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Die Auferstehung Jesu Christi  A

Die Art der Auferstehung

1. Die Auferstehung Jesu war eine "Auferstehung des Leibes"

a. Die Verheißung:

1) Prophetie. Jes. 53,10.


2) Typologie. 1.Mo. 22,1ff.; 2.Mo. 23,4-9; Ps. 16,10; Matth. 12,38-40; 16,21; Joh. 2,19b-22.


3) Die Ankündigungen Jesu. Matth. 12,40; 16,21; 17,23; 20,19; Joh. 2,18-22.


b. Die Erfüllung:


1) Der Leib war weg. Mk. 16,6; Joh. 20,1 -9


2) Die Grabtücher waren noch da. Mk. 16,6; Joh. 20,5-7


3) Die Frauen umfassten seine Füße. Matth. 28,9


4) Er hatte Fleisch und Gebein. Luk. 24,39-40


5) Er war erkennbar. Luk. 24,34-1-37-40; Joh. 21,7


6) Er hatte aus besonderen Gründen noch seine Wundmale. Joh. 20,25 +27+28


2. Die Auferstehung Jesu war eine Auferstehung, keine Totenauferweckung


a. Vom Tode erweckte Menschen mussten wieder sterben. Sie erhielten damals keinen Auferstehungsleib.
1.Kön. 17,17-24; 2.Kön. 4,17-37; Mark. 5,22-43; Luk. 7,11-17; Joh. 11,1-45+47; Apg. 9,36-43; 20,7-12.


b. Jesus ist vom Tode auferstanden und hat einen "Auferstehungsleib" und wird deshalb nie mehr sterben. Siehe oben. Hebr. 9,25+26+28; 10,12-14.



Die Erscheinungen des Auferstandenen

Die Bedeutung der Erscbeinungen

Paulus berichtet in 1.Kor. 15,5-8 von den Erscheinungen des Auferstandenen. Außer einigen Einzelpersonen berichtet Paulus von über 500 Zeugen der Auferstehung.
Würden bei einer "Zeugenvernehmung" jeder Zeuge für 10 Minuten befragt, wären dies über 80 Stunden Bezeugung der Auferstehung.

1. Je mehr Zeugen, umso weniger ist Täuschung möglich.
2. Verifikation war möglich, denn viele der Zeugen waren noch am Leben als Paulus den ersten Korintherbrief schrieb.


Rekonstruktion der Ereignisse am Ostermorgen

1. Drei Frauen kamen ans Grab und sahen die Engel. Matth. 28,1-8; Markus 16,1-7; Luk. 24,1-8.

2. Maria Magdalena ging zu Petrus, um Petrus die Nachricht des leeren Grabes (der Auferstehung ?) zu überbringen. Joh. 20,1-2.


3. Die anderen zwei Frauen gingen zu den anderen Jüngern, vermutlich nach Bethanien. Luk. 24,9-11.


4. Petrus und Johannes gingen ans Grab (schneller als Maria) und kamen zurück, ohne den auferstandenen Herrn gesehen zu haben. Joh. 20,3-10.

