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5. Mose 11 CAC "Segen
und Fluch"
Dieses Kapitel endet den Teil des Buches, der unser Augenmerk auf das lenkt, was
wir aus der Vergangenheit lernen sollten. Wer die in 5 Mose betrachtete Stellung
erreicht hat, hat dreierlei persönlich erfahren. Er hat den Sturz der
Weltordnung und ihres
Beherrschung gesehen, er hat die Erziehungwege in der Wüste durchgemacht und aus
einem schrecklichen Beispiel gelernt, dass Gott keine Ununterwürfigkeit gegen
Christum dulden wird. Im Lichte dieser Erfahrungen sollen wir Gott «lieben
und seine Vorschriften beobachten und seine Satzungen und seine Rechte und seine
Gebote alle Tage» (V.
1 usw. bis 9)
Durch die Verwerfung Christi hat sich die Welt völlig blossgestellt.
«Dies aber ist das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die
Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren
böse» (Joh.3.19)
Daran hat sich nicht das Geringste geändert «bis
auf diesen Tag» (V.
4.)
Die Gegenwart des Geistes überführt die Welt davon, dass sie in Sünde ist, den
Gerechten nicht haben wollte und ihr Fürst gerichtet ist. (Joh. 16. 8 -11.)
Und das ist wahr von der Ägyptenwelt ----- der Welt menschliche Hilfsquellen und
Weisheit. Vielen die die Sodomwelt, ja vielleicht sogar die Babbelwelt
verurteilen wird die Ägyptenwelt zum Fallstrick. «Die Fürsten dieses Zeitlaufs»
sind die grossen geistigen Führer, die Christen als Gottes Kraft und Gottes
Weisheit keinen Platz geben. (1.
Kor. 2.8;1.24)
Von dem Ägyptern der Benaja erschlug, heißt es, dass er ein staatlicher Mann
(wörtlich: ein
Mann von Ansehen war. 2.
Sam. 23.21),
und wenn Männer in den Ruf der Gelehrsameit kommen, erlangen sie Ansehen. Die
Schlüsse und Ausführungen von Männern der Wissenschaft haben Gewicht, weil man
meint, sie gründet sich auf eine sorgfältige Erforschung der Tatsachen. Sehr oft
aber belassen Sie die schwierigsten Tatsachen ganz auch so acht.
Die Weisheit dieser Welt gibt der Weisheit Gottes keinen Platz; für sie kommt
nie in Betracht, dass bei der Schöpfung und der Erschaffung der Gesetze, durch
die «alle
Dinge miteinander bestehen».
(Kol.
1.17),
Christus, Gottes Weisheit und Kraft war. Noch weniger denken Sie daran, dass
Christus Gottes Weisheit und Kraft bei der Erlösung ist und bei dem
Zustandekommen des Wohlgefallen Gottes in einem Weltall, wo alle gingen ihr
Haupt in ihm haben werden. (Eph.1.10.)
Paulus sagt von den Fürsten dieses Zeitlaufs, dass sie «zunichte
werden» (1.
Kor. 2,6.)
Wenn alle Menschen unter dem Tode, dem Gericht Gottes über die Sünde sind, und
das ist darin dargetan worden, dass Christus für alle starb, was macht das aus
all der Geschicklichkeit und Gelehrsamkeit des Menschen?
Er ist ein sündiges Geschöpf und ist als solches erwiesen, durch seinen Begehren
von seinen eigenen Hilfsquellen zu leben und Gott so viel als möglich aus seinen
Gedanken auszuschliessen. Der Tod Christi die hat das erwiesen; getrennt von
Christo und Seinem Tode gibt es keine Hoffnung für den Menschen. Der Mensch mit
all seiner Weisheit wird zunichte, wie auch die Heeresmacht Ägyptens als die
Wasser des roten Meeres über sie hereinbrachen; das
sollte nie vergessen werden. (Vers
.4)
Weiter ist das Schicksal Dathans und Abirams eine ernste Warnung an alle
innerhalb des christlichen Bekenntnisses, sich davor zu hüten, sich wider die
Obrigkeit des Herrn zu erheben. Sie waren ununterwürfig und wurden verschlungen.
Geistliche Sicherheit und Wohlfahrt hängen im Allgemeinen davon ab, dass die
Rechte und Oberhoheit Christi als Herr im Wandel seines Volkes anerkannt werden
Die Beschreibung des Landes in Vers
10-12 ist
von höchster Wichtigkeit. Der Gegensatz zu Ägypten wird sehr betont. Das
Bewässern mit dem Fuss wie bei einem Krautgarten redet von menschlicher Arbeit
und Anstrengung mit einem sehr eingeschränkten Erfolg. Da gab es nichts
natürliches Vorgehendes, keinen freien Fluss des Geistes. Nach den fleischlichen
Grundsätzen, die in Ägypten herrschen, ist alles mühsam und von geringem Erfolg.
So ungefähr wird alles in der religiösen Welt durchgeführt. Sogar da wo man gute
Absichten hat. Man kann nicht leugnen, dass viel ernstes Bemühen da ist, doch
was ist der geistliche Erfolg?
