THE BEREAN CALL

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Juni 2012

Der Vorbote – Eine Sache von kritischem Urteilsvermögen

T.A. McMahon

The Harbinger [Der Vorbote] ist ein Roman, der sowohl unter Christen wie Nichtchristen immer populärer wird. Er gelangte sogar, während dies geschrieben wurde, an die Spitze der Bestsellerliste der New York Times. Was uns zu seiner Besprechung veranlasst ist, wie bei anderen Büchern, die wir angesprochen haben, die Tatsache, dass er den Gläubigen eine wichtige Gelegenheit bietet, kritisches Urteilsvermögen auszuüben. In diesem Fall glaubt der Autor Jonathan Cahn, er habe prophetische Zeichen von Gott entdeckt, die im Alten Testament zu finden sind und direkt auf die Vereinigten Staaten zutreffen, wobei er sich im Besonderen auf die Ereignisse im Umfeld der Terroristenangriffe am 11. September 2001 bezieht. Weil The Harbinger (TH) ein erdachter Roman ist, ergänzt durch eine große Dosis Sachbuch (Schrift), umfasst diese Rezension zwei Aspekte: 1) eine persönliche, subjektive Meinung, und 2) eine mehr objektive Abwägung, wie der Autor die Schrift in seinem Roman anwendet.

Wann immer wir eine ausgedachte Geschichte lesen oder einen Film sehen ist unsere Bewertung beinahe jedes Mal subjektiv, d.h. was wir daran mögen oder nicht. Wie der ungebildete Kunstkritiker sagen mag: „Ich weiß nichts über Kunst, aber ich weiß, was ich mag!“ Sogar ein Kunstkenner mit einigem Sachverstand gelangt selten über das Subjektive hinaus, obgleich er eine ganze Menge mehr Kriterien als der alltägliche Kunstfreund hat, um ein Kunstwerk zu beurteilen. Am Ende ist es immer noch bloß seine Meinung.

Meiner Meinung nach ist The Harbinger ein schlechtes Skript. Ich sage Skript, weil es sich mehr wie ein Drehbuch als wie ein Roman liest, und ihm beinahe alle die Elemente fehlen, die in ein erstklassiges Werk der Romanliteratur eingehen. Er versucht, ins Genre National Treasure und The Da Vinci Code hineinzupassen, scheitert aber meiner Ansicht nach kläglich – und ich bin kaum ein Bewunderer des Da Vinci Code. Es gibt so viel Redundanz im gesamten Buch, dass es unerträglich wird. Wenn man die wegließe, wäre TH nur halb so dick. Außerdem wiederholen sich die Dialoge ständig, doch in die Figuren der Geschichte man erhält wenig, wenn überhaupt eine Einsicht. Das führt dazu, dass wir sie nicht besser kennen lernen als einen Fremden, neben dem wir während einer dreiminütigen U-Bahnfahrt sitzen.

Gute Erzählliteratur ist spannend. TH liest sich wie ein neunteiliges Seminar, das mit einer Abhandlung in zwei Kapiteln endet. Ich mochte tatsächlich einige Aspekte der letzten beiden Kapitel (obgleich ich dachte, ich würde nie dorthin kommen, während ich mich mit den vorherigen abmühte). Wenn es dort eine klare Darstellung des Evangeliums gegeben hätte, wären diese Kapitel die Grundlage für ein gutes Traktat gewesen – aber eindeutig nicht für eine gute fiktive Geschichte. Nochmal, das ist schlicht meine Ansicht. Ich habe wenig Zweifel, dass manche Leute anderer Ansicht sein werden, besonders jene, die Fans dieses Buches sind. 

Obgleich TH eine erdachte Erzählung ist, die zu subjektiver Kritik einlädt, erhebt sie auf der anderen Seite zahlreiche Ansprüche, dass es tatsächlich Zeichen oder Vorboten von Gott gibt – und sie versucht dies anhand von Schriftstellen zu rechtfertigen. Gottes Wort ist jedoch keine Erdichtung. Dies unterwirft TH faktischer Bewertung, weil die Bibel Gottes objektive Wahrheit ist. Deshalb können wir Cahns Behauptungen objektiv anzweifeln, indem wir die Schriften durchforschen, ob es sich so verhalte (Apostelgeschichte 17,11). Wie Jesaja schrieb: „Zum Gesetz und zum Zeugnis! - wenn sie nicht so [nach Gottes Wort] sprechen, gibt es für sie kein Morgenrot“ (Jesaja 8,20). Jesus verstärkte die Ermahnung Jesajas in Seinem Gebet an Seinen Vater für die Gläubigen: „Heilige sie [was bedeutet, sondere sie aus] in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit“ (Johannes 17,17).

Der Weckruf von The Harbinger, der ziemlich aufrichtig gemeint scheint und zu denen gehört, mit dem alle Christen einverstanden sein könnten, lautet, dass das amerikanische Volk von seinen bösen Wegen Buße tun muss und sich in Wahrheit zu Gott wenden muss. Amen dazu! Das Hauptproblem ist jedoch die Weise, wie die erfundene Geschichte versucht, zu einer solchen Buße zu ermutigen. Sie verkündet, dass Gott den Vereinigten Staaten Zeichen gesendet hat – neun Vorboten – als Weckruf, dass das Land Seinem drohenden Gericht Beachtung schenken, Buße tun und es somit abwenden möge. Wenn Cahn sich bei den Vorboten irrt und eine Menge Leute glauben, was er versichert, dann hat er sie in die Irre geführt. Dies ist eine schwerwiegende Angelegenheit und würde ihn als falschen Lehrer kennzeichnen. Das Volk Gottes falsch zu lehren zieht ein „strengeres Urteil“ nach sich (Jakobus 3,1).

Die Hauptfiguren in der Geschichte sind ein Journalist und ein geheimnisvoller Prophet. Das zentrale, zeitgenössische Ereignis in Bezug auf die Vorboten ist der Angriff auf das World Trade Center in New York City am 11. September 2001. In dem Maße, wie sich die fiktive Geschichte entfaltet, wird offenbart, dass die Vorboten der Warnung und des Gerichts direkt in Bezug auf eine Prophezeiung stehen, die man im Buch Jesaja findet. Hier besteht die Hauptthese des Buches die eigene Herausforderung des Propheten Jesaja in Jesaja 8,20 nicht: der Autor, Jonathan Cahn, hat „nicht nach Gottes Wort“ gesprochen, sondern hat die Schriftstellen beim Versuch, seine eigenen Vorstellungen im ganzen Buch The Harbinger zu unterstützen, falsch angewendet.

Cahn trägt beinahe alle seine Korrelationen, die Amerika mit einer Prophezeiung an Israel verbinden, aus einem Vers zusammen – Jesaja 9,9. Zunächst einmal findet dieser Vers nur auf die Stämme des nördlichen Königreiches Israel Anwendung, das, zusammen mit dem südlichen Königreich Juda, Gottes Bundesvolk umfasst. Im ganzen Buch TH werden die Vereinigten Staaten vorbehaltlos als eine Nation im Bunde mit Gott dargestellt. Nein, Gott hat nur eine Bundesnation – die Nation Israel. Dies ist ein entscheidender Irrtum des Buches. Obgleich das von jemandem übersehen werden mag, der begierig ist, die Vereinigten Staaten in Jesajas Prophezeiung zu erkennen, muss man den gesamten Kontext lesen, welcher in Kapitel 9 mit Vers 7 beginnt und bis Vers 20 geht.

Cahn wechselt zwischen Gottes Gericht und Gottes Warnung hin und her, und betont letzteres mehr, während er die Vorstellung vorantreibt, sollten die Vereinigten Staaten die Warnung beherzigen und über ihre böse Wege Buße tun, und zu Gott zurückkehren, würden Erneuerung und Segen folgen. Obgleich dieses Prinzip für jedes Individuum zutrifft, das sich an Ihn wendet, suchte Cahn die falsche Schriftstelle als eine hoffnungsfrohe Warnung für Amerika aus. Tatsächlich ist der gesamte Kontext von Jesaja 9,7-20 die Prophezeiung eines äußerst verheerenden Gerichts. Gott verkündet, dass Er Israels Feinde senden würde, um sie zu „fressen“ (Vers 11), ihre korrupten Führer und lügenden Propheten abhauen würde (Verse 13-15), und „bei alledem“ würde sich Sein Zorn nicht abwenden und in Seinem Zorn würde er ihnen kein Mitleid zeigen. Das Gemetzel würde in Bürgerkriegen unter den Stämmen Israels – Bruder gegen Bruder – mit äußerster Zerstörung, Hungertod, Kannibalismus (Verse 18-19) enden, und schließlich würden sie von ihrem Feind gefangen genommen. Trotzdem, „Bei alledem hat sich sein Zorn nicht abgewandt; seine Hand bleibt [gegen Israel] ausgestreckt“ (Vers 21). Man findet hier in diesen Versen auch nicht den Hauch einer „Warnung“.

Wie Cahn Jesaja 9,9 isoliert und diesen Vers symbolisch interpretiert, um ihn für den Dschihad Angriff am 11. September 2001 auf die Vereinigten Staaten passend zu machen, ist absurd. (Es ist auch sehr merkwürdig, dass nirgendwo in dem Buch der Islam oder der Begriff „Moslem“ erwähnt wird.) Dennoch, so tragisch der 11.9. war, welche vernünftig unterscheidende Person würde dies mit Jesajas Bericht über Gottes Gericht über das nördliche Königreich Israel vergleichen können. Auch nur ein flüchtiger Rückblick auf die amerikanische Geschichte wird überdies weit verheerendere Ereignisse als den 11.9. in Erinnerung bringen, angefangen mit dem Brand und der Plünderung Washingtons, D.C. im Krieg von 1812 bis zum Bürgerkrieg, Pearl Harbor, und dem Debakel in Vietnam, usw. Cahn ignoriert solche Ereignisse und schießt sich auf die Verwüstung von „Ground Zero“ als Beglaubigung dafür ein, dass Gott Seinen „Schutzzaun“ von den Vereinigten Staaten weggenommen hat. Wie Cahn entscheidet, welche Ereignisse der zeitgenössischen Geschichte Gott für Seine sehr spezifischen Absichten verwendet, ist beunruhigend. Sind es Cahns eigene, prophetischen Einsichten oder bloß seine Spekulationen? Wenn ersteres zutrifft, befindet er sich auf sehr unsicherem Grund.

Für viele führt die Selektivität von Cahn zu einigen der zwingendsten Behauptungen im Roman. Wie G. Richard Fisher vom Personal Freedom Outreach vermerkt hat: „Cahn spielt immer wieder mit dem alten Fehler zu sagen, Ähnlichkeit bedeute Identität.“ Die neun Vorboten werden selektiv (und irrtümlich) der Schrift entnommen und erhalten dann Leben durch den Vergleich mit ähnlichen Dingen, die den 11.9. umgeben, welche dann mit Jesaja 9,9 identifiziert werden. Das ist die falsche Methode. Fisher erklärt: „Ähnlichkeit ist nicht Identität. Ein 100 Dollarschein ist ähnlich dem Monopoly Spielgeld, das auch aus Papier ist, wo Zahlen darauf stehen und das man Geld nennt.“ Zu versuchen, sie über diese Ähnlichkeit hinaus zu verbinden, wird zumindest unangenehme Folgen haben, wenn man zum Beispiel versucht, eine Rechnung mit Monopolygeld zu bezahlen.

