THE BEREAN CALL

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März 2012

Eine Hilflose Generation (Teil 1)

T.A. McMahon

Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet. – 2 Timotheus 3,16-17

Eine Beobachtung, eine Bewertung und einige voll Gebet erwogene Empfehlungen für die kommende Generation der Evangelikalen. Vor ihnen liegt raue See, die weit gefährlicher ist, als was ihre Eltern erfahren haben. Sie steuern in einen perfekten Sturm des Abfalls, für den wenige von ihnen vorbereitet zu sein scheinen. Vieles, was ihnen begegnen wird, und die Tatsache, dass sie schlecht gerüstet sind, um das vor ihnen Liegende erfolgreich zu umschiffen, ist zumindest zum Teil die Schuld der vorangehenden Generation – meiner Generation. Das soll nicht heißen, dass jede Generation nicht für ihre eigene Sünde verantwortlich ist (5 Mose 24,16; Hesekiel 18,20), oder dass sie bloß Opfer ihrer Umwelt sind, aber dennoch versagte meine eigene Generation spezifisch (obgleich ich dem Herrn für die Ausnahmen danke), zu tun, was Gott den Israeliten gebot:

Höre Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein! Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft. Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du auf dem Herzen tragen, und du sollst sie deinen Kindern einschärfen…. Nur hüte dich und bewahre deine Seele wohl, dass du die Geschehnisse nicht vergisst, die deine Augen gesehen haben, und dass sie nicht aus deinem Herzen weichen alle Tage deines Lebens; sondern du sollst sie deinen Kindern und Kindeskindern verkünden! An dem Tag, als du vor dem HERRN, deinem Gott, standest am Berg Horeb, als der HERR zu mir sprach: Versammle mir das Volk, damit ich sie meine Worte hören lasse, und damit sie mich fürchten lernen alle Tage ihres Lebens auf Erden, und damit sie auch ihre Kinder unterweisen…. Und ihr sollt sie eure Kinder lehren, indem ihr davon redet, wenn du in deinem Haus sitzt oder auf dem Weg gehst, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst. Und schreibe sie auf die Pfosten deines Hauses und an deine Tore, damit du und deine Kinder lange leben.... (5 Mose 6,4-7; 4,9-10; 11,19-21)

„Evangelikal“, wie der Begriff in diesem Artikel verwendet wird, bezieht sich auf Christen, die die Bibel als ihre Autorität in allen Fragen des Glaubens und der Praxis erachten. Mit anderen Worten, sie bekennen, die Schrift leite ihr Leben. Leider ist dies für die meisten bekennenden Evangelikalen nicht viel mehr als ein Lippenbekenntnis, wenn zahlreiche Umfragen auch nur ein Mindestmaß an Genauigkeit haben, durch die ihre Glaubensansichten und Praktiken identifiziert werden. Aber gilt dasselbe für die kommende Generation von „Bibelgläubigen“ Christen? Daran besteht kaum ein Zweifel, obgleich der Vorwurf für ihren Zustand gewiss mit meiner Generation geteilt werden kann.

Wer von den gläubigen Eltern kann aufrichtig sagen, dass sie die Anweisungen, die Gott den Israeliten gab, ihren eigenen Kindern das Wort Gottes „einzuschärfen“, beherzigten? Wenn ich an die Erziehung meiner fünf Kinder zurückdenke, die jetzt in ihren Zwanzigern und Dreißigern sind, hätten meine Frau und ich es besser machen können. Obgleich wir wussten, dass ihre Unterweisung im Herrn vor allen Dingen unsere Verantwortung zu Hause war, übergaben wir sie zu oft einer Sonntagsschulklasse, einem Gemeindeprogramm, und / oder einem Jugendpastor (der meiner Ansicht nach eine der schwierigsten Berufungen im Dienst hat). Nicht dass diese Erfahrungen alle schlecht waren; manche waren für unsere Kinder wirklich ein Segen. Das grundlegende Problem war, dass wir unsere persönliche Verantwortung, „sie in Pflege und Ermahnung des Herrn zu erziehen“, bisweilen aus den Augen verloren, und es der Gemeinde erlaubten, der „geistliche Babysitter“ unserer Familie zu sein.

Dieser Fehler ist kaum auf meine Familie oder meine Generation beschränkt, sondern unter den heutigen Evangelikalen weitverbreitet. Das Ergebnis führt zu schwerwiegenden Folgen, die zu einer Generation von echten und Namenschristen beitragen, die in funktioneller Hinsicht biblische Analphabeten sind. Sie können lesen, haben Bibeln, aber bringen selten beides zusammen. Das schafft ein ernsthaftes Dilemma. Jakobus ermahnt uns in seinem Brief, „Täter des Wortes“ zu sein und nicht nur Hörer. Wenn sie Gottes Wort nicht kennen, können sie offenkundig nicht tun, was es sagt. Überdies sind die meisten dazu gelangt, sich auf die Aussagen anderer zu verlassen, was die Bibel sagt. Sie sind konditioniert worden, indem ihnen die Schriften „vorgekaut“ wurden, und vielen scheint das recht zu sein. Vorkauen ist für Babygläubige vernünftig, bis sie für das Fleisch der Schrift bereit sind, aber Gottes Wort sagt uns, sie von dieser Vorgehensweise so bald wie möglich zu entwöhnen (Hebräer 5,12-13). Es ist tragisch, dass solch eine Bedingung unter jungen evangelikalen Christen heute vorherrscht.

Tragisch? Ja. Zunächst einmal stellt es in Frage, ob sie das Evangelium gelehrt wurden, die gute Nachricht, dass Jesus die volle Strafe für ihre Sünden bezahlt hat und dass Er der Menschheit die Erlösung als freies Geschenk anbietet, das aus Gnade durch Glauben alleine (Römer 5,10; 1 Korinther 15,3; Epheser 2,8-9; Hebräer 2,17) empfangen werden muss, und es verstanden und wirklich geglaubt haben. Obgleich die Annahme des ewigen Lebens mit Jesus nur kindlichen Glauben erfordert, ist das eigene Leben in Christus ein Wachstumsprozess, der mit einer neuen Geburt anfängt (geistlich wiedergeboren werden) und sich dann zur geistlichen Reife entwickelt. Zumindest ist dies der biblische Plan. Für die Mehrheit der nächsten Generation von Gläubigen jedoch scheint ihre Lage ein Fall von gehemmter Entwicklung zu sein. Die Gründe für solch eine Verfassung und die entsetzlichen Folgen sind zahlreich.

In den letzten drei Jahrzehnten haben viele das Christentum im Rahmen von Gemeinden erlebt, die ihr Hauptaufgabe im Unterhalten anstatt Lehren der Schriften und zu Jünger machen der Teilnehmer sahen. Somit sind sie das Ergebnis von Jahren der Gemeindewachstums Marketingschemata, mit denen versucht wurde, die Kirchenbänke mit den „Gemeindelosen“ zu füllen und sie durch Verwendung Verbraucherorientierter Taktiken bei der Stange zu halten. Es ist ein „halte den Verbraucher bei Laune“, sucherfreundlicher Ansatz, der biblischen Inhalt kritisch verdünnte, indem die Gemeinden mit der Welt in Wettbewerb treten, um ihre Jugend zu interessieren. Die Vergnügungsstätten mancher Megakirchen würden die populärsten Passagen ihrer Städte beschämen. Die Marketingmentalität, „mache was immer es braucht, um die Gemeinde für die Kinder attraktiv zu machen und sie da zu behalten“, reflektiert ein „Anreiz und Verwandlungsschema“, und in den meisten Fällen überwältigt der „Anreiz“ (Spiele, Musik, die die Welt nachahmt, und Unterhaltung) die beabsichtigte „Verwandlung“ (die Bibel lernen). Dieses Unterfangen hat die Lehre des Wortes Gottes für jene, die diesem weltlichen Ansatz unterworfen wurden, sowohl bagatellisiert wie auch in eine Außenseiterrolle gedrängt. Das Ergebnis führte für Millionen junger Namenschristen zu einem seichten Christentum.

Biblische Seichtheit hat jedoch viele Mitwirkende. Sogar in Situationen, wo der schriftgemäße Inhalt einen starken Einfluss auf unsere Jugend gemacht hat, wurde er sehr oft einfach akzeptiert, weil ein engagierter Prediger oder Lehrer ihre Vorstellungskraft gewann. Obgleich dieser Umstand nicht ausschließlich für die nächste Generation der Gläubigen zutrifft, hemmt er insgesamt das eigene Wachstum. Wenn man eine biblische Lehre nur glaubt, weil man durch einen unwiderstehlichen Lehrer überredet wurde, kann man von dem Lehrer abhängig werden, statt im Verständnis der Schrift verwurzelt zu sein. Etwas zu glauben, weil „jemand es sagte“, ist Glaube in Vertretung, ein Glaube, der nicht der eigene ist. Solch ein angehefteter Glaube wird nicht nur falsch angewandt, sondern trägt auch wenig dazu bei, den eigenen Glauben zu stärken. Überdies kann er im geistlichen Zustand der Person verankert sein, die die Lehre lehrte, und sollte der Prediger / Lehrer moralisch oder lehrmäßig abweichen, könnten das auch seine Anhänger tun.

Sehr ähnlich dem angehefteten Glauben, und potentiell genauso zerstörerisch, ist ein Glaube, der durch Osmose erworben wurde. Beide sind aus zweiter Hand. Glaube durch Osmose geht selten über das hinaus, was eine Person von ihren gläubigen Familienmitgliedern, Freunden, Lehrern und allerlei Christen im Verlauf ihres Lebens „aufgegriffen“ hat. Die Schrift sagt, „Glaube kommt durch die Verkündigung“, aber damit er Frucht bringt, sagt der Vers weiter, müsse „die Verkündigung… durch Gottes Wort“ erfolgen (Römer 10,17). Dem fügt Jakobus hinzu, wir müssten „Täter des Wortes und nicht bloß Hörer“ sein, weil das Letztere dazu führen kann, sich selbst zu betrügen (Jakobus 1,22).

Wenn Täuschung ein potentielles Problem für jemanden ist, der Gottes Wort hört, aber nicht tut, was es sagt, wie mag die Lage für jene sein, die nur gelegentlich das Wort hören, und bloß eine oberflächliche Kenntnis von ihm haben? Unkenntnis mag für manche eine Glückseligkeit sein, aber schriftgemäß ist „der Teufel entzückt“ darüber. Da das Schwert des Geistes, das Wort Gottes, die einzige ernstzunehmende Waffe gegen den einen ist, den die Bibel „bar jeder Wahrheit, Vater der Lüge, einen Lügner und Betrüger“ nennt, „der umhergeht wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann“, was ist dann mit jenen, die das Schwert des Geistes nicht handhaben können – deren Christentum durch die meisten der oben erwähnten Bedingungen geformt wurde? Wenn man es zusammenzählt, sind sie wirklich in funktioneller Hinsicht biblische Analphabeten und deshalb ohne Verteidigung gegen Gottes Widersacher.

