Interlinear Griechisch Deutsch
Bibel Lehre Bücher

Bible Hub

Syngrammata

Neben der Schrift

 Fragen und Antworten

Kata Biblon

http://www.qbible.com/hebrew-old-testament/genesis/

https://greekcntr.org/collation/index.htm

Bibeltext Transliteriert

 

Zephanja Kp 2 Walvoord

3. Wie kann das Gericht vermieden werden?

( 2,1 - 3 )

 

Nach dieser Schilderung des schrecklichen Tages, an dem Gottes Zorn sich gegen Juda richten wird, kommt der Prophet zum eigentlichen Anliegen seines Buches. Er will die Menschen durch seine Ankündigung nicht zur Verzweiflung treiben, sondern sie zu Buße und Gehorsam bewegen. Wie Matthew Henry so treffend formulierte, beabsichtigte Zefanja "nicht, daß sie vor Angst von Sinnen kämen, sondern daß sie vor Angst von ihren Sünden ließen" (Commentary on the Whole Bible in One Volume, S. 1168).

 

 

a. Der Aufruf an die Völker: Tut Busse

( Zeph 2,1-2 )

 

Zeph 2,1

 

Zefanja fordert die Menschen auf: " Sammelt euch ", vielleicht zu gemeinsamer, das ganze Volk ergreifender Umkehr und Buße. Die Verstärkung durch die Aufforderung " kommt her " bekräftigt die Dringlichkeit dieses Appells. Die Worte " du Volk, das keine Scham kennt " ("Scham" heißt im Hebräischen niKsAP , von der Wurzel kAsaP , "blaß oder weiß vor Scham sein"; das verwandte Wort keseP bedeutet "Silber", das helle Metall, von dem in Zeph 1,18 die Rede ist) beziehen sich auf Juda, das sich nicht für seine Sünde schämte; die Menschen wurden nicht rot oder blaß vor Verlegenheit. Die Sünde hatte sie verhärtet (vgl. Zeph 1,12 ).

 

Zeph 2,2

 

Dieser Vers unterstreicht nochmals durch seine drei mit " ehe " eingeleiteten Sätze die Dringlichkeit des prophetischen Aufrufs. Wenn das Volk nicht umkehrt, wird es bald zu spät sein. Durch sofortige Buße kann jedoch das drohende Gericht abgewendet werden, wie das Beispiel Ninives zeigt. Die Worte " ehe denn ihr werdet wie Spreu " wirken wie ein Auftakt, um den ersten der drei Sätze zu betonen. Sofortige Buße ist nötig, denn der Tag des Zornes Gottes nähert sich rasch wie ein Wind, der die leichte Spreu vor sich herwirbelt. " Zorn " ist die Übersetzung des hebräischen ?aP (wörtlich: "Nüster", also Zorn, der sich in heftigem Atmen äußert). " Grimmiger Zorn" ( HXrNn ) bedeutet "brennend", von HArCh , "anzünden, entfachen" (vgl. die "Glut meines Grimmes" in Zeph 3,8 ).

 

 

b. Der Aufruf an die Demütigen: Suchet Gott

( 2,3 )

 

Zeph 2,3

 

Der Prophet fordert diejenigen, die den Herrn noch kennen und es durch ihren Gehorsam erweisen, zur Standhaftigkeit auf. Sie sollen nach drei Dingen streben: nach dem HERRN , nach Gerechtigkeit und nach Demut (vgl. Zeph 3,12 ), wobei die beiden letzteren von selbst folgen, wenn sie dem Herrn gehorchen. Wenn die wenigen Gerechten den Herrn suchen, wird er sie vielleicht bergen (wörtlich: "verborgen, versteckt", aus sATar , einem Synonym von QAPan , von dem sich der Name Zefanja herleitet) am Tage des Zorns des HERRN ( ?aP ; vgl. Zeph 2,2 ). Bei der Invasion der Babylonier kamen zwar viele Menschen ums Leben, aber es gab auch Überlebende, von denen manche dann nach Babylon ins Exil verschleppt wurden ( 2Kö 24,14-16 ). Diesen Rest barg oder schützte Gott.

