THE BEREAN CALL

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Januar 2014

Zeit und Ewigkeit

Dave Hunt

Ursprünglich im Januar 1996 veröffentlicht

Denn wir wissen, daß die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Wehen liegt bis jetzt… auch wir erwarten… die Erlösung unseres Leibes. – Römer 8,22.23b

Lehre uns unsere Tage richtig zählen, damit wir ein weises Herz erlangen! – Psalm 90,12

Wieder einmal hat ein neues Jahr angefangen und wurde mit ausgelassenen Feiern an Silvester willkommen geheißen. Diese Festivitäten sind im besten Fall bedenklich. Und warum sollten wir die Mahnung feiern, dass gerade so wie ein Jahr in der Vergangenheit verschwunden ist, so auch unser irdisches Leben gleichermaßen allzu rasch vorübergehen muss? Darüber sollten wir nüchtern und im Gebet nachsinnen, anstatt laut zu jubeln.

Die Zeit vergeht und kann nicht zurückgeholt werden. Die Poetin schrieb, wie ihr Gedächtnis „wie ein gejagtes Wesen die Wege hinunterrannte, die ich nicht wieder auffinden kann“. Die Zeit ist geheimnisvoll, und wir können sie nicht ausloten. Wir wissen einiges über die Zeit, aber was sie wirklich ist, entzieht sich unserer modernsten Wissenschaft. Wesentlich für Veränderung und Bewegung im physischen Universum, wird die Zeit in der Ewigkeit fehlen. In der Ewigkeit verändert sich oder altert nichts; es gibt ein ewiges Jetzt, was wir heute unmöglich verstehen können.

Werden wir nicht in der Ewigkeit durch das Universum reisen und dazu Zeit benötigen? Nicht wie wir „Reise“ verstehen. Der Raum als Maß des Abstands zwischen Orten oder Objekten wird nicht länger existieren, oder zumindest wird er seine Bedeutung verlieren. Es wird Millionen Erlöster im Himmel geben. Werden manche deshalb weit von Christus entfernt sein, in den Randzonen der riesigen Menge? Tatsächlich werden alle in Seiner unmittelbaren Gegenwart sein – eine Freude, die wir heute unmöglich verstehen können.

Bereits im Millennium werden unsere Auferstehungsleiber, wie der von Christus, nicht länger Teil des physischen Universums sein und somit ohne Veränderung und Zeit, in der Lage, gesehen zu werden, dann zu verschwinden und durch geschlossene Türen und Wände zu gehen. „…Jesus selbst [trat] in ihre Mitte…. Aber bestürzt und voll Furcht meinten sie, einen Geist zu sehen…. Rührt mich an und schaut“, sagte Christus, „denn ein Geist hat nicht Fleisch und Knochen, wie ihr seht, dass ich es habe“ (Lukas 24,36-43). Paulus informiert uns, „Es gibt einen natürlichen Leib, und es gibt einen geistlichen Leib“ (1 Korinther 15,44). Wir wissen nicht, was dies bedeutet, außer wie es in Christi Auferstehung aufgezeigt wurde.

Ohne Seine Auferstehung gibt es keine Hoffnung für die Ewigkeit. Doch Christi Triumph über den Tod, der eigentliche Mittelpunkt unseres Glaubens, wird von manchen bestritten, die angeblich im Glauben sind. Die Evangelical Lutheran Church in America (ELCA) hält es nicht länger für wesentlich zu glauben, dass Christus von den Toten auferstand.

Die Augsburg-Fortress Press der 5,6 Millionen Mitglieder zählenden ELCA veröffentlichte kürzlich ein Buch von Professor Gerd Luedemann, das zum Schluss kommt, der Leib Christi sei im Grab verwest.

Der hoch gefeierte Konvertit zum Christentum Malcolm Muggeridge (kürzlich zum römischen Katholizismus konvertiert), bestreitet die Auferstehung gleichermaßen. Sein großartiges Zeugnis, das er an Billy Grahams Kongress zur Weltevangelisation 1974 in Lausanne, Schweiz gab, beeindruckte mich. Dann las ich Muggeridges Buch Jesus Rediscovered, in dem er sagte, es komme nicht darauf an, ob Jesus auferstanden sei oder nicht. „Ich ziehe sogar vor zu vermuten“, ergänzte er, „dass ein Leichenräuber… die Steine [vom Grab] wegschleift, und sich dann… mit dem Leichnam davonmacht… [später] überlässt er ihn den Geiern, die nur die Knochen zurücklassen, die in der Sonne verbleichen – jene kostbaren Knochen!“

Folglich waren die Apostel Lügner, weil sie bezeugten, dass Christus von den Toten auferstand; „Ihnen erwies er sich… als lebendig durch viele sichere Kennzeichen“ (Apostelgeschichte 1,3). Wer war dieser Hochstapler mit Nägel Malen in Händen und Füßen und einer Speerwunde in seiner Seite, der 40 Tage mit den Jüngern verbrachte und sie überzeugte, er sei Jesus, der von den Toten zurückgekommen war? Das Grab war eindeutig leer. Es ist grotesk sich vorzustellen, ein „Leichenräuber“ würde das Grab leeren, das von römischen Soldaten bewacht wurde!

Sollte überdies Christus nicht auferstanden sein, dann ist das Christentum bloß eine weitere Lebensphilosophie wie der Buddhismus oder Konfuzianismus. Tatsächlich wäre es schlimmer, denn Christus selbst versprach, Er würde aus den Toten auferstehen, denn weil Er lebte, würden auch Seine Jünger leben, und Er würde eines Tages zurückkehren, um sie in den Himmel zu holen. Anders als Buddhismus oder Hinduismus oder Islam, deren Führer keine solchen Ansprüche aufstellten, wäre Christus ein Lügner und das Christentum ein Betrug, wenn Christus nicht auferstanden ist!

Gerade unsere Errettung hängt vom Glauben ab, dass Christus von den Toten auferstand: „Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet“ (Römer 10,9). Muggeridges Buch machte mich mit als erstes darauf aufmerksam, dass manche, die den eigentlichen Mittelpunkt des Christentums ablehnen, vorgeben, Seine wahren Jünger zu sein und somit das Christentum von innen zerstören. Ich lernte, zu meinem Entsetzen, dass der „Abfall der letzten Tage“ da ist und alarmierenden Schwung gewinnt.

Unser Kalender markiert angeblich die Jahre seit Christi Geburt. Ausgeklügelte Pläne werden aufgestellt, um den 2.000. Geburtstag Christi im Jahr 2000 nach Christus zu feiern. Tatsächlich haben wir diesen Meilenstein 1996 erreicht. Dies verdanken wir einer Fehlberechnung um vier Jahre beim Start des Kalenders. Christus wurde tatsächlich 4 v. Chr. geboren. Es besteht genauso wenig Anlass, seinen 2.000. Geburtstag zu feiern wie seinen1.999. oder irgendeinen anderen. Er verändert sich nicht.

Die Feier des Geburtstags Christi im Jahr 2000 (sollte Christus nicht bereits gekommen sein und er tritt ein), wird sich nicht von den vielen anderen Feiern unterscheiden, die zur selben Zeit stattfinden. Vielleicht verwechselt man sie. Damit opfern wir die Einzigartigkeit Christi und die wahre Bedeutung Seines Kommens in die Welt (siehe TBC 6/95, 9/95 und 12/95). Robert Muller zum Beispiel, früherer Stellvertretender Sekretär der Vereinten Nationen und New Age Führer, hat geschrieben: „Mein großer persönlicher Traum besteht darin, eine gewaltige Allianz zwischen allen Hauptreligionen und der UN zu bekommen… die Menschheit sollte im Jahr 2000 eine Zweitausendjahrfeier des Lebens abhalten… die zu einer friedvollen, glücklichen und frommen Gesellschaft auf der Erde führt.

Geburtstage erinnern uns, dass jeder und alles dank des Verrinnens der Zeit unwiderruflich älter und bald von diesem Ort verschwinden wird. Die Zeit verstreicht ohne Rücksicht auf Daten oder Ereignisse oder menschliche Empfindungen, obgleich sie einer kurzen, trügerischen Gegenwart Raum für ihre flüchtigen Momente gibt, bevor sie in der Vergangenheit verschlungen werden. Man kann darin sogar Trost finden. Es half mir, viele schwierige oder schmerzliche Situationen auszuhalten, indem ich mir sagte, „auch dies wird vorübergehen“.

Es gibt eine andere Seite dieser Münze. Während die Erkenntnis, dass die Beschwerden notwendigerweise enden werden, während einer Zahnarztbehandlung ermutigend ist, hat sie während eines schönen Urlaubs die gegenteilige Wirkung. Genauso sicher, wie der Schmerz vorübergeht, so auch das Vergnügen. Und so ist es mit dem ganzen Leben. Es ist, egal wie langandauernd, „doch nur ein Dunst, der eine kleine Zeit sichtbar ist; danach aber verschwindet er“ (Jakobus 4,14).

Die meisten von uns vergessen diese einfache Tatsache die meiste Zeit. Pläne werden geschmiedet, als ob das Leben auf dieser Erde nie enden würde. Salomon sagte, „Besser, man geht in das Haus der Trauer als in das Haus des Festgelages; denn dort ist das Ende aller Menschen, und der Lebendige nimmt es zu Herzen“ (Prediger 7,2). Klingt das morbid? Gewiss widerlegt es die Vorstellung, man müsse immer „positiv“ sein! Moses sagt es so: „Lehre uns unsere Tage richtig zählen, damit wir ein weises Herz erlangen“ (Psalm 90,12).

