THE BEREAN CALL

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August 2013

Die endgültige Unwahrheit

Dave Hunt

Kinder, es ist die letzte Stunde! Und wie ihr gehört habt, daß der Antichrist kommt, so sind jetzt viele Antichristen aufgetreten; daran erkennen wir, daß es die letzte Stunde ist. – 1 Johannes 2,18

Irgendwo genau in diesem Moment lebt der Antichrist nahezu sicher auf dem Planeten Erde – und wartet auf seine Zeit, auf sein Stichwort. Abgedroschene Sensationsmache? Weit davon entfernt! Diese Wahrscheinlichkeit beruht auf einer nüchternen Auswertung aktueller Ereignisse in Bezug auf Bibelprophetie. Der Antichrist ist bereits ein reifer Mann, vielleicht aktiv in der Politik und wird vielleicht sogar als Weltführer bewundert. Oder er führt vielleicht ein globales Unternehmens, ist ein wenig bekannter internationaler Banker mit großem Wohlstand und großem Einfluss hinter den Kulissen, ein großer Sportler – oder er mag vielleicht plötzlich aus der vollkommenen Anonymität hervorkommen. Obgleich er vielleicht genauso wenig Ahnung hat wie jene, die ihm täglich begegnen, wird er irgendwo sorgfältig für die endgültige Rolle präpariert, für die ihn der Satan vorbereitet. Er wird von ihm eines bedeutsamen Tages vollkommen Besitz ergreifen.

Wer immer und wo immer er ist, eine Leidenschaft beherrscht diesen bemerkenswerten Mann – die Gier nach Macht. Dennoch kennzeichnen Wohlwollen, Vernunft, Integrität und Prinzip sein umsichtiges, öffentliches Verhalten. Er mag vielleicht an diesem Punkt in seinem Leben immer noch überzeugt sein, dass seine Motive insgesamt rein und selbstlos sind.

Antichrist! Die Medien haben uns so konditioniert, dass schon der Begriff sofort das Bild eines finsteren Menschen heraufbeschwört, der das Böse aus jeder Pore verbreitet. Aber die Hollywood Karikaturen spielen dem wirklichen Antichristen in die Hände, da kein Verdacht auf diesem einen bleiben wird, dessen bewundernswerten Qualitäten seine dunklen Absichten so gut verbergen. Wenn die Zeit für seine überraschende Übernahme der Welt gekommen ist, herbeigeführt durch eine nie dagewesene globale Krise, wird man ihn begeistert als den Retter der Welt aufnehmen – und diesen Anschein wird er geben.

Der Apostel Paulus zerstreut populäre Missverständnisse und gibt uns die furchteinflößenden Tatsachen: „Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts. Es ist also nichts Besonderes, wenn auch seine Diener sich verkleiden als Diener der Gerechtigkeit…“ (2 Korinther 11,14.15). Gewiss erscheint der Antichrist als der reinste „Engel des Lichts“, den Satan hervorbringen kann.

Die Gesellschaft wurde Schritt für Schritt auf die Ankunft von Satans Messias vorbereitet, und hat heute endlich eine so pervertierte Generation hervorgebracht, dass sie tatsächlich den Antichristen für Christus halten wird. Im Namen der Freiheit und des Wahlrechts hat unsere äußerst gesegnete Nation ihre Ungeborenen zum grausamsten Tod verurteilt, hat die Unantastbarkeit der Ehe zum Gespött gemacht, unterhält sich mit Filmen und Musik, die Gewalt, Satanismus und sexuelle Perversionen zum Hauptthema haben, hat beinahe Millionen ihrer Jugendlichen mit Drogen zerstört und hat städtische Kriegsgebiete und einen vergifteten Planeten geschaffen. Das Böse wird bald reif für die Ernte sein.

Jesus warnte, viele würden behaupten, sie seien Christus. Diese zahlreichen, geringeren Antichristen, die bereits in der Welt waren, wie der Apostel Johannes in 1 Johannes 2,18 erklärte, würden den Weg für den wirklichen Antichristen bereiten, der in den letzten der „letzten Tage“ erscheinen würde. Blickt auf die endgültige Täuschung: Satan gibt sich als Gott aus, der Antichrist maskiert sich als der wahre Christus, und nicht einfach die Welt, sondern eine abgefallene Kirche ist gleichermaßen von dem frechen Betrug komplett eingenommen. Statt eines Frontalangriffs auf das Christentum, wird der Böse die Kirche von innen heraus verderben, indem er sich als ihr Gründer ausgibt. Er wird Christus listig falsch darstellen, während er vorgibt, Christus zu sein. Und durch diesen Vertretungsprozess wird er alles untergraben und verdrehen, was Christus wirklich ist. Weniger als solch eine diabolisch bösartige Strategie wäre dem widerlichen Genie Satans unwürdig.

Dies ist ein vollkommen anderes Szenario als das, was die meisten Leute sich vorstellen. Sollten sie überhaupt an einen wirklichen Antichristen glauben, nehmen sie an, er sei ein offensichtlich böses Ungeheuer, den jedes Kind sofort erkennt. Tatsächlich jedoch wird er die beste Fälschung Christi sein, die Satan hervorbringen kann. Die Welt wird ihn, vollkommen getäuscht von dieser dreisten Maskerade, als Befreier freudig aufnehmen.

Und genau dort wird es deutlich. Sollte der Antichrist tatsächlich vorgeben, Christus zu sein, dann müssen seine Anhänger „Christen“ sein! Die Kirche dieser Tage wird ihn fast ohne Widerspruch als Anführer freudig begrüßen.

Solche Perversion und Täuschung stehen jenseits unserer Vorstellungskraft. Bestimmt glaubt der Durchschnittsmensch das nicht. Doch genau dieses Bild stellt die Bibel vor und darauf weisen die aktuellen Ereignisse klarer denn je hin.

Es wird sofort offensichtlich, dass solch ein undenkbares Szenarium bestimmte Vorbedingungen erfordert, um es glaubwürdig zu machen. Zunächst mal muss die abgefallene Kirche in den letzten Tagen so korrupt geworden sein, dass sie sich tatsächlich dem entgegenstellt, was Christus lehrte, und gleichzeitig darauf beharren, Ihm treu zu sein. Satans Lüge wird als Gottes Wahrheit angenommen – wobei die Kirchenführer, die täuschen, und jene, die getäuscht werden, nicht einmal wissen, dass solch eine Metamorphose stattgefunden hat. Überdies muss, sogar bevor der Antichrist auftaucht, die Vorbereitung für die große Täuschung innerhalb der Kirche der „letzten Tage“ selbst gelaufen sein.

Konnte Paulus was anderes gemeint haben, als er warnte: „Lasst euch von niemand in irgendeiner Weise verführen! Denn es Muss unbedingt zuerst der Abfall [der vom Glauben wegführt] kommen und der Mensch der Sünde [der Antichrist] geoffenbart werden, der Sohn des Verderbens“ (2 Thessalonicher 2,3)? An diesem Tag wird gesunde Lehre verachtet werden (2 Timotheus 4,1-4). Für viele Leute wird die objektive Wahrheit durch Gefühle und Erfahrung ersetzt werden. Für andere werden Intellektualismus und Skeptizismus das gerechtfertigt haben, was wie eine sehr vernünftige Verbesserung des „Christentums“ aussehen wird.

Jesus selbst, der die Frage stellte, ob er überhaupt Glauben auf Erden finden würde, wenn Er zurückkehrt (Lukas 18,8), drückte sich wie Paulus aus. Als Seine Jünger Ihn fragten, was die letzten Tage kurz vor Seiner Wiederkunft charakterisieren würde, erklärte Jesus, es werde eine Zeit größter religiöser Täuschung sein, die die Welt bisher gesehen hatte oder jemals sehen würde. Davor sprach er die ernste Warnung aus: „Habt acht, dass euch niemand verführt“ (Matthäus 24,4; vergleiche 5.11.24).

Wer den Herrn wirklich kennt und solche Warnungen beherzigt wird dem Geist der letzten Tage nicht unterliegen. Wie Gott, der über eine rebellische Welt weint und Sein Gericht aufschiebt, um den Menschen Zeit zur Buße zu geben, werden sie das leidenschaftliche Anliegen haben, Seine Wahrheit der Welt zu übermitteln. Jeder, der Gott mehr als diese Welt liebt und dem Seine Bewertung des eigenen Lebens mehr bedeutet als die launischen Ansichten der Menschen, wird vor der Täuschung bewahrt werden, die die Welt erfassen wird. Wer Gott fürchtet und Sein Wort hält, hat nichts von dem zu fürchten, was andere denken, sagen oder ihnen tun mögen, weil sie Gott mit tiefer Anbetung verehren.

Die Welt muss sowohl religiös wie politisch darauf vorbereitet werden, den Antichristen anzunehmen, wenn er plötzlich zur Macht aufsteigt. Sollte das „Christentum“ offizielle Weltreligion sein (was der Fall sein muss, wenn der Antichrist die Behauptung aufstellt, der zurückgekehrte Christus zu sein), dann muss es breit genug werden, um alle Glaubensrichtungen der Welt unterzubringen. Was das politische Klima betrifft muss die Welt hinsichtlich globalem Frieden und ökologischer Rettung vereint sein, wenn dieser Mann auftaucht.

Es gibt nur zwei Personen, die die absolute Herrschaft über diese Welt besitzen werden. Die erste ist der Antichrist und die zweite der Herr Jesus Christus. Jeder muss sich zwischen diesen beiden Antagonisten und ihren gegensätzlichen Reichen entscheiden. Es gibt keinen neutralen Boden.

Wer andeutet, wir könnten die Vorstellung von Christi Rückkehr zur Herrschaft über den Planeten als Symbol „spiritueller Wahrheit“ beibehalten, die für alle Religionen geeignet ist, verleugnet die eigentliche Grundlage des christlichen Glaubens. Das Christentum beruht auf den Ansprüchen, die Christus für Sich geltend machte und den Augenzeugenberichten über Sein Leben, Tod und Auferstehung, wie sie im Neuen Testament als unbestreitbare Erfüllung alttestamentlicher Prophezeiungen aufgezeichnet sind. Die Unterscheidungen, die das Christentum einzigartig machen, sind mit jeder anderen religiösen Ansicht unvereinbar, und jeder Versuch zur ökumenischen Einheit leugnet das biblische Christentum. Übereinstimmend mit der Besonderheit des Christentums lehrt die Bibel auch, dass der Friede nicht durch den Triumph der Lehren Christi kommen wird, sondern nur durch Seine persönliche Rückkehr, um von Jerusalem aus zu regieren….

