THE BEREAN CALL

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August 2015

Sieg über die Sünde

Dave Hunt

Wenn ihr nun mit Christus auferweckt worden seid, so sucht das, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist; denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott. Wenn der Christus, unser Leben, offenbar werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit. Tötet daher eure Glieder, die auf Erden sind: Unzucht, Unreinheit, Leidenschaft, böse Lust und die Habsucht, die Götzendienst ist… Kolosser 3,1-5

Zuletzt publiziert Oktober 2006

Zerrissen zwischen ihrem ernsthaften Begehren dem Herrn zu dienen und Ihn zu ehren und dem inneren Aufruhr fleischlicher Lüste sowie dem verführerischen Zug weltlicher Freuden und Ehren, mühen sich viele Christen ab, für Christus zu leben. Für sie beinhaltet Christentum große Anstrengungen, wenig Freude, viel Frustration und Ernüchterung, und der Verlust (wenn sie genügend Willenskraft haben, sich zu verleugnen) von so vielem, was sie einst im Leben genossen haben. Sie ringen damit, Paulus Liste der Dinge, „die man nicht tut“ von Kolosser 3,5-8 zu vermeiden: „Tötet daher eure Glieder, die auf Erden sind: Unzucht, Unreinheit, Leidenschaft, böse Lust und die Habsucht, die Götzendienst ist… Jetzt aber legt auch ihr das alles ab – Zorn, Wut, Bosheit, Lästerung, hässliche Redensarten aus eurem Mund.“ Weil sie wiederholt versagen, tun sie reuevoll Buße und zerbrechen sich den Kopf über ihre Unfähigkeit zu leben, wie sie sollten – aber anscheinend nicht können.

Es ergeht ihnen nicht besser mit Paulus Liste der „Dinge, die zu tun sind“, die danach folgt (V 12-25); „So zieht nun an als Gottes Auserwählte, Heilige und Geliebte herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Langmut; ertragt einander und vergebt einander… [zieht] die Liebe [an]…. Lasst das Wort des Christus reichlich in euch wohnen…. Und was immer ihr tut in Wort oder Werk, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn… [usw.]“

Ist es wirklich möglich, allezeit freundlich, gütig, demütig, liebend und vergebend zu sein? Der Geist ist willig, aber das Fleisch erweist sich immer als peinlich schwach. Wie kann man diesem hohen Standard, den die Bibel für das christliche Leben setzt, gerecht werden? Übersehen wir ein Geheimnis? Die beiden Schlüsselworte „tötet“ …und „zieht nun an“… vergrößern nur die Verwirrung und den Sinn für das Versagen. Ist es wirklich möglich, gottlose Begierden „zu töten“ und jenen Leib des Todes sozusagen abzuwerfen, um in einem Auferstehungsleib der Frömmigkeit gekleidet zu werden? Gewiss verhöhnt uns Paulus, geführt vom Heiligen Geist, nicht mit Zielen, die nicht erreicht werden können und die überhaupt nicht praktisch sind. War er nicht selbst ein Beispiel dieser Lebensweise, und sagte er nicht mehr als einmal, „Seid meine Nachahmer, gleichwie auch ich [Nachahmer] des Christus bin“ (1Kor 4,16; 11,1)? Warum also versagen wir? Woher kommt die Motivation und die Stärke zu vollbringen, was zugleich so wünschenswert ist und doch scheinbar so unmöglich?

Viele erkennen die Bedeutung eines kleinen Wortes nicht, das sowohl in Vers 5 wie 12 vorkommt. Es beinhaltet die Antwort auf unser Dilemma. Paulus sagt nicht, „Tötet eure Glieder“ und „So zieht an… herzliches Erbarmen….“ Das würde uns eine „do-it-yourself“ Religion aufbürden, wo wir die Zähne zusammenbeißen und uns abmühen müssen, ein Leben mit hohen moralischen Standards zu führen – nicht anders als der Versuch von Atheisten und Buddhisten. Das ist kein Christentum. Paulus sagte sorgfältig und treffend, „Tötet deshalb…“ und „So zieht nun an…“ Therefore deshalb (daher, nun) bezieht sich auf etwas, wovon Paulus überzeugt ist, dass es den Christen die Motivation und Macht gibt zu tun, was er gebietet und die Christen über das unmögliche Ringen des Fleisches erhebt, das versucht, ein frommes Leben zu führen. Es ist, daher, des Christen Geheimnis für ein glückliches, fruchtbares und heiliges Leben, das Gott gefällt.

Das Töten der alten Taten und das Anziehen der neuen ist nur möglich, da die vorhergehenden Verse erklären, „denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott“ (Kol 3,3). Über die Anhänger Buddhas, Mohammeds, Krishnas und andere kann man das sicher nicht sagen. Das Christentum ist dadurch einzigartig und getrennt von allen Religionen. Hierin liegt die geheime Dynamik des christlichen Lebens. Warum also erfährt nicht jeder Christ diese Macht im täglichen Leben? Leider haben viele, die sich als Christen bezeichnen, ein sehr oberflächliches Verständnis vom Evangelium, das sie behaupten, angenommen zu haben: „dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften, und dass er begraben worden ist und dass er auferstanden ist am dritten Tag…“ (1 Kor 15,3.4).

Für viele, die glauben, dass Christus für ihre Sünden starb, ist dieses Ereignis eher mystisch als historisch. Der schreckliche Tod am Kreuz ist etwas, das Christus geschah. Für sie aber ist das nur eine theoretische und nicht so sehr praktische Verbindung. Sie haben ein so fehlerhaftes Verständnis, was Christi Tod bedeutet, dass sie gar keine wahren Christen sind. Sie haben sich vorgestellt, der Tod Christi an ihrer Stelle habe sie von ihrer verdienten ewigen Bestrafung in der Hölle erlöst, so dass sie, wie Barabbas, leben könnten, wie es ihnen gefiel. Sie haben nie begehrt, worin sich Paulus erfreute: „Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat“ (Gal 2,20)

Paulus äußerte keine inspirierende, aber leere Binsenweisheit. Für diesen großen Apostel war das Kreuz nicht einfach ein religiöses Symbol, sondern der Ort, wo er dem Leben gestorben war, wie er es leben würde, und angefangen hat, das wahre Leben Christi zu erfahren, das in ihm gelebt wurde. Er wusste, dass Christus Auferstehungsleben schenkt; deshalb können es nur jene erfahren, die gestorben sind. Voll Staunen, Verwunderung und tiefer Dankbarkeit begriff er, dass Christus in der Tat seine Stelle vor einem gerechten heiligen Gott eingenommen hatte – und dass Gott Christus hingerichtet hatte für seine (Paulus) Sünden. Deshalb war Paulus ein toter Mann. Christi Tod an seiner Stelle war buchstäblich sein eigener Tod, und er freute sich an dieser Tatsache. Wenn er danach Leben erfahren würde, musste es der auferstandene Christus sein, der in ihm lebt.