Jesaja 9,9 kann nicht mit Amerika und dem 11.9. gleichgesetzt werden und dies ist alles, was man verstehen muss, um Cahns Buch abzulehnen. Doch für jene, die von The Harbinger fasziniert und noch nicht von seinen ernsthaften, biblischen Problemen überzeugt sind, untersuchen Sie ein paar der Vorboten selbst (es gibt nicht genug Platz hier, um sie alle zu untersuchen). Maulbeerbäume und Zedern werden in Jesaja 9,9 erwähnt: „Ziegelsteine sind eingestürzt, wir aber wollen mit Quadern aufbauen; Maulbeerbäume wurden abgehauen, wir aber wollen Zedern an ihre Stelle setzen!“ Die Stelle verwendet Maulbeerbäume als Metapher für schwächere Bäume, welche in einer Handlung arroganter Trotzhaltung seitens der Israeliten, die sich Gott nicht unterwerfen wollten, durch stärkere, größere Zedern ersetzt werden. Cahn verweist auf einen einzelnen Maulbeerbaum und eine Art von Zeder (tatsächlich eine Rotfichte), die ihn an Ground Zero ersetzte. Und das sollen seine Vorboten laut Jesaja 9,9 sein. Obgleich es da eine Ähnlichkeit gibt, braucht Cahn eine Menge an subjektivem Gezerre, wenn er versucht, dies mit Jesajas Prophezeiung zur Deckung zu bringen. Der Kontext erlaubt Cahns Behauptungen nicht.

Ein weiterer Vorbote der Warnung an Amerika wird „Der Turm“ genannt. Es fällt Cahn wohl schwer, eine biblische Verknüpfung zu einem Turm zu machen, außer einer vagen Referenz, welche die Hauptperson macht, als sie gefragt wird, wie sie wüsste, wie der Turm von Babel aussah. Sie antwortet, „ich weiß nicht, aber ich habe davon Bilder gesehen“. Abgesehen von dieser dümmlichen Aussage, Babel war kein jüdischer Turm. Dennoch findet Cahn einen jüdischen Turm, der seiner Ansicht nach passt. Aber er musste, um das zu unterstützen, zur Septuaginta gehen, der Übersetzung der hebräischen Schriften ins Griechische. Jesaja 9,9 wird im Griechischen so übersetzt: „Ziegelsteine sind eingestürzt, lasst uns Quader aushauen; und Maulbeerbäume und Zedern abhauen, und uns einen Turm bauen.“ Damit hat er seinen „Turm“, aber nicht ohne ein inhärentes Problem für „Vorbote sechs und sieben“. Diese Vorboten hängen von einer Zeder ab, die einen Maulbeerbaum ersetzt. Die griechische Übersetzung spricht von „abgehauenen Maulbeerbäumen und Zedern“, das Hebräische sagt, dass Maulbeerbäume (Plural) durch Zedern (Plural) ersetzt werden. Cahn kann offensichtlich nicht sowohl einen Turm aus der „Septuaginta“ und seinen „hebräischen“ Ersatz durch eine Zeder (Singular) haben. Sie widersprechen einander. [Weitere Erklärungen finden sie im TBC Extra in dieser Ausgabe.]

Mit den Vorboten gibt es zahlreiche andere Probleme, obgleich sie von Cahn subjektiv und selektiv ausgearbeitet wurden. Zugegeben, der Autor bringt ein faszinierendes Datumphänomen in Bezug auf die ökonomischen Missgeschicke in Verbindung mit dem 9.11. auf, wenn er versucht das jüdische Schmittah (Sabbatjahr) – ein Torahgesetz, das besagt, das Land im siebten Jahr eines siebenjährigen Zyklus brach liegen zu lassen und die Schulden zu vergeben – mit einer Warnung an die USA in Verbindung zu bringen. Egal was man hinsichtlich der Bedeutung eines Crashs des Aktienmarkts, der am ersten Tag des Sabbatjahrs stattfindet, mutmaßt, das Sabbatjahr selbst hat keine Bedeutung für irgendjemanden oder etwas anderen als für die Nation Israel. Es fand nie Anwendung auf die heidnischen Nationen, weder in der tatsächlichen Praxis noch bildlich in der Schrift. Eine Verbindung mit Amerika darüberzulegen ist gerade dies – eine Überlagerung.

Eine weiter Zumutung von Cahns Einbildung ist seine Andeutung, die Amtseinführung von George Washington in New York City sei eine „Widmung“ Amerikas an Gott, vergleichbar mit Salomons Widmung des Tempels in Jerusalem. Die beiden auch nur zu vergleichen grenzt an Blasphemie, besonders weil die Geschichte zeigt, dass viel freimaurerisches Ritual einbezogen war, wie auch die „Werksgerechtigkeit“ Lehre des Freimaurertums, die in Washingtons Ansprache enthalten war. Sie passte mehr zum Gott der Freimaurerloge, dem Großen Architekten des Universums, als zum Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs – dem Gott der Bibel.

Teil des Dilemmas bei der Kritik von The Harbinger besteht darin, sollte der grundlegende Irrtum darin nicht anerkannt werden (dass Amerika angeblich eine Art von Bund mit Gott hat, und dass es in den Ereignissen vom 11.9. und den nachfolgenden eine direkte biblische Wechselbeziehung zwischen Israel und den USA gibt), öffnet dies die Tür zur Annahme der vielen falschen Vorstellungen des Buches. Der bloße Eintritt in die Kontroverse schafft eine Auffassung von „Glaubwürdigkeit“. Dennoch, weil die meisten von ihnen so offensichtlich falsch sind, mag es immer noch hilfreich sein, irgendeine von ihnen jemandem zu erklären, der vom Buch in den Bann geschlagen ist. Einige dieser Dinge werden in anderen Teilen dieses Rundbriefes angesprochen oder in künftigen Ausgaben erwähnt werden, wenn die Frage aufkommt.

Ein Schlussgedanke – wir alle kennen das Sprichwort: „Richte ein Buch nicht nach seiner Titelseite“, und dies ist eine vernünftige Aussage. Aber ich liebe es, die Buchumschläge zu überprüfen, um zu sehen, wer sie unterstützt. Das ist kaum eine pannensichere Praxis, aber es kann den „Unterscheidungsalarm“ auslösen, wenn rote Flaggen auftauchen. Bei The Harbinger ging eine große rote Flagge hinsichtlich des Verlages hoch. Obgleich die Titelseite „Frontline“ sagt, ist es tatsächlich ein Impressumstitel der Charisma Media / Charisma House Book Gruppe, dem Verleger des Charisma Magazins. Wer nicht mit Charisma vertraut ist, es gibt keine andere Publikation, die mehr unbiblische Word/Faith Lehrer, „Wohlstands- und Heilungsprediger“, Kingdom/Dominionisten, Apostel und Propheten der Neuen Apostolischen Reformation, sogenannte Erweckungen durch den Geist bei Toronto Airport Vineyard, Brownsville Erweckung, Lakeland Erweckungen, Spätregen / Manifesten Söhnen Gottes und so weiter unterstützt und beworben hat. Eine gewisse Ironie liegt in der Tatsache, dass in Kapitel 9 von Jesaja, TH’s Schlüsselkapitel aus der Bibel, Gott Sein Gericht aufgrund „lügender Propheten“ auf Israel bringt. Charisma hat über die Jahre viele groß herausgebracht, auf die diese Beschreibung passt. Das wirft TH nicht automatisch in einen Eimer mit verfaulten Äpfeln, aber es sollte einen zumindest dazu veranlassen, seine Frucht sehr sorgfältig zu untersuchen. Jesus sagte, „Ein schlechter Baum bringt keine gute Frucht hervor“ und „an ihren Früchten sollte ihr sie erkennen“:

Dies sind Tage des überhand nehmenden und betörenden Abfalls. Deshalb müssen wir alle Dinge anhand der Schrift prüfen, so dass wir nicht von Gottes Wahrheit „abgleiten“ (Hebräer 2,1). Wir müssen auch für unsere Brüder und Schwestern in Christus beten und sie ermutigen, dass wir alle hinsichtlich der neusten Agenda, Bewegung, Trend oder populärem Buch, die eine Vielzahl im Leibe Christi nachteilig beeinflussen, biblisch unterscheiden mögen. TBC

Zitate

Glück wird durch Dinge verursacht, die um mich geschehen, und Umstände werden es beeinträchtigen, aber Freude fließt geradewegs durch Schwierigkeiten; Freude fließt durch das Dunkle; Freude fließt in der Nacht wie auch am Tag; Freude fließt durch alle Verfolgung und Widerstand. Sie ist eine unaufhörliche Fontäne, die im Herzen emporsprudelt; eine geheime Quelle, welche die Welt nicht sehen kann und worüber sie nichts weiß. Der Herr gibt seinen Leuten fortwährende Freude, wenn sie im Gehorsam zu Ihm wandeln.

Sehr viele Leute versuchen Frieden zu machen, aber das wurde bereits erledigt. Gott hat es uns nicht überlassen; alles was wir tun müssen ist, darin einzugehen.

D. L. Moody

F & A

Frage: Ihr TBC Daily Update über The Hunger Games (4.4.2012) schien an der Sache vorbei zu gehen. Die Absicht von The Hunger Games ist zu zeigen, wozu Menschen in der Lage sind, und die Teenager, die ich kenne, die sie sahen, waren entsetzt und bereit und willens, die Schrecken des Films zu diskutieren, einschließlich der Erwachsenen im Film, usw. Sie konnten das meiste davon nicht ertragen anzusehen, aber die moralischen Lehren waren gewiss da, ganz bestimmt. Haben Sie das nicht gesehen?

Antwort: In dieser Hinsicht sollte man nicht sich anmaßen, „die Absichten“ des Verfassers zu kennen. (Der Handlungsstrang ist kaum originell, aber mag immer noch in weit größerer philosophischer und politischer Tiefe analysiert werden, als es ursprünglich offensichtlich ist). Es ist jedoch schwerwiegend, widerwärtige „Gräuel“ zu übersehen, um eine Diskussion über sittliches Verhalten anzuzetteln. Ähnliche Versuche wurden gemacht, um die „moralischen Lektionen“ in den gewalttätigen Filmen der Harry Potter und Twilight Serien zu verteidigen – und beide waren laut ihren Autoren die Produkte Geist-geleiteter „Inspiration“. Link

Die Anweisungen des Herrn dagegen lauten: „Ich will nichts Schändliches vor meine Augen stellen; das Tun der Abtrünnigen hasse ich, es soll mir nicht anhaften“ (Psalm 101,3). Der Herr ruft uns zu einem heiligen und gehorsamen Leben auf. Folglich schrieb Paulus an die Römer: „Denn euer Gehorsam ist überall bekanntgeworden. Darum freue ich mich euretwegen, möchte aber, dass ihr weise seid zum Guten und unvermischt bleibt mit dem Bösen“ [unsere Hervorhebung] (Römer 16,19).

