Home
Forum
Begriffserklärungen Syngrammata
Lehre
auf Youtube
Neben der Schrift
Fakten zur Bibel
Youtube komplett
Übersicht
Bible Hub
Kata Biblon
Center for New Testament Restoration
https://www.bibleserver.com/
greeknewtestament
Kata Biblon
https://greekcntr.org/collation/index.htm
Mt 28.20 Welche Zeit, Q.: C.S.
Kleine Übersicht zum Matthäus Evangelium
Matthäus Evangelium
lieber bruder, hans peter,
welcher zeitabschnitt, welche zeit ist in matth. 28,20 gemeint, als der herr
sagte: und siehe ich bin bei euch alle tage bis zur vollendung des zeitalters?
dankeschön immer wieder und
lieber gruß carmen

Mt 28,20 und lehret sie, alles zu bewahren, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.
lehrt: Apg 2,42; 1. Thes 4,1 bin: Mk 16,20; Joh 14,18; 2. Tim 4,17
Der Missionsauftrag des Herrn im Matthäusevangelium
ist nicht typisch christlich ist.
Dem Herrn geht es in Matthäus 28 um das
Königreich, das mit dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen
Geist in Verbindung steht.
Darin leben wir nach Matthäus 13 auch heute.
In der christlichen Zeit steht darüber hinaus besonders die Identifikation mit
dem Herrn Jesus im Vordergrund.
Diese ist nur über seinen Tod möglich. So haben wir beides im Auge, wenn wir
jemand taufen.
Ich hole etwas weiter aus:
War Thema vom
HBKR in Mai...
I. Matthäus Evangelium ist die Darstellung Jesu Christi als König.
01.Der König hat einen eindrucksvollen Stammbaum Mt
1.1
02.Der Gott Abrahams Isaaks und Jakobs wird vorgestellt 1,2
a) Abraham = aus: Glauben Rö 4 und 1. Mo 15,6
b) Isaak = Durch sein stellvertretendes Opfer 1. Mose 22
c) Jakob den Sünder rettet 1. Mo 32,24 -30
03.Der König als ein Sohn Davids Mt 1,6 =Titel
04.Dem König gebührt Anbetung Mt 2,11
05.Der König erhält Geschenke
a) Gold (Symbol für Gottes Wesen
b) Weihrauch (Symbol für Anbetung Off 5,8 Der König auch als der Priester
Gottes
c) Myrrhe = Symbol auch für Bitterkeit und Leiden = Prophet Gottes
06)Der König gibt die Regierungserklärung ab Mt 5 -7
07) Der König ist der Messias und tut die Zeichen des Messias
a) Heilung eines Aussätzigen Mt 8, 1-4
b) Befreiung eines stummen Besessnen Mt 12,22 + 23
c) Heilung eines Blindgeborenen Mt 21,14
08) Israel lehnt den König ab Mt 12
09) Der König ist der Herr des Sabbats Mt 12,8
10) Der König ist grösser als der Tempel Mt 12,6
11)
mehr
Prophet Mt 12,41
12)
mehr als irdische Könige Mt 12,42
13) Der König weist Zeichenforderungen zurück (Ausser des Zeichens Jonas, ein
Bild der Auferstehung Mt 12,38 - 45
14) Der König hat Israel befreit Mt 12,43-45, (Nachdem Israel dies nicht mehr
annehmen wollte, kommt die Finsternis noch schlimmer zurück.
15) Der König geht aus dem Hause Israels hinaus Mt 13,1 (Symbolische Verwerfung
Israels, Rö 9-11 Rö 11, 25+26
16) Der König setzt sich an das Meer (Völkermeer Off 17,15 Mt 13,1) Symbol
dass das Heil zu den Heiden geht. Eph 2,13 -18
17) Der König setzt sich, es ist vollbracht Joh 19,30
18) Der König redet ab Kp 13 in Gleichnissen Mt 13,3 d.h. der Ohren hat
der Höre...
19) Der König zeigt die Zukunft Mt 24
a) Die Zerstörung des Tempels Mt 24, 1-3 (Titus 70nChr)
b) Wiederkunft Jesu Mt 24,3
c) Ende der Weltzeit
20) Der König bringt den neuen Bund in seinem Blute
21) Der König macht den Weg frei ins Heiligtum in dem gezeigt wird, dass das die
zeremonielle Heiligtum leer und bloss war.
22) Der König lebt Mt 28, 6+7
23) Der König hat Gewalt und Macht 28.18
24) Der König gibt Befehle an seine Untergebenen 28.19
25) Der König ist alle Tage bei Ihnen 28.30
Weiterer Überblick:
I) Einteilung in Predigten Anfang (7.28 Gebot
11,1 Gleichnis 13,53 Wüste 19,1 Ausblick
26,1)
II) Einteilung nach Zeitformen: hina: auf das erfüllt würde; hopoos:
damit erfüllt würde; tote: Da ward erfüllt.
