THE BEREAN CALL

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März 2013

Sie behaupten, für Gott zu sprechen – Teil Eins

T.A. McMahon

Damit es keinen Zwiespalt im Leib gebe, sondern die Glieder gleichermaßen füreinander sorgen. Und wenn {ein} Glied leidet, so leiden alle Glieder mit; und wenn {ein} Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit. – 1 Korinther 12,25-26

Ein sehr großer Teil der Christenheit in den Vereinigten Staaten fühlt sich zu denen hingezogen, die behaupten, für Gott zu sprechen. Wenn Sie das für eine Übertreibung halten, schalten Sie einfach irgendein Programm von Trinity Broadcasting Network oder einem der anderen religiösen Kabelsender ein. Sie werden Kirchen sehen, gefüllt mit Tausenden von Christen, die an jedem Wort eines Mannes oder einer Frau hängen, die bekanntgeben, was Gott ihnen gerade eben offenbart hat. Der Inhalt reicht vom Alltäglichen bis zum Bizarren. Manchen Gasthörern, die in der Schrift einigermaßen sachkundig sind, scheint das, was sie hören und sehen, lächerlich. Aber wer so reagiert, vergisst tragischerweise, dass viele von denen, die von den so genannten neuen Propheten und Aposteln in die Irre geführt werden, ihre Brüder und Schwestern in Christus sind.

Die meisten nordamerikanischen Gläubigen zeigen im Gebet wunderbares Mitgefühl für die Notlage von Mitchristen, die im Ausland für ihren Glauben schrecklich verfolgt werden. Doch zu wenige sorgen sich wirklich für Mitgläubige hier im Westen, die geistlich verführt werden und deren biblischer Glaube entscheidend untergraben wird. Wir schreiben zu gerne die meisten falschen Prediger und Lehrer als religiöse Verrückte ab, und denken nicht mehr an ihre gefangen gehaltene Zuhörerschaft. Alle wahren Gläubigen sind Bestandteil des Leibes Christi, ob sie zu falschen Lehren geführt wurden oder nicht. Wenn ein Teil des Leibes verführt wird und leidet, beeinträchtigt es den gesamten Leib (1 Korinther 12,25-27).

Eine solche hochmütige Haltung ist nicht nur biblisch falsch, sondern extrem kurzsichtig und macht deshalb eine Person für die Verführungen und äußersten Täuschungen, die damit verbunden sind, blind. In dieser Artikelreihe wollen wir jene ausführlicher beleuchten, die „behaupten, für Gott zu sprechen“, und was damit verbunden ist. Wir wollen dabei aufzeigen, dass es weit mehr als einige wenige wahnhafte Zeloten sind, sondern vielmehr eine Unzahl von Männern und Frauen, Diensten und Bewegungen, die eine Tagesordnung und Methodik haben, die alle im Widerspruch zum Wort Gottes stehen. Dabei haben sie Herz und Verstand einer Vielzahl von Christen gewonnen, zumeist unter Pfingstlern und Charismatikern, wie auch von einer überwältigenden Zahl junger Erwachsener, von denen viele einen konservativen, evangelikalen Hintergrund haben.

Dave Hunt und ich haben dieses Thema in allen Einzelheiten in unseren Büchern und in vielen Artikeln in den Berean Call Rundbriefen angesprochen. Aber wir haben weder das Ausmaß der geistlich zerstörerischen Lehren und Praktiken, die mit dieser Bewegung verbunden sind, umfassend kommuniziert noch den Umfang dieser Entwicklung und ihre Tagesordnung. Nun jedoch ist ein Buch verfügbar, das das Thema ausführlicher als alles behandelt, was bereits gedruckt ist. Wandering Stars: Contending for the Faith with the New Apostles and Prophets, geschrieben von Keith Gibson, erklärt nicht nur die Methoden dieser Bewegung vom Anfang bis zum Ende, sondern stellt auch ihren satanisch inspirierten Beitrag zur fortschreitenden Entwicklung des Reiches und der Religion des Antichristen bloß. Gibsons Beobachtungen müssen beachtet werden: „Die Mehrheit der Gemeinde hat die Behauptungen der modernen Aposteln und Propheten nicht ernst genommen, sie würden ein neues Paradigma in den Leib Christi einführen. Diese Behauptungen sind weit mehr als leere Prahlereien. Die Paradigmen Verschiebungen haben in der Tat bereits in vielen Segmenten des Christentums begonnen. Zu sagen, die Bewegung sei rasch gewachsen, wäre eine schlimme Untertreibung“ (S. 10).

Der grundlegende Irrtum der Bewegung ist die Sichtweise, wie man eine Botschaft von Gott erhält. Die meisten, wenn nicht alle Führer billigen die Lehre, die griechischen Begriffe Rhema und Logos, die man in der Bibel findet, beschrieben verschiedene Wege, um von Gott zu hören. Dies war eine grundlegende Lehre unter historischen, religiösen Bewegungen wie die Spätregenbewegung, die Manifest Sons of God und die Wohlstand und Heilung unterstützenden Word/Faith Lehrer. Sie folgern, Logos beziehe sich auf das geschriebene und Rhema auf das gesprochene Wort. Obgleich die Bibel die Begriffe abwechselnd verwendet und keinen Unterschied macht, erhöht diese falsche Lehre in der Praxis das, was Gott (angeblich) zu ihnen gesprochen hat, auf dasselbe Niveau wie das, was in der Schrift steht, oder gar höher. Es geht weit über die Aussage hinaus, jemand „glaube“, Gott habe etwas auf sein Herz gelegt. Gibson kommentiert: „Zu sagen, man ahne etwas, ist etwas ganz anderes, als lauthals zu verkünden, ‚So spricht der Herr‘. Ersteres ist der zögerliche Ausdruck eines Gedankens, etwas, das vielleicht nicht vollkommen wahr ist. Letzteres ist der Anspruch auf göttliche Offenbarung, die per Definition unbedingt wahr ist und die göttliche Autorität mit sich bringt, der man gehorchen muss.“ Ob angedeutet oder verkündet, fügt Gibson hinzu, „die Worte ‚So spricht der Herr‘ ändern alles. Es wird ein höheres Niveau an Autorität beansprucht. Man sollte äußerst vorsichtig sein, bevor man Gott Worte in den Mund legt“ (S. 8).

Viele begreifen die entsetzlichen Konsequenzen nicht, wenn sie durch die Lehren des „von Gott hören“ verführt werden. Zuallererst untergraben sie vollkommen die objektive Natur der Schriften. Mit anderen Worten, wenn das Wort Gottes mit dem vermischt wird, was manche ihrer Ansicht nach von Gott gehört haben, wird es schwierig, objektiv zu bestimmen, was wirklich von Gott ist. Das zerstört im Grunde den Wert der Bibel im Leben derer, die an die so genannten neuen Propheten von Gott glauben. Man verlässt sich nicht länger auf Gottes geschriebenes Wort als Maßstab für die Wahrheit, besonders hinsichtlich der vorgestellten neuen Lehren, welche jene, die „von Gott hören“, in Hülle und Fülle vorantreiben. Leider geht das bei solchen falschen Lehrern in Ordnung, weil ihre „neue Sache, die Gott vollbringt“, dann durch die „alten, geschriebenen Worte“, die man in der Schrift findet, nicht herausgefordert werden kann.

Gibson vermerkt mit großer Sorge: „Keine Lehre steht unter regelmäßigerer Bedrohung aus der prophetischen Gemeinschaft als die Lehren, die sich auf die Schriften beziehen“ (S. 67-68). Er ergänzt, „heutige Propheten und folglich ihre Anhänger gleichermaßen sind in ihrem Umgang mit der Schrift durchweg nachlässig, und ignorieren häufig Kontext, Geschichte und Grammatik. Man kann sogar sehen, wie sie Worte neu definieren, um Verse für ihre vorgefassten Ideen passend zu machen. Die Absicht des Textverfassers wird selten berücksichtigt. Der Prophet kann heute die Bedeutung der Bibel festlegen, wie er will“ (S. 71).

Sollten konservative Evangelikale meinen, diese Abdrift weg von Gottes Wort beträfe nur die Charismatiker, müssen sie über ihre eigenen Gemeinden nachdenken. Ist Jüngerschaft ein maßgeblicher Teil Ihrer Gemeinschaft? Was ist mit Apologetik? Studieren sie bei Ihren Bibelstudien tatsächlich Bücher der Bibel oder Bücher von zeitgenössischen Autoren? Ist der Begriff Hermeneutik für die meisten Mitglieder Ihrer Gemeinschaft ein Fremdwort? Sollte dies der Fall sein, haben auch Sie etwas, worüber sie sich viel Sorgen machen müssen.

In Wandering Stars hebt Keith Gibson die ausschlaggebende Notwendigkeit von Hermeneutik für jeden Gläubigen hervor. „Hermeneutik wurde als die Kunst und Wissenschaft biblischer Interpretation beschrieben. Zum richtigen Umgang mit der Bibel sollte man unter anderem solche Dinge wie Kontext, Geschichte, Grammatik und Literaturgattung berücksichtigen. Hermeneutik beabsichtigt, die Stelle nach der ursprünglichen Absicht des Autors zu verstehen, wie vom Heiligen Geist inspiriert“. Schlicht gesagt, „Die Bibel sollte in ihrem historischen und grammatikalischen Kontext und mit normalem Verständnis der verwendeten Worte studiert werden. Man will die Bedeutung entdecken, die vom Autor der einzelnen Stelle beabsichtigt war…. Es ist im Wesentlichen die Überzeugung, Gott wolle, dass normale Gläubige in der Glaubensgemeinschaft die Bibel verstehen können. Das wird manchmal als das Interpretationsprinzip der ‚gewöhnlichen Bedeutung‘ bezeichnet“ (S. 70).

Um es noch mehr zu vereinfachen, es ist damit nicht viel mehr verbunden, als wenn zwei Leute eine normale Konversation haben. Beide kennen den Kontext ihrer Kommunikation, kennen genug Grammatik, um sich in Sätzen zu unterhalten, und verstehen die Bedeutung der verwendeten Wörter. Dies alles machen wir jeden Tag, daher ist es verblüffend, dass die meisten Missverständnisse in der Schrift daher kommen, dass man den einfachen Regeln der Hermeneutik nicht folgt.

