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Frage 265        --> 1300

Lieber Hans Peter,

eine Mieterin aus unserem Haus belegt ab nächste Woche einen Kurs in Tai Tschi, Joga....wegen ihrer Bandscheibenprobleme. Dieser Mann der das macht beschäftigt sich schon seit 20 Jahren mit dieser "okkulten Lebensphilosophie..." Ich weiss dass das absolut falsch ist und diese Heilungen auch nicht wissenschaftlich  erklärbar sind -> Heilung von unten! Hast du irgendwelches Infomaterial wo jemand der sich richtig auskennt, was dazu schreibt? Oder vielleicht sogar du???
Wäre super
IN IHM
dein Dani

14.07.01

Hallo Hans Peter,
 
als Anhang eine Erklärung zu Tai Chi und eine zu Yoga.
Zu Tai Chi nur rein sachlich, zu Yoga ein Ausschnitt aus dem Buch "Die Okkulte Invasion" von Dave Hunt.
 
Matthias
 
 

Tai Chi (Sport)  

 

Tai Chi (Sport), fernöstliche Form der Leibesübungen, die im

Bewegungsablauf Ähnlichkeiten mit bekannteren Kampfsportarten wie Kung

Fu besitzen. Tai Chi zielt auf die Entwicklung eines Gleichgewichts von

Körper und Geist. Die Übungen sind zum Kampf und zum Angriff geeignet,

werden aber selten zur Aggression verwendet. Die Grundlage des Tai Chi ist

eine Serie von Bewegungen, die als die „Lange Form" bezeichnet werden.

Sie beinhaltet 108 miteinander verknüpfte Bewegungen, die aufeinander

aufbauen und rhythmisch durchgeführt werden. Wenn sie korrekt

ausgeführt werden, entspannen sich alle Körperteile. Die richtige Atmung

spielt dabei eine zentrale Rolle. Das Tai Chi geht auf den taoistischen

Priester Chang Sen-Feng zurück, der im 13. Jahrhundert zur Zeit der Yuan-

Dynastie in China lebte.

 

Tai Chi beruht auf den drei wesentlichen Elementen

-Gesundheitselement

-Selbstverteidigungselement

-Meditatives Element

 

 

und ist eine traditionelle chinesische Bewegungskunst, die aus vielfältigen

Übungssystemen mit körperlicher, geistiger und gesundheitlicher Zielsetzung als Einheit entstanden ist.

Dieser Ursprung entwickelt sich in den letzten Jahren mehr und mehr zu einer wertvollen Form ganzheitlicher Gesundheitspflege.

 

Im Zuge der weltweiten Verbreitung gibt es heute vielfältige Bewegungsformen, die als Tai Chi bezeichnet werden.

Dies auf Grundlage biomechanisch korrekter Bewegungsausführung mit minimaler

Belastung der Gelenkstrukturen Knie, Hüfte, Schulter.

 

Tai Chi Formen (Soloübungen):

Die unterschiedlichen Stile des Tai Chi tragen ihre Namen nach chinesischen Familien, in denen sie entwickelt und als Familienerbe weitergegeben wurden. Sie werden auch als Form bezeichnet und dienen - bei korrekter Ausführung - der Förderung und Verfeinerung der inneren Energie Qi Älteste und traditionsreichste Form ist die dynamisch - kraftvolle Chen- Form, während die daraus hervorgegangene Yang- Form in erster Linie aus harmonisch fließenden

Bewegungsabläufen besteht.

Ausnahme von dieser Tradition bildet die so genannte Peking-Form, die in den fünfziger Jahren dieses Jahrhunderts vom chinesischen Ministerium für Volksgesundheit auf 24 Einzelbilder reduziert und standardisiert wurde

Diese "kurze" Yang-Form zählt zur seither am weitesten verbreiteten Form des TaiChi Chuan.

Im Zusammenhang mit der Philosophie des Taoismus wurden im Tai Chi spezielle

Atem- und Konzentrationsübungen von zentraler Bedeutung, die dem dem Taoismus

zugrundeliegenden Prinzip von Yin und Yang entsprechen.

 

T´ai Chi Ch´uan entstand vermutlich in der T´ang Dynastie (618 - 907 n.Chr.) in den Kloestern Chinas. Zunaechst nur als Bewegungsuebungen neben den stundenlangen Meditationen gedacht, entwickelte es sich schnell zu einer effektiven Kampf- und Verteidigungstechnik. Durch diese konnten sich die Kloester und deren durch das ganze Land ziehenden Moenche vor Ueberfaellen schuetzen.T´ai Chi Ch´uan gilt als die Mutter und Koenigin der "martial arts". Als sehr wirkungsvolle Kampf- und

Meditationstechnik wurde diese Kunst geheimgehalten und nur muendlich vom Meister auf den Schueler und vom Vater auf den Sohn ueberliefert. Fuer Frauen war T´aiChi damals gaenzlich tabu.Im Laufe der Jahrhunderte bildeten sich - in Abhaengigkeit von besonders talentierten und fortgeschrittenen Meistern - eine Vielzahl von T´ai Chi "Stil - Richtungen". Sie werden heute nach den Familien, in denen sie ueberliefert wurden, benannt.

