THE BEREAN CALL

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Dezember 2013

Das Geheimnis biblischer Selbstbesserung – Teil Zwei

T.A. McMahon

Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein; sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen; und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist, damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen, daß Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters. – Philipper 2,5-11

Jeder will sich verbessern, wie wir in Teil 1 dieser Reihe vermerkt haben, ob es die eigene Lage, Verfassung, das Image oder sonst was ist, wodurch man seiner Ansicht nach glücklicher wird. Die Welt versucht auf vielfältige Weisen, dieses Ziel zu erreichen, aber ihre Erfolge sind selten und im besten Falle kurzlebig.

Der biblische Ansatz hat auf der anderen Seite die zeitliche Verbesserung und ewige Ergebnisse zum Ziel. In Seinen Schriften hat Gott der Menschheit Anweisungen gegeben, die ihre Umstände auf Erden enorm verbessern, und sie auch für die kommenden ewigen Belohnungen vorbereiten. Als unser Schöpfer kennt Gott alleine jeden Aspekt jedes Menschen, von den winzigsten Teilen unserer Körper bis zu jedem Gedanken, den wir denken. Mit anderen Worten, es gibt nichts, was Gott nicht über uns weiß. Während wir mit Situationen und Umständen zu tun haben, die auf uns zukommen, können wir deshalb nichts Besseres tun, als uns dem Einen zuzuwenden, der uns am besten kennt.

Laut Handbuch des Herstellers (der Bibel) wurden die ersten Menschen, Adam und Eva, perfekt erschaffen, gehorchten dann Gott nicht, was ihr Wesen verdarb und folglich das Wesen ihrer Nachkommen (Römer 5,12). Ihre Sünde beeinflusste ihre Beziehung mit Gott, trennte sie und die ganze Menschheit geistlich und physisch von Ihm für alle Ewigkeit (Römer 3,23; 2 Thessalonicher 1,7-9). Doch Gott sandte in Seiner Barmherzigkeit Jesus, um die unendliche Strafe zu bezahlen, die erforderlich war, damit die Menschheit mit Ihm versöhnt würde. Das Opfer unseres Herrn stellte Gottes perfekte Gerechtigkeit zufrieden und bahnte den Weg für alle, die im Glauben die Bezahlung Christi für sie annehmen, um die Gabe des ewigen Lebens zu empfangen (Römer 6,23).

Wer sein Vertrauen auf Christus setzt, wird geistlich wiedergeboren. Seine Natur ist verändert worden, von der Knechtschaft der Sünde und unter Gottes Verdammnis stehend zu einer, die Gott gehört und nicht länger von Sünde kontrolliert wird. Ein wiedergeborener Christ behält noch seine alte Natur und kann daher noch sündigen, aber seine neue Natur befähigt ihn, das Sündigen bleiben zu lassen. Obgleich seine Sünden – der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – von unserem Heiland Jesus Christus vollkommen bezahlt wurden, womit seine ewige Bestimmung gesichert ist, haben alle Sünden, die er dennoch begeht, immer noch zeitliche Folgen. Sie beeinflussen seine Beziehung zum Herrn, die Gebetserhörung und seine Beziehungen zu anderen nachteilig. Er wird ernten, was er gesät hat, die schlimmen Auswirkungen unmoralischer Aktivitäten erfahren, die Strafen bezahlen müssen, wenn er Zivilrecht bricht, und so weiter.

Jene Folgen können vermieden werden, wenn man einfach den Anweisungen in Gottes Wort gehorcht. Das ist das „Geheimnis“ für biblische Selbstbesserung, das, wie ich im ersten Teil dieser Reihe erwähnte, nur in dem Sinne ein Geheimnis ist, dass zu wenige Christen ihre Bibeln gut genug kennen, um sich der Anweisungen der Schrift bewusst zu sein. Sogar wenn ein Gläubiger willens ist, Gott zu gehorchen, kann er nicht tun, was Gott wünscht, wenn er Seine Anweisungen nicht kennt.

Das bringt uns zur ersten Notwendigkeit biblischer Selbstbesserung: Wir müssen wissen, was Gott sagt und das kann sich nur ergeben, wenn wir Sein Wort sorgfältig lesen. Die Gewohnheit, die Schrift täglich zu lesen ist nicht nur die beste, die ein Gläubiger haben kann – sie ist entscheidend, um ein fruchtbares Leben in Christus zu haben und in der Beziehung zum Herrn zu reifen.

Biblische Selbstbesserung ist, wie wir vermerkt haben, dem Weg völlig entgegengesetzt, wie die Welt mit der Verbesserung des „Selbst“ umgeht, und wie sie das „Selbst“ versteht. Die Welt sieht das „Selbst“ als grundsätzlich gut an; es muss hoch geschätzt werden und eine herausragende Stelle bei den eigenen Unterfangen einnehmen; laut manchen Religionen und Psychotherapien muss es über alles geliebt und sogar vergöttert werden. Im Gegensatz dazu hält die Bibel das „Selbst“ für das Hauptproblem der Menschheit, für grundsätzlich böse und beständig voreingenommen gegenüber der Person selbst. Sogar unter Gläubigen ist es das größte Hindernis, ein Leben in der Nachfolge Jesu zu leben, worum es beim Christentum vor allem geht. In Matthäus 16,24 verkündete Jesus Seinen Jüngern: „Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach!“ Nichts und niemand darf vor unserem Herrn kommen. Überdies sollen Gläubige andere vor sich selbst berücksichtigen. Das lehrt die Bibel, und wenn wir tun, was sie lehrt, wird unser zeitliches Leben, ob als Individuum, Familie oder Gemeinde, verwandelt, weil wir uns dem Herrn nahen.

Beim biblischen Christentum dreht sich alles um Selbstlosigkeit. Es geht darum, „auf andere gerichtet“ zu sein, andere an erste Stelle zu setzen. Jesus erläuterte und lehrte das: „Unter euch aber soll es nicht so sein; sondern wer unter euch groß werden will, der sei euer Diener, und wer unter euch der Erste sein will, der sei euer Knecht, gleichwie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.“ „Und er setzte sich und rief die Zwölf und sprach zu ihnen: Wenn jemand der Erste sein will, so sei er von allen der Letzte und aller Diener!“ (Matthäus 20,26-28; Markus 9,35).

Das Opfer unseres Retters für uns am Kreuz war der höchste Akt selbstloser Liebe, wie Charles Wesley in seinem Kirchenlied feststellte: „Erstaunliche Liebe! Wie kann es sein, dass du mein Gott für mich sterben solltest?“ Jesus bezahlte nicht nur ein unermessliches Lösegeld für unsere Errettung; Er gab uns auch ein Gebot, das Seine opfernde Liebe in unserer Beziehung zu anderen reflektierte: „Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, gleichwie ich euch geliebt habe. Größere Liebe hat niemand als die, dass einer sein Leben lässt für seine Freunde“ (Johannes 15,12-13).

Zu oft denken wir an erstaunliche Handlungen wie den Opfertod für einen anderen, und verpassen die täglichen Gelegenheiten, wo wir Selbstlosigkeit zeigen müssen. Jesus gab uns solch ein Beispiel, als Er die Füße Seiner Jünger wusch: „Nachdem er nun ihre Füße gewaschen und sein Obergewand angezogen hatte, setzte er sich wieder zu Tisch und sprach zu ihnen: Versteht ihr, was ich euch getan habe? Ihr nennt mich Meister und Herr und sagt es mit Recht; denn ich bin es auch. Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt auch ihr einander die Füße waschen; denn ein Vorbild habe ich euch gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr, noch der Gesandte größer als der ihn gesandt hat. Wenn ihr dies wisst, glückselig seid ihr, wenn ihr es tut“ (Johannes 13,12-17).

Füße waschen ist gewiss ein wunderbares Zeichen der Demut, aber das Beispiel des Herrn beinhaltet viel mehr als das. Jesus sagt uns, der gegenseitige Dienst muss die Regel im alltäglichen Leben sein. Die Füße mussten in einer Zeit, wo man sich hauptsächlich zu Fuß in Sandalen auf schmutzigen Wegen fortbewegte, häufig gewaschen werden.

Beachtet Vers 17: „Wenn ihr dies wisst, glückselig seid ihr, wenn ihr es tut!“ Dies ist das „Geheimnis“ für biblische Selbstbesserung, das in unserer laodizäischen, humanistischen, psychologisierten, eigennützigen Endzeitkirche verdrängt wurde. Die Kirche ist nicht „glücklich“, weil sie nicht praktiziert, was Jesus, unser Herr der Herren und König der Könige zeigte und lehrte. Als Folge gibt es statistisch nur geringe Unterschiede zwischen den Missständen der Welt und den Problemen, die die Christenheit bedrängen, das heißt sowohl Namenschristen wie wahre Gläubige.