Den Regeln der „gewöhnlichen Bedeutung“ zu folgen würde die „prophetische Hermeneutik“ eliminieren (d.h. zu glauben, was ein dynamischer Prediger sagt, bloß weil er behauptet, ein Prophet zu sein), die viele Gläubige gefangen hält, jenen blind zu folgen, die behaupten, für Gott zu sprechen. Gibson hat den Schaden gesehen, den dies dem Vertrauen vieler Gläubigen an das Wort Gottes zugefügt hat. Er schreibt, „die Auswirkungen dieser ‚prophetischen Hermeneutik‘ sind in der Tat ernst. Wie bereits ausgeführt verursacht diese Annäherungsweise an die Schrift zuerst, dass die Bibel ihre Fähigkeit verliert, Grenzen für Lehre und Praxis zu setzen, weil die Bibel keine objektive Bedeutung hat. Die Schrift bedeute das, was immer sie laut Verkündigung eines einzelnen prophetischen Lehrers nach Mitteilung des Geistes heute bedeuten würde. Dieser Lehrstil dient auch dazu, dem gewöhnlichen Menschen jedes eindeutige Verständnis der Schrift wegzunehmen, der erkennt, dass er schlicht nicht all die Dinge in der Schrift sehen kann, die diese Lehrer sehen. Dies macht die durchschnittliche Gemeindeperson von diesen ‚inspirierten Lehrern‘ abhängig, um zu wissen, was der Herr gesagt hat“ (S. 78). Sobald dies geschieht, ist das Individuum anfällig für alles, was der Lehrer von sich gibt und für jede Richtung, in die der Lehrer es führen will.

Gibson verdeutlicht die tragischen Folgen, die wenigen von uns bewusst sind: „Weil diese prophetischen Lehrer sich Gottes Wort nicht passend nähern, kommen sie zu falschen Schlüssen. Diese falschen Schlüsse unterstützen dann abweichende Lehren und unbiblische Praktiken. Diese unbiblischen Praktiken und falschen Lehren untergraben die historischen Wahrheiten der Gemeinde und ziehen Christen vom reinen Glauben und dem wahren Werk des Dienstes ab“ (S. 80).

Es ist nicht nur so, dass viele der Führer der prophetischen Bewegung die Schrift nicht kennen oder sie schlecht handhaben. Manche entstellen sie anscheinend für eigene Zwecke. Gibson zitiert Wendy Alec aus ihrem sehr populären Buch Journal of the Unknown Prophet. Dies ist, was sie angeblich von Jesus empfangen hat: „Denn das Wort alleine ist das Manna von gestern, und sogar sie [die prophetischen Lehrer] haben tief in ihren Herzen gesehen, dass es nicht länger ausreicht, um mein Volk zu speisen“ (zitiert in Wandering Stars, S. 86)

Das geschriebene Wort Gottes ist also nicht nur „nicht länger genug“, sondern auch „das Manna von gestern“. Die Schrift sagt uns, dass mit Speiseresten vom Manna folgendes geschah: „Da wuchsen Würmer darin, und es wurde stinkend“ (2 Mose 16,20). Wer könnte glauben, dass Jesus, der das lebendige Wort ist, derselbe gestern, heute und ewig, der Eine, der sagte, „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen“ (Matthäus 24,35; Markus 13,31; Lukas 21,33), irgendetwas mit solch einer blasphemischen Aussage zu tun haben sollte? Doch Tausende akzeptieren das unbedenklich. Wir können Alecs Herz dabei nicht richten, aber es ist offensichtlich, dass sie das geschriebene Wort zumindest auf eine untergeordnete Position verwiesen hat im Vergleich zu dem, was sie und andere angeblich heute von Gott hören. Nochmal, dies infiziert tragischerweise unsere Brüder und Schwestern, die Teil des Leibes Christi sind.

Die Schrift erteilt uns eine nüchterne Warnung, die, so meine ich, für den Tag, in dem wir leben, voll zutrifft: „Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden.“ Nochmal, gesunde Lehre besteht einfach aus den Lehren des Wortes Gottes, das jeder Gläubige lesen, beachten und ihm gehorchen muss. Doch nach diesen Lehrern muss biblische Lehre herabgesetzt werden, da sie den „neuen Dingen, die Gott tut“ im Weg steht

Gibson zitiert den Führer der prophetischen Bewegung, Francis Frangipane: „Wir haben die Kirche in beinahe allem unterwiesen außer Jünger von Jesus Christus zu werden. Wir haben die Leute mit Lehren anstatt Gottheit erfüllt; wir haben ihnen Handbücher anstatt Emmanuel gegeben“ (S. 122).

Frangipane und seine Kohorten haben tatsächlich nichts davon getan. Gibson vermerkt: „Frangipane scheint die Tatsache vergessen zu haben, dass es die lehrmäßige Belehrung braucht, damit Leute Jünger von Jesus Christus werden, und wenn es aus keinen anderen Gründen wäre als ihnen zu lehren, wer Jesus ist, was eine lehrmäßige Diskussion erfordert. Außerdem, wie sonst kann die Gemeinde den Worten von Christus folgen, die in dem großen Missionsbefehl gegeben wurden und ‚lehre sie alles zu halten, was ich euch geboten habe‘, ohne Anweisung in der Lehre?“ (S. 114). Gibsons Erwiderung ist phänomenal in ihrer Schlichtheit, doch was noch verblüffender ist, dass so viele nicht durchdenken, was sie annehmen. Er fügt hinzu, „Es ist schlicht weder möglich noch nützlich, eine lehrmäßige Anweisung umgehen zu wollen. Jüngerschaft mag gewiss mehr als bloße lehrmäßige Anweisung einbeziehen, aber es geht auch nicht mit weniger“ (S. 114).

Die Führer der prophetischen Bewegung müssen davon notgedrungen „weniger einbeziehen“. Rick Joyner zum Beispiel erklärt: „Wir müssen zuerst verstehen, dass unsere Einheit nicht auf Lehren beruht. Solch Einheit ist im besten Fall vordergründig. Unsere Einheit kann nur in Jesus gefunden werden. Unsere Aufmerksamkeit auf Ihn zu richten und einander zu lieben und zu bedecken ist weit wichtiger, als bei allen Lehren übereinzustimmen. Solche Lehre zu haben ist keine Basis für Einheit… es ist eine Basis für Spaltung!“ (S. 115). Obgleich „Lehre spaltet“ das Mantra der neuen Propheten und Aposteln ist, haben sie auf eine Weise Recht, mit der sie nicht übereinstimmen würden. Römer 16,17-18 stellt die Sache richtig: „Ich ermahne euch aber, ihr Brüder: Gebt Acht auf die, welche Trennungen und Ärgernisse bewirken im Widerspruch zu der Lehre, die ihr gelernt habt, und meidet sie! Denn solche dienen nicht unserem Herrn Jesus Christus, sondern ihrem eigenen Bauch, und durch wohlklingende Reden und schöne Worte verführen sie die Herzen der Arglosen.“ Falsche Lehre, d.h. das was „im Widerspruch zu der Lehre steht“, die die biblischen Apostel gelehrt haben, ist es, was „Spaltungen verursacht“.

Notgedrungen und hoffentlich zur Erbauung hat sich dieser erste Artikel mit den fundamentalen, falschen Lehren der Neuen Aposteln und der Prophetenbewegung beschäftigt, d.h. ihren falschen Lehren. Mit diesem Verständnis sollte es nicht überraschend sein, wie bizarr ihre Ansichten und Praktiken werden konnten und wurden. So der Herr will, werden wir im nächsten Teil dieser Serie (hauptsächlich aus Wandering Stars) zusammentragen, wer die Führer sind und was bei ihrer globalen, dominionistischen Agenda einbezogen ist. TBC

Zitate

Zu versuchen, den eigenen Namen auf der Erde zu verewigen, ist wie auf Sand am Meeresstrand zu schreiben; um ewig zu sein, muss es auf ewige Gestade geschrieben sein.

— D. L. Moody

F & A

Frage: Mir ist klar, Sie glauben, Jesus starb donnerstags am Kreuz, nicht am Karfreitag. Warum sagen Sie dies, und spielt es eine Rolle?

Antwort: Die Schrift gibt die Antwort. Durch die Schriften des Jeremia lernte Daniel, dass die babylonische Gefangenschaft 70 Jahre dauern würde (Daniel 9,2). Gott hatte geboten, dass hebräische Sklaven alle sieben Jahre freigelassen werden, Schulden vergeben und dem Land eine einjährige Sabbatruhe gegeben werden sollten (2 Mose 21,2; 3 Mose 25,2-4; 5 Mose 15,1.2.12). 490 Jahre lang hatte Israel diesem Gebot nicht gehorcht. Zur Strafe wurden daher die Juden Sklaven Babylons, während ihr Land 70 Sabbatjahre lang ruhte.

Daniel bekannte diese Sünde, während er darüber nachdachte und betete, und erhielt die Offenbarung, dass eine weitere Periode von 490 Jahren (70 Jahrwochen) für sein Volk und für Jerusalem (9,24) bestimmt war. Dann würden alle Sünden Israels gelöscht werden, alle Weissagung erfüllt und versiegelt sein und der Messias würde auf Davids Thron in Jerusalem regieren. Diese 70 Jahrwochen sollten gezählt werden „Vom Erlass des Befehls zur Wiederherstellung und zum Aufbau Jerusalems“ (Vers 25). Dieses wichtige Datum wird uns in der Schrift gegeben.

Nehemia berichtet uns: „Es geschah aber im Monat Nisan, im zwanzigsten Jahr des Königs Artasasta“ (2,1), als er die Genehmigung erhielt, Jerusalem wieder zu erbauen. Wenn der Tag des Monats nicht dasteht, ist der erste Tag gemeint. Es gab mehrere Artasasta, aber nur einer, Longimanus, regierte mehr als 20 Jahre – von 465 bis 425 vor Christus. Somit haben wir das Schlüsseldatum, von dem aus diese unglaubliche Prophezeiung berechnet werden sollte: 1. Nissan 445 vor Christus.

Israel würde am Ende von 69 dieser „Wochen“ (7 x 69 = 483 Jahre) „der Gesalbte, der Fürst“ bekanntgemacht (Daniel 9,25) und Er würde dann „ausgerottet werden“ (V. 26). Wenn man 483 Jahre mit jeweils 360 Tagen (nach dem hebräischen und babylonischen Kalender) abzählt, bringt uns die Summe von 173‘880 Tagen vom 1. Nisan 445 vor Christus zum Sonntag, 6. April 32. Genau an diesem Tag, jetzt als Palmsonntag gefeiert, ritt Jesus in Jerusalem auf einem Eselsfüllen ein und wurde als Messias, der Fürst begeistert aufgenommen! (Siehe auch Sacharja 9,9).