 

 

C. Das Gericht über die Nachbarvölker

( 2,4 - 15 )

 

An die Warnung für Juda schließt sich eine ganz ähnliche Prophezeiung für seine ebenfalls dem Götzendienst huldigenden Nachbarn an. Gott ist der Gott aller Völker, und diejenigen, die Juda zur Sünde verführten, sollen seinem Zorn nicht entkommen. Wenn er schon Juda nicht verschont, wird er mit Sicherheit auch nicht über die Sünden der anderen Völker hinwegsehen. Zefanja richtet seine Strafandrohung zunächst gegen das westlich von Juda gelegene Philisterland (V. 4 - 7 ) und geht dann zu Moab und den Ammonitern im Osten (V. 8 - 11 ), zu Äthiopien im Süden (V. 12 ) und zu Assyrien im Norden über (V. 13 - 15 ).

 

 

1. Über das Philisterland

( 2,4 - 7 )

 

Zeph 2,4

 

Der Prophet sagt die Zerstörung von vier der fünf größten Städte des Philisterlandes voraus - Gaza, Aschkelon, Aschdod und Ekron , in der Reihenfolge ihrer geographischen Lage von Süden nach Norden (vgl. die Karte "Israel und die umliegenden Völker in den Tagen der Propheten" vor Jes). Warum Gat ausgelassen wird, ist nicht ganz klar; die meisten Forscher sind der Ansicht, daß die Stadt sich nicht von ihrer Zerstörung durch Usija erholt hatte ( 2Chr 26,6 ). Möglich ist jedoch auch, daß nur vier Städte genannt werden, um die Symmetrie des Verseszu wahren. ( Am 1,6-8 läßt Gat ebenfalls aus.) Passenderweise klingen die hebräischen Wörter für "Gaza" ( ZazzCh ) und verlassen ( ZXzUBCh ) sehr ähnlich, ebenso die Wörter "Ekron" ( ZeqrNn ) und ausgewurzelt ( tEZAqEr ). Aschdod soll am Mittag zerstört werden, wenn viele Menschen essen oder sich ausruhen und nicht auf einen feindlichen Überfall gefaßt sind.

 

 

Zeph 2,5

 

Wer das hier erwähnte Volk der Kreter ist, ist unklar. Vielleicht bezieht sich die Wendung auf einige Kreter, die nach Osten gewandert waren und sich an den Küstenebenen des Mittelmeers, am Meer , niedergelassen hatten. (Die Kreter werden auch in 1Sam 30,14; 8,18; 20,23; 1Chr 18,17 und Hes 25,16 erwähnt.) "Kaftor" in Jer 47,4 und Am 9,7 ist ein anderer Name für Kreta. Auch der Name Kanaan in demselben Vers nimmt Bezug auf die Küstenebenen. Die Verkündigung des Herrn ist ebenso schrecklich wie eindeutig - er hat die völlige Zerstörung beschlossen! Niemand von den Bewohnern der palästinischen Küstenebenen soll mehr dort wohnen. Dieses Vernichtungswerk nahm seinen Anfang unter Pharao Necho II. von Ägypten (609 - 594), dem Nachfolger von Psamtik I. Er versuchte auf diese Weise, das Land westlich des Euphrat gegen die Babylonier abzusichern ( Jer 47 ).

 

Zeph 2,6-7

 

Zefanja schreibt, daß der Philister Land, das Land am Meer , wo die Kreter wohnen, so entvölkert sein wird, daß dort nur noch Hirtenfelder und Schafhürden zu finden sein sollen. Das Land wird den Übriggebliebenen vom Hause Juda , die Gott verschonen wird (V. 3 ), gehören. Die Menschen, die den Tag des Zorns überleben, werden als Schafhirten das Land ihrer einst so verhaßten Feinde besitzen und davon leben können. Die Erklärung für die gnädige Vorsehung, die dem kleinen Häuflein Überlebender zuteil wird, findet sich im letzten Satz von Vers 7 . Diesen wenigen Gerechten gilt die Liebe und Sorge des HERRN, ihres Gottes , der für sein Volk sorgt und es wiederherstellt. ( Heimsuchen ; vgl. Zeph 3,20 ; ist die Übersetzung von wörtlich: "ihre Gefangenen zurückbringen".) Gottes Bund mit Abraham ist die Garantie dafür, daß Juda dieses Land in Zukunft besitzen wird ( 1Mo 15,18-20 ).

