THE BEREAN CALL

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August 2012

Sind wir zu “negativ”?

Dave Hunt

Daher ermahne ich dich ernstlich vor dem Angesicht Gottes und des Herrn Jesus Christus, der Lebendige und Tote richten wird, um seiner Erscheinung und seines Reiches willen: Verkündige das Wort, tritt dafür ein, es sei gelegen oder ungelegen; überführe, tadle, ermahne mit aller Langmut und Belehrung! – 2 Timotheus 4,1-2

Ursprünglich im Oktober 1991 veröffentlicht

Gegen jene, die die Gemeinde vor unbiblischen Lehren und Praktiken warnen, haben Kritiker seit langem den Vorwurf erhoben, „teilend“ und „negativ“ zu sein,. Ich erwäge solche Anschuldigungen im Gebet, denn in meinem Herzen hege ich dieselbe Sorge. Ich möchte eigentlich bloß das Evangelium predigen und die Kontroverse hinter mir lassen, die solch ein unwillkommener Teil meines Lebens geworden ist. Doch beim Predigen des reinen Evangeliums muss man es sorgfältig von den geschickten Fälschungen unterscheiden, die ringsum sind.

Wie fahrlässig wäre es, die Schafe nicht vor vergiftetem Weideland und falschen Hirten zu warnen, die Lügen im Namen der Wahrheit vorantreiben. Doch die Chancen sind niederschmetternd. Norman Vincent Peales Magazine zum Beispiel haben monatlich 16 Millionen Leser, ein Vielfaches unserer kleinen Auflagenhöhe! Das Fleisch wird schwach vor Ermüdung und Frustration. Warum also sollten wir mit einer Aufgabe weitermachen, die so vereinsamend und belastend ist? Ja, woher kommt diese brennende Leidenschaft?

Es gibt Gott sei Dank die vielen, aufmunternden Briefe von denen, die ihre Liebe, Unterstützung und Gebete zeigen. Es gibt auch das ernsthafte „Dankeschön“ von Tausenden, die von den Täuschungen und der Gebundenheit an falsche Evangelien befreit wurden – vom Katholizismus und „christlicher Psychologie“ bis zu positivem oder Möglichkeitsdenken und positivem Bekenntnis. Doch sogar ohne solche Aufmunterung würden wir angehalten sein, weiterzumachen und würden Sie dazu drängen, dasselbe zu tun.

Jeremia wurde gehasst, schlecht gemacht, eingesperrt und mit dem Tode bedroht, weil er Buße predigte und vor Gottes drohendem Gericht warnte, während die „positiven Propheten“ Frieden und Wohlstand „durch ein Wort vom Herrn“ versprachen. Die allgemeine Meinung stand ihm entgegen. Er wurde so demotiviert, dass er erklärte, er werde nicht länger für Gott sprechen und nicht einmal Seinen Namen mehr erwähnen. Aber Gottes Wort war in seinem Herzen und brannte in seinen Knochen wie ein Feuer, so dass er reden musste (Jeremia 20). Ja, wir werden vor allem von Gottes Wort, das in uns brennt, angetrieben.

Gequält von den Anschuldigungen, „negativ“ zu sein, rufe ich zu Gott und wende mich an Sein unfehlbares Wort. Und was finde ich dort? Gerade die Botschaft, die zu predigen ich gezwungen bin! Christus selbst war weit „negativer“ als ich es je wagte. Er warnte beständig vor Gericht und Hölle, deckte Sünde auf, verlangte Buße, tadelte die Religionsführer und verklagte sie als Heuchler, getünchte Gräber, blinde Blindenführer, Narren. Ohne Zweifel würde er heute von den meisten christlichen Kanzeln und Medien verbannt sein!

Die Bergpredigt ist nicht dazu gedacht, das eigene „Selbstwertgefühl“ zu steigern. Sie ermutigt, geistlich arm zu sein, zu trauern, sanftmütig und barmherzig zu sein, und verheißt, dass jene, die Gott und seinem Wort treu sind, gehasst, verfolgt und verunglimpft werden (Matthäus 5). Aber sagte Jesus nicht, „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet“ (Matthäus 7,1)? Ist es deshalb nicht unbiblisch, einen christlichen Führer wegen irgendetwas Falschem zu beschuldigen? Im Gegenteil, Christus konnte nur gemeint haben, dass wir keine Motive richten sollten, denn er sagte uns klar, Lehre und Leben zu richten: „Hütet euch aber vor den falschen Propheten [d.h. Lehrern].... Darum werdet ihr sie an ihren Früchten [Leben] erkennen“ (Verse 15-20). Gewiss ruft Er uns dazu auf, falsche Lehren und Taten zu richten!

Als Paulus den Timotheus ermahnte, „verkündige das Wort“, erklärte er, um das zu tun, müsse er „überführen, tadeln, ermahnen mit aller Langmut und Belehrung“ (2 Timotheus 4,2). Paulus warnte „Denn es gibt viele widerspenstige und leere Schwätzer und Verführer…. Denen muss man den Mund stopfen [damit sie keine falschen Lehren verkünden]“. Er drängte Titus, „aus diesem Grund weise sie streng zurecht“ (Titus 1,10-13). Er sagte Timotheus „Die, welche sündigen, weise zurecht vor allen [d.h. öffentlich], damit sich auch die anderen fürchten“ (1 Timotheus 5,20). Eine solche scharfe Zurechtweisung erfordert eindeutig ein Richten, das Christi Verbot nicht verletzt. Tatsächlich gebot Er dies und die Apostel praktizierten es – ein Richten, das Satan hasst, weil es seine Lügen enttarnt.

Der Internationale Genozid Vertrag, den Präsident Reagan im November 1988 unterzeichnete, macht den Versuch zum Verbrechen, irgendjemandem von einer anderen Religion zu bekehren zu suchen oder anzudeuten, dass seine Überzeugungen falsch sind. Es wird bald ein schweres Verbrechen sein, Homosexualität Sünde zu nennen. Der Tag wird kommen, wo es uns zum Schutz von „Minderheitsrechten“ per Gesetz verboten sein wird, das Evangelium zu predigen, ausgenommen in sehr „positiver“ Weise. Leider richtet sich ein Großteil der evangelikalen Gemeinde bereits danach.

Es reicht nicht, einfach „die Wahrheit zu verkünden“, wenn es Lügen gibt, die sie so gut fälschen, dass viele den Unterschied nicht sagen können. Es ist sowohl logisch wie schriftgemäß erforderlich, die heutigen bösartigen, falschen Evangelien bloßzustellen und zu widerlegen. Doch wenn man das macht, stellen sich Gemeindeführer entgegen und man wird von den meisten Plattformen ausgeschlossen. Ich bin sogar von solch evangelikalen Sendern wie Moody Radio verbannt, damit ich nicht den Humanismus, den sie im Namen der „christlichen Psychologie“ vorantreiben, bloßstelle. Warum erlauben sie keine offene Diskussion lebenswichtiger Streitfragen vor der ganzen Gemeinde? Machen sich Gemeindeführer Sorgen um die Wahrheit – oder schützen sie ihre eigenen Interessen?

„Christliche Psychologie“ mag vielleicht eine gewisse Zeit helfen, aber sie unterminiert unseren wirklichen Sieg in Christus, indem sie Sünde zur „psychischen Erkrankung“ umdefiniert. Diese Häresie inspirierte eine Vielzahl neuer Begriffe wie obsessives-zwanghaftes Verhalten, dysfunktionale Familien, Sucht – und in jüngerer Zeit die zunehmend populären Co-Abhängigkeitsmythen und Zwölf Schritte Programme, hervorgebracht durch die Anonymen Alkoholiker. In 12 Steps to Destruction erklären die Bobgans, dass Bill Wilson, Begründer von AA, sein System auf eine revolutionäre neue Theorie gründete: Trunkenheit sei kein „moralischer Fehler“, sondern eine entschuldbare „Krankheit“: Wilson war erleichtert zu erfahren, dass er ein „Alkoholiker“ war – zu seiner Zeit ein neuer Begriff.

Diese Lüge ausweitend, haben „christliche Psychologen“ alle Arten von Verhaltensweisen, die Jesus, der Große Arzt, als Sünde diagnostiziert hat, zur psychischen Erkrankung umdefiniert. John MacArthur berichtet, wie er einen Anruf einer Frau in einer Radiosendung „christlicher Psychologen“ gehört hat, die zugab, sie könne nicht damit aufhören, Sex mit allen möglichen Leuten zu haben. Ihr wurde gesagt, ihr Problem käme von einer herrischen Mutter und einem Angsthasen als Vater, es sei eine „Sucht“, die jahrelange Therapie zur Heilung erfordern könnte. So viel zu der Aufforderung Christi: „Geh hin und sündige nicht mehr“ (Johannes 8,11). Gott nicht zu gehorchen ist nicht länger Sünde, wenn man einen Zwang oder Sucht hat oder eine traumatische Kindheit hatte.

In seinem Buch Our Sufficiency in Christ schreibt MacArthur: „Die Tiefe, zu der geheiligte Psychotherapie sinken kann, ist wirklich ziemlich tief. Eine Lokalzeitung brachte neulich einen Leitartikel über eine 34 Bettenklinik heraus, die in Südkaliforniern eröffnet wurde, um ‚christliche Sexsüchtige‘ zu behandeln. Laut dem Artikel ist die Klinik mit einer großen, wohlbekannten protestantischen Gemeinde dort verbunden.“ Mehrere führende „christliche Psychologen, die ein Interview für den Artikel gaben, „spotteten über die Kraft von Gottes Wort, ein Herz zu verwandeln und die Gebundenheit an sexuelle Sünde zu brechen“. Der Direktor erklärte, sein Behandlungszentrum würde dazu dienen, viele Christen zu retten, die gelehrt wurden, „die Bibel sei alles, was man braucht“. Doch das behauptet die Bibel selbst, und die gesamte Gemeinde glaubte es 1.800 Jahre lang bis zum Auftreten der christlichen Psychologie.

Im The Journal of Biblical Ethics in Medicine warnt Dr. Robert Maddox, „alle Arten von Sünde… von Völlerei bis Unzucht, vom Diebstahl bis zur Brutalität… würden als Krankheit bezeichnet, und sollten mit chemischen, elektrischen und mechanischen Behandlungen geheilt werden“. Die Bobgans zitieren auch aus dem Buch Heavy Drinking: The Myth of Alcoholism as a Disease von Professor Herbert Fingarettes von der University of California: „Ich verstehe einfach nicht, warum eine Gemeinde sich der Vorstellung von Krankheit anschließen würde… [es] streitet die geistliche Dimension der ganzen Sache ab.“ Sie zitieren auch Stanton Peele mit seinem Buch, Diseasing of America: Addiction Treatment Out of Control [Amerika Krankmachen: Suchtbehandlung außer Kontrolle]: „…Krankheitsdefinitionen untergraben die Verpflichtung des Einzelnen, sein Verhalten zu kontrollieren und sich für Fehlverhalten zu verantworten… [und] tatsächlich steigern sie das Auftreten der bedenklichen Verhaltensweisen.“

Während die säkulare Welt das sinkende Schiff der Psychotherapie verlässt, ist es doch erstaunlich, dass die Christen an Bord springen, und sich vorstellen, dass dieses zum Untergang bestimmte Schiff nicht nur über Wasser bleiben wird, sondern der Arche, die Gott zur Verfügung gestellt hat, zusätzlich notwendige Auftriebskraft geben wird.

Es bringt mich zum Weinen, die wachsende Täuschung zu beobachten, heftig gegen sie zu protestieren, und dass so wenige darauf achtgeben und so viele dagegen sind. Warum wird diese wesentliche Korrektur, welche die Schrift so eindeutig verlangt, einigen wenigen von uns unbedeutenden Personen überlassen? Warum weichen Kirchenführer, auf die Millionen achtgeben würden, aus? Schreiben Sie den einflussreichsten evangelikalen Führern und fragen Sie, wie sie „das Wort verkünden“ können, ohne den überhandnehmenden Irrtum zu tadeln und eine scharfe Rüge zu erteilen, was laut Paulus ein wesentlicher Bestandteil biblischen Predigens sein muss!