Nehmt zum Beispiel die Scheidung unter Gläubigen. Sollte es einen Fall geben, in dem der Egoismus bei einem oder beiden nicht das Kernproblem ist, ich habe ihn im Rahmen meiner Erfahrungen über die Jahre, in denen ich Paare beriet, die sich scheiden lassen wollten, nicht gesehen. Was ist mit Beziehungen, die bei Familienmitgliedern am chaotischsten sind – zwischen Mann und Frau, Eltern und Kindern, den Geschwistern selbst? Nehmt einen Streitpunkt und überlegt, ob nicht das Selbst die Ursache für die Zwietracht ist. Das ist das Schlachtfeld, auf dem wir alle uns befinden. Der Apostel Paulus beschreibt in seinen Briefen (inspiriert durch den Heiligen Geist) die Schlacht mit dem „Selbst“ und den Zustand der Kämpfer. Die Schwierigkeiten bei den Philippern wurden verursacht, weil sie Dinge durch egoistischen Ehrgeiz und Dünkel taten. Die korrigierenden Anweisungen von Paulus konzentrierten sich auf die „Selbstsucht“: „…sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst. Jeder schaue nicht auf das Seine, sondern jeder auf das des anderen.“ Paulus unterstreicht die fleischliche „ich zuerst“ Neigung, mit der wir alle von Zeit zu Zeit kämpfen: „denn sie suchen alle das Ihre, nicht das, was Christi Jesu ist“ (Philipper 2,3-4.21).

Nochmal, ein Leibeigener des Herrn zu sein, Ihn an erste Stelle zu stellen, anderen zu dienen und sie vor uns zu setzen sind die Marschbefehle für die, welche das „unaussprechliche Geschenk“ des ewigen Lebens erhalten haben. Die Schrift ist voll von Lehren über die Selbstlosigkeit: „Denn ihr kennt ja die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, dass er, obwohl er reich war, um euretwillen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich würdet“ (2 Korinther 8,9). „In der Bruderliebe seid herzlich gegeneinander; in der Ehrerbietung komme einer dem anderen zuvor“ (Römer 12,10). „Wir aber, die Starken, haben die Pflicht, die Gebrechen [Skrupel, Gewissen] der Schwachen zu tragen und nicht Gefallen an uns selbst zu haben. Denn jeder von uns soll seinem Nächsten gefallen zum Guten, zur Erbauung. Denn auch Christus hatte nicht an sich selbst Gefallen, sondern wie geschrieben steht: Die Schmähungen derer, die dich schmähen, sind auf mich gefallen“ (Römer 15,1-3). „Denn obwohl ich frei bin von allen, habe ich mich doch allen zum Knecht gemacht, um desto mehr [Menschen] zu gewinnen“ (1 Korinther 9,19). „Niemand suche das Seine, sondern jeder das [Wohlergehen] des anderen“ (1 Korinther 10,24). „so wie auch ich in allen Stücken allen zu Gefallen lebe und nicht meinen Nutzen suche, sondern den der vielen, damit sie gerettet werden“ (1 Korinther 10,33).

Im Brief des Paulus an die Korinther, die durch selbstsüchtige Tendenzen geplagt wurden, schrieb er ein tiefgründiges Kapitel über Liebe, worin er feststellte, die wahre Liebe „sucht nicht das ihre“ (1 Korinther 13,5). Mit anderen Worten, biblische Liebe befasst sich in erster Linie mit anderen. Die Korinther in den Tagen Paulus waren nicht die einzigen Gläubigen mit einem „Selbst“ Problem. Es war ein Merkmal vieler Gläubiger in all den Gemeinden, mit bemerkenswerten Ausnahmen wie der Gemeinde Philadelphia (Offenbarung 3,7-13) und anderen gleicher Gesinnung in der ganzen Geschichte. Doch Paulus sagte eine „schlimme“ Zeit kurz vor Christi Rückkehr voraus, wo ein Hauptmerkmal auf Erden sein würde, „die Menschen werden sich selbst lieben“ (2 Timotheus 3,1-2). Diese Prophezeiung, wie in Teil Eins dieser Reihe vermerkt, hat sich nicht nur in einer unerhörten Weise in den letzten Hundert Jahren in der Welt gezeigt, sondern sie ist auch unglaublicherweise zur falschen Lehre in der Gemeinde geworden und wird von vielen, populären, evangelikalen Predigern und christlichen Psychologen gelehrt. Dies ist eine schockierende Entwicklung angesichts so vieler Schriftstellen, die eindeutig das Gegenteil lehren. Doch im Lichte einer weiteren Prophetie von Paulus können wir sehen, wie es für solch falsche Lehren möglich war (Selbstachtung, Eigenliebe, Selbstbild, Selbstwert und weiteres Selbst bis zum Abwinken), in die Gemeinde zu gelangen: „Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben“ (2 Timotheus 4,3).

Prophetie jedoch ist nicht deterministisch. Gottes Vorherwissen von Ereignissen, die stattfinden werden, legt Individuen nicht fest, die Prophezeiungen hinsichtlich dieser Ereignisse zu erfüllen. Seine Kenntnis, dass die „Ich-Generationen“ in unseren Tagen offenbar werden, entlastet diese Generationen nicht, für ihre eigennützigen Entscheidungen verantwortlich zu sein. Obgleich die Taten und Folgen des Eigennutzes anscheinend überall sind, bedeutet dies nicht, dass Gläubige sich dem anpassen oder dadurch beherrscht werden müssen. Die Lösung ist kaum komplex, damit unser Leben nicht die zerstörerischen „Selbst“ Litaneien unserer Tage reflektiert. Tatsächlich können viele jener Lebensprobleme vermieden werden, indem man zwei Worte befolgt: Hör auf!

Irgendeine Versuchung kommt daher, und wir können entweder nachgeben… oder nicht. Wir können aufhören damit, bevor es Sünde wird. Die „Hör auf“ Lösung kann gewiss überbewertet werden, aber zu oft umgehen wir die Wahrheit, dass die Korrektur einer Sünde oder potentiellen Sünde immer eine Sache unseres Willens ist. Die Schrift zum Beispiel sagt uns, vor den jugendlichen Lüsten zu fliehen. Das tat Joseph, als ihn die Frau Potiphars zu verführen suchte. Er stand nicht herum und hoffte und betete, der Herr möge diese Lust wegnehmen, als sie ihn an seinem Gewand packte. Nein, er trennte sich davon, und ließ sein Gewand zurück. Jakobus sagt uns, dem Teufel zu widerstehen. Petrus schreibt, „dem widersteht, fest im Glauben“. Offensichtlich sollen wir uns entscheiden. Entweder entscheiden wir, uns selbst zu dienen und zu sündigen, oder Gott zu dienen, indem wir rechtschaffen handeln. Indem wir lieber Gott als dem Selbst gefallen wollen, haben wir Gottes Gnade, die wahre Weisheit vom Wort Gottes und die Hilfe des Heiligen Geistes, die Gebete, Ermutigung und Unterstützung unserer Brüder und Schwestern in Christus.

Hier ist eine sehr kurze „Selbst“ Checkliste zu unserer Abwägung und Korrektur: 1) Treffe ich Entscheidungen auf Grundlage dessen, was mir gefällt anstatt was dem Herrn gefällt? Das ist ein Eigenliebe Punkt: Liebe ich mich mehr als Jesus? Denken wir über unsere Situationen nach, wo wir Gelegenheit zu sündigen haben. Rat mal, wie ich entscheiden werde, wenn ich mich mehr liebe und mir mehr gefallen will als Jesus! 2) Geben wir in einer Ehesituation uns den Vorzug statt unseren Gatten, und behandeln dabei einander nicht mit Güte, Zuneigung und Respekt? 3) Was ist mit der Weise, wie wir miteinander reden? Spiegelt unsere Konversation mit anderen eine scharfe Zunge, Sarkasmus, und herabsetzende Bemerkungen wieder, statt sie zu lieben und zu achten? Was 1 bis 3 betrifft, bedarf es die Umsetzung zweier Worte, um das Problem zu beheben: Hör auf! 4) Als Eltern, lehren wir unsere Kinder, in der Weise, wie sie mit ihren Geschwistern und Freunden umgehen, der Schrift zu gehorchen? 5) Sind wir Vorbild für unsere Kinder, was die Anweisungen der Bibel betrifft, und korrigieren wir sie beständig und biblisch, wenn sie anderen gegenüber selbstsüchtig handeln?

Obgleich diese Liste nur die Spitze des Eisbergs hinsichtlich der Anwendung von Gottes Wort bildet, um unser Leben als biblische Christen zu leben, garantiere ich, dass sogar diese wenigen Dinge, wenn wir nach der Schrift gehorchen, unser persönliches Leben, unsere Beziehung in der Familie und außerhalb, unser Zeugnis den Ungläubigen gegenüber, und am wichtigsten, unser Wachstum in unserer Beziehung mit Jesus umgestalten werden. Warum bin ich so zuversichtlich? Einfach weil wir tun, was Gott uns zu tun heißt. Und indem wir es tun, werden wir durch die Fülle Seiner Gnade durch den Heiligen Geist in die Lage versetzt und unterstützt.