Wie kann jemand zu denken wagen, eine Welt, die für das Gericht reif wird, könne durch Christen gerettet werden, die mit den Anhänger aller Religionen in politischem / sozialem Aktivismus zusammenarbeiten, sowie mit Humanisten und Atheisten! Die Schrift sagt wiederholt, nichts als die persönliche und physische Rückkehr Christi auf diese Erde kann ihrer Bosheit und ihrem Leiden ein Ende setzen. Paulus sagte, dass „die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Wehen liegt bis jetzt“, während sie nach der Freiheit verlangt, die nur kommen kann durch „die Herrlichkeit der Kinder Gottes“ (Römer 8,19-22). Paulus macht sehr deutlich, was dieses bedeutet: Nur wenn Christen ihre unsterblichen Leiber erhalten haben und mit Christus verherrlicht sind (Verse 23-25), mit Ihm auf dieser Erde herrschen und regieren, wird die Erde von ihrem Aufruhr und Schmerz befreit werden.

Die letzten Tage vor Christi Rückkehr werden in der Tat vorhergesagt als Periode, die durch wachsendes Böses, Irrtum, und spirituelle Täuschung, die sich sowohl in der Welt wie der bekennenden Kirche manifestieren, gekennzeichnet ist. Es gibt jedoch auch Anzeichen in der Schrift, dass in den letzten Tagen Millionen Leute auf der ganzen Welt Christus als ihren Herr und Heiland annehmen werden, und somit Seine Rückkehr beschleunigen. Viele von ihnen werden die unwahrscheinlichsten Kandidaten für die Errettung sein – New Ager, Drogensüchtige, Gefängnisinsassen, Kommunisten, Moslems, Katholiken, die Armen und Ausgestoßenen der Gesellschaft – wie Christus in der Parabel vom großen Gastmahl anzudeuten schien (Lukas 14,21-23).

Evangelikale neigen dazu, das Evangelium ausschließlich als Heilmittel für persönliche Sünde und Erwerb eines ewigen Heims im Himmel vorzustellen. Sie vernachlässigen im Allgemeinen, es als Gottes Mittel zu verkünden, Frieden auf diesen geplagten Planeten zu bringen, wie es die Engel bei der Geburt Christi und die Urkirche taten. Es ist die Pflicht jedes christlichen Politikers, ob Präsident, Botschafter oder Beamter in anderer Funktion, der ganzen Welt ganz deutlich zu machen, dass alle menschlichen Anstrengungen, Frieden zu erlangen, vergeblich sind, es sei denn Jesus Christus wird zurück auf diese Erde eingeladen, um in jedem einzelnen Herzen und über alle Nationen zu herrschen.

Skeptiker argumentieren, die Urchristen und sogar die Apostel, wie auch zahllose andere seither, hätten alle gedacht, sie würden in den letzten Tagen leben und dass der Begriff daher bedeutungslos ist. Es ist wahr, dass Petrus bei seiner Predigt zu Pfingsten (Apostelgeschichte 2,17) alttestamentliche Prophetie über die „letzten Tage“ (Joel 3,1-5) über das Ausgießen des Geistes zu dieser Zeit auf die Jünger anzuwenden schien. Wenn man den Text in Joel zusammen mit Petrus Worten sorgfältig liest, wird deutlich, dass Petrus nicht verkündete, dies würde in diesem Moment als Erfüllung von Joels Verheißung geschehen. Es war eher ein Beispiel, was hätte geschehen können, wenn Israel über seine Ablehnung Christi Buße getan hätte: Es hätte das Tausendjährige Reich seines Messias erfahren können, das Joel im Folgenden beschreibt. Es war ein Angebot, das Israel ablehnte (wie es auch vorhergesagt war), aber eines, das es in der Zukunft annehmen wird, nachdem Gottes Gericht es völlig bestraft hat.

Der Apostel Johannes, der etwa 95 nach Christi schrieb, verkündete: „Kinder, es ist die letzte Stunde! Und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind jetzt viele Antichristen aufgetreten; daran erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist“ (1 Johannes 2,18). Doch Johannes behauptete keineswegs, dass die „letzten Tage“ ganz gekommen sind, wie manche behaupten. Obgleich es bereits viele Antichristen gab, machte er deutlich, dass der Antichrist erst zukünftig erscheinen werde.

Wir müssen daran denken, die Entrückung hätte jeden Moment geschehen können. Tatsächlich wachte und wartete die Urkirche damals wie heute voll eifriger Erwartung darauf, bei diesem herrlichen Ereignis in den Himmel genommen zu werden. Es gibt keine ausdrücklichen Zeichen, die uns zeigen, dass jetzt die Entrückung kommen wird. Die „Zeichen der letzten Tage“ sind nicht für die Gemeinde, sondern für ein ungläubiges Israel; nicht für die Entrückung, sondern für das Zweite Kommen. Nichts steht zwischen der Gemeinde und der „glückseligen Hoffnung“ (Titus 2,13), hochgeholt zu werden und den Bräutigam in der Luft zu treffen.

Jene Ereignisse, die Christus vorhersagte, als Er nach den Zeichen für Sein Kommen gefragt wurde, sind dazu gedacht, Israel vor der Erscheinung des Antichristen zu warnen. Auch davor, dass er nach seiner Friedensgarantie versuchen würde, Israel zu zerstören. Diese spezifischen Zeichen kündigen auch das Kommen von Israels Messias an, um es vor den angreifenden Armeen des Antichristen zu retten, ein Ereignis, das Christen als Christi zweites Kommen in Macht und Herrlichkeit bezeichnen. Da die Entrückung zuerst kommt, mögen jedoch bestimmte Zeichen, die die Nähe des Zweiten Kommens angeben, ihren Schatten weit genug im Voraus werfen, um der Gemeinde mitzuteilen, dass die Entrückung bald sein muss. Dennoch müssen wir immer, ungeachtet der Zeichen, die Entrückung jeden Moment erwarten und in dieser Erwartungshaltung leben (Matthäus 24,44; Lukas 12,35.36; Philipper 3,20; 1 Thessalonicher 1,9.10; Titus 2,13; Hebräer 9,28; 1 Johannes 3,3; Offenbarung 22,17.20).

Das Zweite Kommen zu erwarten wäre für Israel verfrüht, wenn nur ein paar der Zeichen bereits deutlich sichtbar sind. Jesus verkündete: „Also auch ihr, wenn ihr dies alles seht, so erkennt, dass er nahe vor der Türe ist [Zweites Kommen]“ (Matthäus 24,33). Israel wurde alarmiert, so dass es genau wissen kann, wann der Moment der Intervention des Messias zu seiner Rettung gekommen ist. Wie viele dieser Zeichen ihren Schatten zu der Zeit der Entrückung werfen werden kann niemand sagen. Wir wissen jedoch, dass unsere Generation die erste ist, für die überhaupt einer dieser Schatten aufgetaucht ist, und wir haben nun viele.

Die neutestamentlichen Verfasser schienen die „letzten Tage“ als eine Zeit verstanden zu haben, die mit der Himmelfahrt Christi begann und mit Seinem Zweiten Kommen den Höhepunkt erreichen wird. Diesem Ereignis würden spezifische Zeichen vorausgehen, die anzeigten, dass die Generation, die zu dieser Zeit auf Erden existiert, in den letzten der „letzten Tage“ leben würde. Es ist aufregend zu vermerken, dass keine Generation je einen soliden biblischen Grund hatte zu glauben, sie lebe in den letzten der letzten Tage, die dem Zweiten Kommen Christi vorhergehen würden – keine Generation bis zu unserer.

Auszug aus Dave Hunts Buch Countdown to the Second Coming.

Zitate

Ein Reisender in den Hochalpen wird oft von Ehrfurcht wegen ihrer staunenswerten Erhabenheit überwältigt; noch mehr trifft das zu, wenn wir die Höhen und Tiefen der Barmherzigkeit und Heiligkeit des Herrn untersuchen. „O Gott, wer ist dir gleich?“ Psalm 71,19.

—C. H. Spurgeon

 

F & A

Frage: Mein Vater misshandelte jahrelang meine Geschwister und mich…. Neulich verlangte er, wir sollten zu ihm kommen, um einen Teil unseres Erbes vorab zu erhalten. Er würde uns nicht länger als seine Kinder ansehen, wenn wir nicht auftauchten und seiner Verfügung gehorchten. Sein „Geschenk“ hatte ein paar spezielle Bedingungen, die ich für falsch hielt. Deshalb konnten ich und einige andere Geschwister nicht „gehorchen“ und lehnten das Geld ab oder schickten es zurück. Das machte ihn wütend. Wie ehre ich diesen Mann… der überhaupt kein Anzeichen von Buße zeigte… und wenn ich nicht länger sein Kind bin, wie er geschworen hat? Wie spreche ich ihn als „Vater“ oder „Papa“ jemals wieder an?

Antwort: Paulus schrieb, „Ihr Kinder, seid gehorsam euren Eltern in dem Herrn; denn das ist recht. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, das ist das erste Gebot mit einer Verheißung: damit es dir gut geht und du lange lebst auf Erden“ (Epheser 6,1-3).

Daher müssen zunächst die Kinder ihren Eltern „im Herrn gehorsam sein“. Wir mögen nicht immer fromme Eltern haben und manche ihrer Gebote mögen dem offenbarten Willen des Herrn wiedersprechen. Paulus schreibt in Römer 13,1, „Jedermann ordne sich den Obrigkeiten unter, die über ihn gesetzt sind; denn es gibt keine Obrigkeit, die nicht von Gott wäre; die bestehenden Obrigkeiten aber sind von Gott eingesetzt.“ Unsere erste Pflicht besteht darin, dem Herrn zu gehorchen, egal wie alt wir sind.

