THE BEREAN CALL

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Oktober 2012

Jesus zieht andere Seiten auf… Teil 2

T.A. McMahon

In dieser zweiteiligen Reihe betrachten wir Eigenschaften Jesus, die deutlich in der Schrift offenbart, in der Gemeinde heute aber anscheinend vermieden oder abgelehnt werden. Wie wir in Teil 1 vermerkten, stellt sich Jesus dem Johannes in Kapitel 1 der Offenbarung in einer äußerst symbolischen Weise vor – einer Weise, die weitaus anders ist als in den Jahren, als Jesus physisch bei Johannes war und sie zusammen wandelten. Johannes, der von Christus sehr geliebt wurde und anscheinend eine innigere Beziehung mit Seinem Herrn und Heiland als die anderen Apostel gehabt hatte, wird dennoch optisch mit einem anderen Bild von Jesus konfrontiert, das so übermächtig ist, dass seine einzig mögliche Reaktion ist, vor Ihm auf sein Angesicht zu fallen. Es besteht wenig Zweifel, dass sich die Beziehung von Johannes mit Jesus nach dessen Auferstehung vertiefte, wie es bei allen Gläubigen sein sollte, während sie im Glauben reifer werden. Aber es scheint, sogar Johannes war nicht auf das vorbereitet, was er erlebte.

Das symbolische Bild verkörperte ein Merkmal Jesu, das Jesus Seiner Gemeinde, Seiner Braut, denen, die an Ihn glauben, hinsichtlich ihrer Beziehung zu Ihm zu verstehen geben will. Er möchte, dass Seine Jünger rein und heilig sind, genauso wie Er rein und heilig ist (1 Petrus 1,15-16). Darauf scheint Sein Haar und Seine Augen wie Feuerflammen hinzuweisen: „Sein Haupt aber und seine Haare waren weiß, wie weiße Wolle, wie Schnee; und seine Augen waren wie eine Feuerflamme, und seine Füße wie schimmerndes Erz, als glühten sie im Ofen...“ (Offenbarung 1,14-15). Alle diese symbolischen Elemente scheinen Gericht zu verkörpern. Das scheint durch das „zweischneidige Schwert“ unterstrichen zu werden, das aus dem Mund von Christus hervorgeht (Offenbarung 1,16). Das Schwert ist Sein Wort, die Schrift, durch die jeder gerichtet wird. Er ist das Wort und es ist Sein Wort, das Ungläubige richten und verdammen wird. Seine Worte werden auch Gläubige im Sinne von Korrektur und Zurechtstutzen richten, auf dass ihr Leben mit der Wahrheit übereinstimmt und zunehmend fruchtbringend sein wird.

Wir müssen uns bewusst sein, der Symbolismus rings um die eher einschüchternde Figur Christi und Seine Ermahnung in den ersten drei Kapiteln der Offenbarung richtet sich nicht an die Welt, sondern vielmehr an Seine Braut, Seine Gemeinde. Wie Johannes verkündet, sind das jene, die der Bräutigam liebt: „Ihm, der uns geliebt hat und uns von unseren Sünden gewaschen hat durch sein Blut“ (Offenbarung 1,5). Doch jeder Gläubige, der nicht begreift, dass Jesus mit Seiner Braut „andere Seiten aufzieht“, verpasst einen sehr wichtigen Aspekt Seiner Botschaft an die sieben Gemeinden, nämlich – Er möchte sie vor der Hochzeit „in Form bringen“.

Es scheint mir eine „voreheliche“ Ermahnung zu sein und eine ziemlich freimütige dazu. Aber warum würde Jesus mit Seiner Braut so sprechen, wie Er es tut? Es ist bestimmt nicht die Weise, wie junge Männer heute sich daran machen, um ihre Bräute zu werben, um sicher zu stellen, dass sie in der Kirche auftauchen. Was uns natürlich aufgrund von weltlichen oder kulturellen Einflüssen richtig erscheint, passt selten zu den Lehren der Schrift. Dennoch bleibt die Frage: Warum würde Jesus „seiner Braut die Leviten lesen“, wie Er es anscheinend in Seinen Botschaften an die sieben Gemeinden macht? Lasst mich einige Möglichkeiten andeuten.

Zunächst mal und unterm Strich dient es ihr zum Guten. Das ist eine sichere Annahme, denn alles was Jesus sagt und tut ist gut und dient denen zum Guten, die Er anspricht. Doch da gibt es viel mehr, was wir erahnen können. Obgleich wir erwarten sollen, dass der Herr jederzeit für uns, Seine Braut, zurückkommen kann, und wir nicht den Tag oder die Stunde wissen können, kennen wir den geistlichen Zustand der Welt zu jener Zeit. Darauf weisen die Worte Jesu in Lukas 18,8 hin: „Doch wenn der Sohn des Menschen kommt, wird er auch den Glauben finden auf Erden?“ Im Matthäusevangelium teilt unser Herr Seinen Jüngern mit, die Tage vor Seiner Wiederkehr seien durch geistliche Täuschung gekennzeichnet (24,4), die schrecklich verführerisch sein wird: „Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen“ (V. 24).

Manche behaupten, dieser Vers lehre, die Auserwählten seien für solche Täuschung immun. Diese Sichtweise beinhaltet viele Probleme. Jesus sprach zu Seinen Jüngern, die gewiss Seine Auserwählten waren, doch Er warnte sie davor, nicht getäuscht zu werden – was keinen Sinn ergibt, wenn sie nicht getäuscht werden konnten. Gläubige unterlagen schon immer der Täuschung. Die Schrift warnt uns davor, auf Satans „Absichten“ hereinzufallen“ (2 Korinther 2,11). Überdies enthalten all die Epistel, die an Gläubige geschrieben wurden, Korrekturen von falschen Lehren, die sie entweder verführt hatten oder das Potential dazu hatten. Dies sind alles Dinge, denen sich nach Kenntnis des Herrn Seine Braut gegenübersehen wird.

Die Strenge Christi mag in gewissem Sinn mit einem Ausbildungsfeldwebel verglichen werden, der seine neuen Rekruten auf den Krieg vorbereitet. Ein Ausbildungsfeldwebel ist, egal in welcher Armee, dafür bekannt, hart mit seinen Leuten umzuspringen. Sein Ansatz ist nicht nur aufgrund seiner Sorge für das Überleben seiner Truppe sachlich, sondern dass seine Soldaten in den vor ihnen liegenden Kämpfen siegreich sind. Gleichermaßen waren Gläubige an Jesus in allen Zeitaltern intensiven geistlichen Schlachten ausgesetzt. Die Sorge unseres Herrn ist, wie sie sich in dem, was vor ihnen liegt, bewähren. Er zeigt Problemfelder der sieben Gemeinden (und von uns heute) auf, die die eigene Beziehung zu Ihm schwerwiegend untergraben und folglich die eigene Wirksamkeit für Sein Reich. Die Epheser zum Beispiel wurden für viele Dinge gelobt, aber ihre Grundlage wurde gerade untergraben, weil ihre aktive Liebe für den Herrn verkümmerte. Das mag im Vergleich zu all den guten Werken, die sie vollbrachten, unbedeutend erscheinen, doch ist es kritischer, als wir einsehen mögen, und einfach so. Wenn die Liebe für Christus nicht unsere allererste Motivation für die Werke ist, die wir tun, was wird dann unsere Motivation sein, auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind? Das Selbst. Und wo der Sauerteig des Selbst hineinkommt, wächst der Laib des Stolzes, was das hauptsächliche Rezept für Werke des Fleisches ist.

Der Sachverhalt ist so schwerwiegend, dass der Herr Seiner Braut, den Ephesern (und auch uns gleichermaßen) erklärt, wenn sie keine Buße tun, „komme ich rasch über dich und werde deinen Leuchter von seiner Stelle wegstoßen“ (Offenbarung 2,5). Ein Leuchter ist ein lichtspendendes Instrument, das „leuchtet… allen, die im Haus sind“ und in den Stellen von Matthäus 5,14-15 nennt Jesus Seine Jünger „das Licht der Welt“. Sie waren dieses Licht nur in dem Sinne, dass sie andere lehrten, „alles halten“ was Jesus ihnen befohlen hat (Matthäus 28,20), d.h. Sein Wort. Petrus verweist auf die Schriften, die er das „prophetische Wort“ nennt, als „ein Licht, das an einem dunklen Ort scheint“ (2 Petrus 1,19). Ich glaube, die Handlung der Entfernung des „Leuchters“ bedeutet vornehmlich das Abdriften vom Licht von Gottes Wort, während die Liebe des Gläubigen für Ihn zunehmend kalt wird. Überdies bezog sich Jesus, der das Lebendige Wort ist, in Johannes 8,12 auf Sich als „das Licht der Welt“. Jesaja zeigt gleichermaßen deutlich die Beziehung von Licht und der Schrift: „…Wenn sie nicht nach diesem Worte [Gottes] sprechen, so gibt es für sie keine Morgenröte“ (8,20 UELB).

Wie wir in Teil 1 dieser Artikel vermerkten, waren die sieben Gemeinden der Offenbarung nicht nur spezielle Gemeinden, die zu der Zeit bestanden, als Johannes das Buch schrieb, sondern sie spiegeln auch das wieder, was die Kirche im Allgemeinen zu bestimmten Zeiten in ihrer gesamten Geschichte erfuhr. Überdies können die Probleme, die Christus anspricht, heute in den örtlichen Gemeinden auf der ganzen Welt gefunden werden. Da wir also wiederholt gedrängt werden, müssen wir beachten, was Jesus den historischen Gemeinden sagte und das auf unsere örtlichen Gemeinden anwenden und auf uns als einzelne Gläubige – Seine Braut – heute.

Von zwei der sieben Gemeinden, Smyrna und Philadelphia, verlangt Jesus keine Korrektur. Sie erhalten lediglich Trost und Ermutigung aufgrund dessen, was sie wegen ihrer Standhaftigkeit im Glauben erlitten haben und erleiden werden. Eine Vielzahl von Gemeinschaften macht heute vergleichbare Verfolgungen für ihr Zeugnis für Christus durch und viele mehr sind es, denen dasselbe in der Zukunft bevorsteht. Christi Worte werden deshalb, wenn sie befolgt werden, Seine Braut stärken und sie wieder aufrichten, nicht nur zu erdulden, was bevorsteht, sondern siegreich und fruchtbar inmitten dessen zu sein.

Die Anrede des Bräutigams an die anderen fünf Gemeinden besteht hauptsächlich aus einer Liste von Sachverhalten, die bedeutende geistliche Probleme für Seine Braut schaffen werden – Probleme, die die Beziehung eines Gläubigen zu Ihm und die eigene Fruchtbarkeit für Sein Reich ernsthaft beeinträchtigen werden. Um zu unterstreichen, was zur Korrektur der Gemeinden wesentlich ist, die von Seinem Wort abgedriftet sind, wiederholt unser Herr das Symbol für das Wort, mit dem Er sich anfangs identifiziert hat, als er die Gemeinde in Pergamos anredete: „Das sagt, der das scharfe zweischneidige Schwert hat“ (2,12). Dies ist nicht nur wesentlich, sondern es ist die einzige Grundlage für das notwendige Urteilsvermögen, das die Braut haben muss, um Täuschung zu erkennen und von den falschen geistlichen Praktiken Buße zu tun, in die sie geraten ist oder denen sie sich noch gegenüber sehen mag.