Die Verwandlung in Paulus war zugleich bemerkenswert, doch nicht überraschend. Auf die verführerischste Versuchung, die sich Satan ausdenken kann, reagiert kein Toter. Beleidige einen Toten ins Angesicht, und er wird nicht wütend zurückschlagen. Als toter Mensch erfuhr Paulus eine neue Freiheit von Sünde, die er zuvor nie gekannt hatte. Doch obwohl er tot war, war Paulus lebendiger denn je: „Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich.“ Tot der Sünde, war er durch Christus für Gott am Leben. Für Paulus war es so wirklich, als ob Christus selbst in ihm lebte – und in der Tat, Er lebte in ihm! Christus wurde sein wirkliches Leben – und darum geht es, sagt Paulus, im Christentum überhaupt.

Paulus erinnerte die Heiligen von Kolossä, der Sieg über Sünde und Selbst sei nicht durch Willenskraft und fleischliches Bemühen möglich. Wahrer Sieg konnte nur durch Verständnis und Glauben dessen, was Christi Tod für ihre Sünden und Auferstehung zu ihrer Rechtfertigung wirklich bedeutete, kommen. Paulus erklärte, dies sei das Geheimnis seiner eigenen, vollständigen Umwandlung – und so müsse es bei ihnen sein.

Aber wie konnte Christi, Tod, Beerdigung und Auferstehung für sie so wirklich sein wie für Paulus – so wirklich, dass ihr Leben total verändert würde? Paulus erklärte: Sie müssen glauben, Christus komme jeden Moment, um sie in den Himmel aufzunehmen, wonach sie mit Ihm in Herrlichkeit erscheinen würden. Die Hoffnung auf Christi unmittelbar bevorstehende Rückkehr macht den Unterschied aus zwischen Sieg und Niederlage im christlichen Leben!

Diese Hoffnung ist eindeutig der Schlüssel zu siegreichem Leben. Beachte nochmal Paulus überwältigende Erklärung: „Wenn der Christus, unser Leben, offenbar werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit. Tötet daher….“ Das war eine so lebendige Hoffnung mit so gewissem Zustandekommen, dass Paulus dieses Kapitel mit der Aussage begann: „Wenn ihr nun mit Christus auferweckt worden seid, so sucht das, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist“ (Kolosser 3,1-2). Darin liegt das Geheimnis des gottgefälligen Lebens, das Paulus selbst lebte und von den Kolossern ebenso erwartete. Sie sollten so himmlisch orientiert sein, dass die Dinge dieser Erde keinen Reiz für sie und somit keine Macht über sie haben würden.

Auch sollte diese Orientierung weg von der Erde zum Himmel keine bloß „Gesinnung“ sein, die sie ohne wirkliche Grundlage angenommen hatten. Es war kein „positives Wunschdenken“, sondern Wahrheit, die ihr Leben ändern würde. Durch das Kreuz Christi wurden Christen der Welt gekreuzigt und die Welt ist ihnen gekreuzigt, wie Paulus fest verkündet hatte (Galater 6,14). Ein Mensch, der soeben tot vom Kreuz abgenommen wurde, hat an dieser Welt kein Interesse, noch hat sie Ansprüche an ihn. Die gekreuzigte Person und die, die sie kreuzigten, haben nichts weiter miteinander zu tun. So ist es mit dem Christ und der Welt durch das Kreuz des Christus. Der bösartige Hass, den diese Welt auf Christus hat, und ihre unvereinbare Feindseligkeit gegen alles, wofür Er steht, wurden in ihrer Ablehnung und Kreuzigung unseres Herrn voll bloßgestellt. Christus verkündete, die Welt würde uns hassen und verfolgen wie Ihn (Johannes 15,18-20; 16,2; 17,14). Durch Sein Kreuz sind wir genauso gewiss von dieser Welt abgetrennt, wie Ihm dies geschah.

Der Tod beendete nicht alles. Christus stieg triumphierend aus dem Grab und dann hinauf zur rechten Hand des Vaters im Himmel. Überdies kommt Er in Macht und Herrlichkeit wieder, um die, die Ihn abgelehnt haben, zu richten und an ihnen Rache zu nehmen – und wir, die sich Ihm in Seiner Zurückweisung und Tod gleichgesetzt haben, werden an Seinem Triumph und Herrlichkeit teilhaben. Auch liegt das Zweite Kommen nicht in so weiter Zukunft, dass es für uns heute keine praktische Bedeutung hat. Im Gegenteil, es könnte heute stattfinden. Die herrliche Erfüllung der Hoffnung, welche das Evangelium in unseren Herzen erweckt hat, könnte jeden Moment unvermutet auf uns treffen. Dadurch dringt die Ewigkeit in die Gegenwart ein und bringt den Christen dazu, nicht länger von dieser Welt zu sein.

Hört Paulus es noch mal sagen; „Denn ihr seid tot und euer Leben ist mit Christus in Gott verborgen.“ Zuzustimmen, tot zu sein und willens, dass Christus ihr Leben ist, war nicht nur die Basis für den Sieg der Kolosser, sondern die wesentliche Bedeutung des Evangeliums, das sie annehmen mussten. Sonst konnte es keine Rettung geben. Ohne das wären sie wie Barabbas, dankbar, dass Christus an ihrer Stelle gestorben war, aber irrigerweise annehmend, sie seien „gerettet“ worden, um für das „Ich“ zu leben. Sollten sie nicht willens sein, Christi Tod als ihren wirklich eigenen anzuerkennen und das Leben aufzugeben, das sie gelebt hätten, so dass Christus ihr Leben werden konnte, dann konnten sie nicht den Sieg über Sünde und Ich erfahren, den Paulus predigte. Tatsächlich hätten sie überhaupt nicht der Evangeliums Botschaft zugestimmt!