Zweitens wird uns gesagt, „Ehre deinen Vater und Mutter….“ Manche denken vielleicht, Vater oder Mutter zu ehren bedeutet, jeder Forderung zu gehorchen, die sie aussprechen. Dies ist nicht wahr, Nochmal, unsere erste Priorität ist der ausdrückliche Wille Gottes und wenn unsere irdischen Eltern dem entgegenstehen, müssen wir dem Herrn gewiss gehorchen.

Es gibt einen Unterschied zwischen einem Kind, das seinen Eltern unterstellt ist und Erwachsenen, die nicht länger mit ihren Eltern leben. „Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden {ein} Fleisch sein“ (1 Mose 2,24). Nach unserer Ansicht sind erwachsene Kinder zuerst dem Herrn gegenüber verantwortlich und stehen nicht länger unter der direkten Autorität ihrer Eltern.

Was bedeutet es, jemanden zu „ehren“? In 1 Petrus 2,17 wird uns gesagt, „Erweist jedermann Achtung, liebt die Bruderschaft, fürchtet Gott, ehrt den König!“ Gewiss schließ das „Erweist jedermann Achtung“ nicht ein, jeder Forderung, die sie machen, zuzustimmen oder ihr zu gehorchen. Es bedeutet jedoch, ehrerbietig zu sein: „Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Schmähung mit Schmähung, sondern im Gegenteil segnet, weil ihr wisst, dass ihr dazu berufen seid, Segen zu erben“ (1 Petrus 3,9).

Was sollte unsere Reaktion vor der Obrigkeit sein? Als Paulus vor dem „Hohen Rat“ war, befahl der Hohepriester den Umstehenden, ihn auf den Mund zu schlagen (Apostelgeschichte 23,2). Paulus erwiderte, „Gott wird dich schlagen, du getünchte Wand…“ (Apostelgeschichte 23,3).

Ungeachtet der Ungerechtigkeit dieses „Verfahrens“ erwiderte Paulus, als die Autorität des Hohen Priesters deutlich wurde (V. 4), „Ich wusste nicht, ihr Brüder, dass er Hoherpriester ist, denn es steht geschrieben: Über einen Obersten deines Volkes sollst du nichts Böses reden“ (V. 5). Paulus „schmähte nicht wieder“ (1 Petrus 2,23).

Als Daniels drei Freunde vor Nebukadnezar auftraten, antworteten sie fest, aber ohne zu schmähen, „Wenn es so sein soll – unser Gott, dem wir dienen, kann uns aus dem glühenden Feuerofen erretten, und er wird uns bestimmt aus deiner Hand erretten… Und auch wenn es nicht so sein soll, so wisse, o König, dass wir deinen Göttern nicht dienen und auch das goldene Bild nicht anbeten werden, das du aufgestellt hast“ (Daniel 3,17-18). Gott griff ein und der König „machte… Sadrach, Mesach und Abednego groß in der Provinz Babel“ (V. 30).

Sie fragen, wie Sie „ihn jemals wieder als ‚Vater‘ oder ‚Papa‘ ansprechen können“. Sollte die Frage nicht lauten, „wie reagiere ich nach der Schrift“?

Ungeachtet dessen, was Ihr Vater gesagt und getan hat, er bleibt Ihr Vater. Weder Sie noch er kann diese Tatsache ändern. Wenn diese „Verfügung“ jedoch bedeutet, dass es keinen weiteren Kontakt mit ihm geben wird, das liegt beim Herrn. Wer weiß wie der Herr eingreifen mag, wie Er es für Daniels drei Freunde tat? Ihre fromme Lebensführung mag vom Herrn gebraucht werden, zu überführen, Buße zu bringen und das Herz Ihres Vaters zu ändern. Und natürlich sollten sie nie aufhören, für ihn zu beten.

Frage: Einige Freunde der Siebenten-Tags Adventisten (STA) haben die so genannte „Clear Word Bible“. Etwas stimmt nicht und es sieht aus, als ob Verse verändert wurden, um ihre Lehren zu unterstützen.

Antwort: Wir stimmen ihren Bedenken über die Clear Word Bible zu. Man muss sie nicht ganz lesen um zu sehen, dass Worte hinzugefügt und Bedeutungen verändert wurden, um „deutlicher“ ihre besonderen Lehren zu unterstützen.

Zum Beispiel besagt 5 Mose 5,3 (Schlachter 2000): „Nicht mit unseren Vätern hat er diesen Bund geschlossen, sondern mit uns, die wir heute hier alle am Leben sind.“ An dieser Stelle sagt Moses, dass der Sabbattag von Gott einem mit Namen genannten Volk (den Juden) als Teil des mosaischen Gesetzes gegeben wurde. Dieser Vers klingt identisch in allen alternativen Übersetzungen, die wir konsultiert haben (NIV; NASB; ESV; NLZ, usw.).

Derselbe Vers aus der STA Paraphrase (the Clear Word Bible) lautet: „Nicht nur mit unseren Vorfahren hat Er den der Bund geschlossen, sondern mit uns und allen, die heute leben.“ Es ist klar, dass sich die Bedeutung der Stelle verändert hat. Es gibt einen Grund. Viele STA glauben, dass jene, die zuvor kamen – Abraham, Isaak Jakob und die Patriarchen – alle den Sabbat hielten. Daher änderte Jack Blance, der die Clear Word Bible produzierte, „Nicht mit unseren Vätern“ [hat er diesen Bund geschlossen] in „Nicht nur mit unseren Vorfahren hat Er den der Bund geschlossen, sondern mit uns und allen, die heute leben….“ Das ist eindeutig ein Verdrehen des Wortes Gottes.

Betrachtet 2 Mose 5,5: „Weiter sprach der Pharao: Siehe, es ist schon zuviel Volk im Land; und ihr wollt sie noch von ihren Lasten [ausruhen und] feiern lassen“ (Schlachter).

Die Clear Word Bible: „Ihr habt genug Probleme geschaffen, indem ihr sie jede Woche an eurem Sabbat ruhen lasst….“ Dem Pharao wird die Klage in den Mund gelegt, die Juden würden den Sabbat vor dem Gesetz halten! Fürwahr sagt diese Stelle nichts über das Halten des Sabbats und diese Verdrehung der Schrift nimmt dieser Stelle der Heiligen Schrift ihre Bedeutung weg. Aus dem Kontext wird deutlich, dass es der Pharao ist, der den Juden Lasten aufbürdet.

STAs haben historisch alle paar Jahrzehnte oder so einen „Reinigungsprozess“ durchlaufen. Der letzte große war in den 1980ern, wo viele Theologen, Pastoren und Mitglieder weggingen, als Ellen G. Whites Plagiat die Aufmerksamkeit auf sich zog und die Führung dennoch die Direktive herausgab, den „Geist der Prophetie“ (d.h. Ellen G. Whites Status als Prophetin) anzuerkennen und sich zu fügen.

STA Präsident Ted Wilson züchtigte in seiner Einführungspredigt jene, die keinen Wert auf den Sabbat legen und jene, die gegen den „Geist der Prophetie reden. In seiner Ansprache „Vorwärts“ (Generalkonferenz Sabbat Predigt vom 3. Juli 2010), hob er die „richtige Weise“, die Schrift zu interpretieren, hervor: „macht eure Führer, Pastoren, lokalen Gemeinden, Erzieher, [und andere] verantwortlich für den höchsten Glaubensstandard, beruhend auf einem wörtlichen Verständnis der Schrift. Verwendet wunderbare Quellen wie das Buch des Biblical Research Institute über Hermeneutik, das uns hilft, die richtige Weise, die Schrift zu interpretieren, zu kennen.“

Ferner lesen wir in Selected Messages, Book 1 (von Ellen G. White) auf Seite 170: „Überfordert nicht die Bedeutung von Sätzen in der Bibel, um etwas Seltsames hervorzubringen, was der Mode gefällt. Nehmt die Schriften, wie sie dastehen.“

Es ist ironisch, dass viele STA Lehren, wie das Investigative Gericht, nicht die Schrift nehmen, wie sie dasteht. Mit der „Clear Word“ Bibel wurde einiges verdreht, damit Verse in dieser Paraphrase zu besonderen STA Lehren besser passen.

Verteidigt den Glauben

Unser monatlicher, spezieller Artikel aus Dave Hunts Buch mit demselben Titel.

Biblische Antworten auf herausfordernde Fragen

War Jesus Christus wirklich Gott?

Frage: Der Lehrer unserer Erwachsenen Bibelklasse sagt, Jesus sei halb Gott und halb Mensch. Er beharrt darauf, Gott könne nur handeln, wenn wir beten, und wenn derjenige, für den gebetet wird, nicht geheilt wird, liege es daran, dass nicht genügend gebetet und gefastet wurde. Sind diese Vorstellungen biblisch?

Antwort: Nein. Bis das Gegenteil bewiesen werden kann, lasst uns dem Lehrer jedoch einen Vertrauensbonus geben und annehmen, er glaube, was richtig ist und kann es nur nicht richtig ausdrücken. Ja Gott ist Jesus Vater und Maria ist Seine Mutter, aber das macht Ihn nicht halb Gott und halb Mensch. Dieser Irrtum ist vergleichbar mit der römisch-katholischen Lehre, Maria sei „die Mutter Gottes“. Jesus existierte als Gott vor aller Ewigkeit und somit Äonen, bevor Maria geboren wurde. Daher ist sie offensichtlich nicht die Mutter von Jesus als Gott, sondern von dem menschlichen Leib, durch den Er in diese Welt geboren wurde.

Maria war Jungfrau, als Jesus geboren wurde. Somit wurde, wie uns die Bibel mitteilt, das Baby, das sie gebar, nicht von einem Mann empfangen, sondern vom Heiligen Geist. Es ist unmöglich für uns, voll zu verstehen, was dies bedeutet, aber wir wissen, was es nicht bedeutet. Die Jungfrauengeburt ist nicht so, wie einen irischen Vater und eine französische Mutter zu haben und deshalb halb irisch und halb französisch zu sein.

