THE BEREAN CALL

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Juni 2014

Wie erteilt Ihre Gemeinde Rat?

TA. McMahon

Einer trage des anderen Lasten…. – Galater 6,2

Wie hilft Ihre Gemeinde ihrer Gemeinschaft mit Rat? Das ist eine ausschlaggebende Frage für den Leib Christi. Die Antwort sollte lauten „auf Gottes Weise“. Doch mit seltenen Ausnahmen hat die Gemeinde seit mehr als einem halben Jahrhundert, hauptsächlich unter dem Einfluss der so genannten christlichen Psychologie, in der einen oder anderen Form Rat auf Menschenweise erteilt. Deshalb haben viele Gläubige kaum mehr Erfolg beim Überwinden von Sünden, die mit Lebensproblemen zu tun haben, als Ungläubige. Sogar wenn das Fleisch tatsächlich wohlmeinend ist – es nützt nichts. Jesus verkündete, „ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben“ (Johannes 10,10), aber dieser Mangel an Erfolg scheint wohl Seine Worte abzustreiten. Wenn man überdies bei mit Sünden verbundenen seelischen, emotionalen und Verhaltensproblemen bei weltlichen Quellen Hilfe sucht, lehnt man die Autorität und Hinlänglichkeit von Gottes Wort ab.

Über ihre Autorität und Hinlänglichkeit ist die Bibel völlig unmissverständlich. „Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet“ (2 Timotheus 3,16-17). „Gnade und Friede werde euch mehr und mehr zuteil in der Erkenntnis Gottes und unseres Herrn Jesus! Da seine göttliche Kraft uns alles geschenkt hat, was zum Leben und [zum Wandel in] Gottesfurcht dient, durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch [seine] Herrlichkeit und Tugend, durch welche er uns die überaus großen und kostbaren Verheißungen gegeben hat, damit ihr durch dieselben göttlicher Natur teilhaftig werdet, nachdem ihr dem Verderben entflohen seid, das durch die Begierde in der Welt herrscht“ (2 Petrus 1,2-4).

Genauso wie die Schrift jeden Gläubigen erzieht, gibt Gottes Wort jedem, der seinen Anweisungen folgt, auch Kraft: „damit ihr des Herrn würdig wandelt und ihm in allem wohlgefällig seid: in jedem guten Werk fruchtbar und in der Erkenntnis Gottes wachsend, mit aller Kraft gestärkt gemäß der Macht seiner Herrlichkeit zu allem standhaften Ausharren und aller Langmut, mit Freuden“ (Kolosser 1,10-11). „Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens“ (Hebräer 4,12).

Dem Leib Christi stehen also die Lehren von Gottes Wort zur Verfügung, die Bevollmächtigung des Wortes selbst und die Befähigung des Heiligen Geistes, um seine Anweisungen auszuführen. Warum also sollte sich ein Gläubiger anderswohin wenden? Das muss jeder Christ, besonders jeder Gemeindeführer, der die Schafe hütet, beherzigen. Sogar in Versammlungen, die sich als biblisch ansehen, haben die Beratungstechniken, die sie verwenden, in den meisten Fällen wenig mit biblischen Lehren zu tun. Stattdessen ziehen sie die Methoden vor, von denen die psychologisierte Welt fasziniert wurde.

Diesen Artikel schreibe ich, weil ich hoffe, dass an Christus Gläubige, besonders die Führer, biblisch bewerten, wie sie und ihre Gemeinschaft den biblischen Auftrag erfüllen, „Einer trage des anderen Lasten, und so sollt ihr das Gesetz des Christus erfüllen“ (Galater 6,2). Ich will eine Liste von Praktiken vorstellen, die vom biblischen Weg abweichen und die als ein Hilfsmittel zur Erleichterung der Beratung eingeschleust wurden. Einige schießen meilenweit am Ziel vorbei, während andere raffinierte Irrtümer reinbringen, die dennoch zu ernsten Problemen beitragen können. Meine Liste ist bestimmt nicht vollständig und stellt einfach dar, was ich persönlich beobachtet habe, was ich über die Bibel weiß, wie auch die umfangreichen Studien von Psychologie Forschern, die Dr. Martin und Deidre Bobgan in ihren vielen Werken zur Verfügung gestellt haben, wo sie den biblischen Weg im Vergleich zu psychotherapeutischen Konzepten und Methoden behandeln.

Ein ganz eindeutiger Irrtum bei der Beratung für eine Gemeinde ist es, einen Gläubigen an einen professionellen Therapeuten zu überweisen, sei es ein klinischer Psychologe, Ehe- und Familienberater, oder einen Psychiater, der Psychotherapie betreibt. Sofern Sie es nicht wissen, Psychotherapie beschäftigt sich nicht mit medizinischen Problemen. Sie ist vielmehr „Gesprächs-“ Therapie, die sich von einem der mehr als 500 Konzepte ableitet, die professionelle Therapeuten verwenden. Wir und andere haben ausgiebig über die antibiblischen Theorien und die Pseudowissenschaft der psychologischen Therapie geschrieben. Sie finden Materialien auf unserer Webseite im online Verkauf und im Buch mit DVD Psychology and the Church: Critical Questions, Crucial Answers.

Doch hier in Kürze liegen unsere grundlegenden Probleme, wenn wir Gläubige zu denen schicken, die in psychologischer Therapie ausgebildet sind: 1) Die grundlegenden Konzepte wurden von Atheisten und Antichristen hervorgezaubert. Die Schrift sagt uns in Psalm 1, Gläubige sollten nicht nach dem Rat der Gottlosen wandeln. 2) Die Grundannahme bei der psychologischen Therapie ist, die Menschheit sei an sich gut. Jeremia 17,9 stellt das Gegenteil fest. 3) Die psychologische Therapie sei wissenschaftlich und nur Profis seien in der Lage, zu beraten, sind einschüchternde Märchen. 4) Beinahe alle Probleme, die in der Therapie behandelt werden, sind Sündensymptome, doch Psychotherapeuten haben keine Grundlage, Sünden zu thematisieren. 5) Alle christlichen Psychologen versuchen, psychotherapeutische Konzepte mit Lehren der Schrift zu verbinden. 6) Man bestreitet die Autorität und Hinlänglichkeit von Gottes Wort auf schändliche Weise, wenn man Gläubige an professionelle Therapeuten überweist. Es handelt sich darum, dass Hirten im besten Fall ihre Herde an Mietlinge übergeben – und im schlimmsten an Wölfe im Schafspelz.

Einige Gemeinden, die es als Problem sehen, wenn sie ihre Mitglieder an professionelle Therapeuten überweisen, haben einen oder mehrere Profis oder ausgebildete Therapeuten in der Belegschaft. Dieser Ansatz ist keine Lösung. Er bringt bloß das inhärente Problem bei der psychologischen Beratung unter das Dach der Kirche. Die Gemeinschaft ist immer noch Profis ausgesetzt, die in psychologischer Therapie ausgebildet wurden und die psychologisch beraten oder versuchen, ihre Berufsausbildung mit biblischer Lehre in Einklang zu bringen, was immer Gottes Wort zerstört. Die Methode, jemanden als Therapeuten für eine Gemeinschaft aufzubauen (z.B. einen akademisch gebildeten Profi oder einen zertifizierten biblischen Ratgeber), ist dem neutestamentlichen Dienst fremd. Überdies untergräbt das den Dienst des Leibes innerhalb einer Gemeinschaft, der durch die Glieder [des Leibes] und nicht durch eine spezielle Person erfolgen soll. Zu oft werden Methoden der professionellen Beratung nachgemacht, die Vorgehensweisen entgegen der biblischen Lehre aufweisen.

Was also lehrt die Bibel darüber, wie Gläubige in einer Gemeinschaft den Dienst aneinander vornehmen sollen? Wie sollen Gläubige mit den alltäglichen Problemen umgehen, die ihren Wandel mit dem Herrn und somit ihre Beziehung zu anderen nachteilig beeinflussen? Zuallererst sollen alle Gläubigen in einer Gemeinschaft einander dienen. Die Schrift sagt nicht, nur eine ausgewählte Person darf „der anderen Last tragen“. Danach steht der Plural „Ihr“, was bedeutet, alle sollen den Dienst an den Mitgläubigen tun. In jedem wahren Gläubigen wohnt Jesus inne, unser Ratgeber, und der Heilige Geist, unser Tröster und Lehrer.

Sogar als Kleinkind in Christus kann ein Gläubiger für den Dienst verwendet werden. Überdies hat jeder Gläubige eine Gabe oder Gaben vom Heiligen Geist, die er verwenden soll, um den Leib Christi aufzubauen und zu erbauen. Diese Gaben sind für einen wirksamen Dienst wesentlich. Da die Gaben eine Funktion des Heiligen Geistes sind, wie Er will, hängt ihre Einführung nicht von der Reife des Gläubigen ab. Dennoch, wenn da jemand ist, der viele Jahre mit dem Herrn gewandelt ist, der Seine Befreiung in Prüfungen und Kummer erfahren hat, der die Anweisungen Seines Wortes kennt und ihnen gehorsam war, findet der Heilige Geist viel, was er verwenden kann, wenn er diese Person benutzt, um anderen Gläubigen zu dienen.

