|
|
Interlinear
Griechisch Deutsch |
|
|
|
|
Bibelabstrakt
Kurzübersicht über alle 70 Bibelbücher. Pro Kapitel 1-5 Sätze
2. Könige
Hier folgt nun die Übersicht über das 2. Buch der Könige, Kapitel für Kapitel in je 3–5 Sätzen, nach der Elberfelder Bibel 1905, mit Wiedergabe des Namens „Jehova“, wo er im Text erscheint:
Ahasja, der König von Israel, fällt durch ein Gitter und wird krank. Er sendet Boten zu Baal-Sebub, dem Götzen von Ekron – doch Elia fängt sie ab und kündigt Ahasjas Tod an, weil er nicht Jehova befragt hat. Zwei Heere werden von Feuer aus dem Himmel verzehrt, als sie Elia holen wollen. Beim dritten bittet der Hauptmann um Gnade, und Elia geht mit ihm. Ahasja stirbt gemäß dem Wort Jehovas.
Elia wird in einem feurigen Wagen gen Himmel entrückt, nachdem er Elisa seinen Mantel übergeben hat. Elisa empfängt den Geist Elias und teilt den Jordan. Die Prophetensöhne erkennen die Berufung Elisas. Er heilt das Wasser von Jericho und verflucht spottende Knaben – zwei Bären zerreißen 42 von ihnen.
Joram, Josaphat und der König von Edom ziehen gegen Moab. Nach sieben Tagen ohne Wasser ruft Josaphat Elisa. Elisa prophezeit Sieg und Wasser, ohne Regen – ein Wunder Jehovas. Die Moabiter werden geschlagen, doch Mescha opfert seinen Sohn, was dem Feldzug ein Ende setzt.
Elisa vermehrt Öl für eine Witwe, damit sie ihre Schulden begleichen kann. Ein wohlhabendes Ehepaar aus Schunem richtet ihm ein Zimmer ein – später erweckt Elisa ihren toten Sohn zum Leben. Er entgiftet einen Eintopf und vermehrt 20 Gerstenbrote für 100 Männer. Jehova wirkt durch Elisa große Wunder.
Naaman, der syrische Heeroberste, wird auf Elisas Wort hin im Jordan geheilt. Er bekennt: „Siehe, nun weiß ich, dass es keinen Gott auf der ganzen Erde gibt, als nur in Israel.“ Gehasi, Elisas Knecht, lügt und nimmt Geschenke – er wird mit Naamans Aussatz geschlagen.
Elisa lässt ein verlorenes Eisenschwert schwimmen. Als Syrien Israel angreift, offenbart Jehova Elisa alle Pläne. Er bittet, dass Jehova die Augen seines Dieners öffne – und der sieht das Heer Jehovas. Die Syrer werden geblendet, nach Samaria geführt und dort mit Gnade behandelt. Später belagern sie Samaria – Hunger bricht aus.
Elisa kündigt Erleichterung über Nacht an. Vier aussätzige Männer finden das verlassene Lager der Syrer – Jehova hatte das Heer in Panik versetzt. Die Stadt wird gerettet, und das Wort Jehovas erfüllt sich: Der ungläubige Beamte wird totgetreten.
Elisa warnt die Schunamitin vor einer Hungersnot. Gehasi erzählt dem König gerade von ihr, als sie zurückkehrt – ihre Güter werden ihr wiedergegeben. In Damaskus prophezeit Elisa Hasaëls Königsherrschaft. Joram (Juda) regiert gottlos, seine Nachkommen werden später durch Jehu gerichtet.
Jehu wird zum König Israels gesalbt, um das Haus Ahabs auszurotten. Er erschlägt Joram und wirft Isebel aus dem Fenster – Hunde fressen sie, wie Jehova angekündigt hatte. Er zieht weiter, um die Herrschaft zu festigen.
Jehu tötet die siebzig Söhne Ahabs und vernichtet den Baalsdienst in Israel. Jehova lobt seinen Eifer, doch Jehu entfernt nicht die Kälber in Bethel und Dan. Deshalb bleibt Israels Gericht bestehen. Jehu regiert 28 Jahre, aber das Land beginnt zu schrumpfen.
Athalja, die Mutter Ahasjas, usurpiert den Thron und rottet die königliche Linie fast aus. Joas, ein Sohn, wird von Jojada dem Priester verborgen. Nach sieben Jahren wird er zum König gekrönt, Athalja wird getötet. Ein Bund mit Jehova wird erneuert.