Es gibt jedoch eine noch tiefere Bedeutung für den Ausdruck „in der Fülle der Zeit“: der 6. April 32 war nach dem hebräischen Kalender der 10. Nisan. An diesem Tag wurde das Passahlamm aus der Herde genommen und vier Tage unter Beobachtung gestellt, um sicher zu stellen, dass es „ohne Makel“ sei. Während derselben vier Tage wurde Christus, den Johannes der Täufer als „das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt“ (Johannes 1,29), freudig begrüßte, gleicherweise vor Israel ausgestellt. Am 14. Nisan sollte, „die ganze Versammlung der Gemeinde Israels… es [das Passahlamm] zur Abendzeit [zwischen 15 und 18 h] schächten“ (2 Mose 12,6). Während genau dieser Periode starb Jesus am Kreuz!

Tatsächlich hatten die Rabbis vorgehabt, Jesus während des Passahfestes nicht zu verhaften, „damit kein Aufruhr unter dem Volk entsteht“ (Markus 14,2). Doch Er musste zu dieser Zeit sterben. Judas war nicht nur Satans Schachfigur, sondern auch Gottes. Sogar die „Dreißig Silberlinge“, um die er so geschickt feilschte, erfüllten Prophetie (Sacharja 11,12-13). Petrus würde in seiner Pfingstpredigt verkünden, „diesen, der nach Gottes festgesetztem Ratschluss und Vorsehung dahingegeben worden war, habt ihr genommen und durch die Hände der Gesetzlosen ans Kreuz geschlagen und getötet“ (Apostelgeschichte 2,23). Paulus schrieb. „Denn unser Passahlamm ist ja für uns geschlachtet worden: Christus“ (1 Korinther 5,7).

Der 14. Nisan begann Mittwochabend bei Sonnenuntergang. In dieser Nacht hatten Jesus und Seine Jünger das „letzte Abendmahl“ im Obergemach, wo sie die Vorbereitungen dafür trafen, das Passah in der folgenden Nacht zu essen. Bei diesem Mahl „Vor dem Passahfest“ (Johannes 13,1) sagte Jesus Seinen Jüngern, „Einer von euch wird mich verraten“ (Johannes 13,21). Zuvor sagte er bezeichnenderweise: „Jetzt sage ich es euch, ehe es geschieht, damit ihr glaubt, wenn es geschehen ist, dass ich es bin“ (Johannes 13,19). Das Wort „es“, in der KJV in Kursivschrift, erscheint nicht im Original. Jesus verkündete nochmal Seinen Jüngern, Er sei Jahwe, der ICH BIN Israels, der zuvor verkündet, was geschehen wird, und sicherstellt, dass es geschieht (Jesaja 46,9-10).

Jesus wurde später in der Nacht durch die von Judas angeführte Truppe im Garten verhaftet und insgeheim zum Palast des Kaiphas, des Hohepriesters geführt. Eine vorgetäuschte Gerichtsverhandlung mit eilig herbeigerufenen falschen Zeugen trat irgendwann nach Mitternacht zusammen und verurteilte Christus zum Tode, als der Morgen dämmerte. Pilatus, der römische Gouverneur, wurde von der Dringlichkeit benachrichtigt. Der Gefangene wurde eilig über Nebenstraßen hinabgeführt und in der Zitadelle um „die dritte Stunde“ (Markus 15,25 – etwa 09:00 Uhr) am 14. Nisan in Empfang genommen [laut dieser Stelle wurde er um diese Zeit bereits gekreuzigt]. In ganz Israel fanden die Vorbereitungen statt, das Passahlamm zu töten, das in dieser Nacht gegessen werden sollte.

Pilatus ließ seine Bürger über das Schicksal des Gefangenen entscheiden. Der blutdürstige Mob wandte sich gegen den Einen, der auf wundersame Weise so viele von ihnen geheilt und gespeist hatte. „Kreuzige, kreuzige ihn“ (Lukas 23,21). „Sein Blut komme über uns und über unsere Kinder“ (Matthäus 27,25).

Kurz vor Mittag wurde Jesus, gegeißelt und geschlagen, aus der Stadt zur „Schädelstätte geführt“. Um die Mittagszeit hing der Eine, den Jerusalem in Erfüllung von Prophetie als seinen lang erwarteten Messias bejubelt hatte, nackt zwischen zwei Dieben am mittleren Kreuz. Der Mensch hatte seinen Schöpfer gekreuzigt!

In den nächsten drei Stunden dieses Donnerstags war die Erde auf geheimnisvolle Weise verfinstert (Matthäus 27,45), während Gott „warf unser aller Schuld auf ihn“ (Jesaja 53,6). Donnerstags? Nicht „Karfreitag“? In der Tat nicht. Jesus selbst hatte gesagt, „Denn gleichwie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Riesenfisches war, so wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde [d.h. „Abrahams Schoß“] sein“ (Matthäus 12,40; Lukas 16,22). Das Evangelium umfasst die Aussage, dass Christus „auferstanden ist am dritten Tag“ (1 Korinther 15,4).

Wäre Christus am Freitag gekreuzigt worden, hätte Er bis Sonntagmorgen unmöglich drei Trage und drei Nächte im Grab verbringen können. Uns wird ausdrücklich gesagt, dass der Engel den Stein wegrollte, „als der erste Tag der Woche anbrach“ (Matthäus 28,1). Das Grab war bereits leer, also musste Christus irgendwann vor Tagesanbruch aus den Toten auferstanden sein.

Mittwoch, Donnerstag, Freitag – kommt es wirklich darauf an? Ja! Der Tag der Kreuzigung unseres Herrn ist von allergrößter Bedeutung. Sollte Christus nicht drei Tage und drei Nächte im Grab gelegen haben, dann log er. Sein Tod musste, um Prophetie zu erfüllen, genau zu der Zeit erfolgen, wo die Passahlämmer in ganz Israel geschlachtet wurden. Es ist eine astronomische Tatsache, dass der 14. Nisan im Jahr 32 auf den Donnerstag fiel.

„Es war aber Rüsttag für das Passah…. Weil es Rüsttag war… baten die Juden nun Pilatus, damit die Leichname nicht während des Sabbats am Kreuz blieben, dass ihnen die Beine zerschlagen und sie herabgenommen würden“ (Johannes 19,14.31). Moment mal! Kein Knochen des Passahlammes (2 Mose 12,46) oder des Messias (Psalm 34,21) durfte gebrochen werden. Ohne zu wissen, was er tat: „einer der Kriegsknechte stach mit einem Speer in seine Seite“ (Johannes 19,34), und erfüllte noch eine weitere Schriftstelle: „sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben,“ (Sacharja 12,10).

Johannes erklärt, dass der „Sabbat“, der donnerstags bei Sonnenuntergang begann, als Christus gekreuzigt wurde „ein hoher Festtag“ war. Er war tatsächlich der erste Tag des Festes der ungesäuerten Brote, bei dem der erste und der letzte Tag spezielle Sabbate waren. Er endete Freitag bei Sonnenuntergang, und es folgte unmittelbar der wöchentliche Sabbat, der Samstagabend endete. Somit folgten Christi Tod zwei Sabbate, und hinderten die Frauen daran, vor dem dritten Tag, dem Sonntagmorgen, zum Grab zu kommen.

Die Rabbis dachten, die Kreuzigung Jesu hätte bewiesen, dass Er nicht der Messias war. Tatsächlich war es ein weiterer Beweis, dass Er es war! Die Soldaten nahmen Seine Kleider als Souvenir und spielten um Sein Gewand (Psalm 22,19; 69,22); Er erhielt Essig vermischt mit Galle zu trinken, Nägel wurden durch Seine Hände und Füße getrieben, und ein Speer durchbohrte Seine Seite, was das Blut unserer Erlösung herauslaufen ließ – alles in Erfüllung von Prophetie! [Angepasst aus „The Cradle and the Cross“, Dave Hunt, 1992]

Verteidigt den Glauben

Unser monatlicher, spezieller Artikel aus Dave Hunts Buch mit demselben Titel.

Wer ist „Allah“?

Frage: „Allah“ ist, im Gegensatz zu dem, was Sie in A Cup of Trembling, und Judgment Day! sowie woanders geschrieben haben, der eine, wahre Gott der Bibel. Dies wird durch die Tatsache bewiesen, dass die Hausa Übersetzung der Bibel in Nordnigeria, wo es viele Moslems gibt, Allah als Bezeichnung für den wahren Gott Abrahams, Isaaks und Israels, den Jehova des Alten Testaments und den Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus verwendet. Wie sonst könnten wir besser Moslems ermutigen, der Bibel zu glauben?

Antwort: Leider ist dies ein üblicher Irrtum, der in arabischen Übersetzungen der Bibel gleichermaßen gefunden wird, die in manchen Moslemländern verwendet werden. Es ist ein schwerwiegender Fehler. Weit entfernt, den Moslems zu helfen, lässt es sie weiterhin ihrem falschen Gott Allah vertrauen. Allah als Jehova zu identifizieren hat eine große Menge Verwirrung und Schaden gestiftet.

Einer der Hauptförderer dieser Täuschung ist die römisch-katholische Kirche…. Zum Beispiel verkündet das Zweites Vatikanisches Konzil, The Conciliar and Post Conciliar Documents, Vol. 1, Allah sei der „Schöpfer… der eine, barmherzige Gott, Richter der Menschheit“ – mit anderen Worten, der eine, wahre Gott der Bibel. Doch nichts könnte weiter weg von der Wahrheit sein.

Der Mondgott von Mohammeds Stamm

Allah ist nicht das typische arabische Wort für Gott, sondern der Name eines speziellen Gottes unter vielen Gottheiten…. Allah war der Hauptgott unter etwa 360 Götzen in der Kaaba in Mekka. In diesem heidnischen Götzentempel… gab es eine passende Gottheit für jeden der Tausende Reisenden, die mit ihren Handelskarawanen durchzogen.