 

 

2. Über Moab und Ammon

( 2,8 - 11 )

 

Zeph 2,8

 

Nach den Philistern im Westen nennt Zefanja nun die beiden Stämme im Osten, Moab und die Ammoniter , die von Lots Töchtern ( 1Mo 19,30-38 ) abstammen und daher Blutsverwandte von Juda sind. Die Sünde dieser Stämme besteht in ihrer verbalen Feindseligkeit ( Schmähen, Lästern und Großtun) gegenüber Gottes erwähltem Volk (vgl. Zeph 2,10 ). Schon immer waren sie Israels Feinde gewesen. Der moabitische König Balak hatte einst Israel durch Bileams Fluch ( 4Mo 22 ) vernichten wollen, eine Absicht, für die Gott ihm Vergeltung angekündigt hatte ( 4Mo 24,17 ). Zur Zeit der Richter versuchten sowohl Moab als auch die Ammoniter wiederholt, Israel zu unterwerfen ( Ri 3,12-14; 10,7-9; 11,4-6 ), doch Saul und David besiegten die Ammoniter ( 1Sam 11,1-11; 10,1-14 ), und Joram und Joschafat schlugen die aufständischen Moabiter ( 2Kö 3 ). Andere alttestamentliche Propheten berichten, daß Moab und die Ammoniter in anmaßender Weise Judas Grenzen verletzten und ihre entfernten jüdischen Verwandten verspotteten (vgl. Jes 16,6; 25,10-11; Jer 48,29-30; Hes 25,1-3.6; Am 1,13 ).

 

 

Zeph 2,9

 

Auf Gottes Anklage (V. 8 ) folgt die Verkündigung der Strafe (V. 9 ), noch verstärkt durch die Wendung: " So wahr ich lebe ". Gott der Allmächtige schwört einen heiligen Eid, daß es den stolzen Unterdrückern ergehen soll wie Sodom und Gomorra , zwei bedeutende Städte, die in den Tagen ihres Ahnherrn Lot zerstört worden waren ( 1Mo 19,23-29 ). Der Vergleich will deutlich machen, daß auch die Völker, um die es hier geht, gänzlich zerstört werden sollen. Ihr Land soll ihnen genommen und so dürr werden, daß nur noch Unkraut (Disteln) darauf wächst und es wie eine Salzgrube sein wird (vgl. Jer 48,9 ). Als ewige Wüste wird es keine Frucht mehr bringen. Ein Großteil der Region von Moab und Ammon, die nahe dem Toten Meer liegt, ist in der Tat Salzwüste, trockenes Land, obwohl die endgültige Erfüllung der Prophezeiungen von 2,8 - 10 nach den Worten in Vers 11 noch in der Zukunft liegt.

Außerdem sollen die Moabiter und Ammoniter von den Juden versklavt werden, und die Judäer ( die Übriggebliebenen meines Volkes ... der Rest ) sollen ihre Gebiete besitzen (vgl. Jes 11,14 ).