Die Gemeinde von Pergamos hatte Probleme, die kaum nur auf diese Gemeinschaft zutrafen. Manche ihrer Mitglieder lehrten falsche Lehre, wahrscheinlich für materiellen Gewinn, und sie begünstigten sexuelle Unsittlichkeit. Die Gemeinde hatte solche, die an der Lehre der Nikolaiten festhielten, was ohne Zweifel beinhaltete, ihre Leiter auf ein höheres geistliches Niveau und Kontrolle über den Laienstand zu erheben, das heißt die Brüder und Schwestern dieser Gemeinschaft. Dies wird heute in Gemeinden offensichtlich, wo es eine Hierarchie und eine ausgeprägte Klerus Klasse gibt. Jesus verkündete, Er hasse dies und werde direkt durch Sein Wort mit ihnen Krieg führen, wenn die Gemeinschaft keine Buße tun würde.

Christus spricht zur Gemeinde in Thyatira in Begriffen, die eindeutig Gericht anzeigen, und wiederholt frühere Symbole, die das darstellen: „Das sagt der Sohn Gottes, der Augen hat wie eine Feuerflamme und dessen Füße schimmerndem Erz gleichen“ (2,18). In dieser Gemeinde gibt es eine Frau, eine falsche Prophetin, die sexuelle Unsittlichkeit, geistliche Unzucht und Praktiken hereingebracht hat, die mit Götzendienst zu tun haben. In Seiner Barmherzigkeit und Langmut hat Er ihr Zeit zur Buße gegeben. In Seiner Sorge für diese Gemeinschaft von Gläubigen verwendet Er äußerst ernüchternde und strenge Worte: „Siehe, ich werfe sie auf ein [Kranken-]Bett und die, welche mit ihr ehebrechen, in große Drangsal, wenn sie nicht Buße tun über ihre Werke. Und ihre Kinder will ich mit dem Tod schlagen; und alle Gemeinden werden erkennen, dass ich es bin, der Nieren und Herzen erforscht. Und ich werde jedem einzelnen von euch geben nach seinen Werken“ (2,22-23). Wenn die Worte des Herrn für manche von uns schockierend scheinen, kommt das vielleicht davon, dass wir durch unser politisch, sozial, religiös und psychologisch „korrektes Denken“ so hypnotisiert sind, dass wir für die vielen, starken Abschreckungsmittel (Ananias und Saphira) blind sind, die in der ganzen Bibel gefunden werden. Überdies mögen wir die Tatsache aus den Augen verloren haben, dass Er als der Eine spricht, der jene liebt, die Er anspricht und sie von ihren Sünden gewaschen hat durch Sein Blut (Offenbarung 1,5).

Die Gemeinde in Sardes, die nur einen Überrest an standhaften Gläubigen hat, ermahnt Er, „Werde wach und stärke das Übrige, das im Begriff steht zu sterben“ (3,2) und daran zu denken, „wie du empfangen und gehört hast, und bewahre es und tue Buße“. Wenn sie nicht wachen würden, so verkündet unser Herr, „so werde ich über dich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht erkennen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde“ (3,3). Ich glaube, dies ist ein Besuch zum korrigierenden Gericht Seiner Gemeinde, seiner Braut. Dies ist, was Petrus prophetisch bekräftigt: „Denn die Zeit ist da, dass das Gericht beginnt beim Haus Gottes“ (1 Petrus 4,17).

Der Bräutigam hat für die Braut in Philadelphia, einer Gemeinschaft mit „kleiner Kraft“, liebenswürdigere Worte, da sie „mein Wort bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet“ haben (3,8). Er verkündet Seine Liebe für sie und lobt sie, weil sie das Wort vom standhaften Ausharren auf Ihn bewahrt haben. Dennoch warnt er sie, „halte fest, was du hast, damit [dir] niemand deine Krone nehme“ (3,10-11). Es scheint, der Bräutigam will nicht nur Seine Braut aufgrund seiner zugerechneten Gerechtigkeit, „in feine Leinwand… kleiden, rein und glänzend“ (19,8), sondern Er will auch, dass sie mit Kronen geschmückt ist, die durch ihren liebenden Gehorsam für Sein Wort verdient sind.

Viele haben behauptet, die Gemeinde von Laodizäa repräsentiere die heutigen Gemeinden am besten, besonders Gemeinden im Westen. Eine Definition, die ich für das Wort Laodizäa fand, lautet „Herrschaft des Volkes“; eine andere war „Gericht des Volkes“. Beides scheint zu Christi Ermahnungen zu passen, in dem die Leute ihr eigenes Ding machen und Er sich außerhalb ihrer Gemeinschaft befindet. Sie scheinen so selbstsüchtig in ihrer materialistischen Autarkie zu sein, dass sie nicht erkennen können, dass sie geistlich „elend und erbärmlich… arm, blind und entblößt“ sind (3,17). Wie spricht der Bräutigam diesen Zustand an? In der stärksten Sprache bisher! Denen, die Er als „lau und weder kalt noch heiß“ charakterisiert, verkündet Er: „ich [werde] dich ausspeien aus meinem Mund“ (3,15-16).

Hier müssen wir wieder fragen: warum sollte der Herr zu Seiner Braut auf solche Weise reden?

In den letzten Passagen von Offenbarung 3 verdeutlicht Er die Gründe für seine „Ermahnung vor der Hochzeit“ an die sieben Gemeinden ziemlich klar. In Vers 3,19 verkündet Er: „Alle, die ich liebhabe, die überführe und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Buße!“

Er liebt die Braut und erteilt ihr den Rat, von Ihm die Dinge zu empfangen, die gereinigt wurden und ihr Leben und Liebe für Ihn reinigen würden – geistliches „Gold… das im Feuer geläutert ist, damit du reich wirst, und weiße Kleider, damit du dich bekleidest und die Schande deiner Blöße nicht offenbar wird; und salbe deine Augen mit Augensalbe, damit du sehen kannst“ (3,18).

Er schließt die Ermahnung Seiner Braut, uns, die wir bekennen, an Ihn zu glauben, die behaupten, Ihm nachzufolgen, mit einem Angebot, das einen Realitätstest beinhaltet, einen Test unserer Beziehung zu Ihm als dem Einen, mit dem wir verlobt sind. Ist unsere Liebe zu Ihm „lauwarm“ geworden? Oder sind wir von unserer ersten Liebe zu Ihm abgedriftet? Was immer unser Zustand sein mag, Er drängt und ermutigt uns: „So sei nun eifrig und tue Buße! Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm essen und er mit mir.“ (3,19-20).

Der Bräutigam ist willens… wie steht es aber mit der Braut? Egal welche Anweisung wir im Wort Gottes finden, wir müssen sie beachten. Wenn wir aber in der Schrift etwas wiederholt finden, wenn Jesus zum Beispiel sagt „Wahrlich, wahrlich…“, ist es wohl so, dass Er Seine Anweisung sehr eindringlich macht. Was ist dann mit Seinen Anweisungen an Seine Braut, die Er mit einer Ermahnung unterstreicht, die Er siebenmal wiederholt? „Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!“ – Offenbarung 2,7.11.17.29; 3,6.13.22.

Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst! (Offenbarung 22,17) TBC

Zitate

Teilst du dem Herrn alles in deinem Leben mit, das dich bewegt? Erwartest du, Er sei vielleicht an kleinen und relativ unwichtigen Details interessiert? Er will, dass du alles zu Ihm bringst, und es sind Seine Antworten in den kleinen Dingen, die uns Seine intime Nähe und Treue hochschätzen lassen.

Brian Russell

Choice Gleanings 2011

F & A

Frage: Hat schon mal jemand etwas über den säkularen Ankauf [von christlichen Firmen] geschrieben, und die Auswirkung, die das auf christliche Veröffentlichungen hat? Warum sollten Christen dies überhaupt erst zulassen?

Antwort: Diese einst soliden christlichen Verlage sind in den Händen von Individuen, die die Vision der Begründer verloren haben. Paulus sagt uns, „Denn die Geldgier ist eine Wurzel alles Bösen; etliche, die sich ihr hingegeben haben, sind vom Glauben abgeirrt…“ (1 Timotheus 6,10). Gelockt vom angebotenen Kaufpreis wird die Firma verkauft. Rupert Murdoch und andere weltliche Verleger haben das Gewinnpotential bei „christlichen“ Materialien erkannt.

Die mit solchen Übernahmen verbundenen Gefahren sind deutlich. „Es geht dort etwas vor, das sagt, wir müssten einen größeren Profit machen, wobei wir riskieren, unsere Überzeugungen als Christen zu kompromittieren“, sagte John Thompson, Vizepräsident von Broadman & Holman Publishing, einem Zweig der Southern Baptist Convention. Harper Collins, merkte er an, bringt auch Bücher heraus, die für Evangelikale anstößig sind, wie The New Joy of Gay Sex (Kirkpatrick, „Evangelikale Verkaufszahlen bekehren die Verleger“, New York Times, Arts, 8.6.2002). Rupert Murdoch erwarb neulich den Thomas Nelson (TN) Verlag, der 2006 das Buch Hot Moms unter der TN Verlagsmarke Naked Inc. gedruckt hatte (siehe TBC Extra August 2006 mit einer kurzen Geschichte über den TN Verlag).

TN und andere Verlage hatten bereits damit angefangen, unbiblische Materialien anzubieten. Ein christlicher Literaturagent schrieb bejahend, TN habe „...Christentum-leicht Versionen von Materialien publiziert, die vom Minirth / Maier Team auf Moodys Radio Network vorgestellt wurden“ (http://stobbeliterary.com/the-myth-about-crossover-books.html). Wir haben die Psychohäresie der nun erloschenen Partnerschaft von Minirth / Meier in früheren Ausgaben des Rundbriefes angesprochen (siehe May 1995 TBC).

Der christliche Autor Jim Fletcher vermerkte in einem Artikel 2009: „In den 1990ern… gab es eine Philosophieverschiebung. Verleger, Geschäfte und Vertriebshändler fingen an, das riesige Potential zum Geldverdienen zu erkennen…. Um die breitest mögliche Leserschaft anzusprechen, schlichen sich Werke ein, die zweifelsohne nicht auf die Bibel ausgerichtet waren“ (http://www.lighthousetrailsresearch.com/blog/?m=20090801).

Obgleich immer noch manch gute Materialien veröffentlicht werden, gibt es eine zunehmende Liste unbiblischen Materials, wie Blomberg und Robinsons How Wide the Divide, herausgegeben von InterVarsity Press. Die Verfasser (ein Mormone und ein Evangelikaler), versuchen „Gemeinsamkeiten“ zwischen den beiden Glaubensrichtungen zu finden.

Paulus warnte, „Denn wenn der, welcher [zu euch] kommt, einen anderen Jesus verkündigt, den wir nicht verkündigt haben, oder wenn ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so habt ihr das gut ertragen“ (2 Korinther 11,4).