Daher erfordert wahre Weisheit die Erkenntnis der Kürze unserer Tage auf Erden. Die Tatsache, dass dieses Leben (egal wie erfolgreich und voll Freuden oder wie schmerzlich und schwer zu ertragen) vergeht, und dass die Ewigkeit nie vorübergeht, muss alle unsere Entscheidungen zügeln. Ohne diese Mahnung würden wir für die Zeit leben (in die wir zu vertieft sind), statt für die Ewigkeit (der wir kaum einen Gedanken widmen).

Ja wir müssen kluge Entscheidungen für dieses Leben treffen. Jede Entscheidung jedoch muss im Licht der Ewigkeit getroffen werden. Eine Wahl, die nur die zeitlichen Konsequenzen erwägt und nachteilige Folgen für die Ewigkeit hervorbringt, ist äußerste Torheit. Jesus warnte, „die ganze Welt zu gewinnen“ sei kein Erfolg, sondern der größte Misserfolg, wenn der irdische Gewinn auf Kosten der eigenen Seele gemacht wird, d.h. des ewigen Schicksals (Markus 8,36).

Der Jahreswechsel ist die Zeit, in der „Vorsätze fürs Neue Jahr“ feierlich gelobt, Versprechen gemacht werden, die Hoffnung wieder sprießt und optimistische Pläne fürs kommende Jahr geschmiedet werden. In seinem Klassiker A Serious Call to a Devout and Holy Life erwähnt William Law zwei Männer. Jeder von ihnen ist in die Planung seiner Villa für den Ruhestand vertieft. Einer will auf sie auf der Erde bauen, der andere auf dem Mars. Jeder hält den zweiten Mann für einen Narren. Law jedoch zeigt, beide sind Narren und der Unterschied im Grad ihrer Narrheit bestehe nur in einer kurzen Periode vorübergehender Zeit. Der eine plant eine Villa auf dem Mars, wo er nie sein wird; der andere auf der Erde, wo er nicht bleiben kann.

Das bedeutet nicht, wir sollten für dieses Leben keine Pläne machen. Man sollte jedoch keine Pläne für den Ruhestand oder auch nur für morgen machen, ohne sie Gottes Wille zu unterwerfen. Wie Jakobus schrieb, „Wohlan nun, die ihr sagt: Heute oder morgen wollen wir in die und die Stadt reisen und dort ein Jahr zubringen, Handel treiben und Gewinn machen – und doch wisst ihr nicht, was morgen sein wird…. Stattdessen solltet ihr sagen: Wenn der Herr will und wir leben, wollen wir dies oder das tun. Jetzt aber rühmt ihr euch in eurem Übermut! Jedes derartige Rühmen ist böse“ (Jakobus 4,13-16).

Sowohl Blaise Pascal wie John Locke behaupteten, sollte der Tod alles beenden, hat der Mann, der verpasst, was dieses Leben bietet, um sich auf das nächste vorzubereiten, keinen ewigen Verlust. Der Mann jedoch, der ganz für die kurzen Belohnungen dieser Welt lebt, bringt für die Ewigkeit die Pein auf sich, hat gegen unmögliche Gewinnchancen gezockt und darf nur sich selbst für solche Torheit tadeln. Etwa vor 250 Jahren illustrierte William Law diese Tatsache beeindruckend durch Penitens, einem “sehr reichen, jungen Geschäftsmann… der nun im Alter von 35 Jahren dabei war, zu sterben“. Penitens hatte seinen Freunden, die gekommen waren, um ihr Mitgefühl zu zeigen, dies zu sagen:

Ihr betrachtet mich mit Mitleid, nicht dass ich unvorbereitet gehe, dem Richter der Lebendigen und Toten zu begegnen, sondern dass ich einen blühenden Handel in der Blüte meines Lebens verlasse…. Und doch, nicht einmal die Torheit der einfältigsten Kinder kann so groß sein wie das?

Unser armer Freund Lepidus starb, wie ihr wisst, als er sich für ein Fest ankleidete. Denkt ihr, es ist jetzt Teil seines Problems, dass er nicht lebte, bis diese Belustigung zu Ende war? Fest und Geschäft und Vergnügen und Genüsse erscheinen uns groß, während wir an nichts anderes denken; aber so bald wir den Tod dazu addieren, sinken sie alle in vergleichbare Unbedeutendheit….“

Sollte ich jetzt in die Freuden Gottes eingehen, könnte es einen Grund geben für Trauer, dass es mir passierte, bevor ich vierzig Jahre alt war? Ist es eine traurige Sache, in den Himmel zu gehen, bevor ich ein paar mehr Geschäfte getätigt habe oder etwas länger hinter der Ladentheke gestanden bin? Und wenn ich zu den verlorenen Geistern gehe, gibt es einen Grund, zufrieden zu sein, dass es mir erst passierte, als ich alt und reich war?

Nun da das Gericht das Nächste ist, dem ich entgegensehe, und ewiges Glück oder Qual mir so nahe gekommen ist, da scheinen all die Freuden und Reichtümer des Lebens vergeblich und unbedeutend zu sein…. Aber meine Freunde, wie bin ich überrascht, dass ich diese Gedanken nicht immer hatte….

Was für eine seltsame Sache ist es, dass ein wenig Gesundheit oder das armselige Geschäft eines Ladens uns so unempfindlich für diese großen Dinge belassen sollten, die so rasch auf uns kommen!

Ob es durch die Entrückung oder den Tod sein wird, wir alle werden sehr bald vor Gott stehen, um Rechenschaft für unser Leben abzulegen. Das längste Leben endet abrupt und man wird plötzlich in die Ewigkeit hineingeführt. Die Zeit ist in der Vergangenheit verschwunden – es bleibt nur der Einfluss unserer Lebensgewohnheit und Worte und Taten auf die Ewigkeit. Ja, wie wir dieses kurze Leben leben, bringt ewige Konsequenzen für gut und schlecht mit sich. Die Verlorenen stehen vor dem „großen, weißen Thron“, um ihren Urteilsspruch zu hören (Offenbarung 20,11-15), aber auch Christen werden für alle Gedanken, Worte und Taten verantwortlich gemacht: „Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse“ (2 Korinther 5,10).

Kompromissen zu widerstehen mag sogar schwieriger sein als Lustsünden – und es wird immer notwendiger, Kompromisse einzugehen, um die Gunst der heutigen evangelikalen Führung zu behalten. Gerade die Korrektur, die die Bibel erfordert, ist nicht länger akzeptabel. Doch alles andere muss akzeptiert werden. Das folgende Fax kam gerade jetzt von dem früheren Moderator einer christlichen Radio Talk Show: „Unsere Show wurde… am 6. Oktober unter gewaltigem Protest der Hörer gestrichen…. Vor ein paar Wochen machte [mein Nachfolger] eine Sendung über falsche Lehren…. Promise Keepers kamen zur Sprache [durch einen Anrufer], verursachten die übliche Aufregung… das Management zitierte ihn für eine Standpauke und entfernte ihn von der Show…. Als Profi mit 30 Jahren Erfahrung im Rundfunk kann ich sehen, wie ‚Christliches‘ Radio sich einem religiös korrekten Format verpflichtet… und dies ist für den Leib als Ganzes tragisch. Der Versuch, freie Rede und Gedanken zu zerstören ist bei den religiösen Medien schlimmer als bei den säkularen.“ Wir haben die Vision der Ewigkeit verloren und der Himmel ist zu einem Ort geworden, zu dem jeder gehen will – aber noch nicht.

Der Ewigkeit entgegen zu sehen, motiviert uns, treu und wahr unserem Herrn und Seinem Wort gegenüber zu sein, in Erwartung der großen Freude, auf die Christus schaute: „…der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete...“ (Hebräer 12,2). Paulus drängte uns: „Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist; denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott. Wenn der Christus, unser Leben, offenbar werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit“ (Kolosser 3,1-4). Johannes ermutigt uns, „wir wissen aber, dass wir ihm gleichgestaltet sein werden, wenn er offenbar werden wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist“ (1 Johannes 3,2). Paulus wiederum zeigt uns eine Hoffnung, die die besten Alternativen der Erde ins Nichts schrumpfen lässt: „indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus“ (Titus 2,13).

Das alte Kirchenlied lautet: „Diese irdischen Gefäße brechen, die Welt altert; aber Christus der Herr wird unseren Staub nehmen und neu gestalten. Er wird diese gemeinen Körper wie Seinen eigenen gestalten. Er wird die ganze Schöpfung zum Lächeln und ihr Stöhnen zum Schweigen bringen.“ Es ist wert, für diese Hoffnung zu leben – und zu sterben! TBC

Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er sprach zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiß! – Offenbarung 21,5

Zitate

Wenn wir bei rechten Sinnen wären, würden wir durch all Seine Wohltaten so besänftigt und angenehm gemacht sein, dass wir schon über die leichteste Übertretung betrübt sind.

—Vance Havner

F & A

Frage: Mit ein paar Freunden habe ich die Videoreihe Wide Is the Gate angeschaut. Wir sahen „Jugendbewegungen und das soziale Evangelium“ in DVD 2, wo T.A. McMahon sagt: „Beim Versuch, die Probleme zu lösen, die Welt zu reparieren, erkennen viele Christen nicht, dass sie tatsächlich dem Antichrist helfen, sein Reich zu entwickeln.“ Diese Aussage hat meine Freunde beunruhigt. Sie verstanden, Christen sollten keinen Beitrag dazu leisten, die Welt in einen besseren Ort zu verwandeln. Die Welt wird zerstört werden und nur jene, die dem Antichrist folgen werden, wollen sie besser machen. Ist es das, was Sie meinten?