Das „Geheimnis“ biblischer Selbstbesserung ist also im Licht der Schrift offengelegt. Lasst sie nicht länger so entfernt von unserem Leben sein, dass sie für uns wie ein Mysterium ist. Gottes Gnade und Befähigung möge stattdessen helfen, der Welt die Wahrheit der Bibel und die Wirklichkeit eines Christentums, das dem gehorcht, was unser wahrer und lebendiger Gott uns mitgeteilt hat, durch die Anwendung von biblischem Dienst und Selbstlosigkeit zu demonstrieren. TBC

Zitate

Das Leben hat keinen letztgültigen Sinn, es sei denn, es geht nicht nur zeitlich, sondern ewig weiter, jenseits des Grabes und der vergehenden Existenz dieses physischen Universums. Folglich führt man nur in dem Maße ein weises Leben, wie man es für die Vorbereitung der Ewigkeit, die folgt, aufwendet.

—Dave Hunt, Whatever Happened to Heaven?

F & A

Frage: Ich hörte mehrere Redner sagen, Jesus befürchtete, Satan würde Ihn verfrüht im Garten Gethsemane töten, bevor er zum Kreuz gelangen konnte. Und das sei der Grund, warum er ausrief, „Vater, wenn du diesen Kelch von mir nehmen willst“, wobei der „Kelch“ ein vorzeitiger Tod im Garten wäre. Ist das wahr?

Antwort: Kaum. Am Kreuz als das Sündopfer zu sterben war der Höhepunkt der Bestimmung, warum Christus in diese Welt geboren war. Die Propheten hatte es vorhergesagt, und Christus selbst hatte es bestätigt (Matthäus 16,21; Johannes 12,32-33). Nichts und niemand hätte Ihn töten oder sonst wie die Erfüllung Seiner Mission verhindern können.

Jesus ist Gott. Weder Mensch noch Satan konnten Sein Leben nehmen. Er verkündete, „…weil ich mein Leben lasse, damit ich es wieder nehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir aus. Ich habe Vollmacht, es zu lassen, und habe Vollmacht, es wieder zu nehmen“ (Johannes 10,17-18).

Christus ist auch perfekter, sündloser Mensch – der eine und einzige Gott-Mensch. Als Mensch würde Er keine Sekunde fürchten, Satan könnte Ihn töten, denn er wandelte in perfektem Gehorsam und vollständiger Fürsorge Seines Vaters. Eine solche Furcht anzudeuten verklagt Christus mit dem krassesten Unglauben.

Denken sie auch daran, dass Christus, nachdem er fragte, ob der Kelch von Ihm genommen würde, sagte „doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe“ (Lukas 22,42). Sollte der „Kelch“, dem er entkommen wollte, der Tod im Garten sein, dann würde Christus mit den Worten „doch… dein Wille geschehe“ andeuten, es mag der Wille des Vaters für Ihn sein, im Garten durch Satan zu sterben, statt für unsere Sünden am Kreuz zu bezahlen, was undenkbar ist.

Auch war der „Kelch“ nicht der körperliche Schmerz beim Gekreuzigt werden. Viele hatten die Kreuzigung tapfer erduldet und Jesus war kein Feigling. Der „Kelch“, vor dem Er zurückschrak war die entsetzliche Trennung von Gott, die Seine Gerechtigkeit als Strafe für Sünde verlangte: dass Seine heilige Seele „zum Schuldopfer“ (Jesaja 53,10) gemacht würde – Er wurde buchstäblich „für uns zur Sünde gemacht“ (2 Korinther 5,21). Sein Gebet war daher eine aufrichtige Bitte vom Sohn zum Vater: „Gibt es vielleicht einen anderen, möglichen Weg, um Sünder zu retten?“ Die Antwort des Vaters war „Nein“. Wir wissen daher, dass der Tod Christi am Kreuz als unser Sündenträger der einzige Weg der Errettung war und ist. Was Er erlitt, war entsetzlich über das hinaus, was man fassen kann, und wir werden es nie wissen. Er bezahlte diese Strafe voll für uns.

Frage: Ist es nicht so, die Lehre in den Evangelien ist für Israel und das Millennium, und die Lehre für die Gemeinde findet sich in den Lehrbriefen?

Antwort: Hat Jesus nicht in den Evangelien gesagt, Er werde Seine Gemeinde bauen? Während Seines irdischen Dienstes trainierte und bevollmächtigte Er, wie in den Evangelien berichtet, Seine Jünger, genau dies zu tun.

In Matthäus 28 sagt Christus den Zwölfen, Jünger zu machen. Sollten wir nicht? In Markus 16 wird ihnen gesagt, „predigt das Evangelium“. Predigen wir nicht das Evangelium? Ist es anders? Nein! Woher rührt unsere Autorität, das Evangelium zu predigen und Jünger zu machen, wenn nicht von Christi Gebot an die Zwölf? Sie sollten die Jünger, die sie machten, lehren, alles zu befolgen, was Christus ihnen geboten hatte, wozu auch das Machen von Jüngern gehörte… bis zu uns heute.

Wenn Paulus derjenige war, der die Lehre für die Gemeinde brachte, und die Evangelien wären nur für Israel, was ist dann mit der Tatsache, dass die Gemeinde gebildet wurde, bevor Paulus hinzugekommen war. Nicht Israel wurde an Pfingsten gebildet oder wiederhergestellt! Petrus und die anderen Jünger predigten das Evangelium vor der Bekehrung von Paulus. Es war eindeutig dasselbe Evangelium, durch das Paulus bekehrt wurde und das er später predigte.

Wie kann man sagen, die Briefe von Paulus seien für die Gemeinde, aber die Apostelgeschichte war eine „Übergangs“ Periode zwischen Israel und der Gemeinde, wenn Paulus seine Briefe während der Zeit des Buches der Apostelgeschichte schrieb? Wir können die Evangelien und Lehren unseres Herrn nicht ignorieren, als ob sie sich auf ein vergangenes und künftiges Zeitalter bezögen, aber nicht auf die Gemeinde oder Christen gerade jetzt.

Frage:  Mir wurde gesagt, Sie seien keine Cessationisten [d.h. die apostolischen Gaben – Zeichen und Wunder – hörten mit den Aposteln auf]. Sollte das der Fall sein, wie erklären Sie die Tatsache, dass wir nirgendwo in der Gemeinde heute auch nur annähernd die Zeichen und Wunder sehen, die in der Zeit der Apostel stattfanden.

Antwort: Wir versuchen einfach, biblische Christen zu sein, und vermeiden dabei, das Etikett Cessationisten, Nicht-Cessationisten, Continuationisten oder andere zu tragen, die der Mensch bestimmten Glaubensansichten zuweist. Wir glauben, die Geistesgaben sind zur Erbauung der Gemeinde gegeben und werden im Gemeindezeitalter fortdauern. Sollten die Gaben nach dem Tod des letzten Apostels geendet haben, dann wären alle Anweisungen Paulus über die Gaben und das Werk des Heiligen Geistes äußerst kurzlebig gewesen. Das macht keinen Sinn.

Warum sehen wir keine Wunder wie in den Tagen der Apostel? Eine Reihe von Gründen sollte offenkundig sein: 1) Wer eine cessationistische Perspektive einnimmt (dass die Gaben aufgehört haben), würde kaum den Thron Gottes stürmen und Sein übernatürliches Eingreifen suchen. Dazu gehören viele in konservativen, evangelikalen Gemeinden. 2) Leider zeigen viele von denen, die nach Zeichen und Wunder streben, nicht die erforderliche Heiligkeit für das Wirken Gottes durch sie. Gewiss kann Gott zu Seiner Verherrlichung solche Begrenzungen souverän aufheben und tut es auch.

Wunder, die durch die Apostel verwirklicht wurden, bestätigten, dass die Lehre der Apostel tatsächlich das Wort Gottes war. Doch das war nicht der einzige Grund, warum Gott durch sie wirkte; sie „sprachen nicht nur die Worte aus, sie wandelten auch in ihnen“. Mit anderen Worten, sie spiegelten als Gottes Gefäße Seine Wahrheit durch Heiligkeit wieder.

Wenn man die Landschaft in der Kirche heute prüft, ob Pfingstler, Charismatiker oder konservative Evangelikale, Gottes Heiligkeit wird zutiefst vermisst.

Wenn man im Begriff steht, die Macht Gottes auf diese Weise handzuhaben, dann kann man keine Leute haben, die behaupten, Wunderwirker zu sein, die aber Ehebruch begehen und in Homosexualität verstrickt sind, die lügen und betrügen und so weiter. Wie sollen wir eine Gemeinde haben, die der Welt Gottes Wunder demonstriert, wenn sie kein reines Leben führen? Das wäre für Gott ein entsetzliches Zeugnis. Er kann kaum Seine Zustimmung für so eine Gemeinde geben.

Solang man dies in der Gemeinde als Ganzes sieht, wird man im Prinzip keine Wunder sehen. Es mag in einigen speziellen Fällen geschehen. Wir haben alle gesehen, wie Er erstaunliche Dinge getan hat, aber als allgemeine Regel müssen wir heiligere, reinere Leben führen, wenn wir sehen wollen, was sie im ersten Jahrhundert hatten. Sie verloren es, weil die Sünde hereinkam, genau wie bei Israel.