Ein spezielles Sündenproblem im Leben eines Mitgläubigen zu stoppen sollte nicht das primäre Ziel der Dienenden sein. Sünde ist beinahe immer ein Symptom dafür, dass sich ein Gläubiger von Christus entfernt hat. Alles Dienen muss daher damit beginnen herauszufinden, wie ein Gläubiger in seiner Beziehung zu Jesus steht – und zu erkennen, wo er stehen müsste. Dazu gehört es, sich unserem Herrn zu unterwerfen, Sein Wort zu lesen und dem zu gehorchen, was es sagt, Zeit im Gebet, Gemeinschaft mit anderen Gläubigen, und der eigene Dienst in der Gemeinschaft. Es sollte offensichtlich sein, solche Dinge sind das Wesen davon, standhaft im Glauben zu sein und der Ungerechtigkeit zu widerstehen: „So soll nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leib, damit ihr [der Sünde] nicht durch die Begierden [des Leibes] gehorcht; gebt auch nicht eure Glieder der Sünde hin als Werkzeuge der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin als solche, die lebendig geworden sind aus den Toten, und eure Glieder Gott als Werkzeuge der Gerechtigkeit“ (Römer 6,12-13).

Es gibt keine Sünde, die nicht zu verhindern ist, wenn ein Gläubiger in Gehorsam zu Gottes Wort wandelt. Überdies ist das gesteigerte geistliche Wachstum des Gläubigen das letztendliche Vorbeugungsprogramm, um Sünde zu widerstehen und Fruchtbarkeit voranzubringen: „damit ihr des Herrn würdig wandelt und ihm in allem wohlgefällig seid: in jedem guten Werk fruchtbar und in der Erkenntnis Gottes wachsend“ (Kolosser 1,10). „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen“ (Johannes 8,31-32)

Obgleich viele bibelgläubige Gemeinschaften dem, was oben gesagt wurde, zustimmen, bedeutet ihre Billigung selten, dass sie diese Prinzipien in die Praxis umgesetzt haben. Zu oft findet sich sehr wenig Unterscheidung, wenn sie ihren Ansatz zum Beraten biblisch beurteilen. Die meisten würden behaupten, sie bieten „biblische Beratung“ an – was heißt, sie verschmähen professionelle Psychotherapie zugunsten der Beratung aus dem Wort Gottes. Doch zu oft wird weltlicher Sauerteig hineingebracht, wenn Gemeinden psychotherapeutische Konzepte ablehnen, aber „der Weise, wie es die Profis tun“, zum Opfer fallen. Im Geiste von 2 Korinther 13,5 und 1 Thessalonicher 5,21 („Prüft euch selbst, ob ihr im Glauben seid; stellt euch selbst auf die Probe!“ „Prüft alles, das Gute behaltet!“) möchten wir Gemeinschaften ermutigen, die der Schrift treu bleiben wollen, diese konträr zur Bibel stehenden Praktiken zu überdenken.

1) Wenn Beratung in der Gemeinde die Aufgabe einer Person oder von einigen wenigen Auserwählten wird, verwirft diese Prozedur die biblische Anweisung, alle sollten beim gegenseitigen Dienen mitwirken. Es lädt dem Ratgeber auch eine enorme Bürde auf (dem Pastor oder ausgebildeten, biblischen Berater), und es weist diese Person irrtümlich als den einen aus, zu dem man gehen soll, damit die eigenen Lebensprobleme gelöst werden.

2) Wenn eine Person als „biblischer Ratgeber“ einer Gemeinde ausgewählt wurde, gibt sie nicht in der Praxis den biblischen Weg preis? Ist bei dem, was stattfindet, etwas vom Folgenden dabei:

a)    Stundenweise Beratungstermine über längere Zeit

b)    Abrechnung eines Honorars oder Einsammeln von Spenden für den erteilten Dienst

c)     Abgrenzung von Ratsuchenden außerhalb der Beratungssitzungen

d)    Ein männlicher Ratgeber berät eine weibliche Ratsuchende, oder umgekehrt

e)     Die Vergangenheit des Ratsuchenden durchstöbern, um angenommene Probleme „aufzudecken“, die das momentane Verhalten beeinflussen

f)     Es den Ratsuchenden zu gestatten, sich über Ehegatten oder die „auszulassen“, mit denen sie ein Beziehungsproblem haben

g)     Zu versuchen, das Herz des Ratsuchenden mit Hinsicht auf die Richtigkeit dessen, was eingestanden wurde, zu ergründen

h)    den Ratsuchenden zu ermutigen, „transparent“ zu sein

Wie Sie an dieser Liste vielleicht bemerkt haben, sind alle Punkte mit professioneller, psychologischer Beratung kompatibel und widersprechen Gottes Anweisung an Gläubige, einander zu dienen. Sie stecken auch voller Probleme, wie Studien von Forschungspsychologen selbst aufzeigen. Beratungstermine auf Stundenbasis für ein Honorar machen den Berater zu einem „bezahlten Freund“: „Freundschaften“ zwischen Ratgeber und Ratsuchenden „außerhalb der Praxis“ werden als Verstoß gegen die Berufsethik angesehen. Beratung zwischen Männern und Frauen hat oft zu sexuellen Verstrickungen geführt. Sich eingehend mit der Vergangenheit zu befassen ist ein Freudianisches Konzept mit der Bezeichnung „psychischer Determinismus“, der zerstörerische Ansichten hervorrufen kann, zum Beispiel falsche Erinnerungen. „Sich auszulassen“ oder „zu äußern“ hat sich für die Gefühle als schädlicher erwiesen als etwas für sich zu behalten. Den Ehepartner oder eine Beziehung, die sich verschlechtert hat, anzuschwärzen verhindert die Versöhnung in großem Maße. Transparenz ist beinahe immer selektiv, ihr fehlt Anständigkeit, und sie ist zugunsten des Ratsuchenden verzerrt. Wenn solche Konzepte für säkulare Berater nicht funktionieren, werden sie offensichtlich auch für „biblische“ Berater nicht funktionieren. Für einen Nachfolger Christi ist nicht Pragmatismus Standard, sondern die Dinge auf Seine Weise zu tun.

Jenseits praktischer Überlegungen ist es äußerst wichtig, wie der Leib Christi das gegenseitige Dienen in seinen Gemeinschaften anpackt, obgleich wir dem Herrn danken können, wenn wir durch unseren Gehorsam für Seine Anweisungen viel Frucht hervorgebracht sehen. In 2 Timotheus 3 schreibt Paulus etwas, was meiner Ansicht nach speziell für unsere Generation gilt, was sogar die Welt als unsere psychologisierte Gesellschaft erkannt hat, die „Ich“ Generation. Prophetisch verkündet er, dass „in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden“. In den Versen 2 bis 5 kann man die „gefährlichen“ Folgen von psychologischer Beratung kaum deutlicher als die Ergebnisse einer Epidemie identifizieren, „denn die Menschen werden sich selbst lieben“, und jene hervorbringen, die „geldgierig [sind], prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten feind, Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen; sie lieben das Vergnügen mehr als Gott; dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie. Von solchen wende dich ab!“

Wenn Beratung die Weise der Welt reflektiert, hat sie in der Tat „den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie.“ Deshalb müssen wir als Gläubige die bei Paulus vom Heiligen Geist inspirierte Ermahnung beherzigen: „Von solchen wende dich ab!“ Nach unserer Buße, unserem Abwenden, müssen wir uns zurück zu Gottes Weg wenden, wie Jeremia 6,16 sagt: „So spricht der HERR: Tretet hin an die Wege und schaut und fragt nach den Pfaden der Vorzeit, welches der gute Weg ist, und wandelt darauf, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.“ Das ist das einzige Gegenmittel gegen die Verführung durch die „gefährlichen Zeiten“, in denen wir leben. Lasst uns als Gemeinde Christi nicht so enden wie jene, die zu Zeiten von Jeremia verwegen verkündeten „Wir wollen nicht darauf wandeln.“

Mehr Details über unsere Bedenken wie auch biblischen Input zur Frage, wie Gemeinschaften bei der Beratung vorgehen sollen, finden Sie in den folgenden Büchern von Martin und Deidre Bobgan: Person to Person Ministry, Christ-Centered Ministry und Stop Counseling! Start Ministering! TBC

Zitate

Sie werden nie von der Besorgnis befreit werden, bis sie sie als Sünde bekennen. Besorgnis zweifelt die Güte Gottes an; sie sagt, Er sorge nicht. Besorgnis bezweifelt die Weisheit Gottes; sie sagt, Er wisse nicht, was er tut. Besorgnis bezweifelt die Macht Gottes; sie sagt, Er könne mich nicht von der Sache befreien, die meine Besorgnis verursacht.