Versuche, moralische Lektionen durch „Furcht“ zu erteilen, haben sich überdies als Misserfolg erwiesen. Soziale Programme wie „Scared Straight“ [etwa: Abgeschreckter Rechtschaffener] verwandten aggressive Androhungen von Gewalt durch Strafgefangene, um Teenager von den Konsequenzen des Verbrechens zu überzeugen. Das Programm wurde aufgegeben, nachdem man sah, wie es zu viele Heranwachsende inspirierte, das Verhalten nachzuahmen, vor dem sie angeblich „abgeschreckt“ wurden. Warum sollten die Versuche, The Hunger Games (THG) zu „moralisieren“, nicht zum gleichen Ergebnis führen? Im besten Fall ist die Moral und Ethik jeder Figur in THG situationsbezogen – und ermutigt zur Selbstjustiz (oder entschuldigt sie zumindest). Dies ist ein Appell ans Fleisch, nicht an biblische Wahrheit: „Überaus trügerisch ist das Herz und bösartig; wer kann es ergründen?“ (Jeremia 17,9).

Berücksichtigen Sie die Kommentare von bloß einem Kritiker: „Dies ist eine sehr scharfe Kritik unserer Kultur und eine, die man ernst nehmen muss. Aber für all die Schönheit und die moralische Überlegenheit, die diese Geschichte enthält, es ist ebenfalls wahr, dass die Welt, die Collins geschaffen hat, schrecklich böse ist. Teenager werden im ganzen Film durch Messer, Schwerter und mutierte Hunde erledigt; Erwachsene sind entweder zu machtlos oder zu korrupt um zu helfen; und Katniss selbst erfährt eine innerliche Verzweiflung, die sie (in künftigen Folgen) zum Selbstmordversuch treiben wird. Auf einige Betrachter – besonders jüngere oder beeinflussbarere Teens – mögen The Hunger Games denselben abstumpfenden Effekt auf das Gewissen haben, vor dem uns Collins warnen will“ Link.

Frage: Wenn die ganze Bibel von Gott inspiriert ist und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, und zur Erziehung in der Gerechtigkeit ist (2 Timotheus 3,16.17), und wenn Gott derselbe gestern, heute und auch in Ewigkeit ist (Maleachi 3,6; Hebräer 13,8), können dann Lehren und besonders Prophezeiungen aus dem Alten Testament, die an Israel gerichtet sind, nicht auch auf Amerika Anwendung finden?

Antwort: Das Alte Testament enthält zahlreiche Dinge, die auf Gläubige heute anwendbar sind, einschließlich der Geschichte, wie Gott mit der Menschheit und besonders mit Israel verfährt. „Alle diese Dinge aber, die jenen [Israel] widerfuhren, sind Vorbilder, und sie wurden zur Warnung für uns aufgeschrieben, auf die das Ende der Weltzeiten gekommen ist“ (1 Korinther 10,11). Sicherlich können wir aus dem Alten Testament eine Anwendung zu unserer Erbauung entnehmen.

Es gibt uns auch Prophezeiungen, von denen einige (aber bis jetzt nicht alle), im Neuen Testament in Erfüllung gingen, und uns somit die Gewissheit geben, dass unser Glaube kein „blinder Glaube“ ist, sondern durch nachprüfbare Beweise ausgewiesen ist. Es berichtet von der Schöpfung und dem Plan des Herrn für diese Welt und seine Bewohner. Es spricht auch von der Erlösung, die in Christus voll offenbart werden wird.

Der Schlüssel zum Verständnis, wie das Alte Testament heute anzuwenden ist, liegt der Ermahnung des Paulus zugrunde: „Strebe eifrig danach, dich Gott als bewährt zu erweisen, als einen Arbeiter, der sich nicht zu schämen braucht, der das Wort der Wahrheit recht teilt“ (2 Timotheus 2,15). Folglich müssen wir unterscheiden, zu wem der Herr gerade spricht und welche Anwendungen vernünftigerweise für ein bestimmtes Thema zutreffen. Das hat damit zu tun, den Kontext zu erkennen und den Inhalt zu verstehen. Wie das Sprichwort lautet: „Einen Text aus seinem Kontext gerissen ist ein Vorwand [Prätext].“ Wenn dies geschieht, kann im besten Fall der Text nicht richtig verstanden werden und wird im schlimmsten irreführend sein.

Wenn zum Beispiel ein Gläubiger Davids Worte in dem Psalm nimmt: „nimm deinen heiligen Geist nicht von mir“ (Psalm 51,13), und versucht, sie auf sich anzuwenden, dann hat er den Kontext übersehen und einer Lehre des Neuen Testamentes widersprochen. Als David sündigte, wie er es mit Bathseba tat, verließ ihn der Heilige Geist. Als er Buße tat, indem er seine Sünde Gott bekannte, wurde ihm der Heilige Geist zurückgegeben, was ihm möglich machte, den Psalm zu schreiben. Der Heilige Geist nahm erst nach Christi Himmelfahrt (Johannes 16,7) auf Dauer Wohnung in einem Gläubigen. Wenn heute ein Gläubiger sündigt, wird Gott ihn überführen und zurechtweisen (Hebräer 12,5-7), aber Er wird Seinen Heiligen Geist nicht von ihm nehmen (Epheser 1,13-14).

Das Alte Testament gibt den Gläubigen heute einen geschichtlichen Bericht der Menschen und Ereignisse, die bewiesen werden können. Wir können einen flüchtigen Blick auf die Langmut unseres Gottes mit Seinem Volk erhaschen. Wir lernen, eine Furcht vor dem Herrn zu haben (denn dies ist der Anfang der Weisheit – Psalm 111,10; Sprüche 9,10). Wir erkennen, dass Gott trotz all dessen, was Israel getan hat, barmherzig ist. Er zerstört sie nicht vollkommen (Jesaja 10,20-22). Wir erhalten eine Sicht auf die Heiligkeit Gottes und erkennen, wie gravierend Gott auf Sünde reagiert. Dies sind nur ein paar.

Wenn man jedoch auf Prophezeiungen schaut, die Israel spezifisch gegeben wurden, und versucht, sie auf das amerikanische Volk in mehr als einer allgemeinen oder spirituellen Weise anzuwenden, bedeutet dies, sich fehlerhafte Freiheiten sowohl mit dem Kontext wie dem Inhalt zu nehmen.

Wir können von einem prophetischen Gericht gegen Israel lernen, dass Gott sich mit uns persönlich hinsichtlich unserer Sünden des Götzendienstes befassen wird. Aber Gott richtet Amerika nicht als eine Nation, weil Er keinen Bund mit Amerika hat – oder eigentlich keiner anderen heidnischen Nation. Gott hat nur einen Bund mit der Nation Israel, die er in Übereinstimmung mit Seinen Prophezeiungen gerichtet hat und weiter richten wird,

Gottes Aufruf zur Buße richtet sich auf der anderen Seite an die ungläubigen Amerikaner (wie auch die Gläubigen, die Buße tun müssen), wie er sich an die Ungläubigen auf der ganzen Welt richtet. Es gibt jedoch keine kollektive Erlösung für heidnische Nationen, obgleich die Erlösung den Individuen in diesen Nationen angeboten wird.

Wir müssen die Ermahnung von Paulus beachten, vorsichtig zu sein, wie wir das Wort Gottes anwenden (1 Korinther 3,10).

Verteidigt den Glauben

Unser monatlicher, spezieller Artikel aus Dave Hunts Buch mit demselben Titel.

Welche Rolle spielen Beweise und Vernunft?

Frage: Ich kann erkennen, dass es keinen Sinn macht und sehr gefährlich wäre, etwas bloß zu glauben, weil irgendeine Kirche oder ein Religionsführer sagt, ich müsse es tun. Offensichtlich muss es eine Grundlage für den Glauben geben. Aber ich bin verwirrt, weil es nicht „Glauben“ zu sein scheint, wenn Vernunft und Beweise meine Überzeugung unterstützen.

Antwort: Ihre Verwirrung kommt von der Vorstellung, sollten Vernunft und Beweise überhaupt beim Glauben einbezogen sein, dann würde dadurch der Glaube vollkommen rational werden – was, und da stimme ich zu, keinen Sinn machen würde. Offensichtlich ist kein Glaube erforderlich, irgendetwas für wahr zu halten, was selbstverständlich ist oder vollkommen bewiesen werden könnte, wie zum Beispiel die Tatsache, dass die Sonne am Himmel steht und ihre Wärme zur Erde sendet.

Auf der anderen Seite mögen Vernunft und Beweise berechtigterweise in die Richtung weisen, die der Glaube nehmen soll – und sie müssen es tun. In der Tat darf der Glaube Beweise und Vernunft nicht missachten, sonst wäre er irrational. Der Glaube geht einen Schritt über die Vernunft hinaus, aber nur in die Richtung, in die Vernunft und Beweise gewiesen haben.

Die Vorstellung eines „Glaubenssprungs“ (dass der Glaube irrational sein muss) wurde von einigen Philosophie- und Religionsschulen begünstigt. Sollte dies wahr sein, würde es jedoch keine andere Grundlage für das, was man glaubt, geben, als Gefühle oder Intuition. Folglich könnte man alles für wahr halten oder glauben. Wie das Sprichwort lautet: „Wenn es bei dir funktioniert, ist es in Ordnung“ – eine sinnlose Vorstellung, welche die Absolutheit der Wahrheit abstreitet.

Bei dieser Theorie ist es eher der Glaube, der wichtig ist, als der Gegenstand des Glaubens. Egal was man glaubt. Man hat an etwas zu glauben, als mache den Sprung. Das Fürwahr halten ist es, was die erwünschte Wirkung verursacht – eine Theorie, die manch zeitliche und begrenzte Wahrheit hat. Ja, an die Krieg der Sterne Kraft zu glauben oder dass Gott eine Art magischer, dienstbarer Geist ist, der existiert, um den eigenen Anordnungen Folge zu leisten, mag in der Tat eine Zeitlang ein oberflächliches, allgemeines Wohlergehen bringen. Schließlich wird sich diese Überzeugung jedoch als eine Täuschung herausstellen, die Euphorie Blase wird bersten und die Person schlechter dastehen lassen als zuvor.

