Fragen und Antworten


00143  Wie ist geschichtlich die Kanonbildung des Wortes Gottes verortet?  

Eine geschichtliche Einordnung der Kanonbildung des Wortes Gottes in groben Etappen, damit du sie zeitlich und theologisch einordnen kannst.


1. Grundlagen: Inspiration und Überlieferung

Biblisch beginnt die „Kanonbildung“ nicht erst mit Konzilen, sondern mit der Tatsache, dass Gott sein Wort inspiriert hat (2. Tim 3,16; 2. Pet 1,21). Schon im Alten Testament sehen wir, dass geschriebene Offenbarung von Anfang an als verbindlich galt
(z. B. 5. Mose 31,24–26). Der Kanon ist also kein menschliches Produkt, sondern eine Sammlung von Schriften, die von Gottes Volk als inspiriert erkannt wurde.


2. Der Kanon des Alten Testaments


3. Der Kanon des Neuen Testaments


4. Prinzipien der Kanonbildung

Die frühe Gemeinde erkannte Schriften als kanonisch, wenn sie:

  1. Apostolisch waren (von Aposteln oder engen Mitarbeitern verfasst).

  2. Inhaltlich der apostolischen Lehre entsprachen.

  3. Allgemein anerkannt und im Gottesdienst gebraucht wurden.

  4. Inspiration bezeugten und im Einklang mit dem Heilsplan standen.


5. Zusammenfassung der geschichtlichen Verortung