Für biblische Gläubige sollte es wohlbekannt sein, dass Mormonen eindeutig einen „anderen Jesus“ lehrten und lehren. Vielleicht die abscheulichste Behauptung, die immer noch von Mormonen gemacht wird, ist die, dass Jesus der „Geistbruder“ von Luzifer ist. Der verstorbene Präsident Spencer W. Kimball sagte: „Lange bevor ihr geboren wurdet, wurde von euren Schöpfern ein Programm entwickelt…. Die Hauptpersönlichkeiten in diesem großen Drama waren ein Vater Elohim, perfekt in Weisheit, Urteil und Person, und zwei Söhne, Luzifer und Jehova [Jesus]“ (Teachings of Spencer W. Kimball , p. 32-33). Eine der LDS Generalautoritäten, Milton R. Hunter lehrte, „Die Verabredung, dass Jesus Erlöser der Welt sein sollte, wurde von einem der anderen Söhne Gottes angefochten. Er wurde Luzifer genannt… dieser Geistbruder von Jesus versuchte verzweifelt, der Retter der Menschheit zu werden“ (The Gospel Through the Ages , p.15, 1945, siehe auch Mormon Doctrine, pp.192, 546-47, 589-90 und Gospel Principles , p.15-16).

Schon 1985 veröffentliche InterVarsity Press die Broschüre One Catholic to Another von Peter Kreeft. Die Broschüre ist in der Form einer erfundenen Konversation zwischen Katholiken geschrieben:

Dusty: Warum gehst du [zur Messe], Sonny?

Sonny: Jesus ist dort.

Dusty: Wie ist er dort?

Sonny: Er ist wirklich in der Eucharistie gegenwärtig und er ist wirklich in seinen Leuten gegenwärtig. Beide werden sie bekanntlich der Leib Christi genannt.

Obgleich schlussendlich die Wirkung der weltlichen Inhaberschaft noch nicht voll zu spüren ist, gab es bereits wachsende Kompromisse bei einigen christlichen Verlagen. In 1 Korinther 9,22 schrieb Paulus: „ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise etliche rette.“ Dass er „allen alles“ wurde, beeinträchtigte nie die Grundlagen des Evangeliums. Vielmehr wurde er „wie“ die Juden oder Heiden „um des Evangeliums willen“ (V 23)

Frage: Was können Sie uns zu der bevorstehenden „Amerika für Jesus“ Kundgebung sagen, die in Philadelphia am 28. und 29 September stattfindet? Die Leitung beruft eine „feierlichen Versammlung“ ein, basierend auf 2 Chronik 7,14. Gibt es basierend auf dieser Verheißung irgendeine Hoffnung für Amerika, und gibt es irgendeinen praktischen Nutzen, an solchen nationalen Kundgebungen teilzunehmen?

Antwort: Anne Gimenez von The Rock Church ist nationale Vorsitzende dieser Kundgebung, die ursprünglich von ihrem verstorbenen Mann John Gimenez am 29. April 1980 eingeführt wurde. Damals nahmen Leute wie Pat Robertson, Jim Bakker, Bill Bright und Jerry Falwell teil.

Sogar politische Kommentatoren haben festgestellt, „die prominente Rolle der New Apostolic Reformation (NAR) Führer bei dem Ereignis enthüllt lediglich, wie sehr die Religiöse Rechte sich verändert hat und noch extremer geworden ist, da die Führer nicht nur behaupten, sie hätten ein göttliches Mandat, die Politik zu verändern, sondern seien tatsächliche Apostel und Propheten mit derselben göttlichen Ernennung wie die Apostel und Propheten der Bibel und erhielten direkte Prophezeiungen von Gott“ (Brian Tashman, “Washington for Jesus Returns as the ‘America for Jesus’ Prayer Rally in Philadelphia,”  Right Wing Watch , 02/21/2012)

Zu den Rednern gehört auch Lou Engle vom International House of Prayer (IHOP). In der May 1990 Ausgabe des Rundbriefes warnte Dave: „Diese ‚Spätregen-‘Bewegung wächst mit erstaunlicher Geschwindigkeit in Zusammenarbeit mit den Vineyards und der Kansas City Fellowship unter dem Einfluss von ‚Propheten‘ wie John Wimber, Paul Cain (ehemaliger Partner von William Branham), Rick Joyner, Mike Bickle und anderen. Immer mehr Kirchen ‚unterwerfen‘ sich diesen ‚Propheten‘ in einer anscheinend rasch wachsenden neuen Jüngerschaft Bewegung, gegründet auf ‚Zeichen und Wunder‘, die gefährliche Häresien im Namen von Heiligkeit und Einheit in die Gemeinde bringt. [Hervorhebung hinzugefügt].“

Diese Spätregenbewegung aus den 1940ern, die sich auch in einer Gruppe namens Kansas City Propheten manifestiert hat, wurde (unter anderem) von der Großkirche der Pfingstler zur Häresie erklärt und verlor für viele Jahre ihren Schwung. Leider scheint es so, man könne eine häretische Idee nicht unter Kontrolle halten. Zahlreiche Aspekte davon sind wieder aufgetaucht. Die Ereignisse in Toronto und Pensacola (Brownsville Erweckung) und an zahlreichen Orten auf der ganzen Welt sind schlicht Manifestationen dieser selben Ideen, wobei die New Apostolic Reformation (NAR) die Fortführung dieser unbiblischen Lehren ist.

Wort Faith Lehrer wie Kenneth Copeland und Gordon Robertson vom 700 Club haben das Ereignis auch befürwortet, während diese getrennten Bewegungen bei Programmatik und Zielen enger zusammenrücken (Siehe TBC Mai 2006)

Verteidigt den Glauben

Unser monatlicher, spezieller Artikel aus Dave Hunts Buch mit demselben Titel.

Ist Glaube eine Geisteskraft?

Frage: Eines meiner Lieblingsbücher ist Die Kraft des Positiven Denkens gewesen. Darin sagt der Autor, „positives Denken“ sei lediglich ein anderes Wort für „Glaube“. Ich sehe, dass sein Hauptjünger weitgehend dasselbe sagt: Er nennt „Glaube“ „Möglichkeitsdenken“. Er hat Jesus Christus als „den größten Möglichkeitsdenker aller Zeiten“ bezeichnet. Etwas dabei beunruhigt mich, aber ich weiß nicht warum. Können Sie mir das erklären?

Antwort: Jesus sagte, wie wir bereits vermerkt haben, „Habt Glauben an Gott“ (Markus 11,22), und dieser Glaube kann nur an Gott sein, weil Er alleine unser komplettes Vertrauens wert ist. Doch ein Atheist kann Seminare über „Positives Denken“ durchführen und viele Atheisten tun das. Somit hat positives Denken offensichtlich nichts mit Glauben zu tun. Tatsächlich ist es das genaue Gegenteil von Glauben.

In der Theorie des positiven Denkens sollen die eigenen Gedanken, ob „positiv“ oder „negativ“, Einfluss auf den eigenen Körper und die Persönlichkeit und somit auf die Gesundheit haben. Überdies sollen die eigenen Gedanken angeblich andere Leute und die Welt um uns herum beeinflussen. Somit werden Erfolg oder Versagen vermeintlich durch die Kraft des eigenen Verstandes geschaffen. Dies ist tatsächlich antiker, okkulter Glaube, der nach seinen modernen Verfechtern durch eine geheimnisvolle psychische Kraft wirkt, die wir alle besitzen, aber deren Anwendung wir erlernen müssen.

Glaube andererseits richtet sich auf Gott und Seine Allmacht, nicht auf die angebliche Macht im eigenen Verstand, ob bewusst oder unbewusst. Was für ein Unterschied! Bei positivem Denken kommt es nicht darauf an, ob Gott wirklich ist oder nicht. Worauf es ankommt ist der eigene Glaube. „Gott“ wird somit in ein Placebo verwandelt, das den Glauben aktiviert. Man könnte an eine kosmische Energiequelle oder was anderes glauben. Es kommt einfach darauf an, dass man glaubt. Es ist die Kraft des Glaubens, die angeblich den erwünschten Effekt erzielt. Der Auslöser dieses Glaubens ist unwichtig. Somit wird deutlich, wer immer positives / Möglichkeitsdenken mit Glauben verwechselt, hat sich von Gott und Seiner Wahrheit und Macht abgewandt und ist sowohl in zeitlichen wie ewigen Sachverhalten schwer getäuscht worden.

Eine unausweichliche und hochwichtige Entscheidung

Folgende Entscheidung müssen wir treffen: Entweder vertrauen wir der Kraft einer fest geglaubten Überzeugung, die eine geheimnisvolle, psychische Macht im Geist aktiviert, oder wir vertrauen auf Gott und Seine unendliche Macht, die offensichtlich überall im Universum zu sehen ist. Nur ein Narr würde die Macht des Geistes der Macht Gottes vorziehen. Wahrer Glaube schaut auf Gott, das zu tun, was weder der eigene Verstand (bewusst oder unbewusst) noch Talente oder Anstrengungen bewerkstelligen können.

Ein wichtiges Glaubenselement ist deshalb, sich Gottes Willen zu unterwerfen. Im Glauben würde man kaum erwarten, Gott würde etwas tun, was Seinem Willen nicht entspricht. Glaube würde das auch nicht wünschen. Glaube vertraut Gott, Sein Wort zu erfüllen und Seinen Willen im eigenen Leben zu bewirken.

Noch ein weiterer Irrtum: Viele religiösen Leute versuchen, „Glauben“ zu verwenden, um Gott zu veranlassen, ihren Willen zu verwirklichen. Viele Leute halten das Gebet für eine religiöse Technik, ihren Willen durchzusetzen. Sie richten ihren Blick auf das, was sie wollen, und verwenden dann Gebet als ein Mittel, Gott zu überreden, es für sie zu verwirklichen. Und wenn jemand daherkommt, und ein Seminar über Techniken anbietet, wie man seine Gebete „beantwortet“ bekommt (wie zum Beispiel zu visualisieren, wofür man betet, oder mit Zuversicht frei heraus zu sagen, dass man bereits erhalten hat, wofür man betet, usw.), werden Millionen von Leuten sich anmelden, um zu lernen, wie sie ihren Willen durchsetzen.

Durch Sein Beispiel machte Jesus deutlich, niemand habe auch nur angefangen zu beten, bis er das erste Mal von Herzen zu Gott sprechen kann, „doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe“ (Lukas 22,42). Paulus veranschaulichte dieselbe Wahrheit. Er hatte ein Leiden, das er seinen „Dorn im Fleisch“ nannte. Er hatte Christus gebeten, ihn davon zu befreien:

Seinetwegen habe ich dreimal den Herrn gebeten, dass er von mir ablassen soll. Und er hat zu mir gesagt: Lasse dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen! Darum will ich mich am liebsten vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus bei mir wohne. (2 Korinther 12,8-9)

Niemand kann Glauben an Gott haben – das heißt absolutes und vollkommenes Vertrauen an Ihn – ohne Ihn zu kennen. Und wenn man Gott wirklich kennt, dann will man aufrichtig Gottes Willen anstatt des eigenen. Offensichtlich ist Gott weiser als jeder bloße Mensch. Überdies hat Er bewiesen, dass Er uns liebt. Macht es dann nicht Sinn, Gottes unendlicher Weisheit und Liebe zu vertrauen, das Beste im eigenen Leben zu verwirklichen, anstatt darauf zu bestehen, der eigene endliche und fehlbare Wille möge geschehen? Dies ist wahrer „Glaube an Gott“. Nichts anderes macht Sinn.

Alarmierende Nachrichten

Christen müssen sich zwischen Job und Glauben entscheiden

http://www.dailymail.co.uk/news/article-2198201/Christians-choose-job-fa..., Christen ‚müssen sich zwischen Job und ihrem Glauben entscheiden‘: verlangen Regierungsanwälte am Europäischen Gerichtshof [Auszüge] – Christen müssen vielleicht ihre Jobs drangeben, wenn sie ihre Religion auf der Arbeit bekunden wollen, erklärten Regierungsanwälte.

