rückschlag für Obama dar, der in einer Rede am Donnerstag vorschlug, israelisch-palästinensische Friedensgespräche sollten wieder aufgenommen werden, wobei die Grenzlinien von 1967 – plus verabredeter Gebietstausch – die Grundlage für ein Abkommen bilden sollten. Weniger als 24 Stunden später hatte der Führer Israels den Vorschlag des US Präsidenten zurückgewiesen.

„Offensichtlich gibt es einige Meinungsverschiedenheiten zwischen uns, die genauen Formulierungen und die Ausdrucksweise“, sagte Obama. „Das kann zwischen Freunden passieren.“

Netanjahu sagte den Reportern nach beinahe zweieinhalb Stunden privater Gespräche, Obamas Vision würde keinen dauerhaften Frieden schaffen: „Friede, der auf Illusionen gegründet ist, wird schließlich an den Felsen der Realität im Nahen Osten zerschmettert werden“, sagte er.

Netanjahu sagte, dass drei Bedingungen – keine 1967 Grenzlinien, keine Rückkehr palästinensischer Flüchtlinge und keine Gruppierung von Abbas Fatah Partei mit der Hamas – eingehalten werden müssten, bevor Israel mit Friedensgesprächen weitermacht.

Wir haben keinen großen Spielraum für Irrtum“, sagte der Premierminister. „Die Geschichte wird dem jüdischen Volk keine weitere Chance geben.“

Obama erhielt heute eine Zustimmung für sein politisches Rezept. Das Nahostquartett – dem neben den Vereinigten Staaten die Vereinten Nationen, die Europäische Union und Russland angehören, lobten seine Initiative.

PCUSA BILLIGT PRIESTERWEIHE VON „SCHWULEN“

NYTIMES.com, 10.05.2011: Presbyterianer billigen die Priesterweihe von Schwulen [Auszüge] – Nach 33 Jahren Debatte hat die Presbyterian Church (U.S.A.) dafür gestimmt, ihre Satzung zu ändern und offen schwulen Leuten in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften zu gestatten, zu Geistlichen, Ältesten und Diakonen geweiht zu werden.

Das Ergebnis ist eine Umkehr der letzten Abstimmung von vor nur zwei Jahren, als eine Mehrheit der Kirchengebiete, die Presbyterien genannt werden, gegen die Weihe von offen schwulen Kandidaten stimmte….

„Wir sind alle überrascht“, sagte der Rev. Gradye Parsons, der Generalsekretär der Kirche, ihr höchster gewählter Funktionär. Er führte die Kehrtwendung bei den Stimmen sowohl auf die wachsende Akzeptanz der Homosexualität in der Gesamtkultur zurück als auch darauf, dass die Kirchenmitglieder schlicht des Konflikts überdrüssig waren. Seit 33 Jahren haben wir diese Diskussion, und manche Leute sind bereit, bei dieser Entscheidung die Seite zu wechseln“, sagte er. „Ich hoffe, dass wir beim Voranschreiten zusammenstehen können und treue Zeugen für das Evangelium von Jesus Christus sind“, sagte er.

Die Presbyterian Church (U.S.A.) schließt sich nun einem wachsendem Block von historischen, moderaten protestantischen Kirchen an, die dafür gestimmt haben, schwule Mitglieder und Führer der Geistlichkeit zu akzeptieren – ein Block, zu dem die United Church of Christ, die Evangelical Lutheran Church in America und die Episcopal Church gehören. (Die größte protestantische Denomination, die United Methodist Church, kämpft noch mit dem Problem).

Die Presbyterian Church (U.S.A.) hat etwa zwei Millionen Mitglieder. Die Presbyterian Church in America, eine viel kleinere und konservativere Denomination, untersagt die Ordination von Frauen und offen schwulen Kandidaten.

