THE BEREAN CALL

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November 2012

Die aufstrebende, psychologisierte Generation

T.A. McMahon

Als Dave Hunt und ich vor mehr als 25 Jahren Die Verführung der Christenheit schrieben, war die konservative, evangelikale Gemeinde mehr als erfreut, dass wir einige der falschen Lehren und Praktiken der charismatischen und Pfingstgemeinden zum Thema machten, besonders jene, die unbiblische Wohlstands und Heilungslehren begünstigten. Doch dieser Enthusiasmus endete, sobald viele dieser Leser zu den Kapiteln 12 und 13 kamen. Warum? In diesen Kapiteln ging es um die biblischen Probleme der psychologischen Beratung in der Gemeinde, ein Phänomen, das sich innerhalb der evangelikalen Christenheit in großem Maße etabliert hatte.

Das war vor mehr als einem viertel Jahrhundert, und man vermutet (oder hofft) vielleicht, der Leib Christi wäre sich der vielen Studien von Forschungspsychologen bewusst geworden, die zeigen, Psychotherapie ist nicht nur praktisch wertlos, sondern in manchen Situationen sogar ziemlich schädlich. Wenige jedoch haben davon Notiz genommen. Daher ist die Akzeptanz der Psychotherapie unter Evangelikalen heute so groß, dass man sich selten der Gefahren bewusst ist.

Wie schlich sich solch ein erstaunlicher Mangel an Unterscheidung in die evangelikale Gemeinde ein? Der wesentliche Grund ist schockierend einfach: die meisten Christen, einschließlich vieler, die behaupten, auf die Bibel als ihre Autorität in allen Dingen ihres Lebens in Gehorsam zum Herrn zu schauen, legen nur ein Lippenbekenntnis für die Hinlänglichkeit von Gottes Wort ab. Mit anderen Worten, sie widersprechen ihrem erklärten Glauben an biblische Autorität, indem sie anderswo Lösungen für die Behebung ihrer Lebensprobleme suchen, weil sie sich hauptsächlich an so genannte Autoritäten oder „Experten“ – und besonders an Psychologen – wenden. Dies ist ein tragischer Fehler, weil Gottes Wort hinreichend ist: „Da seine göttliche Kraft uns alles geschenkt hat, was zum Leben und [zum Wandel in] Gottesfurcht dient, durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch [seine] Herrlichkeit und Tugend“ (2 Petrus 1,3). Das Wort Gottes ist das Handbuch des Herstellers, mit seinen Anweisungen für die Menschheit hinsichtlich „allem… was zum Leben und [zum Wandel in] Gottesfurcht dient“. Was genau umfasst dieses „Alles“? Gewiss alles, was mit moralischen Problemen verknüpft ist oder mit ihnen zu tun hat und alles, was mit Sünde verbunden ist – entweder wie man sie vermeiden soll oder wie man Buße tun soll. Klinische Psychologie kann mit Sünde nicht umgehen – obgleich die meisten, wenn nicht alle Probleme, bei denen sich die Leute an Psychotherapeuten wenden, auf Sünde zurückzuführen sind. Was bei der Suche nach psychotherapeutischer Hilfe herauskommt ist für den Glauben des Gläubigen immer zerstörerisch, das ist wohl offensichtlich.

Psychologische Beratung ist ein antibiblisches Verdrängungsprogramm für das Handbuch des Herstellers. Ihre grundlegende Lehre lautet, der Schlüssel zur Lösung aller Lebensprobleme sei das Selbst, das als von Haus aus gut bezeichnet wird. Deshalb steht sie grundlegend in direktem Gegensatz zur Schrift, die verkündet, das Selbst, d.h. der Mensch, sei von Haus aus sündhaft (Jeremia 17,9). Wenn das Selbst, auch als das Herz des Menschen bezeichnet, „überaus trügerisch ist… und bösartig“, wie die Bibel verkündet, dann ist das Selbst eher das Problem, und nicht die Lösung. Genauso wenig wie ein Leopard seine Flecken ändern kann, gibt es im Selbst nichts, was seine sündhafte Natur ändern kann. Nichts in den Theorien oder Praktiken der Psychotherapie kann diese Tatsache ändern. Warum also sollten Psychotherapeuten, angesichts all des entsetzlichen Bösen, das täglich auf der ganzen Welt demonstriert wird, an einer Prämisse festhalten, die von dem, was man einfach beobachtet, bestritten wird? Sie haben keine Wahl. Ohne Gott bleibt nur das Selbst. Und so geht für Leute, die sich von Gott weg zu einem vergötterten Selbst hingewandt haben, die irreführende Farce, die auf der angeborenen Güte des Menschen beruht, weiter (wie auch die schrecklichen Folgen).

Die gute Nachricht ist, dass Gott das Problem kennt, das die Menschheit bedrängt. Durch Seinen Sohn hat Er uns die Lösung bereitgestellt – ein Lösung, die das Herz jedes Menschen, der sich an Ihn wendet und sein Angebot annimmt, verändern wird. Dass Christus die Strafe für die Sünden der Menschheit voll bezahlt hat, macht jene, die Seine Bezahlung für sich annehmen, nicht nur zu neuen Geschöpfen in Christus (2 Korinther 5,17), sondern sie sind auch durch den Heiligen Geist Gottes, dem einen, wahren Ratgeber und Tröster für alle Gläubigen, versiegelt. Überdies ist der Heilige Geist der Eine, der den wiedergeborenen Christen in die Lage versetzt, das Handbuch des Herstellers zu verstehen und seine Anweisungen auszuleben (Johannes 14,26; Sacharja 4,6). Dies verkündet die Bibel; warum sollten also jene, die bekunden, an die Bibel zu glauben, ihre wunderbaren Ansprüche aufgeben? Jesus verkündete, Er sei gekommen, damit jene, die an Ihn glaubten „das Leben haben und es im Überfluss haben“ (Johannes 10,10).

Warum schauen Gläubige sich anderweitig um? Einer der Hauptgründe ist einfach – und deshalb korrigierbar. Sollte ein Gläubiger seine Bibel nicht lesen und sich auf andere Quellen für seinen biblischen Konsum verlassen, wird er nur eine vage Vorstellung ihres Inhalts haben, und ein Großteil seines Denkens über sie mag verblendet oder verzerrt sein. Dies trägt dazu bei, dass er einen ernsten Mangel an Vertrauen in Gottes Wort hat. Diese Person kann nicht erkennen, was biblisch ist und was nicht. Doch der Zustand ist überhaupt nicht hoffnungslos. Biblische Unterscheidung hängt nicht von Gelehrsamkeit oder Kenntnis des Griechischen oder Hebräischen ab oder davon, eine theologische Hochschule zu besuchen oder einen Abschluss in Apologetik von einer Bibelschule zu haben. Es ist schlicht eine Sache, dass ein Gläubiger mit Disziplin (das heißt jeden Tag) Gottes Wort liest, verbunden mit der Bereitschaft, das was man liest, auf das eigene Leben anzuwenden. Wie kann ein Gläubiger erwarten, die Wahrheit vom Irrtum zu unterscheiden, wenn er nicht erzogen ist, zu lesen und zu tun, was die Schrift lehrt? Bei biblischer Unterscheidung geht es im Grunde darum, das, was in der Welt oder der Gemeinde vorangebracht oder gelehrt wird, mit dem zu vergleichen, was die Bibel lehrt. Man kann diese Bewertung nicht machen, wenn man über den biblischen Inhalt Zweifel hat. Wir müssen genau die Sache machen, wofür die Juden in der Synagoge der griechischen Stadt Beröa gelobt wurden: sie forschten täglich in der Schrift, ob die Dinge, die ihnen der Apostel Paulus predigte, auch schriftgetreu waren (Apostelgeschichte 17,10-11). Wenn jene Juden so gelobt wurden, wie viel bedeutender ist es, dass Gläubige heute ihrem Beispiel folgen.

Wie ich seit mehr als drei Jahrzehnten beobachtet habe, ist die evangelikale Gemeinde leider beinahe jedem verführerischen Kunstgriff unterlegen, den der Gegner angewandt hat, alles zur Unterstützung seiner Hauptstrategie: die Wirksamkeit von Gottes Wort in der Gemeinde wie in der Welt zu zerstören. Das Verführungsprogramm begann im Garten Eden mit Eva: „Sollte Gott wirklich gesagt haben…?“ – eine Masche, sie dazu zu bringen, Gottes Gebot zu überdenken, nicht von der Frucht des Baumes der Erkenntnis des Guten und des Bösen zu essen. Gott hatte in der Tat dem Adam erklärt, „denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben“ (1 Mose 2,17). Satan verneinte dann Gottes Gebot, indem er Eva sagte, „Keineswegs werdet ihr sterben…“ (1 Mose 3,4).

Es ist wichtig zu vermerken, dass seitdem die Taktik des Feindes in seinem Streben, die Menschheit zu zerstören, das Säen von Zweifel, gefolgt vom Leugnen der Wahrheit von Gottes Wort gewesen ist. Seine Hauptstrategie besteht darin, die Schrift zu untergraben. In dem Maße, wie sich ein Gläubiger von Gottes Wort abwendet – ob durch Gleichgültigkeit, Faulheit, Gängelung, eigennützige Interessen, Hinwendung zu anderen Quellen, Getäuscht werden, auf außerbiblische Falschinformation hören, usw. – in dem Maße hat sich seine Unterscheidungsfähigkeit verschlechtert. Ohne biblische Unterscheidung ist ein Gläubiger reif für alle Täuschungen Satans, was uns zu dem zurückbringt, was der wirksamste heutige Schwindel des Feindes ist: die evangelikale Gemeinde „durch Psychologie fertig zu machen“.