—William MacDonald, “The Revolutionary Teachings of Jesus Christ”

Der HERR ist mein Fels, meine Burg und mein Retter; mein Gott ist mein Fels, in dem ich mich berge, mein Schild und das Horn meines Heils, meine sichere Festung. Den HERRN, den Hochgelobten, rief ich an - und ich wurde von meinen Feinden errettet!

—Psalm 18,3-4

F & A

Frage: Sie verwirren mich. Sie lehnen die Psychologie sehr ab, doch Sie zitieren manche Psychologen wohlwollend und scheinen sich auf die Forschung von Psychologen zu verlassen.

Antwort: Sie mögen verwirrt sein, weil sie vielleicht etwas von dem verpasst haben, was wir in unseren ausführlichen Werken über Psychotherapie sagten. Wir haben dargelegt, dass die American Psychological Association (APA) mehr als 50 verschiedene Psychologiebereiche hat, von denen nur wenige wissenschaftlich sind oder sich der genauen Überprüfung der Wissenschaft unterziehen. Als Student im College hatte ich Industrielles Design als Hauptfach und verwendete die Forschung der Psychologie über Wahrnehmung, Kennzeichnung und Ergonomik (Schnittstelle Mensch-Maschine).

Die Psychologie, die wir in unserem Dienst kritisieren, ist die Psychotherapie (psychologische Beratung, klinische Psychologie), die eindeutig nicht wissenschaftlich ist. Oft zitieren wir Forschungspsychologen und Psychiater, die mit ihren Studien zeigen, dass Psychotherapie nicht wissenschaftlich ist. Eine große Kluft besteht zwischen denen, die Forschung über die Wirksamkeit von Psychotherapie betreiben und den praktizierenden Psychologen, die im Allgemeinen die Forschung missachten.

Wir könnten gewiss die Probleme bei der Psychotherapie aus rein biblischer Perspektive betrachten und nachweisen, wie sehr sie der Schrift entgegensteht. Wir fanden es aber für manche Christen hilfreich, wenn wir die extrem vielen Beweise von säkularen Forschern, die gegen psychologische Beratung sprechen, liefern.

Frage: Meine Tochter ist engagierter Christ und in der Mittelschule. Sie würde gerne an eine christliche Universität gehen und im Hauptfach Therapie studieren. Sie liebt Menschen und dient von Herzen gerne anderen. Ich glaube, sie hat die Gabe der Beratung. Könnten Sie eine gute Schule für sie empfehlen?

Antwort: Ungern antworten wir unverblümt auf die Hoffnung Ihrer Tochter auf eine Laufbahn in der Therapie. Aber biblische Wahrheit verlangt es: Es gibt keine gute Schule für sie und es gibt keine Gabe der Beratung. Der Grund dafür, warum es keine gute Schule gibt, liegt darin, dass alle Schulprogramme für Beratung entweder psychologisch oder eine Mischung von Psychotherapie und Bibel sind. Sogar Programme mit Abschluss oder Zertifikat, die strikt biblisch sein wollen, sind nicht biblisch. Warum sage ich dies? Weil die Bibel nicht die Ansicht unterstützt, eine Person könne in einer Gemeinschaft von Gläubigen der Ratgeber sein (d.h. der Problemlöser). Die Bibel kennt keine Beratungstechniken, wie sie momentan von den so genannten „Biblischen Ratgebern“ benutzt werden. Rat geben oder Dienen, um genauer zu sein, ist nach der Schrift die Aufgabe aller Gläubigen in einer Gemeinschaft. Da das der Fall ist, ist es keine zulässige Berufswahl für einen Christen.

In ihrem Psychoheresy Awareness Letter vom Januar/Februar liefern Martin und Deidre Bobgan mehr Informationen, die ein Christ, der sich einen Beruf als Ratgeber vorstellen kann, kennen muss. Sie schreiben:

Psychologisch ausgebildete und zugelassene Ratgeber, Ehe und Familientherapeuten, Psychotherapeuten und Psychiater sind an ihre Ausbildung und Zulassung gekettet. Beides bestimmt einen Großteil ihrer Praxis. „Christliche Psychologen“ schöpfen nicht nur aus denselben Zisternen psychologischer Theorien und Therapien. Sie sind auch vom Gesetz her gebunden, auf vergleichbare Weise zu praktizieren. Was bedeutet dies? Dies bedeutet, zugelassene „christliche Psychologen“ müssen dem Kodex ihrer Staatszulassung folgen. Die Klausel „Gleichbehandlung“ aus dem „Code of Ethics for Marriage and Family Therapists“ verlangt: „Ehe- und Familientherapeuten billigen keine Diskriminierung oder beteiligen sich daran. Sie verweigern niemandem fachmännische Dienstleistung auf Grundlage von Rasse, Geschlecht, Geschlechtsidentität oder –ausdruck, Religion, nationaler Herkunft, Alter, sexueller Orientierung, Behinderung, sozioökonomischem Status oder Zivilstand.“ Diese Einschränkungen werden auch durch alle nationalen Psychologie und Psychiater Verbände unterstützt. Das schlägt sich in den meisten Staatszulassungen nieder.

Was meint hier „sexuelle Orientierung“? Jeder Staat hat eigene Zulassungsanforderungen an klinische Psychologen und Ehe- und Familientherapeuten, wie auch an andere Therapeuten wie psychiatrische Sozialarbeiter. Wir stellten unseren beiden staatlichen Zulassungsstellen hier in Kalifornien Fragen hinsichtlich einer lesbischen, schwulen, bisexuellen Person oder solcher mit Geschlechtsumwandlung (LGBT), die zu einem zugelassenen Ratgeber kommt. Könnte der Psychologe oder Ehe- und Familientherapeut (MFT) dieser Person seine Dienste verweigern. Könnte der Psychologe oder MFT versuchen, der Person diese Orientierung auszureden? Wenn die LGBT Person friedvoller als LGBT Person leben will, wäre der Psychologe oder MFT verpflichtet, ihr bei diesem Ziel zu helfen? Natürlich gelten die Antworten auf diese Fragen gleichermaßen für einen christlichen, zugelassenen Psychologen und MFT. In beiden Fällen lautete die Antwort der staatlichen Zulassungsämter in Kalifornien: Sollte die LGBT Person eine Klage einreichen, weil man ihr nicht helfen wollte, oder versuchte, ihr diese sexuelle Orientierung auszureden, oder stünde ihr nicht bei, würde sicherlich ermittelt werden. Obgleich uns nicht gesagt wurde, was das Ergebnis wäre, braucht es kaum Vorstellungskraft zu sehen, es würde zumindest einen Verweis geben, und die Anforderung, der zugelassene christliche Psychologe oder MFT müsse das „Gleichbehandlungsgebot“ des „Code of Ethics“ beachten, ansonsten würde er seine Zulassung verlieren.

Diese Gleichbehandlungsregeln gelten auch für universitäre Psychologie und Beratungsprogramme, die dem American Counseling Association Code of Ethics unterworfen sind. Es gab zumindest zwei Fälle, wo Studenten aus Beratungsprogrammen entlassen wurden, der eine, will eine LGBT Person an einen anderen Berater überwiesen wurde und der andere, weil sie ihren biblischen Glauben über Sexualität bekundete und das „Hilfstraining“ der Universität verweigerte, das nach ihrer Behauptung gegen ihren Glauben ging.

Andere Anforderungen für zugelassene christliche Psychologen und MFT, die wir hier nicht näher ausführen wollen, haben mit Abtreibung und gleichgeschlechtlicher Ehe zu tun. Außerdem müssten christliche Psychologen und MFT Atheisten, Okkultisten, Satanisten und Leuten eines jeden Glaubens beistehen, ohne in der Lage zu sein, in Fragen von Glauben und Praxis zu missionieren, zu überreden oder abzuraten. Als Zusammenfassung kann man sagen, christliche, zugelassene Berater sind durch die Anforderung, ihre psychologischen Methoden im Rahmen eines beruflichen Ethikcodes zu verwenden, verpflichtet, ihre christlichen Überzeugungen hintanzustellen, egal wie sehr die Ansichten und Praktiken des Ratsuchenden der Bibel entgegengesetzt sind. Das ist ein weiterer Grund, warum wir Christen davon abraten, zugelassene psychologische Berater irgendeiner Art zu werden.

 

Verteidigt den Glauben

Unser monatlicher, spezieller Artikel aus Dave Hunts Buch mit demselben Titel.

Biblische Antworten auf herausfordernde Fragen

Wo passt Prophetie rein – und warum?

Frage: Ich habe sagen gehört, Prophetien in der Bibel seien so formuliert, dass ihre angebliche „Erfüllung“ in beinahe alles reinpasst. Ist das wahr? Und wenn nicht, was ist das Ziel der Prophetie? Schon die Verwicklung der Bibel in Prophetie bringt sie, so scheint mir, in den Bereich der Spekulation und beeinträchtigt ihre Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit und exzellente Morallehre.