Und doch hören wir noch, wie Gott heute auf wundertätige Weise handelt. Wir hören von echten Heilungen und Vorsorge für Nöte (auf eine Weise, die nur Gott inszenieren konnte). Wir hören, wie Gott Personen vor sicherem Tod rettet und Leute an die richtige Stelle zur rechten Zeit setzt, um Seinen Willen auszuführen. Das geschieht üblicherweise leise und hinter den Kulissen. Gott ist immer Gott. Er ändert sich nicht. Und Sein Geist wirkt immer noch. Leider ist viel, was in Seinem Namen getan und als „wundertätig“ herausgestellt wird, überhaupt nicht Sein Werk. Ja, wir glauben, der Heilige Geist ist immer noch im Leben der Gläubigen heute aktiv, aber viel von dem, was dort draußen als „Wunder“ kolportiert wird, kommt von einem anderen Geist.

Alarmierende Nachrichten

Christliche Zeitung darf „Allah“ nicht verwenden

The Guardian.com, 14.10.2013, „Christliche Zeitung darf ‚Allah‘ nicht verwenden, urteilt ein malaysisches Gericht“ [Auszüge]: Ein christliche Zeitung in Malaysia darf das Wort „Allah“ als Bezug auf Gott nicht verwenden, hat ein Gericht geurteilt. Das war eine bahnbrechende Entscheidung über eine Sache, die religiöse Spannung angefacht und Fragen über Minderheitsrechte aufgeworfen hat.

Die einstimmige Entscheidung von drei Muslimrichtern am Montag in Malaysias Berufungsgericht hob eine Entscheidung einer Vorinstanz von 2009 auf, die der malaysischen Ausgabe der Zeitung Herald erlaubte, das Wort Allah zu verwenden – viele Christen in Malaysia sagten, dies sei seit Jahrhunderten der Fall gewesen.

„Die Verwendung des Wortes Allah ist kein integraler Teil des christlichen Glaubens“ sagte der vorsitzende Richter Mohamed Apandi Ali in seiner Begründung. „Die Verwendung des Wortes verursacht Verwirrung in der Gemeinschaft.“

Die Regierung argumentierte… das Wort Allah sei für die Moslems spezifisch und die Entscheidung 2008 vom damaligen Innenminister, der Zeitung die Druckerlaubnis zu verweigern, war auf der Grundlage der öffentlichen Ordnung gerechtfertigt.

„Für einen Moslem ist es wie Dschihad, wenn er die Verwendung des Begriffes Allah verteidigt. Es ist meine Pflicht, sie zu verteidigen“, sagte Jefrizal Ahmad Jaafar, 39.

Christen in Indonesien und einem großen Teil der arabischen Welt verwenden das Wort ohne Widerspruch islamischer Autoritäten. Kirchen in den Borneo Staaten Sabah und Sawarak haben gesagt, sie würden das Wort ungeachtet des Urteils weiterhin verwenden.

In den letzten Monaten hat Premierminister Najib Razak versucht, seine Unterstützung unter der Mehrheit ethnischer Malaien, die per Gesetz Moslems sind, zu festigen…. Seine neue Regierung – dominiert von seiner auf Malaien gestützten United Malays National Organisation – hat Schritte eingeführt, um eine Jahrzehnte alte Förderungspolitik für ethnische Malaien wieder zu beleben, und dabei liberale Reformen aufgehoben.

(http://www.theguardian.com/world/2013/oct/14/allah-reserved-muslims-mala...)

Frau wegen Autofahrens verhaftet

TheBlaze.com, 4.11.13, „Saudi Polizei verhaftet Frau, weil sie ihren kranken Vater ins Krankenhaus fuhr“ [Auszüge]: Eine kuweitische Frau wurde verhaftet, weil sie ihren kranken Vater ins Krankenhaus fuhr, in einem Gebiet gerade über der Grenze in Saudi-Arabien, einem Land, in dem es Frauen nicht gestattet ist, Motorfahrzeuge zu steuern.

Die Frau sagte der Polizei, ihr Vater, der im Beifahrersitz saß, leide an Diabetes. Er konnte nicht fahren und musste dringend behandelt werden, berichtete die Kuwait Times, wobei sie einen Polizeibericht zitierte.

Die Frau bleibt in Untersuchungshaft, solange die Polizei den Fall untersucht.

Mehr als ein Dutzend Frauen wurden [in der Woche vom 27. Oktober] in Saudi-Arabien festgenommen, nachdem sie sich hinters Steuer setzten, um gegen das Fahrverbot für Frauen zu protestieren. Der Bericht der Kuwait Times gab keinen Hinweis, ob die nicht genannte kuweitische Frau in diese Bestrebung verstrickt war, als sie den Wagen steuerte.

„Kuweitische Frauen dürfen in ihrem Land Auto fahren und haben weit mehr Rechte als jene in Saudi-Arabien, wo ihnen nicht gestattet ist, ohne Genehmigung eines männlichen Verwandten ins Ausland zu reisen, ein Bankkonto zu eröffnen oder zu arbeiten“, berichtete Reuters.

Neben den erwähnten 60 Frauen, die letzte Woche am Fahrprotest teilnahmen, „half eine wachsende Zahl Männer im Hintergrund, die Kampagne zu steuern, wobei sie ihre Jobs und soziale Ächtung in dem konservativen Königreich riskierten“, sagte die Kuwait Times.

(http://www.theblaze.com/stories/2013/11/04/saudi-police-arrest-woman-for...)

In einer Gemütslage? Call Center Mitarbeiter können es sagen

NewYorkTimes.com, 12.10.13, „In einer Gemütslage? Call Center Mitarbeiter können es sagen“ [Auszüge]: In einem YouTube Clip von einem der letzten Interviews mit Steve Jobs, scheint er sich gerne zu erinnern, wie er zuerst auf die Idee für ein Tablet ohne Tastatur kam, das letztendlich das iPad wurde. „Ich hatte diese Idee, die Tastatur loswerden und durch Berühren eines Glasbildschirm tippen zu können und ich fragte unsere Leute, ob wir mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm herauskommen können, auf den ich tippen, auf den ich meine Hände legen konnte und tatsächlich tippen konnte“, sagt Mr. Jobs, und lächelt leicht, als er seinen Enthusiasmus schildert, wie er den ersten Prototyp sah,

Aber in einer Schautafel, die in den beinahe zweiminütigen Videoclip eingeblendet war, hat eine Gefühlsanalyse Firma, namens Beyond Verbal, ihre eigene algorithmische Auswertung von Mr. Jobs tieferliegenden Gefühlen hinzugefügt. Es ist ein Gefühlsdetektor, der nicht die Bedeutung der Worte von Leuten analysieren soll, sondern den Tonfall ihrer Stimmen.

„Konflikt zwischen Verlangen und Selbstkontrolle. Einsamkeit, Erschöpfung, emotionale Frustration“ berichtet der Ticker über Mr. Jobs Kopf, während er spricht. Momente später kommt er mit einer weiteren Diagnose: „Beharren, Eigensinn. Möglicherweise kindlicher Egoismus.“ Und schließt dann: „Traurigkeit gemischt mit Glücksgefühl. Möglicherweise Nostalgie.“

Menschen ahnen im Allgemeinen, wann ihre Gesprächspartner aus Besorgtheit oder Sarkasmus Sätze, die ihren inneren Gefühlen widersprechen, laut äußern: Vielen Dank. Sie waren sehr hilfreich. Ich wünschte, ich wäre dort. Lasst uns Mittag essen.

Aber nun sollen neue Techniken bei der Computer Stimmenanalyse Maschinen helfen herauszufinden, wann freundlich klingende Sätze wie die von Mr. Jobs Frustration und Kummer im Innern verraten. Obgleich die Software noch früh im Entwicklungsprozess steht, bieten Entwickler wie Beyond Verbal, ein Startup in Tel Aviv, die aufkommende Technik als vertieften Ansatz für Call Center und andere Kundendienste an, die versuchen, Gefühle der Konsumenten in Echtzeit zu lesen und auf sie zu reagieren. Die Firma sagt, ihre Software könne 400 Abweichungen verschiedener Stimmungslagen entdecken.

Die tiefer eingreifende akustische Stimmungsanalyse hat auch das Potential, manche Konsumenten zu verunsichern, die vor der Vorstellung zurückschrecken, ein unbekannter Mitarbeiter habe sofortigen Zugang zu ihrer Psyche.

 (http://www.nytimes.com/2013/10/13/business/in-a-mood-call-center-agents-...)

Irans Bekämpfung von Christen geht weiter

CharismaNews.com, 4.11.13, „Irans Bekämpfung von Christen hat nicht nachgelassen [Auszüge]: Wenn Christen den Internationalen Gebetstag für die Verfolgte Kirche im November begehen, begeht der iranische Pastor Behnam Irani beinahe 900 Tage im Gefängnis für seinen christlichen Glauben.