Wie die meisten Verführungen fing es mit kleinen Dosen und Einflüssen an. Sie alle waren irgendwie raffiniert und schienen Sinn zu machen. In der Mitte des 20. Jahrhunderts begannen Psychologen wie Erich Fromm über Liebe zu schreiben, und insbesondere über den Wert der Eigenliebe. Abraham Maslow setzte in den 1940ern die Selbstachtung beinahe an die Spitze seiner „Bedürfnispyramide“. Evangelikale beachteten dies. Norman Vincent Peale und der Psychiater Smiley Blanton etablierten in den frühen 1950ern die American Foundation of Religion and Psychiatry. The Christian Association for Psychological Studies (CAPS) fasste zur selben Zeit Fuß. Die American Psychiatric Association richtete zu dieser Zeit in den ganzen USA Mittagsrunden ein, bei denen Psychiater der religiösen Gemeinschaft vorschlugen, eine Zusammenarbeit zugunsten der Bedürfnisse ihrer Herden wäre eine Übereinstimmung, die im Himmel gemacht sei. Als diese Beziehung wuchs, wurde den Pastoren und Priestern nach und nach vermittelt, sie seien schlecht ausgerüstet, um mit den meisten Fragen der Lebensprobleme ihrer Versammlungen umzugehen. Viele Pastoren verfielen dieser falschen Vorstellung und drückten nochmals die Schulbank, um Abschlüsse in Psychologie zu machen.

Was als Rinnsal begann, verwandelte sich von den 1970ern über die 80er in eine Flut. Der Psychologe James Dobson veröffentlichte sein Buch, How to Build Self-Esteem in Your Child: Hide or Seek [Wie baut man in seinem Kind Selbstwertgefühl auf: Verstecken oder Suchen]. Robert Schullers Buch Self-Esteem: The New Reformation [Selbstwertgefühl: die Neue Reformation] wurde umsonst an 250.000 Pastoren verschickt. Gegen Ende der 1980er wurde die American Association of Christian Counselors (AACC) gegründet, eine Organisation, welche die Integration von Psychologie und Bibel eindringlich befürwortet. Heute prahlt sie auf ihrem Titelkopf: „Beinahe 50.000 Mitglieder und jeden Tag stärker werdend.“ Die Liste der Führer, die bei AACC Konferenzen gesprochen haben, besteht aus dem Who is Who? der evangelikalen Gemeinschaft. Meine Freunde im Nahen Osten würden das, was ich zuvor beschrieben habe, als „das Kamel, das seine Nase ins Zelt steckt“ charakterisieren. Es sollte keine Überraschung sein, dass sich das Kamel Jahre später innerhalb des Zeltes zu Hause fühlt. Diese „Bestie“ hat jedoch Gottes Weg und Seine Wahrheit verdrängt und verursacht im Leib Christi eine große Zerstörung.

Sofern keine dramatische Identifizierung der antibiblischen Natur der psychologischen Beratung und ihrer „vergeistigten“ Gegenstücke (innere Heilung, theophostische Beratung, Bethels Sozo, usw.) erfolgt, steht das Schlimmste noch bevor. Warum meine ich das? Es hat mit der heranwachsenden Generation von Evangelikalen zu tun. Viele sind sich bewusst, dass die Evolution eine falsche Wissenschaft ist – eine Pseudowissenschaft – dank der Lehre und des Einflusses von Organisationen wie dem Institute for Creation Research und Answers in Genesis und Individuen wie Carl Kerby, Jobe Martin und vielen anderen. Psychologische Beratung ist jedoch ebenfalls eine Pseudowissenschaft (wie wir in zahlreichen Artikeln und Büchern dokumentiert haben, die wir seit Jahren im Angebot haben). Können sie irgendwelche Dienste nennen, die einen ähnlichen Einfluss haben wie ICR oder AiG und die pseudowissenschaftliche Natur der Psychotherapie aufzeigen? Nicht dass es keine gäbe, aber sie sind schwache Stimmen, die in der Wüste rufen.

Hier kommt jetzt die wirklich schlechte Nachricht. Unsere jungen Evangelikalen werden von den Rattenfängern der so genannten christlichen Psychologie und durch die Gier von namenschristlichen Universitäten angeleitet, Praktiker auf antichristlichem Gebiet zu werden. Es ist tragisch genug, dass die heranwachsende Generation funktional der Bibel unkundig ist – sie können lesen und haben Bibeln, lesen sie aber nicht (siehe die Alarmierenden Nachrichten dieser Ausgabe), aber füge dieser schwerwiegenden Lage noch die Tatsache hinzu, dass sie in die Psychologie hineingeleitet werden. Eine Umfrage der renommierten Princeton Review vermerkte, die Psychologie sei das an zweiter Stelle stehende Hauptfach unter Collegestudenten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Prozentsatz für christliche Studenten an namenschristlichen Colleges sogar noch höher ist, weil sie dem Märchen glauben, Psychologie sei eine wissenschaftliche Weise, Leuten zu helfen, und Jobs seien für sie als Ratgeber in evangelikalen Gemeinden verfügbar. Es gibt weitere Ermutigungen für sie, solche Laufbahnen einzuschlagen.

Dr. James Dobson ist einer der vielen Evangelikalen mit sehr großem Einfluss, der diese nächste Generation in die Psychotherapie hineingeleitet. Er schreibt: „Christliche Psychologie ist ein guter Beruf für einen jungen Gläubigen, vorausgesetzt sein Glaube ist fest genug, den humanistischen Konzepten, denen er ausgesetzt sein wird, zu widerstehen“ (Focus on the Family, Dec. 1988). Dr. Dobson könnte in seinem Rat an junge Gläubige nicht falscher liegen. Zunächst mal ist „christliche Psychologie“ ein irreführender Begriff. Nach CAPS „gibt es keine brauchbare christliche Psychologie, die sich deutlich von nichtchristlicher Psychologie unterscheidet… bisher gibt es keine tragfähige Theorie, Forschungs- oder Behandlungsmethode, die eindeutig christlich ist“ (aus einem Papier, vorgestellt bei der Western Association of Christians for Psychological Studies, 1976, zitiert in Psychoheresy von Martin & Deirdre Bobgan, Eastgate Pub., 1987, p.5). Wie vermerkt, rar ist heute der junge Gläubige, dessen Glauben stark genug und dessen Unterscheidungsvermögen hoch genug ist (aufgrund seines Studiums des Wortes Gottes), um dem Ansturm bei solch einem Unterfangen zu widerstehen. Und schließlich ist es nicht bloß eine Sache, in der Lage zu sein, gegen einige dieser humanistischen Konzepte in der Psychotherapie zu bestehen. Nein, das gesamte Gebiet der psychologischen Beratung ist im humanistischen Konzept des Selbst verwurzelt.

Es ist auch selten, dass eine christliche, akademische Institution die Psychologie aus biblischen Gründen ablehnen würde (obgleich es ein paar gibt). Manche bieten psychologische Beratung aus denselben Gründen an, aus denen sie in ihren so genannten Wissenschaftsabteilungen die Evolution lehren – sie nehmen es im Glauben an. Aber es ist auch eine Sache von „schnödem Mammon“, das heißt ein wirtschaftliches Unterfangen: Studenten halten die Schule finanziell über Wasser. Wenn die Schule keine Psychologie anbietet, „das zweit populärste Hauptfach“, werden die Studenten woandershin gehen; wenn sie woandershin gehen, geht die Schule finanziell unter.

Dies alles wird zu einer Generation von Evangelikalen führen, die schwer psychologisiert und gegen den Glauben an die Hinlänglichkeit von Gottes Wort weiter konditioniert worden ist. Und weil die meisten der Gemeinden den psychologischen Weg befürworten, wird es wenige Warnungen vor der geistlichen Katastrophe geben, die vor uns liegt.

Gibt es eine Hoffnung, ein solch tragisches Endergebnis abzuwenden? Ja… aber der Begriff „Hoffnung“ mag etwas zu optimistisch sein. Dennoch haben wir ein potentielles Heilmittel und eine Ermutigung aus dem Buch Nehemia. Bei seiner Rückkehr aus Babylon nach Jerusalem war Nehemia mit einer Entwicklung konfrontiert, die ihn empörte: die jüdischen Führer hatten Tobija, dem Diener des bösen Sanballat und Feind Israels, eine „Kammer in den Vorhöfen des Hauses Gottes“ gegeben. Nehemias Reaktion als Mann Gottes, als ein Typus für den Heiligen Geist, als Wächter, der den Aufbau der Stadtmauer um Jerusalem zu dessen Schutz überwachte, war gottgewollt: „Und dies missfiel mir sehr; und ich warf alle Hausgeräte Tobijas vor die Kammer hinaus“ (Nehemia 13,7-8).

Wenn die heutigen Männer Gottes, Hirten von Gottes Herde, jene, die Gott in Führungspositionen privilegiert hat, mit dem „psychologischen Zeugs“, das in der Gemeinde ist, nicht das gleiche tun, tragen sie unwissend zu dem Abfall der letzten Tage bei (2 Timotheus 3,1-2). Und wenn sie diese und die nächste Generation nicht warnen, wird ihr „Blut“, das heißt die sich ergebende, geistliche Zerstörung auf jene fallen, die dann zur Rechenschaft gezogen werden – jene, die etwas hätten tun können, aber nichts taten. Es muss nicht so kommen. TBC

Zitate

Halte es also nicht für verwunderlich, Pilger oder werde schwach
Noch weniger gebe dich dem Murren und Klagen hin,
Wenn dir etwas auf deiner himmlischen Straße begegnet,
was schwer zu ertragen ist; denn alles ist von Gott geplant,
Sein Kind zu schulen in den heiligen Wegen der Weisheit,
Und ein erwähltes Gefäß zu Seiner Verherrlichung zu formen.

