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Frage: 687

  Lieber HP

  Was hälst du vom Bibelausleger William Barcley und den Auslegungen   der Wuppertaler-Studienbibel (verschiedene Ausleger)? Welche kannst   du empfehlen? Was hälst du von Gaebelein (AT) und McDonald (NT )

 

  Gruss Michael


 Lieber Michael

Die Wuppertaler Studienbibel und Barcley kann ich nicht empfehlen. Gaebelein und MacDonald wohl. Allerdings gibt es kaum etwas schwierigeres, als jemandem zu sagen, welche Gemeinde empfehlenswert und welches Mädchen man heiraten soll und welche Bücher man lesen soll. Ich würde mir aber von niemandem verbieten lassen die beiden von mir nicht empfohlenen Autoren zu lesen. Ich habe mich wohl klar ausgedrückt und die Beröer haben es uns vorgezeigt wie man es machen soll.

In diesem Sinne:
Hans Peter 

 

NB. Ich arbeite persönlich sehr gerne mit Bibleworkshop, da sind die von mir empfohlenen Autoren auch drauf. Neuerdings habe ich es auch in  Win CE auf meinem hp Jornada, da läuft es sehr gut!

NB -2  die beste Buchreihe die ich  je gelesen habe ist die Synopsis von J.N. Darby. (Es gibt sehrwahrscheinlich auch kein Ueberblick über die Bibel,  der näher an die Bibel kommt als Darby. Ich behaupte, dass ich jeden Bibellehrer nach 10 min erkenne ob er Darby gelesen hat oder nicht...


Hallo Bruder ,   06.09.02

Was hälst du vom Bibelausleger William Barcley und den Auslegungen der Wuppertaler-Studienbibel (verschiedene Ausleger)? Welche kannst du empfehlen? Was hälst du von Gaebelein (AT) und McDonald (NT )

Barcley ist ganz deutlich Bibelkritisch.

In der Auslegung zum Lukasevangelium bestreitet er die Jungfrauengeburt. Und begründet dies mit sehr komischen Argumenten. Bei der Wuppertaler kann man nur die Kommentare von Fritz Rienecker empfehlen. Dazu gehören Matthäus, Markus, Lukas, und Epheser. Mit freundlichen Grüßen

Peter Burghardt


Folgender Beitrag habe ich vom Mitternachtsruf erhaltern und eingescannt.  04.09.02

 

Wenn Toleranz zur Sünde wird

 

Toleranz kann eine Tugend sein, sie kann aber auch eine unentschuldbare Charakterschwäche verraten.

Wir bewundern die Person, die Unterschiede toleriert,  wenn keine Grundsätze auf dem Spiel stehen.

Eine solche Haltung erlaubt eine Breite von verschiedenen Meinungen, Methoden
 und Vielfalt in unwichtigen Standpunkten. Für Nebensäch
lichkeiten soll man kein , Märtyrer werden.

 

Aber es gibt auch eine andere Art von Toleranz, die geradezu verabscheuungswürdig ist.:

 Sie schweigt, wenn der Name Gottes gelästert oder Christus entehrt wird.  Es ist das trügerische Schweigen, wenn die Wahrheit auf dem Spiel steht. Es ist der Unwille, sich gegen Böses aufzulehnen. Eine Toleranz, die Betrug und Ungerechtigkeit duldet, ist Sünde.



 

Diejenigen, die davon reden, dass Jesus immer tolerant war, sollten  einmal Mtth. 23

Lesen, eine vernichtende Verurteilung von Heuchelei.
Diese Stelle beweist ein für allemal, daß unser Herr zu  scharfer Entrüstung über die Verstellung religiöser Führer fähig war. Oder man lese Offenbarung 2, 18- 20, wo der Herr die Gemeinde in  Thyatira verurteilt, weil sie eine Lehrerin namens Isebel tolerierte.

 

Paulus war Bösem gegenüber ebensowenig tolerant. Er hat sogar Namen erwähnt! Eine Verhaltensweise, die in heutigen evangelikalen Kreisen als völlig unangebracht abgelehnt wird. Er hat zum  Beispiel Hymenäus und Alexander dem Satan übergeben, damit sie lernten, nicht zu lästern (1. Tim. 1;i20), und er hat Alexander, den Kupferschmied, wegen seines bösartigen Verhaltens öffentlich und mit Namen angeprangert.

  Johannes hatte ebenso den Mut, Diotrephes als jemanden zu beizeichnen, der es liebt, der Erste zu sein (3. loh. 9).

 

 Es scheint, als habe die Gemeinde heute ihre Fähigkeit zur biblischen Intoleranz verloren. Wie Robert G. Lee sagte:
«Wir leben in einer Welt von r
ückgratloser Theologie, schwammiger Moral, Gummi-Überzeugungen und Purzelbaum-Philosophien, die uns sagen, was wir schon längst wissen, in Worten, die wir nicht verstehen.»

Die Schriften von William Barclay sind ein weiteres Beispiel dafür.