Heute erhielt ich eine Notiz von einer Forscherin, die sich zusammen mit ihrem Mann unter den unbedeutenden Leuten befindet, die heftig gegen die Häresie in der Gemeinde protestieren. Ihre Sorge war The Ragamuffin Gospel von Brennan Manning, einem Katholiken, veröffentlich von Multnomah Press. Unter anderem sagte sie: „Manning lehrt… [ein Christ] könne weiterhin ein ausschweifendes Leben führen… beschreibt sich als [starken] Raucher und jemanden, der nach der Bekehrung zum Alkoholiker wurde… will, dass aktive Homosexuelle zusammen mit anderen unmoralischen Leuten voll in der Gemeinschaft akzeptiert werden (S. 26)… lehrt eine Meditation östlicher Art (S. 43, 205-206)… verdreht die Schrift (S. 23, 28, 73, 173); er sagt, jeder außer den Selbstgerechten [die nach Mannings Definition Gott gehorchen] komme in den Himmel (S. 17, 26, 29)…. Dieses Buch ist gefährlich… der Trick eines New Age Katholiken, um in die evangelikale Gemeinde einzudringen…. Christen müssen gewarnt werden, dass… die einst vertrauenswürdigen Namen Multnomah, Thomas Nelson und Fleming Revell [um nur einige zu nennen] keine Garantie für orthodoxes Denken sind. Was für eine Schande!“

Ich rief sie an um sicherzustellen, dass sie in ihren Behauptungen nicht zu weit gegangen war. Sie las Auszüge aus dem Buch vor, um zu beweisen, dass das nicht der Fall war. Christlichen Verlagen kann man nicht länger vertrauen, dass sie die Wahrheit publizieren, sondern sie sind zu Lieferanten des Todes geworden! Ein Muldenkipper wäre nicht groß genug gewesen, um all die Häresie aus der letzten Versammlung der Christian Booksellers in Orlando wegzuschaffen. Sogar römisch-katholische Verlage mit der schrecklichsten Blasphemie und mit unglaublichem Unsinn, wie die Paulist Press, waren zusammen mit Evangelikalen vertreten.

Nehmen Sie zum Beispiel den Stand eines anderen katholischen Verlages, Our Sunday Visitor. Eines seiner Bücher in der Auslage erzählte die Geschichte von Padre Pio, einem kürzlich verstorbenen katholischen Mönch, bewundert von Papst Johannes Paul II. Bei Pio zeigten sich die „Stigmata“, ein Bluten aus seinen Händen, um das, was noch fehlte, vom Erlösungswerk Christi am Kreuz zu vervollständigen! Pio glaubte, er leide für die Erlösung von Sündern! Er behauptete, buchstäblich Millionen von Totengeistern, die er mit seinen physischen Augen sah, wären bei ihm auf ihrem Weg in den Himmel vorbeigekommen, um ihm dafür zu danken, dass er für sie die Freilassung aus dem Fegefeuer erzielt hat! Dies ist nur eine von Roms vielen Häresien. Ich stellte Angestellte des Sunday Visitor hinsichtlich der dämonischen Täuschung zur Rede, die sie durch ihre Bücher voranbringen und protestierte dagegen dass sie bei einer Zusammenkunft von evangelikalen Verlagen zugegen waren. Sie wiesen auf einem nahegelegenen Stand hin, der für grauenhafte, angeblich „christliche“ Rockmusik warb und erklärten: „Wir haben dasselbe Recht hier zu sein wie diese!“ Ich konnte bloß zustimmen.

Mission Frontiers, das Mitteilungsblatt des U.S. Center for World Mission in Pasadena, Kalifornien, Band 13, Nr. 4-5, hat eine biblische Leidenschaft für die Weltevangelisation. Im Gegensatz zu der Manning / Multnomah Rechtfertigung für Rauchen erklärte der Leitartikel: „Tabak verursacht jedes Jahr mehr Todesfälle in den Vereinigten Staaten als Heroin, Kokain, Alkohol, AIDS, Brände, Morde, Selbstmorde und Autounfälle zusammengenommen…. Mehr Kolumbier starben letztes Jahr durch das Rauchen amerikanischer Zigaretten als Amerikaner durch den Gebrauch kolumbianischen Kokains.“ „Sucht“ oder Sünde?

Der Leitartikel lobte auch die letzte Enzyklika von Papst Johannes Paul II über Weltmission sehr. Man war etwas enttäuscht, dass die Enzyklika „ganz am Ende durch den Hinweis auf die Vorstellung beeinträchtigt wurde, dass… das Werk der Kirche ‚zusammen mit Maria‘ getan wird“. Doch wurde die Enzyklika gepriesen und eine Adresse gegeben, wo man sie erwerben kann, weil sie von „Gruppen von Leuten“ sprach, ein Ausdruck, der im World Center in Mode ist. Leider wurden jedoch 950 Millionen Katholiken, die evangelisiert werden müssen – eine spezielle „Gruppe von Leuten“, die beinahe 20 Prozent der Weltbevölkerung umfasst – übersehen! Der Leitartikel deutet in der Tat an, dass das Evangelium des Katholizismus biblisch ist.

In ganz Zentral- und Südamerika ist der Katholizismus in sehr aufdringlicher Partnerschaft mit Spiritismus und Heidentum. In Brasilien besuchte ich Aparecida, nach dem Petersdom in Rom die zweitgrößte Kathedrale der Welt. Sie ist dem kleinen Götzenbild einer „Schwarzen Jungfrau“ gewidmet – das in einem Fischernetz aus einem nahegelegenen See gezogen wurde – und nun vollbringt es „Wunder“. Der Papst kam neulich, um dieses Götzenbild zu ehren. Bei der Messe veranlasste der Priester die Leute, das Götzenbild anzubeten und ihm Lieder zu singen, worin es um Erlösung gebeten und ihm das eigene Leben gewidmet wurde. Aparecidas großer Buchladen hat viele derselben „positiven“ Bücher im Angebot, die Protestanten täuschen – portugiesische Übersetzungen der Bücher amerikanischer Autoren, von Norman Vincent Peale bis zu „christlichen Psychologen“.

Die heutigen evangelikalen Führer meiden ihre Pflicht, sich der Häresie entgegen zu stellen. Viele von ihnen fördern den Katholizismus, Okkultismus und die humanistische Psychologie. Deshalb müssen wir unbedeutende Leute, obgleich nur wenige auf uns hören, noch lauter rufen, um die Schafe vor vergifteten Weidegründen und falschen Hirten zu warnen. Es geht nicht um „positiv“ oder „negativ“, sondern um Wahrheit und schlichten Gehorsam für unseren Herrn und Sein Wort. TBC

Denn es gibt viele widerspenstige und leere Schwätzer und Verführer, besonders die aus der Beschneidung. Denen muss man den Mund stopfen, denn sie bringen ganze Häuser durcheinander mit ihrem ungehörigen Lehren um schändlichen Gewinnes willen…. Dieses Zeugnis ist wahr; aus diesem Grund weise sie streng zurecht, damit sie gesund seien im Glauben… – Titus 1,10-13

Zitate

Der Teufel bekämpft nicht die Religion. Dafür ist er zu klug. Er produziert ein falsches Christentum, das dem wirklichen so sehr ähnelt, dass gute Christen Angst haben, sich dagegen auszusprechen. Uns wird in den Schriften klar gesagt, dass in den letzten Tagen die Menschen gesunde Lehre nicht aushalten werden und sich vom Glauben abwenden und sich Lehrer aufhäufen werden, weil ihnen die Ohren jucken. Das Jucken ist heute epidemisch, und populäre Prediger haben das „Kitzeln der Ohren“ zu einer hohen Kunst entwickelt.

Vance Havner

Mit Diamanten Murmeln spielen

Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die sich als Apostel des Christus verkleiden. Und das ist nicht verwunderlich, denn der Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts.

(2 Korinther 11,13-14)

F & A

Frage: Ich verstehe nicht, warum Bill Johnson und Bethel Church in Redding nicht (zusammen mit Word-Faith) als Kult eingestuft werden. Sie streiten die Gottheit Christi ab, sie leugnen die Schrift und ergänzen und streichen darin, ihre Ausbildungsstätten für den Dienst bringen Lektionen, wie man im Okkulten und der Dämonologie wirkt (ich war schockiert, als ein Freund mir sagte, welche Techniken sie verwendeten). Sie sind falsche Lehrer und Wölfe im Schafspelz. Was denken Sie?

Antwort: Bill und Brenda Johnson sind die Seniorpastoren der Bethel Church in Redding, Kalifornien. Bethel Church ist eng mit der Word-Faith Bewegung verbunden und identifiziert sich mit der Neuen Apostolischen Reformation (NAR), oder der Bewegung der Dritten Welle mit ihren „Propheten“, „Aposteln“, und angeblichen Manifestationen. C. Peter Wagner nennt Bill Johnson einen „Apostel“ (Siehe TBC 5/97, 2/07). Seine Theologie lief auf eine „de facto“ Leugnung der Gottheit Christi hinaus.

Das bezieht sich auf Johnsons Lehre, dass Christus Seine Gottheit während Seines irdischen Aufenthaltes beiseitesetzte. Johnson hat gesagt: „Jesus war (und ist) Gott. Ewiger Gott. Das änderte sich nie. Aber Er entschied sich dafür, mit selbst auferlegten Einschränkungen zu leben, während Er auf der Erde im Fleisch – als Mensch – lebte. Dabei hat er als Mensch Sünde, Versuchung, die Mächte der Dunkelheit besiegt. Wir erben Seinen Sieg – dieser war für uns. Er sündigte nie!“ (Bill Johnson, Facebook 21.3.2011).

Hätte Johnson an diesem Punkt aufgehört, würde seine Sicht Christi wohl biblisch sein – aber er tat es nicht.

Folglich ist dies nicht alles, was er lehrte oder all das, was seine Anhänger gesagt haben. Über Jesus schrieb Johnson: „Er vollbrachte als ein Mensch in der richtigen Beziehung zu Gott Wundertaten, Wunder und Zeichen… nicht als Gott. Wenn Er Wundertaten vollbracht hätte, weil Er Gott war, dann wären sie für uns unerreichbar“ (Johnson, When Heaven Invades Earth, S. 29). Das ist menschliche Überlegung und öffnet als Folge den Weg zur Vergötterung des Menschen.

Johnsons Sicht, wie unser Herr „Sich entäußerte“, dessen wörtliche Bedeutung „sich demütigte“ ist (Philipper 2,7), passt sehr gut zu der Lehre von den „kleinen Göttern“ der Spätregen / Word Faith Bewegung von Kenneth Copeland und anderen. Johnson hat weiterhin gesagt, „Gott gab jedem Gläubigen die Macht zu heilen, wie es Jesus tat“ (Johnson, “You’ve Got the Power,” Charisma Online , March 2012). Passend zur Word Faith Lehre sprechen Johnson und seine Anhänger auf eine Weise von diesen vermutlichen Fähigkeiten, die sehr nach Mind Science klingt und von der Schrift abweicht.

Obgleich verschieden von den Zeugen Jehovas, die die Gottheit von Jesus bestreiten, ist Johnsons Sicht von Christus im besten Fall verwirrend, und er gefährdet seine Anhänger, indem er sie von der Gewissheit des Wortes wegführt.

Johnson schreibt: „Wer sich sicher fühlt, weil er die Schrift intellektuell begreift, hat ein falsches Sicherheitsgefühl. Keiner von uns erfasst die Schriften voll, aber wir haben alle den Heiligen Geist. Er ist unser gemeinsamer Nenner, der uns immer in die Wahrheit führen wird. Aber um Ihm zu folgen, müssen wir willens sein, weg von der Landkarte zu gehen – jenseits dessen was wir wissen“ (Johnson,  When Heaven, S. 76).

