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Römer 9.13  Esau gehasst    Calvinismus Blasphemie

Warum hat Gott den Esau gehasst, Rö 9.13?

Hebräisch / Griechisch

Darby (englisch)

Elberfelder 1905

Römer

Röm 9,13 ⸀καθὼς γέγραπται· Τὸν Ἰακὼβ ἠγάπησα, τὸν δὲ Ἠσαῦ ἐμίσησα.<καθὼς Treg NIV RP ] καθάπερ WH>

Röm 9,13 according as it is written<See Mal. 1.2.>, I have loved Jacob, and I have hated Esau.

Röm 9,13 wie geschrieben steht: "Den Jakob habe ich geliebt, aber den Esau habe ich gehaßt."<[Mal 1,2.3]>

gehasst: 1. Mo 29,31; 1. Mo 29,33; Mal 1,2-3

 

Hebräisch / Griechisch

Darby (englisch)

Elberfelder 1905

Psalmen

Ps 137,7 זְכֹר יְהוָה ׀ לִבְנֵי אֱדֹום אֵת יֹום יְרוּשָׁלִָם הָאֹמְרִים עָרוּ ׀ עָרוּ עַד הַיְסֹוד בָּהּ׃

Ps 137,7 Remember, O Jehovah, against the sons of Edom, the day of Jerusalem; who said, Lay [it] bare, Lay [it] bare, down to its foundation!

Ps 137,7 Gedenke, Jehova, den Kindern Edom den Tag Jerusalems, die da sprachen: Entblößet, entblößet sie bis auf ihre Grundfeste<Vergl. [Obadja 1,11]>!

Gedenke: Ne 6,14; Am 8,7

Edoms: Klgl 4,21; Hes 35,13-15; Ob 1,10-11

 


Edom (Esau) ist ein solcher geworden, der Israel  →  endgültig vernichten wollte.
Dies wollte er erreichen, indem der Wohnsitz Gottes Jerusalem abgebrochen wird.

Dies geht auch aus Obadja 1.11 hervor

Elberfelder 1905 Darby (englisch) Hebräisch / Griechisch
Obadja
Ob 1,11 An dem Tage, da du (Edom = Esau) gegenüber standest, an dem Tage, da Fremde sein Vermögen hinwegführten, und Ausländer zu seinen Toren einzogen und über Jerusalem das Los warfen, da warst auch du wie einer von ihnen. Ob 1,11 In the day that thou stoodest on the other side, in the day that strangers carried away captive his substance<Or 'forces.'>, and foreigners entered into his gates, and cast lots upon Jerusalem, even thou wast as one of them. Ob 1,11 בְּיֹום עֲמָדְךָ מִנֶּגֶד בְּיֹום שְׁבֹות זָרִים חֵילֹו וְנָכְרִים בָּאוּ [שַׁעֲרֹו כ] (שְׁעָרָיו ק) וְעַל־יְרוּשָׁלִַם יַדּוּ גֹורָל גַּם־אַתָּה כְּאַחַד מֵהֶם׃

Los: Joe 4,3

warst: Ob 1,10

 
→  Die vertriebenen Israels haben in Babel nicht einfach den Gottesdienst an die geänderten Bedingungen anpasst, sondern waren sich vollkommen darüber im Klaren, dass man in Babel keine Anbetung bringen kann.

Das Singen von Zionsliedern war unmöglich.
Man kann JHWH auf fremder Erde, dort wo er keine Wohnung hat, nicht anbeten.
Anbetung steht immer in Verbindung mit der Wohnung Gottes (Joh 4.20).
 In Jerusalem gab es keine Wohnung Gottes mehr und in Babel hatte es nie eine gegeben.
Warum fordern die Vertriebenen Israels Gott zur Rache an den Kindern Edom auf? Es muss ein entscheidendes Ereignis zwischen

 
5. Mo 23,8 Den Edomiter sollst du nicht verabscheuen, denn er ist dein Bruder. Den Ägypter sollst du nicht verabscheuen, denn du bist ein Fremdling in seinem Lande gewesen.
 

Psalm 137.7 Gedenke, Jehova, den Kindern Edom den Tag Jerusalems, die da sprachen: Entblößet, entblößet sie bis auf ihre Grundfeste!
gegeben haben.

 Auch in 5. Mose 2 finden wir zwei interessante Erwähnungen in Bezug auf Esau:
 
5. Mo 2,5 Laßt euch nicht in Streit mit ihnen ein, denn ich werde euch von ihrem Lande auch nicht den Tritt einer Fußsohle geben; denn das Gebirge Seir habe ich dem Esau als Besitztum gegeben.

