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226.Ananias und Saphira ​​- Apostelgeschichte 5,1-42

Prüfet alles und das Gute behaltet:
Ananias und Saphira ​​Apostelgeschichte 5,1-42
Leitvers: Jakobus 1,22
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Jakobus 1,22 Seid aber Täter des Wortes und nicht allein Hörer, die sich selbst betrügen!



Die Geschichte von Ananias und Saphira ist eine deutliche Warnung von innerer und äußerer Unehr­lichkeit vor Gott und Menschen.​

I. Das gebrochene Versprechen. Apg. 4,34; 5,2

1. Die Freigebigkeit der Christen.Apg. 4,34-35.
Das Freisein vom Hängen am Materiellen und die Bereitschaft zur Hilfeleistung in Notfällen war spontan entstanden.
Es bestand keine Aufforde­rung dazu und wurde auch zu keiner ständigen Einrichtung.
Die konkrete Erwartung des bald wiederkommenden Herrn setzte andere Lebens­maßstäbe. 2. Kor. 8,5.7.9.
„Der Mensch sieht, was vor Augen ist. Gott aber sieht das Herz an.“
Sind unser Glaube und unsere Werke echt, oder sind sie Heuchelei und Selbstbetrug?

2. Die Gabe des Barnabas. V 36-37.
Er wurde später Paulus Mitarbeiter.
Sein Name bedeutet „Sohn des Trostes“.

3. Der Betrug der Sünde. Apg. 5,1-2; Hebr. 3,12-13; Pred. 5,4-5.
a) Ursache ist der Unglaube.
b) Wirkung ist
a) Verblendung und Verhärtung;
b) Betrug und offene Lüge;
c) Teilauslieferung aufgrund von Habgier und Mehr-scheinen-wollen als sein.
Wir erkennen den Fluch der Halbherzigkeit und Lauheit. Offbg. 3,15-16.​

II. Das unverzügliche Gericht. V. 3-10.

1. Gezielte Fragen. V. 3-4.
Bemerkenswert ist hier der Bezug auf den Urheber der Sünde, die Person und die Macht Satans und ebenso der Hinweis auf die Person, die Macht und die Gottheit des Heiligen Geistes, der hier als „Gott“ bezeichnet wird, gegen den sich die Sünde richtet. V. 4.

2. Das Gericht an Ananias. V. 5.
Es muß nicht un­ bedingt ewige Verdammnis bedeuten,
vgl. 1. Kor. 11,30-32; 1. Joh. 5,16; sondern eine Form der Züchtigung Gottes an Gläubigen. Hebr. 12, 5-11.

3. Das Gericht an Saphira. V. 7-10; Hebr. 12,28-29; 4,13.
Gott möchte Aufrichtigkeit und Ehrfurcht.​

III. Die heilsame Wirkung des Gerichtes. V. 11,13-14

1. Furcht im Sinne von Erkenntnis der Heiligkeit Gottes. V. 11;
Hebr. 4,1; Ps. 4,5; Jes. 2,10.16; Spr. 1,7; 2,5.

2. Achtung und Respekt in den Augen des Volkes. V. 13 - „es wagte keiner, sich ihnen anzuschließen“.
Zwischen Gemeinde und Welt bestand eine klare​ Trennung, vgl. 2. Kor. 6,14-18, und dies sollte im Sinne echter biblischer Absonderung auch heute so sein.

3. Zeugnis durch klare Haltung. V. 13 „das Volk rühmte sie“vgl. Apg. 4,21; 2,47 etc.

4. Segen. V. 14 - „Scharen von Männern sowohl als Frauen hinzugetan“.​

IV. Die heftige Verfolgung. V. 17-18

(Auf große Wirkungen Gottes reagiert der Teufel).
Eifersucht der Führer des Volkes war das Motiv.
Spr. 14,30; 27,4; Matth. 27,18; Apg. 7,9; 1. Petr. 2,1.
Die Apostel werden erneut in Haft genommen.​

V. Die wunderbare Befreiung. V 19-25

1. Der Bote des Herrn befreit sie. V19; Hebr. 1,13-14.

2. Der erneute Auftrag des Herrn. V. 20 - „Alle Worte dieses Lebens sollen sie sagen“.
Welch ein Thema! Mark. 16,15.
Bemerkenswert: „dieses Lebens“Joh. 14,6; 1,4; 1. Joh. 5,9-13; 3,14; Joh. 3,16; 17,3 etc.
Welch lebendige, lebenschaffende Worte!

3. Die Treue der Jünger. V. 21.
Trotz der drohenden Gefahr gehorchen sie.

4. Die Verlegenheit der Obrigkeit. V. 21-25; Apg. 13,41.​
VI. Die erneute Vorladung. V. 26-33

1. Die Apostel werden mit einer neuen Auflagebelegt. V. 26-28.
Folgende Punkte galten als besonders ärgerlich:
a) Der Name Jesus.
b) Die Lehre von Christus.
c) Das Blut Jesu als Ausdruck ihrer Schuld.
Fehlen sie nicht heute in vielen Predigten?

2. Die Erwiderung der Apostel, V 29, enthält:
a) Erklärung ihres Handelns. V. 29. Gehorsam gegen Gott geht über alles.
b) Hinweis auf die Schuld des Hohen Rates. V 30 „den ihr ermordet habt“;
c) Inhalt ihrer Verkündigung. V. 31 - Jesus Christus,der erhöhte Herr und Heiland, der Buße und Vergebung der Sünden geben möchte.
d) Beweiskraft ihrer Aussage. V 32. Beachte: Gott gibt seinen Heiligen Geist denen, die ihm ge­horchen.​

VII. Der weise Rat. V. 34-42
1. Die weise Empfehlung Gamaliels. V 34-39.
2. Die erneute Auflage. V.40.
3. Die unbehelligte Weiterverkündigung. V. 41.42.
Dieser Umstand ist besonders bemerkenswert.
Gott ermöglicht die Verkündigung, auch wenn sich alles und alle gegen ihn stellen.​



Im HERRN JESUS CHRISTUS, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.
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Antonino.S