Allah ist eine Kontraktion von al-Ilah, dem Namen des Mondgottes der örtlichen Koreischiten, Mohammeds Stamm, den sie mit Tier- und Menschenopfern verehrt hatten, Jahrhunderte bevor der Islam erfunden wurde. Ibn Ishaq, Mohammeds erster Biograf, berichtet, wie Mohammeds Großvater dabei war, einen seiner Söhne, den Abdullah zu opfern (der später dann Vater des Propheten Mohammed werden würde), als eine Zauberin ihn überredete, stattdessen ein Kamel zu opfern. Der Name von Mohammeds Vater Abdullah ist eine Kontraktion von Abd ul Allah, was „Diener Allahs“ bedeutet. Es ist eine historische Tatsache, dass Allah lange vor der Geburt Mohammeds verehrt wurde. Als Mohammed den Polytheismus ablehnte, nahm er den Namen der Gottheit seines eigenen Stammes, den Mondgott, als Bezeichnung für den einen Gott des Islams, seine angeblich neue Religion.

Heidnische Praktiken im Islam heute

Viel im Islam ist ein Übertrag primitiver Stammesgesetze und Gebräuche, die bereits in Mohammeds Tagen existierten. Sogar der heilige Monat Ramadan war schon lange eingeführt. Moslems können auch nicht abstreiten, dass Allah Jahrhunderte vor Mohammed eine von den vielen heidnischen Gottheiten war (wie zum Beispiel Baal und Moloch), die zu verehren der Gott der Bibel, Jehova, Seinem Volk, den Israeliten verboten hatte….

Allahs Symbol war die Mondsichel, die Mohammed auch in den Islam übertrug. Dieses Symbol sieht man immer noch auf Moscheen, Minaretten, Schreinen und arabischen Flaggen. Als Mohammed Mekka eroberte… zertrümmerte er die Götzenbilder in der Kaaba, einschließlich Allah, und fing an gegen Götzendienst zu predigen. Dennoch behielt der neue, selbsternannte Prophet den Götzentempel und das heidnische Ritual bei, den schwarzen Stein zu küssen (lange ein integraler Teil der Götzenanbetung)…. Dieser Stein, tatsächlich aus „dunkelrotem Material, oval geformt, von etwa 18 cm Durchmesser“, bleibt bis zu diesem Tag in seiner Jahrhunderte alten Position und muss immer noch von den Moslems bei ihrer erforderlichen Pilgerreise nach Mekka geküsst werden….

Irreführendes und schlimmes Durcheinander

…Allah ist keine bloße linguistische Bezeichnung für Gott, wie Dios im Spanischen oder Dieu im Französischen. Allah ist der Name eines antiken, heidnischen Götzen, der als Gott des Islams übernommen wurde. Wenn Allah bloß das generische arabische Wort für Gott wäre, dann würden Moslems nicht zögern, das Wort für Gott in jeder Sprache zu verwenden, in die der Koran übersetzt worden ist. Stattdessen beharren sie darauf, in jeder Sprache müsse Allah verwendet werden…. Auch der Gott Israels hat einen Namen, JHWH, nun Jehova ausgesprochen, aber früher Jahweh…. Gott sagte Mose, „aber mit meinem Namen JHWH habe ich mich ihnen nicht kundgegeben“ (2 Mose 6,3); und am brennenden Dornbusch erklärte Gott die Bedeutung Seines Namens: „Ich bin, der ich bin“ (2 Mose 3,13-14). JHWH bedeutet nicht bloß jemand, der ist, sondern den selbst existierenden Einen, der in und aus Sich selbst heraus ist.

„Allah“ und „Jahwe“ gegenüberstellen

Dass Allah nicht der Gott der Bibel ist, wird sehr deutlich – gerade sein Charakter und seine Eigenschaften sind das Gegenteil des biblischen Gottes. Der Koran sagt, Allah sei kein Vater und habe keinen Sohn… und sei kein dreieiniges Wesen, sondern ein einzelnes und unerkennbares Wesen. Allah zerstört Sünder eher, als sie zu retten, hat Erbarmen nur mit den Gerechten, befasst sich nicht mit Gnade, sondern belohnt nur gute Taten, und hat keinen gerechten und redlichen Weg, die Verlorenen zu erlösen…. Dass Allah Mensch werden sollte, um für die Sünden der Welt zu sterben, wäre Häresie für einen Moslem….

Der Gott der Bibel ist dagegen Liebe, für Allah unmöglich. Als Einzelwesen ist Allah unvollständig: Er war alleine und konnte nicht lieben oder Gemeinschaft pflegen bis andere Wesen entstanden. Nicht so mit JHWH oder Jehova. JHWH ist drei Personen in Einer: Vater, Sohn und Heiliger Geist, vollständig in Perfektion und braucht niemand anderen, um zu lieben und Gemeinschaft zu haben…. Nur von diesem Gott konnte man sagen, dass Er Liebe aus sich heraus ist.

Allah konnte nie sagen, „Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild“ (1 Mose 1,26). Der moslemische Gelehrte hat keine Erklärung für diesen Ausdruck, der sogar in der Paraphrase des Korans für diesen Bibelvers gefunden wird. Wir könnten auf andere Gründe hinweisen, aber dies sollte genug sein, zu zeigen, dass die Verwendung des Namens Allah für den Gott der Bibel in der Hausa oder in irgendeiner anderen Übersetzung ein schwerwiegender Irrtum ist!

Ein Auszug aus Verteidigt den Glauben (S. 39-42) von Dave Hunt

Alarmierende Nachrichten

Versuch, die Sprache Jesus zu bewahren

Russian Times Online, 28.1.13, „Wissenschaftler bemühen sich, die sterbende Sprache von Jesus zu retten“ [Auszüge]: Britische Wissenschaftler versuchen, die aramäische Sprache, die von Jesus gesprochen wurde und mit hebräisch und arabisch verbunden ist, zu bewahren.

Geoffrey Khan, Linguistik Professor an der Universität Cambridge, hat mit Nachforschungen angefangen, die alte Sprache zu dokumentieren, die dreitausend Jahre existierte, bevor sie endgültig verschwindet.

Professor Khan entschied sich, die Sprache zu dokumentieren, nachdem er mit einem Juden aus Erbil im Nordirak gesprochen hatte. „Es hat mich vollkommen umgehauen“, sagte Khan zu Smithsonian.com.

„Eine lebendige Sprache durch die Lippen einer lebenden Person zu entdecken war einfach unglaublich beglückend“, fügte er hinzu.

Durch die Aufzeichnung von einigen übriggebliebenen Aramäischen Muttersprachlern hofft der Linguist, die 3‘000 Jahre alte Sprache, die fast ausgelöscht ist, zu bewahren. Muttersprachler finden sich überall auf der Welt, von Amerika bis zum Irak.

In den vergangenen zwanzig Jahren hat Professor Khan mehrere wichtige Bücher über die zuvor nicht dokumentierten Dialekte von Barwar, Qaraqosh, Erbil, Sulemaniyya und Halabja veröffentlicht, alles Gegenden im Irak, wie auch Urmi und Sanandaj im Iran. Er arbeitet auch an einer Web-basierten Datenbank mit Text und Audioaufzeichnungen, die Wort für Wort Vergleiche zwischen Dutzenden aramäischen Dialekten gestatten, wie Smithsonian.com berichtete

Das Aramäische, das zur semitischen Sprachfamilie gehört, ist für seine Verwendung in weiten Sektionen der biblischen Bücher Daniel und Esra bekannt. Es ist auch die Hauptsprache im Talmud, dem Schlüsseltext des rabbinischen Judentums. Teile der antiken Rollen vom Toten Meer waren in aramäisch geschrieben.

Die Sprache fand in Israel von 539 vor Christus bis zum Jahr 70 nach Christus Verwendung. Jesus sprach sie mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit, so die Linguisten.

http://rt.com/art-and-culture/news/aramaic-language-jesus-spoken-920/

Die PA, Nährboden für Terror

Front Page Mag, 28.1.13, „Die Palästinensische Behörde: Ein fortwährender Nährboden für Terror“ [Auszüge]: Außer vom Raketenbeschuss aus Gaza – der seit Israels Operation Pillar of Defense im November mittlerweile aufgehört hat – haben Sie nicht viel über palästinensischen Terrorismus gehört. Aber es liegt nicht daran, dass sie es nicht versuchten.

Israels Shin Bet (interner Geheimdienst) hat seine Zahlen für 2012 veröffentlicht. Sie besagen, er habe 100 „ernste“ Terrorangriffe im Laufe des Jahres vereitelt, ein Drittel davon geplante Entführungen und vier versuchte Selbstmordattentate. Der Shin Bet verhaftete 2012 auch 2.300 Terrorverdächtige, was zu 2.170 Anklagen führte.

Zum ersten Mal in vier Jahrzehnten wurden 2012 keine Israelis bei Anschlägen in Judäa und Samaria (Westjordanland) getötet. Aber die Zahl der Angriffe nahm dort stark zu, von 320 in 2011 auf 578 in 2012.

Dies sind große Zahlen – 100 versuchte, gravierende Anschläge, über 2.000 verhaftete Verdächtige, 578 Angriffe in einem Jahr im Westjordanland. Wenn man bedenkt, dass vielleicht zwei Millionen (die Zahl wird angezweifelt) Palästinenser im Westjordanland leben, ist man berechtigt, es ein Terrorgebilde zu nennen. Was Gaza betrifft, dort wohnen etwa 1,5 Millionen Palästinenser, und von dort wurden 2.327 Raketen auf Israel im Laufe des Jahres abgeschossen, was schließlich die Operation Pillar of Defense notwendig machte.

Was die USA betrifft, so hat der Kongress 450 Millionen US Dollar an Hilfsgeldern zurückgehalten. Die Obama Administration will, dass er das Geld freigibt, aber der Kongress lehnt das weiter ab.

Folge für die PA: ihre 150.000 Angestellten erhielten nur die Hälfte ihres Novembergehaltes und nichts für Dezember; sie schuldet örtlichen Banken mehr als 1,3 Milliarden Dollar; sie erwartet, dass sich die Armutsrate verdoppelt.

Das Beharren Israels und des Kongresses, für Abbas Schritt im November einen Preis zu fordern, ist eine willkommene Entwicklung; es lässt die PA wissen, dass sie sich nicht länger außerhalb der normalen, menschlichen Kosten-Nutzen Rechnung befindet, wo Israel sie unbefristet unterstützt und die USA weiterhin ihre politische und finanzielle Unterstützung fließen lässt, egal wie sie sich verhält.

Fügt man dem Bild die Tatsache hinzu, dass die PA nach beinahe zwei Jahrzehnten ihrer Existenz – und nicht nur im von der Hamas regierten Gaza – eine Brutstätte für Terror bleibt, wo nur die israelischen Sicherheitskräfte sie daran hindern, einen entsetzlichen Blutzoll zu fordern, und es gibt um so mehr Grund, eine automatische Unterstützung für „die Palästinenser“ zu überdenken.