 
5. Mo 2,12 Und in Seir wohnten vordem die Horiter; aber die Kinder Esau trieben sie aus und vertilgten sie vor sich und wohnten an ihrer Statt, so wie Israel dem Lande seines Besitztums getan, das Jehova ihnen gegeben hat. –
↓↓
Offensichtlich haben wir am Ende des 5. Buches Mose noch eine völlig andere Position von Esau, als in Psalm 137, bzw. bei Maleachi 1.3,
der kurz nach den Vorkommnissen in Psalm 137 kam.
Es gibt einige aufschlussreiche Bibeltexte in Bezug auf Esau (Edom).

In Jeremia 49.7-22 finden wir eine Weissagung gegen Edom.
Dort erleidet Edom Strafe wegen seiner Vermessenheit.
 Aus diesen Versen wird deutlich, dass Esau wegen seiner eigenen Schuld umkommt.

 Aus:
Klgl 4,20
Klgl 4,21 Sei fröhlich und freue dich, Tochter Edom, Bewohnerin des Landes Uz! Auch an dich wird der Becher kommen; du wirst trunken werden und dich entblößen.
Klgl 4,22 Zu Ende ist deine Schuld, Tochter Zion! Er wird dich nicht mehr wegführen. er wird deine Missetat heimsuchen, Tochter Edom, er wird deine Sünden aufdecken.
 können wir entnehmen,
 dass Edom aktiv an der Vertreibung Judas beteiligt war. Diesen Gedanken bestätigt Hesekiel ganz konkret.

„So spricht der Herr, Jehova: Weil Edom mit Rachsucht gegen das Haus Juda gehandelt, und sie sich sehr verschuldet haben“ (Hes 25.12)
und „Wie du deine Freude hattest an dem Erbteil des Hauses Israel, darum dass es verwüstet war, ebenso werde ich dir tun: eine Wüste sollst du werden, Gebirge Seir und ganz Edom insgesamt!“ (Hes 35.15).

Wir finden im Alten Testament einen Propheten, der sich nur an Esau (Edom) wendet, dass ist Obadja.
Er schildert uns ganz konkret die Ursache des Gerichtes Gottes über Esau. Denn Esau hatte daran mitgewirkt dem Gottesdienst in Jerusalem die Grundlage zu entziehen. Er hatte aktiv daran mitgewirkt, dass Gott keine Ehre mehr gebracht wurde.

Darum hasst Gott Esau! Natürlich hatte Gott der Rebekka gesagt, dass der Ältere dem Jüngeren dienen sollte (Rö 9.12) aber Römer 9 Vers 13 kommt als Quelle erst 1.400 Jahre später.

Die Aussage Gottes an Rebekka ist aber überhaupt kein Beleg dafür, dass Gott Esau verworfen hatte, sondern ganz im Gegenteil!

Der Altere durfte dem Jungeren dienen, denn aus dem Jüngeren würde der Christus, der Heiland der Welt kommen.
Dieser Aspekt wird übrigens in Römer 9 noch einmal ganz ausdrücklich ausgeführt, bevor der Dienstbefehl und der Vers aus Maleachi angeführt werden. Alle müssen dem Jüngeren dienen.

Die Gnade will gerade bewirken, dass dem „Jüngeren“ in Gehorsam gedient wird! Den Hass und damit das gerechte Gericht hat sich Esau gerade zugezogen, weil er keine Gnade wollte, weil er dem Jüngeren nicht gedient hat. Alle, die in diesem Sinn dem „Jüngeren“ den Dienst verweigern, werden sich unweigerlich den Hass und damit das gerechte Gericht zuziehen. Jakob zeigt uns, dass man nur aus Gnaden gerettet und gerechtfertigt werden kann. Aus Gnaden kam er in eine Beziehung zu dem Erstgeborenen unter vielen Brüdern. Esau zeigt uns warum Gericht kommt und das das Gericht gerecht ist. Esau ist ungehorsam. Er verweigert die Inanspruchnahme (= eigene Entscheidung für) der Gnade und dem Jüngeren den Dienst. Er wendet alles daran diesen Gehorsam nicht zu erfüllen.
Er entzieht mit seinem Ungehorsam dem Gottesdienst Israels die Grundlage und freut sich daran. Darum kommt Gericht! !!! UND JETZT LESE MAN DIESEN TEXT →  NOCHMAL UND SETZE AN JEDER STELLE WO ESAU ODER EDOM STEHT DAS WORT CALVINIST EIN !!! →  Ist es nicht so, dass die Calvinisten im „Christentum“ rumwildern und alles unternehmen, dass sich Menschen nicht-bewusst im Gebet an Jesus Christus wenden, indem ihnen gesagt wird, dass sie entweder vorherbestimmt seien zum Heil (<1%) oder eben verloren gehen (>99%) und nichts an Gottes souveräner Auswahl ändern können?
 Ist es nicht so, dass die Calvinisten den Menschen lehren, dass der Mensch so schlecht und so tot ist, dass er keine eigene Entscheidung für Jesus Christus treffen kann und auf die Erneuerung des Geistes zunächst warten muss? Ist es nicht so, dass die Calvinisten durch ihr theologisches Lehrgebäude versuchen Menschen vom Heiland Jesus Christus fern zu halten?
Die Tatsache dass Gott wollte, dass der Altere (Esau = Edom) dem Jungeren (Jakob = Israel, und damit final JESUS) dient, zeigt gerade, dass Gott wollte, dass der Altere (Esau) gerettet wird.