Junge Evangelikale, die an einem Dienst beteiligt sind, berichten mir, dass der zunehmend leichte Zugang zu Informationen aus dem Internet, zum Beispiel Facebook, Twitter und zahllose Blogs und Apps, die Schwierigkeit vergrößert hat, ihre Altersgenossen zu ermutigen, die Bibel eingehend zu studieren; was hinzukommt, er verstärkt ihren Appetit auf sofortige Befriedigung. Das ist manchen in meiner Generation vergleichbar, die die Mentalität hatten: „Warum das Buch lesen, wenn man die Cliffs Notes Version lesen kann?“ – über Steroide! Es sollte vermerkt werden, dass sich solche Gläubige bewusst sind, im Verständnis der Schrift schwere Mängel zu haben – was zu anderen Problemen geführt hat: a) sie sind durch jene sehr eingeschüchtert, die ihnen sagen, sie sollten die Bibelantworten den Gelehrten und Experten überlassen, und b) sie neigen dazu, das neueste christliche Buch zur Erleuchtung heranzuziehen, statt Einsichten aus der Bibel selbst zu sammeln. Nochmal, all dies macht sie reif für Täuschung.

Wenn dieses Szenario aus dem wirklichen Leben über die nächste Generation von Evangelikalen entmutigend klingt, machen sie sich auf den Rest der Geschichte gefasst, die ihnen bevorsteht. Als Jesus über die letzten Tage befragt wurde, lauteten Seine ersten Worte, „Habt acht, dass euch niemand verführt“ (Matthäus 24,4). Täuschung war Seine Kennzeichnung der Zeit kurz vor Seinem Zweiten Kommen. In Lukas 18,8 unterstreicht er weiter die Lage, wo Er andeutet, dass der Glaube, das tatsächliche Ausleben der Wahrheit von Gottes Wort, bei den Menschen bei Seiner Rückkehr nur gering vorhanden sein wird. Uns werden viele Prophezeiungen gegeben, die uns sagen, wonach wir schauen sollen und wann diese Zeit heranrücken wird. Die Schrift verkündet überwältigend, eskalierender Abfall werde Seinem Zweiten Kommen vorangehen. Kein anderer als Gott kennt die genaue Zeit von Christi Rückkehr für Seine Gemeinde, der Braut Christi, um sie in den Himmel zu holen, aber während diese Abtrünnigkeit eskaliert, macht es ein Entrückungsereignis sogar noch näher bevorstehend. Der Abfall ist in erster Linie mit der Religion des Antichristen verbunden. Sie wird verführerische Glaubensansichten und Praktiken einschließen, wovon die meisten einen Anschein von Frömmigkeit haben, aber dem, was die Bibel lehrt, diametral entgegengesetzt sein werden. Das sind Glaubensansichten, die dem Menschen richtig erscheinen (Sprüche 14,12; 16,25), und sie werden entweder von jenen gelehrt, die selbst abgefallen sind – getäuschten Namenschristen – oder von wahren Gläubigen, letztere unwissentlich (Apostelgeschichte 20, 28-31). Diese falsche, universelle Religion wird nicht einfach plötzlich auftreten; ihre Vorbereitung begann mit dem Fall der Menschheit und wird nach der Entrückung aller Gläubigen vor dem Anfang der siebenjährigen Herrschaft des Antichristen kulminieren.

Hat der Abfall Herz und Sinn unserer jungen Generation von Evangelikalen erfasst? Bestimmt gibt es viele, die der weit verbreiteten Verführung nicht anheimgefallen sind, auch wenn sie schlecht ausgerüstet sein mögen, Festigkeit im Glauben beizubehalten. Ohne Zweifel ist es ihre Liebe für Jesus und die Gnade Gottes, die sie bis jetzt bewahrt haben. Überdies gibt es bei jungen Leuten ermutigende Zeichen, dass sie den Wunsch haben, biblisches Christentum in ihrem Leben manifestiert zu sehen, indem sie einen engeren Wandel mit dem Herrn und ein tieferes Verständnis Seines Wortes anstreben. Doch zu wenige sind wirklich auf die geistliche Schlacht und die raue See vor ihnen vorbereitet, die bloß intensiver werden wird. Obgleich die nächste Generation die Generation sein mag, in der der Herr zurückkehrt, wird sie dennoch Bedingungen gegenübertreten, die in früheren Generationen noch nie dagewesen sind.

So der Herr will, werden wir in Teil 2 spezifisch einige der ernsteren Punkte ansprechen, die bereits eine Vielzahl vom Kurs von Gottes Wort abgebracht und den Glauben vieler haben scheitern lassen. Jene stürmischen Gewässer zeichnen sich durch die unbiblischen „Selbst“ Lehren aus, wie Selbstachtung und Eigenliebe; der Angst, für intolerant gehalten zu werden; dem Wunsch, von der Welt angenommen und respektiert zu werden. Diese Zeiten legen einen groben Mangel an Unterscheidung durch Gemeinden und Individuen an den Tag, die es Gemeinschaft und Beziehungen erlauben, biblische Wahrheit in den Schatten zu stellen; die an die Pseudowissenschaften der Evolution und Psychotherapie glauben; die unfähig scheinen, die Häresien der Emerging Church Bewegung, der kontemplativen Bewegung, und mystischer und okkulter Praktiken, der Word-Faith und Heilungs- und Wohlstandsbewegung und der Inneren Heilungsbewegung zu erkennen. Es besteht ein Mangel an Verständnis für Ersatztheologie; dem Aufkommen von Antisemitismus in der Gemeinde; Yoga in der Gemeinde; dem falschen Evangelium und den antibiblischen Dogmen des römischen Katholizismus; und keine sichtbaren Bedenken hinsichtlich der Irrtümer der Jugendorientierten Nebenorganisationen der Gemeinde; dem fehlgeleiteten Hang, anderen mittels eines sozialen Evangeliums zu helfen, soziale Ungerechtigkeit zu eliminieren, und anderen Programmen, die zur „Erlösung durch Werke“ führen.

An Timotheus, seinen geistlichen Sohn im Glauben und einem der pastoralen Führer der Generation, die nach seiner eigenen kommen würde, schrieb der Apostel Paulus diese ernüchternden Worte der Warnung:

Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden. (2 Timotheus 4,3-4)

Neben der Warnung gab er Timotheus auch Anweisungen, die ihm helfen sollten, jene Dinge zu korrigieren, die stattfinden und Gläubige weg von Gottes Wahrheit ziehen würden:

Verkündige das Wort, tritt dafür ein, es sei gelegen oder ungelegen; überführe, tadle, ermahne mit aller Langmut und Belehrung [halte durch mit dem Lehren der Schrift]. (2 Timotheus 4,2)

Dies ist die einfache Lösung, eine hilflose Generation zu verankern: einfach, wie „nicht komplex“. Doch es ist auch nicht leicht – es braucht Disziplin und Fleiß.

Wir beten darum, dass dieser Dienst und Gläubige aus meiner Generation, durch Gottes Gnade und Befähigung, der nächsten Generation von Gläubigen beistehen, ihnen in ihrem Wandel mit dem Herrn helfen, Informationen geben, wo sie gebraucht werden, und am wichtigsten, sie in ihrem sorgfältigen Studium von Gottes Wort ermutigen. TBC

Zitate

Menschen werden auf das Leben schauen, das ich führe,
Die Seite sehen, die ich einnehme, und die Dinge, die ich liebe;
Sie beurteilen meinen Herrn durch jede meiner Taten -
Herr, richte mein Trachten nach den Dingen droben.

Autor Unbekannt

F & A

Frage: In 2 Timotheus 3,16-17, wo Paulus sagt, „Alle Schrift ist von Gott eingegeben“, bezog er sich da auf seine eigenen Schriften und den Rest des Neuen Testaments? Welchen Beweis haben wir, dass diese als Schrift wie das Alte Testament angesehen werden sollten?

Antwort: Als Paulus sagte, alle Schrift sei „von Gott eingegeben“, war das Alte Testament gänzlich zusammengestellt, das Neue Testament aber im Werden. Der Herr mag ihm wohl die Bedeutung seiner eigenen Epistel offenbart haben.

Zweiter Timotheus 3,16 wird oft mit Recht als Beweis für Sola Scriptura zitiert. Unmittelbar vor 2 Timotheus 3,16-17 steht Vers 15 mit der Aussage „und weil du von Kindheit an die heiligen Schriften kennst, welche die Kraft haben, dich weise zu machen zur Errettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist“. Paulus spricht von Timotheus Vertrautheit mit dem Alten Testament, als er noch nicht das Neue Testament in seiner Gesamtheit hatte.

Dennoch hatte Timotheus die beiden Epistel, die an ihn geschrieben wurden. Er mag gleichermaßen Kopien anderer Epistel gehabt haben. Überdies sagt uns dieser Vers, dass er „von Kindheit an“ die heiligen Schriften gekannt hatte, die ihm unzweifelhaft eine fromme Mutter beigebracht hatte. Der Apostel Paulus verkündete, dass die verfügbaren Schriften hinreichend waren, einem zu einer rettenden Kenntnis von Jesus Christus zu führen und „nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet“ (2 Timotheus 3,16-17).

Weiter, der Apostel Paulus zitierte Lukas 10,7 als Schrift in 1 Timotheus 5,18, indem er es mit 5 Mose 25,4 verknüpfte: „Denn die Schrift sagt: ‚Du sollst dem Ochsen nicht das Maul verbinden, wenn er drischt!‘ und ‚Der Arbeiter ist seines Lohnes wert‘.“ Paulus legt denselben Nachdruck auf die Worte des Herrn in Lukas wie auf jene in 5 Mose.

Petrus schrieb über die Briefe des Paulus in 2 Petrus 3,16: „so wie auch in allen Briefen, wo er von diesen Dingen spricht. In ihnen ist manches schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Ungefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften, zu ihrem eigenen Verderben.“

Folglich bezeugen die Schriften des Neuen Testaments selbst die Schlussfolgerungen, zu welchen die Apostel unter Inspiration des Heiligen Geistes gelangt waren.

Frage: Ich stimme ihrem Artikel über „Das Evangelium in den Sternen“ (TBC 5/89) nicht zu. Ich denke gerade an 1 Mose 1,1.14-19, Hiob 38,31-32 und Psalm 19,1-15. Ich denke an den Fall des Menschen, den Turm zu Babel, die Flut und die Zeit vor dem Abraham Bund. Gott ließ die Menschheit nicht einfach alleine. Er musste ihnen einen Text oder Rollen hinterlassen haben, damit sie Seinen Erlösungsplan kannten. Und ich glaube, die erste Rolle war im Himmel, die die Zeiten und Jahreszeiten, einen Plan der Errettung und Erlösung zeigte.