Antwort: Wenn man eine ausführliche Antwort gibt, kann bei der Bearbeitung eines Interviews manchmal der Kontext leiden. Ich bin nicht sicher, ob das beim Wide Is the Gate Interview der Fall war, aber da ich das Thema schon oft angesprochen habe, möchte ich Sie ins Bild setzen, was ich rüberbringen wollte. Es gibt heute viele Programme in der ganzen Christenheit, die als biblische, gute Werke eingestuft werden können (Epheser 2,10). Das ist so, weil sie mit dem Wort Gottes im Einklang stehen. Auf der anderen Seite gibt es Programme, die den Kontakt mit der Schrift verloren haben oder vielleicht nie mit dem in Berührung standen, was die Schrift über gute Werke lehrt. Sie ersetzen das Evangelium von Gott durch das soziale Evangelium des Menschen. Dazu gehören zum Beispiel Versuche, die Missstände der Welt hinsichtlich Armut, Analphabetismus, Ungerechtigkeit, Krankheit und so weiter zu beheben. Dieses Ziel mag der Welt gut scheinen, aber es ist nicht das Ziel der Bibel. Es ist auch unmöglich. Nur so, wie das Wort Gottes die Herzen ändert, kann die Wurzel der Sünde, die solche Probleme geschaffen hat, ausgemerzt werden. Zeitliche Lösungen geben auf das Dilemma, wo die Verlorenen die Ewigkeit verbringen werden, keine Antwort.

Als biblische Christen muss unser Umgang mit diesen Dingen übereinstimmend mit dem Wort Gottes sein. Unsere Priorität bei guten Werken muss die ewige Rettung von Seelen sein. Jesus kam nicht auf die Erde und ging zum Kreuz, um die Welt zu einem besseren Ort für ihre Bewohner zu machen. Er kam, um die Strafe für unsere Sünden zu bezahlen. Er kam, um uns mit Gott zu versöhnen, damit wir für alle Ewigkeit bei Ihm sein können. Das ist die gute Nachricht des Evangeliums. Doch die Bibel sagt uns, „So lasst uns nun, wo wir Gelegenheit haben, an allen Gutes tun…“ (Galater 6,10). Das beste „Gute“ ist offensichtlich, die Ungläubigen zu ermutigen, sich zum Herrn zu wenden. Wir können die Liebe Gottes zeigen, indem wir Sein Wort teilen und für die physischen Bedürfnisse sorgen. Diese „Gelegenheiten“ sind ein Segen und ein natürliches Ergebnis, wenn wir unser Leben für Christus leben.

Biblische Christen müssen auch sehr gut unterscheiden, welche „gute Werke“ von Diensten sie unterstützen. Obgleich aufrichtig in ihrer Absicht, der Welt zu dienen, haben mehr als nur ein paar eine Agenda, die der Schrift entgegensteht. Zwei Beispiele unter vielen sind: World Vision missioniert nicht, es passt sich den soziologischen Strategien der Welt an und verwendet sie, und es ist für die Palästinenser und gegen Israel. Rick Warrens globaler P.E.A.C.E. Plan regt an, mit den Weltreligionen zu arbeiten, um soziale Belange zu lösen, einschließlich dem Problem der „spirituellen Leere“.

Wie ich in dem Video sagte und in Bezug auf das obige, Christen, die an Diensten teilhaben, die die Bibel zugunsten von menschengemachten Agenden ignorieren, mögen unwissentlich zur Entwicklung des Reiches des Antichristen beitragen. Die Chronologie der Schrift zeigt, das nächste Reich auf Erden wird die siebenjährige Herrschaft des Antichristen sein. Wenn Gläubige einen Beitrag für einen Dienst leisten, der glaubt, er würde jetzt buchstäblich Gottes Reich hier auf Erden hereingeleiten oder der auf die Wiederherstellung der Erde, unter Missachtung dessen, was die Bibel prophetisch verkündet, hinarbeitet, nochmal, sie werden nichtsahnend zu den Plänen des Widersachers beitragen. Ihre Freunde müssen, wie auch der Rest von uns, der den Herrn liebt, was immer wir tun, im Lichte von Gottes Wort prüfen.

Frage: Sind Sie mit Randy Frazee [Mitautor Max Lucado] und seinem Buch The Story vertraut? Unsere Gemeinde will es in Kleingruppen behandeln und ich habe ein paar Bedenken. Ich schätze jede Information, die Sie haben.

Antwort: Seit geraumer Zeit haben wir The Story gelesen. Wenn jemand die Bibel in seiner Ansicht nach wichtige Teile zusammenfasst, wird rasch die Wahrheit der inspirierten Aussage von Paulus deutlich: „Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit...“ (2 Timotheus 3,16-17). Was manche für unwichtig halten, enthält oft die relevantesten Details.

The Story enthält 21 Kapitel aus dem Alten und 10 aus dem Neuen Testament. Sie verwenden Zusammenfassungen, um die fehlenden Teile der Schrift „aufzufüllen“. Das gesamte Ereignis von Sodom und Gomorra wird weggelassen. Stattdessen finden wir folgende Zusammenfassung:

Lot traf einige schlechte Entscheidungen, als er sich bei Sodom niederließ. Rückblickend war es eine schlechte Immobilienwahl…. Die Könige von Sodom, Gomorra und drei andere Könige kämpften gegen eine feindliche Armee. Sie verloren und ihre Städte wurden geplündert. Lot und seine Familie waren unter den Gefangenen.

…Abram… brach auf, um seinen Neffen zu retten… befreite die Gefangenen und erlangte die Beute wieder. Er traf einen Priester namens Melchisedek und gab ihm ein Zehntel der Beute….

Obwohl Abram Gottes Macht immer mehr verspürte, blieb ein Problem, das anscheinend nicht einmal der Allmächtige lösen konnte. Es war Abrams größte Sorge und das Hauptthema seines Dialoges mit Gott. [TBC: Und was war diese große Sorge Abrams? War es seine Furcht, dass Gott Sodom und Gomorra, wo sein Neffe lebte, wegen ihrer Bosheit zerstören würde? Nein, es war die Tatsache, dass er keinen Sohn hatte.]

Lucade und Frazee lassen die ganze Geschichte von Sodom und Gomorra weg. Das ist ein großer Irrtum. Der Herr warnte davor, zur Schrift hinzuzufügen oder wegzunehmen (5 Mose 4,2; Offenbarung 22,18-19), und aus gutem Grund. In der ganzen Bibel wird auf die Geschichte von Sodom und Gomorra als Warnung vor Gottes Gericht für jene hingewiesen, die in boshafter Weise handeln (siehe 5 Mose 29,23; Jesaja 1,9; 13,19; Jeremia 23,14; 50,40; Klagelieder 4,6; Amos 4,11; Zephania 2,9; Lukas 17,29; Judas 7, 2 Petrus 2,6, usw.).

Zu Zeiten enthalten die Zusammenfassungen wohl nicht unterstützte Annahmen:

Abram glaubte, das verheißene Kind würde aus seinem Körper kommen, aber so weit er und Sara wussten, sagte Gott nicht genau, dass Sara die Mutter sein würde. In einer zur damaligen Zeit üblichen Aktion entschieden sie, dass Saras Sklavin Hagar eine Ersatzmutter für das verheißene Kind sein würde….

Bei den „poetischen Büchern“ ist nichts von Hiob, Prediger oder dem Hohelied der Liebe dabei. Von den Psalmen und Sprüchen finden sich in The Story nur relativ wenige Beispiele. Das Neue Testament enthält Zusammenfassungen von den Evangelien, einige der Paulusbriefe, Apostelgeschichte und Offenbarung. Die Bergpredigt ist gekürzt, und viel fehlt. Der Jakobusbrief fehlt. Die so genannte Goldene Regel fehlt, obgleich Jesus sagt, an ihr hinge das ganze Gesetz und die Propheten. Schließlich fehlen sehr wichtige Lehren über das Reich der Himmel, die der Herr in Matthäus 25 vorstellt. Genauso wenig, wie wir die Reader’s Digest Bible vor einigen Jahren empfehlen konnten, können wir eine ähnliche Verstümmelung des offenbarten Wortes Gottes empfehlen.

Alarmierende Nachrichten

Gemeinsamkeit mit Mormonen

DeseretNews.com, 16.11.13, „Evangelikaler Führer sagt, die Gemeinsamkeit mit Mormonen sei größer als die Unterschiede“ [Auszüge]: Ein altes hebräisches Wort aus einem alttestamentlichen Text borgend, sagte einer von Amerikas führenden evangelikalen christlichen Gelehrten vor beinahe 2.000 jungen Mormonen in der Utah Valley Universität am Freitag, sein Glaube und ihr Glaube, die über die Jahre bei lehrmäßigen Unterschieden miteinander im Widerspruch stehen, „müssen Wege finden, wie wir zusammen arbeiten können“ um „Schalom“ oder Frieden zu finden

„Gott hat uns in die Welt gestellt, in diese Nation, und ruft uns auf, gemeinsam Schalom zu suchen“, sagte Dr. Richard J. Mouw, emeritierter Präsident des Fuller Theological Seminary.

