THE BEREAN CALL

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März 2015

Das Hauptproblem der Menschheit: Das Ich

T.A. McMahon

Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes... – Galater 2,20

Heutige Sichtweisen des „Ichs“ sind zumindest irritierend. Die Welt hat eine Reihe davon. Alle lehren, wie wichtig die positive Beachtung des Ichs ist. Andererseits hat die Bibel nichts Gutes über das Ich zu sagen. Dennoch hat die Kirche in den letzten hundert Jahren zunehmend das reflektiert, was die Welt propagiert, anstelle dessen, was die Schrift lehrt. Wie Dave Hunt uns mahnt: „Obgleich wir das Ich genauso wenig wie Seele, Sein oder Schönheit definieren können, sehen wir deutlich, wo sich das Ich zuerst kundtat, wie es geschah und das Ergebnis für die Ewigkeit. Wir sehen auch, das Ich grenzt nicht nur eine Person als von allen anderen verschieden ab, sondern es grenzt auch den Menschen von Gott ab. Die Bibel versteht wohl unter dem Ich den von Gott getrennten Menschen, der unabhängig handelt und besitzt“ (Hunt, Beyond Seduction [Eugene, Oregon: Harvest House Publishers] 153).

Das Ich zeigte seine hässliche Fratze zuerst im Himmel, wie das Wort Gottes aufdeckt. Luzifer war ein gesalbter Engel, der durch Selbsterhöhung Gottes Feind (Satan) wurde: „Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen: Ich will zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen und mich niederlassen auf dem Versammlungsberg im äußersten Norden; ich will emporfahren auf Wolkenhöhen, dem Allerhöchsten mich gleich machen“ (Jesaja 14,13-14). Somit verdrängte Luzifers „Ich will“, das heißt sein Eigen-Wille, die Unterwerfung unter Gott und Seinen Willen, und die Folgen waren nicht gut: „Du warst vollkommen in deinen Wegen vom Tag deiner Erschaffung an, bis Sünde in dir gefunden wurde.“ „Doch ins Totenreich bist du hinabgestürzt, in die tiefste Grube!“ (Hesekiel 28,15; Jesaja 14,15).

Satan brachte sein rebellisches „Ich“ Konzept auf die Erde und verführte damit Eva. Anfangs flüsterte er verworrene Vorstellungen über das, was Gott gesagte hatte, ein (Satans Hauptprogramm) und versorgte dann Eva mit ichbezogenen Lügen: „Sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was gut und böse ist“ (1 Mose 3,5). Das initiierte die Lüge der Selbstvergötterung und Gottheit für die Menschheit, bei der die Täuschung der Schlange fruchtbaren Boden fand: „Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre, und dass er eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er weise macht; und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab davon auch ihrem Mann, der bei ihr war, und er aß“ (1 Mose 3,6). Da Adam und Eva dem einzigen Verbot, das Gott ihnen gab, nicht gehorchten, nahmen Sünde und Ich ihren zerstörerischen Kurs. Daher war die ganze Menschheit von Gott getrennt und folgte dem Ich.

Die Welt gibt dem Ich hohen Wert. Warum? Weil es nur zwei Optionen für eine mögliche Hoffnung der Menschheit gibt: Das Ich oder Gott (das heißt, der Gott der Bibel). Die Welt entscheidet sich fürs Ich: der Wille und Weg des Menschen statt dem Willen und Weg Gottes. Das Ich ist die einzige Option, wenn man den Gott der Bibel ablehnt. Obwohl es scheinbar andere Optionen gibt, einschließlich religiöser, sind sie alle Variationen eigenwilliger „Errettung durch Werke“ und Selbstgerechtigkeit. Manche sind eindeutiger als andere.

Der Islam zum Beispiel lehrt Werksgerechtigkeit. Am Jüngsten Tag wägt Allah die eigenen, guten Taten mit den Verstößen auf, und wenn erstere überwiegen, kann man gerettet werden, das heißt ins Paradies kommen.

Der Katholizismus nimmt einen ähnlichen Ansatz. Der Eingang in den Himmel hängt ab von eigenen guten Werken und Festhalten an den Sakramenten wie auch der Wiedergutmachung der Sünden durch zeitliches Leiden hier auf der Erde oder im Fegefeuer. Die Schrift verurteilt gute Werke zur Errettung: die Errettung ist „nicht aus Werken, damit niemand sich rühme“ (Epheser 2,9).

Bei allen Religionen, von gesetzlichen über liberale bis zu mystischen, ist das Ich Kernstück, um ein positives Resultat für das Leben nach dem Tode zu erzielen. Nur biblisches Christentum lehrt, alleine das Leugnen des Ichs und Hinwenden zu Jesus zur Errettung seien für Gott akzeptabel. Die Bibel zeigt an, Satans Lüge, die Menschheit könne Gottheit erlangen, werde sich letztendlich in den letzten Tagen durch den Antichristen verwirklichen, „der sich widersetzt und sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt als ein Gott und sich selbst für Gott ausgibt“ (2 Thessalonicher 2,4). Satans Lüge ist nicht nur in Kulten wie dem Mormonentum verbreitet, sondern auch die römisch katholische Kirche lehrt in ihrem offiziellen Katechismus mystische Einheit mit Gott: „Das Wort Gottes wurde Mensch, damit wir vergöttlicht würden…. Weil uns der eingeborene Sohn Gottes Anteil an seiner Gottheit geben wollte, nahm er unsere Natur an, wurde Mensch, um die Menschen göttlich zu machen.“ (KATECHISMUS DER KATHOLISCHEN KIRCHE Paragraph 460).