III) Einteilung nach Proklamation
a) 4,12 -7,29 Königtum Proklamation
b) 8,1 - 16,20 König Proklamation
c) 16,21 - 20,34 Verwerfung des Königs
d) 21,1 - 26,35 Verwerfung des Königtums
4) Einteilung den 10 Gleichnissen vom Reich der Himmel
5) Einteilung : von der Zeit an: 4,17 16,21 26,16
6) Einteilung nach Reich der Himmel in 5 Phasen: Ankündigung bei Daniel;
der König ist da ---> Verwerfung ---> 1000jR Ewigkeit
7) Unterscheidung Israel und Nationen 25,32 6.7 15.24
8) Einteilung nach Haushaltwechsel (Interessiert? Mail genügt)
9) Habt ihr nicht gelesen? KP 14 12,3 12,5 19,4 21,42 22,31
10) die 7 Geister Mt 12 Interessiert Mail genügt, aber den
Spruch kennst Du ja schon.
11) Erfüllte Prophetie 11,5
12) Zeichen Mt 12,38 (Die 12 Zeichen für Israel???) Interessiert?
13) Einteilung: Beantwortung von Fragen in 3 Gruppen: 24,3
14) Einteilung erster und letzter Vers
15) Genommen / Gelassen 24.40
16) die 4 Klammern in den Evangelien
Zum Abschluss gibt der Herr
Jesus seinen Jüngern die Versicherung, dass Er bei ihnen sein werde bis zur
Vollendung des Zeitalters.
Damit blickt Er hin auf eine
zukünftige Zeit,
in der Er hier auf der Erde sichtbar regieren wird.
Dieses Wörtchen „alle“
finden wir nicht weniger als viermal im letzten Abschnitt.
Das zeigt, dass die
Wahrheit dieser Verse abgeschwächt oder sogar zerstört würde, wenn wir jetzt
noch von seiner Himmelfahrt läsen! Der Herr beauftragte seine Jünger und sandte
sie auf ihre weltweite Mission aus mit den Worten:
„Siehe, ich bin bei euch alle Tage.“
Dadurch, dass wir danach in diesem Evangelium nichts
Weiteres mehr lesen, wird die Kraft dieser Worte unermesslich gross.
Er verhieß ihnen seine Gegenwart bis zur Vollendung
des Zeitalters.
Das ist der Schlusspunkt. Der Glaube hält fest, dass
Er für immer bei den Seinen auf der Erde ist. Mit seiner Gegenwart und seiner
Hilfe können sie auf ihrem wichtigen aber zum Teil gefährlichen Missionsgang immer rechnen.
Die Himmelfahrt des
Herrn wird in diesem Evangelium nicht erwähnt,
weil der Geist Gottes uns hier Jesus als den
vorstellt, der seinen Platz inmitten seiner Jünger auf dieser Erde einnimmt, die
den Überrest seines Volkes darstellen.
Am Anfang des Evangeliums hatte Er sich seinem Volk
als Emmanuel, „Gott mit uns“ vorgestellt. Nachdem das Volk Ihn verworfen hatte,
ist Er immer noch Emmanuel.
Aber das gilt nur noch für diejenigen, die Ihn
aufgenommen haben, und zwar bis zu der Zeit, wo das Volk insgesamt Ihn erkennen
wird.
In gleicher Weise dürfen
alle, die heute an Ihn glauben, bis zum Ende mit der Erfüllung seiner Verheißung
rechnen.
So bleiben diese Worte eine Ermutigung für uns trotz
des degenerierten Zustands in diesem Königreich.
Natürlich ist der König nicht in leiblicher Gestalt
gegenwärtig. Aber der Glaube wird die Realität seiner weisen, führenden
Autorität so anerkennen, als ob Er auch körperlich anwesend wäre.
Durch die Kraft des Geistes Gottes, der seit Pfingsten
in den Gläubigen wohnt, ist der Herr Jesus tatsächlich immer bei uns. Aber nur
der Glaube realisiert das und nimmt seine Gegenwart wahr und dankbar an.
VOLLENDUNG DES ZEITALTERS
Zum Schluss möchte ich die
Aufmerksamkeit auf den bemerkenswerten Ausdruck „Vollendung des Zeitalters“
lenken. Matthäus verwendet den Begriff „Zeitalter“
(aion) achtmal (Mt 12,32; 13,22 [mit Welt
übersetzt].39.40.49; 21,19 [mit Ewigkeit übersetzt]; 24,3; 28,20).
Fünfmal verbindet er die beiden Bezeichnungen:
Vollendung des Zeitalters (Mt 13,39.40.49; 24,3; 28,20).