Barclay leugnet die Gottheit Jesu, die Inspiration der Bibel, die Wunder Jesu und die sühnende Stellvertretung Jesu am Kreuz. Er glaubt schließlich an die Errettung der gesamten Menschheit. Trotzdem werden seine Bücher in den meisten christlichen Buchhandlungen verkauft. Er wird von prominente evangelikalen Führern vielfach zitiert und eine Anzahl von Christen studieren seine Bücher mit der schwachen Entschuldigung dass sie so wertvolle Hintergrundinformationen enthalten. Die Tatsache, daß er ein Irrlehrer, ein Gotteslästerer und ein Verführer ist, scheint in ihren Augen unwichtig zu sein - offensichtlich genau so unwichtig wie die Ehre unseres Herrn Jesus Christus.

Ein Missionar in Indien traf völlig  ins Schwarze, als er schrieb:



«Die Tol
eranz  ist derart tolerant geworden, daß sie Böses toleriert. Wir stehen in der Gefahr, als moralische Feiglinge in unserer Bequemlichkeit zu versinken.»

 

 Es ist eine ungöttliche Toleranz, die es ermöglicht, daß auf vielen Kanzeln «falsche Apostel und betrügerische Arbeiter» stehen, die sich als «Apostel Christi» verstellen.

J. Sidlow Baxter schrieb, als er die Ähnlichkeiten der Zeit Elias mit unserer Zeit aufdeckte: «Die Ursache dafür, daß viele Leute heute mit krankhafter Freundlichkeit Irrlehrer auf unseren Kanzeln dulden, liegt in der Tatsache, daß sie zu höflich und zu liebenswürdig sind. Sie erlauben lieber, daß Irrtümer gepredigt und Seelen verführt werden, als daß die Gefühle des Predigers verletzt werden. laßt uns lieber den Baal anbeten, als daß eine Dürre kommen könnte. Laßt lieber das Opfer vom Krebs getötet werden, als daß der grausame Chirurg das Skalpell benutzt....

 Das Beste, das den sogenannten Dienern Gottes unserer Tage geschehen könnte, wäre, wenn sie von ihren Zuhörern im Namen Gottes öffentlich angeprangert
würden.»

Es ist eine sündige Toleranz, - die sich weigert, ein falsches Kirchensystem bloßzustellen, das Millionen mit seinem verdrehten  Evangelium in die ewige Verdammnis führt; - die so weit geht, daß sie dessen Führer als großen Evangelisten verehrt, während er selbst zur gleichen Zeit Evangelikale als Wölfe verdammt;

- die Gottes Propheten als Spalter bezeichnet, wenn sie den Götzendienst, die Marienverehrung und die anderen Irrlehren dieser Kirche brandmarken;

- die Bekehrte in ihre tödliche Umklammerung zurückschickt.

Früher starben die Gläubigen für die Wahrheit Was ist mit der Kirche der Märtyrer geschehen?

Wir haben eine enorme Sehnsucht  nach Popularität. Das ist das Zeug aus  dem falsche Propheten gemacht werden.
Ein haben den Wunsch, Unannehmlichkeiten um jeden Preis zu verteidigen. Ein derartiger Wunsch hält uns vor Konfrontation und Einschreiten zurück, auch wenn es unsere dringende Pflicht wäre.

Wir haben Probleme damit, anders zu sein. Es fällt uns leichter, mit der Masse zu gehen und mit der Strömung zu schwimmen. Es ist ja so einfach zu schweigen, wenn wir uns in einem widrigen theologischen Klima befinden. Wir sind versklavt und wagen nicht, mit der Minderheit für die Wahrheit zu stehen. Wir haben die Fähigkeit verloren; zornig zu sein (Vgl. Ma~. 21,12-13; Joh. 2,13-17, Red').
 
Wir befinden uns in dem traurigen Zustand, wo wir über nichts mehr zornig werden können.

Wir sind Experten im Vermeiden von Entschlossenheit, weil wir einfach nicht handeln wollen.

Manchmal sind wir durch Freundschaften zu blind geworden, um gegen Lügen aufzustehen. Als ein Christ sich gegen ein liberales Buch aussprach, weil es gegen die Inspiration der Bibel argumentiert, antwortete ein Freund des Autors:

 „Nun, Du kennst ihn nicht persönlich, wie ich. Er ist ein wohlwollender Herr, ein frommer Mann.}}

Jay Adams lag völlig richtig, als er sagte:
«In einigen Kreisen ist die Furcht vor Kontroversen so groß, daß die Prediger - und die ihnen folgenden Gemeinden -bereit sind, für den Erhalt des Friedens den Preis zu zahlen und sogar die Wahrheit Gottes aufzugeben. Friede ist ein biblisches Ideal. Reinheit ebenso. Der Friede der Gemeinde kann niemals zu dem Preis der Reinheit der Gemeinde erkauft werden. Ein solcher Preis wäre zu hoch.“

Ökumenismus und Toleranz sind heute zwei große Schlagworte:
“Lasst uns alle zusammenkommen Tue und sage nichts, was die Sache zum Scheitern bringen könnte. Dogmen trennen - Liebe eint, und Einheit brauchen wir.}}

-Was wir wirklich brauchen, ist der entschiedene Kampf für unseren Glauben, wenn er angegriffen und verleugnet wird. Wir wollen tolerant sein, wenn es um unwesentliche Berichte geht, aber eine heilige Intoleranz zeigen, wenn es um die Wahrheit Gottes geht. Mit Luther wollen wir sagen: «Hier stehe ich und kann nicht anders,“

W. MacDonald

 

Mr

W. MacDonald
401 Mc Arthur Blvd
San Leandro, CA 94577
USA