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Geistesgaben Gnadengaben    https://www.youtube.com/watch?v=Dfu_sfF0BZg

Geistesgaben

Fragestellung: von Sasa.H
______________________________

1. Was ist eine Geistesgabe?

2. Welche Geistesgaben gibt es?

3. Welche Dienste/'' Ämter'' gibt es im NT?

4. Sind heute noch alle Geistesgaben und Dienste/'' Ämter'' wirksam?

5. Was sind Sprachenrede, Sprachengebet und Weissagung?

______________________________
Im HERRN JESUS CHRISTUS, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.
——————————————————
Antonino.S

Unterscheidungen der Geister

YT Das Vollkommene
YT Gaben: → 1. Kor 12; Epheser 4; Römer 12.

Abkürzung: GdHdG ► "Gemeinde der Heiligen der Gnadenzeit", ecclesia→ "Versammlung"; "Kirche".

1. Korinther 12.1

Was ist der Unterschied von Gnadengaben zu Geistesgaben?
Gnadengaben gab es,
Geistesgaben nie.


Das Wort "geistlichen " kommt im Grundtext zu 1. Korinther 12.1 gar nicht vor ...

Da haben haben die meisten Übersetzer gar nicht übersetzt sondern abgeschrieben

Richtig muss es heissen:

was aber Geistliches betrifft, Brüder so will ich nicht dass ihr ohne Kenntnis sein.
Die meisten Übersetzter sind nicht nur schlechte Übersetzer, weil sie gar nicht übersetzten,
sonder einfach den Lutherpfusch als Grundlage genommen haben,
nichts verstanden und dann noch statt zu übersetzen falsche Auslegungen reingepfläumelt haben ...

Wenn die Übersetzer den nächsten Vers auch verstanden hätten,
dann hätten sie gemerkt dass es eben nicht um Gaben geht ...

DBY 1 Corinthians 12:1 But concerning spiritual manifestations, brethren, I do not wish you to be ignorant.

KJV 1 Corinthians 12:1 Now concerning spiritual gifts, brethren, I would not have you ignorant.

NAS 1 Corinthians 12:1 Now concerning spiritual gifts, brethren, I do not want you to be unaware.

ELO 1 Corinthians 12:1 Was aber die geistlichen 
Gaben betrifft, Brüder, so will ich nicht, daß ihr unkundig seid.

L45 1 Corinthians 12:1 VON den geistlichen Gaben aber, wil ich euch, lieben Brüder, nicht verhalten.

SCL 1 Corinthians 12:1 Über die Geisteswirkungen aber, ihr Brüder, will ich euch nicht in Unwissenheit lassen.

BYZ 1 Corinthians 12:1 Περὶ δὲ τῶν πνευματικῶν, ἀδελφοί, οὐ θέλω ὑμᾶς ἀγνοεῖν.

BYM 1 Corinthians 12:1 περί@p δέ@c ὁ@dgnp πνευματικός@agnpn ἀδελφός@nvmp οὐ@xo θέλω@vipa1s σύ@rpa-p ἀγνοέω@vnpa

E71 1 Corinthians 12:1 Was aber die geistlichen Offenbarungen betrifft, Brüder, so will ich nicht, daß ihr unkundig seid.