„Evangelikale und Mormonen können eine Menge… von der Hoffnung weitergeben, die in jedem von uns liegt“, sagte Mouw vor ausverkauftem Haus am LDS Institute of Religion. „Wir müssen zusammenarbeiten, voneinander lernen und von der Hoffnung Zeugnis ablegen, die in uns scheint.“

Diese Hoffnung, sagte er, entspringt dem Glauben, den evangelikale Christen mit Mitgliedern der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage gemeinsam haben – besonders ihr gemeinsamer Glaube an die „rettende Kraft von Jesus Christus.“

„Das ist wichtig für uns, weil wir eine Menge von Unstimmigkeiten haben“, sagte er, wobei er eine Zahl von lehrmäßigen Streitpunkten notierte, die in Diskussionen zwischen Evangelikalen und Mormonen entzweiend sind. Dazu gehören die Dreieinheit, das Wesen Gottes und die Beziehung zwischen Menschen und Gott.

„Wir müssen über jene Dinge reden“, sagte Mouw seinen Zuhörern, wozu auch Hauptautoritäten der LDS gehörten – Ältester L. Whitney Clayton, Vorsitzender der Siebzig und Ältester Steven J. Lund von den Siebzig – wie auch eine Anzahl örtlicher evangelikaler Pastoren, einschließlich Pastor Greg Johnson von Standing Together Ministries. „Aber es ist wichtig für uns, über jene Dinge zu reden, indem wir am Retter festhalten. Wenn wir alle sagen, ‚Gib mir Jesus‘ (ein Hinweis auf das schöne Gospellied, das zuvor im Programm vom Orem Institute Latter-day Celebration Choir gesungen wurde), werden sich all jene Unterschiede in akademische Raritäten auflösen, die wahrscheinlich nicht wichtig sind, wenn man sie neben unseren Wunsch bedenkt, für die Sache der Gerechtigkeit zusammen zu arbeiten.“

Mehr als 10 Jahre hat Mouw über diese Streitfragen – sowohl über die Unterschiede wie die Gemeinsamkeiten – mit einer Gruppe von evangelikalen und LDS Gelehrten geredet, die sich regelmäßig treffen, um die unterschiedlichen theologischen Perspektiven zu teilen, eingehend zu untersuchen und zu erwägen.

Er sagte zum Beispiel, „wir Evangelikale haben uns oft auf die Ursprünge des Buches Mormon und Fragen von Joseph Smiths prophetischer Autorität konzentriert, aber wir haben dem Inhalt des Buches Mormon keine Achtung geschenkt.

„Aber wenn man stoppt und es liest“, sagte er, „sieht eine Menge der Lehre wie unsere Lehre aus und klingt so, mit einer Sprache, die wie die Dinge klingt, die wir sagen.“

Er las aus dem Buch Mormon… über das Leben, den Dienst und die Sühne Jesu Christi, und wie Leute „Buße tun müssen und wiedergeboren werden… (und) Glauben an das Lamm Gottes haben, das hinwegnimmt die Sünden der Welt, das mächtig ist zu retten und zu reinigen von aller Ungerechtigkeit“ (Alma 7,14).

„Das sind Worte des Evangeliums von Jesus Christus, die ich als evangelikaler Christ bestätige“, sagte Mouw.

(http://www.deseretnews.com/article/print/865590738/Evangelical-leader-says-commonality-with-Mormons-deeper-than-differences.html)

[TBC: Da ein großer Teil des Buches Mormon von der King James Bibel abgekupfert ist, ist es nicht überraschend, dass Mouw übereinstimmende Dinge findet. Aber das mormonische Verständnis von Jesus ist immer noch „ein anderer Jesus“ (2 Korinther 11,14).]

Gericht verbietet christliche Radioreklame

ChristianTelegraph.com, 25.11.13, „Gericht verbietet christliche Radioreklame“ [Auszüge]: Das [UK] Berufungsgericht hat die Entscheidung bestätigt, eine Radioreklame zu verbieten, die Christen aufruft, zu berichten, ob sie am Arbeitsplatz diskriminiert worden sind…. Die Reklame ging so: „Wir sind CCP. Umfragen haben gezeigt, dass mehr als 60 Prozent aktive Christen am Arbeitsplatz zunehmend ausgegrenzt werden. Wir sind darauf bedacht, die genauesten Daten zu erhalten, um die öffentliche Debatte zu informieren. Wir werden diese Daten verwenden, um eine fairere Gesellschaft zu ermöglichen. Bitte besuchen Sie CCPmagazines.co.uk und berichten Sie Ihre Erfahrungen.“

Der Staatsekretär für Kultur, Medien und Sport verbot ursprünglich die Reklame, nachdem das Radio Advertising Clearance Centre [RACC] behauptete, sie hätte ein politisches Ziel.

Master oft the Rolls [zweithöchstes Richteramt] Lord Dyson stimmte zu, die Reklame sei gesetzwidrig, und sagte, sie habe „das politische Ziel, eine fairere Gesellschaft zu machen, indem sie die Ausgrenzung von Christen am Arbeitsplatz reduzieren oder eliminieren wollte.“

Aber L.J. Elias sagte in einem stark abweichenden Urteil, die Reklame sei gesetzeskonform, weil sie einfach der Versuch ist, die Debatte zu ermöglichen und nicht auf ein politisches Ziel gerichtet war.

Er folgerte: „Wenn eine Reklame nicht selbst eine einseitige politische Botschaft darstellt, warum sollte sie verboten werden?“

(http://www.christiantelegraph.com/issue21779.html)

Ägyptisches Durchgreifen heftiger als unter Mubarak

TheBlaze.com, 24.11.13, „Das Durchgreifen des Ägyptischen Präsidenten gegen Proteste wie verlautet heftiger als unter Mubaraks Regime“ [Auszüge]: Der vorläufige ägyptische Präsident verbot am Sonntag öffentliche Versammlungen von mehr als 10 Leuten ohne vorherige Genehmigung der Regierung, und erlegte deftige Bußgelder und Gefängnisstrafen für Übertreter in der Absicht auf, die beinahe konstanten Proteste zu unterdrücken, die das Land in Aufruhr versetzen.

Das neue Gesetz ist restriktiver als Regulierungen, die es unter der Herrschaft des Autokraten Hosni Mubarak gab, der 2011 beim Aufstand in Ägypten gestürzt wurde, was den Beginn der Unruhen im Land markierte. Menschenrechtsgruppen und Aktivisten verurteilten es sofort, und sagten, das Ziel sei, die Opposition zu unterdrücken, repressive Polizeipraktiken zuzulassen und den Sicherheitsbeamten die Verantwortung für mögliche Missbräuche abzunehmen.

(http://www.theblaze.com/stories/2013/11/24/egyptian-presidents-crackdown...)

Fallen Sie nicht auf den Noah Film Rummel herein

StandUpForTheTruth.com, 12.11.13, „Gründe, nicht auf den Noah Film Rummel hereinzufallen“ [Auszüge]: Sollten sie hoffen, die Neuerscheinung des „Noah“ Films nächsten April sei der nächste christliche Blockbuster, der die Leute inspirieren wird, Gott zu suchen, dann halten sie vielleicht am besten ihren Geldbeutel fest – nicht ihren Atem an.

Sogar der Trailer macht deutlich, dass sich die Produzenten viele Freiheiten nahmen, und Schindluder mit dem biblischen Text trieben.

Zum Beispiel: „Rocks“ (das scheinen gefallene Engel zu sein) bauten mit Noah die Arche…. Methusalem (Noahs Großvater) ist eine Art Medizinmann, dessen geistige Gesundheit fraglich ist…. Die Arche landet auf einer Klippe nahe an einer Bucht [usw.]

(http://standupforthetruth.com/2013/11/12-reasons-not-to-fall-for-the-noa...)

Briefe

Liebe Freunde,

Ich schließe mich den vielen an, die Euch lieben Leuten für den Berean Call danken. Wir beten darum, der Herr möge Sie behüten und Ihre Gesundheit stärken und Sie vor dem Bösen bewahren…. Der Artikel über moderne Psychologie war eine große Hilfe. Bitte geben Sie nicht auf. Denken Sie daran, die Gemeinde auf der ganzen Welt benötigt dieses Material in den wichtigsten Sprachen CT (TN)

Lieber Berean Call,

Wir freuen uns wirklich auf Ihren Rundbrief, da er unsere Herzen speist und Kunde gibt, worüber wir beten sollen und wovor wir uns hüten sollen… und großartige Lehre! Wir danken Gott für Sie und beten für Sie. Wir leben isoliert auf dem Land. Unser nächster Nachbar ist eine halbe Meile weg von uns! M&BH (OR)

Hi,

Sie sollten einfach wissen, wie begeistert ich war, Keith Gibson auf Ihrem Radioprogramm zu hören. Ich habe nie von Ihrem Dienst gehört, ihn aber neulich durch ein WorldView Wochenende entdeckt. Was mich begeistert, Keith war der erste, den ich finden konnte, der etwas Kenntnis von und Erfahrung mit dem Umgang von IHOP hatte. Leider beteiligte sich meine älteste Tochter bei IHOP kurz nach Anfang ihres Colleges 2008…. Ich gab ihr sogar meinen Segen, als sie mich fragte, ob IHOP ok sei. Meine Entscheidung beruhte auf IHOPs Glaubensbekenntnis, das auf ihrer Webseite gepostet war. Als mich meine Tochter bat, eine Bibelstudie mit ihr zu machen, die auf Mike Bickles Book of Revelation Study Guide beruhte, erkannte ich, einen schrecklichen Fehler begangen zu haben. Ich brauchte nur die ersten fünf Seiten dieses Buches, um meinen Fehler zu erkennen!