Die Anhörung am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte behandelte vier Musterfälle: Nadia Eweidas Auseinandersetzung mit British Airways führte dazu, dass die Airline 2006 einen Rückzieher machte, und Shirley Chaplin, der – nach 30 Jahren als Krankenschwester – gesagt wurde, sie könne aus Gesundheits- und Sicherheitsgründen ihr Kreuz im Dienst nicht länger tragen. Die anderen beiden Fälle waren jene von Lilian Ladele, die als Standesbeamtin vom Islington Ratsausschuss entlassen wurde, weil sie es ablehnte, Lebenspartnerschaften einzutragen und Gary McFarlane, ein Relate Berater, der in Bristol seinen Job verlor, nachdem er seinen Chefs eingestanden hatte, er fühle sich nicht in der Lage, bei Schwulen eine Sextherapie durchzuführen.

Paul Diamond sagte für Mrs. Chalin und Mr. McFarlane: „Sie sind wirkliche Leute mit wirklichem Leben, und sie haben echten Schaden erlitten. Wir wissen gar nicht, wo dies enden wird, während sich die Gesellschaft in eine säkulare Richtung bewegt.“

Aber Kronanwalt James Eadie, der für die Regierung sprach, teilte den Richtern mit, keiner der vier Christen habe irgendeine Form von Diskriminierung erlitten. „Jeder hat das Recht, seinem Glauben Ausdruck zu verleihen, einschließlich des Rechts, religiöse Symbole zu zeigen, aber kein absolutes Recht oder ein Recht ohne Grenzen. Das bedeutet nicht, jeder könne in seiner beruflichen Umgebung seine religiösen Ansichten auf alle erdenkliche Weise kundtun.“ Er sagte, den Leuten wäre es unter den europäischen Menschenrechtsregeln erlaubt, ihre Religion in einer „allgemein anerkannten Form“ zu praktizieren.

Sie könnten jedoch nicht verlangen, ihre Religion in einer Art und Weise zum Ausdruck zu bringen, die keine „schriftgemäße Erfordernis“ ist.

Er sagte: „den Angestellten steht es frei zu kündigen, wenn sie ihre Anstellung mit ihren religiösen Ansichten unvereinbar finden“, und fügte hinzu: „Sie können eine alternative Beschäftigung erhalten, in der sie ihre Religion widerspiegeln können, wie sie wollen.“

Er gab uns was wir wollten

http://www.breakpoint.org/features-columns/breakpoint-columns/entry/2/20123, Tom Gilson, „Er gab uns was wir wollten“ [Auszug] – David Barton war der Lieblingshistoriker der amerikanischen Evangelikalen. Er lehrte uns über die beinahe einheitliche Verpflichtung der Gründerväter zu christlichen Prinzipien, und Versuche säkularer Historiker, unser christliches Erbe unter Bergen von revisionistischen Verfälschungen zu begraben. Er gab uns zur Unterstützung für unsere Mission, Amerika zu seinen gottesfürchtigen Gründungsprinzipien zurückzubringen, Feuerkraft.

Er gab uns, was wir wollten. Aber jetzt ist David Barton glaubwürdig angeschuldigt worden, selbst schwere Verfälschungen gemacht zu haben.

Die Geschichte ist sowohl in der säkularen wie der christlichen Presse erzählt worden: Bartons jüngstes Buch The Jefferson Lies, war mit Fehlinformation gespickt. Sein Verleger, Thomas Nelson, hat es aus dem Vertrieb zurückgerufen. Barton gibt in seiner Haltung nicht nach, aber zuverlässige Historiker – darunter streng konservative christliche Gelehrte – behaupten weiterhin, er irre.

Ich bin kein Historiker…. Wenige von uns sind es. Aber das entschuldigt nicht unsere bereitwillige Akzeptanz seiner Ungenauigkeiten. Mit etwas Sorgfalt hätte jeder von uns von den schwerwiegenden Fragen wissen können, die Bartons Werk seit langer Zeit umgaben. Diese kürzlich erfolgten Offenbarungen sind nichts Neues, außer in dem Maße, in dem konservative, christliche Gelehrte daran beteiligt sind, ihn zur Rechenschaft zu ziehen.

Dennoch wurden wir für ihn ein ergebener Grundstock an Jüngern. Wir wussten, die Gründungsprinzipien unseres Landes sind äußerst wichtig. Jedoch gilt das auch für historische Genauigkeit. Es sieht so aus, als habe Barton das eine aufs Spiel gesetzt, um für das andere zu werben.

Barton wies Kritik zurück und schrieb die Schuld der Antipathie der liberalen Akademie gegen das Christentum zu. Das war schon glaubwürdig. Ich bin ziemlich sicher, dass liberale Akademiker oft an einer ideologischen Agenda festhalten, die sie motiviert, den Anteil des Christentums an der Geschichte unserer Nation anzuzweifeln.

Nachfolger Jesus haben es nicht nötig, Gegebenheiten zu erfinden. Was wir von Gott durch die Schrift und durch das Leben in Christus wissen können, ist wirklich wahr, und es ist hinreichend, um uns durch all die anderen Unbekannten des Lebens hindurchzutragen.

Dennoch sind wir menschlich. Es gibt ein verbreitetes menschliches Bedürfnis zu wissen, und zu wissen, dass wir wissen. Manchmal übertreiben wir es so sehr, dass wir Dinge „wissen“, die nicht so sind. Dies ist eine menschliche Neigung, und natürlich spreche ich nicht nur von Christen, sondern auch von Skeptikern, die gleichermaßen absolut darauf beharren, wir seien hier durch Evolution entstanden.

„Skeptisch“ ist eines ihrer Lieblingsworte, nebenbei: Sie behaupten, niemals irgendetwas zu glauben, es sei denn sie hätten solide Beweise. Sie würden nie die Fakten auf dem Weg zur Gewissheit überrollen. Mit der Ausnahme (wo wir gerade von Fakten sprechen), dass sie ihren Skeptizismus überhaupt nicht durchgängig anwenden. Das Skeptic Magazin zum Beispiel berichtete wohlwollend von einer vollkommen diskreditierten „Forschungs-“ Studie, die vorgab zu zeigen, die säkularsten Länder der Welt seien die besten, um darin zu leben – sogar nachdem das Journal, das die Studie veröffentlicht hatte, sie anschließend zurücknahm. So viel dazu, wie sie sich der Tatsachen vergewissern.

Wir Christen müssen diejenigen sein, die mit den Tatsachen am besten umgehen können. Wir folgen dem Einen, der die Wahrheit ist. Unsere Hingabe zur Wahrheit erstreckt sich auf jeden Bereich des Lebens. Manchmal ist das Wahrste, was wir sagen können, „ich weiß es nicht“.

[TBC: Im Übrigen, ihr Brüder, alles, was wahrhaftig, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was wohllautend, was irgendeine Tugend oder etwas Lobenswertes ist, darauf seid bedacht! (Philipper 4,8)]

Iranischer Pastor vom Vorwurf der Apostasie freigesprochen

Lillian Kwon, „Iranischer Pastor Youcef Nadarkhani vom Vorwurf der Apostasie freigesprochen, aus dem Gefängnis entlassen“, Christian Post 8.9.12 [Auszüge] – Youcef Nadarkhani, der iranische Pastor, der die Herzen von Millionen eroberte, als er fest im Glauben stand, während er kurz vor der Hinrichtung war, wurde vom Vorwurf der Apostasie freigesprochen.

Zwei Organisationen, die den Fall genau verfolgt und Quellen im Iran haben, berichteten am Samstag, Nadarkhani, der am frühen Samstag vor Gericht stand, sei aus dem Gefängnis entlassen worden und zu Hause bei seiner Familie.

Obgleich der iranische Pastor vom Vorwurf der Apostasie freigesprochen wurde, wurde er für schuldig befunden, Moslems evangelisiert zu haben. Er wurde zu drei Jahre Gefängnis verurteilt, aber freigelassen, weil er bereits diese Zeit abgesessen hatte.

Christian Solidarity Worldwide bestätigte ebenfalls die Freilassung des Pastors.

„Wir loben die iranische Justiz für diesen Schritt, der ein Triumph für Gerechtigkeit und Rechtstaatlichkeit ist“, sagte CSW Vorstand Mervyn Thomas. „Während wir uns über diese wunderbaren Nachrichten freuen, vergessen wir nicht die vielen Hunderte, die wegen ihres Glaubens belästigt oder zu Unrecht festgehalten werden, und CSW wird sich weiterhin engagieren, bis alle religiösen Minderheiten im Iran in der Lage sind, sich der Religionsfreiheit zu erfreuen, die unter dem International Covenant on Civil and Political Rights garantiert wird, dem der Iran angehört.“

Nadarkhani, Pastor in einem Netzwerk von Hausgemeinden, wurde am 13. Oktober 2009 verhaftet, nachdem er gegen die Entscheidung der Regierung protestiert hatte, alle Kinder, einschließlich seiner eigenen christlichen Kinder, zu zwingen, den Koran zu lesen

Briefe

Liebe Freunde

Zu meiner Überraschung gab mir ein Mitgefangener drei Jahrgänge Ihres Rundbriefes – er geht weg und dachte, ich könnte sie wohl gebrauchen. Er hatte Recht! Ich bin ein Gefangener und führe einen apologetischen Kurs durch. Das Gefängnis, wo ich bin, gestattet bestimmte Kurse, so lange sie helfen. Es ist der einzige, was das tut, und preis Gott für sie. Ich ermahne die Insassen oft, die Wärter zu respektieren und sich nicht zu beschweren, und es funktioniert! JP (Gefangener)

Lieber T.A.

Ich habe das Buch [The Harbinger] gekauft, und als ich es las, fühlte ich, dass es seltsam ist. Ich bin froh, dass Sie darüber schrieben, denn es beantwortete meine Fragen. Danke für Ihre Treue. LK (MN)

Dave Hunt

Als Zeichen der ununterbrochenen christlichen Überlieferung will ich Sie wohl informieren, dass die katholische Kirche die Bibel machte und festlegte, welche Bücher zur Bibel gehören würden. Die Bibel ist ein katholisches Dokument, das unglücklicherweise von der protestantischen Gemeinschaft als ein Überbleibsel von der Kirche geplündert und ausgeraubt wurde. Die Kirche ist der authentische Ausleger und Wächter der Schrift. Weil die protestantischen Konfessionen außerdem der Unfehlbarkeit und Autorität der Kirche vertrauen, akzeptieren sie die Schrift (die sie verkürzten und verdarben) als inspiriert. Die selbsternannten „Geistlichen“ der Protestanten sind wohlbekannt für ihre Meinungsunterschiede, Wiedersprüche und Uneinigkeit. Dies ist die Frucht der eigenen Interpretation, denn persönliche Interpretation interpretiert die Schrift auf alle mögliche Weise… die die Einbildung oder der persönliche Vorteil diktieren mag.