EIN 1 Corinthians 12:1 Auch über die Gaben des Geistes möchte ich euch nicht in Unkenntnis lassen, meine Brüder.
ELB 1 Corinthians 12:1 Was aber die geistlichen Gaben betrifft, Brüder, so will ich nicht, daß ihr ohne Kenntnis seid.
ELO 1 Corinthians 12:1 Was aber die geistlichen Gaben betrifft, Brüder, so will ich nicht, daß ihr unkundig seid.
HRD 1 Corinthians 12:1 Brüder, was die Geistesgaben angeht, so will ich euch darüber nicht in Unkenntnis lassen.
L45 1 Corinthians 12:1 VON den geistlichen Gaben aber, wil ich euch, lieben Brüder, nicht verhalten.
LUO 1 Corinthians 12:1 Von den geistlichen Gaben aber will ich euch, liebe Brüder, nicht verhalten.
MNT 1 Corinthians 12:1 Über die Geistesgaben aber, Brüder: Nicht will ich, daß ihr unwissend seid.
SCH 1 Corinthians 12:1 Über die Geistesgaben aber, meine Brüder, will ich euch nicht in Unwissenheit lassen.
SCL 1 Corinthians 12:1 Über die Geisteswirkungen aber, ihr Brüder, will ich euch nicht in Unwissenheit lassen.
ZUR 1 Corinthians 12:1 Rx Nun zur Frage der Geistesgaben: Darüber will ich euch nicht im Unklaren lassen, liebe Brüder und Schwestern.
NLB 1 Corinthians 12:1 Über die geistlichen Gaben aber will ich euch, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen.
ESS 1 Corinthians 12:1 Was die Geistesgaben angeht, will ich nicht, Brüder! euch unwissend lassen.
JAN 1 Corinthians 12:1 Was aber die Geistlichen betrifft, will ich nicht, Brüder, dass ihr in Unkenntnis seid.
TKW 1 Corinthians 12:1 In Betreff der Begeisteten aber, Brüder, will ich euch nicht ohne Bescheid lassen.
ELB6 1 Corinthians 12:1 Was aber die geistlichen <Gaben> betrifft, Brüder, so will ich nicht, dass ihr ohne Kenntnis seid.
L17 1 Corinthians 12:1 Über die Gaben des Geistes aber will ich euch, Brüder und Schwestern, nicht in Unwissenheit lassen.
L45A 1 Corinthians 12:1 Von den geistlichen Gaben aber will ich euch, liebe Brüder, nicht verhalten.
BEN 1 Corinthians 12:1 Betreffend aber die geistlichen (Gaben, ihr) Brüder, so will ich nicht, daß ihr unberichtet seid.
BRU 1 Corinthians 12:1 Auch über die Geistesgaben möchte ich euch, liebe Brüder, nicht im unklaren lassen.
DAB 1 Corinthians 12:1 (Einstiges Weggeführtsein zu Idolen. Kennzeichen der Stellung zum Geist Gottes) Aber betreffs der Gegeisteten*, e*: Vorgänge, Aussagen, auch Gnadengaben.) Brüder, will ich nicht, daß ihr unwissend seid.
E71 1 Corinthians 12:1 Was aber die geistlichen Offenbarungen betrifft, Brüder, so will ich nicht, daß ihr unkundig seid.
EL3 1 Corinthians 12:1 Was aber die geistlichen Gaben betrifft, Brüder, so will ich nicht, dass ihr unwissend seid.
EL6 1 Corinthians 12:1 Was aber die geistlichen [Gaben] betrifft, Brüder, so will ich nicht, dass ihr ohne Kenntnis seid. { (a) 1Co 10:1}
ESP 1 Corinthians 12:1 Rilate spiritajn donacojn, fratoj, mi ne volas, ke vi estu nesciantaj.
GRE 1 Corinthians 12:1 Über den Geisterverkehr will ich euch, meine Brüder, nicht im Unklaren lassen.
GUN 1 Corinthians 12:1 Brüder und Schwestern! Ich komme nun zu den Fähigkeiten, die der Geist Gottes schenkt, und sage euch, was ihr darüber wissen müsst.
HER 1 Corinthians 12:1 Brüder, was die Geistesgaben angeht, so will ich euch darüber nicht in Unkenntnis lassen.
HFA 1 Corinthians 12:1 Nun möchte ich mit euch, liebe Brüder, noch über die Gaben des Heiligen Geistes sprechen.
HJI 1 Corinthians 12:1 Was aber die Geistlichen betrifft, will ich nicht, Brüder, dass ihr in Unkenntnis seid.
HRO 1 Corinthians 12:1 Brüder, was die Geistesgaben betrifft, so will ich euch nicht in Unkenntnis lassen.
INT 1 Corinthians 12:1 Aber betreffs der geistlichen, Brüder, nicht will ich, ihr nicht wißt.
NWE 1 Corinthians 12:1 Was aber die geistlichen Gaben betrifft, Brüder, so will ich nicht, dass ihr unkundig seid.
VLX 1 Corinthians 12:1 <N1> Und jetzt, ihr Lieben, will ich noch ein wenig über die besonderen Fähigkeiten schreiben, die der Geist von Gott uns schenkt. { <p> Textstand 2006-07-30 21:07:53}
ZUE 1 Corinthians 12:1 WAS aber die Geistbegabten betrifft, <N1> ihr Brüder, will ich euch nicht in Unkenntnis lassen. <Ra> { <p> and. mögliche Üs: "Was aber die Geistesgaben betrifft..." <p>(a) 1Kor 14:1}