Joas regiert gerecht, solange Jojada lebt, doch die Höhen bleiben bestehen. Er lässt den Tempel reparieren und führt ein geordnetes Opferwesen ein. Später besticht er Hasaël mit Tempelschätzen, um eine Belagerung zu verhindern. Am Ende wird er von Dienern ermordet.
Joahas regiert böse, doch Jehova sendet Befreiung wegen des Bundes. Elisa wird krank und stirbt – doch selbst im Tod wirkt ein Wunder: Ein Toter wird durch sein Gebein lebendig. Israel bleibt geschwächt, aber Jehova zeigt Gnade.
Amazja von Juda besiegt Edom, fordert aber Israel heraus und wird geschlagen. Israel plündert Jerusalem. Jerobeam II. wird König über Israel und bringt zeitweiligen äußeren Erfolg. Doch die geistliche Erneuerung bleibt aus.
Viele Könige wechseln in schneller Folge – zumeist tun sie, was böse ist in den Augen Jehovas. Asarja (Usija) regiert lange und mächtig in Juda, doch er wird aussätzig. Israel sinkt weiter in politische Instabilität. Assyrien beginnt, sich als Bedrohung zu zeigen.
Ahas wird König in Juda und folgt den Wegen der Könige von Israel. Er opfert seinem Sohn im Feuer und bringt fremde Altäre nach Jerusalem. Den Altar Jehovas stellt er zur Seite – ein Höhepunkt des Götzendienstes. Er sucht Hilfe bei Assyrien statt bei Jehova.
Hoschea, der letzte König Israels, wird von Assyrien abgesetzt. Samaria fällt, und Israel wird in die Verbannung geführt – das Nordreich endet. Die Gründe werden genannt: Götzendienst, Abkehr von Jehova, Missachtung der Propheten. Assyrien bringt Fremdvölker ins Land, die einen vermischten Gottesdienst betreiben.
Hiskia wird König in Juda und tut, was recht ist vor Jehova. Er zerstört die Höhen und das eherne Schlangenbild. Assyrien greift Juda an, doch Hiskia sucht Hilfe bei Jehova. Der assyrische Bote verspottet Jehova öffentlich.
Hiskia geht ins Haus Jehovas und sendet zu Jesaja. Der Prophet verheißt Rettung – und Jehova greift ein. In der Nacht tötet ein Engel Jehovas 185.000 Assyrer. Sanherib flieht und wird später ermordet.
Hiskia wird krank und betet zu Jehova – er erhält 15 Jahre Lebensverlängerung. Als Zeichen geht die Sonnenuhr zurück. Er zeigt Gesandten aus Babel all seine Schätze – Jesaja kündigt das Gericht über Juda an. Hiskia denkt nur an seine Zeit.
Manasse, Hiskias Sohn, regiert sehr gottlos: er stellt Altäre für Baal auf, treibt Zauberei und vergisst Jehova. Er vergoss viel unschuldiges Blut. Amon, sein Sohn, folgt seinem bösen Beispiel. Beide Könige verstärken den kommenden Zorn Jehovas über Juda.
Josia wird mit acht Jahren König und beginnt mit 16 Jahren, Jehova zu suchen. Er lässt den Tempel reinigen, und das Buch des Gesetzes wird gefunden. Als Josia hört, was geschrieben steht, zerreißt er seine Kleider. Die Prophetin Hulda kündigt Gericht an, doch Josia wird verschont, da sein Herz demütig ist.
Josia lässt das Gesetz vorlesen und erneuert den Bund mit Jehova. Er entfernt alle Götzen, Höhen und Götzenpriester. Das Passah wird wie lange nicht mehr gefeiert. Doch Juda hat sich zu tief verstrickt – das Gericht wird nicht abgewendet. Josia fällt im Kampf gegen Pharao Necho.
Jojakim wird ein Vasall Babylons, empört sich aber, und Jehova sendet Feinde. Jojachin folgt ihm, wird aber bald nach Babel verschleppt. Nebukadnezar setzt Zedekia als König ein. Juda ist schwach, und die Sünde hat überhandgenommen.
Zedekia lehnt sich gegen Babel auf, und Jerusalem wird belagert. Die Stadt wird zerstört, der Tempel verbrannt, und das Volk in die Verbannung geführt. Gedalja wird als Statthalter eingesetzt, aber ermordet. Jojachin wird am Ende des Buches aus dem Gefängnis befreit – ein Hoffnungszeichen der Gnade Jehovas.
Wenn Sie wünschen, fahre ich direkt mit dem 1. Buch der Chronika fort.