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Bibelabstrakt
Kurzübersicht über alle 70 Bibelbücher. Pro Kapitel 1-5 Sätze
2. Samuel
Sehr gern! Hier folgt die Übersicht über das 2. Buch Samuel, Kapitel für Kapitel in je 3–5 Sätzen, nach der Elberfelder Bibel 1905, mit Wiedergabe des Namens „Jehova“, wo er im Text erscheint:
Ein Amalekiter bringt David die Nachricht vom Tod Sauls und Jonathans – mitsamt Sauls Krone. David lässt den Überbringer töten, weil er den Gesalbten Jehovas getötet zu haben vorgibt. Er stimmt ein Klagelied an über Saul und besonders über Jonathan, seinen geliebten Freund. David ehrt die Erinnerung an Saul trotz allem, was dieser ihm angetan hatte.
David befragt Jehova und zieht nach Hebron, wo ihn der Stamm Juda zum König salbt. Abner, Sauls Heeroberster, macht Isboseth, Sauls Sohn, zum König über das übrige Israel. Es kommt zu einem Krieg zwischen dem Haus Sauls und dem Haus Davids. Joab, Davids Heerführer, tötet Abners Bruder Asaël, der ihn verfolgt.
David wird im Haus Juda immer stärker, während das Haus Sauls schwächer wird. Abner streitet mit Isboseth und bietet David an, ganz Israel zu übergeben. David verlangt die Rückgabe seiner Frau Michal. Abner wird später von Joab heimtückisch ermordet, doch David verflucht Joab nicht, sondern beklagt den Tod Abners.
Isboseth wird von zwei seiner eigenen Männer ermordet, die seinen Kopf zu David bringen. Doch David lässt sie hinrichten, weil sie den König, den Jehova eingesetzt hatte, verräterisch getötet haben. So wird auch das Haus Sauls weiter gesäubert, aber nicht durch Davids eigene Hand.
Alle Stämme Israels kommen zu David nach Hebron und salben ihn zum König über ganz Israel. Er erobert Jerusalem und macht sie zu seiner Hauptstadt. David wird mächtiger, und Jehova ist mit ihm. Die Philister greifen an, doch David befragt Jehova und erhält genaue Anweisungen, durch die er sie besiegt.
David bringt die Lade Jehovas nach Jerusalem, doch Ussa wird von Jehova erschlagen, weil er sie anfasst. David fürchtet Jehova und lässt die Lade im Haus Obed-Edoms. Nach drei Monaten holt David die Lade mit großer Freude und Anbetung. Michal, Sauls Tochter, verachtet ihn wegen seines ausgelassenen Tanzes vor Jehova.
David will Jehova ein Haus bauen, doch der Prophet Nathan übermittelt ihm: Nicht David, sondern sein Sohn wird das Haus bauen. Jehova gibt David eine herrliche Verheißung: ein ewiges Königtum und einen ewigen Thron. David betet demütig vor Jehova und erkennt dessen Größe und Gnade an.
David erringt große militärische Erfolge gegen umliegende Völker und weitet sein Reich aus. Jehova gibt ihm den Sieg, wohin er auch geht. David richtet gerecht und recht über das Volk. Er heiligt die Beute für Jehova und festigt das Königtum.
David erweist Gnade an Mephiboseth, dem Sohn Jonathans, wegen seines Bundes mit ihm. Er gibt ihm den gesamten Besitz Sauls zurück und setzt Ziba, den Knecht, über dessen Haushalt. Mephiboseth darf beständig am Tisch des Königs essen – ein Bild der Gnade Jehovas, die nicht auf Leistung beruht.
David sendet Boten mit Beileid zu Hanun, dem König der Ammoniter, doch diese werden beschimpft. Es kommt zum Krieg, wobei Israel gegen die vereinten Kräfte der Ammoniter und Syrer kämpft. Jehova schenkt Joab und Abisai den Sieg. Die Syrer fürchten sich fortan, Israel zu helfen.
David sündigt schwer: Er begehrt Bathseba, die Frau Urias, macht sie schwanger und lässt Uria im Krieg umkommen. Danach nimmt er Bathseba zur Frau. Doch Jehova missfällt dieses Tun, und Er sendet bald seinen Propheten.