Im Herrn Jesus Christus
Hans Peter Wepf
1. Mose 15.6
Elberfelder 1905
1. Korinther
1. Kor 12,1 Was aber die geistlichen Gaben betrifft, Brüder, so will ich nicht, daß ihr unkundig seid. Apg 20,20; Apg 20,27
1. Kor 12,2 Ihr wisset, daß ihr, als ihr von den Nationen waret, zu den stummen Götzenbildern hingeführt wurdet, wie ihr irgend geleitet wurdet. Heiden: 1. Kor 6,11; Eph 2,11-13; 1. Petr 4,3
Götzen: Gal 4,8; Ps 115,4-7
1. Kor 12,3 Deshalb tue ich euch kund, daß niemand, im<d. h. in der Kraft des> Geiste Gottes redend, sagt: Fluch über Jesum! und niemand sagen kann: Herr Jesus! als nur im<d. h. in der Kraft des> Heiligen Geiste. Mt 16,16-17; Joh 15,26; 1. Joh 4,2-3
Geist: 1. Chr 12,18
Herrn: Joh 20,28; Röm 10,9; 2. Kor 4,5
1. Kor 12,4 Es sind aber Verschiedenheiten von Gnadengaben, aber derselbe Geist; Gnadeng.: Röm 12,6; Hebr 2,4
Geist: Eph 4,4
1. Kor 12,5 und es sind Verschiedenheiten von Diensten, und derselbe Herr; Dienste: Eph 4,11
Herr: 1. Kor 1,13; 1. Kor 8,6
1. Kor 12,6 und es sind Verschiedenheiten von Wirkungen, aber derselbe Gott, der alles in allen wirkt. Röm 11,33-36
1. Kor 12,7 Einem jeden aber wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen gegeben. Eph 4,12-13; 1. Petr 4,10
1. Kor 12,8 Denn einem wird durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben, einem anderen aber das Wort der Erkenntnis nach demselben Geiste; Weisheit: 1. Kor 2,6-7; 1. Kor 2,13
Erkenntn.: 1. Kor 1,5; 1. Kor 14,6; Spr 2,6
1. Kor 12,9 einem anderen aber Glauben in<d. h. in der Kraft des> demselben Geiste, einem anderen aber Gnadengaben der Heilungen in<d. h. in der Kraft des> demselben Geiste, Glauben: Mt 17,20
Heilungen: Apg 4,22; Apg 4,30; Apg 19,12
1. Kor 12,10 einem anderen aber Wunderwirkungen, einem anderen aber Prophezeiung<O. Weissagung; so auch später>, einem anderen aber Unterscheidungen der Geister; einem anderen aber Arten von Sprachen<O. Zungen; so auch [V. 28] und [30]>, einem anderen aber Auslegung der Sprachen<O. Zungen; so auch [V. 28] und [30]>. Wunder.: Apg 13,11; Gal 3,5
Weissag.: 1. Kor 14,1; 1. Kor 14,3
untersch.: Hebr 5,14; 1. Joh 4,1
Sprachen: Apg 2,4; Apg 2,11
Auslegung: 1. Kor 14,5; 1. Kor 14,27
1. Kor 12,11 Alles dieses aber wirkt ein und derselbe Geist, einem jeden insbesondere austeilend, wie er will. Eph 4,7; Joh 3,8; Joh 3,27
1. Kor 12,12 Denn gleichwie der Leib einer ist und viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich viele, ein Leib sind: also auch der Christus. Joh 17,21; Eph 4,4

Die verschiedene Gaben in 1. Kor.12

Gnadengaben (Charismen) sind übernatürliche, vom Geist Gottes gewirkte Befähigungen, die dem Aufbau der GdHdG dienen.
Dabei betont das Wort Gottes, daß sie nicht der Bereicherung oder Selbstverwirklichung des Einzelnen dienen: „Jedem wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen gegeben.“ (1. Kor. 12,7).
Das bedeutet, daß Gott die Gnadengaben verteilt, wie Er es für nützlich hält, bzw. so, wie es dem gemeinsamen Nutzen der Gemeinde dienlich ist, jedenfalls nicht nach dem Begehren der Gläubigen selbst.
Außerdem lehrt das Wort, daß Gott selbst durch Seinen Geist souverän, nach Seinem Willen festlegt, wer welche Gnadengaben empfängt: „Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist, indem er jedem eine besondere Gabe zuteilt, wie er will“ (1. Kor. 12,11).