Antwort: Die Bibel besteht zu etwa 30 Prozent aus Prophetie und ist aus diesem Grund alleine absolut einzigartig. Es gibt keine Prophetien im Koran, den Hindu Veden oder der Bhagavad-Gita, in den Aussprüchen Buddhas und Konfuzius, im Buch Mormon oder woanders, außer in der Bibel. Auch gibt es keine Prophetien über das Kommen von Buddha, Krishna, Mohammed, Zarathustra, Konfuzius oder den Begründern oder Führern einer anderen Weltreligion. Der jüdische Messias ist absolut einzigartig in dieser Hinsicht. Sein Kommen wurde in Dutzenden, konkreten Prophezeiungen vorhergesagt, die in kleinstem Detail im Leben, Tod und der Auferstehung Jesu Christi in Erfüllung gingen

Es gibt eine Zahl von Gründen für biblische Prophetie: um Gottes Existenz zu beweisen, indem uns im Voraus gesagt wird, was geschehen wird; den Messias zu identifizieren, indem zahlreiche Details über Sein Kommen angegeben wurden, einschließlich sogar wann und wo; und die Gläubigen vor Umständen und Gefahren in den letzten Tagen zu warnen. (Diese Elemente der Prophetie behandeln wir in anderen Büchern). Die Behauptung, sie „seien so formuliert, dass ihre angebliche ‚Erfüllung‘ in beinahe alles reinpasst“, ist einfach nicht wahr, wie jede Untersuchung biblischer Prophetie beweist.

Eine makellose, prophetische Aufzeichnung

Weil erfüllte Prophetie sowohl die Existenz Gottes und dass die Bibel Sein Wort ist, schlüssig beweist, sind die Prophetien der Bibel in vielen anstrengenden Versuchen, sie zu widerlegen, kritisch untersucht worden. Im Buch Daniel zum Beispiel werden so viele sachliche Details über die medo-persischen, griechischen und römischen Reiche gegeben, dass die Skeptiker sich große Mühe gaben, zu beweisen, diese Prophetien seien tatsächlich nach Eintreten der Ereignisse geschrieben worden. Ansonsten müssten sie zugeben, dass die Bibel in der Tat die Zukunft vorhergesagt hat. Der Zeitpunkt von Daniel wurde daher in den vergangenen zwei Jahrhunderten aus jedem denkbaren Winkel angegriffen. Jeder Angriff ging jedoch schief, und das Buch Daniel steht heute unangreifbar.

Natürlich war es komplette Zeitverschwendung, zu versuchen zu beweisen, Daniel sei nach Aufstieg und Fall der vier Weltreiche, die es vorhersagte, geschrieben worden. Sogar der kritischste Skeptiker musste zugeben, dass dieses Buch zum Kanon des Alten Testamentes gehörte, zumindest vor dem Kommen Christi, und dass Ereignisse nach Christi Geburt akkurat dargelegt wurden. Das Buch Daniel sagte zum Beispiel (wie wir später sehen werden), den genauen Tag vorher (6. April, 32), an dem Jesus auf einem Esel in Jerusalem einziehen (wie Sacharja 9,9 vorhergesagt hatte) und als Messias gepriesen würde – der Tag, den wir heute als Palmsonntag begehen. Daniel sagte die Teilung des römischen Reiches in zwei Teile voraus (Ost und West), Jahrhunderte bevor es geschah. Politisch und militärisch kam diese Spaltung im Jahr 330, als Konstantin seine Hauptstadt nach Konstantinopel verlegte. Religiös geschah sie im Jahr 1054, als Papst Leo IX den Patriarchen von Konstantinopel, Michael Cerularius, exkommunizierte.

Später werden wir einzelne Prophezeiungen behandeln. Bevor wir jedoch weitermachen, lasst uns ein kurzes Zitat über Prophetie aus dem faszinierenden Buch A Lawyer Examines the Bible anschauen:

Die Prophezeiungen über die Juden – wie über den kommenden Messias… [sind] genau (im Gegensatz zum Orakel von Delphi und anderen heidnischen Orakeln, die… sich gegen Fehler absicherten)… und so zahlreich, um eine zufällige Erfüllung beinahe unendlich unwahrscheinlich zu machen…. [und] von solcher Art, dass die vorhergesagten Ereignisse im Vorfeld gegenseitig zerstörerisch schienen und in der menschlichen Geschichte ohne Parallelen waren und sind….

[Bedenken] sie die Tatsache, dass das jüdische Passah ununterbrochen gefeiert wurde… [seit] 3.500 Jahren (obgleich die heiligen Feuer von Persien und jene, die von den vestalischen Jungfrauen in Rom gehütet wurden, die für immer brennen sollten, seit Jahrhunderten aus sind)… im Lichte der Worte, die wir in diesem gleichen alten Buch finden:

Und… ihr sollt ihn feiern [das Passah] als ein Fest des HERRN bei euren [künftigen] Geschlechtern; als ewige Ordnung sollt ihr ihn feiern. (2 Mose 12,14).

Auszug aus Verteidigt den Glauben (Seiten 79-81 – englische Originalausgabe) von Dave Hunt

Alarmierende Nachrichten

Rick Warrens Lob des katholischen TV

EWTN.com 14.4.14, „Interview mit Rick Warren auf EWTN“ [Auszüge aus der Mitschrift]: Rick Warren wurde vom EWTN Moderator Raymond Arroyo interviewt.

Arroyo: Erzählen Sie mir über Ihre – die kleine Verschnaufpause, die Sie am Tag nehmen, wenn Sie fernsehen – [Warren lacht], was mich überraschte. Als wir uns das erste Mal begegneten… konnte ich nicht glauben, dass Sie diese Sendung sahen….

Warren: Wissen Sie was, ich bin begeisterter Fan von EWTN [katholischer Sender]. Ich mache keinen Hehl daraus, ich schaue ihn mir mehr als jeden anderen christlichen Sender an… weil ich ihn einfach mag….

Arroyo: Warum?

Warren: Nun, wissen Sie, weil sie mehr – mehr, äh-äh, Sendungen mit geschichtlichen Themen haben. Und, und, wenn Sie die Wurzeln unseres Glaubens nicht verstehen, dass Gott seit 2.000 Jahren wirkt – egal welcher Sorte Gläubiger sie angehören, Gott wirkt seit 2.000 Jahren in seiner Gemeinde. Und wenn man diese Wurzeln nicht hat, hat man das Schnittblumen Syndrom – oder man ist ein Steppenroller. Hm, eine meiner Lieblingssendungen, von denen der Sender voll ist (sic) [unverständlich], ist „The Chaplain of Divine Mercy“.

Arroyo: Wirklich?

Warren: Ich liebe sie, hm, und wenn ich einen sehr stressigen Tag hatte, komme ich heim, ich habe sie aufgezeichnet, und Kay und ich schauen sie zusammen, wir schalten sie an und lehnen uns einfach zurück, entspannen uns, beten an und, und darin, in dieser Zeit des Nachdenkens, der Meditation und Ruhe, werde ich erneuert und wiederhergestellt, [Warren lehnt sich vor] also vielen Dank, dass Sie weiterhin „The Chaplain of Divine Mercy“ wiederholen.

Arroyo: Danken Sie Mutter Angelica.

Warren: [Lacht], Danke Mutter Angelica.

(http://goo.gl/UhdZPp)

[Anmerkung des Übersetzers: Im gesamten Video werden drei Dinge deutlich – Rick Warren liebt unseren Herrn Jesus Christus, er liebt die Verlorenen, und er unterscheidet nicht.]

30.000 Juden bereiten ihre Flucht aus Odessa vor

DailyMail.com, 5.5.14, „30.000 Juden bereiten ihre Flucht aus Odessa vor, weil sie Massaker fürchten, während ukrainische Truppen gegen pro-russische Kämpfer vorgehen“ [Auszüge]: Inmitten wachsender Befürchtungen von Gewalt und Antisemitismus sprach der Führer der jüdischen Gemeinde in der ukrainischen Stadt Odessa über Pläne einer Massenevakuierung.

Rabbi Refael Kruskal sagte der Jerusalem Post, er sei besorgt über „Provokationen“ gegen die jüdische Gemeinschaft und sei bereit, zuerst Kinder umzuziehen, und vielleicht mehr Leute, sollte die 30.000 Personen große Gemeinschaft ins Visier genommen werden.

Er und andere Leiter jüdischer Gemeinschaften sagten, bis jetzt habe es keine Anzeichen von Antisemitismus gegeben, sagte aber, nächstes Wochenende könnte er sich entzünden, da es der 8. Mai ist, der Siegestag über Nazideutschland.

„Sollte es Schießereien in den Straßen geben, wollen wir zunächst [die Kinder] aus dem Stadtzentrum nehmen“ sagte Rabbi Kruskal der Zeitung.