Sondern das Land, wohin ihr hinüberziehet, um es ihm besitzt, zu nehmen, ist ein
Land mit Bergen und Tälern, von Regen des Himmels dringt das Wasser; ein Land,
worauf Jehova dein Gott, acht hat beständig, sind die Augen Jehovas, deines
Gottes, darauf gerichtet von Anfang des Jahres bis zum Ende des Jahres.» (V.11
u. 12.) «Das Land hat mit nichts Künstlichem oder Förmlichen zu tun; Es ist ein
verschieden gestaltetes Gebiet, wo sich die überaus mannigfaltige Gnade Gottes
in seinem Volke völlig und frei offenbart. Die Predigten in der
Apostelgeschichte fanden unterderartigen Umständen statt, dass in deren
vorherige Bearbeitung ausgeschlossen war; da wurden die Prediger, und nicht die
Predigten, vorher zubereitet. Ein alter und geehrter Diener des Herrn antwortete
auf die Frage: Was soll ich studieren? Studieren Sie diese vier Worte gut, «das
Fleisch nützt nichts»! (Joh. 6.63) die Predigten in der Apostelgeschichte waren
Wasser vom Regen des Himmels Die Ströme kamen von reichen Segen hernieder. Wie
bestimmt stellten die Apostel Christus als gekreuzigt, auferstanden und zur
Rechten Gottes erhöht hin! Wie wunderbar führten, und wandten sie die
Schriftstellen an! Wie bestimmt und kraftvoll handelten sie vor den Menschen! In
allem, was sie sagten offenbarten sie, wenn man so sagen darf, eine geistliche
Natürlichkeit, eine Einfachheit, Frische, Nüchternheit und Folgerichtigkeit, die
davon zeugte, dass sie das Evangelium durch den vom Himmel gesandten heiligen
Geist predigten. ( 1. Pet.1.12.) Aller wahre Dienst geschieht in der Kraft des
Heiligen Geistes und dient dazu, die Fruchtbarkeit im Lande zu fördern. Es ist
gut, dessen eingedenk zu sein, dass das Land uns von Gott bestimmte Teil ist; Es
sollte den Gläubigen kein unbekanntes Gebiet sein. Es umfasst: «Was kein Auge
gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschenherz ge- kommen ist, was
Gott bereitet hat denen, die ihn lieben; uns aber Gottes es geoffenbart durch
seinen Geist, denn der Geist erforscht alles auch die Tiefen Gottes. ………………..
Wir haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist der aus Gott
ist, auf das wir die Dinge kennen, die uns von Gott geschenkt sind, die wir auch
reden nicht in Worten, gelehrt durch menschliche Weisheit, sondern in Worten,
geleert durch den Geist, mitteilend geistliche Dinge durch geistliche Mittel»
(1. Kor. 2. 9-13)
Aus dem, was Mose anderwärts ausspricht, können wir schließen, dass «der Regen
des Himmels» auf geistlichen Dienst hinweist denn in Kapitel 32.2 sagt er: «Es
träufle wie Regen, meine Lehre. Es fliesse wie Tau meine Rede wir Regenschauer
auf das Gras und wie Regengüsse auf das Kraut!» Das kennzeichnet das Land, im
Gegensatz zur Fussarbeit Ägyptens. Ein Dienst, der die Frucht der Mühe des
menschlichen Geistes ist, wird seinem Wesen nach nie geistlich sein und wird
unvermeidlich mehr und mehr durch die Gedanken des Menschen verderbt werden.
Geistlicher Dienst geht von Christo dem Haupte, aus und ist die Frucht der
Tätigkeit des Heiligen Geistes. Wir sehen ihn im Dienste der Apostel und jeder
geistliche Dienst wird in gewissen Masse dem Dienste der Apostel entsprechen.
Vers 14, redet von dem Früh- und Spätregen.; beide sind zur Fruchtbarkeit im
Erbteil notwendig.
Der Frühregen kommt, den Boden zuzubereiten und das Wachstum der Aussaat
anzuregen und der Spätregen fällt, alles zur Reife zu bringen. Gottes Freude ist
es, einen Dienst zu geben, der die geistliche Fruchtbarkeit fördert. Der Dienst
der Apostel kann als der «FrühRegen» angesehen werden, der alles was von Gott
und für Gott war hier auf der Erde zur Fruchtbarkeit brachte. Doch der
«Späthregen» kommt die Ernte zur Reife zu bringen, und ich zweifle nicht, dass
der Herr während der letzten 100 Jahre einen Dienst gab, der dazu führte , es
ist die Zeit des «SpätRegens», ---- wo wir einen Dienst haben, dessen bestimmtes
Ziel es ist, die Heiligen zu vollenden, damit vor der Entrückung der Heiligen
ein Ergebnis gezeigt werde, das im Einklang mit dem wunderbaren Gedanken Gottes
steht. Ein solcher Dienst stimmt notwendig mit dem überein, was am Anfang war.