Selbstvergötterung, erlangt durch sakrale Riten, findet man überall in den östlichen Religionen. Der tibetanische Buddhismus des Dalai Lama lehrt Initiationsrituale, um einen zu befähigen, ein Bodhisattwa oder erleuchtete Gottheit zu werden. Der Shintoismus, die Hauptreligion Japans, umfasst zahlreiche Selbstreinigungs-Zeremonien, die Jüngern den Weg öffnen, Kami oder Ahnengötter zu werden. Sich zu Gott zu machen, wie in 1 Mose 3,5 vermerkt, ist ersichtlich in Formen des Hinduismus, die Selbstwerdungsmethoden lehren, d.h. Methoden, um Gottheit zu erlangen. Sie lehren, das individuelle Ich sei ein Gott, der sich mit dem All, Brahman verbinden soll, der obersten Gottheit des Hinduismus. Darum geht es eigentlich bei Yoga.

Selbstwerdung hat ihr Gegenstück in humanistischer Psychologie, wo sie „Selbstverwirklichung“ heißt. Die Verbindung zwischen östlichem Mystizismus und Psychologie ist unter Forschungspsychologen seit langem bekannt. Sie haben die Tatsache belegt, dass der Hinduismus mittels der Psychologie in den Westen gebracht und populär wurde. Obgleich nicht sofort als Selbstvergötterung erkannt, ist sie das Ziel der Selbstverwirklichung. Mit ihr soll man zur ultimativen Erfüllung des eigenen Potentials gelangen. Das ist die Grundlage des Human Potential Movement, das in vielen bedeutenden westlichen Konzernen und ihren Trainingsprogrammen weit verbreitet ist.

Das Ich ist der Eckstein aller psychologischen Beratung. Alle ihrer mehr als 500 Konzepte widersprechen dem Wort Gottes. Die Psychotherapie lehnt Gott selbst grundsätzlich ab. Hat die Psychologie Gott weggetan, bleibt nur das Ich. Daher wird das Ich die einzige Hoffnung zur Lösung der Probleme der Menschheit. Der Mensch sei von Natur aus gut ist grundlegende Lehre der psychologischen Beratung. Alle seine seelischen, emotionalen oder verhaltensbezogenen Schwierigkeiten müssen daher von außen liegenden Dingen herrühren, z.B. seiner Umgebung, Eltern, Ansichten, emotionalen und physischen Traumen, usw. Sollten jedoch nachteilige Dinge hauptsächlich Folge eines sündigen Herzens sein, dann ist der psychotherapeutische Ansatz ein Irrtum. Warum? Weil die Menschheit laut Bibel eine sündige Natur hat: „Überaus trügerisch ist das Herz und bösartig; wer kann es ergründen?“ (Jeremia 17,9) und „Was aber aus dem Mund herauskommt, das kommt aus dem Herzen, und das verunreinigt den Menschen. Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen“ (Matthäus 15,18-19). Psychologische Konzepte und Praktiken können die eigene sündige Natur nie ändern. Überdies steht biblische Lehre über Sünde der psychologischen Beratung entgegen und greift sie an.

Wir wissen, das Ich ist das Hauptinstrument der Sünde. Was also sagt die Bibel, darüber, wie man mit dem Ich umgehen soll? Um das zu verstehen, muss man die biblische Perspektive zum Ich verstehen. Das „Ich“ ist gleich Sünde. Alle Menschen (mit Ausnahme von Christus als sündlosem Gott-Mensch) werden mit einer Sündennatur geboren. Kein Teil der Schrift macht dies deutlicher als Psalm 51,3-7: „O Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte; tilge meine Übertretungen nach deiner großen Barmherzigkeit! Wasche mich völlig [rein] von meiner Schuld und reinige mich von meiner Sünde; denn ich erkenne meine Übertretungen, und meine Sünde ist allezeit vor mir. An dir allein habe ich gesündigt und getan, was böse ist in deinen Augen, damit du recht behältst, wenn du redest, und rein dastehst, wenn du richtest. Siehe, in Schuld bin ich geboren, und in Sünde hat mich meine Mutter empfangen.“

Das Ich umfasst auch den Willen – der autonom ist – worin das Problem liegt. Des Menschen Wille richtet sich aufgrund seiner Sündennatur natürlich und beständig auf sich selbst. Das ist Brutstätte für Rebellion: Nicht Dein, sondern mein Wille geschehe. Das Ich unterwirft sich nur sich selbst. Philipper 2,21 bestätigt, „denn sie suchen alle das Ihre, nicht das, was Christi Jesu ist!“ Doch Gott hat die Lösung für das ichbezogene, eigenwillige Dilemma der Menschheit. Sie startet mit einer Neugeburt – einer geistlichen Wiedergeburt von oben.

Wenn man das schlichte Evangelium durch Glauben alleine annimmt, unterwirft man sich Gott von Herzen und gehorcht Seinen Lehren aus der Schrift. Obgleich man dann geistlich wiedergeboren und ein neues Geschöpf in Christus ist, bleibt die alte Sündennatur noch da, aber man ist von ihrer Kontrolle befreit. Dennoch folgt eine geistliche Schlacht zwischen Eigenwille und Gottes Wille. Gott hat jedem Gläubigen den Heiligen Geist gegeben, der ihm hilft, jede Schlacht für Gottes Willen zu gewinnen. Überdies hat Er wiedergeborenen Christen Anweisungen für die geistliche Schlacht Seines Willens mit dem Menschenwillen und dem Ich gegeben.