Gnadengaben waren nie zur Eigenauferbauung da.

Wer sich selbst erbaut ist ein nutzloser Egoist.
Wer sich selbst erbaut ist ein nutzloser Egoist. O.W:

1. Die unterschiedlichen Funktionen
1.1 Das Wort Gottes erwähnt eine ganze Anzahl von Gnadengaben.
In 1. Kor. 12,4 unterschiedliche Arten


In 1. Kor. 12,4-10+28 und Röm. 12,6-8 sind unterschiedliche Aufzählungen von Gnadengaben gegeben.

Begriffe:
Offenbarungsgaben,
Zeichengaben
Dienstgaben kommen in der Bibel nicht direkt vor, sie leiten sich im Zusammenhang aus der Aufgabe und Funktion der einzelnen Geistesgaben ab. Die Begriffe sind lediglich eine Hilfe für ein besseres Verständnis.

1.3
Offenbarungsgaben 5.2 Offenbarungsgaben Hiermit sind übernatürliche Befähigungen gemeint, Offenbarungen von Gott an die Gemeinde weiterzugeben aas das NT Wort Gottes (die christliche Lehre) noch nicht geschrieben war.

Unter „
Offenbarung“ in dem hier gebrauchten Zusammenhang versteht die Schrift eine göttliche Mitteilung vorher nicht bekannter Wahrheiten über Gott selbst und Seinen Heilsplan:
(Röm. 16,25;
1. Kor. 14,6.26.30;
2. Kor. 4,2; 12,1.7;
Gal. 1,12; 2,2;
Eph. 3,3).

Mit dem Abschluß der Offenbarung des Johannes gibt es keine neuen Offenbarungen mehr (Offb. 22,18-21),
deshalb sind die Offenbarungsgaben
 ausschließlich für die apostolische Zeit gegeben,
in der die Offenbarungen Gottes noch nicht abgeschlossen waren, um die GdHdG darüber nicht in Unkenntnis zu lassen.

Da es in der apostolischen Zeit noch kein Neues Testament gab, waren die Gläubigen in den Versammlungen auf direkte Inspirationen von Gott durch die Offenbarungsgaben angewiesen.
Sie waren aber nur Stückwerk, d. h. Teil eines Ganzen (1. Kor.13)

Gaben: → 1. Kor 12; Epheser 4; Römer 12.

Offenbarungsgaben
sind ausschließlich in 1. Kor. 12 erwähnt: Prophetie (Weissagung) im Sinne von Voraussagen noch nicht bekannter Wahrheiten.
Unterscheidung der Geister als übernatürliche Erkenntnis über die Quelle einer prophetischen Offenbarung.
Erkenntnis als übernatürliche Gabe direkt offenbarter Erkenntnisse aus dem Heilsplan Gottes, die noch nicht bekannt waren.
Weisheit im Sinne von noch unbekannten Erkenntnissen über Gott.

Zeichengaben
Darunter wird die geistgewirkte Fähigkeit verstanden, Wunder zu vollbringen, die zeichenhaft die Botschaft des Evangeliums bekräftigen.
Diese Gaben waren in der apostolischen Zeit in der GdHdG wirksam und sind ebenfalls ausschließlich im 1. Korintherbrief erwähnt.
Es ist bemerkenswert, dass in Eph. 4 steht, daß die Gaben dazu dienen, daß die Heiligen zugerüstet und die Gemeinde zum vollen Wuchs gebracht werde.
Das steht in 1. Kor. 12 nicht.

Die Gaben dienten einzig der Grundlegung der GdHdG

(Eph. 2,20 ),
die bleibenden Gaben aber dienen der fortwährenden Zurüstung der Gemeinde, bis sie einst vollendet sein wird.
Sprachenreden (Zungenreden) Mk. 16,17; 1. Kor. 14,22 Wunderkräfte sind, nach Hebr. 2,4 und den ganzen Erwähnungen in der Apostelgeschichte sowie den Briefen, eine Zeichengabe.
Heilungen sind vom Gesamtzeugnis der Schrift her ebenfalls zu den Zeichengaben zu zählen (Mk. 16,17).

