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Kp 34 5. Mose C.A.Coates
5. Mose Kapitel 34.
Auslegung: Charles Andrew Coates [CAC]
Es gibt
kein ergreifende Beispiel von dem Walten
der Regierung Gottes als die Tatsache, dass es Mose
nicht erlaubt wurde, Kanaan zu betreten. Dennoch er-
langte er die besondere Gunst, «das ganze Land» zu
sehen, das Jehova, dem Abraham Isaak und Jakob zu-
geschworen hatte. Er sah es in
Gemeinschaft mit Gott
so, wie es dem göttlichen Vorsatz entsprach, und ein der-
artige Anblick stand im Einklang damit, wie er «die
Stämme Israels», (Kp 32,5) im vorigen
Kapitel ge-
sehen hatte. Der Mann Gottes hatte noch «vor seinem
Tode» (Kp 33,1) das Vorrecht, das Volk, das er liebte,
den Gedanken Gottes gemäß in voller Segnung zu
sehen und auch «das ganze Land», so wie es den Ge-
danken Gottes entsprach.
Welch eine
Entschädigung muss es für den «Mann
Gottes» gewesen sein, das Volk nun dem Kapitel 33
gemäß gesegnet zu sehen, wo er doch um ihretwillen in
Ägypten Verwerfung erduldet hatte und doch ihre
Widerspenstigkeit und Verkehrtheit in der Wüste auf
die Probe gestellt worden war und obendrein alles
wusste, was sich nach seinem Tode zutragen würde!
Moses Blick von Pisca hat sein himmlisches Gegen-
stück in dem Gesicht des Johannes von dem «grossen
und hohen Berge in Offenbarung 21. (Vers,10.) Mose
wie auch Johannes hatten die schmerzliche Erkenntnis
des gegenwärtigen Zusammenbruchs des Volkes, das
sie liebten. Beide wussten als
Propheten, wie es zu
diesem Zusammenbruch kommen, und welchen Ausgang
das in der göttlichen Regierung nehmen würde; beide
jedoch hatten das Vorrecht, über all
diese Verfehlungen
hinaus zu sehen hin zu dem völligen Zustandekommen
der göttlichen Gedanken sowohl auf der irdischen als
himmlischen Seite.
Die
Schriften des Johannes entfalten das Wesen der
Heiligen so, wie sie aus Gott geboren sind und ihm be-
wussten Besitz und Genuss des Ewigen Lebens stehen;
das entspricht den Segnungen von 5. Mose 33.
Doch
Johannes sah auch einen gleich dem Sohn des Men-
schen in mitten der sieben Leuchter und da fiel zu
Seinen Füssen wie tot. Er wusste nur zu gut, dass die
Zustände in den Versammlungen nicht die Prüfung der
Augen vertrugen, die wie eine Feuerflamme waren;
an fünf dieser Versammlungen hatte er als der
Schreiber des Herrn einen Mahnruf zur Umkehr zu
richten. Er hatte die Regierung des Herrn und deren
ernste Folgen mit Bezug auf die Kirche kennenzulernen,
welcher allein Segnungen es auch für den Überwinder
geben mochte. Des Herrn Warnungen an die Ver-
sammlungen und die Verheissungen für den Über-
winder weisen in der Tat eine auffallende Ähnlichkeit
mit vielem auf, was in fünften Mose an Segen und
Fluch vor uns gekommen ist wie sehr konnte einer,
der die Kinder Gottes liebte, der völlig mit dem Worte
Gottes und dem Zeugnis Jesu eins und im Geiste war,
das alles empfinden! Er kannte den wahren gegen-
wärtigen Zustand in den Versammlungen, und wozu
er sich weiter entwickeln würde, genau so wie Mose den
gegenwärtigen Zustand und das künftige Abweichen
Israels kannte.
Doch auch
Johannes kam zu seinem Pisga und sah
die heilige Stadt aus dem Himmel herniederkommen
von Gott, die Herrlichkeit Gottes habend! Er sah als
Prophet das völlige Zustandekommen der göttlichen
Gedanken. Er saß in der zukünftigen Welt in der
Braut, dem Weibe des Lammes entfaltet und ge-
sichert. Nichts kommt dazu kurz alles entspricht dem
vollen Maße. Die Stadt hat die Herrlichkeit Gottes.
Das «gen Norden und gen Süden und gen Osten und
gen Westen», wovon Gott zu Abraham in 1. Mose
13. 14 redete, hat sein himmlisches Gegenstück in der
Stadt, die viereckige liegt. (Offb.
21,16.) Da haben
wir die vollständige Verwaltung des Segens in der
zukünftigen Welt. Moses sah als Prophet, deren ir-
dische Seite; Johannes sah die Kirche
oder Versamm-
ung als das vollkommene Gefäß himmlischer Ver-
waltung kraft, dessen Leuchten, die irdische Segnung
gesichert sein wird.