Das ganze Jahr 2009 recherchierte und untersuchte ich IHOP (seine Vergangenheit, über Mike Bickle), aber die schwierigste Suche war die, jemanden zu finden, der eigene Kenntnis und Erfahrung mit IHOP hatte. Als ich merkte, dass Keith nicht nur Kenntnis und Erfahrung hatte, sondern in deren Hinterhof wohnte, kontaktierte ich ihn und fuhr nach Kansas City, um seinem Vortrag über IHOP beizuwohnen.

Als ich dort war, traf ich auch mehrere Leute, die aus IHOP herauskamen. Ich lernte mehr als ich mir vorstellte, wie zerstörerisch eine Organisation wie IHOP für jemanden sein kann. Ich nahm bei einem IHOP Ereignis teil und sah einige der bizarrsten Aktivitäten in meinem Leben. Diese Jugendlichen schienen entleert von aller Wahrheit zu sein, doch ich war an einem Ort, wo man behauptete, die Bibel zu lehren. Bitte bedenken Sie, wie ich das Wort „entleert“ gebrauchte. Was ich sah und hörte, bestätigte meine schlimmsten Ängste, dass meine Tochter Teil eines Kultes war. Danke, dass Sie Keith helfen, seine Botschaft rauszubringen. ND (IL)

Liebe Belegschaft des Berean Call,

In den letzten paar Jahren haben Sie mich sehr ermutigt, beständig zu bleiben. Nicht dass ich das Schiff des Glaubens verlassen wollte; es ist nur so, dass zu viele Leute einfach nicht glauben können, wie solche populären Persönlichkeiten so irreführend sein können, und offen gesagt, erfolgreich im „Geschäft“ von christlichem Fernsehen und Büchern sind.

Ich widersetzte mich den Gebetsschals, The Message, Jesus Calling, und jeder Zahl bekannter Figuren auf heutigen Radarschirmen im Glaubensleben von Leuten innerhalb unserer Versammlung. Sie sind gute, liebende, freundliche, großzügige Leute, und haben keine Ahnung, sie könnten falsch liegen, wenn sie den neuesten und größten Bestseller auf dem Markt akzeptieren…. Das alles soll zeigen, dass sogar der aufrichtigste von uns ohne vertiefte Schriftstudien irregeführt werden kann, und manchmal sogar trotz allem! GN (MN)

Lieber T.A,

Im Jahr 2006 luden Sie die Leser ein, sich Ihnen beim Versuch anzuschließen, die Bibel in einem Jahr durchzulesen. Beschämt von meiner armseligen Kenntnis der Schrift, nahm ich die Herausforderung an. In der zweiten Hälfte 2006 wurde mein Leben auf den Kopf gestellt und ich musste durch eine Periode von Prüfungen gehen, die schlimmer als die in der Vergangenheit waren. Ihre Herausforderung und das Eintauchen in Gottes Wort gaben mir die Stärke, die ich brauchte, um durch diese Prüfungen zu kommen, die ein paar Jahre andauerten. Ich machte das nächste Jahr mit dem Durchlesen weiter und lese sie nun viermal im Jahr durch. Es ist eine vorrangige Gewohnheit geworden. Danke für diese Herausforderung und ich hoffe, dies ermutigt Sie. GM (Email)

TBC Notizen

Wie sieht es nach sieben Jahren aus?

Neulich erhielt ich ein Email von einer Schwester im Herrn, die mir für die Ermutigung dankte, die Bibel in einem Jahr durchzulesen. Sie fing im Januar 2006 an und hat seither jedes folgende Jahr weitergemacht. Sie sagte, was sie sich zur Gewohnheit machte, habe ihr Leben verwandelt und sie in die Lage versetzt, mit einigen der schwierigsten Kämpfen ihres Lebens auf wunderbar fruchtbringende Weise umzugehen. (s. Brief GM oben)

Sie war nicht die einzige, die meinen Rat annahm. Auch ich habe 2006 in die Tat umgesetzt, was der Herr mir aufs Herz legte und ich mit unseren Lesern teilen sollte. Ich habe gelernt, was immer Gott mir aufs Herz legt, zu schreiben oder zu predigen, die Überführung beginnt immer in meinem Leben.

Ich will eine mögliche Herangehensweise an die Schrift fürs kommende Jahr vorstellen – eine Weise, die ich mir in den letzten sieben Jahren angeeignet habe. Lesen Sie die Bibel jeden Tag, verbringen Sie die meiste Zeit im Neuen Testament, ohne sich vorm Alten zu scheuen. Der Zeitaufwand ist Ihre Sache. Fünfzehn Minuten wären gut für den Anfang. Es ist jedoch nicht die Länge der Zeit, die wesentlich ist, sondern die Beständigkeit, es jeden Tag zu tun. Ich kann jedem Gläubigen garantieren, dass er mehr Zeit damit verbringt, je länger er es praktiziert. Warum kann ich das so zuversichtlich garantieren? Weil Sie diesseitige Zeit nehmen, um dem Einen immer näher zu kommen, der Sie mehr liebt, als Sie sich vorstellen können, und mit dem Sie die Ewigkeit verbringen werden.

Einer der Vorteile digitaler Technologie besteht darin, dass dank der Bibel Apps das Wort Gottes nicht weiter weg ist als das eigene Smart Phone. Wenn man bedenkt, wie viel Zeit wir mit diesem Gerät verbringen, sollten wir alle in der Lage sein, davon etwa 15 Minuten fürs Bibellesen zu nehmen, wo immer wir sind. Fünfzehn Minuten jeden Tag in der Schrift startet einen Prozess, Jesus auf täglicher Basis besser kennen zu lernen, seine Anweisungen zu verstehen, mehr Fruchtbarkeit im eigenen Leben zu realisieren, und in Unterscheidungsfähigkeit in diesen Tagen zu wachsen, die durch zunehmenden Abfall charakterisiert sind. Es gibt absolut keine bessere Gewohnheit, die ein Gläubiger entwickeln könnte. „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht“ (Matthäus 4,4).

T.A. McMahon Executive Director

TBC Extra

Gläubige durch Hebrew Roots Movement betören

G. Richard Fisher

Das alte Kirchenlied, „I Would Be Like Jesus“ hat einen Refrain, wo die Singer beteuern, „Sei wie Jesus, dies sei mein Lied, im Heim und im Gedränge; sei wie Jesus den ganzen Tag! Ich möchte wie Jesus sein.“

Viele Christen erkennen nicht, dass eine Schlacht stattfindet zwischen jüdischen Äußerlichkeiten und Ritualen als Mittel der Spiritualität und Heiligung und wirklich biblischen Mitteln, die Themen des inneren Herzens sind. Keiner würde bestreiten, Jesus ähnlicher zu sein ist ein empfehlenswertes Ziel. Schließlich schauen wir beständig auf Ihn (Hebräer 12,2) und sehen Ihn als unser höchstes Vorbild (1 Petrus 2,21). Aber bei jeder Reise im Leben müssen wir entscheiden, wie wir ans Ziel gelangen wollen. Das größere Problem, wie Jesus zu sein, ist: Was bedeutet es wirklich? Wie schaut es aus? Und wie genau wird es erreicht?

Der verstorbene jüdische Gelehrte und Forscher über das Leben in Israel im ersten Jahrhundert, David Flusser, sagte zu Recht: „Jesus war in jeder Hinsicht ein Jude“ (Jewish Sources in Early Christianity, Adama Books, New York, 1987, p.7). Man kann überhaupt nicht bestreiten, dass Jesus als Jude geboren wurde und ein gehorsames jüdisches Leben führte. Er erfüllte komplett jede Forderung des Gesetzes, Er tat es für uns (Römer 8,1-4), und Er macht damit in uns weiter, wenn wir wahre Gläubige sind.

Wenn wir also wie Jesus sein wollen, bedeutet das, dass wir folgsame Juden werden müssen, wie manche vorbringen? Ist es das, was wie Jesus sein wirklich bedeutet? Sollten heidnische Gläubige versuchen, messianische Juden zu werden? Können sie? Sollten Heiden eine Jarmulke tragen, in einer Synagoge anbeten, ein Schofarhorn blasen, einen Gebetsschal tragen, Jesus Yeschua oder Yeschu nennen, die alttestamentlichen Feste und Speisegebote halten, und den Pastor mit Rabbi anreden, obgleich Matthäus 23,8 etwas anderes sagt? Sind jüdische Zeremonien und Praktiken wirkmächtig?

Müssen wir jüdische Praktiken aus dem ersten Jahrhundert oder später wieder einführen, um wirklich gute Christen zu sein? Die Pharisäer praktizierten all die Zeremonien, aber sie stellen eine Warnung dar, da Jesus ihnen sagte, sie täten diese Dinge vergeblich (Matthäus 15,7-9, siehe auch Matthäus 23).

Ist denn Judentum gleich Gottesfurcht? Eine sehr moderne Bewegung würde diese Frage mit einem Lauten „Ja, mehr oder weniger!“ beantworten. Diese wachsende Bewegung wird Hebrew Roots Movement (HRM) genannt. Leider fehlt ihr eine gemeinsame, kohärente, einheitliche Theologie, ein interner Mechanismus für lehrmäßige Kontrolle. Sie ist voll von Einzelgängern, die bei ihrer Zuneigung zu jüdischem Beiwerk improvisieren.