Der Prophet Nathan konfrontiert David mit einem Gleichnis und spricht Gericht aus. David bekennt seine Schuld, und Jehova vergibt ihm, aber das Kind stirbt. Später wird Salomo, der Sohn Bathsebas, geboren, den Jehova liebt. David erobert Rabba, doch seine geistliche Autorität hat Schaden genommen.
Amnon, Davids Sohn, begehrt seine Halbschwester Tamar und vergewaltigt sie. Absalom, ihr Bruder, hegt zwei Jahre lang Rache und tötet Amnon. David trauert, doch es kommt zu keiner Zurechtweisung. Absalom flieht und bleibt drei Jahre im Exil.
Joab bringt eine weise Frau dazu, David zur Rückkehr Absaloms zu bewegen. Absalom kommt zurück nach Jerusalem, aber David sieht ihn zwei Jahre lang nicht. Schließlich kommt es zur Versöhnung, doch die Beziehung bleibt angespannt.
Absalom beginnt eine listige Rebellion gegen seinen Vater und gewinnt das Herz des Volkes. David flieht aus Jerusalem, um einen Bürgerkrieg zu vermeiden. Er betet zu Jehova um Weisheit und überlässt alles seiner Entscheidung. Einige Getreue begleiten ihn, andere bleiben in der Stadt als Beobachter.
Ziba verleumdet Mephiboseth, und David glaubt ihm. Simei verflucht David, doch David nimmt es als mögliche Züchtigung von Jehova an. Absalom zieht in Jerusalem ein, und Ahitophel berät ihn, wie David zu vernichten sei.
Ahitophel rät, David sofort anzugreifen, doch Husai, Davids Freund, vereitelt den Plan. Jehova vereitelt Ahitophels klugen Rat, um David zu retten. Ahitophel erhängt sich, als sein Rat abgelehnt wird. David wird über die Gefahr informiert und entkommt.
David kämpft mit seinen Leuten gegen Absaloms Heer im Wald Ephraim. Absalom bleibt mit seinem Haupt im Baum hängen und wird von Joab getötet. Trotz des Sieges trauert David tief um seinen Sohn. Die Freude des Volkes wird von der Trauer des Königs überschattet.
Joab weist David zurecht wegen seiner übermäßigen Trauer. David kehrt nach Jerusalem zurück, und viele kommen ihm entgegen. Schimi bittet um Gnade, und Mephiboseth rechtfertigt sich. Streit entsteht zwischen Juda und den übrigen Stämmen wegen der Rückführung des Königs.
Scheba, ein Benjaminiter, ruft zum Aufstand gegen David. Joab übernimmt wieder das Heer und tötet seinen Rivalen Amasa. In Abel-Beth-Maacha wird Scheba durch das Eingreifen einer weisen Frau getötet. Der Aufstand endet, und David kehrt zur Ordnung zurück.
Eine Hungersnot offenbart eine Schuld wegen Sauls Vergehen gegen die Gibeoniter. Sie fordern die Auslieferung von sieben Nachkommen Sauls, die hingerichtet werden. Rizpa, die Mutter zweier Opfer, wacht lange über ihre toten Söhne. Am Ende wird auch Sauls Gebeine geehrt und beigesetzt.
David singt ein Loblied auf Jehova, der ihn aus allen Nöten errettet hat. Er preist Jehovas Macht, Heiligkeit und Treue. Dieses Lied gleicht Psalm 18 und ist ein starkes Zeugnis von Davids persönlicher Erfahrung mit seinem Gott.
Die letzten Worte Davids bezeugen seine göttliche Berufung und den kommenden gerechten Herrscher. Danach folgt eine Liste seiner Helden – Männer, die in Treue an seiner Seite kämpften. Ihre Taten spiegeln die Größe ihrer Hingabe und den Segen Jehovas.
David zählt das Volk, was als Stolz und Unglaube vor Jehova gewertet wird. Als Strafe bietet Jehova drei Gerichte zur Wahl – David wählt die Pest. Als sie das Volk trifft, erbarmt sich Jehova, als David auf der Tenne Ornans opfert. Dort wird der zukünftige Tempelplatz bestimmt.
Wenn gewünscht, folgt als Nächstes die Übersicht zu 1. Könige.