Der Zustand der Körperschaften, die zur Zeit der Revolte die Kirche im Stich ließen, gibt uns ein gutes Lehrbeispiel. Gespalten in zahlreiche Sektionen und Parteien waren sie die Szene nie endender Dispute; und durch die Natur der Sache wurden sie abgeschnitten von aller Hoffnung, Gewissheit zu erhalten. Der Protestantismus ist immer Beute von Parteidisputen, Meinungsverschiedenheiten, und Konkurrenzkampf. Es gibt über 50.000 Denominationen in der falschen, protestantischen Religion, und jede widerspricht der anderen in den grundlegendsten Punkten der Lehre. Sie können nicht übereinstimmen und spalten sich jedes Jahr immer weiter auf. Ihre einzige Gemeinsamkeit scheint ihre Opposition gegen die Kirche zu sein. Heute sind die Spaltungen und Untergliederungen des Protestantismus viel zu gut bekannt, als dass man sie kommentieren müsste…. Der Protestantismus ist eine von Menschen gemachte Religion, deren Wesen hoffnungslos inkonsistent und illegitim ist…. Es gibt absolut keine Rettung außerhalb der katholischen Kirche: Protestanten sind Häretiker. MW (Email)

Lieber Dave,

Vielen Dank, dass sie dem Herrn gehorsam sind, weil Sie uns die WAHRHEIT in diesen bösen letzten Tagen mitteilen. Es ist so eine Ermutigung. Die „Emerging [Auftauchende] Church“ – woher taucht sie auf? Bestimmt nicht vom Vater, Sohn und Heiligen Geist! Ganz im Gegenteil! CB (MA)

Lieber T.A.,

Ich habe gerade die [Juli] Ausgabe vom Berean Call fertiggelesen. Wunderbar! Die Erklärung über den katholischen Glauben war prägnant und sehr hilfreich. Ich wundere mich einfach über Leser, die TBC wegen seiner Kritik von erdichtetem Material zur Rede stellen. Wenn wir alle die Schriften anstelle dieser Angebote lesen würden… gäbe es nichts, worüber man sich streiten müsste, oder? Ich schätze und danke TBC sehr… für Ihren weisen Rat, der einzig auf Gottes Wort gegründet ist. CS (Email)

T.A.,

Re: „Römische Katholiken: Missionsfeld in der Nachbarschaft.“ Als einer, der 1981 aus dem Katholizismus gerettet wurde, ist alles, was ich sagen kann, „Amen!“ Nur durch Gottes Gnade erkannte ich, dass die Katholische Kirche nicht die Antwort war…. In einer kleinen biblischen Gemeinde in Süd New Jersey hörte ich das erste Mal das Evangelium…. Überführt von meiner Sünde wurde ich wiedergeboren, und wie Sie, habe ich ein Herz für jene, die durch Rom versklavt sind. KS (Email).

Lieber Mr. Hunt

Ich möchte Ihnen so sehr für Ihr Buch What Love Is This? danken. Neulich bestellte ich es, denn obwohl ich seit vierzig Jahre gläubig bin, höre ich erst seit kurzem, wie mehr und mehr Christen alle Arten von Tragödien und Folgen von Sünde als Beispiel für „Gottes Souveränität“ rechtfertigen. Außerdem begann auf einem Ausflug zu einer Frauenfreizeit neulich eine christliche Schwester eine Diskussion mit mir. Als ich dann mit ihren Ansichten über begrenzte Sühnung nicht übereinstimmte, beschuldigte sie mich, arminianisch zu sein! Obgleich ich ihr versicherte, ich wüsste nicht einmal, was dieser Glaube wäre und dass meine Überzeugungen auf der Schrift basierten wie zum Beispiel Johannes 3,16, entschied ich mich, mehr über den Kalvinismus zu erfahren. Ich bin besonders schockiert, dass die Southern Baptists anfangen, diese Lehre anzunehmen und dafür die Trommel zu rühren! Ich frage mich, wie viele die frühen, kalvinistischen Verfolgungen ihrer eigenen Glaubensüberzeugungen kennen? Ich fürchte, dass so viele ihre Überzeugungen auf Lehrer statt Gottes Wort selbst gegründet haben. Danke Ihnen für ein so gut recherchiertes Buch, das mir… meinem Mann… und meiner Tochter im College Alter helfen wird, den wahren Charakter Gottes besser zu verteidigen. RB (Email)

Lieber Dave und Tom,

Ich habe Daves Ermahnung aufgegriffen und was der Heilige Geist mir über das offenbarte, was ich tun muss, um richtig vor Jesus zu stehen, Ich nehme mein Kreuz auf und folge Jesus nach! Ich nehme auch den Rat des Apostels Paulus an und kümmere mich darum, „mich meiner Schwachheiten zu rühmen“. Ich meckerte und beschwerte mich üblicherweise über mein Los in meinem christlichen Leben, werde aber von nun an den Herrn preisen und an Römer 8,28 denken! PW (FL)

Lieber Dave und Belegschaft

Ihr Rundbrief ist für uns immer ein Segen. Die modernen Gemeinden scheinen immer mehr in den Abfall [zu verfallen]. Wir haben nun hier in Puerto Rico einen Mann, der Pastor war und nun behauptet, er sei Christus im Fleisch, der das zweite Mal gekommen ist, und Sünde und Satan gebe es nicht länger!! Sie alarmieren die Gemeinde Christi beständig, sich auf Gottes Wort und Jesus zu konzentrieren, unsere Quelle aller Wahrheit. L&IF (PR)

TBC

[Es bezieht sich auf den Artikel in Alarmierende Nachrichten, Kinder seien eine Ablenkung.] Eltern, die ihren Kindern gestatten zu stören, sind diejenigen, die getadelt werden müssen, so selbstsüchtig und rücksichtslos gegen die Mitglieder der Versammlung zu sein, die dort aus den richtigen Gründen sind, wie auch neue Leute, die ernsthaft versuchen, sich einem Leib von Gläubigen anzuschließen, die mit dem Herrn wandeln. Diese egoistischen, zu nachsichtigen Eltern sollten stattdessen in Betracht ziehen, sonntagmorgens auf einen Spielplatz zu gehen.

Zweitens, in Bezug auf ihren schonungslosen Angriff auf Jonathan Cahn frage ich mich, was Ihre wirkliche Agenda hier ist. Ich sah nirgendwo annähernd so viel Schärfe, als dieser Müll namens The Shack herauskam. Schande über Sie und Ihre Arroganz. RE (Email)

Lieber Mr. McMahon

Mr. Cahn tut groß mit dem Verkauf seines Buches und dessen breiter Unterstützung von christlichen Führern. Dazu sage ich, dass der Verkauf irgendeines Buches nichts über seine Qualität, Wahrheit oder ähnliches besagt; von der Harry Potter Reihe (der Zauberjunge) wurde auch eine Menge verkauft….

Jedes Buch, das den teuren und lange gehaltenen Glauben hinsichtlich der Gründerväter verstärkt, wird von vielen US Christen immer gekauft und gefördert werden….

Wenn viele Leser The Harbinger als das beste Buch bezeichnet haben, das sie außerhalb der Bibel gelesen haben, wie Mr. Cahn behauptet, liegt das daran, dass sie gute, geistliche christliche Autoren nicht gelesen haben, wie Bounds, Murray, Tozer und andere. Daher sind sie von diesem neuen, ansprechenden Bestseller entzückt. Es ist verständlich, dass US Christen, die ihre Flagge von Geburt bis zum Begräbnis sehen, ihr von Kindheit an ein Gelöbnis ablegen, und die Nationalhymne oft hören / singen… dazu neigen, die nationalistischen Vorstellungen, wie sie The Harbinger zeigt, zu lieben. Also werden Leute, die gegen dieses Buch sind, eifersüchtig, richtend, nicht liebend und sogar unamerikanisch genannt. Egal, Philipper 3,20 sagt, unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, das heißt nicht von einem Land dieser Erde. Da der Prinz dieser Welt (Nationen) der Teufel ist, gibt es gewiss früher oder später Konflikte zwischen beiden Bürgerschaften….

Neulich sah ich einen Dokumentationsfilm auf einem spanischen TV Sender über Washington, D.C. Seine Aussagen waren: „George Washington setzte am 13. Oktober 1792 nach Freimaurerriten den Grundstein des Weißen Hauses, lebte aber nie darin“; „In der Stadt (Alexandria) befindet sich das George Washington Freimaurer Nationaldenkmal… mit einer großen Statue von ihm darin…. Die Gemälde (an seinen Wänden) zeigen Freimaurerrituale, die feierlich abgehalten wurden, als der erste Stein des Kapitols gesetzt wurde“; (der französische General) „La Fayette gab George Washington den Schlüssel für die Bastille (in Paris, deren Eroberung als der Auslöser der vom Freimaurertum inspirierten französischen Revolution angesehen wird).

Abgesehen von diesem Dokumentarfilm weisen mehrere Monumente in Washington, D.C. und Geschichtsbücher auf die Freimaurerüberzeugungen von Mr. Washington und anderen Gründervätern hin. Wenn manche Leute allerdings weiterhin an der Illusion von christlichen Gründervätern festhalten wollen, die eine christliche Nation errichten wollten, dürfen sie das tun. Ich weiß, es fällt schwer, eine liebgewonnene Überzeugung zu ändern, besonders wenn sie mit Spirituellem zu tun hat, nachdem sie sehr lange als liebgewonnene Wahrheit gehalten wurde, aber wir sollten die Wahrheit annehmen, egal wie schwer es fällt. AM (Email)

Grüße an die ganze Berean Call Belegschaft,

Mein Leben wurde durch den allerersten Rundbrief gesegnet, den ich im September 1996 erhielt. Als neuer Gläubiger (Januar 1996) war alles, was ich wollte, Gott zu kennen – den Gott, der im Himmel lebt! Das war täglich in meinem Herzen, als ich zu Gott ausrief, „HERR, ich möchte Dich kennen“, während ich die Schriften betete….

Ich hielt Gottes Wort in meinem Herzen fest… aber ich brauchte auch Anleitung und Führung – um nicht durch falsche Lehre in die Irre geführt zu werden…. Während ich – im Glauben – fest Gottes Wort betete, führte Er mich zu einem von Dave Hunts Büchern – Die Frau und das Tier. Innen auf dem Deckblatt stand: ein monatlicher Rundbrief ist auf Anfrage UMSONST verfügbar. Das war meine Antwort! Ich ergriff die Gelegenheit! Gott erhört Gebet! Der monatliche Rundbrief und die vielen Bücher von Dave und anderen und Toms Werke – führten mich – zum Wort Gottes…. Gesegnet Sei Gott, mein Heiland! TS (IL)

Lieber T.A. und Dave,

Der Artikel „Sind wir zu negativ?“ (TBC August 2012) war so überführend bezüglich der unerlässlichen Notwendigkeit in der Gemeinde heute, dass Christen die falschen, pseudochristlichen Lehren erkennen, die als biblisch vorangetrieben werden, dass ich eigentlich T.A. für das Schreiben dieses Artikels danken wollte. Mir wurde dann klar, dass Dave ihn vor 21 Jahren schrieb, und er heute noch viel mehr als damals zutreffend ist. Danke Dave für Ihre zeitlose Weisheit und Lehre für die Gemeinde Jesu Christi in all diesen Jahren. OF (CA)

Lieber Mr. Hunt und Mr. McMahon

Danke für ihre unermüdliche Treue, das Wort Gottes ohne Kompromiss festzuhalten und zu verkünden. Ich weiß, sie werden in dieser Zeit, wo man das Christentum aufs Spiel setzt, nicht populär, aber es gibt viele wie mich, die Ihnen und anderen wie Sie wirklich dankbar sind. Danke, dass Sie sich nicht davor scheuen, Ihre von Gott gegebene Unterscheidungsgabe zu nutzen, um den Leib Christi zu warnen und zu segnen. Wenn Männer wie Sie nicht gewesen wären, ich weiß nicht, in was für eine dumme Sache ich in diesen Tagen schrecklicher geistlicher Täuschung und Apostasie hineingelockt worden wäre…. Sie mögen hier und jetzt eine Menge heftige Kritik dafür erhalten, aber Ihre Belohnung im Himmel wird großartig sein.