Ich habe Bullinger, Seiss, Martin gelesen und las Enoch, Jubilees, Jasher, und es kommt mir sehr plausibel und akzeptabel vor, zu verstehen, dass der Urmensch im Zeitalter der Unschuld und des Gewissens einige Informationen und Kenntnis der Wahrheit gehabt haben muss, und wie er zurück zu Gott kommen und dieses Vakuum in seinem Herzen füllen würde. „Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes….“ Ich stehe auf der Bibel. Ich vertraue nicht auf Menschen oder auf Meinungen von Menschen. Ich vertraue auf Gott und bete bei Dingen, über die ich etwas wissen will, um die Wahrheit.

Antwort: Wenn wir auf den Herrn vertrauen und auf der Bibel stehen, dann sollten wir nicht sagen, dass Bullinger, Seiss, Martin und apokryphische Bücher wie Henoch usw. „plausibel“ sind. Sie können nicht plausibel sein, wenn sie Lehren im Gegensatz zum Wort Gottes enthalten. Wir können nicht sagen, wir „vertrauen nicht auf Menschen“ und finden doch menschliches Räsonieren „akzeptabel“.

Lasst uns mit Psalm 19,1 anfangen, „Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündigt das Werk seiner Hände.“ Sie „erzählen“ Seine Herrlichkeit. Sie demonstrieren in jeder Rede und Sprache, dass es einen Schöpfer gibt, der dieses erstaunliche, geordnete Universum ins Dasein rief. Aber sie geben uns überhaupt keine Details über das Evangelium, das den Menschen rettet.

Am Anfang schuf der Herr Himmel und Erde. Uns wird spezifisch gesagt, „Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Himmelsausdehnung sein, zur Unterscheidung von Tag und Nacht, die sollen als Zeichen dienen und zur Bestimmung der Zeiten und der Tage und Jahre“ (1 Mose 1,14). Die Himmel erzählen sowohl die Herrlichkeit Gottes und dienen dazu, die Zeit kenntlich zu machen. Aber sie können nicht unser geistlicher Fokus sein. Jeremia warnte in der Tat Israel: „So spricht der HERR: Lernt nicht den Weg der Heiden und erschreckt nicht vor den Zeichen des Himmels, auch wenn die Heiden sich vor ihnen fürchten“ (Jeremia 10,2). Getrennt von ihrem Schöpfer fingen sie an, die Schöpfung mehr als den Einen zu verehren, der sie gemacht hat. Obgleich die Sterne beredt von der Größe und Herrlichkeit des Herrn Zeugnis gaben, wurden sie von Gott nicht als das Medium verwandt, um das Evangelium der Erlösung zu kommunizieren.

Paulus stellt die rhetorische Frage: „Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne einen Verkündiger?“ Die Sterne sind prächtig, aber stumm. Sie sind kein „Verkündiger“.

Zu viele, die die Theorie vom Evangelium in den Sternen lehren, versuchen wirklich einfach, die Astrologie zu „christianisieren. Sie arbeiten antike Strukturen wie die Pyramiden in dieses unbiblische Gulasch ein. Sogar der verstorbene D. James Kennedy sagt seinen Lesern, der Schlüssel, um diesen Weg der Erlösung zu verstehen, sei die Sphinx: „Ich weiß, es wird sie überraschen, aber die Sphinx erschließt tatsächlich das Geheimnis der Sternzeichen“ (Kennedy, D. James,  The Real Meaning of the Zodiac, Coral Ridge Ministries, 1989).

Dies schafft andere Probleme. Die Sternzeichen sind oberhalb des Polarkreises nicht sichtbar. Es gibt keine „Zeichen“ für diejenigen unter den Aleuten, Eskimos, Sibirern, Grönländern und Skandinaviern, die oberhalb des 66. Breitengrades leben. Mit anderen Worten, für viele Leute ist die „erste Rolle“ unbeschrieben.

Um das Evangelium in den Sternen als plausibel anzusehen, muss man schließlich den Theorien des Menschen Glauben schenken und seinen Glauben in das aus dem babylonischen stammende System der Astrologie setzen. Möge der Herr uns davon befreien.

Frage: Ich habe Ihren Artikel gelesen, wo die Anwendung von Mind Science bei denen, die The Secret lehrten, bloßgestellt wurde. So habe ich schon immer über The Secret gedacht, aber wenn ich jene Meinungen anderen gegenüber zum Ausdruck bringe, kontern sie mit Sprüche 23,7. Wie würden Sie damit umgehen?

Antwort: Sprüche 23,7 lautet: „Denn wie er in seiner Seele berechnend denkt, so ist er. Er spricht zu dir: »Iss und trink!« - aber er gönnt es dir nicht.“

Wer diesen Vers verwendet, um seine vorgefassten Ideen zu unterstützen, liest den Vers nicht im Kontext oder seiner Gesamtheit. Es ist so, wie wenn man ein 2,5 m langes Brett verwendet, um einen 15 m breiten Abgrund zu überbrücken – es lässt sich einfach nicht so weit strecken.

Diese Verse sind eine Ermahnung fürs Unterscheidungsvermögen, denn Vers 6, genau vor diesem, lautet: „Iss nicht das Brot eines Missgünstigen, und lasse dich nicht gelüsten nach seinen Leckerbissen!“ Somit ist es der „Missgünstige“, von dem gesagt wird, „Denn wie er in seiner Seele berechnend denkt, so ist er….“

Wie ein Mensch „in seiner Seele berechnend denkt“ – dies sagt uns, dass der Schlüssel für seinen wahren Charakter in seinen unsichtbaren Gedanken liegt. Der Vers lautet weiter: „Er spricht zu dir: Iss und trink! – aber er gönnt es dir nicht“. Was in seinem Herzen ist, unterscheidet sich von dem, was aus seinem Mund kommt.

Die Nachfolger von Mind Science, die Sprüche 23,7 als Beweis gebrauchen, verdrehen die Schrift, auf dass sie zu ihren Zielen und Tagesordnungen passt. Vor diesen Individuen warnte Petrus: „was die Unwissenden und Ungefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften, zu ihrem eigenen Verderben“ (2 Petrus 3,16).

Verteidigt den Glauben

Dave Hunt

Unser neuer, spezieller, monatlicher Artikel, als Auszug aus Dave Hunts Buch mit demselben Titel (S. 13-14)

„Ein Sprung ins Ungewisse“

Frage: Ich habe es immer so verstanden, dass es einen Unterschied zwischen Überzeugung und Glauben gibt [belief and faith] – dass Überzeugung auf Tatsachen beruht und dass Glaube, da er mit Religion zu tun hat, losgelöst von Beweis und Vernunft sein muss. Das scheint vernünftig, aber neulich fragte ich mich, warum dies wahr sein sollte. Können Sie mir helfen?

Antwort: Sie ringen mit einem ernsthaften Missverständnis, das eine Vielzahl in der ganzen Geschichte in religiöse Hörigkeit gebracht hat. Die Bibel stellt Überzeugung und Glauben einander gleich, ohne Unterschied zwischen ihnen. Gesunder Menschenverstand und etwas Nachdenken wird Ihnen sagen, dass Glaube eine so gewisse Tatsachengrundlage wie Überzeugung haben muss. Glaube ist kein Sprung ins Ungewisse. Überdies ist Glaube an Gott und Sein Wort, weil es ewige Dinge einbezieht, weit wichtiger als Überzeugung über Dinge dieses Lebens.

Glaube sollte deshalb eine noch solidere Grundlage haben als bloße Überzeugung. Man mag willens sein, manche Unsicherheit in irdischen Dingen zuzulassen, aber nur ein Tor würde es sich gemütlich machen, wenn er auch nur den geringsten Zweifel in Dingen hätte, die ihn ewig beeinflussen. Kein Wunder, dass der große Apostel Paulus schrieb; „Prüft alles, das Gute behaltet“ (1 Thessalonicher 5,21).

Lukas berichtet uns über die 40 Tage, die Jesus mit Seinen Jüngern nach Seiner Auferstehung verbrachte: „Ihnen erwies er sich… als lebendig durch viele sichere Kennzeichen“ (Apostelgeschichte 1.3). Christus sah es offensichtlich nicht als genug an, Sich bloß Seinen Jüngern zu zeigen, ohne ihnen unwiderlegliche Beweise Seiner Auferstehung zu geben. Er erachtete es sowohl als legitim wie auch wesentlich, zu beweisen, dass Er genau derselbe Eine war, der gekreuzigt worden war, und dass Er im selben Körper, der leblos ins Grab gelegt worden war, aus den Toten auferstanden war (aber nun in neuer und verherrlichter Form).

„Seht an meinen Händen und meinen Füßen, dass ich es bin“, sagte Christus den schockierten Jüngern das erste Mal, als Er nach Seiner Auferstehung zu ihnen kam. „Rührt mich an und schaut, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Knochen, wie ihr seht, dass ich es habe“ (Lukas 24,39). Sie dachten, einen Geist gesehen zu haben, aber Er bewies ihnen das Gegenteil. Dem ungläubigen Thomas, der bei dieser ersten Gelegenheit nicht zugegen gewesen war, verkündete Christus später: „Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite…“ (Johannes 20,27). Hier war der unwiderlegliche, greifbare Beweis.

Es ist nur gesunder Menschenverstand, einen genauen Beweis zu verlangen, bevor in diesem Leben eine Zusage oder eine Investition gemacht wird. Wie viel wichtiger also ist es, beruhend auf solidem Beweis absolut gewiss zu sein, bevor man im Glauben jene Dinge akzeptiert, die die eigene, ewige Bestimmung betreffen. Wahrer „Glaube“, wie wir sehen werden, kann nur auf Tatsachen gegründet sein – nicht auf Empfindungen, Intuitionen oder Gefühlen. Noch weniger entsteht Glaube aus blinder Unterwerfung unter eine religiöse Autorität.

Alarmierende Nachrichten

Klage Macht „Widerrechtliche Verteilung“ Geltend

Christian Post, 20.01.2012: Eine Klage macht die widerrechtliche Verteilung von „gemeinnützigen Vermögenswerten“ durch TBN Direktoren geltend [Auszüge] – Eine Klage, die vor kurzem von der früheren Finanzchefin des Trinity Broadcasting Networks eingereicht wurde, macht geltend, dass sich die Direktoren des weithin geschauten TV Senders illegal mehr als 50 Millionen Dollar an „gemeinnützigen Vermögenswerten“ angeeignet haben.

