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Bibelabstrakt
Kurzübersicht über alle 70 Bibelbücher. Pro Kapitel 1-5 Sätze

Amos

Sehr gern, Hanspeter – wir wenden uns nun dem Propheten Amos zu,
dem Hirten von Tekoa, der kraftvoll gegen Ungerechtigkeit, religiöse Heuchelei und nationale Selbstsicherheit auftritt.
Zugleich endet sein Buch mit einer gewaltigen Verheißung der Wiederherstellung unter der Herrschaft des Hauses Davids.

Hier die Kapitelübersicht Amos 1–9,
in 3–5 Sätzen pro Kapitel,
nach der Elberfelder Bibel 1905,
mit Wiedergabe von „Jehova“, wo im Text enthalten.


Amos 1

Amos beginnt mit einer Gerichtsbotschaft an die umliegenden Völker: Damaskus, Gaza, Tyrus, Edom und Ammon. Für drei und für vier Übertretungen wird das Gericht nicht zurückgenommen. Die Ursachen: Grausamkeit, Sklavenhandel, Bruch von Bündnissen, Rachsucht. Jehova zeigt sich als Richter aller Nationen – nicht nur Israels.


Amos 2

Auch Moab, dann Juda und Israel werden gerichtet. Juda verwarf das Gesetz Jehovas. Israel aber verkaufte die Gerechten um Silber und beugte das Recht der Elenden. Sie entweihten den Namen Jehovas durch Hurerei und Götzendienst. Jehova erinnert an seine Wohltaten – doch das Volk hörte nicht.


Amos 3

„Hört dieses Wort, das Jehova gegen euch redet, ihr Kinder Israel!“ – Das Volk, das Jehova erkannt hat, wird zuerst gerichtet. Der Prophet legt das Prinzip fest: Gericht folgt auf erwählte Nähe. Zwei gehen nicht gemeinsam, es sei denn, sie seien übereingekommen – das gilt für Jehova und Israel. Amos bezeugt: der Löwe brüllt, das Unheil ist nahe.


Amos 4

Die reichen Frauen Samarias werden wegen Unterdrückung und Genusssucht verurteilt. Israel hat trotz vieler Züchtigungen – Dürre, Hunger, Seuchen – nicht zu Jehova umgekehrt. Immer wieder: „Aber ihr seid nicht zu mir zurückgekehrt, spricht Jehova.“
Schlussappell: „Bereite dich, deinem Gott zu begegnen, Israel!“


Amos 5

Ein Trauerlied über das gefallene Israel: „Suchet mich, so werdet ihr leben!“ Bethel, Gilgal und Beerseba helfen nicht – nur Umkehr zu Jehova rettet. Gerechtigkeit soll fließen wie ein Strom. Jehova hasst die religiösen Feste ohne Herz. Das Gericht ist unausweichlich, doch der Ruf zur Buße bleibt offen.


Amos 6

Die Sorglosen in Zion und Samaria werden verurteilt – sie leben in Luxus und denken nicht an den Zusammenbruch Josefs. Stolz und Selbstsicherheit führen zum Gericht. Jehova schwört: die Häuser der Reichen werden zerstört. Israel vertraut auf militärische Stärke – doch Jehova wird sie in Gefangenschaft führen.


Amos 7

Amos sieht drei Visionen: Heuschrecken, Feuer und das Senkblei – das Maß ist voll. Jehova verschont zweimal – doch beim dritten Mal kündigt Er Gericht an. Amazja, der Priester von Bethel, verwirft Amos, worauf dieser das persönliche Gericht über Amazjas Haus verkündet. Amos bleibt treu seinem göttlichen Auftrag.


Amos 8

Ein Korb mit reifem Obst – ein Bild: „Das Ende ist gekommen für mein Volk Israel.“ Die Händler begehren nur Profit – sie beugen das Recht und unterdrücken die Armen. Jehova kündigt eine Hungersnot an – nicht nach Brot, sondern nach dem Wort Jehovas. Doch niemand wird es finden. Der Tag der Dunkelheit kommt.


Amos 9

Jehova steht über dem Altar und kündigt das unausweichliche Gericht an – niemand kann entfliehen. Doch am Ende: „An jenem Tag werde ich die Hütte Davids aufrichten, die gefallen ist…“ Israel wird zurückgebracht in sein Land. Der Pflüger wird den Schnitter einholen – Überfluss und Segen im Reich. Jehova spricht: „Ich werde sie nie wieder ausreißen aus ihrem Land.“


Wenn du möchtest, Hanspeter, fahre ich gern gleich weiter mit dem Buch Obadja – dem kürzesten Prophetenbuch, aber mit klarer Botschaft über Edom, Hochmut und das Reich Jehovas.