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Die Stiftshütte

Die Reihenfolge der Geräte.


Wenn wir die Reihenfolge der Geräte betrachten, wie sie Gott durch Mose beschreiben läßt (bei der Aufstellung haben wir eine andere Reihenfolge; lies 2. Mose 40!), dann haben wir zuerst die Bundeslade, dann folgt Schaubrotetisch, der Leuchter und der Brandopferaltar (2. Mose 25 und 27). Dann kommt das Priestertum (Kap. 29), und erst im 30. Kapitel hören wir vom Rauchaltar. Was bedeutet dies?
Der große Gott, der Licht ist, stieg vom Himmel und nahm Platz auf dem Sühnmittel als der „Herr der ganzen Erde". (Jos. 3, 11.) Die Strahlen Seiner Herrlichkeit waren hinter dem Vorhang, dem Vorbild vom Fleisch Christi, verborgen. Der reine Tisch mit den 12 Schaubroten kündete die Offenbarung Seiner Selbst in Verbindung mit dem Menschen an. „Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herniedergekommen ist; wenn jemand von diesem Brote ißt, so wird er leben in Ewigkeit" (Joh. 6, 51). Durch das Licht und die Kraft des Heiligen Geistes (Leuchter) wurde Er gerechtfertigt als der große Gott-Heiland, der im Menschen auf Erden erschienen war. „Anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottseligkeit: Gott ist geoffenbart im Fleische, gerechtfertigt im Geiste", d. h. Seine Werke und Worte durch den Geist bezeugten Seine Gottheit. — In den Vorhängen und Teppichen haben wir die Gnade und den Charakter Christi als eines auf die Erde herabgestiegenen Menschen, der eine fleckenlose Reinheit (Byssus) besitzt, vom Himmel kommt (blauer Purpur), als ein König über Israel herrschen (roter Purpur) und zuletzt sterben (Karmesin) und auf dem Boden einer vollbrachten Erlösung der Erbe aller Herrlichkeit (Karmesin) wird, sowohl auf der erneuerten Erde im Tausendjährigen Reiche, als auch im ewigen Zustand, wenn Himmel und Erde neu geschaffen sind.
Alsdann sehen wir im ehernen (kupfernen) Altar den Platz, wo Gott und der Sünder zusammentreffen. Hier wird die Frage der Sünde geordnet durch den Tod eines Opfertieres, und wir schreiten nun in Begleitung Aarons und- seiner Söhne zum Waschbecken, wo die mit Gott Versöhnten täglich in Gemeinschaft erhalten werden, nachdem sie einmal bei ihrer Einweihung am ganzen Leibe gereinigt worden sind und treten mit ihnen ins Heiligtum, wo sie als Priester am goldenen Rauchaltar ihre Anbetung darbringen.

So haben wir denn im Brandopferaltar die Versöhnung, im Waschbecken die Reinigung für die Gemeinschaft, und im! Rauchaltar die Anbetung dargestellt.
Freilich verkündigte der Scheidevorhang vor der vollbrachten Erlösung; Gott ist drinnen und der Mensch draußen; der Heilige Gott hat mit dem Sünder keine Gemeinschaft. Aber nachdem der Herr das ewig gültige, vollkommene Opfer am Kreuze dargebracht und gerufen hatte: „Es ist vollbracht!" da zerriß der Vorhang von oben bis unten, und wir hören die ermunternden Worte; „Da wir nun, Brüder, Freimütigkeit haben zum Eintritt in das Heiligtum..., so laßt uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen, in voller Gewißheit des Glauben s". (Hebr. 10, 19—22.) Wir sind von der „Bundeslade" vorwärts geschritten bis zum „ehernen Altar"; von hier wieder zurück zum „Rauchaltar" und sind zuletzt im „Allerheiligsten", in der Gegenwart Gottes angelangt. Welch ein Weg, wenn er in dem unfehlbaren Lichte des Heiligen Geistes zurückgelegt wird! Welch ein Weg, wenn er nicht bloß inmitten der Schatten einer vorübergehenden Haushaltung betreten wird, sondern inmitten der persönlichen Herrlichkeiten und den Vollkommenheiten des Sohnes Gottes und Seines kostbaren Werkes, welche in diesen Dingen dargestellt sind, Ja, teurer Leser, wenn du dich auf diese Weise mit jener göttlichen Einrichtung beschäftigst, so werden die Zuneigungen zum Herrn stärker werden, du wirst eine erhabenere Vorstellung empfangen von Seiner Herrlichkeit, Schönheit und Vortrefflichkeit, sowie von Seiner Fähigkeit, ein verwundetes Gewissen zu heilen und die Wünsche eines dürstenden Herzens zu befriedigen. Deine Augen werden geschlossen werden, für die Reize der Welt, und du wirst gerne einstimmen in die Worte des Dichters:
„Mein Jesus, Du bist meine Freude, Mein Gold, mein Schatz, mein schönstes Bild; Nur Du bist meine Lust und Weide, Und was mein Herz für ewig stillt". Zum Schluß wollen wir nun nochmals zusammenfassen, was die Stiftshütte darstellte.