Brittany B. Koper, Enkelin der TBN Gründer Paul und Jan Crouch diente zuvor als Chief Financial Officer, Finanzdirektorin, Schatzmeisterin und Leiterin der Personalabteilung des Trinity Christian Center von Santa Ana, das das Geschäft als TBN führt.

„Beobachter haben sich oft gefragt, wie sich die Crouches mehrfache Villen an beiden Küsten leisten konnten, einen $50 Millionen Jet und Chauffeure“ sagte [Tymothy MacLeod, Kopers Anwalt], laut The Orange County Register. „Und da sich schließlich der CFO gemeldet hat, haben wir Antworten auf diese Fragen.“

Koper verklagt jedoch nicht TBN. [Die Klage richtet sich] gegen ihre früheren Anwälte… Davert & Loe – Douglass S. Davert, David C. Loe and Benjamin N. Flint III. Sie verklagt diese Anwälte, die auch für TBN arbeiten, wegen Pflichtverletzungen, Zufügens von emotionalem Schmerz und beruflicher Pflichtvergessenheit.

Nachdem Koper die Finanzabteilung von TBN übernommen hatte, entdeckte sie angeblich illegale, finanzielle Praktiken seitens der Direktoren der Firma, wurde aber angewiesen, zu schweigen.

„Nach ihrer Ernennung wurde Mrs. Koper spezifisch angewiesen, öffentliche Finanzauskünfte und Regierungsunterlagen zu fälschen, und ansonsten das Verhalten der TBN Gesellschaften und ihrer Direktoren zu verschleiern, was laut vernünftiger Ansicht von Mrs. Koper gesetzwidrig war“, behauptet die Klage.

Als sie die Anwälte der Beschuldigten wegen der Situation kontaktierte, rieten sie ihr angeblich und ermutigten sie, zu tun, wie ihr gesagt wurde, und sagten, sie „habe wirklich keine Wahl in der Sache.“

Die Klage sagt, Koper sei von den Direktoren von TBN und Vorständen unter Druck gesetzt worden, die ihr sagten, sie könne verhaftet werden, wenn sie irgendeine illegale Finanzpraxis berichtete. Als sie die Hilfe der Anwälte hinsichtlich dessen suchte, was ihr gesagt worden war, stimmten sie angeblich zu und sagten, sie würde als Komplizin angesehen werden und hielten sie davon ab, irgendeine Information weiter zu geben.

Sie berichtete schließlich die Probleme und wurde von TBN gefeuert, behauptet die Klage. Sie besagt auch, ihr Mann, Michael Koper, der als Geschäftsleitungsmitglied und Direktor für Mediendienste bei TBN arbeitete, sei in der Folge auch gefeuert worden.

Koper gab angeblich innerhalb von sechs Wochen nach Verlust ihres Jobs gegenüber den Drohungen von Gefängnis klein bei, wonach sie und ihr Mann ihrem früheren Arbeitgeber ihr Haus, Auto, Lebensversicherung, Schmuck und sogar Mobiliar übergaben. Die Kopers zogen nach New York, wo sie Anfang Oktober 2011 bei Michaels Vater lebten.

CAIRs Kampf gegen ein Gesetz in Pennsylvanien

Front Page Mag Online, 13.02.12: CAIRs Kampf gegen Pennsylvaniens Foreign Law Bill [Auszüge] – Widerstand gegen eine neue Gesetzesvorlage, die darauf abzielt, ausländisches Gesetz an pennsylvanischen Gerichten zu begrenzen, dient als Fallstudie, wie Islamisten und ihre Alliierten operieren: sie gehen mit Unwahrheiten über Scharia hausieren, beschreiben Moslems als Opfer und bestreiten, irgendjemand würde Aspekte des islamischen Gesetzes institutionalisieren wollen.

Strittig in Pennsylvanien ist House Bill (HB) 2029, der vorschreibt, „ein Tribunal solle ein ausländisches Gesetzeswerk oder System nicht berücksichtigen, das nicht… dieselben grundlegenden Freiheiten, Rechte und Privilegien gewährt“, wie sie die Bundes- und Landesverfassungen garantieren. Im November eingereicht folgt es dem American Laws for American Courts (ALAC) Modell und erwähnt Scharia nicht.

Sorgen über Scharia sind aufgrund seiner vielen Regelungen berechtigt, die mit den Standards der amerikanischen Rechtslehre in Konflikt stehen. Zum Beispiel benachteiligt es Frauen bei Erbschaft, Scheidung, Sorgerecht für Kinder und anderen Gebieten des Familienrechts. Scharia hat bereits zahlreiche Fälle in der ganzen Nation geprägt, einschließlich Pennsylvanien, wo ein State Court entschied, wie Vermögenswerte laut Islam verteilt werden sollten.

Der Widerstand gegen HB 2029 wurde vom Philadelphia Büro des mit der Hamas verbundenen Council on American-Islamic Relations (CAIR-PA) angeführt und von einer interreligiösen Pressekonferenz im CAIR-PA Hauptquartier am 14. Dezember unterstrichen. Die gesamte Kampagne reflektiert das übliche Rezept von Verfälschung, Opfertum und Gegensatz zwischen Worten und Taten bei CAIR.

Angriffe auf Gesetzesvorlagen wie HB 2029 fangen an, indem Verwirrung über die Scharia ausgesät wird. Weil islamisches Gesetz beinahe jede Facette des Lebens umfasst – wo persönliche Aktivitäten wie Essen und Anbetung reguliert werden, es aber auch eine erdrückende soziale und gesetzliche Struktur bildet – arbeiten Islamisten im Anzug und Krawatte, um ihre nicht bedrohliche Stücke wann immer möglich zu betonen. CAIR-PA Exekutivdirektor Moein Khawajas Anregung, Scharia solle die Pennsylvaner „nicht mehr als Halal Gyros“ beängstigen, ist ein schönes Beispiel dieser Technik.

Paula White entschuldigt sich bei einem Florida Rabbi

Florida Courier, 09.02.12: White entschuldigt sich bei einem Florida Rabbi, Florida Courier Verleger, nachdem ein Video über „Einhüllen in eine Buchrolle“ auftauchte [Auszüge] – Die in Florida ansässige Televangelistin Paula White legte eine schriftliche Entschuldigung an Rabbi Ira Michaelson aus der Gegend von Orlando und an Florida Courier Verleger Charles W. Cherry vor, nachdem ein Video auftauchte, das White bei einer Teilnahme von „Einrollen in eine Buchrolle“ zeigte, das von manchen jüdischen, religiösen Gelehrten als „abstoßend und unangebracht“ angesehen wird.

Das Video tauchte nur einige Stunden später auf, nachdem Whites Anwalt, Daniel Beirute kategorisch und ohne Wenn und Aber Whites Beteiligung an solch einer Handlung abstritt.

Whites „Einhüllen“ – das laut ehemaligem „Rabbi“ Ralph Messer auf dem Video angeblich symbolisch für das „Einhüllen in das Wort Gottes“ ist – ist beinahe identisch mit Messers Einhüllen von Rev. Eddie Long von der New Birth Missionary Baptist Church während einer kontroversen, weithin verlachten Zeremonie, die auf YouTube ein Riesenerfolg war.

Moderator Don Miller von The Don Miller Show kritisierte sowohl Long wie Messer barsch. Einer der gezeigten Gäste in der Show war Rabbi Michaelson von der Beth Tefilla Versammlung in Clermont, außerhalb von Orlando.

Daniel Beirute, Paula Whites Anwalt, bestritt ohne Wenn und Aber, White würde wie Long „gekrönt“ werden.

[Anwalt] Beirute schrieb in einem Email an Cherry, „Ich weiß nicht, woher Rabbi Michaelson seine Informationen hat, aber meine Klientin bestreitet kategorisch und ohne Wenn und Aber, dass dies je geschah.“

Rabbi Michaelson, besorgt, Whites Leugnen würde seine Reputation beschädigen, sandte ein Video per Email an Cherry, das seine Aussage über White bestätigte.

[In] einer nicht datierten Sendung, die eine Aufzeichnung von Whites TV Show „Paula“ zu sein scheint, stimmt White zu, Messer und einem anderen, nicht identifizierten Mann zu erlauben, White in das einzuwickeln, was eine Thorarolle zu sein scheint.

Michaelson sandte ein Email an Whites Anwalt: „Ich habe meinen eigenen Anwalt befragt, der sich gut in Copyrightgesetzen auskennt. Es wird anhand ihrer Aussagen ziemlich deutlich… sie stellen die Wahrhaftigkeit meiner Kommentare in Frage.“ Das Video, das Cherry sah, wurde von YouTube entfernt…“ aufgrund von Copyright Ansprüchen von den Paula White Ministries.“

Briefe

Liebes TBC

Vielen herzlichen Dank, dass sie uns diese Information zur Verfügung stellen. Ihr monatlicher Rundbrief ist für uns immer eine Ermahnung, Ermutigung und Erbauung, und wir freuen uns jedes Mal, wenn er mit der Post kommt. JC (MO)

Lieber Mr. Hunt,

Ich möchte Ihnen danken, dass sie auf die Stimme Gottes hören und das Evangelium unverdünnt teilen. Meine Frau und Ich haben von Ihren Büchern, DVDs und Lehren  viel gelernt und wir durchsuchen die Schrift in allem…. Möge unser Herr und Erlöser Sie dafür segnen, dass Sie Ihr Leben für das Evangelium aufgeopfert haben. JV (Email)

Lieber Berean Call Dienst,

Ich schreibe Ihnen… um Ihnen für ihre Veröffentlichung im Dezember 2011 meinen tiefsten Dank auszusprechen. Um aufrichtig zu sein, kannte ich Ihren Dienst bis zum letzten Monat nicht einmal. Einer der Artikel… „Falsche Lehrer unter Euch“, von Paul van Noy, sprach auf wirklich tiefgehende Weise zu mir.

Ich bin Insasse in einem kalifornischen Gefängnis. Ich bin wiedergeborener Christ und diene in der Führung der Kapelle hier. Ich fühlte mich veranlasst, einem falschen Lehrer entgegenzutreten, der in die Führung aufgestiegen war. Anschließend wurde ich… als Gegner angegriffen, nicht dieser falsche Lehrer. Zugegeben, es gibt mehrere, die die Wahrheit sehen und diesem falschen Propheten gleichermaßen entgegentreten, aber andere wurden getäuscht. Ich hatte einen besonders harten Tag und mein Freund brachte mir ein Exemplar dieses Artikels. Er stellte mein Herz und meine Absicht genau klar. Alle meine Verwirrung, Zweifel und Unsicherheit [wurden erleichtert durch] die Worte, die Pastor Van Noy vorbrachte. Ich war wiederum in der Lage, andere dadurch zu ermutigen. Danke Ihnen so sehr für Ihre Veröffentlichung, weil ich ohne sie die sehr benötigte Ermutigung nicht dann erhalten hätte, als ich sie brauchte. Danke Ihnen, dass Sie andere ermutigen, dem Beispiel der Beröer zu folgen, die Schriften zu studieren (Apostelgeschichte 17,10-11)…. Möge Gott Ihren Dienst segnen. JH (CA, Gefangener)

TBC,

Zunächst möchte ich sagen, dass ich kein Psychologe bin, und auch keine Psychologie studiert habe, sondern ich lernte im College einige der Theorien kennen, eigentlich über Strafjustiz. Neulich schaute ich noch ein weiteres YouTube Video vom Berean Call an (Teil 6, dieses eine), in dem berichtet wurde, wie nachteilig Psychologie ist und die Gemeinde unterminiert wird, ganz New Age ist und im Wesentlichen das Werk des Teufels…. Alle Psychologen und die Psychologie werden verdammt und die Antwort lautet, den Pastor zur Seelsorge aufzusuchen….