Einige von HRM haben mit ihrer Leugnung der Trinität den Verstand völlig verloren und scheinen Jesus nur im Fleisch zu kennen. Wie wir sehen werden ist diese Bewegung eine Idee, eine Sicht, eine Gesinnung oder eine Philosophie; ein gemeinsames Konzept, dass jüdische Traditionen und Judaismus für die Gemeinde weit überlegen sind, ein sicherer Weg zu einer tieferen Heiligung, und für manche möglicherweise sogar Errettung.

HRM ist schwer zu definieren, weil es so vielfältig ist und aus so vielen ungleichartigen Gruppen und Individuen besteht. Es ist ein bewegliches Ziel. Es ist ein riesiges Sammelsurium von allem, angefangen mit Gelehrsamkeit, wie in der Jerusalem School of Synoptic Research, über so genannte Third Questers (Dritte Suchende), bis zu Individuen, die subjektiven Pop (wie es beliebt) Judaismus praktizieren. Dazu kann sogar die mittelalterliche, mystische Kabbala mit ihrer esoterischen Zahlenmystik gehören. Meistens wird nicht zwischen dem Alten und dem Neuen Bund, oder zwischen der Bibel und dem Talmud unterschieden. Diese Bewegung kann Gesetzlichkeit mit einer Vergeltung auferlegen, oder in manchen Fällen einfach jüdische Praktiken vorschlagen, die uns, so sagen sie, tiefere Einsicht und Verständnis geben wie auch „authentischere“ Gläubige aus uns machen werden.

Hier gebe ich nun eine lose Definition der Hebrew Roots Bewegung. Sie ist sehr modern und beharrt darauf, wir müssten den Judaismus (unsere jüdischen Wurzeln) und das Milieu und den Lebensstil aus dem ersten Jahrhundert wieder zum Leben erwecken und sie sowohl jüdischen wie nichtjüdischen Gläubigen auferlegen. Dies ist nicht bloß eine akademische Studie, um die Schrift und ihr Umfeld besser zu verstehen, sondern eher eine Wiederherstellung, die behauptet, die Kirche habe sich von ihrer jüdischen Grundlage wegbewegt und müsse zu einem jüdischeren Lebensstil zurückkehren, um authentisch zu sein.

Obgleich es ein großer Vorteil ist, die Archäologie, Geographie, Soziologie, Religion und Gebräuche der antiken, biblischen Welt zu studieren, folgt nicht, dass wir jene Zeiten wieder einführen und kopieren müssen, voll gestopft mit Sprache, Gebräuche und sogar Kleidung.

Es ist bei einem Großteil der HRM offensichtlich, dass nicht einfach das Studium des ersten Jahrhunderts, mit dem sie interpretieren, informieren und erhellen wollen, den Sieg davon trägt, sondern das Halten der Traditionen und Praktiken des jüdischen Talmud, der lange nach Jesus in den Jahren 400-500 vervollständigt wurde (The Encyclopedia of Jewish Religion , Holt, Rinehart and Winston, New York, 1965, p. 374). Tatsächlich gibt es zwei Talmuds, nämlich den babylonischen und den palästinensischen. Die Talmuds differieren in vielen ihrer Gebräuchen, Traditionen und Praktiken.

Der jüdische Gläubige Stephen Katz sorgt sich, wenn er sagt, „ein Großteil des Jewish Roots Movement beruht tatsächlich auf späterer jüdischer / rabbinischer Tradition. Noch wichtiger, die Frage, ob Heiden den jüdischen Lebensstil anfügen und zu den jüdischen Wurzeln zurückkehren sollen, wurde beim Jerusalemkonzil erledigt, wie in Apostelgeschichte 15 beschrieben. Die bemerkenswerte Neuigkeit des Evangeliums lautet, dass in Y’shua die Juden und Heiden direkten Zugang zu Gott haben“ (“The Jewish Roots Movement: Flowers and Thorns,” March 1, 2001).

In der Praxis beziehen viele Unterstützer des HRM ihren Inhalt mehr vom talmudischen Judaismus als vom Judaismus des Alten oder Neuen Testaments. Apostelgeschichte 15 adressiert direkt die Beziehung von heidnischen Gläubigen zum Judaismus. Der Apostel Jakobus sagte den jüdischen Gläubigen, sie sollten die aus den Heiden nicht durcheinanderbringen. In Vers 19 gebot Jakobus eindringlich, „Darum urteile ich, dass man denjenigen aus den Heiden, die sich zu Gott bekehren, keine Lasten auflegen soll“. Dann wurde ein offizieller Brief ausgesandt, um die Entscheidung nochmals zu bestätigen: „Da wir gehört haben, dass etliche, die von uns ausgegangen sind, euch durch Reden verwirrt und eure Seelen unsicher gemacht haben, indem sie sagen, man müsse sich beschneiden lassen und das Gesetz halten, ohne dass wir sie dazu beauftragt hätten“ (V. 24). Mit andern Worten, „Haltet euch zurück, Heiden zu Juden machen zu wollen!“

Der messianische, jüdische Gläubige Stan Telchin sieht die Auferlegung von jüdischem Gesetz und Praxis auf Heiden als einen sehr beunruhigenden Aspekt der messianisch, jüdischen Bewegung: „Ich weiß, dass die überwältigende Mehrheit der jüdischen Gläubigen keine messianische Synagogen besucht. Etwa fünf Prozent der jüdischen Gläubigen in den Vereinigten Staaten soll sie besuchen…. Viele Juden, die ich in solche Synagogen gebracht habe, sagten mir, sie fühlten sich, als ob sie auf eine Karikatur schauten – eine Imitation, nicht die echte Sache“ (Messianic Judaism Is Not Christianity, Chosen Books, Grand Rapids, MI, 2004, p. 83).

Wenn Telchins Statistik auch nur ansatzweise richtig ist, bedeutet es, dass bis zu 95 Prozent der Anwesenden in messianischen Synagogen Heiden, und nur 5 Prozent Juden sind. Das sagt uns, Heiden werden zu Formen des Judaismus „bekehrt“, den sogar viele Juden ablehnen. Das stellt Apostelgeschichte 15 auf den Kopf. Die wirklich große Frage, die die Lehrer von Hebrew Roots beantworten müssen, lautet: „Warum gibt es weit mehr heidnische Gläubige als Juden in den messianischen Synagogen und messianischen Gemeinschaften?“

Diese Auferlegung von jüdischen Praktiken auf nichtjüdische Gläubige stellt wirklich ein ernstes Problem dar, das Elitismus, unnötige Spaltung, breite Verwirrung und unbiblische Praktiken begünstigt. Wir können Juden beinahe verstehen, die sich zu Christus bekehren, und immer noch versuchen, einige der kulturellen Aspekte und Feiern ihres Familienerbes zu begehen. Wenn ihre Absichten und Motive nicht gesetzlich sind, und wenn diese Dinge nicht für die Errettung oder aus religiösem Elitismus getan werden, mag es einen kleineren Nutzen geben. Doch sie den Heiden aufzuerlegen (wie meistens der Fall) ist eine direkte Verletzung von Paulus Wort an die Kolosser: „So lasst euch von niemand richten wegen Speise oder Trank, oder wegen bestimmter Feiertage oder Neumondfeste oder Sabbate, die doch nur ein Schatten der Dinge sind, die kommen sollen, wovon aber der Christus das Wesen hat“ (2,16-17). Paulus sagt also den Heiden in Kolossä, sie sollten keinem erlauben, ihnen den Judaismus aufzuzwingen. Sagte Paulus nicht den Ephesern, die geretteten Juden und Heiden seien nun ein neuer Leib und ein neuer Mensch – die Gemeinde (Epheser 3,1-8)?

Wir haben bereits die sehr verwirrende Praxis erwähnt, neutestamentlichen Gläubigen (Juden oder Heiden) den späteren Talmud und Talmudtraditionen aufzuerlegen. Ist dies nicht so bedenklich wie jedes der außerbiblischen Bücher, das Kultanhängern auferlegt wird? Einiges aus dem Talmud hat nichts mit dem Neuen Testament zu tun und spiegelt nur den späteren Judaismus ohne Land, Tempel, Priesterschaft oder Opfer wieder.

Die Hebrew Roots Bewegung ist hochmütig und ergreift keine der oben erwähnten Vorsichtsmaßregeln. Die Verwendung späteren rabbinischen Materials muss sehr vorsichtig getan werden, das heißt sparsam und mit Bedacht. Wir müssen sicher sein, dass es durch frühere oder zeitgenössische Quellen überprüft und untermauert werden kann. Das ist unser einziger Schutz. Wenn wir bezüglich einer späteren Quelle unsicher sind, wäre es nicht gefährlich, sie der Bibel hinzuzufügen (Offenbarung 22,18-19)?

Eine sehr wichtige und dringende Frage, die die Hebrew Roots Bewegung nie anspricht ist – welchen Judaismus? Dies das große Problem.

Besser spricht man von Judaismen. Es gab im ersten Jahrhundert verschiedene Ströme des Judaismus. Sollen es die religiösen Pharisäer sein? Und wenn ja, die Schule von Schammai oder Hillel? Oder ist es die Religion der Sadduzäer? Warum nicht den Judaismus der Zeloten oder Herodianer? Ist es der Judaismus von Johannes, dem Täufer? Noch besser, der Puristen – der Separatisten namens Essener. Wie erwähnt wurde, kein Judaismus eines Schlags aus dem ersten Jahrhundert kann voll praktiziert werden, da es keinen Tempel, keine Priesterschaft und keine Tieropfer gibt. Manche aus der Hebrew Roots Bewegung scheinen von den modernen, orthodoxen Juden fasziniert zu sein. Aber die große und nicht beantwortete Frage lautet: welche orthodoxe Gruppe?