Mose starb
mit einem vollem Einblick in die zu-
künftige Welt und die Erfüllung, alles dessen in ihr,
was der Gegenstand der Verheissungen und des Eides
Gottes gewesen war. Im war es vorbehalten, das
Land in einer besseren Weise zu haben als jene, die
mit Josua hinüberzogen. In Gemeinschaft
mit dem
Sohne Gottes stand er tatsächlich auf dem Boden des
Landes, denn es ist beachtenswert zu sehen, dass Mose
und Elia auf dem Berge der Umgestaltung nicht in der
Luft erschienen soll. Es heißt, dass sie bei ihm
standen.» (Luk. 9,32.) Und Mose
wird am Tage der
Zukunft all die Verheissungen von der himmlischen Seite
aus haben, und das als einer von denen, für die Gott
eine Stadt bereitet hat. (Heb. 11,16.)
Er hatte hie-
nieden Tod hinzunehmen, doch von Gott ward
er im Blick auf die Auferstehung --
im Blick auf den
Berg, der Umgestaltung und im Blick auf alles, das
begraben war’s nun durch den Tod in einem verherr-
licht, den Jesus gesichert ist.
Aus Judas wissen
wir, dass der Teufel Gottes Tun
beobachtet hatte und Gottes Gedanken gerne vereitelt
hätte, es wird uns aber nicht gesagt, wie. Doch da-
durch kam die Tatsache ans Licht, dass Michael, der
Erzengel mit Bezug auf den Leib Mose einen beson-
deren Auftrag hatte. Dem Teufel ist es bei Lebzeiten
der Heiligen nicht gestattet, mit Ihnen zu tun, was er
will; doch auch nach ihrem Tode ist ihm
das mit ihren
Leibern nicht erlaubt . Es heisst, dass Michael mit dem
Teufel um den Leib Moses stritt; er
hatte dem zu
widerstehen, was der Teufel tun wollte. Doch er «rech-
nete» auch mit ihm das zeigt, dass er Einsicht in die
Gedanken Gottes in dieser Sache hatte. Michael ver-
stand, weshalb er mit Bezug auf jeden Leib einen
solchen Auftrag bekam. Die Engel wissen, wo die Hei-
ligen begraben sind, genau wie da, wo Magdalene
zwei Sitz sah, «einen zum Häupten und einen zu den
Füßen, wo der Leib Jesu gelegen hatte.» (Joh. 20,12.)
Dem natürlichen Auge mag ein Grab wie das andere
erscheinen, doch es gibt Millionen Gräber in der Welt,
die in den Augen des Himmels als die Gräber der
«Toten in Christo» ganz besonders gekennzeichnet sind.
(1. Thess 4,16.) Mit Bezug auf die Beerdigung Moses
heisst es: «niemand weiss sein Grab bis
auf diesen
Tag.» ( V. 6.) Es ward aller
menschlichen Obhut ent-
zogen und konnte auch nicht zum Gegenstände götzen-
dienerischen Verehrung gemacht werden. Doch es war
Jehova und Michael bekannt und war auch der Teufel
im Sinne haben mochte, er konnte es nicht durch-
führen. Die Stimme eines Erzengels
wird ver-
nommen werden, wenn der Herr selbst vom Himmel
hernieder kommt, um die Toten in Christ aufzuwecken
und die Lebenden, die übrig bleiben zu entrücken.
Dann hat es der Erzengel nicht mehr nötig, mit dem
Teufel zu streiten oder zu rechten, seine Stimme wird
dann, wenn der Tod in Sieg verschlungen ist, im
Frohlocken endgültigen Überwindens erschallen.
Wir werden uns wohl
daran erinnern, dass
Michael einen besonderen Auftrag Israel gegenüber
hatte. Daniel ward gesagt, er sei «der grosse Fürst,
der für die Kinder seines Volkes steht». (Dan.
12.1.)
Gegenwärtig schläft Israel, gleichsam im Staub der
Erde, doch die im Buche Eingetragen werden errettet
werden, sie werden so Ewigem Leben
erwachen. (Dan.
12.2.) Die beiden Male, wo
das Ewige Leben im
Alten Testament erwähnt wird, wird es einerseits mit
lebendig machenden Kraft verbunden, die viele,
die im Stau der Erde schlafen, erwecken
wird (Dan.
12.2). und andererseits mit Brüdern
die einträchtig bei-
einander wohnen. (Ps.133) Das eine zeigt, dass ein
aus dem Tod lebendig gemachtes Volk in dasselbe
eingeht; das andere, dass es in der glücklichen und
heiligen Einheit genossen wird, in der Brüder beiein-
ander wohnen.
Mose, dem wohl erlaubt
wurde, «das ganze Land»
zu sehen, aber nicht, es zu betreten, stellt alle die dar,
die im Glauben gestorben und das Verheissene nicht
empfangen haben, sondern es von ferne sahen und es
begrüssen. (Heb, 11.13.) ehe das Verheissene emp-
fangen wird, wird der größere Teil der Familie des
Glaubens wie Mose durch den Tod gegangen sein. In
der Regierung Gottes ist der Tod, als die Folge der
Sünde da und die Heiligen sterben ebenso wie andere;
doch sie sterben im Glauben an die Auferstehung und
Bestand an alles das, was durch die Auferstehung Christi ge-
sichert ist. Alles was in der
Auferstehung Bestand
haben wird, ist das, was Gott gewirkt hat. Die Worte
des Gebetes Moses in Ps. 90.16 u.17 werden dann
erfüllt werden. … «Lass deinen
Knecht dein Werk er-
scheinen und deine Majestät, ihren Söhnen! Und die
Huld Jehovas, unseres Gottes, sei über uns! und ver-
leihe dem Werk unserer Hände über uns hinaus Be-
stand, ja dem Werk unserer Hände verleihe Bestand!»