Und was machte die Tatsache ihres Todes, Begräbnisses und Auferstehung mit Christus zur dynamischen Kraft, die ihr Leben veränderte? Es war diese Verheißung: „Wenn der Christus, unser Leben, offenbar werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit.“ Sobald diese Wahrheit ihre Herzen ergriffen hatte, so dass sie täglich Sein „Erscheinen“ erwarteten und erhofften, war Christi Tod und Auferstehung jetzt so wirklich für sie, dass sie in neue Personen verwandelt wurden. Als solche galt für sie, so Paulus, „sucht das, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.“ Möge jeder von uns diese Aufforderung von ganzem Herzen verfolgen

Die „Entrückung vor der Trübsal“ ist somit keine bloße haarspaltende These für Theologen, noch ist es eine Theorie ohne praktischen Effekt. Es ist das übersehene Geheimnis für den Sieg im Christenleben. Johannes sagte, „Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich, gleichwie auch Er rein ist“ (1 Johannes 3,3). Paulus zeigte, es war seine Liebe für Christi Erscheinen, die ihn zu Heiligkeit und Treue motiviert und ihn siegreich gemacht hatte – und dieselbe „Krone der Gerechtigkeit“ war für „alle, die seine Erscheinung liebgewonnen haben“ (2 Timotheus 4,8). Auf der anderen Seite, wenn jemand Christi Erscheinen nicht liebte, war es für Ihn Sündhaftigkeit: „Wenn aber jener böse Knecht in seinem Herzen spricht: Mein Herr säumt zu kommen! und anfängt, die Mitknechte zu schlagen und mit den Schlemmern zu essen und zu trinken…“ (Matthäus 24,48-49).

Lasst uns sorgfältig und enthusiastisch „das suchen, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.“ Lasst uns „nach dem trachten, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.“ Warum? „Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter, der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird, so dass er gleichförmig wird seinem Leib der Herrlichkeit, vermöge der Kraft, durch die er sich selbst auch alles unterwerfen kann (Phil 3,20-21). Preis Gott! TBC

Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, daß wir Kinder Gottes heißen sollen! Darum erkennt uns die Welt nicht, weil sie Ihn nicht erkannt hat. Geliebte, wir sind jetzt Kinder Gottes, und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen aber, daß wir ihm gleichgestaltet sein werden, wenn er offenbar werden wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich, gleichwie auch Er rein ist. 1 Johannes 3,1-3

Zitate

Wenn wir nur leben, um uns zu schonen, warme Nester zu bauen, jedes Unbehagen und Ärger zu vermeiden, Geld völlig zum eigenen Gebrauch und Vergnügen zu verdienen, Pläne zum eigenen Vergnügen auszudenken, werden wir die unzufriedensten und elendsten Menschen. Wie viele gibt es, die sich einem Leben von Egoismus und Vergnügungssuche hingegeben haben, nur um herauszufinden, dass sie sich nicht mehr freuen können und ihr Leben in Finsternis und Verzweiflung gefallen ist. Sie haben ihre Seelen verloren!

F. B. Meyer

F & A

Frage: Eine christliche Freundin fragte uns neulich, ob es falsch sei, Holz zu verbrennen, um damit Leute zu heilen. Sie sagt, ihr Vater pflegte es in Marokko zu tun – er war kein Gläubiger. Offenbar verbrennt man Holz, erstickt die Flamme und legt den verbrannten Teil dort an, wo die Schmerzen sind. Wir rieten ihr, das nicht zu tun, weil es nicht biblisch ist, hingegen das Glaubensgebet in Jakobus 5 das ist, was Gott uns gezeigt hat. Kennen Sie die Praxis, Holz zu verbrennen, um zu heilen?

Antwort: Rituelle Verbrennung von Holz oder was anderem zum Heilen/Reinigen oder anderen Zwecken ist heidnische Praxis. Die alte, nordische (skandinavische) heidnische Praxis, Asche auf die Stirn zu tun, sollte den Schutz von Odin beschwören. Dieses Ritual verbreitete sich wohl während der Wikingerüberfälle und Eroberung in ganz Europa. Die Asche wurde am Mittwoch, dem Wotans Tag aufgetragen. Er ist benannt nach Wotan, der germanischen Gottheit, die dem norwegischen Gott Odin entspricht.

Katholiken und andere Gruppen lassen eine Form dieser Praxis durch „Aschermittwoch“ Bräuche fortbestehen. Die Schrift sagt uns nie, wir sollten dies tun. Aschermittwoch wird von den meisten Katholiken und sogar einigen protestantischen Denominationen als Teil der Fastenzeit praktiziert. Die Webseite Catholic Online sagt, „Asche ist ein Symbol von Sühnung, sakramental gemacht durch Segen der Kirche, und sie hilft uns, einen Geist der Demut und Opferung zu entwickeln“ (Hervorhebung zugefügt).

Holzverbrennung für die traditionelle Rauchzeremonie wird oft als Praxis der Indianer angesehen, aber der „spirituelle“ rituelle Gebrauch von aufsteigendem Rauch findet sich seit tausenden Jahren in vielen Kulturen. Bei der Zeremonie werden Holz, Kräuter oder Weihrauch verbrannt, um die eigenen Gedanken, Gefühle, Behausung, Umstände oder Realität zu ändern. Hindutexte besagen, dies sei vor tausenden Jahren durch Verbrennen von Weihrauch praktiziert worden. Ägyptische Berichte sprechen von Reinigung durch Rauch, Verbrennen aromatischer Harze in ihren verschiedenen, religiösen Zeremonien.

Dagegen lesen wir im Alten Testament, die Priester sollten eine spezielle Mischung von Gewürzen und Weihrauch auf dem goldenen Räucheralter (vor dem Allerheiligsten) jeden Morgen und Abend verbrennen. Dies war jedoch Teil der Anbetung und keine Heilmethode. Überdies verbot Gott, denselben Weihrauch außerhalb des Tabernakels für andere Zwecke der Israeliten zu verwenden. Sollten sie nicht gehorchen, würden sie aus ihrem Volk ausgerottet werden (2 Mose 30,34-38)!