Jesus ist ganz Gott und ganz Mensch: „Gott ist geoffenbart worden im Fleisch“ (1 Timotheus 3,16), nicht halb Gott, halb geoffenbart im Fleisch. Derselbe Vers nennt dies ein „großes Geheimnis“. Jesaja nannte das von der Jungfrau geborene Kind „Immanuel“, was bedeutet „Gott [nicht halb Gott] mit uns“ (Jesaja 7,14; vergleiche Matthäus 1,23) und „starker Gott [nicht halb Gott], Ewig-Vater“ (Jesaja 9,5). Wenn dies nicht der Fall wäre, könnte Jesus nicht unser Retter sein.

Im ganzen Alten Testament sagt Gott, Er sei der einzige Retter (Jesaja 43,11; 45,15.21; Hosea 13,4). Dies muss offensichtlich wahr sein, denn Errettung ist ein unendliches Werk, und schließt wie erforderlich die volle Bezahlung der unendlichen Strafe für Sünde ein, die Gottes unendliche Gerechtigkeit erfordert – etwas, das nur Gott bewerkstelligen konnte. Damit also Jesus unser Retter sein kann, muss Er Gott sein. Paulus nannte Ihn „Gott unseren Retter“ (1 Timotheus 1,1; 2,3; Titus 1,3-4; 2,10.13; 3,4), wie auch Petrus (2 Petrus 1,1) und Judas (Vers 25).

Doch der Retter muss gleichermaßen Mensch sein, denn es ist der Mensch, der sündigt, nicht Gott. Die Strafe für Sünde wird gegen den Menschen ausgesprochen, nicht gegen Gott; deshalb muss sie durch einen Menschen bezahlt werden. Aber kein endlicher Mensch könnte diese Strafe bezahlen. Somit wurde Gott in Seiner unendlichen Liebe und Gnade durch die Jungfrauengeburt Mensch, so dass Er, als Mensch, das Gericht auf sich nehmen konnte, das wir verdienen, und damit uns die Möglichkeit der Vergebung gegeben wurde.

Jesus musste, um unser Retter zu sein, ganz Gott (Jesaja 43,11) und ganz Mensch (Römer 5,12-21) sein, kein Hybrid, der aus der Hälfte von jedem zusammengesetzt ist. Fragen sie Ihren Lehrer, ob es das ist, was er meint.

Dass Gott unsere Gebete nicht braucht, um zu handeln, ist offensichtlich. Er schaffte es, ohne unsere Gebete eine Ewigkeit zu existieren und das Universum, die Engel und die Menschheit zu erschaffen. Bestimmt veranlassten unsere Gebete nicht, dass Christus in diese Welt geboren wurde und für unsere Sünden starb. Auch sind es nicht unsere Gebete, die in ein neues Universum führen werden, obgleich uns Gott das Privileg erteilt, „Dein Reich komme“ zu beten.

Könnte Gott nur auf unsere Gebete reagierend handeln, wäre Er von uns abhängig, Seine Hände die meiste Zeit gebunden, unfähig zu tun, was nach Seiner unendlichen Weisheit und Kenntnis getan werden muss, aber was wir mit unserem begrenzten Verständnis nicht wissen oder worüber wir nicht nachdachten. Überdies könnte Er uns in Notsituationen nicht helfen, von denen wir nicht wussten, dass sie geschehen würden und über die wir somit nicht gebetet haben konnten. Die Vorstellung, Gott „könne nur handeln, wenn wir beten“, ist unbiblisch und unlogisch.

Zu sagen, es liege an zu wenig Gebet und Fasten, wenn wir nicht geheilt werden, ist gleichermaßen falsch. Diese Lehre unterstellt, wir könnten Gott veranlassen zu tun, egal für was wir beten, wenn wir lange und hart genug beten und fasten – mit anderen Worten, dass wir Ihm unseren Willen aufzwingen können. Was ist mit Gottes Willen? Das deutet auch an, es sei Gottes Wille, jeden immer zu heilen. Im Gegenteil, Er hat für uns etwas Besseres, als unser Leben endlos in diesen Leibern der Sünde aufrechtzuerhalten.

Ein Auszug aus Verteidigt den Glauben (S. 52-54, englische Ausgabe) von Dave Hunt

 

Alarmierende Nachrichten

FBI macht Änderungen, um Moslems nicht zu verletzen

CBSNews.com, 28.5.13, „FBI macht Änderungen, um Moslems nicht zu verletzen“ [Auszüge]: Das FBI hat Unterlagen aus seinen Antiterror Schulungsrichtlinien entfernt, die Moslems vielleicht verletzen.

Ein Bericht von „Judicial Watch“ zeigt, dass Materialien, die die Moslembruderschaft mit dem Terrorismus verknüpfen oder Terroristen als „junge, männliche Immigranten mit nahöstlichem Aussehen“ porträtieren, nun weg sind. Das FBI bezeichnete solche Hinweise als „im momentanen politischen Kontext ungeeignet“.

Eine unabhängige Gruppe von Experten zum Thema überprüfte die Lehrpläne des FBI zur Terrorismusbekämpfung.

Die Gruppe empfahl, die Präsentationen und Lehrpläne über den Islam aus den FBI Büros im ganzen Land zu entfernen.

(http://www.cbn.com/cbnnews/us/2013/June/FBI-Makes-Changes-to-Not-Offend-...)

[TBC: Das FBI bezeichnet solche Hinweise als „ungeeignet im momentanen politischen Kontext“. Dave Hunt schrieb im März 2003, „unsere politisch korrekte Täuschung wird in die Katastrophe führen. Das Evangelium wird tragisch von islamischen Ländern ferngehalten, weil westliche Regierungen die Wahrheit über den Islam nicht zugeben und ihm nicht entgegentreten. Bitte informieren sie sich weiter, um bei unseren Führern Protest einzulegen, für Gottes Eingreifen zu beten und für Moslems in unserem Lande Zeugen für Christus zu sein.“]

Christen schneiden in repressiven Ländern schlecht ab

OneNewsNow, 2.6.13, „Christen schneiden in einem der repressivsten Länder der Welt schlecht ab“ [Auszüge]: Eine christliche Interessenvertretung bittet um Gebet für Christen, die in einem der repressivsten Länder der Welt verfolgt werden.

Religiöse Verfolgung in Eritrea ist auf dem Höhepunkt, wie eine christliche Interessenvertretung sagt. Das Land mit 6 Milliarden Einwohnern [5,2 Mio. laut Wikipedia] liegt zwischen Sudan, Äthiopien und dem Roten Meer. Dieses Jahr wurden in dem Land beinahe 200 Christen verhaftet und es wird geschätzt, dass annähernd 1.200 Christen momentan eingesperrt sind. In der eritreischen Stadt Adi Keyh wurden im Mai 37 christliche Schüler und fünf erwachsene Männer verhaftet. Christen, die entdeckt werden, werden in Militärlagern in Schiffscontainer gesperrt.

Niemand weiß, was mit ihnen geschah, nicht einmal ihre Familien, weil es kein Gerichtsverfahren gibt“, sagt Jerry Dykstra von Open Door. „Wir bitten einfach um Ihr Gebet für die protestantischen und evangelikalen Gemeinden…. Letztes Jahr starben etwa 30 Christen in eritreischen Gefängnissen. Kirchen im Land wurden seit 2002 genau beobachtet, als die Regierung christliche Kirchen schloss, die sich nicht bei der Regierung registrierten.

Eritrea ist eines der „repressivsten, verschlossenen und unzugänglichsten Länder der Welt“ [Amnesty International].

(http://www.onenewsnow.com/persecution/2013/06/07/christians-fare-badly-i...)

Christliche Cocktails

Christian Post, 14.6.13, „Christliche Cocktails“ [Auszüge]: Gina hatte es so satt, zu verteidigen, was sie für richtig hielt. Sie hörte es wiederholt – die heutigen Streitfragen sind nicht schwarz oder weiß. Ihre Teens sagten ihr ständig, ihre Ansichten seien nicht länger Realität. Aber warum sollte sie Verhalten „tolerieren“, was früher illegal war?

Sie erhielt auch von ihrer Kanzel nicht viel Unterstützung. Sie konnte sich an keine wirkliche Predigt über sexuelle Sünde, Begierde, Lust erinnern oder wie das Leben für Christus aussah. Sie war bestimmt in genügend Gemeinden gewesen – zumindest einem Dutzend. Die Familie war der Verkäuferkarriere ihres Mannes durch das Land gefolgt – sie siedelten im Laufe von zwanzig Jahren in fünf verschiedenen Städten. Es war, als ob die Kirchen wussten, dass sie das Interesse der Leute wach halten und Kontroversen meiden mussten. Sie servierten christliche Cocktails, schmackhaft und leicht zu verdauen.

Sie erinnerte sich an eine Kirche im Mittelwesten, die nicht einmal Bibeln verwendete. Obgleich Gina ihre jede Woche mitnahm, tat es niemand anderes. Und ihre Kinder weigerten sich, da keines der anderen Kinder eine hatte. Eine Kirche bei Sacramento war wie eine Wahlkampfveranstaltung. Ein großer Bildschirm zeigte lustige Miniclips über das Leben. Dem folgte so etwas wie ein Rock Konzert, was die Kinder anscheinend liebten. Ein junger Pastor trug eine kurze, muntere Botschaft vor, und ermutigte jeden für die kommende Woche. Die Leute gingen lächelnd raus, aber die Freude war so seicht, dass sie nicht von Dauer war.

Was sie am meisten überall vermisste, wohin sie gegangen waren, war das Bibelstudium. Während Gina über die verschiedenen Gruppen von Anwesenden schaute, fragte sie sich, wie viele sich die Zeit nahmen, die Bibel während der Woche zu lesen. Sie wusste, ihre Kinder taten es nie. Wenn sie sich überhaupt die Mühe machten, zu Jugendgruppen zu gehen, gab es mehr Unterhaltung – gedacht dafür, die Kinder hereinzuziehen, aber nicht sie für das vorzubereiten, was ihnen im Leben bevorstand.

