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Was ist das Evangelium

Impressum:

DEIN WEG 33/9 Erscheint alle zwei Monate

Herausgeber: Beröa- Verlag, Zellerstrasse 61, CH 8038 Zürich W362/7N

 


Die Wahrheit über Gott


"Sagen Sie es mit Blumen", sagt man. Genau das möchten wir jetzt auch tun - ohne jedoch durch die Blume zu reden. Mit einer blumigen Sprache vielleicht. Alles in allem aber möchten wir unverblümt die Wahrheit sagen, nämlich:

Die Wahrheit über Gott

Als Schöpfer ist Gott nicht nur der Ursprung und Urheber von allem Geschaffenen. (2) Nein, als Urheber hat Er auch Rechte, Urheberrechte, und zwar an seine Schöpfung, und vor allem an seine Geschöpfe: an uns Menschen.(3) In der Bibel hat Er uns seine Gedanken und Pläne mitgeteilt. (4)

Dass wir es uns nicht leisten können, ungestraft achtlos daran vorbeizuleben, liegt eigentlich auf der Hand.(5)

Gott hat uns seinen Willen nicht kundgetan, um uns zu schikanieren, sondern weil Er uns segnen will. Er hat uns für sich erschaffen, nicht damit wir uns selber leben können. (6)

Er hat Gedanken des Friedens über uns.(7)

Schade ist nur, dass wir in Opposition zu Ihm leben. Das kann Er weder gutheissen noch tolerieren.(8) Deshalb muss Er uns zeigen, wie Er uns sieht:

 

Die Wahrheit über den Menschen

 

Wer unvoreingenommen die Bibel liest, wird bald einmal merken, dass sein Leben nicht in den Bahnen verläuft, die Gott für ihn vor gesehen hat. Ja, wer aufrichtig ist, muss zugeben, dass genau das Gegenteil der Fall ist. (9)

 

Wer sich nun ehrlich Mühe gibt, sein Leben in Einklang mit Gottes Gedanken zu bringen, muss feststellen, dass ihm das ganz und gar nicht gelingt. (l0) Er wird zur Einsicht gelangen, dass er einen Erlöser nötig hat, der ihn aus seiner hoffnungslosen Lage befreien muss.

Uber diesen Erlöser wird er folgendes entdecken:

 

Die Wahrheit über den Erlöser, Jesus Christus

 

• Er ist von Ewigkeit her der Sohn Gottes. (l2)

• Er ist die Gabe Gottes an uns Menschen.

• Er ist Mensch geworden, um für Gott zu leben und für Sünder zu sterben. (l4)

• Er ist der (alleinige) Heiland der Welt. (15)

• Er ist gekommen, um zu suchen und zu erretten, was verloren ist. (16)

• Er ist nicht gekommen, um Gerechte zu rufen, sondern Sünder zur Busse aufzufordern. (17)

• Er ist jetzt der Retter von allen, die vorbehaltlos an Ihn glauben.

• Er wird dereinst der Richter derer sein, die Ihn höflich dankend abgelehnt haben.(18)

Noch immer lädt Er uns Menschen ein:

"Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben" (Matthäus 11.28), und:

"Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstossen" (Johannes 6.37).

 

Die Wahrheit über den Teufel

 

Auch über ihn steht viel in der Bibel. Ob das die Menschen glauben oder nicht, ändert

nichts an den Tatsachen:

• Einst war er ein "schirmender Cherub", ein Engelfürst. Aber weil er sich gegen Gott empörte und sein wollte wie der Höchste, wurde er gestürzt und somit zum grossen Gegenspieler Gottes. (l 9)

• Als Teufel oder Satan ist er der Widersacher Gottes, der die Menschen auf alle Arten zum Bösen verführt. (20)

• Er wird auch Diabolos genannt, was soviel wie "Durcheinanderbringer" bedeutet.

• Er versucht, die Pläne Gottes zu durchkreuzen, was ihm aber letztlich nicht gelingt.

• Er ist ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. (2l)

• Er ist ein Lügner, und der Vater der Lüge.

• Für seine Auflehnung gegen Gott und sein verwerfliches Tun wird er einst für immer in die Hölle geworfen werden. (22)

 

Die Wahrheit über das zukünftige Gericht

 

Unser Fehlverhalten Gott gegenüber nennt ER klar Sünde. Und dafür wird ER einmal alle richten müssen, die Jesus Christus als Heiland abgelehnt haben. In der Apostelgeschichte 17,30.31 findet sich dieser ernste Hinweis:

 

•Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt den Menschen, dass sie alle überall Busse tun sollen, weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und er hat allen den Beweis davon gegeben, indem er ihn auferweckt hat aus den Toten.)

 

• Dieses Gericht wird gerecht sein. (23)

• Dieses Gericht wird unanfechtbar sein. (24)

• Gegen dieses Gericht wird keine Berufung möglich sein. (25)

• Dieses Gericht wird eine ewige Strafe nach sich ziehen. (26)

 

Die Wahrheit über die Liebe Gottes

 

• Weil Gott Liebe ist, will Er uns nicht richten. (27)

• Weil Gott Liebe ist, will Er uns erretten. (23)

• Weil Gott Liebe ist, hat Er seinen Sohn in diese Welt gesandt, um das Erlösungswerk

am Kreuz von Golgatha zu vollbringen. (29)

• Weil Gott Liebe ist, hat Er seinen eigenen Sohn für die Sünden von denen gerichtet, die an Ihn

glauben. (30)

• Weil Gott Liebe ist, hält Er das wohlverdiente Gericht noch zurück und lässt den Dingen in dieser Welt

ihren Lauf. (3l)

• Weil Gott Liebe ist, fordert Er uns noch immer auf, von unserem sündigen Leben zu Ihm umzukehren.

