1. Mose 15.6
AW: Zusammenkommen als
Versammlung
Im Neuen Testament finden wir tatsächlich viele Details
darüber, wie sich die ersten Christen getroffen haben.
So wissen wir beispielsweise, dass sie in Häusern
zusammengekommen sind, um ihre Versammlungen abzuhalten
(Apg 20,20: wie
ich nichts zurückgehalten habe von dem, was nützlich ist,
daß ich es euch nicht verkündigt und euch gelehrt hätte,
öffentlich und in den Häusern,
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Röm 16,3: Grüßet Priska
und Aquila, meine Mitarbeiter in Christo Jesu,
Röm 16,4: (welche für mein Leben ihren eigenen Hals
preisgegeben haben, denen nicht allein ich danke, sondern
auch alle Versammlungen der Nationen)
Röm 16,5: und die Versammlung in ihrem Hause. Grüßet
Epänetus, meinen Geliebten, welcher der Erstling Asiens ist
für Christum.
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1. Kor 16,19: Es grüßen euch die Versammlungen Asiens. Es
grüßen euch vielmal im Herrn Aquila und Priscilla, samt der
Versammlung in ihrem Hause.
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Das Brotbrechen, (nicht das "Abendmahl das feiern Christen
nie)
nahmen sie als ganzes Mahl ein
(1. Kor 11,11:
Dennoch ist weder das Weib ohne den Mann, noch der Mann ohne
das Weib im Herrn.1. Kor 11,12: Denn gleichwie das Weib vom
Manne ist, also ist auch der Mann durch das Weib; alles aber
von Gott.
1. Kor 11,13: Urteilet bei euch selbst: Ist es anständig,
daß ein Weib unbedeckt zu Gott bete?
1. Kor 11,14: Oder lehrt euch nicht auch selbst die Natur,
daß, wenn ein Mann langes Haar hat, es eine Unehre für ihn
ist?
1. Kor 11,15: wenn aber ein Weib langes Haar hat, es eine
Ehre für sie ist? weil das Haar ihr anstatt eines Schleiers
gegeben ist.
1. Kor 11,16: Wenn es aber jemand gut dünkt, streitsüchtig
zu sein, so haben wir solche Gewohnheit nicht, noch die
Versammlungen Gottes.
1. Kor 11,17: Indem ich aber dieses vorschreibe, lobe ich
nicht, daß ihr nicht zum Besseren, sondern zum Schlechteren
zusammenkommet.
1. Kor 11,18: Denn fürs erste, wenn ihr als Versammlung
zusammenkommet, höre ich, es seien Spaltungen unter euch,
und zum Teil glaube ich es.
1. Kor 11,19: Denn es müssen auch Parteiungen unter euch
sein, auf daß die Bewährten unter euch offenbar werden.
1. Kor 11,20: Wenn ihr nun an einem Orte zusammenkommet, so
ist das nicht des Herrn Mahl essen.
1. Kor 11,21: Denn ein jeder nimmt beim Essen sein eigenes
Mahl vorweg, und der eine ist hungrig, der andere ist
trunken.
1. Kor 11,22: Habt ihr denn nicht Häuser, um zu essen und zu
trinken? oder verachtet ihr die Versammlung Gottes und
beschämet die, welche nichts haben? Was soll ich euch sagen?
soll ich euch loben? In diesem lobe ich nicht.
1. Kor 11,23: Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich
auch euch überliefert habe, daß der Herr Jesus in der Nacht,
in welcher er überliefert wurde, Brot nahm,
1. Kor 11,24: und als er gedankt hatte, es brach und sprach:
Dies ist mein Leib, der für euch ist; dies tut zu meinem
Gedächtnis.
1. Kor 11,25: Desgleichen auch den Kelch nach dem Mahle und
sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blute; dies
tut, so oft ihr trinket, zu meinem Gedächtnis.