Langzeitbefürworter von schwuler Gleichstellung in der Presbyterian Church kosteten den Tag aus. Rev. Heidi Vardeman, Hauptpfarrerin der Macalaster Plymouth United Church in St. Paul und Sprecherin einer pro-gay Kirchengruppe mit der Bezeichnung More Light Presbyterians, sagte in einem Interview,“ Endlich hat die Denomination den Irrtum auf ihren Wegen erkannt und wird Buße tun…. Ich hatte junge Leute, die beispielhafte, offensichtlich gute Kandidaten für den Dienst waren“, sagte sie, „aber dann mussten sie diese unheimliche Konversation führen, wo sie sagen, dass hm, weil sie vielleicht schwul oder lesbisch sind, es nicht funktionieren wird. Aber nun sind wir frei! Wir können jene gutheißen und vorschlagen und ihnen beistehen, die Gott berufen hat.“

In den nächsten paar Monaten wird die Denomination die Reaktion ihrer theologisch konservativeren Mitglieder beurteilen, die glauben, die Ordinierung von sexuell aktiven, schwulen Leuten sei nicht in Übereinstimmung mit der Bibel. Manche sind bereits gegangen. The Presbyterian News Service schätzt, dass etwa 100 Kongregationen die Presbyterian Church (U.S.A.) in den letzten fünf Jahren verlassen haben. Mehrere waren große Versammlungen, was vielleicht erklären könnte, warum die Abstimmung in manchen Presbyterien sich seit 2009 veränderte.

Paul Detterman, leitender Direktor der Presbyterianer für Erneuerung, einer Allianz konservativer Presbyterianer, sagte: „Wir sehen dies ein wenig als Gewissenskrise für uns an. Das Buch, das wir als heilig ansehen, sagt eine Sache, und nun verhält sich die Kirche anders.“

Briefe

Lieber Dave Hunt,

Im Oktober 2002 ging ich das erste Mal zu Word of Life und sie sprachen dort…. Ich hatte bereits drei ihrer Bücher gelesen, Die Frau und das Tier, Die Verführung der Christenheit, und das Buch, das gerade veröffentlich worden war, What Love Is This? Bei WoL öffneten sie mir die Augen und das „Herz“ für das, was heute in der Welt geschieht und gaben mir eine Liebe für die Verlorenen, und seither war ich nicht mehr derselbe. Danke Ihnen! NC (NY)

TBC,

danke für Ihre Treue beim Vorstellen der Wahrheit. Ihr Artikel über The Hole in Our Gospel kam gerade, als ich erfuhr, dass es zum Studium in einer Kleingruppe in unserer Gemeinde verwendet wurde. Ein weiteres Beispiel für Gottes Wahl des richtigen Zeitpunktes. W&MS (OH)

Lieber Mr. Hunt,

Ich wollte einfach in ein paar Zeilen meine Wertschätzung für Ihr Buch What Love is This? zum Ausdruck bringen. Um es abzukürzen, mit dem Kalvinismus habe ich einige Zeit lang gekämpft. Mir ging es so wie der Frau des Pastors, die Sie am Anfang des Buches erwähnten. Ich nehme an, es war die Wahrheit, da feine Prediger des Wortes es lehrten. Ich glaube, Gott führte mich zu ihrem Buch, nachdem ich Ihn fragte, ob er [der Kalvinismus] wahr sei oder nicht. Ich glaube mit ganzem Herzen, dass sie den Charakter Gottes sehr deutlich machten. Danke ihnen sehr. Gott segne Sie. AO (Email)

Lieber Berean Call,

Ich möchte Ihnen danken, dass Sie mir den monatlichen Rundbrief zusenden. Ich schätze ihn so sehr, und da ich hier in Simbabwe lebe… freue ich mich auf ihn ungeheuer. Bitte lassen Sie mich IN ihrer Verteilerliste! Ich lese alle Bücher von Mr. Hunt immer wieder und zurzeit lese ich A Cup of Trembling. Es ist unglaublich zu sehen, wie die Dinge, über die er schrieb, sich vor unseren eigenen Augen erfüllen. Gott segne Sie alle für die wunderbare Arbeit, die Sie machen, indem Sie Gottes Wahrheit zu uns bringen. AV (Email)