(32)

 

Wollen wir das? Wollen Sie das? Will ich das?

Was ist meine, was ist Ihre Antwort auf die

Liebe Gottes? Die Antwort des Apostels

Johannes z.B. lautet: "Hierin ist die Liebe:

nicht dass wir Gott geliebt haben sondern

dass er uns geliebt und seinen Sohn gesandt

hat als eine Sühnung für unsere Sünden." (33)

 

Die Wahrheit über den Himmel

 

Gott will nicht, dass jemand verloren geht, sondern Er will, dass alle gerettet werden. Er möchte einst seine durch Jesus Christus Erlösten bei sich im Himmel haben: im Haus des Vaters.

 

• Dies ist der Ort ewiger Glückseligkeit in ungetrübter Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn. (34)

• Dort wird nichts Unreines und nichts Gemeines hineingehen können, sondern nur wer durch das Blut

Jesu von seinen Sünden gewaschen worden ist. (35)

 

(1) 1.Kor.2,9f (2) Jes.40,28 (3) Hes. 20,11 (4) Micha 4,12 (5) Jak.2,10 (6) Römer 12,2

(7) Jer.29,11 (8) Pred. 11,9 (9) Röm. 3,10ff (10) Röm.7,18 (11) Röm.7,24 (12) Röm 9,5

(13).Kor.9,15 (14) Joh. 4,34 (15) 1.Joh. 4,14 ( 16) Luk.19,10 (17) Luk.5,32 (18) Joh. 3,1 8

(19) Hes.28,14ff (20) Off.12,9 (21) Joh.8,44 (22) Offb.20,10 (23) Joh. 5,30 (24) Römer 3,4

(25) Hiob 9,3 (26) Mat. 25,46 (27) Joh. 5,24 (28) 1.Tim. 2.3f (29) l,Joh.4,9 (30) 2Kor. 5.21

(31) 2.Petr.3,15 (32) Jes. 44,22 (33) 1.Joh.4,10 (34) Joh. 14,3 (35) Off. 21,27 (36) Apg 26

 

 

Wie einer die Wahrheit erlebte

 

Als sich der Apostel Paulus vor dem König Agrippa verantworten musste, rief er unter anderem die folgenden Worte in den vollen Gerichtssaal:

 

"Ich meinte freilich bei mir selbst, gegen den Namen Jesu, des Nazaräers, viel Feindseliges tun zu müssen, was ich auch in Jerusalem getan habe; und viele der Heiligen habe ich in Gefängnisse eingeschlossen, nachdem ich von den Hohenpriestern die Vollmacht empfangen hatte; und wenn sie umgebracht wurden, gab ich meine Stimme dazu.

Und sie in allen Synagogen oftmals strafend, zwang ich sie zu lästern; und übermässig gegen sie rasend, verfolgte ich sie sogar bis in die ausländischen Städte.

Als ich dabei mit Vollmacht und Erlaubnis von den Hohenpriestern nach Damaskus reiste, sah ich mitten am Tag auf dem Weg, o König, vom Himmel her ein Licht, das den Glanz der Sonne übertraf, welches mich und die, mit mir reisten, umstrahlte.

Und als wir alle zur Erde niedergefallen waren, hörte ich eine Stimme in hebräisch Mundart zu mir sagen: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Es ist hart für dich, gegen den Stachel auszuschlagen.

Ich aber sprach: Wer bist du, Herr? Der Herr aber sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst; aber richte dich auf und stelle dich auf deine Füsse; denn dazu bin ich erschienen, dich zu einem Diener und Zeugen zu bestimmen, sowohl dessen, was gesehen hast, als auch dessen, worin ich dir erscheinen werde, indem ich dich herausnehme aus dem Volk und aus den Nationen zu denen ich dich sende, um ihre Augen aufzutun, damit sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt Satans zu Gott, damit sie Vergebung der Sünden empfangen und ein Erbe unter denen, die durch den Glauben an mich geheiligt sind.

Daher, König Agrippa, war ich dem himmlischen Gesicht nicht ungehorsam, sonder verkündigte ..., Buße zu tun und sich zu Gott zu bekehren und der Buße würdige Werke zu vollbringen .

Deshalb haben mich die Juden, als ich im Tempel war, ergriffen und versucht, mich zu ermorden. Da mir nun der Beistand von Gott zuteil wurde, stehe ich bis zu diesem Tag da und bezeuge sowohl vor Kleinen als Grossen, indem ich nichts sage ausser dem, was auch die Propheten und Mose geredet haben, dass es geschehen werde, nämlich, dass der Christus leiden sollte, dass er als Erster durch Toten-Auferstehung Licht verkündigen sollte, sowohl dem Volk als auch den Nationen." 36

 

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E-Mail Stand 16.10.97