Mose, starb
keines natürlichen Todes, denn es heisst:
«sein Auge war nicht schwach geworden und seine Kraft
nicht geschwunden», (V.7.) Er starb «nach dem Worte
Jehovas» (V.5). und nicht durch das Versagen seiner
natürlichen Kraft. Moses Tod war kein Beweis seiner
eigenen leiblichen Schwäche, sondern weil das Natür-
liche, selbst in ungeschwächter Kraft unfähig war, in
das Geistliche einzugehen. Die überschwängliche Grösse
der Kraft, die ihn darauf Erweckung Christie aus den
Toten gewirkt hatte, ist hier zu nötig und derart ist die
Kraft, die «an uns, den Glaubenden wirkt. (Eph.1,
19 u. 20.) «Fleisch und Blut» können
das Reich Gottes
nicht erwerben (1. Kor.15, 50); die Auferstehung oder
das ihr in den verwandelten Leibern Entsprechende, ist
für jedes Reich erforderlich.
All die alttestamentlichen Heiligen sind des Erbes
auf der himmlischen Seite teilhaftig, denn Gott «hat
Ihnen eine Stadt bereitet», da Er «für uns etwas
Besseres vorgesehen hat, auf dass sie nicht ohne uns
vollkommen gemacht würden». (Heb (11, 16 u. 40) Die
Erfüllung der Verheissungen an Abraham, Isaak und
Jakob hängt davon ab, dass etwas anderes von ganz
und gar himmlischer Art zustande kommt
und die alt-
testamentlichen Heiligen werden dadurch in dem Besitz
des verheissenen Erbes kommen, dass sie es mit den
Heiligen, die die heilige Stadt bilden, antreten.
Inzwischen hat «das
ganze Land» samt den Be-
dingungen, unter denen es gelassen werden kann, eine
geistliche Bedeutung die gegenwärtig in Verbindung
damit zu erfassen ist, dass die Verheißung Gottes ihr
Ja und Amen in dem Sohne Gottes, Jesu Christo,
haben, Gott zur Herrlichkeit durch uns.
(2. Kor. 1. 20.)
Und soweit uns die Gnade gegeben ward, haben wir
bei der Betrachtung vom fünften Mose versucht, dieser
Bedeutung etwas nachzugehen.
Ich
zweifel nicht daran, dass Israel, wenn es von
dem Lande tatsächlich Besitz ergreift, eine besondere
Eigenart aus der Erkenntnis empfängt, dass sie Unter-
weisung dieses Buches geistlich von den Heiligen einer
himmlischen Familie erfasst worden ist. Denn Israel
wird das Erbe in dem Lichte und der Verwaltung der
heiligen Stadt antreten, die von ebendiesen Heiligen
gebildet wird. Auf diese Weise wird für
sie das ganze
Buch eine erhabene und geistliche Eigenart erlangen;
es wird im Lichte eines auferstandenen und himm-
lischen Christus und der Verwaltung derer erfasst
werden , die Teil an seiner Schmach und Verwerfung
hatten und dann, als seine Miterben verherrlicht sind.
Ob
der in dem allen enthaltenen Weisheit Gottes
beugt sich das Herz in Anbetung, und das verstärkt
das Verlangen, alles das, wohin Gott sich heute in
seinen Heiligen verherrlicht hatte, in Weisheit zu
erfassen. Wenn die Heiligen der Kirche
das geistlich
verstanden und ihm doch Gottes Gnade entsprochen
haben, so sind sie fähig, dessen Einfluss am Tage der Zu-
kunft bei denen Geltung zu verschaffen, die dann den Platz
des von Gott begünstigten, irdischen Volkes einnehmen.
Vieles jedoch in diesem
Buche hat nicht die Zu-
stände des Tausendjährigen Reiches vor sich, denn da
finden wir Feinde, die grosse Gefahr, abzuweichen und
in Götzendienst zu fallen, sowie die Möglichkeit des
Fluches; in der Tat zeigt alles in diesem Buche, was
von der Wirksamkeit des Bösen spricht, dass es eine
gegenwärtige Anwendung hat, die nach der Auf-
richtung des Reiches nicht mehr in Frage kommt, wo
Ruhe ringsum und «kein Widersacher mehr und kein
schlimmes Begegnis» ist. ( 1. Kg. 5.4.)
Doch was
jetzt von Gott gelernt und für Gott angesichts des
Widerstandes hienieden aufrechterhalten wird, wird in
der ihm eigenen Glückseligkeit fortbestehen, um an
einem Tag, wo das Böse uns nicht mehr zu schaffen
macht, alles zu beherrschen.