Ich bete für Sie, Ihre Familien und den TBC Dienst, und alle, die darin einbezogen sind. Bitte machen Sie damit unbedingt weiter. Mit so viel Täuschung in der Gemeinde, die oft so hübsch verpackt ist und von den größten Namen des Christentums unterstützt wird, braucht es viel Wachsamkeit und Unterscheidung, um die Übersicht über alles zu behalten. Es ist für den Einzelnen beinahe unmöglich, all die Nachforschungen anzustellen, die erforderlich sind, um über all diese Dinge richtig informiert zu sein. So benötigen wir im Leib Christi, die wir ernstlich wünschen, unserem Herrn treu zu sein und nicht in die Irre geführt zu werden, wirklich Dienste wie Ihren, und ich für meinen Teil sage für Sie immer danke. AP (Kanada)

Teuerster Dave und T.A.,

Ich bete um Gottes Segnungen für Sie beide.

T.A. ich habe soeben [Caryl Matrisciana’s Video] Wide Is the Gate, Band 1 fertiggesehen. Dies ist eine der bedeutendsten, maßgeblichen Quellen für christliche Führer, Bibellehrer, Pastoren usw., die ich je gesehen habe…. Ich will so viele wie möglich davon (Bände 1 und 2) weitergeben.

Ich erhielt meine Exemplare von Cosmos, Creator, and Human Destiny und werde sie meinem Pastor, unserer Gemeindebibliothek und einem weiteren Junge Erde Schöpfungsdienst geben.

Über die beeindruckenden – wirklich beeindruckenden – Materialien, die letztes Jahr von so vielen Diensten herausgegeben wurden, war ich verblüfft…. Ich werde nie in der Lage sein, die Tiefe von Gottes Barmherzigkeit und Geduld mit uns zu begreifen, aber es scheint, dass eine gewisse Grenze überschritten wurde, und während die Welt immer verderbter wird, wird Gottes Botschaft immer kraftvoller.

Ich bete für Sie beide, Ihre Familien und den Dienst, den Gott Ihnen gegeben hat. GH (AZ)

TBC Notizen

GROSS (artige Zeit des Dienstes in) BRITANNIEN

Durch die Barmherzigkeit unseres Herrn hatte ich eine wundervolle Zeit des Predigens und Lehrens in England und Wales. Ich kam gerade nach Ende der olympischen Spiele an, sprach in zahlreichen Gemeinschaften, von Saltburn und Manchester im Norden bis Dartmoor und Southhampton im Süden, und schloss in London ab, bevor ich nach Hause zurückkehrte. Ich war begeistert, 170 (meist jungen Erwachsenen) anlässlich der Truth 4 Youth in den Mooren von Devon zu Diensten zu sein. Sie hörten dem Wort Gottes, wie es von meinen Freunden Carl Kerby, Paul Wilkinson und Tim Palmer gelehrt wurde, begeistert zu.

Obgleich Dave Hunt sich vom Dienst zurückgezogen hat, segnet sein Vermächtnis weiterhin Leute auf der ganzen Welt. Leute fuhren aufgrund ihrer Liebe zu Dave und den Dienst in vielen Fällen viele Stunden. Ich bin für die Gelegenheiten, ihn und den Berean Call zu repräsentieren, sehr dankbar. Bitte beten Sie speziell dafür, dass Gott uns bei TBC in die Lage versetzt, die heranwachsende Generation mit den Unterlagen und Lehren zu versehen, die Dave durch die Gnade des Herrn in seinen vielen Jahren fruchtbaren Dienstes produziert hat.

T.A. McMahon Executive Director

TBC Extra

Ein schockierender Mangel an Unterscheidung: Förderung der Häresien von Herbert W. Armstrong

Ed Newby

Wir haben keinen Grund zu zweifeln, dass wir in herausfordernden Zeiten leben. Auch können wir nicht abstreiten, dass unser souveräner Schöpfer und Herr alle Nationen und Individuen in Seiner heiligen Waage wiegen wird. Nach Philipper 3,20 gilt: „Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter.“ Obgleich unser Bürgerrecht im Himmel ist, erkennen wir den von Gott an die Gemeinde erteilten Auftrag an, das Evangelium zu predigen (Matthäus 28,19-20, Markus 16,15, Lukas 24,47, Johannes 20,21, Apostelgeschichte 1,8). In dieser Welt ist keine andere Hoffnung zu finden.

Es sollte uns große Sorge bereiten zu sehen, wie zu viele sich unkritisch falschen Lehrern angeschlossen haben, einfach weil sie „gute Dinge“ sagen. Christen schließen sich Kultanhängern an, um ihr zeitliches Leben in dieser zeitlichen Welt zu erhalten. Es gibt biblische Streitfragen, für die ein Christ ungeachtet der Kosten einstehen muss. Wir haben die Zusage der Schrift, „Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, und er rettet sie“ (Psalm 34,8).

Warum sind so viele, die diese Verheißung kennen, willens, sich mit den Feinden des Evangeliums zu lagern? Nach Veröffentlichung unseres Artikels über The Harbinger fragten uns Kritiker: „Macht Ihnen die Bewahrung dieser Nation keine Sorgen?“ Sollte dies unsere Motivation sein?

Wenn „Erfolg“ anstelle des Herrn selbst unser Ziel wird, hieven wir uns in eine Position, in der wir alles und jeden annehmen können, der eine Lösung zu bringen scheint. Der Herr inspirierte Paulus zu schreiben: „Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist; denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott.“ (Kolosser 3,2-3).

Manche sehen The Harbinger als Amerikas letzte Chance. Wenn die Bewahrung unseres materiellen Lebens zu unserem Fokus wird, ist es egal, ob die Botschaft schriftgemäß oder in ihrer Wiedergabe der Geschichte genau ist oder ob sie getestet wurde (1 Thessalonicher 5,21). Als wir und andere diese äußerst angemessenen Fragen bezüglich The Harbinger aufgeworfen haben, erhielten wir keine biblischen Antworten. Wir wurden stattdessen mit Sarkasmus konfrontiert wie: „Die allzu kritischen… Pharisäer der Moderne [behaupten], die Hermeneutik von Cahn stimme nicht ganz. Er hat nicht jedes ‚i‘ mit einem Punkt und jedes ‚t‘ mit einem Strich versehen.“

Der Herr hat uns berufen, ein Arbeiter zu sein, „der das Wort der Wahrheit recht teilt“ (2 Timotheus 2,15). Dass Gläubige biblisch nicht unterscheiden wird noch enttäuschender, wenn wir jene sehen, die in Apologetik aktiv waren und jetzt unbiblisches Material unterstützen. Der Wunsch, dieses Leben zu bewahren, hat Christen mit jenen zusammengebracht, die die Wahrheit des Evangeliums abstreiten. Diese Gläubigen zelten tatsächlich mit dem Feind im gleichen Lager.

Joseph Farah und WorldNetDaily ( WND ) zum Beispiel haben in der Vergangenheit viel gute Arbeit geleistet und ihr Whistleblower Magazin war eine hilfreiche Quelle. Dennoch haben wir in den letzten Jahren eine Werbung für gewisse Verfasser bemerkt, die unbiblische Lehren verbreiten. Mehr als 20 von Michael Roods DVDs wurden in WNDs Katalogen in den Vordergrund gestellt. Roods Training und „Weihe“ erfolgte durch den The Way International Kult, der von Victor Paul Wierwille gegründet wurde, der die Gottheit des Herrn Jesus Christus bestritt. Roods „Schöpferkalender“ wird auch von WND angeboten. Rood fing 1998 an, seinen auf den Tierkreiszeichen beruhenden Kalender mit Hilfe der ehemaligen Schüler von The Way International, Robert Scott Wadsworth und Richard Fike, zu veröffentlichen. Obgleich Rood, Wadsworth und Fikes Kalender angeblich das Ergebnis der „Hinwendung zu den hebräischen Schriften“ ist, hat er mehr mit dem Tierkreis als der Schrift gemeinsam. Er lehrt auch, die Vorstellung der „Dreieinigkeit“ sei im Ursprung heidnisch.

Roods Einfluss geht auch über WND hinaus. In seinem Rundbrief von Dezember 2004 berichtete Michael Rood über den Erfolg seiner Bücher Mystery of Iniquity   und The Pagan-Christian Connection Exposed in christlichen Verkaufsstellen. Über sein Buch berichtet er: „… mein neues Buch The Pagan-Christian Connection Exposed findet sich in Hunderten von christlichen und säkularen Buchläden in ganz Amerika, und… internationalen Buchläden, die es kistenweise wieder bestellen“ (siehe auch http://www.prweb.com/releases/2004/12/prweb191067.htmBiblical)

Während Rood unverfroren sein mag, ist WNDs neuer Chefherausgeber Joe Kovacs subtiler. Kovacs nennt sich „bibelgläubiger Christ“ und ist Mitglied einer nichtkonfessionellen Gemeinde. Seine Bücher Shocked by the Bible und The Divine Secret werden nicht nur von WND verkauft, sondern auch von vielen Splittergruppen von The Worldwide Church of God, die immer noch den Lehren von Herbert W. Armstrong folgen.

Dies ist nicht überraschend, denn viele von Kovacs theologischen Positionen reihen sich in jene des verstorbenen Kultisten Armstrong ein. Kovacs Theologie von der Gottheit entspricht zum Beispiel der polytheistischen Sichtweise Armstrongs von einer Familie von Göttern. In The Divine Secret schreibt Kovacs, „Ja, Gott ist in der Tat eine Familie. Jesus ist das Wort und Er ist ein Mitglied der Gottfamilie, und Gott der Vater ist ein weiteres Mitglied derselben Gottfamilie“ (Kovacs, The Divine Secret, 24).

Armstrong schrieb: „Der alleinige Wert menschlichen Lebens liegt im menschlichen Geist und der Möglichkeit, von Gott gezeugt zu werden, später als WAHRER GOTT, als Kind der GOTT FAMILIE geboren zu werden (Herbert W. Armstrong, Mystery of the Ages, Pasadena, CA: Worldwide Church of God, 1985, 92). Inbegriffen in dieser Aussage ist die Vorstellung, Menschen würden Götter werden. Kovacs mag diese Position leicht abschwächen, aber seine Theologie geht in die gleiche Richtung: „…wir werden… in die Geisteswelt geboren, und bestehen überhaupt nicht mehr aus Fleisch und Blut, sehen uns aber ähnlich, aus Geist bestehend, genau wie Gott der Vater und Jesus aus Geist bestehen, und wir werden Mitglieder der tatsächlichen Familie Gottes sein…. Dies ist genau was die Bibel sagt und sie nennt uns Kinder Gottes. Gott hat Kinder. Gott reproduziert Sich nach der Art Gottes“ (http://www.wnd.com/2009/12/118220/).