„Wenn es schlimmer wird, bringen wir sie aus der Stadt. Wir haben Pläne, sie aus der Stadt zu bringen, und sogar in ein anderes Land, falls notwendig. Darüber wollen wir nicht reden, aber wir haben sie vorbereitet.

„Am nächsten Wochenende wird es sehr gewalttätig.“

Rabbi Kruskal leitet die Organisation, welche die Waisenhäuser, Schulen und Sozialdienste für die Älteren der jüdischen Gemeinde in der Stadt betreibt.

Andere jüdische Organisationen haben auch Evakuierungspläne aufgestellt, einschließlich der ultraorthodoxen chassidischen Gemeinschaft, zu deren Synagoge mehr als 1.000 Familien gehören.

(http://goo.gl/NUFjj7)

Studenten überrascht herauszufinden, dass Noahs Arche ausführbar ist

ICR.org, 11.4.14, „Studenten überrascht herauszufinden, dass Noahs Arche ausführbar ist“ [Auszüge]: Physikstudenten in höheren Semestern an der Leicester Universität erhielten die Aufgabe, zu bestimmen, ob die biblischen Dimensionen der Arche Noah – angenommen, sie sei richtig gebaut – die Masse von 70.000 Tieren hätte tragen können. Student Kayie Raymer sagte UK The Telegraph, dies wäre, nach anderen „ernsthafteren“ Aufgaben, „etwas anderes“ gewesen. Was fanden sie heraus?

Die Studenten verwandten 48,3 cm als Länge einer Elle, um die Gesamtdimensionen der Arche abzuschätzen. Unter Verwendung der Dichte von Wasser und dem Archimedischen Auftriebsprinzip berechneten sie die Gesamtmasse, die die Arche haben konnte, ohne zu sinken

„Frühere Forschung hat darauf hingedeutet, es gebe etwa 35.000 Tierspezies, die durch Noah gerettet werden mussten“, so The Telegraph, obgleich sie keine Quelle für diese Abschätzung zitierten. Sie verdoppelten diese Zahl, um ein männliches und weibliches Tier pro Spezies zu berücksichtigen. Laut Schätzung der Studentengruppe musste die Arche Platz für etwa 70.000 Geschöpfe haben. Zur Überraschung der Studenten fanden sie, diese Menge überstieg nicht die Gesamtmasse, die die Arche tragen konnte. Physikstudent Thomas Morris sagte The Telegraph, „Man hält die Bibel nicht notwendigerweise für eine wissenschaftlich genaue Informationsquelle, daher waren wir wohl sehr überrascht, als wir herausfanden, es würde funktionieren.“ Die Studenten veröffentlichten ihre Ergebnisse im Journal of Physics Special Topics der Leicester Universität.

Die Ergebnisse der Studenten, die Arche könne 70.000 Geschöpfe tragen, übersteigt tatsächlich die biblischen Erwartungen, was weitere Gewissheit bietet, dass die Arche alles tragen konnte, was nötig war – einschließlich Nahrung und sogar Wasser.

Geschöpfe verändern sich innerhalb der Begrenzungen ihrer eigenen „Arten“ oder grundlegenden Formen, daher musste Noah bestimmt nicht alle „Spezies“ an Bord nehmen. Das ist ein moderner Begriff, der so viele Definitionen zu umfassen scheint, wie es Forscher gibt, die ihn verwenden.

(http://goo.gl/42Yv07)

„Ich werde sie verkaufen“, sagte Boko Haram Führer

CNN.com, 5.514, „‘Ich werde sie verkaufen‘, sagt Boko Haram Führer über die gekidnappten nigerianischen Mädchen“ [Auszüge]: Ängste um das Schicksal der mehr als 200 nigerianischen Mädchen wurden noch beklemmender… als der Führer der islamistischen Terroristengruppe, die sie kidnappte, Pläne ankündigte, sie zu verkaufen.

„Ich entführte eure Mädchen. Ich werde sie auf dem Markt verkaufen, bei Allah“, sagte ein Mann, der vorgab, Boko Haram Führer Abubakar Shekau zu sein, in einem Video, das die Agence France Presse als erste erhielt.

„Es gibt einen Markt für Menschenhandel. Allah sagt, ich solle verkaufen. Er gebietet mir zu verkaufen. Ich werde die Frauen verkaufen. Ich verkaufe Frauen“, fuhr er fort, laut einer CNN Übersetzung aus der lokalen Hausasprache.

Boko Haram ist eine Terroristengruppe, die laut US Beamten von einer Al Kaida Splittergruppe ausgebildet wird. Ihr Name bedeutet, „westliche Erziehung ist Sünde“. In seinem beinahe eine Stunde langen, weitschweifenden Video, rief Shekau wiederholt dazu auf, die westliche Erziehung zu beenden.

Die unerhörte Drohung bedeutet, die schlimmste Befürchtung der Eltern der Mädchen könne Wirklichkeit werden. Aus Angst, ihre Töchter könnten für Repressalien herausgegriffen werden, haben Eltern es vermieden, mit den Medien zu reden.

Marie Harf, Sprecherin des US Außenministeriums, sagte, das Video „erscheint authentisch“.

(http://goo.gl/vLaoFD)

Briefe

Lieber Tom und Belegschaft,

Wir danken Gott für Sie alle und für die exzellente Arbeit, die Sie tun. Wir sind Ihrem Dienst seit Jahren gefolgt und… Sie haben uns vor den falschen Evangelien und Diensten auf Abwegen da draußen wachsam gehalten. Noch wichtiger, Ihre Treue für den Herrn und die Berufung, die Er Ihnen gab, hat Gläubigen wie uns immens geholfen. Sie haben geholfen, uns auf den Einen, Wahren und Lebendigen Gott zu konzentrieren, weil Sie uns immer wieder vor der Täuschung gewarnt haben…. A&FP (NY)

Liebe Brüder,

Mit diesem Brief möchte ich mich für Ihre Antwort auf eines der F&A Themen im Oktober 2013 Rundbrief bedanken. Die Frage war tatsächlich eine Anschuldigung, TBC zeige „vorhersehbare Apostasie und Blindheit… jetzt da Dave heimgegangen war“…. Ihre Erwiderung auf solch eine schroff feindselige Beschuldigung war eine der liebenswürdigsten Antworten, die ich je in einer Veröffentlichung gelesen habe…. Danke für Ihre Antwort und Ihre scheinbar scharfsinnige Achtsamkeit, dass es Leute geben wird, die TBC beobachten, ob es stolpern würde, statt ihm durch Gebet und Unterstützung zur Seite zu stehen. In aller Fairness, dieselben Seelen beobachten Sie vielleicht nicht in der Hoffnung, TBC werde versagen, sondern in Furcht, es könne. Geliebte Brüder, Ihre Freundlichkeit, den Verfasser nicht zu maßregeln, sondern einfach auf die Anschuldigung zu antworten, ist weiterer Beweis der freundlichen Sanftmut unseres Herren Geistes bei TBC…. JM (VT)

Lieber Bruder McMahon,

Der Berean Call war immer so weise und biblisch, Gläubige vor den so genannten „christlichen Psychologen“ zu warnen. Unsere christliche Familie wurde durch einen „christlichen Psychologen“ total zerstört. Er verlor seine staatliche Anerkennung, praktiziert aber immer noch in christlichen Kreisen. AG (SW)

Sehr geehrter Herr,

In der religiösen Welt läuft so viel Babylon / Verwirrung. Ich bin ein Gläubiger, den Gott mit einer Abneigung gegen Religion ausgestattet hat. Er will eine persönliche Beziehung mit Seinen Leuten. Er will, dass wir Ihn lieben und Ihm gehorchen. Er will, dass wir Ihm vertrauen, uns auf Ihn verlassen und uns an Ihn klammern. Ich habe gelernt, dass viele Leute eher einem Namen Vertrauen schenken als dem Einen, der den Namen hat. MB (CA, Gefangener)

Lieber Berean Call und Bruder McMahon,

Viel Lob für den Herrn für die Aprilausgabe, „Die Bibel nach Hollywood 2“. Möge der Herr Ihr Alarmschlagen über all die Unwirklichkeit, die heute durch die Kirche fließt, großzügig segnen…. Ihr Werk ist nicht vergeblich im Herrn. Ich war früher Hollywood Götzendiener und kenne die Macht des Bösen, die dort hervorgeht. Lenken Sie nicht ein. Lassen Sie sich nicht einschüchtern. Möge der Herr Ihre Gebetsbasis vervielfachen…. Möge der Sohn Gottes in Ihrem Werk verehrt werden. DC (AR)