Es gibt «Land, worauf Jehova dein Gott sorge hat: beständig die auch Jehovas
deines Gottes drauf gerichtet und Anfang des Jahres bis zum Ende des Jahres,»
(Vers 12.) Gott hält Gedanken über sein Volk sei, die seiner würdig sind. Er hat
die Menschen geliebt, damit sie ewiges Leben haben(Joh. 3. 16) Das Erdteil ist
die Frucht der Liebe Gottes; Johannes sagt: «Sehet, welch eine Liebe uns der
Vater gegeben hat, dass wir Kinder Gottes heißen sollen. (1. Joh. 3.1.) Und
Paulus sagt in Kol. 1,12 «danksagend dem Vater, der uns fähig gemacht hat zum
Anteil am Erbe der Heiligen in dem Lichte, das ist das Erbe. Es umfasst Gefühle
der Gedanken göttliche Gunst für die Menschen, den Platz des Reichtum und
Segnung in Christus, dem all überschwenglichen Gedanken Gottes gesichert worden
sind. Die Liebe Gottes begehrt von jeher das Erbe für uns, und für das Erbe; der
jüngste Gläubige ist, berechtigt, diesem Heim in seiner Glückseligkeit in dem
Seinen zu machen. Wer ein großes Erbe zu erwarten hat, hält gewöhnlich viel
davon. Doch welches Erbe könnte mit unseren verglichen werden? Wir sind nicht
unfähig, es anzutreten; der Vater hat uns in der göttlichen Natur passend ---
oder fähig --- gemacht, es anzutreten. Nach Eph. 1.11 u.12 haben wir ein Erbteil
erlangt, ---- die wir zu vorbestimmt nach dem Vorsatz, dessen der alles wirkt,
nach dem Rate seines Willens, damit wir zum Preis seiner Herrlichkeit seien». Es
ist dies lediglich eine Frage der unumschränkte Liebe Gottes und dessen, wo sie
unser Teil aussehen hat. Er sagt dafür, dass wir wissen, was es ist, mit Christo
auferstanden zu sein und in Einheit als Brüdern beieinander zu wohnen, getrennt
von Gesetzlosigkeit, Hass, Götzendienst und all dem Tode und der Dürre dieser
Welt. Es gibt einen Bereich, auf dem das Wohlgefallen Gottes ruht, wo die Liebe
Gottes gekannt wird, wo sein Sohn der Gegenstand des Glaubens und der Liebe ist,
wo der Tröster bleibt und die Brüder einander lieben, wo denen, die der Vater
dem Sohn gegeben hat, ewiges Leben gegeben wird. Dies ist das Land, worauf Gott
acht hat, und worauf seine Augen beständig gerichtet sind. Die Frage ist nun;
Achten wir darauf? Ruhen unsere Augen beständig darauf? Das wird offenbar so
sein, wenn wir Gemeinschaft mit Gott haben.
Gott, wollte die Schriften des Johannes dazu benutzen, unsere Herzen dadurch
anziehen, dass er uns von dem in seinem Sohn geoffenbarten, Ewigen Leben
berichtete und uns die Wesenszüge solcher zeigte, die es haben. Diese Schriften
stellen uns Ewiges Leben als etwas gegenwärtig bewusst, Gekanntes und Besessenes
vor. Es war ein besonderes Wort des Geistes an die Versammlungen, als ein
geliebter Diener des Herrn bei seinem Heimgang sagte: «Lasst uns, wenn wir uns
den Dienst Pauli bestehen, den des Johannes nicht vergessen», danken wir Gott,
dass er trotz Altes Verfalls rings um uns her möglich ist in den Familienbanden
von Kindern Gottes miteinander zu wandeln und sich als Brüder eines «Landes» zu
erfreuen, das ungeheuer verschiedenen von allem in der Welt Bestehenden ist. Wir
können ein Gebiet besitzen, woran der holdselige Gott grosses Wohlgefallen hat;
das Herz Gottes wünscht, dass der Mensch Ewiges Leben habe. Er hat das von
Anfang vor sich, und es bleibt all die Jahrhunderte, der Geschichte der Kirche
vor Ihm und noch steht es vor seinen Augen, dass seine Liebe es den Menschen
auszusehen hat. Alles, was hier vom Erbe gesagt wird, soll es uns überaus
anziehend machen. Gott möchte uns dadurch anlocken; Ihm ist sehr daran gelegen,
dass wir von dem angezogen werden, wofür Er sorgt, und dass unsere Augen auf
ebendas gerichtet sind, worauf die Seinen gerichtet sind. Israel fiel, weil sie
nicht auf das Wort hörten, das von dem Erbe dem Lande der Verheissung zu Ihnen
redete.
Gehorsam und Liebe sind Bedingungen «das Land» besitzen und geniessen zu können.
Es ist beachtenswert, wie oft das Wort «Gebot» in den Schriften des Johannes
vorkommt. Dieses Wort kommt im christlichen Sinne in dem Evangelium und den
Briefen des Johannes sogar viel mehr vor als all anderen neutestamentlichen
Schriften. Es steht der Gesetzlosigkeit gegenüber, die dem menschlichen Herzen
natürlich ist Unter ein «Gebot» für kommen, heißt, vollständig von der
Gesetzlosigkeit befreit zu sein. Wie könnte einer in Gesetzlosigkeit Ewiges
Leben haben? Doch das Halten von Geboten ist die Frucht der Liebe und indem der
Bund die Liebe Gottes offenbarte schuf er eine Quelle der Liebe in unseren
Herzen, die sonst nicht dahin gekommen wäre. Ferner ist es auch wahr, dass die
Heiligen aus Gott geboren sind und als solche lieben sie ihn und die aus ihm
geboren sind, daran werden sie seine Kinder offenbar.