Glaube ist eine Reaktion auf erwiesene Wahrheit

Auf der Oberfläche mag es legitim erscheinen, Vernunft und Beweise abzulehnen, weil Gott weit jenseits unserer Fähigkeit steht, ihn voll zu begreifen und somit jenseits jeden Beweises, den wir verstehen könnten. Wie könnten Evidenz, noch weniger Beweise, irgendeine Rolle beim eigenen Glauben an Gott spielen? Wie wir jedoch vermerkt haben, wenn Vernunft nicht irgendeine Rolle dabei spielt, dann könnte man an jedwede Art von „Gott“ glauben – eine Vorstellung, die eindeutig falsch ist. Man muss einige Beweise haben, um auch nur zu glauben, dass es einen Gott gibt. Wie könnte ansonsten die Vorstellung von Gott aufrechterhalten werden?

Gott sei Dank finden wir die Beweise um uns herum: „Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes…. denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so dass sie keine Entschuldigung haben“ (Psalm 19,2; Römer 1,20). Man braucht nicht sehr viel über die unglaublichen Eigenschaften des Universums zu lernen, von der wunderbaren Einfachheit der Atomstruktur der Elemente bis zur unbegreiflichen Komplexität einer lebenden Zelle mit Zehntausenden von chemischen Reaktionen, die augenblicklich in perfekter Balance miteinander ablaufen, bis man erkennt, dass dies nicht durch Zufall geschehen konnte.

Die Konstruktion eines Blattes (und wie viel mehr des menschlichen Gehirns) verlangt einen intelligenten Designer, der Selbst jenseits unserer höchsten Gedanken steht, oder Er würde nicht in der Lage sein, das Universum zu schaffen und zu beherrschen. Es ist bestimmt angebracht, die unglaubliche Ordnung im Universum zu beobachten, und dann von solcher Evidenz die Schlussfolgerung zu ziehen, dass das Universum und wir selbst nicht durch Zufall entstanden sein konnten, sondern durch ein intelligentes Wesen entworfen und geschaffen worden sein müssen, das in der Lage ist, das zu tun. Beweise und Vernunft weisen auf Gott. Dies ist nicht nur legitim, sondern ein wesentlicher erster Schritt auf dem Weg, Ihn zu kennen.

Damit dieser Gott jedoch der Schöpfer und Erhalter des Universums sein kann, muss er Fähigkeiten haben, die unendlich jenseits unserer Fähigkeit zu verstehen liegen. Die Vernunft kann den Beweisen nur so weit folgen, und findet sich dann jenseits ihrer Fähigkeit, weiterzugehen. An diesem Punkt übernimmt der Glaube den nächsten Schritt, ein Schritt, der über die Fähigkeit hinausgeht, ihn mit dem Verstand zu begleiten, aber der in die Richtung geht (und gehen muss), wohin Vernunft und Beweise gewiesen haben.

Der Atheist sieht dieselben Beweise, und auch er macht einen „Glaubensschritt“ über die Vernunft hinaus. Um den Folgen, die Existenz Gottes und somit seine Verantwortlichkeit seinem Schöpfer gegenüber eingestehen zu müssen, zu entkommen, macht der Atheist leider einen „Glaubenssprung“ in die entgegengesetzte Richtung, in die Vernunft und Beweise so eindeutig weisen. Er bevorzugt es, die Beweise zu leugnen, und somit ist sein „Glaube“ vollkommen irrational und deshalb überhaupt kein echter Glaube.

Es gibt viele weitere, spezifische Beweise, um sowohl an Gott wie auch die Bibel als Sein Wort zu glauben. Mit diesen Beweisen werden wir uns später befassen.

Ein Auszug aus Verteidigt den Glauben von Dave Hunt. [Im Original S. 19-22].

Alarmierende Nachrichten

Wandelt sich nun der Konsens über das Klima?

Front Page Mag, 18.4.12: Wandelt sich nun der Konsens über das Klima? [Auszüge] – Der momentane wissenschaftliche Konsens über Globale Erwärmung und Klimawandel (oder Globale Erkrankung oder Globale, sich steigernde Zerrüttung, usw.) scheint sich langsam von dem Katastrophismus des Fourth Assessment Report vom IPPC der Vereinten Nationen weg zu bewegen.

In jüngerer Zeit hat eine Koalition von 49 früheren NASA Wissenschaftlern und sieben Apolloastronauten sowohl den Beamtenapparat der NASA wie den des Goddard Institute of Space Studies, der mit ihr verbunden ist, beschuldigt, bei den Fakten zu schwindeln. Sie schreiben: „Wir glauben, dass [ihre] Behauptungen, das Kohlendioxid menschlichen Ursprungs habe eine katastrophale Auswirkung auf den globalen Klimawandel, nicht fundiert sind, besonders wenn man Tausende von Jahren empirischer Daten berücksichtigt.“ (“Watts Up With That,” April 10, 2012).

Außerdem zeigte der Zwischenbericht des Nongovernmental International Panel on Climate Change (NIPCC) vom 29. August 2011 unzweideutig, dass die UN viele der ausgleichenden Daten, die ihre offizielle Position in Frage stellten, unterdrückte oder ignorierte.

Im November 2009 wurde die Hadley Climate Research Unit gehackt, und Tausende Dateien wurden veröffentlicht, die auf eine Megaoperation hinwiesen, um das Märchen der anthropogenen, globalen Erwärmung zu verbreiten. Man konnte nicht mehr bestreiten, dass Daten manipuliert wurden, um das gewünschte Bild zu erzeugen, dass gegenteilige Evidenz bewusst unterdrückt wurde, dass Rufmord gegen Klimaskeptiker eine akzeptierte Taktik war und dass experimentelle Ergebnisse falsch wiederholt wurden. Die berüchtigte Wikileaks Emailmüllhalde machte es noch deutlicher, dass der Klima „Konsens“ mehr ein politischer Schachzug als ein wissenschaftliches Projekt war (guardian.co.uk, December 3, 2010).

Sogar einige der Spezialisten, die mit dem Vorhaben zu tun haben, haben angefangen, die Befunde in Frage zu stellen oder Einwände zu erheben. Sie seien, um von den Emails zu zitieren, „statistisch nicht signifikant“, „wirklich armselig“ und „verteidigten etwas, das in zunehmendem Maße nicht verteidigt werden kann“. Dennoch „sind dieselben Wissenschaftler an der Spitze der UN Klima Forschungsmaschine zurück“, schreibt Terence Corcoran, „und stolzieren vor den Lesern in all ihrem tölpelhaftem Ruhm“ (National Post, November 23, 2011). Der Forschungsleiter an der East Anglia CRU, Phil Jones ist so weit gegangen, dass er empfahl, alle verfänglichen Emails zu zerstören und / oder den Wortlaut bei anderen zu verändern.

Myron Ebell, Leiter des gemeinnützigen Competitive Enterprise Institute Center on Energy and the Environment (CEI) hat es maßgeblich gesagt. „Sollten noch irgendwelche Zweifel bleiben… der neue Stapel Emails… macht es deutlich“, dass das IPCC „eine organisierte Verschwörung ist, die sich dazu verschrieben hat, die Welt durch Tricks zur Überzeugung zu bringen, dass die globale Erwärmung eine Krise ist, die eine drastische Antwort erfordert“ (CEI online, November 22, 2011).

Händler der Verzweiflung

Front Page Mag, 7.5.12: [Auszüge aus einem Interview mit Dr. Robert Zubrin, Präsident von Pioneer Astronautics und ein Seniormitglied im Center for Security Policy. Sein letztes Buch ist Händler der Verzweiflung: radikale Umweltschützer, kriminelle Pseudowissenschaftler und der verhängnisvolle Kult des Antihumanismus] – Al Gore versucht den Antihumanismus in einen globalen Kult umzuwandeln. Schauen sie einfach dieses Zitat aus seinem Buch An Inconvenient Truth an: „Die Klimakrise bietet uns auch die Chance an, zu erfahren, was sehr wenigen Generationen in der Geschichte zu wissen gegönnt war: eine Generationenmission; das Hochgefühl eines unwiderstehlichen moralischen Ziels; ein gemeinsames und einigendes Anliegen; der Nervenkitzel, durch die Umstände gezwungen zu sein, Kleinlichkeit und Konflikt zur Seite zu stellen, die so oft das rastlose menschliche Bedürfnis nach Transzendenz ersticken; die Gelegenheit sich zu erheben…. Wenn wir uns erheben, werden wir eine Erleuchtung erfahren, indem wir entdecken, dass es bei der Krise überhaupt nicht wirklich um Politik geht. Es ist eine moralische und spirituelle Herausforderung.“

Es ist aufschlussreich, dass Gore die Worte „An Inconvenient Truth“ als Titel seines Buches wählte. Dieser Ausdruck könnte die virtuelle Kehrreimzeile für all die antimenschlichen Bewegungen der vergangenen 200 Jahre sein, die pseudowissenschaftliche Argumente benutzten, um zu verlangen, dass die Leute ihre Herzen gegenüber menschlichem Elend verhärteten, das angeblich notwendig war, d.h.: Es ist eine unbequeme Wahrheit:

Thomas Malthus: „dass die Iren aus dem Land gefegt werden müssen.“

Charles Darwin: „dass die zivilisierten Menschenrassen beinahe sicher die wilden Rassen auf der ganzen Welt auslöschen und ersetzen werden

Madison Grant (Verfasser von The Passing of the Great Race, 1916): „dass unüberlegte Anstrengungen, Babys bei den unteren Klassen zu schützen, oft in schwerwiegender Beeinträchtigung für die Rasse resultieren….“ Es ist eine unbequeme Wahrheit, dass „die Naturgesetze die Vernichtung untauglichen Lebens erfordern, und menschliches Leben nur kostbar ist, wenn es für die Gemeinschaft oder Rasse von Nutzen ist.“

John Holdren und Paul Ehrlich (Verfasser von Global Ecology, 1971): „wenn eine Population in einer endlichen Umwelt aufwächst, dass sie früher oder später an eine Grenze ihrer Ressourcen stoßen wird. Dieses Phänomen, das von Ökologen als das Erreichen der ‚Tragfähigkeit‘ der Umwelt beschrieben wird, findet Anwendung auf Bakterien in einer Petrischale, auf Fruchtfliegen in einem Glas mit Agar, und auf Büffel in einer Prärie. Es muss auch für den Menschen auf diesem endlichen Planeten zutreffen.“

Der Club of Rome (Herausgeber von Menschheit am Wendepunkt, 1974): „dass die Welt Krebs hat, und der Krebs der Mensch ist.“

Alexander King (Begründer des The Club of Rome, 1990): „dass DDT… in hohem Maße zum Bevölkerungsproblem beigetragen hat.“

Der Gesetzgeber verbessert das Hausunterrichtsgesetz

http://www.hslda.org/hs/state/ga/201205070.asp: Der Gesetzgeber verbessert das Hausunterrichtsgesetz – Mit der Unterzeichnung von Gouverneur Nathan Deal unter den House Bill 39 am 1. Mai 2012, verfügte Georgia signifikante Verbesserung an seinem Hausunterrichtsgesetz. Ab dem Schuljahr 2012-2013 werden Eltern nicht länger monatliche Anwesenheitsberichte an ihren örtlichen Schulamtsleiter einreichen müssen. Stattdessen werden die Unterlagen nur einmal im Jahr an das Georgia Department of Education einzureichen sein. Zusätzlich wird die anfängliche und jährliche Absichtserklärung, ein Hausunterrichtsprogramm durchzuführen, beim Department of Education anstatt beim örtlichen Schulamtsleiter einzureichen sein.