Gina wusste, ihre Kinder waren nicht dafür trainiert, den Kampf gegen die Fürstentümer aufzunehmen – und bei ihr war es nicht viel besser. Jeden Sonntag wurden die kontroversen Streitfragen, denen sie sich gegenübersahen, nicht berührt. Sie hörten honigsüße Worte, die ihnen halfen, neben dem Bösen zu existieren. Statt den Sünder zu lieben, waren sie dahin gekommen, wo sie auch die Sünde liebten.

Gina und ihr Mann konnten nicht nur die Kirche beschuldigen. Sie waren Teil des Problems gewesen und boten keine Lösung an. Gina nahm ihre Bibel. Sie las Paulus Warnung in 1 Timotheus 4,1, „Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden.“

Tatsächlich hatte ihre Familie nun eine lange Zeit christliche Cocktails getrunken – statt in Gottes Wort zu schwelgen. Sie hatten sich entschieden, in einer trunkenen Stumpfheit zu leben, und hatten Gottes Wahrheit nicht gesehen. Es war leichter, dem zuzuhören, was sie gerne mochten, aber sie hatten nicht gelernt, wirklich zu leben, wie Gott es wollte. Ernüchtert durch den Gedanken, ging Gina auf ihre Knie und betete. Da beginnt die Buße. Und die Veränderung folgt.

(http://blogs.christianpost.com/friday-tidings/christian-cocktails-16573/ )

Füße unter der Schlangenevolution weggezogen

CreationMoments.com, 14.6.13, „Füße unter der Schlangenevolution weggezogen“ [Auszug]: Es ist ziemlich interessant, dass Evolutionisten annehmen, Schlangen besaßen einst Beine und hätten sie verloren. Dies klingt ziemlich nach dem Genesisbericht von der Schlange im Garten Eden.

Evolutionisten akzeptieren offensichtlich die Geschichte der ersten Versuchung nicht. Was sie betrifft entwickelte sich die Schlange aus einem Reptil, das ursprünglich Beine hatte. Aber Evolutionisten haben immer versucht, einen entwicklungsmäßigen Vorteil für den Verlust der Beine zu finden und somit ihre Theorie zu rechtfertigen. 1973 deutete eine nicht veröffentlichte Studie an, Strumpfbandnattern bräuchten 30 Prozent weniger Energie für die Fortbewegung als wenn sie Füße hätten. Diese Studie war vorläufig und wurde nie publiziert. Aber das hielt Evolutionisten nicht davon ab zu sagen, sie hätten den Grund gefunden, warum Schlangen keine Füße hätten.

Nun hat eine gründlichere Studie an der Universität von Kalifornien in Irvine gezeigt, dass diese evolutionäre Erklärung falsch ist. Forscher haben gezeigt, Schlangen würden genauso viel Energie verbrauchen wie Geschöpfe mit gleichem Gewicht, um herumzukommen, als sie schwarze Schlanknattern mit Sauerstoffmasken ausstatteten und moderne Präzisionsinstrumente, einschließlich einer für Schlangen geeigneten Tretmühle verwandten. Der angebliche evolutionäre Vorteil, keine Beine zu haben, war im hellen Licht wissenschaftlicher Nachforschung verschwunden.

(http://www.creationmoments.com/radio/transcripts/legs-knocked-out-under-...)

Briefe

Hallo TBC,

Ich bin Christ mit Doktortitel in klinischer Psychologie. Durch Ihren Dienst (und den von Dr. und Mrs. Bobgan) bin ich sehr gesegnet worden. In den letzten zehn Jahren hat Gott mich in seiner Gnade aus dem Wein von Babylon, der die moderne Psychologie ist, herausgeführt. Ich frage beständig nach Seiner Führung, damit ich frei von diesen Irrtümern bleibe, die für den Christen fatal sind. Danke für Ihre Treue, das Wort zu predigen. KN (Email)

Lieber Mr. McMahon,

Ich wollte Sie wissen lassen, wie sehr ich mich an Ihrem „Erinnerung an Dave“ Artikel (Mai 2013) erfreute. Es gab mir wirklich einen Blick hinter die Kulissen bei jemandem, dessen Werk mich verändert und erleuchtet hat… vielen Dank! Sie sollen wissen, dass Sie täglich in meinen Gebeten sind und meine Hoffnung ist, dass Sie das großartige Werk weiterführen, das Dave begann. Dieser Dienst bedeutet mir so viel. Er ist ein Leuchtturm der Wahrheit von Gottes Wort. Ich wuchs wie Sie als Katholik auf. Das allererste Mal, als ich den Katholizismus in Frage stellte, war, als ich hörte, wie mein Vater meinen Bruder belehrte – nicht in die Kirche zu gehen sei eine Sünde und er könnte dafür in die Hölle kommen. Ich war schockiert, aber dies war erst der Anfang meiner Wendung. Die Frau und das Tier war eine großartige Informationsquelle und Bestätigung. Ich preise Gott, dass es in meine Hände kam. Bis dahin kannte ich Dave Hunt und den Berean Call nicht, aber seine und Ihre Veröffentlichungen und Zeugnisse haben mich so gestärkt, dass ich mir einfach nicht vorstellen kann, dieses Licht nicht in meinem Leben zu haben. Ich weiß, Sie werden das gute Werk fortführen und Gott rüstet Sie bereits für diese Herausforderung zu. Ich wollte Ihnen einfach danken und Sie ermutigen. Gott segne Sie alle beim Berean Call und das gute Werk, das Sie verrichten! LL (Email)

Bruder McMahon,

Ich bin 89 Jahre alt und habe Ihre Veröffentlichung viele Jahre erhalten. Ich glaube aufrichtig, dass es die beste Drucksache (nächst der Bibel) ist, um die Leser auf dem richtigen Weg zu leiten! Durch Bruder Daves Tod haben wir einen guten Ratgeber und Freund verloren, und ich werde ihn vermissen. Bitte machen Sie weiter mit dem guten Werk. Die USA braucht Sie! OJ (MI)

Hallo,

Durch den Dienst vom Berean Call bin ich zutiefst ermutigt worden… sie sollen wissen, wie dankbar ich für alles bin, was Sie tun, um die Wahrheit zu verkünden. Vor mehr als 30 Jahren, als ich noch ein junges Mädchen in einer sehr katholischen Gegend in Iowa war, wurde ich aus der Sünde und dem Katholizismus gerettet. In meiner Hauptschule waren 900 Schüler, und 11 von uns versammelten sich regelmäßig zum Gebet. Kein anderer möglicher wiedergeborener Christ in unserer Schule war uns bekannt. Als ich in meinem Glauben reifte, war ich verblüfft, wie oft die Leute vehement die Vorstellung verteidigten, „Katholiken“ seien gerettet. (Ich halte es für möglich, dass manche gerettete Leute IN einer katholischen Kirche sitzen, aber man muss sich entscheiden, ob man wirklich Katholik ist [d.h. an die Lehren der katholischen Kirche zu glauben] oder an die biblische Botschaft des Evangeliums.)

Als ich mich von denen abgrenzte, die die Katholiken verteidigten, wurde meine Isolation immer größer. Später fing ich an, über die Emerging Church zu sprechen, oftmals war ich die einzige, die öffentlich dagegen Stellung nahm. Ha! Dafür war ich nicht gemacht! Es ging mir gut, wenn ich ruhig war und ein Friedensstifter und am Rand saß. Aber ich konnte nicht ertragen, wenn falsche Lehren beständig voranschreiten, und nichts sagen, wenn alle still waren. Gott drängte mich, lauter zu werden. Ich war furchtsam und hatte niemanden, der mich weiter unterstützte. Der Herr blieb so treu und Er unterstützte mich früher und heute! Andere waren gleichermaßen gerade zur rechten Zeit da. Ich danke Dave Hunt zutiefst (und Ihnen allen), weil Sie so mutig sind und alles teilen, was sie mit uns gelernt haben. In verschiedenen Zeiten waren mir Ihre Unterlagen – als Buch oder per Internet oder Rundbrief, die einmal mehr in mein Leben kamen – so hilfreich, um mich in diesen Zeiten der Isolation aufzurichten. KD (IA)

Berean Call

Die Welt hat in Dave Hunt bestimmt einen ihrer großartigsten Verteidiger des Glaubens verloren. Mit Gewissheit kann ich sagen, dass Daves Lehren alle verwirrenden Fragen klärten, die ich über meinen Glauben hatte und mir ein besseres Verständnis von Gottes Wort gab. Ich weiß, dass Ruth und Leser des Berean Call durch die Tatsache getröstet werden, dass sich Dave jetzt seiner ewigen Belohnungen in Gegenwart seines Herrn und Heilandes erfreut. (TC, Email)

Eine Notiz von Ruth

Vor mir liegt die Zusammenstellung eines weiteren Tags, wo die Leute den Trost zum Ausdruck bringen, den sie im Dienst meines geliebten Davids in ihrem Leben liebten und schätzten. Sie sollen wissen, dass wir jede Äußerung von Liebe und Sympathie tief empfinden. Es ist in der Tat wunderbar, ein Teil von Gottes liebender Familie zu sein und sowohl am Kummer des Verlustes wie am Triumph des Auferstehungslebens teilzuhaben (2 Korinther 1,3-5).

In Liebe und Zuneigung in unseren Herrn Jesus Christus, Ruth Hunt

TBC Notizen

Die Videoserie „Überleben mit Bibel“

Wir haben ein Konzept das uns der Herr vor ein paar Jahren ans Herz legte, kürzlich gestartet. Das Ziel der Serie ist es, hauptsächlich die 20-plus, zumeist visuell ausgerichtete Generation von Gläubigen anzuziehen und sie zu ermutigen, das geschriebene Wort Gottes zu lesen. Obgleich sich die anhaltende Botschaft der Videos an alle richtet, egal wie alt sie sind, braucht die kommende, visuelle Generation jede Anregung, die wir aufbringen können, um sie in die Schrift zu bringen.