Während die Obama Administration ihrerseits sich weiter der Idee verpflichtet fühlt, die Aufwertung der Palästinenser zur Souveränität sei irgendwie im Interesse der USA, und Israel durch die Anstrengung gebunden ist, mit der Obama Administration auszukommen, darf man hoffen, der Kongress werde, nach all den aufrichtigen Anstrengungen, sie als positive Kraft zu kultivieren, weiterhin einen unnachgiebigen Blick auf die palästinensische Realität werfen.

 (http://frontpagemag.com/2013/davidhornik/the-palestinian-authority-a-con...)

Warum Mormonen bessere kirchliche Jugendarbeit leisten

The Christian Post, 26.1.13, „Warum Mormonen eine bessere kirchliche Jugendarbeit leisten als wir“ [Auszüge]: Machen wir uns nichts vor. Die meisten von betrachten die adretten mormonischen Missionare, die die Straßen unserer Stadt abklappern und an die Türen unserer Häuser klopfen, als irgendwie altmodisch. Obgleich sie freundliche und höfliche junge Männer sind, antworten wir ihnen entweder nicht, wenn sie an unsere Türen klopfen oder sagen ihnen, wir seien bereits Christen, die das Mormonentum ablehnen und wünschen ihnen einen Guten Tag. Wir denken bei uns, wie „unzeitgemäß“ diese jungen Leute zwangsweise sind, wenn man von ihnen verlangt, bei der Evangelisation für ihre Religion Klinken putzen zu gehen. Wir denken nach, wie dankbar wir sind, dass wir die Wahrheit haben, die ein für alle Mal den Heiligen überliefert ist. Wir mögen sogar darüber nachdenken, wie sehr unsere Strategien für kirchliche Jugendarbeit den ihren überlegen sind.

Oder stimmt das nicht?

·       Mormonen erwarten von ihren Teenagern eine Menge. Wir nicht.

·       Mormonen ordinieren im Alter von zwölf ihre jungen Männer in den Dienst. Wir nicht.

·       Mormonen verlangen von ihren Teens, jeden Hauptschultag das theologische Seminar zu besuchen. Wir nicht.

·       Mormonen verlangen von jedem Zwölftklässler zwei Jahre im praktischen Einsatz. Wir nicht.

Vielleicht treffen wir darum keine Menge von Ex-Mormonen, während es Hunderttausende ehemaliger Gemeindebesucher in der wahren Gemeinde Jesu Christi (der alltäglichen Heiligen) gibt, die die Gemeinde nach ihrem Hauptschulabschluss fliehen.

Sobald viele unserer Teens den Hauptschulabschluss haben, schnappen sie ihre Bücher und ein Bier und gehen weg ins College Wohnheim (auch bekannt als „Die Partyzone“). Wenn Mormonenteens den Abschluss haben, schnappen sie einen Rucksack und eine Fahrradpumpe und gehen auf Missionsreise.

Sie wissen, was sie glauben und warum. Sie haben ihre Theologie auf unseren Türschwellen ausgearbeitet. Ihre Seelen und Verstand wurden in mormonischer Orthodoxie gestählt und versiegelt durch ihre fanatische Hingabe zur Erfüllung ihrer Version des großen Missionsauftrags.

Mittlerweile komprimieren wir das meiste unseres Missionswerkes in eine Woche in Mexiko einmal in jedem oder jedem zweiten Jahr. Und sogar dies besteht meistens aus Häuserbau, nicht notwendigerweise in der Beförderung des Reiches Gottes und des Evangeliums unseres Herrn Jesus Christus.

 (http://www.christianpost.com/news/why-mormons-do-better-youth-ministry-t...)

Briefe

Dave und T.A.,

Bloß eine Notiz, um Sie wissen zu lassen, dass wir das Werk, das Sie tun, schätzen. Der Rundbrief ist sehr erleuchtend und informativ. Die Buchrezensionen sind sehr hilfreich. Als Pastor ermutige ich die Leute immer, sich einfach an die Bibel zu halten, wenn ich über andere Bücher gefragt werde, die herauskommen. Danke, dass Sie beim Wort bleiben und dem Ruf treu sind. Möge Gott Ihren Dienst segnen und weiterhin mächtig gebrauchen, Leute zu der Wahrheit zu führen, die sie freimacht. EB (OR)

An die Brüder vom Berean Call

Ich möchte Ihnen von ganzem Herzen danken, dass Sie mir den Berean Call in die verschiedenen Gefängnisse senden, in die ich verlagert wurde. Sogar wenn ich „von ganzem Herzen“ sage, ist mein Dank nicht ausreichend! Seit 2010 erhalte ich TBC. Ich habe so viel gelernt und möchte es weiterhin, sogar wenn ich heimgehe. Sie haben mir wirklich geholfen, als Beröer zu wachsen…. Ich kenne viele Brüder, die Bücher studieren, die so irreführend sind. Ich habe aufgehört, Bücher zu lesen, wo ich mich mühsam durcharbeiten muss, um zu lernen…. Ich weiß, Gott wird Sie noch mehr segnen, weil Sie Ihm sehr dienen. KW (CA, Gefangener)

Lieber Berean Call,

Danke für Ihren Dienst. Ich fand ihn gerade im vergangenen Jahr, als wir eine kleine Gemeinde in einer anderen Stadt besuchten. Eine ältere Frau, mit der ich sprach, empfahl mir eines Ihrer Bücher. Es war eine Erleichterung, andere wie uns zu finden! TS (CA)

Liebe Brüder in Christus,

Ich möchte Ihnen für Ihr Magazin danken. Sie haben mir Hilfsmittel zur Verfügung gestellt, da ich Gottes Wort lehre. Es hat mir unheimlich viel bedeutet. Gott segne Sie beide für ihr unermüdliches Werk für das Reich. PC (FL)

Lieber Dave,

Ich möchte Ihnen einfach für Ihr wunderbares Buch What Love Is This? sehr danken. Ich las es, als es herauskam, und war durch das, was Sie schrieben, sehr ermutigt. Ich las es neulich wieder, da ich ziemlich stark mit kalvinistischen Lehren konfrontiert wurde und ein tieferes Verständnis von den wirklichen Aussagen in Gottes Wort benötigte. Genau diese Klarstellung war in Ihrem ausgezeichneten Buch zu finden und ich fühlte mich wunderbar befreit und erquickt. LD (Westaustralien)

Lieber Berean Call,

Wir erhielten Ihren Februar Rundbrief und lasen ihn vergangene Nacht. Zunächst mal sollten Sie einfach wissen, dass wir für sie wegen dieses Gerichtsverfahrens beten.

Wir möchten uns auch speziell bei Mark Dinsmore für seine Artikel über Amerika bedanken. Wir dachten, wir würden verrückt werden, weil wir nicht mit dem christlichen Nationalismus übereinstimmen. Es ist schwierig, wenn 99 Prozent Ihrer Freunde und „christlichen“ Bekannten gebunden sind, Amerika in Ordnung zu bringen und jene zu hassen, die sich ihrem Gefühl nach gegen diesen Kreuzzug stellen. Es war eine beinahe sofortige Antwort auf unser Gebet, der Herr möge uns in dieser Sache die Wahrheit zeigen. Danke Ihnen Mark!

Wir können wohl die Segnungen nicht in Worte fassen, die wir jeden Monat von Ihrer Belegschaft erhalten, und als Gläubige werden wir so sehr ermutigt. Wir fühlen uns zu Zeiten in vielen biblischen Angelegenheiten verloren und alleine, und Ihr Rundbrief hilft uns zu erkennen, „Ok, wir sind immerhin nicht verrückt“! Wir können nicht erwarten, Ihnen persönlich zu begegnen, um Ihnen für Ihre unermüdliche Arbeit zu danken. Sie sollen bitte wissen, es ist nicht vergeblich, und wir sind dem Herrn für Ihr Ausharren so dankbar, die biblische Wahrheit zu teilen. D&KB (Email)

Lieber Dave und Tom,

Gott sei Dank für den Berean Call Rundbrief. Für mich war er ein ungeheurer Segen. Ich weiß nicht, wer ihn sandte… aber ich danke Gott dafür. Aus der Dunkelheit des Katholizismus wurde ich durch eine Radiosendung 1948 eines Sonntags Nachts gerettet. Ich war einundzwanzig Jahre alt, als ich Ihn in mein Herz aufnahm und als ich diese Wahrheit sah, war ich nicht besorgt, die Todsünde der Vermessenheit zu begehen. Preis Gott. Ich wurde sofort ein neuer Mensch. Preis Gott! Die Bibel wurde für mich lebendig und mein Leben veränderte sich sofort….

Die Freude, die ich erfahren habe, wenn ich das Wort lese und ihm gehorche, war ein ungeheurer Segen, von dem Jesus in Johannes 15,11 spricht, „Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude völlig werde.“ Meine Freude war sogar inmitten von Prüfungen völlig. Preis Gott!

Macht weiter in Christus, Brüder, denn unsere Erlösung ist nahe. Möge Gott Sie alle reich segnen. Schaut weiter nach oben. JD (PA)

Lieber Dave,

Neulich erhielt ich ein Exemplar von Verführung der Christenheit. Ich danke Ihnen für die Rechtzeitigkeit Ihrer Botschaft, obgleich das Buch vor beinahe vierzig Jahren veröffentlicht wurde.

Ich unterstützte Dr. James Dobson, bis ich erkannte, dass viel von meiner früheren emotionalen Aufruhr damit zu tun hatte, Trost in der Psychiatrie suchen zu wollen, anstatt im Wort. Ich verbrachte in der Tat beinahe neun Jahre im Gefängnis, was teilweise meiner Sensibilität für Antidepressiva zu verdanken war, die mir ein Psychiater verschrieben hatte. Was ich wirklich gebraucht hätte, wäre eine Rückkehr zu meinem Glauben im Gebet gewesen. Dies geschah, nachdem ich verurteilt war. Seither habe ich Ihm gedient…. Ihre Unterscheidung, Ihre Weisheit und ihre Studien haben mich gesegnet. Danke. AH (TX)

Dave,

Ich traf Sie 1989 bei einer Prophetie Konferenz der Calvary Chapel Chino Hills. Es gab eine Zeit in meinem Leben, wo ich jedem Wind der Lehre folgte, der Mode wurde, obgleich ich mich für gerettet hielt. Durch eine Reihe von Umständen, die der Herr zuließ, fing ich an, dem Wort Gottes zu folgen, das induktiv gelehrt wurde. Als ich anfing, mich von all den falschen Lehren loszusagen, und, was von äußerster Bedeutung war, aufhörte, TBN zu schauen, wurden meine Fundamente durch die reine Milch des Wortes wieder aufgerichtet…. Danke Ihnen allen, weil Sie das Wort Gottes so spannend machen. ME (Email)

TBC Notizen

Geh zu Deinem Freund

Welch ein Freund ist unser Jesus, o wie hoch ist Er erhöht!
Er hat uns mit Gott versöhnet und vertritt uns im Gebet.
Wer mag sagen und ermessen, wieviel Heil verloren geht,
wenn wir nicht zu Ihm uns wenden und Ihn suchen im Gebet!