Es gibt auch Beispiele in der Schrift, wo Asche verwendet wurde (manchmal als „Staub“ übersetzt), oft begleitet von Sacktuch, um Buße oder Trauer zu kennzeichnen. „Und Jakob zerriss seine Kleider und legte Sacktuch um seine Lenden und trug lange Zeit Leid um seinen Sohn“ (1 Mose 37,34). Nach dem Fall Jerusalems vor Babylon: „Die Ältesten der Tochter Zion, sie sitzen… auf der Erde; sie haben Staub auf ihr Haupt gestreut und sich mit Sacktuch umgürtet...“ (Klagelieder 2,10). Als Elias wegen des Todes von Naboth tadelte, „zerriss [Ahab] seine Kleider und legte Sacktuch um seinen Leib und fastete und schlief im Sacktuch und ging still einher“ (1 Könige 21,27). Nach Davids Sünde der Volkszählung „Da fielen David und die Ältesten, in Sacktuch gehüllt, auf ihr Angesicht“ (1 Chronik 21,16).

Unter den Heiden, der König von Ninive, als er die Predigt von Jona hörte, „stand von seinem Thron auf, legte seinen Mantel ab, hüllte sich in Sacktuch und setzte sich in die Asche“ (Jona 3,5-9). Jesus vermerkte in Matthäus 11,21, „Wehe dir, Chorazin… Bethsaida! Denn wenn in Tyrus und Zidon die Wundertaten geschehen wären, die bei euch geschehen sind, so hätten sie längst in Sack und Asche Buße getan.“

Der Punkt ist, obgleich Staub und Asche Buße oder Trauer spiegeln können, sind „Rauchzeremonie“ und ähnliche Rituale im Ursprung heidnisch und von Menschen erfundene Methoden. In direktem Gegensatz wird der Herr für die Leute Gottes „Kopfschmuck statt Asche geben… Freudenöl statt Trauer und Feierkleider statt eines betrübten Geistes, dass sie genannt werden »Bäume der Gerechtigkeit«, eine »Pflanzung des HERRN« zu seinem Ruhm“ (Jesaja 61,3).

Frage: Muss Satan Gott um Erlaubnis fragen, bevor er jemanden quälen kann?

Antwort: Aus der Schrift wird klar, dass Satan Zugang zur Menschheit hat, um uns vielfältig zu versuchen. Petrus warnt: „Seid nüchtern und wacht! Denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann“ (1 Petrus 5,8). Das besagt direkt, der Widersacher hat die Freiheit, menschliche Schwächen auszunutzen, so dass er „sie verschlingen“ kann; daher die Ermahnung, besonders bezüglich jener Schwächen wachsam zu sein.

Aber wir haben auch das Beispiel von Hiob, wo sich zeigt, dass Gott dem Satan gelegentlich speziellen Zugriff gewährt, jemanden zu plagen, um ihn zu „testen“. In Hiob 1,10 sagt Satan zu Gott: „Hast du nicht ihn und sein Haus und alles, was er hat, ringsum eingehegt? Das Werk seiner Hände hast du gesegnet, und seine Herden breiten sich im Land aus.“ Der gegebene Schutz für Hiob und seine Familie wurde auf Ersuchen Satans weggenommen, auf dass er ihn peinigen konnte. Letztlich war Hiob in der Prüfung dem Herrn treu ergeben und wurde am Ende sehr gesegnet.

1 Könige 22,20-21 gewährt uns ein Blick hinter die Kulissen wo Gott einem Dämon speziell gestattet: „Und der HERR sprach: Wer will Ahab betören, dass er hinaufzieht und bei Ramot in Gilead fällt?... Da trat ein Geist hervor und stellte sich vor den HERRN und sprach: Ich will ihn betören!“

„Es sprach aber der Herr: Simon, Simon, siehe, der Satan hat euch begehrt, um euch zu sichten wie den Weizen; ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre…“ (Lukas 22,31-32). Der Herr Jesus, wohlwissend, Satan wollte Petrus speziell versuchen, hatte bereits für ihn gebetet, damit sein Glaube nicht aufhöre.

Somit sehen wir, obwohl Satan der Feind der Menschheit ist, ist seine „Freiheit“ gegen die Menschheit zu wüten, begrenzt auf das, was Gott ihm gestattet. Wir lesen in der Schrift, es werde eine Zeit kommen, wo der Herr warnt: „Wehe denen, die auf der Erde wohnen und auf dem Meer! Denn der Teufel ist zu euch herabgekommen und hat einen großen Zorn, da er weiß, dass er nur wenig Zeit hat.“ (Offenbarung 12,12).

Denkt bei all diesem daran, der Herr lässt uns nicht ohne Verteidigung. Er gibt uns Waffen, mit denen wir den Angriffen des Feindes entgegentreten können: „So unterwerft euch nun Gott! Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch“ (Jakobus 4,7). Und: „Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Teufels; denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften… Gewalten… Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit… geistlichen [Mächte] der Bosheit in den himmlischen [Regionen]. Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tag widerstehen und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, euch behaupten könnt. So steht nun fest, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, und angetan mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit, und die Füße gestiefelt mit der Bereitschaft [zum Zeugnis] für das Evangelium des Friedens. Vor allem aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt, und nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist, indem ihr zu jeder Zeit betet mit allem Gebet und Flehen im Geist, und wacht zu diesem Zweck in aller Ausdauer und Fürbitte für alle Heiligen…“ (Epheser 6,11-18)

Verteidigt den Glauben

Unser monatlicher, spezieller Artikel aus Dave Hunts Buch mit demselben Titel.

Biblische Antworten auf herausfordernde Fragen

Fehler der Kopisten – sogar in der King James Version?