Folglich befürwortet Johnson außerbiblische Offenbarung. „Weg von der Landkarte“ zu gehen bedeutet, die Sicherheit und Hinlänglichkeit der Schrift zu verlassen.

Lass dieses Buch des Gesetzes nicht von deinem Mund weichen, sondern forsche darin Tag und Nacht, damit du darauf achtest, alles zu befolgen, was darin geschrieben steht; denn dann wirst du Gelingen haben auf deinen Wegen, und dann wirst du weise handeln! (Josua 1,8)

Die menschliche Tendenz ist, sich auf Erfahrung zu konzentrieren, welche dann zu einer Anzahl von Problemen führen kann. Die charismatische Bewegung ist voller Beispiele von Leuten, die nicht „alles geprüft haben“ (Thessalonicher 5,21), und es führte bei den Anhängern schließlich zu Stolz, einer Haltung der Überlegenheit, Nachahmung und Begehrlichkeit, und Diensten voller Irrtum und Unausgewogenheit. Die Werke Gottes sind in der Tat wunderbar und handgeschneidert, aber wie wir sie handhaben, muss Ihn und Ihn alleine verherrlichen.

Frage: Neulich hörte ich die Lehre, dass 1 Mose 41,25-32 von einer großen Endzeitsammlung von Seelen oder einer Erweckung gerade vor der Großen Trübsal sprach. Und ich dachte immer, Lukas 18,8 spräche von der Rückkehr Jesu für die Gemeinde und die Bedingung auf der Erde zu jener Zeit. Ehrlich, ich kann im Wort keine große „Erweckung in den letzten Tagen“ finden, oder ein Einsammeln. Und für mich macht die Lukas Referenz mehr Sinn, wenn es Seine Rückkehr für die Gemeinde inmitten einer großen Apostasie bedeutet. Ich liebe und respektiere den frommen Diener, der diese Dinge aussprach. Er ist im Wort und dessen Lehren sehr kundig. Ich möchte nicht verwirrt werden, könnten Sie mir bitte helfen?

Antwort: Ihre Sorge ist berechtigt. Leider fällt zu vielen Leuten was ein und sie suchen dann Schriftstellen heraus, die wohl ihre Vorstellung unterstützen. Manchmal tritt das Verdrehen der Schriften (2 Petrus 3,16) so offensichtlich zu Tage, besonders wenn wir auf die schlichte Bedeutung der Worte schauen wie auch den vollen Kontext der Stelle in Betracht ziehen. 1 Mose 41,25-32 beschreibt im Einzelnen spezifisch und ausdrücklich den Traum, der dem Pharao gegeben wurde. Durch vom Herrn erhaltene Einsicht hat Josef ihn interpretiert. Es war eine spezielle Warnung an Ägypten in einer speziellen Zeit seiner Geschichte. Ob ein individueller Gläubiger eine Anwendung für sein eigenes Leben erhalten mag, ist etwas, das nur der Herr schenken mag. Wir können die Schrift nicht einfach aus dem Kontext nehmen und sie für eine Lehre anwenden. Folglich gibt es keine biblische Grundlage, diese Verse aus 1 Mose zu verwenden, um die Vorstellung einer großen Endzeiterweckung zu unterstützen. Es passt einfach nicht.

Lukas 18,8 dagegen ist sehr direkt. Der Herr fragt ausdrücklich: „Doch wenn der Sohn des Menschen kommt, wird er auch den Glauben finden auf Erden?“ Die Bedeutung ist offensichtlich. Der Herr kennt das Herz des Menschen und seine Anfälligkeit für Täuschung und seine Bereitwilligkeit, anderen zu folgen. „Ich bin im Namen meines Vaters gekommen, und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer in seinem eigenen Namen kommt, den werdet ihr annehmen“ (Johannes 5,43). Der Herr wird nicht während einer großen Erweckung zur Erde zurückkehren, sondern in der Zeit des Abfalls. Die Folgefrage lautet natürlich: „wird er auch den Glauben finden auf Erden?“ Der Abfall, den wir heute sehen, nimmt zu und führt natürlich zur Schlussfolgerung, dass die Zeit der Rückkehr des Herrn heraufzieht. Wo so viele falsche Lehrer, Kulte und falsche Christusse angeboten werden: „wird er auch den Glauben finden auf Erden?“

Es ist schließlich eine wunderbare Gelegenheit, wenn Sie für den Lehrer beten, dass der Herr jeden Irrtum korrigieren möge, und wenn Ihnen eine Möglichkeit gegeben wird, mit ihm zu sprechen, um die richtigen Worte für Sie.

Verteidigt den Glauben

Unser monatlicher Spezialartikel als Auszug aus Dave Hunts Buch mit demselben Titel.

Hüten Sie sich davor, sich zum Glauben „zwingen“ zu wollen

Frage: Mein ganzes Leben habe ich mit dem Problem des „Glaubens“ gerungen. Ich möchte an Gott und die Bibel „glauben“, aber ich kann mich selbst nicht dazu bringen, es zu tun. Ich habe immer noch diese nagenden Zweifel. Was soll ich tun?

Antwort: Unter keinen Umständen sollten Sie sich zwingen, aus sich heraus an den Gott der Bibel zu glauben. Sie sollten damit anfangen, sich der logischen Notwendigkeit der Existenz Gottes zu stellen. Ohne Gott würden weder das Universum noch wir existieren, und nichts hätte Sinn oder Bedeutung. Die Bibel fängt so an: „Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde“ (1 Mose 1,1). Sie debattiert nicht über Gottes Existenz, weil diese Tatsache angesichts des Universums, das wir um uns sehen, offensichtlich ist. Sie ist von Gott in das Gewissen jeder Person eingepflanzt worden.

Die Bibel erklärt, ohne sich zu entschuldigen, „Der Narr spricht in seinem Herzen: Es gibt keinen Gott“ (Psalm 14,1; 53,2). Jedes denkende menschliche Wesen muss dieser Äußerung zustimmen. Nur ein Narr könnte glauben, das Universum sei durch Zufall entstanden. Eine einzige lebende Zelle im menschlichen Körper ist laut Nobelpreisträger Linus Pauling „komplexer als New York City“. Sich vorzustellen, dass Leben selbst (was ein Geheimnis ist, das die Wissenschaft nicht ergründen kann) und die unglaubliche Komplexität der Materie, die das Leben aufrechterhält, durch Zufall entstanden sein könnten, ist absurd.

Alle Beweise deuten auf Gott hin

Angenommen, zwei Überlebende eines Schiffsuntergangs trieben tagelang auf einem Rettungsfloß auf dem Südpazifik. Schließlich werden sie an die Küste einer Insel geschwemmt. Sie hoffen natürlich sehr, dass die Insel bewohnt ist, damit sie Nahrung, ärztliche Behandlung sowie einen Weg zurück in ihre weit entfernte Heimat finden können. Während sie sich durch den Dschungel voran arbeiten, kommen sie plötzlich an eine vollautomatische Fabrik, die mit Volldampf arbeitet. Obgleich niemand sichtbar ist, werden Produkte hergestellt, verpackt und mit Transportetiketten versehen.

Einer der beiden ruft: „Gott sei Dank! Die Insel ist bewohnt! Jemand muss diese Fabrik gebaut haben und überwachen!“

„Du bist verrückt“, antwortet sein Gefährte. „Du warst zu lange in der Sonne. Es gibt überhaupt keinen Grund zu glauben, dass dieses Ding von einem intelligenten Wesen entworfen und zusammengebaut wurde. Es geschah einfach durch Zufall über wer weiß wie viele Milliarden von Jahren.“

Der erste Mann schaut auf seine Füße und sieht eine Armbanduhr mit beschädigtem Armband im Schmutz liegen. Wieder ruft er aus: „Schau! Eine Uhr! Dies beweist, dass die Insel bewohnt ist!“

„Du machst wohl Witze“, entgegnet sein Gefährte. „Dieses Ding ist bloß eine Ansammlung von Atomen, die über Millionen von Jahren durch zufällige Auslese zu dieser Form zusammenfanden.“

Niemand, der noch klar bei Verstand ist, würde sich vorstellen, dass eine Fabrik oder eine Armbanduhr einfach durch Zufall entstehen könnten. Wie könnte eine vernünftige Person darauf beharren, dass das Universum durch Zufall entstand, noch weniger dass die komplexen Lebensformen auf der Erde so entstanden sind! Eine einzelne Zelle in einem Blatt oder in einem Tierkörper ist tausendmal komplexer als die Fabrik und die Armbanduhr zusammengenommen. Der menschliche Körper besteht aus Billionen von Zellen die in tausenden verschiedenen Varianten vorliegen und alle in perfektem Gleichgewicht zusammen arbeiten. Unsere Spitzenwissenschaftler können mit all ihren Computern und ihrer Technologie, die heute existiert, kein menschliches Gehirn herstellen. Nur Gott konnte das tun. Der Zufall konnte es bestimmt nicht“

Es macht auch keinen Sinn, dass Gott den Menschen erschaffen würde, ohne ein konkretes Ziel für ihn zu haben. Nichts ist für eine intelligente Person so frustrierend wie kein Ziel im Leben zu haben. Doch die bloße Vorstellung von Ziel konnte nicht durch Zufall aufkommen, denn Ziel und Zufall sind Gegensätze. Es kann kein Design ohne einen Designer geben. Wir wissen deshalb, dass Gott ein Ziel hatte, als Er uns erschuf. Und wenn das so ist, muss er einen Weg haben, uns dieses Ziel mitzuteilen.

Die Bibel behauptet, das Wort Gottes an die Menschheit zu sein und erklärt Gottes Ziel und Plan. Es wird von uns nicht erwartet, diese Behauptung ohne hinreichende Beweise zu glauben. Tatsächlich wird diese Behauptung durch enormes Beweismaterial unterstützt, und viel davon findet sich in Museen auf der ganzen Welt und ist so unwiderleglich, dass niemand, der in der Lage ist, die Bibel zu lesen, irgendeine Entschuldigung hat, wenn er ihre Ansprüche in Zweifel zieht. Wir werden in diesem ganzen Buch viele solcher Beweise vorlegen.

Der von der Bibel gelieferte Hauptbeweis der Existenz Gottes ist die Erfüllung hunderter spezifischer Prophezeiungen. In Jesaja 46,9-10 teilt Gott Israel mit, Er werde Seine Existenz beweisen, indem er sagt, was geschehen wird, bevor es geschieht. In Jesaja 43,10 teilt Gott Israel mit, es sei Sein Zeuge, dass Er Gott ist, sowohl für sich wie auch für die Welt. Wieso ist das so? Wegen der vielen, von Gott über Israel gemachten Prophezeiungen, die eingetroffen sind: dass die Juden in jede Nation der Erde zerstreut würden, dass sie wie kein anderes Volk gehasst, verfolgt und getötet würden (Antisemitismus); dass sie trotz tausender Hitler, die versuchen würden, sie auszurotten, bewahrt werden würden; dass sie in den letzten Tagen zurück in ihr Land gebracht werden würden… und viele andere Prophezeiungen, die eindeutig erfüllt wurden und gerade vor unseren Augen in Erfüllung gehen.

Wir werden hier nicht auf diese Details eingehen, weil wir das Thema Prophetie in anderen Büchern gründlich behandelt haben. Der Punkt jedoch ist, niemand sollte etwas glauben, ohne solide Gründe dafür zu haben, und die Beweislage, die die Menschheit nötigt, um an Gott und die Bibel zu glauben, ist absolut überwältigend.