Die Einreichung monatlicher Anwesenheitsberichte war den Leuten, die zu Hause unterrichteten, immer ein Dorn im Auge. Probleme von Eltern, die die Frist am Ende des Monats um ein paar Tage verpassten oder durch Schulangestellte verlegte Berichte führten oft zu unsachgerechten Aktionen des Schulbezirks. Schulbezirke meldeten regelmäßig die Familien wegen schulischer Vernachlässigung an die Sozialeinrichtungen weiter oder drohten Schulversäumnisvorwürfe für Familienmitglieder an. Sie initiierten auch Aktionen, die Führerscheine von Schülern zu widerrufen, indem sie überhöhte Abwesenheiten an das zuständige Amt meldeten. Jährliche Meldungen am Ende des Schuljahres sollten diesen exzessiven und unberechtigten Vollstreckungshandlungen ein Ende setzen.

Die Einreichung der Absichtserklärung an das Department of Education entbindet den örtlichen Schuldistrikt von dem administrativen Prozess, ein Hausunterrichtsprogramm anzufangen und weiter zu führen. HSLDAs Erfahrung war, je weniger die zu Hause Unterrichteten mit dem örtlichen Schuldistrikt zu tun haben, desto weniger rechtliche Probleme haben sie.

Briefe

TBC,

Bloß ein Dankeschön für den Artikel „Eine Hilflose Generation“, der für uns große Bedeutung hatte. Ich fand ihn völlig richtig so und sehr fesselnd, dass ich in der Tat von meinen vielen Unzulänglichkeiten bei der Erziehung meiner beiden Töchter (nun erwachsen) überführt wurde, aber noch wichtiger, wie ich den Rest meines Lebens von jetzt an leben sollte. Dieser Artikel war so wichtig für mich, dass ich ihn meinem Boss sandte (er ist sicherlich Christ), aber wir müssen alle aufwachen und uns emsig darum kümmern, was Gott will und nicht, was… wir wollen. Danke Ihnen! SM (TX)

Lieber Dave, T.A. und Belegschaft,

Der Berean Call Dienst war für mich über die Jahre so ein wunderbarer Segen. Ich wurde etwa in der Zeit gerettet, als er anfing…. Als ich gerettet wurde, betete ich zu Gott, mir zu helfen, nicht getäuscht zu werden. Der Herr hat dieses Gebet beantwortet, indem er mir zahllose Hilfen für mein Bibellesen gegeben hat, wie Die Verführung der Christenheit von Dave Hunt…. Um es kurz zu machen, der Berean Call hat viele meiner Fragen beantwortet und viel von dem, was ich glaube, bestätigt. Meine Gegend hat eine große, römisch-katholische Population – zumeist Iren – und auch viele Mormonen…. Ich preise Gott für Sie alle und bete oft für diesen wunderbaren Wächterdienst. Gott segne Sie alle. BS (OR)

Gott segne Euch, TBC

Vor etwa 20 Jahren schrieb ich an TBC wegen der Verhaltensprobleme meines Sohnes, und wie eine Gemeinde mich zu einem Seelenklempner sandte, um Hilfe für meinen Sohn zu bekommen. Was ich von TBC erhielt war ein absolutes Nein. Ich wusste es bereits in meinem Herzen… warum sollte ich zurück zur Welt gehen (in die falsche Richtung), um Hilfe zu erhalten?

Meine Einstellung der Gemeinde und Pastoren gegenüber wurde sehr ablehnend, und ich endete ohne jede Hilfe, aber Gott macht etwas Erstaunliches. Während all dieser Jahre der Prüfungen und extremen Beschwernis befreite uns Gott. Mein Sohn wird dieses Jahr den Abschluss im Bibelcollege machen [und er und seine Verlobte] beten um Führung vom Herrn für ihre Pläne, nach Taiwan zu gehen….

Der Herr hat mich mit meinem eigenen Brotladen gesegnet und ich händige an meine Kunden umsonst Bibeltraktate wie auch Ihre Artikel aus. Mein Laden ist zum Missionsfeld genau hier in [meiner Stadt] geworden und ich bin immer noch erstaunt, wie Gott diese Dinge in meinem Leben bewirkte. Ich bade die Folgen meiner schlimmen Fehler und Sünden aus, aber ich bin so glücklich und gebe Acht, die Schrift nicht mit irgendwas anderem zu vermischen. Meiner Meinung nach ist es entweder das Wort oder die Welt – sie können nicht beides haben und im Sieg wandeln.

Danke für ihre Ehrlichkeit und dass sie mir sagten, Gott um Hilfe zu bitten… In meiner kurzen Zeit, in der ich den Herrn kenne, habe ich gelernt, wenn ich Hilfe brauche, immer erst Gott zu fragen, und wenn man Rückmeldung oder Unterstützung braucht, zu einer von der Bibel abhängigen Person zu gehen, und dann mit diesem Rat gleichermaßen zu Gott zurück zu kommen. Nur Jesus kennt unsere wahren Qualen und Nöte. Wenn Er uns retten kann, kann Er uns auch helfen! YM (NY)

Lieber T.A.,

Ihre Botschaft in Finger Lakes war ein Volltreffer! Leiden ist ein Teil unseres Wandels mit dem Herrn. Es lässt den Feind verstummen, wenn wir es geduldig ertragen! Preis Gott für Ihr eigenes Zeugnis vom Leiden. TH (NY)

Lieber Mr. Hunt und Mr. McMahon,

Vielen Dank für all die geistliche Ermutigung und Erbauung, die ich vom Berean Call erhalte. Mr. McMahon, ich kam auch aus dem Katholizismus. Ich war Messdiener in Deutschland und half dem Priester während der Messe. Ich erinnere mich, wie ich dem Priester meine Sünden bekannte und fünf Ave Maria dafür betete, wie es der Priester verlangte (wir Jungs wetteiferten darum, wer am schnellsten beten konnte).

In den 1950ern kam ich nach Amerika und verbrachte während des Koreakonflikts drei Jahre in der US Armee. Das amerikanische Mädchen, das ich heiratete, als ich diente, nahm mich in die Gemeinde mit, damit ich das Evangelium hörte, und der Herr rettete mich gnädig.

Danke Ihnen so sehr – der Herr hat Sie sicherlich in meinem Leben verwendet. WH (NC)

Liebe Brüder,

Ich bin extrem dankbar für die kostenlosen Ausgaben des Berean Call, die Sie mir über die Jahre zugesandt haben. Ich bin ein enthusiastischer Gläubiger an Christus. Ich war die vergangenen 14 Jahre eingesperrt. Ich hatte an jeder Ausgabe von TBC Freude und bin durch Ihre Lehren immens gewachsen. Ich schreibe Ihnen, um Sie wissen zu lassen, dass ich durch „Die Zeugen warnen“ und „Die Drei Elemente des Evangeliums“ in der Februarausgabe überaus gesegnet wurde. Ich hatte neulich den Mut, meinem Cousin gegenüber Zeugnis abzulegen… (Ich betete um Mut und Erfüllung mit dem Heiligen Geist… und der Herr beantwortete meine Gebete). Ich zeigte ihm das Evangelium, wobei ich viele der Schriftstellen verwandte, die in [diesen] Artikeln aufgeführt waren [obgleich ich den Rundbrief erst danach erhielt]. Ich werde jetzt eine Kopie dieser Artikel an meinen Cousin senden…. Nochmal danke für Ihre Arbeit und Ihr Festhalten an der Wahrheit, wie sie in Gottes Wort verkündet wird – ohne Kompromisse! Ich freue mich, Sie in der Ewigkeit zu sehen. GP (NY, Gefangener)

Lieber Bruder Dave,

Ich schreibe, um Ihnen für all die Zeiten zu danken, wo Sie eine Warnung an den Leib Christi schickten. Danke, dass Sie sich die Zeit nehmen, Nachforschungen über die falschen Lehren, die sich in die Gemeinde einschleichen, anzustellen und zu lehren. Danke für Ihre Treue für solch ein schwierige Aufgabe (1 Timotheus 1,12). Ich grüße Sie. FB (Email)

Lieber Dave,

Seit vielen Jahren nun habe ich den Berean Call erhalten. Ich habe Ihnen nie geschrieben, wie viel mir ihr Rundbrief bedeutet hat…. Zurück in den 1980ern waren wir Mitglieder einer soliden Baptist Church. Ich ging früh in den Ruhestand… und Gott berief mich in den Dienst. Die vergangenen vierundzwanzig Jahre arbeitete ich als freiwilliger Gefängnisgeistlicher hier in Ohio.

Wie Sie sich vorstellen können, werden die Männer im Gefängnis mit allen Sorten von falschen Lehren und Konzepten bombardiert. Der Berean Call war eine Quelle verlässlicher Information und Hilfe gewesen, die mich in Lehre und Predigt geleitet hat, wie auch bei der Seelsorge. Ich habe Männern und Frauen in Gefängnissen in den ganzen USA geschrieben und manchen in anderen Ländern. Der Herr hat [den Rundbrief] verwendet, um mir zu helfen, es in echter Reinheit mitzuteilen. JK (OH)

Hallo Leute,

Nur eine Notiz… um meine Glückwünsche an Tom für seine Rundbriefartikel „Eine Hilflose Generation“ weiterzureichen. Dies ist ein brillantes Schriftstück, das in jeder Hinsicht das Wesentliche trifft. Ich werde ihn vielen Leuten hier weitergeben, die diese Einsicht lesen müssen, die Tom für ein sehr großes Problem aufbringt. Biblische Ungebildetheit ist hier weit verbreitet, und die Gemeinden hier sind voll von Leuten, die sich einfach nicht bemühen, die Schrift selbst zu studieren und heute bemühen sich sogar wenige, eine Bibel bei einer Gemeindeversammlung in der Hand zu haben. Ich vermute, es ist keine unvernünftige Ansicht, dass die Leute, die „predigen“, sie selten benutzen, außer für ein paar Verse, die eine Einleitung zu einer Ermahnung darstellen, die im Allgemeinen einige Lieblingspunkte berühren anstatt solide biblische Lehre…. Für mich war es ein großes Privileg, Tom neulich [hier] reden zu hören… und ihn zu treffen. Ich bete, dass der Herr Dave in Seinem perfekten Frieden in dieser Zeit bewahren wird. RN (Neuseeland)