Zugegeben, es gibt bestimmte Ideologien, verkündet von Jung, Freud, Skinner und anderen, die eine denkende Person über die eigene „geistige Gesundheit“ grübeln lassen, aber wie die meisten Pioniere in irgendeiner Form sahen sie etwas, erkannten ein Muster, forschten weiter darüber, und stellten eine These und Theorien vor, die zu untersuchen sind; richtig oder falsch….

Warum also wird die gesamte Praxis der Psychologie vom Berean Call verworfen?... Daniel interpretierte Träume, und war von Gott, doch [Sie sagen] jeder andere, der „Träume interpretiert“, sei ein Winkeladvokat. Warum sind Sie so sicher, dass die Quelle der Interpretation immer Satan ist?

In den frühen Tagen der Psychologie hat man gewiss den Pastoren die Idee eingeflößt, sie sollten es trainierten Profis überlassen, vielleicht weil sie in der Therapie nicht geschult waren. Nach Ihrem Video war das ein Trick, um das Vertrauen der Geistlichkeit zu untergraben, damit sie es trainierten Profis überlassen.

Wenn jedes Problem, so der Berean Call, das wir heute haben, korrigiert werden kann, indem man zum Pastor zur Therapie geht, warum hat dann [nach der Führungsbefragung 2001] die fachkundigste Gruppe von Leuten zum Thema Bibel, Theologie und Gottes Wort einen der höchsten Prozentsätze für Pornosucht und –Drang unter allen Berufen? Können sie dies erklären?

Wohin soll sich dann ein Mitglied der Geistlichkeit um Hilfe wenden? Laut Berean Call zerstören alle Psychologen und jede Psychotherapie die Gemeinde und werden durch die Bank verworfen. Wie sehr neigt der Pastor dazu, seine Sucht gegenüber einem anderen Pastor, einem Familienmitglied, einem Mitglied der Versammlung oder einem anderen zuzugeben, an die sie sich laut Berean Call wenden sollen? Wohin sollen sie sich wenden, wenn nicht an sie, und wenn sie laut Berean Call bestimmt nicht zu einem Therapeuten / Psychologen gehen sollen, um Hilfe zu bekommen?

Und wenn die Geistlichkeit keine Stelle hat, an die sie sich wenden kann, ohne das „Miete einen Freund“ Konzept der Psychotherapie, auf das sich der Berean Call herablassend bezog, wohin sollen Individuen außerhalb der Gemeinde gehen, um mit jemandem zu reden, der neutral ist, und ihre Probleme mit ihnen durcharbeitet? Ich habe die Nase einfach voll von der Hundertprozentigen Verwerfung eines ganzen Studienbereichs. Es wird wirklich, wirklich alt! DW (Email)

Lieber Dave und Tom,

Vielen Dank, dass Sie Gottes Ruf gehorchen, indem sie Ihrem Dienst nachkommen. Wir sind durch all die Werke, die Sie produziert haben, so gesegnet worden – als Gemeinde und in unserer eigenen Familie.

Mein Mann ist Pastor in unserer Gemeinde hier im Vereinigten Königreich, und unsere drei Kinder sind dem Werk des Herrn auch vollkommen hingegeben. Sie hatten eine große Wirkung auf das Leben unserer Kinder gehabt und waren geistlich eine große Ermutigung für uns alle. Sie sollten wissen, dass Sie auf dieser Seite „des Teiches“ so sehr geschätzt werden, und wir brauchen wirklich Leute wie Sie, die uns bei unserem Werk für den Herrn helfen. Möge Gott Sie beide reich segnen…. MF (Vereinigtes Königreich)

Lieber Dave, Tom und Belegschaft,

in jüngeren Ausgaben des Berean Call scheint Täuschung das „Thema des Monats“ zu sein, falsches Zeugnis entweder im Leib der Gemeinde oder von Leuten, die von draußen hereinkommen. Jesus warnt vor der Täuschung in der Endzeit, sogar für die Auserwählten, die reifen Gläubigen. Danke Ihnen nochmals für Ihre Treue, die „Schliche des Teufels“ vorzustellen, so dass Ihre Leser sich ihrer bewusst sein können. Mögen viele das beherzigen. PL (WA)

Lieber Tom,

Am Anfang lernte ich Dave Hunt und den Berean Call durch sein Buch Globaler Friede irgendwann um 1990 kennen. Ich erinnere mich immer noch an die Verkäuferin im Bibelbuchladen, die vor dem Buch warnte, es sei kontrovers und extrem. Aber da ich mehrere verschiedene Gemeinden besucht hatte, und durch ein paar sehr schwierige und anstrengende Situationen gegangen war, schaute ich nach Antworten auf das, was in dieser verrückten Welt vor sich ging.

Als ich einen ähnlichen Ausdruck oben auf der Rückseite von Daves Buch sah, fragte ich mich, ob es möglicherweise eine Antwort auf mein Gebet um Informationen war. Nachdem ich es durchgeblättert hatte, war ich überzeugt, dass Gott mich wirklich so sehr führte, dass ich auf den Kommentar der Verkäuferin hin sagte, ich hielte das Buch für genau richtig. Seither habe ich das meiste dessen gelesen, was Sie und Dave veröffentlicht haben, habe alle Ihre Rundbriefe auf CD und die PDF Versionen heruntergeladen, seit Sie sie in Farbe veröffentlicht hatten.

Neulich las ich Ihr Buch Zeitliche Täuschung nochmal und glaube, dass dies eine der dringendsten Botschaften ist, die das Namenschristentum hören und verstehen muss. RA (CA)

Liebe Freunde… Dave, Tom und alle,

Bitte akzeptieren Sie meinen Dank und Dankbarkeit für den Berean Call und Ihre fortwährende Treue und Integrität, während sie zahlreiche Streitfragen ansprechen. Was für ein Nervenkitzel, die „Briefe“ durchzulesen – besonders von Gefangenen, deren Leben verändert wurde. Sie sind für mich und so viele, viele andere ein Segen. LP (WA)

Lieber Dave, T.A. & Belegschaft

Was für einen Segen waren Sie, liebe Diener, für meine Frau und mich all diese Jahre und sind es noch. Ihre vielen Warnungen und Lehren der Wahrheit haben so viel zu unserer glückseligen Hoffnung beigetragen. Möge Gott Sie wiederherstellen und in guter Gesundheit segnen. GC (OK)

Lieber Tom und Belegschaft

Danke, dass Sie das Werk dieses großartigen Dienstes weiterführen. Wir waren glücklich, zufällig auf Die Verführung der Christenheit gestoßen zu sein, als es das erste Mal herausgegeben wurde, und wurden überaus ermutigt, zu wissen, dass wir die Gefahren für die Gemeinde von Jesus Christus damals und jetzt richtig wahrgenommen hatten. Wohlmeinende Leute sind jetzt wie damals allzu gerne bereit, den „Wahrheitsteil“ von der Anbetung „im Geist und in Wahrheit“ aufzugeben. AM (PA)

Liebe Berean Leute

Danke Ihnen für alles, womit Sie mich gesegnet haben: der konstante Fluss ausführlichen Wissens darüber, was in unserem „religiösen“ Gefilde vor sich geht! Ich habe ungefähr jede Gemeinde in unserer schönen Stadt besucht, seit ich aus dem katholischen Glauben herausgekommen bin (vor 35 Jahren).

Ich bin seit 35 Jahren Christ…. Es ist einfach so traurig, dass ich gerade erst jetzt eine sehr kleine Baptistengemeinde gefunden habe, wo der Pastor das volle Evangelium predigt (er erhält Ihren Rundbrief)…. Wir haben vier Ihrer CDs über die verschiedenen Dinge angehört, die in den Gemeinden vor sich gehen! Welche Augenöffner! Preis Gott für die Wahrheit des Wortes! Nun lasst uns unseren Worten Taten folgen! AH (TX)

Lieber Mr. Hunt,

Ich lobe Sie, weil Sie Keith Fournier [in der Reihe der katholischen Debatten] herausgefordert haben. Als ehemaliger Katholik kann ich Ihnen sagen, dass alles, was Sie sagten, so zutreffend war. Ich zuckte zusammen, als ich Mr. Fournier „Tradition“ und „Geschichte“ verwenden hörte, trotz der Tatsache, dass es nur das Wort ist, das die Verheißung der Unfehlbarkeit hat – nicht irgendein anderer „Mensch“ oder Situation.

Es war sehr schmerzlich, das durchzustehen, und ich konnte Mr. Fourniers Sarkasmus und Zorn entdecken, obschon der Zorn verhüllt war, andererseits aber fühlte ich, wie Sie die Wahrheit in Liebe aussprachen…. Ich bin in der katholischen Kirche auf den Philippinen aufgewachsen, wo der Animismus auch hineingebracht oder zugelassen wurde, und ich war vom Kindergarten bis zur High-School in einer Klosterschule, also war ich durchdrungen vom Katholizismus. Viele amerikanische Katholiken kennen nicht, was ich lernte (und haben keine Vorstellung, was sie wirklich wissen, oder auf was es gegründet ist) – und Sie lagen genau richtig! Es gab keine Ermutigung, die Schrift zu studieren, den Priestern wird keine „Bibelstudie“ in irgendeinem tieferen Sinn gelehrt, und dies ist nur die buchstäbliche Spitze des Eisbergs…. Sprechen Sie weiter die Wahrheit aus! Hoffentlich wird der Heilige Geist Herzen in der katholischen Kirche überführen, wie Er es bei mir tat! Danke Ihnen. GM (Email)

Liebes TBC,

Ich kam aus dem „Armstrong Kult“ und seither waren Dave und alle beim Berean Call meine Mentoren und haben mich sehr mit frommer, inspirierter Lehre gesegnet! So danke ich Gott für den wunderbaren Weg, wie Er Dave gebrauchte, das Wort Gottes auszulegen. Obgleich ich Dave jetzt nicht persönlich danken kann, wird es eine Freude sein, dies im Himmel zu tun! NW (CO)

Lieber Dave,

Wieder einmal fühlen wir uns genötigt, Ihnen zu danken, eine große Inspiration für jene unter uns zu sein, die fieberhaft daran arbeiten, das Evangelium zu den Nichtchristen zu bringen, und all den vielen Häresien und Verfälschungen in unseren Ortsgemeinden entgegenzutreten, und einer breiteren Zuhörerschaft durch unseren Blog. Dies hält uns beschäftigt, während wir beständig nach der „glückseligen Hoffnung“ Ausschau halten, aber von größerer Bedeutung ist die Unterstützung und Nahrung, die wir von Ihnen beziehen.

