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Bibelabstrakt
Kurzübersicht über alle 70 Bibelbücher. Pro Kapitel 1-5 Sätze



Nehemia

Hier folgt die Übersicht über das Buch Nehemia, Kapitel für Kapitel in je 3–5 Sätzen, nach der Elberfelder Bibel 1905, mit Wiedergabe des Namens „Jehova“, wo er im Text erscheint:


Nehemia 1

Nehemia, Mundschenk am Hof des persischen Königs, erfährt von der Not Jerusalems: die Mauern liegen in Trümmern. Er fastet, betet und bekennt die Sünden Israels. Er erinnert sich an Jehovas Verheißung, das zerstreute Volk zu sammeln, wenn es sich zu Ihm kehrt. Am Ende bittet er um Gnade vor dem König.


Nehemia 2

Der König Artasasta erlaubt Nehemia, nach Jerusalem zu ziehen, und gibt ihm Briefe zum Schutz. Nehemia kommt heimlich an und besichtigt die zerstörte Stadtmauer. Dann ruft er das Volk zum Aufbau auf, und sie antworten bereitwillig. Die Feinde lachen ihn aus, aber Nehemia bekennt: „Der Gott des Himmels wird es gelingen lassen.“


Nehemia 3

Der Wiederaufbau der Mauer Jerusalems beginnt – geordnet Abschnitt für Abschnitt. Viele verschiedene Gruppen, Familien und Berufsstände arbeiten daran. Priester, Goldschmiede, Händler und Frauen bauen mit. Jeder baut an dem Abschnitt nahe bei seinem Haus.


Nehemia 4

Sanballat und Tobija verspotten den Bau, doch Nehemia betet zu Jehova. Als die Feinde einen Angriff planen, stellt Nehemia Wächter auf. Die Arbeiter tragen mit einer Hand das Werkzeug, mit der anderen die Waffe. Der Bau geht weiter trotz aller Drohungen – durch Glauben und Einsatz.


Nehemia 5

Innerhalb des Volkes gibt es soziale Not: Die Reichen beuten die Armen aus. Nehemia tadelt sie und fordert Gerechtigkeit – die Schuld wird erlassen. Nehemia selbst lebt vorbildlich und nimmt kein Gehalt, sondern dient aus Gottesfurcht. Er betet: „Gedenke meiner zum Guten, mein Gott!“


Nehemia 6

Sanballat und seine Verbündeten versuchen, Nehemia durch List zu Fall zu bringen. Doch er erkennt ihre Absichten und bleibt standhaft: „Ich habe ein großes Werk zu tun und kann nicht hinabkommen.“ Die Feinde fürchten sich, als die Mauer in nur 52 Tagen vollendet ist. Nehemia lehnt auch einen falschen Propheten ab, der ihn in Angst versetzen will.


Nehemia 7

Die Stadtmauer ist vollendet, und Nehemia setzt Tore, Torhüter, Sänger und Leviten ein. Er gibt Befehl zur Wachsamkeit. Eine Liste der Rückkehrer aus Esra 2 wird wiederholt – zur Bestätigung der Zugehörigkeit. Viele bringen freiwillige Gaben für das Haus Jehovas.


Nehemia 8

Esra liest dem Volk das Gesetz Jehovas öffentlich vor. Die Leviten erklären den Sinn, und das Volk weint über seine Sünden. Doch sie werden zur Freude aufgefordert: „Die Freude an Jehova ist eure Stärke.“ Das Laubhüttenfest wird gefeiert – wie seit den Tagen Josuas nicht mehr.


Nehemia 9

Das Volk fastet, bekennt seine Sünden und preist Jehova in einem langen Gebet. Es erinnert an Gottes Treue in der Geschichte Israels – von Abraham über den Auszug bis zur Wüstenzeit und dem verheißenen Land. Die Untreue des Volkes steht der Barmherzigkeit Jehovas gegenüber. Am Ende wird ein Bund erneuert.


Nehemia 10

Die Fürsten, Leviten und das Volk besiegeln den Bund schriftlich. Sie verpflichten sich, das Gesetz zu halten, keine Mischehen einzugehen, den Sabbat zu heiligen und für das Haus Jehovas zu sorgen. Zehnten, Erstlinge und Gaben sollen nicht vernachlässigt werden. „Wir wollen das Haus unseres Gottes nicht verlassen.“


Nehemia 11

Ein Losentscheid bestimmt, dass ein Zehntel des Volkes in Jerusalem wohnen soll. Die übrigen wohnen in den Städten Juda. Die Namen der Bewohner Jerusalems – Priester, Leviten, Torhüter und Sänger – werden aufgelistet. Die Verwaltung wird geordnet.


Nehemia 12

Die Priester und Leviten, die mit Serubabel zurückkamen, werden aufgezählt. Die Einweihung der Mauer erfolgt unter großem Lobpreis: zwei Chöre umziehen die Stadt. Es gibt große Freude, denn Jehova hatte sie fröhlich gemacht. Alles wird nach göttlicher Ordnung eingerichtet.


Nehemia 13

Nehemia kehrt nach Babylon zurück und erfährt bei seiner Rückkehr, dass das Volk wieder abgewichen ist. Er entfernt Tobija aus dem Tempelraum, stellt den Zehntendienst wieder her, heiligt den Sabbat und tadelt Mischehen. Er reinigt das Priestertum und betet: „Gedenke meiner, mein Gott, zum Guten!“ Das Buch endet mit einem Ruf zur Treue gegenüber Jehova.


Wenn Sie möchten, folgt als Nächstes das Buch Esther – das letzte der historischen Bücher des Alten Testaments.