Frage: Ich stieß auf eine Liste zahlreicher Widersprüche in der Bibel. Hier nur ein paar: 2 Samuel 8,4 sagt, David nahm von Hadad-Eser „sieben hundert Reiter“, aber 1 Chronik 18,4 sagt, David nahm sieben tausend Reiter.“ Eine ähnliche Diskrepanz tritt auf zwischen 2 Samuel 10,18 („sieben hundert Wagenkämpfer und vierzigtausend Reiter) sowie 1 Chronik 19,18 („sieben tausend Wagenkämpfer und vierzigtausend Mann Fußvolk“). Das sind nur ein paar dieser Irrtümer – und sie sind in der King James Bibel, die ich immer für das perfekte Wort Gottes gehalten habe. Hilfe!

Antwort: Die Bibel ist ohne Irrtum in ihren ursprünglichen Manuskripten, nicht in jeder Kopie, die einer seither hergestellt hat. Nicht jeder Kopist oder Übersetzer arbeitete so tadellos, dass jede Bibelausgabe in jeder Sprache in jedem Wort perfekt ist. Diese Irrtümer, die Sie aufzeigen, wurden von jemandem in den vergangenen Jahrhunderten gemacht, als die Dokumente per Hand kopiert wurden.

Man müsste die verfügbaren Manuskripte selbst anschauen, um zu sehen, wann die jeweiligen Fehler entstanden. Wenn man die vielen Manuskripte miteinander vergleicht, die wir noch haben, würde es zweifellos möglich sein zu ermitteln, was das Original tatsächlich sagte – ob 700 oder 7.000, ob Fußsoldaten oder Reiter, usw. Es zu ermitteln würde jedoch die Zeit und Anstrengung nicht wert sein, weil diese Fehler keine Lehren betreffen.

Bestimmte Kopier- oder Übersetzungsfehler, die Lehren betreffen, könnten auch theoretisch in einem einzelnen Manuskript unterlaufen sein, aber wir haben so viele Manuskriptkopien, die so viele Jahrhunderte zurückgehen, dass durch Vergleich dieser miteinander solche Fehler entdeckt und korrigiert werden können. Tatsächlich enthält keine der Haupt Bibelübersetzungen auf dem Markt heute lehrmäßige Fehler. Obgleich es bestimmte wichtige Übersetzungsabweichungen zwischen der King James Bibel und modernen Übersetzungen gibt (einschließlich vieler Unzulänglichkeiten in letzteren), werden Diskrepanzen in den meisten Übersetzungen durch andere Verse derselben Version korrigiert.

Auszug aus Verteidigt den Glauben (Seiten 111-12 – englische Originalausgabe) von Dave Hunt

Alarmierende Nachrichten

Tragischer Tag für Amerikas Kinder

EagleRising.com, 26.5.15, „“Das amerikanische Kollegium der Kinderärzte nennt die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs ‚Ein tragischer Tag für Amerikas Kinder‘“ [Auszüge]: Die Präsidentin des amerikanischen Kollegiums der Kinderärzte, Dr. Michelle Cretella, zerriss die Entscheidung des Supreme Court’s, jeden Bundesstaat in Amerika zu zwingen, die Ehe von Gleichgeschlechtlichen zu erlauben. Dr. Cretella bringt vor, „dies ist ein tragischer Tag für Amerikas Kinder. Das SCOTUS hat soeben die größte Pro-Kind Organisation in der Geschichte der Menschheit geschwächt: die naturgegebene Familie. SCOTUS hat die Wünsche von Erwachsenen über die Bedürfnisse von Kindern gehoben und verankert.

Auf der [Kollegiums Webseite] finden sich… wissenschaftliche Beweise, dass gleichgeschlechtliche Ehe für Kinder zerstörerisch ist und Kinder in natürlichen Familien am besten abschneiden. Im April veröffentlichte das Kollegium auf seiner Webseite folgende Pressemitteilung:

Das amerikanische Kollegium der Kinderärzte drängt das Oberste Gericht der Vereinigten Staaten (SCOTUS), das Kindeswohl zu berücksichtigen, wenn es diese Woche über Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe entscheidet. Dieweil man die Debatte über die Legitimität der gleichgeschlechtlichen Ehe von vielen Perspektiven sehen kann, sollte es keine Debatte über die Wirkungen geben, die sie auf Kinder hat: Gleichgeschlechtliche Ehe entzieht dem Kind bewusst eine Mutter oder einen Vater und ist daher schädlich. Das Kollegium setzt sich in dieser Debatte aus objektiver Position, beruhend auf wissenschaftlichen Beweisen, für die Kinder ein.

Präsidentin Michelle Cretella erklärt: „Das Gericht muss die Schwere seiner Entscheidung in ihrer Auswirkung auf Kinder auf der ganzen Welt verstehen. Jedes Kind braucht eine Mutter und einen Vater. Gleichgeschlechtliche Ehen entziehen Kindern direkt dieses Recht.“

Es gibt zweifelsfreien Beweis des fundamentalen Werts der verheirateten, Vater-Mutter Familieneinheit für die optimale Kindesentwicklung…. Obwohl beinahe alle großen wissenschaftlichen Vereinigungen der Sozialwissenschaften das bestätigen – tatsächlich teilweise aufgrund dessen – ist der behauptete wissenschaftliche Konsens, zwei Eltern gleichen Geschlechts zu haben sei für das Kindeswohl unschädlich, beinahe vollständig ohne Basis. Nur eine Handvoll der zitierten Studien findet Unterstützung in kleinen, nicht zufälligen Stichproben, die nicht für die gleichgeschlechtliche Population in der Gesamtheit extrapoliert werden können. Diese Begrenzung wurde wiederholt in wissenschaftlichen Treffen und Journalen anerkannt, aber ignoriert, wenn sie als entschiedene Befunde in öffentlicher oder gerichtlicher Interessenvertretung vorgebracht wurde.

 (http://goo.gl/Zhcm8S)

Antikapitalistische Öko-Kreuzfahrerin vom Vatikan empfangen

Dailyherald.com, 19.5.15, „Antikapitalistische Öko-Kreuzfahrerin Naomi Klein vom Vatikan empfangen“ [Auszüge]: Der Vatikan fügte zu seiner sich ausweitenden ökologischen Allianz am Mittwoch eine weitere, seltsame Bettgenossin hinzu, als er die antikapitalistische Öko-Kreuzfahrerin Naomi Klein bei einer Konferenz über die Rettung des Planeten empfing.