Sie waren schon lange unser Lieblingsschriftsteller. Der Berean Call Rundbrief ist der beste von allen (ich wünschte er wäre zehnmal so groß!), und wir sind sehr dankbar, in der Lage zu sein, einen oder zwei Artikel daraus jeden Monat auszustellen. Wir werben für den Berean Call und Sie beide, Dave und T.A. und senden Leute auf Ihre Webseite. Der Herr wird Sie beide reich für Ihre Hingabe an die ewigen Wahrheiten segnen. Sie sind in unseren Gebeten. D&CR (Email)

Liebe Belegschaft,

Riesigen Dank für Ihre exzellente Publikation und für ihre zeitgemäßen Artikel, die von ewigem Wert sind. Mögen wir im Geschäft unseres Vaters sein und mit frommer Furcht entsprechend handeln, weil unser Gott ein verzehrendes Feuer ist.

Meine Frau und ich leben auf Dauer in einer Pflegeeinrichtung, aufgrund physischer und mentaler Probleme in verschiedenen Gebäuden, aber wir haben tägliche Andachten und beten für Sie und andere Dienste. DM (CA)

TBC Notizen

Veni, Vidi, Video

Es ist eine Tatsache des Lebens, dass die heranwachsende Generation (besonders im Alter von 20 bis Mitte 30) es verschmäht zu lesen (ausgenommen SMS), und visuelle Präsentationen bevorzugt. Das ist potentiell ein riesiges Problem, besonders wenn man junge Leute ermutigen will, die Bibel zu lesen.

Jene, die das Bibellesen zeitlebens zur Praxis gemacht haben, kennen seine Ergiebigkeit und fortwährende Freude. Wer diese Erfahrung nicht gehabt hat, für den scheint die Aufgabe irgendwo zwischen einschüchternd und überwältigend zu liegen. Eines unserer Ziele bei TBC ist es, dem Letzteren einen Geschmack davon zu vermitteln, was der Erstere erfährt, und sie hoffentlich zu ermutigen, ins Wort Gottes zu gehen.

Etwa so, wie man das Feuer mit Feuer bekämpft, planen wir die Produktion einer Vielzahl sehr kurzer Videos, die alle Arten von biblischem Inhalt vorstellen. Jedes zwei- bis fünfminütige Video wird einen Aspekt in Bezug auf die Schrift erklären, und alle sind darauf ausgelegt, die Betrachter zu motivieren, die Bibel selbst zu durchforschen (lesen!). Unsere Hoffnung und Gebet ist, dass wir das visuelle Medium nützen können, Begeisterung für das geschriebene Wort zu erzeugen.

Wir bereiten eine nur Videos enthaltende Webseite vor, die die Kurzvideos zeigt, wie auch Lehrclips aus längeren Videos, die wir anbieten. So der Herr will, wird die Seite, sowohl in ihrem gesunden, schriftgemäßen Inhalt wie auch ihrer Ermutigung, eine „YouTube-ähnliche“ Zitadelle von Gottes Wahrheit werden, die helfen wird, Individuen in der nächsten Generation zu entwickeln, wie die Beröer zu sein.

T.A. McMahon Executive Director

Dave Hunt Classics

„Ein Passah Komplott?“

Die Prophezeiungen, die sich auf das zweite Hauptthema der Bibel beziehen, das Kommen des Messias, sind sogar noch zahlreicher und detaillierter als die Israel betreffenden. Diese Prophezeiungen sind ebenfalls ausreichend in meinen bisherigen Büchern behandelt worden, so dass wir hier nur eine knappe Zusammenfassung einiger dieser Voraussagen geben. Sogar die meisten Kritiker des christlichen Glaubens, die prinzipiell Jesus von Nazareth als Erlöser der Welt ablehnen, geben zu, dass sich viele spezielle messianische Prophezeiungen in Jesu Leben und Sterben erfüllt haben. Im Rahmen der Versuche, die Signifikanz dieser Tatsache weg zu erklären, hat man die wildesten Theorien aufgestellt. Ein typischer solcher Versuch war ein vor einigen Jahren erschienenes Buch, das auch verfilmt wurde, (sowohl Buch als auch Film waren jedoch wenig erfolgreich) mit dem Titel The Passover Plot („Das Passah-Komplott“). Der Autor stellt darin die Behauptung auf, dass Jesus, dem einige der alttestamentlichen messianischen Prophetien bekannt waren, sich mit Judas verbündete, um diese Voraussagen zu erfüllen und sich auf diese Weise vor den Menschen als der verheißene Messias zu erweisen.

Unvereinbare Widersprüche?

Es wäre für Jesus offensichtlich lächerlich gewesen, sich selbst kreuzigen zu lassen, um eine kleine Gruppe von ungebildeten, ungeschickten Jüngern zu überzeugen, dass er der Christus ist. In Wirklichkeit konnte keiner seiner Jünger oder irgendein anderer Jude, einschließlich Johannes des Täufers, glauben (obgleich die Prophezeiungen deutlich waren, wie Christus es oftmals dargelegt hat), dass der Messias gekreuzigt werden musste. Sein Tod schien vielmehr zu beweisen, dass er nicht der Messias war, und so war die buchstäbliche Erfüllung der Prophezeiungen über seine Kreuzigung, die er erbrachte, nicht der Weg, um Jünger zu gewinnen. Christi Tod, mit dem er die Schrift erfüllte, musste nämlich zur Bezahlung unserer Sündenschuld geschehen.

Die Prophezeiungen, die sich auf seinen Tod beziehen (Psalm 22,16; Jesaja 53,5.8-10.12; Sacharja 12,10 u.a.) betrachteten die Juden als unergründliche Geheimnisse, weil sie ihnen in Anbetracht der anderen Prophezeiungen, die deutlich erklärten, dass der Messias Davids Thron besteigen und über ein glänzendes Königreich regieren werde, völlig rätselhaft erschienen. Wie könnte der Messias ein Königreich aufrichten und nie endenden Frieden bringen (Jesaja 9,7), und doch von seinem eigenen Volk abgelehnt und gekreuzigt werden? Beides schien unmöglich zugleich wahr sein zu können, und so ignorierten die jüdischen Ausleger einfach das, was ihnen keinen Sinn zu ergeben schien.

Es war dann der endgültige triumphale Beweis für die Schriftgelehrten, dass die Juden imstande waren, Jesus zu kreuzigen, und es diente der Masse der Juden und den meisten der Jünger als enttäuschender, aber unbestreitbarer Beweis, dass Jesus von Nazareth unmöglich der Messias gewesen sein konnte. Weder war das prophezeite messianische Königreich aufgerichtet worden, noch hatte er Israel Frieden gebracht, indem er es von seinen Feinden befreit hätte. So konnte er bestenfalls ein Schwindler sein, der es vielleicht nur gut gemeint hatte und im schlimmsten Fall ein vorsätzlicher Betrüger. So lauten bis heute die Argumente der Juden.

Es gab jedoch einen Weg, die scheinbaren Widersprüche aufzulösen: Der Messias musste zweimal kommen, das erste Mal, um für die Sünden der Menschen zu sterben, und das zweite Mal, um den Thron Davids zu besteigen und zu herrschen. Aber selbst als Jesus dieses in der Zeit vor seinem Tod erklärte, konnte ihn niemand verstehen. Er musste auferstehen, um die blinden Augen zu öffnen.

Mehr als nur ein Mensch

Ja, es gab tatsächlich einige wenige Prophezeiungen, die Jesus von Nazareth zusammen mit Judas oder anderen hätte erfüllen können. Doch die meisten Prophezeiungen entziehen sich der Kontrolle einfacher Menschen. Beispielsweise waren die Geburt in Bethlehem und die Abstammung aus der Nachkommenschaft Davids zwei wesentliche Voraussetzungen für den Messias. Der vorausgesagte Zeitpunkt der Geburt des Messias stand ebenfalls außerhalb des Einflussbereiches gewöhnlicher Sterblicher. Er musste geboren werden, bevor das Zepter von Juda genommen wurde (1 Mose 49,10), während der Tempel stand (Maleachi 3,1), solange die Geschlechtsregister verfügbar waren, um seine Abstammungslinie prüfen zu können (2 Samuel 7,12; Psalm 89 u.a.) und kurz bevor der Tempel und Jerusalem zerstört wurden (Daniel 9,26).

Es war ein enges Zeitfenster, durch das der Messias kommen musste – und durch dieses kam er tatsächlich. Wie es der Apostel Paulus so treffend sagt: „Als aber die Fülle der Zeit kam, sandte Gott seinen Sohn, geworden von einer Frau [d.h. durch Jungfrauengeburt]…“ (Galater 4,4). Heute wäre es zu spät für das erste Kommen des Messias. Es kann nur ein zweites Kommen, eine Wiederkunft, geben, wie es die Bibel ankündigt. Und doch erwarten die Juden immer noch das erste Auftreten desjenigen, den sie für ihren Messias halten werden, der aber in Wirklichkeit der Antichrist sein wird.

Das Zepter wurde etwa im Jahre 7 n. Chr. von Juda genommen, als die Juden das Recht verloren, die Todesstrafe auszuführen. Dieses Recht war von entscheidender Bedeutung für ihre Religionsausübung, weil Tod die Strafe für einige religiöse Vergehen war. Als Pilatus den Schriftgelehrten und Hohepriestern erklärte, dass er nichts mit Jesu tun wolle und sie ihn doch selbst richten sollten, antworteten sie: „Es ist uns nicht erlaubt, jemanden zu töten“ (Johannes 18,31). Der Messias musste geboren werden, bevor dieses Recht aufgehoben wurde, und musste danach umgebracht werden; denn er sollte nicht durch Steinigung sterben, die jüdische Weise der Hinrichtung, sondern durch die römische Kreuzigung. Erstaunlicherweise wurde seine Kreuzigung prophezeit, Jahrhunderte bevor diese Art der Hinrichtung überhaupt bekannt wurde: „Sie haben meine Hände und meine Füße durchgraben“ (Psalm 22,16)

Der Messias musste auch offenbar geboren werden, solange noch die Geschlechtsregister existierten, andernfalls hätte man nicht sicherstellen können, dass er aus der Nachkommenschaft Davids ist. Diese Register gingen jedoch mit der Zerstörung Jerusalems und des Tempels 70 n. Chr. verloren. Dieses Ereignis sagten sowohl Daniel (9,26) als auch Christus selbst (Matthäus 24,2) voraus. Seitdem ist es für das erste Kommen des Messias zu spät, wenngleich die Mehrzahl der Juden noch darauf wartet. Die Christen erwarten dahingegen das zweite Kommen, das ebenfalls von den hebräischen Propheten vorausgesagt worden ist.