 

 

Zeph 2,10-11

 

Zefanja wiederholt nochmals die in Vers 9 angegebenen Gründe für das Gericht. Die Sünde Moabs und der Ammoniter ist ihre Hoffart (vgl. Jes 16,6; Jer 48,29 ), die sie verführte, daß sie gegen das Volk des Herrn Zebaoth geschmäht und großgetan haben (vgl. Zeph 2,8; Hes 25,5-6.8 ). Wieder folgt auf die Anklage das Urteil (vgl. Zeph 2,8 und 9). Der Herr wird sie in seiner Macht richten und alle ihre Götzenbilder zerstören. Danach macht der Prophet eine weitere Aussage, die sich erst in der Zukunft erfüllen wird. Im Tausendjährigen Reich werden alle Inseln der Heiden, ein jeder an seiner Stätte , den wahren Gott (vgl. Mal 1,11 ) anbeten . Die Vertilgung des Götzendienstes wird also den Weg bereiten für den weltweiten Gottesdienst, wenn Christus als König über die Erde herrschen wird.

In diesem Abschnitt ( Zeph 2,8-11 ) entfaltet der Prophet erneut seine Botschaft. In einem dreifachen Argumentationsgang nennt er die Gründe für das Gericht (V. 8.10 ), beschreibt, wie das Gericht ablaufen wird (V. 9 a. 11 a), und spricht schließlich von dem Segen, den Gott Israel am Ende schenken wird (V. 9 b. 11 b).

 

3. Über Äthiopien

( 2,12 )

 

Zeph 2,12

 

Die Kuschiter oder Äthiopier sind Nachkommen von Kusch, einem Sohn Hams ( 1Mo 10,6; 1Chr 1,8 ). Dieses Volk, das in der Region des oberen Nil lebte (im heutigen Süden Ägyptens, im Sudan und im Norden Äthiopiens), war die südlichste den Judäern bekannte Nation. Zefanjas Aussage über sie ist so wenig prägnant, daß man sich unwillkürlich fragt, ob er tatsächlich dieses Volk meint, nicht vielmehr die ständig für Unruhe sorgenden Edomiter. Vielleicht erwähnt er die Kuschiter nur, weil er die am äußersten Rand der damals bekannten Welt liegenden Völker aufzählen wollte. Die kuschitischen Könige herrschten bis zu ihrer Niederlage gegen den assyrischen König Asarhaddon im Jahr 670 v. Chr. über Ägypten. König Asa von Juda schlug einmal ein großes kuschitisches Heer unter Serach, das Juda bedrohte ( 2Chr 14,8-12 ). Das Gericht des Herrn über die Kuschiter besteht darin, daß er sie, wie alle Feinde Israels, in der Schlacht töten wird (erschlagen). Diese Prophezeiung erfüllte sich - zumindest teilweise - im Jahr 586 durch die Babylonier unter Nebukadnezar (vgl. Hes 30,4-5.9 ). Da die Babylonier dabei als Gottes Werkzeuge fungierten, bezeichnet Gott die Angreifer als "mein Schwert".

 

 

4. Über Assyrien

( 2,13 - 15 )

 

Zeph 2,13

 

Das weit im Nordosten von Juda gelegene Assyrien verlegt Zefanja in den Norden , weil die assyrischen Eroberer stets zunächst durch das fruchtbare Land nach Westen zogen und dann nach Süden vorstießen. Zefanja sagt voraus, daß der Herr Assur umbringen und Ninive , die Hauptstadt von Assyrien, die für ihre Uneinnehmbarkeit bekannt war, zur Wüste machen werde. Die Assyrer eroberten im Jahre 722 v. Chr das Nordreich. Sie waren wegen ihrer Grausamkeit gegenüber ihren Kriegsgefangenen sehr gefürchtet. Einer Allianz der Babylonier und Meder gelang es im Jahr 612 v. Chr., Ninive zu zerstören. Der assyrische König Sin-sar-Iskun fiel bei dem Versuch, seine Stadt zu verteidigen. Einige wenige Assyrer überlebten unter ihrem neuen König Assur-Uballit II. den Untergang ihrer Stadt. Trotz eines Bündnisses mit Pharao Necho II. von Ägypten wurde das assyrische Reich jedoch im Jahr 609 v. Chr. endgültig zerschlagen. Zefanjas Vorhersage hatte sich erfüllt. (Eine weitere visionäre Beschreibung des Untergangs von Ninive findet sich in Nah 3 .) Zefanjas prophetische Worte, daß Ninive dürr wie eine Wüste werden solle, bezogen sich auf die vielen Bewässerungskanäle, die die Stadt einst durchzogen und dann zerstört und ausgetrocknet waren! Nicht weniger treffend waren Nahums Schilderungen ( Nah 2,7.9 ).

