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Bibelabstrakt
Kurzübersicht über alle 70 Bibelbücher. Pro Kapitel 1-5 Sätze



Richter


Perfekt! Dann folgt nun wie gewünscht die Übersicht über das Buch der Richter, kapitelweise in je 3–5 Sätzen, auf Grundlage der Elberfelder Bibel 1905, mit Wiedergabe des Namens „Jehova“, wo er im Text erscheint:


Richter 1

Nach Josuas Tod fragt Israel Jehova, wer zuerst gegen die Kanaaniter kämpfen soll. Juda zieht mit Simeon hinauf und siegen über mehrere Städte, doch nicht alle Feinde werden vertrieben. Kaleb erhält Hebron, und Othniel erobert Debir. Viele Stämme treiben die Kanaaniter nicht völlig aus, sondern lassen sie wohnen und leisten Zwangsarbeit – ein Zeichen unvollständigen Gehorsams gegenüber Jehova.


Richter 2

Ein Engel Jehovas erinnert Israel an den Bund, doch das Volk hat Götzen verehrt. Nach dem Tod Josuas dienten sie Jehova nur solange, wie noch Zeitzeugen lebten. Dann aber folgte Generation um Generation, die das Böse tat. Jehova ließ Feinde über Israel kommen, erweckte aber auch Richter, um sie zu retten – doch das Volk kehrte immer wieder zum Götzendienst zurück.


Richter 3

Jehova lässt einige Völker bestehen, um Israel zu prüfen. Othniel wird als erster Richter berufen, befreit Israel und das Land hat 40 Jahre Ruhe. Nach erneutem Abfall lässt Jehova Eglon, den König von Moab, Israel bedrücken; Ehud tötet ihn listig und errettet das Volk. Auch Schamgar wird erwähnt, der mit einem Rinderstachel 600 Philister erschlug.


Richter 4

Israel wird wegen seiner Sünden in die Hand Jabins, Königs von Kanaan, gegeben. Debora, Prophetin und Richterin, sendet Barak mit einem Heer gegen Sisera, den Heerobersten Jabins. Jehova verwirrt Siseras Heer, und Jaël tötet Sisera durch einen Zeltpflock. Der Sieg kommt durch Jehovas Eingreifen und die Treue mutiger Frauen.


Richter 5

Debora und Barak singen ein Lied des Lobes für Jehovas Befreiung. Es preist die willigen Häupter und das Volk, das sich dem Kampf stellte, während andere Stämme zurückblieben. Der Herrscher von Kanaan wird gedemütigt, und Jaël wird gesegnet wegen ihrer Tat. Das Lied endet mit dem Wunsch: „So mögen alle deine Feinde umkommen, Jehova!“


Richter 6

Israel wird sieben Jahre von Midian unterdrückt, bis sie zu Jehova rufen. Ein Engel erscheint Gideon, der zögerlich, aber gehorsam eine erste Handlung des Glaubens tut und den Altar des Baal zerstört. Gideon erhält Zeichen durch das Fell, um Jehovas Willen zu erkennen. Jehova versichert ihm seinen Beistand trotz seiner Schwachheit.


Richter 7

Jehova reduziert Gideons Heer auf 300 Mann, damit Israel nicht sich selbst die Ehre zuschreibt. Durch eine nächtliche Aktion mit Posaunen und Fackeln wird das Lager der Midianiter in Panik versetzt. Jehova gibt einen großen Sieg, ohne dass Israel in eigener Kraft kämpft. Gideon verfolgt die fliehenden Feinde weiter.


Richter 8

Gideon verfolgt die Könige Sebach und Zalmunna bis zur Vernichtung. Das Volk will ihn zum König machen, doch er lehnt ab und verweist auf Jehova. Leider richtet Gideon später ein Ephod an, das dem Volk zum Götzen wird. Nach seinem Tod kehrt Israel schnell wieder zum Götzendienst zurück und vergißt die Wohltaten Jehovas.


Richter 9

Abimelech, Gideons Sohn mit einer Nebenfrau, reißt mit Gewalt die Herrschaft an sich und lässt seine Brüder töten. Jotham spricht ein Gleichnis vom Dornstrauch, das Abimelechs Unrecht anprangert. Nach drei Jahren sendet Jehova einen bösen Geist zwischen Abimelech und seine Unterstützer. Abimelech wird am Ende von einer Frau durch einen Mühlstein getötet – ein gerechtes Ende.