 Mindestens zwölf Erscheinungen des Auferstandenen


1. Der Maria, die ans Grab kam, nachdem Petrus und Johannes schon wieder weg waren. Mk. 16,9; Joh. 20,11 -18.


2. Den anderen Frauen, die unterwegs waren. Matth. 28,9-19.


3. Den zwei Jüngern auf dem Weg nach Emmaus. Mark. 16,12-13; Luk. 24,13-35.


4. Dem Simon Petrus. Luk. 24,34; 1.Kor. 15,5.


5. Den zehn Jüngern. Luk. 24,36-43; Joh. 20,19-25.


6. Den elf Jüngern. Mark. 16,14; Joh. 20,26-31.


7. Den Jüngern am See Genezareth bei Tiberias. Joh. 21,1-14 (15-25).


8. Den Jüngern auf einem Berg in Galiläa. Matth. 28,16-17 (18-20); Mark. 16,15-18?


9. Den über fünfhundert Brüdern auf einmal. 1 .Kor. 15,6.


10. Dem Jakobus (Bruder des Herrn). 1.Kor. 15,7.


11. Den Jüngern auf dem Berg der Himmelfahrt (Ölberg). Mark. 16,19; Luk. 24,50-51; Apg. 1,4-11 + 12.


12. Dem Apostel Paulus. Apg. 9,3-7; Apg. 22,6-11 + 17-20; Apg. 26,12-18; 1.Kor. 9,1; I.Kor. 15,8-9.

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2. Auferstehung Jesu - eine historische Wirklichkeit?
Kann man überhaupt und - wenn ja - wie, feststellen, ob die Auferstehung Jesu Christi wirklich in Raum und Zeit stattgefunden hat?
Zunächst müssen wir uns vergegenwärtigen, - daß keiner der heute lebenden Menschen an diesem Ereignis teilgenommen hat; -
daß wir als historisch Interessierte auf geschichtliche Zeugnisse an gewiesen sind; - daß keiner derjenigen, die Zeugen der Auferstehung waren, heute
noch lebt; - daß es sich offensichtlich um ein Ereignis handelte, das nicht ohne weiteres wiederholbar ist;
 jedenfalls hat man von einer Auferstehung aus den Toten in den folgenden 1900 Jahren keine glaubwürdigen Über lieferungen.
Es ist somit geboten, dieses Geschehnis mit historischer Sorgfalt zu betrachten, da außerordentlich Wichtiges davon abhängt.
Ich möchte den Leser nun bitten, mit mir zusammen den Weg einer Geschichtsbetrachtung nach rein historischen Gesichtspunkten und ohne Vorurteile zu gehen.
Dabei unternehmen wir folgende Schritte:

1.) Wir betrachten die Sammlung derjenigen historischen Zeugnisse, die über die Person und die Auferstehung Jesu Christi reden. Wir nen nen das Quellensammlung.

2.) Sodann sichten wir die Quellen und untersuchen ihren Aussage wert. Das nennen wir Quellenanalyse.

3.) Der Mittelpunkt dieser Analyse ist die Interpretation der Quellen.

4.) Abschließend wollen wir kurz die Quellen historisch beurteilen.

2.1 Die Quellensammlung

2.1.1 Über die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten wissen wir
nahezu ausschließlich durch die Schriften des Neuen Testamentes
In den folgenden 18 Schriften haben ihre Verfasser von der Auferste hung Jesu Christi geschrieben:
1.) in den vier Evangelien nach Matthäus, Markus, Lukas und Johan
nes,

2.) in der Apostelgeschichte,

3.) im Römer-, 1. Korinther-, 2. Korinther-, Galater-, Epheser-, Phi lipper-, Kolosser-, 1. Thessalonicher-, 1. Timotheus-, 2. Timotheus und Hebräerbrief,

4.) im 1. Petrusbrief, 5.) in der Offenbarung. Die übrigen neutestamentlichen Schriften gehen immer von der Tatsache der Auferstehung Jesu Christi aus.
Die erste entscheidende Quelle ist also das Neue Testament. Die genannten Schriften, unter ihnen apostolische Briefe, waren bald als
Richtschnur der Christen anerkannt und verbreiteten sich seit dem 1. Jahrhundert immer weiter. Die ersten Christen und Kirchenväter
befaßten sich intensiv mit diesen Schriften. Sie wurden aber auch mit solchen konfrontiert, die sich als spekulativ oder verfälscht und voller Irrtümer erwiesen.
Hingegen wurden die echten Urkunden mehr und mehr akzeptiert und respektiert, weil sie die von den Jüngern und Aposteln bezeugte alleinige und göttliche
Autorität Jesu Christi wieder geben und bekräftigen, und nicht philosophischen Ursprungs sind, wie
manch andere Schriften.
Bereits bis Irenäus (um 180 n.Chr.) waren die meisten Bücher emsthaft
untersucht und als kanonisch anerkannt worden. Das Muratorische Fragment (Canon Muratori) aus der letzten Hälfte des 2. Jahrhunderts enthält schon fast alle Bücher des NT.
Auch Eusebius (260-339) sieht nahezu alle neutestamentlichen Urkunden für die Christen als verbind
lich an.

 Spätestens im Jahre 367 n.Chr. waren alle 27 Bücher des NT als historisch echt und für den Glauben der Frühkirche als absolut autoritativ und damit für alle Christen als verbindlich anerkannt.
Diejenigen, die immer wieder in den ersten drei Jahrhunderten Listen vom NT angelegt hatten,
waren fest davon überzeugt, daß die in den Schriften überlieferte Auferstehung Jesu Christi historisch echt sei.
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Der Einfiuss der Erscheinungen auf die Jünger


1. Vor dem Sehen des Auferstandenen waren die Jünger verzweifelt, verängstigt und von Zweifeln geplagt. Mk. 16,11 + 13; Luk. 24,11 + 18-24+33+41; Joh. 20,19+25. 40 Jesus Christus- Heiland und Herr


2. Nach dem Sehen des Auferstandenen glaubten sie und hatten den Mut zur Verkündigung der Auferstehung. Joh. 20,28; Apg. 2,22-24; Apg. 3,14-21; Apg. 4,10-13+19-20.