Klein, Autorin von This Changes Everything: Capitalism vs. the Climate, räumte am Mittwoch ein, „als säkulare, jüdische Feministin“ hätte sie nie erwartet, vom Vatikan eingeladen zu werden.

Sie sagte aber bei einer Vatikan Pressekonferenz, Papst Franziskus jüngste Enzyklika über die Umwelt und die Weltwirtschaft sprächen sie an. Sie sagte, das Manifest sollte die, die die Bibel verwenden, um menschliche Dominanz der Natur zu verteidigen, und den Klimawandel verleugnen, inspirieren, ihre Wege zu verändern.

Klein sagt, der kritische Zustand des Planeten erfordere ungewöhnliche Allianzen, um fossile Brennstoffinteressen zu bekämpfen, die beherzte Aktionen bei UN Klimakonferenzen blockieren. Das bedeutet nicht, man stimme in allem überein oder die Weltsicht einer Seite sei „unter der jeder anderen zu subsumieren“, sagte sie.

„Das ist eine Allianz zu einem speziellen Thema. Es ist kein Zusammenschluss“, sagte Klein. „Aber wenn man sich einer Krise dieser Größenordnung gegenüber sieht, muss man seine Komfortzone verlassen.“

(http://goo.gl/mhPypO - Link gebrochen)

Zu viele Leute?

Breitbart.com, 16.6.15, „Papst Franziskus beruft Bevölkerungskontrollextremisten“ [Auszüge]: Ein Wissenschaftler, der glaubt, auf der Welt seien 6 Milliarden Menschen zu viel, wurde von Papst Franziskus in die Pontifikale Wissenschaftsakademie berufen.

Hans Joachim Schellnhuber schloss sich 80 Wissenschaftlern an, die den Vatikans in Wissenschaftsdingen offiziell beraten.

Schellnhuber sagte in einer Rede 2009 bei der Kopenhagener Klimakonferenz, die globale Erwärmung würde die Bevölkerung der Erde verheeren und „in einer sehr zynischen Art ist es ein Triumph der Wissenschaft, denn endlich haben wir etwas stabilisiert – nämlich die Schätzungen für die Tragfähigkeit des Planeten, und zwar unter 1 Milliarde Bewohner.“

Schellnhuber ist der Erfinder des so genannten „zwei Grad Ziels“, das besagt, Regierungen dürften keine Steigerung der globalen Temperaturen um mehr als 2 Grad seit Beginn der industriellen Revolution zulassen. Jeder höhere Wert führe zu einem globalen Sterben.

Schellnhuber schlägt [auch] eine Erdverfassung, ein Globales Gremium und einen planetaren Gerichtshof vor, um Umweltschädiger zu bestrafen. Schellnhuber wird als einer der „aggressivsten“ wissenschaftlichen Verfechter der Theorie einer menschengemachten globalen Erwärmung angesehen.

(http://goo.gl/iUkaDx)

Briefe

Berean Call (für die Briefe Seite)

Zu Händen der Leser von TBC. Ich bin jetzt 32 Jahre im Gefängnis. Die meiste Zeit erhielt ich TBC aufgrund von Spenden. Bitte spenden Sie, damit wir, die sich kein Abo leisten können, diese sehr gute Publikation weiter erhalten können. Wenn Sie sehen könnten, wie viele Gefangene Moslems werden, würden Sie verstehen, dass die Wahrheit weiter in Gefängnisse gelangen muss! Gott segne Sie alle. PB (MI, Gefangener)

Liebes TBC,

Gute Botschaft über den Heiligen Geist (06/15), der Jesu Gabe an Seine Jünger war. Der Heilige Geist zieht keine Aufmerksamkeit auf sich, sondern weist auf Jesus. Da Jesus sagte, der Heilige Geist sei notwendig, welcher Pastor darf Seine Rolle in unserem geistigen Leben mindern? Ich möchte fragen, wann diese Rolle nachließ oder unnötig wurde? RD (Email)

Liebe Freunde in Jesus Christus,

Ich schätze all Ihr Werk, und war besonders dankbar für Ihren Kommentar über die neue Serie, AD: The Bible Continues, die im nationalen TV lief. Ich war überrascht und etwas enttäuscht, dass David Jeremiah diese Produktion befürwortete. RO (NY)

Hallo,

Ich schätzte Bruder Hunts Kommentar über „christlichen Aktivismus“ sehr. Seine Einsicht war zutreffend. Ich möchte noch mitteilen, ich glaube, die falsche Vorstellung, Amerika sei eine christliche Nation, war maßgebend beim Entstehen einer Haltung der Toleranz für politischen und sozialen Aktivismus als das „christliche“ Ding, das man tun muss. Christliche Radiosender insgesamt ermutigen ihre Hörer, Aktivisten zu sein…. Bruder Hunts Artikel war wie ein frischer Atemzug für mich…. DS (Email)

Lieber Berean Call,

Danke für Ihren Dienst über die Jahre. Ich entdeckte Dave Hunts Botschaften auf YouTube und bat rasch um mehr Information. Die Wide Is the Gate Reihe [von Caryl Matrisciana] hat uns die Augen geöffnet. Wir haben mehrere Exemplare zum Verteilen gekauft. Danke für Ihre Sorgfalt, mit der Sie ihre Botschaften teilen.

Es scheint, so viele junge Leute, die wir kennen, werden direkt in unbiblische Lehren gesogen. Die Bibel wird in vielen Kirchen nicht mehr gelehrt. KG (CA)

Liebes TBC,

Danke! Der Dienst hat für meine Familie und mich in den letzten fünfzehn Jahren so viel bedeutet. Der Herr hat Sie verwendet, uns vielfältig aufzubauen. An Urgent Call to a Serious Faith hat mir vor zehn Jahren geholfen, aus meinem stagnierenden, geistlichen Wachstum und ichbezogenen Schlummer zu erwachen. Der Trend zum Abfall und biblischem Kompromiss bei uns nimmt zu und belastet und quält uns. Die letzten sieben Jahre wurden wir in drei örtlichen Gemeinschaften gebeten zu gehen oder mussten gehen. Ob es krasse sexuelle Sünde in der Führung ist, sucherfreundliche Kompromisse, Yoga, Kalvinismus oder falsche Prophezeiungen von der Kanzel, wir können hier keine legitime örtliche christliche Versammlung zur Gemeinschaft finden. Wir schwanken zwischen Einsamkeit, Entmutigung und freudiger Erwartung der baldigen Rückkehr Christi. TBC war über die Jahre (neben dem Wort Gottes) unsere Hauptquelle der Ermutigung und geistlichen Gesundheit. Danke für alles, was Sie im Herrn tun. Bitte laufen Sie weiter dieses Rennen. Wenn Ihr hier wärt, würde ich zum Büro fahren und alle umarmen. MB (OH)

TBC Notizen

Wie riechen wir?

