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Bibelabstrakt
Kurzübersicht über alle 70 Bibelbücher. Pro Kapitel 1-5 Sätze
3. Mose Übersicht
Hier ist die gewünschte Kapitelübersicht zum 3. Buch Mose (Levitikus) – pro Kapitel 3–5 Sätze, auf Basis der Elberfelder Bibel 1905:
(Elberfelder Bibel 1905)
Kapitel 1
Anweisungen zum Brandopfer: Ein freiwilliges Opfer aus dem Rind-, Schaf- oder
Geflügelbestand. Es soll makellos sein und vollständig auf dem Altar verbrannt
werden. Der Opfernde legt seine Hand auf das Haupt des Opfers zur Sühnung.
Kapitel 2
Das Speisopfer besteht aus Feinmehl mit Öl und Weihrauch, aber ohne Sauerteig
und Honig. Ein Teil wird auf dem Altar verbrannt, der Rest gehört den Priestern.
Salz soll bei jedem Opfer nicht fehlen.
Kapitel 3
Das Friedensopfer darf aus Rindern, Schafen oder Ziegen bestehen. Das Fett wird
Gott geopfert – ein „lieblicher Geruch“. Es symbolisiert Gemeinschaft mit Gott;
das Blut darf nicht gegessen werden.
Kapitel 4
Das Sündopfer wird vorgeschrieben bei unbeabsichtigter Schuld, je nach Stellung
des Sünders: Priester, Gemeinde, Fürst oder Einzelner. Das Blut wird in
unterschiedlicher Weise verwendet. Das Ziel ist Sühnung und Wiederherstellung.
Kapitel 5
Weitere Fälle unbeabsichtigter Sünde werden beschrieben. Für diese gibt es
Vorschriften zum Schuldopfer. Je nach Vermögen wird ein Tier, zwei Tauben oder
Feinmehl geopfert.
Kapitel 6
Bestimmungen für das Schuldopfer bei Veruntreuung oder Betrug. Wiedergutmachung
und ein Fünftel Zuschlag sind Pflicht. Anweisungen zur Darbringung des täglichen
Brand- und Speisopfers durch die Priester.
Kapitel 7
Vorschriften für Schuld- und Friedensopfer, deren Verzehr und die Beteiligung
der Priester. Blut und Fett sind Gott vorbehalten. Das Heilige des HERRN darf
nicht verunreinigt werden.
Kapitel 8
Mose weiht Aaron und seine Söhne zum Priesterdienst durch Waschung, Salbung und
Opfer. Das ganze Volk ist Zeuge. Die Priester bleiben sieben Tage im Heiligtum
zur Einsetzung.
Kapitel 9
Aaron beginnt seinen Dienst und bringt die vorgeschriebenen Opfer dar. Die
Herrlichkeit des HERRN erscheint, und Feuer geht von Gott aus und verzehrt das
Opfer. Das Volk fällt nieder und betet an.
Kapitel 10
Nadab und Abihu sterben, weil sie fremdes Feuer vor den HERRN bringen. Aaron
schweigt in seinem Schmerz. Gott betont Heiligkeit im Dienst, auch im Umgang mit
Wein und im Unterscheiden zwischen rein und unrein.
Kapitel 11
Reine und unreine Tiere werden unterschieden: Für Land-, Wasser- und Flugtiere
gelten klare Vorschriften. Wer unreine Tiere berührt, wird unrein. Das Volk soll
sich heiligen, denn Gott ist heilig.
Kapitel 12
Vorschriften zur Reinheit nach der Geburt. Die Frau ist je nach Geschlecht des
Kindes bestimmte Tage unrein. Am Ende bringt sie ein Brand- und Sündopfer dar.
Kapitel 13
Ausführliche Anweisungen zur Beurteilung von Aussatz an Personen, Kleidern und
Geweben. Der Priester stellt Reinheit oder Unreinheit fest. Der Aussätzige muss
abgesondert wohnen.