Irani, 43, hat mehr als zwei Jahre von seinem Urteil abgesessen und leidet unter schwindender Gesundheit. Die christliche Gruppe Present Truth Ministries berichtet, der Ehemann und Vater zweier Kinder hat Schläge iranischer Wächter ertragen und leidet unter einer entzündlichen Darmkrankheit, die ihn zu Zeiten gelähmt hat. Gefängnisbeamte haben keine hinreichende medizinische Versorgung gewährt.

Andere Christen verbüßen sehr lange Strafen mit wenig internationaler Beachtung. Der iranische Pastor Farshid Fathi hat für seine christliche Aktivität beinahe drei Jahre im Gefängnis verbracht. Ein Richter verurteilte Fathi, 34, zu sechs Jahren im Evin Gefängnis.

(http://www.religiontoday.com/blog/iran-s-crackdown-on-christians-hasn-t-let-up.html)

Briefe

Liebe Belegschaft des Berean Call,

Danke für den Berean Call Rundbrief vom April 2013. Der Artikel „Katholizismus – Christlich? Oder Kultisch?“ wie auch die Kurzanleitung “Catholicism vs. The Bible” halfen uns, unsere persönlichen Glaubensansichten zu festigen und gaben uns greifbares Material, das wir mit anderen teilen können….

Als „wiedergeborene“ Gläubige, die aus einer Sekte (den Mormonen) gerettet wurden, ist es traurig zu sehen, wie viele Kompromisse heute zwischen Christen und denen mit einem „anderen Evangelium“ gemacht werden.

Danke, dass Sie solide Materialien treu zur Verfügung stellen, besonders die Kurzanleitungen. Wir beten eifrig um Mut und Gelegenheit, sie weise zu nutzen, wie Gott führt. R&LA (AZ)

Lieber Tom,

Vielen Dank, dass Sie dem Herrn Jesus Christus so gehorsam sind. Ich bin von den wöchentlichen STS 24/7 Sendungen begeistert. Sie sind so informativ und interessant. Ich treffe keine Leute dieses Niveaus, die interviewt werden und bin so froh, dass Sie das tun! TF (Email)

Lieber Tom und Belegschaft von TBC,

Wir möchten unsere Dankbarkeit zum Ausdruck bringen für das Leben, die Werke, die Recherche und klare Anleitung, die Dave Hunt und Ihr Dienst uns gegeben haben….

Wir sind Ihnen so dankbar, dass Sie damit weitermachen und die viel benötigten Warnungen und Anleitung für die Gemeinde heute geben. Leider gibt es so wenige „Ohren, um zu hören“, aber wir sind gesegnet durch eine kleine Minderheit von Führern aus der Nachwuchsgeneration, die nicht die Quellen des lebendigen Wasser verlassen haben. Ihre Arbeit ist so unverzichtbar und wir danken Ihnen vom Grund unseres Herzens.

Wir haben viele Freunde und Familienmitglieder, die in zahlreichen Formen falscher Lehre gefangen sind und Sie haben uns die Klarheit gegeben, mit ihnen zu reden, wie auch die Materialien, die wir ihnen geben können.

Wir werden Dave vermissen und unsere Gebete gehen an alle, die persönlich den Verlust eines solch großen Freundes empfinden. Wir freuen uns jedoch mit Ihnen, dass er „in Seiner Gegenwart ist“. L&MW (MO)

Liebe Beröer,

Bei einer Schriftlesung neulich war ich entsetzt, weil viele entscheidende Worte im Text fehlten, die wesentlich für unser Verständnis von Lehre sind: Worte die man noch in älteren Übersetzungen findet. Bedeutungen wurden geändert und grundlegende Wahrheit war nur eine überzuckerte Hülle von „Wohlfühl“ Ismen. Was ist aus der Verantwortung des Christen geworden, das Wort Gottes recht zu teilen und auf einer genauen Wiedergabe von Gottes Offenbarung zu bestehen?

In seinem August TBC Artikel „Eine weitere Übersetzung: Ein weiterer Schritt weg von der Wahrheit“ hat Edwin Newby kaum an der Oberfläche gekratzt, wie die Wahrheit verwässert wird, die moderne Übersetzer uns andrehen, um ihre eigenen, mangelnden Tagesordnungen voranzubringen. Sie werden einen schrecklichen Preis für ihren Teil an den unbiblischen Täuschungen bezahlen. Beröer, aufgepasst! KK (OR)

Lieber Mr. McMahon,

Ich möchte ihnen danken, dass Sie so treu mit dem wunderbaren Dienst des Berean Call weitermachen. Es gibt keinen anderen Dienst, dem ich mehr vertraue. Von Ihrer Sorge um die heutige Jugend zu hören ermutigt mich besonders. So viele Male rede ich mit dem Herrn und weine über die jungen Leute, und denke, sie haben keine Chance in der heutigen, antichristlichen Kultur. Aber ich werde erinnert, Gottes Hand ist überhaupt nicht verkürzt, dass er nicht erlösen kann, und er hat die Macht, zu befreien. Und Er hat immer noch ein paar wahre Diener, die Sein Wort lieben und sich ohne Kompromisse abrackern, die Wahrheit zu sprechen und für den Glauben zu kämpfen. Möge Gott Sie, Ihre Familie und ihre Mitarbeiter weiterhin segnen und stärken, während Sie so treu für Ihn einstehen. AT (Kanada)

Liebe Freunde

Ich möchte Ihnen allen einfach danken, weil Sie sich erheben und zu den Soldaten Christi gezählt werden… und weil Sie ernsthaft für den Glauben kämpfen. Sie alle waren so ein reicher Segen für mich… besonders in dem Umfeld, in dem ich lebe!

17 Jahre bin ich jetzt eingesperrt…. Der Herr hat mich in den Prediger und Lehrdienst berufen und der Berean Call war mir in meinem „Zurüstprozess“ eine ständige Hilfe.

Während die Jahre vorbeigehen, kommen überall immer mehr abweichende Lehren auf. Als ich „Sie behaupten, für Gott zu sprechen – Teil Zwei“ (Juni 2013) las, wurde mir klar, dass diese „neue Apostel“ Bewegung die Hauptlehre ist, die hier gelehrt wird…. Diese Lehren haben den Überrest von Bibelgläubigen Christen daran gehindert, Seelen zu gewinnen und echte biblische Jüngerschaft zu haben. Bitte beten Sie für uns! CP (FL, Gefangener)

Liebe Berean Call Familie,

Ungeduldig erwarte ich jede Ausgabe des informativen und hilfreichen Rundbriefs und lese ihn mehrere Male. Die jüngste, zweiteilige Reihe „Der ausschlaggebende Wert der Bibel“ ist exzellent. Danke, dass Sie das Wort betonen! Wir leben in einer aufgewühlten Welt. „Gott ist unsere Zuflucht und Stärke, ein Helfer, bewährt in Nöten“ Psalm 46,2. Mögen wir unser Hauptaugenmerk auf Ihn richten, während wir das Kommen unseres Herrn Jesus Christus für die Gemeinde erwarten. KK (PA)

TBC Notizen

Zu Ihrer Information und Gebetsunterstützung

Zu Ihrer Information und Gebetsunterstützung: Wir denken über eine online Konferenz vielleicht im Februar nächsten Jahres nach und beten darüber. Wir haben die Details noch nicht abgeklärt, aber einer oder mehrere unserer Konferenzredner der vergangenen Konferenzen würden dabei sein. Wir würden ihre Botschaften online streamen (entweder neue oder solche aus der Vergangenheit) und es dem/den Redner(n) ermöglichen, Fragen unserer Zuschauer nach jedem Vortrag zu beantworten.

Unser Ziel ist es, die heutige Technologie so gut wie möglich zu nutzen, um den Inhalt von TBC einer größtmöglichen Zuhörerschaft zu übermitteln. Das ist besonders für die nachwachsende Generation wichtig, der es leichtfällt, Technologie zu verwenden, um Informationen zu erhalten. Und natürlich, die „Information“, die sie bekommen sollen – und in die sie hineinkommen sollen – ist das Wort Gottes. Bitte beten sie darum. Wir werden Sie über unsere Entwicklungen und Zeitpläne für dieses Projekt auf dem Laufenden halten.

Wenn sie tagesaktuelle Neuigkeiten über unsere bevorstehende Konferenz erhalten wollen, abonnieren Sie bitte den Email Rundbrief. Suchen Sie den roten Knopf in thebereancall.org.

T.A. McMahon Executive Director

Dave Hunt Classics

Atheismus, Israel und die Jungfrauengeburt

Auszug aus Cosmos, Creator, and Human Destiny – von Dave Hunt

Wir haben versucht, beim Zitieren vieler wissenschaftlicher Beweise, die den Atheismus, Materialismus und die Evolution widerlegen, fair zu sein. Diese drei passen hundertprozentig zueinander und stellen für den Theismus tatsächlich eine rivalisierende Religion dar. Wir haben gezeigt, dass es ihnen, trotz großer Anstrengungen seitens ihrer loyalen Anhänger, immer noch an überzeugenden wissenschaftlichen Beweisen fehlt und sie einfach geglaubt werden müssen.