T´ai Chi        =  das hoechste Letzte

Ch´uan         =  Hand oder Faust

Durch die Hand oder Faust , also die Art der Uebung, in Einklang mit dem Tao dem Höchsten kommen.Der Ausdruck "Schattenboxen", den die Englaender dieser Kampfsportart gaben, als sie diese erstmalig in China während des Boxeraufstandes (1900 n.Chr.) zu sehen bekamen, hat also nichts mit dem, was wir im Westen unter Boxen verstehen, zu tun. Die Bewegungen beim T´ai Chi Ch´uan

Im T´ai Chi Ch´uan werden aneinandergereihte und langsam, entspannt und fliessend ausgefuehrte Koerperbewegungen - die sogenannte Form - erlernt und trainiert. Im Laufe der Jahre wird die Technik so verfeinert, dass die Uebungen ohne jeden

Krafteinsatz ausgefuehrt werden koennen. Dazu kommen im fortgeschrittenen Stadium

Partneruebungen zum Training der Kampfanwendungen.

T´ai Chi Ch´uan dient

-als Heilgymnastik der physischen Konstitution (Gesundheit und Ausdauer)

-als Meditation und Entspannungsuebung dem psychischen Ausgleich

-als Kampfkunst der Bewegungsharmonie und einer möglichen körperlichen Verteidigung.


Aus „Dave Hunt –Die okkulte Invasion“

 

Das Leben ist eine Illusion – bilde dir dein eigenes ein!

Ein beträchtlicher Anteil am Import des östlichen Mystizismus in den

Katholizismus und ins Abendland ist dem jesuitischen Priester Pierre Teilhard

de Chardin zuzuschreiben. Als junges Mädchen wurde die Psychologin

Jean Houston (die Hillary Clinton in »Kontakt« mit der früheren

First Lady Eleanor Roosevelt brachte) von Chardin intensiv beeinflusst.

Houston behauptet, dass die von ihr gelehrten Imaginations-Aktivierungs-Techniken

die Person für eine neue Realität öffnen. Im Widerhall auf

Chardins östlichen Mystizismus behauptet sie, dass diese alternative Realität

realer ist als die »kulturelle Trance«, die wir als »normales, waches

Bewusstsein« kennen, »bei dem wir alle – mehr oder weniger – denselben

Traum träumen und ihn ›Realität‹ nennen« .

Carl Jung schrieb Einleitungen für einige der ersten abendländischen

Ausgaben von Büchern über Yoga und östlichen Mystizismus. In einer

Widerspiegelung der hinduistischen Sicht, das Leben sei nur ein Traum,

war Jung von Träumen und deren Deutung schier besessen. In einem

Traum sah er sich selbst in Yoga-Meditation versunken als Darstellung

seiner »unbewussten pränatalen Ganzheitlichkeit«. In einem Kommen-tar

zu diesem Traum erklärte Jung:

Nach der Auffassung der »anderen Seite« [d. h. der kommunizierenden

Leitgeister] ist unsere unbewusste Existenz die wirkliche und unsere

bewusste Welt eine Art Illusion … die uns so lange als Wirklichkeit

erscheint, wie wir darin leben. Es liegt auf der Hand, dass diese

Umstände sehr stark an den orientalischen Begriff des Maya erinnern.

Jung behauptete, er habe mehrfach Mitteilungen »von der anderen Seite«

erhalten. Die empfangenen Botschaften stimmten mit der breiten

Mehrheit solcher Mitteilungen überein – was wiederum die gemeinsa-

me Quelle und Identität außer Frage stellt. Ein ums andere Mal erhebt

der fernöstliche Mystizismus seinen Schlangenkopf. Die Botschaft von

Ramtha ist keine Ausnahme: »Du bist Gott und kannst deshalb jede erwünschte

Realität erschaffen; wenn nicht jetzt, dann in einer späteren

Inkarnation.« Auch das ist die hinduistische Lehre, dass alles Maya ist –

Illusion. Houstons Ziel ist, uns von dieser allgemeinen Illusion zu befreien,

sodass

… wir eines Tages erstaunt zurückblicken werden auf diese armselige

Welt des Bewusstseins, das wir einst gemeinsam hatten und für die

eigentliche Welt hielten – unsere offiziell definierte und verteidigte

»Wirklichkeit«.

Yoga wurde entwickelt, um dieser unwirklichen Welt von Zeit und Wahrnehmung

zu entfliehen und Moksha zu erreichen, den Hindu-Himmel.