Wir verstehen jene Wege nur schwerfällig;
Aber lasst uns beugen unter Seiner mächtigen Hand,
Gewiss, dass Seine Weisheit alles leitet,
Seine Macht kontrolliert und unfehlbare Liebe lenkt.

— J. G. Deck

F & A

Frage: Wie antworten Sie Christen, die sagen, „So lange wir Christen an die Dreifaltigkeit glauben und dass Jesus für unsere Sünden starb… und wir das Evangelium predigen – lasst uns einfach unsere theologischen Meinungsverschiedenheiten beiseite stellen“? Mehrere Denominationen lehren Gottes Wort anders als andere. Zum Beispiel tauft eine Kirche die Babys, und die andere nicht. Beide glauben, sie würden die Schrift lehren! Wie bringen wir das unter einen Hut?

Antwort: Es ist eine Sache zu sagen, man würde an „die Dreifaltigkeit“ glauben, aber der eigene Glaube muss anhand der Schrift definiert und mit ihr verglichen werden. Paulus warnt: „Denn wenn der, welcher [zu euch] kommt, einen anderen Jesus verkündigt, den wir nicht verkündigt haben, oder wenn ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so habt ihr das gut ertragen [d.h. die falsche Lehre angenommen]“ (2 Korinther 11,4). Sind deren Überzeugungen bezüglich Jesus, dem Wesen der Gottheit, dem Evangelium usw. biblisch?

Katholiken bekräftigen die Dreifaltigkeit, doch Katholiken taufen Babys, weil es (aus ihrer Sicht) ein integraler Bestandteil des Erlösungsprozesses ist. So mögen die Katholiken an die Dreifaltigkeit glauben, aber sie haben ein „anderes Evangelium“. Andere Gruppen, die auf Kindertaufe bestehen, haben auch ein „anderes Evangelium“ formuliert. Sie mögen sehr wohl an die Gottheit Christi glauben und die Gottheit, die den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist umfasst. Aber sie predigen ein falsches Evangelium.

Es gibt nur ein Evangelium. Es ist ewig und ändert sich nicht. Es ist das Evangelium vom Reich, das einzige Evangelium, das Jesus, Seine Jünger oder Paulus predigten, und dasselbe Evangelium, das wir heute predigen müssen. Leider wird das Evangelium selten auf die Weise gepredigt, wie Paulus es in Apostelgeschichte 17,2-3 und anderswo tat. Römer 1 zum Beispiel offenbart, was ein Schock für einen Juden sein muss: dass das Christentum keine neue Erfindung ist, sondern die Erfüllung derselben Botschaft, welche die hebräischen Propheten verkündigt hatten.

Ja, das Evangelium betrifft den Tod und die Auferstehung Christi für unsere Sünden, wie Paulus in Römer 2 erklärte, wie David und die Propheten verkündeten, wie Petrus in seinen Predigten in Apostelgeschichte 2 und 3 predigte, und wie es in allen Opfern des Alten Testamentes vorhergesagt war. Abraham freute sich, den Tag Christi zu sehen, Christus war ein „Lamm, geschlachtet vom Anbeginn der Welt“, und obgleich die Jünger nicht voll verstanden, was es bedeutete, dass Jesus der Messias war (Petrus in Matthäus 16 zum Beispiel, erkannte Ihn als solchen an), verwiesen sie ihre Zuhörer auf Ihn als die Erfüllung der Botschaft der Propheten.

Hinsichtlich der Kindertaufe zeigt uns die Bibel durch das Beispiel der Urkirche, dass die Taufe eine Erklärung an die Welt ist, dass ein Individuum den Herrn Jesus Christus als Retter angenommen hat – eine sichtbare Demonstration eines unsichtbaren Geschehens, in dem die Person der Sünde gestorben ist, und sich somit mit Christus in Seinem Tod identifiziert, und wiedergeboren wird in eine neue und lebendige Hoffnung, in der sie sich mit Christus in Seiner Auferstehung identifiziert. Dies ist für Kleinkinder nicht möglich.

Man muss auf all diesen Gebieten gut unterscheiden und die Schriften durchforschen, um zu sehen, was Gottes Wort, nicht das des Menschen, wirklich darüber zu sagen hat.

Frage: Gut – Sie stellen Mutter Teresa in Frage. Ich stimme einigen Ihrer Vorbehalte zu. Sie machte jedoch Jesus in Indien bekannt, wie es wenige taten. Ich vermute, dass viele sterbende Hindus nach dem liebenden Jesus ausriefen, den sie und ihre Mitschwestern durch ihre Liebestaten zeigten, was keiner bestreiten kann. Die meisten Evangelikalen haben eine Menge davon zu lernen, wenn wir aufrichtig sind.

Antwort: Wir haben die Wahl, die Beweise objektiv zu bewerten oder sie zu ignorieren. Beurteilt anhand der Schrift lehrte Mutter Teresa „einen anderen Jesus“, der keinen retten wird: „Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in welchem wir errettet werden müssen.“ (Apostelgeschichte 4,12 UELB 1905).

Wir können aufrichtig keine Beispiele finden, wo Teresa die Wahrheit des biblischen Evangeliums sprach. Stattdessen finden wir zahlreiche, dokumentierte Beispiele, wie sie erklärte, Leuten zu helfen, „bessere Moslems, Hindus“, usw. zu werden. Entweder haben ihre Worte keine Bedeutung, oder sie sollten im Licht der Schrift objektiv ausgewertet werden. Sie sagen, sie „vermuten“. Ist dies das Kriterium, nach dem wir vorgehen? Paulus sagte „Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen;“ (Römer 1,16).

Das „Evangelium“, das Mutter Teresa vorstellte, war kraftlos, weil es unvollständig war. Wir haben das Zeugnis ihrer eigenen Worte und Taten. Mutter Teresa schrieb, „wir versuchten nie, jene, die [Hilfe von Missionaries of Charity] erhielten, zum Christentum zu bekehren, sondern wir geben in unseren Werken Zeugnis für die Liebe von Gottes Gegenwart, und wenn Katholiken, Protestanten, Buddhisten oder Agnostiker deswegen bessere Menschen werden – einfach besser – sind wir zufrieden“ (Mother Teresa, Life in the Spirit: Reflections, Meditations and Prayers , pp 81-82).

In ihrem Gedicht „Über Leiden“, schrieb Mutter Teresa: „Er gestattet uns, an Seinem Leiden teilzuhaben, und die Sünden der Welt wieder gut zu machen.“ Dies ist katholische Lehre. Es ist nicht das biblische Evangelium. War es dies, was der inspirierte Verfasser des Hebräerbriefes meinte, als er von dem Einen schrieb, der „ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht hat, das für immer gilt…“ (Hebräer 10,12)? Die offizielle katholische Lehre bestreitet, dass Jesus die volle Strafe für die Sünde bezahlt hat. Das ist es, was Mutter Teresa glaubte.

Aroup Chatterjee, in Kalkutta beheimatet, schrieb in seinem Buch Mutter Teresa: Das endgültige Urteil:

Am 15. Juni 1995 bereiste sie die Neugeborenen Station im St. Elizabeth Medical Centre in Brighton, Massachusetts. Eltern trauten ihrem Glück nicht, als sie den Babys (viele von ihnen Frühgeburten) ihre Segenswünsche und ihren Stempel, eine ovale „Wundermedaille“ aus Aluminium, daließ. Sie teilte den Medien mit, „ich habe 200 kleine Babys in meinem Krankenhaus in Kalkutta. Dies ist ein schöner Ort“ (Boston Globe , 16 June 1995). Sie hat jedoch überhaupt kein Krankenhaus, weder in Kalkutta noch sonst wo auf der Welt (Aroup Chatterjee, Mother Teresa: The Final Verdict , Meteor Press, chapter 1).

Wir können über die Auswirkung ihrer Werke bloß spekulieren. Was ist mit dem Leiden derer, denen sie Schmerzmittel verweigerte, weil sie glaubte, „Leiden wäre eine Gabe Gottes“ und eine wirkungsvolle Hilfe der Leidenden bei ihrem Eintritt ins Fegefeuer? Was ist mit denen, die um ihr Geld gebracht wurden, das sie nicht zurückgeben wollte? Ist dies das Zeugnis, das jemand zu Christus führt?

Was Beispiele betrifft, wir haben weit größere in den Diensten von Amy Carmichael, Dr. Paul Gupta (siehe Der Gott der Unberührbaren), William Carey, Henry Martyn, usw.

Wie andere vermerkt haben, „das primitive Sterbehospiz in Kalkutta war so runtergekommen als sie starb, wie es immer gewesen war – sie ging lieber in kalifornische Kliniken, wenn sie selbst krank wurde – und ihr Orden es lehnte immer ab, eine Überprüfung zu veröffentlichen.“

Möge der Herr uns von christlicher, politischer Korrektheit befreien und mögen wir nie vor der Wahrheit fliehen. Die Einsätze für alles andere sind zu hoch.