Meine Damen und Herren,

Als ich den Rundbrief abonnierte, hatte ich einen anderen Eindruck von ihm. Nach mehreren Ausgaben hat sich meine Meinung über Ihren Dienst geändert. Die Notwendigkeit der Korrektur von Brüdern durch Brüder ist in der Tat notwendig und wir werden in Gottes Wort dazu aufgefordert. Diese Korrektur sollte mit Ermutigung erfolgen, großer Geduld und sorgfältiger Belehrung (2 Timotheus 4,2). Ich bin der Ansicht, ihr gesamter Dienst ist auf einer kalten Intoleranz sogar auf Gebieten gegründet, wo die Interpretationen gelehrter Menschen sich unterscheiden. Kalte Intoleranz ist in der Tat manchmal notwendig, aber im Allgemeinen denke ich, sollte Korrektur mit Liebe erfolgen. Ich denke, 1 Korinther schreibt, woher die Motivation eines Bruders kommen soll. Auf dieser Grundlage bitte ich Sie, meinen Namen und Adresse mit sofortiger Wirkung von ihrer Verteilerliste zu streichen. Danke ihnen RJ (TX, Gefangener)

Liebe Freunde

Ich muss mir die Zeit nehmen, Ihnen zu sagen, welche Inspiration Sie für meinen Mann und mich sind. Wir kämpfen unermüdlich, um Individuen und Gemeinden über die großen Täuschungen zu informieren… die in die Gemeinden durch die Emerging Church Bewegung einsickern. Es ist ein einsamer, aber extrem lohnender Dienst und eine große Ehre, in diesen Endzeiten zu leben und mit Gewissheit zu wissen, dass wir unser Mandat für Jesus Christus ausführen…. Dennoch halten wir das für nichts verglichen mit der Freude, die wir darin finden, wenn wir unserem Herrn dienen und uns auf Seine baldige Rückkehr freuen.

Wir waren auch begeistert herauszufinden, dass Sie in Ihrem Rundbrief die Erlaubnis erteilen, Kopien Ihres Rundbriefs anzufertigen und sie anderen zu geben, und sogar die Erlaubnis geben, Ihre Artikel online zu stellen – mit kompletter Zuordnung natürlich. Ihr März 2011 Rundbrief war so wichtig, dass ich mir den Kopf zermarterte, um herauszufinden, wie ich ihn an zahlreiche Leute verteilen könnte; dann las ich die Information in ihrer „small print subscription informationSektion des Rundbriefs. Ein weiterer Segen vom Berean Call!!

Eine letzte Bemerkung, ich liebe Mark Dinsmores Artikel. Er ist ein Denker, kein Klon. Nach einigem Nachdenken [über seine Artikel] habe ich beinahe immer etwas gelernt, eine neue Sichtweise angenommen und sogar ihm zugestimmt. Auch er ist ein Segen. CR (CA)

Lieber Berean Call,

Schon ziemlich lange habe ich Freude an Ihrem Rundbrief…. Er war immer bildend und informativ. Ich bin wirklich besorgt, dass mehr und mehr so genannte Christen sich den Dingen dieser Welt zuwenden und zugestehen, dass sie in die Gemeinde eindringen. Ich bin keine gesetzliche Person, aber nach dem Dienst für den Herrn in Übersee für zwölf Jahre und ziemlich vielen Jahren hier zuhause muss ich sehr über unsere Gemeinde besorgt sein, Was geschah mit den die ganze Nacht dauernden Gebetstreffen? Wo ist der Hunger nach Gott, den ich in der Urgemeinde sehe? Was ist mit Evangelisation, dem Wunsch, zu den Versammlungen zu kommen…?