Sie war zunächst das Abbild der Herrlichkeit von den
himmlischen Dingen: „Siehe zu, daß du sie nach dem Muster machest, welches dir auf dem Berge gezeigt worden ist". (2. Mose 25, 40.) Dann war sie für ein sündhaftes Volk das Mittel, sich in ihr Gott zu nahen, oder anders ausgedrückt: Sie war das Bild vom Himmel, der Wohnung Gottes und ein Bild von der Person des Herrn, durch den der Sünder in Beziehung zu; Gott Gott kommen sollte. In Ihm und besonders in Seinem Kreuze finden wir sowohl die Darstellung der Herrlichkeit Gottes, als auch die Antwort auf alle Bedürfnisse des verlorenen Sünders.
Außerdem sehen wir in ihr ein Bild vom Weltall. Im Hebräerbrief hören wir von einem Hohenpriester, der „durch die Himmel gegangen ist". (4. Kap. 4, 14.) Zuletzt sei erwähnt, daß uns auch in der Stiftshütte ein Bild. von der Einheit der Kirche oder Versammlung als eines himmlischen Gebäudes gegeben wird. „Wir sind Sein Haus';, „die Behausung Gottes im Geiste", der Leib Christi.
Wenn man dies alles an seinem Geiste vorüberziehen läßt, dann muß ein erleuchtetes, dankbares Herz unwillkürlich mit dem Psalmisten ausrufen: „Wie köstlich sind mir Deine Gedanken, o Go tt! Wie gewaltig sind ihre Summen" ! und wiederum: „Wie köstlich ist Deine Güte, oGott! und Menschenkinder nehmen Zuflucht zu Deiner Flügel Schatten. Sie werden reichlich trinken von der Fettigkeit Deines Hauses, und mit dem Strome Deiner Wonne wirst Du sie tränken. Denn bei Dir ist der Quell des Lebens; in Deinem Lichte werden wir das Licht sehen". (Ps. 139, 17; 36, 7-—9.)
„Dank, o Vater, Deiner Gnade,
Deiner Liebe, Deiner Macht,
Daß Du von des Sünders Pfade
Uns so nah' zu Dir gebracht! . . ."
„Fern von Dir, mit Fluch beladen,
Lagen wir in Sündennacht;
Christi Blut hat uns aus Gnaden
Deinem Herzen nah' gebracht.
Du hast in dem Sohn gegeben
Uns Erlösung, ew'ges Leben.
O wir danken Dir dafür;
Abba, Vater! Preis sei Dir"!

I n h a 1 t s v e r z e i c h n i
Die Stiftshütte
Soite
Vorwort 3
Der Ursprung und Zweck der Stiftshütte . . 7
Plan und Bau der Stiftshütte .... 9
Bezaleel und Oholiab 18
Der Vorhof 24
Der Umhang . 24
Die Säulen, Füße, Hacken und Seile . . 25
Der Brandopferaltar 32
Das eherne Meer 39
Das Zelt der Zusammenkunft .... 46
Die sinnbildliche Bedeutung der goldenen
Bretter mit den silbernen Füßen ... 48
Die Teppiche und Decken der
Stiftshütte 52
Die Decke von Dachsfellen .... 52
Die Decke der rotgefärbten Widderfelle . . 56
Der Teppich von Ziegenhaar .... 59
Der Teppich von gezwirntem Byssus . . 63
Die Bundeslade ...... 66
Die Bundeslade mit dem Sühnmittel . . 74
Der Schaubrotetisch • . . . . .77
Der siebenarmige goldene Leuchter ... 81
Der goldene Räucheraltar .... 85
Die Vorhänge des Heiligtums .... 88
Die Reihenfolge der Geräte . . . .92

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