Briefe

Lieber T.A. und Belegschaft

Ich bin erstaunt über die wachsende Anzahl von langjährigen, loyalen Unterstützern von TBC, die sich plötzlich seiner Sichtweise entgegenstellen, heftig angegriffen fühlen und darauf beharren, ihre Abonnements zu kündigen, während sie Dave und T.A ein Mangel an Liebe und Einheit vorwerfen. Weil die Sichtweisen von TBC im Wesentlichen seit seines Anfangs unverändert sind, besteht die einzige Erklärung leider darin, dass diese Leute es zugelassen hatten, getäuscht zu werden, weil sie „Lehren von Dämonen“ in Betracht gezogen haben und nicht länger in der Lage sind, „gesunde Lehre zu ertragen“. Nachdem sie jahrelang an ihrem Glauben festgehalten hatten, haben sie ihn verlassen und sind genau der Gefahr anheim gefallen, wovor TBC sie so gewissenhaft warnte. Dies sollte uns allen als Warnung dienen. Auf dass niemand von uns einen dieser abschließenden Briefe schreibt, weil er beleidigt und vom Irrtum verführt ist. „Gib acht, damit du nicht auch fällst!“ Kämpfen Sie weiter für die Wahrheit um jeden Preis! JC (AZ, Gefangener)

Brüder bei TBC,

Was das Buch The Harbinger betrifft, hier liegt das Kernproblem des Buches: die Gründungsväter haben die Nation Gott gewidmet. Welche Quellen hat Mr. Cahn dafür? Das ist wohl eher seine Annahme. Dies ist ein Glaube, den viele Amerikaner annehmen, besonders Christen, obwohl es gültige Quellen gibt, die anderes besagen, zum Beispiel historische Dokumente. Für manche mag es besser sein, an eine nette, unbegründete Annahme zu glauben, da sie seit langem breit akzeptiert ist. Ich ziehe es vor, der Wahrheit zu glauben, egal wie hart sie sein mag. Falsche Annahmen führen immer zu falschen Vorstellungen und Überzeugungen. AM (Email)

Lieber Dave,

Nachdem ich gerade Ihren Artikel „Sind wir zu negativ?“ gelesen habe, möchte ich nochmal sagen, gut gemacht. Obwohl ich nicht dastehen und selbstgefällig sagen kann, ich bin perfekt, so weiß ich, wenn ich tue, was ich nicht sollte, und nicht tue, was ich sollte. Der Herr hat mir die Hilfsmittel gegeben, den Weg zu gehen und danach liegt es nur an mir, egal wie sehr wir versuchen, es mit zahlreichen Überschriften und Kategorien schöner zu machen. Wir sind mit uns so weich geworden, dass wir uns entscheiden, alles, was wir nicht angehen wollen, mit weiteren Überschriften zu versehen, und plötzlich ist es nicht mehr unser Fehler. Möge Gott uns vergeben und uns Ohren geben, zu hören, was er sagt, und eine Weichheit des Herzens, zu Ihm zurückzukehren. Danke Ihnen, und fahren sie damit fort, es beim Namen zu nennen! MR (Email)

Lieber Mr. Hunt,

Bloß eine kleine Notiz, um Ihnen sehr für die Berean Magazine zu danken, die Sie mir senden. Ich freue mich jeden Monat darauf. Gott segne Sie und das ganze Team, weil Sie in diesen Letzten Tagen die Wahrheit aussprechen und dafür eintreten. JN (Nordirland).

Lieber Berean Call,

Ich lese gerade Temporal Delusion von T.A. McMahon. Wie Dave sagen würde: „Wow!“ Vielen Dank T.A., weil sie all diese wesentlichen Informationen zu Papier gebracht und uns an einer Stelle gegeben haben. Ich werde dieses Buch mit so vielen teilen, wie es lesen wollen. Nochmals vielen Dank! AB (AL)

Liebe Freunde beim Berean Call,

Ihr Artikel, „Sind wir zu Negativ?“ hat mich veranlasst, vom Grunde meines Herzens „danke“ zu sagen, weil Sie für die WAHRHEIT von Gottes Wort einstehen und sie, koste es, was es wolle, verteidigen.

Ihre online Artikel, worin die Lügen eines „christlichen Kults“ bloßgestellt wurden, wie auch jene von Lighthouse Trails Research und Understand the Times, halfen unserer Familie, aus diesem Kult herauszukommen. Ihre Artikel halfen uns auch, unseren Weg zurück zur WAHRHEIT! zu finden. Wir erfreuen uns jetzt an der expositorischen Lehre von Gottes Wort und dem Lesen Seiner Worte in dem Kontext, in dem sie geschrieben wurden – was in der Tat so wunderbar ist!

Ich werde an Sie in meinen Gebeten denken, während Sie für die WAHRHEIT kämpfen! Sie sollen bitte ermutigt sein und wissen, dass Ihr Dienst in vielen Leben einen Unterschied macht! JY (NC)

Lieber Mr. Hunt

Danke Ihnen, Mr. Hunt, dass Sie über die katholische Kirche so aufrichtig sind. Ich verließ die Kirche in der Tat, nachdem ich eines Tages eine Offenbarung hatte, während ich den Rosenkranz betete. Ich kam bis zum Gelobt sei dir Heilige Königin Gebet, und während ich die Worte „unser Leben, unsere Lieblichkeit und unsere Hoffnung“ sagte, erkannte ich, dass es nur Christus ist, der unser Leben und unsere Hoffnung ist. Ich war so deprimiert, nachdem ich erkannte, dass ich so töricht war, meine Hoffnung auf jemand anderes zu setzen. Ich hatte ebenso viele andere Zweifel. Mein Problem war, dass ich die Bibel nicht las, wo wir das eigentliche Wort Gottes haben, das uns führt und dabei hilft, diese Fehler überhaupt zu vermeiden. Ich bestellte Ihr Buch Die Frau und das Tier, und obgleich mir eine dunkle Geschichte in der römisch-katholischen Kirche bekannt war, wusste ich nicht [wie] entsetzlich und tief beunruhigend sie war. Ich danke Ihnen, weil Sie für die Wahrheit aufstehen, obwohl es viele Male, wie ich weiß, schwierig sein kann. Es sind Autoren wie Sie, die einen großen Unterschied in der Welt des Christentums machen. Gott segne Sie Dave. FW (email)

TBC

Zeigen Sie mir eine Stelle in der Bibel, wo steht, welche Bücher in die Bibel gehören. Wo in der Bibel sagte Jesus Christus je, „schreibe die Bibel“? Wenn Sie diese Frage nicht beantworten können, dann mögen Sie, aufgrund Ihrer Unlogik, gleich die Bibel ablehnen. Sie können auf keinen einzigen Vers in der Bibel verweisen, der uns sagt, welche Bücher in die Bibel gehören. Sie hängen von dem Vertrauen ab, das Sie in die Autorität und Unfehlbarkeit von Papst St. Damasus haben, wenn sie die Schriften als inspiriert akzeptieren, welche sie reduzierten und verdarben. Sie können auch nicht auf einen einzigen Vers verweisen, wo der Herr Jesus Christus sagt, „schreibe die Bibel“. Das Wort „Bibel“ steht nicht einmal in der Bibel.

Somit hängen Protestanten von der ursprünglichen und einen wahren Bibel als Blaupause ab, während sie ihre eigenen, von Menschen gemachten so genannten „Bibeln“ fälschten. Dies wird durch die Tatsache bewiesen, dass Kardinal Stephen Langton von der katholischen Kirche der Bibel erst im 13 Jahrhundert Verse, Kapitel und Interpunktion hinzufügte. Die Verse und Kapitel, die in der wahren Bibel gefunden werden, sind dieselben wie jene, die in den protestantischen, so genannten „Bibeln“ auftauchen, und manche Verse beginnen genau in der Mitte von Sätzen: und es ist für die Protestanten unmöglich, die Verse und Kapitel in ihre so genannten Bibeln eingefügt zu haben, ohne zuerst das Original – von der Kirche – zu konsultieren. Die einzige Ausnahme ist, dass die Protestanten sich entschlossen, ihr Buch der Psalmen einen Vers voraus (vor der Wahren Bibel) zu nummerieren.

Leute kommen nicht in den Himmel, indem sie einfach denken, dass das für sie zutrifft. Beten sie fest zu Mutter Maria und den Heiligen und Engeln, auf dass Sie von ihren protestantischen Häresien befreit werden. CH (Email)

Liebe Freunde,

Ich kann Ihnen nicht genug für die Konferenz 2012 danken. Was für großartige Redner, Gemeinschaft und Hilfsmittel für den Dienst! Schließlich musste ich Sie treffen. Es war wirklich die Freude meines Lebens. Möge Gott Sie alle segnen, während sie in diesen letzten Tagen weitermachen. LT (CA)

Lieber Dave und Tom,

Danke dafür, dass sie weiterhin den führenden Unterscheidungsdienst in Amerika bereitstellen. Ich erhielt gerade die Augustausgabe des Berean Call (für den ich nie einen Penny bezahlte und den ich begieriger verschlinge als alles andere, das ich per Post erhalte), war aber mit dem Durchlesen noch nicht fertig, weil ich Ihnen gerne meine Zustimmung zu Ihrem Standpunkt in der Harbinger Kontroverse mitteilen möchte. Ihr Dienst nimmt regelmäßig einen Standpunkt ein, der von der Welt gehasst wird, aber dieser scheint Sie im Widerspruch zu Ihren üblichen Verbündeten gebracht zu haben. Das muss es zu einem speziell schwierigen Standpunkt gemacht haben, daher fühle ich mich als langjähriger Bezieher Ihrer Veröffentlichung verpflichtet, Ihnen ein Wort der Ermutigung und Unterstützung zukommen zu lassen.

Als Pastor, der die Herde regelmäßig speisen muss, erkenne ich, wie wichtig hermeneutische Prinzipien sind. Keine Schrift ist von eigenmächtiger Deutung. Wenn eine Studie dogmatisch ist… müssen wir also aufpassen, die richtige Deutung zu finden. Die Hauptregel zur richtigen Deutung ist, Schrift mit Schrift zu vergleichen. Wie viele Lehren kennen Sie, die aus einem Vers bestehen? Wir entdecken die wahre Bedeutung eines Verses, indem wir erkennen, wie er in ein bekräftigendes Netzwerk anderer Verse passt…. Diese Methode, die wahre Bedeutung eines Verses zu testen, indem wir ihn mit ähnlichen Versen vergleichen, gründet sich auf der Erkenntnis, dass Gott uns ein Buch gegeben hat, das sich selbst beglaubigt und deutet….