Für diese evangelikale Generation ist es unserer Ansicht nach wirklich eine Sache des „Überlebens mit der Bibel“. Bei ihnen wurde das Jünger Sein durch Unterhaltung ersetzt wurde, was bei den meisten unserer jungen Leute dazu führte, dass sie funktionell biblisch ungelehrt sind (sie haben Bibeln, sie wissen, wie man liest, aber sie tun es nicht). Dieser Zustand macht sie, sollte der Herr säumen, für den wachsenden Abfall schrecklich verletzlich, der laut Bibel stattfinden und alle Namenschristen und viele echte Gläubige verführen wird (2 Timotheus 4,3; Matthäus 24,24). Sie werden dadurch geistlich getäuscht werden und unwissentlich zu den sich in Entwicklung begriffenen Agenden beitragen, welche die Religion und das Reich des Antichristen einleiten werden.

Wir hoffen, dass die Reihe von drei bis fünfminütigen Videos jene anziehen wird, die Ermutigung für die Disziplin brauchen, ins Wort zu gehen. Das ist die schlichte aber ausschlaggebende Botschaft für unsere Zeit. Bitte beten Sie für die Entwicklung und Fruchtbarkeit des Projekts.

T.A. McMahon Executive Director

TBC Extra

Eine weitere Übersetzung: Ein weiterer Schritt weg von der Wahrheit

Ed Newby

Wir halten die Bibel für das Wort Gottes, soweit sie richtig übersetzt ist; wir halten auch das Buch Mormon für das Wort Gottes (Heiligen der Letzten Tage Glaubensartikel Nr. 8).

Obgleich ich glaube, dass die Heilige Bibel göttlich inspiriert und von Menschen geschrieben ist, bin ich nicht notwendigerweise der Ansicht, nur die 66 Bücher, die wir jetzt in unseren (protestantischen) Bibeln haben, seien die einzigen göttlich inspirierten Bücher der Antike (http://www.seedtheseries.com/blog/Intro.html)

Dallas Theological Seminary Präsident Lewis Sperry Chafer (1871-1952) drückte es so aus: „Jede Häresie ist entweder die Bibel plus oder die Bibel minus.“ Die obigen Zitate sind Beispiele für Hinzufügungen zum Wort Gottes. Im Falle der Mormonen, widerspricht die Bibel ausdrücklich den LDS Lehren. Folglich und nicht überraschend ist in jenen Versen (laut LDS Kirche) die Bibel „nicht richtig übersetzt“.

Das zweite Zitat des Nephilim Lehrers Rob Skiba ist tatsächlich ein Eingeständnis, dass seine Sicht der „Söhne Gottes“ in 1 Mose 6 von der Bibel alleine nicht unterstützt wird. Deshalb verwendet er zusätzlich zur Bibel Apokryphen Bücher, um seine Sache zu unterstützen, um die von der Schrift gelassene „Lücke“ zu füllen. Obgleich neutestamentliche Autoren in wenigen Fällen auf Apokryphenbücher hinweisen, hat man keine Gewissheit, die heute verfügbaren seien dieselben wie zu der Zeit, als sie zitiert wurden.

Ein weiteres Beispiel des „Hinzufügens“ zur Schrift sieht man heute in der Explosion der Bibelübersetzungen und Paraphrasen. Von der „Queen James Version“, die von Homosexuellen veröffentlicht wurde, bis zur Passion Translation sieht man die „Agenda“ deutlich.

Der frühere Missionar und heutige New Apostolic Reformation (NAR) Pastor Brian Simmons produziert gerade die Passion Translation (PT). Sie verdreht die Schrift so unverhohlen wie Eugene Petersons The Message. Die bisher übersetzten Teile liefern umfangreiches Beweismaterial für sein Verlangens, die Schrift zu ändern, damit diese die Dogmatik Lehre von NAR unterstützt.

Nicht unerwartet wurde seine Übersetzung von NAR Führern wie Dr. Che Ahn, Seniorpastor in der Harvest Rock Church, Pasadena, CA, unterstützt: „Brian Simmons ist ein brillanter Mann, der neue Offenbarung und Einsicht in die tiefere Bedeutung der Schrift erhielt….“ Oder Katherine Ronala, Seniorgeistliche in der Glory City Church, Brisbane, Australien: „Ich bete dafür, dass das Feuer Gottes bei dir einen frischen Hunger wachwerden lässt, wenn du diese Heiligen Werke liest. Durch eine Lebensändernde Begegnung mit Gott wurde Brian beauftragt, diese Übersetzung anzufertigen und ich glaube, dass durch seinen Dienst eine Anteilgabe für Begegnungen mit dem Heiligen Geist freigesetzt wird“ [unsere Hervorhebung].

Simmons wurde „beauftragt“, diese Übersetzung anzufertigen? Simmons behauptete, „die Salbung“ des Herrn zu haben, und verzichtete auf die Manuskripte, die frühere Übersetzer verwendeten und entschied sich für aramäische Versionen, die frühestens aus dem fünften Jahrhundert datieren. Folglich läuft der Wortlaut vieler Verse denen vom Griechischen abgeleiteten zuwider.

Simmons schreibt: „Jahrhundertelang wurde geglaubt, das Neue Testament sei zuerst auf Griechisch geschrieben worden. [Aber] einige Gelehrten neigen nun vermehrt zu der Ansicht, aramäische und hebräische Texte des Neuen Testamentes seien die Originalmanuskripte und viele der griechischen Texte Kopien und eine zweite Generation aus den Originalen! Dies ändert Übersetzungskonzepte radikal und wird in vielen neuen Übersetzungen des Neuen Testamentes münden, die auf dem Aramäischen beruhen“ [Auszug aus der „Einleitung des Übersetzers“ von Letters from Heaven by the Apostle Paul, Simmons vierte Ausgabe von The Passion Translation.] Allerdings sagt er nicht, wer jene Gelehrten sind.

Ferner scheint Simmons die Meinung einiger Hebrew Root [hebräischer Ursprung] Lehrer wiederzugeben – eine Ansicht, für die es keinen Beweis gibt. Es gibt Fragmente von neutestamentlichen Manuskripten aus dem zweiten Jahrhundert, geschrieben in Griechisch. Und in jüngerer Zeit wurde ein griechisches Fragment vom Markusevangelium aus dem ersten Jahrhundert gefunden.

Simmons vertraut auf die aramäische Übersetzung. Aber die Leser der Briefe Paulus sprachen nicht aramäisch. Die Sprache in Rom, Griechenland und dem westlichen Kleinasien war griechisch. Paulus hat ihnen natürlich auf Griechisch geschrieben.

Die ältesten aramäischen Bibelmanuskripte sind in einem anderen Dialekt geschrieben als dem Aramäischen, das Jesus und seine Jünger in Galiläa sprachen.

Wie schon lange gesagt wurde, haben auch die synoptischen Evangelien „große Gemeinsamkeiten im Griechischen“ (zum Beispiel Gemeinsamkeiten zwischen Matthäus und Markus). Das bedeutet schlicht, manche Verfasser der Evangelien waren vertraut mit anderen Evangelien, die bereits auf Griechisch geschrieben waren.

Was die PT betrifft, ist es lehrreich, was ein anderer Kommentator vermerkt: „Ich muss erwähnen, dass sogar jene Verse, die er angeblich aus dem Griechischen übersetzt, immer noch drastisch anders sind“ (http://www.spiritoferror.org/2013/05/a-new-nar-bible-part-3-wheres-the-m...). Aufgrund der menschlichen Voreingenommenheit von Simmons, die dieses Werk treibt, sind sie anders,

Bedenken sie seine Übersetzung von Galater 6,6. Die KJV sagt, „Let him that is taught in the word communicate unto him that teacheth in all good things.“ [Schlachter 2000 „Wer im Wort unterrichtet wird, der gebe dem, der ihn unterrichtet, Anteil an allen Gütern!“] „Communicate“ bedeutet materielle Güter mit denen zu teilen (wie in anderen englischen Übersetzungen übersetzt), die das Wort Gottes lehren. Nun der Vergleich mit der Passion Translation:

Und wer im Wort unterrichtet wird, wird eine Anteilgabe von seinem Lehrer erhalten; es findet eine Übertragung von Salbung zwischen ihnen statt.

Die Bedeutung, die Simmons gibt, unterstützt die NAR Lehre bezüglich der „Salbung“, hat aber nichts mit dem zu tun, was der Vers sagt. Wieder sehen wir, wie sich Simmons NAR Voreingenommenheit auf seine Übersetzung überträgt.

Sogar der Gruß Paulus an die Philipper wird durch Simmons verdorben. Die KJV besagt, „Grace be unto you, and peace, from God our Father, and from the Lord Jesus Christ“ [Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!] (Philipper 1,2). In der PT wird Paulus Gruß zu:

Wir verfügen über euer Leben den Segen göttlicher Gnade und übernatürlichen Friedens, der von Gott, unserem wunderbaren Vater und unserem gesalbten Messias, dem Herrn Jesus fließt.

Inspiriert durch positives Bekenntnis fürchten sich NAR Leute nicht, „Verfügungen“ zu erlassen, weil sie annehmen, für Gott oder an Seiner Stelle zu reden. Simmons fügt der Schrift hinzu und weicht von ihr ab und verfälscht vor allem Gottes Wort seiner Bewegung zuliebe. Wie vermerkt, tun dies auch die LDS und andere Gruppen.

Eine entscheidende Stelle für gefährliche Zeiten (2 Timotheus 3,1-9) ist 2 Timotheus 4,2-4. Die KJV wie die Schlachter 2000 ermahnen „Verkündige das Wort, tritt dafür ein, es sei gelegen oder ungelegen; überführe, tadle, ermahne mit aller Langmut und Belehrung! Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden.“ Lehre oder Belehrung kommt in dieser Stelle zweimal vor.

Das Argument der Stelle und der Schutz für die Schafe fehlen in der PT.