Die Folge davon, dass wir als Gotte Liebende einem Gebote unterstehen ist, dass
der Regen zu seiner Zeit gegeben wird. Es mangelt an keinem Dienste, der die
geistliche Fruchtbarkeit fördert und die Vollendung der Heiligen zustande
bringt. Damit du dein Getreide und dein Most und dein Öl einsammelst. ….. und du
wirst essen und satt werden» (V.14 u. 15) Sättigung ist die Folge der Bebauung
des Erbes unter günstigen Umständen. In dem vom Gott, gegebenen und fruchtbaren
Lande bedarf es geistlichen Fleisses. Es wird weder Getreide noch Weinernte noch
Ölvorräte geben, wenn man sich nicht darum kümmert und dieserhalb arbeitet. Es
wäre etwas Armseliges, zu behaupten, das Land zu besitzen, wenn wir diesen
Ertrag nicht einsammeln
Die hier erwähnten drei Dinge finden wir auch in Ps104 Vers 14 u. 15
beieinander. Dort heisst es: um Brot hervorzubringen aus der Erde und damit Wein
des Menschen Herz erfreue um das Angesicht glänzend zu machen. Vom Öl damit Brot
des Menschen Herz stärke».. Wie stärkend für das Herz, wenn es sich von Christo,
dem «Getreide» des Landes nährt! Es ist aus der Erde in Auferstehungskraft
hervorgekommen. Er hat «den Tod zunichte gemacht, aber Leben und
Unverweslichkeit ans Licht gebracht», damit uns Gottes Vorsatz und die Gnade,
die uns in Christo Jesus vor den Zeiten der Zeitalter gegeben» ist offenbar
werden möchte. ( 2. Tim. 1.9 u. 10). Alles was Gottes Vorsatz und Gnade, den
Menschen ausersehen hatte, hat in Christo dem Auferstandenen Gestalt gewonnen,
damit uns das in ihm Wahrgewordene Speise sei. Es ist der grosse Ausdruck
göttlicher Treue. ------------jeder Verheissung Gottes ist in ihm zustande
gekommen; das ist die Speise der Heiligen in dem Lande Ps. 37.3: sagt, wohne im
Lande und weide dich an Treue. Das ist das Getreide des Landes, das Brot, das
des Menschen Herz stärkt, nämlich die Treue Gottes, seinen Verheissungen
gegenüber , Es gibt nicht ein Wort, zu dem Gott sich in den Verheißungen
verpflichtet hatte, dessen Zustandekommen Er nicht in dem auferstandenen Christo
gesichert hätte. In ihm sind «die zuverlässigen Gnaden David`s» (Jes. 55,3, Apg
13, 34), das ist die Speise des Landes. Paulus erwähnte dies in 2. Kor 1.19 –
20; Gott, aber nicht treu dass unser Wort an euch nicht ja und nein ist. Denn
der Sohn Gottes Jesus Christus, der unter euch durch uns gepredigt worden ist
doch mich und Silvanus und Timotheus wurde nicht ja und nein, sondern es ist ja
in ihm denn so viele der Verheissungen Gottes sind, in ihm ist das Ja und in ihm
das Amen Gott zur Herrlichkeit durch uns das liegt ausserhalb des Wüstenlebens.
Es ist das Getreide des Landes. wir sollten es in unser geistliches Vorratshaus
sammeln und uns davon nähren.