Kapitel 14
Reinigungsrituale für den Geheilten vom Aussatz: Opfer, Waschungen und
Salbungen. Auch Häuser können vom Aussatz betroffen sein. Reinigung wird durch
das Blut des Opfers erwirkt.
Kapitel 15
Vorschriften über Unreinheit durch Körperflüsse bei Männern und Frauen. Jeder
Kontakt mit solchen Personen oder ihren Gegenständen macht unrein. Reinigung
erfolgt durch Waschung und Opfer.
Kapitel 16
Der große Versöhnungstag (Jom Kippur): Einmal jährlich geht der Hohepriester mit
Blut ins Allerheiligste. Zwei Böcke dienen zur Sühnung – einer wird
geschlachtet, einer in die Wüste geschickt. Der Tag ist ein heiliger Ruhetag zur
vollständigen Sühnung für das Volk.
Kapitel 17
Opfer dürfen nur am Stiftshüttenaltar gebracht werden – Fremdopfer sind
verboten. Blut darf nicht gegessen werden, da es das Leben darstellt und zur
Sühnung dient. Ein heiliger Umgang mit Blut wird eingeschärft.
Kapitel 18
Gottes Volk soll sich nicht nach den Sitten Ägyptens oder Kanaans richten.
Verbot von Inzest, Unzucht, Homosexualität und Kinderopfer. Das Land wird durch
solche Gräuel verunreinigt und speit seine Bewohner aus.
Kapitel 19
Ein Aufruf zur Heiligkeit: Liebe zum Nächsten, Ehrfurcht vor Eltern,
Gerechtigkeit, Ehrlichkeit und Barmherzigkeit. Gottes Gebote werden konkret auf
das Alltagsleben angewendet. „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“
Kapitel 20
Strafen für schwere Sünden: Götzendienst, Wahrsagerei, Ehebruch und Unzucht
werden mit dem Tod oder Ausrottung geahndet. Israel soll sich von den Heiden
unterscheiden. Gott will ein heiliges Volk.
Kapitel 21
Vorschriften für das priesterliche Leben: Sie müssen besonders rein leben,
dürfen keine Leichen berühren und keine Unwürdigen heiraten. Der Hohepriester
ist noch strenger gebunden. Nur makellose Priester dürfen opfern.
Kapitel 22
Weitere Vorschriften zur Reinheit der Priester und zum Umgang mit heiligen
Gaben. Opfergaben müssen fehlerlos sein. Heiligkeit wird im ganzen Umgang mit
Gottes Opfer betont.
Kapitel 23
Die Feste des HERRN: Sabbat, Passah, Fest der ungesäuerten Brote,
Erstlingsgarbe, Pfingsten, Posaunenfest, Versöhnungstag und Laubhüttenfest. Sie
bilden einen heilsgeschichtlichen Jahreszyklus. Jeder Festtag hat eigene
Vorschriften.
Kapitel 24
Die Aufgabe der Leuchter und Schaubrote im Heiligtum wird beschrieben. Ein Fall
von Lästerung Gottes durch einen Halb-Israeliten wird mit dem Tod bestraft.
Grundsatz: Auge um Auge, Leben um Leben.
Kapitel 25
Das Sabbatjahr und das Jubeljahr: alle sieben Jahre Ruhejahr für das Land, alle
fünfzig Jahre Freilassung und Rückgabe des Eigentums. Der Umgang mit armen
Brüdern wird geregelt. Gott ist der wahre Eigentümer des Landes.
Kapitel 26
Segen bei Gehorsam und Fluch bei Ungehorsam. Gottes Treue zum Bund mit den
Vätern wird trotz Gericht betont. Wenn das Volk sich demütigt, verheißt Gott
Wiederherstellung.
Kapitel 27
Bestimmungen über Gelübde, geweihte Personen, Tiere und Felder. Der Wert kann
durch den Priester geschätzt und ausgelöst werden. Alles Geweihte ist dem HERRN
heilig.
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