Verkündige das Wort Gottes und gib nie auf! Ergreife die Gelegenheit und predige, wenn es passend oder unpassend ist mit aller Ausgießung des Geistes – mit Weisheit und Geduld, während du die Leute unterrichtest und belehrst. Denn die Zeit wird kommen, wenn sie den heilenden Worten nicht länger zuhören und auf sie reagieren, sondern weil sie selbstsüchtig und stolz sind, werden sie sich Lehrer mit beschwichtigenden Worten suchen, die sich an ihren Wünschen ausrichten, und die bloß sagen, was sie hören wollen. Sie werden ihre Ohren für die Wahrheit verschließen und nichts als Fabeln und Märchen glauben. [unsere Hervorhebung]

Das Buch der Sprüche ist ein Buch der Weisheit. Die PT nimmt ein Großteil dieser Weisheit weg. Betrachtet nur einen Vers – Sprüche 1,7:

Wie also erwirbt ein Mensch das Wesen der Weisheit? Man fängt mit Gott an, denn die ersten Strahlen des Offenbarungslichtes kommen von Ihm. Vertraue Ihm und lebe voll Ehrfurcht und Anbetung für Ihn! Die Leichtfertigen werden nie aufhören, dies zu tun, denn sie verschmähen wahre Weisheit und Kenntnis.

Tatsächlich sagt uns Sprüche 1,7 folgendes: „Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis; nur Toren verachten Weisheit und Zucht!“ Wie A.W. Tozer erklärt, „niemand kann die wahre Gnade Gottes kennen, der nicht zuerst die Furcht vor Gott gekannt hat.“

In Psalm 119,105 teilt uns der inspirierte Verfasser der Schrift mit: „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“ Die Passion Translation trägt viel dazu bei, dieses Licht zu verdunkeln und abzuschalten.

Vorgestellte Buchauszüge

„Wiederherstellung“ von Eingeborenenspiritualität tritt in Erscheinung

Auszug aus Muddy Waters: An Insider’s View of North American Native Spirituality von Nanci Des Gerlaise [Schlammwasser: Meinung eines Insiders über nordamerikanische Eingeborenenspiritualität]

Leute, die Eingeborenenspiritualität praktizieren, mögen vielleicht glauben, sie praktizierten eine vollkommen einzigartige Form von Spiritualität, die in ihnen entspringt, könnten aber nicht weiter von der Wahrheit weg sein. Eingeborenenspiritualität ist nur Teil einer riesigen Bewegung, die eine Paradigmenverschiebung in unserer heutigen Kultur weg vom biblischen Christentum verursacht, und es durch eine alles umfassende, interspirituelle globale Religion ersetzt, die sich stark auf mystische Praktiken verlässt. Daraus entsteht ein „Christentum“, das überhaupt keine Ähnlichkeit zum biblischen Christentum hat.

Als Teil dieser massiven, globalen Verschiebung erkunden viele amerikanische Ureinwohner oder Stämme der Ersten Nationen die Erneuerung ihrer alten, spirituellen Überlieferungen und führen ererbte und mystische Praktiken wieder ein. Eingeborene, welche diesem Bestreben nachgehen, sehen dies als eine Gelegenheit, der vergessenen und einst verfolgten amerikanischen Eingeborenenreligion Anerkennung zu verschaffen. Sie erkennen nicht, dass sie tatsächlich an einer Massentäuschung teilnehmen, die sich vor der Rückkehr Christi auf der ganzen Welt ausbreitet.

Richard Twiss [nun verstorben], von dem Stamm der Sioux Lakota, ist auf der Suche nach dieser Erneuerung oder Erweckung unter den Eingeborenenleuten. In seinem Buch One Church, Many Tribes, erklärt Twiss:

Dies ist eine Übergangszeit im Dienst bei den Eingeborenen Gläubigen auf der ganzen Welt – eine Zeit der Erkundung und aufrichtigen Nachfrage beim Herrn hinsichtlich neuer Perspektiven und Ansätze für den Eingeborenendienst. Auf der ganzen Welt tritt kulturelle Identität unter eingeborenen Christen als entscheidende Dynamik in diesem auftretenden neuen Eingeborenendienst Paradigma und dieser spirituellen Erweckung hervor. (Betonung hinzugefügt)

Twiss sagt weiter:

Christen ziehen die Verwendung von Trommeln, Kürbissen, Rasseln und Tänzen eingeborener Amerikaner als legitime Ausdrucksweisen frommen Glaubens in Betracht. Im nächsten Jahrzehnt oder so wird diese Kontroverse ebenfalls nachlassen und wir werden indigene Klänge und Bewegungen zur glorreichen Anbetung von Jesus Christus in Gottesdiensten quer über das Land hören und sehen. Tatsächlich bricht dieser Tag bereits an. (Betonung hinzugefügt)

Während aber viele eingeborenen amerikanischen Christen wie Twiss nach einer bedeutenden, spirituellen Erweckung innerhalb der First Nations und Native American Gruppen suchen – vor allem, indem sie kulturelle Praktiken ihrer Eingeborenenspiritualität ins Christentum integrieren – baut genau unter ihrer Nase eine massive, weltweite Täuschung, hervorgebracht von Satan, die Eingeborenenspiritualität in ihren Plan ein und prescht voran, um letztendlich die Reinheit der Evangeliums Botschaft im Stich zu lassen.

In die Gesellschaft integriert

Eingeborenenspiritualität wird in die gegenwärtige Kultur in populäre Formen der Interspiritualität integriert, wie Göttinnen Verehrung in staatlichen Schulen… als Teil der Multikulturalität; überall in der Umweltbewegung; und im Werk prominenter Politiker wie dem früheren Vizepräsidenten Al Gore. Sogar die Filme Pocahontas und Der mit dem Wolf tanzt haben der Hauptkultur einen „Schnellkurs in Eingeborenenspiritualität“ gegeben. Zum Teil als Überkompensierung für sehr reale Ungerechtigkeiten, die gegen die eingeborenen Amerikaner begangen wurden, wurde die Eingeborenenspiritualität politisch korrekt, da das traditionelle, biblische Christentum auf dem Weg ist, sehr rasch politisch inkorrekt zu werden. Leider wird dabei das Evangelium, das „Gottes Kraft zur Errettung“ ist (Römer 1,16), zur Seite gedrängt wird, als ob es schuld daran wäre – was zahllose Leute – sowohl Eingeborene wie nicht Eingeborene Amerikaner – ohne die sichere Hoffnung belässt, die nur durch die Kenntnis Christi kommt.

Eingeborenenspiritualität und Katholizismus – „passen natürlich zusammen“

Die katholische Kirche hat sich in die Reihen derer eingereiht, die die Eingeborenenspiritualität umarmen. In einem Artikel im November 2006 im Western Catholic Reporter mit dem Titel „Katholische Schulen schaffen für Eingeborenenspiritualität Platz“, sagt der Rektor der Ben Calf Robe Catholic School in Alberta [Kanada], die Schule, bestehend aus 200 eingeborenen Kindern, „verbinde die Lehren und Evangelien der katholischen Kirche mit den zahlreichen Aspekten der Eingeborenenspiritualität“. Der Artikel erklärt:

Es gibt vier heilige Trommeln in der Schule und etwa 60 Trommler. Trommeln ist der heilige Herzschlag von Mutter Erde, sagte Richardson. „Wenn man auf die Trommeln schlägt, glauben wir, dass alle die Gebete der Kinder zu Gott hochgehoben werden.“ …Bei ihren monatlichen, liturgischen Feiern verwendet die Schule den katholischen Ritus, aber sie bringen Eingeborenenspiritualität durch das Smudging [okkulte Reinigungszeremonie mittels Kräutern und Rauch] und der Gebete an den Schöpfer herein.

Der Rektor sagt… die „Ähnlichkeiten zwischen dem Katholizismus und den Traditionen und Abläufen der Eingeborenen sind augenscheinlich“. Er ergänzt, „Wir glauben, die Spiritualität im Katholizismus und bei den Eingeborenen ist gleich…. Wir sehen nicht, dass eine bedeutender ist und wir sehen sie nicht als verschlungen an. Wir sehen, wie sie manchmal überlappen.“

In einem Artikel in News of the Northwest Jesuits sagt ein Montana Jesuitennovize, er habe „eine schöne Verbindung zwischen der katholischen und Eingeborenenspiritualität“ gefunden, und findet „neues Licht“ in der Schwitzhütte. Der Artikel beschreibt, was sich bei einer Schwitzhüttenzeremonie ereignet:

Der Raum ist schließlich brechend voll mit Nakoda und White Clay Stammmitgliedern jeden Alters, die den vor Ehrfurcht ergriffenen jesuitischen Gast umgeben. Drei junge Männer bringen Steine vom lodernden Feuer draußen und lassen sie in eine Grube fallen. Der heilige Mann – den Hermann als ganz Indianer und ganz katholisch beschreibt – macht seine Taschenlampe aus und fängt an, auf die glühenden Steine Wasser zu spritzen und Bisongras zu schleudern. Rote Funken tanzen, und erleuchten zeitweilig die vielen Eingeborenengesichter. Die Leute singen heilige Lieder in ihrer Muttersprache, rufen ihre Stammesheiligen, die Ahnen an.

Umarmt vom etablierten Christentum

In der evangelikalen / protestantischen Kirche, taucht Eingeborenenspiritualität die ganze Zeit mehr und mehr auf. Die Mennonitische Kirche Kanada bietet zum Beispiel ein Medizinrad Poster auf ihrer Resource Center Webseite an. Es besagt:

Dieses Poster ist ein Mittel, um in Harmonie mit Gott, miteinander und der Schöpfung zu leben. Es ist Teil des Reaching Up to God our Creator Werkzeugkastens, der den gemeinsamen Grund der Heiligen Lehren der Ureinwohner und der Bibel hervorhebt, in der Hoffnung, Respekt und Verständnis zwischen Gemeinschaften der Ur- und Nicht-Ureinwohner zu fördern.

Auf der Webseite der Mennonitischen Kirche Kanada findet sich auch eine Broschüre mit dem Titel Teachings of the Sacred Tree, „um die Heiligen Lehren der Eingeborenen über den Heiligen Baum und der Verwendung von Bäumen in der Bibel zu vergleichen“. Die Seite bietet auch mehrere Materialien des eingeborenen Amerikaners Richard Twiss an, einem Führer des Indigenous People’s Movement (IPM), wie auch mehrere andere Materialien über Eingeborenenspiritualität, die Emerging Church und den kontemplativen Mystizismus.