TBC,

Ich habe noch nicht entschieden, ob ich Kalvinist bin oder nicht, aber [Ihr] Argument ist einfach bloß schrecklich. So zu verfahren, als ob die ganze Bibel und all ihre Konzepte so einfach sind, dass ein Kind sie verstehen kann, ist lächerlich. Wenn es so wäre, würden Sie keine Kolumne haben, oder würden Sie? Ja, jeder kann die Grundlagen der Erlösung verstehen – dass wir Sünder sind und einen Retter benötigen, und Christus hat dies durch Glauben bereitgestellt. Aber der Kalvinismus ist eines jener schwer zu verstehenden Konzepte. Ich stimme ihnen jedoch zu, dass es nicht Jahre brauchen sollte, ihn zu verstehen, aber es ist auch nicht leicht. BF (Email)

Mr. Hunt,

Ich habe ihre Videos auf YouTube gesehen und erhalte ihre Email Rundbriefe…. Für mich selbst und für mehrere meiner Freunde aus der Gemeinde sprechend, möchten wir Ihnen einfach für ihren wunderbaren Dienst danken. Nachdem wir Ihre Onlinemedien mehrere Jahre lang verfolgt haben, haben Sie unsere Bewunderung und Vertrauen errungen. Welche Ehre ist es, Sie einen Bruder in Christus zu nennen! DA (OR)

Lieber Bruder Dave,

Ich schreibe diese kurze Notiz, um Ihnen ergebenst für Ihren Dienst zu danken. Ich habe Ihre Bücher und Artikel seit längerer Zeit gekauft und verteilt…. Wir trafen uns zuerst vor vielen Jahren in Niagara Falls. Wir haben auch das Bend, Oregon Büro besucht. Sie und ich stimmen bei der Souveränität Gottes Streitfrage (Kalvinismus) nicht überein, aber ich freue mich, wenn wir zusammen in der Herrlichkeit sind. Danke Ihnen für Ihren treuen Dienst. VC (Kanada)

TBC,

Ich habe soeben „Israel ausradieren“ von T.A. McMahon und „Propheten, die in meinem Namen Lügen verkündigen“ von Paul Wilkinson [Januar 2012] gelesen… Ich bin beunruhigt durch den plötzlichen Anstieg von antiisraelischer und antisemitischer Haltung in unserer Nation und besonders unter so genannten Christen…. Während die „christliche“ antisemitische Bewegung uns zu überzeugen sucht, dass sie nur gegen eine „Nation Israel“ ist, die nach ihrer Behauptung illegitim ist, haben sie kein Problem, den islamischen Kosovo im christlichen Jugoslawien zu etablieren…. Ich kann die deutliche Lehre der Schrift in Bezug auf Israel nicht ignorieren, einschließlich Römer 11. Die Ersatztheologie basiert nicht auf der klaren Lehre der Schrift; sie beruht auf der Re-Interpretation der Schrift. Der Antisemitismus ist bloß eine weitere Facette der Fäulnis, [welche das] heutige Christentum infiziert. AB (WY)

Liebes TBC,

Ich stieß auf Dave Hunts Buch Verteidigt den Glauben in einem Secondhandladen in meiner Heimatstadt, der von der American Cancer Society geführt wird. Ich entdeckte auch die DVD Israel, Islam, and Armageddon unter einer Anzahl von Produkten, die von Publisher’s Clearing House annonciert wurde, einer wohlbekannten Lottoorganisation, die eine breite Vielfalt verschiedener Produkte verkauft. Ich war erstaunt, ein Werk von Dave Hunt von einer solchen Organisation annonciert zu sehen.

Gott scheint wahrlich sogar an Orte vorzudringen, die niemand erwarten würde. Möge Gott die Werke und Produkte Ihres Dienstes verwenden, um so viele Leute wie möglich für Christus zu erreichen und die Jünger Christi zu inspirieren, auf die Schrift als ihre grundlegende und endgültige Autorität in jedem Teil ihres Lebens zu schauen, standhafter im Glauben zu werden, mutig in ihrem Zeugnis für den Herrn, den Glauben und die Autorität der Schrift zu verteidigen, ein frommes Leben zu führen und Gottes Willen und Ziel für ihr Leben ausfindig zu machen, B&SE (Email)

Liebes TBC,

Ich preise Gott für den Berean Call. Dave und T.A. zuzuhören, wie sie über die Bibel sprechen, hilft mir, das Hauptaugenmerk auf die Bibel zu richten und zu wissen, dass sie alles hat, was ich je benötigen werde; natürlich teilt mir das die Bibel bereits mit, aber was ich bei diesem Dienst liebe ist, dass der Fokus immer auf dem ist, was das Wort Gottes sagt. Ich liebe Sie alle, weil Sie Gottes Wort treu sind und die Wahrheit sorgfältig verteidigen und nicht in Ihrem Glauben wanken. Ich möchte für meine Familie und mich dasselbe – dass wir feststehen, stark und treu zu Gottes Wort, egal wie der Druck von der Welt und sogar innerhalb der Kirche ist. Gott segne Sie alle. JW (Email)

Liebes TBC,

Ich war seit der Mitte der 80er, als Dave Hunt in der John Ankerberg Show auftrat, ein Anhänger von ihm und seinen gelehrten Nachforschungen…. Mr. Hunt hat furchtlos und erfolgreich jene besonders widerwärtigen Fernsehevangelisten bloßgestellt, die den Unkundigen berauben und alle jene falschen Religionsführer, die das Evangelium von der Gnade Gottes unverhohlen für Geld kompromittiert haben, doch dies in Jesu Namen tun! JS (WI)

TBC Notizen

Die Herrschaft der Verwirrung bekämpfen

Ich bilde es mir wohl nicht ein, dass die Dinge in der Christenheit verwirrender werden. Bestimmt hat die Medienexplosion zu diesem Umstand beigetragen. Es war so, dass jeder, der seine theologische Perspektive kommunizieren wollte, nach vielfacher Ablehnung durch christliche Verlage, Geld von einem reichen Onkel borgen und diesen Betrag einer Firma übergeben musste, die das Buch drucken würde, wenn der Autor zustimmte, viele Tausende von Exemplaren zu kaufen. Nach einem Jahr oder so, hauptsächlich dank den andauernden Beschwerden der Frau des Autors (dass sie den Platz in ihrer Garage wieder haben wollte, um ihr Auto zu parken), würde er dann traurig die Bücher zur nächsten Müllkippe befördern. Das war die Glanzzeit des Selbstverlags. Mit all diesen Problemen schränkte sie dennoch potentiell weitverbreitete theologische Verwirrung ein.

Dank (und nein danke) dem Internet und dem leichten Zugang zu religiösen Web- und Blogseiten herrscht nun heute die Verwirrung weltweit. Keine Speicherprobleme oder finanzielle Einschränkungen. Keine Einschränkungen auch der Häresie.

Die gute Nachricht ist, dass das Gegenmittel gegen die Verwirrung ziemlich einfach ist. Einfach aber nicht leicht. Es verlangt eine disziplinierte Diät täglicher Schriftlese und dann ausleben, was gelesen wird. Wenn ein Gläubiger sich für seine Aufnahme des Wortes Gottes auf eine Sonntagspredigt und vielleicht eine Bibellehre während der Woche verlässt, kann seine geistliche Gesundheit wahrscheinlich mit jemandem verglichen werden, der einmal oder zweimal die Woche eine Mahlzeit zu sich nimmt. Satan und seine Lakaien, die Cheerleader der Verwirrung, lieben es, in den Ring mit geistlich unterernährten und anämischen Gläubigen zu treten – sie sind leichte Beute.

Entzug des Wortes bekämpft man durch gesunde Wort Ernährung. Dies ist der einzige Weg, im Glauben standhaft und fruchtbringend zu bleiben.

T.A. McMahon Executive Director

Dave Hunt Classics

Prophetie & Politischer Aktivismus

Friedliche Worte und Provokative Taten

Ein Auszug aus Countdown to the Second Coming

Trotz des Terrorismus und heraufziehender Kriegswolken im Nahen Osten scheint die Aussicht auf einen Frieden, wie ihn die Welt nie gekannt hat, eine realistische Hoffnung zu sein. Dass die Nationen der Welt tatsächlich vielleicht ziemlich bald einen noch nie dagewesenen internationalen Frieden errichten werden, ist gewiss, weil die Bibel seit Tausenden von Jahren einen falschen Frieden in den letzten Tagen vorhergesagt hat.

Diese Zeit des Friedens wird prophezeit, jedoch nicht mit Freude, sondern mit Bedauern, denn die Propheten verkündeten, er würde einem Holocaust vorangehen, der das Überleben allen Lebens auf diesem Planeten bedrohen würde. Warum? Die Antwort auf diese Frage umfasst die gesamte Thematik der Bibel, die in der Tat das Kommen von zwei Perioden globalen Friedens prophezeit. Die erste wird für eine Zeit unter dem Antichristen realisiert werden, die zweite wird errichtet werden bei der Rückkehr von Jesus Christus in Macht und Herrlichkeit, um diesen Planeten zu regieren, wo Er so grausam abgelehnt und gekreuzigt wurde,.

Die kriegsmüden Einwohner werden die erste Friedensperiode ekstatisch begrüßen, überzeugt, dass das Millennium angebrochen ist. Und für eine Zeit wird es den Anschein haben, dass die ökonomischen, sozialen und ökologischen Probleme der Welt gelöst sind. Dies wird sich jedoch als große Täuschung herausstellen. Biblische Propheten haben gewarnt, dass dieser falsche Friede (nachdem Christus Seine Gemeinde in der „Entrückung“ in den Himmel geholt hat) die Große Trübsal ankündigen und ihren Höhepunkt sieben Jahre später im zerstörerischsten Krieg der Erdgeschichte erreichen wird – Armageddon! In düsterer Offenbarung verkündete der Apostel Paulus:

Wenn sie [die Welt, nicht wahre Christen] sagen: Friede und Sicherheit! dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, gleichwie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen. (1 Thessalonicher 5,3)

Auf der einen Seite scheint es unbegreiflich, dass der endlich erreichte internationale Friede das Vorspiel zur Katastrophe werden sollte. Doch was sonst könnte aus einem „Frieden“ resultieren, der durch den Antichristen geschlossen wurde? Wie immer, so auch heute, verfolgen die Führer der Welt ihre Verhandlungen unter sich in äußerster Missachtung der wesentlichen Rolle, die vom Friedensfürst Jesus Christus gespielt werden muss. Wenn die Menschheit durch ihre eigenen Anstrengungen einen gerechten und dauerhaften Frieden errichten könnte, würde es die Bibel widerlegen – welche verkündigt, dass der wahre Friede nur durch Jesus Christus kommen kann, der auf der Erde regiert. In der Tat sind alle solche humanistischen Versuche durch die dem Menschen innewohnende Sündhaftigkeit zum Scheitern verurteilt.

Wo sind die Stimmen des wahren Friedens?