Ich erhebe nicht den Anspruch, ein Prophet zu sein, aber ich kann erkennen, dass wir auf wirklich harte Zeiten zusteuern, und wir müssen als Christen so nahe beim Herrn sein wie uns möglich. Durch ihren Rundbrief helfen sie uns die Strategien des Teufels zu verstehen und warnen uns [vor] dem, worauf wir achtgeben sollen. Bitte halten Sie uns weiter auf dem Laufenden. Möge der Herr Sie und Ihren benötigten Dienst segnen. JH (AR)

Lieber Dave und Tom,

danke für den monatlichen Rundbrief, den sie aussenden. Für mich ist er eine großartige Informationsquelle, wo die vielen Weisen enthüllt werden, wie unser Feind Satan versucht, die Kinder Gottes zu täuschen. Sie sind üblicherweise die Ersten, die vor neuem Abfall in der Gemeinde warnen und zeigen, wie rasch die Welt dabei ist, falsche Lehren von so genannten Experten in der religiösen und säkularen Welt aufzunehmen. In der Welt gab es schon immer geistliche Blindheit, aber sie verbreitet sich mehr und mehr sogar in Gemeinden hinein, die früher Gottes Wort lehrten, aber sich nun mehr darum kümmern, ihrer Herde mit Wohlfühlbotschaften zu gefallen als ihre Sünden zu rügen. Kommen Sie weiter mit Gottes Wahrheit. Sie sind wie der „Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit“, der in Psalm 1 beschrieben wird. Ich danke Gott, dass wir noch in dieser [Jahres] Zeit sind. JR (PA)

TBC Notizen

Ihn zu Kennen Heißt Ihn zu Lieben

Uns wird in der Schrift mitgeteilt, „Wir lieben ihn, weil er uns zuerst geliebt hat“ (1 Johannes 4,19). Wie wir Gott lieben hat also viel mit unserem Verständnis davon zu tun, wer Er ist und was Er für uns getan hat. Aus dem erwächst eine überwältigende Wertschätzung und Dankbarkeit, die unsere Liebe für Ihn steigert.

Der Vorgang des Wachstums in der eigenen Liebe zu Gott, das heißt mit ganzem Herzen, Seele, Verstand und Kraft, kann nur zustande kommen, indem wir von Ihm lernen, und dann die Dinge ausleben, die Er sagt. Jesus sagte, „Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort befolgen, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen“ (Johannes 14,23).

Die persönliche, intime Beziehung mit Jesus, die wir, so hoffe ich, alle vertieft sehen wollen, wird nur eintreten, wenn wir in unserer Kenntnis über unseren Herrn wachsen, indem wir Zeit mit Ihm in Seinem Wort verbringen.

T.A. McMahon Executive Director

TBC Extra

„Alles…“

William MacDonald

Genommen von Believer's Bible Commentary

Da seine göttliche Kraft uns alles geschenkt hat, was zum Leben und [zum Wandel in] Gottesfurcht dient, durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch [seine] Herrlichkeit und Tugend, durch welche er uns die überaus großen und kostbaren Verheißungen gegeben hat, damit ihr durch dieselben göttlicher Natur teilhaftig werdet, nachdem ihr dem Verderben entflohen seid, das durch die Begierde in der Welt herrscht, so setzt eben deshalb allen Eifer daran und reicht in eurem Glauben die Tugend dar, in der Tugend aber die Erkenntnis, in der Erkenntnis aber die Selbstbeherrschung, in der Selbstbeherrschung aber das standhafte Ausharren, im standhaften Ausharren aber die Gottesfurcht, in der Gottesfurcht aber die Bruderliebe, in der Bruderliebe aber die Liebe. Denn wenn diese Dinge bei euch vorhanden sind und zunehmen, so lassen sie euch nicht träge noch unfruchtbar sein für die Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus. Wem dagegen diese Dinge fehlen, der ist blind und kurzsichtig und hat die Reinigung von seinen früheren Sünden vergessen. Darum, Brüder, seid umso eifriger bestrebt, eure Berufung und Auserwählung fest zu machen; denn wenn ihr diese Dinge tut, werdet ihr niemals zu Fall kommen…. 2 Petrus 1,3-10

Gerade so wie [Gottes] Macht uns zuerst gerettet hat, so verleiht uns Seine Macht Energie, von da an ein heiliges Leben zu führen. Die Reihenfolge ist – erst Leben, dann Frömmigkeit. Das Evangelium ist die Kraft Gottes, uns vor der Strafe der Sünde und vor ihrer Macht zu retten, vor Verdammnis und Besudelung. „Alles… was zum Leben und [zum Wandel in] Gottesfurcht dient“ umfasst das hohepriesterliche Werk Christi, den Dienst des Heiligen Geistes, die Aktivität von Engelwesen für uns, das neue Leben, das wir bei der Bekehrung erhalten und die Unterweisung durch Gottes Wort.