Die ELCA (Evangelical Lutheran Church in America) ist eine weitere protestantische Denomination, die die Eingeborenenspiritualität umarmt. Im Lutheran Woman Today Magazin schrieb dies der Präsident einer lutherischen theologischen Hochschule in einem Artikel mit dem Titel „Dream Catchers: The ELCA Commission for Women“:

Neben dem Bett meiner Tochter im Teenageralter hängt ein Traumfänger, einem der vielen Schätze der amerikanischen Eingeborenenkultur. Nach der Legende filtriert der Traumfänger Träume und sendet die Guten zum Schläfer und fängt die Schlechten, bis sie sich beim ersten Licht der Morgendämmerung verflüchtigen. Ich danke Gott für die vergangenen 15 Jahre der Geschichte, in der die Kommission für Frauen der Evangelical Lutheran Church in America ein Traumfänger für Abertausende in unserer Kirche und darüber hinaus war.

Im ganzen Internet findet man Beispiele von etablierten christlichen Gruppen und Denominationen, die die Eingeborenenspiritualität integrieren. Medizinräder, Kreise, Traumfänger, Schwitzhütten und Schamanismus – es ist alles dort.

Beten in (gefährlichen) Kreisen

2011 wurde ein Buch mit dem Titel The Circle Maker: Praying Circles Around Your Biggest Dreams and Greatest Fears vom Emerging Church Pastor Mark Batterson veröffentlicht. Batterson sagt, sein Buch sei von einem legendären jüdischen Weisen inspiriert, Honi, dem Kreiszeichner. Wenn wir Kreise um wichtige Dinge in unserem Leben einschließlich unserer Gebete ziehen, so die Prämisse des Buches, werden wir beträchtlichen Segen erhalten. In der Legende von Honi, 1 vor Christus, litt das Land unter einer Dürre. Im Auszug unten sagt Batterson:

Mit einer sechs Fuß Stange in seiner Hand fing Honi an, sich wie ein Zirkel zu drehen. Seine Kreisbewegung war rhythmisch und methodisch. Neunzig Grad, Hundertachtzig Grad, Zweihundertsiebzig Grad. Dreihundertsechzig Grad. Er schaute nie hoch, während die Menge zuschaute. Nach gefühlten Stunden, die nur Sekunden waren, stand Honi im Kreis, den er gezogen hatte.

Natürlich regnete es und Batterson fuhr fort: „Der Kreis, den er im Sand zog, wurde zum heiligen Symbol.“ In seinem Buch hat Batterson das „Kreisziehen“ in eine Praxis und ein Ritual verwandelt… die angeblich bedeutende Ergebnisse für das eigene Leben bringen werden.

Während Batterson in seinem Buch nicht über Eingeborenenspiritualität redet, konditioniert sein „Kreisziehen“… Christen dazu, Eingeborenenspiritualität bereitwilliger zu akzeptieren, ob Batterson es beabsichtigte oder nicht. Alles bei der Eingeborenenspiritualität wird in Kreisen getan, weil [Eingeborene glauben], die Macht der Welt wirke in Kreisen. Weil Mond, Sonne und Erde alle rund sind, ist es so, dass alle Kreise wie auch ihr symbolischer Ausdruck spirituelle Energie anziehen Der Kreis, der dem Medizinrad entspricht, ist eine Integration von Energie und Materie, wie auch von Geist und Mensch, um ein größeres, spirituelles Verständnis und Schöpfung zu erreichen. Einige Segmente der Eingeborenenspiritualität, die Kreise einbeziehen, sind: Rundtänze, Redekreise, Pfeifenzeremonien, Trommeln, vier Quadranten (Norden, Süden, Osten und Westen), Jahreszeiten und das Leben des Menschen.

Emerging Church, New Age und Eingeborenenspiritualität

Die Emerging Church, die zu der neuen, postmodernen Generation auf relevantere Weise als das traditionelle Christentum [angeblich die Hände ausstreckt]… ist ein Versuch im großen Stil, durch mystische Praktiken alle Religionen gegen das biblische Christentum zu vereinen.

Richard Twiss spricht über „Heilen der Zerwürfnisse“ zwischen Eingeborenen und Angelsachsen, Demokraten und Republikanern, Männern und Frauen, Reich und Arm, usw. und bekräftigt, wie wir „alle uns an der Heilung unserer Nation [Amerika] beteiligen können.“ Aber das Heilen der Nationen (Amerika, Kanada, oder sonst einem Teil der Welt) wird nicht vor der Wiederkunft Christi geschehen. Die Lehre, wir könnten aus eigener Kraft das Reich Gottes auf Erden einleiten… ist häretisch. Unser Fokus als Eingeborene oder Nichteingeborene Christen muss es sein, das Evangelium nach der Heiligen Schrift zu predigen. Wir sollen nicht die Erde, sondern die Seelen von Männern, Frauen und Kindern retten.

Wenn Twiss uns sagt, „stellt euch vor, eingeborene Gläubige erfreuen sich des wohlriechenden Aromas von brennendem Salbei, Bisongras oder Zeder“ oder „Smudging“, so glaube ich, führt er viele in die Irre. Galater 3,28 sagt uns, „Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle {einer} in Christus Jesus.“ Mit anderen Worten, unser Fokus als wiedergeborene Gläubige liegt nicht im Praktizieren von Ritualen aus den Kulturen, in die wir geboren wurden. Wir sind Wiedergeborene in eine brandneue Kultur – Gottes Kultur. Die eine „Kultur“, die Gott der ganzen Menschheit geschenkt hat, ist das Evangelium; es ist das eine Erbe, das uns von Gott überliefert wurde, doch wir zerstören es heute: „Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden“ (2 Korinther 5,17).

Bei der Emergent Village Theological Conference 2010 erklärte ein Blog zum Ereignis:

Richard Twiss… fing an, indem er uns mit Salbei Weihrauch segnete und ein Mitglied seines Teams einen heilenden Tanz vorführte…. Zuerst lehnte er seine Erziehung in einer Reservation ab, um dann sein Erbe wieder zu entdecken und die Weißen zu hassen, dann kam er durch evangelikale Gemeinden zu Christus, und wanderte wieder von seinem Erbe weg, um danach seine Eingeborenenkultur wiederzuentdecken und sie in seinen Glauben zu integrieren.

Die Emerging Church passt gut zur Eingeborenenspiritualität und dem Katholizismus. Ikonen, Weihrauch und Erdbasierte Spiritualität, das Reich Gottes hereingeleiten, und Heilung für die Erde durch ökumenische Einheit, Mantras und skandierender Gesang – all dies sind Elemente, die sie gemeinsam haben.

In One Church, Many Tribes klingt Richard Twiss wie Rob Bell, einem Führer in der Emerging Church. Twiss redet darüber, die Barrieren zwischen dem „Heiligen“ und dem „Weltlichen“ zu entfernen. Er sagt, „Eingeborene haben keine gespaltene Sichtweise der Realität“. Bei Bells nationaler Tour, Everything is Spiritual, sagt Bell seinen Zuhörern, Gott sei in Allem und keine Lücke existiere zwischen dem Weltlichen und dem Spirituellen. Twiss sagt „westliche Christen mühten sich mit… einem dualistischen Glauben ab“. Ob Twiss es erkennt oder nicht, er beschreibt einen Kerngesichtspunkt des New Age und Okkultismus, wo das Säkulare (das Fleisch oder der fleischliche Mensch) und das Spirituelle (Gott) eins sind. Der christliche Autor Ray Yungen zeigt in seinem Buch Time of Departing [Siehe TBC Store] die Feinheiten, die es beim Überbrücken der Lücke zwischen dem Weltlichen und dem Spirituellen (d.h. Mensch und Gott) gibt.

Satan versucht nicht einfach, Leute auf die dunkle Seite eines Konfliktes zwischen Gut und Böse zu ziehen. Tatsächlich versucht er, die Lücke zwischen sich und Gott, zwischen Gut und Böse überhaupt zu beseitigen. Wenn wir diesen Ansatz verstehen, hilft es uns zu erkennen, warum… Jack Canfield sagte, er fühle Gott durch alle Dinge fließen…. Solch ein Gedankengang deutet an, Gott habe Seine Herrlichkeit der ganzen Schöpfung gegeben; da Satan Teil der Schöpfung ist, hat er deshalb auch Anteil an diesem Ruhm und ist somit „wie der Allerhöchste“…. Wenn diese Alles-ist-eins Sichtweise wahr wäre, dann würde die Rettung durch einen Erlöser unnötig werden und der Tod Jesu am Kreuz würde insgesamt vergeblich und sinnlos gemacht werden.

Die Eingeborenen Sichtweise, die behauptet, es gebe keine Spaltung zwischen dem Weltlichen und dem Spirituellen, läuft dem entgegen, was die Bibel über die elende Fleischlichkeit des Menschen sagt. Gott ist so heilig und so rein, dass er auf solche Sündhaftigkeit nicht einmal blicken kann…. Der Plan der Emerging Church besteht darin, die Erde „heilen“ zu wollen, indem ein globales, alles umfassendes Reich Gottes hereingebracht wird…. Das Problem mit einem alles umfassenden „Reich“ ist, dass es keinen Platz für einen Retter gibt, der verkündet, es gebe nur einen Weg zum Himmel. Ein sehr populärer Verfechter der New Age / Neue Spiritualität, der glaubt, der Mensch stehe an der Schwelle der Erleuchtung und Heilung der Erde, sagt dieses:

Es wird nie dagewesenen Mut erfordern, im großen Stil. Man muss etwas in den Annalen der menschlichen Geschichte praktisch Unbekanntes tun…. Vielleicht müssen sie ihre heiligsten Ansichten aufgeben…. Lasst mich etwas klarstellen. Die Ära des Einzelnen Retters ist vorbei. Wir brauchen gemeinsames Vorgehen, vereinte Kräfte, kollektive Mitgestaltung. (Hervorhebung hinzugefügt)

[Kommentar: Biblische Führung unter Eingeborenenstämmen existiert.]

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.

Kontakt: wolfgang.hemmerling@freenet.de