Die Beispiele in der Apostelgeschichte zeigen durchgängig wunderbare Heilungen bei Ungläubigen als Zeichen zur Bestätigung der apostolischen Botschaft, während für die Gläubigen aus Israel in Jak. 5,14- 16 ein anderer Weg gewiesen wird.

Glauben als Gabe zur Wirkung von Wundern
1. Kor. 13,2;
Darunter werden geistliche Befähigungen verstanden, die im Gegensatz zu den Zeichengaben unmittelbar zur inneren Auferbauung der Gläubigen dienen und in der Gemeinde wirksam werden.
Im Unterschied zu den Offenbarungsgaben geben sie keine Neuoffenbarung Gottes weiter, sondern richten sich am geoffenbarten Wort der Schrift aus.
Sie stellen genauso göttliche Wirkungen des Geistes und der Kraft dar wie die Offenbarungs- und Zeichengaben,
wenn sie auch nicht so stark ins Auge fallen.
Diese Gaben sind fast ausschließlich in Röm. 12,6-8 aufgezählt.

Prophetisches Reden
im Sinne von Erkenntnissen über bekannte Prophetien aus dem Wort Gottes.
Da es mit Abschluss der Offenbarung keine neuen Offenbarungen mehr gibt, ist hier nicht die gleiche Gabe wie in 1. Kor. 12,10 gemeint.
Dienen ist die Befähigung, in der Zusammenkunft anfallende Dienste in Liebe und Freude auszuüben (1. Petr. 4,10).
Lehren meint die Unterweisung der Heiligen im Wort Gottes.
Ermahnen meint eine besondere geistliche Befähigung, in Liebe, Missstände anzusprechen.
Mitteilen (Mildtätigkeit üben) ist freudiges Geben in Liebe, Dankbarkeit, Weisheit und Lauterkeit.
Vorstehen ist die Befähigung, die Heiligen in rechter, geistlicher Weise zu führen, anzuleiten und geistliche Verantwortung in der Gemeinde zu tragen

Barmherzigkeit (Gabe des Erbarmens) ist, Lasten anderer mitzutragen, sowohl geistlicher wie auch materieller Art.

Das Aufhören der direktinspirierten
Gaben nach nach 1. Kor. 13,8-13
Wir müssen uns einmal versuchen vorzustellen, was wäre, wenn es heute kein Neues Testament geben würde.
Wir hätten "nur" den Tanach und vielleicht nur vage Überlieferungen der Lehren Jesu und der Apostel.
Was würden wir in unseren Zusammenkünften hören?

Wir wüssten gar nicht, wie das Leben eines Gläubigen aussieht, wir könnten das Alte Testament nicht verstehen, die Zusammenhänge und Hinweise auf Jesus, Fragen die das Gesetz betreffen, könnten wir nicht beantworten,
denn das Alte Testament kann man nur durch das Licht des Neuen Testamentes verstehen. Eine Gemeinde könnte nicht existieren, weil sie keine Lehre hätte, keine Ausrichtung, Zurüstung und Korrektur
Die Gläubigen in den Gemeinden waren auf direkte Inspirationen von Gott durch bestimmte Gaben angewiesen,
um Lehre,
Zurüstung und Korrektur zu erfahren.

Diese direkt inspirierten Offenbarungen Gottes waren, im Vergleich zur Vollständigen Offenbarung des Wortes Gottes, der Bibel,
 nur Stückwerk
und unvollständig.

In 1. Kor. 13,8-13 wird das Aufhören der direktinspirierten Gaben noch einmal bestätigt und begründet.
Diese Gaben sind Stückwerk, Teil eines Ganzen und sie werden weggetan, wenn dieses Ganze, das Vollkommene, da ist.

Vor dem Vollkommenen:
- erkennen wir stückweise (V. 9),
- weissagen wir stückweise (V. 9),
- sind wir Unmündige (V. 11),
- sehen wir durch eine Spiegel wie im Rätsel (V. 12).

Mit dem Vollkommenen: - wird das Stückwerk weggetan (V. 10),
- sind wir mündig (V. 11),
- sehen wir von Angesicht zu Angesicht (V. 12),
- erkennen wir, wie wir erkannt sind (V. 12),
- bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe (V. 13).