In der komplexen Welt der jüdischen Orthodoxie gibt es Myriaden rivalisierender Gruppen mit unterschiedlicher Kleidung und verschiedenen Traditionen, und alle behaupten, ihren Zipfel der Wahrheit zu haben. Ein paar etwas abgeschiedene Gruppen in Jerusalem sind die chassidische Ger Dynastie, die chassidische Belz Dynastie, die chassidische Karlin Stolin Sekte, die chassidische Breslav Dynastie, die chassidische Samar Dynastie, die chassidische Chabad Sekte, und die Neturi Karta. (Über Details, Unterschiede und ihre Gruppendynamik siehe The Mysteries of Jerusalem , Adam Ackerman, Multipress, Jerusalem, 2007, pp. 61-77). Welche hat Recht?

Die Lehrer der Hebrew Roots Bewegung ignorieren beinahe vollständig Zweidrittel des Neuen Testamentes, und zwar die Paulusbriefe (wie auch die anderen Epistel). Es gibt eine gewisse Anerkennung für ausgewählte Teile von Römer, die aus ihrer Sicht von Abraham sprechen und auch davon, im Judaismus oder jüdischen Wurzeln eingepfropft zu sein. Es ist klar, in Israel eingepfropft zu sein hat mit Segnungen Abrahams und des Messias zu tun – nicht mit Klonen oder zu versuchen, wie Juden zu handeln. Diese geistlichen Privilegien sind echte geistliche und ewige Segnungen. Sie bedeuten nicht, sich zu kleiden oder vorzugeben, wie eine andere Nationalität oder Religion zu sein.

Gläubige aus den Heiden haben das Wort Gottes, den Messias und Seine Erlösung empfangen. Eingepfropft zu sein in Abrahams Segnungen ist so schön und schlicht wie Gib Martin und Larry Richards erklären: „Der Ölbaum… ist ein vertrauter und schöner Teil der Landschaft Israel. Er ist ein Symbol sowohl von Stärke und Segen. David schrieb in Psalm 52,10: ‚Ich aber bin wie ein grüner Ölbaum im Haus Gottes; ich vertraue auf die Gnade Gottes für immer und ewig‘…. Paulus verwendete den Ölzweig als Bild, was Gott getan hat, um die Heiden einzupfropfen, den ‚wilden Ölzweig‘ (Römer 11,17) in den kultivierten Ölbaum Israel. In der Metapher von Paulus wurden einige Ölzweige abgebrochen und wilde Sprösslinge wurden in den Baum eingepfropft. Gott verwandelte die Heiden in fruchtbringende Leute…. Paulus verweist sie auf die eigentliche Quelle ihres Lebens: Gott. Gott hütet den Weinberg, Er ist der höchste Gärtner“ (The Book of Romans, Thomas Nelson, Nashville, TN, 2007, p. 168).

Die Epistel zu ignorieren ist eine Möglichkeit, die Flut an Material über neutestamentliches Gemeindeleben, Gemeindestruktur, Gemeindefunktionen, Gemeindepraktiken und Glaubensansichten zu vermeiden. Kein Wunder, dass die Hebrew Roots Anhänger eine gekürzte und verzerrte Botschaft haben. Ich bin ganz traurig darüber.

Womit wir zu tun haben ist sowohl grundlegend wie wesentlich. Soll es die Synagoge oder die Gemeinde sein? Die Juden schlossen jeden aus der Synagoge aus, der Christus bekannte (Johannes 9,22). Doch die in HRM versuchen vorzugeben, Synagogen seien gute Orte, wo man sein kann – oder zumindest nachzubilden oder sich den Weg zurückbahnen. Können wir Gemeinde und Synagoge verschmelzen? Sollten wir? Wir müssen uns daran erinnern, was Jesus eindeutig sagte: „Auf diesem Felsen werde ich meine Gemeinde bauen.“ Er sagte nicht, „ich werde meine Synagoge bauen“.

Ist es Gesetz oder Gnade? Galater behandelt dies sehr detailliert. Wie ich jedoch sagte, die Epistel werden vernachlässigt oder ignoriert, und Galater wird übersprungen. Es ist interessant zu vermerken, Paulus sagte den Galatern, ein Abstecher zurück in den Judaismus zeigte, sie seien sowohl „unverständig“ wie „verzaubert“ (Galater 3,1). Das Wort „verzaubert“ hat die griechische Wurzel baskano, und bedeutet, in eine falsche Lehre verlockt und gezogen zu werden.

Ist es Alter oder Neuer Bund? Sollte es etwas anderes als der Neuen Bund gewesen sein, hätte Jesus beim letzten Abendmahl nie gesagt, „Denn das ist mein Blut, das des neuen Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden“ (Matthäus 26,28). Dies wird in Markus 14,24 und Lukas 22,20 wiederholt. Die Wiederholung steht da aus gutem Grund. Jesus musste gewusst haben, dass manche einen Großteil des Neuen Bundes ignorieren oder die beiden Bünde durcheinanderbringen würden.

Ist es das Passah oder das Abendmahl des Herrn? Paulus erinnerte die Korinther, wofür das Passah stand und was wirklich zentral war: „Denn unser Passahlamm ist ja für uns geschlachtet worden: Christus“ (1 Korinther 5,7). Es ist klar, dass all die alttestamentlichen Zeremonien, Symbole und Feste Typen und Schatten waren, die auf Jesus hindeuteten (Kolosser 2,16-23; Hebräer 10,1-10).

Ist es Samstag oder Sonntag? Samstag (der siebte Tag) war eindeutig mit der Vollendung der Alten Schöpfung verknüpft (1 Mose 2,1-3). Sonntag, der erste Tag der neuen Woche feiert die Auferstehung und die neue Schöpfung in Christus. Christen sind eine neue Schöpfung (2 Korinther 5,17).

Sind es jüdische Äußerlichkeiten und oberflächliche rituelle Reinheit oder innere Reinigung und Reinheit des Herzens? Psalm 51 beantwortet diese Frage deutlich: „Denn an Schlachtopfern hast du kein Wohlgefallen, sonst wollte ich sie dir geben; Brandopfer gefallen dir nicht. Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein zerbrochener Geist; ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, o Gott, nicht verachten“ (V. 18-19).

Dieser kurze Artikel soll keine erschöpfende Analyse der Hebrew Roots Bewegung sein. Jetzt stellen wir nur Fragen. Es gibt detailliertere Artikel, und ein Buch ist in Vorbereitung, um die ganze Bewegung eingehend und im Detail zu untersuchen. Wir hoffen, Korrekturen für viele abweichende Praktiken zu bieten und vollständiger mit einigen der Fragen umzugehen, die in diesem Artikel aufgebracht wurden. Bleiben sie dran.

Verteidigt den Glauben

Biblische Antworten auf herausfordernde Fragen

Unser monatlicher, spezieller Artikel aus Dave Hunts Buch mit demselben Titel.

Was ist mit der Dreieinheit?

Frage: Christen glauben im Allgemeinen an die Dreieinheit, einen „Gott“, der aus drei Personen besteht und doch ein Höchstes Wesen ist. Aber das Word „Dreieinheit“ erscheint kein einziges Mal in der Bibel, die eindeutig feststellt, dass es nur einen Gott gibt, keine drei. Wie können Sie einen Glauben an die „Dreieinheit“ überhaupt aus der Bibel rechtfertigen?

Antwort: Es gibt nur zwei grundlegenden Konzepte von Gott: 1) den Pantheismus / Naturalismus – das Universum selbst ist Gott und 2) den Supernaturalismus – Gott oder Götter existieren eigenständig und getrennt vom Universum. Wir haben bereits den Unsinn des ersten Konzepts gezeigt, was nur das zweite Konzept übrig lässt. Im Supernaturalismus gibt es zwei entgegengesetzte Sichtweisen: 1) Polytheismus – dass es viele Götter gibt (Mormonen wie auch Hindus sind Polytheisten); und 2) Monotheismus – es gibt nur einen Gott. Wir haben gezeigt, dass auch der Polytheismus schwerwiegende Mängel hat. Sein grundlegendes Problem ist Vielfalt ohne Einheit.

Auch im Monotheismus gibt es zwei entgegengesetzte Sichtweisen: 1) die Ansicht, Gott sei eine einzelne Person, wie im Islam und Judaismus, die darauf bestehen, Allah oder Jehova seien „eins“, das heißt ein einzelnes Wesen. Pseudochristliche Kulte wie die Zeugen Jehovas und die Oneness Pentecostals haben denselben Glauben. Sie leugnen die Dreieinheit und behaupten, Vater, Sohn und Heiliger Geist seien Gottes drei „Titel“ oder „Ämter“. Der schwerwiegende Fehler liegt hier in der Einheit ohne Vielfalt.