The Harbinger gestattet keine derartige Überprüfung seiner Behauptungen. Seine Lehre beruht auf einer Stelle. Es wird nicht gezeigt, wie diese Stelle in einem harmonischen Netzwerk unterstützender Stellen existiert, die… sich einander bestätigen und untermauern. Die einzelne Stelle wird stattdessen mit gewissen historischen Ereignissen verglichen, und weil es eine oberflächliche Entsprechung zwischen ihnen gibt, behauptet der Verfasser, eine wahre Deutung der Stelle vorzulegen. Seine Behauptung umgeht die erste Regel der Hermeneutik. Statt Schrift mit Schrift zu vergleichen, vergleicht er eine isolierte Stelle mit der Geschichte. Dieses falsche, hermeneutische Prinzip öffnet das Tor für alle Arten von Irrtum. Eine einzelne Stelle in Bezug auf weltliche Ereignisse zu interpretieren, die anscheinend dazu passen, ist im Grunde die allegorische Deutungsmethode. Ohne Querverweis, um die Deutung zu bestätigen, verfällt er in eigenmächtige Deutung, die sich auf bloße geschichtliche Übereinstimmung gründet. Diese Praxis erleichtert offensichtlich falsche Lehre.

Dass diese Hermeneutik für heutige Christen akzeptabel ist, kommt nicht überraschend. Aber dass dadurch sogar manche heutige „Unterscheidungsdienste“ hereingelegt werden, zeigt bloß, wie schlecht der geistliche Zustand der modernen Gemeinde ist.

Ihr Leute, macht bitte mit dem guten Werk weiter. Ihr werdet in unseren Tagen zutiefst benötigt! SB (MI)

Liebes TBC

Vielen Dank für Ihre beständige Arbeit für den Herrn. Es ist in Worten nicht zu fassen, wie Sie und Dave mich gesegnet haben. Meine Familienmitglieder lieben Sie – besonders meine 22 Jahre alte Tochter. Sie kam gerade runter und fragte mich, wo Ihr neuester Rundbrief sei. Sie hat viele Male Dave Hunts „What Love is This?“ Vortrag gehört. Wir lieben Euch vom Berean Call. WR (Email)

Geliebte beim Berean Call,

Für Ihren Dienst für mich seit mehr als 22 Jahren kann ich Ihnen gar nicht genug danken. Beinahe täglich haben Sie mich gelehrt und mich mit dem Wort Gottes gespeist. Ich bin immer so froh und gesegnet, wenn ich die Email Rundbriefe und Artikel erhalte. Möge der HERR weiterhin treue Diener für diesen wichtigen Dienst für den Leib Christi heranziehen. JD (Kanada)

Lieber Berean Call,

Bitte entfernen Sie mich von Ihrer Verteilerliste. Obwohl mich manche der Artikel erfreuten, habe ich auch eine Menge Irrtum gefunden. Nichtbiblische Lehren wie: heimliche Entrückung, 7 Jahre Trübsal, eine Aussage in Daniel nehmen, die sich auf Christus bezieht (er wird die Schlacht- und Speisopfer aufhören lassen) und sagen, es beziehe sich auf den Antichristen, zu viel gegenreformatorische, jesuitische Lehre, Luther, Kalvin, Knox, Cramer… niemand von ihnen glaubte diese Dinge. Ich werde für Sie beten GS (WA)

TBC,

Den Artikel „Sind wir zu Negativ?“ im August TBC Rundbrief schätzte ich sehr. Die Antwort auf die Frage lautet Nein, Nein, Nein! Tatsächlich bin ich über die Bereitschaft im Leib Christ verblüfft, alle möglichen Lehren anzunehmen, weil man „unvoreingenommen“ und „einander liebend“ ist, egal ob sie biblisch unterstützt werden. Das geschieht, weil man jegliche gesunde biblische Wahrheit aufgegeben hat. Wahrheit und Liebe müssen im gleichen Maße ausgewogen sein. Wenn man falsche Lehre ignoriert, liebt man bestimmt nicht. Wie kann ein Christ die Bücher Timotheus 1 und 2, Titus, Johannes 1 bis 3 usw. lesen, und dann zum Schluss kommen, es sei negativ, „für den Glauben zu kämpfen“ (Judas 3), „die Wahrheit festhaltend in Liebe“ (Epheser 4,15), „reden, was der guten Lehre entspricht“ (Titus 2,1), „Dies sollst du gebieten und lehren“ (1 Timotheus 4,11), „habe acht auf dich selbst und auf die Lehre“ (1 Timotheus 4,16), „er soll mit Sanftmut die Widerspenstigen zurechtweisen“ (2 Timotheus 2,25), „Verkündige das Wort, tritt dafür ein, es sei gelegen oder ungelegen; überführe, tadle, ermahne“ (2 Timotheus 4,2), „anhangend dem zuverlässigen Worte nach der Lehre“ (Titus 1,9)?

Die Frage sollte stattdessen lauten: „Warum sind so viele Christen dagegen und desensibilisiert, für unseren kostbaren Glauben zu kämpfen?“ SY (OR)

Lieber Dave

Als jemand, der durch Bruder Daves Werk seit 1973 gesegnet worden ist (ich war Oberstufenschüler in der High School), möchte ich Ihnen für Ihren gewaltigen Beitrag zu meinem Leben und Dienst danken. Ich hatte das Privileg, Sie zweimal zum Abendessen auszuführen, nachdem Sie bei Prophetie Konferenzen gesprochen hatten. (Es überraschte mich, dass Sie meine Einladungen angenommen haben.) Unsere Unterhaltungen waren für mich bei jedem Ereignis die Krönung. Die Geduld und Freundlichkeit, die sie diesem jungen, unwissenden Diener zeigten, rührte mich zu Tränen. Was Sie lehrten, inspirierte mich, fleißig zu lernen und ein Beröer Christ zu sein. Ich werde Ihnen gegenüber immer zu Dank verpflichtet sein und am allermeisten dem Herrn gegenüber für die Weise, wie Er Sie all die Jahre gebraucht hat. Mögen Sie jeden Tag Frieden, Freude und allgenügende Gnade haben. Gott segne Ihre Familie, weil sie Sie mit uns geteilt hat. Ich bete für Sie. HH (Email)

TBC,

Ich habe ein paar von Daves Büchern gelesen und hielt sie für exzellente Lektüre, hatte aber Ihre Webseite nie besucht. Neulich wurde ich angeregt, ein Buch von John Piper zu lesen; es brauchte nicht lange bis ich erkannte, dass die Botschaft im Grunde das egoistische Streben nach Vergnügen ist, ausgedrückt in biblischer Terminologie und Verdrehung der Wahrheit…. Ich fragte mich, ob Dave das kommentiert hätte und fand es im Rundbrief vom März 2006. Es hat mich sehr ermutigt. Danke Dave und danke für all Ihre Arbeit. MM (Vereinigtes Königreich)

TBC Notizen

Wie geht es Dave und Ruth?

Wie die meisten von Ihnen wissen, feierte Dave Hunt im September seinen 86. Geburtstag. Zurzeit befindet er sich in einer Pflegeeinrichtung hier in Bend, Oregon. Vor einigen Monaten hatte Dave einen Schlaganfall, und obgleich seine Lebenszeichen gut sind, steht der Krieger und Wächter des Herrn „nicht länger auf der Mauer“ oder ist in der Lage, „das Schwert des Geistes“ zu schwingen, wie er es einst tat. Ruth verbringt die Hälfte ihres 24 Stunden Tages damit, ihrem Helden zu dienen, ein herausfordernder Pflegedienst, den sie mit Freuden annimmt.

Bitte beten Sie weiter für Dave und Ruth, während sie sehen, wie der Herr sie auf neue und andere Weise verwendet, die nicht weniger fruchtbringend ist, da sie Ihn täglich verherrlichen. Beten sie auch für ihre Kinder, da sie die Gelegenheit haben, ihren Eltern mehr als je zuvor zu dienen. Wenn man den Herrn kennt, besteht die wunderbare Sache darin, dass geistliche Frucht produziert und Gott verherrlicht wird, sei es, dass Er uns die Gelegenheit gibt, anderen zu dienen, oder wir für andere die Gelegenheit werden, uns zu dienen.

T.A. McMahon Executive Director

TBC Feature Exclusive

Der Gott, der nicht da ist

Ruth Hunt

Ein Auszug aus A Very Present Help

Es war dunkel, und das zu Recht – die dunkelste Nacht in Sauls Leben. Hinter ihm waren seine Armeen bei Gilboa aufgestellt, bereit sich den Philistern zu stellen, die sich gegen sie versammelt hatten. Mit zwei Dienern schlich er sich verstohlen entlang eines kaum erkennbaren Weges, der zu einer einsamen Hütte führte. Diese Nacht war Saul verkleidet. Nie durfte bekannt werden, dass Israels König, der durch eigenes Dekret die okkulte Zunft verboten hatte, auf dem Weg war, die Hexe von Endor zu konsultieren.

Für Saul war es die endgültige Einsamkeit. Von der anderen Seite eines nicht überbrückbaren Abgrundes streckte er sich nach dem Gott aus, der nicht länger da war. Er suchte und konnte nicht finden. Er klopfte und niemand antwortete. In größter Angst tastete er am Rande des Abgrundes herum, und wie der Hirtenjunge, der nach ihm auf dem Thron sitzen würde, rief er vielleicht, „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“

David wusste jedoch, dass sein verzweifelter Ruf, der in einem schwachen Moment geäußert wurde, an den Einen adressiert war, der schließlich doch da war – Einer, der bestimmt antworten würde. „Sei nicht schweigsam zu mir“, hatte David gebeten, „damit… ich nicht wie die werde, die in die Grube hinabfahren“. Bei ihm war es ein Ruf zu einem Gott, der gewiss da war und unendlich ersehnt werden soll. Er wusste, dass kein Verlust, ob es der Thron war, der ihm so lange versagt blieb, oder Freunde, oder Ansehen oder das Leben selbst, mit dem Verlust dieser Beziehung verglichen werden konnten. Für Saul jedoch würde es keine Antwort geben, und genau am Rande dieser großen, unveränderlichen Kluft erschauerte Saul in dieser dunklen Nacht.