Gott zu gehorchen steht an erster Stelle: „Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.“ Diese Verpflichtung bezieht sich nicht nur auf ausgewählte Sachverhalte, sondern auf das ganze eigene Leben: „Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es retten“ (Lukas 9,23-24). Jesus illustriert das, was das Leben eines geretteten Gläubigen nach sich ziehen muss: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, so bleibt es allein; wenn es aber stirbt, so bringt es viel Frucht. Wer sein Leben liebt, der wird es verlieren; wer aber sein Leben in dieser Welt hasst, wird es zum ewigen Leben bewahren“ (Johannes 12,24-25).

Der Apostel Paulus schrieb, „Ich sterbe täglich“ (1 Korinther 15,31) und „Wenn wir mitgestorben sind, so werden wir auch mit leben“ (2 Timotheus 2,11). In Kolosser 3,3 sagt er, „denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott.“ Was meinte er? In Galater 2,20 erklärt er: „Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.“ Nach Auflisten einiger seiner häufigen Prüfungen schreibt Paulus: „wir tragen allezeit das Sterben des Herrn Jesus am Leib umher, damit auch das Leben Jesu an unserem Leib offenbar wird. Denn wir, die wir leben, werden beständig dem Tod preisgegeben um Jesu willen, damit auch das Leben Jesu offenbar wird an unserem sterblichen Fleisch“ (2 Korinther 4,10-11). Der „Tod“ ist der Tod unseres autonomen Eigenwillens, und das „Leben“ ist eines, das komplett Gottes Willen übergeben ist.

Das Wort Gottes ermahnt Gläubige, außenbestimmt zu sein. Beachtet Folgendes: „[Christus] ist deshalb für alle gestorben, damit die, welche leben, nicht mehr für sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben und auferstanden ist“ (2 Korinther 5,14-15). „Tut nichts aus Selbstsucht oder nichtigem Ehrgeiz, sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst. Jeder schaue nicht auf das Seine, sondern jeder auf das des anderen“ (Philipper 2,3-4). Das ist biblische Selbstlosigkeit.

Kapitel 10 und 13 (das Liebeskapitel) von 1 Korinther geben weitere Ermahnung. Es übersteigt unser Vorstellungsvermögen, wie die heimtückischen und unbiblischen Lehren der Eigenliebe und Selbstachtung so weitgehend im Christentum gepredigt und vorangetrieben werden konnten. Hätte nicht die Schrift das für die letzten Tage vorhergesagt (2 Timotheus 3,1-2), erschiene die Invasion von egoistischer Psychologie in der Kirche durch die so genannte christliche Psychologie unvorstellbar. Aber wir leben in diesen Tagen!

Jesus, der völlig Gott und Mensch ist, zeigt uns in Seinem eigenen Leben perfekte Selbstlosigkeit: „gleichwie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele“ (Matthäus 20,28). „Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, gleichwie ich euch geliebt habe. Größere Liebe hat niemand als die, dass einer sein Leben lässt für seine Freunde“ (Johannes 15,12-13). Überdies zeigt Er uns Seine Unterwerfung unter den Willen Gottes, des Vaters. Als Mensch ist Er das perfekte, sündlose Ich. Doch unterwarf Er Seinen Willen, als Teil der Gottheit, dem Willen Seines Vaters: „Und er ging ein wenig weiter, warf sich auf die Erde und betete, dass, wenn es möglich wäre, die Stunde an ihm vorüberginge. Und er sprach: Abba, Vater! Alles ist dir möglich; nimm diesen Kelch von mir! Doch nicht, was ich will, sondern was du willst“ (Markus 14,35-36; siehe auch Lukas 22,42).

Die Selbstlosigkeit, die Jesus zeigte, wäre dem Gläubigen unmöglich, außer dadurch, dass jeder, der wirklich an Christus glaubt, mit dem Heiligen Geist versiegelt wurde, der uns befähigt, Christi Anweisungen auszuleben: „dass er euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit gebe, durch seinen Geist mit Kraft gestärkt zu werden an dem inneren Menschen…. Im Übrigen, meine Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke“ (Epheser 3,16; 6,10).

Möge das Gebet aus Hebräer unser stetiger Ruf zum Herrn und unsere Ermutigung sein, die Schlacht mit dem Ich zu gewinnen: „Der Gott des Friedens aber, der unseren Herrn Jesus aus den Toten heraufgeführt hat, den großen Hirten der Schafe durch das Blut eines ewigen Bundes, er rüste euch völlig aus zu jedem guten Werk, damit ihr seinen Willen tut, indem er in euch das wirkt, was vor ihm wohlgefällig ist, durch Jesus Christus. Ihm sei die Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen“ (Hebräer 13,20-21). Und Amen. TBC

Zitate

Bist du zum Roten Meer Ort in deinem Leben gekommen,
Wo ungeachtet allem, was du tun kannst,
Es keinen Ausweg oder Weg zurück gibt,
Es gibt keinen anderen Weg – als hindurch?