Wenn des Feindes Macht uns drohet und manch Sturm rings um uns weht,
brauchen wir uns nicht zu fürchten, stehn wir gläubig im Gebet.
Da erweist sich Jesu Treue, wie Er uns zur Seite steht
als ein mächtiger Erretter, der erhört ein ernst Gebet.

Sind mit Sorgen wir beladen, sei es frühe oder spät,
hilft uns sicher unser Jesus, fliehn zu Ihm wir im Gebet.
Sind von Freunden wir verlassen und wir gehen ins Gebet,
o so ist uns Jesus alles: König, Priester und Prophet.

Sing es. Tu es!

T.A. McMahon Executive Director

Grundlegende Prinzipien für digitale & soziale Medien

Auszüge aus: Biblically Handling Technology and Social Media von Biblical Discipleship Ministries.

Die Geschwindigkeit, mit der sich die Technologie gerade einmal im letzten Jahrzehnt entwickelt hat, ist unglaublich! Uns wird buchstäblich schwindlig von all dem „Neuen“. Wenn so viele Innovationen so rasch aufkommen, ist es einfach, sorglos zu akzeptieren, was um uns herum vorgeht, ohne gedanklich einen Schritt zurückzutreten und unsere christliche Reaktion auf die Zeiten zu bewerten, in denen wir leben. In 1. Chronik 12,32 spricht die Bibel von den Söhnen Issaschars, die Einsicht hatten in die Zeiten, um zu wissen, was Israel tun sollte. Wir sollten diese Herausforderung annehmen, um die Zeiten zu verstehen, in denen wir leben und zu lernen, wie wir als Christen auf unsere Kultur in einer Weise reagieren sollten, die eine biblische Weltsicht reflektiert….

Wenn wir gedankenlos die Weise der Welt oder ihre Reaktionen kopieren, besteht die Gefahr, dass wir leicht in Sorglosigkeit, Dummheit und Sünde verfallen, und oft versklavt werden. Wo stehen Sie heute? Sind sie ein Sklave von SMS, Facebook, YouTube, einem Blog geworden (oder dem von anderen Leuten, vielleicht sind sie ein Blogaholic!)? Oder haben Sie vielleicht gelernt, sich diese kulturellen Trends zu Diensten zu machen – und dabei sicherstellen, dass Sie ihr Herr bleiben? Wisst ihr nicht: Wem ihr euch als Sklave hingebt, um ihm zu gehorchen, dessen Sklaven seid ihr und müsst ihm gehorchen, es sei der Sünde zum Tode, oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit? (Römer 6,16)

Alles was Gott zur Verfügung gestellt hat, einschließlich dieser Erfindungen, kann Werkzeug für den Dienst sein. Werkzeuge haben üblicherweise einen vorgesehenen Zweck. Als Gläubige sollen wir alles, was wir tun, zur Förderung Seines Reiches tun. Wir sind Seine Botschafter (2 Korinther 5,20); lasst uns deshalb verwenden, was immer wir haben, um Ihm gut zu dienen. Wir geben niemand irgendeinen Anstoß, damit der Dienst nicht verlästert wird (2 Korinther 6,3)….

Berücksichtigen Sie die folgenden Prinzipien, mit denen Sie Gott besser verherrlichen und somit ein guter Botschafter für Ihn sein können.

Seien Sie nicht grob – zeigen Sie Respekt für andere

Den anderen höher als sich selbst zu achten (Philipper 2,3-4) ist ein Weg, wie Sie entscheidend anders als die Welt sein können, wenn Sie irgendeines der Geräte verwenden. Wenn Gottes Leute sich bewusst anstrengen, das „ich“ nicht mehr in den Vordergrund zu stellen, sind sie weniger fähig, grob zu sein und mehr in der Lage, die Nöte und Gefühle anderer über die eigenen zu stellen. Wir müssen daran denken, dass es für eine Person sehr unangenehm werden kann, mit jemandem zu kommunizieren, der beständig im Telefon nach SMS sucht, ein iPod oder Bluetooth Kopfhörer verwendet, oder nicht in der Lage ist, auch nur eine Minute vom Facebook weg und direkt denjenigen anzuschauen, der mit ihr spricht. Rücksichtslos (grob) mit unseren Geräten und sozialen Medien zu sein kann besonders für jene entmutigend sein, die wenig mit den neuesten elektronischen und digitalen Trends zu tun haben (d.h. jene, die nicht in der Technologiegeneration aufwuchsen – viele ältere Leute und sogar welche im mittleren Alter). Verwenden Sie nichts so, dass andere sich minderwertig fühlen….

[Die Schrift sagt]: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst (Markus 12,31); und Endlich aber seid alle gleichgesinnt, mitfühlend, voll brüderlicher Liebe, barmherzig, gütig (1 Petrus 3,8)…. Der Herr Jesus nahm die Leute immer wichtig – wichtiger als Sich. Unser Anliegen soll sein, die Prinzipien für Nächstenliebe zu praktizieren, die Er uns gegeben hat (siehe 1 Korinther 13,4-8). Denken Sie speziell an das Prinzip, dass die Liebe nicht das Ihre sucht. Wir müssen uns antrainieren, unseren egoistischen Wünschen zu sterben, wie uns der Apostel Paulus in 1 Korinther 15,31 ermutigt: Ich sterbe täglich….

Übertreiben Sie nicht

Denken Sie an die Frucht des Geistes und üben Sie Mäßigung aus (Selbstkontrolle) (Galater 5,22-24)! Vergessen Sie nicht Lasst alles anständig und ordentlich zugehen (1 Korinther 14,40). Nehmen Sie sich etwas Zeit, um Ihr Leben neu zu bewerten und zu bedenken, wieviel Zeit Sie im Wort, mit Zeugnis geben, dienen (in der Familie, Gemeinde oder Gemeinschaft) verbringen im Vergleich zur Zeit, die Sie für Telefon, MacBook, iPad, MySpace, Blogspot, Videospielen oder anderen Internetaktivitäten aufwenden.

Seien Sie nicht besitzergreifend oder zu abhängig

Denken Sie an diese biblischen Ermahnungen: Ihr sollt euch nicht an die Götzen wenden und sollt euch keine gegossenen Götter machen, denn ich, der HERR, bin euer Gott (3 Mose 19,4). Ihr sollt keine Götzen machen (3 Mose 26,1). Ziehen Sie in Betracht, an bestimmten Tagen von Ihren Geräten oder Medien zu „fasten“, und konzentrieren Sie sich in dieser Zeit darauf, Ihre Beziehung mit dem Herrn Jesus Christus zu verbessern, auf dass Sie keine Götzen in Ihr Leben lassen.

Seien Sie nicht geheimnistuerisch

Sollte etwas bei Ihren SMS, Sprachnachrichten, Telefonnummern auf ihrer Anrufliste, Musikauswahl auf Ihrem iPod oder MP3, Inhalt Ihres sozialen Netzwerkes oder Blog, YouTube Auswahl oder Ihrem Internetsurfen sein, das Sie blamieren würde, sollte jemand in Autoritätsposition in Ihrem Leben (Eltern, Großeltern, Ehegatte, Kirchenführer, Freund) darüber wissen, oder weswegen sie sich verteidigen müssten, ist dies ein sehr gutes Zeichen, dass es etwas ist, das den Herrn nicht ehrt (siehe Sprüche 10,17)….

Jeden Tag, wenn Sie ihr Telefon oder tragbaren Mediaplayer nehmen oder sich in Ihren Account im sozialen Netzwerk einloggen, bitten Sie Gott, Ihnen zu helfen, sie auf eine Weise zu verwenden, die Ihm gefallen wird. Ihren Eltern oder Ehegatten ein Passwort zu Ihren persönlichen Medien oder Unterhaltungsoptionen zu geben, wird dabei helfen, dass Sie sich verantwortlich verhalten. Bei Ihrer Verwendung von Technologiebasierten Systemen und Sozialen Medien Schriftprinzipien anzuwenden ist ein großartiger Weg, sich davor zu schützen, von ihnen abhängig zu sein. Jetzt aber, da ihr Gott erkannt habt, ja vielmehr von Gott erkannt seid, wieso wendet ihr euch wiederum den schwachen und armseligen Grundsätzen zu, denen ihr von neuem dienen wollt? (Galater 4,9).

Kommunizieren Sie mit einem Ziel

„Sich selbst“ in ein soziales Netzwerk oder Blog in Gott verherrlichender Weise einzubinden, könnte zum Beispiel darin bestehen, zu posten, Sie hätten speziell für etwas gebetet und der Herr hat geantwortet. Statt über Ihre Errungenschaften zu sprechen, sprechen Sie über ihren neuesten Dienst oder Zeugnisabenteuer, Missionstrip oder Familientag. Teilen Sie den Segen und die Herausforderungen, die der Herr Ihnen durch diese Aktivitäten gab. Reden Sie über die Leute, mit denen Sie ihre Zeit verbringen und die charakterlichen Qualitäten, die Sie bei ihnen mögen. Verwenden Sie die Medienmöglichkeiten, den Herrn zu verherrlichen, indem Sie ihren Posts wirkliche Bedeutung geben. Bitten Sie den Herrn, dass Sie bei Ihrem Blog, Ihren Facebook und YouTube Posts oder persönlichen Webseiten die Rettung anderer im Auge haben. Es ist wichtig, nochmal hervorzuheben, dass wir als Christen entscheidend (ja sogar radikal) anders in der Weise sein müssen, wie wir das gebrauchen, was die Welt oder die Kultur als akzeptabel darstellt. Sie haben die Wahl. Durch Gottes Gnade brauchen Sie nicht zulassen, dass irgendetwas Macht über Sie hat (2 Korinther 12,9-10).