Die Kraft, ein heiliges Leben zu leben, kommt durch die Kenntnis von Ihm, der uns berufen hat…. Ihn zu erkennen ist ewiges Leben (Johannes 17,3) und der Fortschritt im Erkennen von Ihm ist Fortschritt in Heiligkeit. Je besser wir ihn kennenlernen, desto mehr werden wir wie Er….

Eingeschlossen in „alles“, was Gottes Kraft uns gegeben hat, um ein Leben in Heiligkeit zu fördern, sind Seine außerordentlich großen und kostbaren Verheißungen im Wort. Es wird geschätzt, dass wir zumindest 30‘000 Verheißungen in der Bibel haben. John Bunyan sagte einst, „Der Lebensweg ist so dicht mit den Verheißungen Gottes bestreut, dass es unmöglich ist, einen Schritt zu tun, ohne auf einen von ihnen zu treten.“

Weil [Gott] uns alles gegeben hat, was für das heilige Leben notwendig ist, müssen wir es sorgfältig kultivieren. Gott macht uns nicht gegen unseren Willen heilig oder ohne unsere Beteiligung. Da müssen wir Verlangen, Entschlossenheit und Disziplin zeigen.

In der Entwicklung des christlichen Charakters, setzt Petrus Glaube voraus…. Glaube wird notwendigerweise ergänzt durch die sieben Elemente der Heiligkeit, nicht indem sie nacheinander hinzugefügt werden, sondern indem all die Gnadengaben die ganze Zeit kundgetan werden….

Das erste Kennzeichen ist Tugend. Dies mag Frömmigkeit, Güte im Leben oder moralische Vortrefflichkeit bedeuten…. Es mag auch sein, dass die Tugend hier geistlichen Mut gegenüber einer feindlichen Welt bedeutet, die Stärke für das einzustehen, was richtig ist….

Mut soll durch Erkenntnis ergänzt werden, besonders der Erkenntnis geistlicher Wahrheit. Dies betont die Bedeutung, das Wort Gottes zu studieren und seiner heiligen Lehre zu gehorchen….

Gott ruft jeden Christen zu einem Leben in Selbstbeherrschung auf… der kontrollierenden Macht des Willens unter dem Wirken des Geistes Gottes… im Gebet… in Bibelstudien… in der Verwendung der Zeit… im Zügeln von körperlichen Gelüsten… in aufopferungsvoller Disziplin (1 Korinther 9,26-27)….

Selbstbeherrschung sollte ergänzt werden durch standhaftes Ausharren [Geduld], das heißt geduldigem Ertragen von Verfolgung und Missgeschick. Wir müssen beständig daran erinnert werden, dass das christliche Leben eine Herausforderung ist, die man aushalten muss. Es reicht nicht, in Ruhmesglanz zu starten, wir müssen trotz Schwierigkeiten ausharren. Die Vorstellung, das Christentum sei eine nicht enden wollende Runde von Gipfelerlebnissen ist unrealistisch. Es gibt eine tägliche Routine, die niedrige Aufgabe, die enttäuschenden Umstände, das bittere Leid, der zerstörte Plan. Standhaftes Ausharren ist die Kunst, mutig zu ertragen und weiter zu machen, angesichts all dessen, was gegen uns gerichtet scheint.

Die nächste Tugend ist Gottesfurcht. Unser Leben sollte Gott ähnlich sein, mit allem was das auf dem Weg praktischer Heiligkeit bedeutet… damit andere wissen, dass wir die Kinder des himmlischen Vaters sind…. Paulus erinnert uns, „…die Gottesfurcht aber ist für alles nützlich, da sie die Verheißung für dieses und für das zukünftige Leben hat“ (1 Timotheus 4,8).