Dein Most versinnbildlicht die dem Reich Gottes eigene Freude. Auch dies hat
seinen Platz jenseits des Bereiches des Todes, denn der Herr hatte hinieden den
Tod vor sich schaute er aber über hinaus zu dem Trinken der Frucht des Weinstock
es im Reiche Ich zweifle nicht daran, dass dies ein Bild der Freude ist, die in
Verbindung damit steht, dass die Gunst Gottes völlig erkannt wird. Gnade
bereitet dem Herzen Gottes Freude in Richt. 9.13 lesen wir, dass Most, «Gott und
Menschen erfreut». Der Herr Jesus lässt uns in Lukas 15 die Freude Gottes an
Gnade schmecken und dazu die Freude, die er daran empfindet, sie kundzutun. Das
Reich Gottes ist da, wo Er frei ist, seinen eigenen Weg in der vollkommenen
Gnade seines Herzens zu gehen und wo die Menschen unter die Herrschaft seiner
Gnade gebracht sind. Im «Lande» wird die Freude der Gnade beständig frisch
eingesammelt von der im Lande gekannten Gnade ist im Epheserbrief die Rede. Dort
lesen wir von dem «Preise» der Herrlichkeit seiner Gnade dem Reichtum seiner
Gnade von dem überschwenglichen Reichtum seiner Gnade in Güte gegen uns in
Christo Jesu» (Eph. 1.6.7; 2.7.) v
Das «Öl»
sodann redet von dem besonderen Reichtum dessen, was ihnen geistig gefunden
wird. «Fettigkeit» steht sowohl im Alten wie im neuen Testament mit dem Ölbaum
in Verbindung. «Eure Seele labe sich am Fettem!. (Jes 55.2) spiel zweifellos auf
das an, was mit dem Geist zu tun, hat. Die «Wurzeln» des Ölbaum in Römer 11l ist
der Glaube in Abraham, der auf Gott rechnete, doch die Fertigkeit rührt vom
Geist he( Vers 17.) So finden wir, dass der Segen Abrahams in Christo Jesus zu
uns gekommen ist, «auf dass wir die Verheißung des Geistes empfingen durch den
Glauben» (Gal 3.14.) Allem mit dem Geist erfassten, ist ein besonderer Reichtum
eigen. Es macht des Menschen Angesichts glänzen. Psalm 104 15) Das Wort für «Öl»
bedeutet in unserem Kapitel (V. 14) Scheinendes hervorglänzendes. Nach Psalm 133
scheinen die Brüder in Wahrheit, wenn sie einträchtig beieinander wohnen und
zwar: «Wie das köstliche Öl hier aber Salböl und nicht «Scheinendes» das heraus
fließt auf den Bart, auf den Bart Aarons das herab fliesst auf den Saum seiner
Kleider. Wie der Tau des Hermon der herabfällt auf die Berge Zions; denn dort
hat Jehova den Segen verordnet, Leben, bis sie Ewigkeit. Der Segen des Landes
besteht darin, dass die Dinge erlangt werden: geistliche Kraft, Freude und
Wesensart sind denen eigen, von denen sie Besitz ergriffen haben. «Dein Getreide
und deinen Most dein Öl zeigen
uns, dass wir im Erbe sind und dies bebauen das Werke unserer Hand unter dem
Segen Gottes immer eine frische Ernte sein wird, die aus dem Felsen erwächst.
Jahr für Jahr.» (Kap 14, Vers, 22) Jede neue Erde zeugt vom beständiger Frische,
der Ertrag ist nicht anderer Art,---- wir brauchen keine Neuigkeiten, denn diese
sind nur schädliches Unkraut. Doch wenn sich auch dessen Art nicht
ändert,------- blieb Getreide
Most und Öl ----.
sie wird er doch beständig frisch erlangt. Es ist sehr ernst keinen Regen zu
haben, führt zur baldigen Vertilgung «aus dem guten Lande, ……….das Jehova» gibt.
( V,17.) Ein geistlicher Dienst ist nicht zu erwarten, wenn die Herzen betrogen
werden und verderblichen Einflüssen Raum geben. Wo ein allgemeines Abweichen von
dem geraden Wegen des Herrn ist, wird «der Regen des Himmels» zurückgehalten,
und Predigt und Lehre richten sich nach dem, was man zu hören begehrt. Nichts
könnte ernster sein als dies und das erklärt vieles, was heute vorgeht. Nicht
Irrlehrer verursacht, das Abweichen, sondern das Abkommen des Herzens von Gott
von seiten Seines Volkes, führt in den Regierungswegen Gottes dahin, dass Ihnen
der Regen entzogen wird und sie verderblichen Einflüssen preisgegeben werden.
Wir haben uns von den Anfängen des Abweichens zu hüten», (Vers 16), denn die
Wirksamkeit des Feindes ist sehr heimtückisch und trügerisch. Es bringt uns auf
eine sehr listige Weise zu Götzendienst. Bei mangelndem mangelnden geistlichen
Dienste gehen wir, was all den Gewinn für unseren Wandel angelangt, des «guten
Landes» verlustig. Wie wenige geniessen heute den Ertrag des «Landes»! Wir
wenige haben überhaupteinen klaren Gedanken darüber, was «das Land» als ein
geistliches Gebiet darstellt, das gegenwärtig doch Gottes Gunst betreten,
besessen und genossen werden kann! Ist es nicht wahr, dass die, die den
Bekenntnis nach das Volk Gottes sind, in ihrer Gesamtheit betrogen worden sind
und sich abgewandt haben, dass sie «aus dem guten Lande» vertilgt worden sind?
Das Land ist der eigentliche Kreis des Lebens, wo die Heiligen, in denen
gesegneten Zuständen leben, die Gott in Seiner Liebe geschaffen hat . Nach allem
ist lebendiges Christentum etwas Einfaches: Es besteht aus Liebe. Paulus
übergeht die Erkenntnis im beinahe geringschätziger Weise; er sagt: wir alle
haben Erkenntnis» und bemerkt, dass sie aufbläht; dann fügt er hinzu: «wenn aber
jemand Gott liebt, der ist von ihm erkannt». /1. Kor 8, 1-3.) Wenn unsere Herzen
ihren Gegenstand Mittelpunkt im Gott gefunden haben. ------ und hierzu hat er
sich in Gnade und Liebe geoffenbart------, dann ist das, was Gott wohlgefällt,
in jeder Einzelheit wahrzunehmen, es wird in Herz und Seele, im Dienst der Hand,
und sogar im Angesicht zu sehen sein. Auf diese Weise offenbaren sich die
Zuneigungen, bei denen, die im Bande des Bundes stehen. Wir lieben, weil Er uns
zuerst geliebt hat; er war es, der alles dadurch in Bewegung setzte, dass Er
Seine eigene Liebe offenbarte.