TBC Extra

Freimaurerisches Amerika: Okkulte Zersetzung von Kirche und Nation

Ankerberg & Weldon

Auszug aus The Secret Teachings of the Masonic Lodge von John Ankerberg & John Weldon, veröffentlicht von Moody Publishers, verwendet mit Genehmigung des Verlags

Wie die meisten freimaurerischen Autoritäten sagen kann die moderne Freimaurerei (auch „spekulative“ Maurerei genannt) auf die Gründung der ersten Großen Loge in London im Jahr 1717 zurückgeführt werden.

Die Loge ist auch eine Geheimgesellschaft. Die Encyclopedia Britannica klassifiziert sie in der Tat als die größte Geheimgesellschaft der Welt. Um ihre Geheimnisse zu bewahren verwendet die Freimaurerei den Symbolismus, geheime Eide und geheime Rituale, um die neuen Mitglieder, die „Eingeweihte“ genannt werden, zu instruieren. Jedes neue Mitglied schwört während dieser geheimen Zeremonien, der Loge und ihren Lehren loyal zu bleiben. Die Lehren weisen jeden neuen Kandidaten an, wie er dienen soll und welche Belohnungen er erwarten kann. Freimaurerei sieht außerdem ihre Mission im Leben darin, die Überzeugungen aller Menschen zur Harmonie zu bringen – eine Harmonie, die vor allem auf freimaurerische Lehren gründet. Zwei dieser Lehren bilden die Grundlage aller Freimaurerei.

Die erste ist ihr Glaube an die universelle Vaterschaft Gottes und die Bruderschaft der Menschen. Dadurch lehren Freimaurer, alle Menschen – Moslems, Juden, Hindus, Mormonen, Buddhisten und Christen – seien ungeachtet ihrer persönlichen, religiösen Ansichten die spirituellen Söhne Gottes. Der zweite grundlegende Glaube der Freimaurerei ist, Verbesserung des persönlichen Charakters und Ausübung guter Werke werde Gottes Gunst sicherstellen… [und] werde dem Menschen einen Platz in der „Himmlischen Loge droben“ (d.h. im Himmel) einbringen.

Mehrere führende Freimaurer haben die Freimaurerei definiert. Nach Albert G. Mackey in Revised Encyclopedia of Freemasonry „seien alle [Freimaurer] einig, es sei ein Moralsystem, durch dessen Anwendung seine Mitglieder ihre spirituellen Interessen voranbringen könnten, und die theologische Leiter von der Loge auf Erden zur Loge im Himmel aufstiegen.“ [Kursivschreibung hinzugefügt – siehe Johannes 10,1]. Andere geachtete Autoritäten der Freimaurer definieren die Freimaurerei wie folgt:

 

·       „Die Freimaurerei ist die Realisation Gottes durch die Praxis der Bruderschaft.“

·       „Es ist eine Wissenschaft, die sich eingehend mit der Suche nach Göttlicher Wahrheit beschäftigt, und die Symbolismus als Lehrmethode anwendet.“

·       „Freimaurerei ist in ihrer breitesten und umfassendsten Bedeutung ein Moral- und Sozialethiksystem, eine primitive Religion und eine Lebensphilosophie… die eine breite humanitäre Einstellung umfasst… sie ist eine Religion ohne Glaubensbekenntnis, gehört zu keiner Sekte, findet aber die Wahrheit in allen; sie… sucht die Wahrheit, definiert sie aber nicht.

Freimaurerei: Dieselbe gestern, heute und morgen?

In ihrer ganzen Geschichte hat sich die Freimaurerei verändert und sogar heute ist sie weltweit nicht einheitlich. Diese Eigenschaft der Freimaurerei ist ein wichtiger Punkt, der von vorneherein aufgeklärt werden muss: Macht der Mangel an zentraler Autorität die Freimaurerei unfähig, Gegenstand legitimer Kritik zu sein? Die Antwort lautet nein…. Freimaurerei mag keine einzelne menschliche Autorität haben, aber wenige Freimaurer werden abstreiten, dass die Freimaurerei selbst die Autorität zur Verfügung stellt. In The Newly-Made Mason bezieht sich H.L. Haywood auf die Verpflichtungen, die einem neuen Freimaurer auferlegt werden:

Ich verspreche und schwöre hiermit feierlich und aufrichtig, dass ich es mir als anfangender Handwerker in der Freimaurerei des Geistes und als neugemachter Freimaurer nicht gestatte, voreilige Schlüsse zu ziehen. Ich verspreche und schwöre, nicht auf jene zu hören, die nicht kompetent sind, mich zu lehren. Nichts wird mich binden als die Wahrheit. Wenn es welche geben sollte, die eine Sache sagen und andere, die das Gegenteil behaupten, werde ich beachten, dass es die Freimaurerei selbst ist, welche schließlich zwischen ihnen entscheiden wird. [Kursivschrift hinzugefügt]

Ungeachtet der fließenden und manchmal historisch widersprüchlichen Natur der Freimaurerei bleibt ein fester Glaubenskern, der für die Mehrheit der Freimaurerei wesentlich ist und auf den sich beinahe alle freimaurerischen Autoren berufen. Mr. Bill Mankin, ein 32. Grad Freimaurer, gab im nationalen Fernsehen zu, „die autoritative Quelle der Freimaurerei sei Das Ritual. Das Ritual – was in der Loge geschieht, was so läuft.“ Je nach Staat mögen diese Rituale leicht variieren, aber die Lehren, die sie vermitteln sollen, sind überall einheitlich. Mackey stellt zum Beispiel in seiner Enzyklopädie über Freimaurerei fest:

Das Ritual ist bloß die externe und äußerliche Form. Die Lehre der Freimaurerei ist überall die gleiche. Es ist der Körper, der unveränderlich ist – der immer und überall derselbe bleibt. Nur das Ritual als äußeres Gewand, das diesen Leib bedeckt, ist Gegenstand beständiger Variation. Es ist richtig und wünschenswert, dass das Ritual perfektioniert und überall gleich gemacht werden sollte. Aber wenn dies unmöglich ist, wie es ist, haben wir zumindest den Trost, dass die Zeremonien oder Rituale zu verschiedenen Perioden variiert haben und immer noch in verschiedenen Ländern anders sind, während die Wissenschaft und Philosophie, der Symbolismus und die Religion der Freimaurerei andauern und weiterhin dieselben sein werden, wo immer wahre Freimaurerei praktiziert wird.

Eine riesige Menge an Freimaurerliteratur steht dem Forscher zur Verfügung. Das umfasst mindestens 100.000 Bände, unter denen zumindest 600 analytische Arbeiten sind…. Im Druck sind auch zahllose Enthüllungsberichte ehemaliger Maurer, die beinahe alle Geheimnisse des Handwerks enthüllt haben. Somit ist die Freimaurerei nur für die eine „Geheimgesellschaft“; die diese Literatur nicht gelesen haben.

Die Blaue Loge, der Schottische Ritus und der York Ritus.

Die Blaue Loge ist Vorläufer oder Mutterloge der Freimaurerei. In der Blauen Loge werden die ersten drei Grade verliehen: (1) der Lehrling, bei dem ein Mann in die beginnenden Geheimnisse der Bruderschaft der Freimaurerei eingeführt wird; (2) der Gesellengrad und (3) der Meister Freimaurergrad. Viele, und wahrscheinlich die meisten Maurer hören mit den ersten drei Graden auf, aber der Kandidat mag sich entschließen, höher in einem oder beiden der zwei Zweige der Freimaurerei voranzukommen. Ein Zweig ist der Schottische Ritus, der in numerischen Graden ansteigt, beginnend mit dem 4. und endend mit dem 32. Grad, wobei der 33. Grad entweder aktiv oder ehrenhalber ist. Der andere Hauptzweig ist der York Ritus… der mit dem Grad des Ritter vom Tempel endet.

Obgleich die Blaue Loge Freimaurerei ist, und obgleich es die Freimaurerei der meisten Maurer ist, ist sie nicht alles, woraus die Freimaurerei besteht. Der Souveräne Großkomtur Henry C. Clausen gibt zu, „ein Eingeweihter mag sich denken, er verstehe die Ethik, Symbole und Rätsel, wobei eine wahre Erklärung dafür den Erfahreneren vorbehalten ist.“ Freimaurerautor Albert Pike schrieb in Morals and Dogma:

Sollten sie in den ersten drei Graden enttäuscht worden sein, als sie sie erhalten haben… denken sie daran… dass diese antiken und einfachen Grade nur wie die kaputten Säulen eines dachlosen Druidentempels in ihrer gewaltigen und verstümmelten Großartigkeit stehen; in vielen Teilen auch verdorben durch Zeit und entstellt durch moderne Ergänzungen und absurde Interpretationen. Sie sind bloß der Eingang zum großen Maurertempel – Denken sie nicht, sie würden tatsächlich Maurer werden, indem sie lernen, was üblicherweise das „Werk“ genannt wird oder auch nur, indem sie mit unseren Traditionen vertraut werden…. Den Strömen des Lernens, die nun voll und breit fließen, muss man zu ihren Ursprüngen in den Quellen folgen, die in der entfernten Vergangenheit heraufsteigen, und dort werden sie den Ursprung und die Bedeutung der Freimaurerei finden.