Ein Ableger von Armstrongs Worldwide Church of God interviewte Kovacs in seiner Publikation The Journal. Aus seinen Kommentaren wird deutlich, dass er glaubt, wir würden göttlich werden, was wieder den Lehren Armstrongs entspricht.

The Journal: …eine Minderheit von Christen in der COG Bewegung sind so genannte Unitarier. Sie glauben, Jesus sei der Sohn Gottes, das sündlose Opfer, aber sie glauben, Er sei nicht Gott und nicht der Schöpfer. Verneint dieser Glaube, sollte er zutreffen, den Plan Gottes, wie Sie ihn sehen?

Mr. Kovacs: Der Plan Gottes ist, dass Gott sich reproduziert. Er hat Kinder und zieht sie groß, damit sie in der Gottfamilie sind. Wir werden im ganzen Neuen Testament Kinder Gottes, Söhne Gottes genannt. Gott hat viele Söhne und Töchter.

Denk mal kurz nach: Was sind die Söhne einer Giraffe? Sie sind Giraffen. Was sind die Kinder von Katzen? Sie sind Katzen. Was sind die Kinder Gottes? Sie sind Götter. Sie werden in der Gottfamilie sein. (Kovacs, „Kinder einer Giraffe sind Giraffen, was also sind die Kinder Gottes“, The Journal, Issue No. 150, 7/27/12)

Die Lüge, die den Fall des Menschen herbeigeführt hat, lautete „ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was gut und böse ist“ (1 Mose 3,5). In scharfem Gegensatz zu dieser Häresie, erklärt der Gott der Bibel: „damit ihr erkennt und mir glaubt und einseht, dass ich es bin; vor mir ist kein Gott gebildet worden, und nach mir wird es keinen geben [Hervorhebung hinzugefügt]“ (Jesaja 43,10).

Kovacs bestreitet die biblische Lehre der Auferstehung indem er theoretisiert, wir würden als Geistwesen wiederauferstehen. Darin entspricht er den Gedanken von Herbert W. Armstrong, der schrieb: „Alle wahren Christen, die vor dem Kommen Christi [starben], werden zuerst auferstehen – in einer Auferstehung – und dann werden alle Christen, die noch in sterblichem Fleisch leben, unverzüglich – in einem Augenblick – vom Sterblichen zum Unsterblichen verwandelt – vom materiellen Fleisch zum immateriellen Geist… genau wie Jesus in Seinem verherrlichten Leib“ (Armstrong,  Just What Do You Mean, Born Again?  13-15).

Der Herr Jesus Christus ist „physisch vom Grab auferstanden“, egal, was Kovacs oder Armstrong glauben („Seht an meinen Händen und meinen Füßen, dass ich es bin! Rührt mich an und schaut, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Knochen, wie ihr seht, dass ich es habe“ – Lukas 24,39). Kovacs erklärt, „durch die ganze Bibel wird von der herrlichen, göttlichen Bestimmung gesprochen. Wir werden überhaupt nicht mehr aus Fleisch und Blut bestehen. Wir werden aus Geist bestehen, denn Fleisch und Blut können nicht das Reich Gottes erben“ (Kovacs, ibid.).

Kovacs behauptet, Christen über die Schriften zu berichtigen, verpasst aber vieles selbst. Wie wir bereits vermerkt haben, erklärte der Herr Jesus ganz ausdrücklich: „ein Geist hat nicht Fleisch und Knochen, wie ihr seht, dass ich es habe.“ 1 Korinther 15 verwendet die Begriffe „geistlich“ im Gegensatz zu „natürlich“. Es ist ein Fehler zu glauben, „natürlich“ sei ein Synonym für „physisch“, und dann zu implizieren, „geistlich“ sei es nicht. Doch der Herr Jesus Christus stand aus den Toten physisch in einem materiellen Leib auf, der „angerührt und gefühlt“ werden konnte, doch war es ein „geistlicher Leib“. „Geistlich“ wird in diesem Fall nicht im Sinne von „immateriell“ sein verwendet. Fleisch und Blut werden das Reich Gottes nicht erben, aber der Herr Jesus stand (nach seinen eigenen Worten) mit „Fleisch und Knochen“ wieder auf.

Hiob lebte lange bevor der Herr zur Erde kam, aber er wusste voll Vertrauen mehr als Armstrong und Kovacs. „und ist nach meiner Haut dieses da zerstört, so werde ich aus meinem Fleische Gott anschauen“ (Hiob 19,26 – UELB 1905) [Kommentar des Übersetzers: Die Schlachter 2000 sagt hier gerade das Gegenteil!]. Er hatte eine Hoffnung, die Armstrong und Kovacs nie hatten. Wer Kovacs Bücher liest, wird unbiblischen Lehren ausgesetzt, die in vielen Aspekten bloß recycelter Herbert W. Armstrong sind.

Wir mögen wohl über die Gefahren besorgt sein, die vor allen Amerikanern liegen, aber sollte uns dies nicht motivieren, das zu tun, wozu uns Gott berufen hat? Sich gemeinsam mit unbiblischen Lehrern unter ein Joch zu begeben gefährdet all das Gute, was WND wünscht. Dieselben Leute, die sich WND zuwenden, um ermutigt zu werden und Material zu finden, werden dem ausgesetzt, wovor der Apostel Paulus so deutlich warnte: „Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden“ (1 Timotheus 4,1).

Wir leben in einer Zeit wachsender biblischer Ungebildetheit. Weil viele nicht mit dem Echten vertraut sind, mögen sie von den Argumenten der Fälschung beeinflusst werden. Nochmal, keiner streitet die sehr reale Gefahr ab, die auf diese Nation herunterkommt. Diese Gefahr jedoch wird nicht abgeschwächt, indem man sich mit den Feinden des Evangeliums zusammentut. In The Divine Secret stellt Kovacs nicht das biblische Evangelium vor, das den Menschen befreit. Seine Botschaft ist ein weiteres System von „Werken“: „Indem wir Gott ehren und Seine Gebote halten lernen wir die Lebensweise der göttlichen Familie. Wir praktizieren Tag um Tag, Woche um Woche, Jahr um Jahr, wie man als Gott lebt…“ (Kovacs, The Divine Secret, 142).

Ganz wie Armstrong übermittelt Kovacs „Evangelium“ keine Gewissheit. Und er bezieht vielmehr wie Armstrong die Verse, die von Gläubigen als neuer Schöpfung in Christus sprechen (2 Korinther 5,17), auf die Auferstehung. Alles was bis zu dieser Zeit bleibt sind „Werke“. Römer 8,11 sagt uns, „Wenn aber der Geist dessen, der Jesus aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird derselbe, der Christus aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.“ Kovacs wendet diese Stelle auf die künftige Auferstehung unserer menschlichen Leiber an. „Ja, wir alle sind zurzeit sündige, sterbliche Wesen, die auf den ewigen Tod zusteuern, wenn wir nicht Buße tun… und wir tatsächlich ‚Unsterblichkeit anziehen‘ können, wenn wir Gott treu sind (Ibid. 52). Es gibt keine Gewissheit, wenn unsere Werke dem nicht entsprechen. „Aber sobald einmal der Sprung von physischen zu geistlichen Leibern gemacht ist, wenn wir ‚buchstäblich von Gott geboren sind‘, geboren in die tatsächliche Familie Gottes, wird Sünde nicht möglich sein, wie die Bibel angibt…“ (Ibid. 77). Niemand kann die Parallele zu Armstrong verpassen, der erklärte, „Deshalb können wir das Reich Gottes bis zur Auferstehung nicht sehen, hineingehen oder es erben. WIR KÖNNEN BIS ZUR AUFERSTEHUNG NICHT WIEDERGEBOREN WERDEN!“ (Armstrong, Pamphlet, Wiedergeboren?)

Schlussendlich stiehlt das „Evangelium“, das Kovacs voranbringt, die Sicherheit von wahren Gläubigen. Diese unbiblische Botschaft wird den Leuten untergeschoben, indem sich Gläubige mit Ungläubigen zusammentun, um diese Nation zu reformieren.

Vor mehr als 50 Jahren schrieb A.W. Tozer die Abhandlung, „Pragmatismus kommt in die Gemeinde“: „Es ist zwecklos, für die menschliche Seele zu sprechen und darauf zu beharren, was ein Mensch tun kann ist weniger wichtig als was er ist. Wenn Kriege gewonnen, Wälder gerodet, Flüsse schiffbar gemacht, Fabriken gebaut, Planeten besucht werden müssen, werden die ruhigeren Ansprüche des menschlichen Geistes wahrscheinlich unbeachtet bleiben. Das spektakuläre Drama erfolgreicher Taten hinterlässt den Betrachter atemlos. Taten, die man sehen kann. Fabriken, Städte, Autobahnen, Raketen sind gut zu sehen, und sie entstanden, indem man Mittel zum Zweck praktisch anwendet. Wer schert sich um Ideale und Charakter und Moral? Diese Dinge sind für Poeten, nette alte Damen und Philosophen. Lasst uns mit der Aufgabe weiter machen“ (Tozer, “Pragmatism Goes to Church,” from  The Best Of A. W. Tozer, 1980, 254-256)

Möge der Herr uns Weisheit und Einsicht geben, um zu erkennen, dass solch ungleiches Joch für das Gute, das wir gerne tun wollen, nur kontraproduktiv sein kann.

Herbert W. Armstrong

1.) Leugnet die Dreieinigkeit, indem er eine Familie von „Göttern“ lehrt. „Der alleinige Wert menschlichen Lebens liegt im menschlichen Geist und der Möglichkeit, von Gott gezeugt zu werden, später als WAHRER GOTT als Kind in der GOTTFAMILIE geboren zu werden“ (Herbert W. Armstrong,  Mystery of the Ages , Pasadena, CA: Worldwide Church of God, 1985, p. 92)

2.) Lehrt, Menschen könnten Gottheit erlangen, indem sie Mitglieder in der „Gottfamilie“ würden. „Es gibt zurzeit nur zwei Mitglieder in der Gottfamilie oder dem Reich – Gott der Vater und Jesus Christus der Sohn. Aber Gott vergrößert Seine Familie! Und DU kannst in sie ‚hineingeboren‘ werden!“ (Ambassador College Correspondence Course, Lesson 8, p. 10).

3.) Jesus Christus erlebte eine „geistliche Auferstehung“, und ist nicht länger „Fleisch und Gebein“. „Der Sohn Gottes war nun nicht länger menschlich, sondern bestand aus GEIST – ein Geist Wesen.“ Und „Christi Leib verschwand. Christus wurde als göttliches Geistwesen auferweckt!“ (WCG reprint, “If You Die...Will You Live Again?”, p. 5).

Joseph Kovacs

1.) Leugnet die Dreieinigkeit, indem er eine Familie von „Göttern“ lehrt. „Ja, Gott ist in der Tat eine Familie. Jesus ist das Wort und Er ist ein Mitglied der der Gottfamilie, und Gott der Vater ist ein weiteres Mitglied derselben Gottfamilie“ (Kovacs,  The Divine Secret, p. 24).