Mit seinen Atemübungen und gymnastischen Körperhaltungen wird Yoga

in der westlichen Welt zur Förderung von Gesundheit und besserem Wohlbefinden

verbreitet – aber im Orient wird es als eine Art des Sterbens

aufgefasst. Yogis behaupten, sie können fast ohne jede Sauerstoffzufuhr

leben und stundenlang bewegungslos verharren, frei von der »Illusion«

dieses Lebens.

Trug und Gefahr der Wissenschaft des Yoga

Wie ein klassischer Mumpitz wird uns eine der ältesten religiösen Praktiken

der Welt als die »Wissenschaft des Yoga« angedreht. Der durchschnittliche

Abendländer ist sich nicht im Klaren, dass Yoga in der Bhagavad

Gita vom göttlichen Krishna als sicherer Weg zum Himmel eingeführt

wurde oder dass Shiva (eine der gefürchtetsten Hindu-Gottheiten) als

Yogeshwara angesprochen wird, als Meister des Yoga.

Dass Yoga purer Hinduismus ist, wird zumeist geleugnet. Der Mensch

des Westens hört vielleicht hin und wieder von den Yoga-Sutras von Patan-jali

aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. und meint, dieser Patanjali sei ein

früher indischer Plato oder Einstein gewesen. Tatsächlich achten Hindus

ihn als einen ihrer bedeutendsten Religionsführer. In der Meinung, Gesundheit

zu erwerben, verstricken sich Millionen unwissentlich in Hinduismus.

Yoga-Fans glauben in wissenschaftlichen Übungen unterwiesen zu

werden, doch werden sie unbewusst in fernöstliche religiöse Lehren und

Rituale eingeführt, die speziell dazu entwickelt wurden, um den Menschen

für das Okkulte zu öffnen.

Hatha-Yoga, bekannt als körperliches  Yoga, soll angeblich frei vom

Mystizismus in anderen Formen sein. Das stimmt nicht. Yoga ist Yoga,

und alle Körperhaltungen und Atemübungen sind speziell dafür gestaltet,

an Brahman gebunden zu werden, dem universalen »Alles« des Hinduismus.

Wenn man auf körperliches Wohlbefinden aus ist, sollte man

sich an ein Programm halten, das zu diesem Zweck konzipiert ist und

nicht an ein Programm, das zur Erlangung der Göttlichkeit gedacht ist.

In einer der maßgeblichsten Schriften zum Hatha-Yoga, der Hathayoga-Pradipika

aus dem 15. Jahrhundert, führt Svatmarama den Gott Shiva

(im Hinduismus als »der Zerstörer« bekannt) als ersten Lehrer des Hatha-

Yoga auf. Kein Wunder, dass Yoga so destruktiv sein kann!

Der durchschnittliche Yoga-Lehrer nimmt sich nichts von den vielen

Warnungen an, die in vielen alten Schriften enthalten sind und die besa-gen,

dass selbst »Hatha-Yoga ein gefährliches Instrument« ist. In einem

ungewöhnlich offenen Interview im Yoga Journal warnt Ken Wilber (ein

praktizierender Mystiker und Yoga-Fan, vielfach als heutiger »Einstein

des Bewusstseins« bezeichnet), dass zu jeder Form fernöstlicher Medita-tion

– selbst wenn »korrekt« ausgeführt – »eine ganze Serie von Toden

und Reinkarnationen gehört; außergewöhnliche Konflikte und Belastun-gen

… einige äußerst harte und furchterregende Zeiten«.

David Pursglove, Therapeut und transpersonaler Ratgeber mit 25-jähriger

Erfahrung, listet einige der »transpersonalen Krisen« auf, die bei

solchen Leuten üblich sind, die sich mit fernöstlicher Meditation einlas-sen:

Furchterregende ASW-Erlebnisse [außersinnliche Wahrnehmung] und

andere parapsychologische Phänomene … [spontane] Erfahrungen au-ßerhalb

des Körpers oder exakte präkognitive »Szenen« … tiefschür-fende

psychologische Begegnungen des Todes und anschließender Re-inkarnation

… das Erwachen der Schlangenkraft (Kundalini) … Energie,

die die Wirbelsäule hinaufströmt, Zittern, Krämpfe und manchmal

heftige Schüttelanfälle und Verrenkungen …

»Derartige Erfahrungen«, gesteht eine New-Age-Zeitschrift, »sind bei

denen üblich, die Yoga, [fernöstliche] Meditation und andere [heidnisch-]

spirituelle Disziplinen praktizieren«. Diese Krisenzustände haben sol-che

epidemieartigen Ausmaße angenommen, dass Professor Stanislav

Grof (eine führende LSD-Kompetenz) und seine Frau Christina (eine

Lehrerin für Hatha-Yoga) im Jahr 1980 das »Spirituelle Notfall-Netz-werk«

(SEN) einrichteten. SEN koordiniert zahlreiche regionale Zentren

in der ganzen Welt, an denen über 1.000 Profis beschäftigt sind, die

sich »mit der Natur der ›spirituellen Erweckung‹ auskennen« und – so

hofft man – solchen helfen können, die diese spirituellen Schrecknisse

erleben.