Das Vollkommene löst das Stückwerk ab. Wenn das Vollkommene da ist, ist das
Stückwerk nicht mehr da. Dies bedeutet, solange die Gaben der Weissagung und Erkenntnis da sind, ist das Vollkommene noch nicht da, und wenn das Vollkommene da ist, sind die Gaben der Weissagung und der „Erkenntnis“ nicht mehr da.

Die Gaben der Weissagung und der Erkenntnis sind gleicher Art wie das Vollkommene. Sie sind ein Teil des Vollkommenen. Damit ist das „Vollkommene“ das „Stückwerk“, nur in vollständiger (vollkommenerer) Ausführung.
Das „Vollkommene“ muß also eine "Form der Offenbarung von Gott" sein.

Die Offenbarungsgaben sind das Stückwerk, die gegeben wurden, um die Gemeinde nicht in Unkenntnis über den Heilsplan Gottes zu lassen, der durch fehlende Teile des Neuen Testaments noch nicht völlig bekannt war.
Stückwerk ist nicht etwas Schlechtes, sondern etwas Gutes, das noch unvollständig ist. Die mündlichen Weissagungen der Propheten waren gut, aber unvollständig; kein Prophet hatte eine Gesamtschau der gesamten
neutestamentlichen Offenbarung Gottes, des gesamten Heilsplanes Gottes. Wenn dagegen die vollkommene Offenbarung in den inspirierten heiligen Schriften gekommen ist, dann erkennt die Gemeinde den Ratschluß
Gottes klar und vollständig, so, wie man einen Menschen klar und vollständig sieht, wenn man ihm von Angesicht zu Angesicht gegenübersteht. Wenn die Gemeinde die ganze Offenbarung Gottes im Schriftwort empfangen hat,
dann ist sie in der Lage, Gottes Heilsweg vollständig und klar zu erkennen.

Gott redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, nicht in Rätseln (4. Mo. 12,6- 8).
Der Ausdruck „
von Angesicht zu Angesicht“ hier als bildhafte Charakterisierung für eine direkte Wortoffenbarung, kein Mensch konnte das Angesicht Gottes sehen (2. Mo. 33,20) und gesehen hat (Joh. 1,18).
Und das ist auch der Sinn von 1. Kor. 13,12: hier ist „
von Angesicht zu Angesicht“ als direkte Wortoffenbarung,
als das inspirierte Wort Gottes, die Bibel zu verstehen.

Das Vollkommene
Gaben: → 1. Kor 12; Epheser 4; Römer 12.

"Das Vollkommene"
kann nicht die Entrückung der Gemeinde und die Wiederkunft Jesu Christi sein
:
1. Die Entrückung der Gemeinde wird eine neue Zeit der mündlichen Prophetie (während der Trübsal, vor der Wiederkunft Christi) einleiten
► (Joel 3,1-5; Offb. 11,33-13).
2. 'to teleion' ist sächlich und bedeutet 'das vollkommene Ding'.
Im NT sind die Worte für die Wiederkunft Jesu Christi weiblich.
't
o teleion' kann nicht Christus bei Seiner Wiederkunft sein (der Vollkommene), da das Wort sächlich ist.

3. Wenn 'to teleion' die Wiederkunft Jesu, oder Jesus bei Seiner Wiederkunft oder die Entrückung der Gemeinde wäre, was wäre dann das 'ek merous' von Vers 9? Da die beiden miteinander verglichen werden, müssen sie ja gleicher Art sein.

4. Das Wort 'teleios' wird in NT nirgends für Beschreibung der Entrückung der Gemeinde oder die Wiederkunft Jesu Christi verwendet.

5. Die Gemeinde wäre bis zur Wiederkunft des Herrn auf Teilerkenntnisse und ein Sehen in Rätseln angewiesen (V. 12). Eine solche Deutung wäre eine Relativierung der vollkommenen Offenbarung der Heiligen Schrift.

6. Die GdHdG wäre bis zur Wiederkunft des Herrn im Stadium der Unmündigkeit (V. 11) und somit „umhergetrieben von jedem Wind der Lehre“ (Eph. 4,14). Es wäre verkehrt zu meinen,
dies sei von Gott so vorgesehen oder gar nicht anders möglich (Hebr. 5,12-14; 1. Kor. 2,6; 1. Kor. 14,20; Phil. 3,15; Kol. 1,28; Kol. 4,12).