Man könnte mit Argumenten rein wissenschaftlicher Natur weitermachen, aber diese alleine würden die beiden Seiten immer noch nicht zueinander bringen und die Unterschiede wären nicht beseitigt. Es gibt jedoch bei eindeutig verkündeten biblischen Prophezeiungen oder bei der Geschichte, die ihre Erfüllung aufzeichnet, nichts zu deuteln.

Atheisten wissen, dass sie die Bibel zerstören müssen, und sie haben dies viele Jahre lang versucht. Biblisches Christentum, mit der Jungfrauengeburt, dem sündlosem Leben, dem Tod an einem römischen Kreuz und der Auferstehung des Jesus von Nazareth, dem Messias von Israel und der Welt, muss als erdachtes Märchen bewiesen werden. Zusammengenommen sind diese Versuche, das biblische Zeugnis zu diskreditieren, letzten Endes eine rivalisierende Religion – auch sie müssen einfach geglaubt werden.

Richard Dawkins nennt die Auferstehung Jesu Christi „unbedeutend, provinziell, trivial, des Universums unwürdig“. Diese Aussage macht ihn nicht nur „anti-Gott“, sondern „anti-Christ“. Der Tod, das Begräbnis und die Auferstehung von Jesus sind für das biblische Christentum grundlegend. Wie auch Carl Sagan hasst Dawkins (zusammen mit seinen anderen „Vier Reitern“ und vielen anderen Atheisten) Gott buchstäblich, aber verehrt den Kosmos, dessen Schöpfung durch Gott er bestreitet. Stattdessen beharren Atheisten darauf, dass er durch eine gigantische Explosion von etwas entstand, das Energie genannt wird (obgleich niemand ihren Ursprung oder Ursache kennt), und die in ihrem Kielwasser ein Chaos von Gasen zurückließ. Die Gase, die aus dieser geheimnisvollen Explosion entstanden, sammelten sich irgendwie zu Klumpen, die sich über eine unbekannte Anzahl von Milliarden von Jahren durch Zufall in den Kosmos entwickelten, den wir immer noch heute versuchen zu ergründen. Was ist Energie und warum existiert sie? Trotz der fleißigen Anstrengungen und brillanten Entdeckungen haben Wissenschaftler darauf oder auf viele andere „Warum“ Fragen keine Antworten gefunden, und auf einige haben wir Bezug genommen.

Der Kampf um die Wahrheit verschärft sich

Christopher Hitchens verkündet. Theisten würden die Bedeutung von „Theorie“ nicht kennen, wenn sie versuchen, die Evolution herabzusetzen, indem sie sie „bloß eine Theorie“ nennen. Er sagt, eine Theorie ist erfolgreich, „wenn sie die Einführung bisher unbekannter Tatsachen überlebt. Und sie wird zur akzeptierten Theorie, wenn sie genaue Vorhersagen über Dinge oder Ereignisse machen kann, die noch nicht entdeckt worden oder die noch nicht eingetreten sind.“ Evolution fällt bei beiden Kriterien durch.

Sam Harris gibt wiederholt seine monumentale Unkenntnis der Bibel und des biblischen Christentums preis, während er vorgibt, außergewöhnliche Kenntnis von beiden zu haben. Auf perverse Weise lehnt er es ab, die riesigen Unterschiede zwischen den vielen Religionen zuzugeben. Anscheinend sieht er keinen Unterschied zwischen der festen Behauptung des Islam, dass es nur einen wahren Gott gibt und der Umarmung des Hinduismus von mehr als 300 Millionen. An die Adresse der Christen gerichtet sagt er, „BEDENKT: jeder fromme Moslem hat denselben Grund, ein Moslem zu sein, den ihr habt, ein Christ zu sein.“ Er könnte nicht falscher liegen. Die Gründe, die ein Christ hat, an Jesus Christus zu glauben und alles, was die Bibel über Ihn sagt, unterscheiden sich wie Tag und Nacht von den Gründen eines Moslems, an Allah und Mohammed zu glauben. Wir erwähnten gerade die Auferstehung und die Tatsache, dass außer Jesus Christus kein Führer irgendeiner Religion von den Toten auferstand. Der Koran streitet den Tod und die Auferstehung ab, sowie beinahe alles andere, was für das Christentum grundlegend ist. Doch Hitchens und die meisten Atheisten behandeln alle „Religionen“, als ob es nur geringfügige Unterschiede zwischen ihnen gebe.

Wie wir bereits vermerkt haben, wird der Gott der Bibel mehr als 200 Mal „der Gott Israels“ genannt. Kein einziges Mal wird Er der Gott der Deutschen, der Franzosen, der Spanier, der Araber oder der Moslems genannt, obgleich Er Seinen Sohn hingab, für die ganze Menschheit zu sterben. Die Bibel wurde durch 40 verschiedene Propheten über eine Periode von 1.600 Jahren inspiriert. Wir haben ihre Namen und Aussprüche und historischen Dokumente zur Unterstützung eines jeden. Sie kamen aus verschiedenen Zeiten in der Geschichte und weitgehend verschiedenen Kulturen. In krassem Gegensatz dazu behauptet Mohammed, der alleinige Prophet Allahs zu sein, der angeblich ihn alleine inspirierte, den Koran zu schreiben. Der Anspruch, dass Mohammed der alleinige Prophet ist, ist im Islam fest verankert, einschließlich des Bekenntnisses, das jeder Moslem ablegen und jeder Konvertit verkünden muss. Im Gegensatz dazu hat jeder Prophet, der inspiriert war, die Bibel zu schreiben, 39 andere Zeugen für das, was jeder von ihnen verkündet. Wir haben nur Mohammeds Wort, er alleine sei vom Propheten Elias durch den Engel Gabriel inspiriert worden, den Koran zu schreiben. Diese eine Tatsache alleine trennt das Christentum vom Islam und jeder Religion auf der Welt.

Sie verraten ihre Unkenntnis und Voreingenommenheit

Der Christ hat archäologische, historische und wissenschaftliche Beweise für die Bibel. Wo sonst in der religiösen Literatur der Welt werden solche Beweise angeboten? Die Bibel, der Gott der Bibel und Jesus Christus als Messias werden durch Hunderte von Prophezeiungen unwiderleglich bewiesen. Nirgendwo sonst findet man Vergleichbares. Gewiss kann der Atheismus keinen Beweis seines religiösen Glaubens anbieten. Doch Harris verkündet fälschlicherweise, Christen und Moslems hätten dieselben Gründe für das, was sie getrennt glauben. Das ist einfach nicht wahr. Dies ist nur ein Beispiel von der Desinformation, die Harris seiner nichts ahnenden Anhängerschaft andreht und um seinen eigenen Glauben an den Atheismus zu stärken.

Hitchens und der Rest der „Vier Reiter“ des Atheismus verwerfen „Religion“, weil viele religiöse Leute begierig in ihren Versuchen sind, Bekehrte zu machen. Mit der breiten Bürste, die er typischerweise schwingt, verkündet Hitchens, Religion „müsse anstreben, sich in das Leben von Nichtgläubigen, Häretikern oder Anhängern anderer Glaubensrichtungen einzumischen“. Ist das nicht genau derselbe Grund, warum Atheisten Bücher schreiben und ihr „Evangelium“ verbreiten? Wie wir gezeigt haben, verkündet Richard Dawkins: „Die atheistische Bewegung hat keine andere Wahl, als aggressiv die gute Nachricht zu verbreiten. Bekehrungstätigkeit [der Welt zum Atheismus] ist ein moralisches Gebot.“

Als ich vor beinahe 60 Jahren Mathematikstudent an der UCLA war, las ich alles, was ich finden konnte, das die Atheisten, Skeptiker und Kritiker gegen Gott, Jesus und die Bibel geschrieben hatten. Je mehr ich las, desto mehr wurde mein Glaube und Zuversicht gestärkt, weil die Argumente der Kritiker ohne Wahrheitsgehalt waren. Man sollte meinen, ihre Widerlegungen der Bibel hätten sich in all der Zeit, die seither verstrichen ist, verbessert. Tatsächlich sind dieselben abgenutzten Argumente immer noch beliebt, wie das Abstreiten der Prophezeiung, dass der Messias von einer Jungfrau geboren werden sollte. Hier folgt die am meisten verleumdete jener Prophezeiungen im Alten Testament; „Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau [almah] wird schwanger werden und einen Sohn gebären und wird ihm den Namen Immanuel geben.“ Sam Harris kommentiert:

Bedauerlich für die Liebhaber von Marias Jungfräulichkeit bedeutet das hebräische Wort almah (für das parthenos [griechisch für Jungfrau] eine falsche Übersetzung [in der Septuaginta] ist) schlicht „junge Frau“, ohne dass daraus die Jungfräulichkeit folgt. Es scheint fast sicher, dass das christliche Dogma der Jungfrauengeburt, und viel von der resultierenden Angst der Kirche vor Sex, das Ergebnis eines Übersetzungsfehlers aus dem Hebräischen war….

