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Zurück zur Site von Ulrich Brinkmann

Götzendienst aus Gemachten

 

„denn das Unsichtbare von ihm wird geschaut, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, die von Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen werden, damit sie ohne Entschuldigung seien," Röm. 1,20

In dem Gemachten wir die ewige Kraft und die Göttlichkeit wahrgenommen. Jetzt sind Menschen hingegangen und haben den Versuch unternommen, auf Grund von Gemachtem bzw. Geschaffenem zu Gott zu kommen.

„[22] Indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Toren geworden [23] und haben die Herrlichkeit des unverweslichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes von einem verweslichen Menschen und von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren." Röm. 1,22+23

Menschen nehmen etwas gemachtes, stellen dann das Bild eines verweslichen Menschen, oder von Vögeln oder von vierfüßigen und kriechenden Tieren dar und meinen so Gott wohlgefallen zu können. Menschen verwandeln so die Herrlichkeit des unverweslichen Gottes. Wir lernen hier, dass die Grundlagen jeden Götzendienstes gemachtes oder geschaffenes ist.

Wir lernen gleichzeitig, dass Gemachtes und Geschaffenes zu Errettung untauglich ist. Durch so etwas lehnt der Mensch es ab Gott zu erkennen. Es ist verwerflich, Gott gibt den Menschen in einen verworfenen Sinn, dass Ergebnis wird in Römer 1 beschrieben.

„[26] Deswegen hat Gott sie hingegeben in schändliche Leidenschaften; denn sowohl ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen vertauscht, [27] als auch ebenso die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen haben und in ihrer Wollust zueinander entbrannt sind, indem sie, Männer mit Männern, Schande trieben und den gebührenden Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfingen. [28] Und weil sie es nicht für gut befanden, Gott in Erkenntnis zu haben, hat Gott sie hingegeben in einen verworfenen Sinn, zu tun, was sich nicht geziemt; [29] erfüllt mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht, Schlechtigkeit; voll von Neid, Mord, Streit, List, Tücke; Ohrenbläser, [30] Verleumder, Gott Hassende, Gewalttäter, Hochmütige, Prahler, Erfinder böser Dinge, den Eltern Ungehorsame, [31] Unverständige, Treulose, ohne natürliche Liebe, Unbarmherzige; [32] die, obwohl sie Gottes gerechtes Urteil erkennen, dass die, die so etwas tun, des Todes würdig sind, es nicht allein ausüben, sondern auch Wohlgefallen an denen haben, die es tun." Röm. 1,26-32

Wenn man es einmal ganz wertfrei untersucht, dann stellt man fest, dass der Marienkult nichts anderes ist, als die Fortsetzung des Astrate-, Arthemis- oder Aschera-Kult. Die Ergebnisse diese Kulte decken sich genau mit dem obigen Bibeltext.

Auch aus dieser Perspektive ist deutlich, dass nichts Gemachtes, nichts Geschaffenes zur Errettung von Menschen beitragen kann, darum kann auch keine Bruder seinen Bruder erlösen, das wäre nämlich Götzendienst mit Gemachten bzw. Geschaffenem.

Die höchste Perversion des Götzendienst ist die Opferung eigener Nachkommen durch Menschen vom Staub.

„Und sie haben die Höhen des Baal gebaut, die im Tal des Sohnes Hinnoms sind, um ihre Söhne und ihre Töchter dem Moloch durchs Feuer gehen zu lassen – was ich nicht geboten habe und mir nicht in den Sinn gekommen ist –, um diesen Gräuel zu verüben, damit sie Juda zu sündigen veranlassten." Jeremia 32,35 

Aber genau das unterstellen der Marienkult und jeder Kult, der den Herrn Jesus als Geschöpf betrachtet, dem ewigen Gott. Wenn der Herr Jesus biologisch von Maria abstammen würde oder der Herr Jesus Geschöpf wäre, dann hätten wir nichts anderes als Götzendienst.

Wir haben den ewigen Gott, der als der Mensch vom Himmel, mit seinem eigenen Blut kam und so eine ewige Erlösungen erfunden hat.

Er konnte zum Vater sagen: „ich bin nicht von der Welt" Joh. 17,14+16, darum wird die Erlösung weder aus Gemachtem, noch aus Erschaffenem sonder durch Gott gewirkt.

Herzliche Grüße

Ulrich