Und die Calvinisten schaffen es die Erklärungen des Alte Testament über Esau komplett zu ignorieren und genau das Gegenteil zu lesen, nämlich, als wenn Gott vor aller Ewigkeit bereits Esau verworfen hätte. Die Calvinisten machen aus dem Gott der Bibel ein Monstergott! Römer 9.14 sagt dass keine Ungerechtigkeit bei Gott ist. Dies geht nur, wenn Gott nicht parteiisch ist und keine vorweltliche Vorabauswahl getroffen hat! Heb 12.16-17 zeigt uns sogar, dass Esau den Segen ererben wollte.
Er fand keinen Raum für Umkehr, obgleich er ihn eifrig mit Tränen suchte.

Dies könnte nach der Entrückung der echten Christen bei den zurückbleibenden Calvinisten auch so ablaufen, wenn sie zu spät erkennen, dass sie von Calvin reingelegt wurden. Esau wollte erben. Erben haben einen Rechtsanspruch. Darum fand er keinen Raum für die Umkehr.
Er hätte Segen bekommen können, aber nur wenn er Gott gehorsam war und dem Jüngeren diente. Wenn wir den Pharao nach den gleichen schriftgemäßen Prinzipien untersuchen, dann ist der Pharao genau wie Esau darauf aus, Gott Anbetung vorzuenthalten. Der Pharao will vorschreiben wie Gott Anbetung gebracht werden soll. Der Pharao hat eigene Ideen.
Der Pharao verhindert, genau wie Esau für eine Zeitlang, das dem „Jüngeren“ gedient wird.
Auch der Pharao war nicht zur Verdammnis bestimmt
. Der Pharao hätte durch Gehorsam unter den Segen des „Jüngeren“ kommen können. Aber er wollte dem „Jüngeren“ (wieder Jakob und damit letztendlich dem HERRN JESUS) nicht dienen. Er wollte ihm nicht gehorchen. Ja, 1Tim 1.4 wird letztendlich wieder groß und bedeutungsvoll. „Denn dies ist gut und angenehm vor unserem Heiland-Gott, welcher will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“
→ Wir können dem „Jüngeren“ (= JESUS!) gar nicht genug dienen.

Durch die Gnade seid ihr gerettet, mittels des Glaubens, Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, auf das niemand sich rühme! Nur wer Ruhm für →  sich selbst will, der verweigert dem „Jüngeren“ den Dienst. Im Gesamtkontext geht es bei der Beschreibung von Israel und Esau um zwei „Typen“ von Menschen. Beide sind für die letztendliche Errettung vorgesehen – aber einer verwirft die Errettung aktiv, indem er den „Jüngeren“ und damit die Spur aus dem Christus kommen wird und damit eben Christus selbst nicht dienen wollte.
Es war eine eigene, freie und bewusste Entscheidung des Menschen, keine grausame Vorherbestimmung Gottes im Himmel. Ebenso ist es bei dem Dilemma der Juden, welche später als Christus kam, größtenteils den Messias ablehnten und ihre eigene Gerechtigkeit vor Gott aufzurichten trachteten. Das wurde den Juden zum Verhängnis.
Wiederum so ergeht es den großen Namens-Christentum, welche wieder große theologische Lehrgebäude bauen und dabei schlicht Gottes Wort in seinem Gesamtkontext und damit Jesus Christus selbst verwerfen. Man kann nur hoffen, dass Menschen in religiösen Systemen und Lehrmeinungen nochmal neu die Bibel lesen und GENAU prüfen was Gottes Wort wirklich sagt und dann mutig sich von den verschiedenen Menschenlehre trennen.
Nach © Martin Schneeberg