Die Gemeinschaft der Heiligen nach Johannes entspricht «dem guten Lande» sehr.
Ich meine die Gemeinschaft solcher, die im Lichte wandeln, wie Gott in dem
Lichte ist, und die in der Freude des Ewigen Lebens stehen, was ihnen verkündigt
worden. (1. Joh. 1,7.2 u. 4.) Die heiligen und treuen Brüder in Christo ( Eph
1.1) geniessen es miteinander. Dadurch, dass man dem, was Götzendienst oder
gesetzlos ist, Raum gibt, kann etwas eindringen, so dass uns das Land, was den
Genuss angelangt, völlig verlorengeht: deshalb sollen die «Worte» auf Herz und
Seele gelegt werden, und sie sollen zum Zeichen auf der Hand und zu Stirnbändern
zwischen den Augen sein, (V.18) Die Erkenntnis Gottes und alles dessen, was Sein
Wille vorhat, sollte immer eine Stätte bei uns haben und uns beherrschen. Das
sie nicht die Sonntags- angelegenheiten oder solche, die Zusammenkünften
vorbehalten sind. Sie sollten uns beständig kennzeichnen. Christen sollten an
ihrem Gesicht und ihrem ganzen Benehmen gekannt sein. Wie oft fühlen wir, dass
es so ist? Wir sehen jemand, den wir nie zuvor gesehen haben, und sind sicher,
dass er ein Gläubiger ist. Ein alter Bruder pflegt zu sagen, manche müssten eine
Aufschrift auf ihrem Rücken herum tragen, die besagte, dass sie Christen seien,
sonst wüsste es niemand. Solche tragen keine Stimmbänder zwischen ihren Augen!
Die Dinge Gottes sollten Gegenstände der Unterhaltung in der Familie sein. Sogar
unsere Häuser und Tore sollten von Ihnen zeugen. Wenn jemand unser Haus betritt,
so bildet er sich bald ein Urteil darüber, welche Bestrebungen hier im Hause
haben. Unsere «Tore»
haben einen wichtigen
Platz in diesem Buche;
sie haben es mit den Ein- und Ausgehenden zu tun. Du kannst dich darauf
verlassen, dass auf all unseren Toren etwas geschrieben steht. Nun was steht da?
Die Kinder sollten unter göttlichen Belehrungen und Eindrücken aufwachsen. Welch
eine tiefe Übung in Richter 2.10 zu lesen: «Und auch das ganze selbe Geschlecht
wurde zu seinem Vätern versammelt. Und ein anderes Geschlecht kam nach ihnen
auf, das Jehova nicht kannte, auch nicht das Werk, das er für Israel getan
hatte. Wie stellte das den Zustand Israels bloss! Welch eine Enthüllung der
Geheimnisse des Haushalts waren das! Was war aus der Belehrungen der Kinder
geworden? Wo war der alles durch- dringende Einfluss von 5. Mose 11, 18-20?
Ach!, er war nicht vorhanden gewesen. Manche sagen da vielleicht: Aber wir
bringen doch unsere Kinder zu den Zusammenkünften. dort werden sie lernen und
einen Eindruck mitnehmen. Keine Zusammenkünfte noch andereweite Belehrungen
können den Platz der göttlichen Belehrung im Haus ersetzen. Was sind denn
Zusammenkünften vorgeht wird keine sinnliche Kraft haben, wenn es nicht im
Haushalt der Heiligen seine Stütze hat Kinder können das, was sie in
Versammlungen und Sonntagschulen gehört haben, vergessen; doch ich glaube nicht,
dass der Älteste je die Eindrücke vergessen kann, die durch die Räumlichkeit
seiner Eltern daheim empfinden. Durch die Verbreitung solcher geheiligter
Einflüsse sollten sich ihre Tage und die Tage ihrer Kinder mehren in dem Lande,
das Jehova ihren Vätern geschworen hatte, Ihnen zu geben. (V.21) Die Tatsache,
dass das nächste Geschlecht weder Jehova noch seinen Werk kannte, ist ein
trauriger Beweis davon, dass die allgemeine Schwacheit und das Abweichen, die
sich so schnell in Israel offenbaren ihren Ursprung in der Abweichende des
Herzens und der Seele des Einzelnen hatte und auch darin, dass die Familien des
Volkes Gottes aufhörten, das zu sein, was sie sein sollten, --------die Hochburg
der Frömmigkeit.