Dann harre auf den Herrn mit gelassenem Vertrauen
Bis die Nacht deiner Furcht vorbei ist;
Er wird den Wind senden, Er wird die Fluten anhäufen,
Wenn Er deiner Seele sagt, „Auf geht’s!“

Und deine Ängste werden vergehen, wie deine Feinde vergangen sind,
Du wirst nicht mehr furchtsam sein;
Du singst Sein Lob an besserem Ort,
Ein Ort, den Seine Hand gemacht hat,

Annie Johnson Flint

F & A

Frage: Ihr beim TBC stimmt wahrscheinlich wie ich nicht mit der ganzen Theologie von Mark Biltz überein; meine Frau und ich mögen jedoch sehr Marks Lehre über die hebräische Bildsprache, über die Feste des Herrn, und viele aufschlussreiche Konzepte seiner Lehrtätigkeit, wie auch manchen seiner Gastredner. Wir ermutigen Sie, deren [gute] Agenda zu beobachten und zu fördern, die sehr genau zu sein scheint.

Antwort: Es gibt guten Grund, warum die Schrift uns sagt „Ein wenig Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig“ (Galater 5,9). Obgleich Mark Biltz zu Zeiten hilfreiche Information liefern mag, erkennt man immer seine Agenda, und die ist nicht gut.

Seine Lehre über die Feste des Herrn zum Beispiel umfasst mehr als biblische Exegese oder „rechtes Teilen“ des Wortes der Wahrheit (2 Timotheus 2,15). In einem Interview auf Prophecy in the News erklärt Biltz: „Wenn wir das Wort „Fest“ hören, denken wir an Essen. Aber das hebräische Wort hat nichts mit Essen zu tun. Es hat mit einem göttlichen Termin zu tun, als ob Gott einen Tages Zeitgeber hätte und sagt, ‚OK, ich werde den Tag und die Stunde markieren, wann ich Mein Erscheinen anzeigen werde‘“ (zitiert in World Net Daily [WND], www.wnd.com/2008/04/63076/).

Obgleich Biltz vorsichtig Worte wie „möglich“ oder „könnte sein“ benutzt, hat er die Festtage mit seinen Theorien über die „Blutmonde“ 2014 und 2015 verknüpft. WND, das stark für Biltz Materialien wirbt, sagte: „Der Pastor schlägt Alarm wegen möglicher Bedeutungen der himmlischen Ereignisse für unsere unmittelbare Zukunft auf Erden.“ Biltz sagte WND:  „Vier totale Mondfinsternisse in den nächsten beiden Jahren kündigen möglichen Krieg im Nahen Osten wie auch einen globalen ökonomischen Zusammenbruch an“ (Link)

Leute, die Biltz verteidigten, erläuterten, er sage oft, „Ich setze keine Termine, aber ich werde euch Gottes bestimmte Zeiten oder Feste lehren.“ Was bedeutet das laut Biltz? Ungeachtet seines Dementis ist die Dringlichkeit seiner Lehre klar: „Dies geschah in den letzten 2.000 Jahren nur achtmal! Und die letzten beiden Male, wo das an den jüdischen Festen geschah, gab es wegen Israel Krieg im Nahen Osten…. Der jüdische Talmud berichtet, totale Mondfinsternisse seien Indikatoren oder Omen für Israel“, sagte Biltz (ibid.).

Wir sehen, die Agenda von Biltz umfasst mehr als bloß die Lehre der hebräischen Wurzeln unseres biblischen Glaubens. Vielmehr sind seine Zitate des Talmuds bedenklich. Hebrew Roots Movement (HRM) Lehrer wie Biltz sagen uns oft mit gewisser Wahrheit, das Christentum (allgemein gesprochen) sei durch das Heidentum und Überlieferungen von Menschen beeinflusst worden. Beständig lehren sie jedoch, ihre Weise, JHWH anzubeten, sei die richtige und Christen seien unwissend und kennen die Thora nicht aus hebräischer Perspektive. Für Biltz schließt das den Talmud ein. Er enthält jüdische zivile und zeremonielle Gesetze, Kommentare zur Thora und jüdische Legenden.

Ihre Perspektive führt jedoch zu oft zum modernen Judaismus, der sich nicht von den fünf Büchern Moses ableitet. Eher, wie ein Autor des reformierten Judentums schreibt: „Der Talmud (hebräisch für ‚Studie‘) ist eines der zentralen Werke des jüdischen Volkes. Es ist die Aufzeichnung rabbinischer Lehren, die etwa sechshundert Jahre umfasst, vom ersten bis zum sechsten und siebten Jahrhundert A.D. Die rabbinischen Lehren des Talmud erklären detailliert, wie die Gebote der Thora auszuführen sind“ (Ronald H. Isaacs,  A Taste of Text  [URJ Press, 2003] und Mark Washofsky,  Jewish Living  [URJ Press, 2010]). Wie Jesus im „ersten Jahrhundert A.D.“ den Religionsführern sagte, „und so hebt ihr mit eurer Überlieferung, die ihr weitergegeben habt, das Wort Gottes auf; und viele ähnliche Dinge tut ihr“ (Markus 7,13).

Es ist gewiss wahr, wie unser Dienst zu zeigen versuchte, dass zu viele in der evangelikalen Kirche im Westen heute den Täuschungen von Emergent Church, Mystizismus, Visionsgetriebenem Leben usw. unterlegen sind und gesunde Lehre beiseite getan haben. Wie 2 Timotheus 4,3-4 uns sagt: „Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden.“

Das ist nur eine der Warnungen der Schrift über das Abwenden von gesunder Lehre zu Legenden, d.h. Dichtungen oder Mythen. Andere fügen die Warnung Paulus in 1 Timotheus 1,4 bei: „und sich auch nicht mit Legenden und endlosen Geschlechtsregistern zu beschäftigen, die mehr Streitfragen hervorbringen als göttliche Erbauung im Glauben“ (siehe auch Titus 1,14).