2.) Lehrt, Menschen könnten Gottheit erlangen, indem sie Mitglieder in der „Gottfamilie“ würden. „Der Plan Gottes ist, dass Gott sich reproduziert. Er hat Kinder und zieht sie groß, damit sie in der Gottfamilie sind. Wir werden im ganzen Neuen Testament Kinder Gottes, Söhne Gottes genannt. Gott hat viele Söhne und Töchter. Denk mal kurz nach: Was sind die Söhne einer Giraffe? Sie sind Giraffen. Was sind die Kinder von Katzen? Sie sind Katzen. Was sind die Kinder Gottes? Sie sind Götter. Sie werden in der Gottfamilie sein. (Kovacs, „Kinder einer Giraffe sind Giraffen, was also sind die Kinder Gottes“, The Journal, Issue No. 150, 7/27/12)

3.) Jesus Christus erlebte eine „geistliche Auferstehung“, und ist nicht länger „Fleisch und Gebein“. „Wir werden tatsächlich in die Geisteswelt geboren, und bestehen überhaupt nicht mehr aus Fleisch und Blut, sehen uns aber ähnlich, aus Geist bestehend, genau wie Gott der Vater und Jesus aus Geist bestehen“ (http://www.wnd.com/2009/12/118220/).

Religiöses Trojanisches Pferd: Wenn „Rechts“ falsch ist

Das Soziale Evangelium, Rechts und Links

Sollten Christen in unserer Nation die Gerechtigkeit vorantreiben und über die Weltsicht besorgt sein, die unsere zahlreichen Regierungs- und Erziehungsebenen vorantreiben? Natürlich.

Schließlich hat Gott Selbst die Grenzen der Nationen gezogen und genau die Nation ausgewählt, in der ein jeder Mensch geboren werden würde. Gott schuf die Regierung. Weil wir Christen sind, müssen wir alles anhand von Gottes Wort beurteilen, das Gottes Charakter und Wesen reflektiert. Deshalb sollten Christen Gesetzgebung und Initiativen unterstützen, die den Gerechten belohnen und den Bösen bestrafen. Das sind Ziele, für die Gott die Regierung schuf (Römer 13). Die beiden Institutionen sollen sich gegenseitig ergänzen… aber die Kirche darf nicht durch die Regierung entstehen und die Regierung darf nicht die Kirche werden.

Die religiöse Rechte der 1970er und 1980er hat sich drastisch gewandelt und ist jetzt eine Neue Religiöse Rechte (NRR). Sie akzeptiert viele unbiblische Aktivitäten und Projekte und nimmt an ihnen teil. In Einklang mit dieser Fehlleitung scheinen viele in der NRR mehr daran interessiert zu sein, bürgerliche Regierung als Kirche zu sein. Das biblische Wissen und Unterscheidungsvermögen mancher Anhänger ist anscheinend so seicht, dass sie den Irrtum ihrer Verpflichtung zu einem sozialen Evangelium nicht erkennen. Unter anderen Problemen akzeptiert die NRR den ökumenischen Ansatz, um politische Koalitionen zu bilden, um Einkünfte zu erhöhen, und weil sie biblischer Theologie und gesunder Lehre einfach nicht verpflichtet sind.

Die meisten Pro-Familie Organisationen behaupten [zum Beispiel], Christen zu sein und prahlen, sie würden sich „christliche Werte“ zu eigen machen, weil sich die Mehrheit ihrer Spender „Christen“ nennt. Wenn es zur Definition kommt, was es bedeutet, ein Christ zu sein, werden die meisten der Neuen Religiösen Rechten kein biblisches Christentum wiederspiegeln, weil sie nicht ihre katholischen, mormonischen, Word of Faith oder New Apostolic Reformation Spender vergraulen wollen. Letztendlich verrät die NRR das Evangelium mit Rücksicht auf ein „anderes“ Evangelium, das sich diese grundverschiedenen Gruppen zu Eigen machen. Ist aber ein „anderes“ Evangelium der NRR irgendwie anders als ein „anderes“ Evangelium der religiösen Linken? Von welcher Seite auch immer ein soziales Evangelium herrührt, es ist immer auf den Menschen zentriert. Sein grundlegender Anspruch sagt, der Mensch müsse seine Umstände durch sozialen Aktivismus, christlichen Aktivismus, Philanthropie und gute Werke in Ordnung bringen oder verbessern. Ein soziales Evangelium unterlässt zu predigen und zu lehren, dass Sünde der Hauptgrund für die Probleme unserer Welt ist.

Rick Warrens soziales Evangelium geht zum Beispiel damit einher, das biblische Evangelium wegzulassen, so dass er mit Moslems und anderen Weltreligionen zusammenarbeiten kann, um Erziehung zu verbessern, die Armut anzugehen, Krankheit zu bekämpfen und die Globalisierung zu fördern. Beim sozialen Evangelium der NRR geht es vorrangig um Senken der Steuern, Vermindern der Größe der Regierung, und den Leuten mehr politische und wirtschaftliche Freiheit zu geben. Aber das Erreichen dieser Ziele – so löblich sie sein mögen – wird das Grundproblem des Menschen, die Sünde und Rebellion gegen Gott, nicht lösen. Unsere Probleme werden nicht durch mehr Liberalismus oder Konservatismus angegangen, sondern nur durch… das biblische Evangelium.

Wenn 80 Prozent der Probleme und Kummer einer Gesellschaft direkt mit dem Zerfall der Familieneinheit verbunden sind, muss man bloß fragen, warum die Familie zerfällt. Rasch wird man auf „Sünde“ als Antwort stoßen. Leider ist es für viele in der NRR zu spät. Sie haben das Evangelium durch ihre Bereitwilligkeit, sich mit falschen Lehrern zusammenzutun, bereits beeinträchtigt. Gewisse Mitglieder der Neuen Religiösen Rechten haben mich ermahnt… die unbiblische Theologie des Mormonentums oder Katholizismus oder der Befreiungstheologie auf den NRR Radiowellen nicht bloß zu stellen. Solche biblische Wahrheit würde den Ungläubigen vergraulen und zum Verlust von Spendern für diese Dienste führen. Was die NRR nicht zu verstehen scheint ist, dass der Kulturkrieg wirklich nur ein Symptom der ernsthaften, geistlichen Probleme ist, unter denen der Mensch leidet. Nur das Predigen des Evangeliums wird diese Krankheit heilen. Sogar wenn die Neue Religiöse Rechte jedes Gesetz einführen könnte, das sie will, und Amerika in eine große Mayberry Stadt verwandeln könnte, würde das Ergebnis einfach ein bequemeres und moralischeres Amerika sein, von dem aus Millionen von Leuten in die Hölle kommen könnten. Die säkulare Webseite des National Review veröffentlichte einen aufschlussreichen Artikel über genau dieses Problem. David Frenchs Artikel „Kollabierender kultureller Einfluss der Evangelikalen“ vermerkt:

Wir konzentrieren uns mehr darauf, den materiellen Nöten der Armen anstatt ihrer geistlichen nachzukommen. Verbringe viel Zeit in der evangelikalen Gemeinschaft, und du wirst bald lernen, dass die altmodische, auf das Evangelium fokussierte Missionsreise weitgehend ein Ding der Vergangenheit ist. Baue jetzt Schulen. Bohre jetzt Brunnen. Repariere jetzt Häuser. Dies sind alles wertvolle Ziele, aber Einsatzprojekte an sich verändern nicht Herz und Verstand; oft machen sie (häufig) selbstverschuldetes Elend erträglicher. Der Einsatz muss von gewollter und lautstarker Evangelisation und Gewinnung von Jüngern begleitet sein.

French kommt zum selben Schluss, den ich in den ersten fünf Worten meines Buches Grave Influence ankündigte: „Wir haben den Kulturkrieg verloren.“ Mr. French erklärt warum: „Ich hörte einst sagen, dass sich die religiösen Konservativen nach den sozialen und politischen Umbrüchen der 1960er und frühen 1970er entschieden, sie müssten Wahlen gewinnen, während säkulare Linke sich entschlossen, die Kultur zu gewinnen – und beide Gruppen hatten Erfolg. Wir sind nun hier, freuen uns beispiellosen Einflusses auf Ergebnisse bei Präsidentschaftswahlen, während im gleichen Moment unsere kulturelle Grundlage unter unseren Füßen verfault. Nicht einmal der beste Präsidentschaftskandidat wird die Familie reparieren, noch werden unsere großzügigsten Dienstprojekte eine Seele retten.“

In Matthäus 23 nennt Jesus die Religionsführer Seiner Tage „getünchte Gräber“. Sie sahen von außen gut aus. Sie dachten, sie würden Moral verbreiten, aber sie waren geistlich tot. Jesus warnte, sie würden eine Mücke aussieben, aber ein ganzes Kamel verschlingen. Und die Neue Religiöse Rechte ist tatsächlich für solches berüchtigt. In ähnlich getüncht aussehenden Fällen hat die NRR sich entschieden: 1. Familienwerte anstatt biblischer Lehre. 2 Moralisieren anstatt evangelisieren. 3. Wohlstand anstatt Opfer. 4. Christlicher Aktivismus anstatt biblischer Jüngerschaft. 5. Kompromiss anstatt Verpflichtung. 6. Flagge anstatt Kreuz. 7. Weißes Haus anstatt Gemeindehaus. 8.Wölfe anstatt Schafe. 9. Ein irdisches Reich anstatt dem Reich Gottes.

Die Southern Baptist Convention rief zum Beispiel zum Boykott der Disney Company auf, weigerte sich aber 1993, eine Resolution ihrer nationalen Versammlung zu beschließen, worin der Okkultismus des Freimaurertums verurteilt wurde. Stattdessen beschloss die Versammlung eine Resolution mit der Aussage, es gebe Aspekte der Freimaurerei, die mit dem Christentum in Einklang stünden (vergleiche dies mit Hesekiel 5,11-16; 8,5-18). Ironischerweise wird die Neue Religiöse Rechte eine Firma boykottieren, deren ungerettete Manager die homosexuelle Agenda voranbringen. Selbst aber fördert sie falsche Lehrer, die einen anderen Jesus und ein anderes Evangelium predigen [das Millionen in die Hölle führt] und verleiht ihnen Glaubwürdigkeit.

Wenn Christen Ungläubige aufrufen, sich ohne Glauben an Jesus Christus und Buße an gewisse „religiöse Standards“ zu halten, laufen wir das Risiko, sie zur Annahme zu führen, ein Christ zu werden bedeutet schlicht, ein gutes Leben zu führen. Egal wie viele Gesetzvorschläge Gesetz werden und egal wie groß die Anzahl der Gesetze, denen sich der Ungerettete fügt, sie sind in ihrer Sünde immer noch verloren. Wenn also die Kirche die Rolle der Moralpolizei annimmt… gehen wir nur die Symptome ihres ungeretteten Zustandes an. Wie kann der nicht Gerettete weniger sein als sie sind? Ihre Sicht der Welt ist die Grundlage ihrer Werte und ihre Werte sind die Grundlagen ihres Verhaltens. Sie sind Sklaven der Sünde, bis ihre unbiblische Weltsicht durch Glauben an Jesus Christus und Buße in eine biblische verwandelt wird.

Tragischerweise ist der Moralismus genau so gefährlich und tödlich wie unverblümter Liberalismus. Wie John MacArthur gesagt hat. „Es macht keinen Unterschied, ob eine ungerettete Person für oder gegen Abtreibung ist, ein politisch Liberaler oder Konservativer, eine Prostituierte oder Polizeioffizier: er wird die Ewigkeit abgesondert von Gott verbringen, es sei denn, er tut Buße und glaubt das Evangelium.“

– Auszüge aus Religious Trojan Horse von Brannon Howse

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.

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