7. Wenn die Offenbarungsgaben der Prophetie und der Erkenntnis bis zur Entrückung der GdHdG wirksam bleiben würden,
dann fänden bis heute laufend Neuoffenbarungen Gottes statt; die GdHdG müsste ständig nach neuen, geoffenbarten Worten Gottes Ausschau halten und sie der Heiligen Schrift hinzufügen bzw. in der selben Verbindlichkeit annehmen wie die Schriftoffenbarung.
Die alleinige Autorität der Heiligen Schrift wäre dadurch in Frage gestellt.

8. Laut 1. Kor. 13,13 bleiben nach dem Eintreten des Vollkommenen noch Glaube, Hoffnung und Liebe.
Nach dem Kommen des Herrn Jesus wird aber Glauben durch Schauen abgelöst (2. Kor. 5,6-8; Hebr. 11,1)
und die Hoffnung wird auch nicht mehr nötig sein (Kol. 1,5.27; 1. Thess. 1,3).
Das bedeutet, dass es eine Zeitspanne geben muss zwischen dem Hinwegnehmen der Gnadengaben und dem Vollkommenen,
in der Glaube, Liebe und Hoffnung bleiben.

YT
 Das Vollkommene
YT Gaben: → 1. Kor 12; Epheser 4; Römer 12.
Im Herrn Jesus Christus
Hans Peter Wepf
1. Mose 15.6
Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.




AW: Zusammenkommen als Versammlung

Im Neuen Testament finden wir tatsächlich viele Details darüber, wie sich die ersten Christen getroffen haben.
So wissen wir beispielsweise, dass sie in Häusern zusammengekommen sind, um ihre Versammlungen abzuhalten

(Apg 20,20: wie ich nichts zurückgehalten habe von dem, was nützlich ist, daß ich es euch nicht verkündigt und euch gelehrt hätte, öffentlich und in den Häusern,
--
Röm 16,3: Grüßet Priska und Aquila, meine Mitarbeiter in Christo Jesu,
Röm 16,4: (welche für mein Leben ihren eigenen Hals preisgegeben haben, denen nicht allein ich danke, sondern auch alle Versammlungen der Nationen)
Röm 16,5: und die Versammlung in ihrem Hause. Grüßet Epänetus, meinen Geliebten, welcher der Erstling Asiens ist für Christum.
--
1. Kor 16,19: Es grüßen euch die Versammlungen Asiens. Es grüßen euch vielmal im Herrn Aquila und Priscilla, samt der Versammlung in ihrem Hause.
--

Das Brotbrechen, (nicht das "Abendmahl das feiern Christen nie)
nahmen sie als ganzes Mahl ein