 

 

Zeph 2,14

 

Nach der Feststellung, daß Assyrien zerstört wird (V. 13 ), schildert Zefanja, wie es nach der völligen Vernichtung des Volkes aussehen wird (V. 14 ). Mit " Tiere des Feldes " und " Herden " sind wahrscheinlich Rudel wilder Tiere gemeint (vgl. V. 15 ), da domestizierte Tiere nur in üppiger Vegetation überleben können. Tiere, sagt der Prophet, werden in der Stadt lagern , und statt der Geräusche einer geschäftigen Stadt werden die Schreie wilder Tiere und Vögel zu hören sein. Es wird unheimlich sein, wenn Eulen die Säulenknäufe bewohnen und Käuzchen im Fenster verlassener Gebäude schreien. (Die genaue Bestimmung der Vogelarten ist schwierig; Luther nennt Rohrdommel, Eule, Käuzchen und Rabe.) Die Schwellen der Häuser werden verlassen sein, nur Schutt wird herumliegen. Das Zederngebälk, das unter den Decken und kunstvoll gestalteten Wänden lag, wird nackt in die Luft starren, weil die Soldaten die Häuser geplündert haben. Es ist ein Bild völliger Menschenleere, Zerstörung und unaufhaltsamen Verfalls, das hier beschrieben wird.

 

 

Zeph 2,15

 

Das Bild von Ninives Untergang wird durch die Feststellung des Propheten vollendet, die scheinbar so sichere Stadt, deren König so stolz war, weil er sie für uneinnehmbar hielt, werde zum Spott werden (vgl. Jes 10,12 ). Ninive war bekannt als die fröhliche Stadt , deren Bevölkerung " sicher wohnte ". Die Stadt war ziemlich groß - zusammen mit den Vorstädten betrug ihr Umfang etwa 90 Kilometer - und hatte mindestens 120 000 Einwohner (vgl. den Kommentar zu Jon 3,3;4,11 ). Zusätzlich zu der großen äußeren Schutzmauer hatte sie eine innere Mauer, die 12 Kilometer lang, 15 Meter dick und 30 Meter hoch war. Zwischen den beiden Mauern lag genügend Ackerland, um die zahlreiche Bevölkerung zu ernähren. Ninives Überzeugung, " Ich bin's, und sonst keine mehr ", war also keine hohle Angeberei! Nahezu 200 Jahre lang war Ninive die mächtigste und stärkste Stadt der damaligen Zeit.

Im Jahr 614 v. Chr. unternahmen die Meder und Babylonier einen Angriff auf die äußere Mauer. Er wurde zunächst zurückgeschlagen, doch das Zusammenspiel verschiedener Umstände - eine Kriegslist der Angreifer, Sorglosigkeit auf seiten der Angegriffenen und eine Naturkatastrophe - entschied die Schlacht zuungunsten Ninives (vgl. Nah 1,10; 2,4-6; 3,11 ). Die große innere Mauer konnte einer unerwarteten Überschwemmung des Tigris in der trockenen Jahreszeit nicht standhalten und war letztlich verantwortlich für die unvorhergesehene Niederlage der Stadt (vgl. Nah 2,7-9; Nah 3,12 ). Die übermütige Prahlerei der Einwohner Ninives wurde von den Feinden zum Schweigen gebracht, und die Menschen, die später die Ruinen der assyrischen Hauptstadt sahen, spotteten über ihren früheren Hochmut (vgl. Nah 3,19 ). Pfeifen und in die Hände klatschen sind Zeichen von Verachtung. Gott stürzte die Stadt auf wunderbare Weise aus ihrer Machtposition und gab sie wilden Tieren preis!