Verblüffende Erfüllungen

Hätte Jesus geplant, die Prophezeiungen zu erfüllen, dann hätte er Pilatus zur Verurteilung der beiden Verbrecher bestechen müssen, die mit ihm gekreuzigt werden sollten, um somit Jesaja 53,9 zu erfüllen. Er hätte ferner wissen müssen, welche Soldaten an jenem Tag Wachdienst hatten, um sie vorher bestechen zu können, damit sie seine Kleider unter sich teilen und das Los um sein Gewand werfen (Psalm 22,18), ihm Essig und Galle zu trinken geben (Psalm 69,21) und seine Seite mit einer Lanze durchbohren (Sacharja 12,10), anstatt ihm seine Beine zu brechen, wie es bei Gekreuzigten üblich war, was aber dem Messias nicht geschehen durfte (2 Mose 12,46; Psalm 34,20).

Waren die Hohepriester ebenfalls in das Komplott miteinbezogen? Haben sie etwa deshalb Judas exakt 30 Silberlinge für seinen Verrat gezahlt, wie es Sacharja (11,12) prophezeit hatte, um dann von dem Geld einen „Töpferacker“ als Friedhof für Fremde zu kaufen, nachdem Judas das Geld ihnen zu Füßen in den Tempel geworfen hatte, wie es wiederum vorausgesagt war (Sacharja 11,3)? Haben sie ihn deshalb als Erfüllung von 2 Mose 12,6 genau dann gekreuzigt, als in ganz Israel das Passahlamm geschlachtet wurde? Das Szenario des Passah-Komplotts wird immer unsinniger, je mehr man es untersucht.

Woher hatte Jesus das Geld, um die Menschenmasse zu bezahlen, die Jerusalems Straßen säumten und ihm als Messias zujubelten, als er auf einem Esel reitend – übrigens das allerletzte Tier, auf dem man einen König auf einem Triumphzug erwarten würde – in die Stadt einzog, genau wie in Sacharja 9,9 vorausgesagt? Es war der 10. Nisan (6. April), exakt der Tag, für den die Propheten dieses wunderbare Ereignis angekündigt hatten – 483 Jahre nach dem Tag (69 Jahrwochen, wie in Daniel 9,25 vorausgesagt), an dem Nehemia, im zwanzigsten Jahr der Regierung Artaxerxes Longimanus (465-425 v. Chr.), die Erlaubnis erhalten hatte, (am 1. Nisan 445 v. Chr.), Jerusalem wieder aufzubauen (Nehemia 2,11)! Die Erfüllung bis ins kleinste Detail dieser und vieler anderer Prophezeiungen durch Jesus kann nicht von der Hand gewiesen werden.

Ein verschwundener Leichnam und ein leeres Grab

Darüber hinaus hätte Jesus, wenn er sich auch erfolgreich „verschworen“ hätte, um genau zum prophezeiten Zeitpunkt gekreuzigt zu werden – obwohl die Hohepriester und Ältesten gerade das nicht wollten (Matthäus 26,5; Markus 14,2) – immerhin noch von den Toten auferstehen müssen. Kein „Passah-Komplott“, ganz gleich wie viele Verschwörer dabei auch beteiligt waren, hätte das erreichen können! Eine „vorgetäuschte“ Auferstehung wäre für seine Jünger keine hinreichende Grundlage gewesen, um den christlichen Glauben darauf aufzubauen. Allein wenn er wirklich gestorben und wieder zum Leben auferstanden war, konnten sie die Motivation und den Mut finden, angesichts von Verfolgung und Märtyrertod sein Evangelium zu verkünden.

Die römischen Soldaten schliefen nicht bei der Wache. Hätten sie es doch getan, während die Jünger den Leichnam stahlen, hätten sie am nächsten Tag am Kreuz gehangen; ebenso auch die Jünger, da sie ja das römische Siegel des Grabes aufgebrochen hätten. Und wenn sie den Leichnam hätten stehlen und es irgendwie geheim halten können, wozu hätten sie dann für eine Lüge sterben sollen? Sie waren ja solche Feiglinge, dass keiner von ihnen bereit war, für das zu sterben, wovon sie vorher einmal geglaubt hatten, es sei die Wahrheit. Dennoch starben sie später fast alle als Märtyrer und verkündeten bis zum Schluss, dass sie Augenzeugen vom auferstandenen Jesus waren. Keiner von ihnen versuchte sein Leben zu retten, indem er etwa ein Versteck des Leichnams Jesu verraten hätte. Es ist einfach nicht möglich, das unbestreitbar leere Grab anders zu erklären als durch Auferstehung.

Weder der Hinduismus noch der Buddhismus, noch der Islam oder sonst irgendeine andere Religion erhebt den Anspruch, dass ihr Begründer noch am Leben sei. Für den christlichen Glauben ist die Auferstehung jedoch das Herzstück des Evangeliums. Wenn Christus nicht von den Toten auferstanden ist, dann ist der ganze Glaube ein Schwindel. Jesus befahl seinen Jüngern auch nicht, ins ferne Sibirien oder nach Südafrika zu gehen, um dort sein Auferstehung zu verkündigen, wo niemand diese Behauptung hätte nachprüfen können. Er sagte ihnen, sie sollten in Jerusalem damit anfangen, wo, wäre er nicht von den Toten auferstanden, ein kurzer Gang zum Grab gleich hinter der Stadtmauer zur Vergewisserung genügte. Wie sehr die jüdischen Gelehrten und die römischen Regenten es wohl liebten, den christlichen Glauben in Verruf zu bringen, bevor er an Auftriebskraft gewann! Der wohl sicherste Weg war, den Leichnam Jesu öffentlich zu präsentieren – aber sie konnten es nicht. Das sicher bewachte Grab war auf einmal leer!

Saulus von Tarsus

Die Beweise für die Auferstehung sind zahlreich und unbestreitbar, aber da wir sie bereits an anderer Stelle besprochen haben, sei hier nur ein einziger genannt – ein Beweis, der oftmals übersehen wird. Dass Christus tatsächlich vom Tod auferstanden ist, ist die einzige Erklärung dafür, dass Saulus von Tarsus, der größte Gegner des christlichen Glaubens, zu seinem größten Apostel wurde. Als angesehener junger Schriftgelehrter war Saulus aufgrund seiner führenden Rolle in der Verfolgung dieser abgeirrten Sekte mittels Gefangennahme, Einkerkerung und Märtyrertod auf dem besten Weg zu großen Ehren. Dann wurde er plötzlich selbst einer dieser verachteten und verfolgten Christen, und dafür ließ er sich wiederholte Male gefangen nehmen, schlagen und einkerkern. Einmal wurde er sogar gesteinigt und für tot gehalten. Zuletzt wurde er schließlich enthauptet. Diese wundersame Umwandlung wäre unsinnig, es sei denn….

Wozu freiwillig Ansehen gegen Leid und letztendlichen Märtyrertod eintauschen? Paulus bezeugte, dass ihm der auferstandene Christus begegnet ist, und dass der Eine, der für die Sünden der Welt starb, lebt und sich ihm offenbart hat. Dieses Zeugnis allein reicht jedoch nicht als Beweis dafür aus, dass Christus wirklich lebt. Irgendetwas mehr war nötig.

Niemand könnte Paulus Ernsthaftigkeit bezweifeln. Das macht seine Bereitschaft, für Christus zu leiden und zu sterben, deutlich. Ein ernsthafter Glaube an einen lebenden Christus reichte jedoch als Beweis nicht aus. Es wäre ja möglich gewesen, dass Paulus Halluzinationen gehabt hätte und sich die Begegnung mit dem lebenden Christus einfach einbildete.

Die römischen Fürsten Felix und Festus und auch König Agrippa hörten Paulus‘ Bericht von seinem übernatürlichen Erlebnis und waren überzeugt, Paulus meine es zwar ernst, sei aber verrückt (Apostelgeschichte 24-26). Diese Erklärung wird jedoch nicht den Tatsachen gerecht. Paulus‘ plötzliche Vertrautheit mit den Lehren Christi war ein Beweis für die Auferstehung, der auf keine Weise von der Hand gewiesen werden kann.

Überzeugende Indizien

Paulus, der Christus vor seiner Kreuzigung nie kennengelernt hatte, war plötzlich die größte Kompetenz auf dem Gebiet, auf welchem zuvor Christus nur seinen engsten Jünger Kreis vertraulich belehrt hatte. Er musste ihm begegnet sein! Die Apostel, die mehrere Jahre lang von Christus persönlich unterwiesen worden waren, mussten nun erkennen, dass ihr einstiger Feind Paulus alles wusste, was Christus ihnen beigebracht hatte, ohne dabei irgendeinen von ihnen befragt zu haben und sogar noch tiefere Einsichten hatte als sie. Als Paulus den Petrus zurechtwies, weil er einen Fehler begangen hatte, unterwarf Petrus sich sogar dieser Ermahnung (Galater 2,11-14).

In seinem Brief an die Gemeinde von Korinth begann Paulus mit den Worten, „Ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe“ (1 Korinther 11,23) seine Erklärung dessen, was beim Letzten Abendmahl geschehen war, und was Christus seine Jünger darüber gelehrt hatte. Dabei war Paulus weder beim letzten Abendmahl dabei gewesen, noch hatte er mit einem von den Anwesenden gesprochen. „Ich zog nicht Fleisch und Blut zu Rate; ich ging auch nicht nach Jerusalem hinauf zu denen, die vor mir Apostel waren, sondern ich ging sogleich fort nach Arabien“ (Galater 1,16.17) war Paulus‘ vereidigtes Zeugnis. Die Tatsache, dass er auf einmal der Hauptapostel und die größte Kompetenz auf dem Gebiet der Lehre Christi war, kann auf keine andere Weise erklärt werden, als dadurch, dass er genau, wie er behauptete, durch den auferstandenen Christus unterwiesen worden war.