Gerade die Tatsache, dass Gottes Geist einst auf Saul ruhte und ihm Seine Stimme bekannt gemacht hatte, machte es noch viel bitterer. Diese Führung hatte Erfolg jenseits seiner kühnsten Träume zugesagt. Nicht nur war Gottes Geist immer wieder je nach Notwendigkeit gekommen, sondern da war der treue Samuel, der ihm Rat und Ermutigung gab. Nun war Samuel tot – der Prophet, der ihn zum König und Befreier Israels gesalbt hatte, und von dessen Rat er einst abhing. Die Philister, zu deren Zerstörung er einst berufen worden war, warteten genau jetzt aufs Töten. Dieser Gedanke verfolgte ihn. David, der süße Sänger, den er einst liebte und von dem er wusste, dass er nach ihm König werden würde, war bei jenen Armeen, gesalbt und bereit, den leeren Thron einzunehmen. Auch dieser Gedanke verfolgte ihn. Die großen Taten, die er für Israel hätte vollbringen sollen, peinigten ihn. Diese Nacht hatte sich für ihn der Kreis geschlossen, und das Schlimmste war, er hatte niemand, an den er sich wenden konnte. Keiner, der eine helfende Hand ausstreckte. Nicht mal jemand, dem er etwas gestehen konnte. In der Hölle erhob er seine Augen und sah aus unermesslicher Entfernung alles, was wirklich lohnenswert und einst sein gewesen – oder zumindest erhältlich – war, vollkommen und für immer außer Reichweite. Jetzt standen ihm nur die Mächte der Dunkelheit zur Verfügung, und er war sogar hilflos, sie ohne Hilfe der verachteten Frau heraufzubeschwören, zu der er jetzt eilte. Ohne Gott und ohne Hoffnung in dieser Welt ging er bloß hin, um sein Verhängnis bestätigt zu bekommen. Die Hölle.

Was machte ein netter Junge aus Gibea an einem solchen Ort? Was macht schließlich jemand an den Pforten der Hölle? Die Zutaten der Tragödie sind in den meisten Fällen erschreckend ähnlich: ein sehr durchschnittlicher Mensch soll nach Erwartung der Menschen und Gesellschaft eine Funktion einnehmen, für die er nie bestimmt war. Die Dringlichkeit ist und war wirklich. Unsere heutige Welt ist durcheinander. Israel sah sich damals schwerwiegenden Gefahren gegenüber, wie es auch heute der Fall ist. Das Debakel, dass die Bundeslade von Silo entfernt wurde, hatte verheerende Folgen. Sogar nach ihrer Rückerstattung hatten die Philister mit ihren Übergriffen weitergemacht, und eine Stadt nach der anderen in einer Reihe von demoralisierenden Aggressionen eingenommen. Mit dem Tod Elis und seiner Söhne hatte Samuel die geistliche Führung in Israel übernommen, und in einer dramatischen Schau göttlicher Macht hatte Gott die Philister bei Mizpa vernichtet. Es war eine Bekräftigung dessen, was Gott als Antwort auf das gerechte Gebet eines Menschen tun könnte. Als man die Siege nicht sofort weiterverfolgte, kam die Forderung auf, die das Desaster entzündete: „so setze nun einen König über uns, der uns richten soll, nach der Weise aller Heidenvölker!“

Zuallererst empfand Samuels Selbstmitleid. Aber nein, Gott versicherte ihm; „Denn nicht dich haben sie verworfen, sondern mich haben sie verworfen, dass ich nicht König über sie sein soll! …. Doch verwarne sie ausdrücklich und verkündige ihnen das Recht des Königs, der über sie herrschen wird!“

So hatte die Trennung mit Eva angefangen. Hat Gott wirklich gesagt (1 Mose 3,1)? Gab es nicht einen anderen Weg als vollkommenen Gehorsam? Für die Nation Israel sammelten sich Moses Anklage auf dem Totenbett und Josuas Herausforderung, beim Eingang ins Land zu entscheiden und nun Samuels Warnung als monumentales Zeugnis gegen das Volk an, wenn jene Unglücke, von denen jeder sprach, tatsächlich auf sie fallen würden. „Wenn ihr dann zu jener Zeit schreien werdet über euren König, den ihr euch erwählt habt, so wird euch der HERR zu jener Zeit nicht erhören!“

In diese werdende Tragödie fiel Saul, und man könnte kein besser geeignetes Opfer finden. Gut aussehend, groß, eine angenehme Persönlichkeit – er hatte all das. Wenn die Leute einen König haben mussten, war er bestimmt der Beste, der verfügbar war. Doch er war keine Vertretung für Gott, und das war es, was die Leute wollten – auch heute noch. Dennoch würde Gott mit ihm sein. Samuel versprach es – wenn. Eines der großen Wenn hatte mit Gehorsam Gottes Prophet gegenüber zu tun: „Da wird der Geist des HERRN über dich kommen, und du wirst in einen anderen Mann verwandelt werden.“ Demütig begann Saul, und folgte den Anweisungen. Es war alles so neu.

Es ist nicht allzu schwierig, Saul mit einem der heutigen Millionen fassungslosen „Königen“ auszutauschen, die versuchen, über ein persönliches Universum zu herrschen, über das sie eigentlich nie Herrschaft haben sollten. Mit all dem Aussehen, Talent und guten Absichten in der Welt wusste Saul, er hatte nicht genug, um es zu schaffen, und an dem Tag seiner Vorstellung vor den Stämmen hatte er sich versteckt. Es war eigentlich die aufrichtigste Handlung seines Lebens.

Sünde war nichts Neues in Israels Volksleben. Es ist auch in unserem kein isolierter Vorfall. Aber Israels König war bereits eine Tatsache, als Samuels endgültige, unerbittliche Vorhersage gemacht wurde (1 Samuel 12,13-15). Obgleich das Volk von Gewissensbissen heimgesucht wurde, war es zu spät, das Böse abzustellen. Immerhin war da ein Ausweg: „Fürchtet euch nicht! Ihr habt zwar all dieses Böse getan; doch weicht nicht von der Nachfolge des HERRN ab.“ Gnädigerweise fuhr Samuel fort, sein von Gewissensbissen erfasstes Volk zu trösten. „Es sei aber auch ferne von mir, mich an dem HERRN zu versündigen, dass ich aufhören sollte, für euch zu beten…. So fürchtet nun den HERRN und dient ihm in Wahrheit, mit eurem ganzen Herzen…. Wenn ihr aber dennoch Böses tut, so werdet ihr samt eurem König weggerafft werden!“

Für den jungen Mann aus Gibea, der nach den Eselinnen suchte, war es kein zu verheißungsvoller Anfang. Dennoch blieb Gottes Verheißung der Hilfe auf ihm, wenn er das bereits beschädigte Gefüge des neuen Königtums aufgreifen und in demütiger Abhängigkeit von Gott wandeln würde.

Wie oft müssen wir die Bruchstücke aufnehmen, die sogar eingestandene Sünde hinterlässt. Gott hilft uns, mit dem Trümmerhaufen umzugehen, und mit Seinem schönen Wenn, zeigt er einen Weg hinaus. Wie Samuel für Israel betete, da ist Einer, der für uns betet, „mit Seufzern, die nicht ausgesprochen werden können“. Und dann ist da Gottes Verheißung, wie sie bei dieser Gelegenheit kam: „Der HERR aber wird um seines großen Namens willen sein Volk nicht verstoßen, denn es hat dem HERRN gefallen, {euch} zu seinem Volk zu machen“ (1 Samuel 12,22). Die Verlässlichkeit und Herrlichkeit von Gottes eigenem Namen steht in der Qualität der Hilfe, die Er erweist, auf dem Spiel. Nehmt dazu die Freude, die Er hat, indem Er uns zu den Seinen macht…. Nichts wird uns je von der Liebe Gottes trennen. Auch würde der Sohn es nicht zulassen, dass etwas zwischen Ihn und die Freude kommt, die vor Ihn gestellt wurde, da wir für immer in Seiner Obhut sein würden. Mit all der Gewissheit von Gottes Liebe zu helfen und all der Fähigkeit des Großen Arztes zu heilen können auch wir einen tragischen Fehler in eine Ausgangsbass für einen tieferen und mehr zur Einsicht gebrachten Wandel mit Ihm verwandeln.

Zugegeben, Saul war an einer unangenehmen Stelle – tatsächlich an der Stelle, die nur Gott einnehmen sollte. Doch war Er treu Seiner Verheißung und die Auswahl des Wahlvolkes begann seine Herrschaft mit all der Popularität und dem Wohlwollen, die ein neuer König wohl erwarten konnte. Könnten wir so weit gehen und andeuten, dass er etwa genau dieselbe Stellung wie ein neuer Christ einnimmt, der in eine ruinierte Welt hineingeboren wird? Es ist nicht die beste aller möglichen Welten. Jene war vor langer Zeit im Garten zurückgelassen worden. Aber es ist die eine, die wir haben, und mit der Hilfe des Heiligen Geistes, der uns führt und Jesus, der für Gottes Verheißungen Bürgschaft leistet, können wir es tatsächlich schaffen. Saul war definitiv nicht alleine in dieser von Problemen durchsiebten Lage.