Es stellt sich wohl heraus, dass die westliche Zivilisation zwei Jahrtausende lang geweihte sexuelle Neurose er-duldet hat, einfach weil Matthäus und Lukas nicht hebräisch lesen konnten. Das Dogma der Jungfrauengeburt hat als beständige Rechtfertigung der Verfolgung der Juden gedient, weil es eines der wichtigsten „Beweisstücke“ war.

Lasst uns zunächst ein paar der offensichtlichsten Fehler von Harris korrigieren. Es gibt eine riesige Menge an Christen heute (und es gab sie in der ganzen Geschichte), die an die Jungfrauengeburt und die Göttlichkeit von Christus glauben, aber nie einen Juden verfolgen würden. Tatsächlich haben sie eine spezielle Liebe für die Juden als Gottes auserwähltes Volk und als Brüder Christi. Die Verfolgung kam von der römisch-katholischen Kirche wegen ihrer unbiblischen Lehre, die Kirche habe Israel als Volk Gottes ersetzt und die Juden verdienten es, gehasst zu werden, weil sie Christus gekreuzigt hatten. Auch ist der christliche Glaube an die Jungfrauengeburt nicht „eines der wichtigsten ‚Beweisstücke‘, das die Göttlichkeit von Jesus aufzeigt“. Harris versteht einfach die Bibel nicht, obgleich er sie gelesen haben mag, und das macht seine Vorstellungen über das Christentum nicht nur falsch, sondern unentschuldbar lächerlich. Gleichermaßen lächerlich ist die Vorstellung, dass diese beiden Jünger, Matthäus ein Jude und Lukas (obgleich Grieche, war er ein ausgebildeter Arzt) beide in Israel lebten und kein Hebräisch lesen konnten. Woher weiß Harris dies?

Harris wiederholt dieses Argument ständig woanders, wie auch andere Atheisten. Die Skeptiker haben ihren Angriff gegen die Jungfrauengeburt mit Fokus auf Jesaja 7,14 gerichtet. Lasst uns nicht nur diese Prophezeiung untersuchen, sondern die vielen anderen, die eine Jungfrauengeburt lehren. Ja almah bedeutet ein junges, unverheiratetes Mädchen. Obgleich es heute in Israel nicht zutrifft, war ein unverheiratetes Mädchen in Jesajas Tagen gewiss eine Jungfrau. Auch wäre es kein Zeichen Gottes, wenn eine Frau, die keine Jungfrau war, ein Kind gebären würde. Weiter bedeutet Immanuel „Gott mit uns“. Israel versank tiefer in den Abfall und Gottes Gericht über es war von vielen Propheten verkündet worden, einschließlich Jesaja, von seinem ersten Kapitel an.

Deshalb konnte dieser Name nicht die Bedeutung gehabt haben, dass Gott mit Israel war, um es zu segnen, sondern dass das Kind Gott selbst war, geboren in Israel. Könnte irgendein anderes Kind „Gott mit uns“ genannt werden? Und wie könnte ein solches Kind in die Welt kommen, außer durch Jungfrauengeburt? Die einzige andere Verwendung dieses Wortes wird ein Kapitel später gefunden, wo Israel „dein Land… Immanuel“ genannt wird. Gottes Land, das Land Israel, gehörte diesem Kind namens Immanuel. Aber dies ist nur eine der zahlreichen Prophezeiungen in der Bibel, die alle einander bekräftigen.

Der übersehene, unwiderlegbare Beweis

Die Bibel besteht zu ungefähr 28 Prozent aus Prophetie. Ihre Hauptthemen sind Israel und der Messias. Die biblische Prophetie hat vier Hauptzwecke: 1) Die Existenz des Schöpfers unwiderleglich zu beweisen und dass Er „der Gott Israels“ ist; 2) Israel über jeden Zweifel erhaben als das auserwählte Volk zu identifizieren, denen das umstrittene Land im Nahen Osten von Gott „zum ewigen Besitz“ gegeben wurde, und denen es somit heute gehört; 3) Um zu beweisen, dass die Bibel das Wort des Schöpfers an die Menschheit ist (es gibt keine solchen Prophezeiungen im Koran, den Hindu Veden, der Bhagavad Gita, der Ramayana, den Aussprüchen Buddhas oder Konfuzius et al.), und 4) den Messias unbestritten zu identifizieren, so dass Israel wissen würde, wer Er war, als Er kam. Die unfehlbare Erfüllung von so vielen spezifischen biblischen Prophezeiungen, die Hunderte und sogar Tausende von Jahren im Voraus gegeben wurden, beweist alle diese Punkte für jene, die willens sind, den Tatsachen ins Auge zu sehen.

Später in Jesaja macht der Prophet hinsichtlich des Kindes, von dem zuvor gesprochen wurde, eine deutlichere Prophezeiung: „Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst. Die Mehrung der Herrschaft und der Friede werden kein Ende haben auf dem Thron Davids… von nun an bis in Ewigkeit.“ Dies kann sich nur auf den verheißenen Messias beziehen, der (wie viele andere biblische Prophezeiungen vorhersagen) auf Davids Thron in ewigem Frieden herrschen wird. Auch ist die Ankündigung unmissverständlich, dass dieses Baby Gottes Sohn und doch Gott selbst ist, der als Mensch auf die Erde gekommen ist. Gott ist Sein Vater, doch Er selbst wird sowohl Gott wie Vater genannt. Dieser Eine ist gewiss Immanuel – und nur eine Jungfrau konnte die Ehre haben, Seine Mutter zu sein. Die Rabbis hoben Steine auf, um Ihn zu töten, als Jesus sagte, „Ich und mein Vater sind eins“, aber Sein Anspruch stimmte mit den hebräischen Propheten überein.

Was ist mit diesem Anspruch, der einzig wahre Sohn Gottes zu sein? Besonders Juden lehnen diesen Begriff ab, und behaupten, er werde nur in den Aufzeichnungen des Neuen Testamentes gefunden, als der Engel Gabriel der Maria, einer erstaunten jungen Jungfrau, verkündete, dass sie einen Sohn gebären würde, und ihr wurde gesagt, „Dieser… wird Sohn des Höchsten genannt werden….“

Der Prophet Micha verkündet, wo dieses erstaunliche Baby, der „Sohn Davids“ und Erbe seines Thrones geboren werden würde: in Bethlehem, der Stadt Davids. Die Prophezeiung, dass er „der Herrscher über Israel werden soll“, identifiziert diesen einen als den kommenden Messias. Zur gleichen Zeit wiederholt Micha die Tatsache, dass Israels Messias nur Gott selbst sein konnte, weil Er ewig existierte, bevor er von einer Jungfrau in diese Welt geboren wurde:

Und du, Bethlehem-Ephrata, du bist zwar gering unter den Hauptorten von Juda; aber aus dir soll mir hervor-kommen, der Herrscher über Israel werden soll, dessen Hervorgehen von Anfang, von den Tagen der Ewigkeit her gewesen ist.

Dies sind nicht die einzigen Prophezeiungen, die verkünden, dass der Messias Gott sein würde, von einer Jungfrau in diese Welt geboren. Ähnliche Prophezeiungen kommen von vielen verschiedenen, biblischen Propheten, die einander nie kannten und die zu unterschiedlichen Zeiten in der Geschichte lebten und Teil verschiedener Kulturen waren. Die Kritiker präsentieren nie den gesamten Umfang biblischer Aussagen über die Jungfrauengeburt des Messias. Die Atheisten hacken auf Jesaja 7,14 herum, aber diese Stelle ist nur eine der vielen Prophezeiungen, die alle mit einer Stimme sprechen.

Trotz der Drohung des Papstes, ihn auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen, erklärte Luther mutig: „Ich bin gebunden durch das Wort Gottes. Ich kann nicht anders.“ Atheisten sind gleicherweise durch das Wort Gottes gebunden – nicht weil sie Gott lieben oder Seinem Wort glauben, sondern weil sie Ihn leidenschaftlich hassen. Den Atheisten wird ein Fluchtweg durch Glauben an Christus angeboten, aber sie weigern sich, ihn anzunehmen. Eines Tages wird sie Christi Warnung heimsuchen, „Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag.“ [19]

Wir werden viele andere Prophezeiungen angeben, die präzise sind und die unverkennbar erfüllt worden sind oder in unseren Tagen erfüllt werden. Jeder redliche Leser wird durch sein Gewissen gezwungen sein, einzugestehen, dass diese Prophezeiungen (die nur Beispiele von Hunderten in der Bibel sind) nur von dem einen, wahren Gott kommen konnten, der Sein unfehlbares Wort an die Menschheit spricht.