Alarmierende Nachrichten

Abtreibungsgegner demonstrieren vor der NEA Lehrerkonferenz

Washington, Christian Newswire, 5.7.12: Abtreibungsgegner demonstrieren vor der NEA Lehrerkonferenz in DC: Machen unermüdlich weiter trotz Sturm, Hitzewelle und eugenisch-rassistischen und sexistischen Bemerkungen [Auszüge] – Abtreibungsgegner haben erfolgreich eine weitere, friedliche Mahndemonstration außerhalb der National Education Association Versammlung in Washington veranstaltet, wie am 2 Juli geplant, obwohl ihre Reihen durch die Überschwemmung, Sturmschäden, und Stromausfälle gelichtet wurden, welche die Region plagten

„Die meisten Abtreibungsgegner aus dem nahegelegenen Virginia und Maryland mussten auf ihre Pläne verzichten, vor der NEA zu demonstrieren, weil sie mit den katastrophalen Auswirkungen des stürmischen Wetters zu tun hatten. Manche riefen an und erzählten, sie seien wegen Überschwemmungen und Stromausfällen evakuiert oder durch blockierte und überfüllte Straßen gehindert worden“, sagte der Organisator Bob Pawson, ein Lehrer und Mitglied der NEA aus Trenton, NJ.

Abtreibungsgegner zeigten Plakate mit der Aufschrift: ‚Abtreibung zerstört die Karriere der Lehrer‘; ‚Macht NEA Abtreibungsneutral‘. 25 Abtreibungen = 1 verlorenes Klassenzimmer‘; und ‚Rette Babys, Rettet Eure Jobs‘.

Pawson sagte, „Ein NEA Delegierter gab unabsichtlich den eugenischen Rassismus von Planned Parenthood Begründerin Margaret Sanger wieder, indem er sagte, Abtreibung ‚resultiere in hochwertigeren Schülern‘. Es war ermunternd, dass einige Delegierte uns dankten, dass wir da waren oder diskret Bravo Zeichen gaben.

Wir traten der NEA wegen der Lohnverhandlungen bei, nicht um schikaniert oder bei moralischen, sozialen oder politischen Streitfragen falsch repräsentiert zu werden. NEA muss ihre Resolution zur „Familienplanung“ und anderen Grundsatzfragen aus Respekt für die Vielfalt der 3,2 Millionen Mitglieder widerrufen. NEA muss sich vollkommen von der Abtreibung freimachen. Sie muss wirklich neutral werden und darf sich nicht einmischen.“

Die Vatikan-Islam Allianz bloßstellen

FrontPageMag.com 5.7.12; Die Vatikan-Islam Allianz bloßstellen [Auszüge] – Die römisch-katholische Kirche nahm die UNESCO Entscheidung, der Geburtskirche in Bethlehem den Welterbe Status zu verleihen, begeistert auf.

Die palästinensische Agenda bei der UNESCO ist die Entfernung der Juden aus dem Land Israel durch Islamisierung der heiligen Stätten…. Der Vatikan hat bereits seine Unterstützung für eine wehende palästinensische Flagge über dem Tempelberg im Herzen von Alt-Jerusalem erklärt. Als nächstes ist Rachels Grab bei Bethlehem an der Reihe, der drittheiligsten Stätte des Judentums, die dem jüdischen Volk Jahrtausende lang als Ort der Sehnsucht, Pilgerreise und Gebet gedient hat.

Viele katholische Gruppen weltweit haben den palästinensischen Mythos bereits angenommen. Pax Christi, eine der berühmtesten katholischen Organisationen, bezeichnet auf ihrer Webseite die jüdische Stätte wiederholt als „Moschee“. Dann gibt es die Bethlehem Universität im Heiligen Land, die einzige vom Vatikan betriebene Erziehungseinrichtung in der Gegend…. Die Katholische Universität startete vor kurzem ein Projekt über Rachels Grab. Das Dokument nennt es „eine historische, religiöse Stätte für Anhänger des Christentums und des Islam“, die sich auf „palästinensischem Gebiet“ befindet. Die Vatikaninstitution scheint zu ignorieren, dass das ganze Rachel Grab zum Gebiet C gehört, welches das Oslo Abkommen israelischem Recht unterwarf. Das Grab, so sagt der katholische Bericht, „ist bei Moslems auch als Bilal Ibn Rabah Moschee bekannt. Laut der vatikanischen Institution sind die jüdischen Schreine arabische Schätze, die die Zionisten gestohlen haben. Die Israelis seien nicht mehr als eindringende Kolonisatoren.

Die Kirche über Homosexualität durcheinanderbringen

Christian Post, 12.7.12: Schwuler Bischof lobt LGBT* Presbyterianer, weil sie die Kirche beim Thema Homosexualität ‚durcheinanderbringen‘ [Auszüge] – Der erste offen schwule Bischof in der Episkopalkirche hat jüngst pro-gay Presbyterianer dafür gelobt, ein „großes Durcheinander“ und ein „heiliges Chaos“ in ihrer Denomination über Homosexualität anzurichten, wie er sich ausdrückte.

„Vor nicht allzu vielen Jahren waren unsere Kirchen, Ihre und meine und die meisten anderen, sich absolut sicher, was Gott von uns dachte… und aufgrund Ihrer beherzten Arbeit gibt es eine Menge verwirrte Leute da draußen und dies ist ein riesiger Schritt voran“, sagte Bischof Gene Robinson von New Hampshire am Sonntag bei einer Veranstaltung, die von den More Light Presbyterians unterstützt wurde – einer pro-LGBT* Gruppe. Während seiner halbstündigen Rede zitierte Robinson, der 2003 geweiht wurde, mehrere Schriftstellen, um die Homosexualität zu verteidigen.

„Lasst uns die Bibel denen wegnehmen, die sie als Geisel genommen haben“, sagte er dem LGBT* Publikum. „Sie wissen, das sind auch unsere Schriften.“

Aber Parker T. Williamson glaubt, Robinson verdrehe die Schrift, um zu beweisen, dass Gott mit Homosexualität einverstanden ist. „Robinsons Takeaway Bibel verdreht die Schrift, weil er ‚Alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie bei Gott haben sollten‘ weglässt oder ignoriert. Er ersetzt das durch Sprache, die Ansprüche stellt, und das hat keinen Platz in der Glaubensgemeinschaft. Wen der Herr erlöst hat, wer durch die Gnade Gottes verändertes Leben erfährt und wessen Leben die Kirche als Bekundung des Evangeliums erkennt, ist vom Herrn berufen seiner Kirche zu dienen…“

*[Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transsexuelle]

Kinder ruinieren andächtige Atmosphäre?

Scott Brown, Christian Post, 3.7.12: Kinder zerstören die andächtige Atmosphäre in der Kirche [Auszüge] – eine radikale Idee wurde von einigen modernen Kirchen übernommen: „Keine Kinder in den Anbetungsgottesdiensten der Erwachsenen erlaubt.“

Kinder bei den Anbetungsgottesdiensten für Erwachsene dabei zu haben lenkt die Eltern zu sehr ab, wird gesagt, und es ist für die Kinder zu langweilig.

Als er gefragt wurde, was der Zweck einer Sonntagsschule sei, antwortete ein Pastor. „Um sich die Kinder vom Leib zu halten, so dass wir unsere Andacht verrichten können.“ Diese Vorstellung wurde in einer Kirche (die nicht genannt werden will) extrem gehandhabt, als ein Mann gebeten wurde, seine Kinder vom Gottesdienst für Erwachsene zu entfernen. Als er sich dafür entschied, dass sie als Familie zusammenbleiben wollten, erhielt er die gedruckte Kirchenordnung, die besagte:

„Wir freuen uns, dass Sie und Ihre Kinder sich entschlossen haben, mit uns anzubeten. Kleine Kinder haben kurze Aufmerksamkeitszeiten, so seien sie bitte nicht beleidig, wenn ein Platzanweiser Sie bittet, dass sie kurz hinausgehen, um eine anbetungswürdige Atmosphäre aufrecht zu erhalten, sollte ihr Kind anfangen, andere um Sie herum zu stören. Zu ihrem Vorteil bieten wir auch exzellente Kinderbetreuung für alle Altersgruppen an. Wenn sie diesen Dienst nutzen wollen, wird ihnen ein Platzanweiser gerne helfen.“

Sorgen wir uns mehr über unseren eigenen Raum als um die persönliche Jüngerschaft unserer Kinder? Sind wir dorthin abgedriftet, wo wir unsere Heiligtümer mehr nach dem Frieden und Fokus eines Yogaclubs und der Inspiration eines Rockkonzertes gestalten…. Lieben wir unsere Bequemlichkeit narzisstisch mehr als dass wir versuchen, die schwierige Aufgabe anzunehmen, eine mächtige Armee von Heiligen zu trainieren, die willens sein würden, für ihren Erlöser in ihren Tod zu gehen?

Diese „Kinder stören nur“ Haltung ist nicht neu. Das gab es sogar in Jesu Tagen. Markus 10,13-16 berichtet dieses: „Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühre; die Jünger aber tadelten die, welche sie brachten. Als das Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen und wehrt ihnen nicht; denn solcher ist das Reich Gottes! Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird nicht hineinkommen! Und er nahm sie auf die Arme, legte ihnen die Hände auf und segnete sie.“

Briefe

Lieber Mr. McMahon,

Ich schätze diese Webseite und die Fülle an Information, die man hier bietet. Nachdem ich dies gesagt habe, muss ich mein Missfallen an Teilen Ihrer Kritik des Buches The Harbinger zum Ausdruck bringen…. Es scheint ein vorsätzlicher Angriff auf Mr. Cahn zu sein und eine unredliche Weise, ihm nicht nur den Vorwurf zu machen, er liege theologisch falsch, sondern sei auch als Autor inkompetent. Diese Webseite suche ich nicht aus diesem Grund auf. Ich bin hier, damit man mir hilft, Spreu vom Weizen zu trennen. Hätten Sie dieselben Kommentare gemacht, wenn Sie die Gelegenheit gehabt hätten, Mr. Cahn direkt zu interviewen? Es scheint mir, dass Ihre Kommentare, wie ich angedeutet habe, vollkommen aus der Rolle fallen und für die theologische Kritik unnötig sind.

Ja, ich habe das Buch gelesen und was ich mitgenommen habe ist, dass Mr. Cahn das amerikanische Volk daran erinnert, dass das Gericht kommen wird, und ich stimme ihm zu. Ich habe versucht, meinen Kollegen den Rat zu geben, dass für Amerika ähnlich wie für die „Titanic“ ein Unfall bevorsteht. Nur durch Gottes Gnade hat er diese Nation nicht auf ihre Knie gebracht für ihre / unsere / meine Sünden.

Ich mag diese Seite wegen ihrer gesunden, theologischen Lehre – bitte überlassen Sie die literarischen Kommentare jemandem anderen. KM (FL)

Liebe TBC Belegschaft,

Danke Ihnen, Danke, Danke!! Heute erhielt ich das kostbare Geschenk dreier Ihrer Bücher. Ich war so gesegnet und konnte einfach nicht dankbarer sein. Ich wünschte, ich könnte richtig auszudrücken, was dies für mich bedeutet, aber Sie sollten bitte wissen, dass ich wirklich dankbar bin. Es ist so ein Privileg, jeden Monat die TBC Rundbriefe zu erhalten, und mich jetzt dieser Bücher zu erfreuen, die man hier nicht bekommt, ist eine besondere Wonne. Ich werde Sie alle weiterhin in meinen Gebeten halten und TBC mit anderen teilen, wo ich kann. Bitte machen Sie mit dem guten Werk weiter, wozu Sie alle berufen sind – der glorreiche starke Einfluss kann nicht übertrieben werden. Danke nochmals! AT (OR, Gefangener)

Liebe Freunde,

Großartiger Artikel in Ihrer [Februar] Ausgabe. Ich wuchs in der evangelisch-lutherischen Kirche in Deutschland auf. Als meine Eltern in die USA einwanderten… und in eine der örtlichen Lutherischen Kirchen gingen… war ich wegen der starken Ähnlichkeit mit den römisch-katholischen Kirchen in Deutschland schockiert. So begann meine Suche nach der Wahrheit.

Etwa ein Jahr prüfte ich, ob ich Zeuge Jehovas werden sollte. Ein älterer Christ jedoch, der zu einer der Brüderversammlungen gehörte, gab mir Zeugnis, was die Dinge Christi für mich wirklich machte und mich schulte, ohne dass ich es bemerkte.