Gott denkt immer an die Fortdauer. Unter uns wachsen junge Leute heran: Welche
Art Eindrücke machen wir auf sie? Rüsten wir sie mit etwas Vortrefflicherem aus
als das, was die Welt bietet? Ihre Erziehung und die unvermeidliche Berührung
mit anderen setzt die ägyptischem Einflüsse aus. Wie wichtig ist es deshalb,
dass die Einflüsse in der Familie von Gott sind. Moses selbst ist ein Beispiel
davon, er empfing solche Eindrücke von seinen Eltern, dass ihm all die Wesenheit
der Ägypter nichts zu schaden vermochte. Es wäre sehr gut, wenn wir auf junge
Leute den Eindruck großer Zufriedenheit machten. Ich erinnere mich, dass als ich
ein Knabe war, ein Bruder in das Haus meiner Eltern kam, und ich sagte mir, ich
wünschte, ich wüsste alles, was er weiß. Dann kam ein anderer Bruder, und ich
hatte das Empfinden: Ich möchte haben, was er hatte. Ich bekam da nicht nur
einen Eindruck vom blosser Erkenntnis, sondern den von einer Habe und
Befriedigung; das ist es, was zu Kindern wie auch zu anderen redet.
Gott möchte unsere Tage und Tage unser Kinder «mehren in dem Lande». Wir sollten
uns fragen: Wie viele Tage haben wir im Lande zugebracht? Es ist eine große
Freude, auch nur eine Stunde mit den Brüdern zu verbringen, wenn man von ihr
annehmen darf, dass sie «in dem Lande» verbracht war.
Hier finden sich ein bemerkenswerter Ausdruck: «wie die Tage des Himmels über
der Erde» (V 21):. Er deutet in Übereinstimmung mit dem Evangelium und den
Briefe des Johannes auf die himmlische Art des Lebens im Lande hin --- was
seinem Wesen nach himmlisch ist, gewinnt hier auf Erden Gestalt . Wenn das Ewige
Leben öffentlich eingeführt wird, wird des Vaters Wille auf Erden wie im Himmel
getan; dann wird zwischen Himmel und Erde Übereinstimmung bestehen, wie gut
geistlich der Art zu wandeln, dass man sich bewusst ist, im Einklang mit dem zu
stehen, was im Himmel vorgeht! Dort hat das Gute die Oberhand, dort haben wir
den Willen Gottes, die Liebe Gottes und Ströme gegenseitiger heiliger Zuneigung!
Und derart ist die Art des Lebens «in dem Lande»,. Wenn wir im Gehorsam und
Liebe wandeln, so wird Gott jede feindliche Macht vor uns aus ihrem Besitztum
treiben, dann hat die Welt und den Sinn der Menschen mit Gott feindlichen
Gedanken erfüllt, doch ihr Besitztum wird ihr gänzlich genommen werden. Der
Apostel stellt das so schön in dem Worte dar: «denn die Waffen unseres Kampfes
sind nicht fleischlich, sondern göttlich mächtig zur Zerstörung von Festungen;
indem wir Vernunftschlüsse zerstören und jede Höhe,
die sich erhebt, wieder die Erkenntnis Gottes und jeden Gedanken gefangen nehmen
unter den Gehorsam des Christus». (2. Kor. 10.4 u.5.) Nicht dem geringsten, das
sich der Erkenntnis Gottes widersetzt oder mit dem Gehorsam des Christus
unverträglich ist, darf man sein Besitztum lassen. Da haben wir die geoffenbarte
und die Gestalt gewonnene Wahrheit beieinander, nämlich die Erkenntnis Gottes
und der Gehorsam des Christus ----- jenes gesegneten Menschen der Herz und Sinn
nie dem öffnet, was nicht von Gott war. Wir können uns völlig und sicher jeden
Gedanken Gottes hingeben, den wir in Christo sehen; da brauchen wir nicht auf
der und Regierung in grenzenloser Liebe und Erbarmen oder im schonungslosen und
ewigen Gericht des Bösen darstellt, so können wir dem ohne Frage unsere Herzen
mit dem Bewusstsein öffnen, nie zu finden, dass wir irregeführt werden. Dann
haben wir unsererseits ein vollkommenes Vorbild und Muster in dem Gehorsam, mit
dem jeder Gedanken in Übereinstimmung mit Gott war. Jeder falsche Begriff von
Gott, jeder Götzendiensteinfluss, jeder Gedanke des Gefallens an sich selbst,
und des Ungehorsams, rührt von den «geistlichen Mächten der Bosheit in den
himmlischen Orten her», Eph. 6.12). und all das soll aus seinem Besitz um
getrieben werden. Nach Gottes Vorsatz sollte sein Volk völlig siegreich über
jede feindliche Macht sein sowie im Besitz und Genuss alles dessen stehen, was
seine Liebe Ihnen aussehen hat. Der jüngste Gläubige sollte den Mut fassen zu
sagen: Das ist Gottes willen um mit Bezug auf sein Volk und deshalb darf ich
mich mit nichts Geringerem zufrieden geben.
«Jeder Ort, worauf eure Fusssohle treten wird, wird euer sein von der Wüste und
dem Libanon und vom Strom dem Strome Phrat, bis an die hinteren Meere wird eure
Grenze sein» (Vers 24,) Da tritt unsder volle Umfang dessen entgegen, was von
Gott aus und für Gott in Besitz genommen werden kann. Das ist das Reich in
seiner vollen Ausdehnung, alles das, was unser Gottes Herrschaft kommt. Es
begreift die Seite der Verantwortlichkeit sowie die des Vorrechtes des in sich
die Wahrheit des Römerbrief, sowie die des Kolosse und Epheserbrief es doch der
Besitz knüpft sich an die Bedingungen: «worauf eure Fusssohlen treten ……. und
das ganze Land, ……. worauf ihr treten werdet. (V. 24 und 25.) Das zeigt, dass
wir dorthin zu gehen haben. Als Gottesgabe war das Land unser, noch ehe wir
Ägypten verliessen, doch es kann nicht besessen oder genossen werden, bis wir
unseren Fuss darauf setzen: «die Gnadengabe Gottes» ist «Ewige Leben in Christ
Jesu, unserem Herrn» (Röm.