Bruderliebe identifiziert uns gegenüber der Welt als Christi Jünger: „Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt“ (Johannes 13,35).

Die Bruderliebe führt zu [Nächsten] Liebe für die ganze Menschheit. Dies ist in erster Linie nicht eine Sache der Gefühle, sondern des Willens. Es ist keine sentimentale Erheiterung, die man empfindet, sondern ein Gebot, dem man gehorchen muss. Im neutestamentlichen Sinn ist die Liebe übernatürlich. Ein Ungläubiger kann nicht lieben, wie die Bibel gebietet, weil er kein göttliches Leben hat. Es bedarf göttlichen Lebens, um seine Feinde zu lieben und für seine Henker zu beten. Liebe manifestiert sich im Geben. Zum Beispiel, „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er… gab“ (Johannes 3,16). „gleichwie auch der Christus die Gemeinde geliebt hat und sich selbst für sie hingegeben hat…“ (Epheser 5,25). Wir können unsere Liebe zeigen, indem wir unsere Zeit, unsere Talente, unsere Schätze und unser Leben für andere geben….

Diese sieben Gnadengaben ergeben einen voll geformten christlichen Charakter. Entweder kommt man auf dem Weg der Jüngerschaft voran oder fällt zurück – es gibt kein Stillstehen. Beim Voranschreiten ist man stark und sicher, und beim Rückzug scheitert man. Wenn man beim Ausharren in der Entwicklung des christlichen Charakters scheitert, führt das zur geistigen Leere, Unfruchtbarkeit, Blindheit, Kurzsichtigkeit und Vergesslichkeit….

Geistige Leere: Die Führung des Heiligen Geistes eliminiert unproduktive Aktivität und stellt maximale Wirksamkeit sicher. Ansonsten boxen wir mit Schatten oder nähen ohne Faden.

Unfruchtbarkeit: Es ist möglich, erhebliches Wissen vom Herrn Jesus Christus zu haben, und doch mit diesem Wissen unfruchtbar zu sein…. Zufuhr ohne Auslass tötete das Tote Meer, und es tötet Produktivität auf geistlichem Gebiet gleichermaßen.

Kurzsichtigkeit: …Die Form der Blindheit, bei der der Mensch für die Gegenwart anstatt für die Zukunft lebt. Er ist so sehr mit materiellen Dingen beschäftigt, dass er das Geistliche vernachlässigt.

Blindheit: Wer immer die sieben Eigenschaften, die in den Versen 5-7 aufgeführt sind, nicht hat, ist blind…. Ihm fehlt das Wahrnehmungsvermögen für wahre geistliche Werte. Er lebt in einer dunklen Schattenwelt.

Vergesslichkeit: Schließlich hat ein Mensch, dem die sieben Tugenden fehlen, vergessen, dass er von alten Sünden gereinigt wurde. Die Wahrheit seiner Erlösung hat ihren Griff auf ihn verloren. Er geht zurück in die Richtung, aus der er einst gerettet wurde. Er spielt mit Sünden, die den Tod von Gottes Sohn verursachten.

Petrus ermahnt seine Leser, Ihre Berufung und Auserwählung fest zu machen…. Indem wir die Frucht des Geistes manifestieren, können wir einen unverkennbaren Beweis vorlegen, dass wir wirklich Ihm gehören. Ein heiliges Leben beweist die Wirklichkeit unserer Errettung.

Ein heiliges Leben zu leben wird uns nicht vor dem Stolpern bewahren. Es ist keine Frage, ins ewige Verderben zu fallen; das Wort Christi befreit uns davon. Eher bezieht es sich auf das Fallen in Sünde, Ungnade oder Unbrauchbarkeit. Wenn wir in göttlichen Dingen nicht mehr voranschreiten, unterliegen wir der Gefahr, unser Leben kaputt zu machen. Aber wenn wir im Geist wandeln, werden wir davor bewahrt, für Seinen Dienst disqualifiziert zu werden. Gott behütet den Christen, der sich für Ihn voran bewegt. Die Gefahr liegt in geistlicher Untätigkeit und Blindheit.