Ich hatte einen (sprichwörtlichen) Nagel, an dem ich mich festhielt – Johannes 1,1-3. Über die Jahre… habe ich viele neue Schrift-Beweise der Gottheit Christi in der Bibel gefunden, von denen Sie viele in ihrem exzellenten Artikel zitieren… Ich bleibe weiterhin in Gemeinschaft mit denen, die sich in christlicher Schlichtheit versammeln, gebe dem Herrn Jesus Christus den überragenden Platz, und strebe danach zu lehren und zu praktizieren, was die Bibel unmissverständlich lehrt – „Dein Wort ist Wahrheit“. WK (NJ)

Liebe Freunde,

Ich kann es nicht in Worten ausdrücken, wie sehr Sie dazu beigetragen haben, meine Augen und Ohren zu öffnen, und die wunderbaren Wahrheiten zu sehen und zu hören, die Gott uns in Seinem Wort gibt. Ich bete für Sie alle, dass der Herr Ihnen weiterhin ein treues Herz schenkt und all Ihre Arbeit für Ihn segnet.

Hallo T.A.,

Ich bin für Ihre Rezension von The Harbinger so dankbar! Ein lieber, aufrichtiger christlicher Freund bat mich, im The 700 Club (natürlich gingen da alle Alarme los) einem Interview von Pat Robertson (mehr Alarme gingen los) zuzuhören, das er mit dem Autor dieses Buches führte. Ich hörte zu und mir wurde schlecht.

Als ich am Anfang vor 33 Jahren zu unserem Herrn geführt wurde, begann ich eine ziemlich große Recherche über die Freimaurer, da viele meiner liebsten Familienmitglieder darin Mitglied waren. Sobald ich gerettet war, wusste ich, dass etwas wirklich falsch war. Ich wusste, dass George Washington unsere erste Hauptstadt New York seinem Gott weihte, und es gibt eine berühmte Zeichnung Washingtons in seiner Freimaurer Aufmachung während dieses Ereignisses.

Christen sind so naiv und es ist traurig und unheimlich…. Ich fürchte um die geistliche Naivität der Gemeinde im Ganzen. Ich fürchte auch, dass Christen zu wenig über die Geschichte dieses Landes wissen. So viele nehmen an, dass wir eine „christliche Nation“ sind und immer waren. Wo ist das Urteilsvermögen? Was lehren die Pastoren, die auch so oft unwissend über das sind, was die Grundlage dieser Nation ist?... Ich hebe diesen Artikel, den Sie schrieben, auf und kann ihn hoffentlich mit einigen meiner Freunde teilen. PR (Email)

Mr. Hunt,

Ich möchte Ihnen einfach für Ihren Gehorsam dem Herrn und Seinem Wort gegenüber danken, indem Sie Ihm auf die Weise dienten, wie sie es all diese Jahre getan haben. Ich und einige wenige Freunde haben Nutzen gezogen aus Ihren Lehren über Yoga, New Age und erst kürzlich der DVD Israel, Islam und Armageddon. Sollte es der Wille des Herrn mit der Hilfe Seines Geistes sein, würde ich gerne eine Bibelstudie über biblische Prophezeiungen starten. Viele Gemeinden lehren keine Prophezeiungen, um die Zeit, in der wir leben, zu verstehen (Geschichte, Religion, Politik, Wirtschaft, Humanismus, usw.) Leider sehen viele das Wort Gottes unterteilt und nicht als Ganzes, um es zu studieren, zu verstehen, zu kennen und Urteilsvermögen anzuwenden, um die christliche Weltsicht zu verstehen. Möge der Herr Sie weiterhin in allen Gebieten Ihres Lebens segnen, auf dass sie weiterhin ein reichliches, reich gesegnetes Leben führen und ausgerüstet sind für alle guten Werke, und so werden Sie weiterhin ein Segen für viele sein. Amen. SP (Email)

Lieber Dave,

Ich möchte Ihnen einfach danken, weil Sie mich 1987 im Alter von 20 Jahren aus dem Atheismus gebracht haben. Mein Leben wäre jetzt vollkommen anders, hätte Gott Sie nicht verwendet, um mich damals zu erreichen. Ich lese weiterhin meine Bibel sorgfältig einen jeden Tag, so dass ich den Leuten die Antwort auf die Hoffnung geben kann, die in mir ist. Ich habe jeden einzelnen, auf Video und Audio verfügbaren Vortrag, der je seit 1987 von TBC veröffentlicht wurde, und sie alle haben mir geholfen, mich von all den falschen Lehren fern zu halten – gleich von Anfang meines christlichen Wandels mit dem Herrn an. An dem Punkt, wo ich 1987 war, hätte kein regulärer Prediger Typ mich je erreicht. Danke Ihnen nochmal, weil Sie mich zu einem vernünftigen Glauben geführt haben, weil sie mich dazu gebracht haben, mein Glaubenssystem in Frage zu stellen. Jesus hat sie außergewöhnlich gebraucht, und ich werde für den Rest meines Lebens weiterhin Ihre Vorträge und Bücher mit jedem teilen, der offen ist, sie zu erhalten. Ich bestellte gerade alle zehn Jahre der Radiosendungen und werde ihnen zuhören und die Bibel jeden Tag in den kommenden Jahren lesen…. So seien Sie ermutigt im Wissen, dass der Herr Sie verwendet hat, einen gewaltigen Einfluss auf das Leben der Leute zu haben, und es weiterhin tun wird, bis der Herr zurückkehrt. DM (Email)

Liebe Leute beim Berean Call,

Ich wollte Ihnen einfach schreiben und Sie wissen lassen, dass „Ich zurück bin“! Nach einer Auszeit von einigen Monaten, will ich mich wieder der Unterstützung Ihres Dienstes widmen…. Lange Zeit trug ich auf dem Herzen, ich sollte eine Ortsgemeinde unterstützen…. Das Problem lag darin, ich gehörte keiner Ortskirche an…. Aber was zunächst als glückliche Fügung der Umstände erschien, im letzten Jahr wurde ich einer kleinen Versammlung ein paar Orte weiter, wo ich lebe, gewahr. [Sie] schienen eine wirkliche biblische Perspektive und Neigung zu haben, und so… fing ich an, dorthin zum Gottesdienst zu gehen. Leider hielt die Versammlung gerade ein paar Wochen, nachdem ich angefangen hatte, teilzunehmen, einen Spezialgottesdienst… in einer Nachbarstadt ab. Als sie die Mitteilungsblätter für das Morgenprogramm aushändigten, gab es eine Beilage mit dem Titel „Lectio Divina“. Ich wusste dass Ihr Leute bei TBC darüber geschrieben und davor gewarnt habt. Rasch überflog ich die Broschüre… und es gab genug „Schlagworte“ darin, um zu erkennen, dass dies nicht etwas war, woran ich mich irgendwie beteiligen wollte…. Es ist mir deutlicher als je zuvor geworden, wie wichtig Ihr Dienst… in diesen gefährlichen Zeiten ist…. MC (NH)

Lieber Dave, T.A. und TBC Belegschaft,

Ich schreibe Ihnen, um einfach für Ihren vergangenen und fortlaufenden Dienst zu danken. Ich hörte Dave das erste Mal bei einer Prophetie Konferenz 1995 in Minnesota sprechen. Ich hatte schon immer eine Leidenschaft für Prophetie und ein starkes Verlangen nach der Rückkehr des Herrn. Ich habe Daves Einsicht und Präsentation der Schrift bezüglich dieser Themen sehr geschätzt. Von dieser Zeit an ergriff ich jede Gelegenheit, Dave oder T.A. sprechen zu hören, wann immer sie bei uns in der Gegend waren. Ich habe auch die meisten ihrer Bücher gelesen, von denen ich sehr viel gelernt habe.

2002 war ich daran beteiligt, eine Gemeinde in Minnesota (nördlich von Minneapolis) zu gründen. Da viele in unserer Versammlung regelmäßige Leser des Berean Call waren, war es nur natürlich, dass wir die Gemeinde Berean Christian Fellowship nannten. Dieses Jahr feiern wir unseren 10. Jahrestag. Der Herr hat uns auf mehr Weisen gesegnet und bewahrt als ich erzählen kann….

Ich weiß, Christus ist unsere Grundlage, und Sie sind nur seine Gefäße, aber ich wollte Ihnen danken, was sie für Ihn tun. Sie wurden von Christus verwendet, unseren Wandel im Glauben mit zu ernähren und ermutigen. Manche pflanzen die Saat und andere begießen, aber Gott schenkt uns das Wachstum des Glaubens. SM (MN)

An den Berean Call

Ich weiß, es gibt zahlreiche Leute, denen Daves Dienst geholfen hat und die gesegnet wurden. Er hat Gottes Wort treu verkündet und uns vor vielen Verletzungen und falschen Lehren gerettet. Er hat sich buchstäblich aufgezehrt und braucht jetzt unser Gebet und Unterstützung.

Würden alle von Ihnen, die durch seinen Dienst gesegnet wurden, sich mir anschließen und ein wenig Zeit nehmen, um Gott zu bitten, ihn und seine liebende Frau Ruth reichlich zu segnen?

So wie ich meinen Himmlischen Vater kenne, wird Er in Seiner Barmherzigkeit gerührt werden und sie segnen…. JW (KY)

Lieber Tom,

Vielen Dank für Ihren Rundbriefartikel „Römische Katholiken: Missionsfeld in der Nachbarschaft“. Nachdem ich vor 34 Jahren aus dieser Dunkelheit befreit worden war, teile ich Ihren Eifer, dem Missionsfeld von 1 Milliarde die Wahrheit zu sagen – einschließlich beinahe 100 Mitgliedern meiner unmittelbaren Familie! Ich brauchte jedoch Jahre, um Dienste zu finden, die für die Wahrheit über die römisch-katholische Kirche (RKK) eintreten würden, und ich fand ein paar gute in „Proclaiming the Gospel” und „Grace to You”. Wenige „bewährte“ oder reife Gläubige verstehen die RKK, und ich werde in den meisten Fällen nicht gut aufgenommen, wenn ich die Wahrheit über die RKK ausspreche. Aber das Leben ist kein Popularitätswettbewerb, und ich lebe es jetzt für meinen Retter, den Herrn Jesus Christus. Danke, dass sie fest auf der Wahrheit stehen! CH (TX)

Lieber Dave und T.A.,

Worte können unsere Dankbarkeit für Sie beide nicht ausdrücken, weil Sie immer ein wachsames, unterscheidendes Auge auf Gottes Wahrheit WIE SIE GESCHRIEBEN STEHT richten. Danke für Ihre Treue, aktuelle Streitfragen anzusprechen, da manche Kirchenführer entweder falsch informiert oder zu ängstlich sind, voll auf Gottes Wort zu stehen. Lassen Sie weiter die Alarmglocken klingen. Seien Sie weiter „der Wächter „ am Tor…. Wir wissen, Er wird Sie immer segnen und Sie in Seiner Obhut behalten. C&JA (OR)

T.A. und Dave,

Was für ein herrlicher Rundbrief! Ich kann mir nicht vorstellen, ihn nicht zu erhalten. Er ist informativ und lehrreich. Sie halten Ihre Leser über Ereignisse und Bücher in der religiösen Welt auf dem Laufenden. Es ist gut, in diesen letzten Tagen informiert zu sein – wirklich jeden Tag. Möge Gott Ihre Anstrengungen reichlich segnen, A&SP (MO)

TBC Notizen

Schneckenpost und manchmal noch langsamer.

Wir entschuldigen uns bei denen, die den Juni Rundbrief Wochen später als üblich erhielten. Er verließ den Drucker pünktlich und wurde mit dem United States Postal Service weiter versandt. Die Sendung geriet kurz darauf auf Irrwege. Das eigentliche Problem wird wahrscheinlich ein Geheimnis blieben, da niemand uns die Details gesagt hat, und deshalb können wir es kaum besser machen. Nicht dass solch eine Verzögerung notwendigerweise wieder auftritt. Dass würde eine gewisse Beständigkeit voraussetzen, was bei dem USPS nicht die Norm war!