Schlagen wir vor, dass die Führer der Welt nicht einmal den Versuch unternehmen sollten, einen globalen Frieden zu erzielen? Natürlich müssen sie es versuchen. Aber jene, die keine Christen sind, erkennen, getrieben durch die Notwendigkeit, jedes mögliche Mittel zu verfolgen, um den Frieden zu erlangen, die Vergeblichkeit ihrer Anstrengungen nicht. Christliche Politiker natürlich sind auch gezwungen, sich ihren säkularen Kollegen beim Verfolgen des Weltfriedens anzuschließen. Zur selben Zeit müssen sie feierlich und deutlich dem Rest der Welt erklären, dass die einzige, wahre Hoffnung für globalen Frieden darin besteht, Buße zu tun, weil sie Gottes Gesetze missachtet haben, dann Jesus Christus, der für die Sünden der Welt gestorben ist, als Retter anzunehmen,  und Ihn dann zu bitten, zurück auf diese Erde zu kommen, um zu herrschen.

Wo sind die christlichen Politiker mit dem Mut, dies zu tun? Und wenn sie es täten, wer würde zuhören? Voll für Christus ohne jeden Kompromiss zu stehen, würde die Karriere jedes Politikers beenden.

Petrus erklärte den ersten, heidnischen Bekehrten nach Christi Wiederauferstehung, dass der Friede durch Jesus Christus gepredigt werden musste (Apostelgeschichte 10,36). Für die meisten der heutigen Christen ist dies ein radikaler Gedanke. Welcher Pastor oder Evangelist im Radio oder Fernsehen heute predigt globalen Frieden durch Jesus Christus? Paulus verkündete, dass dieser Friede sowohl „euch, den Fernen [Heiden], und den Nahen [Juden]“ (Epheser 2,17) gelte – und dass dieser Frieden nur möglich war, weil Christus für die Sünden der Welt gestorben war (2 Korinther 5,18.19).

Jene, die sich aufmachen, internationalen Frieden durch eine Weltregierung zu errichten, über die zu regieren der Herr Jesus Christus nicht eingeladen ist, sind notwendigerweise auf der Seite des Antichrist. Sie bereiten die Welt für seine Herrschaft vor, ob sie diese Tatsache erkennen, anerkennen oder nicht. Das ist die Gefahr, die alle irdischen Anstrengungen, internationalen Frieden und Einheit zu etablieren, begleitet.

Die Täuschung der Ökumene

Es gibt nur zwei Personen, die absolute Herrschaft über diese Welt ausüben werden. Die erste ist der Antichrist und die zweite ist der Herr Jesus Christus. Jede Person muss sich zwischen diesen beiden Antagonisten und ihren unvereinbaren Reichen entscheiden. Es gibt keinen neutralen Boden.

Wer vorschlägt, wir könnten die Vorstellung, Christus werde zurückkehren, um über den Planeten Erde zu herrschen, als das Symbol irgendeiner „geistlichen Wahrheit“ beibehalten, die für alle Religionen geeignet ist, bestreitet die eigentlichen Grundlagen des christlichen Glaubens. Das Christentum gründet sich auf die Ansprüche, die Christus über Sich machte und die Augenzeugenberichte über Sein Leben, Tod und Auferstehung, wie sie im Neuen Testament als unbestreitbare Erfüllung von alttestamentlichen Prophezeiungen berichtet werden. Die Unterscheidungen, die das Christentum einzigartig machen, sind mit anderen religiösen Ansichten nicht in Einklang zu bringen und jeder Versuch von ökumenischer Einheit ist eine Ablehnung des biblischen Christentums. Mit der Besonderheit des Christentums im Einklang stehend lehrt die Bibel auch, dass der Friede in diese Welt nicht durch den Triumph der Lehren Christi kommen wird, sondern nur durch Seine persönliche Rückkehr, um von Jerusalem aus zu herrschen. Tatsächlich können Seine Lehren nicht von Ihm getrennt werden. Dies war die eigentliche Herausforderung, mit der Jesus die jüdischen Religionsführer in Seinen Tagen konfrontierte.

Ihr erforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben; und sie sind es, die von mir Zeugnis geben. Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, um das Leben zu empfangen. (Johannes 5,39.40))

Wie erdreistet sich jemand zu denken, eine Welt, die für das Gericht reift, könne durch Christen gerettet werden, die in politischem / sozialem Aktivismus mit den Anhängern aller Religionen und mit Humanisten und Atheisten zusammenarbeiten! Die Schrift sagt wiederholt, dass nichts als die persönliche und physische Rückkehr Christi auf diese Erde ihrer Schlechtigkeit und ihrem Leiden ein Ende setzen kann. Paulus erklärte, dass „die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Wehen liegt bis jetzt“, während sie die Befreiung ersehnt, die nur durch „die Offenbarung der Söhne Gottes“ kommen kann (Römer 8,19-22). Paulus macht sehr deutlich, was dies bedeutet. Erst wenn die Christen ihre unsterblichen Körper erhalten haben und mit Christus verherrlicht sind (Verse 23-25), und auf dieser Erde mit Ihm herrschen und regieren, wird die Erde von ihrem Chaos und Schmerz befreit.

Die letzten Tage vor der Rückkehr Christi sind in der Tat als eine Periode von zunehmendem Bösem, Irrtum und geistlicher Täuschung vorhergesagt, die sich sowohl in der Welt wie auch der Namenschristenheit manifestieren. Es gibt jedoch auch Anzeichen in der Schrift, dass Millionen von Leuten in den letzten Tagen auf der ganzen Welt Christus als Heiland und Herrn annehmen werden, und somit Seine Rückkehr beschleunigen. Viele von ihnen werden die unwahrscheinlichsten Kandidaten für die Erlösung sein – New Ager, Drogenabhängige, Gefängnisinsassen, Kommunisten, Moslems, Katholiken, die Armen und Ausgestoßenen der Gesellschaft – wie Christus im Gleichnis des großen Festmahles anzudeuten schien:

Da wurde der Hausherr zornig [auf die, welche seine Einladung annahmen aber nicht zu dem Fest kamen und versuchten ihren Widerwillen mit lahmen Entschuldigungen zu vertuschen] und sprach zu seinem Knecht: Geh schnell hinaus auf die Gassen und Plätze der Stadt und führe die Armen und Krüppel und Lahmen und Blinden herein!

Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, wie du befohlen hast; es ist aber noch Raum da! Und der Herr sprach zu dem Knecht: Geh hinaus an die Landstraßen und Zäune und nötige sie hereinzukommen, damit mein Haus voll werde!

Evangelikale neigen dazu, das Evangelium ausschließlich als Heilmittel für persönliche Sünde und zur Beschaffung eines ewigen Heimes im Himmel. Vorzustellen. Sie vernachlässigen es üblicherweise, es als Gottes Mittel zu verkündigen, Frieden auf diesen aufgewühlten Planeten zu bringen, wie es die Engel bei der Geburt Christi machten, und auch die Urgemeinde. Es ist die Pflicht jedes christlichen Politikers, ob Präsident, Botschafter oder mit anderer Funktion, der gesamten Welt sehr deutlich zu machen, dass jede menschliche Anstrengung, den Frieden zu erzielen, vergeblich ist, es sei denn, Jesus Christus wird zurück auf diese Erde eingeladen, um in den einzelnen Herzen und über alle Nationen zu regieren.

Aktuelle Ereignisse durch die Schrift betrachten

Bei der Bewertung der vor kurzem erfolgten Einführung neuer Freiheiten in den kommunistischen Nationen und verbesserten Beziehungen mit dem Westen ist aus der Perspektive der biblischen Prophetie extreme Vorsicht anstatt der populären Euphorie angebracht. Wir getrauen uns nicht, die Führung der Schrift bei der Bewertung aktueller Ereignisse zu vernachlässigen. Und wenn wir auf Gottes Wort achtgeben, werden wir sehen, dass das, was wir in zunehmendem Maße auf der ganzen Welt miterleben, sehr wohl nicht zur Lösung der Probleme der Menschheit, sondern zur größten Katastrophe der Geschichte führen kann.

Wieso können wir solch eine endgültige Erklärung abgeben? Ist es nicht gefährlich zu versuchen, aktuelle Ereignisse mit biblischer Prophetie in Übereinstimmung zu bringen? Das ist wohl wahr. Dennoch, sollte biblische Prophetie über die „Letzten Tage“ wirklich von Gott inspiriert sein, muss die Zeit kommen, wenn das, was die Propheten geschrieben haben, die aktuellen Entwicklungen beschreibt.

Der Euphorie von Millionen, die in Osteuropa und der ehemaligen Sowjetunion von der kommunistischen Herrschaft befreit wurden, folgte sofort das Elend einer sogar noch schlimmeren Armut. Die Unterdrückung durch die Regierung wurde durch zunehmende Gesetzlosigkeit, Einfluss von Kulten, Explosion von beginnender Unmoral, Korruption und Okkultismus ersetzt. Die östlichen Republiken erlebten eine islamische Übernahme mit dem einhergehenden Terrorismus. Wiederholt sich die Geschichte in endlosen Zyklen? Die humanistischen Hoffnungen für eine neue und bessere Welt finden anscheinend ihre Rechtfertigung in den verblüffenden Versprechungen der Technologie. Doch die biblische Prophetie bietet nüchterne Einsichten für jene, die sie beachten wollen.

William Manchesters fesselnde Biographie von Sir Winston Churchill konfrontiert uns mit unerfreulichen und beklemmenden Erinnerungen an Hitler – einem Mann, der extrem nahe daran war, der Antichrist zu sein, der die gesamte Welt eine Zeit lang mit seinen Friedensversprechungen täuschte:

Thomas Jones, der ein Vierteljahrhundert in White Hall ein und ausging, schrieb in seinem Tagebuch: „…alle Sorten Leute, die Hitler getroffen haben, sind überzeugt, er sei ein Faktor für Frieden….“

Als Lloyd George die Presse traf, nachdem er eine einstündige, vertrauliche Besprechung mit Hitler gehabt hatte, sagte er, er betrachte ihn als „den größten lebenden Deutschen….“

Arnold Toynbee… gleichermaßen fasziniert von dem Reichskanzler, erklärte, er sei „überzeugt von dessen Aufrichtigkeit, Frieden in Europa und enge Freundschaft mit England zu wünschen.“

Winston Churchill wurde von Hitler nicht getäuscht, aber er stand beinahe alleine mit seiner Warnung an die Welt, dass die wahren Absichten des Führers Europa in Krieg einhüllen würden. Wenn wir mit unserer heutigen klaren Sicht zurückblicken, scheint es unglaublich, dass die Spitzen der Gesellschaft jener Tage beinahe einmütig in ihrem Lob des irrationalen Halbgottes waren, der Deutschlands Führer geworden war, und in ihrer Zuversicht, dass der Frieden garantiert war. Die Täuschung war so gut wie universal. Doch der aufsteigende politische Star, den jedermann pries, war ein gefährlicher Größenwahnsinniger, der eines Tages seinen Platz unter den unmenschlichsten Monstern in der Geschichte einnehmen würde. Überdies hatte er seine bösen Absichten in Mein Kampf und anderen Schriften, sowie in seinen Reden von Anfang an frei heraus enthüllt. Doch die Welt hoffte so sehr auf Frieden um jeden Preis, dass beinahe keiner der schmerzlichen Wahrheit ins Auge sehen wollte.