Die Bedeutung der Auferstehung


1. Der Glaube an die Auferstehung Jesu Christi ist eine Grundwahrheit des Glaubens. 1.Kor. 15,12-19: Ohne Auferstehung ...


a. wäre das Predigen umsonst (Vers 14).


b. wäre der Glaube umsonst (Vers 14).


c. wären die Apostel falsche Zeugen (Vers 15).


d. gäbe es keine Vergebung und keine Erlösung (Vers 17).


e. wären die Verstorbenen verloren (Vers 18).


f. wären die Christen am schlimmsten dran (Vers 19).


2. Der Glaube an die Auferstehung Jesu Christi ist notwendig für die Anwendung der Erlösung. Röm. 10,9-10. Ohne Auferstehung Jesu:


a. Gäbe es keine Himmelfahrt Jesu Christi. Eph. 1,19-23; 4,8-10; Joh.16,17.


b. Gäbe es keine Erhöhung Jesu Christi. Eph. 1,19-23; 4,8-10.


c. Gäbe es kein Pfingsten und keine Sendung des Heiligen Geistes. Joh. 15,26; Apg. 2,32-33.


d. Gäbe es keine Taufe mit dem Heiligen Geist. Joh. 1,33; 1.Kor. 12,13.


e. Gäbe es kein "Haupt der Gemeinde". Eph. 1,19-23.


f. Gäbe es keine Gemeinde.


3. Die Auferstehung Jesu Christi ist ein zentrales Thema der neutestamentlichen Verkündigung.
Apg. 2,24-1-32; 3,15-1-26; 4,10; 10,40; 13,30-37; 17,31; Röm. 4,24-25; 6,4-1-9; 7,4; 8,11; 10,9; 1.Kor. 6,14; 2.Kor. 4,14; Gal. 1,1; Eph. 1,20; Kol. 2,12; I.Thess. 1,10; 2.Tim. 2,8; 1.Petr. 1,21;
 vgl.1.Kor. 15,4; 2.Tim. 2,8.


4. Die Auferstehung Jesu Christi ist die Krönung der Wunder des Neuen Testa mentes.
In der Verteidigung der Wunder der Bibel sollten wir nicht mit "kleinen Dingen" anfangen, um den Leuten Wunder schmackhaft zu machen.
Wunder sind übernatürlich, gleichgültig ob groß oder klein.


Die Konsequenzen der Auferstehung Jesu
Für Jesus Christus

1. Die Bestätigung der Gottheit Jesu Christi. Rom. 1,4; Vgl. Matth. 12,38-40; Joh. 2,18-22.

2. Die Bestätigung der Annahme des Werkes Jesu. Rom. 4,25.


3. Der Anfang des hohenpriesterlichen Amtes Jesu Christi. Rom. 5,9-10; Rom. 8,34; Eph. 1,20-22; 1.Tim. 2,5-6; Hebr. 7,23-28.


Für die Gläubigen


1. Bestätigung unserer Rechtfertigung. Rom. 4,25; 1.Kor. 15,17.


2. Erfahrung der Buße, des Glaubens und der Vergebung. Joh. 16,7-11; Apg. 3,26; Apg. 5,31.


3. Erfahrung der Wiedergeburt. I1.Petr. 1,3.


4. Ausgießung des Heiligen Geistes. Joh. 16,7; Apg. 2,33.


5. Erfahrung der Kraft Gottes im täglichen Leben des Gläubigen. Eph. 1,18-20; Phil. 3,10.


6. Empfangen von Gaben für den Dienst. Eph. 4,8.


7. Garantie für unsere Auferstehung. Joh. 14,1-3-1-19; I.Kor. 15,12-23; 1.Thess. 4,14.


8. Illustration für unseren Auferstehungsleib. Luk. 24,36ff.; Phil. 3,20-21.


9. Gibt uns eine "lebendige Hoffnung". 1.Petr. 1,3-4.


10. Bestätigt alttestamentliche Prophetie. Apg. 13,33.


11. Ermöglicht ein fruchtbares Leben. Rom. 7,4.


12. Zeigt die Kraft Gottes. Eph. 1,19-20.

Für die Welt
Die Bestätigung der "Unsterblichkeit der Seele" und der Beweis für das zukünftige Gericht Gottes. Joh. 5,22; Apg. 10,42; Apg. 17,31.

Für Israel

Ermöglicht die Erfüllung der Verheißungen des Königreiches Jesu Christi. Luk. 1,32; Apg. 1,6-7; 2,39; 3,19-21; 15,16-18.

Für die Heilige Schrift

Die Auferstehung Jesu Christi bewahrt die Harmonie der Heiligen Schrift. Joh. 5,28-29;1.Kor. 15,20; Eph. 1,19-20.