Irgendwie glauben wir nicht, dass mögliche Portoerhöhungen das Problem der Post lösen werden. Auf der anderen Seite mag die jüngste Verzögerung eine gute Motivation für jene sein, die am überlegen sind, vom Postversand zum Bezug per Internet zu wechseln. Der Rundbrief wird üblicherweise am ersten Tag des Monats auf unserer Webseite publiziert sowie per Email versandt. Die meisten unserer Leser werden in der Lage sein, ihn auf ihren Computern, iPads, Smart Phones usw., zu sehen, manchmal bis zu zwei Wochen bevor er per Post ankommt. Das ist schneller für Sie und preiswerter für uns.

Wer immer noch eine gedruckte Ausgabe des Rundbriefes will oder keinen Computer verwendet, für den werden wir weiterhin unser Bestes tun, damit er den Rundbrief rechtzeitig erhält.

T.A. McMahon Executive Director

TBC Exclusive Feature

Der Vorbote: Fakt oder Erfindung

Auszüge aus dem neuen Buch von David James

Kapitel 1 – „Einführung“

Amerika zu Gott zurückzurufen ist eine berechtigte Botschaft, und eine, die verkündet werden muss. Amerika steckt auf vielfältige Weise eindeutig in Schwierigkeiten. Jonathan Cahn erklärt zu Recht „Gericht ergeht letztendlich nicht über Nationen – sondern Leute…. Und keiner ist ausgenommen, Jeder muss vor Ihm stehen.“ Seine Leser sollen folgendes verstehen: Es ist eine Sache, wenn eine Nation ein zeitliches Gericht erfährt. Noch wichtiger ist, dass jene, die sich nicht zu Christus wenden, ewigem Gericht gegenüberstehen. Cahn muss für seine Leidenschaft und Hingabe gelobt werden, diese Botschaft mit dem größtmöglichen Publikum zu teilen.

Aufgrund ernsthafter Mängel im ganzen Buch mögen seine möglichen Gefahren die Vorzüge überwiegen. Die Irrtümer mögen die Wahrheit wohl überschatten. Viele der Ansichten und Vorstellungen, die in The Harbinger   vorgestellt werden, haben sowohl signifikante exegetische wie theologische Probleme. Das Buch vermag auch viele seiner Leser zu ernsten Missverständnissen führen, wie das Wort Gottes in geeigneter Weise interpretiert und angewandt werden soll. Eine weitere Sorge ist, dass Cahn bei seinem Versuch, seine Schlussfolgerungen zu unterstützen, den Fall übertreibt, und prophetische Erfüllung sieht, wo keine existiert, und Details zurechtmacht, um Parallelen zwischen historischen Ereignissen zu ziehen, die über das hinausgehen, was die Fakten vernünftigerweise unterstützen.

Kapitel 2 – „Abweichung von biblischen Hermeneutik“

In einer moderierten Diskussion auf Prophecy Today mit diesem Autor bestätigte Cahn seine Überzeugung, Jesaja 9,10 sei spezifisch für das antike Israel. Er erklärte auch, die Prophezeiung sei nicht an, für oder über Amerika. Dies wäre in Übereinstimmung mit der Sichtweise konservativer Gelehrter, die im Allgemeinen zustimmen, dass sich keine biblische Stelle auf Amerika bezieht oder es im Blickfeld hat. Das Buch hinterlässt beim Leser jedoch den sehr deutlichen Eindruck, Jesajas Prophezeiung und das antike Israel seien in der Tat irgendwie mit dem heutigen Amerika verbunden.

Kapitel 8 – „Amerika: Ein neues Israel?“

…nachdem er das Buch gelesen hatte, diskutierte Glenn Beck The Harbinger auf seinem Radioprogramm. Sein Verständnis von dem, was Cahn sagt, ist identisch mit dem von Timothy Ballard (Autor von The Covenant: America’s Sacred and Immutable Connection to Ancient Israel) – ein grundlegendes Konzept in The Harbinger ist die Existenz eines amerikanischer Bund mit Gott. Auf seinem GBTV Fernsehprogramm sagte Beck folgendes über The Harbinger.

Ich finde es wirklich verblüffend, weil dies [The Harbinger] dafür plädiert, wofür ich schon eine Weile auf diesem Programm werbe – dass wir einen Bund gemacht haben…. George Washington machte diesen Bund in einer Kirche, die genau gegenüber dem World Trade Center liegt…. Ich glaube, dass Gott die Kirche beschützte, sendet uns eine Botschaft…. Er sandte uns eine Botschaft. Gott kehrt immer an die Szene des Bundes zurück….

Das führte dazu, dass Glenn Beck Jonathan Cahn einlud, um persönlich in einer zweiteiligen Serie am 26. und 27. Juni in seinem Fernsehprogramm zu erscheinen. Wie man erwarten würde, kommt das Thema eines Bundes zwischen Gott und Amerika auf – und Cahn bestätigt deutlich seine Anpassung an Becks Sichtweise darüber:

[Beck um 7:49 markiert] Was für mich wichtig ist, ist der Punkt, den sie in dem Buch machen, dass es nicht bloß um Jesaja geht. Was sie sagen ist, „Das antike Israel machte einen Bund mit Gott. Und Gott wird Leute immer an den Bund erinnern und sagen; ‚Hilf mir dir helfen – am Ort des Bundes‘“

[Cahn] „Ja.“

Kapitel 9 – „Wesentliche Elemente fehlen “

Das Neue Testament macht es deutlich, dass jedes künftige Gericht Gottes Jesus Christus mit einbezieht, doch Cahn stellt diese Verknüpfung nie her. Jedes künftige Gericht Gottes geschieht im Zusammenhang mit Christi zweitem Kommen, doch Cahn erwähnt Seine Rückkehr nie. Und jedes künftige Gericht Gottes bereitet die Etablierung von Christi Reich vor, doch Cahn sagt dem Leser nie, wohin all dies führt.

Man spürt beinahe, dass Cahn ausdrücklich vermeidet, zu viel über Christus und Christen und Christentum zu sagen. Es ist gut, wenn man den Eindruck zu vermeiden sucht, es ginge nur um Religion. Aber so viel wesentliche, biblische Wahrheit über das Wesen des kommenden Gerichts wegzulassen, ist schlicht falsch.

Kapitel 10 – „Das antike Geheimnis: die neun Vorboten“

Der sechste Vorbote: die Sykomore.

Dies ist noch eine weitere, erzwungene Parallele, die keiner näheren Untersuchung standhält. Zuerst sind die Sykomore des antiken Israel (Maulbeerfeigenbaum) und die amerikanische Sykomore zwei vollkommen verschiedene Bäume, die überhaupt nicht verwandt sind. Sie sind nicht dieselbe Spezies (Ficus sycomorus vs. Platanus occidentalis). Sie sind nicht dieselbe Gattung (Ficus vs. Platanus), und auch nicht einmal dieselbe Familie (Moraceae vs. Platanaceae). Ungeachtet dessen versucht der Autor die Verbindung auf linguistischer Grundlage herzustellen….

In Israel ist der Baum ein fruchttragender Baum, wobei die englische Übersetzung letztendlich aus dem griechischen für „Maulbeerfeigenbaum“ kommt, was Sycomorus heißt. Dieser Baum heißt shaqam auf Hebräisch. Es ist also nicht legitim zu behaupten, dieser Baum sei für die antiken Israeliten, die lange vor dem Einfluss des griechischen Reiches lebten, eine „Sykomore“ gewesen. Es war ein Maulbeerfeigenbaum – für sie ein shaqam.

Die amerikanische Sykomore ist im Gegenteil, wie oben erklärt, botanisch in keiner Weise mit dem Maulbeerfeigenbaum verwandt. Es gibt keine semantische Verbindung. Natürlich tragen beide Bäume denselben Namen – das gilt aber nur für den, der Englisch, nicht für den, der hebräisch spricht.

Der siebte Vorbote: der Erez Baum

Cahns Überlegung offenbart, dass er von dem taxonomischen Klassifikationssystem abhängt, um seine Sache zu begründen. Das taxonomische System gründet sich auf eine Hierarchie von sieben Stufen, um alle Lebewesen auf der Erde zu klassifizieren.

Wenn er sich auf dieses Klassifikationssystem beruft, besteht das erste Problem darin, dass es ausschließlich auf der Evolutionstheorie beruht. In dem Maße, wie sich außerdem die Evolutionstheorie entwickelt, entwickelt sich auch das Klassifikationssystem, und es kann sich mit der Zeit signifikant ändern….

Die Norwegenfichte, die am Ground Zero gepflanzt ist, ist biblisch eine andere Art von Baum als die Libanonzedern in Jesaja 9,10. Obgleich die Bibel kein wissenschaftliches Lehrbuch ist, ist sie akkurat in wissenschaftlichen Dingen, die sie anspricht. Folglich gibt es dort aufgrund der Autorität des Wortes Gottes keine verblüffende Übereinstimmung. Es deckt sich nicht. Es gibt keine Parallele. Und es gibt keinen Vorboten.

Kapitel 12 – „Der Jesaja 9,10 Effekt“

Genau wie die Theorie der neun Vorboten entwickelt wurde, um die Verknüpfung zwischen Jesaja 9,10 und Amerika aufzuzeigen, ist der Jesaja 9,10 Effekt ausschlaggebend, um Gottes zweite Runde von Warnungen an Amerika zu verstehen.

Die Frage verbleibt also: „Woher kommt das Konzept vom Jesaja 9,10 Effekt?“ Es kommt nicht aus dem Text selbst, noch aus dem unmittelbaren Kontext. Auch wird nirgendwo anders in der Schrift irgendetwas entfernt Ähnliches zum Jesaja 9,10 Effekt erwähnt oder angedeutet…. Cahn stellt den Jesaja 9,10 Effekt vor, als wäre er ein unverletzliches Schriftprinzip – wenn er einmal in Bewegung gesetzt ist, ist die vorgeschriebene Folge unausweichlich.

Kapitel 14 – „Das Sabbatjahr“

Alle Kredite und Schulden von 2001 bis 2008 seien „faktisch annulliert“ worden? Es gab gewiss eine Menge Verluste, die sowohl Kreditgeber wie Investoren erfuhren, aber nirgendwo kam es einer totalen Schuldentilgung nahe. Bloß die schlichte Tatsache, dass viele Leute mit ihren Hypotheken an die Wand fuhren, als der Immobiliensektor kollabierte und viele ihre Häuser aufgrund von Zwangsvollstreckungen verloren, zeigt dies deutlich…. Wenn die Schuld getilgt worden wäre, hätten diese Leute ihre Häuser behalten können und keine Schulden mehr gehabt.

Ein weiterer wesentlicher Punkt, den man leicht übersehen könnte, ist die Tatsache, dass der Autor gerade das Sabbatjahr selbst umdefiniert hat. Das biblische Sabbatjahr beinhaltete die Annullierung von allen Schulden, die den Gläubigern geschuldet wurden. Cahn hat das jedoch vollkommen umdefiniert, ohne jede Unterstützung durch die Schrift, und er schließt die Eliminierung von Ersparnissen und Investitionen ein. Dies ist mehr als irreführend.

Und die Spekulationen enden da nicht. Cahn geht so weit zu argumentieren, Gott habe ein globales Sabbatjahr auferlegt, das aus zahllosen kleineren auf der ganzen Welt zusammengesetzt ist…. Das ist so weit jenseits des Bereiches vernünftiger Logik, dem widersprechen historische Tatsachen so vollständig und es ist so vollkommen ohne biblische Unterstützung, dass es keine andere Entkräftung braucht als zu sagen: „Es geschah nicht.“

Kapitel 15 – „Ein König und ein Präsident“

Wie zuvor notiert hat Nouriel Kaplan, der Journalist, einen Traum über die Einweihung des Tempels in Jerusalem unter König Salomon (Kapitel 19). Obgleich der Autor gesagt hat, dass dieser Traum schlicht Teil eines Romans ist, ist die Vorstellung, Salomon und George Washington zu verknüpfen, eindeutig weit mehr als bloß eine überraschende Verdrehung des Handlungsverlaufs.