Dave Hunt Classics

Wurzeln der Verführung

Ein Auszug aus Kapitel 6 von Die Verführung der Christenheit

Von Dave Hunt und T.A. McMahon

„Aus dieser Wurzel der Täuschung ist der gesamte Baum der Zauberei entsprungen und hat geblüht.“

Man kann unmöglich untersuchen, was in der Welt wie auch in der Gemeinde passiert, ohne zur Überzeugung zu gelangen, dass die Endzeitprophetie einzigartig erfüllt wird. Die Lüge, die jeder glauben wird, wenn dieser „betrügerische Einfluss“ während der Endzeit über die Welt jagt, wird bereits zur „neuen Wahrheit“. Nicht nur ist diese Lüge die Grundlage der New Age Bewegung, sondern wird auch in der Gemeinde angenommen….

Vor wenigen Jahren nur war es extrem schwierig, Christen zu überzeugen, dass die Mormonen hofften, Gott zu werden. Jeder, der dies sagte, wäre wahrscheinlich beschuldigt worden, er habe etwas gegen die Mormonen und verbreite Lügen über sie. Heute glauben selbst viele Christen, nicht dass sie Götter wie die Mormonen würden, sondern dass sie bereits Gott sind, wie die Hindus, und es bloß „erkennen“ müssen. Und sie unterstützen diese Vorstellung sogar mit ausgesuchten Bibelversen…. In Psalm 82 wurde Gottes Gericht gegen die Herrscher Israels verkündet, weil sie sich wie Götter verhielten, die sich selbst ein Gesetz sind. In den Versen 6 und 7 erklärte Gott: „Ich habe gesagt: Ihr seid Götter… dennoch sollt ihr sterben wie ein Mensch.“

Diese Schriftstelle und ihr Zitat durch Jesus in Johannes 10,34 haben die Sektierer und Okkultisten getröstet und Verwirrung unter den Ungelehrten angerichtet. Mormonen zum Beispiel verweisen darauf als Rechtfertigung für ihr Ziel der Gottheit und Unterstützung für ihre Lehre, der Satan habe die Wahrheit mitgeteilt, als er Eva die Gottheit anbot. Dies ist eindeutig eine falsche Anwendung, denn Psalm 82 sagt nicht, „Ihr werdet Götter werden“, wie Mormonen hoffen, sondern „Ihr seid Götter“. Was immer mit dieser Erklärung also gemeint ist, es bezieht sich auf etwas, das Menschen bereits sind, nicht auf einen neuen Status, den wir schließlich erlangen werden.

Es gibt nur einen wahren Gott. Alle anderen Götter sind falsch und Dämonen in Rebellion gegen den wahren Gott. Durch den Fall wurde der Mensch wie einer dieser falschen Götter. Nicht nur sagte Jesus zu den Religionsführern Seiner Tage, „Ihr seid Götter“, sondern Er sagte auch, „Ihr habt den Teufel zum Vater“ (Johannes 8,44). Es war eine schreckliche Anklage….

Der berühmte Historiker Arnold Toynbee zog nach seinem Studium von Zivilisationen aus der ganzen Zeitspanne der Geschichte den Schluss, die Selbstverehrung sei die höchste Religion der Menschheit, obgleich sie in zahlreichen Aufmachungen auftrat. Der Mensch (d.h. Selbst) ist der Gott des atheistischen Humanismus. Natürlich ist er nicht Gott im klassischen, biblischen Sinn eines Schöpfers, der Alles aus Nichts machte und getrennt und verschieden von Seiner Schöpfung ist. Dieser wahre Gott wird in der Religion des Antichristen abgestritten, wie wir bereits gesehen haben, so dass das Selbst an Seiner Stelle auf den Thron steigt (2 Thessalonicher 2,4). Im Humanismus ist der Mensch wie im Mormonentum, Unity, Religiöser Wissenschaft, Hinduismus und anderen New Age Philosophien zum Gott geworden, 1) durch einen evolutionären Prozess, und 2) durch Beherrschung der in der Natur oder dem Kosmos innewohnenden Kräfte. Dies war der Supermann von Nietzsche und Hitler. Erst innerhalb der vergangenen 25 Jahre jedoch [ab 1985] ist diese Besessenheit zur populären Religion der Massen geworden. Der Historiker Herbert Schlossberg hat gesagt:

Die Erhöhung der Menschheit in den Zustand der Gottheit ist ganz weit zurück im Altertum aufgetreten, aber ihre Entwicklung zu einer Ideologie, welche die Massen erfasst, ist eine Eigenschaft der Moderne.

Man sollte hinzufügen, dass „ihre Entwicklung zu einer Ideologie, welche die Massen erfasst“ und sich in die Gemeinde erstreckt, eine klare Erfüllung von Prophetie und ein gewichtiges Anzeichen sein würde, dass das zweite Kommen Christi sehr nahe sein könnte. Wer die Sichtweise des Positiven Bekenntnisses ablehnt, für den verpackt der Satan schlauerweise dieselbe Lüge in ein Paket, das ihm gefallen wird: die pseudowissenschaftliche Sprache der Psychologie. Der tiefe Seidenhut des Zauberers wird das Unterbewusste genannt. Christliche Intellektuelle wurden überredet, sie könnten aus ihm magische Verstandeskräfte herausziehen. Dies beinhaltet angeblich den Schlüssel für wundersame Heilungen des Körpers, Geistes, Verstandes und der Gefühle. Satan verstärkt sein Versprechen der Gottheit mit der Lüge, wir hätten alles in uns, was wir brauchen. Wenn wir nur wissen, wie wir mit unserem wahren Selbst in Berührung kommen können, dann können wir diese Kraft anzapfen.

Das ganze Sammelsurium an Therapien, die von manchen christlichen Führern begünstigt werden, wird von Christen in der einen oder anderen Form ausprobiert, entweder draußen in der säkularen Welt oder innerhalb der Gemeinde. Ein Großteil dieses Einflusses ist durch christliche Psychologie und die Pseudopsychologie der Inneren Heilung und der Heilung der Erinnerung in die Gemeinde hineingekommen. Der gemeinsame Nenner ist das Selbst. Nicht jeder würde sich mit dem Wunsch identifizieren, ein Gott zu werden, aber das ist die Lüge, die nicht nur Eva, sondern auch ihre Nachkommen süchtig machte. Und in welchem Ausmaß wir unseren eigenen Willen suchen, versuchen, dass Gott unseren Willen erfüllt, unseren selbstzentrierten Begierden Vorschub leisten oder in irgendeiner Weise Angst haben oder Unwillens sind, uns ganz Gottes Willen hinzugeben – in diesem Maße erheben wir uns in die Position von Göttern, ob wir das so bezeichnen oder nicht. Die Lehre verbreitet sich, wir sollten Gott nicht bitten, sondern Ihm gebieten, uns alles zu geben, was zu besitzen und uns zu erfreuen unserer göttliches Recht ist.

Welches Etikett auch immer auf dem Paket ist, das Produkt darin ist derselbe, alte, satanische Trick: „Die Antwort liegt in uns.“ Wir können „es tun“, wenn wir nur die „Gesetze“ und „Prinzipien“ lernen, welche durch „Glauben“ angewendet und in Betrieb gesetzt werden können. Das Ziel ist immer, sich in irgendeiner Weise zu belohnen. Obgleich man viele Bezeichnungen dafür kennt, ist es immer noch die Lüge, welche laut Vorhersage der Bibel zur neuen „Wahrheit“ wird, auf der das Reich des Antichristen gebaut sein wird, und welche sich schließlich als Fundament aus Sand erweisen wird. Aus dieser Wurzel der Täuschung ist der gesamte Baum der Zauberei entsprungen und hat geblüht, und trägt nun die böse Frucht, die von dieser Generation so gierig verschlungen wird.

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.