Bis neulich erklärte Mark Biltz auf seiner Webseite: „Wir wollen Juden nicht zum Christentum bekehren oder Christen zum Judentum. Die Schrift sagt: Der HERR wird die Thora groß und herrlich machen. Großen Frieden haben die, die deine Thora lieben (Jesaja 42,21 / Psalm 119,165). Jeshua liebte die Thora und lieben, was Er liebte, wird wahren Frieden bringen!“ Wenn Biltz die Thora lehrt, sind in dieser Lehre stillschweigende Forderungen einbezogen. Biltz erklärt: „Sabbat ist ein entscheidend wichtiges Thorabild, das uns sagt, die Gute Nachricht ist, dass wir nicht Werke tun, um unsere Errettung zu verdienen; es ist ein kostenloses Geschenk. Der Sabbat ist die Frohe Botschaft. Wenn wir nicht den Sabbat halten, leugnen wir die guten Nachrichten!“ (Yeshua our Cornerstone Series, “Feast of Shabbat,” Notes, p. 1). Im Gegenteil, sollten wir verpflichtet sein, „den Sabbat zu halten“, so haben wir die gute Nachricht abgelehnt.

Lehrer wie Biltz können viele vernünftige Einsichten haben. Problematisch ist Ihre Förderung unbiblischer Lehre. Die Gefahr besteht, dass jemand ohne Verwurzelung im Wort vom Glauben abgezogen werden kann. Judas 1,3 ermahnt: „Geliebte… hielt ich es für notwendig, euch mit der Ermahnung zu schreiben, dass ihr für den Glauben kämpft, der den Heiligen ein für allemal überliefert worden ist.“

Jede erzielte Einsicht kommt also mit unbiblischem Gepäck. Biltz sagt in seinem Buch Blood Moons: Decoding the Imminent Heavenly Signs, jemand, der nicht hebräisch kann, werde die Bibel nicht verstehen. Er geht darüber hinaus und beansprucht Einsichten, die der durchschnittliche Christ nicht hat, denn jeder hebräische Buchstabe verkörpere ein Wort, eine Zahl und ein Bild. Folglich lehrt er eigentlich einen Bibelkode, den der normale Gläubige lesen können muss, um die Schrift zu verstehen. Ohne die Bildbedeutung jedes hebräischen Buchstabens zu deuten, könnten wir nicht verstehen, was die Bibel lehrt. Er bezeichnet dies als den Dechiffrierring, um sehen zu können, was Gott verbirgt. Der Untertitel des Blood Moons Buches lautet Entschlüsseln der kommenden himmlischen Zeichen. Dieser Untertitel gibt uns einen Hinweis, wo Biltz seine Einsichten gewann. Mark Biltz mag jüdischen Mystizismus oder genauer die Kabbala. Die Kabbala Bewegung argumentiert, die vollständige Botschaft der Bibel liege nie an der Oberfläche, sondern müsse durch Deuten ihrer Geheimnisse entdeckt werden (Biltz, Blood Moons: Decoding the Imminent Heavenly Signs [WND Books, 2014], 16).

Möge der Herr uns betreffend dieser Lehrer Weisheit schenken.

Verteidigt den Glauben

Unser monatlicher, spezieller Artikel aus Dave Hunts Buch mit demselben Titel.

Biblische Antworten auf herausfordernde Fragen

Mehr Widersprüche bei Petrus Leugnen?

Frage: In einem Papier, das von einer Gruppe von Atheisten veröffentlich wurde, las ich etwas darüber, wie Petrus den Herrn verleugnete. Es verwirrte mich. Es erklärte, Petrus zweites Leugnen erfolgte laut Markus als Antwort auf die Frage derselben Magd, die sein erstes Leugnen herbeiführte (Markus 14,69). Aber Matthäus 26,71 sagt, es sei eine andere, und Lukas 22,58 sagt, es sei ein Mann. Markus 14,66-69 und Matthäus 26,71 berichten, Petrus habe nach dem ersten Leugnen das Feuer im Hof verlassen und sei zum Tor gegangen, wo er von irgendjemandem befragt wurde. Aber Johannes 18,25 besagt, Petrus hätte sich am Feuer im Hof gewärmt, als er befragt wurde. Wie können wir dies alles in Einklang bringen.

Antwort: Ich bin immer beeindruckt, wie viel Zeit und Mühe Kritiker aufwenden, wenn sie Schwachstellen in der Bibel zu finden suchen. Jemand musste sehr schwer arbeiten, um diese Reihe scheinbarer Widersprüche zusammen zu stellen. Es ist ein weiteres Beispiel, wo der Wunsch, Diskrepanzen zu finden, begierig nicht vorhandene Probleme schafft.

Markus 14,69 sagt klar „eine Magd“ [in der KJV; in vielen deutschen Bibelversionen steht die Magd], nicht dieselbe Magd, was mit Matthäus „eine andere“ übereinstimmt. Lukas 22,58 sagt nicht, es sei ein Mann, der ihn befragte. Es wird auf Deutsch mit „Mensch“ übersetzt. Es könnte ein von Petrus üblicherweise gebrauchter Ausdruck sein; und wenn nicht, dann hat ihn Petrus wahrscheinlich benutzt, weil Männer dabeistanden, die die Frage der Magd hörten. Sie wisperte nicht in Petrus Ohr, um ihm die Verlegenheit zu ersparen! Petrus Hauptsorge war offensichtlich, sich vor den Augen der mit ihm um das Feuer stehenden Männer zu verteidigen, die diese verurteilenden Anschuldigungen hörten.