6. 23) . Jeder Gläubige kann sagen, dass es als Gottes Gabe sein ist, ist es
aber auch den Besitz und benutzt bewussten Genuss nach mein? Das kann nicht eher
geschehen, als mein Fuss das Land da betritt, wo es gekannt und genossen wird.
Am Ende werden uns Segen
und Fluch vorgelegt.
Die Regierung Gottes samt ihrem Folgen werden in diesem Buche nachdrücklich
betont. Getrennt von sittlichem Zuständen, wie sie sich für Gottes Volk
geziemen, kommt keine Segnung. Alles von ihm missfällt, kommt notwendig unter
den Fluch. Die Briefe an die Römer und Galater bringen die Gnade und Liebe
Gottes in hohem Masse ans Licht, beide aber erkennen auch seine Regierung an und
in Verbindung damit den Segen und Fluch. In Römer 2. 6-11 heißt es mit Bezug auf
Gott: der einem jeden vergelten wird nach seinen Werken, denen, die mit
Ausharren im guten Werke Herrlichkeit und Ehre und Unverweslichkeit suchen
Ewiges Leben, denen aber die streitsüchtig und der Wahrheit ungehorsam sind, der
Ungerechtigkeit, aber gehorsam, Zorn und Grimm, Drangsal und Angst über jede
Seele eines Menschen, der das Böse vollbringt, sowohl des Juden zuerst als auch
des Griechen; Herrlichkeit, aber und Ehre und Friede jedem, der das Gute wirkt
sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen, denn es ist kein Ansehen der
Person bei Gott.» Gal. 6.7u: 8 lautet: Irrt euch nicht. Gott lässt sich nicht
spotten denn was irgend ein Mensch säht, das wird er auch ernten. Denn wer für
sein eigenes Fleisch seid, wird von dem Fleisch Verderben ernten, wäre aber für
den Geist sät wird von dem Geist ewiges Leben ernten». Die
Segnung ist noch mit dem Gehorsam und der Fluch und dem Ungehorsam verknüpft. Das
war in allen Zeitverwaltungen so, es ist eine sichtliche Notwendigkeit. 2. Petr,
2. Timotheus, Judas und die Offenbarung zeigen uns das, was im christlichen
Bekenntnis unvermeidlich. Unter dem Fluch Gottes kommt. Wir sollten alles
derartige fliehen und nach Gerechtigkeit, Glauben Liebe Friede mit denen»
streben, «die den Herrn anrufen aus reinem Herzen» (2. Tim 2. 22) Dadurch
sichern wir uns den Segen und entrinnen dem Fluch.
Im Blick auf dem Besitz des Landes und das Wohnen darin ist es ganz wesentlich,
dass dieser ewige Grundsatz des mit Segen verbundenen Gehorsams, und des mit dem
Fluche verbundenen Ungehorsam völlig anerkannt wird. Es ist dies ein ewiger
Grundsatz, weil er in Ewigkeit Kraft hat. So sollst du den Segen
erteilen auf dem Berge Gerisim und
dem Fluch
auf dem Berge Ebal.» (V29.)
Es ist auffallend, dass, in diesem Zusammenhänge zum ersten Mal Gilgal erwähnt
wird; der Geist Gottes, deutet damit an, das allein ein beschnittenes Volk, um
sich den Segen zu sichern, diesen Grundsatz der Wege und Regierung Gottes
wahrhaft anerkennen oder mit ihm im Einzel anstehen konnte.
Die «Terebinthen
Mores» (V.30)
führen uns in unseren Gedanken nach 1. Mose 12.6 u. 7 zurück, wo Jehova, dem
Abraham erschien und versprach, dessen Same das Land zu geben. More
bedeutet «Lehrer» und
die «Terebinthen Mores» deuten auf die Festigkeit hin, die mit göttlicher
Belehrung und Treue verbunden ist. Gottes alte Verheißungen können nicht
ungültig gemacht werden. Sie können aber nur in einem Volk zustande kommen, das
sich den mit dem Gerisim und Ebal verbundenen sittlichen Herzensübungen
hinsichtlich des Segens und des Fluches unterzieht in einem Volke das erkennt,
dass das Fleisch im Tode Christi abgeschnitten worden ist und das ist nun
abweist und ihm keinen Raum gibt, weil es nur fähig ist, den Fluch zu bringen.
Dann kann das der Segen unverzüglich und unbehindert genossen werden. Das ist
Gottes Gedanke für sein Volk, «Denn er geht über den Jordan, um hineinzukommen,
das Land im Besitz zu nehmen, das Jehova Gott euch gibt; und ihr werdet es in
Besitz nehmen und darin wohnen.» (V. 31.)