Transzendentale Trickkunst

Transzendentale Meditation (TM), im Abendland eine der populärsten

Formen des Yoga, ist ein treffendes Beispiel für die vorsätzliche Falschdarstellung,

die so vieles in der heutigen New-Age-Szene charakterisiert.

Wie bereits erwähnt, führte Maharishi Mahesh Yogi TM im Westen zunächst

als religiöse Hindu-Praktik ein. Er lehrte frank und frei, der Zweck

von TM sei die Erzeugung »einer legendären Substanz namens Soma im

Körper des Meditierenden, sodass die Götter des Hindu-Pantheons genährt

und erweckt werden können«. Doch als TM als religiöse Praktik

aus Schulen und Regierung verbannt wurde, beseitigte Maharishi schleunigst

jeden Bezug zur Religion und machte sich daran, TM als reine Wissenschaft

darzustellen.

Eine derartig vorsätzliche Täuschung lässt tief auf Maharishis Integrität

schließen. Nichts wurde geändert als nur der Name. Dieser Betrug

wurde noch von den vielen Prominenten gefördert, die TM praktiziert

und mit Begeisterung dafür geworben haben. Bob Koprinski, ein ehemaliger

TM-Lehrer, erklärt:

1957 begannen sie [Maharishi] eine Organisation namens Spiritual Regeneration

Movement … zu ausschließlich religiösen und pädagogischen

Zwecken … 1974 dann änderte [er] die Namen aller Gesellschaften

… [unter] einer Reihe neuer Verträge, in denen jede Erwähnung

der Begriffe »spirituell« und »religiös« gestrichen wurde … um

somit den Unterricht im Hinduismus zu legitimieren.

Beispielsweise bezeichnete Maharishi … Gott von da an als »den

Vakuum-Zustand«. Diese Täuschung brachte er [TMlern] bei.

Anschließende Werbeaktionen erklärten unehrlicherweise, dass »TM

keine Religion ist, keine Philosophie, kein Yoga … keine Änderung des

Glaubens erfordert«. In Wirklichkeit trifft dies alles auf TM zu. Wie Kro-pinski

berichtet, sagte Maharishi zu den Insidern:

Es macht nichts, wenn ihr beim Unterrichten die Leute belügt … [denn]

TM ist die ultimative, absolute spirituelle Autorität auf dem Angesicht

dieser Erde.

[TMler] sind die einzigen Lehrer und Träger echter spiritueller Tradition

… Sie erhalten das Universum aufrecht.

Durch das Soma-Opfer beherrschen sie die Götter.

Ehemalige TMler haben unzählige Prozessakten mit Schadensersatzklagen

über Millionen von Dollar gefüllt, weil sie durch TM mit einem schwe-

ren Trauma geschädigt wurden. Kropinski (der einen solchen Prozess

gewann) berichtet, dass bei vielen TMlern »als Ergebnis der TM-Prak-tik«

heftige Schüttelanfälle, Halluzinationen, Mordimpulse und Selbstmordgedanken

ausgelöst wurden. Bei Sitzungen für TM-Lehrerausbildung

beklagten sich verzweifelte TMler über unkontrollierbare Wutanfälle

mitten bei der Meditation, Zertrümmern von Möbeln, Angriffe auf

Zimmergenossen und Selbstmordversuche. Einige haben Selbstmord begangen,

andere sind wahnsinnig geworden.

R.D. Scott, ein ehemaliger TM-Lehrer, berichtet von zahlreichen

»Manifestationen des Geistes« bei Meditierenden. Dazu gehörten u.a.

»Visionen von schwebenden grünäugigen … Lichtwesen, die über dem

Puja-Tisch [dem Altar des TM-Initiationsrituals] gleiteten«. Schaurige

Wesen materialisierten sich von Zeit zu Zeit und starrten mit schrecklichen

Blicken auf die Teilnehmer.

Scott weist die Behauptung zurück, dass es sich bei diesen Erfahrungen

um bloße Halluzinationen handle, und stellt dabei heraus, dass oftmals

mehr als nur eine Person »fürchterliche Prozessionen von Geistwesen

gleichzeitig und ohne vorherige Ankündigung sahen«. Solche Vorkommnisse

werden in den Werbeanzeigen und Broschüren, die für die angeblichen

Vorzüge von TM und anderen Yoga-Arten werben, nicht erwähnt.