Beim Herbeiführen des zweiten Leugnens spricht die Magd, wie man erwarten würde, tatsächlich nicht nur zu Petrus, sondern den Männern, die sich am Feuer mit ihm wärmten. Das wird aus Matthäus 26,71 deutlich („sprach zu denen, die dort waren“) und Markus 14, 69 („begann sie wieder und sprach zu den Umstehenden“). Lukas 22,60 zeigt deutlicher, dass die Männer um Petrus bei seiner Befragung mitmischten, genau wie man es erwarten würde. Kein Wunder, dass er sagte, „Mensch….“). In diesen Berichten gibt es nichts Widersprüchliches, obgleich sie aus leicht verschiedenen Perspektiven erzählt werden. Auf einem Widerspruch zu beharren, verrät, dass der Wunsch der Vater des Gedankens ist.

Was Petrus „sei zum Tor gegangen“ betrifft, so findet sich diese Aussage oder Andeutung in keinem der Berichte. Johannes sagt uns, Petrus habe, als er zunächst ankam, kurz vor der Tür gestanden, bis er hereingebracht wurde. Matthäus, Markus und Lukas stimmen überein, dass Petrus im Hof des Hohepriesters war, dann in den Vorhof hinausging, sich aber während der drei Verleugnungen immer noch innerhalb des Palastes befand.

Auszug aus Verteidigt den Glauben (Seiten 100-102 – englische Originalausgabe) von Dave Hunt

Alarmierende Nachrichten

Saudis bauen 600 Meilen Mauer, um ISIS fern zu halten

Christian Headlines.com, 27.1.15, „Saudi Arabien baut 600 Meilen Mauer, um ISIS fernzuhalten“ [Auszüge]: Saudi Arabien baut eine 600 Meilen lange Mauer an seiner Nordgrenze zum Irak, um ISIS fernzuhalten, berichtete die Zeitung Telegraph.

Jeder Wachturm wird mit High Tech Überwachungsradar ausgestattet sein, der niedrig fliegende Helikopter und sich nähernde Fahrzeuge, wie auch Menschen im Umkreis von 20 km entdecken kann.

Die Arbeit an der Mauer begann im September 2014, aber Pläne für das Projekt wurden anfangs im September 2006 auf dem Höhepunkt des irakischen Bürgerkriegs skizziert. Der Vormarsch von ISIS in Zentral und Südwest Irak hat in Riad Furcht vor einem gewalttätigen Übergriff ausgelöst, und das Projekt wurde genehmigt.

Saudi Arabien verstärkt seine Grenzen nicht das erste Mal. 2013 bauten sie eine 1.100 Meilen Barriere an ihrer südlichen Grenze zum Jemen, nachdem eine Serie intensiver konfessioneller Kämpfe im Land zum Verfall der Grenzsicherheit führte.

(http://goo.gl/GbHTmf)

Mormonen unterstützen Schwulenrechte – unter einer Bedingung

CNN.com 27.1.15, „Mormonenkirche unterstützt LGBT Rechte – unter einer Bedingung“ [Auszüge]: In zumindest einer schweren und verletzenden Kulturkriegsschlacht möchte die Mormonenkirche einen einseitigen Waffenstillstand ausrufen.

Mormonenführer luden zu einer seltenen Pressekonferenz am Dienstag ins Kirchenhauptquartier in Salt Lake City und gelobten, die Antidiskriminationsgesetze für Schwule, Lesben und Transsexuelle zu unterstützen, so lang wie die Gesetze auch die Rechte religiöser Gruppen schützen.

Dafür will die Mormonenkirche, dass Befürworter der Schwulenrechte – und die Regierung – sie in Ruhe lassen. „Wenn religiöse Leute öffentlich bedroht werden, man sich an ihnen rächt, sie entlassen werden oder persönliche Verluste erleiden, weil sie ihre Stimme in der Öffentlichkeit erhoben, einer Sache spendeten oder an einer Wahl teilnahmen, verliert unsere Demokratie“, sagte Ältester Dallin Oaks, Mitglied des Quorum of Twelve Apostles der Kirche.

Die Mormonenkirche ist eine von mehreren religiösen Gruppen, die beklagen, die religiöse Freiheit würde in den letzten Jahren „angegriffen“ werden.

Oaks zitiert mehrere Beispiele… darunter:

·       Die Bürgermeisterin von Houston bedrohte die Mitteilungen von Pastoren, die sich einer Weihe von Schwulen entgegenstellten, mit Strafe. Die Androhung wurde später fallen gelassen.

·       Öffentlicher Druck 2011 auf einen Mormonenturner, als olympische Kontaktperson zurückzutreten, weil er den kalifornischen Antrag 8 unterstützte, der 2008 die Schwulenehe bannte.

·       2014 wurde Mozilla CEO Brendan Eich gezwungen, zurückzutreten, weil er Geld gespendet hatte, um die Verabschiedung von Antrag 8 zu unterstützen.

„Es ist heute eine große Ironie, dass manche Leute, die so hart für die LGBT Rechte gekämpft haben, nun anderen das Recht verweigern, bei ihren öffentlichen Politikvorschlägen anderer Meinung zu sein“, sagte Oaks.