TBC,

Bloß ein Kommentar zu Ihrem Artikel [IstHeaven Is for Realecht?]. Wie werden Leute Götzendiener, wenn man mehr von ihnen zur Liebe und Nachfolge unseres Herrn zieht. Das Bild Jesu ist ein Bild. Wir haben Millionen Bilder von Jesus in unseren Kirchen und woanders. So viele Leute versuchen, die Kirche zu spalten (egal welche Religion) und sagen, es gibt keinen Gott. Für mich ist [dieser Film] eine positive Sache, keine negative, wie Sie es sehen. Wenn diese Botschaft Leuten des Glaubens Freude anstatt Furcht vor dem gibt, was sie nach dem Tod erwartet, wie kann das schlecht sein? DB (Email)

Lieber Mr. McMahon,

Mit dieser kurzen Notiz möchte ich Sie und die TBC Belegschaft ermutigen, mit dem weiterzumachen, was sie getan haben. Sie leisten einen sehr wertvollen Dienst für die, die in der Gemeinde Ohren haben zu hören, für welche unser Herr Jesus Christus Sein Leben ließ. Ich weiß, dass Sie Bruder Dave sehr vermissen, aber seien Sie ermutigt, kämpfen Sie weiter, bringen Sie Wahrheit, die der offensichtlichen Phantasiewelt entgegenwirkt, in der ein Großteil der Kirche lebt. Wenn wir über den Zustand der Kirche heute Tränen vergießen, wie muss unser Herr die Distanz spüren, die sie sich von ihren Grundlagen entfernt hat. Wir brauchen die Stimme von TBC sehr. RB (Israel)

Liebes TBC,

Ich kann Ihnen nicht sagen, wie sehr dieser Rundbrief über Hollywoods Versuch, Christus zu porträtieren, tief in meinem Herzen nachhallt. Es hat mich geschmerzt, dass so viele Christen diesen Dingen mit dem Argument „Konversationsstarter“, wie sie sagen, nachrennen. Darf ich ergänzen, was meine Freunde gesagt haben, „Gott kann durch alles wirken“. Während ich Gott nicht begrenzen will, kann ich als reifer Christ absichtlich niemanden mitnehmen, diesen Film zu sehen, und muss danach dann die Lücken auffüllen, erklären, was das Wort wirklich sagt, usw. Gott gab uns Sein Wort, wie, warum und wann Er es tat, mit genau so viel Wissen, wie er wollte. Wie ich auf Facebook neulich sagte, „Warum sich den Film anschauen, wenn das Buch nicht nur besser, sondern genau ist? Warum eine Interpretation Gottes sehen, wenn man von Gott das lesen kann, was Er wirklich sagt. Interessiert es einen, was Gott über diese Dinge denkt?“ (HO Email)

Lieber Bruder McMahon,

Ich schätzte Ihren Artikel IstHeaven Is for Realecht? [TBC Notiz: Wir haben den Artikel auf unserer Webseite wieder in den Vordergrund gestellt]. Diese Botschaft ist sehr wichtig, da Christen so viele Ablenkungen und so wenig Ermutigung zur Unterscheidung haben. Sie ist so wichtig, um Gläubige zu ermutigen, ausschließlich die Bibel für geistliche Erleuchtung zu verwenden. Der Lehrer ist dann der Heilige Geist.

Danke Tom, dass Sie das schrieben und mir erlaubten, es mit anderen zu teilen! DL (Email)

TBC Notizen

Den Ackerboden fruchtbar halten?

Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz nachsinnt Tag und Nacht. Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht, und alles, was er tut, gerät wohl. Psalm 1,1-3

T.A. McMahon Executive Director

TBC Extra

Gnade und Sünde:

Warum es auf die Bedeutung von Wörtern ankommt, von David James

TBC: In zunehmendem Maße lesen wir, wie evangelikale Führer in die trüben Wasser des Katholizismus eintauchen, um eine tiefere und aussagekräftigere Erfahrung in ihrem christlichen Wandel zu bekommen, wie sie behaupten. Rick Warren zum Beispiel wurde neulich auf EWTN [katholisches Fernsehen] interviewt, wo er die Religion für ihre Geschichte hoch lobte und behauptete, er sehe dieses Programm mehr als jeden anderen „christlichen Sender“ [Siehe Alarmierende Nachrichten oben]. Autor und Bibellehrer Dave James von der Alliance for Biblical Integrity schrieb Folgendes in einem Gedankenaustausch mit einem Mitglied der TBC Belegschaft. Wir glauben, es hilft, Licht auf die sehr realen Unterschiede in der Bedeutung der beiden Worte „Gnade“ und „Sünde“ zu werfen, die sowohl von Evangelikalen wie Katholiken verwendet werden, aber gewaltig unterschiedliche Bedeutungen haben.

Katholische Lehre hat die Bedeutung einer Reihe von Konzepten verdreht, die ein paradox hoffnungsvolles – jedoch hoffnungsloses – Menschsein schaffen. Lasst uns zwei davon betrachten: „Gnade“ und „Sünde“.

Gnade – als Gläubige verstehen wir, dass Gnade keine physische Sache ist, sondern ein abstraktes Konzept, das dennoch existiert. In dieser Hinsicht ist sie so wie „Liebe“. Liebe ist kein Ding. Sie ist ein abstraktes Konzept, das sich zeigen kann. Überdies ist es kein „Ding“, das von einer Person an eine andere übertragen wird, sondern eine Handlung, die eine besondere Weise einbezieht, wie sich eine Person einer anderen gegenüber verhält. Zur biblischen Liebe gehört die Einstellung und das Verhalten, das immer die besten Interessen der anderen Person als Priorität hat, sogar wenn es uns etwas kostet. Denn das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt, dass wir einander lieben sollen.... Daran haben wir die Liebe erkannt, dass Er sein Leben für uns hingegeben hat; auch wir sind es schuldig, für die Brüder das Leben hinzugeben (1 Johannes 3,11.16).

Gleichermaßen ist Gnade im biblischen Christentum eine Handlung Gottes, in der Er uns einen Segen schenkt, und nicht das, was eine Person verdient. Aber es verhält sich mit der Gnadengabe nicht wie mit der Übertretung. Denn wenn durch die Übertretung des Einen die Vielen gestorben sind, wieviel mehr ist die Gnade Gottes und das Gnadengeschenk durch den {einen} Menschen Jesus Christus in überströmendem Maß zu den Vielen gekommen (Römer 5,15). Wer aber Werke verrichtet, dem wird der Lohn nicht aufgrund von Gnade angerechnet, sondern aufgrund der Verpflichtung (Römer 4,4).

In römisch-katholischer Theologie jedoch ist Gnade, obgleich ein abstraktes Konzept, auch eine Sache – die von Gott auf die Menschen übertragen werden kann. Damit diese Übertragung stattfindet, muss es ein Mittel dazu geben. In diesem Fall wird Gnade buchstäblich durch die Vermittlung Marias übertragen, wobei vor allem das Leitungsrohr der Sakramente verwendet wird – sie übertragen die Gnade, die sie repräsentieren. Und als ein Ding gibt und erhält Gnade, nämlich heiligende Gnade, das geistliche Leben in sehr wörtlicher Weise – so sehr wie Nahrung das Vehikel ist, durch das die zum Erhalt des physischen Lebens nötigen Vitamine und Mineralien übertragen werden.

Sünde – Die Bibel lehrt, dass die ganze Menschheit eine Sündennatur hat. Überaus trügerisch ist das Herz und bösartig; wer kann es ergründen? (Jeremia 17,9). Darum, gleichwie durch {einen} Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod, und so der Tod zu allen Menschen hingelangt ist, weil sie alle gesündigt haben (Römer 5,12). Ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das gegen das Gesetz meiner Gesinnung streitet und mich gefangen nimmt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. (Römer 7,23). Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen. (Röm 8,10). Aber die Schrift hat alles unter die Sünde zusammengeschlossen, damit die Verheißung aufgrund des Glaubens an Jesus Christus denen gegeben würde, die glauben. (Gal 3,22).

Viele Christen begehen den Denkfehler, die „Erbsünde“ in römisch-katholischer Theologie entspreche der Sündennatur und sei bloß eine andere Weise, sie zu beschreiben. Dies ist eine völlige Fehlvorstellung mit ewigen Folgen.

Nach der RKK waren Adam und Eva im Besitz von „heiligender Gnade“ erschaffen – welche „etwas“ war, das verloren ging, als sie gegen Gott sündigten. Gleichermaßen ererben ihre Nachkommen die Erbsünde – sie glauben aber nicht, es sei etwas, mit dem die Leute geboren werden. Stattdessen ist es etwas, ohne das die Leute geboren werden – nämlich die heiligende Gnade. Deshalb muss zur Lösung des Erbsünde Problems wieder heiligende Gnade in die Seele übertragen werden – was mittels der Sakramente geschieht. Das erste ist das Sakrament der Taufe. Deshalb macht die Kindertaufe in der katholischen Theologie perfekt Sinn.