Die ersten drei Grade der Maurerei sind also bloß ein Trittstein zu den höheren “Wahrheiten“ der Loge. Viele Maurer werden tatsächlich zugeben, dass die Lehren der Blauen Loge mit Absicht irreführend sind. Bei seiner Diskussion des Dritten Grades der Blauen Loge in Morals and Dogma beobachtet Albert Pike, „Maurerei verbirgt, wie all die Religionen, all die Mysterien, Hermetik und Alchemie, ihre Geheimnisse vor allen, außer den Eingeweihten und Weisen, oder den Auserwählten [Den Würdigen], und verwendet falsche Erklärungen und Fehlinterpretationen seiner Symbole, um irrezuführen… die Wahrheit vor ihnen zu verbergen, die sie Licht nennt, und sie davon wegzuziehen. Wahrheit ist nicht für jene, die unwürdig sind.“

Der Kongress: Die Freimaurerei ist für die Vereinigten Staaten „fundamental“

1948 schätzte The New Age [Magazin der Freimaurerei], „etwa jeder fünfte bis zehnte Erwachsene werde direkt von der Freimaurerei beeinflusst.“ Sogar 1912 konnte der Gelehrte Martin Wagner in seiner kritischen Abhandlung über Freimaurerei beobachten, „die Maurerei sei mit ihren zahllosen Sprösslingen ein mächtiger Einflussfaktor…. Er beeinflusst unsere bürgerliches, soziales, unser Familien- und unser moralisches und religiöses Leben weit mehr, als man allgemein bemerkt.“

Wagners Einschätzung stimmt immer noch. Der Kritiker Paul A. Fisher, der erhebliche Erfahrung im militärischen Nachrichtendienst hatte und im politischen Leben aktiv war, bezieht sich auf den „enormen Einfluss der Freimaurerei in den Weltmedien….“ In den USA sind laut dem führenden Maurermagazin The New Age viele Mitglieder des Nationalen Presseclubs Maurer. Fisher beobachtet, Maurer hätten den US Supreme Court von 1941 bis 1971 dominiert…. Er zieht den Schluss, solch ein Einfluss möge zur „Entschlossenheit“ des hohen Gerichts beigetragen haben, „die Nation von einer Betonung der jüdisch-christlichen Werte im öffentlichen Leben wegzubewegen“, um die Gesellschaft weiter zu säkularisieren und „eine Epoche von revolutionärem Liberalismus“ mit weit reichenden Folgen zu stützen.

Sollte Fishers Behauptung irgendeinen Wahrheitsgehalt haben, dann ist es keine unnütze Sache, die religiösen Sichtweisen, Inhalte und Ziele der Freimaurerei anzusprechen, sondern für jeden von uns relevant. Im 13. Grad des Schottischen Ritus lautet der Eid, „weiterhin verspreche und schwöre ich, alle Mittel in meiner Macht zu verwenden… mit all meiner Macht zur… Verbreitung von liberalen Vorstellungen beizutragen, wo auch immer ich sein mag.“ [Kursivschrift hinzugefügt]

Nach Maurer und Kongressaufzeichnungen waren bis zu vierzehn US Präsidenten Maurer… [während] weitere vierzehn Maurer Vizepräsidenten waren. Der Einfluss der Mauerei in der damaligen Regierung wurde durch die Senate Congressional Aufzeichnung vom 9. September 1987 aufgedeckt. Einwendungen von… Kongressmitgliedern wurden gegen das Infrage Stellen der Maurerei erhoben, denn „Maurerei ist in diesem Land fundamental….“ [Kursivschrift hinzugefügt]

Geheimhaltung: Ihre Macht und Zweck

Die Maurerei betont die Bedeutung von Geheimhaltung aus zumindest zwei prinzipiellen Gründen. Der erste lautet, das Element der Geheimhaltung selbst sei etwas, was Menschen anzieht und ihnen hilft, sich wichtig zu fühlen. Sie haben Zugang zu dem, was sie für lebenswichtige Geheimnisse und Wahrheiten halten, die andere Menschen nicht teilen. Der zweite Grund ist, weil sie dem Gewerbe einen stabilisierenden Einfluss bietet. Menschen, die extrem feierliche Eide der Geheimhaltung für die Loge schwören, ziehen nicht nur den Schluss, dass die erhaltene Information bedeutend ist, sondern dass sie, koste es, was es wolle, geschützt werden muss.

Der Guide to the Royal Arch Chapter bemerkt, „Geheimnis birgt Reize wie auch Macht. ‚Das gesamte Gefüge des Universums gründet sich auf Geheimhaltung; und die große Lebenskraft, die das Ganze belebt, bewegt und schön macht, ist die tiefste aller Geheimnisse. Die erste Verpflichtung eines Maurers – seine höchste Pflicht – seine Haupttugend – ist Stille und Geheimhaltung.‘“ Der Maurer Historiker Alphonse Cerza ist weiter überzeugt: „Die Geheimhaltung unserer Initiationszeremonien sollen einer natürlichen, menschlichen Eigenschaft entsprechen. Was offen ist, wird oft übersehen, was aber verborgen ist, zieht Aufmerksamkeit an. Aufgrund des Elements der Geheimhaltung und des Interesses zu entdecken, was es damit auf sich hat, hofft man, das neue Mitglied werde zu dem Treffen mit wachsamem Verstand kommen….“ [Kursivschrift hinzugefügt]

Aber es gibt weitere Gründe für die Geheimhaltung der Freimaurerei, sowohl religiöse wie anscheinend auch manchmal politische. Die Maurerei kann ihre religiöse Natur vor der Außenwelt verbergen, indem sie die Geheimhaltung aufrecht erhält und Konvertiten schützt, die ansonsten nicht mitmachen würden. Manche glauben außerdem, die Loge würde geheime politische Ziele verfolgen. Paul A. Fisher, früher sowohl im militärischem Geheimdienst wie im politischen Leben aktiv, behauptet, „Freimaurerei in Amerika und woanders ist weit mehr als eine brüderliche Organisation. Nie verbirgt sie ihre gemeinnützigen Unterfangen. Aber ihr geheimes Werk ist etwas vollkommen anderes.“

Eine neue Weltordnung „wird sichtbar“

Die Maurer sehen den Tag vorher, wenn alle religiöse Spaltung und Sektierertum (d.h. was die Maurerei als spezifische oder ausschließende und deshalb „spaltende“ religiöse Überzeugungen ansieht) weggewischt werden und eine neue Ära universellen Friedens, Bruderschaft und religiösen Glaubens entstehen wird. In diesem Sinn ist die Maurerei weit mehr als eine fraternelle Brüderschaft. Sie versucht, die Welt nach ihrem eigenen Bilde umzugestalten. Mit anderen Worten, sie will die Welt [„grundlegend verwandeln“].

Der Freimaurer Autor H. L. Haywood erklärt die Ziele der Maurerei. Er versichert, die Maurerei werde eine neue Weltordnung herbeiführen: „Sie ist ein Weltgesetz, dazu bestimmt, die Erde in Übereinstimmung mit ihr zu ändern, und als eine Weltmacht ist sie etwas erstklassiges, ehrwürdiges, gottähnliches.“ Ein anderer Freimaurerschreiber erklärt. „die Lehren der Maurerei werden letztlich die intellektuelle Welt beherrschen.“

Das am meisten gelesene und einflussreichste Buch der Maurerei ist Joseph Fort Newtons The Builders. Newton verkündet, alle religiösen Dogmen würden „außer Kraft treten“, wenn die Maurerei sich ausbreitet. Alle individuellen Glaubensbekenntnisse und Lehren werden weggetan, und was bleibt, wird dann „die eine, ewige Religion sein – die Vaterschaft von Gott, die Brüderschaft des Menschen, das moralische Gesetz, die goldene Regel und die Hoffnung auf ewiges Leben!“ Aufgrund dessen definiert Newton die Maurerei als „ein großer Orden von Menschen, ausgewählt, eingeführt, vereidigt und trainiert, damit gute Vernunft und der Wille Gottes [d.h. Maurerei] obsiegen!“ Newton behauptet, Maurerei werde nicht nur „ein weiterer Faktor in einer Welt von Parteifehden“ werden, sondern „sie suche alle Feindschaft zu entfernen, die aus sozialen, nationalen oder religiösen Unterschieden aufkommen kann.“

Warum versucht die Maurerei, die Welt zu verändern? Weil Maurerei lehrt, alle Nichtmaurer lebten in spiritueller Dunkelheit. Das Ritual der Maurerei für den Ersten Grad des Lehrlings lehrt dem Kandidaten, er „sei lange in der Dunkelheit gewesen und suche nun, ans Licht gebracht zu werden“: Die Loge lehrt, nur echte Maurer seien erleuchtet und lebten in der Wahrheit. Die Maurerei behauptet, „jedes Mitglied sei ein lebendiger Stein in diesem Heiligen Haus – dem Maurertempel.“ Sie verweist auf sich selbst als ein „Heiliges Reich“, dessen Mission es sei, „ein Ende mit der Dunkelheit zu machen“. Somit ist es die Mission und „Pflicht ihrer Eingeweihten, ihre Ideale unter den Menschen zu verbreiten, ohne die Irrtum, Aberglaube und spirituelle Knechtschaft ewig sein müssen.“ [Kursivschrift hinzugefügt]

Aus dieser Prämisse folgt, sollte wahre Weltbrüderschaft je erreicht werden können, verlangt sie für ihren Erfolg eine weltweite Religion der Maurerei. Informierte Maurer nehmen somit teil an „dem herrlichen Privileg, das der Maurerei als kostbares Juwel ihres Vorrechts gehört, die wichtigste der menschlichen Vertretungen zu sein, die von Gott verwendet wird, um die rosafarbene Dämmerung dieser großartigen Zukunft voranzubringen.“ [Kursivschrift hinzugefügt]

Sollte aber die Maurerei eines Tages die Welt beherrschen, dann müssten alle Nichtfreimaurerische Überzeugungen entweder aufgegeben oder in die Maurerei absorbiert werden. „Sektiererische“ Religionen mit ausschließenden Lehren, wie der christliche Glauben (Johannes 14,6, Apostelgeschichte 4,12) können einfach nicht zugelassen werden, wenn die Maurerei Erfolg haben soll. Die Maurerei behauptet dann, dass die Loge das Licht der Welt ist und dass nur „ihre Ideale“ die Welt von ihren Irrtümern und Aberglauben retten kann. Aus all diesen Gründen ist die Maurerei weit mehr als einfach eine weltweite, fraternelle Brüderschaft. Die Maurerei will die Welt verändern. Ein Mittel, durch das sie die Welt zu verändern hofft, ist, wie wir gesehen haben, die Kirche zu beeinflussen und umzugestalten…. In [diesem Buch] werden wir detailliert dokumentieren und zeigen, wie die religiöse Weltsicht der Maurerei den christlichen Glauben verfälscht, demontiert und durch freimaurerische Lehren ersetzt. [Bestellmöglichkeiten siehe unten]

„Es haben sich nämlich etliche Menschen unbemerkt eingeschlichen, die schon längst zu diesem Gericht aufgeschrieben worden sind, Gottlose, welche die Gnade unseres Gottes in Zügellosigkeit verkehren und Gott, den einzigen Herrscher, und unseren Herrn Jesus Christus verleugnen.“ – Judas 4

„und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um die Jünger abzuziehen in ihre Gefolgschaft.“ – Apostelgeschichte 20,30

 

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.

Kontakt: wolfgang.hemmerling@freenet.de