Wie wichtig sind die ersten Schritte für ein Kleinkind. Zwanghaft umklammert es die ausgestreckte Hand. Wie schrecklich erscheint die Welt aus der Perspektive der zwei pummeligen und nun aufrechten Beine. Das Kleinkind wagt es, weil Mutter da ist, oder Vater. Wir wagen in diesem ruinierten Universum nur zu laufen, weil der Heilige Geist diesen helfenden Dienst für uns in dem Moment spendet, in dem wir in Gottes Familie geboren werden. Wir sind nicht alleine gelassen. Jede Trennung danach erfolgt durch unsere Entscheidung. Sauls Verbindung zu Gott und allem Richtigen in Israels Volksleben hing von Gehorsam ab – das Wenn, das den Unterschied zwischen Desaster und Erfolg bedeutete.

Der Mann, der alles hatte – außer dem Recht zu herrschen – brauchte nicht lange, sich von der Hilfe, die er benötigte, zu entfremden. Eine entscheidende Schlacht mit den Philistern stand bevor. Die Anweisungen waren eindeutig. Saul sollte seine Armeen aufstellen und auf Samuel warten, der nach seinem Kommen dann dem Herrn opfern und ihn befragen wollte. Die Tage vergingen. Als Samuel nicht auftauchte, ergriff Sauls Leute die Panik und sie zerstreuten sich. Saul konnte nicht warten. Militärisch gesehen war die Zeit richtig für den Angriff. Um mit den Aktionen voranzukommen, opferte Saul selbst. Als Samuel erschien, kamen die Ausreden nicht an. Törichter Saul. Nur unter Gott durfte er herrschen. Wer aufgibt, was er nicht behalten kann, ist kein Narr, ob es das Ordnen der eigenen Angelegenheiten umfasst oder jene des Reiches. Saul verlor an diesem Tag beide Bereiche. Danach gab es „…Krieg gegen die Philister alle Tage Sauls.“

Ist das die Geschichte ihres Lebens? Krieg – nichts als totaler und unablässiger Krieg? Das Leben ist ein Kampf. Man sagt uns das. Aber wir sollten den guten Kampf des Glaubens nie alleine kämpfen. Ausgestattet mit einem Willen können wir ja oder nein oder vielleicht oder später mal sagen. Saul ging an diesem Tag ein kalkuliertes Risiko ein. Meine praktische Vernunft gegen Deine, Herr. Meine Armeen zerstreuen sich. Samuel kommt nicht bei. Ich nehme seinen Platz dieses eine Mal ein und mache, was ich für das Beste halte!“ Oh ja, Saul dachte, es sei das Beste. Es machte in der Welt allen Sinn – diese Handlung des Ungehorsams. Armer, fehlbesetzter Saul – und Josef und Samuel und Johanna.

Es war ein kleiner Test mit lebhaften Nachwirkungen. Ein Teil von Sauls Hölle bestand darin, dass er genau wusste, was zu erwarten war…. Wenn er als nächstes zu Felde zog, wusste er, dass er die Schlacht bereits verloren hatte, wenn nicht den Krieg.

Der endgültige Bruch in Sauls Rettungslinie zur Führung [durch Gott] war gekommen, als er die Amalekiter nicht vollkommen vernichtete. Ihre Armeen schlug er; er verschonte den König – den einen, der die Macht hatte zu leiten, zu befehlen und zu beeinflussen. Ihn und das Beste seiner Besitztümer verschonte er. Für Saul war das nichts Niederträchtiges oder Schäbiges oder Verwerfliches. Nein, bloß die Qualitätssünden – die Art, mit denen ihn zu versuchen nur Luzifer, dem Sohn der Morgenröte, einfallen konnte.

In dieser Nacht starb Agag, der König der Amalekiter, von Samuels Hand, und der wütende Prophet ging dann nach Rama, um dort zu bleiben. In Sauls Hand befand sich sein zerrissener Mantel, eine sichtbare Erinnerung an Samuels Prophezeiung: das Königtum war bereits so gut wie in der Hand Davids. Immer noch besser, als Eselinnen jagen.

Man darf vermuten, eine der erleseneren Qualen der Hölle ist die Erkenntnis, was möglich gewesen wäre. Von der Zeit an, wo der böse Geist von Gott begann, den Saul zu betrüben, baumelten vor seinem Auge in der Gestalt Davids all die schönen Unmöglichkeiten. Der Junge mit der Schleuder oder der Harfe oder dem Lied war ihm jedes Mal überlegen. Furcht erfasste Sauls Herz, weil er erkannte, dass Gott, der ihn verlassen hatte, nun mit David war. Es war kein Wettkampf.

Von nun an war es die vergebliche und oft groteske Verfolgung dessen, was bereits verloren war. Die enge Gemeinschaft von jemand, der in Gottes Gunst wandelt, ist keine willkommene Sicht für uns, wenn wir selbst den Kontakt verloren haben. Und wenn diese Person in unserer Not freundlich zu uns ist, schmerzt es doppelt. Saul fand Davids Seelengröße unerträglich, als dieser Saul in seiner Macht hatte: „Mein Herr und König“, sprach ihn David respektvoll an. Aber wie lange noch? „Ich will den Gesalbten des Herrn nicht anrühren“, erklärte David. Das ist großzügig, aber ich bin gar nicht mehr der Gesalbte des Herrn.

Die freundlichen Worte brannten in Sauls Gewissen. Er hatte die Qualität von Gottes Barmherzigkeit gekannt. Sie würde in dem Einen, der seinen Platz auf dem Thron einnehmen würde, wieder nachgebildet werden. Verständlicherweise war es hart, bitte und danke zu sagen. „Wen verfolgst du? Einen Floh?“, fragte David? Ja, und du bist genauso schwer zu kriegen. Ich werde dich nie fangen, und dennoch verfolge ich.

Saul weinte. Was konnte er sonst tun? Eine letzte Bitte. Sie lautete, sein Haus möge nicht zerstört werden, sollte er sterben. Es war das Eingeständnis der Niederlage. Mit Davids feierlichem Versprechen machte sich der gebrochene König auf den Heimweg.

Nochmals trafen sich diese beiden – unter ähnlichen Umständen. Unglaublich dass Saul, der moralisch besiegte König, den Einen segnen sollte, den er verfolgte und sein Recht zu regieren nochmals bestätigen sollte. Er schien an den Pforten der Hölle Pause zu machen. Die Literatur ist voll von diesen weniger als besinnlichen Erklärungen von Menschen, die in der Stunde des Todes alleine stehen. Sie wenden sich an den, an den sie nicht glaubten. Voltaire schrie, „Oh Christus! Oh Herr Jesus! Ich muss sterben – verlassen von Gott und den Menschen!“ Thomas Paine schrie im Todeskampf, „sende bloß ein Kind, das bei mir bleibt, denn es ist Hölle, alleine zu sein!“ Für den Atheisten Thomas Hobbes war der Tod „ein großer Sprung in die Dunkelheit“. Die Dunkelheit… sinkt wieder herab, wenn sich der Mensch vom Licht abschneidet.

In der Dunkelheit der Hütte der Hexe verstand Saul die Entfremdung von seinem Schöpfer, die alles andere aufhebt. Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber seine eigene Seele verliert? Die Neuigkeiten, die Saul in dieser Nacht erfuhr, verweigerten ihm auch nur den geringsten Teil dieser Welt. All die gewaltigen Heldentaten und sogar die von der Schlacht genommene Zeit, um den flüchtigen David zu verfolgen, würden nicht den geringsten Unterschied machen, wenn er und seine Söhne am nächsten Tag tot auf dem Schlachtfeld liegen würden. Es war Samuels endgültige Botschaft. Der Prophet, den die Hexe von den Toten heraufbeschworen hatte, konnte sich eine letzte Stichelei nicht verkneifen. „Warum willst du denn mich befragen, da doch der HERR nicht mit dir sprechen will?“

Es brauchte alle Überzeugungskraft der verachteten, aber mitleidigen Hexe, um Saul wieder auf die Füße zu bekommen. So schrecklich es auch war, die Großherzigkeit Davids zu kennen, desto erniedrigender muss es für den König Israels gewesen sein, auf einem Bett in einer verrauchten Berghütte zu sitzen, und von der beflissenen Frau, die sein schreckliches Geheimnis kannte, überredet zu werden, ein hastig bereitetes Mahl zu verschlingen.

Die endgültige Schlacht würde einfach durchexerziert werden – ein Ritual, das beenden würde, was vor langer Zeit beschlossen worden war. In diesem Zusammenhang erkennt man leicht, wie jene außerhalb Christi tot in ihren Übertretungen und Sünden sind. Wer nicht glaubt, ist „bereits verdammt“ – ein Leben im Tod. Die Ewigkeit ohne Christus hat für jene begonnen, die Ihn ablehnen. Es konnte kaum eine erbärmlichere Figur auf der ganzen Welt geben als den verkleideten Saul, wie er in die Nacht zurückwankte, um eine Schlacht anzutreten, die bereits verloren war. Er musste morgen eine gute Show abziehen. Die Truppen überprüfen. Seinen Männern eine Ansprache halten. Ihnen Mut einflößen. Die Verantwortung übernehmen. Und sterben.

Ist das alles, was es im Leben gibt und soll man wirklich so sterben? Die Bibel spricht von einem anderen Tod. Der Tod des Selbst, der das Leben wach werden lässt. Es bedeutet das Herausreißen von Amalek, dem Sündenprinzip. Die Bibel spricht von Einem, dessen Recht es ist, zu regieren, und der für die Aufgabe gerüstet ist. Sie spricht auch von einer Entscheidung, die getroffen werden muss, und von den Folgen, wenn der Mensch versucht, das Reich eigenständig zu regieren. Sie wurden von Moses als Anklage des Todes vorgetragen, bevor die Kinder Israels den Jordan überquerten, was für uns das Symbol für unseren Eintritt in unser eigenes christliches Erbe ist:

Siehe, ich habe dir heute das Leben und das Gute vorgelegt, den Tod und das Böse. Was ich dir heute gebiete, ist, dass du den HERRN, deinen Gott, liebst und in seinen Wegen wandelst und seine Gebote, seine Satzungen und seine Rechtsbestimmungen hältst, damit du lebst…. Wenn sich aber dein Herz abwendet und du nicht gehorchst… so verkünde ich euch heute, dass ihr gewiss umkommen… werdet…. Ich nehme heute Himmel und Erde gegen euch zu Zeugen: Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt; so erwähle nun das Leben) (5 Mose 30,15-19),

Saul erlitt die einzige Art der Einsamkeit, die wir nie fühlen müssen, wie Gott in Seinem Wort garantiert. Er hatte keinen Mangel an Selbstbewusstsein oder Prestige oder bewundernden Freunden. Einfach durch eigene Entscheidung die Entfremdung von dem Einen, dessen Gegenwart jeden anderen Verlust erträglich macht, sogar den des Lebens selbst.