Dies ist interessanterweise perfekt mit der augustinischen Theologie verzahnt, wir seien nicht inhärent böse, uns fehle bloß heiligende Gnade – ein Problem, das durch Erhalt der Sakramente leicht gelöst wird. Leider verringert sich für den Katholiken im Laufe der Zeit die heiligende Gnade – und kann teilweise (durch lässliche Sünde) oder vollkommen (durch Todsünde) verloren gehen. Und diese Sache der lässlichen und Todsünde zeigt sich als der tragischste Aspekt der katholischen Theologie.

Obwohl Sünden unterschiedlich abgestufte Folgen haben, lehrt uns die Bibel, eine jede Sünde macht uns zum Sünder vor einem heiligen Gott und ungeeignet für den Himmel. Doch die Bibel lehrt auch, wir sind in dem Moment, in dem wir auf Christi Errettung vertrauen, von jeder Sünde gereinigt und haben Vergebung.

Die katholische Theologie lehrt dagegen, obwohl Christi Tod die Errettung möglich machte, liegt es an jeder Person, das Recht zum Eintritt in den Himmel zu verdienen. Wer nur mit lässlichen Sünden auf seiner Seele stirbt, muss eine Zeit in den Flammen des Fegefeuers verbringen, buchstäblich die Strafe für die eigenen Sünden tragen, und wird es danach letztendlich in den Himmel schaffen. Wenn jemand jedoch mit einer Todsünde auf seiner Seele stirbt, das heißt alle heiligende Gnade verloren hat, wird die Ewigkeit in der Hölle verbringen.

Aber es wird schlimmer – niemand (nicht einmal der Papst) kann ihnen sagen, ob eine Sünde lässlich oder Todsünde ist. Es gibt keine Liste. Es hängt nicht nur von der Schwere der Sünde ab, sondern auch von einer Reihe anderer Faktoren, einschließlich der Umstände und Einstellung zu der Zeit, in der die Sünde begangen wurde. Und in der Tat, man kann erst nach seinem Tod wissen, welche wozu gehörte. Deshalb sind Katholiken vom sakramentalen System versklavt und deshalb haben sie keine Gewissheit (welche die Bibel liefert) von der ewigen Rettung durch Gnade durch den Glauben an Christus alleine.

TBC Gastbeitrag

Christus-zentrierter Dienst versus Problem zentrierte Beratung.

Ein Auszug aus dem Buch von Martin und Deidre Bobgan

Christus-zentrierter Dienst ermutigt geistliches Wachstum und stützt sich auf den Herrn, das Werk bei jedem durch Sein Wort und Seinen Geist zu tun. Deshalb kann man Gläubigen vertrauensvoll die Zusicherung geben, dass dieser Dienst für die, die willens sind, diesen Weg zu gehen, wirksamer sowie länger anhaltend ist und mehr geistliche Belohnung bringt als Problem-zentrierte Beratung. Wer diesem Christus-zentrierten Dienst folgen will, wird geistlich wachsen, sogar wenn gewisse anstehende Probleme nicht gelöst werden.

Weil Christus-zentrierter Dienst all das nutzt, was bereits in jeder bibelgläubigen Gemeinde verfügbar ist, wo Christen im Herrn wachsen, vermeidet es das, was wir „beschwerliche Umstände“ nennen, die bezeichnend für die Problem-zentrierte Beratung sind. Wir haben diese beschwerlichen Umstände bereits früher berührt. Wir werden jedoch hier näher darauf eingehen, um einige Hauptunterschiede zwischen Christus-zentriertem Dienst und Problem-zentrierter Beratung klarzustellen. Dadurch wollen wir Gläubige ermutigen, mutig ihre Gaben, Talente und Verantwortung zum gegenseitigen Dienen ohne Furcht oder Einschüchterung durch die Therapiewelt auszuüben.

Eins zu eins

Problem-zentrierte Beratung ist typischerweise eine eins-zu-eins Beziehung. Manchmal werden Paare und Familien einbezogen, aber die Beziehung ist im Allgemeinen künstlich und restriktiv. Die Beratungsbeziehung selbst erstreckt sich gewöhnlich nicht außerhalb des Beratungszimmers. Die Beziehung dauert so lange, wie Beratung gewährt wird und erstreckt sich, sogar in den biblischsten Beratungszentren, nicht auf andere Engagements. Problem-zentrierte Berater geben sich außerhalb des Behandlungszimmers üblicherweise nicht mit den Ratsuchenden ab. Deshalb verwenden sowohl psychologische wie biblische Therapeuten manchmal Aufnahmeformulare, die jede Menge persönliche Information abfragen. Weil diese Beziehung üblicherweise isoliert ist, können der Berater und der Ratsuchende wählerisch sein, was sie über sich offenbaren wollen. Wie wir zuvor erwähnt haben, zeigt die Forschung tatsächlich, dass Ratsuchende ihre Therapeuten oft anlügen und sich schützen, indem sie wichtige Informationen verheimlichen.

Der große Vorteil des Christus-zentrierten Dienstes besteht darin, nicht auf eine künstliche eins-zu-eins Beziehung begrenzt zu sein, wo einer das Problem und der andere angeblich die Lösung hat. Im Leib Christi wachsen alle zusammen. Es gibt viele Gelegenheiten, einander zu kennen und in echter Beziehung aufeinander einzuwirken. Wenn ein Gläubiger Probleme hat, kann mehr als einer mithelfen, dieser Person zu dienen. Einer mag lehren. Einer kann erinnern. Ein anderer gibt einfach Unterstützung und Gemeinschaft. Ein weiterer kann auf praktische Weise helfen. Ein anderer kann ermahnen, ein anderer warnen. Und in wenigen Fällen können einige die Verantwortung ausüben, einen Mitgläubigen zum Zweck der Wiederherstellung zu maßregeln. Aber alle können beten und die Person auf den Herrn hin ermutigen. Und durch dies alles wachsen alle zusammen und die Beziehungen miteinander wie auch mit dem Herrn mögen sich vertiefen.

Ein Tag pro Woche

Problem-zentrierte Beratung geschieht im Allgemeinen eins-zu-eins, ein-Tag-pro-Woche, aber kaum außerhalb des Büros. Jemand zeigte das Paradox der Beratungsbeziehung auf, als er sagte, während die Beziehung zeitweilig extrem vertraulich ist, hat der Ratgeber kein Interesse, den Ratsuchenden außerhalb des Büros zu sehen. Viele Problem-zentrierten Ratgeber, einschließlich der biblischen, vermeiden andere Kontakte mit ihren Ratsuchenden. Sie können den Ratgeber nicht außerhalb vom verschriebenen Ein-Tag-pro-Woche sehen, es sei denn zusätzliche Termine werden ausgemacht.

Im Christus-zentrierten Dienst sind die Möglichkeiten, einander zu sehen und per Telefon miteinander zu reden nur durch die Zahl der verfügbaren Personen begrenzt. Wie früher erwähnt, können Christen sich aussuchen, wann und wie oft sie für den persönlichen Dienst zusammentreffen. Im Leib Christi kann dies unbehindert getan werden, ohne zeitliche Einschränkungen von einem-Tag-pro-Woche wie bei Problem-zentrierter Beratung.

Eine Stunde

Zusätzlich zu den eins-zu-eins und ein-Tag-pro-Woche Irrtümern in den meisten, Problem-zentrierten Beratungen, gibt es im Allgemeinen die fünfzig-Minuten pro Stunde Begrenzung. Warum gibt es eine fünfzig-Minuten pro Stunde Begrenzung oder ähnliches? Die zeitliche Begrenzung ist ein Kunstgriff, um den Bedarf der Problem-zentrierten Ratgeber zu erfüllen, nämlich den Fluss der Ratsuchenden der Einfachheit halber zu regulieren und manchmal wegen des Einkommens. Diese durch die Uhr regierte Beziehung hilft dem Ratgeber, nicht dem Ratsuchenden. Und wenn der Ratsuchende zu spät kommt, wird die bereits verkürzte Stunde noch kürzer. Wenn der Ratsuchende verzweifelt ist und mehr Zeit braucht, ist diese bereits durch andere Ratsuchende blockiert.

Christus-zentrierter Dienst wird durch Liebe statt die Uhr bestimmt. Einem Mitgläubigen Zeit zu schenken ist ein Weg zu sagen, „Ich nehme dich wichtig“. Und weil der Dienst von Gläubigen geteilt wird, verdrängt er das, was in der Problem-zentrierten Beratung verfügbar oder tragbar ist. Eine Ortsgemeinde ist nicht durch die eins-zu eins, ein-Tag-pro-Woche und ein-Stunden Beziehungen der Problem-zentrierten Beratung gebunden.

Eine Woche nach der anderen

Die eins-zu-eins, einmal-pro-Woche und eine-Stunde Unzulänglichkeiten der Problem-zentrierten Beratung werden durch eine-Woche-nach-der-anderen vergrößert…. Heute halten zu viele Problem-zentrierte Ratgeber die Ratsuchenden über zahllose Wochen, Monate und sogar Jahre weiter fest, ungeachtet von Forschungsergebnissen, die keinen Vorteil von langfristiger Beratung zeigen…. Leute in Problem-zentrierter Beratung werden oft abhängig von ihren Ratgebern anstatt vom Herrn.