Überdies geht Cahn weit darüber hinaus, sie bloß auf vage Art zu verknüpfen – König Salomon verwandelt sich auf dem Tempelberg tatsächlich in George Washington …. Obgleich die Könige Saul und David seine Vorgänger waren, war es Salomon, der den Tempel baute und einweihte. Dies schloss die Errichtung Israels als Nation ab, denn damals kam Gott herab, um wieder einmal unter Seinem Volk zu verweilen – nicht in einem provisorischen Zelt, sondern in einem festen Bau. So hat auch die Amtseinführung von George Washington die Errichtung der Vereinigten Staaten als Nation abgeschlossen.

Kapitel 16 – „Vorbereiten auf die Ewigkeit“

Nicht einmal erwähnt der Autor je die Vorstellung, für die eigene Errettung „Seinen Glauben auf Christus zu richten“ oder „an Christus zu glauben“ oder „auf Christus zu vertrauen“. Tatsächlich erscheinen in The Harbinger ziemlich unerklärlich die Worte Glaube und Vertrauen nie in Beziehung zur Errettung oder dem Evangelium

Leider wird das Evangelium inmitten der vielen Worte beinahe vollständig verdunkelt, während die wenigen Worte und Sätze, die das Evangelium sehr deutlich gemacht hätten, fehlen. Weil diese und andere wesentlichen Elemente des Evangeliums auch fehlen, besteht echte Sorge, ob jemand, der nicht ohnehin bereits das Evangelium versteht, je durch die Lektüre von The Harbinger gerettet werden könnte.

***

Obgleich Cahn sich dreimal in einem Paragraph auf das Kreuz bei Ground Zero bezieht, stellt er nie eine Verknüpfung zwischen diesem Kreuz und dem, an dem Jesus gekreuzigt wurde, her. Nirgendwo sonst in dem Buch erwähnt er das Kreuz. Es wird kein einziges Mal deutlich ausgesagt, dass Jesus am Kreuz starb, und Sein Blut für die Vergebung unserer Sünden vergossen hat.

Paulus macht in 1 Korinther 15,1-6 deutlich, dass die Auferstehung Jesu eine wesentliche Komponente des Evangeliums ist, und in Römer 10,9-11 erklärt er, man müsse an Seine Auferstehung glauben, um gerettet zu werden…. Es gibt jedoch in The Harbinger nicht die geringste Erwähnung der Auferstehung Jesu Christi. Wie kann das sein?

Kapitel 17 – „Das zehnte Siegel“

Das folgende Zitat ist aus einem Artikel mit dem Titel „Kabbala und Jüdischer Mystizismus“ auf der Judaism 101 Webseite.

Mystizismus und mystische Erfahrungen waren ein Teil des Judaismus von den frühesten Tagen an. Die Thora enthält viele Geschichten mysteriöser Erfahrungen, von Engelsbesuchen bis zu prophetischen Träumen und Visionen. Der Talmud berücksichtigt die Existenz der Seele, und wann sie am Körper festgemacht wird. Jüdische Tradition sagt, dass die Seelen aller Juden zum Zeitpunkt der Gabe der Thora existierten, und zu der Zeit gegenwärtig waren und dem Bund zustimmten. Es gibt viele Geschichten von Orten, ähnlich dem christlichen Himmel und dem Fegefeuer, wandernden Seelen und Reinkarnation. Der Talmud enthält vage Hinweise auf eine mystische Gedankenschule, die nur den fortgeschrittensten Schülern gelehrt und nicht aufgeschrieben wurde

Absichtlich oder nicht, Jonathan Cahns Ansatz, das antike Geheimnis zu erklären, das in Jesaja 9,10 verborgen ist, scheint unheimlich nahe der obigen Beschreibung zu sein. Selbst wenn er sich nicht persönlich dem klassischen, jüdischen Mystizismus verschreibt, scheint er als messianischer Rabbi gewiss seine eigene Form geschaffen zu haben.

Kapitel 18 – „Schlussgedanken“

Jonathan Cahns Absicht für The Harbinger   ist es, ein kräftiger Weckruf für Amerika zu sein – ein Aufruf, sich von seinem raschen Abstieg in die Tiefen der Sünde ab und sich Gott als der einzigen Hoffnung, Sein drohendes Gericht zu vermeiden, zuzuwenden. Cahn hat die Aufmerksamkeit von Millionen gepackt – und er hat einen wunden Punkt berührt. Wir dürfen für diejenigen, die diese Idee ernst genommen haben, den Herrn preisen und Ihm für Seine freundliche Güte danken.

Letzten Endes… ist der phänomenale Erfolg von The Harbinger das Ergebnis einer Tragödie. Seine Größenordnung kann in vielfältiger Weise gemessen werden. Man kann ihn in Geldwert messen und den Hunderttausenden Exemplaren, die verkauft wurden… oder bezogen auf seine lange gehaltene Spitzenposition in der Theologiekategorie bei Amazon.com… oder bezogen auf die Millionen von Fernsehzuschauer und Radiohörer, die durch die Interviews, die Cahn gegeben hat, dramatisch beeinflusst wurden.

Die wirkliche Tragödie besteht in der Ursache, die dazu führte. Ein wachsendes Segment der evangelikalen Kirche scheint seinen Weg beim Unterscheidungsvermögen verloren zu haben. Wir sind viel zu sehr abhängig von dem, was andere schreiben, wenn es zu unserem Verständnis von Gottes Wort kommt. Wir lassen andere die „Schwerarbeit“ tun, während wir sitzen, zuschauen, zuhören und verkümmern.

Wie ein schönes Möbelstück, das aus der feinsten Eiche in Handarbeit gemacht worden zu sein scheint, aber in Wirklichkeit nur das allerdünnste Eichenfurnier aufweist, so hat The Harbinger nur ein Furnier, das ihm den Anschein gibt, biblisch zu sein. Wie konnten so viele Gläubige dadurch getäuscht werden? Ist es, weil die Kirche größtenteils ihre Verantwortung aufgegeben hat, eine Sache im Licht der Schrift zu untersuchen und zu testen?

TBC Extra

Der Vorbote: Offenbaren – oder Verbergen – Amerikas „Alte Geheimnisse“? Teil 2

Mark Dinsmore

Millionen ernsthafter Christen werden jeden Tag und auf jede denkbare Weise glaubhaft getäuscht. Manche werden von der Evolutionslüge getäuscht und suchen irrtümlich die „Wissenschaft“ (fälschlicherweise so genannt) mit dem in Einklang zu bringen, was sie über Gott glauben. Andere, die dem biblischen Bericht der Schöpfung vertraut (und ihn „getestet“) haben, haben einen unglaublichen Vorteil beim Errichten einer biblischen Weltsicht. Viele von diesen mögen jedoch der Lüge der Psychologie und „Eigenliebe“ zum Opfer fallen. Wieder andere, die die Raffinesse von Satan erkannt haben, entkommen der Lüge des Egoismus und Selbsthilfe, nur um verführt zu werden, nach Zeichen und Wunder zu suchen – oder durch die irrige Überzeugung, Gott würde sich in manch höheren, mystischen Sphären durch ausgewählte Boten offenbaren, an die wir uns für frisches Manna wenden müssen. (Wie es sich herausstellt, ist oft das, was als „frisch“ durchgeht, nichts anderes als alte, recycelte Lügen.)

Die verwirrende Anordnung von Täuschungen, durch die Gläubige heute verlockt werden können, ist wirklich erstaunlich. Dies sollte Beröer nicht überraschen, die wissen, dass die Endzeit so sehr durch spirituelle Täuschung charakterisiert ist, dass unser Herr Jesus vor diesem Anzeichen mehr als vor allen anderen warnte. Tatsächlich sind die Listen Satans so gut gemacht, dass sie sogar viele Auserwählte täuschen würden. Wie? Die Bibel sagt, er sei in der Lage, als ein Engel des Lichts zu erscheinen. Er kann den Verstand sowie die materielle Schöpfung manipulieren, und sogar Ereignisse inszenieren (bestimmte „göttliche Begegnungen“ mögen tatsächlich teuflisch sein). Beinahe alle Gläubigen erkennen „schlechte“ Versuchungen, aber viele Heilige – sogar Pastoren und Autoren – mögen doch durch „gute“ getäuscht werden. Gute Täuschung? Gewiss: „Und [Eva] sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre, und dass er eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er weise macht…“ (1 Mose 3,6, Hervorhebung hinzugefügt)

Heute führt nun dieses identische Begehren – einst aus der bekennenden Kirche anscheinend ausgelöscht – Gläubige in einen starken Irrtum. Der Mystizismus und die Methodologie, die einst sofort als „New Age“ erkannt wurden, haben sich nicht nur in christliche Haushalte eingeschlichen, sondern werden von Kanzeln einst gesunder Prediger verkündet. Und die Tragödie ist, wie der Prophet Jeremia beklagte: „Entsetzliches und Abscheuliches ist im Land geschehen: Die Propheten weissagen falsch, und die Priester herrschen mit ihrer Unterstützung; und mein Volk liebt es so! Was wollt ihr aber tun, wenn das Ende von [all] dem kommt?“ (Jeremia 5,30-31). Der Kontext dieser Stelle ist nationales Gericht für Gottes Volk, „aber sie haben sich geweigert, Zucht anzunehmen; sie haben ihr Angesicht härter als Fels gemacht, sie haben sich geweigert, umzukehren“ (Jeremia 5,3b). Und das Problem ist nicht bloß die Rebellion des Fleisches, sondern eine Perversion derer, die die Wege Gottes bekennen: „Deine Kinder haben mich verlassen und bei denen geschworen, die keine Götter sind; und nachdem ich sie gesättigt hatte, brachen sie die Ehe [geistliche Unzucht]…. Sollte ich dies nicht heimsuchen, spricht der HERR, und sollte sich meine Seele an einem solchen Volk nicht rächen?“ (Jeremia 5,7-9)

Bis heute verteidigen wohlmeinende Christen erbittert das Motto unserer Währung: „In God we trust [Auf Gott vertrauen wir].“ Leider aber halten wenige an, um die Frage zu bedenken: „Welchen Gott?“ Für den Christen, Katholiken und Mormonen, die „Brüder“ in der Freimaurerei sind, ist der Gott, auf den sie vertrauen, ein und derselbe: ein falscher Gott. Tragischer Weise haben Christen seit Jahrzehnten naiv angenommen, dass der „Gott der Bibel“ gemeint ist, wenn die Regierung oder ein Regierungsbeamter „Gott“ anerkannt hat. Aber wie die okkulten Embleme auf unserer Währung beweisen (besonders die unvollendete Pyramide, über der das gnostische „Auge von Horus / Ra“ schwebt), hatten die Architekten des Staatsiegels einen anderen Gott im Sinn – einen universellen Freimaurergott, der nur den höchsten „erleuchteten“ Eingeweihten im Geheimen als niemand anderes denn Luzifer offenbart wird.

Sollten Gläubige weiterhin über die Angriffe von Atheisten frustriert sein, die andauernd versuchen, das Motto „Auf Gott vertrauen wir“ von unserer Währung und Münzen zu entfernen? Wessen Gott der Herr ist, braucht das nicht, denn gerüstet mit dieser Kenntnis werden sie erkennen, dass ein solcher Kreuzzug nichts mehr als eine Ablenkung des Feindes ist, die wertvolle Zeit und Mittel bindet. Die wirkliche Sorge ist, dass Gläubige seit Generationen durch solchen Symbolismus getäuscht wurden, der „sich vor aller Augen sichtbar verbirgt“. Das Freimaurertum ist wie jeder Strom des okkulten Mystizismus oder „antiker Weisheit“ geistliche Unzucht. Und doch, die Versuchung (wie Eva) an der Offenbarung solcher Geheimnisse teilzuhaben – als ob dort eine „verborgene Wahrheit“ liegt, auf die man noch diesseits des Himmels zugreifen kann – besteht bis heute, während rastlose Gläubige sich beeilen, das neueste „prophetische“ Wort zu schmecken, das geistliche Rattenfänger zum Genuss publiziert haben.