Eines der vielen Dinge, die ich beim Wort Gottes liebe, ist die wunderbar wichtige Lehre, die in ein einfaches Wort oder Redewendung eingehüllt ist. In 2 Korinther 2,15-16 finden wir: „Denn wir sind für Gott ein Wohlgeruch des Christus unter denen, die gerettet werden, und unter denen, die verlorengehen; den einen ein Geruch des Todes zum Tode, den anderen aber ein Geruch des Lebens zum Leben.“

Wir müssen es hier nicht näher ausführen. Ob wir unter Gläubigen oder Verlorenen sind, was ist unser Wohlgeruch?

T.A. McMahon Executive Director

Dave Hunt Classics

Die Haltung der Urkirche

Dave Hunt, Auszug aus Whatever Happened to Heaven?

Petrus schrieb: „Dann werdet ihr auch, wenn der oberste Hirte offenbar wird, den unverwelklichen Ehrenkranz empfangen“ (1 Petrus 5,4). Zum selben Ereignis schrieb Paulus: „Wenn der Christus, unser Leben, offenbar werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit“ (Kolosser 3,4). Wann würde dieses großartige Ereignis eintreten?

Paulus kultivierte unter allen Gläubigen seiner Zeit die eifrige Erwartung, Sein Erscheinen würde sehr bald geschehen. Dabei versuchte er, wie sein Herr, sie von dieser Erde zu entwöhnen, damit sie bereits als Himmelsbürger lebten. Den Philippern schrieb er: „Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter“ (Philipper 3,20). Und Titus: „indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus“ (Titus 2,13). Man „erwartet“ nicht jemand, der wochenlang nicht erscheinen kann, noch weniger viele Jahre. Diesen Ausdruck verwendet man nur bei jemandem, der jederzeit erscheinen kann.

Der Verfasser von Hebräer ermutigte dieselbe Erwartungshaltung und schrieb: „so wird der Christus… zum zweiten Mal denen erscheinen, die auf ihn warten, nicht wegen der Sünde, sondern zum Heil“ (Hebräer 9,28). Nirgends lehrt die Bibel eine „Teilentrückung“ von ein paar ausgewählten Christen, die einen außerordentlichen Spiritualitätsstatus erreicht haben. Deshalb besagt dieser Vers nicht, nur die, die „auf ihn warten“ würden entrückt. Er besagt einfach, die normale Haltung, von jedem Christen erwartet, sei, Christi Rückkehr zu erwarten – eine Haltung, die grotesk wäre, sollte Christus erst nach Tausenden Jahren eines „Millenniums“ oder sogar erst nach der großen Trübsal zurückkehren.

Einige wenden ein, es sei töricht, heute an Christi Rückkehr zu denken, da die Apostel dieses große Ereignis in ihrer Zeit vergeblich erwarteten. Im Gegenteil, das taten sie nicht – doch sie drängten die Christen ihrer Zeit, erwartungsvoll zu bleiben. Der Apostel Paulus wusste zweifellos, dieses ersehnte Ereignis werde nicht während seines Lebens eintreten, das durch römische Exekution verkürzt werden würde. Auch Petrus hatte dieselbe Überzeugung, wie seine Schriften zeigen. Die Apostel wussten, sie seien „zum Tod bestimmt… der Welt ein Schauspiel“ (1 Korinther 4,9). Nur der Apostel Johannes, von dem der Herr gesagt hatte, „Wenn ich will, dass er bleibe, bis ich komme…“ (Johannes 21,22), war die einsame Ausnahme unter ihnen. Ihm blieb das Martyrium erspart, doch starb er, ohne das verheißene Kommen zu sehen.

Während seiner abschließenden Haft schrieb Paulus an Timotheus, er werde zu Tode gefoltert, bevor Christus zurückkehrt: „Denn ich werde schon geopfert, und die Zeit meines Aufbruchs ist nahe“ (2 Timotheus 4,6). Viel früher hatte er gewusst, wann und wie sein Ende kommen würde. Nachdem Paulus die Epheser Ältesten dringend aufgefordert hatte, ihn in Milet zu treffen, gab er ihnen die schockierende und schmerzliche Nachricht:

Und nun siehe, ich weiß, dass ihr mein Angesicht nicht mehr sehen werdet, ihr alle, bei denen ich umhergezogen bin und das Reich Gottes verkündigt habe…. So habt nun acht auf euch selbst…. Denn das weiß ich, dass nach meinem Abschied räuberische Wölfe zu euch hineinkommen werden, die die Herde nicht schonen. (Apostelgeschichte 20,25-30)

Obgleich er wusste, er würde nicht leben, wenn Christus zurückkehrte, ermutigte Paulus wiederholt seine Generation, dies großartige Ereignis zu ihrer Zeit zu erwarten. Die Apostel hätten diese Haltung in der Urkirche nicht gefördert – tatsächlich wäre die Ermutigung durch sie und Jesus selbst grausam gewesen – würde Christus tatsächlich erst nach Eintreten bestimmter Ereignisse kommen können. Hätte Paulus seine Zeitgenossen ermutigt, Christus jeder Zeit zu erwarten, wenn Er tatsächlich erst nach der großen Trübsal oder Armageddon oder dem Millennium zurückkehren konnte, wäre Seine Täuschung unentschuldbar.