Christus-zentrierte Dienste dagegen betonen die Abhängigkeit vom Herrn selbst, und in einer Gemeinde, wo die Dienste funktionieren und die Gaben wirken, sind die gegenseitige Sorge und Ermutigung der Mitgläubigen da, um allen Gläubigen bei ihrem fortlaufenden Wandel mit dem Herrn beizustehen. Statt einer langfristigen, künstlichen Beratungsbeziehung gibt es die Beziehung gegenseitiger Fürsorge, in der Gläubige verfügbar sind, einander zu ermutigen, während sie zusammen in Christus wachsen.

Ein Festpreis

Die eins-zu-eins, einmal-pro-Woche, eine-Stunde, eine-Woche-nach-der-anderen Irrtümer der Problem-zentrierten Beratung führen zu einem Festpreis, der berechnet wird (oder einer Spende, die erwartet wird). Einige biblische Ratgeber berechnen für ihre Dienste Gebühren oder fordern Spenden aus teilweise denselben Gründen wie psychologische Berater. Festsetzen, in Rechnung stellen und Einziehen von Gebühren (oder Ermutigung von Spenden) sind ein bedeutender Aspekt der meisten, Problem-zentrierten Beratungen. Weil Gehälter bezahlt werden müssen, wird der Festpreis (oder die Spende) zur Notwendigkeit, die die Beziehung begrenzt. Wer seine Rechnung nicht bezahlen (oder beitragen) kann, für den ist die Beziehung üblicherweise vorbei. Das bezahlte (oder gespendete) Geld muss zur Markierung im Terminkalender und der Hand an der Uhr passen. Schließlich muss ein Problem-zentrierter Ratgeber, der eine Gebühr in Rechnung stellt, genug Termine machen, um ein erstrebenswertes Einkommen zu erzielen.

Genau hintereinander

Genau hintereinander passt genau in die eins-zu-eins, einmal-pro-Woche, eine-Stunde, eine-Woche-nach-der-anderen und ein Festpreis Beschwerlichkeiten. Bei der Problem-zentrierten Beratung folgt üblicherweise eine Person der anderen. Ratsuchende wissen, andere waren vor ihnen da und andere werden folgen. Niemand hat eine Grenze gesetzt, wie viele Ratsuchende pro Tag ein Ratgeber wirksam handhaben kann. Beratung, die acht Stunden am Tag, fünf Tage pro Woche, mit einer großen Anzahl von Leuten vor sich geht, hat und wird immer zu oberflächlichen Beziehungen ohne echtes Mitgefühl führen, sogar im biblischen Beratungszimmer. Es gibt kein biblisches Beispiel für eine Problem-zentrierte Beratung, genau hintereinander. Nein, nicht einmal das Beispiel von Moses, denn er urteilte über Streitigkeiten zwischen Leuten und bewegte sich nicht in das Muster der Problem-zentrierten Beratung, wie sie heute praktiziert wird.

Im Christus-zentrierten Dienst kann die Last des persönlichen Dienstes auf viele Gläubige verteilt sein. Er muss nicht genau hintereinander verlaufen oder die anderen Beschwerlichkeiten haben. Der Pastor oder ein bezahltes Mitglied der Belegschaft mögen oft versucht sein, die Last des persönlichen Dienstes zu tragen. Wenn dies geschieht, kann einer genau nach dem anderen den gesamten Dienst schwächen, die pastorale Belegschaft überlasten und zu den Beschwerlichkeiten führen. Gläubige müssen lernen, einander zu dienen und gegenseitig Dienst zu erhalten, statt dafür vom Pastor oder einem angestellten Ratgeber abhängig zu sein.

Einer oben/einer unten

Eins-zu-eins, einmal-pro-Woche, eine-Stunde, eine-Woche-nach-der-anderen, ein Festpreis und genau hintereinander werden in der Problem-zentrierten Beratung durch die tragische Beschwerlichkeit der einer oben/einer unten Beziehung in den Schatten gestellt, wo der Ratgeber als der Experte mit der Gnosis, die Behandlung durchzuführen, angesehen wird…. Statt dass ein Experte verantwortlich ist, das Problem zu beheben, zieht der Christus-zentrierte Dienst sowohl den Hilfesuchenden wie den Helfenden für Weisheit und Umwandlung zum Herrn. Wenn der Herr einen Gläubigen aufruft, einem anderen Gläubigen zu dienen, dann suchen beide den Herrn in Demut und Bescheidenheit. Gläubige mögen besonders begabt sein, einem anderen im Glauben zu dienen, aber alle (sogar die in der Führung) stehen auf gleicher Ebene am Fuß des Kreuzes. Es ist tatsächlich der Herr, der wirklich die Wiederherstellung und Heiligung des Gläubigen bewerkstelligt.

Unser Ziel

Unser Ziel ist es, Gläubige an ihre Berufung und Befähigung zu erinnern, im Leib Christi zu dienen. Offensichtlich ist nicht alle notwendige Information über den Christus-zentrierten Dienst in diesem kleinen Buch, aber der Herr wird durch den Heiligen Geist, das Wort Gottes und den Leib Christi das Fehlende hervorbringen, während Sie anstreben, Ihm zu dienen. Er wird ihnen Gelegenheiten geben, geistlich zu wachsen und nach Seinem Willen durch Sein Wort und durch Gnade mittels Glauben zu dienen.

Wir wollen den Dienst fördern und die Verwendung Problem-zentrierter Beratung zu verhindern suchen. Wir wollen die Abhängigkeit vom Herrn und Seinem Wort ermutigen, um einander im Leib Christi zu dienen, ohne Einschüchterung durch oder Abhängigkeit von biblischen Beratungshandbüchern, Workshops, Seminaren, Abschlüssen oder Zeugnissen. Mit Fokus auf Jesus Christus und das Wort Gottes wollen wir den Dienst unter Gläubigen in ihren örtlichen Gemeinschaften geteilt sehen. Der Herr wird Sie befähigen zu dienen, während Sie beständig beten, sorgfältig die Bibel studieren, und durch die Bescheidenheit eines dienenden Herzens gekennzeichnet sind und Sie bereit sind, zu dienen, ohne in einer höherstehenden Position sein zu müssen oder einen entsprechenden Titel zu haben.

Dienst unter Gläubigen sollte beständig und fortlaufend sein, was dazu führen wird, dass Problembeladene Seelen den Herrn durch Seinen Geist, Wort und Leib suchen werden, statt sich an Ratgeber zu wenden, die in psychologischer oder biblischer Beratung ausgebildet sind…. Was für ein Privileg, in das gewaltige, wunderbare Werk Gottes im gegenseitigen Leben einbezogen zu sein. Alle Gläubigen haben Gelegenheiten, den Mitgläubigen zu dienen, und sie auf dem Weg zu ermutigen.

Wenn Sie Lebensprobleme haben und nach Beistand suchen, finden Sie jemand in Ihrer Ortsgemeinde, der sich um Sie kümmern kann. Finden Sie jemanden, der reif im Glauben ist und mit Gott den Weg geht, den Sie gehen wollen. Bitten Sie diese Person, Ihnen zur Seite zu kommen, das Leben Christi zu vermitteln, die Wahrheit Gottes auszusprechen, Sie in Ihrem Wandel mit dem Herrn zu ermutigen und aufrichtig zu beten.

Wenn Sie Christ sind, wesentliche biblische Lehren kennen, entsprechend Ihres neuen Lebens in Christus wandeln und im Herrn wachsen, haben Sie bereits alles Notwendige, um das Leben Christi einem Mitgläubigen zu vermitteln. Sie haben einen lebendigen Gott, die Quelle allen Lebens und Heilung. Sie haben Sein lebendiges, bleibendes, beständiges Wort (1 Petrus 1,23-25), welches dem Verstand Wahrheit, dem Willen Richtung und Ermutigung, und den Gefühlen Gnade vermittelt. Christus-zentrierter Dienst ist keine Expertenstellung (den anderen eine Nasenlänge voraus zu sein), sondern eine, wo man Seite an Seite den Herrn sucht. Er führt Gläubige nicht in die Abwärtsspirale von Problemen, sondern aufwärts zum Leben des Christus und dem Wort Gottes durch das Werk des Heiligen Geistes.

Können Sie sich etwas Lohnenswerteres vorstellen, als Gott in Ihrer eigenen Familie, im Leib Christi und in der Welt zu dienen? Jede Person, in der der Heilige Geist lebt, ist befähigt zu dienen, und kann mit Paulus sagen, „Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus“ (Philipper 4,13). Fassen Sie Mut! Gott wird in der Tat Sein Wohlgefallen in und durch Seine Kinder wirken.

Soli Deo Gloria! [Gott allein die Ehre!]

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.

Kontakt: wolfgang.hemmerling@freenet.de