 (http://goo.gl/D7F0ma)

Kein Raum in Amerika für christliche Flüchtlinge

ChristianHeadlines.com, 5.1.15, „Kein Raum in Amerika für christliche Flüchtlinge“ [Auszüge]: Am Ende des zweiten Weltkriegs fanden die jüdischen Überlebenden von Europas Holocaust beinahe jede Tür verschlossen vor. „Sagt mir, wohin ich gehen kann?“ war damals ein populäres, jiddisches Lied. Jahrzehnte später haben die Christen aus dem Nahen Osten dasselbe Problem, und die Obama Regierung hält die Tür verschlossen.

Amerika akzeptiert gerade 9.000 syrische Moslems, Flüchtlinge vor dem brutalen Krieg zwischen dem Assad Regime und seiner Sunni Opposition, wozu ISIS, Al Qaeda und viele andere Milizarmeen gehören. Diese Zahl soll jedes Jahr zunehmen. Christliche Flüchtlinge sollen nicht einreisen dürfen.

Egal wie sehr Amerikaner in dieser Weihnachtszeit von der Misere ihrer Mitchristen in Syrien und Irak bewegt waren, egal wie entsetzlich die Filme vom Köpfen, Versklaven und Massenmord waren… Die Christen werden von den Milizarmeen, nicht von der syrischen Regierung, vergewaltigt, gefoltert und ermordet. Diese Formsache verurteilt sie, Opfer ohne Hoffnung zu bleiben. Und an dieser Formsache hält man fest mit all der Hartnäckigkeit, mit der Präsident Franklin D. Roosevelts Außenministerium die Quoten manipulierte und Ausreden erfand, um die Juden rauszuhalten, die der Unterdrückung von Nazideutschland entflohen. Obama möchte genauso wenig christliche Flüchtlinge aus dem Nahen Osten wie Roosevelt Europas jüdische Flüchtlinge wollte.

Das Außenministerium zieht es vor, an der Definition von Flüchtlingen festzuhalten, dass sie Leute sind, die von ihrer Regierung verfolgt werden. Man müsste die Christen kaum nach Verbindungen zu Terrororganisationen überprüfen, die schon von Natur aus keine Christen aufnehmen. Derweil gibt es das unangenehme Problem, dass es einige unter den Sunni Flüchtlingen gibt, die mit Sunni Terrormilizen im Bunde sind. Und darüber hinaus gibt es die gleichermaßen unangenehme Frage der Anpassung von Teilen der Moslemgemeinschaft.

 (http://goo.gl/RI4gWP)

Briefe

Tom

Manche nennen mich einen Querdenker, weil ich meist vorsichtig und skeptisch bin und manchmal auch nicht allem zustimme, was Sie sagen, aber dieses Mal danke ich für Ihre klare und vollendete Unterscheidung zwischen Rom und dem biblischen Evangelium. Danke für Ihren Mut. Möge der Herr Sie und den BC schützen.

Gegen jeden Bekenner Christi versuche ich freundlich zu sein, da der Herr kein geknicktes Schilf zerdrückt noch glimmenden Flachs löscht, aber mein Spruch über Katholiken war lange, „sollte dort jemand gerettet sein, dann nicht wegen, sondern trotz der römischen Lehre.“ Aber es ist eine Sache, liebevoll und gnädig zu sein und was ganz anderes, die schlichte Wahrheit zu verstecken; wir KÖNNEN uns NICHT mit Rom verbinden, und wer es macht, ist entweder noch geistlich und biblisch im Dunkeln oder abgefallen und kehrt in die Dunkelheit zurück, oder beides. TS (Email)

Lieber T.A.,

Dave sagte oft, wir versuchten, der Welt das Evangelium schmackhaft zu machen. Das war mein Eindruck nach Besuch einer Weihnachtsshow in einer Kirche. Die Musikqualität war exzellent. Inszenierung und Lichteffekte waren toll. Wir verbrachten dort etwa zwei Stunden. Davon waren nur sechs Minuten dem Evangelium gewidmet. Lichtershow, Spezialeffekte und Tanz dominierten die Nacht, und schließlich durfte Jesus Seine Geschichte erzählen. Der Rest war Glitzer, Glanz und einfach reine Unterhaltung. JB (TX)

Lieber Mr. McMahon,

Ich möchte Ihnen für Ihren kritischen Unterscheidungsbrief über The Harbinger danken. Seit vielen Jahren haben mich Cahn und viele andere rabbinische Juden, wie Sid Roth usw. zutiefst geplagt. Ich liebe Juden… und bete für sie, da ich weiß, was kommt. Ich sehe ein größeres Bild, das sich hier hinter den Szenen abspielt. Der Feind hat sich eingeschlichen und Millionen Christen werden von diesen Lügnern erreicht und werden abfallen und ins (geistliche) Babylon mitgerissen werden. Aufgrund der Liebe, die der Heidenchrist für den messianischen Juden hat, sind sie betrogen und geblendet worden, als sie sich für sie und gegen die Wahrheit entschieden. Der Feind verwendet diese Männer gerissen und die Christen sehen es nicht. VG (Südafrika)

Lieber TBC,

Danke dass Sie mir… eines der anspruchsvollsten Bücher sandten, das mir je von einem Dienst gegeben wurde…. Die meisten Dienste senden uns nur grundlegende Wahrheiten…. Ich möchte Apologet sein und deshalb und mit Gottes Hilfe… werde ich lernen, mich als bewährt zu erweisen… das Wort der Wahrheit recht zu teilen…. Sie haben mir sehr geholfen, Logik und Verstand richtig zu nutzen…. RW (AR, Gefangener)

Mr. McMahon,

Danke für den zeitgerechten Aufsatz über den römischen Katholizismus. Mein Mann wuchs in der katholischen Kirche auf, verließ sie aber als junger Erwachsener. Als wir heirateten, war keiner von uns Christ, aber wir beschlossen, die Bibel zu lesen. Wir fanden beide erschreckende Tatsachen, über die unser kultischer Hintergrund hinweggegangen war. (Ich wuchs in Christian Science auf). Der Vers, der laut und deutlich zu ihm sprach, war 1 Timotheus 2,5: „Denn es ist {ein} Gott und {ein} Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus.“ Das schließt so ziemlich das Gebet zu oder durch Heilige aus sowie die so genannte Macht der katholischen Priesterschaft.