TBC Extra

Neues Jahr – neue Angewohnheiten

Fangen Sie das Neue Jahr mit einem vertieften Wandel mit dem Herrn an! Um Sie für Ihr Ziel, sich Gott mehr zu nähern, zu ermutigen und „die Zeit auszukaufen“ – haben wir eine Sammlung von Bibel Studienquellen zusammengestellt, die Ihnen helfen können, Ihre Vorsätze für das neue Jahr zustande zu bringen!

Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist – Kolosser 3,2.

Mit Beginn eines neuen Jahres wollen wir Ihnen ein paar praktische Werkzeuge vorstellen, mit denen Sie 2014 die Schriften noch besser durchsuchen können. Obgleich es in unserer digitalen Welt eine Schattenseite gibt, gibt es auch eine riesige gute Seite für die Erbauung der Gläubigen, die in ihrer Kenntnis des Wortes Gottes wachsen wollen. Hier sind einige Quellen, die Ihnen dabei helfen können:

·         Lesen Sie die Bibel in einem Jahr durch

Es gibt eine Vielzahl von Leseplänen im Internet, um Sie zu ermutigen, die Bibel in einem Jahr zu lesen. Der einfachste ist, in 1 Mose zu beginnen und jeden Tag 15 Minuten zu lesen. Die meisten Leser werden in weniger als zwölf Monaten fertig sein.

Eine weitere Option ist es, eine chronologische Bibel zu verwenden. Wir verkaufen keine chronologische Bibel, aber Sie können online kostenlose Leseschemata finden, wenn sie nach „chronological Bible schedule“ suchen.

Sie können die Schrift auf beinahe jedem Tablet, Telefon oder Computer lesen, wenn Sie Amazon Kindle verwenden. Sie werden wahrscheinlich am meisten auf dem Tablet oder Computer lesen, aber ein Kindle Buch können Sie auch in freien Momenten auf Ihrem Telefon verwenden, und das Buch wird sich an derselben Stelle öffnen. Mehr Informationen erhalten Sie unter thebereancall.org/help/kindle.

·         Lernen Sie, Podcasts zu verwenden

Mit Abonnement eines Podcasts können Sie Audiobotschaften umsonst von Ihrem Telefon, Tablet, iPod oder Computer hören, wann und wo Sie es wollen

Eine riesige Vielzahl erbaulicher Audioprogramme ist per Podcast verfügbar. Die meisten werden wöchentlich oder öfter aktualisiert. Der Podcast wird automatisch auf Ihr Gerät heruntergeladen und Sie können ihn anhören, wann immer Sie wollen.

Unser wöchentliches Radioprogramm Search the Scriptures 24/7 ist als Podcast verfügbar. Sie können online andere, wertvolle (und kostenlose) Quellen finden wie Audiobibeln, Predigten und Bibelkommentare. Mehr Information finden sie auf thebereancall.org/help/podcasts.

·         Probieren Sie ein neues, tägliches Andachtsbuch

Ein verborgenes Kleinod in unserem Buchladen ist Waiting on God von Andrew Murray. Dieses kleine Buch stellt 31 inspirierende Meditationen vor, die Sie ermutigen, langsamer zu machen und die Dinge von Gottes Wort zu Ihnen sprechen zu lassen. Sie können andere Andachtsbücher auf Seite 12-13 des [englischen pdf] Rundbriefs oder online bei thebereancall.org/store/Devotional finden.

·         Probieren Sie ein neues App für Ihr Telefon oder Tablet.

Es gibt eine enorme Auswahl von Apps, die uns helfen können, die Schrift besser zu verstehen und Verse auswendig zu lernen. Wir haben ein paar auf dieser Seite hervorgehoben oder suchen Sie online (Vorsicht!) und finden eine, die perfekt zu Ihnen passt.

APPS:

Bibel

Auf mehr als 100 Millionen Geräten auf der ganzen Welt lesen Leute die Bibel, hören ihr zu und teilen sie, wobei sie die Nr. 1 Bibel App verwenden – vollkommen umsonst. Hunderte Bibelversionen, Hunderte Lesepläne, Dutzende Sprachen. Markieren Sie selbst, setzen Lesezeichen und schreiben öffentliche oder private Notizen. Stellen Sie es so ein, dass Sie leicht lesen können. Greifen Sie online auf alles zu, oder laden Sie spezielle Versionen runter, die Sie offline verwenden können.

Gerät: iPhone / iPad, Android, BlackBerry, Windows Phone, Kindle Fire, online, und mehr. • Umsonst

Download: www.bible.com/app

River Bible

Die River Bible will eine einwandfreie und leicht verwendbare Bibelanwendung sein. Sie enthält: Die King James VersionLive Suche (zeigt Bibelverse, während Sie tippen)Tägliches Journal (mit optionaler Facebook Integration)Strong’s Concordance, verfügbar als In-App für $4.99.

Gerät: Mac Desktop (Mit OS X 10.7 oder neuer) • Umsonst

Download: http://river.jolon.org/

PODCAST:

Search the Scriptures 24/7

Search the Scriptures 24/7 mit T.A. McMahon, der Coautor von The Seduction of Christianity diskutiert mit Gästen, und sie bewerten dabei biblisch die populären Trends und Lehren, die Millionen von Christen heute beeinflussen. Das Ziel ist es, die Zuhörer zu ermutigen, wie die Beröer von Apostelgeschichte 17,11 zu sein. Sie hörten dem Apostel Paulus zu und wurden gelobt, weil sie täglich in der Schrift forschten, ob es sich so verhalte, was er predigte.

Gerät: iPhone, iPad, Desktop (erfordert iTunes) • Umsonst

Download: https://itunes.apple.com/us/podcast/search-scriptures-daily-at/id370144632#

TBC Extra

Baumeister des Leibes (Body Builders)

Liebt den HERRN, alle seine Frommen! Der HERR bewahrt die Treuen, und er vergilt reichlich dem, der hochmütig handelt. Seid stark, und euer Herz fasse Mut, ihr alle, die ihr auf den HERRN harrt! – Psalm 31,24-25.

Über die Jahre haben mir zahlreiche Leute gesagt, sie schätzten die Tatsache, dass ich demütig bin. Darauf war ich immer sehr stolz! Aber Spaß beiseite, Leute. Wenn Stolz etwas ist, was Gott vergilt, dann macht er sehr viel an dieser Sünde fest.

Es ist auch beachtenswert, dass David hier Glaube und Hochmut gegenüberstellt, die gegensätzliche Belohnungen erhalten. Deshalb haben sie gegensätzliche Merkmale. Bewahrung der Treuen durch den Herrn und Seine Vergeltung der Hochmütigen sagen uns, dass die Demut vom Herrn und Hochmut… nun… vom Teufel ist.

David erinnert uns auch, dass das Glaubensleben Mut verlangt. Dieser Mut ist notwendig, um mit den Elementen unserer Tage umzugehen, die immer da waren, aber nie so krass wie heute. In biblischen Zeiten stand Hochmut oft in Verbindung mit den Reichen, aber heute wird er den Reichen und Armen gleichermaßen als wesentlicher Aspekt, um voranzukommen, vermarktet. Dass das stimmt wissen wir, wenn wir einfach durch einen modernen Buchladen laufen und die Zahl der Reihen und Regale mit Büchern zum Thema Selbsthilfe zählen.

Aber die Bibel sagt uns, Freunde, nur der Demütige wird erhöht (Matthäus 23,12). Im Selbst gibt es keine Hilfe. Unsere Hilfe liegt im Herrn. Es bedarf jedoch Mut, demütig zu sein, und ebenso, das Selbst nicht zu fördern oder über andere hinweg auf der Erfolgsleiter zu klettern.

Tatsache ist, Gott hasst Hochmut. Er sagt, „Stolz kommt vor dem Zusammenbruch, und Hochmut kommt vor dem Fall“ (Sprüche 16,18). Da also ist die Belohnung von Hochmut: Zusammenbruch und Fall. Aber umgekehrt sind göttliche Bewahrung, Mut und Stärke die Belohnung des Demütigen.

In dieser Ära von Selbst harren Stärke und Mut auf den Demütigen. Versuchen Sie es heute und schauen, wie sie hervorstechen. Sie werden auch sehen, wie hart die Umsetzung ist! Aber beantworten Sie Beleidigung nicht mit Beleidigung, und versuchen Sie nicht, über andere zu klettern, indem Sie sie herunterreißen. Seien Sie heute demütig, was einfach heißt, „erhöhen Sie sich nicht selbst“. Zum Hochmut braucht es keine Stärke. Jeder Schwächling kann es tun!

Auszug aus Body Builders: A Daily Devotional von Barry Stagner, Seniorpastor in der Calvary Chapel Tustin, CA, und befähigter Redner im national ausgestrahlten Radioprogramm The Truth about God.

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Bitte besuchen Sie auch die Webseite von TBC, http://thebereancall.org/. Sie finden dort unter anderem in der Rubrik „Store“ den Online Shopping Bereich mit dem vollständigen Katalog von TBC, wie auch die Deutschen Übersetzungen des TBC Rundbriefes, wenn sie in der Rubrik „Languages“ auf German klicken.

Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.

Kontakt: wolfgang.hemmerling@freenet.de