Die Notwendigkeit für Einheit und Vielfalt

Dass Gott sowohl Einheit wie Vielfalt haben muss, ist klar. Der Allah des Islam oder der Jehova der Zeugen Jehovas und Juden oder der Gott der unitarischen „christlichen“ Gruppen wäre in sich unvollständig. Er würde nicht in der Lage sein zu lieben, zu kommunizieren oder Gemeinschaft zu haben, bevor er andere Wesen erschafft, die in der Lage sind, mit Ihm auf diese Weise in Wechselbeziehung zu treten. Die Qualität von Liebe und die Fähigkeit zur Gemeinschaft und Teilnahme erfordern schon durch ihre Natur ein anderes persönliches Wesen, mit dem sie geteilt werden können. Und Gott kann nur mit einem anderen Wesen, das Ihm gleich ist, volle Gemeinschaft haben. Doch die Bibel sagt, „Gott ist Liebe“, alleine aus sich heraus. Dies ist nur möglich, wenn Gott selbst aus einer Mehrzahl von Wesen besteht, die getrennt und unterschiedlich, und doch eins sind.

Obgleich das Wort „Dreieinheit“ so in der Bibel nicht vorkommt, kommt das Konzept darin klar zum Ausdruck. Die Bibel stellt einen Gott vor, der es nicht nötig hatte, Wesen zu erschaffen, um Liebe, Teilnahme und Gemeinschaft zu erfahren. Dieser Gott ist in Sich vollständig, und existiert auf ewig in drei Personen: Vater, Sohn und Heiliger Geist, individuell sich unterscheidend doch zur gleichen Zeit auf ewig eins. Diese drei liebten sich, verkehrten vertraut, hatten Gemeinschaft und berieten sich untereinander, bevor das Universum, die Engel oder der Mensch geschaffen wurden.

Der Gott des Islam und des heutigen Judaismus konnte dagegen in sich nicht Liebe sein, denn wen konnte er in Seiner Einsamkeit lieben, bevor er andere persönliche Wesen erschuf? Dieses Manko Gottes würde den Menschen beeinträchtigen, der auf jedem Niveau seines Wesens in Seinem Bilde gemacht wurde.

Pluralität und Singularität: Beides trifft zu

Der allererste Bibelvers stellt Gott als ein Plurales Wesen vor: „Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.“ Wäre Gott eine Einzelperson, dann würde Eloah, das Wort für Gott im Singular, verwendet werden. Statt der Singularform wird jedoch der Plural, Elohim, verwendet, was wörtlich Götter bedeutet. Doch bara, ein Verb im Singular, wird zusammen mit Elohim verwendet. Dieses Substantiv im Plural (Elohim) wird für Gott mehr als 2.500 mal im Alten Testament verwendet, und beinahe immer mit dem Verb im Singular, was somit auf sowohl Einheit wie Vielfalt und sowohl Singularität wie Pluralität im Gott der Bibel hinweist. Elohim (Götter) sagten später in diesem ersten Kapitel von 1 Mose: „Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich“ (Vers 26).

Am brennenden Busch sagte Gott (Elohim – wörtlich Götter) zu Moses: „Ich bin, der ich bin…“ (2 Mose 3,14). Hier sprechen Götter, sagen aber nicht, „Wir sind, die wir sind“, sondern „Ich bin, der ich bin“. Auch ist das Wort Elohim auch nicht die einzige Weise, wie Gottes Pluralität vorgestellt wird.

Nehmen sie zum Beispiel Psalm 149,2: „Israel freue sich an seinem Schöpfer“ (hebräisch „die Schöpfer“); Prediger 12,1: „Und gedenke an deinen Schöpfer“ (hebräisch „die Schöpfer“); und Jesaja 54,5 „Denn dein Schöpfer ist dein Ehemann“ (hebräisch „die Schöpfer“ und „Ehemänner“). Der Unitarismus hat keine Erklärung für diese beständige Darstellung von Gottes Einheit wie auch Vielheit im ganzen Alten Testament.

Ganz zentral in Israels Bekenntnis von Gottes Einheit in 5 Mose 6,4 (bekannt als die Schma) steht die Pluralform für Gott (elohenu): „Höre Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein – ELB 1905: Höre Israel: Jehova, unser Gott, ist ein einziger Jehova“ (Shema yisroel adonai elohenu adonai echad). Das für „allein“, bzw. „einzig“ verwendete hebräische Wort echad bedeutet oft eine Einheit von mehr als einem. Wäre dies nicht die Absicht, dann wäre yachid verwendet worden, was ein einzelnes, absolutes Eines bedeutet. Das Wort echad wird zum Beispiel in 1 Mose 2,24 verwendet, wo „Mann und Frau „ein Fleisch“ werden; in 2 Mose 36,13, als die zahlreichen Teile des Zeltes „ein Ganzes“ wurden; in 2 Samuel 2,25, als viele Soldaten zu „einem Haufen wurden“; und gleichermaßen woanders.

Der große hebräische Prophet Jesaja verkündete über die Geburt des Messias: „Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater...“ (Jesaja 9,5) Nirgendwo sonst in der religiösen Literatur wird solch ein Konzept gefunden, es kommt ausschließlich in der Bibel vor: Ein Sohn würde in die Welt geboren werden, der obgleich Mensch, auch der Starke Gott sein würde. Und obgleich ein Sohn, würde er zur selben Zeit auch der Ewig-Vater sein.

Jesaja stellt die Gottheit Christi deutlich vor, die Vaterschaft Gottes und die Einheit des Vaters und des Sohnes. Alle drei Personen in der Gottheit (Vater, Sohn und Heiliger Geist) erkennt man im Folgenden deutlich: „…von Anfang an… bin ich da; und nun hat mich GOTT, der Herr, und sein Geist gesandt“ (Jesaja 48,16). Nur Gott kann hier sprechen, dieser Eine, der von Anfang an existiert; doch Er sagt, er wurde von Gott und Seinem Geist gesandt. In der Dreieinheit sind zwei Personen unsichtbar (Gott der Vater und der Geist Gottes), während einer sichtbar ist, der Sohn Gottes, der Mensch wurde.

Einige hilfreiche Entsprechungen

Wie können wir dieses Konzept der drei Personen voll verstehen. Jede ist eigenständig und verschieden (der Vater ist nicht der Sohn und der Sohn ist nicht der Heilige Geist), doch alle sind in einem Gott umgriffen? Wir können es nicht. Die Kritiker behaupten, weil man die Dreieinheit durch menschliche Überlegung nicht voll erklären kann, kann sie deshalb nicht wahr sein. Doch sogar wenn Gott nur ein einzelnes Wesen ist, wer kann Ihn voll erklären? Niemand. Wir können nicht einmal die menschliche Seele und den Geist erklären, noch weniger den Geist Gottes, doch diese Begriffe werden in der Bibel wiederholt verwendet.

Wir können jedoch die Entsprechungen der Dreieinheit überall sehen. Das Universum umfasst drei Elemente: Raum, Zeit und Materie. Die ersten beiden sind unsichtbar, die Materie aber sichtbar. Alle drei sind selbst wieder in drei geteilt: Länge, Breite und Höhe; Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft; Energie, Bewegung und Phänomene. Länge, Breite und Höhe sind jeweils getrennt und unterscheiden sich voneinander, doch sie sind eins, weil jedes das Ganze ist. Die Länge nimmt den ganzen Raum ein, wie auch Breite und Höhe. So ist es mit der Zeit: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind jeweils getrennt voneinander, und doch ist jede das Ganze: Und auch hier sind zwei (Vergangenheit und Zukunft) unsichtbar, während die Gegenwart sichtbar ist.

Der Mensch selbst, der „im Bilde Gottes“ gemacht ist (1 Mose 1,27; 9,6, usw.), setzt sich aus drei Elementen zusammen: Leib, Seele und Geist. Zwei davon sind unsichtbar (Seele und Geist) und eines, der Leib, ist sichtbar. Wie der Mensch als Wesen funktioniert spiegelt dieselbe Entsprechung mit der Dreieinheit wieder. Wir ersinnen etwas in unserem Verstand (unsichtbar), vielleicht ein Gedicht oder eine Symphonie; wir drücken es mündlich oder schriftlich oder als Musik aus, und es kommt in die gegenwärtige, sichtbare Welt; man schätzt es dann in den Gefühlen, die wieder einmal unsichtbar sind.

Wir könnten mehr Entsprechungen aufführen, aber das sollte genügen. Es besteht keinen Zweifel, dass die Bibel die drei Personen deutlich vorstellt, die verschieden sind, doch jede ist Gott. Zur selben Zeit haben wir wiederholt die deutliche Aussage, dass es nur einen, wahren Gott gibt. Christus betet zum Vater. Betet Er zu sich? Uns wird gesagt, „dass der Vater den Sohn gesandt hat als Retter der Welt“ (1 Johannes 4,14). Sandte er sich selbst? Oder betete ein „Amt“ zu einem „Titel“ und sandte ihn, wie uns die United Pentecostal Church glauben machen möchte?

Christus sagte, „Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht aus mir selbst; und der Vater, der in mir wohnt, der tut die Werke“ (Johannes 14,10). „Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben… den Geist der Wahrheit...“ (Johannes 14,16-17). Im ganzen Neuen Testament werden Vater, Sohn und Heiliger Geist getrennt anerkannt und handeln als Gott, doch nur gemeinsam miteinander.

Auszug aus Verteidigt den Glauben (Seite 56-60 – englische Originalausgabe) von Dave Hunt

Naht euch zu mir und hört dieses! Ich habe von Anfang an nicht im Verborgenen geredet. Seitdem es geschehen ist, bin ich da; und nun hat mich GOTT, der Herr, und sein Geist gesandt. – Jesaja 48,16

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.

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