Der Abfall der Kirche ist nun beinahe überall zu sehen. Ortskirchen, die „gute Kirchen“ waren, setzen die absolute Treue zur Schrift aufs Spiel, um (scheinbar) mehr Mitglieder zu haben. Was Sie über die katholische Religion schrieben ist wahr. Aber man könnte viel mehr über den Weg sagen, den viele Großkirchen und evangelikale Gemeinden gehen. Es ist spannend, in einer Zeit zu leben, in der wir sehen, wie sich die Prophetie von Gottes Wort vor unseren Augen erfüllt. Es ist aber auch entmutigend, wenn man eine Gemeinde zu finden sucht, die die Wahrheit predigt.

Danke, dass Sie Gottes Wort treu bleiben. SL (Email)

TBC Notizen

Weniger ist mehr…

Ihnen ist wohl die geringere Seitenzahl im Rundbrief dieses Monats aufgefallen? Wir reduzieren den Umfang, um unsere Druck und Produktionskosten zu senken, die am Steigen sind. Damit können wir den Rundbrief in den USA weiter portofrei versenden. Außerhalb der USA wird das Porto weiterhin $12 pro Jahr betragen.

Wir haben weniger Seiten mit Materialien und keine Buchauszüge. Wir entschuldigen uns bei denen, die den fehlenden Inhalt vermissen. Sie können jedoch weitere redaktionelle Inhalte auf unserer Webseite finden: www.thebereancall.org.

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T.A. McMahon Executive Director

TBC Extra

Mimosa

Sie stand draußen im Sonnenschein, als ich sie das erste Mal sah, ein strahlendes Ding in einem purpurnen und orangenen Sari, mit vielen, leuchtenden Armspangen. Sie sah in ihren Farben und Kleinodien wie ein Waldvogel aus, aber ihre Augen waren groß, weich und sanft, und hatten mehr von einem Kitz als einem Vogel.

Wir begrüßten sie und ihren großgewachsenen Vater, der neben ihr stand; aber wir hatten innerlich immer Bedenken, wenn wir diesen Vater begrüßten, denn seine kleine Tochter, Star, war bei uns, und obwohl er mit ihrem Aufenthalt bei uns einverstanden war, könnte er sie jederzeit zurückholen….

Aber nichts konnte bei ihm Erfolg haben, die jüngere, Mimosa, dazulassen. Wir beachteten die Kaste, was Star betraf – jede gewissenhafte Befolgung wurde eingehalten, denn wir hatten nicht das Recht, ihr den Bruch ihrer Familiengesetze zu gestatten. Wir hätten für Mimosa dasselbe getan. Aber nein, sie durfte nicht bleiben.

Das Kind, das an diesem einen Nachmittag gehört hatte, wovon ihre Seele, in leidenschaftlichem Verlangen angezogen, mehr hören wollte, bat aufrichtig:

„O Vater, nur noch etwas länger, damit ich etwas, nur ganz wenig mehr verstehe, und ich werde zurückkehren.“

„Willst du mich beschämen, du Törichte: ist eine nicht Schande genug?

Wieder flehte sie, all ihre Scheu vor ihrem strengen Vater und alle Furcht vor Anstoß schmolz im starken Feuer ihres Verlangens.

„O Vater, Vater!“

Aber er richtete sich entrüstet an sie: „Siehe deine Schwester. Ist sie nicht Schande genug, sage ich?“ und er ließ sie mit seinem Zorn verkümmern.

Für einen Moment war es still. Dann brach Mimosa in Tränen aus.

Der Abschied ging schnell. Als sie weggingen, drehte sich das Kind um und ich sah die kleine Gestalt in ihrer Vogelbrust Kleidung gegen den dunkelgrünen Schatten der Mangobäume. Sie wischte sich die Tränen von den Augen und versuchte, uns zuzulächeln, und meine letzte Erinnerung an sie – die all die zweiundzwanzig Jahre überlebt hat – ist die von großen, schönen braunen Augen, die versuchen, durch Tränen zu lachen.

Und wir? Wir kehrten zurück zur Tagesroutine und versuchten, nicht deprimiert zu sein; aber das Kind war intelligenter als üblich; sie hatte mit solch süßer und verzauberter Aufmerksamkeit dem Wenigen zugehört, was wir ihr sagen konnten. Wir hörten beinahe den Kinderfreund sagen: „Lasst sie zu Mir kommen.“ Würden sie ihr erlauben zu kommen? Hätten wir ihr nur mehr von Ihm beigebracht! Wie könnte sie sich denn vielleicht erinnern, was wir ihr gesagt hatten? Es war unmöglich, von ihr zu erwarten, sich zu erinnern.

Unmöglich? Gibt es solch ein Wort, wenn es um die Dinge des Herrn geht?

Auszug aus dem Buch von Amy Carmichael

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.

Kontakt: wolfgang.hemmerling@freenet.de