1. Kor 11,26: Denn so oft ihr dieses Brot esset und den
Kelch trinket, verkündiget ihr den Tod des Herrn, bis er
kommt.
1. Kor 11,27: Wer also irgend das Brot ißt oder den Kelch
des Herrn trinkt unwürdiglich, wird des Leibes und Blutes
des Herrn schuldig sein.
1. Kor 11,28: Ein jeder aber prüfe sich selbst, und also
esse er von dem Brote und trinke von dem Kelche.
1. Kor 11,29: Denn wer unwürdiglich ißt und trinkt, ißt und
trinkt sich selbst Gericht, indem er den Leib nicht
unterscheidet.
1. Kor 11,30: Deshalb sind viele unter euch schwach und
krank, und ein gut Teil sind entschlafen.
1. Kor 11,31: Aber wenn wir uns selbst beurteilten, so
würden wir nicht gerichtet.
1. Kor 11,32: Wenn wir aber gerichtet werden, so werden wir
vom Herrn gezüchtigt, auf daß wir nicht mit der Welt
verurteilt werden.
1. Kor 11,33: Daher, meine Brüder, wenn ihr zusammenkommet,
um zu essen, so wartet aufeinander.
1. Kor 11,34: Wenn jemand hungert, der esse daheim, auf daß
ihr nicht zum Gericht zusammenkommet. Das übrige aber will
ich anordnen, sobald ich komme.
Ihre Gottesdienste waren offen und alle nahmen aktiv teil
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1. Kor 14,26: Was ist es
nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommet, so
hat ein jeder von euch einen Psalm, hat eine Lehre, hat
eine Sprache, hat eine Offenbarung, hat eine Auslegung;
alles geschehe zur Erbauung.--
Hebr 10,24: und laßt uns aufeinander achthaben zur Anreizung
zur Liebe und zu guten Werken,
Hebr 10,25: indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen,
wie es bei etlichen Sitte ist, sondern einander ermuntern,
und das um so mehr, je mehr ihr den Tag herannahen sehet.
Geistesgaben wurden bis das Wort Gottes geschrieben war, von
jedem Mann praktiziert
(vgl. 1 Kor 12-14).
Sie betrachteten sich wirklich als Familie und handelten
entsprechend
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Gal 6,10: Also
nun, wie wir Gelegenheit haben, laßt uns das Gute wirken
gegen alle, am meisten aber gegen die Hausgenossen des
Glaubens.
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1. Tim 5,1: Einen älteren Mann fahre nicht hart an, sondern
ermahne ihn als einen Vater, jüngere als Brüder;
1. Tim 5,2: ältere Frauen als Mütter, jüngere als
Schwestern, in aller Keuschheit.
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Röm 12,5: also sind wir, die Vielen, ein Leib in Christo,
einzeln aber Glieder voneinander.
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Eph 4,15: sondern die Wahrheit festhaltend in Liebe, laßt
uns in allem heranwachsen zu ihm hin, der das Haupt ist, der
Christus,
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Röm 12,13: an den Bedürfnissen der Heiligen nehmet teil;
nach Gastfreundschaft trachtet.
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1. Kor 12,25: auf daß keine Spaltung in dem Leibe sei,
sondern die Glieder dieselbe Sorge füreinander haben
möchten.
1. Kor 12,26: Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle
Glieder mit; oder wenn ein Glied verherrlicht wird, so
freuen sich alle Glieder mit.
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2. Kor 8,12: Denn wenn die Geneigtheit vorliegt, so ist
einer annehmlich nach dem er hat, und nicht nach dem er
nicht hat.
2. Kor 8,13: Denn nicht auf daß andere Erleichterung haben,
ihr aber Bedrängnis, sondern nach der Gleichheit:
2. Kor 8,14: in der jetzigen Zeit diene euer Überfluß für
den Mangel jener, auf daß auch jener Überfluß für euren
Mangel diene, damit Gleichheit werde; wie geschrieben steht:
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