So ist es heute. Wie Churchill in England ist Netanjahu einer der wenigen israelischen Führer, der von Arafats Versprechungen in Oslo nicht getäuscht wurde. Er schrieb: „…meine Partei und ich waren mit unserer Warnung, dass Arafat sein Wort nicht halten würde, praktisch isoliert…. Wir wurden weithin als Feinde des Friedens angeprangert…. Unser Argument war, dass die Übergabe von Gaza an Arafat sofort einen üppigen Terroristenschlupfwinkel schaffen würde….“ Natürlich hatte er Recht.

Die Geschichte hat immer wieder bewiesen, dass internationale Führer sowohl im Irrtum sein wie missverstanden werden können. Schlüsselereignisse können arg fehlgedeutet werden. Zusagen von Frieden und Sicherheit können nie gewisser erscheinen als dann, wenn die Welt tatsächlich gerade am Rande der Katastrophe taumelt. Auf der anderen Seite ist der weltweite Terrorismus trotz eines weiteren Golfkrieges immer noch unkontrolliert… und die fortdauernde Hoffnungslosigkeit in Israel könnte sehr wohl der notwendige Katalysator sein, den prophezeiten falschen Frieden zustande zu bringen. Die unvergessliche Stellungnahme von Tadschikistans UN Botschafter an der UN Notfallsitzung als Folge der Zerstörung am 11. September 2001 mag wohl prophetisch sein: „Nichts anderes in der Geschichte oder auch nur Vorstellbares könnte vielleicht die gesamte Welt vereinen wie dieses Ereignis.“ [Außer vielleicht eine andere nationale oder internationale Katastrophe, welche die politische Unterstützung für die globalistische Agenda, eine Neue Weltordnung zu etablieren, veranlassen würde.]

Leider ist die Wahrheit in der Politik beinahe unmöglich sichtbar zu machen – was es nur umso wichtiger macht, dass wir unterscheiden, was die Bibel sagt. Wenn es je eine Zeit gab, da wir Gott um Weisheit bitten und versuchen müssen, zu verstehen, was Sein Wort für unsere Tage prophezeit hat, dann ist es heute.

TBC Extra

Eine Rezension von Jonathan Cahns Buch THE HARBINGER – von Dave James

The Harbinger, von Jonathan Cahn, handelt von einer Reihe von Zeichen oder Omen, die sich in Amerika, angefangen mit dem Terrorangriff vom 11. September 2001, seiner Ansicht nach gezeigt haben. Der Autor glaubt, er habe ein altes Mysterium in Jesaja 9,9-10 entdeckt, was „alles vom 11.9. bis zum Zusammenbruch der Weltwirtschaft erklärt“.

Der übergreifende Zweck von The Harbinger besteht darin, Amerika zur Buße aufzurufen, weil es Gott seinen Rücken zuwendet und sich von den Grundlagen wegbewegt, auf die das Land gebaut wurde. Was dies betrifft, soll es auch vor den Gefahren vom Gericht Gottes warnen. Nicht nur ist dies eine berechtigte Botschaft, sondern eine, die verkündet werden muss.

Aufgrund von gravierenden Mängeln im ganzen Buch mögen jedoch die potentiellen Gefahren die Vorzüge wohl überwiegen. Viele der Sichtweisen und Vorstellungen des Autors, wie sie in The Harbinger vorgestellt werden, sind fehl am Platz und haben sowohl bedeutende exegetische wie theologische Probleme. Außerdem könnte das Buch seine Leser mit gravierenden Missverständnissen, wie man sachgerecht das Wort Gottes interpretiert und anwendet, zurücklassen. Nicht nur gelingt es The Harbinger nicht, in Jesaja 9,9 ein Geheimnis zu offenbaren, sondern trotz des sehr benötigten Aufrufs zur Buße stellt das Buch auch eine Gefahr für Gläubige und Ungläubige gleichermaßen dar.

Das Herz biblischer Hermeneutik ist die Verpflichtung zum Verständnis des wörtlichen Kontextes einer Stelle. Hier gerät Cahns These zuerst in Schwierigkeiten. Nichts im Kontext deutet überhaupt darauf hin, Jesaja oder der Herr beabsichtigten, man solle Jesaja 9,9 so verstehen, als ob es mit etwas anderem als dem Nördlichen Reich im achten Jahrhundert vor Christus zu tun hätte.

Auch wenn die Geschichte als „Romanliteratur“ kategorisiert ist, wird sie eingeleitet mit: „Was sie nun lesen werden, wird in Form einer Geschichte präsentiert, aber was in der Geschichte enthalten ist, ist wahr.“ Mit anderen Worten, das Buch vermittelt das, was Cahn für biblisch genau und historisch gegeben hält. Die Linie zwischen dem, was Tatsache und was Erzählung ist, ist jedoch überhaupt nicht klar.

Im Verlauf einer Zeitspanne werden die neun Siegel in The Harbinger dem Journalisten Nouriel Kaplan durch eine geheimnisvolle Figur gegeben, die nur als „der Prophet“ identifiziert wird. Kaplan und der Prophet sind die vorrangigen Figuren in dem Buch, zusammen mit einer dritten, unbedeutenderen Figur, Ana Goren, einer Verlagsmanagerin aus Manhattan, der Kaplan die Geschichte seiner Begegnungen mit dem Propheten erzählt.

Der Autor bestreitet, er würde für eine direkte Verbindung zwischen Israel und Amerika plädieren…. Doch an vielen Stellen gibt das Buch den sehr deutlichen Eindruck, dies seien mehr als bloße Parallelen, und es existiere eine direkte Verknüpfung. Beruhend auf dem, was im Buch deutlich ausgesagt wird, ist es schwierig, zu dem Schluss zu kommen, dies sei nicht genau das, was Cahn die ganze Zeit übermitteln wollte. Nachstehend finden wir bloß ein paar der zahlreichen Beispiel [aus dem Buch]:

[Ana Goren] „Was kann ein altes Geheimnis überhaupt mit dem 11. September zu tun haben?“

[Nouriel Kaplan] „Ein altes Geheimnis hinter allem, vom 11.9. über die Wirtschaft… den Immobilienboom… den Krieg im Irak… bis zum Zusammenbruch der Wall Street. Alles in genauem Detail.“

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[Der Prophet] „Die Assyrer sind die Väter des Terrorismus, und jene, die erbarmungslos das Unglück am 11.9. betonten, waren ihre spirituellen Kinder, eine weitere Verbindung zum Geheimnis, was Amerika mit dem alten Israel verbindet.“

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[Kaplan] „Wenn also das alte Geheimnis mit Amerika verbunden ist, dann muss der 11.9. irgendwie mit den Worten „wir wollen aufbauen“ verknüpft sein.“

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[Der Prophet] „Gut gemacht Nouriel. Was würden wir wohl in Washington DC zu finden hoffen?“

[Kaplan] „Eine Verbindung zwischen dieser Stadt und dem alten Gelübde“, sagte ich. „Irgendwie muss Jesaja 9,9 mit Washington DC verknüpft sein.“

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[Der Prophet] „Und alles bezieht sich auf Amerikas Kampagne, der Katastrophe vom 11.9. zu trotzen, wie er es mit dem Gericht des alten Israels verknüpft.“

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[Der Prophet] „Salomon war der König Israels. Washington war der erste Präsident der Vereinigten Staaten. Es gab da etwas in der Verbindung vom alten Israel mit Amerika, wie bei all den anderen Geheimnissen.“

Cahns Überzeugung von einer direkten, prophetischen Verbindung zwischen Jesaja 9,9 und den Vereinigten Staaten, könnte nicht deutlicher sein. Als solche bildet die Theorie des Autors über diese direkte Verknüpfung eindeutig die „Tatsachengrundlage“ für die ganze Geschichte.

[Bezug nehmend auf den dritten Vorboten vergleicht Dave James Jesajas Verwendung des Begriffs „Ziegelsteine“ (Jesaja 9,9) mit dem], was von den Gebäuden herabfiel, als die World Trade Center zusammenbrachen. Eingestürzte Ziegelsteine bedeuteten, dass das Nördliche Reich in Trümmern lag. So tragisch sie auch waren, bezogen die Angriffe vom 11.9. nur ein paar Gebäude mit ein, nicht eine ganze Stadt, geschweige denn eine ganze Nation. Und obgleich es eine Sicherheitslücke am Flughafen gab, war dies keine Lücke in der militärischen Verteidigung Amerikas, sogar wenn man den Angriff auf das Pentagon berücksichtigt. Das Muster, aktuelle Ereignisse in die Prophezeiung von Jesaja 9,9 zu zwingen, geht mit der Diskussion des Autors über die Ziegelsteine selbst weiter. Die gefallenen Ziegelsteine im alten Israel waren die Ruinen einer zerstörten Stadt, während die gefallenen Ziegelsteine beim Angriff auf das World Trade Center nur nebensächlich waren.

[Der Autor] vermerkt zu Recht, nationale Buße könne nur auf einer persönlichen Ebene stattfinden, wenn sich Leute einzeln Gott zuwenden. Aufgrund dessen ist Kapitel 21. „Ewigkeit“ wohl das bedeutendste im Buch. Die Herausforderung, geistlich auf den Tag des Gerichts vorbereitet zu sein, ist ziemlich deutlich, da der Prophet sagt: „Und niemand ist ausgenommen. Jeder muss vor Ihm stehen.“

Leider gibt es einige Probleme, die die Wirkung, die dieses Kapitel haben könnte, vermindern. Ein Gläubiger, oder sogar ein Ungläubiger, der… das Evangelium versteht, würde kapieren, worüber der Autor redet. Es gibt jedoch ein paar Dinge, die entweder nicht angegeben werden, oder vom Leser verlangen, „den Zusammenhang herzustellen“ – eine schwierige Aufgabe, wenn man zuvor nicht dem Christentum ausgesetzt war…. Cahn beschreibt, was man tun muss, um gerettet zu werden: [Der Prophet:] „Indem man empfängt… loslässt… das alte Leben beendet und ein neues anfängt. Durch Entscheiden… Öffnen des Herzens, um das zu empfangen, was man nicht fassen kann – die Gegenwart… Barmherzigkeit… Vergebung… Reinigung… die unendliche Liebe Gottes.“

Es wird jedoch nie erklärt, dass man durch einfachen Glauben „empfängt, loslässt, sich entscheidet oder sein Herz öffnet.“ Weder der Glaube an Christus noch an Christus zu glauben, noch Ihm für die eigene Errettung zu vertrauen werden je diskutiert. Jemand ohne biblischen Hintergrund würde nicht verstehen, was der Prophet meint, wenn er vom Teilhaben am unendlichen Opfer spricht. Leider wird das Evangelium beinahe inmitten der vielen Worte verschleiert, während die Dinge, die es weit deutlicher hätten machen können, fehlen.

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Dies ist ein gekürzter Auszug. Der ganze Artikel findet sich hier.

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.

Kontakt: wolfgang.hemmerling@freenet.de