Der Ausdruck „Zeitalter“ bezieht sich auf eine besondere,
definierte Periode oder auf eine ununterbrochene Periode undefinierter Dauer.
Sie trägt besondere Charakterzüge.
Es muss uns somit nicht verwundern, dass der Geist Gottes genau mit diesem Wort
das Matthäusevangelium beschließt. Wir haben verschiedentlich gesehen,
dass sich Matthäus mit Epochen (Haushaltungen) beschäftigt. Das genau sind
Zeitalter. Ein bestimmtes hat der Herr hier vor Augen, wenn Er seinen Jüngern
eine letzte, wunderbare Zusicherung gibt.
Es fällt auf, dass wir den Begriff „Zeitalter“ in diesem
Evangelium erst finden, nachdem die Verwerfung des Herrn durch die Führer
Israels ihren Höhepunkt gefunden hat. Sie haben dem Herrn unterstellt,
die Dämonen durch Satan auszutreiben (Mt 12,24). Der Herr Jesus nennt diese
furchtbare Aussage „Lästerung des Geistes“ (Vers 31). Er bestimmt, dass ein
solches Reden gegen den Heiligen Geist
„weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen“ vergeben werden wird (Mt
12,32). „Dieses Zeitalter“ bezieht sich auf die Zeit, als der Herr Jesus damals
auf der Erde war, um das Erlösungswerk zu vollbringen.
Das „zukünftige“ beginnt mit der Entrückung der heute lebenden Gläubigen und hat
seinen Höhepunkt in der Drangsalszeit. Seine Vollendung findet statt, wenn
Christus zum
zweiten Mal sichtbar kommen und sein Königreich auf der Erde in Macht antreten
wird (vgl. Mt 13,40 ff.).
Der Meister gibt seinen
Jüngern nun dieses Versprechen: Bis zu dem Zeitpunkt, an dem Er in Macht alles
Böse richten wird, lässt Er die Seinen nicht allein. Sie müssen furchtbare
Drangsale erleiden.
Aber Er ist bei ihnen. Danach bricht ein ganz neues
Zeitalter an, die wunderbare Epoche seiner öffentlichen Herrschaft. Dann
brauchen seine Jünger diese Zusage nicht mehr, denn ihr Herr wird leibhaftig bei
ihnen sein.
Gerade am Ende dieses genannten Zeitalters, das also auch
für uns noch zukünftig ist, wird das Evangelium allen Nationen gepredigt werden.
Die Zeit bis zur Vollendung des Zeitalters wird in den
Ps 91–100 behandelt. Auch Daniel 11,33 und 12,3 sprechen von dieser
Zeit. Jesaja 65,13 zeigt uns dann die Vollendung, wenn Christus mit Segen für
die Seinen wiedergekommen sein wird.
Weder hier noch in den Kapiteln 13 und 24 spricht das
Zeitalter von der christlichen Zeitepoche. Diese liegt genau zwischen „diesem
Zeitalter“ und dem „zukünftigen“, zwischen
„diesem Zeitalter“ und der „Vollendung des Zeitalters“. „Dieses Zeitalter“ war
eine Periode der Weltgeschichte aus Sicht der Juden, die eigentlich durch die
Gegenwart des Messias hätte beendet werden sollen.
Weil sie ihren König jedoch verwarfen, wird es auch noch eine Zeit der
Vollendung geben. Der Ausdruck „Vollendung des Zeitalters“ setzt voraus, dass
Jerusalem unter Gericht steht, durch Christus aber wiederhergestellt wird.
Dazu muss der Messias wiederkommen, denn Jerusalem kann nur durch Ihn
selbst wiederhergestellt werden. Dafür ist wiederum echte Buße vonseiten der
Bewohner Jerusalems und Israels nötig.
Mit dieser Buße und durch das Kommen des Herrn wird dann das Zeitalter vollendet
werden (vgl. Mt 24,3.30).
So endet das Matthäusevangelium mit dem herrlichen
Ausblick, dass Christus einmal von seinem irdischen Volk angenommen werden wird.
Er wird erscheinen, wenn der gläubige Überrest seines
Volkes Ihn sehnsüchtig erwarten wird. Sie werden ihren König, den sie ans Kreuz
gebracht haben, in Liebe und Gehorsam annehmen. Ein großer Augenblick für den
König,
für unseren Herrn Jesus Christus. „Sie [Maria] wird aber einen Sohn gebären, und
du sollst seinen Namen Jesus nennen; denn er wird sein Volk erretten von ihren
Sünden.“
(Mt 1,21) Das wird seine endgültige Erfüllung finden. „Er freut sich über dich
mit Wonne, er schweigt in seiner Liebe, frohlockt über dich mit Jubel.“ (Zeph
3,17)