Wenn der Autor des New York Times Bestsellers The Harbinger seine Romanerzählung also mit einem bizarren Traum beendet, in dem König Salomon seine Gestalt in das Abbild von George Washington verwandelt, und sich dann ein zweites Mal in den schwer fassbaren Propheten verwandelt (eine Hauptfigur und der „Lehrer“ in der Geschichte, der Nouriel hilft, „göttliches Wissen“ zu entschlüsseln), kann sich der Leser bloß wundern: Ist diese seltsame Vision einfach ein Fall ausgeflippter, künstlerischer Freiheit? Oder wird da etwas Symbolischeres beabsichtigt, oder unterschwellig dargestellt?

[Nouriel] „Ich erhielt einen Hinweis… auf eine Weise, wie es nie zuvor geschehen ist.“

[Ana] „Was meinst du?

[Nouriel] „Ein Traum. Ich erhielt ihn in einem Traum.“

[Ana] „Interessant.“

[Nouriel] „Es war ein Traum vom Tempel in Jerusalem…. Dort stand ein Mann auf einer Art von Plattform nahe dem Tempel. Er drehte sein Gesicht der Menge zu und begann eine Rede. Es war der König – König Salomon.“

[Ana] „Und woher wusstest du, dass es König Salomon ist?“

[Nouriel] „Er trug eine Krone und was aussah wie ein königliches Gewand aus Gold. Und ich wusste es einfach, so wie du einfach Dinge in einem Traum weißt… intuitiv.“

[Ana] „König Salomon sprach zu der Menge… und was sagte er?“

[Nouriel] „Ich konnte es nicht sagen oder verstehen. Aber als er die Rede beendet hatte, drehte er sich zum Tempel um, kniete nieder, bedeckte sein Haupt mit der goldenen Robe und hob seine Hände zum Himmel. Er betete. Er führte die Leute im Gebet. Und während sie beteten, ging ich mitten durch sie… durch die Mengen… auf die Plattform zu, wo der König kniete. Ich näherte mich ihm. Er war nun nur ein paar Meter weg von mir, Aber ich konnte ihn nur von hinten sehen, da er in die entgegengesetzte Richtung schaute. Er stand auf, immer noch auf den Tempel blickend und die goldene Robe bedeckte immer noch seinen Kopf. Er drehte sich dann um, ich sah sein Gesicht… und er war es nicht.“

[Ana] „Was meinen sie, er war es nicht?“

[Nouriel] „Es war nicht mehr König Salomon.“

[Ana] „Wer war es dann?“

[Nouriel] „Es war Washington.“

[Ana] „Washington… wie in der Präsident?“

[Nouriel] „Washington… wie in George. Er ließ die Robe zur Seite fallen. Und er stand da auf der Plattform, und schaute, so wie sie ihn sich vorstellen würden – eine weiße, gepuderte Perücke, eine dunkelbraune Weste und Reithosen, weiße Seidenstrümpfe, und dunkle Schuhe mit Silberschnallen. Er hob beide Hände zum Himmel, genau wie Salomon es getan hatte, schloss seine Augen und begann zu beten. Als er mit Beten fertig war, öffnete er seine Augen und senkte seine rechte Hand, als ob er etwas vor sich greifen wollte, aber da war nichts. Dann schwebte ein Stück Papier vom Himmel und landete auf seiner linken Hand, die immer noch nach oben erhoben war. Genau in dem Moment schaute er herab und schien mir direkt in die Augen zu schauen. Er stieg die Stufen der Plattform herab und schritt hinüber zum Tempel, wobei er immer noch das Papier in seinen Händen hielt. Als er die Ecke des Gebäudes erreichte, bückte er sich, steckte das Papier in eine der Ritzen zwischen zwei massiven Steinen, wo es verschwand. Als es verschwand, schwand er dahin. Ich schaute herum auf die Menge, aber auch sie war weg.“

[Ana] „Und was dann?“

[Nouriel] „Dann stand ich alleine… im Tempelhof. Der Himmel wurde langsam dunkel. Der Wind begann stärker und stärker zu wehen. Es schien als ob sich die Zeit immer mehr beschleunigte, bis alles um mich wie ein Wirbelwind von Aktionen, Ereignissen und Klängen war… ein intensiver nebelhafter Eindruck von Sicht und Klang… während der Himmel immer dunkler wurde, bis es beinahe finster wie die Nacht war. Was immer geschah, es schien nicht gut zu sein. Und dann war es vorbei, als ob ein heftiger Sturm gerade vorbeigezogen wäre. Die Dunkelheit fing an nachzulassen, und alles wurde heller. Aber als ich mich umdrehte, um den Tempel zu sehen, war er weg. Er lag in Ruinen… seine massiven Steine verstreut auf dem Berg. Alles war zerstört. Da bemerkte ich einen Mann… von mir abgewandt… einen Mann in einem goldenen Gewand.“

[Ana] „Die goldene Robe von König Salomon?“

[Nouriel] „Ja. Er stand am selben Ort, wo Washington stand, bevor er verschwand… an der Ecke des Tempels, außer dass es keine Ecke und keinen Tempel gab… nur Ruinen, aber es war derselbe Ort. Zu Füßen des Menschen lag ein Papierschnipsel, das Papier, das in den Steinen versteckt war. Aber die Zerstörung hat es wieder aufgedeckt. Er beugte sich, um es aufzuheben. Ich fühlte mich genötigt, näher zu kommen, und als ich es tat, drehte er sich um – und er war es!“

[Ana] „Salomon?“

[Nouriel] „Nein“

[Ana] „Washington?“

[Nouriel] „Nein“

[Ana] „Wer sonst?“

[Nouriel] „Es war der Prophet.“

[Ana] „Der Prophet…“ [Nouriel] „Die goldene Robe fiel zur Seite und enthüllte seinen langen, dunklen Mantel. Er schaute mir in die Augen und gab mir dann das Papier. Ich nahm es in meine Hände und schaute darauf, um zu sehen, was da stand.“ (S. 192-195)

Verständlicherweise muss man sich über solche okkulte Bildersprache wundern. Aber Jonathan Cahn vermeidet schlau die Versuche, die Quelle solcher Details zu beurteilen, und versteckt sich hinter dem, was er entschlossen ein rein erdichtetes „Gefüge“ bezeichnet. Seine Appelle an die Bibel, historische Figuren und Ereignisse verraten jedoch seine „erdichtete“ Verteidigung. Überdies wird sein Buch vom Charisma Media Verlag publiziert – bei dem viele Autoren schreiben, die mit spiritueller Sensationsmache Geschäfte machen, einschließlich ausgeklügelter Visionen und „Erscheinungen“ von Engeln, sowie anderen, die die Bedeutung von Traumdeutung als nicht nur akzeptabel hervorheben, sondern als erstrebenswertes Mittel, um von Gott zu hören. Die Andeutung des Autors, es gebe absolut keine Bedeutung für diesen seltsamen Traum, erscheint hinterhältig.

Im ersten Teil beobachteten wir Cahns Vorliebe, „antiken Mysterien… Geheimnissen… Gelübden… Eiden… Schlüsseln… Geländen… Steinen… usw.“ heilige Bedeutung zuzuweisen. Es ist schlicht erstaunlich, dass der Autor im selben Atemzug beiläufig die Relevanz der Anfrage nach der Freimaurerei verwirft – einer Bruderschaft, die solche „Vermächtnisse“ der okkulten Erleuchtung seit Jahrhunderten eifersüchtig „bewacht“ hat – und schon immer Monumente und Türme, deren Spitzen „in den Himmel reichen mögen“, gebaut und esoterischen Symbolismus vor aller Augen verborgen hat.

Nouriel ist Cahns „Wandergesellen“ Figur, die im ganzen TH auf der Suche ist, die neun antiken „Siegel“ zu entschlüsseln, die zunehmende Offenbarung enthalten. Merkwürdigerweise entspricht Cahns Handlung der freimaurerischen Reise der Selbsterkenntnis. Tatsächlich mögen wir in der Überlieferung und Bildwerk der Freimaurerei, die in der Hauptstadt unserer Nation bewahrt wird, einen Schlüssel für die alten Geheimnisse von Nouriels seltsamem Traum finden, „der… das antike Israel und Amerika verknüpft, wie mit all den anderen Geheimnissen“ (S. 195). In seiner Suche nach Antworten hatte Nouriel plötzlich eine Erleuchtung: „Ich hatte keine Vorstellung, wohin mich alles führen würde. Und dann traf es mich… Washington! [George] Washington verbarg das Geheimnis [in meinem Traum]. Somit war das Geheimnis in Washington verborgen… der Stadt… der Grundlage der Nation. Und der Tempel stand in Jerusalem, der Hauptstadt. Wieder wies das Geheimnis auf die Hauptstadt. Daher kehrte ich nach Washington DC zurück“ (S. 195). Cahns Figur schaut auf den freimaurerischen Obelisken, steht dann ironischerweise im Zentrum der Rotunde des Kapitols – ohne aber die Antworten zu finden, die er suchte. Wenn Nouriel nur aufgeschaut hätte – buchstäblich geradewegs nach oben, dann hätte er die wahrscheinlichste Interpretation für Cahns kryptische Traumfolge gefunden: Ein „himmlisches“ Gemälde in der Kuppel des Kapitols, bekannt als „The Apotheosis of George Washington“, worin der Präsident genauso wie die Figur in Nouriels Traum abgebildet ist: eine Hand erhoben, eine Hand gesenkt, das Gewand gleitet herunter (eine andere Bronze, die den ersten Präsidenten auf ähnliche Weise abbildete, aber mit einer blanken Brust, sitzend nach der Art von Zeus, „zierte“ einst den Rotunden Boden).

Das eindrucksvolle und hochsymbolische Fresko wurde von Constantino Brumidi gemalt, der einst drei Jahre lang unter Papst Gregor XVI im Vatikan arbeitete. „Apotheose“ bedeutet die „Erhebung einer Person in den Rang eines Gottes.“ Wie Dave Hunt und TBC schon lange dokumentiert haben, war die luziferische Suche nach Aufstieg zur Gottheit nicht nur seit Jahrtausenden ein antikes Ziel der Menschheit, sondern ist heute immer noch das buchstäbliche, spirituelle Ziel der Freimaurer, Mormonen, und anderer, die so „erleuchtet“ sind. Dass Cahns Figur durch die „Vision“ von König Salomon und Salomons Tempel anscheinend stellvertretend an freimaurerischen Riten teilnimmt (die „antiken Geheimnisse“, aus denen sich die Grundlagen der Freimaurerei bilden), ist besonders beunruhigend

So oder so – indem The Harbinger dasselbe „geheime Code“ Genre widerspiegelt, das durch das kommerziell erfolgreiche Buch The Da Vinci Code und seine Verfilmung, wie auch den Film National Treasure populär gemacht wurde (welcher eine ausgedachte Spritztour ist, die vorgibt, freimaurerische Geheimnisse zu offenbaren, während sie tatsächlich ihre „antiken Geheimnisse“ verbirgt) – hat TH eine gefährliche, spirituelle Tür geöffnet. Indem Cahn in seinem Roman auf freimaurerische Elemente und Ereignisse wohlwollend Bezug nahm, während er selektiv ihre wahre Bedeutung vermied, hat er entweder „wissentlich“ oder „unwissentlich“ Leser in eine okkulte Umgebung gezogen, die sich auf ein anderes Evangelium ausrichtet – das für den falschen Gott der Freimaurerei akzeptabel ist.

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.

Kontakt: wolfgang.hemmerling@freenet.de