(1. Kor 11,11: Dennoch ist weder das Weib ohne den Mann, noch der Mann ohne das Weib im Herrn.1. Kor 11,12: Denn gleichwie das Weib vom Manne ist, also ist auch der Mann durch das Weib; alles aber von Gott.
1. Kor 11,13: Urteilet bei euch selbst: Ist es anständig, daß ein Weib unbedeckt zu Gott bete?
1. Kor 11,14: Oder lehrt euch nicht auch selbst die Natur, daß, wenn ein Mann langes Haar hat, es eine Unehre für ihn ist?
1. Kor 11,15: wenn aber ein Weib langes Haar hat, es eine Ehre für sie ist? weil das Haar ihr anstatt eines Schleiers gegeben ist.
1. Kor 11,16: Wenn es aber jemand gut dünkt, streitsüchtig zu sein, so haben wir solche Gewohnheit nicht, noch die Versammlungen Gottes.
1. Kor 11,17: Indem ich aber dieses vorschreibe, lobe ich nicht, daß ihr nicht zum Besseren, sondern zum Schlechteren zusammenkommet.
1. Kor 11,18: Denn fürs erste, wenn ihr als Versammlung zusammenkommet, höre ich, es seien Spaltungen unter euch, und zum Teil glaube ich es.
1. Kor 11,19: Denn es müssen auch Parteiungen unter euch sein, auf daß die Bewährten unter euch offenbar werden.
1. Kor 11,20: Wenn ihr nun an einem Orte zusammenkommet, so ist das nicht des Herrn Mahl essen.
1. Kor 11,21: Denn ein jeder nimmt beim Essen sein eigenes Mahl vorweg, und der eine ist hungrig, der andere ist trunken.
1. Kor 11,22: Habt ihr denn nicht Häuser, um zu essen und zu trinken? oder verachtet ihr die Versammlung Gottes und beschämet die, welche nichts haben? Was soll ich euch sagen? soll ich euch loben? In diesem lobe ich nicht.
1. Kor 11,23: Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, daß der Herr Jesus in der Nacht, in welcher er überliefert wurde, Brot nahm,
1. Kor 11,24: und als er gedankt hatte, es brach und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch ist; dies tut zu meinem Gedächtnis.
1. Kor 11,25: Desgleichen auch den Kelch nach dem Mahle und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blute; dies tut, so oft ihr trinket, zu meinem Gedächtnis.
1. Kor 11,26: Denn so oft ihr dieses Brot esset und den Kelch trinket, verkündiget ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.
1. Kor 11,27: Wer also irgend das Brot ißt oder den Kelch des Herrn trinkt unwürdiglich, wird des Leibes und Blutes des Herrn schuldig sein.
1. Kor 11,28: Ein jeder aber prüfe sich selbst, und also esse er von dem Brote und trinke von dem Kelche.
1. Kor 11,29: Denn wer unwürdiglich ißt und trinkt, ißt und trinkt sich selbst Gericht, indem er den Leib nicht unterscheidet.
1. Kor 11,30: Deshalb sind viele unter euch schwach und krank, und ein gut Teil sind entschlafen.
1. Kor 11,31: Aber wenn wir uns selbst beurteilten, so würden wir nicht gerichtet.
1. Kor 11,32: Wenn wir aber gerichtet werden, so werden wir vom Herrn gezüchtigt, auf daß wir nicht mit der Welt verurteilt werden.
1. Kor 11,33: Daher, meine Brüder, wenn ihr zusammenkommet, um zu essen, so wartet aufeinander.
1. Kor 11,34: Wenn jemand hungert, der esse daheim, auf daß ihr nicht zum Gericht zusammenkommet. Das übrige aber will ich anordnen, sobald ich komme.

Ihre Gottesdienste waren offen und alle nahmen aktiv teil
--
1. Kor 14,26: Was ist es nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommet, so hat ein jeder von euch einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Sprache, hat eine Offenbarung, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung.--
Hebr 10,24: und laßt uns aufeinander achthaben zur Anreizung zur Liebe und zu guten Werken,
Hebr 10,25: indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei etlichen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, je mehr ihr den Tag herannahen sehet.


Geistesgaben wurden bis das Wort Gottes geschrieben war, von jedem Mann praktiziert
(vgl. 1 Kor 12-14).
Sie betrachteten sich wirklich als Familie und handelten entsprechend
---
Gal 6,10: Also nun, wie wir Gelegenheit haben, laßt uns das Gute wirken gegen alle, am meisten aber gegen die Hausgenossen des Glaubens.
--
1. Tim 5,1: Einen älteren Mann fahre nicht hart an, sondern ermahne ihn als einen Vater, jüngere als Brüder;
1. Tim 5,2: ältere Frauen als Mütter, jüngere als Schwestern, in aller Keuschheit.
--
Röm 12,5: also sind wir, die Vielen, ein Leib in Christo, einzeln aber Glieder voneinander.
--
Eph 4,15: sondern die Wahrheit festhaltend in Liebe, laßt uns in allem heranwachsen zu ihm hin, der das Haupt ist, der Christus,
--

Röm 12,13: an den Bedürfnissen der Heiligen nehmet teil; nach Gastfreundschaft trachtet.
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1. Kor 12,25: auf daß keine Spaltung in dem Leibe sei, sondern die Glieder dieselbe Sorge füreinander haben möchten.
1. Kor 12,26: Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit; oder wenn ein Glied verherrlicht wird, so freuen sich alle Glieder mit.
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2. Kor 8,12: Denn wenn die Geneigtheit vorliegt, so ist einer annehmlich nach dem er hat, und nicht nach dem er nicht hat.
2. Kor 8,13: Denn nicht auf daß andere Erleichterung haben, ihr aber Bedrängnis, sondern nach der Gleichheit:
2. Kor 8,14: in der jetzigen Zeit diene euer Überfluß für den Mangel jener, auf daß auch jener Überfluß für euren Mangel diene, damit Gleichheit werde; wie geschrieben steht:
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Im Herrn Jesus Christus
Hans Peter Wepf
1. Mose 15.6