Richter 10

Tola und Jair richten Israel für eine Zeit, aber das Volk fällt erneut in Götzendienst. Jehova wird zornig und verkauft sie an die Philister und Ammoniter. Als das Volk zu ihm ruft, erinnert Jehova an frühere Errettungen, doch er weist ihre Bitte zunächst ab. Schließlich zeigen sie echte Buße, und Jehova wird ihre Not wieder leid.


Richter 11

Jephtha wird als Führer berufen und ringt mit Ammon. Er macht ein unbedachtes Gelübde und opfert seine Tochter – ein tragisches Geschehen. Jehova schenkt dennoch den Sieg über die Ammoniter. Ephraim hadert mit Jephtha und wird hart zurückgeschlagen.


Richter 12

Die Ephraimiter werden an einem Erkennungswort („Schiboleth“) erkannt und erschlagen. Jephtha richtet sechs Jahre, danach folgen Ibzan, Elon und Abdon, die jeweils kurze Zeiten als Richter dienen. Die Notwendigkeit eines starken Führers wird immer deutlicher, da die Treue zu Jehova fehlt.


Richter 13

Israel tut wiederum Böses, und Jehova gibt sie in die Hand der Philister. Ein Engel kündigt Simsons Geburt an, der als Nasir für Gott geweiht sein soll. Seine Eltern begegnen dem Engel Jehovas, erkennen seine Heiligkeit und bauen ihm einen Altar.


Richter 14

Simson begehrt eine Frau aus Timna, obwohl sie keine Israelitin ist. Auf dem Weg tötet er einen Löwen mit bloßen Händen; später findet er Honig darin. Beim Hochzeitsfest gibt er ein Rätsel auf, das durch Verrat gelöst wird. Im Zorn tötet er dreißig Männer in Askalon – ein Hinweis auf seine Berufung, Israels Feind zu schlagen.


Richter 15

Simson rächt sich an den Philistern, indem er 300 Füchse mit Fackeln in ihre Felder treibt. Nach weiteren Konflikten wird er an die Philister ausgeliefert, doch er zerreißt die Fesseln und tötet 1.000 mit einem Eselskinnbacken. Er ruft zu Jehova, der ihm Wasser spendet und seine Kraft erhält.


Richter 16

Simson liebt Delila, die ihn durch List und Drängen seines Geheimnisses beraubt. Die Philister blenden ihn und machen ihn zum Spott. Doch sein Haar wächst nach, und in seinem Tod bringt er mehr Philister um als im Leben. Jehova erhört sein letztes Gebet – ein Akt göttlicher Barmherzigkeit trotz menschlicher Schwäche.


Richter 17

Micha stiftet ein eigenes Heiligtum mit einem geschnitzten Bild und setzt einen Leviten als Priester ein. Es herrscht religiöse Verwirrung: „Jeder tat, was recht war in seinen Augen.“ Jehova wird genannt, aber nicht in Wahrheit geehrt.


Richter 18

Der Stamm Dan sucht ein Erbteil, findet die Stadt Lais und nimmt sie ein. Dabei rauben sie Michas Götzen und seinen Priester. Sie gründen ihre eigene Anbetung mit dem geschnitzten Bild. Der Götzendienst weitet sich aus – eine Folge der fehlenden Erkenntnis Jehovas.


Richter 19

Ein Levit reist mit seiner Nebenfrau, die in Gibea misshandelt und getötet wird. Er zerteilt ihren Leib und sendet die Teile durch Israel. Das Entsetzen ist groß – ein Zeichen für die sittliche Zerrüttung des Volkes ohne Gottesfurcht.


Richter 20

Ganz Israel sammelt sich gegen Benjamin, dessen Stadt Gibea das Verbrechen begangen hatte. Es kommt zu einem Bürgerkrieg, in dem Benjamin fast vollständig vernichtet wird. Erst nach dem dritten Versuch gibt Jehova den Sieg – ein bitterer Preis für das Böse im Land.


Richter 21

Die übrigen Stämme bereuen fast die Vernichtung Benjamins. Sie schaffen Frauen für die Überlebenden, damit der Stamm nicht ausstirbt. Das Buch endet mit dem Satz: „In jenen Tagen war kein König in Israel; jeder tat, was recht war in seinen Augen.“ – ein Zeugnis geistlicher Anarchie ohne wahre Beziehung zu Jehova.


Wenn Sie wünschen, mache ich sofort mit Ruth weiter.