Ohne einen von denen zu befragen, die während seines irdischen Dienstes Christi Jünger gewesen waren, wurde Paulus zum besten Fachmann in christlicher Lehre, wie die gesamte Gemeinde es dann anerkennen musste. Er schrieb die meisten der neutestamentlichen Briefe. „Ich tue euch aber kund Brüder, dass das von mir verkündigte Evangelium nicht von menschlicher Art ist. Ich habe es nämlich weder von einem Menschen empfangen noch erlernt, sondern durch Offenbarung Jesus Christi“ (Galater 1,11.12), gab Paulus feierlich Zeugnis. Es gibt keine andere Erklärung als die, dass Christus tatsächlich von den Toten auferstanden war und Paulus persönlich unterwiesen hatte.

Ein Grund zu vertrauen

Die Erfüllung der oben angeführten und Dutzender weiterer Prophezeiungen im Leben, Sterben und Auferstehen Jesu Christi beweisen fernab jeden möglichen Zweifels, dass er der Messias Israels und der Erlöser der Welt ist. Niemand könnte die Fakten prüfen und dann immer noch ernsthaft ein Zweifler bleiben. Wer angesichts solcher überwältigender Indizien den Glauben ablehnt, der hat keine Entschuldigung mehr.

Nachdem wir nun nämlich gesehen haben, dass die biblischen Prophezeiungen über bereits geschehene Ereignisse mit 100%iger Genauigkeit erfüllt worden sind, haben wir auch allen Grund zu glauben, dass ebenso die Prophezeiungen über die Zukunft sich genau erfüllen werden.

Auszug aus Dave Hunts Buch Die Frau und das Tier, entnommen aus der 2. Auflage der deutschen Ausgabe von 1997, übersetzt von Hans-Werner Deppe. Mit freundlicher Genehmigung des CLV Verlags. [Die Bibelzitate sind der rev. ELB entnommen]

TBC Extra

Die Drei R des Bibelstudiums

Aus Enjoy Your Bible, von William MacDonald und Arthur Farstad

Die Drei R

READING [Lesen]: Es ist überraschend, wie viele Gläubige Bücher über die Bibel lesen – und zu wenig Zeit im heiligen Text selbst verbringen. Verwenden sie diese und andere solide biblische Hilfen auf alle Fälle – aber denken sie daran, sie sind bloß Hilfen. Ein Bibelleseplan, der das gesamte Wort Gottes umfasst, wird empfohlen… egal wie lange es dauert. Ein Teil dieses Lesens soll natürlich dazu dienen, Ihre eigenen, geistlichen Bedürfnisse zu stillen. Studieren sie nicht nur. Sogar ihr Lesen, das nicht aufs Studieren ausgerichtet ist, zahlt sich jedoch schließlich in Bibelkenntnis und Verständnis aus.

WRITING [Schreiben]: Haben Sie immer einen Stift oder Füller zur Hand, wenn sie die Bibel lesen. Lesedatum, Unterstreichungen und Gedanken sollten fix notiert werden. Manche Leute haben ein Notizbuch fürs Bibelstudium, um Gedanken, Fragen, Probleme, Lösungen, Querverweise usw. aufzuschreiben. Wenn Sie nicht ihre Perlen niederschreiben, werden sie die meisten davon vergessen. Sie mit jemandem anderen während des Tages zu teilen, wird auch helfen, die Gedanken in ihrem Gedächtnis zu fixieren.

REFLECTING [Nachdenken]: Ein dritter wichtiger Teil des Bibelstudiums ist das Nachdenken darüber, was sie gelesen und aufgeschrieben haben. Dies wird auch Meditation genannt. In der ursprünglichen Sprache des Alten Testamentes wird das Wort meditieren für das Überdenken von Dingen auf die Weise verwendet, wie eine Kuh wiederkäut…. Meditieren sie über das Wort Gottes: Lesen, nochmals lesen, nachdenken, und die Worte und Gedanken beim Spaziergang, Fahren, oder ruhigem Sitzen im Haus, oder im Freien nochmals durchgehen.

Mehr Bibelgrundlagen

DIE WÖRTLICHE METHODE: Eine der wichtigsten Regeln beim Bibelstudium lautet: „Wenn man eine Passage wörtlich nehmen kann, tut man es.“ Mit anderen Worten, wenn die erste Bedeutung Sinn macht, schauen sie nicht nach einer anderen Bedeutung. Wenn die Bibel sagt, dass Christus auf der Erde tausend Jahre regieren wird, dann wird Er für tausend Jahre regieren. Die wörtliche Interpretation der Bibel ist vorzuziehen. Die Alternative ist, alles zu vergeistigen oder zu allegorisieren. Die Schwierigkeit bei letzterem ist, dass niemand weiß, welche Vergeistigung die richtige ist!

STELLUNG UND PRAXIS: Unterscheiden sie zwischen Stellung und Praxis, auch Stellung und Zustand genannt. Stellung ist, was wir in Christus sind. Praxis ist, was wir in unserem Alltag sein sollten. In Kolosser 3,1 wurden wir mit Christus auferweckt; das ist unsere Stellung. Wir sollten jene Dinge suchen, die droben sind; das ist unsere Praxis. Unsere Stellung ist perfekt. Unsere Praxis wird es nie sein, bis wir das Angesicht des Erlösers sehen, aber wir sollten bis zu dieser Zeit Christus immer ähnlicher werden.

OFFIZIELLE FUNKTION UND PERSÖNLICHER CHARAKTER: Unterscheiden Sie zwischen offizieller Funktion und persönlichem Charakter. Johannes der Täufer war größer als jeder der Propheten, der vor ihm gestorben war (Lukas 7,28). Aber das bedeutet nicht notwendigerweise, dass er im Charakter größer war…. Regierungsgewalt ist gottgewollt. Das bedeutet, sie sind von Amts wegen Gottes Diener, sogar wenn sie Ihn nicht persönlich kennen.

DER TEXT IM KONTEXT: Studieren sie einen Text im Kontext. Zum Beispiel: Von der Fußsohle bis zum Scheitel ist nichts Unversehrtes an ihm, sondern klaffende Wunden und Striemen und frische Verletzungen, die nicht ausgedrückt, noch verbunden, noch mit Öl gelindert sind (Jesaja 1,6). Üblicherweise dazu verwendet, die totale Verderbtheit des Menschen zu beschreiben, berichtet der Vers stattdessen, wie Gott Juda bestraft hat, bis es vom Kopf bis Fuß schwarz und blau ist, und doch hat die Nation keine Buße getan….

[Ein anderes Beispiel]: Irrt euch nicht: Gott lässt sich nicht spotten! Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten (Galater 6,7). Im Kontext beschreibt Paulus nicht die Sünden eines Sünders sondern den Geiz eines Heiligen.

BIBELVOKABULAR: Suchen sie ihre theologischen Definitionen nicht in einem säkularen Lexikon. Verwenden sie ein seriöses Bibellexikon. Dort lernen sie, dass ein Geheimnis, im Gegensatz zum weltlichen Gebrauch, nicht eine „geheimnisvolle“ oder ungelöste Frage ist, sondern eine „Wahrheit, die bisher unbekannt und menschlich unerkennbar war, aber jetzt vom Herr bekannt gemacht worden ist.“

Schritte beim Bibelstudium

SCHRITT 1: BEOBACHTUNG

Wenn wir Gottes Wort studieren… müssen wir unseren Verstand trainieren, zu sehen, was dort ist und nicht hineinlesen, was unser Ansicht nach oder der von anderen dort stehen sollte. Hier einige Fragen, die man sich selbst stellt, während man beobachtet:

v  FRAGE 1: Wer? – Lesen sie ihre Stelle. Wer schreibt? An wen ist es gerichtet? Wer spricht (wenn es ein Zitat ist)? Wer handelt? Auf wen bezieht es sich?

v  FRAGE 2: Was? – Was geht vor sich? Welche Art von Aufzeichnung ist dies? Dichtung? Predigt? Geschichte? Lehre? Prophetie? Was ist die Lage? Was ist das Wesentliche des Arguments? Was ist der Ton des Verfassers? Usw.

v  FRAGE 3: Wann? Wo in der Zeit (Vergangenheit, Gegenwart, oder Zukunft) ist dieser Text platziert? Ist es in der Zeit, bevor Israel gegründet wurde? Ist es während dieses christlichen Zeitalters? Ist es eine Vorhersage der Zukunft? Vom Himmel?

v  FRAGE 4: Wo? – Geschah es in der Wüste während der Wanderung Israels? In Jerusalem? In Babylon? Im kommenden Reich? Bei jedem geschichtlichen Ereignis ist der Ort sehr wichtig.

v  FRAGE 5: Wie? – Wie kam die Situation in der Schriftstelle zustande? Aus Liebe? Aufgrund eines Krieges? Rebellion? Sorgfältigem Planen? Göttlichem Eingreifen?

v  FRAGE 6: Warum? – Wenn wir zum Grund kommen, dann kommt die Interpretation in der Observationsphase beim Bibelstudium wahrscheinlich stärker zum Tragen als sie sollte. Manchmal ist es ziemlich klar, warum etwas geschah. Es war von Gott vorhergesagt; es war die natürliche Folge dessen, was vorher geschah,

SCHRITT 2: INTERPRETATION

Wenn der erste Schritt aus der Beobachtung bestand, was die Stelle sagt, hat der zweite mit dem zu tun, was sie bedeutet. Manchmal ist der Text so klar und einfach, dass man an der Bedeutung nicht arbeiten muss, wenn man den Text gerecht behandelt und nicht darauf aus ist, ein Steckenpferd, privaten Schwerpunkt oder sogar Häresie zu beweisen.… Viele Unterschiede zwischen Christen bestehen nicht darin, dass es eine zweideutige Stelle gibt, die zahlreiche Gruppen verschieden interpretieren. Stattdessen ist es so oft eine Sache, wie sehr eine Denomination einer Gemeinde-Tradition aus längst vergangenen Zeiten anhängt.

SCHRITT 3: ANWENDUNG

Die letzte Stufe ist logischerweise die Anwendung dessen, was sie gelernt haben. Was die Stelle sagt, ist Beobachtung. Was die Stelle bedeutet, ist Interpretation. Was die Stelle für mich (oder andere) bedeutet, ist Anwendung. Manche der Gebote – wie die Kontrolle unserer Zungen – mag Jahre sorgfältiger Kultivierung brauchen, um erfolgreich zu gehorchen. Aber die Anwendung des Gebotes aus Jakobus 3,1-12 muss irgendwo anfangen!

Auf eigene Faust oder am Ende einer Bibelstudium Klasse, oder Predigt, kann eine Liste möglicher Anwendungen… abgeleitet von mehreren Typen von vertretenen Leuten, eine bemerkenswerte Zurschaustellung der Vielseitigkeit von Gottes allgenügendem, unfehlbarem und schön aufgebautem Buch produzieren.

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.

Kontakt: wolfgang.hemmerling@freenet.de