Alarmierende Nachrichten

Die Afghanistanisierung des Nahen Ostens

Frontpagemag.com, 3.10.12, „Die Afghanistanisierung des Nahen Ostens“ (Auszüge): Elf Jahre nach dem 11. September ist Afghanistan nirgendwo stabil. Stattdessen wird der Nahe Osten Afghanistanisiert. Vergiss, nur ein Afghanistan zu haben. Nach dem Arabischen Frühling können wir unter neuen Afghanistans, die überall aus dem Boden schießen, frei wählen.

Islamistische Milizen stecken in Mali unverschleierte Frauen ins Gefängnis, verstümmeln Diebe und zerstören Sufi Schreine. In Libyen fingen islamische Milizen damit an, Sufi Schreine zu zerstören und eskalierten ihre Kampagne zu einem Angriff auf die US Botschaft, als die Behörden zu erkennen gaben, dass sie nichts tun würden.

Alles was nötig wäre ist ein weiterer Zusammenbruch in der bereits instabilen politischen Lage, damit die Salafisten sich daran machen, nicht nur Viertel und Dörfer zu terrorisieren, sondern ganze Städte. Die regierenden Islamisten der ägyptischen Moslembruderschaft und Tunesiens Ennhada haben es bereits gezeigt. Wenn sie vor der Wahl stehen, entweder die Salafisten Kirchen niederbrennen und Touristen schlagen zu lassen oder ihren Rivalen im Militär ein heimisches Durchgreifen zu erlauben, ist es für sie wie in Libyen sicherer und leichter, die Mobs agieren zu lassen wie sie wollen.

Der moslemische Nahe Osten steht vor der Entscheidung zwischen zwei Wegen. Einer führt zu einer verwestlichten Gesellschaft und der andere zurück zu den kargen Wüsten des 7. Jahrhunderts. Die Moslembruderschaft und andere politische Islamisten behaupten, es sei möglich, die beste von beiden Welten zu haben und High Tech und Wüstenmoral in einer Gesellschaft zu kombinieren, wo jede Frau verschleiert ist und jeder Mann ein Ingenieur. Aber diese Illusion steht unter Belagerung, da islamistische Milizen die Länder in Stammeslager zu fragmentieren beginnen.

(http://frontpagemag.com/2012/dgreenfield/the-afghanistanization-of-the-m...)

Die These „Homosexualität ist keine Sünde“ ist nicht überzeugend

Christianpost.com, 28.9.12, „Theologen halten Vines These, ‚Homosexualität ist keine Sünde‘, nicht für überzeugend“ [Auszüge]: „Schwul zu sein ist keine Sünde“, ist das Mantra, das ein junger Harvard Student zu verbreiten sucht. Aber während Matthew Vines mit dem, was manche als zugängliche, gelehrte Argumente bezeichnen, eine wachsende Zahl Anhänger angezogen hat, glauben evangelikale Gelehrte nicht, er werde in der christlichen Gemeinschaft viel erreichen.

„Seine Argumente sind nicht neu und seinen Vorläufern gelang es nicht, den Sieg in der christlichen Gemeinschaft davonzutragen“, sagte Dr. Evan Lenow, Assistenzprofessor für Ethik am Southwestern Baptist Theological Seminary. Deshalb zweifle ich, dass er langfristig einen bedeutenden Einfluss hat.“

Vines, 22, wuchs in einem christlichen Elternhaus auf und nimmt seinen Glauben ernst. Als ein homosexuelles Gefühl mit der Kirchenlehre in Konflikt kam – Homosexualität sei Sünde – entschloss er sich somit, sich zwei Jahre von der Harvard Universität freistellen zu lassen, um die Schrift sowie Dutzende Werke von Gelehrten zum Thema zu studieren.

Aber die Argumente, die er vorlegt, sind wieder aufgewärmt aus dem Werk von Gelehrten wie dem finnischen alttestamentlichen Gelehrten Martti Nissinen, dem homosexuellen Lehrer für das Neue Testament Dale Martin (Yale), und dem homosexuellen Kirchenhistoriker John Boswell, wie Dr. Robert Gagnon sagte, Privatdozent für Neues Testament am Pittsburgh Theological Seminary, der als der führende Experte für die Bibel und Homosexualität angesehen wird.

„Ich habe jedes dieser aufgewärmten Argumente in früheren Werken widerlegt, und Vines hat davon nicht die leiseste Ahnung, sagte Gagnon, der die Streitfrage 15 Jahre lang studierte, nachdem er einen Magister in theologischen Studien an der Harvard Divinity und einen Doktor im Neuen Testament am Princeton Theological Seminary absolviert hatte. Dennoch fordert Vines die „traditionelle Interpretation“ der Schrift heraus, und behauptet, Christen, die dieser Ansicht seien, würden die Bibel falsch lesen.

(http://www.christianpost.com/news/theologians-find-vines-homosexuality-i...)

[TBC: „Darum hat sie Gott auch dahingegeben in entehrende Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen“ (Römer 1,26-27).]

Die biblische Belesenheit von gläubigen Teenagern

Christianpost.com, 12.9.12, „Die biblische Belesenheit von gläubigen Teenagern“ [Auszüge]: Chap Clark, der über kirchliche Jugendarbeit forscht, sagt, „Ich bin überzeugt, dass das allerwichtigste Gebiet, wo wir bei Kindern an Einfluss verloren haben, unsere Hingabe und Fähigkeit ist, sie in Gottes Wort zu gründen.“

Als Ergebnis, sagt Barry Shafer, „Die Kirche heute, sowohl die Erwachsenen wie die Teenager, befinden sich in einer Ära von um sich greifender biblischer Ungebildetheit.“ Duffy Robkins geht einen Schritt weiter, wenn er sagt: „Unsere jungen Leute sind nicht mehr in der Lage, theologisch zu denken, weil sie keine Theologie haben, über die sie nachdenken können…. Und wie Paulus uns warnt, hinterlässt uns dies als ‚Unmündige… hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre‘ (Epheser 4,14).“

Als Fazit der National Study of Youth and Religion berichtet der Hauptrechercheur Christian Smith: „Obgleich die meisten Teens sehr positiv zu Religion stehen und sagen, sie sei eine gute Sache, kann sich die riesige Mehrheit überhaupt nicht über Religion ausdrücken…. Es kommt uns nicht so vor, als ob viele Teens in ihrer Glaubenstradition sehr gut ausgebildet sind.“

Um seinen Punkt klar zu machen bezieht sich Smith in der Studie auf Teenager von konservativen, protestantischen Kirchen. „Über die Hälfte ihrer Teens sagen, dass viele Religionen wahr sein mögen; mehr als ein Drittel sagen, es sei ok, mehrere Religionen zu praktizieren. Mehr als ein Drittel glauben, die Leute sollten nicht versuchen, andere zu evangelisieren. Mehr als ein Drittel sagen, es sei in Ordnung, sich die Rosinen bei seinen religiösen Ansichten herauszupicken und nicht die Lehren seines Glaubens als Ganzes anzunehmen. Und beinahe zwei Drittel sagen, eine Person könne wirklich religiös und spirituell sein, ohne einer Gemeinde anzugehören.“

Als Fazit der gesamten Studie berichtet Smith, „Das Nettoergebnis… ist, dass die Meinungen und Sichtweisen der meisten religiösen Teenager – man kann sie kaum Weltansichten nennen – vage und beschränkt sind und oft ziemlich in Widerspruch zu den tatsächlichen Lehren ihrer eigenen Religion stehen.

Duffy Robbins berücksichtigt mögliche Ursachen wenn er sagt: „Die Kirche im allgemeinen und ihre Jugendarbeit im besonderen haben mehr Appetit auf ein Gänsehautgefühl gezeigt als für Gottes Wahrheit, mehr Interesse, wie sich unsere jungen Leute fühlen als was sie denken…. Aber wo lernen christliche Teenager die grundlegenden Lehren des christlichen Glaubens? Und wenn sie jene grundlegenden Wahrheiten oder Lehren nicht verstehen… wie beeinflusst dies dann ihren langfristigen Glauben? Ich bin besorgt, dass zu viel von unserem Lehren darauf reduziert ist, was… durch eine gut ausgeleuchtete Worship-Band sowie gut platzierte Kerzen kommuniziert werden kann.

Hier kommen ein paar gute Nachrichten. Es gibt Gemeinden, die Teenager hervorzubringen pflegen, die ihren Glauben artikulieren können. Die Studie beispielhafter Versammlungen bei der Jugendarbeit identifizierte Merkmale, geteilt von 21 Gemeinden, die beständig in der Jugendarbeit wirksam sind. Sogar über sieben Denominationen hinweg gab es ein gemeinsames Merkmal, das an die Spitze stieg: „Bibelstudien und biblische Belesenheit sind extensiv und substantiell.“

(http://blogs.christianpost.com/guest-views/the-biblical-literacy-of-teen...)

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.

Kontakt: wolfgang.hemmerling@freenet.de