Manche wenden ein, es komme nicht auf unsere Annahme an, Christus könne vor, inmitten oder am Ende der großen Trübsal kommen, oder sogar nach dem Millennium. Das ist eine weitere Frage, die wir später behandeln werden. Momentan wollen wir bloß diese eine Tatsache feststellen: Für die Urkirche war die nahe Rückkehr Christi ihre tägliche Erwartung und Hoffnung. Und es war eine Hoffnung, die sie nicht wagen würden aufzugeben, denn Christus hatte ihnen geboten zu wachen und warten und bereit zu sein.

…Christus gebot Seinen Jüngern, sie sollten den künftigen Jüngern lehren, „alles halten, was ich euch befohlen habe.“ (Matthäus 28,20). Um den großen Missionsauftrag zu erfüllen ist es jedoch notwendig, alle Christen zu lehren, auf Christi nahe Rückkehr zu wachen und warten, denn das gebot Er Seinen Jüngern wiederholt…. Beachtet folgendes:

Eure Lenden sollen umgürtet sein und eure Lichter brennend; und seid Menschen gleich, die ihren Herrn erwarten, wenn er von der Hochzeit aufbrechen wird, damit, wenn er kommt und anklopft, sie ihm sogleich auftun.

Glückselig sind jene Knechte, welche der Herr, wenn er kommt, wachend finden wird….

Und wenn er in der zweiten Nachtwache kommt oder in der dritten Nachtwache kommt und sie so findet, glückselig sind jene Knechte….

Darum seid auch ihr bereit! Denn der Sohn des Menschen kommt zu einer Stunde, da ihr es nicht meint.

Darum wacht! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde, in welcher der Sohn des Menschen kommen wird. (Lukas 12,35-40, Matthäus 25,13)

Zusammen mit der unbestreitbar erwartungsvollen Haltung der Urkirche kann solche Sprache nicht mit der zunehmenden Einstellung so vieler Christen heute dem Zweiten Kommen gegenüber in Einklang gebracht werden…. Doch das Neue Testament macht sehr deutlich, dass die Urkirche Sein Erscheinen beständig liebte und nach Seiner Rückkehr schaute und wachte. Weder Christus noch die Apostel, die diese Wachsamkeit ermutigten, können gemeint haben, was einige kürzlich aus ihrem Schriftstudium behaupten, entdeckt zu haben.

Paulus drängte Timotheus, „dass du das Gebot unbefleckt und untadelig bewahrst bis zur Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus“ (1 Timotheus 6,13-14). Damit setzte er eindeutig voraus, Christi „Erscheinen“ könne zu Timotheus Lebenszeit eintreten. Die Erwartung dieses Ereignis trug zweifellos zur reinigenden, himmlischen Orientierung jener Christen des ersten Jahrhunderts bei, die heute in der Kirche so fehlt. Überdies sah es Paulus für seine Leser in der Urkirche zweifellos als Kennzeichen echten Christentums an, die Rückkehr des Herrn in ihrer Lebzeit zu erwarten. In 1 Thessalonicher zum Beispiel zitierte Paulus als Beweis dafür, dass diese früheren Heiden wirklich Christen geworden waren, nicht nur „wie ihr euch von den Götzen zu Gott bekehrt habt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen“, sondern auch, sie hätten begonnen „seinen Sohn aus dem Himmel zu erwarten…“ (1 Thessalonicher 1,9.10). Das macht keinen Sinn, wenn die Schrift bereits verfügt hatte, unser Herr könne erst nach einem vorbestimmten, künftigen Ereignis kommen.

 „O Freude, O Entzücken, sollten wir gehen ohne zu sterben!“ Diese Zeile aus einem alten Kirchenlied drückt eine außerhalb der Christenheit unbekannte Hoffnung aus. Man muss nicht sterben, um in den Himmel zu kommen! Zyniker außerhalb wie innerhalb der Kirche erinnern uns, die Christen hätten Jahrhundertelang solche Lieder gesungen und diesem Traum vergeblich angehangen. Niemand bestreitet die Tatsache, dass Christus noch nicht gekommen ist noch dass der Aufschub die wartenden Millionen von Christen über die Zeit schwer enttäuscht hat. Was bestritten wird ist die Behauptung, sie hätten vergeblich gewartet und gewacht.

Christi Gebot zu gehorchen, jeden Moment für Seine plötzliche Rückkehr „bereit zu sein“, kann nicht vergeblich sein, denn es hat seinen eigenen Lohn. Diese Haltung hat wachsamen Christen geholfen, vertrauensvoll ihr himmlisches Heim und Belohnung zu suchen und nicht die Dinge dieser Welt. Da das Leben bestenfalls sehr kurz ist, waren jene, die fest nach den Dingen droben trachteten, sehr bald sogar ohne Entrückung im Himmel und bedauerten gewiss nicht, Schätze im Himmel gesammelt zu haben und nicht in dieser Welt. Überdies hatte gerade die Hoffnung auf Seine nahe Rückkehr eine reinigende Wirkung auf ihr Leben. Sie gab auch dem großen Missionsbefehl eine Dringlichkeit, die andere, die an die Erfüllung erst in Jahrhunderten oder Jahrzehnten glaubten, kaum teilten.

Tatsächlich sind es die, die hofften, bei der schrittweisen Übernahme der Welt durch Christen die Herrschaft über die Kultur und Einrichtungen der Erde zu gewinnen, die vergeblich hofften. Nie ging dieser Traum in den letzten 2.000 Jahren in Erfüllung. Sie erreichten nicht nur nicht, was sie erhofften, sondern sie wurden irdisch gesinnt statt himmlisch. Gut möglich verloren sie dadurch auch zumindest Teile ihrer himmlischen Belohnung.

Die Tatsache, dass unser Herr gebot und Seine Apostel die Gläubigen jener Tage drängten, zu wachen und auf seine nahe Rückkehr zu warten, ist Beweis genug, dass es damals ohne die Notwendigkeit eines vorangehenden Ereignisses möglich war (und deshalb jetzt). Es ist jedoch nicht genug, diese Tatsache als Sache der Logik oder Lehre zu etablieren. Unseren Herrn zu lieben und Sein Kommen zu ersehnen muss die grundlegende Motivation in unserem Leben werden, wenn wir zu einem neutestamentlichen Christentum zurückkehren wollen.

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.

Kontakt: wolfgang.hemmerling@freenet.de